BVB-Newsthread vom 06.06.2023 (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 07:09 (vor 1164 Tagen)
Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Suppotter, Arnsberg/Block 12, Dienstag, 06.06.2023, 12:59 (vor 1164 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Wie in der Vergangenheit angelehnt an die Inflationsrate.
Süd DK liegt dann bei 250 EUR (17 Spiele) bzw. 280 EUR (20 Spiele)
[...]
Gemeinsam mit vielen Beteiligten, u.a. auch Fanvertreterinnen und Fanvertretern, haben wir uns erneut viele Gedanken über die Preisentwicklung gemacht. Angesichts einer Inflationsrate auf Rekordniveau, durch die die finanzielle Belastung für jeden Einzelnen in allen Bereichen des Lebens deutlich zugenommen hat, war es das Ziel der Gespräche, die Herausforderungen stark gestiegener Kosten auf Verbraucherseite für alle Dauerkarteninhaber bestmöglich abzufedern. Der einfache Weg wäre gewesen, die Preise für Dauerkarten analog zu den Vorjahren um die Höhe der letztjährigen Inflationsrate (6,9 %) anzuheben. Stattdessen – und trotz auch für uns zum Teil erheblich höheren Energie-, Personal- und Dienstleistungs- bis hin zu gestiegenen ÖPNV-Kosten – haben wir uns für eine individuelle Anpassung der Preiskategorien entschieden. Im Ergebnis wird die Inflationsrate bei der Preisanpassung in allen Dauerkarten-Kategorien unterschritten.[...]
https://www.bvb.de/News/Uebersicht/Informationen-zu-Dauer-und-Tageskarten-fuer-die-Saison-2023-24
Dauerkarten/Tageskartenpreise 19/20?
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 23:49 (vor 1163 Tagen) @ Suppotter
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 23:52
Hat jemand zufällig einen Screenshot von den Dauerkartenpreisen und Tageskartenpreisen von der Saison 2019/2020?
Fehlt mir noch in meiner Sammlung, die immerhin bis 2009 zurückgeht.
Danke!
Edit: Und 2011/2012 fehlt mir auch...
Nicht Inflation sondern Greedflation
Marcello, Ruhrpott-Metropole, Dienstag, 06.06.2023, 21:30 (vor 1163 Tagen) @ Suppotter
Selbst Lagarde merkt (und das will was heißen) , dass die EZB nix machen kann, sondern andere Mechanismen wirken.
Im Grunde verhält sich der BVB so, wie alle das tun, weil sie ein gewisses „emotionales Monopol“haben.
Fairness?
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 20:50 (vor 1163 Tagen) @ Suppotter
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:09
Ich kann gar nicht glauben, dass bei dieser Preisgestaltung Fanvertreter dabei waren?
Wenn die Preise schon erhöht werden müssen, warum nicht in allen Kategorien gleich stark prozentual?
EDIT: Die Rechnungen waren falsch, die Frage aber bleibt:
Wo ist denn da die Fairness in der Preisgestaltung?
Fairness?
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 20:56 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Vergleichen wir doch bitte vergleichbares.
Die Vorrunde in der CL ist seit jeher mit einem höheren Preisvorteil ausgetattet, weil der BVB dort eben mehr Schwierigkeiten hat die Bude voll zu bekommen.
Die prozentuale Preissteigerung ist:
Kategorie 1: 6,83%
Kategorie 2: 6,62%
Kategorie 3: 6,40%
Kategorie 4: 6,14%
Kategorie 5: 6,93%
Kategorie 6: 5,75%
Kategorie 15: 5,56%
Stehplatz: 4,17%
Abgesehen von den paar "Premium" Plätzen mit vergleichsweise geringer Steigerung (Einzelspiel nunmehr 61 € pro Partie) ist die Steigerung bei den "billigsten Plätzen" eben am geringsten. Kategorie 5 hat einen vergleichsweise hohen Aufschlag, wobei das Einzelspiel weiterhin günstiger ist als die günstigste Sitzplatz Tageskarte.
Fairness?
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:07 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Ok, muss zugeben, dass ich mich verrechnet habe.
Meine Frage bleibt trotzdem:
Wieso nicht alle gleich?
International ist es so:
Kategorie 1: 3,06%
Kategorie 2: 5,59%
Kategorie 3: 5,40%
Kategorie 4: 4,41%
Kategorie 5: 4,95%
Kategorie 6: 5,88%
Kategorie 15: 3,36%
Stehplatz: 1,81%
Zumal so mancher Vergleich auch ein wenig hinkt:
Meine Energiekosten sind zum Beispiel schon wieder fast auf Vorkriegsniveau.
Fairness?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 21:18 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Ok, muss zugeben, dass ich mich verrechnet habe.
Meine Frage bleibt trotzdem:
Wieso nicht alle gleich?
International ist es so:
Kategorie 1: 3,06%
Kategorie 2: 5,59%
Kategorie 3: 5,40%
Kategorie 4: 4,41%
Kategorie 5: 4,95%
Kategorie 6: 5,88%
Kategorie 15: 3,36%
Stehplatz: 1,81%Zumal so mancher Vergleich auch ein wenig hinkt:
Meine Energiekosten sind zum Beispiel schon wieder fast auf Vorkriegsniveau.
Zudem dürfte die Strompreiserhöhung den BVB nicht im vollen Umfang getroffen haben, da die PV-Anlage den Eigenbedarf zumindest des Stadionberriebs gedeckt haben dürfte.
Fairness?
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:30 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Was bekommt der BVB für die Einspeisung des Stroms, oder wird das direkt verbraucht?
Fairness?
DerInDerInderin, Dienstag, 06.06.2023, 22:01 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von DerInDerInderin, Dienstag, 06.06.2023, 22:04
Was bekommt der BVB für die Einspeisung des Stroms, oder wird das direkt verbraucht?
Es wird nicht alles direkt verbraucht. Aus dem "aktuellsten" BVB-Nachhaltigkeitsbericht 2021/2022:
358.862 kWh erneuerbarer Strom wurden im Jahr 2021 in das Dortmunder Stromnetz eingespeist (2020: 421.306 kWh), wodurch im Vergleich zum deutschen Strommix 174 t CO₂ vermieden wurden (2020: 184 t CO₂ nachkalkuliert*). Diese Energiemenge reicht aus, um 100 Dreipersonenhaushalte für ein ganzes Jahr mit sauberem Strom zu versorgen.
https://verantwortung.bvb.de/2022/
Die Einspeisevergütung sollte zentral festgelegt sein, kann ich aber gerade nicht benennen.
Fairness?
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 07:45 (vor 1163 Tagen) @ DerInDerInderin
Was bekommt der BVB für die Einspeisung des Stroms, oder wird das direkt verbraucht?
Es wird nicht alles direkt verbraucht. Aus dem "aktuellsten" BVB-Nachhaltigkeitsbericht 2021/2022:
358.862 kWh erneuerbarer Strom wurden im Jahr 2021 in das Dortmunder Stromnetz eingespeist (2020: 421.306 kWh), wodurch im Vergleich zum deutschen Strommix 174 t CO₂ vermieden wurden (2020: 184 t CO₂ nachkalkuliert*). Diese Energiemenge reicht aus, um 100 Dreipersonenhaushalte für ein ganzes Jahr mit sauberem Strom zu versorgen.
https://verantwortung.bvb.de/2022/Die Einspeisevergütung sollte zentral festgelegt sein, kann ich aber gerade nicht benennen.
Daraus geht aber nicht hervor, ob das nicht Energieerzeugung über den Eigenbedarf hinaus ist, oder? Außerhalb der Spiele dürfte der Strombedarf am Stadion vor allem im Sommer doch absolut überschaubar sein.
Das steht auch hier so dargestellt:
"Der Sonnenstrom wird nur teilweise ins öffentliche Netz eingespeist, denn auch im Stadion soll der Eigenverbrauch gedeckt werden. Im Stadion wird der Strom hauptsächlich für das Rasen-Solarium benötigt, dessen Strombedarf sehr hoch ist. Der Rasen im Stadion wird durch das Gerät mit UV-Licht bestrahlt. Doch bei sonniger Wetterlage wird die PV-Anlage in Dortmund viel mehr Strom produzieren, als im Stadion verbraucht werden kann. An diesen Tagen wird dann besonders viel Solarstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Das bedeutet mehr Ökostrom für Dortmund und weniger schädliche CO2-Emissionen für die Atmosphäre."
Die Einspeisevergütung ist nicht mehr die Rede wert, aber die Eigenproduktion wird massiv für Erleichterung gesorgt haben. Dann bleiben noch Geschäftsgebäude und Trainingsgelände. Und selbst wenn man dafür nicht vorher längerfristige Verträge, eventuell auch mit Sicherheitsfunktionen, abgeschlossen hat, dürfte die Belastung dafür noch immer unter dem Durchschnitt des produzierenden Mittelstandes mit seinen Maschinenparks liegen.
Fairness?
Braumeister, BaWü, Mittwoch, 07.06.2023, 08:02 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Wobei das Rasen-Solarium vermutlich nicht dann läuft, wenn die PV Anlage Strom abwirft.
Realistisch gesehen, zahlt man hier also weiter einen hohen Einkaufspreis für den Strom, kann aber durch Verkauf kosten wieder reinholen.
Fairness?
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 08:05 (vor 1163 Tagen) @ Braumeister
Wobei das Rasen-Solarium vermutlich nicht dann läuft, wenn die PV Anlage Strom abwirft.
Realistisch gesehen, zahlt man hier also weiter einen hohen Einkaufspreis für den Strom, kann aber durch Verkauf kosten wieder reinholen.
Wenn man da keine Stromspeicher eingebaut hat, um genau das abzudecken, dann sollte man dem Planer nachträglich in den Hintern treten. Ne, das dürfte auch über die PV-Anlage bedient werden.
Fairness?
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 08:05 (vor 1163 Tagen) @ Braumeister
Möglicherweise zahlt der BVB heute 5-7% mehr für seinen Strom. Vielleicht auch 20%. Oder gar nicht mehr. Vielleicht auch weniger.
Fairness?
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 22:02 (vor 1163 Tagen) @ DerInDerInderin
Danke!
Fairness?
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:21 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:25
Zudem dürfte die Strompreiserhöhung den BVB nicht im vollen Umfang getroffen haben, da die PV-Anlage den Eigenbedarf zumindest des Stadionberriebs gedeckt haben dürfte.
Was für eine Strompreiserhöhung? Gab es die?
Habe gestern bei E-wie-einfach für 26,15ct abgeschlossen, vorher habe ich auch nicht mehr bezahlt.
Aber ja: Eigenverbrauch PV kommt auch noch dazu...
Fairness?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 21:26 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Zudem dürfte die Strompreiserhöhung den BVB nicht im vollen Umfang getroffen haben, da die PV-Anlage den Eigenbedarf zumindest des Stadionberriebs gedeckt haben dürfte.
Was für eine Strompreiserhöhung? Gab es die?
Habe gestern bei E-wie-einfach für 26,15ct abgeschlossen, vorher habe ich nicht mehr bezahlt.
Aber ja: Eigenverbrauch PV kommt auch noch dazu...
Ja. Diese ganzen Horrorerhöhungen dürfte zum allergrößten Teil Leute betroffen haben, die schon immer beim Grundversorger gewesen sind und nie wechseln wollten. Wer Nachrichten und Entwicklungen genau verfolgt, auf Preisgarantien gesetzt und dann auch frühzeitig einen neuen Vertrag abgeschlossen hat, konnte das alles zumindest auf einem erträglichen Niveau halten.
Fairness?
DerInDerInderin, Dienstag, 06.06.2023, 21:44 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Ja. Diese ganzen Horrorerhöhungen dürfte zum allergrößten Teil Leute betroffen haben, die schon immer beim Grundversorger gewesen sind und nie wechseln wollten. Wer Nachrichten und Entwicklungen genau verfolgt, auf Preisgarantien gesetzt und dann auch frühzeitig einen neuen Vertrag abgeschlossen hat, konnte das alles zumindest auf einem erträglichen Niveau halten.
Wobei das tatsächlich regional unterschiedlich ist und gefühlt in Nicht-Großstädten nochmal anders ist. Ich habe vor dem russischen Angriff auf die Ukraine auch jedes Jahr den Anbieter gewechselt und Neukundenrabatte etc. mitgenommen. Im letzten Sommer habe ich dann auch einen vergleichsweise echt noch günstigen Vertrag abschließen können und das erstmal über einen längeren Zeitraum als 12 Monate. Darüber bin ich heute noch froh. Solche Abschläge würde ich selbst heute nicht mehr bekommen.
Bei Familie und Freunden aus meiner ursprünglichen Heimat in OWL ist das komplett anders. Die haben auch fast alle "Vertrags Hopping" betrieben, aber da gab es im Zeitraum über den letzten gut 9 Monaten tatsächlich ausschließlich Verträge, die sich wie Abzocke anfühlen.
Bei meinen Nachbarn im Haus, die seit Ewigkeiten beim Grundversorger sind und tatsächlich zu blöd sind ihre Ausgaben mal zu optimieren, bin ich bei dir. Das sind auch die, die sich über die Politiker etc. beschweren und sich nicht selbst mal hinterfragen. Aber es gibt Regionen, da gab es schlichtweg keine Möglichkeit kostensparend zu wechseln.
Fairness?
Blarry, Essen, Dienstag, 06.06.2023, 22:55 (vor 1163 Tagen) @ DerInDerInderin
Wobei das tatsächlich regional unterschiedlich ist und gefühlt in Nicht-Großstädten nochmal anders ist.
Jupp. Habe meinen Stromtarif bei den örtlichen Stadtwerken seit Jahren nicht angerührt, und musste auch in der Zeit der höchsten Strompreise nie über 35 Cent brutto pro kWh zahlen. Allein meine Gemeinde hat im Jahresmittel einen Überschuss um die 300% des Eigenverbrauchs, der ins Netz eingespeist wird. Dadurch kommen entsprechend niedrige und langfristig stabile Entgelte zustande.
Fairness?
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:40 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Ich habe im Zeitraum 08/22 bis 07/23 eine Preissteigerung beim Strom von ca. 65% hinnehmen müssen. Ich war nicht beim Grundversorger. Aber hätte ich damals einen neuen Vertrag abgeschlossen, hätte ich mehr als 90% zahlen müssen.
Fairness?
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 21:48 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Ich habe sehr früh, als die Preisspirale im Frühjahr 22 anfing, einen Vertrag ab 1.8. über ein Jahr mit Preisgarantie abgeschlossen. Das waren rund 10 % mehr, die ich aber durch Einsparungen im Verbrauch wieder reinholen konnte. Und jetzt habe ich im Mai günstiger verlängert.
Fairness?
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:50 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Das freut mich.
Mein jährlich neu abgeschlossener Vertrag (mit Prämien, etc.) lief halt bis 08/22. Da kann ich schlecht im Februar reagieren. In meinem Umfeld (Familie, Bekanntenkreis) haben sehr viele von ähnlichen Preissteigerungen berichtet. Ich würde also nicht annehmen, dass es hier nur ganz wenigen so ging, wie Du suggeriert hattest.
Fairness?
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 06:19 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Das freut mich.
Mein jährlich neu abgeschlossener Vertrag (mit Prämien, etc.) lief halt bis 08/22. Da kann ich schlecht im Februar reagieren.
Doch. Warum nicht? Man kann völlig problemlos vier, fünf Monate vor Vertragsende einen neuen Vertrag abschließen.
Fairness?
markus, Dienstag, 06.06.2023, 21:14 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Ok, muss zugeben, dass ich mich verrechnet habe.
Meine Frage bleibt trotzdem:
Wieso nicht alle gleich?
International ist es so:
Kategorie 1: 3,06%
Kategorie 2: 5,59%
Kategorie 3: 5,40%
Kategorie 4: 4,41%
Kategorie 5: 4,95%
Kategorie 6: 5,88%
Kategorie 15: 3,36%
Stehplatz: 1,81%Zumal so mancher Vergleich auch ein wenig hinkt:
Meine Energiekosten sind zum Beispiel schon wieder fast auf Vorkriegsniveau.
Irgendwie hast du dich schon wieder verrechnet. Süd international kostetet letztes Jahr 270 Euro. Nun 280 Euro was 3,7% sind.
Fairness?
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:19 (vor 1163 Tagen) @ markus
Irgendwie hast du dich schon wieder verrechnet. Süd international kostetet letztes Jahr 270 Euro. Nun 280 Euro was 3,7% sind.
Auf der BVB Homepage steht 275€.
Fairness?
markus, Dienstag, 06.06.2023, 21:25 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Irgendwie hast du dich schon wieder verrechnet. Süd international kostetet letztes Jahr 270 Euro. Nun 280 Euro was 3,7% sind.
Auf der BVB Homepage steht 275€.
Wo genau? Hier steht 280€ https://www.bvb.de/News/Uebersicht/Informationen-zu-Dauer-und-Tageskarten-fuer-die-Saison-2023-24
Fairness?
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 23:48 (vor 1163 Tagen) @ markus
Der alte Preis für Süd international war 275€, neue 280€.
Fairness?
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 08:29 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Der alte Preis für Süd international war 275€, neue 280€.
Stimmt, ich war irgendwie bei 270€. Damit werden die drei internationalen Spiele sogar günstiger, statt 35€ nur noch 30€. Das wird daran liegen, dass das Angebot durch Wegfall der Sitzplätze deutlich gestiegen ist und man die 15.000 zusätzlichen Plätze auch mitverkaufen möchte.
Fairness?
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:09 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Ich kann Dir nicht sagen, warum "nicht alle gleich" angehoben werden.
Ich gehe davon aus, dass es hier auch in Abhängigkeit der Anzahl der Sitzplätze gewisse Vorstellungen seitens des BVB gab und die Einbeziehung der Sicht der Fanabteilung/von Fanvertretern gab. Das heißt nicht, dass diese nun bestimmten, aber eben mit am Tisch saßen und ihre Sicht der Dinge vorstellen durften. Es ist wie alles eine Verhandlung.
Kann man gut finden, kann man schlecht finden.
Fairness?
markus, Dienstag, 06.06.2023, 21:40 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Ich kann Dir nicht sagen, warum "nicht alle gleich" angehoben werden.
Es wurde offensichtlich immer auf die nächsten 5€ auf-/abgerundet. Denn die letzte Ziffer ist immer eine 0 oder eine 5. Von daher kann es gar nicht für alle prozentual gleich sein.
Ich gehe davon aus, dass es hier auch in Abhängigkeit der Anzahl der Sitzplätze gewisse Vorstellungen seitens des BVB gab und die Einbeziehung der Sicht der Fanabteilung/von Fanvertretern gab. Das heißt nicht, dass diese nun bestimmten, aber eben mit am Tisch saßen und ihre Sicht der Dinge vorstellen durften. Es ist wie alles eine Verhandlung.Kann man gut finden, kann man schlecht finden.
Ich glaube auch nicht, dass es da so etwas wie eine echte Mitbestimmung gibt. Die Fanvertreter sitzen dabei und werden mit Sicherheit auch die passenden Fragen stellen, aber bestimmte Preise erzwingen, das werden sie nicht können.
Fairness?
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 07:50 (vor 1163 Tagen) @ markus
Ich kann Dir nicht sagen, warum "nicht alle gleich" angehoben werden.
Es wurde offensichtlich immer auf die nächsten 5€ auf-/abgerundet. Denn die letzte Ziffer ist immer eine 0 oder eine 5. Von daher kann es gar nicht für alle prozentual gleich sein.
Ich gehe davon aus, dass es hier auch in Abhängigkeit der Anzahl der Sitzplätze gewisse Vorstellungen seitens des BVB gab und die Einbeziehung der Sicht der Fanabteilung/von Fanvertretern gab. Das heißt nicht, dass diese nun bestimmten, aber eben mit am Tisch saßen und ihre Sicht der Dinge vorstellen durften. Es ist wie alles eine Verhandlung.Kann man gut finden, kann man schlecht finden.
Ich glaube auch nicht, dass es da so etwas wie eine echte Mitbestimmung gibt. Die Fanvertreter sitzen dabei und werden mit Sicherheit auch die passenden Fragen stellen, aber bestimmte Preise erzwingen, das werden sie nicht können.
Natürlich geht das nicht. Mit welchem Instrument denn? Die einzige Waffe, die Fans haben, ist ein Nicht-Kaufen. Und da wissen die Verantwortlichen doch mittlerweile, dass das eine leere Drohung ist. Die Leute kommen.
Bei der letzten Protestaktion von Kein-Zwanni wollten wir den Gästeblock in Wolfsburg 20 Minuten nach Anpfiff frei lassen. Sportlich ging es um rein gar nichts mehr, alle haben nur auf das Pokalfinale gewartet. Wir haben die Leute angesprochen, ihnen erklärt was wir da machen und warum. Bei vielen war die Reaktion: "Hey, finden wir gut. Aber wir haben die Karte doch bezahlt und möchten das Spiel sehen." Viele waren nicht einmal bereit, zwanzig Minuten aus dem Block zu bleiben, um für etwas zu demonstrieren, was ihnen selber zu Gute kommt.
Im Westfalenstadion kannst du sowas vergessen. Wenn man da zu Protesten etc. aufruft, dann kündigen vielleicht 100 Leute ihre DK tatsächlich und sicherlich würde es Banner geben. Aber das sitzt man dann locker aus und spätestens zwei Spieltage weiter läuft wieder alles in normalen Bahnen.
Fairness?
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:13 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Ich gehe davon aus, dass es hier auch in Abhängigkeit der Anzahl der Sitzplätze gewisse Vorstellungen seitens des BVB gab und die Einbeziehung der Sicht der Fanabteilung/von Fanvertretern gab. Das heißt nicht, dass diese nun bestimmten, aber eben mit am Tisch saßen und ihre Sicht der Dinge vorstellen durften. Es ist wie alles eine Verhandlung.
Das ist mir schon irgendwie klar.
Um ehrlich zu überraschen mich aber Erhöhungen von 5-6%. Ich hätte das so nicht erwartet.
Ich würde mal behaupten, dass der BVB wenig echte "Preistreiber" im Warenkorb hat.
Da ist für mich vor allem auch der letzte Satz einfach nur Gelaber:
"Im Ergebnis wird die Inflationsrate bei der Preisanpassung in allen Dauerkarten-Kategorien unterschritten."
Fällt mir jetzt schwer, dafür "danke" zu sagen.
Fairness?
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:43 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Du musst ja nun auch nicht dankbar sein. Die Inflationsrate war zuletzt eben der Indikator für Preissteigerungen der DK. Es ist ein objektiver Faktor, keiner der nun eben einfach mal vom BVB festgelegt wird.
Das kann man gut finden, oder eben grds. in Frage stellen.
Fairness?
markus, Dienstag, 06.06.2023, 22:04 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Du musst ja nun auch nicht dankbar sein. Die Inflationsrate war zuletzt eben der Indikator für Preissteigerungen der DK. Es ist ein objektiver Faktor, keiner der nun eben einfach mal vom BVB festgelegt wird.
Das kann man gut finden, oder eben grds. in Frage stellen.
Es gab in den 0er Jahren einige Jahre, da hat man deutlich über der Inflationsrate zugelangt. Von daher kann man schon froh sein, dass es nun seit vielen Jahren nur die Inflationsrate ist. Das sind dann Steigerungen, die man über die allgemeine Lohnentwicklung auffangen kann. Zumal die Inflationsrate ja auch der Gradmesser der Geldentwertung ist. Wenn man es als Realpreis umrechnet (das macht man ja auch immer bei Lohnerhöhung - Stichwort Reallohnentwicklung) dann werden die Dauerkarten jetzt sogar günstiger.
Alle anderen Alternativen (Entwicklung an die Gehälter der Spieler, oder auch nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage) wären wesentlich teurer. Und gar keine Erhöhungen mehr wäre zwar das Wunschszenario, aber leider ist das nicht realistisch, eben weil das bedeutet, dass gemessen an der Geldentwertung die Karten immer günstiger werden würden.
Wenn man sich mal anschaut, was inzwischen die ganzen Abos gekostet, zahlt man inzwischen im TV mehr als im Stadion.
Fairness?
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 07:58 (vor 1163 Tagen) @ markus
Wenn man sich mal anschaut, was inzwischen die ganzen Abos gekostet, zahlt man inzwischen im TV mehr als im Stadion.
Das ist jetzt aber doch echt ein ziemlich schräger Vergleich, weil du mit deinen Abos viel mehr Spiele gucken kannst.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 19:25 (vor 1163 Tagen) @ Suppotter
So lange man das Geld noch hat, mit einem Moukoko und einem Reus zu Gehältern > 6 Millionen Euro zu verlängern, zweifel ich irgendwie an, dass man mehr Eintritt verlangen muss, weil man sonst die Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann, oder man Mühe hat, die 450 Euro für die Besatzung der Bierstände zusammen zu kratzen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 20:52 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Es gäbe natürlich genügend Dinge, mit denen man einen deutlich größeren Beitrag leisten könnte. Natürlich könnte man auch an den Etat heran gehen. Ist halt die Frage, ob wir das so ohne weiteres können und wollen.
Es ist letztlich immer die Abwägung zwischen sportlicher Wettbewerbsfähigkeit und der Berücksichtigung von Faninteressen. Der BVB spielt Profifußball und ist kein Pfadfinder-Verein.
Aufgrund des Durchschnittsalters der DK-Inhaber finde ich es gut, dass man zum Wohle junger Fans (die darauf angewiesen sind Tageskarten zu kaufen) bei günstigen Tageskarten Nichts aufschlägt, während die Preissteigerung bei anderen Preiskategorien und den DK dann eben anders ausfällt.
Die Preissteigerung von 4,17 (Stehplatz) und 5,75% (Kategorie 6) ist unterdurchschnittlich. In der Kategorie 5 gibt es den höchsten Sprung von 6,93%. Dennoch zahlt man selbst dann nur 31 Euro pro Bundesliga-Spiel. Das ist schon ein erheblicher Vorteil.
Alles in allem finde ich den Verweis auf die Profigehälter dann eben als zu populistisch. Natürlich könnte man sich die Preiserhöhung sparen, um dann eben Moukoko im Sommer ablösefrei gehen zu lassen. Mir ist es lieber, dass man als Bundesliga-Club auf "soziale Faktoren" achtet, als das nun alles gleichermaßen um z.B. 6% angezogen worden wäre.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 20:59 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Alles in allem finde ich den Verweis auf die Profigehälter dann eben als zu populistisch. Natürlich könnte man sich die Preiserhöhung sparen, um dann eben Moukoko im Sommer ablösefrei gehen zu lassen. Mir ist es lieber, dass man als Bundesliga-Club auf "soziale Faktoren" achtet, als das nun alles gleichermaßen um z.B. 6% angezogen worden wäre.
Nein, er ist essentiell. Populistisch ist dieses Vorschieben von irgendwelchen Inflationszahlen, weil der "Warenkorb" eines Profifußballclubs nichts mit dem der Inflation gemein hat. Der allergrößte Part der Kosten für die Vereine sind nun einmal Spielergehälter und nachfolgend die Beraterhonorare.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:07 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Warum ist das essentiell?
Das ist doch billigster Populismus und die Anmaßung in die operative Aufgabenerledigung des Kerngeschäfts.
Zudem wäre ich nicht so sicher, ob die Mehrheit der DKler auf Spieler wie Moukoko als Ergänzungsspieler verzichten möchte, um ein paar Euro zu sparen.
Wir können aber natürlich auch 20x Kevin Großkreutz verpflichten, dem jeweils 2 Millionen Euro p.a. zahlen und zumindest im ersten Jahr die DK auf 150 € senken, das Trikot kostet dann noch 35 DM.
In der zweiten Liga sieht es dann aber auch schnell anders aus.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 21:13 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Mir ist es furchtbar egal, was die Mehrheit der DK'ler denkt. Mich kotzt dieses Bullshitbingo bei den jährlichen Preissteigerungen nur noch an.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
quincy123, Dienstag, 06.06.2023, 22:53 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Mir ist es furchtbar egal, was die Mehrheit der DK'ler denkt.
Lustig. Dem BVB halt auch.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 07:32 (vor 1163 Tagen) @ quincy123
Ist das so?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 08:52 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Ist das so?
Nein. Dann würde man wesentlich mehr für die Dauerkarten nehmen und sich an dem orientieren, was der Markt her gibt. Ganz realistisch betrachtet: Die Orientierung an die Inflation ist eigentlich das beste, was uns passieren kann. Man hält damit einen Status Quo aufrecht (es ist ein Nullsummenspiel auf den Faktoren Geldentwertung, Lohnerhöhung und der Kaufkraft) und nimmt eben nicht das, was wir selbst dafür zahlen bereit wären. Man könnte locker auch 50% mehr nehmen und würde trotzdem alle Karten verkaufen. Der einzige Effekt wäre, dass in der Warteliste etwas mehr Bewegung reinkäme.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 09:03 (vor 1163 Tagen) @ markus
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 09:16 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Ja, die teuerste Stehplatzdauerkarte steht in Dortmund. Finde ich auch absolut nicht gut. Aber die traurige Wahrheit ist, dass selbst 400€ wohl funktionieren würde und die Süd trotzdem voll wäre.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 09:46 (vor 1163 Tagen) @ markus
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Es ist aber auch kein normaler Markt. Die Fans als "Kunde" sind doch im Prinzip selber Teil des Angebotes. Die Vermarktbarkeit der Bundesliga und ganz besonders des BVB ist massiv von der emotionalen Komponente der Stimmung beeinflusst.
Klar, die PL zeigt, dass man auch mit Massen asiatischer Touristen auf den Rängen ein Produkt verkaufen kann, aber dieses Produkt ist qualitativ auch einfach deutlich besser als die Bundesliga. Hier braucht man eine hübsche Verpackung.
Natürlich könnte man beim BVB viel mehr pro Karte verlangen und hätte dann zumindest in den Spitzenspielen ein volles Haus. Nur lieferst du dann sehr wahrscheinlich trotzdem nicht mehr die benötigten Bilder.
Ich halte es für nicht sinnvoll, Marktprinzipien für einen Markt anzuwenden, der sich in vielen Bereichen einfach fundamental vom normalen Markt unterscheidet.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 10:25 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Es ist aber auch kein normaler Markt. Die Fans als "Kunde" sind doch im Prinzip selber Teil des Angebotes. Die Vermarktbarkeit der Bundesliga und ganz besonders des BVB ist massiv von der emotionalen Komponente der Stimmung beeinflusst.
Klar, die PL zeigt, dass man auch mit Massen asiatischer Touristen auf den Rängen ein Produkt verkaufen kann, aber dieses Produkt ist qualitativ auch einfach deutlich besser als die Bundesliga. Hier braucht man eine hübsche Verpackung.
Natürlich könnte man beim BVB viel mehr pro Karte verlangen und hätte dann zumindest in den Spitzenspielen ein volles Haus. Nur lieferst du dann sehr wahrscheinlich trotzdem nicht mehr die benötigten Bilder.
Ich halte es für nicht sinnvoll, Marktprinzipien für einen Markt anzuwenden, der sich in vielen Bereichen einfach fundamental vom normalen Markt unterscheidet.
Ja, genau aus diesen Gründen macht man es vermutlich auch nicht nach den normalen Marktprinzipien, sondern orientiert sich „nur“ an der Inflationsrate. Die Stehplätze würde sich wohl am deutlichsten verändern, wenn einkommensschwache Gruppen durch einkommensstärkere ersetzt werden. Dreht man man das Rad zu weit, hat man irgendwann Verhältnisse wie in England. Will auch niemand.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 10:44 (vor 1163 Tagen) @ markus
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Es ist aber auch kein normaler Markt. Die Fans als "Kunde" sind doch im Prinzip selber Teil des Angebotes. Die Vermarktbarkeit der Bundesliga und ganz besonders des BVB ist massiv von der emotionalen Komponente der Stimmung beeinflusst.
Klar, die PL zeigt, dass man auch mit Massen asiatischer Touristen auf den Rängen ein Produkt verkaufen kann, aber dieses Produkt ist qualitativ auch einfach deutlich besser als die Bundesliga. Hier braucht man eine hübsche Verpackung.
Natürlich könnte man beim BVB viel mehr pro Karte verlangen und hätte dann zumindest in den Spitzenspielen ein volles Haus. Nur lieferst du dann sehr wahrscheinlich trotzdem nicht mehr die benötigten Bilder.
Ich halte es für nicht sinnvoll, Marktprinzipien für einen Markt anzuwenden, der sich in vielen Bereichen einfach fundamental vom normalen Markt unterscheidet.
Ja, genau aus diesen Gründen macht man es vermutlich auch nicht nach den normalen Marktprinzipien, sondern orientiert sich „nur“ an der Inflationsrate. Die Stehplätze würde sich wohl am deutlichsten verändern, wenn einkommensschwache Gruppen durch einkommensstärkere ersetzt werden. Dreht man man das Rad zu weit, hat man irgendwann Verhältnisse wie in England. Will auch niemand.
Das mit den "einkommensschwachen" Gruppen, für die der BVB günstige Stehplätze bereit hält, ist doch nur noch ein Feel-good-Märchen. Der Punkt, an dem sich diese Fanklientel aus dem Stadion verabschiedet hat, ist doch schon lange überschritten. Und Wer sich die Karte trotzdem noch zusammenkratzt, der bekommt doch an jedem Verpflegungs- und jedem Merchandisingstand im Profifußball deutlich gesagt, dass er aus der Zielgruppe gefallen ist.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 11:12 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Ich habe da einfach ein Störgefühl, wenn man sich öffentlich äußert, aber kein Interesse am inhaltlichen Austausch hat. Wahlweise nimmst Du Dir heraus es dann einfach nur kacke zu finden oder eine von Dir als unterkomplex bezeichnende Sichtweise poltern heraus zu posaunen. Alles legitim.
Ich würde es aber zumindest einpreisen, wenn mir andere Argumente und Sichtweisen aufgezeigt werden, statt stumpf an der Einschätzung festzuhalten.
Das ist aber ja Zeitgeist, passiert mir mitunter ja auch.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:39 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Sascha, Mittwoch, 07.06.2023, 12:20
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar nicht und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.
Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 12:32 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Auf der einen Seite willst Du, dass der BVB die Kosten senkt um Dir Deine DK zu gleichen Kosten anzubieten.
Auf der anderen Seite soll der BVB Vorsorge treffen und Kapitalrücklagen für schwere Zeiten bilden, wodurch man sich im sportlichen Wettbewerb eben deutlich schlechter stellen würde.
Fordere ruhig Beides, ist nur mE eben sehr schlicht gedacht.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 13:24 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Auf der einen Seite willst Du, dass der BVB die Kosten senkt um Dir Deine DK zu gleichen Kosten anzubieten.
Auf der anderen Seite soll der BVB Vorsorge treffen und Kapitalrücklagen für schwere Zeiten bilden, wodurch man sich im sportlichen Wettbewerb eben deutlich schlechter stellen würde.
Fordere ruhig Beides, ist nur mE eben sehr schlicht gedacht.
Das geht mir jetzt total auf den Sack. Du forderst inhaltliche Aussagen und gehst dann überhaupt nicht darauf ein.
Ich halte es für total schlicht gedacht, wenn man diese Mehreinnahmen aus der Preiserhöhung als maßgeblich für die sportliche, oder finanzielle Zukunft des BVB erklärt.
Wir reden hier über einen Konzern, der auf Umsatzerlöse in Höhe einer halben Milliarde Euro zusteuert.
Mal ganz platt gesagt: den Betrag, den der BVB über diese Ticketpreiserhöhung mehr einnimmt, wird er beim Bellinghamtransfer ohne großes Federlesen als Verhandlungsmasse sehen und locker nachgeben, wenn das Preisniveau grundsätzlich stimmt. Um mal eine Relation zu nennen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 14:00 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Ich finde die grundsätzlich von Dir gewählte Verquickung der Profigehälter und der Entwicklung der DK-Preise schlichtweg für nicht richtig.
Auch wenn ich am liebsten auch weiterhin nur 180 Euro für meine Süd DK zahlen würde, ist es für mich nachvollziehbar und akzeptabel, dass ich nun eben mehr zahlen muss. Die jährlichen Steigerungsraten sind in meinen Augen und für mich persönlich zwar "ärgerlich", aber ich kann es auch im Vergleich zu anderen Clubs (Union verlangte 2022/2023 etwa 220 Euro für die Stehplatz Dauerkarte) eben nachvollziehen und für mich akzeptieren. Könnte ich das nicht, wäre ich gezwungen die DK abzugeben. Wäre scheisse, aber da ist der Fußball oder der BVB ja nun nicht atypisch unterwegs. Ich kann mir leider auch keine schöne Villa in Köln leisten, aber so be it. Und auch wenn mein Konsum des BVB nicht vergleichbar mit dem Kauf eines T-Shirts ist, kann ich es nicht nur zu meinen Gunsten auslegen.
Der BVB wirbt mit uns Fans, insbesondere der Süd und den Ultras.
Aber das führt ja dann nicht zu dem Umkehrschluss, dass die DK deshalb verschleudert werden muss oder das Preisniveau einfach eingefroren wird.
Andere Entwicklungen des modernen Fußballs dann mit der Preissetzung der DK zu verquicken ist mE genauso wie beim Investoren-Ding dann einfach Quatsch. Wenn der BVB nun zum weißen Ritter werden soll, bitte. Kannst Du so sehen. Du wirst aber dann auch akzeptieren müssen, dass es offensichtlich genügend anderen Leuten da anders geht in der Wahrnehmung. Ich glaube Niemand jubelt hier über die Preiserhöhung. Aber ich nehme es zumindest im Forum so wahr, dass Viele diese Entwicklung zumindest nachvollziehen können.
Der BVB passt seine Fixgehälter an. Das heißt aber nicht zwingend, dass der Etat sinkt sondern lediglich, dass es kein Anreiz sein darf hier seinen Vertrag auszusitzen (Bürki, Wolf, Schulz, Hazard, ...)
Natürlich könnte man auch grds. den Etat nach unten schrauben. Aber auch hier gilt, dass das womöglich gar nicht im Interesse der Eigentümer (Fans) ist. Das sollte man halt einfach berücksichtigen.
Davon abgesehen halte ich es eben für populistischen Nonsens zu sagen, dass die DK günstiger sein könnte wenn der alte Reus und der junge Moukoko nicht das Geld hinterhergeschmissen bekämen. Reus wäre schließlich auch für 3 Millionen Euro hiergeblieben. Moukoko bestimmt auch. Und wenn nicht, na gut. Dann hätten wir halt 10-20 Millionen Euro ausgeben und Moukoko ablösefrei ziehen lassen müssen. So what - nach mir die Sinnflut!
es schlichtweg albern zu argumentieren, dass man einfach nur Nico Schulz im Sommer 2019 (komplett andere Situation im Übrigen als heute) 2 oder 3 Millionen Euro weniger Grundgehalt hätte überweisen müssen
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 14:25 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Ich finde die grundsätzlich von Dir gewählte Verquickung der Profigehälter und der Entwicklung der DK-Preise schlichtweg für nicht richtig.
Wofür sonst? Fußball ist das einzige Produkt, das der BVB verkauft, die Fußballer die "Produktionsmittel". Der mit Abstand größte Preistreiber sind die Spielergehälter.
Auch wenn ich am liebsten auch weiterhin nur 180 Euro für meine Süd DK zahlen würde, ist es für mich nachvollziehbar und akzeptabel, dass ich nun eben mehr zahlen muss. Die jährlichen Steigerungsraten sind in meinen Augen und für mich persönlich zwar "ärgerlich", aber ich kann es auch im Vergleich zu anderen Clubs (Union verlangte 2022/2023 etwa 220 Euro für die Stehplatz Dauerkarte) eben nachvollziehen und für mich akzeptieren. Könnte ich das nicht, wäre ich gezwungen die DK abzugeben. Wäre scheisse, aber da ist der Fußball oder der BVB ja nun nicht atypisch unterwegs. Ich kann mir leider auch keine schöne Villa in Köln leisten, aber so be it. Und auch wenn mein Konsum des BVB nicht vergleichbar mit dem Kauf eines T-Shirts ist, kann ich es nicht nur zu meinen Gunsten auslegen.
Mir geht es gar nicht um leisten können, oder wollen. Ich halte diese Preiserhöhungen für unnötig und ungerechtfertigt. Warum sollte ich mich dann nicht darüber aufregen?
Der BVB wirbt mit uns Fans, insbesondere der Süd und den Ultras.
Aber das führt ja dann nicht zu dem Umkehrschluss, dass die DK deshalb verschleudert werden muss oder das Preisniveau einfach eingefroren wird.
Die Aussage war die, dass man den Profifußball nicht nach normalen Marktprinzipien behandeln kann, weil er sich nicht wie ein normaler Markt verhält. Was ist daran falsch?
Andere Entwicklungen des modernen Fußballs dann mit der Preissetzung der DK zu verquicken ist mE genauso wie beim Investoren-Ding dann einfach Quatsch. Wenn der BVB nun zum weißen Ritter werden soll, bitte. Kannst Du so sehen. Du wirst aber dann auch akzeptieren müssen, dass es offensichtlich genügend anderen Leuten da anders geht in der Wahrnehmung. Ich glaube Niemand jubelt hier über die Preiserhöhung. Aber ich nehme es zumindest im Forum so wahr, dass Viele diese Entwicklung zumindest nachvollziehen können.
Wo habe ich das mit dem "Investoren-Ding" verquickt?
Der BVB passt seine Fixgehälter an. Das heißt aber nicht zwingend, dass der Etat sinkt sondern lediglich, dass es kein Anreiz sein darf hier seinen Vertrag auszusitzen (Bürki, Wolf, Schulz, Hazard, ...)
Natürlich könnte man auch grds. den Etat nach unten schrauben. Aber auch hier gilt, dass das womöglich gar nicht im Interesse der Eigentümer (Fans) ist. Das sollte man halt einfach berücksichtigen.
Wir zahlen bezahlen für den sportlichen Ertrag überproportional zu viel Geld. Das werden Watzke und Tress nicht anders sehen. Gleichzeitig sind die finanziellen Mittel, für mehr Erfolg außer Reichweite. Da sprechen wir dann über eine Lücke von 200 bis 300 Millionen. Also muss es nahezu das Ziel sein, sportlichen Ertrag und Gehaltsaufwendungen in ein besseres Verhältnis zu bringen, sprich dort auch das Gehaltsniveau zu senken. Das ist einfach ihr Job.
Davon abgesehen halte ich es eben für populistischen Nonsens zu sagen, dass die DK günstiger sein könnte wenn der alte Reus und der junge Moukoko nicht das Geld hinterhergeschmissen bekämen. Reus wäre schließlich auch für 3 Millionen Euro hiergeblieben. Moukoko bestimmt auch. Und wenn nicht, na gut. Dann hätten wir halt 10-20 Millionen Euro ausgeben und Moukoko ablösefrei ziehen lassen müssen. So what - nach mir die Sinnflut!
es schlichtweg albern zu argumentieren, dass man einfach nur Nico Schulz im Sommer 2019 (komplett andere Situation im Übrigen als heute) 2 oder 3 Millionen Euro weniger Grundgehalt hätte überweisen müssen
Das hat nur leider alles nichts mit meiner Argumentation aus dem Posting davor zu tun. Dort habe ich dir mit Dahoud und Schulz zwei Beispiele genannt, die sportlich in dieser Saison nur eine geringe bis gar keine Rolle gespielt haben und mit deren sicheren, bzw. angestrebten Wechsel der BVB direkt ein Mehrfaches der Mehreinnahmen aus der Ticketpreiserhöhung einsparen kann.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 16:26 (vor 1162 Tagen) @ Sascha
Wofür sonst? Fußball ist das einzige Produkt, das der BVB verkauft, die Fußballer die "Produktionsmittel". Der mit Abstand größte Preistreiber sind die Spielergehälter.
Ist für mich eben albern. Von mir aus mag das für Dich valide sein.
Wir können gerne eine Vollkostenrechnung anstreben. Wenn ich es darauf verknappen möchte, kann ich aber gerne Kosten gegen Erlöse stellen. Aber da kann ich mir nicht einfach Dinge raus picken die dann eben populistisch sind und gut ankommen.
Der Spielbetrieb ist zumindest mal ein ordentlicher Posten. Da können wir dann gerne diskutieren, dass man sich ein paar Leute und Sanierungen sparen kann, um Deine DK (für wie lange auch immer) preisstabil zu halten.
Mir geht es gar nicht um leisten können, oder wollen. Ich halte diese Preiserhöhungen für unnötig und ungerechtfertigt. Warum sollte ich mich dann nicht darüber aufregen?
Magst du so sehen. Es wurden Punkte angeführt (Strom, Gas, allgemeine Entwicklung, Nominallohnsteigerung) die Du für Dich als irrelevant oder gar nicht existent betrachtest.
Da kannst Du Dich gerne drüber aufregen, nachvollziehen werde ich es nicht.
Die Aussage war die, dass man den Profifußball nicht nach normalen Marktprinzipien behandeln kann, weil er sich nicht wie ein normaler Markt verhält. Was ist daran falsch?
Nichts. Das würde aber bedeuten, dass Du froh sein musst. Denn die Preiselastizität ist eine andere als die bei normalen Dienstleistungen.
Aber es gibt natürlich vergleichbare Unternehmen und Märkte wo man eben 100€ für den Sitzer beim Freundschaftsspiel nimmt.
Wenn man das dann alles ausblenden will: bitte.
Wo habe ich das mit dem "Investoren-Ding" verquickt?
Ich meine:
Du verquickst Dinge beim Ticketing (Gehalt Reus, Deine DK) wie beim Investoren-Ding (Investor? Der Wettbewerb ist scheisse) was in der Sache eben Quatsch ist.
Wir zahlen bezahlen für den sportlichen Ertrag überproportional zu viel Geld. Das werden Watzke und Tress nicht anders sehen. Gleichzeitig sind die finanziellen Mittel, für mehr Erfolg außer Reichweite. Da sprechen wir dann über eine Lücke von 200 bis 300 Millionen. Also muss es nahezu das Ziel sein, sportlichen Ertrag und Gehaltsaufwendungen in ein besseres Verhältnis zu bringen, sprich dort auch das Gehaltsniveau zu senken. Das ist einfach ihr Job.
Und genau das tun sie.
Hat aber 0 mit Deiner DK zu tun.
Das hat nur leider alles nichts mit meiner Argumentation aus dem Posting davor zu tun. Dort habe ich dir mit Dahoud und Schulz zwei Beispiele genannt, die sportlich in dieser Saison nur eine geringe bis gar keine Rolle gespielt haben und mit deren sicheren, bzw. angestrebten Wechsel der BVB direkt ein Mehrfaches der Mehreinnahmen aus der Ticketpreiserhöhung einsparen kann.
Ja - aber was ist denn jetzt Dein grundsätzlicher Punkt?
Sagst Du:
Kürzt den Personalaufwand, damit meine DK preisstabil bleibt obwohl andere deutlich mehr dafür zahlen würden? Für wie lange? Für immer, für fünf Jahre, oder in Abhängigkeit von Titeln?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Phil, Mittwoch, 07.06.2023, 15:37 (vor 1162 Tagen) @ Sascha
Mir geht es gar nicht um leisten können, oder wollen. Ich halte diese Preiserhöhungen für unnötig und ungerechtfertigt. Warum sollte ich mich dann nicht darüber aufregen?
Aufregen darf sich jeder :-)
Aber die Frage die daran anschließt, wäre natürlich, wann du eine Preiserhöhung (und sei es eben nur jenes "Inflationsbedingte") noch in Ordnung finden würdest. Oder sind die Preise dann dauerhaft eingefroren, jedenfalls so lange, wie derart hoher Personalaufwand betrieben wird und andere Umsatzfaktoren eine größere Rolle spielen?
Die Inflation heranzuziehen ist am Ende doch auch nur ein Versuch, ein Produkt halbwegs werthaltig zu belassen. Darum geht es doch dann schon auch und weniger darum, irgendwelche inflationsbedingt gestiegenen Kosten damit abzudecken.
Könnte der BVB natürlich so ehrlich und klar sagen, keine Frage.
Die Aussage war die, dass man den Profifußball nicht nach normalen Marktprinzipien behandeln kann, weil er sich nicht wie ein normaler Markt verhält. Was ist daran falsch?
Erst einmal wirken natürlich auch im Fußball durchaus normale Prinzpipien der Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Allerdings gibt es eben diese "Zwischenebenen", die so in vielen Branchen nicht vorkommen. Deswegen kostet ein Stehplatz bei uns qua Dauerkarte rd. 15 Euro und nicht 25 Euro. Sprich, es wird keine wirklich realistische Preisfindung hergestellt. Was völlig korrekt so ist und auch gut so ist.
Wir zahlen bezahlen für den sportlichen Ertrag überproportional zu viel Geld. Das werden Watzke und Tress nicht anders sehen. Gleichzeitig sind die finanziellen Mittel, für mehr Erfolg außer Reichweite. Da sprechen wir dann über eine Lücke von 200 bis 300 Millionen. Also muss es nahezu das Ziel sein, sportlichen Ertrag und Gehaltsaufwendungen in ein besseres Verhältnis zu bringen, sprich dort auch das Gehaltsniveau zu senken. Das ist einfach ihr Job.
Ganz so sehen die es meines Wissens nicht. Aber egal.
Das hat nur leider alles nichts mit meiner Argumentation aus dem Posting davor zu tun. Dort habe ich dir mit Dahoud und Schulz zwei Beispiele genannt, die sportlich in dieser Saison nur eine geringe bis gar keine Rolle gespielt haben und mit deren sicheren, bzw. angestrebten Wechsel der BVB direkt ein Mehrfaches der Mehreinnahmen aus der Ticketpreiserhöhung einsparen kann.
Kann man so sehen. Aus Sicht von Controllern ist das aber natürlich so nicht. Ich kann nicht hergehen und sagen "Naja gut, wir haben da den einen Kostenblock, der ist so riesig, da können wir den Rest auch einfach schlabbern und egal".
Hinzu kommt, siehe oben, dass es eben auch um die Werthaltigkeit eines Produkts geht.
Und hier ging es dann ja bei der Preisgestaltung dann zusätzlich noch darum, dass man offenbar versucht hat, jene, die mehr leisten können, stärker zu belasten, als andere. Und zugleich halt die "Zugänglichkeit" qua günstigerer Ticket erhalten wollte (was ja eh ein Problem ist).
MFG
phil
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 14:51 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Die Aussage war die, dass man den Profifußball nicht nach normalen Marktprinzipien behandeln kann, weil er sich nicht wie ein normaler Markt verhält. Was ist daran falsch?
Tun sie ja auch nicht. Man orientiert sich nur an der Inflation (und wirkt dem Wertverlust des Geldes entgegen), statt, so wie die Marktprinzipien eigentlich besagen, das passende Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zu ermitteln.
Wir zahlen bezahlen für den sportlichen Ertrag überproportional zu viel Geld. Das werden Watzke und Tress nicht anders sehen. Gleichzeitig sind die finanziellen Mittel, für mehr Erfolg außer Reichweite. Da sprechen wir dann über eine Lücke von 200 bis 300 Millionen. Also muss es nahezu das Ziel sein, sportlichen Ertrag und Gehaltsaufwendungen in ein besseres Verhältnis zu bringen, sprich dort auch das Gehaltsniveau zu senken. Das ist einfach ihr Job.
Ihr Job ist allerdings auch Umsatzwachstum in möglichst allen Ertragssäulen. Insofern ist es schon ein Entgegenkommen an die Fans, sich sogar etwas unterhalb der Inflationsrate zu bewegen. Und eben nicht exakt so viel zu nehmen, wie man die Dauerkarten gerade noch verkauft bekommt.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:43 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
Bedeutet im Umkehrschluss, man sollte die Ambitionen es sportlich besser machen zu können einfach komplett aufgeben, weil es eh keinen Sinn hat?
Sprich die 18 Mio die man bei Schulz und Meunier sparen würde nicht evtl. in einen 10-12 Mio Mann stecken sondern komplett einsparen?
Im Hinterkopf behältst Du aber schon, dass von hinten Mannschaften kommen, die weiterhin mehr ausgeben werden um die Lücke zu uns zu schliessen!?
Ich mein, ich hab gerade ne Chart gesehen, wo bei Bayern Gravenberch und Mazraoui 8 Mios Gehalt bekommen, ein Choupo Mouting bis zu 10, Upamecano 16 usw.......
Da sind und bleiben wir Lichtjahre von entfernt, aber Spieler wie Süle oder Haller lockst Du dann auch nicht mehr wenn Du sagst wir fahren unsere Kosten runter, hat eh keinen Sinn....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bobschulz, MS, Mittwoch, 07.06.2023, 12:07 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
Bedeutet im Umkehrschluss, man sollte die Ambitionen es sportlich besser machen zu können einfach komplett aufgeben, weil es eh keinen Sinn hat?
Sprich die 18 Mio die man bei Schulz und Meunier sparen würde nicht evtl. in einen 10-12 Mio Mann stecken sondern komplett einsparen?Im Hinterkopf behältst Du aber schon, dass von hinten Mannschaften kommen, die weiterhin mehr ausgeben werden um die Lücke zu uns zu schliessen!?
Ich mein, ich hab gerade ne Chart gesehen, wo bei Bayern Gravenberch und Mazraoui 8 Mios Gehalt bekommen, ein Choupo Mouting bis zu 10, Upamecano 16 usw.......
Da sind und bleiben wir Lichtjahre von entfernt, aber Spieler wie Süle oder Haller lockst Du dann auch nicht mehr wenn Du sagst wir fahren unsere Kosten runter, hat eh keinen Sinn....
Sascha gibt das Schielen auf die Nr.1 auf und beschreibt, dass man für die Nr.2 weniger aufwenden KANN.
Eigentlich sogar darf. Denn was ist denn unser Punktevorteil gegen Leipzig? [Und nach denen kommt erst mal lange nix!] Und wie viel höher ist unser finanzieller Aufwand?
Effektiverer Mitteleinsatz kann entweder zur Meisterschaft führen (sehr unwahrscheinlich!) oder zu einem billigeren Platz 2-3. Würde letzteres nehmen, da es sehr viel machbarer erscheint. Und am liebsten natürlich Meister für umme! :-)
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:13 (vor 1163 Tagen) @ bobschulz
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
Bedeutet im Umkehrschluss, man sollte die Ambitionen es sportlich besser machen zu können einfach komplett aufgeben, weil es eh keinen Sinn hat?
Sprich die 18 Mio die man bei Schulz und Meunier sparen würde nicht evtl. in einen 10-12 Mio Mann stecken sondern komplett einsparen?Im Hinterkopf behältst Du aber schon, dass von hinten Mannschaften kommen, die weiterhin mehr ausgeben werden um die Lücke zu uns zu schliessen!?
Ich mein, ich hab gerade ne Chart gesehen, wo bei Bayern Gravenberch und Mazraoui 8 Mios Gehalt bekommen, ein Choupo Mouting bis zu 10, Upamecano 16 usw.......
Da sind und bleiben wir Lichtjahre von entfernt, aber Spieler wie Süle oder Haller lockst Du dann auch nicht mehr wenn Du sagst wir fahren unsere Kosten runter, hat eh keinen Sinn....
Sascha gibt das Schielen auf die Nr.1 auf und beschreibt, dass man für die Nr.2 weniger aufwenden KANN.
Eigentlich sogar darf. Denn was ist denn unser Punktevorteil gegen Leipzig? [Und nach denen kommt erst mal lange nix!] Und wie viel höher ist unser finanzieller Aufwand?
Effektiverer Mitteleinsatz kann entweder zur Meisterschaft führen (sehr unwahrscheinlich!) oder zu einem billigeren Platz 2-3. Würde letzteres nehmen, da es sehr viel machbarer erscheint. Und am liebsten natürlich Meister für umme! :-)
Du, ich würde auch für 50 Mios im Jahr weniger Platz 2-3 abonnieren, wenn dadurch gewisse PReise stabil blieben oder eben gesenkt werden könnten.
Aber nochmal, kriegst Du dann die Spieler weiterhin, die Dir diese Platzierungen "garantieren"?
Ich glaube das können wir alle recht schlecht bestimmen.
Ferner, viele reden hier immer von unmotivierten Spielern, Rentenverträge usw.....
Würde nicht genau das diese Sichtweise nicht noch verstärken?
Weiterhin, die Preise und Summen sind absurd, wie das Gesamte Profigeschäft.
Es ist halt kein VEREIN mehr in dem Sinne.....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
majae, Muc, Mittwoch, 07.06.2023, 13:13 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Du, ich würde auch für 50 Mios im Jahr weniger Platz 2-3 abonnieren, wenn dadurch gewisse PReise stabil blieben oder eben gesenkt werden könnten.
Seriously? Ihr würdet lieber die nächsten 10 Jahre mit 10 Punkten Abstand in beide Richtungen Vize werden, also nochmal einen Meisterkampf wie in der abgelaufenen Saison erleben?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 13:45 (vor 1163 Tagen) @ majae
Du, ich würde auch für 50 Mios im Jahr weniger Platz 2-3 abonnieren, wenn dadurch gewisse PReise stabil blieben oder eben gesenkt werden könnten.
Seriously? Ihr würdet lieber die nächsten 10 Jahre mit 10 Punkten Abstand in beide Richtungen Vize werden, also nochmal einen Meisterkampf wie in der abgelaufenen Saison erleben?
Im Gesamtkontext mit dem Argument von sinkenden Preisen, ja.
Bedeutet ja nicht zwangsläufig dass man mit um die 70 Punkte mal nicht Meister werden kann.
Aber dieses wir müssen immer mehr investieren um überhaupt ne Chance zu haben würde ich schon dafür opfern, wenn Bundesliga-Fussball wieder bezahlbarer würde.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:18 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
Bedeutet im Umkehrschluss, man sollte die Ambitionen es sportlich besser machen zu können einfach komplett aufgeben, weil es eh keinen Sinn hat?
Sprich die 18 Mio die man bei Schulz und Meunier sparen würde nicht evtl. in einen 10-12 Mio Mann stecken sondern komplett einsparen?Im Hinterkopf behältst Du aber schon, dass von hinten Mannschaften kommen, die weiterhin mehr ausgeben werden um die Lücke zu uns zu schliessen!?
Ich mein, ich hab gerade ne Chart gesehen, wo bei Bayern Gravenberch und Mazraoui 8 Mios Gehalt bekommen, ein Choupo Mouting bis zu 10, Upamecano 16 usw.......
Da sind und bleiben wir Lichtjahre von entfernt, aber Spieler wie Süle oder Haller lockst Du dann auch nicht mehr wenn Du sagst wir fahren unsere Kosten runter, hat eh keinen Sinn....
Sascha gibt das Schielen auf die Nr.1 auf und beschreibt, dass man für die Nr.2 weniger aufwenden KANN.
Eigentlich sogar darf. Denn was ist denn unser Punktevorteil gegen Leipzig? [Und nach denen kommt erst mal lange nix!] Und wie viel höher ist unser finanzieller Aufwand?
Effektiverer Mitteleinsatz kann entweder zur Meisterschaft führen (sehr unwahrscheinlich!) oder zu einem billigeren Platz 2-3. Würde letzteres nehmen, da es sehr viel machbarer erscheint. Und am liebsten natürlich Meister für umme! :-)
Du, ich würde auch für 50 Mios im Jahr weniger Platz 2-3 abonnieren, wenn dadurch gewisse PReise stabil blieben oder eben gesenkt werden könnten.
Aber nochmal, kriegst Du dann die Spieler weiterhin, die Dir diese Platzierungen "garantieren"?
Natürlich. Warum sonst kriegen wir Spieler von Freiburg, Union Berlin, Gladbach und Co. relativ problemlos, wenn nicht gerade ein PL-Verein heiß hinter ihm her ist? Weil jeder dieser Spieler allein hier locker mindestens 2 Millionen mehr verdienen kann.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:24 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
Bedeutet im Umkehrschluss, man sollte die Ambitionen es sportlich besser machen zu können einfach komplett aufgeben, weil es eh keinen Sinn hat?
Sprich die 18 Mio die man bei Schulz und Meunier sparen würde nicht evtl. in einen 10-12 Mio Mann stecken sondern komplett einsparen?Im Hinterkopf behältst Du aber schon, dass von hinten Mannschaften kommen, die weiterhin mehr ausgeben werden um die Lücke zu uns zu schliessen!?
Ich mein, ich hab gerade ne Chart gesehen, wo bei Bayern Gravenberch und Mazraoui 8 Mios Gehalt bekommen, ein Choupo Mouting bis zu 10, Upamecano 16 usw.......
Da sind und bleiben wir Lichtjahre von entfernt, aber Spieler wie Süle oder Haller lockst Du dann auch nicht mehr wenn Du sagst wir fahren unsere Kosten runter, hat eh keinen Sinn....
Sascha gibt das Schielen auf die Nr.1 auf und beschreibt, dass man für die Nr.2 weniger aufwenden KANN.
Eigentlich sogar darf. Denn was ist denn unser Punktevorteil gegen Leipzig? [Und nach denen kommt erst mal lange nix!] Und wie viel höher ist unser finanzieller Aufwand?
Effektiverer Mitteleinsatz kann entweder zur Meisterschaft führen (sehr unwahrscheinlich!) oder zu einem billigeren Platz 2-3. Würde letzteres nehmen, da es sehr viel machbarer erscheint. Und am liebsten natürlich Meister für umme! :-)
Du, ich würde auch für 50 Mios im Jahr weniger Platz 2-3 abonnieren, wenn dadurch gewisse PReise stabil blieben oder eben gesenkt werden könnten.
Aber nochmal, kriegst Du dann die Spieler weiterhin, die Dir diese Platzierungen "garantieren"?
Natürlich. Warum sonst kriegen wir Spieler von Freiburg, Union Berlin, Gladbach und Co. relativ problemlos, wenn nicht gerade ein PL-Verein heiß hinter ihm her ist? Weil jeder dieser Spieler allein hier locker mindestens 2 Millionen mehr verdienen kann.
Richtig. und welche Spieler ausser Schlotterbeck und Kobel die von "schlechteren" Vereinen kamen wurden hier nicht nieder gemacht?
Ryerson ist doch schon der nächste, der hier als "untauglich" für die Startelf beschrieben wird.
Ferner soll er sein Gehalt "nur" verdoppelt haben, was ich ziemlich geil fänd
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:27 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Die Spieler haben wir in den letzten Jahren immer gehabt und mit denen kommen wir ziemlich sicher in die CL.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:34 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Die Spieler haben wir in den letzten Jahren immer gehabt und mit denen kommen wir ziemlich sicher in die CL.
Sind es die, oder dann doch die Süles,Reus,Hummels,Brandts,Sanchos,Adeyemis,Haalands,Bellinghams,Hallers usw.....
Ich denke die Mischung machts, aber ich sehe es nicht als von Gott gegeben an, würde unsere erste 11 mit z.B.
Ginter,Ryerson,Wolf,Özcan,Hazard,Schulz auflaufen, dass dies so bliebe....
Aber, nicht böse sein, wir können das hier abkürzen:
Dieses Argument "Das geht 100% billiger" hat bei mir noch nie gezogen, weil ich da zu wenig den MArkt und die Gegebenheiten kenne um das zu bestätigen.
Was ich mir derzeit erlaube wäre das Urteil, dass man mit dem heutigen Wissen einen Schulz,Hazard,Meunier,Dahoud nicht vermissen und somit einsparen würde, einen Guerreiro ersetzt hat und man im offensivbereich ausreichend besetzt ist, selbst ohne Neuverpflichtungen.
Insofern könnte man sich meiner Meinung nach die gut 25-30 Mio an Gehältern sicherlich sparen.
Ja.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:07 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
Bedeutet im Umkehrschluss, man sollte die Ambitionen es sportlich besser machen zu können einfach komplett aufgeben, weil es eh keinen Sinn hat?
Sprich die 18 Mio die man bei Schulz und Meunier sparen würde nicht evtl. in einen 10-12 Mio Mann stecken sondern komplett einsparen?
Welche sportlichen Ambitionen meinst du? Watzke selber sagt doch, dass die Bayern massiv unter- und wir überperformen müssen, um nochmal eine Chance wie diese Saison zu bekommen.
Ja, in der Regel wird dieser 10 bis 12 Millionen Mann die sportliche Realität nicht beeinflussen können. Das ist einfach so. Der Schlüssel liegt hier für mich nicht in einer Veränderung der Jahresgehälter um +/- 10 %, wenn man die Bayern mal wieder ins Schwitzen kriegen will.
Im Hinterkopf behältst Du aber schon, dass von hinten Mannschaften kommen, die weiterhin mehr ausgeben werden um die Lücke zu uns zu schliessen!?
Darüber mache ich mir echt erst Gedanken, wenn man die im Rückspiegel sieht.
Wir reden hier wirklich über eine Lücke von mindestens 40 % bei den Gehaltsaufwendungen, gegenüber Vereinen, die nicht Stammgast in der CL sind. Und diese Lücke wird sich weiter vergrößern. Die TV-Einnahmen mögen stagnieren, aber die CL-Prämien steigen weiter. Zudem sind wir neben Bayern der einzige Verein, der im Ausland zieht und sich dort vermarkten kann.
Wenn 50+1 nicht fällt, wird da niemand zu uns aufschließen.
Ich mein, ich hab gerade ne Chart gesehen, wo bei Bayern Gravenberch und Mazraoui 8 Mios Gehalt bekommen, ein Choupo Mouting bis zu 10, Upamecano 16 usw.......
Da sind und bleiben wir Lichtjahre von entfernt, aber Spieler wie Süle oder Haller lockst Du dann auch nicht mehr wenn Du sagst wir fahren unsere Kosten runter, hat eh keinen Sinn....
Das sind auch keinen Spieler in der Kaderbreite. Und da sind wir schlicht und ergreifend zu teuer. Das wird beim BVB auch niemand bestreiten. Der Spitze bieten wir doch bereits jetzt schon hoch attraktive Gehälter. Bei Haller werden die PL-Clubs nach dessen Zeit bei West Ham sicherlich nicht gerade Schlange gestanden haben und mit Ajax konnte der Topclub der holländischen Liga einfach nicht mithalten.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:21 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?
Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?
Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.
Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.
Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.
Bedeutet im Umkehrschluss, man sollte die Ambitionen es sportlich besser machen zu können einfach komplett aufgeben, weil es eh keinen Sinn hat?
Sprich die 18 Mio die man bei Schulz und Meunier sparen würde nicht evtl. in einen 10-12 Mio Mann stecken sondern komplett einsparen?
Welche sportlichen Ambitionen meinst du? Watzke selber sagt doch, dass die Bayern massiv unter- und wir überperformen müssen, um nochmal eine Chance wie diese Saison zu bekommen.
Nun ja,im Flick STrang feierst Du Süle (wenn ich mich REcht entsinne) für seine Mentalität und Ambitionen die Bayern abzufangen und jetzt soll man diese Ambitionen einfach nicht mehr haben?
Ja, in der Regel wird dieser 10 bis 12 Millionen Mann die sportliche Realität nicht beeinflussen können. Das ist einfach so. Der Schlüssel liegt hier für mich nicht in einer Veränderung der Jahresgehälter um +/- 10 %, wenn man die Bayern mal wieder ins Schwitzen kriegen will.
Warum nicht?
Ein 10 Mio Mann könnte deutlich besser als Wolf den RV geben. deutlich besser als Özcan in der Zentrale wirken. Evtl. besser sein als Malen oder nen Ausfall von Brandt besser kompensieren als Reus oder Reyna....besser sein als Gittens usw....
Im Hinterkopf behältst Du aber schon, dass von hinten Mannschaften kommen, die weiterhin mehr ausgeben werden um die Lücke zu uns zu schliessen!?
Darüber mache ich mir echt erst Gedanken, wenn man die im Rückspiegel sieht.
Wenn ich auf der mittleren Spur fahre und hinter mir kommt nen Auto mit 180 Sachen angefahren ist es zumeist schon zu spät den wieder einzuholen wenn ich erst von 120 auf 180 beschleunigen muss...
Wir reden hier wirklich über eine Lücke von mindestens 40 % bei den Gehaltsaufwendungen, gegenüber Vereinen, die nicht Stammgast in der CL sind. Und diese Lücke wird sich weiter vergrößern. Die TV-Einnahmen mögen stagnieren, aber die CL-Prämien steigen weiter. Zudem sind wir neben Bayern der einzige Verein, der im Ausland zieht und sich dort vermarkten kann.Wenn 50+1 nicht fällt, wird da niemand zu uns aufschließen.
Wenn wir aber mal wieder ne kacke Saison Spielen, wird man wohl eher keine weitere CL Ausfallversicherung haben...
Du hast es doch selbst schon anschaulich beschrieben, der finanzielle Aufwand steigt nicht proportional zum sportlichen Erfolg.
Je geringer unserer Vorsprung vor Platz 4-8 ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit in ner schlechten Saison mal von denen eingecasht zu werden....
Ich mein, ich hab gerade ne Chart gesehen, wo bei Bayern Gravenberch und Mazraoui 8 Mios Gehalt bekommen, ein Choupo Mouting bis zu 10, Upamecano 16 usw.......
Da sind und bleiben wir Lichtjahre von entfernt, aber Spieler wie Süle oder Haller lockst Du dann auch nicht mehr wenn Du sagst wir fahren unsere Kosten runter, hat eh keinen Sinn....
Das sind auch keinen Spieler in der Kaderbreite. Und da sind wir schlicht und ergreifend zu teuer. Das wird beim BVB auch niemand bestreiten. Der Spitze bieten wir doch bereits jetzt schon hoch attraktive Gehälter. Bei Haller werden die PL-Clubs nach dessen Zeit bei West Ham sicherlich nicht gerade Schlange gestanden haben und mit Ajax konnte der Topclub der holländischen Liga einfach nicht mithalten.
Klar ist unsere BReite zu teuer, aber in der SPitze sind wir zwar gehoben, aber es sagt doch einiges aus, wenn wir da maximal nen Haller bekommen und Spieler wir Brandt,Adeyemi oder auch Can,Schlotterbeck und Kobel unsere Heilsbringer sind und alle deutlich unter 10 Mios liegen.....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:25 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Jetzt aber mal ganz ernsthaft: welcher Verein soll das sein, der seine Gehaltsaufwendungen um 80 Millionen Euro auf unser Niveau anhebt?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 12:33 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Jetzt aber mal ganz ernsthaft: welcher Verein soll das sein, der seine Gehaltsaufwendungen um 80 Millionen Euro auf unser Niveau anheben?
Das geht natürlich nicht auf einen Schlag. Aber wenn wir stehen bleiben und andere jedes Jahr um 10 Millionen aufschließen, dann sind wir auch irgendwann eingeholt. Und dann heißt es ganz schnell: wie konnte Watzke nur acht Jahre pennen?
Es ist auch auch kein schwarz/weiß Ding. Jede noch so kleine Schließung der Lücke bedeutet erstmal auch eine kleine Schließung der Qualität. Vielleicht machen 10 Millionen mehr oder weniger am Ende der Saison im Schnitt nur einen mickrigen Punkt zusätzlich aus und das ist solange egal, wie man eh sieben oder acht Punkte Vorsprung vor dem Drittplatzierten hat. Aber wenn es mal ganz eng wird, dann kann ein zusätzlicher Punkt durchaus entscheidend sein. Und für zehn Millionen bekommst du auch schon einen Spieler der Kategorie mittleres bis gutes Bayerngehalt. Wenn der voll einschlägt, kann das wertvolle zusätzliche Punkte bedeuten.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 13:15 (vor 1163 Tagen) @ markus
Jetzt aber mal ganz ernsthaft: welcher Verein soll das sein, der seine Gehaltsaufwendungen um 80 Millionen Euro auf unser Niveau anheben?
Das geht natürlich nicht auf einen Schlag. Aber wenn wir stehen bleiben und andere jedes Jahr um 10 Millionen aufschließen, dann sind wir auch irgendwann eingeholt. Und dann heißt es ganz schnell: wie konnte Watzke nur acht Jahre pennen?
Es ist doch völlig müßig, mit unrealistischen Was-wäre-wenn-Szenarien zu arbeiten.
Wir werden nicht stehen bleiben. Die UEFA hat die CL Prämien für die Zukunft massiv angehoben. Gleichzeitig werden wir uns im Ausland besser vermarkten. Demgegenüber gibt es neben uns noch Bayern und Leipzig, die in mindestens vier von fünf Spielzeiten in die CL einziehen.
Bei dem Rest ist das keine kontinuierliche Einnahmequelle. Und da reden wir noch nicht über eine sich weiter zuspitzende Verteilung der Fernsehgelder. Oder davon, dass viele jetzt schon enorme Finanzprobleme haben.
Jetzt mal wirklich Butter bei die Fische: wie sieht eine realistische Entwicklung aus, bei der ein Verein von hinten 10 Millionen pro Jahr aufholt, ohne dass es einen echten "Gamechanger" wie den Wegfall von 50+1 gibt.
Es ist auch auch kein schwarz/weiß Ding. Jede noch so kleine Schließung der Lücke bedeutet erstmal auch eine kleine Schließung der Qualität. Vielleicht machen 10 Millionen mehr oder weniger am Ende der Saison im Schnitt nur einen mickrigen Punkt zusätzlich aus und das ist solange egal, wie man eh sieben oder acht Punkte Vorsprung vor dem Drittplatzierten hat. Aber wenn es mal ganz eng wird, dann kann ein zusätzlicher Punkt durchaus entscheidend sein. Und für zehn Millionen bekommst du auch schon einen Spieler der Kategorie mittleres bis gutes Bayerngehalt. Wenn der voll einschlägt, kann das wertvolle zusätzliche Punkte bedeuten.
Eben. "Wenn es mal ganz eng wird". Der Regelfall wird es aber eben nicht sein, dass dieser Spieler nach oben, oder unten den Ausschlag gibt. Der Normalfall ist, dass wir überdurchschnittlich schlecht spielen müssen, um die CL in Gefahr geraten zu lassen, oder überdurchschnittlich gut, um die Bayern anzugreifen. Dieser eine Spieler beeinflusst aber nicht ursächlich und dauerhaft maßgeblich die sportlichen Ziele.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 13:46 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Ja, das mit den zusätzlichen Millionen aus der Champions League ist ein Argument. Aber deshalb langt man auch nicht übermäßig zu, obwohl man es könnte. Ich halte die Anlehnung an die Inflation grundsätzlich für ein +/-0 Geschäft. Ich erwarte ja auch Gehaltserhöhungen, die langfristig zumindest die Inflation ausgleichen, um nicht weniger Reallohn zu haben.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Phil, Mittwoch, 07.06.2023, 13:02 (vor 1163 Tagen) @ markus
Diesen Zusammenhang gibt es doch sowieso nur sehr bedingt. Also, dass nun die prozentuale Erhöhung eines Dauerkartenpreises irgendwie großartig was damit zu tun hätte, dass wir einen teureren Kader hätten, oder halt nicht.
Was dem BVB definitiv hilft, ist, dass er so viele Dauerkarten verkauft. Das ist schon ein betriebswirtschaftlicher Trumpf.
Aber es hat doch nun keiner wirklich gesagt "Lass mal 5 % mehr nehmen", damit wir noch mehr für Gehälter ausgeben können.
Dass, wenn man dann den Posten "Personalaufwand Profi Kader" nimmt, man auch überspitzt sagen könnte "Naja, lasst die Zuschauer halt umsonst rein, ihr würdet immer noch klar komment", ist so.
Auch ist es ja erst einmal legitim - und wurde so von Seiten der Fanverteter ja auch durchaus angesprochen- dass man sagt "Macht dieses Jahr eine Nullrunde". Jedoch, der BVB sieht es halt anders. Denn natürlich hat er auch andere Kosten die gestiegen sind und natürlich hat er auch ein Interesse daran, dass sein Produkt "Tickets" nicht im Wert eben entwertet wird. Und wenn im Schnitt 5-6 % mehr Gehälter da sind, wäre dem halt so.
Am Ende hat man einen Kompromiss gefunden, in einem Gremium, wo so was nicht entschieden, aber halt diskutiert wird und wo halt die BVB KGaA auf den e.V. und auf "einfache" Fanvertreter trifft.
Dieser Kompromiss hat den Versuch unternommen, die Preissteigerungen zumindest ein wenig zu staffeln. In der Annahme, je teurer eine Dauerkarte ist, desto eher kann jemand mehr aushalten, als bei den billigsten. Und mache DK sind sogar billiger geworden.
Alles in allem empfinde ich dies als eine ziemlich ausgewogene Vorgehensweise. In der natürlich zweierlei Dinge aufeinander prallten. Eben jenes "macht ne Nullrunde" auf "eigentlich wollen und müssten wir 10 % erhöhen".
MFG
Phil
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 13:32 (vor 1163 Tagen) @ Phil
Sorry, aber bei dem Wort "Kompromisse" bekomme ich im Zusammenhang mit Profifußball echt Puls.
Das ist eigentlich ein Paradebeispiel für diese permanenten, falschen Kompromisse.
Der Anlass geht immer von den Vereinen aus, die von etwas mehr wollen. In diesem Falle mehr Geld. Aufgabe der Fans ist es dann, die Maximalforderung abzuschwächen.
Hier gibt es keinen echten Kompromiss, weil nicht beide Seiten etwas nehmen, aber gleichzeitig auch geben. Nehmen tut immer nur die Seite Profifußball. Für Fans ist es schon ein Erfolg, wenn sie weniger geben müssen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Phil, Mittwoch, 07.06.2023, 13:45 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Sorry, aber bei dem Wort "Kompromisse" bekomme ich im Zusammenhang mit Profifußball echt Puls.
Das ist eigentlich ein Paradebeispiel für diese permanenten, falschen Kompromisse.
Ich teile ja nur, was Teilnehmer*innen bei diesen Gesprächen dazu sagen :-)
Am Ende müsste es da auch gar nichts geben. Also man kann natürlich auch auf jedes Gespräch und jedes "Kompromisse suchen" verzichten und sagen "Nein. Ohne uns." Im ersten Schritt führt aber dann auch kein einziger Weg daran vorbei, dass man dieses Angebot vom BVB nicht mehr in Anspruch nimmt. Also keine Dauerkarte kauft. Würde der BVB hören, dass hunderte eher tausende aktive Fans sagen "Dann kaufen wir die Karten nicht..."
Oder wenigstens müsste das Stadion sichtbar leerer bleiben und die Dauerkarten halt verfallen.
Aber, hast du ja selbst erlebt und heute (glaube ich) hier noch geschildert, derartige Proteste sind schwiegrig und nur selten wirklich erfolgreich.
In diesem Fall ja eh noch einmal spezieller, denn nicht alle haben eine Preiserhöhung bekommen und sehen daher wohl überhaupt keinen Grund sich über irgendwas zu beschweren.
Der Anlass geht immer von den Vereinen aus, die von etwas mehr wollen. In diesem Falle mehr Geld. Aufgabe der Fans ist es dann, die Maximalforderung abzuschwächen.
Das ist so. Es liegt in der Natur der Sache eine ökonomischen Systems. Kommt man ja nicht dran vorbei. Ich wollte auch mehr Geld nun (Lohnerhöhung), obwohl ich auch ohne nun keine Notkredite aufnehmen musste und irgendwie auch Geld ausgebe, was ich gar nicht ausgeben müsste.
Hier gibt es keinen echten Kompromiss, weil nicht beide Seiten etwas nehmen, aber gleichzeitig auch geben. Nehmen tut immer nur die Seite Profifußball. Für Fans ist es schon ein Erfolg, wenn sie weniger geben müssen.
Wie gesagt, es haben ja auch größere Teile der Dauerkartenbesitzer nun von diesem (ich nenne es trotzdem so) Kompromiss profitiert. Ein Kompromiss, der aber defintiv nicht ergebnisoffen war. Sprich: Zu keinem Zeitpunkt bestand die Möglichkeit, dass der BVB gesagt hätte "OKay, wir erhöhen gar nichts" oder "wir wollen dann unterm Stich nicht 3 Millionen mehr, sondern uns reichen auch 1,5 Millionen".
Insofern hast du Recht, dass das kein "auf Augenhöhe" ist, aber auf der anderen Seite ist diese Augenhöhe auch gar nicht vorgesehen.
MFG
Phil
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 14:58 (vor 1163 Tagen) @ Phil
Insofern hast du Recht, dass das kein "auf Augenhöhe" ist, aber auf der anderen Seite ist diese Augenhöhe auch gar nicht vorgesehen.
Deshalb bewundere ich jeden, der sich trotz fehlender Druckmittel dennoch engagiert.
Wobei das Schwert sicher schärfer wäre, wenn die Profiabteilung nicht in eine KGaA ausgegliedert wäre. Theoretisch könnte man so eine Satzung auch so aufbauen, dass die Eintrittspreise basisdemokratisch von den Mitgliedern bestimmt werden. Ob das praktikabel und sinnvoll ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.
+1
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:36 (vor 1163 Tagen) @ markus
Jetzt aber mal ganz ernsthaft: welcher Verein soll das sein, der seine Gehaltsaufwendungen um 80 Millionen Euro auf unser Niveau anheben?
Das geht natürlich nicht auf einen Schlag. Aber wenn wir stehen bleiben und andere jedes Jahr um 10 Millionen aufschließen, dann sind wir auch irgendwann eingeholt. Und dann heißt es ganz schnell: wie konnte Watzke nur acht Jahre pennen?Es ist auch auch kein schwarz/weiß Ding. Jede noch so kleine Schließung der Lücke bedeutet erstmal auch eine kleine Schließung der Qualität. Vielleicht machen 10 Millionen mehr oder weniger am Ende der Saison im Schnitt nur einen mickrigen Punkt zusätzlich aus und das ist solange egal, wie man eh sieben oder acht Punkte Vorsprung vor dem Drittplatzierten hat. Aber wenn es mal ganz eng wird, dann kann ein zusätzlicher Punkt durchaus entscheidend sein. Und für zehn Millionen bekommst du auch schon einen Spieler der Kategorie mittleres bis gutes Bayerngehalt. Wenn der voll einschlägt, kann das wertvolle zusätzliche Punkte bedeuten.
Danke, genau so habe ich das gemeint.....
Schleichender Prozess und so.
Und auf einmal sind 40 Mio Vorsprung bei ner guten/schlechten Saison auch nicht mehr sportlich spürbar da.....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:12 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Es ist aber auch kein normaler Markt. Die Fans als "Kunde" sind doch im Prinzip selber Teil des Angebotes. Die Vermarktbarkeit der Bundesliga und ganz besonders des BVB ist massiv von der emotionalen Komponente der Stimmung beeinflusst.
Klar, die PL zeigt, dass man auch mit Massen asiatischer Touristen auf den Rängen ein Produkt verkaufen kann, aber dieses Produkt ist qualitativ auch einfach deutlich besser als die Bundesliga. Hier braucht man eine hübsche Verpackung.
Natürlich könnte man beim BVB viel mehr pro Karte verlangen und hätte dann zumindest in den Spitzenspielen ein volles Haus. Nur lieferst du dann sehr wahrscheinlich trotzdem nicht mehr die benötigten Bilder.
Ich halte es für nicht sinnvoll, Marktprinzipien für einen Markt anzuwenden, der sich in vielen Bereichen einfach fundamental vom normalen Markt unterscheidet.
Ja, genau aus diesen Gründen macht man es vermutlich auch nicht nach den normalen Marktprinzipien, sondern orientiert sich „nur“ an der Inflationsrate. Die Stehplätze würde sich wohl am deutlichsten verändern, wenn einkommensschwache Gruppen durch einkommensstärkere ersetzt werden. Dreht man man das Rad zu weit, hat man irgendwann Verhältnisse wie in England. Will auch niemand.
Das mit den "einkommensschwachen" Gruppen, für die der BVB günstige Stehplätze bereit hält, ist doch nur noch ein Feel-good-Märchen. Der Punkt, an dem sich diese Fanklientel aus dem Stadion verabschiedet hat, ist doch schon lange überschritten. Und Wer sich die Karte trotzdem noch zusammenkratzt, der bekommt doch an jedem Verpflegungs- und jedem Merchandisingstand im Profifußball deutlich gesagt, dass er aus der Zielgruppe gefallen ist.
Jetzt prangerst Du aber tatsächlich Gesamtgesellschaftliche Probleme an....
Das kann man nun unendlich fortführen.....
-Freizeitparks
-Kino
-selbst TV und Internet
-Schwimmbad
-blöde Parkgebühren (für 5 Std. 8.-€ im Parkhaus.....)
usw.....
Ich verstehe Deine grundsätzlich Idee und gehe da komplett mit, aber gefühlt machst Du jetzt gerade den BVB dafür verantwortlich, dass Einkommensschwache Personen sich den "Luxus" Bundesliga Fussball Live im Stadion nicht dauerhaft erlauben können....
Und nein, Fussballverein BVB,Fannähe und soziales Engagement sind für mich im Profifussball keine Begründung, dann muss man wohl zu den Amas, ist ja auch BVB......
Und ja, mich kotzen Preise und die Dauerkartenwarteliste auch an, aber vielleicht müssen wir ALLE dem BVB mal den Rücken kehren um dann auf sinkende Preise zu hoffen....
Wird aber nüscht....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:21 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Es ist aber auch kein normaler Markt. Die Fans als "Kunde" sind doch im Prinzip selber Teil des Angebotes. Die Vermarktbarkeit der Bundesliga und ganz besonders des BVB ist massiv von der emotionalen Komponente der Stimmung beeinflusst.
Klar, die PL zeigt, dass man auch mit Massen asiatischer Touristen auf den Rängen ein Produkt verkaufen kann, aber dieses Produkt ist qualitativ auch einfach deutlich besser als die Bundesliga. Hier braucht man eine hübsche Verpackung.
Natürlich könnte man beim BVB viel mehr pro Karte verlangen und hätte dann zumindest in den Spitzenspielen ein volles Haus. Nur lieferst du dann sehr wahrscheinlich trotzdem nicht mehr die benötigten Bilder.
Ich halte es für nicht sinnvoll, Marktprinzipien für einen Markt anzuwenden, der sich in vielen Bereichen einfach fundamental vom normalen Markt unterscheidet.
Ja, genau aus diesen Gründen macht man es vermutlich auch nicht nach den normalen Marktprinzipien, sondern orientiert sich „nur“ an der Inflationsrate. Die Stehplätze würde sich wohl am deutlichsten verändern, wenn einkommensschwache Gruppen durch einkommensstärkere ersetzt werden. Dreht man man das Rad zu weit, hat man irgendwann Verhältnisse wie in England. Will auch niemand.
Das mit den "einkommensschwachen" Gruppen, für die der BVB günstige Stehplätze bereit hält, ist doch nur noch ein Feel-good-Märchen. Der Punkt, an dem sich diese Fanklientel aus dem Stadion verabschiedet hat, ist doch schon lange überschritten. Und Wer sich die Karte trotzdem noch zusammenkratzt, der bekommt doch an jedem Verpflegungs- und jedem Merchandisingstand im Profifußball deutlich gesagt, dass er aus der Zielgruppe gefallen ist.
Jetzt prangerst Du aber tatsächlich Gesamtgesellschaftliche Probleme an....
Das kann man nun unendlich fortführen.....
-Freizeitparks
-Kino
-selbst TV und Internet
-Schwimmbad
-blöde Parkgebühren (für 5 Std. 8.-€ im Parkhaus.....)
usw.....Ich verstehe Deine grundsätzlich Idee und gehe da komplett mit, aber gefühlt machst Du jetzt gerade den BVB dafür verantwortlich, dass Einkommensschwache Personen sich den "Luxus" Bundesliga Fussball Live im Stadion nicht dauerhaft erlauben können....
Und nein, Fussballverein BVB,Fannähe und soziales Engagement sind für mich im Profifussball keine Begründung, dann muss man wohl zu den Amas, ist ja auch BVB......
Und ja, mich kotzen Preise und die Dauerkartenwarteliste auch an, aber vielleicht müssen wir ALLE dem BVB mal den Rücken kehren um dann auf sinkende Preise zu hoffen....
Wird aber nüscht....
Die "einkommensschwachen Gruppen" waren doch ein Argument von User markus, ich habe die gar nicht ins Spiel gebracht, sondern gesagt, dass diese Gruppen doch schon lange gar nicht mehr da sind.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:25 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Es ist aber auch kein normaler Markt. Die Fans als "Kunde" sind doch im Prinzip selber Teil des Angebotes. Die Vermarktbarkeit der Bundesliga und ganz besonders des BVB ist massiv von der emotionalen Komponente der Stimmung beeinflusst.
Klar, die PL zeigt, dass man auch mit Massen asiatischer Touristen auf den Rängen ein Produkt verkaufen kann, aber dieses Produkt ist qualitativ auch einfach deutlich besser als die Bundesliga. Hier braucht man eine hübsche Verpackung.
Natürlich könnte man beim BVB viel mehr pro Karte verlangen und hätte dann zumindest in den Spitzenspielen ein volles Haus. Nur lieferst du dann sehr wahrscheinlich trotzdem nicht mehr die benötigten Bilder.
Ich halte es für nicht sinnvoll, Marktprinzipien für einen Markt anzuwenden, der sich in vielen Bereichen einfach fundamental vom normalen Markt unterscheidet.
Ja, genau aus diesen Gründen macht man es vermutlich auch nicht nach den normalen Marktprinzipien, sondern orientiert sich „nur“ an der Inflationsrate. Die Stehplätze würde sich wohl am deutlichsten verändern, wenn einkommensschwache Gruppen durch einkommensstärkere ersetzt werden. Dreht man man das Rad zu weit, hat man irgendwann Verhältnisse wie in England. Will auch niemand.
Das mit den "einkommensschwachen" Gruppen, für die der BVB günstige Stehplätze bereit hält, ist doch nur noch ein Feel-good-Märchen. Der Punkt, an dem sich diese Fanklientel aus dem Stadion verabschiedet hat, ist doch schon lange überschritten. Und Wer sich die Karte trotzdem noch zusammenkratzt, der bekommt doch an jedem Verpflegungs- und jedem Merchandisingstand im Profifußball deutlich gesagt, dass er aus der Zielgruppe gefallen ist.
Jetzt prangerst Du aber tatsächlich Gesamtgesellschaftliche Probleme an....
Das kann man nun unendlich fortführen.....
-Freizeitparks
-Kino
-selbst TV und Internet
-Schwimmbad
-blöde Parkgebühren (für 5 Std. 8.-€ im Parkhaus.....)
usw.....Ich verstehe Deine grundsätzlich Idee und gehe da komplett mit, aber gefühlt machst Du jetzt gerade den BVB dafür verantwortlich, dass Einkommensschwache Personen sich den "Luxus" Bundesliga Fussball Live im Stadion nicht dauerhaft erlauben können....
Und nein, Fussballverein BVB,Fannähe und soziales Engagement sind für mich im Profifussball keine Begründung, dann muss man wohl zu den Amas, ist ja auch BVB......
Und ja, mich kotzen Preise und die Dauerkartenwarteliste auch an, aber vielleicht müssen wir ALLE dem BVB mal den Rücken kehren um dann auf sinkende Preise zu hoffen....
Wird aber nüscht....
Die "einkommensschwachen Gruppen" waren doch ein Argument von User markus, ich habe die gar nicht ins Spiel gebracht, sondern gesagt, dass diese Gruppen doch schon lange gar nicht mehr da sind.
Dann "mea Culpa"......
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 10:53 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Ich meinte damit das Marktprinzip Angebot und Nachfrage. Normalerweise wird dadurch der Preis bestimmt. Da scheitert dann ein Vergleich mit dem VFL Wolfsburg, der halt selbst zu deutlich günstigeren Preisen die Hütte nicht vollkriegt.
Es ist aber auch kein normaler Markt. Die Fans als "Kunde" sind doch im Prinzip selber Teil des Angebotes. Die Vermarktbarkeit der Bundesliga und ganz besonders des BVB ist massiv von der emotionalen Komponente der Stimmung beeinflusst.
Klar, die PL zeigt, dass man auch mit Massen asiatischer Touristen auf den Rängen ein Produkt verkaufen kann, aber dieses Produkt ist qualitativ auch einfach deutlich besser als die Bundesliga. Hier braucht man eine hübsche Verpackung.
Natürlich könnte man beim BVB viel mehr pro Karte verlangen und hätte dann zumindest in den Spitzenspielen ein volles Haus. Nur lieferst du dann sehr wahrscheinlich trotzdem nicht mehr die benötigten Bilder.
Ich halte es für nicht sinnvoll, Marktprinzipien für einen Markt anzuwenden, der sich in vielen Bereichen einfach fundamental vom normalen Markt unterscheidet.
Ja, genau aus diesen Gründen macht man es vermutlich auch nicht nach den normalen Marktprinzipien, sondern orientiert sich „nur“ an der Inflationsrate. Die Stehplätze würde sich wohl am deutlichsten verändern, wenn einkommensschwache Gruppen durch einkommensstärkere ersetzt werden. Dreht man man das Rad zu weit, hat man irgendwann Verhältnisse wie in England. Will auch niemand.
Das mit den "einkommensschwachen" Gruppen, für die der BVB günstige Stehplätze bereit hält, ist doch nur noch ein Feel-good-Märchen. Der Punkt, an dem sich diese Fanklientel aus dem Stadion verabschiedet hat, ist doch schon lange überschritten. Und Wer sich die Karte trotzdem noch zusammenkratzt, der bekommt doch an jedem Verpflegungs- und jedem Merchandisingstand im Profifußball deutlich gesagt, dass er aus der Zielgruppe gefallen ist.
Ja, da hat man bereits einige rausgedrängt. Aber noch hat man tolle Kurvenbilder, die man vermarkten kann. Die wird man nichts aufs Spiel setzen und gegen englische Verhältnisse tauschen wollen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 12:35 (vor 1163 Tagen) @ markus
Vielleicht denkt man auch mal über die Argumentationskette nach.
Die Bayern verlangen 150€ für eine Stehplatz-DK. Wie viele Karten gibt es davon?
Es werden nicht über 20% der Stadionkapazität sein. Eher 10%, oder gibt es dazu Daten?
Dazu ist der ÖPNV aus NRW inkludiert. In München kommste mit dem Ticket nicht mal die 30 Minuten vom Hbf zum Stadion.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 12:45 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Vielleicht denkt man auch mal über die Argumentationskette nach.
Die Bayern verlangen 150€ für eine Stehplatz-DK. Wie viele Karten gibt es davon?
Es werden nicht über 20% der Stadionkapazität sein. Eher 10%, oder gibt es dazu Daten?Dazu ist der ÖPNV aus NRW inkludiert. In München kommste mit dem Ticket nicht mal die 30 Minuten vom Hbf zum Stadion.
Das mit der Stadionkapazität ist aus meiner Sicht eher ein schwaches Argument. Union hat prozentual deutlich mehr Stehplätze und dennoch günstigere Preise. Das mit dem ÖPNV ist ein gutes Argument. Dazu kommt, dass man bei den Bayern Mitglied sein muss und dafür auch h noch zahlt. Beim BVB ist das freiwillig.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Phil, Mittwoch, 07.06.2023, 13:36 (vor 1163 Tagen) @ markus
Das mit der Stadionkapazität ist aus meiner Sicht eher ein schwaches Argument. Union hat prozentual deutlich mehr Stehplätze und dennoch günstigere Preise. Das mit dem ÖPNV ist ein gutes Argument. Dazu kommt, dass man bei den Bayern Mitglied sein muss und dafür auch h noch zahlt. Beim BVB ist das freiwillig.
Ich finde es insgesamt immer schwierig, da Vergleiche durchzuführen. Alles hat da seine Besonderheiten und Dinge, die man berücksichitgen muss.
Ja, unsere Stehplatztribüne ist riesig. Was erst einmal ein Nachteil ist, wenn man nur auf die Ticketpreise guckt. Aber natürlich hat sie auch einen sehr hohen Wert, der eben nicht über diese "Ticketpreiserlöse" abgebildet wird.
Zum anderen ist bei uns dieses NRW Ticket mit drin, was ja erstmal eine großartige Sache war/ist. Aber eben auch einen Preis hat, den jeder DK Besitzer zahlt.
Und natürlich geht man bei uns zu einem Klub ins Stadion mit dieser Karte, die einem immer den Zutritt garantiert, der seit bald 15 Jahren immer im Topsegment der Liga mitspielt und international nun auch nicht völlig unterm Radar rumschwirrt. Dass man dafür Spieler wie Haaland, Sancho, Dembele, Bellingham, Hummels, Reus (und wie sie alle heißen) zu sehen bekam und bekommt, kommt noch hinzu.
Und natürlich ist es weiterhin ein sehr gut nachgefragtes Produkt. Spielt ja auch eine Rolle (wie ihr hier schon mehrfach geschrieben habt).
Und ja, zwar habe ich diesen Preis auch gezahlt, als Klopp uns auf Platz 18 führte oder wir mit Doll gar nichts mehr auf den Platz brachten, aber dafür war ich dann halt am 34. SPieltag gegen Mainz für rund 15 Euro im Stadion. Was nun wirklich spottbillig ist. Auch in allen möglichen Vergleichen.
Der eigentliche Knackpunkt ist ja dann ohnehin eher, dass es so wenige "freie" und "günstigere" Karten im Angebot gibt. Dafür müsste man halt Dauerkartenbestände zurückfahren.
Überall woanders sieht das dann wieder alles für sich ganz speziell und anders aus.
Also schwierig. Und natürlich wäre es nun ein schönes Symbol gewesen, wenn man gesagt hätte "Okay, die Zeiten sind durchaus ein wenig schwieriger, wir machen einfach mal eine Nullrunde". Nur, wären die Zeiten im kommenden JAhr dann wieder leichter?
Wann dürfte man dann überhaupt moderat erhöhen? Oder gar nicht mehr?
Dass der BVB - wie viele große Klubs - das Geld aus dem Ticketing (gerade im normalen Segment) nicht zwingend bräuchte, um weiter erfolgreich zu agieren. Klar. Das ist so.
MFG
Phil
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 14:00 (vor 1163 Tagen) @ Phil
Dass der BVB - wie viele große Klubs - das Geld aus dem Ticketing (gerade im normalen Segment) nicht zwingend bräuchte, um weiter erfolgreich zu agieren. Klar. Das ist so.MFG
Phil
In der Coronazeit hat man allerdings immer wieder darauf verwiesen, dass die fehlenden Einnahmen dramatisch seien.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Phil, Mittwoch, 07.06.2023, 14:05 (vor 1163 Tagen) @ markus
In der Coronazeit hat man allerdings immer wieder darauf verwiesen, dass die fehlenden Einnahmen dramatisch seien.
Da fehlte ja nicht nur das Ticketing dann.
Natürlich ist dieses Geld nicht völlig sinnfrei und nutzlos ;-)
Ging ja eher darum, dass der BVB nun nicht wegen fehlender drei Millionen EUR (durch Preiserhöhungen) auf einmal abstürzen würde.
MFG
Phil
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 13:48 (vor 1163 Tagen) @ Phil
Das mit der Stadionkapazität ist aus meiner Sicht eher ein schwaches Argument. Union hat prozentual deutlich mehr Stehplätze und dennoch günstigere Preise. Das mit dem ÖPNV ist ein gutes Argument. Dazu kommt, dass man bei den Bayern Mitglied sein muss und dafür auch h noch zahlt. Beim BVB ist das freiwillig.
Ich finde es insgesamt immer schwierig, da Vergleiche durchzuführen. Alles hat da seine Besonderheiten und Dinge, die man berücksichitgen muss.Ja, unsere Stehplatztribüne ist riesig. Was erst einmal ein Nachteil ist, wenn man nur auf die Ticketpreise guckt. Aber natürlich hat sie auch einen sehr hohen Wert, der eben nicht über diese "Ticketpreiserlöse" abgebildet wird.
Der Nachteil ist aber viel kleiner, als es der Ticketpreis auf den ersten Blick vermuten lässt.
Bei CL-Spielen mit einer bestuhlten Süd gab es 10.000 Plätze, als reine Stehplatztribüne sind es 25.000. Der Platzbedarf eines Sitzers sind also rund 2,5 Stehplätze. Nimmt man den Süd-DK-Preis von 14 € mal 2,5 landet man bei 35 €. Das ist sogar mehr, als man in der mittleren Preiskategorie in den Ecken in der Umlage einer Sitzplatz-DK zahlt.
Natürlich wird dort wohl während des Spiels pro Kopf weniger konsumiert als auf den Sitzplatztribünen, aber dafür auch mit einem deutlich geringeren Personalaufwand pro Kopf.
Mit anderen Worten: dem BVB entgehen durch diese Stehplatztribüne kaum Einnahmen im Vergleich dazu, als wenn es eine Sitzplatztribüne wäre. Er verlöre aber enorm an Vermarktbarkeit, ohne die größte Stehplatztribüne Europas.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Phil, Mittwoch, 07.06.2023, 14:02 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Man müsste die halbe Tribüne (Mal simplifiziert) mit Logen zubauen. Dann rechnet sich der Kram. Kurzum: Unser Stadion bietet, im Vergleich, viel zu wenig in diesem Segment bzw. hat eben sehr viel Raum für eher günstige Tickets (im Vergleich zu Logen).
Das ist alles wunderbar und soll bitte so bleiben. Aber dass unser Stadion nun - natürlich immer den unendlich hohen Werbewert nicht berücksichtigt- nicht perfekt ist im Hinblick auf "wir holen alles raus was geht", ist doch wohl klar. Allein der Standort schon ;-)
MFG
Phil
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 13:56 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Das mit der Stadionkapazität ist aus meiner Sicht eher ein schwaches Argument. Union hat prozentual deutlich mehr Stehplätze und dennoch günstigere Preise. Das mit dem ÖPNV ist ein gutes Argument. Dazu kommt, dass man bei den Bayern Mitglied sein muss und dafür auch h noch zahlt. Beim BVB ist das freiwillig.
Ich finde es insgesamt immer schwierig, da Vergleiche durchzuführen. Alles hat da seine Besonderheiten und Dinge, die man berücksichitgen muss.Ja, unsere Stehplatztribüne ist riesig. Was erst einmal ein Nachteil ist, wenn man nur auf die Ticketpreise guckt. Aber natürlich hat sie auch einen sehr hohen Wert, der eben nicht über diese "Ticketpreiserlöse" abgebildet wird.
Der Nachteil ist aber viel kleiner, als es der Ticketpreis auf den ersten Blick vermuten lässt.
Bei CL-Spielen mit einer bestuhlten Süd gab es 10.000 Plätze, als reine Stehplatztribüne sind es 25.000. Der Platzbedarf eines Sitzers sind also rund 2,5 Stehplätze. Nimmt man den Süd-DK-Preis von 14 € mal 2,5 landet man bei 35 €. Das ist sogar mehr, als man in der mittleren Preiskategorie in den Ecken in der Umlage einer Sitzplatz-DK zahlt.
Natürlich wird dort wohl während des Spiels pro Kopf weniger konsumiert als auf den Sitzplatztribünen, aber dafür auch mit einem deutlich geringeren Personalaufwand pro Kopf.
Mit anderen Worten: dem BVB entgehen durch diese Stehplatztribüne kaum Einnahmen im Vergleich dazu, als wenn es eine Sitzplatztribüne wäre. Er verlöre aber enorm an Vermarktbarkeit, ohne die größte Stehplatztribüne Europas.
So ist es. Ich glaube auch nicht, dass eine Sitzplatz Süd dazu führen würde, dass der Konsum pro Kopf steigen würde. Hat es in der Champions League ja auch nicht. Dazu müsstest du das Publikum komplett austauschen. Aber ein Stadion ohne die gelbe Wand mit der größten Stehplatztribüne Europas, ist auch nicht mehr so gut vermarktbar.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:48 (vor 1163 Tagen) @ markus
Vielleicht denkt man auch mal über die Argumentationskette nach.
Die Bayern verlangen 150€ für eine Stehplatz-DK. Wie viele Karten gibt es davon?
Es werden nicht über 20% der Stadionkapazität sein. Eher 10%, oder gibt es dazu Daten?Dazu ist der ÖPNV aus NRW inkludiert. In München kommste mit dem Ticket nicht mal die 30 Minuten vom Hbf zum Stadion.
Das mit der Stadionkapazität ist aus meiner Sicht eher ein schwaches Argument. Union hat prozentual deutlich mehr Stehplätze und dennoch günstigere Preise. Das mit dem ÖPNV ist ein gutes Argument. Dazu kommt, dass man bei den Bayern Mitglied sein muss und dafür auch h noch zahlt. Beim BVB ist das freiwillig.
union ist aber auch kein "gutes" Beispiel, da müssten die erstmal über 5 oder 10 Jahre dauerhaft da oben mitspielen, da könnte man dann sehen wie die das wirtschaftlich regeln.
Schade dass man nicht in die Zukunft blicken kann...
Kosten Union z.B. 2020 und dann 2030
ebenso der BVB und dann die prozentuale Änderung vergleichen. DAs wäre glaube ich am realistischsten bezüglich der Kosten und Preisänderungen
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
istar, Mittwoch, 07.06.2023, 09:15 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Nur ist jeder Club sein eigener Markt. Deshalb kann z. B. Wolfsburg auch so günstige Stehplätze anbieten, da will ja sonst keiner hin.
Ich stimme Markus zu, sich an der Inflationsrate zu orientieren, ist die fairste und transparenteste Regelung.
Mir persönlich ist es auch komplett Latte, ob ich jetzt fünf oder zehn Euro mehr bezahle oder nicht.
Die hab ich allein dadurch schon drin, dass ich am letzten Spieltag kein Bier geholt hab ,weil es so voll war.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bobschulz, MS, Mittwoch, 07.06.2023, 09:08 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
"Der Markt" orientiert sich eher an uns, weil wir bei den Ticketpreisen zur Spitze der Liga gehören.
Und die Gentrifizierung des Stadions würde weitergehen.
Kann man wollen, dann kann man aber auch gerne 18 Löcher in den Rasen bohren!
Und Ralle Richter sagt "Eingelocht, 90 Minuten echte Gefühle an. :-(
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 09:14 (vor 1163 Tagen) @ bobschulz
Wenn wir über "Gentrifizierung im Stadion" reden, sollten wir auch das Lohnniveau einpreisen.
Die Nominallöhne sind in Q1 / 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6% gestiegen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 09:35 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Wenn wir über "Gentrifizierung im Stadion" reden, sollten wir auch das Lohnniveau einpreisen.
Die Nominallöhne sind in Q1 / 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6% gestiegen.
Ja, so muss man es sehen. Mich erinnert das irgendwie immer an dieses „aber 1970 habe ich nur 10 Cent für die Kugel Eis bezahlt“. Da wird dann immer vergessen, dass das Lohnniveau auch ganz anders war. Letztendlich wird ein Produkt nur dann real teurer, wenn dafür mehr Arbeitszeit als vorher aufgebracht werden muss. Bei 5,6% Lohnerhöhung wird die Südkarte, die in einem geringeren Umfang ansteigt, sogar günstiger.
Und ja, nicht jeder hat 5,6% mehr bekommen. Das ist nur der Durchschnitt. Aber 1. weiß man gar nicht, was jeder einzelne nominal mehr bekommt und 2. kann man darauf auch keine Rücksicht nehmen, weil Preise üblicherweise fix sind. Allein Durchschnittswerte sind die einzig sinnvollen Kennzahlen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:00 (vor 1163 Tagen) @ markus
bearbeitet von Sascha, Mittwoch, 07.06.2023, 11:11
Und? Von 230 Millionen € fließen 180 Millionen in den Profikader. Mannschaftsköche und Physios sind in diesem Punkt sicherlich absolut nachrangig.
Wenn die Gehälter aller normalen Angestellten um 6 % steigen, dann sind das 3 Millionen Euro pro Jahr. Das sind Summen, die man einem 18-jährigen Kicker als Gehaltserhöhung nach einer guten Saison anbietet.
Ich bleibe dabei: es wäre für den BVB ein leichtes, mit nur etwas Arbeit an der Kostenstruktur (was man wohl derzeit vornimmt), die Preise über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Er macht es aber nicht. Warum? Weil er es nicht muss.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 11:19 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Wie sieht die Teuerungsrate der DK bei Stuttgart, Frankfurt, Köln, Bayern, etc aus?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:30 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Wie sieht die Teuerungsrate der DK bei Stuttgart, Frankfurt, Köln, Bayern, etc aus?
Ist doch vom Prinzip her für die meisten irrelevant, denn schliesslich wirbt der BVB ja mit den Fans usw. (und ja, da kann ich sogar ne gewissen Argwohn gegenüber der Preisgestaltung verstehen).
Was mich an dieser "Diskussion" irritiert ist der Fakt dass der BVB immer noch als "Verein" wahrgenommen wird, Fussball wie früher mit Bier und Bratwurst.....
Ne, Profifussball ist mittlerweile nen Event, auch so ne Art "Neumodischer" Kram mit denen sich einige Hippster schmücken.
Und sicherlich, Preissteigerungen sind in jedem Bereich Mist, aber man liest auch vielerorts von deutlichen Gehaltssteigerungen....
Jetzt spanne ich auch mal wieder den Bogen zum BVB, weiss jemand inwiefern der gesamte "normale" Personaletat ebenso steigt?
Vom Reinigungspersonal, übers Ticketing, Büro bis hin zu den Trainern und Betreuern der Jugend und der Damen?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 12:29 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Ich finde es schon wichtig wenn man die Situation bei vergleichbaren Clubs in die Kritik einbezieht.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:17 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Ich bleibe dabei: es wäre für den BVB ein leichtes, mit nur etwas Arbeit an der Kostenstruktur (was man wohl derzeit vornimmt), die Preise über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Er macht es aber nicht. Warum? Weil er es nicht muss.
Und nochmal, für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, der BVB würde kosten senken und die PReise stabil halten, für sagen wir mal 2 Jahre um dann mit nem 25er Kader sportlich genau da weiter zu machen wo wir jetzt stehen (was ich vollkommen ok finde).
Was würde denn passieren, wenn man dann den nächsten Spieler nicht verlängern kann, weil sein Gehalt nicht von 5 auf 8 Mios angehoben werden kann, weil man ja die PReise nicht erhöhen möchte....
Ich weiss, die Summen sind absurd, aber das ist unser Verhalten in Bezug zum Profifussball doch auch.
Grundsätzlich fänd ich es spannend mal zu sehen, wie der BVB weitermachen könnte wenn man sich die 30 oder 40 Mios der unrelevanten Kaderspieler sparen würde und nichts weiter machen würde.
Plus natürlich das eingesparte Geld dazu zu nehmen, Trikots günstiger und Eintrittspreise stabil zu halten.....
Wer weiss wie sich das auf das komplette BVB System auswirkt!? Inkl. Sponsoren usw.....
Persönlich würde ich solch einen Weg begrüßen, hätte aber auch irgendwie die Angst sportlich so zu enden wie Kackbach oder wie Golfsburg und Frankfurt.....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 12:01 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Ich weiss, die Summen sind absurd, aber das ist unser Verhalten in Bezug zum Profifussball doch auch.
Grundsätzlich fänd ich es spannend mal zu sehen, wie der BVB weitermachen könnte wenn man sich die 30 oder 40 Mios der unrelevanten Kaderspieler sparen würde und nichts weiter machen würde.
Wobei das unrealistisch ist. Du weißt immer erst hinterher, wer von über 30 Spielern im Kader Stammspieler, oder zumindest Einwechselspieler wird. Es geht gar nicht anders, als dass gut 1/3 des Kaders scheitern wird und damit als Fehleinkauf gilt.
Klar kann man den Kader massiv ausdünnen. Aber das ist gar nicht gewollt. Man will ja damit auch Konkurrenzdruck haben und bei Formschwäche, Verletzungen oder Sperren auch aus der letzten Reihe noch jemanden einwechseln können. Und dafür brauchst du halt um die 30 Spieler. Sprich: Die Abgänge werden nachbesetzt. Und weil es dann wieder um die 30 Spieler sind, die nur um 11 Plätze buhlen, wird es zwangsläufig wieder Spieler geben, die sich nicht durchsetzen konnten und später ein Fehleinkauf gelten.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:10 (vor 1163 Tagen) @ markus
Ich weiss, die Summen sind absurd, aber das ist unser Verhalten in Bezug zum Profifussball doch auch.
Grundsätzlich fänd ich es spannend mal zu sehen, wie der BVB weitermachen könnte wenn man sich die 30 oder 40 Mios der unrelevanten Kaderspieler sparen würde und nichts weiter machen würde.
Wobei das unrealistisch ist. Du weißt immer erst hinterher, wer von über 30 Spielern im Kader Stammspieler, oder zumindest Einwechselspieler wird. Es geht gar nicht anders, als dass gut 1/3 des Kaders scheitern wird und damit als Fehleinkauf gilt.Klar kann man den Kader massiv ausdünnen. Aber das ist gar nicht gewollt. Man will ja damit auch Konkurrenzdruck haben und bei Formschwäche, Verletzungen oder Sperren auch aus der letzten Reihe noch jemanden einwechseln können. Und dafür brauchst du halt um die 30 Spieler. Sprich: Die Abgänge werden nachbesetzt. Und weil es dann wieder um die 30 Spieler sind, die nur um 11 Plätze buhlen, wird es zwangsläufig wieder Spieler geben, die sich nicht durchsetzen konnten und später ein Fehleinkauf gelten.
Na ich weiss nicht ob man sich jetzt nochmal für Spieler wie Schulz,Meunier,Hazard,Dahoud,Guerreiro die Menge an Ersatz reinziehen wird.
Guerreiro - Bensebaini
Dahoud - Alvarez (wobei Jude ja noch geht)
und evtl. wenn machbar Fresneda und nen 8er und schon bist Du eh bei 24 oder 25 Vollprofis.
Dazu noch die Amas die immer wieder Bestandteil des KAders waren.
Ich glaube man hat schon bemerkt dass ein gewisser Stamm von 20-22 Spielern mit Spielpraxis deutlich besser ist als 25 Spieler zu haben, von denen nr. 24 und 25 wirklich nur im äussersten Notfall und dann ohne Praxis reinkommen....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:52 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Ich bleibe dabei: es wäre für den BVB ein leichtes, mit nur etwas Arbeit an der Kostenstruktur (was man wohl derzeit vornimmt), die Preise über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Er macht es aber nicht. Warum? Weil er es nicht muss.
Und nochmal, für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, der BVB würde kosten senken und die PReise stabil halten, für sagen wir mal 2 Jahre um dann mit nem 25er Kader sportlich genau da weiter zu machen wo wir jetzt stehen (was ich vollkommen ok finde).
Was würde denn passieren, wenn man dann den nächsten Spieler nicht verlängern kann, weil sein Gehalt nicht von 5 auf 8 Mios angehoben werden kann, weil man ja die PReise nicht erhöhen möchte....
Ich möchte hier noch einmal auf die Gehaltsaufwendungen verweisen. Wir geben pro Jahr 80 Millionen mehr aus als Bayer Leverkusen.
Es kann doch wirklich niemand ernsthaft erzählen, dass zwei, drei Millionen über Wohl und Wehe des sportlichen Erfolgs entscheiden.
Der Spieler, der hier jetzt 5 Millionen bekommt, hat genau zwei Möglichkeiten:
1. Er hat Interesse eines mittelklassigen PL-Clubs geweckt. Dann geht er vermutlich eh, weil er dort 10 Millionen bekommt und damit unser Gehaltsgefüge sprengen würde.
2. Er verlängert auch für 6 Millionen Gehalt, weil das immer noch doppelt so viel ist wie das, was er in Gladbach oder Leverkusen verdienen kann.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:07 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Ich bleibe dabei: es wäre für den BVB ein leichtes, mit nur etwas Arbeit an der Kostenstruktur (was man wohl derzeit vornimmt), die Preise über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Er macht es aber nicht. Warum? Weil er es nicht muss.
Und nochmal, für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, der BVB würde kosten senken und die PReise stabil halten, für sagen wir mal 2 Jahre um dann mit nem 25er Kader sportlich genau da weiter zu machen wo wir jetzt stehen (was ich vollkommen ok finde).
Was würde denn passieren, wenn man dann den nächsten Spieler nicht verlängern kann, weil sein Gehalt nicht von 5 auf 8 Mios angehoben werden kann, weil man ja die PReise nicht erhöhen möchte....
Ich möchte hier noch einmal auf die Gehaltsaufwendungen verweisen. Wir geben pro Jahr 80 Millionen mehr aus als Bayer Leverkusen.
Es kann doch wirklich niemand ernsthaft erzählen, dass zwei, drei Millionen über Wohl und Wehe des sportlichen Erfolgs entscheiden.
Der Spieler, der hier jetzt 5 Millionen bekommt, hat genau zwei Möglichkeiten:
1. Er hat Interesse eines mittelklassigen PL-Clubs geweckt. Dann geht er vermutlich eh, weil er dort 10 Millionen bekommt und damit unser Gehaltsgefüge sprengen würde.
2. Er verlängert auch für 6 Millionen Gehalt, weil das immer noch doppelt so viel ist wie das, was er in Gladbach oder Leverkusen verdienen kann.
Jupp, 80 Mios die uns knapp Meister haben werden lassen und die es Bayer gerade so ermöglichen in die EL zu rutschen.
Und nein, es geht nicht um die 3,5 oder 10 Mios......
Allerdings möchte ich Dich dann mal hören,wenn man 2 oder 3 Jahre die PReise stabil hält und dann auf einmal 10% aufschlägt, weil man das Niveau so nicht mehr halten kann und die Konkurrenz in der Zeit 15% mehr eingenommen hat als vorher.
Nochmal, über was regen wir uns auf? 10 - 20.-€ mehr für ne Süd DK?
Ja, ist scheisse aber maximal 4 Bier auf ne Saison.....
Die Masse machts da sicherlich für den BVB, aber selbst Dinge wie Bürgergeld und Co sind gestiegen. Gehälter bei vielen auch, Inflationsprämie usw.....
Mieten und Kosten bei den Einkäufen steigen ebenso.....
Kannst du drehen und wenden wie Du magst es ist lapidar wenig was man da draufschlägt.
Und wenn das Geld mal knapp ist, 2 oder 3 Spiele im Zweitmarkt verkaufen und gut....
Und ja, ich weiss, bin kein richtiger Fan.....Spiele verkaufen....Pfui......
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:15 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Ich bleibe dabei: es wäre für den BVB ein leichtes, mit nur etwas Arbeit an der Kostenstruktur (was man wohl derzeit vornimmt), die Preise über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Er macht es aber nicht. Warum? Weil er es nicht muss.
Und nochmal, für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle, der BVB würde kosten senken und die PReise stabil halten, für sagen wir mal 2 Jahre um dann mit nem 25er Kader sportlich genau da weiter zu machen wo wir jetzt stehen (was ich vollkommen ok finde).
Was würde denn passieren, wenn man dann den nächsten Spieler nicht verlängern kann, weil sein Gehalt nicht von 5 auf 8 Mios angehoben werden kann, weil man ja die PReise nicht erhöhen möchte....
Ich möchte hier noch einmal auf die Gehaltsaufwendungen verweisen. Wir geben pro Jahr 80 Millionen mehr aus als Bayer Leverkusen.
Es kann doch wirklich niemand ernsthaft erzählen, dass zwei, drei Millionen über Wohl und Wehe des sportlichen Erfolgs entscheiden.
Der Spieler, der hier jetzt 5 Millionen bekommt, hat genau zwei Möglichkeiten:
1. Er hat Interesse eines mittelklassigen PL-Clubs geweckt. Dann geht er vermutlich eh, weil er dort 10 Millionen bekommt und damit unser Gehaltsgefüge sprengen würde.
2. Er verlängert auch für 6 Millionen Gehalt, weil das immer noch doppelt so viel ist wie das, was er in Gladbach oder Leverkusen verdienen kann.
Jupp, 80 Mios die uns knapp Meister haben werden lassen und die es Bayer gerade so ermöglichen in die EL zu rutschen.
Und nein, es geht nicht um die 3,5 oder 10 Mios......
Allerdings möchte ich Dich dann mal hören,wenn man 2 oder 3 Jahre die PReise stabil hält und dann auf einmal 10% aufschlägt, weil man das Niveau so nicht mehr halten kann und die Konkurrenz in der Zeit 15% mehr eingenommen hat als vorher.
Dann liegt man in zwei, oder drei Jahren eben bei den Preisen dort, wo man sich selbst immer verortet hat. Wir haben die teuerste Stehplatz-DK und liegen bei den Sitzplätzen in den Top 3. Bei dem größten Stadion der Liga.
Das ist doch alles keine Frage von Niveau, oder Ertragsnachteilen.
Nochmal, über was regen wir uns auf? 10 - 20.-€ mehr für ne Süd DK?
Ja, ist scheisse aber maximal 4 Bier auf ne Saison.....
Die Masse machts da sicherlich für den BVB, aber selbst Dinge wie Bürgergeld und Co sind gestiegen. Gehälter bei vielen auch, Inflationsprämie usw.....
Mieten und Kosten bei den Einkäufen steigen ebenso.....
Ich rege mich darüber auf, dass ich in meinen Augen unnötig und ungerechtfertigt mehr bezahlen soll. Und das bei einer ziemlich fadenscheinigen Begründung.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 12:28 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Jupp, 80 Mios die uns knapp Meister haben werden lassen und die es Bayer gerade so ermöglichen in die EL zu rutschen.
Und nein, es geht nicht um die 3,5 oder 10 Mios......
Allerdings möchte ich Dich dann mal hören,wenn man 2 oder 3 Jahre die PReise stabil hält und dann auf einmal 10% aufschlägt, weil man das Niveau so nicht mehr halten kann und die Konkurrenz in der Zeit 15% mehr eingenommen hat als vorher.
Dann liegt man in zwei, oder drei Jahren eben bei den Preisen dort, wo man sich selbst immer verortet hat. Wir haben die teuerste Stehplatz-DK und liegen bei den Sitzplätzen in den Top 3. Bei dem größten Stadion der Liga.Das ist doch alles keine Frage von Niveau, oder Ertragsnachteilen.
Da sind wir dann wohl bei Angebot und Nachfrage.
Und ja, das kann für den Fan der seit 20 Jahren dort steht wie nen Schlag in die Fresse sein,aber dem der auf der Warteliste steht zugute kommen...
NOchmal, wir TRottel rennen doch trotzdem hin.
Warum bleiben denn die Blöcke ohne No Show Rate nicht mal ein paar Spiele komplett blank?
>
Nochmal, über was regen wir uns auf? 10 - 20.-€ mehr für ne Süd DK?
Ja, ist scheisse aber maximal 4 Bier auf ne Saison.....
Die Masse machts da sicherlich für den BVB, aber selbst Dinge wie Bürgergeld und Co sind gestiegen. Gehälter bei vielen auch, Inflationsprämie usw.....
Mieten und Kosten bei den Einkäufen steigen ebenso.....
Ich rege mich darüber auf, dass ich in meinen Augen unnötig und ungerechtfertigt mehr bezahlen soll. Und das bei einer ziemlich fadenscheinigen Begründung.
Naja, ohne jetzt persönlich werden zu wollen, aber wie alt bist Du,dass Du solchen "Begründungen" überhaupt noch Beachtung schenkst?
Im Endeffekt läuft es doch eh eher nach dem Motto "Schluck die Kröte oder geh"......
Aber nicht erst seit heute und das auch schon vor Kloppo......
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
istar, Mittwoch, 07.06.2023, 09:17 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Wenn wir über "Gentrifizierung im Stadion" reden, sollten wir auch das Lohnniveau einpreisen.
Die Nominallöhne sind in Q1 / 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6% gestiegen.
Das finden alle toll, aber dafür zahlen will keiner.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:29 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Was soll der BVB schreiben?
Es ist falsch wenn man nix dazu schreibt.
Es ist falsch wenn man "BullshitBingo"-Dinge schreibt
Es wäre aber auch nicht recht, wenn man die Wahrheit sagen würde ("Die Vertragsverlängerung von war so teuer, dass wir Euch jetzt an die Geldbörse gehen müssen...")
Ich lege da nicht mehr jedes Wort auf die Goldwaage.
Für mich ist die Zeit längst soweit, dass man sich fundamental entscheiden muss. Ich will Borussia Dortmund spielen sehen. Also muss ich aushalten, dass der moderne Fußball ist wie er ist. Oder ich muss eben Fan von Fortuna Köln werden.
Kannst Du natürlich gerne anders machen und wahrnehmen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 06.06.2023, 21:41 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Wie wäre es mit der Wahrheit?
Der bvb hat keine Argumente für eine dk Erhöhung und nutzt die Gunst der Stunde um abzukassieren.
Leidet der bvb unter den hohen Energiekosten?
Es gibt eine Handvoll spiele mit Flutlicht im ws und die Anreise macht doch nur einen Bruchteil der kosten aus.
Oder wie erklärst du dir die Mehrkosten?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:45 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme
Die Wahrheit ist, dass der Spielbetrieb eben stetig teurer wird. Wenn ich "mithalten" will, muss ich alle Umsatzpotentiale ausnutzen.
Nicht cool, aber so isses halt.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 21:50 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Die Wahrheit ist, dass der Spielbetrieb eben stetig teurer wird. Wenn ich "mithalten" will, muss ich alle Umsatzpotentiale ausnutzen.
Nicht cool, aber so isses halt.
Das muss dieses "Weiter so" sein, dass es nicht mehr geben kann...
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:52 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Warum kann es das nicht mehr geben?
Ist der Geschäftszweck des BVB nun ein anderer? Sollen wir einfach alles verkloppen und an die Mitglieder ausschütten? Oder sollen wir einfach den Etat des VfL Bochum matchen?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 06.06.2023, 21:49 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Also melkt der bvb die Fans bis zum maximum aus?
Ich finde es frech. Aber vielleicht komme ich so doch nochmal an eine Dauerkarte für die Süd ran
Ob ich sie dann noch bezahlen möchte ist eine andere Frage
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
istar, Dienstag, 06.06.2023, 22:20 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme
Also melkt der bvb die Fans bis zum maximum aus?
Ich finde es frech. Aber vielleicht komme ich so doch nochmal an eine Dauerkarte für die Süd ran
Ob ich sie dann noch bezahlen möchte ist eine andere Frage
Wenn Du dir bei jetzt zehn Euro mehr und dann 280,- € Gedanken darüber machst, ob Du die bezahlen willst oder nicht,dann solltest Du es lassen.
Und bei den Preisen, die manche Leute bezahlt haben, als Dauerkarten noch an den Meistbietenden überschrieben werden konnten oder die am letzten Spieltag bezahlt wurden, da sind wir vom "Maximum " noch weit entfernt.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:57 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme
Quatsch.
Wenn der BVB seine Fans bis zum Maximum ausnutzen würde, wären die Preise ganz andere. Insbesondere die Süd-DK.
Aber natürlich muss der BVB auch beim Thema Ticketing ausreichend Geld verdienen. Dabei achtet man aber eben auch, soweit möglich, auf andere und "soziale" Faktoren. Man hat sich vor Jahren dann darauf verständigt, dass man (nahezu) die Inflationsrate auf die DK schlägt.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 06.06.2023, 22:17 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Aber die automatische Anpassung der dk Preise an die Inflation ist doch kein Naturgesetz, man kann sein Verhalten auch anpassen. Vor allem könnte der bvb auch in der jetzigen Zeit Fingerspitzengefühl zeigen.
Wenn dee bvb mehr Geld einnehmen möchte, dann hätten sie die Meisterschaft nicht so leichtfertig verspielen sollen. Oder sie könnten sich darum kümmern können, dass die Bundesliga wieder spannender und somit attraktiver für das Ausland wird.
Stattdessen ändert man die Preise vor Ort, also die Einnahmequelle Nummer 3.
Ich bin dann mal gespannt, ob das kein Schuss in den Ofen wird. Ich bezweifel nämlich dass das ws bei Spielen gegen Heidenheim oder Kopenhagen ausverkauft sein werden.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 22:31 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme
Aber die automatische Anpassung der dk Preise an die Inflation ist doch kein Naturgesetz, man kann sein Verhalten auch anpassen. Vor allem könnte der bvb auch in der jetzigen Zeit Fingerspitzengefühl zeigen.
Wenn dee bvb mehr Geld einnehmen möchte, dann hätten sie die Meisterschaft nicht so leichtfertig verspielen sollen. Oder sie könnten sich darum kümmern können, dass die Bundesliga wieder spannender und somit attraktiver für das Ausland wird.
Was ist denn das für ein Take?
Wir können aber ja auch sagen, dass wir einfach die Ambitionen begraben, den Kader massiv verschlanken und dafür dann eben die DK verschleudern.
Stattdessen ändert man die Preise vor Ort, also die Einnahmequelle Nummer 3.
Ich bin dann mal gespannt, ob das kein Schuss in den Ofen wird. Ich bezweifel nämlich dass das ws bei Spielen gegen Heidenheim oder Kopenhagen ausverkauft sein werden.
Warten wir es ab. Ich war immer davon überzeugt, dass die Blase irgendwann platzen muss. Bisher passierte das Gegenteil.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 07.06.2023, 13:39 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Sorry für den neppischen Spruch, vielleicht war es gestern schon spät, daher fasse ich meine Gedanken mal nüchtern zusammen:
Der BVB hat in der letzten Saison rund 22,6 Mio Euro durch den "Spielbetrieb" eingenommen, sprich mit Tickets. Das sind ungefähr 6% des gesamten Umsatzes.
Jetzt die Ticketpreise grundlos zu erhöhen mit der Absicht, den teuren Kader zu finanzieren, ist für mich ein No-Go.
Selbst wenn man die DK-Preise nun um 10% erhöhen würde, würde es am Gesamtumsatz nur einen Prozent erhöhen.
So unwichtig sind die Ticketeinnahmen für den Unternehmenserfolg.
Nicht berücksichtigt ist die Frage, ob die Zuschauer und Fans sich genau so viele Speisen und Getränke im Stadion kaufen werden oder ob der bvb genau so viele Trikots verkaufen wird, wenn sie schon an anderer Stelle mehr bezahlen dürfen.
Mehrkosten hat der BVB derzeit kaum. Der BVB hat nur alle paar Wochen ein Flutlichtspiel, die Transportkosten für die Spieler sind gering. Geheizt werden auch nur einzelne Bereiche.
Und nun stellt sich der Verein hin und begründet die Ticketerhöhungen mit der derzeitigen Inflation, dabei sind sie eben nicht davon betroffen.
Aber der Fan soll weiter brav bezahlen und am besten stimmungstechnisch dafür sorgen, dass der Stadionbesuch für alle Fans zum Erlebnis wird.
Kannst du so gar nicht verstehen, warum ich damit ein Problem habe?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Phil, Mittwoch, 07.06.2023, 13:55 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme
Was sollen Sie sagen?
"Leute, ihr habt mehr Geld bekommen, wir haben etwas mehr Aufwand aufgrund gestiegener Kosten, so funktioniert das System "Marktwirtschaft", deswegen erhöhen wir die Preise, in der Annahme, dass die Elastizität der Nachfrage eh gen null tendiert."
So ist das halt. Der BVB hat natürlich Mehrkosten (trotz PV Anlagen usw) aus dem einfachen Betrieb, die aber selbstredend in den Kontext zum Personalaufwand kaum wirklich ins Gewicht fallen. Er hat ein Angebot, seine Dauerkarten, bei dem es kaum zu Nachfragereaktionen kommt. Die Dinger werden einfach gekauft.
Und natürlich muss er schon gucken, dass sein Produkt / Angebot, mal völlig unromantisch gesprochen, nicht an "Wert" verliert. Täte es aber, wenn man einfach sagen würde "Wir lassen die Preise einfach wie sie sind". Denn die meisten Menschen in Deutschland haben zum Teil deutliche Lohnsteigerungen bekommen.
Und so machen es halt alle. Wo wir wieder bei der Frage sind, ob der BVB (und der Fußball) nun wie ein normaler Wirtschaftszweig agiert oder aber doch irgendwie etwas anderes ist. Mit anderen Aufgaben / Rollen / Pflichten.
In meinen Augen müsste der BVB da z.B. einfach viel mehr günstige Tageskarten irgendwie an den Start bringen. Aus einer Rolle heraus, die eben auch Menschen mit wenig Einkommen es möglich machen sollen, ein Stadion zu besuchen. Aber da gibt es dann schon wieder x weitergehende Probleme, wie man überhaupt sicherstellen will, dass diese dann diese Karten bekommen (aber da gäbe es Wege).
Da finde ich,könnte man vielmehr noch drüber reden. Und weniger darüber, ob nun jemand, der 500 Euro für ne Dauerkarte zahl, auf einmal 550 Euro (beispielhaft) zahlen soll.
MFG
Phil
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
donotrobme, Münsterland, Mittwoch, 07.06.2023, 14:17 (vor 1163 Tagen) @ Phil
Du hast in sofern Recht, als das die Preispolitik eingebettet ist in einem größeren Kontext.
Was soll der BVB eigentlich heutzutage sein? Gemeinnütziger Verein oder renditeorientiertes Unternehmen?
Diese Frage stellt sich bei jeder Entscheidung, die der BVB für die Fans trifft.
Mir geht es aber im Kern darum, dass es falsch ist, dass der BVB die Preiserhöhung mit der Inflation begründet. Da dürfen sie gerne ehrlich sein, wenn sie von mir erwarten, dass ich mich auch ehrlich verhalten soll.
Wie verdient denn der BVB sein Geld:
Er holt sich talentierte Spieler und bietet an, ihnen gegen Geld beim Fußball spielen zuzuschauen, ob nun per TV oder im Stadion.
Der hat doch einen ganz anderen Druck als derzeit jede deutsche Stahlbude, die sich einen Ofen gekauft haben und mittels Strom oder Gas, aus Eisenerzen und paar Metallgemischen Stahl herstellen.
Bin ich der wirklich der Einzige, den diese Kommunikationsart stört?
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
BDN130671
, Hagen, Mittwoch, 07.06.2023, 14:20 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme
OK – betrachten wir das ganze mal ohne die ganze Gefühlsduselei und Folklore. Dann ist der BVB ein Unternehmen und ich bin der Kunde. Schön. Fühle ich mich wie ein Kunde wertgeschätzt? Mit Sicherheit nicht. Dann würde man auch auf Kundenwünsche eingehen. Der BVB, oder vielmehr das ganze Fußballgeschäft allgemein, handelt aber doch eher nach der Devise "friss oder stirb". Fanfreundliche Anstoßzeiten, keine Zerstückelung der Spieltage? Fehlanzeige. Infrastruktur und Service im Stadion? Wenn man kein VIP ist, zumindest gewöhnungsbedürftig. #Stadiontoiletten. Fannähe findet so gut wie überhaupt nicht mehr statt. Bei jedem anderen "normalen" Wirtschaftsunternehmen, wäre ich als Kunde schon schreiend davongelaufen. Und jetzt wird dann doch die Gefühlskarte ausgespielt. Weil man ja genau weiß, mit denen kann man es machen – es gibt keine Konkurrenz, keine Alternative. Leverkusen könnte z. B. die Tickets verschenken, der BVB-Fan würde trotzdem nicht wechseln. Er kann es nicht. Das einzige Druckmittel wäre die komplette Abkehr. Schwer vorstellbar und letztlich stehen ja die berühmten 100 Ersatzleute schon parat. Da es sich bei denen aber wahrscheinlich um die heutigen Tagesticketkäufer handelt, die mehr mit ihrem Smartphone, als mit Spiel und dem sich Eingliedern in den Support beschäftigt sind, würde das der Stimmung im Stadion auch nicht gerade förderlich sein. Für alle eine lose-lose-Situation. Aber am Ende schluckt man eh die Preiserhöhung und bleibt halt mit einem Grummeln im Bauch zurück.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 13:54 (vor 1163 Tagen) @ donotrobme
Sorry für den neppischen Spruch, vielleicht war es gestern schon spät, daher fasse ich meine Gedanken mal nüchtern zusammen:
Der BVB hat in der letzten Saison rund 22,6 Mio Euro durch den "Spielbetrieb" eingenommen, sprich mit Tickets. Das sind ungefähr 6% des gesamten Umsatzes.
Jetzt die Ticketpreise grundlos zu erhöhen mit der Absicht, den teuren Kader zu finanzieren, ist für mich ein No-Go.
Selbst wenn man die DK-Preise nun um 10% erhöhen würde, würde es am Gesamtumsatz nur einen Prozent erhöhen.
So unwichtig sind die Ticketeinnahmen für den Unternehmenserfolg.
Nicht berücksichtigt ist die Frage, ob die Zuschauer und Fans sich genau so viele Speisen und Getränke im Stadion kaufen werden oder ob der bvb genau so viele Trikots verkaufen wird, wenn sie schon an anderer Stelle mehr bezahlen dürfen.Mehrkosten hat der BVB derzeit kaum. Der BVB hat nur alle paar Wochen ein Flutlichtspiel, die Transportkosten für die Spieler sind gering. Geheizt werden auch nur einzelne Bereiche.
Und nun stellt sich der Verein hin und begründet die Ticketerhöhungen mit der derzeitigen Inflation, dabei sind sie eben nicht davon betroffen.
Aber der Fan soll weiter brav bezahlen und am besten stimmungstechnisch dafür sorgen, dass der Stadionbesuch für alle Fans zum Erlebnis wird.
Kannst du so gar nicht verstehen, warum ich damit ein Problem habe?
Hm, bei Deiner Argumentation fällt mir folgendes auf, bzw. habe ich zu folgendem fragen:
1. Hat der BVB überhaupt gesagt man müsse mit den Ticketpreisen die Spielergehälter zahlen?
2. Du sprichst Mehrkosten an.... Ja, aber Fixkosten bleiben und fehlende Einnahmen aus Spieltagen ebenso (wird sicherlich in nem Jahresetat berücksichtigt).
PErsonal will auch weiter bezahlt werden obwohl aktuell eher weniger Gelder reinkommen usw.....
3. Inflation: Natürlich ist der BVB davon betroffen.
Cola,Wurst,Gehälter PAchten usw..... der BVB kriegt doch nix geschenkt, einzig dass der Konzern dass evtl. etwas einfacher auffangen kann als martin müller mit 1700€ netto würde ich unterschreiben.
4. Zum Thema Fans.....War doch immer so und wird sich nicht ändern. Dafür tragen wir alle bei.
Ist nicht schön aber im Wirtschaftsbereich/ beim konsumieren usus.....und nix anderes als Konsum ist Profifussball.....
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Blarry, Essen, Dienstag, 06.06.2023, 22:33 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Wir können aber ja auch sagen, dass wir einfach die Ambitionen begraben, den Kader massiv verschlanken und dafür dann eben die DK verschleudern.
Ich dachte, das will der BVB jetzt auch tun? Zitat,
Deshalb hat der BVB ja nun eine andere Herangehensweise, will von den zu hohen Fixgehältern weg
Also ohne günstigere Dauerkarten zumindest.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Dienstag, 06.06.2023, 22:16 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Quatsch.
Wenn der BVB seine Fans bis zum Maximum ausnutzen würde, wären die Preise ganz andere. Insbesondere die Süd-DK.
Ja, die würden auch für 400 Euro noch weggehen, macht dann einschließlich der drei CL Spiele einen Zwanni je Spiel. Es würde dann wohl mehr Kündigungen geben, weil sich das einige nicht mehr leisten können, allerdings ist die Warteliste so voll, dass es dann vielleicht nur noch 20 anstatt 50 Jahre dauert bis man drankommt.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Dienstag, 06.06.2023, 21:23 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Mir ist es furchtbar egal, was die Mehrheit der DK'ler denkt. Mich kotzt dieses Bullshitbingo bei den jährlichen Preissteigerungen nur noch an.
Naja, aber woran außer der allgemeinen Inflationsrate (und nachgelagert damit auch an der Entwicklung der Löhne) willst du dich denn sonst orientieren? Entwicklung der Spielergehälter? Dann wäre es jetzt wesentlich teurer. Oder soll allein das Prinzip Angebot und Nachfrage gelten? Dann wird es auch wesentlich teurer. Man könnte wohl wesentlich mehr für die Dauerkarten nehmen, und würde dennoch alle verkaufen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 21:42 (vor 1163 Tagen) @ markus
Man muss die Preise gar nicht erhöhen, sondern seine Kostenstruktur in den Griff bekommen. Wenn der BVB jemanden die Rechnung dafür präsentieren will, dass man hohe Millionengegälter für Spieler wie Schulz, oder Meunier versenkt hat, dann sollen sie die Zorc schicken, aber nicht den Fans.
Letztendlich ist es immer die gleiche Schematik: die Vereine jagen mehr Geld hinterher, das sie auf den gewohnten Pfaden ausgeben können.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Dienstag, 06.06.2023, 21:51 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Man muss die Preise gar nicht erhöhen, sondern seine Kostenstruktur in den Griff bekommen. Wenn der BVB jemanden die Rechnung dafür präsentieren will, dass man hohe Millionengegälter für Spieler wie Schulz, oder Meunier versenkt hat, dann sollen sie die Zorc schicken, aber nicht den Fans.
Da bin ich bei dir, dass man bestimmten Spielern zu hohe Gehälter zahlt. Allerdings weiß man ja immer erst hinterher, wer sich im Kader durchsetzt und wer nicht.
Letztendlich ist es immer die gleiche Schematik: die Vereine jagen mehr Geld hinterher, das sie auf den gewohnten Pfaden ausgeben können.
Hertha Präsident Bernstein hat es vor einigen Tagen schön zusammengefasst
„Das System Fußball ist ja nicht darauf ausgelegt, nachhaltig zu wirtschaften, sondern es ist immer die Idee vom maximalen sportlichen Erfolg am Rande der wirtschaftlichen Insolvenz.“
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:54 (vor 1163 Tagen) @ markus
Man muss die Preise gar nicht erhöhen, sondern seine Kostenstruktur in den Griff bekommen. Wenn der BVB jemanden die Rechnung dafür präsentieren will, dass man hohe Millionengegälter für Spieler wie Schulz, oder Meunier versenkt hat, dann sollen sie die Zorc schicken, aber nicht den Fans.
Da bin ich bei dir, dass man bestimmten Spielern zu hohe Gehälter zahlt. Allerdings weiß man ja immer erst hinterher, wer sich im Kader durchsetzt und wer nicht.
Deshalb hat der BVB ja nun eine andere Herangehensweise, will von den zu hohen Fixgehältern weg und mehr monetäre Anreize setzen.
Die Fehler der Vergangenheit (vor Corona, in Zeiten sprudelnder Geldquellen) nun vier, fünf Jahre später anzuführen um sich über Dauerkartenpreise aufzuregen, ist mir zu hoch.
Letztendlich ist es immer die gleiche Schematik: die Vereine jagen mehr Geld hinterher, das sie auf den gewohnten Pfaden ausgeben können.
Hertha Präsident Bernstein hat es vor einigen Tagen schön zusammengefasst„Das System Fußball ist ja nicht darauf ausgelegt, nachhaltig zu wirtschaften, sondern es ist immer die Idee vom maximalen sportlichen Erfolg am Rande der wirtschaftlichen Insolvenz.“
Das ist seit ungefähr 40 Jahren so.
+1
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:17 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Mich genauso.
Würde man bei Deflation die DK billiger machen?
+1
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 21:22 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Mich genauso.
Würde man bei Deflation die DK billiger machen?
BTW: es ist erklärtes Ziel, den Kader zu verschlanken und die Gehaltakosten runterzufahren. Damit dürfte man im nächsten Jahr dann doch mit einer Preisermäßigung rechnen, wenn der wesentliche Kostenfaktor um einen deutlichen Betrag verringert werden kann...
+1
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 00:11 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Mich genauso.
Würde man bei Deflation die DK billiger machen?
BTW: es ist erklärtes Ziel, den Kader zu verschlanken und die Gehaltakosten runterzufahren. Damit dürfte man im nächsten Jahr dann doch mit einer Preisermäßigung rechnen, wenn der wesentliche Kostenfaktor um einen deutlichen Betrag verringert werden kann...
Obwohl ich deinen Ärger prinzipiell verstehe, aber dieses Argument kann für die jetzige Erhöhung nicht gelten denn ausser Jude und dahoud ist noch kein teurer Spieler weg.....
Die Ham noch alle vertrag.
Theoretisch wäre das erst bei der übernächsten Dauerkarte ein Thema ;-)
Allerdings verstehe ich dennoch nicht warum du zumindest gefühlt so blauäugig bist.
Ist jemals irgendwas wirklich günstiger geworden?
Und der bvb ist halt auch wie ein Wirtschaftsunternehmen mit hoher Nachfrage.
Da ändern auch die fantagungen bzw Stammtische nicht viel....
+1
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 08:03 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Mich genauso.
Würde man bei Deflation die DK billiger machen?
BTW: es ist erklärtes Ziel, den Kader zu verschlanken und die Gehaltakosten runterzufahren. Damit dürfte man im nächsten Jahr dann doch mit einer Preisermäßigung rechnen, wenn der wesentliche Kostenfaktor um einen deutlichen Betrag verringert werden kann...
Obwohl ich deinen Ärger prinzipiell verstehe, aber dieses Argument kann für die jetzige Erhöhung nicht gelten denn ausser Jude und dahoud ist noch kein teurer Spieler weg.....
Die Ham noch alle vertrag.
Theoretisch wäre das erst bei der übernächsten Dauerkarte ein Thema ;-)
Bei den DK-Preisen im nächsten Jahr.
Allerdings verstehe ich dennoch nicht warum du zumindest gefühlt so blauäugig bist.
Ist jemals irgendwas wirklich günstiger geworden?
In vielen Bereichen kann ich es verstehen. Wenn man mit Reus und Moukoko allein zwei potenzielle Bankspieler hat, denen man (aus unterschiedlichen Gründen) dieses Dasein immer noch mit 6 Millionen € pro Jahr versüßen kann, dann endet mein Verständnis dafür einfach. Ein Fußballunternehmen mit seiner Kostenstruktur und seinen unternehmerischen Zielen ist einfach nicht mit einem normalen Wirtschaftsunternehmen vergleichbar.
Und der bvb ist halt auch wie ein Wirtschaftsunternehmen mit hoher Nachfrage.
Da ändern auch die fantagungen bzw Stammtische nicht viel....
Und deshalb muss ich es gut finden, oder zumindest nachvollziehbar? Nein, ich finde es kacke.
+1
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 09:59 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Mich genauso.
Würde man bei Deflation die DK billiger machen?
BTW: es ist erklärtes Ziel, den Kader zu verschlanken und die Gehaltakosten runterzufahren. Damit dürfte man im nächsten Jahr dann doch mit einer Preisermäßigung rechnen, wenn der wesentliche Kostenfaktor um einen deutlichen Betrag verringert werden kann...
Obwohl ich deinen Ärger prinzipiell verstehe, aber dieses Argument kann für die jetzige Erhöhung nicht gelten denn ausser Jude und dahoud ist noch kein teurer Spieler weg.....
Die Ham noch alle vertrag.
Theoretisch wäre das erst bei der übernächsten Dauerkarte ein Thema ;-)
Bei den DK-Preisen im nächsten Jahr.
Ja sag ich doch, 24/25, denn wer weiss ob man die nicht noch weiter bezahlen muss!?
Allerdings verstehe ich dennoch nicht warum du zumindest gefühlt so blauäugig bist.
Ist jemals irgendwas wirklich günstiger geworden?
In vielen Bereichen kann ich es verstehen. Wenn man mit Reus und Moukoko allein zwei potenzielle Bankspieler hat, denen man (aus unterschiedlichen Gründen) dieses Dasein immer noch mit 6 Millionen € pro Jahr versüßen kann, dann endet mein Verständnis dafür einfach. Ein Fußballunternehmen mit seiner Kostenstruktur und seinen unternehmerischen Zielen ist einfach nicht mit einem normalen Wirtschaftsunternehmen vergleichbar.
Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.
Wenn man als Fan (weil Du es angesprochen hast) der Meinung ist Moukoko und Reus haben nicht das Niveau und sind zu teuer ist das legitim.
Evtl. haben Kehl (betreibswirtschaftlich gesehen bei Mouki) und Edin bei beiden aber da ne andere sportliche Vorstellung als wir und gerade Kehl könnte in KAbine und Co nen wichtiger Faktor sein und sie wenig spielen tut er auch nicht.
Es wäre halt mal nen schöner Anfang sich gewisser Spieler zu entledigen die sportlich überhaupt keine Relevanz hatten um damit Handlungsfähiger zu sein.
Und der bvb ist halt auch wie ein Wirtschaftsunternehmen mit hoher Nachfrage.
Da ändern auch die fantagungen bzw Stammtische nicht viel....
Und deshalb muss ich es gut finden, oder zumindest nachvollziehbar? Nein, ich finde es kacke.
Nö, ich persönlich finde auch jede PReiserhöhung kacke.....
Mineralwasser im Restaurant letztens 7.-€ der Liter, das Bier im WS ist zuweilen sogar günstiger als in Kneipen die immer mehr aufschlagen und was derzeit einkaufen gehen bedeutet brauch ich Dir sicherlich auch nicht erzählen....
So sehr ich den BVB auch liebe, aber alles was mit der Buli zu tun hat ist halt purer Kommerz, bei uns kann man halt gut mit den Fans werben,weil wir alle "positiv" bekloppt sind und bei Wind und Wetter ins Stadion rennen.....
Dennoch wollen wir sowohl sportlich als auch dementsprechend finanziell mit den großen mithalten....
Und ja ne Nullrunde klingt gut, aber dann gehts bei der nächsten Erhöhung richtig ab....
So bleibt wenigstens im Rahmen....
+1
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 10:19 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.
Andererseits wurde genau diese Kausalkette oft genug bemüht, als durch Corona allen Clubs von jetzt auf gleich die Puste ausging.
In der Theorie ist wahrscheinlich gewünscht, dass die Profis maximal 2 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die Kohle dafür bei Sponsoren (LG an SI) reingeholt wird und die Fans weiterhin zum Preis der 1990er Jahre ins Stadion kommen kann, während das Trikot für 49,95€ verkauft wird.
Kann man alles so sehen. Ist nur eben nicht sonderlich realistisch oder sachlich. Insbesondere wenn man es ausschließlich auf den BVB bezieht und weiß, dass Dinge wie ein Salary Cap gar nicht funktionieren.
+1
markus, Mittwoch, 07.06.2023, 10:41 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.
Andererseits wurde genau diese Kausalkette oft genug bemüht, als durch Corona allen Clubs von jetzt auf gleich die Puste ausging.In der Theorie ist wahrscheinlich gewünscht, dass die Profis maximal 2 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die Kohle dafür bei Sponsoren (LG an SI) reingeholt wird und die Fans weiterhin zum Preis der 1990er Jahre ins Stadion kommen kann, während das Trikot für 49,95€ verkauft wird.
Kann man alles so sehen. Ist nur eben nicht sonderlich realistisch oder sachlich. Insbesondere wenn man es ausschließlich auf den BVB bezieht und weiß, dass Dinge wie ein Salary Cap gar nicht funktionieren.
Es ist nur dann realistisch, wenn man sich sportlich weiter nach unten orientiert. Denn die Reduktion der Spielergehälter bedeutet, dass gute Spieler mit höherer Wahrscheinlichkeit woanders unterschreiben und man mit höherer Wahrscheinlichkeit die Champions League verpasst. Dann könnte irgendwann auch die Nachfrage einbrechen und Dauerkarten werden günstiger. Bin mir nicht so sicher, ob das wirklich gewollt ist. Vor zwei Wochen wollten wir alle noch Meister werden.
Und ob Moukoko und Reus 6 Millionen wert sind, kann ich gar nicht beurteilen. Offensichtlich hatte Moukoko andere interessante Angebote und um ihn zu halten, musste man entsprechend tief in die Tasche greifen. Reus hat vorher wesentlich mehr verdient. Hier ist massiv gekürzt, gerade vor dem Hintergrund, dass er eben keine anderen Angebote gehabt haben wird, die ihm noch 10 Millionen versprachen. Ich denke auch, dass Kehl viel besser beurteilen kann, ob diese Verträge angemessen sind oder nicht. Zumal es ja immer hieß, dass die variable Komponente erhöht wird. Glaube daher nicht, dass beide Spieler 6 Millionen fix bekommen.
+1
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:06 (vor 1163 Tagen) @ markus
Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.
Andererseits wurde genau diese Kausalkette oft genug bemüht, als durch Corona allen Clubs von jetzt auf gleich die Puste ausging.In der Theorie ist wahrscheinlich gewünscht, dass die Profis maximal 2 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die Kohle dafür bei Sponsoren (LG an SI) reingeholt wird und die Fans weiterhin zum Preis der 1990er Jahre ins Stadion kommen kann, während das Trikot für 49,95€ verkauft wird.
Kann man alles so sehen. Ist nur eben nicht sonderlich realistisch oder sachlich. Insbesondere wenn man es ausschließlich auf den BVB bezieht und weiß, dass Dinge wie ein Salary Cap gar nicht funktionieren.
Es ist nur dann realistisch, wenn man sich sportlich weiter nach unten orientiert. Denn die Reduktion der Spielergehälter bedeutet, dass gute Spieler mit höherer Wahrscheinlichkeit woanders unterschreiben und man mit höherer Wahrscheinlichkeit die Champions League verpasst.
Klar. Für das Geschäftsjahr 2021 lagen die Personalaufwendungen beim BVB bei rund 217 Millionen Eur. Auf Platz 3 lag Leipzig mit 168 Millionen und auf Platz 4 Bayer Leverkusen mit 134 Millionen.
Da ist überhaupt kein Potenzial, die Gehaltsaufwendungen um 5 bis 10 Millionen zu senken, ohne an sportlicher Substanz zu verlieren.
+1
MarkusH, Mittwoch, 07.06.2023, 12:11 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.
Andererseits wurde genau diese Kausalkette oft genug bemüht, als durch Corona allen Clubs von jetzt auf gleich die Puste ausging.In der Theorie ist wahrscheinlich gewünscht, dass die Profis maximal 2 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die Kohle dafür bei Sponsoren (LG an SI) reingeholt wird und die Fans weiterhin zum Preis der 1990er Jahre ins Stadion kommen kann, während das Trikot für 49,95€ verkauft wird.
Kann man alles so sehen. Ist nur eben nicht sonderlich realistisch oder sachlich. Insbesondere wenn man es ausschließlich auf den BVB bezieht und weiß, dass Dinge wie ein Salary Cap gar nicht funktionieren.
Es ist nur dann realistisch, wenn man sich sportlich weiter nach unten orientiert. Denn die Reduktion der Spielergehälter bedeutet, dass gute Spieler mit höherer Wahrscheinlichkeit woanders unterschreiben und man mit höherer Wahrscheinlichkeit die Champions League verpasst.
Klar. Für das Geschäftsjahr 2021 lagen die Personalaufwendungen beim BVB bei rund 217 Millionen Eur. Auf Platz 3 lag Leipzig mit 168 Millionen und auf Platz 4 Bayer Leverkusen mit 134 Millionen.Da ist überhaupt kein Potenzial, die Gehaltsaufwendungen um 5 bis 10 Millionen zu senken, ohne an sportlicher Substanz zu verlieren.
Puh, wenn das einmal so einfach wäre... Das lässt sich von außen ganz einfach sagen, Bayer Leverkusen macht aus weniger mehr. Zorcs / Kehls Job ist denke ich nicht so einfach wie es von Außen erscheint. Es gab schon viele Neuzugänge die hier erst gefeiert und dann vom Hof gejagt wurden und die Schuld dann dem jeweiligen Manager zugeschoben wurde.
Zur Preissteigerung: Auch wenn der BVB eien anderen Warenkorb als die statistsiche Inflationsrate hat, etwertet sich der Euro auch für den BVB gleich schnell wie für alle anderen. Ich finde die Kritik hier überzogen und es bleibt bei jeden die Wahl das Spiel (leider auch Geschäftsmodell) Profifußball nicht mehr mitzuspielen und seine Tickets abzugeben.
+1
bobschulz, MS, Mittwoch, 07.06.2023, 10:48 (vor 1163 Tagen) @ markus
Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.
Andererseits wurde genau diese Kausalkette oft genug bemüht, als durch Corona allen Clubs von jetzt auf gleich die Puste ausging.In der Theorie ist wahrscheinlich gewünscht, dass die Profis maximal 2 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die Kohle dafür bei Sponsoren (LG an SI) reingeholt wird und die Fans weiterhin zum Preis der 1990er Jahre ins Stadion kommen kann, während das Trikot für 49,95€ verkauft wird.
Kann man alles so sehen. Ist nur eben nicht sonderlich realistisch oder sachlich. Insbesondere wenn man es ausschließlich auf den BVB bezieht und weiß, dass Dinge wie ein Salary Cap gar nicht funktionieren.
Es ist nur dann realistisch, wenn man sich sportlich weiter nach unten orientiert. Denn die Reduktion der Spielergehälter bedeutet, dass gute Spieler mit höherer Wahrscheinlichkeit woanders unterschreiben und man mit höherer Wahrscheinlichkeit die Champions League verpasst. Dann könnte irgendwann auch die Nachfrage einbrechen und Dauerkarten werden günstiger. Bin mir nicht so sicher, ob das wirklich gewollt ist. Vor zwei Wochen wollten wir alle noch Meister werden.Und ob Moukoko und Reus 6 Millionen wert sind, kann ich gar nicht beurteilen. Offensichtlich hatte Moukoko andere interessante Angebote und um ihn zu halten, musste man entsprechend tief in die Tasche greifen. Reus hat vorher wesentlich mehr verdient. Hier ist massiv gekürzt, gerade vor dem Hintergrund, dass er eben keine anderen Angebote gehabt haben wird, die ihm noch 10 Millionen versprachen. Ich denke auch, dass Kehl viel besser beurteilen kann, ob diese Verträge angemessen sind oder nicht. Zumal es ja immer hieß, dass die variable Komponente erhöht wird. Glaube daher nicht, dass beide Spieler 6 Millionen fix bekommen.
Bei Reus kann ich das Gehalt nachvollziehen, bei Moukoko glaube ich eher, dass er "Angebote" hat anklingen lassen, die es nicht gab. Oder mit sehr wenig Einsatzzeiten.
Reus hätte sicher irgendwo in Arabien weit mehr als 10 Mio verdienen können, aber nirgendwo innerhalb seiner Stadt. Oder unterschätze ich Bövinghausen? :-)
+1
bobschulz, MS, Mittwoch, 07.06.2023, 10:10 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Mich genauso.
Würde man bei Deflation die DK billiger machen?
BTW: es ist erklärtes Ziel, den Kader zu verschlanken und die Gehaltakosten runterzufahren. Damit dürfte man im nächsten Jahr dann doch mit einer Preisermäßigung rechnen, wenn der wesentliche Kostenfaktor um einen deutlichen Betrag verringert werden kann...
Obwohl ich deinen Ärger prinzipiell verstehe, aber dieses Argument kann für die jetzige Erhöhung nicht gelten denn ausser Jude und dahoud ist noch kein teurer Spieler weg.....
Die Ham noch alle vertrag.
Theoretisch wäre das erst bei der übernächsten Dauerkarte ein Thema ;-)
Bei den DK-Preisen im nächsten Jahr.
Ja sag ich doch, 24/25, denn wer weiss ob man die nicht noch weiter bezahlen muss!?
Allerdings verstehe ich dennoch nicht warum du zumindest gefühlt so blauäugig bist.
Ist jemals irgendwas wirklich günstiger geworden?
In vielen Bereichen kann ich es verstehen. Wenn man mit Reus und Moukoko allein zwei potenzielle Bankspieler hat, denen man (aus unterschiedlichen Gründen) dieses Dasein immer noch mit 6 Millionen € pro Jahr versüßen kann, dann endet mein Verständnis dafür einfach. Ein Fußballunternehmen mit seiner Kostenstruktur und seinen unternehmerischen Zielen ist einfach nicht mit einem normalen Wirtschaftsunternehmen vergleichbar.
Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.
Wenn man als Fan (weil Du es angesprochen hast) der Meinung ist Moukoko und Reus haben nicht das Niveau und sind zu teuer ist das legitim.
Evtl. haben Kehl (betreibswirtschaftlich gesehen bei Mouki) und Edin bei beiden aber da ne andere sportliche Vorstellung als wir und gerade Kehl könnte in KAbine und Co nen wichtiger Faktor sein und sie wenig spielen tut er auch nicht.
Es wäre halt mal nen schöner Anfang sich gewisser Spieler zu entledigen die sportlich überhaupt keine Relevanz hatten um damit Handlungsfähiger zu sein.
Und der bvb ist halt auch wie ein Wirtschaftsunternehmen mit hoher Nachfrage.
Da ändern auch die fantagungen bzw Stammtische nicht viel....
Und deshalb muss ich es gut finden, oder zumindest nachvollziehbar? Nein, ich finde es kacke.
Nö, ich persönlich finde auch jede PReiserhöhung kacke.....
Mineralwasser im Restaurant letztens 7.-€ der Liter, das Bier im WS ist zuweilen sogar günstiger als in Kneipen die immer mehr aufschlagen und was derzeit einkaufen gehen bedeutet brauch ich Dir sicherlich auch nicht erzählen....So sehr ich den BVB auch liebe, aber alles was mit der Buli zu tun hat ist halt purer Kommerz, bei uns kann man halt gut mit den Fans werben,weil wir alle "positiv" bekloppt sind und bei Wind und Wetter ins Stadion rennen.....
Dennoch wollen wir sowohl sportlich als auch dementsprechend finanziell mit den großen mithalten....
Und ja ne Nullrunde klingt gut, aber dann gehts bei der nächsten Erhöhung richtig ab....
So bleibt wenigstens im Rahmen....
Man hätte ja auch die gesparten 6 Mio Meisterprämie (Danke Mainz!) auf die DK umlegen können.
Zumindest mal 30% oder so.
Und klar hätte es sicher auch Zusatzeinnahmen von Puma, 1+1, Evonik etc gegeben.
Naja, hoffen wir dass die Prämie nächstes Jahr fällig wird. Und dann können Puma und 1+1 ja als Marketinggag dafür sorgen, dass jeder DK-Inhaber dann 1+1 (Meister)Trikot bekommt, wenn er eins kauft.
Scheisse, ich werd zu Little Cash, evtl muss ich mal aus Münster wegziehen. :-)
+1
Unterhändler, Mittwoch, 07.06.2023, 09:26 (vor 1163 Tagen) @ Sascha
In vielen Bereichen kann ich es verstehen. Wenn man mit Reus und Moukoko allein zwei potenzielle Bankspieler hat, denen man (aus unterschiedlichen Gründen) dieses Dasein immer noch mit 6 Millionen € pro Jahr versüßen kann, dann endet mein Verständnis dafür einfach. Ein Fußballunternehmen mit seiner Kostenstruktur und seinen unternehmerischen Zielen ist einfach nicht mit einem normalen Wirtschaftsunternehmen vergleichbar.
Und der bvb ist halt auch wie ein Wirtschaftsunternehmen mit hoher Nachfrage.
Da ändern auch die fantagungen bzw Stammtische nicht viel....
Und deshalb muss ich es gut finden, oder zumindest nachvollziehbar? Nein, ich finde es kacke.
Man müsste mal konkret ausrechnen, was diese Erhöhung nun an Mehreinnahmen für den BVB bringt, sprich Anzahl der Plätze pro Kategorie bei 55.000 Dauerkarten. Ich würde mal ins blaue tippen und so um die 1-1,5 mio. pro Saison schätzen (plus natürlich die Tageskarten, da kommt noch was dazu). Aus der Hüfte kann man vielleicht mit 3 Mio. rechnen fürs nächste Jahr?
Wenn ich nun von diesem Wert ausgehe, wäre es doch ein leichtes für den BVB zu sagen: "Leute, ihr seid schon genug gebeutelt, dieses Jahr lassen wir alles beim alten und wir bedanken uns für die letzte Saison damit bei euch." Von mir aus evtl. Erhöhung bei Firmen-VIP-DK.
Das wäre doch ein enormer Image-Gewinn und die Schlagzeilen wären vorprogrammiert. Mal ganz naiv gedacht, sind diese entgangenen Einnahmen schon jetzt durch Gehaltseinsparungen und mehr TV-Gelder gedeckt. Ein Verein dieser Größenordnung hält das finanziell doch locker aus, da könnte man im Sinne von Brot und Spiele auch eine Nullrunde bei den Tickets verkraften, zumal beim Zweitmarkt ja eh auch gut was an Mehreinnahmen mit genommen wird.
+1
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 09:32 (vor 1163 Tagen) @ Unterhändler
Was ich so mitbekommen habe, sind es eher zwei Millionen. Vermutlich ein Betrag, den man nach dieser Saison schon mit neuen Sponsoringveträgen an Mehreinnahmen locker übertreffen wird.
+1
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 07:29 (vor 1163 Tagen) @ bambam191279
Zudem darf man doch gerne dann die Frage stellen, ob man den BVB nun als weißen Ritter sieht, der die Interessen der Fans über die eigenen stellt.
Aber ich muss mal wieder aufpassen. Nur weil ich die Preiserhöhung verstehen und nachvollziehen kann, bin ich ja nicht ein Befürworter der Preiserhöhung und generellen Preisentwicklung.
Wenn es aber immer nur um die Aspekte geht über die man sich (auch andernorts, vermutlich deutlich berechtigter) aufregen kann und jegliche realistische Einordnung der Wettbewerbssituation, ist mir das einfach zu stumpf.
Der BVB erhöht die Preise seiner DK. Unterhalb des vor Jahren als objektivem Kriterium der Inflationsrate gewählten Preistreibers. Wie sieht es bei anderen Clubs aus? Ich würde den Ärger nämlich eher verstehen, wenn alle anderen nun anders agierten und die Preise kaum/gar nicht anheben würden.
Grüße gehen nach Darmstadt, die sich die Erstligasaison nun von den Fans vergolden lassen. Bei den anderen Clubs habe ich das nicht mitbekommen.
+1
Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 09:41 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
Zudem darf man doch gerne dann die Frage stellen, ob man den BVB nun als weißen Ritter sieht, der die Interessen der Fans über die eigenen stellt.
Stehen die eigenen Fans denn nicht im Eigeninteresse des Vereins bzw sollten sie das nicht sowieso?
Ich finde auch immer etwas befremdlich, wie marktwirtschaftlich hier einige argumentieren, als handel es sich beim BVB um ein mittelständisches Unternehmen.
Aber ich muss mal wieder aufpassen. Nur weil ich die Preiserhöhung verstehen und nachvollziehen kann, bin ich ja nicht ein Befürworter der Preiserhöhung und generellen Preisentwicklung.
Wenn es aber immer nur um die Aspekte geht über die man sich (auch andernorts, vermutlich deutlich berechtigter) aufregen kann und jegliche realistische Einordnung der Wettbewerbssituation, ist mir das einfach zu stumpf.Der BVB erhöht die Preise seiner DK. Unterhalb des vor Jahren als objektivem Kriterium der Inflationsrate gewählten Preistreibers. Wie sieht es bei anderen Clubs aus? Ich würde den Ärger nämlich eher verstehen, wenn alle anderen nun anders agierten und die Preise kaum/gar nicht anheben würden.
Grüße gehen nach Darmstadt, die sich die Erstligasaison nun von den Fans vergolden lassen. Bei den anderen Clubs habe ich das nicht mitbekommen.
+1
stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 10:15 (vor 1163 Tagen) @ Foreveralone
Natürlich hat der e.V. (und auch die KGaA) das Faninteresse auf dem Schirm. Es ist aber nicht der Zweck des e.V. oder der KGaA, also sollte man betriebswirtschaftliche Aspekte nicht außen vor lassen.
Das von Sascha gewünschte "reduziert euren Aufwand, damit ihr von euren Kunden weniger Geld braucht" ist zwar nett gemeint, aber eben komplett unrealistisch und zumindest in meinen Augen ziemlicher Quatsch.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 20:58 (vor 1163 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Hatebreed, Dienstag, 06.06.2023, 21:17
Mir ist es lieber, dass man als Bundesliga-Club auf "soziale Faktoren" achtet, als das nun alles gleichermaßen um z.B. 6% angezogen worden wäre.
Mich nervt das sehr.
Wer sagt denn, dass die Kat.5 Besitzer alles wohlhabende Menschen sind?
Vielleicht gibt es da auch Leute, die sich DK Sitzplatz gerade so leisten konnten?
Oder vielleicht müssen, weil man an keine Stehplatz DK kommt?
Im Gegenzug sieht mir die Südtribüne nicht sonderlich "verarmt" aus?
Ich hätte mit halber Inflationsquote für alle (3,5%) am besten leben können statt die Sitzer (und insbesondere die günstigen Sitzer) einen Großteil der Preiserhöhung schultern zu lassen.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 21:02 (vor 1163 Tagen) @ Hatebreed
Du kannst da natürlich unterschiedlich vorgehen.
Ich kenne Leute die in Schimmelbuden hausen und trotzdem ein dickes (und sehr teures) Auto fahren. Weil es für sie nichts wichtigeres gibt.
Wenn Borussia Dortmund keine individuelle Preissetzung durch Vermögensprüfung machen soll, dann muss ich mich für einen Weg entscheiden.
Natürlich wäre es jedem am liebsten, dass man gar nicht mehr bezahlt. Für mich ist die gewählte Herangehensweise aber grundsätzlich ok und gut. Ich zahle für meine Süd DK lieber ein paar Euro mehr, als dass ich die Anhebung der Süd/Block 63 Tageskarten mittragen hätte wollen. Dem nächsten würden auch 4% mehr in Kategorie 2 nicht "weh tun", während der andere dafür dann eben seine Erstgeborene verkaufen muss.
ÖPNV digitale Dauerkarte
hoecke09, BD, Dienstag, 06.06.2023, 13:16 (vor 1164 Tagen) @ Suppotter
Hab gerade zur neuen Saison die DK auf 'Digital' umgestellt.
Wie läuft das mit ÖPNV? Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich mir Online ein Ticket dafür ausstellen lassen. Steht da dann meine Name drauf? Was passiert wenn ich die DK weitergebe, kann die Person dann mit dem Online ÖPNV Ticket fahren?
ÖPNV digitale Dauerkarte
Diabolus, BRV / Block 38, Dienstag, 06.06.2023, 13:26 (vor 1164 Tagen) @ hoecke09
Hab gerade zur neuen Saison die DK auf 'Digital' umgestellt.
Wie läuft das mit ÖPNV? Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich mir Online ein Ticket dafür ausstellen lassen. Steht da dann meine Name drauf? Was passiert wenn ich die DK weitergebe, kann die Person dann mit dem Online ÖPNV Ticket fahren?
Du musst dazu auf einer Seite von DSW21 die Ticketnummer angeben und eine E-Mail an die das Ticket gesendet wird, dazu noch Name und Geburtsdatum, also kannst du da jede Person eintragen.
So war es jedenfalls zur Corona Zeit aber ich denke das sich da nichts dran geändert hat.
ÖPNV digitale Dauerkarte
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 06.06.2023, 15:12 (vor 1164 Tagen) @ Diabolus
Hab gerade zur neuen Saison die DK auf 'Digital' umgestellt.
Wie läuft das mit ÖPNV? Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich mir Online ein Ticket dafür ausstellen lassen. Steht da dann meine Name drauf? Was passiert wenn ich die DK weitergebe, kann die Person dann mit dem Online ÖPNV Ticket fahren?
Du musst dazu auf einer Seite von DSW21 die Ticketnummer angeben und eine E-Mail an die das Ticket gesendet wird, dazu noch Name und Geburtsdatum, also kannst du da jede Person eintragen.So war es jedenfalls zur Corona Zeit aber ich denke das sich da nichts dran geändert hat.
Ist immer noch so.
Das Ticket für den ÖPNV ordert man dann halt erst kurz vorher, wenn man sicher weiß, wer hin geht bzw fährt.
Klappt problemlos; ich Kann die digitale Dauerkarte nur empfehlen.
ÖPNV digitale Dauerkarte
stfn84, Köln, Dienstag, 06.06.2023, 20:59 (vor 1163 Tagen) @ homer73
Gäbe es am Saisonende die Möglichkeit analog zu 21/22 eine "Erinnerungs-DK" als Plastikkarte zu erhalten, hätte ich wohl schon auf die digitale DK umgestellt.
Aber gut - ist für Drölf ja mW eh nicht möglich?!
ÖPNV digitale Dauerkarte
hoecke09, BD, Dienstag, 06.06.2023, 14:20 (vor 1164 Tagen) @ Diabolus
Hab gerade zur neuen Saison die DK auf 'Digital' umgestellt.
Wie läuft das mit ÖPNV? Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich mir Online ein Ticket dafür ausstellen lassen. Steht da dann meine Name drauf? Was passiert wenn ich die DK weitergebe, kann die Person dann mit dem Online ÖPNV Ticket fahren?
Du musst dazu auf einer Seite von DSW21 die Ticketnummer angeben und eine E-Mail an die das Ticket gesendet wird, dazu noch Name und Geburtsdatum, also kannst du da jede Person eintragen.So war es jedenfalls zur Corona Zeit aber ich denke das sich da nichts dran geändert hat.
Danke. Hatte befürchtet, dass anhand der Ticketnummer automatisch der Inhaber eingetragen wird.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
markus, Dienstag, 06.06.2023, 13:11 (vor 1164 Tagen) @ Suppotter
„Inhaber einer Süd-Dauerkarte der Blöcke 11-14 können leider keine digitale Dauerkarte in Anspruch nehmen.“
Ist das neu? Vorher war das doch beschränkt auf 12 und 13, oder irre ich?
Hat jemand Infos dazu, ob zukünftig die 12 und 13 Dauerkarten in den Zweitmarkt eingestellt werden können? In irgendeinem Protokoll war zu lesen, dass man sich zur neuen Saison dazu Gedanken machen wollte.
BVB erhöht die Dauerkartenpreise
Granatapfel, Dienstag, 06.06.2023, 14:32 (vor 1164 Tagen) @ markus
Hat jemand Infos dazu, ob zukünftig die 12 und 13 Dauerkarten in den Zweitmarkt eingestellt werden können? In irgendeinem Protokoll war zu lesen, dass man sich zur neuen Saison dazu Gedanken machen wollte.
Hab zwar keine Info, aber denke das es wie zuvor weiter läuft. Kein Zweitmarkt für 12/13 aber dem entsprechend dann auch nicht die Xy Pflicht an Spiel besuche.
Le Fee kommt nicht!
Jones, Lippstadt, Dienstag, 06.06.2023, 10:28 (vor 1164 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
BVB Interesse war nicht so stark wie angenommen.
Spieler möchte außerdem lieber in Frankreich bleiben.
Le Fee kommt nicht!
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 10:38 (vor 1164 Tagen) @ Jones
Und ich hatte mich schon so auf 130 kg Typen, bei denen das Trikot bauchfrei sitzt mit einem "Le Fee"-Flock gefreut.
Le Fee kommt nicht!
Jones, Dienstag, 06.06.2023, 14:25 (vor 1164 Tagen) @ Sascha
so etwas in der Art konnte ich 2005 auf dem Earthshaker Festival bewundern… so ein 150kg Metalhead mit einem Nightwish-Shirt mit dem Backprint „Only Innocence Clan Save the World“… :-)
War ein sehr netter Mensch
Le Fee kommt nicht!
Sascha, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 14:43 (vor 1164 Tagen) @ RE_LordVader
Bei Metalheads muss man ja nicht extra erwähnen, dass sie nette Menschen sind :-)
Le Fee kommt nicht!
Jones, Dienstag, 06.06.2023, 15:19 (vor 1164 Tagen) @ Sascha
Normal nicht… aber hier treiben sich ja durchaus auch Hörer anderer Musikrichtungen herum, die das ggf nicht mitbekommen haben ;-)
ich freue mich auch jedes Jahr zu Pfingsten auf dem Rockhard-Festival über die Atmosphäre… und jedes Mal denken meine Frau und ich „endlich normale Leute“…
Diese Woche geht es mal auf Freak Valley, ich bin mal gespannt wie so ein ganzes Festival Stoner Rock so funktioniert…. (Und nein, konsumieren werden wir nicht… und sind such seit 13 Jahren trocken)
Le Fee kommt nicht!
sfroehlich73, Mainz, Dienstag, 06.06.2023, 20:47 (vor 1163 Tagen) @ RE_LordVader
Ja, da gibt es hier tatsächlich noch Leute, die sich andere Mucke reinziehen ... ich auch: Bei mir gibt es nur Muse!
Ja, ja, hör bloß auf zu lachen ... ich diskutiere nicht. Habe auch keine Zeit zum diskutieren, jetzt spielt gleich Wiesbaden.
Ganz im Ernst: Viel Spaß beim Freak Valley Festival! Das wird bestimmt cool. Habe bisschen auf der Webseite gesurft, hat schon wirklich was.
Le Fee kommt nicht!
Karak Varn, Strobelallee 50, Dienstag, 06.06.2023, 20:11 (vor 1163 Tagen) @ RE_LordVader
Hey, Pontiak... sehr cool. Ich meine das sind 3 Brüder. Sieht man selten in Lineups.
Le Fee kommt nicht!
Karak Varn, Mittwoch, 07.06.2023, 09:01 (vor 1163 Tagen) @ Karak Varn
Ich kenne mich da wirklich recht wenig aus in dem Bereich… ich bin eher im Metal (und im 80er Jahre Pop, aber da nicht alles…. Und ich weiß wie komisch die Kombination ist ;-) ) unterwegs. Nun gut, einiges von heute geht auch… Emma Ruth Rundle zB ist für Menschen die es ab und an mal schwermütig mögen ein ganz heißer Tip ;-)
Aber zurück zum Festival: Unsere musikalischen Hauptinteressen sind Clutch und Orange Goblin, die man ja wohl auch eher selten hört.
Aber das Ziel auf diesem Festival ist schon alles zu hören. Bei „Vorhören“ der Bands über Streams gefällt mir aber der Festival-opener Tuskar auch schon mal sehr gut.
Insgesamt ist bei uns auch meine Frau die intensiver an Musik interessiert ist, im Gegensatz zu mir spielt sie auch etwas… ich hingegen bin gänzlich unbegabt… aber anhören geht….
Was ist egtl mit Reutershahn?
DJZigzag, Dienstag, 06.06.2023, 08:46 (vor 1164 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Sein Vertrag läuft Ende Juni aus
Und sooo schlecht haben wir nicht gespielt seitdem er da ist.
Was ist egtl mit Reutershahn?
TiRo, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 10:15 (vor 1164 Tagen) @ DJZigzag
Für mich hängt der Aufschwung von Adeyemi und Malen durch den Seitenwechsel der beiden unmittelbar mit Reutershahn zusammen.
Ich fände es generell mal spannend etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Aufteilung im Trainerteam hinsichtlich der Aufgaben und Verantwortungsbereiche so ist.
Was ist egtl mit Reutershahn?
koom, Dienstag, 06.06.2023, 12:53 (vor 1164 Tagen) @ TiRo
Für mich hängt der Aufschwung von Adeyemi und Malen durch den Seitenwechsel der beiden unmittelbar mit Reutershahn zusammen.
Ich fände es generell mal spannend etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Aufteilung im Trainerteam hinsichtlich der Aufgaben und Verantwortungsbereiche so ist.
Schwierig. Ich denke auch, dass Reutershahn ein paar Dinge beeinflusst hat. Die meisten Änderungen (Adeyemi, Malen, Can) waren auch in der Hinrunde möglich und durchaus offensichtlich, fanden aber erst mit Reutershahn statt. Das sind aber vergleichsweise einfache Kniffe.
Taktisch ist der BVB immer noch relativ einfältig und ein One-Trick-Pony. Offensiv läuft alles auf Basis von individueller Klasse und relativ wenig "geplant". Deswegen scheitert man auch recht oft, wenn der Gegner neuralgische Punkte eliminiert.
Was ist egtl mit Reutershahn?
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 14:17 (vor 1164 Tagen) @ koom
Taktisch ist der BVB immer noch relativ einfältig und ein One-Trick-Pony. Offensiv läuft alles auf Basis von individueller Klasse und relativ wenig "geplant". Deswegen scheitert man auch recht oft, wenn der Gegner neuralgische Punkte eliminiert.
Das finde ich ziemlich interessant.
Gibt es denn irgendwelche Belege dafür, dass wir da keinen "Plan" in der Offensive verfolgen und uns auf das Pure Glück und den Zufall sowie die individuelle Klasse unserer Spieler verlassen!? Dass das jetzt nicht immer toll aussieht gehe ich ja gerne mit, aber ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen dass es heutzutage so ablaufen kann.
Gerade bei nem Kehl als Vorgesetzten und Spielern wie Süle,Hummels,Reus und Can sowie Haller.......
Aber vielleicht seh ich das ganze wieder zu romantisch ;-)
Was ist egtl mit Reutershahn?
TiRo, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 14:16 (vor 1164 Tagen) @ koom
Für mich hängt der Aufschwung von Adeyemi und Malen durch den Seitenwechsel der beiden unmittelbar mit Reutershahn zusammen.
Ich fände es generell mal spannend etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Aufteilung im Trainerteam hinsichtlich der Aufgaben und Verantwortungsbereiche so ist.
Schwierig. Ich denke auch, dass Reutershahn ein paar Dinge beeinflusst hat. Die meisten Änderungen (Adeyemi, Malen, Can) waren auch in der Hinrunde möglich und durchaus offensichtlich, fanden aber erst mit Reutershahn statt. Das sind aber vergleichsweise einfache Kniffe.Taktisch ist der BVB immer noch relativ einfältig und ein One-Trick-Pony. Offensiv läuft alles auf Basis von individueller Klasse und relativ wenig "geplant". Deswegen scheitert man auch recht oft, wenn der Gegner neuralgische Punkte eliminiert.
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Zum ersten markierten Teil: eben, sie waren offensichtlich und wurden trotzdem nicht vollzogen. Nie, in keinem Spiel - nicht einmal innerhalb des Spiels. Dieser kleine Kniff hat beide Spieler auf ein ganz anderes Niveau gebracht welches ihre Stärken betont.
Zum zweiten Punkt: Das geht allen Mannschaften so, die nicht über 11 herausragende Spieler verfügen. Selbst Bayern bekommt dann häufig Probleme.
Was ist egtl mit Reutershahn?
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 06.06.2023, 14:21 (vor 1164 Tagen) @ TiRo
Für mich hängt der Aufschwung von Adeyemi und Malen durch den Seitenwechsel der beiden unmittelbar mit Reutershahn zusammen.
Ich fände es generell mal spannend etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Aufteilung im Trainerteam hinsichtlich der Aufgaben und Verantwortungsbereiche so ist.
Schwierig. Ich denke auch, dass Reutershahn ein paar Dinge beeinflusst hat. Die meisten Änderungen (Adeyemi, Malen, Can) waren auch in der Hinrunde möglich und durchaus offensichtlich, fanden aber erst mit Reutershahn statt. Das sind aber vergleichsweise einfache Kniffe.Taktisch ist der BVB immer noch relativ einfältig und ein One-Trick-Pony. Offensiv läuft alles auf Basis von individueller Klasse und relativ wenig "geplant". Deswegen scheitert man auch recht oft, wenn der Gegner neuralgische Punkte eliminiert.
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Zum ersten markierten Teil: eben, sie waren offensichtlich und wurden trotzdem nicht vollzogen. Nie, in keinem Spiel - nicht einmal innerhalb des Spiels. Dieser kleine Kniff hat beide Spieler auf ein ganz anderes Niveau gebracht welches ihre Stärken betont.
Ich glaube tatsächlich man hat ziemlich lange versucht "Robbery" zu kopieren, mit der Hoffnung durch das Seitenverkehrte ähnliche Torgefahr zu erzeugen, da ja der richtig gute 9er fehlte....
Hoffe aber, dass Edin draus gelernt hat.
Was ist egtl mit Reutershahn?
Gargamel09, Dienstag, 06.06.2023, 10:17 (vor 1164 Tagen) @ TiRo
Für mich hängt der Aufschwung von Adeyemi und Malen durch den Seitenwechsel der beiden unmittelbar mit Reutershahn zusammen.
Ich fände es generell mal spannend etwas mehr darüber zu erfahren, wie die Aufteilung im Trainerteam hinsichtlich der Aufgaben und Verantwortungsbereiche so ist.
Ob man das ernst nehmen kann, muss jeder für sich entscheiden...
https://www.espn.com/soccer/story/_/id/37669530/how-dortmund-become-true-title-contenders-2023