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Schumacher über Deutschlands Torwartproblem: "Schleunigst Gegenentwicklung einleiten" (Fußball und Sport allgemein)

bobschulz, MS, Dienstag, 04.07.2023, 11:14 (vor 939 Tagen) @ Winterthur

Dem Keeper als elfter Feldspieler steht er skeptisch gegenüber. Der langjährige Kölner kritisiert "den langsamen Spielaufbau von hinten heraus", der kontraproduktiv für geradliniges, schnelles Spiel sei, zudem auch anfällig für Fehler des "Libero mit Handschuhen" mit dem Ball am Fuß.


Der Spielaufbau von Hinten ist in erster Linie deshalb langsamer, weil der Ball nicht einfach "nach vorne gepöhlt" wird, um somit dem Gegner einen schnellen Ballgewinn (direkt, oder "mit dem 2. Ball") zu ermöglichen. Dazu muss man dann halt aber auch ne Mannschaft haben, die mit dem Ball umgehen kann. Da ist dann in erster Linie nicht der Torwart Schuld, wenn der Ball nach einem tiefen Aufbau postwendend zurück kommt.

Gemessen an den angekommenen Pässen bin ich mir sicher, ist der Aufbau von hinten heraus deutlich erfolgreicher als lange Bälle an die Mittelliniel. Vielleicht sollte man Toni schleunigst eine Gegenentwicklung einlenken und seine veralterten Theorien über Board werfen.

Er sagt doch, dass Torhüter gerne als add-on sozusagen gut Fußball spielen dürfen!
Nur ist erst mal die Kernkompetenz eines TW, die Bude sauber zu halten, indem er
a) die Abwehr organisiert
b) die dann durchkommenden Bälle abwehrt.
Erst dann, und da stimme ich Schumacher vollkommen zu, sollte der Fokus auf Spielaufbau liegen.
Schlimm ist es beispielsweise mit den Abstößen und dem Gespiele im eigenen 16er geworden. Unnötiges Risiko, was mal eingegegangen werden kann, aber etwa beim BVB läuft das ständig.
Es gibt ja noch einen gesunden Mittelweg zwischen 'Langholz' und zu zweit/ dritt im Fünfer hin und her speielen!
Ein Mittelstürmer wird auch seltenst wegen seiner defensiven Qualitäten geholt und wenn sich übertrieben ein Gomez im Strafraum wund lag und zum entscheidenden Tor angeschossen wurde war es gut. Natürlich wäre ein Komplettpaket wünschenswert, aber wie beim Stürmer die Vollstrecker-Qualitäten Alles überwiegen und die Basis sind, muss ein TW als Basis sein Tor verteidigen.
Ebenso wie beim MS gerne auch Defensivarbeit gesehen wird, ist beim TW natürlich wünschenswert, dass er am Spielaufbau teilnehmen kann, ohne dass Stoßgebete von der Tribüne zu hören sind.
Aber wenn ich die Wahl habe, nehme ich den defensiv besseren TW und adaptiere mein Aufbauspiel.
Schumacher sagt doch 100% wären super (MN-Prime meinetwegen, also so 2009-19), ABER die 85% Basis sollten das TW-spezifische Spiel sein und darauf aufbauend die beidfüßige Ballallergie abtrainiert werden. Würde ich so mitgehen.


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