Herrlich, es kann ihm doch noch an den Kragen gehen:
ZDF.de - Razzia im Erzbistum
"Nun aber sind Dokumente aufgetaucht, die belegen könnten, dass Woelki nicht die Wahrheit gesagt hatte. Es geht vor allem um einen Brief, den Woelki schon im Jahr 2018 an den Vatikan geschrieben haben soll, in dem er die Neigungen des beschuldigten Priesters beschreibt. Und dies sogar recht detailliert.
Dieser Brief und andere Dokumente zu dem Sachverhalt liegen dem WDR vor."
Es ist eine gute Nachricht, dass in dieser Causa ermittelt und zur Tat geschritten wird.
Die Dokumente sind nicht erst jetzt aufgetaucht, Kopien waren schon länger bei den Medien und wurden auch teilweise veröffentlicht. Jetzt will die Staatsanwaltschaft die Originale, nur die sind gerichtlich verwertbar. Die Dienst- und Privaträume eines Kardinals dürfte sie wohl nur dann durchsuchen, wenn sie sich hundertprozentig sicher sind, dass sich die Vorwürfe belegen lassen.
Woelki hat sich hier mit Ansage selbst ins Knie geschossen. Ich frage mich, was haben seine Rechtsanwälte gemacht? Die müssen ihn doch intensiv auf die Folgen einer falschen eidesstattlichen Versicherung hingewiesen haben?
Meine Vermutung ist, Woelki dürfte wohl nach der Maxime agiert haben "Die können mir eh nichts, an einen Kardinal trauen die sich nicht heran!".