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Neu auf schwatzgelb.de: Sonderzugvorfall nach BVB-Heimspiel: Ein Sonderzug nach Nirgendwo (BVB)

istar, Mittwoch, 10.05.2023, 05:34 (vor 1191 Tagen) @ Fisheye

Warum muss man sich eigentlich in einen völlig überfüllten Zug quetschen? Nehmt Rücksicht aufeinander und nehmt einen Zug später. Ja es fahren zu wenig Züge, die Taktung der Strecken ist in der Regel allerdings komplett ausgelastet. Da wird man kaum mehr Züge fahren lassen können und dann fehlt auch noch das Personal für diese Fahrten.

Die fehlenden Durchsagen sind natürlich ein Problem, aber es könnte auch sein, dass der Lokführer erste Hilfe geleistet hat und gar nicht an Durchsagen gedacht hat, oder die Fahrzeuge hatten mal wieder eine Störung.

Was auf keinen Fall gemacht werden sollte, ist auf freier Strecke die Türen zu öffnen. Das bekommt der Lokführer im Führerstand mit und dann geht es erst recht nicht weiter, da der Lokführer erst einmal einen Nothaltauftrag geben muss und dann mit dem Fahrdienstleiter die weitere Vorgehensweise absprechen. Der Lokführer muss die Türen sichern, d.h. den Zug ablaufen, die offene Tür finden und wieder verschließen und sicher gehen, dass keine Reisenden verloren gegangen sind. Und das kann dauern. Und niemals ohne Anweisung auf freier Strecke aussteigen, wenn der Zug wegen einer herabhängenden Oberleitung stehengeblieben ist, was im Zug kaum zu erkennen ist, ist das lebensgefährlich. Dazu sollte man niemals Gleise überqueren, wenn es dort keinen Bahnübergang gibt. Kommt da an der Stelle ein Gegenzug, überrollt der die Leute auf dem Gleis. Dann hört man nur noch die Tröte und dann fliegen Körperteile durch die Gegend.


Du hast den Artikel nicht gelesen oder? Wenn Menschen sich im Zug übergeben und kollabieren muss man ja irgendwas tun. Du kannst ja nicht warten bis die erste Person stirbt. An und für sich liegt es in der Verantwortung des Lokführers die Situation zu erkennen und das an die Leistelle weiterzugeben. Die kann sich ja dann um alles weitere kümmern (Verkehr stoppen, Strom abschalten, Rettungskräfte für die Zugräumung koordinieren usw). Der Lokführer müsste das dann alles entsprechend kommunizieren. Passiert das alles nicht befreien sich die Mitfahrenden früher oder später selber aus ihrer misslichen Lage.

PS: Bin ganz froh das ich mit der Ubahn gefahren bin am Sonntag.


Apropos Lokführer. Der soll laut RN von jemandem ins Gleisbett gestoßen worden sein,als er sich um Fahrgäste (oder offene Türen) gekümmert hat.

Und wie soll der Lokführer erkennen, ob sich irgendwo im Zug jemand übergibt?

Mich kriegen aufgrund diverser Erfahrungen keine zehn Pferde mehr in einen rappelvollen Zug. Und wenn das anfangs noch nicht absehbar ist, steige ich notfalls wieder aus.


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