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Umgang mit dem Nmecha - Herzlich willkommen! (BVB)

Ulrich, Dienstag, 04.07.2023, 08:58 (vor 1136 Tagen) @ Scherben

So sieht’s aus - der ist mit jungen Jahren nach England ins Fussball Camp gekommen - da laufen leider keine Akademiker rum - es muss nur ein falscher Trainer oder falscher Umgang sein - den kriegen wir schon hin - aber ihn direkt niederzumachen … da habe ich eine Meinung zu - die sage ich aber nicht mehr sonst wird es wieder gelöscht


Ich verstehe schon wieder nicht, was daran so schwer ist, mal die Perspektive all jener einzunehmen, die ganz real aufgrund von Homo- oder Transfeindlichkeit verfolgt werden und die sehr genau wahrnehmen, was in der Welt so passiert. Die kommen sich doppelt verarscht vor, wenn dann hinterher davon gesprochen wird, dass Nmecha "niedergemacht" wird. Der hat sehr bewusst Dinge gepostet oder weitergeleitet, und dafür muss er halt auch geradestehen. Punkt.

Ich weiß nicht, wie das ganze tatsächlich zwischen dem BVB und Nmecha aufgearbeitet wurde. Aber die öffentlichen Äußerungen des Spielers fand ich persönlich vollkommen unzureichend. Das hatte eher Mielke-Format, "Ich liebe ... ich liebe doch alle, alle Menschen."

Grundsätzlich ist Religion zunächst einmal Privatsache. Aber spätestens, wenn ein Fußballer seine Kanäle in den Sozialen Medien verwendet, um völlig inakzeptable Hassbotschaften von US-Predigern weiterzuverbreiten, dann wird das ganze öffentlich. Öffentlich jedenfalls hat Felix Nmecha nicht erklärt, wie er tatsächlich zu Hetzern wie Matt Walsh steht.

Anscheinend haben er und sein Bruder in Wolfsburg versucht, offensiv andere Spieler zu missionieren, etc. Gut möglich, dass man beim VfL froh ist, den Spieler los geworden zu sein.

Ich selbst habe mich Anfang der Achtziger ein, zwei Jahre im Dunstkreis von Evangelikalen bewegt. Schon damals waren diese teilweise hoch problematisch. Bereits damals gab es einen massiven Einfluss aus den USA. Vieles war völlig bizarr. Da wurde auf den Tag genau ausgerechnet, wie viel Zeit seit der Schöpfung der Erde vergangen sei oder vor satanischen Nachrichten in Rock- und Pop-Musik gewarnt. Mittlerweile hat wohl in Teilen der Szene nochmals eine weitere Radikalisierung eingesetzt, es geht vor allem gegen Homosexualität, Transgender, etc. Ich habe schwule Freunde, ich habe u.a. eine Transgender-Person als Kollegin, und deshalb betrifft das ganze auch mein eigenes Umfeld.


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