BVB-Newsthread vom 09.05.2023 (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 07:09 (vor 1193 Tagen)
Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
Knolli, Dienstag, 09.05.2023, 14:44 (vor 1192 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Seitdem Sébastien Haller von seiner Hodenkrebs-Diagnose geheilt ist, hat er sich bei Borussia Dortmund nach und nach verbessert. Der Wert des 28-Jährigen für den BVB lässt sich aktuell jedoch nicht zuvorderst an seinen Toren ablesen
Artikel von Tittmar
spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/2305/Artikel/bvb-sebastien-haller-nach-seinem-comeback-laengst-auch-bonus-fuer-borussia-dortmund-ftr.html
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
Pa1n, Dienstag, 09.05.2023, 18:44 (vor 1192 Tagen) @ Knolli
Seitdem Sébastien Haller von seiner Hodenkrebs-Diagnose geheilt ist, hat er sich bei Borussia Dortmund nach und nach verbessert. Der Wert des 28-Jährigen für den BVB lässt sich aktuell jedoch nicht zuvorderst an seinen Toren ablesen
Artikel von Tittmar
spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/2305/Artikel/bvb-sebastien-haller-nach-seinem-comeback-laengst-auch-bonus-fuer-borussia-dortmund-ftr.html
Der durchaus streitbare Bastian Roth, vielen besser bekannt als Basti Red, hatte das auch schon prognostiziert:
Haller ist kein reiner Abschlussstürmer und auch keiner fürs Spektakel, aber er hat einen enormen Wert für seine Mannschaft, weil er die Mitspieler um ihn herum besser machen kann. Und eben das sieht man gerade zu exemplarisch an Malen, Adeyemi und Brandt.
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 18:57 (vor 1192 Tagen) @ Pa1n
Drückt sich aber gerade mal in 3 Assists aus und in Topspielen ist er bisher völlig abgemeldet und dann geht vorne gar nichts.
Einer der die da vorne besser macht ist vor allem Julian Brandt.
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
stoffel85, Dienstag, 09.05.2023, 19:45 (vor 1192 Tagen) @ Talentförderer
Du meinst De Bruyne.
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 19:14 (vor 1192 Tagen) @ Talentförderer
Drückt sich aber gerade mal in 3 Assists aus und in Topspielen ist er bisher völlig abgemeldet und dann geht vorne gar nichts.
Einer der die da vorne besser macht ist vor allem Julian Brandt.
Da wir Tore technisch voll im soll sind und sowohl unsere aussen als auch der zentrale Mittelfeldspieler deutlich mehr netzen als vor seinem Comeback sehe ich das Gesamtpaket der offensive da als Grund.
Weder ein BRandt, noch ein Adeyemi,Malen oder Haller alleine macht die Spieler da vorne besser.
Es ist das Gesamtpaket.
Und genauso wie Brandt häufig den Vorletzten Pass spielt, reicht es mir wenn ein Haller für die Gegner so wichtig ist, dass Adeyemi,Malen und dann auch Brandt die freien Räume für Ihr Spiel bekommen.
Lieber habe ich 80 Tore von denen 50 auf 4-5 Mann verteilt sind als 90 von denen 3 Mann 60 machen....
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
Melange, Berlin, Dienstag, 09.05.2023, 19:41 (vor 1192 Tagen) @ bambam191279
Also ich nehme die 10 Tore mehr. Darf ich aus sagen auf welche Spiele ich die verteile...
Mit Haller die ganze Saison wären wir schon Meister
Clemenz, Dienstag, 09.05.2023, 17:08 (vor 1192 Tagen) @ Knolli
Da würde ich mich festlegen. Der tut so viel mehr für unser Spiel, als Tore schießen und die letzte Vorlage geben.
Mit Haller die ganze Saison wären wir schon Meister
jniklast, Langenhagen, Dienstag, 09.05.2023, 17:27 (vor 1192 Tagen) @ Clemenz
"Schon Meister" halte ich dann für etwas zu optimistisch (also 10 Punkte vor den Bayern), aber ich denke auch wir hätten eine gute handvoll Punkte mehr und damit allerbeste Möglichkeiten.
Mit Haller die ganze Saison wären wir schon Meister
Komanda, Dienstag, 09.05.2023, 19:28 (vor 1192 Tagen) @ jniklast
Bei einer KI handvoll wären das ja dann 10 Punkte ;)
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
koom, Dienstag, 09.05.2023, 15:10 (vor 1192 Tagen) @ Knolli
Sehr lesenswert. GoalImpact hat das auch kommentiert und in der Tat ist Haller im Grunde ein Paradebeispiel, was GoalImpact ausdrückt.
Adeyemi und Mahlen waren hier schon generell als Flops und Abschreibungsobjekte bezeichnet worden. Da waren sich viele felsenfest sicher. Mittlerweile sind beide gefährliche Scorer und werden nur noch stärker. Weil nicht nur diese Spielertypen von jemandem wie Haller massiv profitieren. Wie der Artikel aufzeigt: Er schafft Räume. Er legt klug und oft ab. Er ist der, der im letzten Drittel der Dosenöffner ist für das restliche Team. Das, was quasi ein Sechser vor der Abwehr für die Verteidigung ist. Er gibt Struktur, er verändert alles da vorne.
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
Slider125, Bremen, Dienstag, 09.05.2023, 22:15 (vor 1192 Tagen) @ koom
Zum Glück sehen das auch noch andere. Ich hatte ja manchmal schon Sorge, dass ich bei ihm Sachen sehe die eigentlich nicht da sind. Sehr viele haben ihn hier häufig sehr stark kritisiert. Ja er hat oft keine Tore gemacht aber seitdem er nur einmal die Woche ran muss hat er auch die Spritzigkeit und gewinnt die Luftzeitkämpfe und schafft wahnsinnig viel Raum für die ganzen Flotten Jungs. Ich glaube auch das eine Doppelspitze mit Mouki manchmal auch echt ein gutes Mittel bei Auswärtsspielen wäre. Einfach weil man eher zwei Spieler in letzter Linie hat
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 09.05.2023, 15:17 (vor 1192 Tagen) @ koom
Sehr lesenswert. GoalImpact hat das auch kommentiert und in der Tat ist Haller im Grunde ein Paradebeispiel, was GoalImpact ausdrückt.
Adeyemi und Mahlen waren hier schon generell als Flops und Abschreibungsobjekte bezeichnet worden. Da waren sich viele felsenfest sicher. Mittlerweile sind beide gefährliche Scorer und werden nur noch stärker. Weil nicht nur diese Spielertypen von jemandem wie Haller massiv profitieren. Wie der Artikel aufzeigt: Er schafft Räume. Er legt klug und oft ab. Er ist der, der im letzten Drittel der Dosenöffner ist für das restliche Team. Das, was quasi ein Sechser vor der Abwehr für die Verteidigung ist. Er gibt Struktur, er verändert alles da vorne.
Damit wäre dann auch ein ganz entscheidender Aspekt genannt, warum es 2023 so massiv besser läuft als in der anteiligen Hinrunde 2022 (2,44 zu 1,67 Punkte je Spiel).
Hätte, hätte, aber mit dem Punkteschnitt des Jahres 2023 hätten wir jetzt etwa 75 Punkte und wären vorzeitig Deutscher Meister.
Sébastien Haller nach seinem Comeback: Längst auch Bonus für Borussia Dortmund
CF, Dienstag, 09.05.2023, 15:29 (vor 1192 Tagen) @ homer73
Hätte, hätte, aber mit dem Punkteschnitt des Jahres 2023 hätten wir jetzt etwa 75 Punkte und wären vorzeitig Deutscher Meister.
Die Bayern mit dem Punkteschnitt aus 2022 aber auch;-)
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Thomas, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 10:20 (vor 1193 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Das Vertrauen in die Klubs und ihre Vertreter habe allerdings zuletzt gelitten, sagte Nicolai Mäurer, Autor beim BVB-Fanzine Schwatzgelb, und benannte die Ängste der organisierten Fans, die zuletzt immer wieder in Bundesliga-Stadien gegen den Einstieg eines Investors protestiert hatten: "Wir reden über ein Konstrukt, das uns 20 Jahre lang beschäftigen wird und das Auswirkungen hat auf mehrere Fan-Generationen."
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
koom, Mittwoch, 10.05.2023, 12:08 (vor 1192 Tagen) @ Thomas
Puh, schwierig.
Persönlich finde ich noch mehr Geld für diese alberne Scheisse schlecht. Was soll davon besser werden? 3mal warm essen (im Lamborghini) können die Erstliga-Kicker in Deutschland auch jetzt schon. Mehr Geld würde nur mehr Sinn machen, wenn das konkret in Dinge investiert werden muss, die den deutschen fußball mittel- und langfristig verbessern und nicht einfach nur in Spieler- und BEratergehälter gesteckt wird. Das sehe ich momentan nicht.
DFL/DFBseitig einen Streaming-Dienst aufzubauen ist vielleicht nicht so schlecht. Man hat mehr Kontrolle über das, was gesendet wird. Aber das würde auch nicht viel verändern. Und man gibt die TV-Rechte an einen Investor ab - also noch mehr Salamitaktik und Spielzeiten, die auch in China toll sind.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Copperfield, Saarbrücken, Dienstag, 09.05.2023, 15:12 (vor 1192 Tagen) @ Thomas
Das Vertrauen in die Klubs und ihre Vertreter habe allerdings zuletzt gelitten, sagte Nicolai Mäurer, Autor beim BVB-Fanzine Schwatzgelb, und benannte die Ängste der organisierten Fans, die zuletzt immer wieder in Bundesliga-Stadien gegen den Einstieg eines Investors protestiert hatten: "Wir reden über ein Konstrukt, das uns 20 Jahre lang beschäftigen wird und das Auswirkungen hat auf mehrere Fan-Generationen."
Messi 600 Mio Im Vergleich dazu reden wir eigenlich über Kleingeld.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Intertanked, Berlin, Dienstag, 09.05.2023, 12:07 (vor 1193 Tagen) @ Thomas
Das Vertrauen in die Klubs und ihre Vertreter habe allerdings zuletzt gelitten, sagte Nicolai Mäurer, Autor beim BVB-Fanzine Schwatzgelb, und benannte die Ängste der organisierten Fans, die zuletzt immer wieder in Bundesliga-Stadien gegen den Einstieg eines Investors protestiert hatten: "Wir reden über ein Konstrukt, das uns 20 Jahre lang beschäftigen wird und das Auswirkungen hat auf mehrere Fan-Generationen."
'Die Bundesliga sei unterhalb der Meisterschaftsentscheidung die spannendste Liga Europas.'
Da konnte ich jetzt doch schmunzeln. Hidden Champion: Weltmarktführer im Wettbewerbssegment Spannung zwischen Platz 7-14.
800.000.000 pro Jahr…
Elmar, Dienstag, 09.05.2023, 13:20 (vor 1193 Tagen) @ Intertanked
… für die nächsten 20 Jahre müssen an Medienerlösen rauskommen, damit der Investor bei 0 steht.
Wo steht die dfl aktuell?
800.000.000 pro Jahr…
Thomas, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 13:51 (vor 1193 Tagen) @ Elmar
… für die nächsten 20 Jahre müssen an Medienerlösen rauskommen, damit der Investor bei 0 steht.
Wo steht die dfl aktuell?
aktuell bei 1,1 Milliarden nur für Deutschland
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6750/umfrage/entwicklung-der-tv-einnahmen-der-bundesliga/
800.000.000 pro Jahr…
Elmar, Dienstag, 09.05.2023, 14:27 (vor 1192 Tagen) @ Thomas
Danke Thomas!
Dann ist das doch ein guter Deal für die Investoren.
Zusammenschmeissen?
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markus, Dienstag, 09.05.2023, 15:21 (vor 1192 Tagen) @ Elmar
Danke Thomas!
Dann ist das doch ein guter Deal für die Investoren.
Zusammenschmeissen?
Gut ist es erst, wenn die Renditeerwartungen erreicht werden. Siehe hier https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2417551
800.000.000 pro Jahr…
Elmar, Dienstag, 09.05.2023, 15:51 (vor 1192 Tagen) @ markus
Die Renditeerwartung korreliert immer mit dem Risiko und das ist sehr sicher bei der dfl wesentlich geringer, als bei dem üblichen Portfolio.
800.000.000 pro Jahr…
markus, Dienstag, 09.05.2023, 16:10 (vor 1192 Tagen) @ Elmar
Die Renditeerwartung korreliert immer mit dem Risiko und das ist sehr sicher bei der dfl wesentlich geringer, als bei dem üblichen Portfolio.
Das Risiko ist deutlich größer, als einfach und ohne Aufwand die Rendite aus dem sehr breit diversifizierten Weltmarkt mitzunehmen. Demzufolge muss die Renditeerwartung auch höher sein. Ansonsten macht ein Investor das nicht.
800.000.000 pro Jahr…
Elmar, Mittwoch, 10.05.2023, 11:29 (vor 1192 Tagen) @ markus
Das verstehe ich nicht.
Die Fußballfans als Konsumenten sind nicht sonderlich volatil.
Insofern ist ein signifikanter Verlust unwahrscheinlich.
800.000.000 pro Jahr…
markus, Mittwoch, 10.05.2023, 12:08 (vor 1192 Tagen) @ Elmar
Das verstehe ich nicht.
Die Fußballfans als Konsumenten sind nicht sonderlich volatil.
Insofern ist ein signifikanter Verlust unwahrscheinlich.
Es ist relativ einfach zu verstehen. Corona hat zum einen gezeigt, dass es ein Unternehmen wie die DFL härter trifft als die Weltwirtschaft. Und das dummerweise sogar für mehrere Jahre, wie man anhand der letzten TV-Rechtevergabe sehen konnte.
Zum anderen kommt das höhere Risiko aufgrund der fehlenden Diversifizierung zustande. Das ist immer risikoreicher als eine breite Streuung.
Hier ist das eigentlich ganz gut zusammengefasst:
https://www.schwatzgelb.de/artikel/2023/unsa-senf/das-ist-nix-fuer-uns?ref=forum
800.000.000 pro Jahr…
Elmar, Mittwoch, 10.05.2023, 12:30 (vor 1192 Tagen) @ markus
Ich zitiere:
„PEG hingegen sind risikobereiter. Ihre Investoren erwarten keine Sicherheiten. Wenn die Prognosen nicht eintreten, kann es sein, dass das Geld am Ende weg ist. Aber genau deshalb ist auch die Gewinnerwartung deutlich höher.“
Genau darauf ziele ich ab. Der Totalverlust ist quasi ausgeschlossen. Und auch Corona hat gezeigt, dass das Business danach auf einem sehr hohen Niveau weitergeht.
Frag doch mal Edzard Reuter und Mercedes wie toll Diversifizierung laufen kann.
800.000.000 pro Jahr…
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 09.05.2023, 14:29 (vor 1192 Tagen) @ Elmar
Der Prügel ist mir 80 Euro wert, leg du die restlichen 799.999.920 Euro bei.
800.000.000 pro Jahr…
donotrobme, Dienstag, 09.05.2023, 14:35 (vor 1192 Tagen) @ donotrobme
Und damit ist der noch jut bezahlt.
800.000.000 pro Jahr…
Thomas, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 14:41 (vor 1192 Tagen) @ Jahwe
Und damit ist der noch jut bezahlt.
für mich ist das nichts ....
800.000.000 pro Jahr…
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 09.05.2023, 15:55 (vor 1192 Tagen) @ Thomas
Und damit ist der noch jut bezahlt.
für mich ist das nichts ....
Ist ein TV-Vertrag, gell?
800.000.000 pro Jahr…
Basti Van Basten, Dienstag, 09.05.2023, 17:03 (vor 1192 Tagen) @ Basti Van Basten
Was hat denn die Expertise gesagt?
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 09.05.2023, 12:53 (vor 1193 Tagen) @ Intertanked
Wenn er die Meisterfrage ausklammert, dann wäre Frankreich auch nicht weniger spannend hinter Platz 1, den PSG relativ sicher hat. Die Vereine dahinter wechseln da relativ oft und auch in Italien ist das gar nicht so klar, wie die Reihenfolge dahinter sein wird Jahr für Jahr. In Deutschland kannst du doch ungefähr mit den gleichen Teams rechnen ausser einem Überraschungsteam pro Jahr, gut dieses Jahr sind es zwei mit Union Berlin und SC Freiburg. Selbst die kleineren Ligen Europas sind hinter Platz 1 wohl meist spannender(im Sinne von mehr Abwechslung/wenn Watzke allerdings die Zuschauerzahlen und so Dinge da mit einbezieht, dann sind diese Ligen natürlich für ihn raus) als die deutsche Bundesliga.
Bitte kaufen sie dieses zweitklassige Produkt
Bender B. Rodriguez, Düsseldorf, Dienstag, 09.05.2023, 12:17 (vor 1193 Tagen) @ Intertanked
Ich musste den Kopf schütteln. Was ein Fail...
Ehrlichkeit gemischt mit dem Versuch, mein verbeultes Auto doch noch an den Mann zu bringen. Klingt wie so ein Verkäufer der Produkte über Verfallsdatum noch anpreist oder "Kaufen sie diesen Drucker! Ja, die schwarze Tinte ist eher grau und läuft auch ständig aus, aber diese Magenta-Farbtöne....huihuihui, da schlackern ihnen die Ohren"
Der einfach spannendste Teil eines Profiliga-Produkts wird gleich als Riesenmanko offengelegt und trotzdem beworben.
Dafür bitte gleich alles vermarkten, warum bei 12,5% stehen bleiben. Mach doch 24,9% draus. Dann können wir mehr Geld in die Haalands und Ronaldos stecken.
Bitte kaufen sie dieses zweitklassige Produkt
Kurt C. Hose, Dienstag, 09.05.2023, 14:48 (vor 1192 Tagen) @ Bender B. Rodriguez
"Bitte kaufen Sie bei mir keine Lose - hier gibt es nur Scheiße!"
Bitte kaufen sie dieses zweitklassige Produkt
Kapitän Haddock, Dienstag, 09.05.2023, 14:50 (vor 1192 Tagen) @ Kurt C. Hose
"Bitte kaufen Sie bei mir keine Lose - hier gibt es nur Scheiße!"
"Meine Ehe ist die Hölle, aber ihre Freunde sind so nett."
Wie das Schwein, das Homer noch grillen wollte
Bender B. Rodriguez, Düsseldorf, Dienstag, 09.05.2023, 17:30 (vor 1192 Tagen) @ Kapitän Haddock
Jetzt kommt leider Simpsons Trivia, aber nachdem ich eure beiden Kommentare gelesen habe, musste ich sofort an Homer Simpson denken, wie ihm beim BBQ dank Lisa das zu grillende Schwein abhanden kommt und es schrittweise immer mehr Schaden nimmt ("Das kann man immer noch essen").
Bekanntes Videoportal und dann:
/watch?v=LEGNGfY5p6M
Wie das Schwein, das Homer noch grillen wollte
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 09.05.2023, 19:19 (vor 1192 Tagen) @ Bender B. Rodriguez
Jetzt kommt leider Simpsons Trivia, aber nachdem ich eure beiden Kommentare gelesen habe, musste ich sofort an Homer Simpson denken, wie ihm beim BBQ dank Lisa das zu grillende Schwein abhanden kommt und es schrittweise immer mehr Schaden nimmt ("Das kann man immer noch essen").
Bekanntes Videoportal und dann:
/watch?v=LEGNGfY5p6M
"Man findet keine Freunde mit Sala-at"
Bitte kaufen sie dieses zweitklassige Produkt
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 09.05.2023, 12:49 (vor 1193 Tagen) @ Bender B. Rodriguez
Aber es gibt doch namhafte Interessenten. Die werden doch irgendeine Idee haben, wie sie die Bundesliga-Rechte gewinnbringend weiter verkaufen können
Bitte kaufen sie dieses zweitklassige Produkt
uwelito, Wambel forever, Dienstag, 09.05.2023, 12:43 (vor 1193 Tagen) @ Bender B. Rodriguez
Ich musste den Kopf schütteln. Was ein Fail...
Ehrlichkeit gemischt mit dem Versuch, mein verbeultes Auto doch noch an den Mann zu bringen. Klingt wie so ein Verkäufer der Produkte über Verfallsdatum noch anpreist oder "Kaufen sie diesen Drucker! Ja, die schwarze Tinte ist eher grau und läuft auch ständig aus, aber diese Magenta-Farbtöne....huihuihui, da schlackern ihnen die Ohren"Der einfach spannendste Teil eines Profiliga-Produkts wird gleich als Riesenmanko offengelegt und trotzdem beworben.
Dafür bitte gleich alles vermarkten, warum bei 12,5% stehen bleiben. Mach doch 24,9% draus. Dann können wir mehr Geld in die Haalands und Ronaldos stecken.
Aki Watzke pocht auf einen Vertrauensvorschuss, weil er „seit 20 Jahren für 50+1 kämpfe“. Fehlt eigentlich nur noch einer der virtuellen Plakatkleber hier aus dem Forum, der argumentiert, Aki würde in dem ganzen Prozess zuallererst als BVB- Fan agieren.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 11:10 (vor 1193 Tagen) @ Thomas
Wurde eigentlich irgendwo von irgendwem schon einmal aufgedröselt, ob und wie ein eigener Streamingdienst dafür sorgen könnte, dass dadurch die Einnahmen für jeden einzelnen Verein deutlich mehr gesteigert werden könnten als bisher?
Oder gibt es vielleicht sogar konkrete Rechenspiele der DFL?
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 11:39 (vor 1193 Tagen) @ Weeman
Nein. Auf solche Fragen nach Details wurde auch gestern nur entweder gesagt, dass das alles noch gar nicht feststehe, oder dass es juristisch viel zu kleinteilig wäre, um darüber zu sprechen.
Am Ende blieb bei vielen der Eindruck, dass die DFL nur konkret weiß, dass sie dieses Geld will und Verteilung, Nutzung und Nachhaltigkeit Fragen für danach sind.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
markus, Dienstag, 09.05.2023, 15:37 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Nein. Auf solche Fragen nach Details wurde auch gestern nur entweder gesagt, dass das alles noch gar nicht feststehe, oder dass es juristisch viel zu kleinteilig wäre, um darüber zu sprechen.
Am Ende blieb bei vielen der Eindruck, dass die DFL nur konkret weiß, dass sie dieses Geld will und Verteilung, Nutzung und Nachhaltigkeit Fragen für danach sind.
Sieht stark nach Salamitaktik aus. Häppchenweise Infos streuen, abwarten bis der erste Aufschrei verflogen ist und dann weitere Häppchen einstreuen, bis man irgendwann vor vollendete Tatsachen steht und entnervt aufgibt.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 15:51 (vor 1192 Tagen) @ markus
Nein. Auf solche Fragen nach Details wurde auch gestern nur entweder gesagt, dass das alles noch gar nicht feststehe, oder dass es juristisch viel zu kleinteilig wäre, um darüber zu sprechen.
Am Ende blieb bei vielen der Eindruck, dass die DFL nur konkret weiß, dass sie dieses Geld will und Verteilung, Nutzung und Nachhaltigkeit Fragen für danach sind.
Sieht stark nach Salamitaktik aus. Häppchenweise Infos streuen, abwarten bis der erste Aufschrei verflogen ist und dann weitere Häppchen einstreuen, bis man irgendwann vor vollendete Tatsachen steht und entnervt aufgibt.
Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube wirklich, dass sich alle einig sind, dass sie das Geld wollen, oder auch brauchen. Aber generell nicht klar und einheitlich ist, wofür und wie...
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 11:49 (vor 1193 Tagen) @ Sascha
Nein. Auf solche Fragen nach Details wurde auch gestern nur entweder gesagt, dass das alles noch gar nicht feststehe, oder dass es juristisch viel zu kleinteilig wäre, um darüber zu sprechen.
Also gehen sie auf Werbetour für nen Deal von dem sie noch gar nicht wissen, was er den Vereinen wirklich bringt?
Großartig. Wirklich unglaublich smart was sich die hellsten Köpfe der DFL da überlegt haben.
Vielleicht sollte man mal Brazzo hinzuziehen um das Know How ein bisschen anzuheben...
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 14:44 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Sorry, aber das stimmt doch gar nicht.
Sie wollen Know-How und Liquidität. Die Verteilung ist klar aufgeschlüsselt und steht zur Abstimmung.
Sie wissen was sie zu Beginn erlösen. Naturgemäß wissen sie nicht für wie viel Geld die nächsten TV Rechte veräußert werden, sondern nur, dass ihnen diese heutige Finanzspritze 12,5% der künftigen Einnahmen wert sind.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 14:46 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Mir gehts hier explizit um die 750 Mio. für den Streamingdienst und ich würde auch gerne wissen, wie ein eigener Streamingdienst dabei helfen soll die Erlöse zu steigern.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 14:53 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Lass uns doch mal bitte festhalten, dass diese 750 Millionen Euro nicht nur für den Streaming-Dienst veranschlagt werden.
Soweit ich das verstehe und einschätze, will man durch den Investor das Know-How für die Vermarktung und Bereitstellung der Bilder/Spiele vergrößern. Ein eigener Streaming-Dienst hieße, dass man sich selbst die Rechte abkauft und statt DAZN dann eben Augsburg-Heidenheim überträgt. Aber wie das nun ganz konkret aussieht dürfte in Abhängigkeit der Bieter-Unterlage und des jeweiligen Know-Hows dann im weiteren ausbaldowert werden.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 15:02 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Aber wie das nun ganz konkret aussieht dürfte in Abhängigkeit der Bieter-Unterlage und des jeweiligen Know-Hows dann im weiteren ausbaldowert werden.
Wieso im weiteren? Dafür sollen knapp 40% des gesamten Deals drauf gehen. Ich verkaufe doch nicht 12.5% für 20 Jahre und investiere 40% von dem Erlös in einen Dienst ohne zu wissen welche Zahlen mit welchen Abhängigkeiten erreicht werden müssen um ein profitable Geschäft abgeschlossen zu haben.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 15:06 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Sorry, aber wirf doch nicht zwei Dinge durcheinander.
40% des Geldes bleiben bei der DFL. Dabei geht es anscheinend auch um einen Streaming-Dienst. Aber das heißt nicht, dass 750 Millionen Euro in einen Streaming-Dienst gepulvert werden.
Unabhängig davon ist die viel interessantere Frage:
Was passiert, wenn es keinen Investoren-Deal gibt?
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 15:23 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Sorry, aber wirf doch nicht zwei Dinge durcheinander.
40% des Geldes bleiben bei der DFL. Dabei geht es anscheinend auch um einen Streaming-Dienst. Aber das heißt nicht, dass 750 Millionen Euro in einen Streaming-Dienst gepulvert werden.
Unabhängig davon ist die viel interessantere Frage:
Was passiert, wenn es keinen Investoren-Deal gibt?
Ja, was passiert dann? Laut Hellmann sind die Verhältnisse an der Ligaspitze eh zementiert, weil die Bayern und danach wir in allen wirtschaftlichen Belangen weggezogen sind.
Und dahinter wäre die Liga total spannend. Also, was passiert dann? Die guten Spieler gehen nach England und Spanien? Tun sie jetzt auch schon.
Ansonsten sind wir das bevölkerungsreichste Land Europas mit einem immer noch großen Wohlstand. Und es ist ein "Fußballland". Watzke erzählte gestern, dass man ja sonst langfristig eher fußballerisch auf Höhe der bulgarischen Liga landen würden. Aber das ist ja absoluter Quatsch. Ja, vermutlich ziehen ohne Investor England, Spanien, Italien und vielleicht auch Frankreich noch weiter davon, Deutschland hat immer noch so viel Finanzkraft, dass die Ertragslage der Vereine immer noch deutlich besser ist und mehr Potenzial bietet als in der Schweiz, Norwegen oder Portugal.
In der Schweiz haben die Platzhirsche Basel und Bern im Jahr 2021 Personalkosten von unter 40 Millionen gehabt. In der Zeit hatten die Blauen in der zweiten Liga einen doppelt so hohen Personalaufwand.
Was passiert, wenn es diesen Deal nicht gibt? Zwei, drei Vereine werden mächtig Schwierigkeiten bekommen, vielleicht sogar pleite gehen. Weil sie schon vorher auf der Rasierklinge geritten sind. Die Bayern werden sich vom Gewinn der CL verabschieden können und in Zukunft das Erreichen des Viertelfinals als Erfolg ansehen. Für uns wird es schwieriger, die Gruppenphase zu überstehen.
Aber ansonsten wird sich fundamental nichts ändern.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 15:35 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Wir können sicher festhalten, dass der Deal zwei Komponenten hat:
1) Vermarktung
Dahin gehen die ganzen Argumente, die ja zT auch hanebüchen sind. Natürlich werden wir ohne Investoren-Deal nicht zur bulgarischen Liga.
Aber man erhofft sich eben Know-How und damit mehr Geld, als man es bisher in Eigenregie schaffte.
2) Liquidität
Die Annahme
Was passiert, wenn es diesen Deal nicht gibt? Zwei, drei Vereine werden mächtig Schwierigkeiten bekommen, vielleicht sogar pleite gehen. Weil sie schon vorher auf der Rasierklinge geritten sind. Die Bayern werden sich vom Gewinn der CL verabschieden können und in Zukunft das Erreichen des Viertelfinals als Erfolg ansehen. Für uns wird es schwieriger, die Gruppenphase zu überstehen.
Aber ansonsten wird sich fundamental nichts ändern.
beleidigt doch deine Intelligenz.
Du glaubst, dass ein Club wie Bremen, Berlin oder Köln dann sagt:
"Sorry Leute, haben Mist gebaut. Wir melden uns morgen vom Spielbetrieb ab, war cool mit Euch! Tschööö", statt dann über noch krudere Dinge (wir haben da ja tolle Erfahrungen rund um die Jahrtausendwende gemacht) nachzudenken und komplett frei zu drehen.
Ist natürlich eine Möglichkeit, aber in meinen Augen eben komplett utopisch.
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Könnten wir beide Faktoren singulär betrachten, wäre ich total dabei und würde sagen, dass ein Investoren-Deal zur Stärkung der Erlöse nicht zielführend ist. Die Situation ist aber eine andere.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 15:45 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Die DFL muss sicherlich nicht einen Investoren ins Boot holen, um eine Liquiditätslücke bei ein paar Vereinen zu schließen. Das würde man zur Not auch anders hinbekommen. Es sei denn natürlich, die Not ist viel größer als man zugibt und außer Bayern, Dortmund und den Konzernclubs steht das Wasser allgemein bis zum Hals.
Und Auslandsvermarktung? Ja, da stelle ich wirklich die Frage wofür. Die Lücke zur PL schließen wir nie mehr und auch Spanien steckt uns da in die Tasche. Was auch einfach mit der Verbreitung der Sprache zu tun hat. Wir werden mit mehr Geld nicht groß nach vorne kommen, aber ohne auch nicht wirklich absagen. Es gibt für Spieler, Berater und Funktionäre einfach weniger Geld zu verteilen.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 16:09 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Wie bekommt man das denn hin, wenn mindestens vier Clubs über negatives Eigenkapital verfügen? Soll der BVB dafür aufkommen? Oder wie stellst Du Dir das konkret vor?
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 17:10 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Wie bekommt man das denn hin, wenn mindestens vier Clubs über negatives Eigenkapital verfügen? Soll der BVB dafür aufkommen? Oder wie stellst Du Dir das konkret vor?
Das tun doch jetzt alle Vereine auch, indem sie 12,5 % der Erlöse an den Investoren abtreten. Das ist doch schon im Prinzip eine Art Vergesellschaftung der Liquiditätsprobleme.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 17:21 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Das ist so.
Aber wir wollten ja über die Alternative reden.
Soll Borussia Dortmund für 10 Millionen Euro Kapital, zweckgebunden zur Aufstockung des Eigenkapitals, Anteilseigner beim 1. FC Köln werden? Oder soll der BVB einfach so 10 Millionen Euro an den Effzeh überweisen?
Oder halt dann einfach sagen: "So, ihr habt leider jetzt Pech. Also Lizenzentzug für Werder, Eintracht, Effzeh und die Blauen."
Kann man machen. Ist vielleicht auch gut so. Ich glaube nur nicht, dass man das als Verantwortlicher des entsprechenden Clubs auch machen kann/darf/soll.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 19:48 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Das ist so.
Aber wir wollten ja über die Alternative reden.Soll Borussia Dortmund für 10 Millionen Euro Kapital, zweckgebunden zur Aufstockung des Eigenkapitals, Anteilseigner beim 1. FC Köln werden? Oder soll der BVB einfach so 10 Millionen Euro an den Effzeh überweisen?
Oder halt dann einfach sagen: "So, ihr habt leider jetzt Pech. Also Lizenzentzug für Werder, Eintracht, Effzeh und die Blauen."Kann man machen. Ist vielleicht auch gut so. Ich glaube nur nicht, dass man das als Verantwortlicher des entsprechenden Clubs auch machen kann/darf/soll.
Wo ist das Problem eines "Solidartopfs", in den die Vereine nach einem Vermögensschlüssel einzahlen?
Um die Liquidität einer Handvoll Vereine für einen kurzen Zeitraum zu sichern (und um mehr kann es ja nicht gehen) bräuchte man nicht so ein Konstrukt erschaffen und soviel Geld einem Investoren überlassen.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 20:01 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Das Problem dürfte ja sein, dass es keine Vereine gibt die da groß einzahlen könnten.
Borussia Dortmund ist, auch dank der letzten Kapitalerhöhung, sicherlich in einer besseren Situation als die anderen Bundesligisten (abgesehen vom Primus). Aber auch wir hatten zum Abschluss des letzten Geschäftsjahres gerade einmal 10 Millionen Euro auf der Bank an liquiden Mitteln.
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bambam191279, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 19:50 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Das ist so.
Aber wir wollten ja über die Alternative reden.Soll Borussia Dortmund für 10 Millionen Euro Kapital, zweckgebunden zur Aufstockung des Eigenkapitals, Anteilseigner beim 1. FC Köln werden? Oder soll der BVB einfach so 10 Millionen Euro an den Effzeh überweisen?
Oder halt dann einfach sagen: "So, ihr habt leider jetzt Pech. Also Lizenzentzug für Werder, Eintracht, Effzeh und die Blauen."Kann man machen. Ist vielleicht auch gut so. Ich glaube nur nicht, dass man das als Verantwortlicher des entsprechenden Clubs auch machen kann/darf/soll.
Wo ist das Problem eines "Solidartopfs", in den die Vereine nach einem Vermögensschlüssel einzahlen?Um die Liquidität einer Handvoll Vereine für einen kurzen Zeitraum zu sichern (und um mehr kann es ja nicht gehen) bräuchte man nicht so ein Konstrukt erschaffen und soviel Geld einem Investoren überlassen.
Ich glaube, das könnte daran scheitern, dass die Vereine die das Geld zur Verfügung stellen zu strikte Bedingungen stellen würden.
Abgesehen davon (und das meine ich nicht angreifend oder sonstwie), hätte der BVB denn wirklich die Möglichkeit z.B. einfach mal 10 oder 20 Mios abzuzapfen?
Wären wir so gesund?
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 20:09 (vor 1192 Tagen) @ bambam191279
Wir könnten das doch locker über den Kontokorrent bedienen und lägen damit auch jetzt noch mit den Zinsen unter dem Anteil, den der Investor für sich einstreichen.
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markus, Dienstag, 09.05.2023, 17:32 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Das ist so.
Aber wir wollten ja über die Alternative reden.Soll Borussia Dortmund für 10 Millionen Euro Kapital, zweckgebunden zur Aufstockung des Eigenkapitals, Anteilseigner beim 1. FC Köln werden? Oder soll der BVB einfach so 10 Millionen Euro an den Effzeh überweisen?
Oder halt dann einfach sagen: "So, ihr habt leider jetzt Pech. Also Lizenzentzug für Werder, Eintracht, Effzeh und die Blauen."Kann man machen. Ist vielleicht auch gut so. Ich glaube nur nicht, dass man das als Verantwortlicher des entsprechenden Clubs auch machen kann/darf/soll.
Es würde schon gehen, nämlich über eine andere Verteilung der TV Gelder. Dass andere Vereine finanziell schlecht dastehen liegt ja im Wesentlichen daran, dass sie mit deutlich weniger Einnahmen auskommen müssen, aber im gleichen Wettbewerb mitspielen und bestehen wollen. Wenn das Investorengeld mit dem gleichen Verteilungsschlüssel aufgeteilt wird wie die TV Erlöse, wird sich an diesem Umstand auch nichts ändern. Dann schaukeln sich einfach nur die Gehälter nach oben, aber es ändert nichts an den finanziellen Abständen zwischen Spitze und Keller.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 17:42 (vor 1192 Tagen) @ markus
Ein anderer Verteilschlüssel wäre super. Hat aber ja mit dem Investor nichts zu tun.
Ich fasse nochmal zusammen. Die Kritikpunkte am Investoren-Deal sind:
- Zusätzliche Ansetzungen
Unhaltbarer Vorwurf. Siehe Spanien und Entwicklung in Deutschland. Zudem von der DFL Spitze ausgeschlossen.
- Pokalspiele in Saudi-Arabien
Unhaltbarer Vorwurf. Siehe Spanien.
- Verteilung der TV-Erlöse ist ungerecht
Ist so. Hat Nichts mit dem Investor zu tun.
- Die Manager sind unfähig
Gut möglich. Hat Nichts mit dem Investor zu tun
- Die handelnden Personen sind selbst schuld, dass sie sich in diese Lage versetzt haben. Sollen sie doch alle pleite gehen.
Naiv. Hat Nichts mit dem Investor zu tun.
- Die Offiziellen lügen.
Möglich. Dann muss man entsprechend über die handelnden Personen sprechen und ein Misstrauensvotum oÄ stellen. Das geht aber natürlich nicht auf Ebene der DFL. Also Antrag auf der nächsten JHV, dass man einen neuen Geschäftsführer haben möchte.
Hab ich was vergessen?
Warum diskutiert man dann über ein Phantom, wenn man aber eigentlich über was anderes reden will?
Der Wettbewerb in der Liga ist kaputt. Investor hin, Investor her. Wenn ich den Wettbewerb ändern möchte, muss ich das sagen. Das heißt dann aber auch, dass ich radikale Änderungen durchbringen muss. Das muss ich dann aber eben auf Club-Ebene tun. Ich freue mich auf die Diskussionen beim BVB, dass man doch bitte jetzt auf Geld verzichtet, damit der 1. FC Nürnberg mehr Geld abbekommt und die Lücke zu den Spinnern verkleinert wird.
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markus, Dienstag, 09.05.2023, 18:08 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Der Wettbewerb in der Liga ist kaputt. Investor hin, Investor her. Wenn ich den Wettbewerb ändern möchte, muss ich das sagen. Das heißt dann aber auch, dass ich radikale Änderungen durchbringen muss. Das muss ich dann aber eben auf Club-Ebene tun. Ich freue mich auf die Diskussionen beim BVB, dass man doch bitte jetzt auf Geld verzichtet, damit der 1. FC Nürnberg mehr Geld abbekommt und die Lücke zu den Spinnern verkleinert wird.
Wenn man nicht dazu bereit ist, die TV Gelder ausgeglichener zu verteilen (nur das würde nachhaltig was bringen), sollte es auch egal sein, ob eine kleine Anzahl der Vereinen, wie z.B. die Spinner aus Nürnberg, Insolvenz anmelden müssen.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 18:24 (vor 1192 Tagen) @ markus
Naja. Zum einen ist meine persönliche Sicht auf die Dinge da recht egal, weil ich kein Entscheider der DFL / des BVB bin. Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass man sich auf eine TV Geld Verteilung einigen würde, die nachhaltig den Wettbewerb stärken würde. Denn dann ginge es um eine sehr deutliche Anpassung und eine inverse Verteilung.
Und bei den Pleitegeiern geht es eben leider nicht nur um den 1. FC Nürnberg.
Negatives Eigenkapital:
Werder Bremen
Die Blauen
Köln dürfte inzwischen auch über ein negatives Eigenkapital verfügen.
Eintracht Frankfurt hat eine Eigenkapitalquote von 4%. Hertha hat sein Eigenkapital um 78 Millionen Euro auf unter 30 Millionen Euro verringert. Stuttgart hat ebenfalls nur noch geringes Eigenkapital.
Was bei Mainz oder Retortenclubs los ist, hab ich mir nicht angeschaut. Interessiert mich auch nicht.
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mrg, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2023, 02:21 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Und ein Investor ändert daran nachhaltig was?
Ja ich stelle die Systemfrage, weil auch ohne Corona hätten wir in dieser Lage gesteckt, nur vermutlich später.
Es fehlt halt völlig ein Konzept, was man besser machen will. Insbesondere, da ich den Wirtschaftsplan von 1,4 Milliarden auf 2,4 Milliarden in 10 Jahren für hanebüchen halte. Man hat kaum eine Vision wie das funktionieren soll. League Pass, Token und vBL? Bisschen dünn.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 10.05.2023, 08:31 (vor 1192 Tagen) @ mrg
Und ein Investor ändert daran nachhaltig was?
Es ist ja eher eine Mischung aus Geld- und Ideengeber. Soweit ich das verstehe und mitbekomme sucht die DFL ja explizit nach Partnern mit Expertise. Es geht also nicht darum, dass ein Fascho vom See sein Portemonnaie öffnen und ansonsten die Klappe halten soll, sondern darum die Vermarktung insb. international zu verbessern und im digitalen Bereich auch jüngere Fans anzusprechen.
Beides in meinen Augen notwendige und zwangsläufige Punkte, wenn man eben nicht unter anderen Steinen nach Geld suchen möchte.
Beim BVB ist die Situation da sicherlich noch anders, weil man erstens nicht in der fundamental schlechten Lage ist wie Bremen etc., gleichzeitig hat man sich aber auch eine Kapitalerhöhung gegönnt und verfügt über mehrere Geldtöpfe. Aber der BVB hat ein Jugendproblem auf der Tribüne, sodass man als BVB sicherlich mehr dafür tun muss Fans die noch nicht im Stadion waren und/oder regelmäßig sein können, ansprechen zu können.
Mir wäre es sehr lieb gewesen, wenn man nur einen Berater gebraucht hätte, statt sich jetzt um eine Partnerschaft bemühen zu müssen. Die Realität ist eine andere.
Was soll der Investor schon tun?
Wir haben ohne Partner in den letzten Jahren kaum was an internationaler Aufmerksamkeit generieren können, die TV Erlöse sind nach unten und verglichen mit der Größe der Liga und den Teams/Spielern eben sehr gering. Da brauche ich kein großartiges Vorstellungsvermögen um mir Erlössteigerungen im Status Quo vorstellen zu können. Es muss ja nicht der Weg der NFL beschritten werden, der aus einer Randsportart einen Hype in Deutschland machte und nun für hunderttausende Zuschauer sorgt.
Und ja - die NFL hat nun sogar mal ein Spiel in Deutschland veranstaltet - das ist aber ja zum Einen in der NFL eine andere Ausgangslage und zum anderen, soweit ich das mitbekommen habe, von der DFL ausgeschlossen worden.
Ja ich stelle die Systemfrage, weil auch ohne Corona hätten wir in dieser Lage gesteckt, nur vermutlich später.
Jein.
Hamburg und die Blauen zeigen, dass es auch vor/ohne Corona ganz gut so laufen kann. Ich glaube aber nicht, dass es so viele große Clubs getroffen hätte, wenn Corona nicht aufgetreten wäre. Wenn Dir auf einen Schlag 1/3 des Umsatzes wegbricht und Dein Geschäftsmodell nicht darauf ausgelegt ist das Geld für die unbestimmte Zukunft zu sparen, kommst Du eben in diese missliche Lage.
Das ärgert mich, aber ich kann es verstehen und nachvollziehen.
Es fehlt halt völlig ein Konzept, was man besser machen will. Insbesondere, da ich den Wirtschaftsplan von 1,4 Milliarden auf 2,4 Milliarden in 10 Jahren für hanebüchen halte. Man hat kaum eine Vision wie das funktionieren soll. League Pass, Token und vBL? Bisschen dünn.
Mag sein.
Du bist tiefer im Thema als ich. Aber die Verhandlungen und Entscheidungen sind doch meines Wissens gar nicht getroffen worden. Es wird doch je nach Partner ein unterschiedliches Szenario des Vorgehens geben, auch in Anbetracht der Stärken und Schwächen der jeweiligen Angebote. Da kann ich ja nun nicht in einer öffentlichen Runde raus posaunen welcher Partner welches coole Angebot gemacht hat, während über die Angebote anderer eben abfällig diskutiert wird. Es gibt ja so etwas wie Verschwiegenheitsklauseln oder das Vergaberecht. Ich werde mich wohl kaum zu diesem Zeitpunkt öffentlich dezidiert äußern dürfen, ohne eine Neuausschreibung/Strafzahlung zu riskieren. Watzke hat aber ja schon durchblicken lassen, dass es eben nicht nur nach Geld sondern vor allem nach Expertise gehen soll.
Aber, da Du deutlich tiefer im Thema steckst:
Was denkst Du denn was passiert, wenn man das mit dem Investor nun lässt. Wie will man die offensichtliche Liquiditätslücke überwinden? Glaubst Du nicht, dass die Vereine denen das Wasser bis zum Hals steht dann eher bereit sind den Giftschrank aufzumachen?
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 16:16 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Wie bekommt man das denn hin, wenn mindestens vier Clubs über negatives Eigenkapital verfügen? Soll der BVB dafür aufkommen? Oder wie stellst Du Dir das konkret vor?
Klar. Zum Beispiel indirekt über eine gleichmäßige Verteilung der Gelder für die Übertragungsrechte. Wer darauf keinen Bock hat soll sich verdödeln und für wen das zu wenig ist der hat offensichtlich zu schlecht gewirtschaftet.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 17:30 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Dann lass uns bitte auf der nächsten Mitgliederversammlung darüber diskutieren, ob der e.V. die KGaA beauftragen soll bei der nächsten DFL Versammlung eine andere Verteilung der TV Gelder vorzuschlagen.
Ich glaube, dass wir beide der Auffassung sind, dass eine inverse Verteilung (das meiste Geld geht an den Aufsteiger aus Liga 3, der Deutsche Meister bekommt am wenigsten Geld) gut ist. Gerne können wir auch die TV-Einnahmen aus der CL für alle Bundesligisten zusammenlegen und invers/gleichmäßig an alle ausschütten.
Ich meine das total ernst, dafür würde ich sogar zur Mitglieder-Versammlung aufbrechen.
Aber - das sei gesagt - ich glaube, dass wir damit nicht die Mehrheit der anwesenden Mitglieder überzeugen.
An sich wäre ich aber total dafür. Wenn es nach mir ginge, sollte man das alles eindampfen und ich würde es auch am liebsten sehen, dass es eine Gehaltsobergrenze gibt.
Das ist aber alles eben kompletter Unfug, wird niemals so kommen und ist rechtlich auch gar nicht umsetzbar.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 19:52 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Eigentlich braucht es diese Diskussion gar nicht, weil das Votum der Mitglieder über die Zustimmung mit der Verabschiedung des Grundwertekodex bereits erfolgt ist. Dort steht nämlich drin, dass der Verein sich für einen fairen Wettbewerb einzusetzen hat und das beinhaltet eben auch eine Verteilung der Geldmittel, die einen Wettbewerb überhaupt möglich macht.
Es hakt eher an der fehlenden Rechtssicherheit was die Haftung gegenüber den Aktionären der KGaA angeht.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 20:10 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Im Kodex steht:
Dies beinhaltet insbesondere das Bestreben nach einer fairen und leistungsgerechten Verteilung von zentral gesteuerten Verwertungserlösen (bspw. Fernsehgeldern), um Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für einen möglichst chancengleichen, nationalen und internationalen Wettbewerb zu unterstützen.
Das Bestreben...
...möglichst...
...zu unterstützen.
Unabhängig davon, dass es aktuell eine faire und leistungsgerechte TV-Gelder-Verteilung gibt. Schließlich könnten Bayern und Dortmund ja auch eine Einzelvermarktung wählen. Wäre dann aber nicht fair, sondern ein Verstoß gegen den Kodex. Die aktuelle Verteilung ist leistungsgerecht. Nur eben nicht zwingend wettbewerbsfördernd. Ist aber Graubereich / Definitionssache.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 20:18 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Das Wort "chancengleich" hast du jetzt aber unterschlagen.
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stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 21:07 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
möglichst chancengleichen
Das Rechtsgutachten wird lustig.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 10.05.2023, 07:14 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Du hast es zitiert, dann aber auch nicht weiter beachtet. Dabei ist das für mich fundamental. Die aktuelle Verteilung mag leistungsgerecht sein, Chancengleichheit bietet sie aber nicht.
Und ja, das mit dem Gutachten und die Umsetzung wird lustig. Von Vereinsseite wurde ja bereits bei der Formulierung des Kodexes darauf gedrängt, sowas möglichst weich und unbestimmt zu formulieren und sich frühzeitig auf eine Auffassung zurückgezogen, dass es da sicherlich Haftungsprobleme geben würde.
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stfn84, Köln, Mittwoch, 10.05.2023, 08:01 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Du hast es zitiert, dann aber auch nicht weiter beachtet. Dabei ist das für mich fundamental. Die aktuelle Verteilung mag leistungsgerecht sein, Chancengleichheit bietet sie aber nicht.
Das steht auch nicht im Kodex, dass es Chancengleichheit bieten muss. Ist im Übrigen auch ziemlicher Quatsch.
Chancengleichheit hieße ja, dass Bayern und Dortmund selbst bei einem Verzicht auf sämtliche Erlöse immer noch größere Chancen hätten.
Und ja, das mit dem Gutachten und die Umsetzung wird lustig. Von Vereinsseite wurde ja bereits bei der Formulierung des Kodexes darauf gedrängt, sowas möglichst weich und unbestimmt zu formulieren und sich frühzeitig auf eine Auffassung zurückgezogen, dass es da sicherlich Haftungsprobleme geben würde.
Ist ja auch logisch. Oder würdest Du es gutheißen, dass der e.V. seine Geschäftstätigkeit (u.a. auch Dinge im sozialen Bereich in Dortmund) einstellen muss, weil man zahlungsunfähig geworden ist?
Der Kodex ist in meinen Augen eine Leitlinie und kein Gesetz.
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Phil, Mittwoch, 10.05.2023, 08:28 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Mal abgesehen von dieser Leitplanke namens Kodex, welcher naus meiner Sicht nicht irgendwie in die Rechtskonstruktion der BVB GmbH und co.KGaA und die damit zusammenhängende Eigentümerregelungen eingreifen kann. Der Traum, man könne eine Entscheidung, die durch die Mitglieder getroffen wurde, über ein solches Dokument wieder aushebeln, dürfte ein solcher bleiben.
Wäre zudem auch eine spannende Sache. Wenn man diese Passagen wie einen Katechismus betreibt, würde man das "insbesondere" ja so auslegen müssen, dass es nicht nur um Vermakrtungserlöse aus den TV Töpfen gehen kann. Ist es fair und dem chancengleichen Wettbewerb förderlich, wenn der BVB dem VfB Stuttgart Gregor Kobel wegkauft? :-)
Und mal völlig davon losgelöst: Wie genau sollte die Verteilung der Vermarktungserlöse eigentlich aussehen? Mir fällt da nicht viel ein, bei dem man nicht immer wieder an harte Klippen stößt. Sollen alle den gleichen Betrag erhalten? Oder die schwächeren Klubs mehr und die stärkeren weniger? Und schwach in welchem Kontext? Sportlich oder wirtschaftlich? Sollte der VfL Bochum genau so viel bekommen wie der BVB?
Wünschenswert wäre sicherlich, dass man Mittelverteilungen mehr glättet. Aber auch hier muss man sich natürlich der Konsequenzen bewusst sein. Der BVB würde, wenn er deutlich Mittel abgeben würde, damit z.B. Hertha BSC, der Hamburger SV oder die TSG Hoffenheim mehr Chancen haben im Wettbewerb, natürlich sein Unternehmen so nicht mehr fortführen können. Und das betrifft dann ja nicht nur die Lizenzspieler. Die Klubs, die riesen Summen aus den TV Verträgen bekommen + international sehr viel Geld einspielen, haben halt auch (Infra-)Strukturen, die sehr viel Geld kosten und die dann eben mit einem VfL Bochum, der zB in einem städtischen Stadion spielt (und dies sehr günstig nutzen darf), sehr wenig zu tun haben. Alles ist größer und entsprechend teurer.
Und natürlich würde eine solche Umverteilung vielleicht den Wettbewerb etwas stärken, aber was würden jene Klubs, die dann zu "Geberklubs" werden, dann wohl tun? Würde der BVB einfach schrumpfen und sagen "So ist es jetzt, dafür ist es wieder spannend"?
Mal von der Frage ganz abgesehen, dass des "einene Armen, des anderen Reichen ist". Und es die "Klippe" zweite und dritte Liga auch gibt. Wenn der 18te der ersten Liga so viel TV Geld bekommt, wie der FC Bayern (mal im maximal Beispiel), ist das natürlich enorm zu Lasten des 4ten in der zweite Liga usw usw.
Man sollte natürlich weiterhin überlegen, wie man den Wettbewerb wieder stärken kann. Das ist völlig klar. Aber es ist schon enorm schwierig. Und davon abgesehen auch nicht so völlig neu. Früher waren es halt die Stadien und die Zuschauer, die über chancenungleichheiten entschieden. Dann waren es ganz wilde Zeiten in den 90igern, bei denen wir als BVB ja ganz wesentlich durch Glück profitierten (die damalige Europacup Saison, als der gesamte deutsche TV Top international auf unser Konto wanderte, weil der Rest ausgeschieden war). Usw. Usw.
Und diese internationale Erlöse sind ja ohnehin der ganz große "Ungleichmacher". Das man dort den erspielenden Klubs jemals wieder was weg nehmen wird oder nehmen kann, was sie nicht heute schon abgebeb, dürfte überhaupt nicht durchsetzbar sein. Wie auch?
Und würden Mitglieder das, und sei es über einen Kodex, versuchen zu erzwingen, weil Sie der Eigentümer der Kapitalgesellschaften sind, dann dürfte es zu einem gewaltigen Beben inklusive Schädenin diesen Konstrukten kommen. Keine Ahnung ob man das wirklich will. Und was wäre dann das Resultat? Darüber müsste man dann ja auch nachdenken, bevor man dieses Beben auslöst, bzw. es auszulösen versucht.
MFG
Phil
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Phil, Mittwoch, 10.05.2023, 08:59 (vor 1192 Tagen) @ Phil
Und um in diesen Strang dann auch mal einige Zahlen einfließen zu lassen:
Für die Spielzeit 22/23 sah die Verteilung wie folgt aus in Summe aller zu verteilender DFL Erlöse:
Bayern München 95,3 Mio. EUR
BVB 82,0 Mio. EUR
Leipzig 80,0 Mio. EUR
Leverkusen 78,8 Mio. EUR
Frankfurt 76,9 Mio. EUR
Gladbach 67,3 Mio. EUR
Wolfsburg 65,2 Mio. EUR
Hoffenheim 63,4 Mio. EUR
Freiburg 55,3 Mio. EUR
Union 54,7 Mio. EUR
Mainz 51,2 Mio. EUR
Köln 50,0 Mio. EUR
Hertha 47,5 Mio. EUR
Schalke 43,7 Mio. EUR
Augsburg 43,6 Mio. EUR
Stuttgart 41,2 Mio. EUR
Werder 36,2 Mio. EUR
Bochum 33,1 Mio. EUR
Da sind natürlich große Unterschiede zwischen Bayern und Bochum, aber innerhalb der Spitze sind die Disparitäten gar nicht so ausgeprägt, dass man daraus allein ableiten könnte, dies hätte den Wettbwerb völlig zerstört. Zumal diese Verteilung ja dynamisch ist. Union Berlin wird z.B. für die Spielzeit 23/24 dann rund 68 Mio. EUR erhalten, also circa 13-14 Mio. EUR (also circa 25 %) mehr als noch für diese Spielzeit. Erschaffen durch gute Arbeit und wohl auch einfach Glück, dass die durchaus risikobehafteten Investionsentscheidungen (bei Union auch durch Investoren getragen) alle aufgegangen sind. Ich glaube nicht, dass man hier argumentieren könnte, die Verteilung wöre nicht leistungsgerecht oder würde innerhalb der Konkurrenz keine chancengleichheit zulassen. Dies wäre dann ja wirklich nur so, wenn jeder den gleichen Betrag erhalten würde. Immer. Egal was er (ob national oder international) geleistet hat. Was eben irgendwie zu diversen pradoxen Konstellationen führen würde. Die Hertha würde also nun mit so viel Geld überschüttet, wie wir zum Beispiel. Und dann in wenigen Wochen gen zweite Liga entschwinden, um dann dort den Wettbewerb zu verzerren. Oder sollen die Zweitligisten auch so viel bekommen wie die Erstligisten?
Der Knackpunkt in all diesen Fragen bleibt einfach die "Champions League" und die damit direkt und indirekt erzielten Einnahmen, die schlussendlich auch mit herbeigeführt haben, dass diejenigen, die diese Summen kassieren, diese auch dauerhaft und nahezu garantiert kassieren. Dort läge der Schlüssel. Aber mir fällt kein wirkliches Schloss ein, in welches man ihn stecken sollte.
MFG
Phil
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bambam191279, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 19:55 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Eigentlich braucht es diese Diskussion gar nicht, weil das Votum der Mitglieder über die Zustimmung mit der Verabschiedung des Grundwertekodex bereits erfolgt ist. Dort steht nämlich drin, dass der Verein sich für einen fairen Wettbewerb einzusetzen hat und das beinhaltet eben auch eine Verteilung der Geldmittel, die einen Wettbewerb überhaupt möglich macht.
Ist das aber nicht von vornherein obsolet, weil die Geldmittel seit Jahr und Tag "unfair verteilt werden?
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 20:05 (vor 1192 Tagen) @ bambam191279
Würde für mich zumindest heißen, dass sich der BVB bei zukünftigen Gesprächen über neue Verteilungsschlüssel dementsprechend positionieren müsste.
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bambam191279, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 20:08 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Würde für mich zumindest heißen, dass sich der BVB bei zukünftigen Gesprächen über neue Verteilungsschlüssel dementsprechend positionieren müsste.
Gehe ich gerne mit, aber das müsste doch auch ohne Investor doch seit Jahren ein Thema sein.
Wurde das bisher nur "übersehen", oder sucht man jetzt?
Wie gesagt, eigentlich müsste der Verein ja seit Anbeginn der TV Verteilungsschlüssel gegen den Status quo sein.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 20:10 (vor 1192 Tagen) @ bambam191279
Der Kodex wurde doch jetzt erst verabschiedet.
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bambam191279, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 20:11 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Der Kodex wurde doch jetzt erst verabschiedet.
uppsala.....
Sorry, das ist mir dann durchgegangen.....
Aber seien wir ehrlich..... das wird dann eher nicht passieren, auch weil wohl die Mehrheit der Mitglieder nicht dafür sein würden.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 17:58 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Dann lass uns bitte auf der nächsten Mitgliederversammlung darüber diskutieren, ob der e.V. die KGaA beauftragen soll bei der nächsten DFL Versammlung eine andere Verteilung der TV Gelder vorzuschlagen.
Ich glaube, dass wir beide der Auffassung sind, dass eine inverse Verteilung (das meiste Geld geht an den Aufsteiger aus Liga 3, der Deutsche Meister bekommt am wenigsten Geld) gut ist. Gerne können wir auch die TV-Einnahmen aus der CL für alle Bundesligisten zusammenlegen und invers/gleichmäßig an alle ausschütten.
Ich meine das total ernst, dafür würde ich sogar zur Mitglieder-Versammlung aufbrechen.
Aber - das sei gesagt - ich glaube, dass wir damit nicht die Mehrheit der anwesenden Mitglieder überzeugen.
Glaube ich zur Zeit auch nicht. Aber das ist ja irrelevant. Ich bin ja nicht darauf aus bei einem Thema in der Diskussionphase die Mehrheitsmeinung zu äußern.
An sich wäre ich aber total dafür. Wenn es nach mir ginge, sollte man das alles eindampfen und ich würde es auch am liebsten sehen, dass es eine Gehaltsobergrenze gibt.
Das ist aber alles eben kompletter Unfug, wird niemals so kommen und ist rechtlich auch gar nicht umsetzbar.
Wen es hier darum ginge was wahrscheinlich am ehesten passieren wird etc. pp. würde ich natürlich komplett anders diskutieren. Aber wie es hier glaube ich vor einigen Jahren mal in nem Artikel beschrieben wurde, befinden wir uns ja in einem Rückzugskampf. Und da brauchen die Funktionäre nicht auf Verständnis von mir zu hoffen.
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Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 15:12 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Sorry, aber wirf doch nicht zwei Dinge durcheinander.
40% des Geldes bleiben bei der DFL. Dabei geht es anscheinend auch um einen Streaming-Dienst. Aber das heißt nicht, dass 750 Millionen Euro in einen Streaming-Dienst gepulvert werden.
"750 Millionen Euro erhält die DFL, um eine eigene Streamingplattform aufzubauen"
So lese ich das überall. Klar geht das dann evtl auch in Kommentatoren etc. pp. und was sonst noch alles dazugehört. Aber alles Sachen die einem nichts bringen wenn der Streamingdienst scheitert.
Unabhängig davon ist die viel interessantere Frage:
Was passiert, wenn es keinen Investoren-Deal gibt?
Mir fällt kein möglicher negativer Effekt ein der durch diese Finanzspritze aufgehalten werden könnte.
Dafür müssten andere Entscheidung getroffen werden. Und die würde ich lieber ohne Investor treffen. Ob wir jetzt 10 oder 15 Kilometer hinter der Premier League herhinken ist mir vollkommen wumpe.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 15:20 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Naja. Es geht auch in so Sachen wie Digitalisierung. Internationalisierung. Streaming ist nur ein Teil dessen.
Mir fällt kein möglicher negativer Effekt ein der durch diese Finanzspritze aufgehalten werden könnte.
Mir schon.
Offensichtlich brauchen die Profi Clubs Liquidität. Wenn sie die nicht durch den Investor bekommen, haben sie zwei Möglichkeiten.
Entweder an der Kostenstruktur drehen - oder andere Dinge tun (Verpfänden von Einnahmen, Eigentum, weitere Aufsplittung der Spieltage).
Ersteres wird nicht so schnell möglich sein und von Einigen eben gar nicht als Lösung gesehen. Das muss man kritisieren, aber man wird es dadurch nicht ändern.
Ich halte es für falsch, dass man so tut als gäbe es die Wahl zwischen
Wettbewerb (Einfach nur Investor ablehnen, es wird sich schon von alleine regeln lassen) und Hölle (jedes Heimspiel des BVB wird an einem anderen Ort der Welt ausgetragen)
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 15:35 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Naja. Es geht auch in so Sachen wie Digitalisierung. Internationalisierung. Streaming ist nur ein Teil dessen.
"750 Millionen Euro erhält die DFL, um eine eigene Streamingplattform aufzubauen. Der Rest der Einnahmen ist zweckgebunden, die Vereine sollen damit in die Infrastruktur investieren."
Also für mich gehören Digitalisierung und Internationalisierung zur Infrastruktur. Aber schön zu sehen, dass nicht mal das klar erklärt wurde.
Mir schon.
Offensichtlich brauchen die Profi Clubs Liquidität. Wenn sie die nicht durch den Investor bekommen, haben sie zwei Möglichkeiten.
Entweder an der Kostenstruktur drehen - oder andere Dinge tun (Verpfänden von Einnahmen, Eigentum, weitere Aufsplittung der Spieltage).Ersteres wird nicht so schnell möglich sein und von Einigen eben gar nicht als Lösung gesehen. Das muss man kritisieren, aber man wird es dadurch nicht ändern.
Ich habe die Vereine nicht gezwungen so scheiße zu wirtschaften und lasse mir auch dadurch nicht die Pistole auf die Brust setzen. Klar würde nicht die Hölle losbrechen aber 20 Jahre für 12,5% sind für mich ein deutlich zu großer Fuß in der Tür für die paar Millionen.
Klar kann ich die Seite der Geschäftsführer verstehen. Die wollen natürlich auch weiter ihre fetten Gehälter beziehen.
Aber tun wir doch bitte nicht so als wäre die Situation, wenn sie wirklich so heiß ist, nicht genau von den Personen verursacht worden die jetzt die 12,5% verkaufen wollen.
Und weil genau diese Personen die richtigen Stellschrauben nicht anpassen wollen wissen wir doch auch ganz genau, dass es nicht nur bei dem Fuß in der Tür bleibt.
Ich hör schon die Eichel klopfen.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 17:18 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Naja. Es geht auch in so Sachen wie Digitalisierung. Internationalisierung. Streaming ist nur ein Teil dessen.
"750 Millionen Euro erhält die DFL, um eine eigene Streamingplattform aufzubauen. Der Rest der Einnahmen ist zweckgebunden, die Vereine sollen damit in die Infrastruktur investieren."Also für mich gehören Digitalisierung und Internationalisierung zur Infrastruktur. Aber schön zu sehen, dass nicht mal das klar erklärt wurde.
Im Kicker-Artikel heißt es:
Aufgeteilt werden sollen die Einnahmen in drei Säulen: 40 Prozent der Gelder sollen in die Digitalisierung und Auslandsvermarktung der Bundesliga gehen, etwa um eine eigene Streamingplattform aufzubauen. 45 Prozent sind für Investitionsprojekte in die Infrastruktur der 36 Klubs vorgesehen, 15 Prozent sollen für die Klubs frei verfügbar sein.
Ansonsten zitiere ich die Sportschau:
Bei der Verwendung des Geldes ist von drei Säulen die Rede, die DFL konkretisierte am Donnerstag die Verwendung:
40 Prozent (800 Millionen Euro) sollen für die Digitalisierung und Internationalisierung der DFL genutzt werden: Eine Online-Plattform für die Verbreitung von Inhalten soll aufgebaut und damit vor allem auch Fans im Ausland angesprochen werden, besonders jüngere.
45 Prozent (900 Millionen Euro) sollen in die Infrastruktur der Klubs gesteckt werden: Die Klubs sollen in ihre Stadien, Nachwuchsleistungszentren und auch Geschäftsstellen investieren.
15 Prozent (300 Millionen Euro) bleiben zur freien Verfügung: Hier sollen die Klubs zur Steigerung der Attraktivität in neue Spieler investieren können oder Schulden abbauen.
Entsprechend ist es einfach nicht richtig zu sagen, dass 750/800 Millionen für eine Streaming-Plattform ausgegeben werden.
Mir schon.
Offensichtlich brauchen die Profi Clubs Liquidität. Wenn sie die nicht durch den Investor bekommen, haben sie zwei Möglichkeiten.
Entweder an der Kostenstruktur drehen - oder andere Dinge tun (Verpfänden von Einnahmen, Eigentum, weitere Aufsplittung der Spieltage).Ersteres wird nicht so schnell möglich sein und von Einigen eben gar nicht als Lösung gesehen. Das muss man kritisieren, aber man wird es dadurch nicht ändern.
Ich habe die Vereine nicht gezwungen so scheiße zu wirtschaften und lasse mir auch dadurch nicht die Pistole auf die Brust setzen. Klar würde nicht die Hölle losbrechen aber 20 Jahre für 12,5% sind für mich ein deutlich zu großer Fuß in der Tür für die paar Millionen.
Klar kann ich die Seite der Geschäftsführer verstehen. Die wollen natürlich auch weiter ihre fetten Gehälter beziehen.
Hat irgendwer behauptet, dass wir Fans (oder Du persönlich) daran schuld seien, dass die Clubs in der Situation sind in der sie stecken?
Ich bin bei Dir, dass es eine bessere Professionalisierung der Clubs geben müsste. Man kann aber doch die Auswirkungen von Corona gar nicht komplett ausblenden, wenn man die Situation fair analysieren möchte.
Ich finde es zudem schwierig, dass man meint man könne die Situation nun ad hoc ändern. Verträge sind von vielen Spielern vor Corona zu anderen Bedingungen geschlossen worden. Das kann ich nun nur bei neuen Papieren ändern - beim BVB scheint das zu passieren. Ich hoffe, dass hier dann auch mehr variable als fixe Vergütungskomponenten gewählt werden.
Zu unterstellen, man wolle das nun nur, damit man selbst als Geschäftsführer eben gut daran verdient, ist zwar nachvollziehbar, aber vielleicht nicht unbedingt das beste Argument. Ansonsten muss man nämlich unabhängig vom Investor einfach mal aufräumen und diese Leute rausschmeißen. Und so sehr mich die Anstrengungen eines Carsten Cash ärgern, so sehr helfen sie Borussia Dortmund. Wenn wir also jetzt mal eben Aki, Cramer, Treß und Co. entlassen, können wir ja mit Leuten wie Wehrle in eine goldene Zukunft starten. Oder was ist da der Plan?
Der Einfluss des Investors kann natürlich kritisch gesehen werden. Ich finde es aber dann doch recht amüsant, dass da oft die Sorge mitschwingt, dass durch den Einfluss des Investors zwangsläufig 9 Anstoßzeiten vereinbart werden. Das ist albern und inhaltlich nicht haltbar. Wenn es um andere Punkte geht ist das natürlich legitim, aber dann lass uns doch konkret darüber sprechen worum es geht.
Aber tun wir doch bitte nicht so als wäre die Situation, wenn sie wirklich so heiß ist, nicht genau von den Personen verursacht worden die jetzt die 12,5% verkaufen wollen.
Wie gesagt: Ist mir zu einfach!
Das Business ist mies. Aber, die Handelnden von Heute sind nicht immer die Verantwortlichen für die Versäumnisse der Vergangenheit.
Und weil genau diese Personen die richtigen Stellschrauben nicht anpassen wollen wissen wir doch auch ganz genau, dass es nicht nur bei dem Fuß in der Tür bleibt.
Ich hör schon die Eichel klopfen.
Ich hab ja hier keine Glaskugel. Mag sein, dass wir dann bald die Tipico Halbzeitanalyse der Bwin Bundesliga mit Birkenstock Borussia verfolgen. Aber es darauf zu verknappen, dass dies nur unter der Bedingung des Investors der DFL Tochter erfolgt, ist nicht sonderlich intelligent.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
markus, Dienstag, 09.05.2023, 17:53 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Der Einfluss des Investors kann natürlich kritisch gesehen werden. Ich finde es aber dann doch recht amüsant, dass da oft die Sorge mitschwingt, dass durch den Einfluss des Investors zwangsläufig 9 Anstoßzeiten vereinbart werden. Das ist albern und inhaltlich nicht haltbar. Wenn es um andere Punkte geht ist das natürlich legitim, aber dann lass uns doch konkret darüber sprechen worum es geht.
Verstehe deine Beschwichtigungen irgendwie nicht. Niemand sagt, dass das zwangsläufig so sein wird. Aber es sind reale Befürchtungen, denn wer 1+1 zusammenzählen kann, weiß: irgendwoher muss das Wachstum ja kommen, um die Renditeerwartungen des Investors erfüllen können.
Dass einer der Sorgen die ist, die Spieltage zu zerstückeln, ist auch erstmal naheliegend (gerade vor dem Hintergrund, dass man gerade aus dem Ausland mehr Geld hereinholen will, dann braucht man wohl auch entsprechende Anstoßzeiten). Ebenso ist naheliegend, dass ein Investor ein Mitspracherecht haben will. Ich halte es für reichlich naiv, zu glauben, dass alles so bleiben wird wie es ist und der Investor irgendwas zu verschenken hätte. Und dann unterschwellig zu sagen „ohne Investor wird’s vielleicht noch viel, viel schlimmer“ finde ich auch irgendwie schräg. Fakt ist: Ein Investor will ordentlich Geld verdienen. Und das wird nicht ohne gravierende Änderungen gehen. Wenn man Einfluss nehmen will, dann muss man genau jetzt agieren und seine Bedenken platzieren. Genau das tut doch die Fanszene und zwar mit guten und sachlichen Argumenten.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 18:11 (vor 1192 Tagen) @ markus
Der Einfluss des Investors kann natürlich kritisch gesehen werden. Ich finde es aber dann doch recht amüsant, dass da oft die Sorge mitschwingt, dass durch den Einfluss des Investors zwangsläufig 9 Anstoßzeiten vereinbart werden. Das ist albern und inhaltlich nicht haltbar. Wenn es um andere Punkte geht ist das natürlich legitim, aber dann lass uns doch konkret darüber sprechen worum es geht.
Verstehe deine Beschwichtigungen irgendwie nicht. Niemand sagt, dass das zwangsläufig so sein wird. Aber es sind reale Befürchtungen, denn wer 1+1 zusammenzählen kann, weiß: irgendwoher muss das Wachstum ja kommen, um die Renditeerwartungen des Investors erfüllen können.
Ich finde die Verknappung auf den Investor eben albern. Denn es suggeriert, dass nur der Investor gewisse Renditeerwartungen hat. Es geht aber ja um die Clubs. Und die werden es umsetzen, ob mit oder ohne Know-How. Je mehr Know-How sie am Markt bekommen, desto besser könnte es für die Fans sein. Denn wenn man sich nicht mehr zu helfen weiß, wird die DFL im Zweifel beschließen, dass man nun eben 9 Anstoßzeiten und damit 99 Spiele mehr in Einzelvermarktung bringen kann. Also sollte es mE eher darum gehen, dass man hier die rote Linie zieht statt bei einem Investor. Aber so ist das nun einmal mit unterschiedlichen Sichtweisen.
Dass einer der Sorgen die ist, die Spieltage zu zerstückeln, ist auch erstmal naheliegend (gerade vor dem Hintergrund, dass man gerade aus dem Ausland mehr Geld hereinholen will, dann braucht man wohl auch entsprechende Anstoßzeiten). Ebenso ist naheliegend, dass ein Investor ein Mitspracherecht haben will. Ich halte es für reichlich naiv, zu glauben, dass alles so bleiben wird wie es ist und der Investor irgendwas zu verschenken hätte. Und dann unterschwellig zu sagen „ohne Investor wird’s vielleicht noch viel, viel schlimmer“ finde ich auch irgendwie schräg. Fakt ist: Ein Investor will ordentlich Geld verdienen. Und das wird nicht ohne gravierende Änderungen gehen. Wenn man Einfluss nehmen will, dann muss man genau jetzt agieren und seine Bedenken platzieren. Genau das tut doch die Fanszene und zwar mit guten und sachlichen Argumenten.
Da halte ich dagegen.
Es sind nämlich im Regelfall gar keine sachlichen Argumente sondern Annahmen. Genau wie Du annimmst, dass eine Steigerung von 2 auf 3,25 Milliarden Euro binnen 20 Jahren für einen Investor gar kein guter Deal wäre. Und alles wird nur auf den Investoren-Einstieg, aber nicht grundsätzlich kritisiert.
Es heißt: Wenn die DFL einen Investor bekommt, gibt es das Pokalfinale in Riad. Und das ist mE eben Schwachsinn.
In welcher Liga war das so? In Spanien.
Wer hat das entschieden? Die Clubs, kein Investor.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
markus, Dienstag, 09.05.2023, 18:59 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von markus, Dienstag, 09.05.2023, 19:04
Der Einfluss des Investors kann natürlich kritisch gesehen werden. Ich finde es aber dann doch recht amüsant, dass da oft die Sorge mitschwingt, dass durch den Einfluss des Investors zwangsläufig 9 Anstoßzeiten vereinbart werden. Das ist albern und inhaltlich nicht haltbar. Wenn es um andere Punkte geht ist das natürlich legitim, aber dann lass uns doch konkret darüber sprechen worum es geht.
Verstehe deine Beschwichtigungen irgendwie nicht. Niemand sagt, dass das zwangsläufig so sein wird. Aber es sind reale Befürchtungen, denn wer 1+1 zusammenzählen kann, weiß: irgendwoher muss das Wachstum ja kommen, um die Renditeerwartungen des Investors erfüllen können.
Ich finde die Verknappung auf den Investor eben albern. Denn es suggeriert, dass nur der Investor gewisse Renditeerwartungen hat. Es geht aber ja um die Clubs. Und die werden es umsetzen, ob mit oder ohne Know-How. Je mehr Know-How sie am Markt bekommen, desto besser könnte es für die Fans sein. Denn wenn man sich nicht mehr zu helfen weiß, wird die DFL im Zweifel beschließen, dass man nun eben 9 Anstoßzeiten und damit 99 Spiele mehr in Einzelvermarktung bringen kann. Also sollte es mE eher darum gehen, dass man hier die rote Linie zieht statt bei einem Investor. Aber so ist das nun einmal mit unterschiedlichen Sichtweisen.
Das Know-How der Investoren anzunehmen und umzusetzen bedeutet aber, dass der Investor eben doch Einfluss nimmt.
Dass einer der Sorgen die ist, die Spieltage zu zerstückeln, ist auch erstmal naheliegend (gerade vor dem Hintergrund, dass man gerade aus dem Ausland mehr Geld hereinholen will, dann braucht man wohl auch entsprechende Anstoßzeiten). Ebenso ist naheliegend, dass ein Investor ein Mitspracherecht haben will. Ich halte es für reichlich naiv, zu glauben, dass alles so bleiben wird wie es ist und der Investor irgendwas zu verschenken hätte. Und dann unterschwellig zu sagen „ohne Investor wird’s vielleicht noch viel, viel schlimmer“ finde ich auch irgendwie schräg. Fakt ist: Ein Investor will ordentlich Geld verdienen. Und das wird nicht ohne gravierende Änderungen gehen. Wenn man Einfluss nehmen will, dann muss man genau jetzt agieren und seine Bedenken platzieren. Genau das tut doch die Fanszene und zwar mit guten und sachlichen Argumenten.
Da halte ich dagegen.
Es sind nämlich im Regelfall gar keine sachlichen Argumente sondern Annahmen. Genau wie Du annimmst, dass eine Steigerung von 2 auf 3,25 Milliarden Euro binnen 20 Jahren für einen Investor gar kein guter Deal wäre. Und alles wird nur auf den Investoren-Einstieg, aber nicht grundsätzlich kritisiert.
Es heißt: Wenn die DFL einen Investor bekommt, gibt es das Pokalfinale in Riad. Und das ist mE eben Schwachsinn.
In welcher Liga war das so? In Spanien.
Wer hat das entschieden? Die Clubs, kein Investor.
Auch Annahmen können sachliche Argumente sein. Und dass eine Steigerung von 2 auf 3,25 Milliarden nach 20(!) Jahren kein guter Deal sein kann, weiß jeder, der selbst Geld investiert. Ich habe oben (oder unten) einen Link gepostet. Denselben Inhalt findest du auf zahlreichen anderen Seiten. Private Equity Investoren versuchen den Markt outzuperformen. Wollten sie das nicht, würden sie einfach in den Markt reingehen bei deutlich geringeren Risiken.
Das Outperformen mag nicht immer funktionieren, denn ein höheres Risiko bedeuten nicht nur höhere Renditechancen, sondern auch, dass dies auch mit höherer Wahrscheinlichkeit mal in die Hose gehen kann. Es ändert aber nichts daran, dass die Erwartungen zwangsläufig oberhalb der Marktrendite sind und der Investor alle Hebel in Bewegung setzen wird, um dort auch hinzukommen. Wenn eine Überrendite von vornherein nicht realistisch ist, wird es schlicht und ergreifend das Geld nicht geben.
Und zum Vergleich: Beim MSCI World rechnet jeder konservative Anleger mit 7%/Jahr. Und da diversifizierst du in 1.600 Unternehmen. Sprich: ein überschaubares, sehr breit gestreutes Risiko bei der Erwartung, dass sich der Einsatz innerhalb von 20 Jahren vervierfacht. Da werden bei konservativer Erwartung aus 2 Milliarden dann 8 Milliarden.
Corona hat das höhere Risiko auch wunderbar offengelegt: die Umsatzeinbrüche waren deutlich. Währenddessen ist der allgemeine Markt relativ gut durch die Krise gekommen.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 17:49 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Entsprechend ist es einfach nicht richtig zu sagen, dass 750/800 Millionen für eine Streaming-Plattform ausgegeben werden.
Dann wäre es vielleicht mal gut den Medienschaffenden nur konkrete Zahlen zu nennen. Es steht nämlich in mehreren Artikeln wie von mir beschrieben drin.
Das ist dann entweder Taktik oder Unfähigkeit. Regt mich beides auf.
Hat irgendwer behauptet, dass wir Fans (oder Du persönlich) daran schuld seien, dass die Clubs in der Situation sind in der sie stecken?
Ich bin bei Dir, dass es eine bessere Professionalisierung der Clubs geben müsste. Man kann aber doch die Auswirkungen von Corona gar nicht komplett ausblenden, wenn man die Situation fair analysieren möchte.
Sehe ich etwas anders. Jeder muss immer auch für Risiken ein gewisses Polster aufbauen. Klar konnte mit Corona keiner rechnen und das Ausmaß war krass. Aber es gab dafür schon Hilfe. Wegen Corona, was jetzt auch schon ne ganze Saison zurück liegt nen 20 Jahre Deal zu rechtfertigen passt für mich auch nicht.
Ich finde es zudem schwierig, dass man meint man könne die Situation nun ad hoc ändern. Verträge sind von vielen Spielern vor Corona zu anderen Bedingungen geschlossen worden. Das kann ich nun nur bei neuen Papieren ändern - beim BVB scheint das zu passieren. Ich hoffe, dass hier dann auch mehr variable als fixe Vergütungskomponenten gewählt werden.
Würde mich tatsächlich mal interessieren, wie viele von den aktuellen Spielerverträgen bei den Vereinen noch von vor Corona sind. Wie viele sind es bei uns? Hummels, Guerreiro und Dahoud?
Vielleicht noch 2-3 von denen kaum einer mal ne Minute spielt?
Zu unterstellen, man wolle das nun nur, damit man selbst als Geschäftsführer eben gut daran verdient, ist zwar nachvollziehbar, aber vielleicht nicht unbedingt das beste Argument. Ansonsten muss man nämlich unabhängig vom Investor einfach mal aufräumen und diese Leute rausschmeißen. Und so sehr mich die Anstrengungen eines Carsten Cash ärgern, so sehr helfen sie Borussia Dortmund. Wenn wir also jetzt mal eben Aki, Cramer, Treß und Co. entlassen, können wir ja mit Leuten wie Wehrle in eine goldene Zukunft starten. Oder was ist da der Plan?
Natürlich war das Stammtisch. Aber selbstverständlich gehören auch diese Gehälter zu den Kosten die offenbar zu hoch für die Erlöse waren. Und wenn Watzke mit 8€ für Stehplätze kommt kann ich auch ein bisschen zurück pöbeln.
Der Einfluss des Investors kann natürlich kritisch gesehen werden. Ich finde es aber dann doch recht amüsant, dass da oft die Sorge mitschwingt, dass durch den Einfluss des Investors zwangsläufig 9 Anstoßzeiten vereinbart werden. Das ist albern und inhaltlich nicht haltbar. Wenn es um andere Punkte geht ist das natürlich legitim, aber dann lass uns doch konkret darüber sprechen worum es geht.
Mir gehts da nicht nur um Anstoßzeiten. Mir gehts auch um Ticketpreise, Imagepolitik etc. pp.
Und da ist für mich recht klar, dass die Vorstellungen von Investoren die Milliarden bringen nicht mit meinen kongruent sind. Und da hilft es mir natürlich schon recht wenig, wenn diese Investoren mehr Gewicht bekommen.
Wie gesagt: Ist mir zu einfach!
Das Business ist mies. Aber, die Handelnden von Heute sind nicht immer die Verantwortlichen für die Versäumnisse der Vergangenheit.
Ja aber dieser Deal ist für ganz klar ein Fortführen der Fehler der Vergangenheit.
Oder gibt es hier auch nur einen Ansatz, dass gewisse Fehler nicht mehr passieren sollen?
Hier gehts doch nur darum Geld einzunehmen und in Zukunft möglichst viel Geld einzunehmen.
Über Verteilung, Ausgaben und alles andere wird ja gar nicht gesprochen.
Man soll auch mal Vertrauen haben. Aha. Das hat beim Fußball bisher immer richtig super funktioniert.
Ich hab ja hier keine Glaskugel. Mag sein, dass wir dann bald die Tipico Halbzeitanalyse der Bwin Bundesliga mit Birkenstock Borussia verfolgen. Aber es darauf zu verknappen, dass dies nur unter der Bedingung des Investors der DFL Tochter erfolgt, ist nicht sonderlich intelligent.
Natürlich nicht. Wir haben es auch ohne Investor schon geschafft ordentlich scheiße zu bauen.
In der Regel wird es durch Investoren aber dann doch eher schlechter. Zumindest aus meiner Sicht.
Es bleibt für mich dabei.
Es geht schlicht um schnelles Geld zu mäßigen Konditionen ohne das längst überfällige Reformen angegangen werden.
Das damit Red Bull und VW subventioniert werden will ich gar nicht weiter ausführen.
Ich kann deine Argumente natürlich nachvollziehen. Aber den Vertrauensvorschuss für diese Entscheidung haben die Verbände und handelnden Personen einfach nicht verdient.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 19:53 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Dann wäre es vielleicht mal gut den Medienschaffenden nur konkrete Zahlen zu nennen. Es steht nämlich in mehreren Artikeln wie von mir beschrieben drin.
Das ist dann entweder Taktik oder Unfähigkeit. Regt mich beides auf.
Ja. Aber womöglich ist das nicht der Fehler der DFL sondern der Journalisten/Seiten auf denen du das gelesen hast, was ich zumindest nirgendwo gelesen habe.
Hat irgendwer behauptet, dass wir Fans (oder Du persönlich) daran schuld seien, dass die Clubs in der Situation sind in der sie stecken?
Ich bin bei Dir, dass es eine bessere Professionalisierung der Clubs geben müsste. Man kann aber doch die Auswirkungen von Corona gar nicht komplett ausblenden, wenn man die Situation fair analysieren möchte.
Sehe ich etwas anders. Jeder muss immer auch für Risiken ein gewisses Polster aufbauen. Klar konnte mit Corona keiner rechnen und das Ausmaß war krass. Aber es gab dafür schon Hilfe. Wegen Corona, was jetzt auch schon ne ganze Saison zurück liegt nen 20 Jahre Deal zu rechtfertigen passt für mich auch nicht.
Das sehe ich ja auch so. Es war fahrlässig von den Clubs, dass man sich nicht entsprechende Polster aufgebaut hat. Aber es ist eben nicht nur der Profifußball, der Umsatzeinbußen von 1/3-1/2 nicht einfach mal so auffangen konnte. Die Auswirkungen wirken bis 21/22, also die letzte Saison für die es bereits abgeschlossene Geschäftsjahre und entsprechende Zahlen gibt.
Ich will den Deal auch nicht rechtfertigen. Ich will nur aufzeigen, dass durch Corona eine offensichtliche Liquiditätslücke entstanden ist, die meiner Einschätzung nach so gravierend sein muss, dass man diesen Investoren-Deal machen will.
Aber man wird ja nicht sagen können:
"Lieber Investor, wir saufen morgen ab. Aber bitte gib uns trotzdem das maximale an Asche, damit wir gut über die Runden kommen. Eine Hand wäscht die andere und so..."
Würde mich tatsächlich mal interessieren, wie viele von den aktuellen Spielerverträgen bei den Vereinen noch von vor Corona sind. Wie viele sind es bei uns? Hummels, Guerreiro und Dahoud?
Vielleicht noch 2-3 von denen kaum einer mal ne Minute spielt?
Hummels, Guerreiro, Wolf, Schulz, Dahoud.
Dazu Hazard (derzeit kein Gehalt)
Natürlich war das Stammtisch. Aber selbstverständlich gehören auch diese Gehälter zu den Kosten die offenbar zu hoch für die Erlöse waren. Und wenn Watzke mit 8€ für Stehplätze kommt kann ich auch ein bisschen zurück pöbeln.
Das möchte ich Dir nicht nehmen :-)
Mir gehts da nicht nur um Anstoßzeiten. Mir gehts auch um Ticketpreise, Imagepolitik etc. pp.
Und da ist für mich recht klar, dass die Vorstellungen von Investoren die Milliarden bringen nicht mit meinen kongruent sind. Und da hilft es mir natürlich schon recht wenig, wenn diese Investoren mehr Gewicht bekommen.
Wir sind da ja nicht grundsätzlich anderer Auffassung, auch wenn Image(-politik) nun nicht greifbar für mich ist was Du darunter subsummierst.
Ich nehme nur für mich mit, dass ich eine größere Gefahr bei den Anstoßzeiten und dem Ticketing sehe, wenn es keinen Investor gibt. Sind halt Annahmen. Keine Ahnung wer richtig liegt.
Ja aber dieser Deal ist für ganz klar ein Fortführen der Fehler der Vergangenheit.
Oder gibt es hier auch nur einen Ansatz, dass gewisse Fehler nicht mehr passieren sollen?
Hier gehts doch nur darum Geld einzunehmen und in Zukunft möglichst viel Geld einzunehmen.
Über Verteilung, Ausgaben und alles andere wird ja gar nicht gesprochen.
Man soll auch mal Vertrauen haben. Aha. Das hat beim Fußball bisher immer richtig super funktioniert.
Auch hier will ich Dir nicht komplett widersprechen.
Aber, fairerweise muss man das gerade Aki zu Gute halten: Der BVB hat mit Vertrauensvorschuss in einer prekären Situation umgedacht und dann eben auch Glück gehabt. Das wird sicherlich nicht für alle Beteiligten in der aktuellen Situation 1:1 gelten, aber immer nur den worst case anzunehmen ist mir dann doch zu einfach.
Die Anstöße der Veränderung müssen mE aber eben vor allem aus den Clubs selbst kommen. Da hat das eine mit dem anderen wenig zu tun.
Was man klipp und klar sagen muss ist, dass die Investoren-Geschichte trotz aller Vertraulichkeitsvereinbarungen deutlich besser hätte kommuniziert werden müssen.
Natürlich nicht. Wir haben es auch ohne Investor schon geschafft ordentlich scheiße zu bauen.
In der Regel wird es durch Investoren aber dann doch eher schlechter. Zumindest aus meiner Sicht.
Das kann schon gut sein. Aber in diesem Fall geht es ja nicht nur um Lars Windhorst beim BVB, sondern darum, dass man die Vermarktung durch ein Unternehmen optimieren will, welches Erfahrung hat.
Von der Expertise wird man da sicherlich profitieren können, ohne Opfergaben (Ansetzungen, Orte) nieder zu legen.
Es bleibt für mich dabei.
Es geht schlicht um schnelles Geld zu mäßigen Konditionen ohne das längst überfällige Reformen angegangen werden.
Da widerspreche ich Dir gar nicht. Ich bin da aber der Meinung, dass die Reformen nicht von der DFL anzustoßen sind, sondern von/in den Clubs selbst. Ich würde mir zwar wünschen, dass die Lizenz nur unter schwereren Bedingungen erteilt wird, aber dann gehen bei den Blauen heute schon die Lichter für immer aus.
Das damit Red Bull und VW subventioniert werden will ich gar nicht weiter ausführen.
Inwieweit werden sie denn mehr subventioniert?
Ich kann deine Argumente natürlich nachvollziehen. Aber den Vertrauensvorschuss für diese Entscheidung haben die Verbände und handelnden Personen einfach nicht verdient.
Watzke hat mE zumindest verdient, dass man ihn nicht als unfähigen Idioten, der mit PE-Firmen gar nicht arbeiten könnte, darstellt. Einen Freibrief will ich ihm aber ja gar nicht ausstellen.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 19:59 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Mir gehts da nicht nur um Anstoßzeiten. Mir gehts auch um Ticketpreise, Imagepolitik etc. pp.
Dieser Punkt stößt mir am meisten auf, denn gerade Anstoßzeiten und Ticketpreise ändern sich auch ohne Investoren....
Klar kann man jetzt sagen, dann explodieren die Preise und wir spielen quasi rund um die Uhr....
Aber den zerstückelten Spieltag hat man ohne Investor hinbekommen und die Ticketpreise werden stetig erhöht....
Ebenso die Getränke und Imbisspreise.....
Da brauchts keinen Investor....
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
BloodsuckingZombie, Yharnam, Dienstag, 09.05.2023, 17:59 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Sehe ich etwas anders. Jeder muss immer auch für Risiken ein gewisses Polster aufbauen.
Grundsätzlich ist das richtig, finde ich in der Praxis beim Fußball aber auch schwierig. Es gibt da doch so ein Zitat ala "Einen Fußball-Klub zu leiten bedeutet den größtmöglichen sportlichen Erfolg anzustreben ohne Pleite zu gehen."
Ist nicht der Wortlaut, keine Ahnung von wem das kommt.
Aber in der Praxis ist es eben nicht so leicht als einzelner Klub zu sagen "So, wir senken jetzt die Kosten um 20% um ein Polster aufzubauen" und dann steigt man am Ende ab, weil die anderen eben ihre sportliche Qualität behalten haben. Und dann brennt finanziell erst Recht der Baum.
Es ist ja auch nicht so, dass ein Verein wie Köln, Augsburg oder Mainz da riesige Reserven haben, die sie anzapfen können. Wenn die ihre Kosten drastisch senken wollen (und damit fast notwendig die sportliche Qualität auf dem Rasen), sind die eben ganz schnell weg vom Bundesligafenster.
"Ein Polster aufbauen" ist aus BVB-Sicht recht leicht gesagt.
Das entschuldigt sicher nicht alles, kann man gerade mit Corona aber auch nicht so ausblenden.
Ein Investor würde dieses Problem aber eher nicht lösen, sondern maximal aufschieben.
Edit: Und die Fans müssten das dann auch mittragen. Wenn bei uns die Gehaltsstruktur gesenkt werden soll, wird eben nicht über einen Tielemans, sondern eher einen Skriri diskutiert. Und das missfällt ganz offensichtlich vielen.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 18:11 (vor 1192 Tagen) @ BloodsuckingZombie
"Ein Polster aufbauen" ist aus BVB-Sicht recht leicht gesagt.
Das entschuldigt sicher nicht alles, kann man gerade mit Corona aber auch nicht so ausblenden.
Ein Investor würde dieses Problem aber eher nicht lösen, sondern maximal aufschieben.Edit: Und die Fans müssten das dann auch mittragen. Wenn bei uns die Gehaltsstruktur gesenkt werden soll, wird eben nicht über einen Tielemans, sondern eher einen Skriri diskutiert. Und das missfällt ganz offensichtlich vielen.
Das es dafür einige Reformen benötigt ist mir klar. Das diese uns (Bayern/BVB) international nicht unbedingt verbessern würde auch. Mir ist aber tatsächlich vollkommen egal welche Namen auf dem Platz stehen. Da wäre mir eine gesund konkurrierende Bundesliga wichtiger.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 09.05.2023, 18:26 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Vielleicht wird es in naher Zukunft dazu kommen, wenn die Bayern mal Spieler an die großen Klubs abgeben darf.
Ajax, celtic oder Porto mussten dadurch mal die ein oder andere Meisterschaft abgeben
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 09.05.2023, 15:42 (vor 1192 Tagen) @ Weeman
Ich habe die Vereine nicht gezwungen so scheiße zu wirtschaften und lasse mir auch dadurch nicht die Pistole auf die Brust setzen. Klar würde nicht die Hölle losbrechen aber 20 Jahre für 12,5% sind für mich ein deutlich zu großer Fuß in der Tür für die paar Millionen.
Wenn die Situation heute tatsächlich so ist, dass die Geldspritze absolut notwendig und alternativlos ist wie von Aki und Hellmann behauptet, frage ich mich vor allem, was dann passiert, wenn das Geld ausgegeben ist. Dann geht das Ganze doch von vorn los. Die Vereine - zumindest die üblichen Pappenheimer - werden nicht groß anders wirtschaften und für 20 Jahre reicht die Geldspritze so oder so nicht. Will man jetzt alle fünf Jahre neue Investoren an Bord holen oder gibt man dem jetzigen Investor dann doch in den genannten Punkten (Spieltagszerstückelung, Anstoßzeiten, Eintrittspreise...) nach, um ihn bei Laune zu halten und ggf. zum Nachschießen zu ermuntern?
Das wird eher ein Teufelskreis als eine wirklich dauerhaft stabile Strategie für die Bundesliga.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 15:55 (vor 1192 Tagen) @ Schnippelbohne
Wobei man auch fairerweise sagen muss, dass doch eigentlich keiner die Möglichkeit hat, für "in 20 Jahren" zu planen.
Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass man mit so einem langfristigen Handeln nach spätestens 5 Jahren seinen Hut nehmen muss, weil alle über sportliche Stagnation grummel und wollen, dass der Verein auch mal weiter nach vorne kommt.
Wir sollten jetzt auch nicht so tun, als wären wir Fans die rationalsten Geschöpfe, die so ein behutsames Wachstum mit Geduld und Wohlwollen begleiten...
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 16:13 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Wir sollten jetzt auch nicht so tun, als wären wir Fans die rationalsten Geschöpfe, die so ein behutsames Wachstum mit Geduld und Wohlwollen begleiten...
Selbstverständlich nicht. Wobei ich auch irgendwie nicht daran glaube, dass sich in vielen Stadien der Zorn des Publikums Bahn bricht, weil die Personalaufwandsquote um 2,5% gesenkt wurde.
Das ist ja schon meistens eher an tabellarischen Erfolg oder Misserfolg gekoppelt.
Und wenn man zum Beispiel die Verteilung der Fernsehgelder unabhängiger vom Erfolg machen würde gäbe es in der Bundesliga doch eh nur zwei Fanlager die sich über weniger Geld beschweren könnten.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 09.05.2023, 16:11 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Wobei man auch fairerweise sagen muss, dass doch eigentlich keiner die Möglichkeit hat, für "in 20 Jahren" zu planen.
Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass man mit so einem langfristigen Handeln nach spätestens 5 Jahren seinen Hut nehmen muss, weil alle über sportliche Stagnation grummel und wollen, dass der Verein auch mal weiter nach vorne kommt.
Wir sollten jetzt auch nicht so tun, als wären wir Fans die rationalsten Geschöpfe, die so ein behutsames Wachstum mit Geduld und Wohlwollen begleiten...
Wenn man nicht für 20 Jahre planen kann, sollte man sich auch nicht für 20 Jahre binden. Ganz einfach.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
markus, Dienstag, 09.05.2023, 15:32 (vor 1192 Tagen) @ stfn84
Ich halte es für falsch, dass man so tut als gäbe es die Wahl zwischen
Wettbewerb (Einfach nur Investor ablehnen, es wird sich schon von alleine regeln lassen) und Hölle (jedes Heimspiel des BVB wird an einem anderen Ort der Welt ausgetragen)
Ich weiß nicht, woher die diese Wahrnehmung nimmst. Ich fand die beiden SG Interviews nicht so schwarz/weiß. Eher sachlich und mit guten Argumenten unterfüttert.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 12:22 (vor 1193 Tagen) @ Weeman
Es sagt auch keiner, woher diese Einnahmensteigerung bei den TV-Einnahmen nun so genau kommen soll, wenn die Spieltage nicht weiter zerstückelt werden sollen.
Streaming, Fan-Token, Auslandsvermarktung... wirkt vieles wie eine Aneinanderreihung von Buzzwords, die verschleiern soll, dass man mehr hofft als plant.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 14:45 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
Ich nehme das anders wahr.
Mir ist klar, dass vor allem die ausländische Vermarktung (derzeit 100 Millionen Euro) verbessert werden soll. Ist ja im Übrigen ein seit langem bekanntes Thema.
Unabhängig davon, dass diese "Problematik" auch ohne Investor besteht.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 09.05.2023, 12:44 (vor 1193 Tagen) @ Sascha
Streaming nur für Abonnenten mit Prime vielleicht, denn gratis streamen bringt ja nicht so viel Geld oder die hoffen auf viele Donations. Fan Token heißt doch wahrscheinlich als Fan hat man Geld darauf geladen und zahlt mit dem Ding. Auslandsvermarktung heißt viele Reisen in andere Länder zur Vorbereitung oder in der Winterpause um die Werbetrommel zu rühren oder gar Supercup in Peking oder Pokalfinale in New York statt in Berlin.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
stfn84, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 14:47 (vor 1192 Tagen) @ Kayldall
Das sind nun alles Schreckgespenster die durch die Kurven dieses Landes fliegen.
Das wurde aber ja gestern, mal wieder, abgeräumt.
Unabhängig davon, dass man hier Äpfel (Investor Ja/Nein) mit Birnen (Ansetzungen) vergleicht.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Alones, Dienstag, 09.05.2023, 12:41 (vor 1193 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Alones, Dienstag, 09.05.2023, 12:45
Es sagt auch keiner, woher diese Einnahmensteigerung bei den TV-Einnahmen nun so genau kommen soll, wenn die Spieltage nicht weiter zerstückelt werden sollen.
Vermutlich ist die Rechnung, dass man mehr Stars in die Liga holen und halten kann, wodurch zumindest mittelfristig die Einnahmen steigen. Und das dürfte letztendlich auch noch vor einer Zerstückelung des Spieltages stehen. Ob sich im Ausland nun die Spiele am Nachmittag oder nach Mitternacht niemand ansieht, dürfte dabei egal sein.
Und das ist auch mein Hauptproblem mit der ganzen Geschichte: Ich halte das für eine Verzweiflungstat, weil das Geschäftsmodell der Bundesliga irgendwo am Ende angekommen ist und nun auch noch die Bayern international so langsam den Anschluss verlieren könnten.
Nur sehe ich nicht, wie dadurch die Liga wieder spannender werden könnte. Und ohne einen echten Wettbewerb wird es auch nicht helfen, wenn die Bayern 1-2 Stars mehr in der Liga halten können. Der Rest wird davon nichts haben.
Am Ende wird das nur eine nette Einmalzahlung, bevor sich die Bayern und möglicherweise auch wir in Richtung Superliga verabschieden. Darauf läuft es ohnehin hinaus.
Die Liga wird davon nichts haben. Am Ende werden die Bayern trotzdem 20mal in Folge Meister und international kann man ebenfalls nicht mithalten, wenn die Scheichklubs ernst machen.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 09.05.2023, 13:17 (vor 1193 Tagen) @ Alones
Es sagt auch keiner, woher diese Einnahmensteigerung bei den TV-Einnahmen nun so genau kommen soll, wenn die Spieltage nicht weiter zerstückelt werden sollen.
Vermutlich ist die Rechnung, dass man mehr Stars in die Liga holen und halten kann, wodurch zumindest mittelfristig die Einnahmen steigen. Und das dürfte letztendlich auch noch vor einer Zerstückelung des Spieltages stehen. Ob sich im Ausland nun die Spiele am Nachmittag oder nach Mitternacht niemand ansieht, dürfte dabei egal sein.
Nächste Saison werden sich
Augsburg
Mainz
Hoffenheim
Leipzig
Wolfsburg
Darmstadt
Heidenheim
in 42 Spielen duellieren.
Viel Spaß beim Vermarkten.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Alones, Dienstag, 09.05.2023, 13:32 (vor 1193 Tagen) @ homer73
bearbeitet von Alones, Dienstag, 09.05.2023, 13:35
Es wird schon sichergestellt werden, dass die meiste Kohle bei den Bayern landet. Dann kommt lange nix. Dann irgendwann wir. Dann wieder sehr lange nix. Und dann der Rest. Wenn die Kohle mit einer Einmalzahlung fließt, könnte das Kurzfristig etwas bringen. Und für die Kackvereine interessiert sich international ohnehin kein Schwein. Höchstens für die Dosen noch ein bisschen. Ansonsten wollen die internationalen Fans in der Regel einfach nur sehen, wie die Superduperbayern mit ihren tollen Stars den Rest der Liga aus dem Stadion schießen. In Zweifel ist es ohnehin wichtiger, dass die Bayern international konkurrenzfähig bleiben, anstatt dass wir eine spannende Liga bekommen. Also braucht es Stars. Und ob diese sich nun an Heidenheim oder Augsburg abarbeiten, juckt den Konsumenten in China wenig bis kaum.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 09.05.2023, 14:28 (vor 1192 Tagen) @ Alones
Es wird schon sichergestellt werden, dass die meiste Kohle bei den Bayern landet. Dann kommt lange nix. Dann irgendwann wir. Dann wieder sehr lange nix. Und dann der Rest. Wenn die Kohle mit einer Einmalzahlung fließt, könnte das Kurzfristig etwas bringen. Und für die Kackvereine interessiert sich international ohnehin kein Schwein. Höchstens für die Dosen noch ein bisschen. Ansonsten wollen die internationalen Fans in der Regel einfach nur sehen, wie die Superduperbayern mit ihren tollen Stars den Rest der Liga aus dem Stadion schießen. In Zweifel ist es ohnehin wichtiger, dass die Bayern international konkurrenzfähig bleiben, anstatt dass wir eine spannende Liga bekommen. Also braucht es Stars. Und ob diese sich nun an Heidenheim oder Augsburg abarbeiten, juckt den Konsumenten in China wenig bis kaum.
"den Konsumenten in China"
Glaubst Du echt, dass auch nur ein einziges chinesisches Augenpaar Hoffenheim gegen Heidenheim zu Gesicht bekommen wird?
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 14:32 (vor 1192 Tagen) @ homer73
Ich denke er meint z.B. Bayern gegen Heidenheim.
Da würde ich ihm eventuell zustimmen.
Ich glaube aber, dass es bereits jetzt schon zu viele verschiedene Anstoßzeiten gibt, als dass man in jede immer ein Spiel hineinbekommt das in China oder so für Interesse sorgt.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Intertanked, Berlin, Dienstag, 09.05.2023, 13:27 (vor 1193 Tagen) @ homer73
Es sagt auch keiner, woher diese Einnahmensteigerung bei den TV-Einnahmen nun so genau kommen soll, wenn die Spieltage nicht weiter zerstückelt werden sollen.
Vermutlich ist die Rechnung, dass man mehr Stars in die Liga holen und halten kann, wodurch zumindest mittelfristig die Einnahmen steigen. Und das dürfte letztendlich auch noch vor einer Zerstückelung des Spieltages stehen. Ob sich im Ausland nun die Spiele am Nachmittag oder nach Mitternacht niemand ansieht, dürfte dabei egal sein.
Nächste Saison werden sich
Augsburg
Mainz
Hoffenheim
Leipzig
Wolfsburg
Darmstadt
Heidenheim
in 42 Spielen duellieren.Viel Spaß beim Vermarkten.
Kleinigkeit. Die Chinesen kommen doch alle wegen Schloß Neuschwanstein.
Deutschland ist ursprünglich, seine Landschaften schön und seine Autos kraftvoll.
Komm to see when The Powerhouse of German Pferdestärken battles the ursprüngliche country people where once Kaisers went to Bett. When the wolf says good night to the Wiesel.
Sunday, 11'am: Wolfsburg - Augsburg
Only on CCTV5.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 12:47 (vor 1193 Tagen) @ Alones
Am Ende wird das nur eine nette Einmalzahlung, bevor sich die Bayern und möglicherweise auch wir in Richtung Superliga verabschieden. Darauf läuft es ohnehin hinaus.
Die nette Einmalzahlung zur freien Verfügung beträgt 8,3 Mio pro Verein. Ich will es jetzt nicht auf 1 der 20 Jahre runterrechnen damit es nicht zu lächerlich aussieht.
Und mit Infrastrukturmaßnahmen und nem Streamingdienst holt man wohl kaum Stars.
Außer man verspricht jedem ne eigene Spinoffserie. Dann wirds vielleicht was...
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Weeman, Hinterm Knauber, Dienstag, 09.05.2023, 12:27 (vor 1193 Tagen) @ Sascha
Streaming, Fan-Token, Auslandsvermarktung... wirkt vieles wie eine Aneinanderreihung von Buzzwords, die verschleiern soll, dass man mehr hofft als plant.
Das scheint ganz offensichtlich so zu sein.
Allein für die Rentabilität für nen eigenen Streamingdienst müsste man ja zumindest Berechnungen anstellen die einem dann ganz klar auswerfen wie viele Pakete man zu welchem Preis verkaufen muss, damit sich das rechnet.
Das kann ja auch eigentlich nicht allzu schwer sein.
Aber wenn man dann auf 750000000 kommt um den Dienst überhaupt aufzubauen, dann kann man darüber nicht länger als ne halbe Stunde nachgedacht haben. Außer da sind schon die Einbußen drin die man mit nem eigenen Streamingdienst über die nächsten Jahre schlucken müsste...
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 09.05.2023, 11:46 (vor 1193 Tagen) @ Sascha
Watzke sagt, dass die Meinung der Fans(der Basis) ihnen wichtig sei und sie darauf hören werden, aber wenn ich das richtig gelesen habe, sind ausser Leipzig alle Fanlager dagegen allerdings findet die Abstimmung unter den 36 Klubs statt. Dann sehen wir ja, ob die Klubs auf die Fans hören oder ob alle nur scharf auf mehr Geld sind und dann 100% dafür stimmen. Mein Eindruck ist, man braucht das Geld vor allem beim Verband und man will es auch bei den Vereinen, mal sehen ob ich da falsch liege.
Watzke wirbt um Vertrauen: "Kein trojanisches Pferd durch die Hintertür"
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 09.05.2023, 11:35 (vor 1193 Tagen) @ Weeman
Wurde eigentlich irgendwo von irgendwem schon einmal aufgedröselt, ob und wie ein eigener Streamingdienst dafür sorgen könnte, dass dadurch die Einnahmen für jeden einzelnen Verein deutlich mehr gesteigert werden könnten als bisher?
Oder gibt es vielleicht sogar konkrete Rechenspiele der DFL?
Wo würde denn der zusätzliche Deckungsbeitrag herkommen?
So wahnsinnig viel bleibt bei Sky oder DAZN doch gar nicht hängen. (meines Wissens)
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
Elmar, Dienstag, 09.05.2023, 10:49 (vor 1193 Tagen) @ Thomas
„Seit Wochen begleiten Fanproteste den möglichen Einstieg eines Investors in die DFL, das Thema polarisiert. Nun ergibt eine kicker-Umfrage: Einzig unter den Anhängern von RB Leipzig ist die Mehrheit für den externen Milliardenzuschuss.“
https://www.kicker.de/950514/artikel/nur-die-fans-von-rb-leipzig-stimmen-fuer-einen-liga-investor
Wäre das nicht schlecht für die?
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 09.05.2023, 11:35 (vor 1193 Tagen) @ Elmar
So bekämen die doch noch mehr Konkurrenz. Die werden doch auch so mindestens Dritter und schaffen das CL-Achtelfinale. Weitere Investoren würden dieses Ziel doch etwas mehr in Gefahr bringen.
Wäre das nicht schlecht für die?
Fisheye, Dienstag, 09.05.2023, 15:09 (vor 1192 Tagen) @ Basti Van Basten
So bekämen die doch noch mehr Konkurrenz. Die werden doch auch so mindestens Dritter und schaffen das CL-Achtelfinale. Weitere Investoren würden dieses Ziel doch etwas mehr in Gefahr bringen.
Naja der Brausekonzern kann jederzeit den Abstand wieder herstellen, einfach durch das Erhöhen der zur Verfügung stehenden Mittel.
Wäre das nicht schlecht für die?
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 09.05.2023, 19:11 (vor 1192 Tagen) @ Fisheye
So bekämen die doch noch mehr Konkurrenz. Die werden doch auch so mindestens Dritter und schaffen das CL-Achtelfinale. Weitere Investoren würden dieses Ziel doch etwas mehr in Gefahr bringen.
Naja der Brausekonzern kann jederzeit den Abstand wieder herstellen, einfach durch das Erhöhen der zur Verfügung stehenden Mittel.
Also wäre es schlecht für sie. RB müsste dann mehr investieren für den gleichen Erfolg.
Wäre das nicht schlecht für die?
Thofrock, Dienstag, 09.05.2023, 14:49 (vor 1192 Tagen) @ Basti Van Basten
Ganz sicher sogar. RB bringt keine Quote, wenn Investoren mitreden fallen die hinten runter.
Wäre das nicht schlecht für die?
Elmar, Dienstag, 09.05.2023, 12:56 (vor 1193 Tagen) @ Basti Van Basten
Schon möglich.
Aber sonst können Sie nicht rechtfertigen, dass Sie die Bullen toll finden.
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
Elmar, Dienstag, 09.05.2023, 10:52 (vor 1193 Tagen) @ Elmar
Verständlich, ist die Wahrscheinlichkeit bei diesem Konstrukt ja nicht gering, dass es das in 20 Jahren nicht mehr gibt.
Vor dem Hintergrund müssten Hoffenheim, Hertha und GE auch ganz begeistert von dem Vorschlag sein.
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 09.05.2023, 11:34 (vor 1193 Tagen) @ Jurist81
Auffällig: Gerade bei Vereinen mit Investoren und externen Geldgebern im Hintergrund scheint eine höhere Akzeptanz für das Thema zu herrschen.
Ja, während Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim bei knapp über 30% Befürworter liegen ist Bayern mit fast 40%(37,87% für Investoren) dann absoluter Bestwert nach Leipzig, die ja als einziger Verein eine Mehrheit für ein JA zu Investoren hinbekommen haben.
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
Knolli, Dienstag, 09.05.2023, 10:52 (vor 1193 Tagen) @ Elmar
Einzig unter den Anhängern von RB Leipzig ist die Mehrheit für den externen Milliardenzuschuss.“
3 von 5?
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 09.05.2023, 11:29 (vor 1193 Tagen) @ Knolli
Von welchen Fans redet man da überhaupt? Hat der Kicker Fans gefragt oder die exklusiven Mitglieder, die dort arbeiten und da wäre 3 von 5 in der Tat gar nicht so falsch.
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
dozer, Dienstag, 09.05.2023, 12:04 (vor 1193 Tagen) @ Kayldall
Das war eine Umfrage im Bus aus Salzburg, als man die Fans ins Stadion gekarrt hat.
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
Blarry, Essen, Dienstag, 09.05.2023, 10:52 (vor 1193 Tagen) @ Elmar
Wer hätte gedacht, dass exzessiver Konsum von Zuckerwasser sich negativ auf die kognitiven Fähigkeiten auswirkt?
Nur die „Fans“ von Leipzig sind pro Investor
Elmar, Dienstag, 09.05.2023, 10:57 (vor 1193 Tagen) @ Blarry
Watzke trinkt Cola?
Dortmunds OB Westphal lädt Herne-West ein
stefan09er, Dienstag, 09.05.2023, 09:16 (vor 1193 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
Ich habe so einen schönen Spruch bei mir in der Laube hängen "wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten"
Intellekt von Westphal
Fritzxfb, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 19:28 (vor 1192 Tagen) @ stefan09er
Da sieht man mal wieder den IQ von Westphal.
Man möge sich nicht vorstellen, wie die Scheißer das medial ausschlachten, wenn sie durch einen Sieg in München die Klasse halten und wir trotzdem kein Meister werden.
Unfassbar!
Intellekt von Westphal
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 20:52 (vor 1192 Tagen) @ Fritzxfb
Tja für Humor braucht es auch Intellekt.
Und dann spielen wir 1:1 in Augsburg...
Thofrock, Dienstag, 09.05.2023, 14:47 (vor 1192 Tagen) @ stefan09er
... und Gelsenkirchen lacht sich tot.
Und dann spielen wir 1:1 in Augsburg...
DomJay, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 14:48 (vor 1192 Tagen) @ Thofrock
... und Gelsenkirchen lacht sich tot.
Wieso? Wir wären dann Punktgleich und hätten beide noch 2 Spiele gegen interessante Gegner
Und dann spielen wir 1:1 in Augsburg...
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 15:36 (vor 1192 Tagen) @ DomJay
... und Gelsenkirchen lacht sich tot.
Wieso? Wir wären dann Punktgleich und hätten beide noch 2 Spiele gegen interessante Gegner
Das funktioniert schlecht, da Augsburg der 33. Spieltag ist.
Und dann spielen wir 1:1 in Augsburg...
DomJay, Köln, Dienstag, 09.05.2023, 17:11 (vor 1192 Tagen) @ Sascha
... und Gelsenkirchen lacht sich tot.
Wieso? Wir wären dann Punktgleich und hätten beide noch 2 Spiele gegen interessante Gegner
Das funktioniert schlecht, da Augsburg der 33. Spieltag ist.
Stimmt, ich hatte die am Wochenende
Dortmunds OB Westphal lädt Herne-West ein
Sascha, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 11:41 (vor 1193 Tagen) @ stefan09er
Ich denke da an "Der Name der Rose". Also immer schön den Finger befeuchten, liebe Blaue...
Dortmunds OB Westphal lädt Herne-West ein
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 10:09 (vor 1193 Tagen) @ stefan09er
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
So geht Provokation auf diplomatischer Ebene ;-)
Eigentlich ein cooler Vorschlag, aber das würden die Blauen natürlich niemals machen.
Ich habe so einen schönen Spruch bei mir in der Laube hängen "wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten"
Auch mal nachdenken, bevor man solche Zitate einfach so loslässt.
SGG
Klopfer
Dortmunds OB Westphal lädt Herne-West ein
stefan09er, Dienstag, 09.05.2023, 10:45 (vor 1193 Tagen) @ Klopfer
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
So geht Provokation auf diplomatischer Ebene ;-)Eigentlich ein cooler Vorschlag, aber das würden die Blauen natürlich niemals machen.
Ich habe so einen schönen Spruch bei mir in der Laube hängen "wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten"
> Auch mal nachdenken, bevor man solche Zitate einfach so loslässt.
SGG
Klopfer
Sorry, hätte einen ;) hinter setzen sollen ;)
in schoener tradition von 1934...
TortenSchneider, Dienstag, 09.05.2023, 09:50 (vor 1193 Tagen) @ stefan09er
...tolle Idee...
Dortmunds OB Westphal lädt Herne-West ein
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 09.05.2023, 09:31 (vor 1193 Tagen) @ stefan09er
Uns zum Meister zu machen, wäre doch schon Strafe genug. Da muss man doch nicht noch weiter auf sie eintreten.
Dir ist aber klar,...
CHS
, Lünen / Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 09:30 (vor 1193 Tagen) @ stefan09er
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Gruß
CHS
PS.: Die ursprüngliche Quelle dürfte ein Bezahlartikel der RN sein.
Dir ist aber klar,...
Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 09.05.2023, 10:10 (vor 1193 Tagen) @ CHS
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?Gruß
CHS
PS.: Die ursprüngliche Quelle dürfte ein Bezahlartikel der RN sein.
Das waren aber andere "Blaue".:-)
Dir ist aber klar,...
Nietzsche, Dienstag, 09.05.2023, 09:52 (vor 1193 Tagen) @ CHS
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Ja klar, aber das war eine andere Zeit. Damals gab es die Konkurrenzsituation wie heute noch nicht. Das kam erst auf, als wir auch mal Erster wurden. Damit kamen die nicht so gut klar.
Dir ist aber klar,...
istar, Dienstag, 09.05.2023, 10:54 (vor 1193 Tagen) @ Nietzsche
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Ja klar, aber das war eine andere Zeit. Damals gab es die Konkurrenzsituation wie heute noch nicht. Das kam erst auf, als wir auch mal Erster wurden. Damit kamen die nicht so gut klar.
Ich würde ja behaupten, mit einer Konkurrenzsituation hat das weniger zu tun.
Es war der Bundesligaskandal und der in den Jahren aufgekommene Hooliganismus.
Als wir 1966 den Europapokal gewonnen hatten, war da soviel ich weiß noch Friede, Freude, Eierkuchen untereinander.
Dir ist aber klar,...
bobschulz, MS, Dienstag, 09.05.2023, 10:59 (vor 1193 Tagen) @ istar
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Ja klar, aber das war eine andere Zeit. Damals gab es die Konkurrenzsituation wie heute noch nicht. Das kam erst auf, als wir auch mal Erster wurden. Damit kamen die nicht so gut klar.
Ich würde ja behaupten, mit einer Konkurrenzsituation hat das weniger zu tun.
Es war der Bundesligaskandal und der in den Jahren aufgekommene Hooliganismus.
Als wir 1966 den Europapokal gewonnen hatten, war da soviel ich weiß noch Friede, Freude, Eierkuchen untereinander.
Naja, auch 1997 als wir die CL gewonnen haben und die den UEFA-Cup gab es ja "Ruhrpott"-Gesänge, da schien es ja zumindest regionale Annäherungen o.ä zu geben. Von Sympathien mag ich nicht reden. :-)
Dir ist aber klar,...
Tom Frost, Dienstag, 09.05.2023, 13:38 (vor 1193 Tagen) @ bobschulz
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Ja klar, aber das war eine andere Zeit. Damals gab es die Konkurrenzsituation wie heute noch nicht. Das kam erst auf, als wir auch mal Erster wurden. Damit kamen die nicht so gut klar.
Ich würde ja behaupten, mit einer Konkurrenzsituation hat das weniger zu tun.
Es war der Bundesligaskandal und der in den Jahren aufgekommene Hooliganismus.
Als wir 1966 den Europapokal gewonnen hatten, war da soviel ich weiß noch Friede, Freude, Eierkuchen untereinander.
Naja, auch 1997 als wir die CL gewonnen haben und die den UEFA-Cup gab es ja "Ruhrpott"-Gesänge, da schien es ja zumindest regionale Annäherungen o.ä zu geben. Von Sympathien mag ich nicht reden. :-)
„Wir ham den Cup, Cup, Cup haben wir! Zwei Klassen besser, als der S04“! ;-)
Und…da wird die Erinnerung schwammig, nach der Finalniederlage 1993 gab es „Grazie, Juve“-Banner an Autobahnbrücken.
Dir ist aber klar,...
istar, Dienstag, 09.05.2023, 14:27 (vor 1192 Tagen) @ Tom Frost
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Ja klar, aber das war eine andere Zeit. Damals gab es die Konkurrenzsituation wie heute noch nicht. Das kam erst auf, als wir auch mal Erster wurden. Damit kamen die nicht so gut klar.
Ich würde ja behaupten, mit einer Konkurrenzsituation hat das weniger zu tun.
Es war der Bundesligaskandal und der in den Jahren aufgekommene Hooliganismus.
Als wir 1966 den Europapokal gewonnen hatten, war da soviel ich weiß noch Friede, Freude, Eierkuchen untereinander.
Naja, auch 1997 als wir die CL gewonnen haben und die den UEFA-Cup gab es ja "Ruhrpott"-Gesänge, da schien es ja zumindest regionale Annäherungen o.ä zu geben. Von Sympathien mag ich nicht reden. :-)
„Wir ham den Cup, Cup, Cup haben wir! Zwei Klassen besser, als der S04“! ;-)Und…da wird die Erinnerung schwammig, nach der Finalniederlage 1993 gab es „Grazie, Juve“-Banner an Autobahnbrücken.
Es gab 1992 definitiv ein „Danke,Stuttgart „ oder „Danke VfB“-Banner über der Autobahn. A2 oder A42.
Dir ist aber klar,...
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 09.05.2023, 11:05 (vor 1193 Tagen) @ bobschulz
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Ja klar, aber das war eine andere Zeit. Damals gab es die Konkurrenzsituation wie heute noch nicht. Das kam erst auf, als wir auch mal Erster wurden. Damit kamen die nicht so gut klar.
Ich würde ja behaupten, mit einer Konkurrenzsituation hat das weniger zu tun.
Es war der Bundesligaskandal und der in den Jahren aufgekommene Hooliganismus.
Als wir 1966 den Europapokal gewonnen hatten, war da soviel ich weiß noch Friede, Freude, Eierkuchen untereinander.
Naja, auch 1997 als wir die CL gewonnen haben und die den UEFA-Cup gab es ja "Ruhrpott"-Gesänge, da schien es ja zumindest regionale Annäherungen o.ä zu geben. Von Sympathien mag ich nicht reden. :-)
Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich beim CL Triumph auf dem Friedensplatz mit blauen beider Parteien die extrem erfolgreiche Ruhrpott Saison gefeiert habe....
Ich war Jung und wusste es nicht besser.....
Dir ist aber klar,...
istar, Dienstag, 09.05.2023, 11:03 (vor 1193 Tagen) @ bobschulz
sich in das Goldene Buch der Stadt Dortmund einzutragen falls die gegen die Bauern gewinnen.
Wie peinlich ist er denn bitte, Quelle ist Radio 912
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Ja klar, aber das war eine andere Zeit. Damals gab es die Konkurrenzsituation wie heute noch nicht. Das kam erst auf, als wir auch mal Erster wurden. Damit kamen die nicht so gut klar.
Ich würde ja behaupten, mit einer Konkurrenzsituation hat das weniger zu tun.
Es war der Bundesligaskandal und der in den Jahren aufgekommene Hooliganismus.
Als wir 1966 den Europapokal gewonnen hatten, war da soviel ich weiß noch Friede, Freude, Eierkuchen untereinander.
Naja, auch 1997 als wir die CL gewonnen haben und die den UEFA-Cup gab es ja "Ruhrpott"-Gesänge, da schien es ja zumindest regionale Annäherungen o.ä zu geben. Von Sympathien mag ich nicht reden. :-)
Es gab 1997 sogar „Schalke und der BVB“-Gesänge auf der Südtribüne, aber nur von einer Minderheit und es wurde dagegen angepfiffen.
Dir ist aber klar,...
Blarry, Essen, Dienstag, 09.05.2023, 09:45 (vor 1193 Tagen) @ CHS
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Aber doch nicht diese Blauen. Die sind noch nichtmal wirklich blau, außer vielleicht der Fährmann. Und bei dem muss man aufpassen, dass er das Goldene Buch nicht aufisst.
Dir ist aber klar,...
Nietzsche, Dienstag, 09.05.2023, 09:54 (vor 1193 Tagen) @ Blarry
...dass die Blauen bereits im Goldenen Buch drin stehen?
Die sind noch nichtmal wirklich blau
Also deren Ultras sehen das anders. Zwischenwasser und so.
Sorry, ging jetzt nicht anders. Wenn es um Blau geht, ist automatisch Niveau-Limbo.
Dortmunds OB Westphal lädt Herne-West ein
BDN130671
, Hagen, Dienstag, 09.05.2023, 09:28 (vor 1193 Tagen) @ stefan09er
Ich würde mich erbötig machen, im Fall der Fälle eine Plakette am Pissoir am Parkplatz Freibad anzubringen. Das ist aber auch schon die höchste Wertschätzung für unsere blauen "Freunde".