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Neu auf schwatzgelb.de: Sonderzugvorfall nach BVB-Heimspiel: Ein Sonderzug nach Nirgendwo (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Tuesday, 09.05.2023, 18:41 (vor 1192 Tagen)

Nach dem 6:0-Erfolg unserer Borussia am vergangenen Sonntag, stieg auch unser Redakteur Jannik in den Sonderzug nach Hamm, welcher nicht weit kam und für viel Chaos sorgte. Hier schildert Jannik seine Wahrnehmung der Ereignisse und versucht eine Einordnung.


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Neu auf schwatzgelb.de: Sonderzugvorfall nach BVB-Heimspiel: Ein Sonderzug nach Nirgendwo

kriwi09, Dienstag, 09.05.2023, 22:27 (vor 1192 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Mehr Züge einsetzen bringt nichts, solange 5.000 Menschen in den gefühlt diesen einen Zug wollen.
Es werden Planzüge verstärkt. Der TRI-Zug RE09 von Hamm zum Stadion und zurück ist der einzige vom VRR zusätzlich bestellte Sonderzug. Die Eurobahn fährt den RB 59 doppelt und bis Paderborn statt Soest. Ansonsten ist die Zugdichte schon am Rande der Streckenbelastung.
Achtet auf den Sonderzugfahrplan und überlegt welchen Zug ihr braucht und welchen nicht.
Aus Personalmangel gibt es keine Sonderzüge von und nach Duisburg mehr. Die Insolvenz von Abellio ist noch nicht verdaut.

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Matze09, Dienstag, 09.05.2023, 21:00 (vor 1192 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Nach dem 6:0-Erfolg unserer Borussia am vergangenen Sonntag, stieg auch unser Redakteur Jannik in den Sonderzug nach Hamm, welcher nicht weit kam und für viel Chaos sorgte. Hier schildert Jannik seine Wahrnehmung der Ereignisse und versucht eine Einordnung.


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Danke auch für den Artikel. Also gefühlt war es schon immer anstrengend, aber die letzten Jahre hat es nochmal deutlich zugenommen. Für mich ein wunder, dass noch nie mehr passiert ist. Aber es handelt auch niemand, jedes mal dasselbe

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Robin, Münster, Tuesday, 09.05.2023, 20:02 (vor 1192 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Vielen Dank für den Bericht, das erklärt etwas die Geschehnisse und geht darüber hinaus, was man am Bahnhof Westfalenstadion mitbekommen hat (nämlich nichts ;-)). Die Pressebereichte waren auch sehr eingeschränkt (dort wurde nur der Fan beschrieben, der aus einer Tür gekotzt hat).

Ein Detail interessiert mich aber schon noch:
Wir haben ebenfalls auf den Zug nach Hamm um 20:01 gewartet und der kam meines Wissens nach gar nicht mehr durch, der Vorfall müsste in dem Zug nach Paderborn vorgefallen sein, korrekt? Andernfalls haben wir den Zug verpasst, im Nachhinein war das dann wohl auch nicht schlimm.

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istar, Tuesday, 09.05.2023, 19:50 (vor 1192 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Also AliBVB schreibt @DB_Bahn,allerdings war es eine Eurobahn. Okay, nicht so wild.

Aber die Forderung, mehr Züge einzusetzen, ist dann schon leicht gesagt. Erstens gibt es viel zu wenig Lokführer und zweitens wird man vermutlich gar nicht mehr Züge dazwischen schieben können.

Und es würde kaum was daran ändern, dass die Leute sich in die ersten einlaufenden Züge quetschen, statt den zweiten oder dritten zu nehmen.

Die Kommunikation ist allerdings oft eine Katastrophe. Ob es dafür immer nachvollziehbare Gründe gibt, keine Ahnung.

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, Tuesday, 09.05.2023, 18:59 (vor 1192 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Warum muss man sich eigentlich in einen völlig überfüllten Zug quetschen? Nehmt Rücksicht aufeinander und nehmt einen Zug später. Ja es fahren zu wenig Züge, die Taktung der Strecken ist in der Regel allerdings komplett ausgelastet. Da wird man kaum mehr Züge fahren lassen können und dann fehlt auch noch das Personal für diese Fahrten.

Die fehlenden Durchsagen sind natürlich ein Problem, aber es könnte auch sein, dass der Lokführer erste Hilfe geleistet hat und gar nicht an Durchsagen gedacht hat, oder die Fahrzeuge hatten mal wieder eine Störung.

Was auf keinen Fall gemacht werden sollte, ist auf freier Strecke die Türen zu öffnen. Das bekommt der Lokführer im Führerstand mit und dann geht es erst recht nicht weiter, da der Lokführer erst einmal einen Nothaltauftrag geben muss und dann mit dem Fahrdienstleiter die weitere Vorgehensweise absprechen. Der Lokführer muss die Türen sichern, d.h. den Zug ablaufen, die offene Tür finden und wieder verschließen und sicher gehen, dass keine Reisenden verloren gegangen sind. Und das kann dauern. Und niemals ohne Anweisung auf freier Strecke aussteigen, wenn der Zug wegen einer herabhängenden Oberleitung stehengeblieben ist, was im Zug kaum zu erkennen ist, ist das lebensgefährlich. Dazu sollte man niemals Gleise überqueren, wenn es dort keinen Bahnübergang gibt. Kommt da an der Stelle ein Gegenzug, überrollt der die Leute auf dem Gleis. Dann hört man nur noch die Tröte und dann fliegen Körperteile durch die Gegend.

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Fisheye, Dienstag, 09.05.2023, 23:59 (vor 1192 Tagen) @ CrimsonGhost

Warum muss man sich eigentlich in einen völlig überfüllten Zug quetschen? Nehmt Rücksicht aufeinander und nehmt einen Zug später. Ja es fahren zu wenig Züge, die Taktung der Strecken ist in der Regel allerdings komplett ausgelastet. Da wird man kaum mehr Züge fahren lassen können und dann fehlt auch noch das Personal für diese Fahrten.

Die fehlenden Durchsagen sind natürlich ein Problem, aber es könnte auch sein, dass der Lokführer erste Hilfe geleistet hat und gar nicht an Durchsagen gedacht hat, oder die Fahrzeuge hatten mal wieder eine Störung.

Was auf keinen Fall gemacht werden sollte, ist auf freier Strecke die Türen zu öffnen. Das bekommt der Lokführer im Führerstand mit und dann geht es erst recht nicht weiter, da der Lokführer erst einmal einen Nothaltauftrag geben muss und dann mit dem Fahrdienstleiter die weitere Vorgehensweise absprechen. Der Lokführer muss die Türen sichern, d.h. den Zug ablaufen, die offene Tür finden und wieder verschließen und sicher gehen, dass keine Reisenden verloren gegangen sind. Und das kann dauern. Und niemals ohne Anweisung auf freier Strecke aussteigen, wenn der Zug wegen einer herabhängenden Oberleitung stehengeblieben ist, was im Zug kaum zu erkennen ist, ist das lebensgefährlich. Dazu sollte man niemals Gleise überqueren, wenn es dort keinen Bahnübergang gibt. Kommt da an der Stelle ein Gegenzug, überrollt der die Leute auf dem Gleis. Dann hört man nur noch die Tröte und dann fliegen Körperteile durch die Gegend.

Du hast den Artikel nicht gelesen oder? Wenn Menschen sich im Zug übergeben und kollabieren muss man ja irgendwas tun. Du kannst ja nicht warten bis die erste Person stirbt. An und für sich liegt es in der Verantwortung des Lokführers die Situation zu erkennen und das an die Leistelle weiterzugeben. Die kann sich ja dann um alles weitere kümmern (Verkehr stoppen, Strom abschalten, Rettungskräfte für die Zugräumung koordinieren usw). Der Lokführer müsste das dann alles entsprechend kommunizieren. Passiert das alles nicht befreien sich die Mitfahrenden früher oder später selber aus ihrer misslichen Lage.

PS: Bin ganz froh das ich mit der Ubahn gefahren bin am Sonntag.

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Fisheye, Mittwoch, 10.05.2023, 11:56 (vor 1191 Tagen) @ Fisheye

Du hast den Artikel nicht gelesen oder? Wenn Menschen sich im Zug übergeben und kollabieren muss man ja irgendwas tun. Du kannst ja nicht warten bis die erste Person stirbt. An und für sich liegt es in der Verantwortung des Lokführers die Situation zu erkennen und das an die Leistelle weiterzugeben. Die kann sich ja dann um alles weitere kümmern (Verkehr stoppen, Strom abschalten, Rettungskräfte für die Zugräumung koordinieren usw). Der Lokführer müsste das dann alles entsprechend kommunizieren. Passiert das alles nicht befreien sich die Mitfahrenden früher oder später selber aus ihrer misslichen Lage.

PS: Bin ganz froh das ich mit der Ubahn gefahren bin am Sonntag.

Der Lokführer ist nicht der Betreuer erwachsener Fahrgäste. Wenn jemand in einem Zug umkippt, bekommt der Lokführer davon nichts mit, da er die Kiste fährt. Erst wenn Reisende die Sprechtaste drücken, kann der Lokführer davon etwas mitbekommen und dann wird er abklären, wie schlimm die Situation ist und ob ein Halt auf freier Strecke oder am nächstgelegenen Haltepunkt/Bahnhof stattfindet.

Hier ist die Situation aber wohl ganz anders, offensichtlich wurde die Situation im Zug von den Reisenden selbst herbeigeführt, weil eben alle sich noch reindrängen mussten, anstatt den nächsten Zug zu nehmen. Dann wurde in den Zug gekotzt und sich daneben benommen. Und dann hat, laut den Presseberichten ein Fahrgast während der Fahrt eine Tür geöffnet (dafür sprechen auch die Bilder in dem Link, die zeigen dass der Zug nicht an einem Hauptsignal steht, sondern zum Teil an einem Vorsignal vorbeigefahren ist). Da hat der Kollege vorne richtig zu tun. Anhalten und zwar so, dass kein Fahrgast durch die geöffnete Tür purzelt, feststellen wo die Tür geöffnet wurde, dann dort hinkommen und die Tür wieder verschließen. Wenn er dann mitbekommt, dass Leute im Zug kollabieren ruft der von vorne den Fahrdienstleiter an und organisiert die Rettung, der Fahrgäste. Da der Lokführer aber offensichtlich noch ins Gleisbett geschubst wurde, konnte der Kollege gar nicht mehr vom Führerstand die Rettung organisieren und demnach auch keine Durchsagen machen. Vielleicht konnte der noch mit dem Handy die Polizei rufen. Hier haben sich die Fahrgäste einfach nur kollektiv daneben benommen und sich selbst in massive Lebensgefahr gebracht. Stellt dir mal vor da kommt ein Gegenzug, den hört keiner, bis der Lokführer trötet und dann brettert der Zug gnadenlos durch die Fleischmasse auf dem Gegengleis durch, das gibt einen Riesenberg Hackfleisch. Ohne Anweisung einen Zug zu verlassen ist lebensgefährlich und sollte man nur machen, wenn in der Kiste bleiben noch viel gefährlicher ist, sprich der Zug brennt.

Und dadurch das Personen massenhaft ins Gleis gerannt sind, folgt der Nothaltauftrag für den Streckenabschnitt, mit der Folge dass alle anderen Züge auf dieser Strecke stehen und bei der engen Taktung auch andere Strecken davon betroffen sind.

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istar, Mittwoch, 10.05.2023, 05:34 (vor 1191 Tagen) @ Fisheye

Warum muss man sich eigentlich in einen völlig überfüllten Zug quetschen? Nehmt Rücksicht aufeinander und nehmt einen Zug später. Ja es fahren zu wenig Züge, die Taktung der Strecken ist in der Regel allerdings komplett ausgelastet. Da wird man kaum mehr Züge fahren lassen können und dann fehlt auch noch das Personal für diese Fahrten.

Die fehlenden Durchsagen sind natürlich ein Problem, aber es könnte auch sein, dass der Lokführer erste Hilfe geleistet hat und gar nicht an Durchsagen gedacht hat, oder die Fahrzeuge hatten mal wieder eine Störung.

Was auf keinen Fall gemacht werden sollte, ist auf freier Strecke die Türen zu öffnen. Das bekommt der Lokführer im Führerstand mit und dann geht es erst recht nicht weiter, da der Lokführer erst einmal einen Nothaltauftrag geben muss und dann mit dem Fahrdienstleiter die weitere Vorgehensweise absprechen. Der Lokführer muss die Türen sichern, d.h. den Zug ablaufen, die offene Tür finden und wieder verschließen und sicher gehen, dass keine Reisenden verloren gegangen sind. Und das kann dauern. Und niemals ohne Anweisung auf freier Strecke aussteigen, wenn der Zug wegen einer herabhängenden Oberleitung stehengeblieben ist, was im Zug kaum zu erkennen ist, ist das lebensgefährlich. Dazu sollte man niemals Gleise überqueren, wenn es dort keinen Bahnübergang gibt. Kommt da an der Stelle ein Gegenzug, überrollt der die Leute auf dem Gleis. Dann hört man nur noch die Tröte und dann fliegen Körperteile durch die Gegend.


Du hast den Artikel nicht gelesen oder? Wenn Menschen sich im Zug übergeben und kollabieren muss man ja irgendwas tun. Du kannst ja nicht warten bis die erste Person stirbt. An und für sich liegt es in der Verantwortung des Lokführers die Situation zu erkennen und das an die Leistelle weiterzugeben. Die kann sich ja dann um alles weitere kümmern (Verkehr stoppen, Strom abschalten, Rettungskräfte für die Zugräumung koordinieren usw). Der Lokführer müsste das dann alles entsprechend kommunizieren. Passiert das alles nicht befreien sich die Mitfahrenden früher oder später selber aus ihrer misslichen Lage.

PS: Bin ganz froh das ich mit der Ubahn gefahren bin am Sonntag.


Apropos Lokführer. Der soll laut RN von jemandem ins Gleisbett gestoßen worden sein,als er sich um Fahrgäste (oder offene Türen) gekümmert hat.

Und wie soll der Lokführer erkennen, ob sich irgendwo im Zug jemand übergibt?

Mich kriegen aufgrund diverser Erfahrungen keine zehn Pferde mehr in einen rappelvollen Zug. Und wenn das anfangs noch nicht absehbar ist, steige ich notfalls wieder aus.

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