Allgemeine Newsschlagzeilen vom 04.05.2023 (Fußball und Sport allgemein)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 07:00 (vor 1000 Tagen)
Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.
Allgemeine Newsschlagzeilen vom 04.05.2023
depecheden, Donnerstag, 04.05.2023, 22:47 (vor 999 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Napoli nach 1:1 in Udine nach 33 Jahren wieder italienischer Meister. Glückwunsch !
Ehemalige: Mirko Votava zum Ehrenspielführer Werders ernannt
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 04.05.2023, 21:14 (vor 999 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die Deichstube berichtet über die Ernennung von Votava und Frings zu Ehrenspielführern Werders:
Ich mochte den Mirko als Spieler rund ich mag ihn als Menschen. Guter Typ.
Im Gegensatz zu mir ist er seinem Schnauzbart immer treu geblieben. ;-)
Ehemalige: Mirko Votava zum Ehrenspielführer Werders ernannt
Tremonius III, Ort, Freitag, 05.05.2023, 01:03 (vor 999 Tagen) @ Will Kane
Ich mag ihn als fairen Geschäftspartner für Reisen zu Sportevents.
Er ist ja Teilhaber eines Sportreisen Veranstalters mit Sitz in Unna.
Wir haben schon einige Events (nicht nur Fußball) über ihn gebucht.
Lücke fällt am Samstag aus
promille14, Halle Westf., Donnerstag, 04.05.2023, 19:34 (vor 999 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Laut Kicker.
Das erhöht nicht gerade die Chancen, dass Bayern da was liegen lässt :-(
Lücke fällt am Samstag aus
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 04.05.2023, 21:02 (vor 999 Tagen) @ promille14
Laut Kicker.
Das erhöht nicht gerade die Chancen, dass Bayern da was liegen lässt :-(
Fraglich, ob Lücke diese Saison überhaupt noch einmal spielen wird. Seine Wadenverletzung gibt Rätsel auf.
Die Deichstube berichtet:
https://www.deichstube.de/news/werder-bremen-niclas-fuellkrug-raetsel-warum-faellt-stuermer-so-lange-aus-fc-bayern-verletzung-wade-bundesliga-92255539.html
Mit Ducksch auf der zentralen Stürmerposition (die er ‚floatend‘ interpretiert) und Weiser als Quasi-Spielmacher auf der rechten Wingbackposition kann es auch ganz gut funktionieren. Der Schwachpunkt Werders bleibt das Mittelfeld.
Es spricht alles für Bayern und alles andere als eine Niederlage Werders wäre eine Überraschung. Aber vielleicht werden wir ja tatsächlich positiv überrascht, wer weiß.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 04.05.2023, 16:24 (vor 999 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
uwelito, Donnerstag, 04.05.2023, 20:19 (vor 999 Tagen) @ uwelito
Fußballer und Mathematik.
Zwei krasse Welten.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Eastwood, Donnerstag, 04.05.2023, 21:53 (vor 999 Tagen) @ Taifun
Fußballer und Mathematik.
Zwei krasse Welten.
Da nicht nur Fußballer mit Mathe struggeln: Sehe ich das richtig, das sich der Investor hier mit einer Rendite von ~2,5% p.a. zufrieden geben soll? Das kann ich nicht ganz glauben.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 04.05.2023, 23:16 (vor 999 Tagen) @ Eastwood
bearbeitet von Schnippelbohne, Donnerstag, 04.05.2023, 23:19
Fußballer und Mathematik.
Zwei krasse Welten.
Da nicht nur Fußballer mit Mathe struggeln: Sehe ich das richtig, das sich der Investor hier mit einer Rendite von ~2,5% p.a. zufrieden geben soll? Das kann ich nicht ganz glauben.
Definitiv nein. Zweistellig im Minimum. Und zwar noch zusätzlich zum Inflationseffekt. Das ist nicht das Postsparbuch. Für Freaks: Die Kennzahl ist der der sog. IRR, d.h. der Zeitfaktor wird bei der Renditeberechnung einbezogen. Je länger das Geld gebunden ist, desto mehr muss es abwerfen.
exporo.de/wiki/internal-rate-of-return-irr/
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Eastwood, Donnerstag, 04.05.2023, 22:16 (vor 999 Tagen) @ Eastwood
Fühlt sich von den absoluten Zahlen deutlich anders sein. Mein Bauchgefühl täuscht mich eher selten, aber um diese Zeit habe ich keine Nerven das auszurechnen.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Eastwood, Donnerstag, 04.05.2023, 22:32 (vor 999 Tagen) @ Taifun
Fühlt sich von den absoluten Zahlen deutlich anders sein. Mein Bauchgefühl täuscht mich eher selten, aber um diese Zeit habe ich keine Nerven das auszurechnen.
Ich habe das jetzt auch eher nach dem Motto "Stumpf ist Trumpf" überschlagen. Wenn ich 2 Mrd. Anlege, 3 Mrd. zurück bekomme, dann ergibt das 1 Mrd. Gesamtgewinn, oder 50% der Auszahlungssumme. 50% geteilt durch 20 Jahre Anlagedauer ergeben für mich, der zugegebener Weise leider immer schwach in Mathe war, 2,5% p.a.
Wenn ich da einen Knick in der Logik habe, lasse ich mich gerne eines besseren belehren.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Eastwood, Donnerstag, 04.05.2023, 22:38 (vor 999 Tagen) @ Eastwood
Ich sehe irgendwie bei den 3 Milliarden keine Begründung.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Eastwood, Donnerstag, 04.05.2023, 22:06 (vor 999 Tagen) @ Eastwood
Von welchem Business Case gehst Du denn aus? TV-Einnahmen in bisheriger Höhe über 20 Jahre?
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Eastwood, Donnerstag, 04.05.2023, 22:10 (vor 999 Tagen) @ Jurist81
Von welchem Business Case gehst Du denn aus? TV-Einnahmen in bisheriger Höhe über 20 Jahre?
Ich bin jetzt mal von den drei Milliarden Euro ausgegangen, die der Spiegel in den Raum geworfen hat. Also TV-Einnahmen plus "einem moderaten Wachstum".
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Eastwood, Donnerstag, 04.05.2023, 22:15 (vor 999 Tagen) @ Eastwood
Das Problem bei der Rechnung: sie macht keinen Sinn. Die Bieter werden eine Progression von ca. 10% im Mittel p.a. annehmen, o.ä. Verschenkt wird da kein Cent.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 04.05.2023, 23:11 (vor 999 Tagen) @ Jurist81
Das Problem bei der Rechnung: sie macht keinen Sinn. Die Bieter werden eine Progression von ca. 10% im Mittel p.a. annehmen, o.ä. Verschenkt wird da kein Cent.
Das dürfte eher das untere Ende der Fahnenstange sein. Schau dir mal die Durchschnittsrendite im Private Equity-Markt in den letzten 20 Jahren an. 10 % ist definitiv unterhalb der Erwartungen. Ich denke, da wird ein ganz anderer Hebel angesetzt. Und das muss irgendwo herkommen. Also wird es auch Berechnungen geben, wo man Wachstum generieren kann. Und zwar massives Wachstum.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Schnippelbohne, Freitag, 05.05.2023, 07:28 (vor 999 Tagen) @ Schnippelbohne
Ja, das meine ich ja. Legt man eine mittlere Steigerung der TV-Einnahmen von 10% über 20 Jahre zu Grund haben die bei den genannten 2 Mrd. € Ausgangswert in 20 Jahren einen angenommenen Wert von 26,9 Mrd. €. Hiervon 12,5% wären 3,6 Mrd. €- und das nur im finalen Jahr des Deals. Der ROI (Return of Investment) wäre gewaltig.
Wahrscheinlich wird es drei Szenarien geben: low, base und high und wir können davon ausgehen, dass der Return bereits im low-Szenario den Vorgaben des Investmentboards genügt, sonst würde man sich gar nicht an dem Bieterprozess beteiligen.
Eine klassische Finanzierung wäre für die DFL deutlich, deutlich günstiger. Man verspricht sich aber ein Upside durch das Einbringen von Expertise. Diese Rechnung ging bei uns beim Sport5-Deal nicht auf. Und sie wird es jetzt wohl auch nicht.
Es gibt für Mitglieder der DFL nur zwei Gründe, so etwas mitzugehen:
1) Wirtschaftliches Unverständnis oder
2) Zementierung einer Monopolstellung.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
majae, Muc, Freitag, 05.05.2023, 09:14 (vor 999 Tagen) @ Jurist81
Ja, das meine ich ja. Legt man eine mittlere Steigerung der TV-Einnahmen von 10% über 20 Jahre zu Grund haben die bei den genannten 2 Mrd. € Ausgangswert in 20 Jahren einen angenommenen Wert von 26,9 Mrd. €.
Vielleicht steh ich grad auf dem Schlauch, aber 10% Steigerung über 20 Jahre gibt einen Faktor 6,7. Ich weiß auch nicht, warum du 2 Mrd als Ausgangsbasis nimmst, die Fernseheinnahmen sind aktuell 1,3 Mrd pro Jahr. Das wären also nach 20 Jahren 8,7 Mrd. (bzw 7,9 Mrd, je nachdem ab wann das 1. Jahr gilt). In Summe käme man auf etwas um die 10 Mrd Ausschüttung (die 12,5%), also knapp verfünffacht, immer noch ein sehr guter Deal.
In den letzten 20 Jahren haben sich die Fernsehgelder allerdings übrigens um den Faktor 3,4 vergrößert (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6750/umfrage/entwicklung-der-tv-einnahmen-der-bundesliga/). Sollte es mit Investor also zu 10% Wachstum hinauslaufen, hätten wir am Ende fast doppelt so viel Geld, Win-Win nennt man sowas.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Sascha, Dortmund, Freitag, 05.05.2023, 07:47 (vor 999 Tagen) @ Jurist81
Ja, das meine ich ja. Legt man eine mittlere Steigerung der TV-Einnahmen von 10% über 20 Jahre zu Grund haben die bei den genannten 2 Mrd. € Ausgangswert in 20 Jahren einen angenommenen Wert von 26,9 Mrd. €. Hiervon 12,5% wären 3,6 Mrd. €- und das nur im finalen Jahr des Deals. Der ROI (Return of Investment) wäre gewaltig.
Wahrscheinlich wird es drei Szenarien geben: low, base und high und wir können davon ausgehen, dass der Return bereits im low-Szenario den Vorgaben des Investmentboards genügt, sonst würde man sich gar nicht an dem Bieterprozess beteiligen.
Eine klassische Finanzierung wäre für die DFL deutlich, deutlich günstiger. Man verspricht sich aber ein Upside durch das Einbringen von Expertise. Diese Rechnung ging bei uns beim Sport5-Deal nicht auf. Und sie wird es jetzt wohl auch nicht.
Es gibt für Mitglieder der DFL nur zwei Gründe, so etwas mitzugehen:
1) Wirtschaftliches Unverständnis oder
2) Zementierung einer Monopolstellung.
Oder dass einigen Vereinen das Wasser so bis zum Hals steht, dass sie dringend 20 bis 30 Millionen brauchen, um über die Runden zu kommen und die Kreditwürdigkeit echt zweifelhaft ist.
Das ist ja im Prinzip auch klar. Die Investoren würden sich mit einem Deal gar nicht beschäftigen, wenn die Rendite nicht zweistellig ausfällt. Und das, was die Investoren davon erhalten, geht den Vereinen ab. Wenn man lieber langfristig derart hohe Einnahmeverluste in Kauf nimmt, dann zeigt das große Not und das Fehlen günstigerer Finanzierungsinstrumente.
Und das wiederum lässt natürlich all das Gerede von langfristigen Investitionen und Infrastruktur völlig albern aussehen. Das ließe sich anders und günstiger gestalten. Man braucht einfach jetzt dringend Geld für den Spielbetrieb und genau da wird das Gros der Summe versickern.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Schnippelbohne, Freitag, 05.05.2023, 07:56 (vor 999 Tagen) @ Sascha
Ja, das ist plausibel. Ist in gewisser Weise ein wenig der zweite Fall „Zementierung einer Monopolstellung“. Wenn Vereine GE, BSC oder X ohne Soforthilfe in Insolvenz gerieten, durch den Deal das Elend aber noch etwas verlängert werden kann, dann sorgt das auch dafür das andere Vereine jetzt nicht deren Platz einnehmen können und wenn sie es könnten in der Zukunft weniger Einnahmen haben als sie die hätten, wenn es diesen Deal nicht gegeben hätte.
Man stelle sich vor, das hätte es vor 20 Jahren gegeben:
1860, Hansa Rostock, Energie Cottbus und Kaiserslautern wären als begünstige Bundesligisten heute eher woanders als sie es tatsächlich sind.
Union, Mainz und Augsburg sowie diverse Retortenprodukte hätten einen deutlich längeren Weg gehabt.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 05.05.2023, 08:21 (vor 999 Tagen) @ Jurist81
Wobei du dabei optimistisch davon ausgehst, dass alle Vereine das Geld vernünftig anlegen. Das sehe ich noch nicht. Trotz der Vorgaben wird auch in einiges Unsinniges investiert werden und leider auch in irgendwelche Wunderspieler, die dann nicht zünden. Hertha hat das ja mit dem Windhorst-Geld auch geschafft.
Die „Burn Rate“ wird in einigen Vereinen recht hoch sein, vor allem in denen, die ansonsten nicht über große Rücklagen verfügen, und der Effekt ggf. nach wenigen Jahren verpuffen. Aber der Investor sitzt trotzdem weiter mit am Tisch und hält die Hand auf. Und man wird den Tag verfluchen, an dem man ihn reingelassen hat. Die jetzigen Offiziellen würden ein solches Szenario natürlich niemals für realistisch befinden. Denn damit würden sie ja eigene Befähigung in Frage stellen, dieses Geld wirklich optimal zu verwenden. Aber ihre Nachfolger werden sich bedanken.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Nike79, Freitag, 05.05.2023, 08:03 (vor 999 Tagen) @ Jurist81
Ja, das ist plausibel. Ist in gewisser Weise ein wenig der zweite Fall „Zementierung einer Monopolstellung“. Wenn Vereine GE, BSC oder X ohne Soforthilfe in Insolvenz gerieten, durch den Deal das Elend aber noch etwas verlängert werden kann, dann sorgt das auch dafür das andere Vereine jetzt nicht deren Platz einnehmen können und wenn sie es könnten in der Zukunft weniger Einnahmen haben als sie die hätten, wenn es diesen Deal nicht gegeben hätte.
Man stelle sich vor, das hätte es vor 20 Jahren gegeben:
1860, Hansa Rostock, Energie Cottbus und Kaiserslautern wären als begünstige Bundesligisten heute eher woanders als sie es tatsächlich sind.
Union, Mainz und Augsburg sowie diverse Retortenprodukte hätten einen deutlich längeren Weg gehabt.
Das ist für mich ein großer Knackpunkt. Die Bundesliga in ihrer aktuellen Zusammensetzung und die kommenden Aufsteiger haben in Summe gar nicht das nötige Fanpotenzial. Traditionsklubs ab Liga 3 werden es noch schwerer haben wieder ins Oberhaus zurück zu kommen. Vereine wie Hoffenheim, Darmstadt oder Augsburg eignen sich doch nur sehr bedingt für internationale Vermarktung.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
markus, Freitag, 05.05.2023, 09:58 (vor 999 Tagen) @ Nike79
Ja, das ist plausibel. Ist in gewisser Weise ein wenig der zweite Fall „Zementierung einer Monopolstellung“. Wenn Vereine GE, BSC oder X ohne Soforthilfe in Insolvenz gerieten, durch den Deal das Elend aber noch etwas verlängert werden kann, dann sorgt das auch dafür das andere Vereine jetzt nicht deren Platz einnehmen können und wenn sie es könnten in der Zukunft weniger Einnahmen haben als sie die hätten, wenn es diesen Deal nicht gegeben hätte.
Man stelle sich vor, das hätte es vor 20 Jahren gegeben:
1860, Hansa Rostock, Energie Cottbus und Kaiserslautern wären als begünstige Bundesligisten heute eher woanders als sie es tatsächlich sind.
Union, Mainz und Augsburg sowie diverse Retortenprodukte hätten einen deutlich längeren Weg gehabt.
Das ist für mich ein großer Knackpunkt. Die Bundesliga in ihrer aktuellen Zusammensetzung und die kommenden Aufsteiger haben in Summe gar nicht das nötige Fanpotenzial. Traditionsklubs ab Liga 3 werden es noch schwerer haben wieder ins Oberhaus zurück zu kommen. Vereine wie Hoffenheim, Darmstadt oder Augsburg eignen sich doch nur sehr bedingt für internationale Vermarktung.
Ja. Man kann nicht einfach England kopieren, die mit deutlich weniger Einwohnern dennoch wesentlich mehr Geld aus der Inlandsvermarktung generieren und aus dem Ausland ebenfalls viel Geld mitnehmen. Es mangelt der Bundesliga an namhaften Clubs. Deine genannten Beispiele reißen ja nicht einmal außerhalb des jeweiligen Kaffs irgendjemanden vom Hocker. Wie sollen die dann international irgendjemanden begeistern?
Welche realistischen Möglichkeiten gäbe es noch, die Einnahmen zu erhöhen? Spieltage zerstückeln und 50+1 abschaffen. Das sind aber heilige Kühe, die man nicht schlachten möchte.
Mir fehlt da echt die Fantasie. Eine neue Streamingplattform aufbauen ist sicher sinnvoll, damit die Zwischenverdiener wegfallen. Aber diese neue Plattform wird alleine auch nicht zusätzliche Fans anlocken.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 22:20 (vor 999 Tagen) @ Jurist81
Das Problem bei der Rechnung: sie macht keinen Sinn. Die Bieter werden eine Progression von ca. 10% im Mittel p.a. annehmen, o.ä. Verschenkt wird da kein Cent.
Verstehe auch nicht, wie der Spiegel auf diese Rechnung kommt. 2,5% können es schon deshalb nicht sein, weil das auf lange Sicht gerade mal die Inflationsrate ist. Ein Investor will dann schon auch echten Gewinn haben.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 22:23 (vor 999 Tagen) @ markus
Hierzu habe ich heute noch einen spannenden Artikel über Dyskalkulien in Medien und Politik gelesen
https://www.publicomag.com/2023/05/fakenuss-spezial-rechnen-in-narrativen/
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
simie, Krefeld, Freitag, 05.05.2023, 15:04 (vor 998 Tagen) @ Jurist81
Schon etwas bezeichnend, dass in der Aufzählung mit dem ewigen Mythos, dass niedrigere Steuern Wachstum und damit letztlich höhere Steuern generieren, der absolute König der Dyskalkulien fehlt.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Freitag, 05.05.2023, 15:23 (vor 998 Tagen) @ simie
bearbeitet von Wallone, Freitag, 05.05.2023, 15:28
Schon etwas bezeichnend, dass in der Aufzählung mit dem ewigen Mythos, dass niedrigere Steuern Wachstum und damit letztlich höhere Steuern generieren, der absolute König der Dyskalkulien fehlt.
Darüber darf man sich bei einem Autor, der bei Achse des Guten und Tichys Einblick tätig ist bzw. war, sicher nicht wundern.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 19:22 (vor 999 Tagen) @ uwelito
Das ist lustig. Wenn die Vereine schon über moderne Stadien, NLZ und Geschäftsstellen verfügen, dürfen sie das Infrastrukturgeld auch anderweitig verwenden.
Sprich: von der Milliarde bei der Infrastruktur wird der Großteil bei den Erstligisten und dann doch auf dem Transfermarkt landen.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
markus, Freitag, 05.05.2023, 17:02 (vor 998 Tagen) @ Sascha
Das ist lustig. Wenn die Vereine schon über moderne Stadien, NLZ und Geschäftsstellen verfügen, dürfen sie das Infrastrukturgeld auch anderweitig verwenden.
Sprich: von der Milliarde bei der Infrastruktur wird der Großteil bei den Erstligisten und dann doch auf dem Transfermarkt landen.
Auf der anderen Seite: Landet das Geld bei den gut wirtschaftenden Vereinen am Ende nicht eh fast immer in den Kader? Hier schrieb neulich jemand, dass jährlich rund 10 Millionen ins Westfalenstadion gesteckt werden. Das haben wir bisher immer aus den normalen Einnahmen finanziert, weil wir es konnten. Wenn wir das nun nicht mehr aus den normalen Einnahmen finanzieren müssen, sondern anstelle dessen Geld aus dem Investorentopf verwendet wird, entsteht eine Differenz von 10 Millionen, die in den Kader gehen können. Es ist am Ende völlig egal, aus welchem Topf das bezahlt wird. Am Ende hat man in beiden Fällen mehr Geld für den Kader.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
chief wiggum, im schönen Münsterland, Donnerstag, 04.05.2023, 20:44 (vor 999 Tagen) @ Sascha
Ich rätsel immer noch, wie mit Auf- und Absteiger umgegangen werden soll. Gehe ich als Absteiger aus Liga 2 mit goldenen Löffeln in die 3. Liga und kann ob des finanziellen Vorsprungs direkt den Wiederaufstieg planen, während der Aufsteiger in Liga 2 dem Rest der Liga chancenlos hinterher läuft. Mir fehlt echt die Phantasie, wie das geregelt werden soll.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
uwelito, Donnerstag, 04.05.2023, 20:10 (vor 999 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Vati Morgana, Donnerstag, 04.05.2023, 20:15
Das ist lustig. Wenn die Vereine schon über moderne Stadien, NLZ und Geschäftsstellen verfügen, dürfen sie das Infrastrukturgeld auch anderweitig verwenden.
Sprich: von der Milliarde bei der Infrastruktur wird der Großteil bei den Erstligisten und dann doch auf dem Transfermarkt landen.
Man verteilt einen zweckgebundenen Einmalbetrag von 1 Milliarde sowie 300 Millionen zur freien Verfügung, dafür verzichten die Vereine aber für zwei Jahrzehnte auf 12,5% der Medienerlöse - was über die Laufzeit bei moderatem Wachstum etwa 3 Milliarden entspricht.
Wie muss bitte der Verteilungsschlüssel aussehen, dass das ansatzweise attraktiv für die Vereine ist? Selbst wenn die meisten Erstligisten auch ungebunden über die volle Summe verfügen dürften, verzichten sie für einen etwas großzügigeren Transfersommer die kommenden 19 Jahre auf gut 6% der Umsätze (bei einem angenommenen Drittel Vermarktung).
Das ging doch bereits wiederholt beim HSV und Hertha schief und dort wurden viel größere Summen reingepumpt und die nachfolgenden Umsätze nicht reduziert.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 20:24 (vor 999 Tagen) @ Vati Morgana
Das ist lustig. Wenn die Vereine schon über moderne Stadien, NLZ und Geschäftsstellen verfügen, dürfen sie das Infrastrukturgeld auch anderweitig verwenden.
Sprich: von der Milliarde bei der Infrastruktur wird der Großteil bei den Erstligisten und dann doch auf dem Transfermarkt landen.
Man verteilt einen zweckgebundenen Einmalbetrag von 1 Milliarde sowie 300 Millionen zur freien Verfügung, dafür verzichten die Vereine aber für zwei Jahrzehnte auf 12,5% der Medienerlöse - was über die Laufzeit bei moderatem Wachstum etwa 3 Milliarden entspricht.Wie muss bitte der Verteilungsschlüssel aussehen, dass das ansatzweise attraktiv für die Vereine ist?
Geht vielleicht die Rechnung ganz anders? Man will einen eigenen Streamingdienst aufbauen und die Bundesliga eventuell selbst vermarkten. Die Einnahmen von Dazn und Sky fallen dann weg. Der Aufbau einer ausreichend großen Zahl an Abonnenten, die man benötigt, um auf ähnliche oder sogar höhere Einnahmen zu kommen, wird aber einige Zeit dauern. Um die Anlaufverluste während des Aufbaus zu überbrücken, werden dann die Gelder eingesetzt. Und wenn das ganze Experiment in die Hose geht, weil die Abonnenten nicht in ausreichender Zahl gewonnen werden können, kann man immer noch zum Modell zurückkehren, die Rechte an Dazn und Sky zu verkaufen.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Ingo, Europa, Freitag, 05.05.2023, 04:42 (vor 999 Tagen) @ markus
Das ist lustig. Wenn die Vereine schon über moderne Stadien, NLZ und Geschäftsstellen verfügen, dürfen sie das Infrastrukturgeld auch anderweitig verwenden.
Sprich: von der Milliarde bei der Infrastruktur wird der Großteil bei den Erstligisten und dann doch auf dem Transfermarkt landen.
Man verteilt einen zweckgebundenen Einmalbetrag von 1 Milliarde sowie 300 Millionen zur freien Verfügung, dafür verzichten die Vereine aber für zwei Jahrzehnte auf 12,5% der Medienerlöse - was über die Laufzeit bei moderatem Wachstum etwa 3 Milliarden entspricht.Wie muss bitte der Verteilungsschlüssel aussehen, dass das ansatzweise attraktiv für die Vereine ist?
Geht vielleicht die Rechnung ganz anders? Man will einen eigenen Streamingdienst aufbauen und die Bundesliga eventuell selbst vermarkten. Die Einnahmen von Dazn und Sky fallen dann weg. Der Aufbau einer ausreichend großen Zahl an Abonnenten, die man benötigt, um auf ähnliche oder sogar höhere Einnahmen zu kommen, wird aber einige Zeit dauern. Um die Anlaufverluste während des Aufbaus zu überbrücken, werden dann die Gelder eingesetzt. Und wenn das ganze Experiment in die Hose geht, weil die Abonnenten nicht in ausreichender Zahl gewonnen werden können, kann man immer noch zum Modell zurückkehren, die Rechte an Dazn und Sky zu verkaufen.
Ich hoffe, man nennt das ganze "goooool.de" und wir werfen irgendwelche Namensrechte in den Ring. Kann nicht schiefgehen ;-)
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Thomas, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 20:48 (vor 999 Tagen) @ markus
Geht vielleicht die Rechnung ganz anders? Man will einen eigenen Streamingdienst aufbauen und die Bundesliga eventuell selbst vermarkten.
Ich sehe schon, wie wir alle für 20 Manat* einen Bundesliga-Gamepass-Account in Turkmenistan abschließen.
* rund 5 Euro
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markus, Donnerstag, 04.05.2023, 20:40 (vor 999 Tagen) @ markus
Das ist lustig. Wenn die Vereine schon über moderne Stadien, NLZ und Geschäftsstellen verfügen, dürfen sie das Infrastrukturgeld auch anderweitig verwenden.
Sprich: von der Milliarde bei der Infrastruktur wird der Großteil bei den Erstligisten und dann doch auf dem Transfermarkt landen.
Man verteilt einen zweckgebundenen Einmalbetrag von 1 Milliarde sowie 300 Millionen zur freien Verfügung, dafür verzichten die Vereine aber für zwei Jahrzehnte auf 12,5% der Medienerlöse - was über die Laufzeit bei moderatem Wachstum etwa 3 Milliarden entspricht.Wie muss bitte der Verteilungsschlüssel aussehen, dass das ansatzweise attraktiv für die Vereine ist?
Geht vielleicht die Rechnung ganz anders? Man will einen eigenen Streamingdienst aufbauen und die Bundesliga eventuell selbst vermarkten. Die Einnahmen von Dazn und Sky fallen dann weg. Der Aufbau einer ausreichend großen Zahl an Abonnenten, die man benötigt, um auf ähnliche oder sogar höhere Einnahmen zu kommen, wird aber einige Zeit dauern. Um die Anlaufverluste während des Aufbaus zu überbrücken, werden dann die Gelder eingesetzt. Und wenn das ganze Experiment in die Hose geht, weil die Abonnenten nicht in ausreichender Zahl gewonnen werden können, kann man immer noch zum Modell zurückkehren, die Rechte an Dazn und Sky zu verkaufen.
Ok, die Idee klingt schlüssig. Anschubfinanzierung zum Aufbau des eigenen Streamingdienstes, höhere Margen durch Direktvertrieb, Lücke bis die Nummer in Schwung kommt wird mit Einmalzahlung vergütet.
Ob sich das Ding trägt, entscheidet schließlich die Anzahl der Abonnenten.
So wird es sein.
Heißt aber auch, dass ich der DFL nach einer erneuten Schirileistung wie gegen Bochum direkt den Stinkefinger zeigen kann indem ich das Abo unmittelbar kündige - sofern monatlich möglich. Perfekt!
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markus, Donnerstag, 04.05.2023, 21:24 (vor 999 Tagen) @ Vati Morgana
Das ist lustig. Wenn die Vereine schon über moderne Stadien, NLZ und Geschäftsstellen verfügen, dürfen sie das Infrastrukturgeld auch anderweitig verwenden.
Sprich: von der Milliarde bei der Infrastruktur wird der Großteil bei den Erstligisten und dann doch auf dem Transfermarkt landen.
Man verteilt einen zweckgebundenen Einmalbetrag von 1 Milliarde sowie 300 Millionen zur freien Verfügung, dafür verzichten die Vereine aber für zwei Jahrzehnte auf 12,5% der Medienerlöse - was über die Laufzeit bei moderatem Wachstum etwa 3 Milliarden entspricht.Wie muss bitte der Verteilungsschlüssel aussehen, dass das ansatzweise attraktiv für die Vereine ist?
Geht vielleicht die Rechnung ganz anders? Man will einen eigenen Streamingdienst aufbauen und die Bundesliga eventuell selbst vermarkten. Die Einnahmen von Dazn und Sky fallen dann weg. Der Aufbau einer ausreichend großen Zahl an Abonnenten, die man benötigt, um auf ähnliche oder sogar höhere Einnahmen zu kommen, wird aber einige Zeit dauern. Um die Anlaufverluste während des Aufbaus zu überbrücken, werden dann die Gelder eingesetzt. Und wenn das ganze Experiment in die Hose geht, weil die Abonnenten nicht in ausreichender Zahl gewonnen werden können, kann man immer noch zum Modell zurückkehren, die Rechte an Dazn und Sky zu verkaufen.
Ok, die Idee klingt schlüssig. Anschubfinanzierung zum Aufbau des eigenen Streamingdienstes, höhere Margen durch Direktvertrieb, Lücke bis die Nummer in Schwung kommt wird mit Einmalzahlung vergütet.
Ob sich das Ding trägt, entscheidet schließlich die Anzahl der Abonnenten.So wird es sein.
Dann ergeben die angesetzten 750 Millionen auch einen Sinn. Glaube nicht, dass allein die technische Infrastruktur so teuer ist. Der größte Teil dürfte zur Deckung der Anlaufverluste gedacht sein. Denn bis das neue Streaming ebenfalls 1 Milliarde Umsatz einbringt, wird es etwas dauern.
Vor einigen Wochen gab es Berichte, dass die Rechte zur kommenden Rechteperiode vielleicht wieder bei einem Anbieter übertragen wird. Wenn man sein eigenes Produkt selbst vermarktet und nicht mehr versteigert, wäre das vielleicht kartellrechtlich möglich.
Ist natürlich alles Spekulation. Aber wenn das so geplant ist, dann macht der gesamte Deal plötzlich Sinn.
Heißt aber auch, dass ich der DFL nach einer erneuten Schirileistung wie gegen Bochum direkt den Stinkefinger zeigen kann indem ich das Abo unmittelbar kündige - sofern monatlich möglich. Perfekt!
Übrigens ein Tipp: Ein Kollege von mir wollte einen Monat Dazn abonnieren und hat aus Versehen auf 1 Jahr geklickt. Kann man auch nicht mehr widerrufen. Nur kündigen geht, aber halt erst mit Ablauf des Jahres.
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Blarry, Essen, Donnerstag, 04.05.2023, 23:01 (vor 999 Tagen) @ markus
Die Bundesligen selber vermarkten okay, aber in welchen Märkten? Schon in der DACH-Region sind drei Länder mit separaten Lizenznehmern, die sich untereinander geoblocken. Das wird in Zukunft auch nicht ohne gehen, allein um zu verhindern, dass sich der deutsche Zuschauer kein günstigeres Abo in Tadschikistan bucht. Und dann braucht die Liga praktisch in jedem Land der Welt ein eigenes Büro, das sich um die lokale Vermarktung, TV-Rechte, im Falle klassischer Übertragung per Satellit um den Zugang zu Frequenzen kümmert, mit der örtlichen Legislatur vertraut ist. Kann mir nicht vorstellen, wo dieser Prozess effizienter und kostengünstiger ablaufen soll, als der klassische Verkauf der Rechte an einen "Generalunternehmer", der sich vor Ort um alles kümmert.
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HansA, Nähe Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 20:40 (vor 999 Tagen) @ markus
Oder das ist alles nur ein Poker Spiel gegenüber DAZN und Sky. Wenn ihr nicht mehr zahlt, bauen wir mit dem Geld was eigenes auf, was ja dann zumindest für Sky Sport das Ende in D wäre.
Und dann wird Sky mehr zahlen und dafür ein exklusives Spiel am Samstag/Montag Abend oder Sonntag Vormittag oder wann auch immer bekommen. Vielleicht wird auch die „heilige“Sportschau geopfert.
Es wird nicht besser, da alle mehr Geld verdienen wollen, ob mich das dann noch alles begeistert ist fraglich. BVB live im Stadion ja, alles andere sehr selektiv.
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Guido, Freitag, 05.05.2023, 08:47 (vor 999 Tagen) @ HansA
Oder das ist alles nur ein Poker Spiel gegenüber DAZN und Sky. Wenn ihr nicht mehr zahlt, bauen wir mit dem Geld was eigenes auf, was ja dann zumindest für Sky Sport das Ende in D wäre.
Sky und DAZN sind ein schlechtes Beispiel. Die sind beide nicht profitabel. Und das vergisst die Bundesliga immer wieder: Das Produkt muss so attraktiv sein, dass alle was davon haben. Wenn Sky und DAZN nicht profitabel sind, warum sollte es ein eigenes Produkt, was man erst noch mühsam aufbauen und vermarkten muss, so viel leichter haben in die Gewinnzone zu kommen? Die Berichterstattung kann man natürlich verbessern, aber so schlecht ist sie nicht, dass ein anderer Anbieter plötzlich den Durchbruch damit schaffen könnte. Woher soll denn plötzlich das Interesse an Hoffenheim-Augsburg in Pakistan oder die zwölfte Meisterschaft der Bayern herkommen?
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 04.05.2023, 18:02 (vor 999 Tagen) @ uwelito
Verkünden die auch irgendwann die positiven Seiten dieses Deals?
Das macht ja nicht einmal aus wirtschaftlicher Sicht Sinn.
Und glauben die Armleuchter wirklich, dass die einen lukrativen und professionellen Streamingdienst aufbauen können?
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 18:15 (vor 999 Tagen) @ Weeman
Verkünden die auch irgendwann die positiven Seiten dieses Deals?
Das macht ja nicht einmal aus wirtschaftlicher Sicht Sinn.
Und glauben die Armleuchter wirklich, dass die einen lukrativen und professionellen Streamingdienst aufbauen können?
Vor allem frage ich mich, was die damit vorhaben. Will man zukünftig selbst die Spiele übertragen und nicht mehr an die meist bietenden Anbieter versteigern? Und bedarf es dazu wirklich 750 Millionen Euro an Investitionskosten?
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Hatebreed, Donnerstag, 04.05.2023, 19:36 (vor 999 Tagen) @ markus
Und bedarf es dazu wirklich 750 Millionen Euro an Investitionskosten?
Die 750 Mio machen nur Sinn, wenn man es wirklich komplett übernehmen bzw. selber vermarkten will (ich stelle mir das vor wie der "Game Pass" in Amerika). Dann spart man sich Rechtehändler, Ausschreibungen und einen bzw. mehrere Mitverdiener (Sky, DAZN). Wenn alle Rechte wieder bei einem Anbieter liegen, könnte man auch endlich "follow your team" Angebote starten, mich interessieren eigentlich nur 34 der 306 BL Spiele.
Könnte für alle ein Vorteil sein.
Dass man dafür einen Investor braucht, ist und bleibt aber ein Witz.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Guido, Freitag, 05.05.2023, 08:51 (vor 999 Tagen) @ Hatebreed
. Wenn alle Rechte wieder bei einem Anbieter liegen, könnte man auch endlich "follow your team" Angebote starten, mich interessieren eigentlich nur 34 der 306 BL Spiele.
Das sagst du doch nur, weil du hoffst, dass es für dich dann billiger wird. Auf den Kunden zugeschnittene Angebote machen für den Rechteinhaber nur Sinn, wenn am Ende die Einnahmen in Summe steigen. Und warum sollte das passieren, wenn man das Angebot zerlegt?
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Chappi1991
, Freitag, 05.05.2023, 09:03 (vor 999 Tagen) @ Guido
. Wenn alle Rechte wieder bei einem Anbieter liegen, könnte man auch endlich "follow your team" Angebote starten, mich interessieren eigentlich nur 34 der 306 BL Spiele.
Das sagst du doch nur, weil du hoffst, dass es für dich dann billiger wird. Auf den Kunden zugeschnittene Angebote machen für den Rechteinhaber nur Sinn, wenn am Ende die Einnahmen in Summe steigen. Und warum sollte das passieren, wenn man das Angebot zerlegt?
Weil dann vielleicht mehr Leute buchen. Einmal weil ein günstigerer Preis für mehr Leute drin ist. Andererseits, weil man damit vielleicht auch in erster Linie nur seinen Club finanzieren würde. Und nicht irgendwelche Plastik.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Guido, Freitag, 05.05.2023, 09:26 (vor 999 Tagen) @ Chappi1991
Weil dann vielleicht mehr Leute buchen. Einmal weil ein günstigerer Preis für mehr Leute drin ist. Andererseits, weil man damit vielleicht auch in erster Linie nur seinen Club finanzieren würde. Und nicht irgendwelche Plastik.
Aber es kann auch das Gegenteil passieren: Leute, die heute 30 EUR zahlen (dafür gratis noch Hoffenheim, die polnische Liga und ein paar alte Serien und Dokus obendrauf bekommen), zahlen dann noch noch 20 EUR, um den BVB und die Bayern zu sehen. Am besten monatlich kündbar, damit man auch da raus kommt, wenn die Saison langweilig wird. Ich sehe diese Begeisterung für die Bundesliga einfach nicht.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
majae, Muc, Donnerstag, 04.05.2023, 20:23 (vor 999 Tagen) @ Hatebreed
könnte man auch endlich "follow your team" Angebote starten, mich interessieren eigentlich nur 34 der 306 BL Spiele.
Das läuft ja der Zentralvermarktung eigentlich komplett zuwider, benachteiligt kleinere Teams und vermutlich wäre der Gamepass der großen Zugpferde auch gar nicht so viel günstiger, als das Komplettparket, denn in Summe darf nicht weniger reinkommen, als bisher.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Blarry, Essen, Donnerstag, 04.05.2023, 19:11 (vor 999 Tagen) @ markus
Und bedarf es dazu wirklich 750 Millionen Euro an Investitionskosten?
Also ich baue der DFL gerne für nur 600 Millionen Euro einen Streamingdienst (Geocities-Seite mit Links zu Twitch- und Youtubestreams der Spiele) auf.
Das ist übrigens eine ziemlich offensichtliche Nummer, die da läuft. Wenn z.B. KKR den Zuschlag bekommt, und KKR gleichzeitig zufällig ein auf Sportmedien und Contenterstellung spezialisiertes Unternehmen im Portfolio hat, braucht es nicht viel Fantasie, wer den Zuschlag für den Aufbau der Onlinemedienplattform der DFL bekommt.
Welches Rechtepaket für den Eigenbedarf sich die Liga auch zusammenstrickt, es wird die Einnahmen aus den laufenden externen Verträgen kastrieren. Also, im besten Fall. Eher erwarte ich, dass es zu noch mehr exklusiven Rechteverteilungen und damit mehr benötigten Abos für den Zuschauer kommt, und z.B. das Samstagabendspiel dann exklusiv bei DFL-TV läuft.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
Thomas, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 19:20 (vor 999 Tagen) @ Blarry
Welches Rechtepaket für den Eigenbedarf sich die Liga auch zusammenstrickt, es wird die Einnahmen aus den laufenden externen Verträgen kastrieren.
Zudem zahlt dann die DFL an die DFL Lizenzgelder.
Eckdaten des Investordeals stehen wohl
uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 04.05.2023, 17:59 (vor 999 Tagen) @ uwelito
Nunja
SebWagn, HH Harvestehude, Donnerstag, 04.05.2023, 17:24 (vor 999 Tagen) @ uwelito
Spiegel]Spiegel[/link]
Eigentlich mag man kaum glauben, was die Verhandler der DFL da ohne jede Scham, weil ja alternativlos, vorlegen. 20 Jahre Laufzeit und 300 Mio zur freien Verfügbarkeit für die Clubs. Bei einer gleichmäßigen Verteilung (hehehe) wären das keine 10 Mio pro Club.
Der Rest der Einnahmen ist zweckgebunden, die Vereine sollen damit in die Infrastruktur investieren.
Das wären nach dem Bericht rund 950 Millionen Euro und nochmal ca 26 Mio für jeden Verein
Das entlastet ja, je nachdem was der Zweck ist, die Vereine und deren Ausgaben, die sie anderweitig ausgeben können. Dieser Zweck würde mich aber mal interessieren NLZ haben doch fast alle, Stadien modern, wofür sollte man sonst 26 Mio zweckgebunden nutzen?
Nunja
Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 18:56 (vor 999 Tagen) @ SebWagn
Den Investitionsstau können wir jedes Jahr am Westfalenstadion beobachten. Es vergeht kaum eine Saison, in der nicht 10 Mio. in die Infrastruktur verbraten werden (müssen). Viele haben zwar ein modernes Stadion, aber lange Kredite dafür an den Hacken. Diese zumindest teilweise vorzeitig abzulösen, könnte man auch Investition nennen.
Selbst abbezahlte, moderne Stadien wie der Klopott in München verschlingen Unsummen an Unterhaltungsinvestitionen. Gerade will man dort umbauen für mehr Stehplätze. So ein Stadion ist wie die Golden Gate Bridge. Frage: wie lange dauert es die Brücke zu streichen? Antwort: ewig. Denn wenn man hinten fertig ist, fängt man vorne wieder an.
PSG-Fans gegen Messi und Neymar
Ulrich, Donnerstag, 04.05.2023, 12:13 (vor 1000 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Elfmeter-Aufregung in Stuttgart: Schlager erklärt Entscheidung
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 11:38 (vor 1000 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"Bilder haben mich bestätigt"
Quelle: Kicker
"Aufgrund der Tragweite der Entscheidung habe ich dann gemeinsam mit dem Videoassistenten entschieden, dass ich mir die Szene noch mal anschaue aus unterschiedlichen Perspektiven." Das Ergebnis blieb das gleiche: "kein strafbares Handspiel".
Gruß
Newsteam
Elfmeter-Aufregung in Stuttgart: Schlager erklärt Entscheidung
Live, Dresden, Donnerstag, 04.05.2023, 13:39 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
"Aufgrund der Tragweite der Entscheidung... entschieden, dass ich mir die Szene noch mal anschaue aus unterschiedlichen Perspektiven."
Schade dass die Tragweite in Bochum nicht so groß war...
Elfmeter-Aufregung in Stuttgart: Schlager erklärt Entscheidung
Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 14:20 (vor 999 Tagen) @ Live
Tja zwei unterschiedliche Menschen mit zwei unterschiedlichen Entscheidungen.
Elfmeter-Aufregung in Stuttgart: Schlager erklärt Entscheidung
uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 04.05.2023, 16:02 (vor 999 Tagen) @ Talentförderer
Tja zwei unterschiedliche Menschen mit zwei unterschiedlichen Entscheidungen.
Und das auch noch in zwei unterschiedlichen Situationen.
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 07:41 (vor 1000 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Donnerstag, 04.05.2023, 14:05 (vor 999 Tagen) @ Newsteam
bearbeitet von Wallone, Donnerstag, 04.05.2023, 14:09
Wie auch immer man zu den Kölnern steht: Aber wie kann man denn nicht den Ziegenbock Hennes zum besten Maskottchen wählen? Stattdessen dieser Pleitegeier...
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 15:38 (vor 999 Tagen) @ Wallone
Man hätte die beiden Platz 1 untereinander auskämpfen lassen sollen. Vielleicht als Vorprogramm zum Pokalfinale.
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Donnerstag, 04.05.2023, 16:03 (vor 999 Tagen) @ Sascha
Man hätte die beiden Platz 1 untereinander auskämpfen lassen sollen. Vielleicht als Vorprogramm zum Pokalfinale.
In einem offenen Schlagabtausch, ohne fiese Tricks von Attila und ohne Robert Hartmann als Videoschiedsrichter, dürfte dann das letzte Stündlein dieser Nebelkrähe geschlagen haben. Alles auf Hennes!
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Beagle, Donnerstag, 04.05.2023, 08:21 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Bei meinem 3-jährigen ist das Stuttgarter Krokodil hoch im Kurs. Das ist auch zur Seitenwahl viel präsenter im TV. Es nimmt sich den Ball und steht hinter den Schiedsrichtern. Anschließend rennt es mit zum Spielerkreis.
Emma ist immer sehr schnell weg, da gibt es Optimierungsbedarf. ;)
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
BDN130671
, Hagen, Donnerstag, 04.05.2023, 08:52 (vor 1000 Tagen) @ Beagle
Soweit ich mich richtig entsinne, war das Bedingung der Ultras, dass man diese Clownerie stillschweigend duldet, wenn sich das Insekt weitgehend zurückhält.
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 04.05.2023, 11:38 (vor 1000 Tagen) @ BDN130671
Ja, daran kann ich mich auch erinnern: Emma darf nach dem Spiel nicht mit zur Süd.
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Elmar, Donnerstag, 04.05.2023, 15:47 (vor 999 Tagen) @ Schnippelbohne
Ich habe meine Meinung zu Emma geändert. Kinder mögen sowas nunmal.
Stadionhymne und Maskottchen - So schneiden Schalke, BVB und VfL Bochum ab
Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 04.05.2023, 16:00 (vor 999 Tagen) @ Elmar
Sehe das auch so. Meinen Neffen - Vater Effzeh-Fan - habe ich einst mit einer Plüsch-Emma zum BVB gelockt. Der Geißbock war einfach hässlicher
Kein Einspruch: Zwickau akzeptiert DFB-Urteil
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 07:37 (vor 1000 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Rot-Weiss Essen ist irritiert, dass man auch keinen Einspruch einlegen kann
Thomas, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 09:25 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Dieses Vorgehen war den Verantwortlichen an der Hafenstraße bislang völlig unbekannt.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 07:35 (vor 1000 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
jniklast, Langenhagen, Donnerstag, 04.05.2023, 17:38 (vor 999 Tagen) @ Newsteam
Wie hier und vorher auch schon angesprochen wäre das meiner Meinung nach einfach nur eine Verlagerung bzw. sogar Verschlimmerung der Thematik. Schon jetzt gibt es Schiedsrichter (nämlich den VAR), die sich die strittigen Szenen aus allen Perspektiven angucken können. Die Challenge bietet an sich also keinerlei "Mehrwert". Stattdessen gibt es einige Probleme:
1. Begrenzte Anzahl der Challenges führen automatisch zu neuen Ungerechtigkeiten.
2. Taktischer Einsatz der Challenge in der Endphase eines Spiels.
3. Wie lange hat der Trainer Zeit nach einer kritischen Situation? Wenn zu kurz gibt es noch mehr Ungerechtigkeit, wenn zu lang wird das für noch mehr Zeitspiel genutzt.
4. Ändern sich durch die Challenge die Bewertungskriterien? Also gibt es einen (unbeabsichtigten) "Bonus" für die jeweilige Mannschaft?
Und am Ende steht da jemand wie Robert Hartmann nach der Challenge vor dem Fernseher und gibt den Elfer trotzdem nicht, weil er es nicht will. Wollte er ja letzte Woche auch nicht.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Aufholjagd 10-06-1995, Donnerstag, 04.05.2023, 18:42 (vor 999 Tagen) @ jniklast
Im Prinzip müsste man Stegemann als Schiedsichter und Hartmann als VAR-Mensch in diesen ihren fussballerischen Funktionen lebenslang aus dem Verkehr ziehen. Ich würde den beiden für ihre diletantischen Fehler und ihren Unfug am vergangenen Freitag noch sehr hohe Geldstrafen aufbrummen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 18:55 (vor 999 Tagen) @ Aufholjagd 10-06-1995
Im Prinzip müsste man Stegemann als Schiedsichter und Hartmann als VAR-Mensch in diesen ihren fussballerischen Funktionen lebenslang aus dem Verkehr ziehen. Ich würde den beiden für ihre diletantischen Fehler und ihren Unfug am vergangenen Freitag noch sehr hohe Geldstrafen aufbrummen.
Wenn wir jeden aus dem Verkehr ziehen, der irgendwann mal gravierend falsch gepfiffen hat, wer bleibt denn da noch übrig? Eigentlich finden wir doch jeden scheiße. Selbst Zwayer darf weiter pfeifen. Das Problem war auch weniger Stegemann. Hartmann hat keinen Hinweis gegeben, dann erstmal schön Kommunion gefeiert und noch immer keine Zeit gefunden, sich zu erklären.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Aufholjagd 10-06-1995, Donnerstag, 04.05.2023, 19:04 (vor 999 Tagen) @ markus
Vielleicht würden Sanktionen, Konsequenzen oder Geldstrafen abschreckend wirken und die Refs und VAR-Leute würden von ihrem hohen Ross runterkommen. Dann würden sich auch die Anzahl Fehlentscheide reduzieren.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
majae, Muc, Donnerstag, 04.05.2023, 20:04 (vor 999 Tagen) @ Aufholjagd 10-06-1995
Vielleicht würden Sanktionen, Konsequenzen oder Geldstrafen abschreckend wirken und die Refs und VAR-Leute würden von ihrem hohen Ross runterkommen. Dann würden sich auch die Anzahl Fehlentscheide reduzieren.
Ich vermute das Problem ist strukturell und liegt tiefer. Der VAR muss ja gar nicht eingreifen, der SR hat alleiniges Hoheitsrecht, Selbstkritik ist beim DFB eine Todsünde.
die nächste Sau im Dorf: Challenges
Thomas, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 15:33 (vor 999 Tagen) @ Newsteam
Jetzt wird jeder Trainer einmal durchgenervt auf der nächsten PK und vorm nächsten Spiel und jedes Medium hat einen Artikel dazu. Wer, warum, warum nicht, wie es aussehen könnte.
die nächste Sau im Dorf: Challenges
Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 04.05.2023, 15:44 (vor 999 Tagen) @ Thomas
Welches System man jetzt auch benutzt, das ist ja gar nicht das Problem. Da kann der Trainer zweimal pro Spiel dem Schiri eine rote Flagge ins Gesichtsfeld werfen, wenn der dann am Monitor trotzdem falsch entscheidet. Dann gibt es nach dem Spiel wieder eine Entschuldigung vom DFB und dem Schiri wofür man sich nichts kaufen kann und dann geht der Beschiss weiter. So haben wir einen VAR samt Assistent, aber der Schiri entscheidet aus seinem Anspruch heraus lieber ohne den VAR und der VAR ist gerade Bayernfan und hat kein Interesse pro BVB einzugreifen. Alternativ kann man dem Feldschiedsrichter auch ein Headset verpassen und Wurst Uli sagt ihm die Entscheidungen aufs Ohr, die er haben möchte.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Knolli, Donnerstag, 04.05.2023, 10:55 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Es würde helfen, wenn die Schiris aufhören würden, sich selbst wichtiger als das Spiel zu nehmen.
Auch wenn die Trainer-Challenge eine gute Idee wäre,...
CHS
, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 10:14 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
...aktuell ist es gar nicht möglich, so etwas zu machen. Die Regel kann nur die FIFA ändern (über das IFAB) werden und das ist zur Zeit nicht gewollt.
Gruß
CHS
Auch wenn die Trainer-Challenge eine gute Idee wäre,...
magic82, Heinersreuth, Donnerstag, 04.05.2023, 11:11 (vor 1000 Tagen) @ CHS
können nicht Länder, bzw. Landesverbände das zumindest ligenintern selbst frei gestalten oder regeln? Gelten die FIFA Regeln nicht hauptsächlich für internationale Spiele, oder muss sich jeder nationale Verband zwingend genau an die FIFA Vorgaben halten?
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Davja89, Donnerstag, 04.05.2023, 10:11 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Finde es echt erstaunlich das jetzt seit gefühlt Jahren über den VAR rundiskutiert wird. Jetzt fordern die ersten irgendwelche zusätzlichen Tools.
Früher hast du dich über irgendwelche Fehlentscheidungen geärgert und gut war.
Man gibt den emotionalen Moment des Torjubels auf (der für einen Sportart wie Fussball essentiell ist) und bekommt im Gegenzug dafür genau die selben Diskussionen wie vor 10 Jahren.
Eine Lose-Lose Situation.
Mir völlig unbegreiflich warum man da nicht einfach sagt: Ok war ein Versuch wert. Aber der Fussball hat mehr verloren als gewonnen daher kehren wir wieder zurück zum Zustand vor dem ganzen Blödsinn.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
quincy123, Donnerstag, 04.05.2023, 10:30 (vor 1000 Tagen) @ Davja89
Weil es hanebüchen ist, Spielsituationen solitär von jemanden in Echtzeit bewerten zu lassen, die im Zweifel Jobs und Millionenumsätze kosten. Nur, weil der Typ mit der Pfeife in der Hand im falschen Moment blinzelt, sollte derartiges nicht ausgelöst werden.
Muss es auch nicht - tendenziell ist der VAR nicht soooo eine schlechte Idee. Es ist nur nicht ausgereift - noch nicht. Problematisch wird es, wenn jeder Zuschauer am TV in der ersten Wiederholung das klare Foul sieht (wie in Bochum geschehen), der Typ am Monitor aber auf die Idee kommt: Keine klare Fehlentscheidung. Mir ist das vollkommen unverständlich. Ich glaube aber, dass es mit VAR weniger Fehlentscheidungen gibt - dass solche wie in Bochum übrig bleiben, tut dann nur extrem mehr weh, weil es in dieser krassen Art unmöglich sein sollte.
Daher ist die Idee, dass die Trainer einmal pro Halbzeit nachhaken dürfen keine schlechte. Dennoch wird das natürlich neue Diskussionen auslösen, wenn Terzic in der 47 Minute exklusiv ein Handspiel sieht, während er 5 Minuten später nicht mehr intervenieren darf.
Wir werden die totale Fairness nicht erreichen. Wir sollten es aber so fair wie irgendwie möglich gestalten. Profi-Schiedsrichter wären eine Idee und weniger Druck auf "da hat der VAR nun aber lange gebraucht" wären nicht schädlich. Wenn für das Bochum-Spiel, im Keller drei Profis sitzen, die das Spiel dann halt mal zwei Minuten stoppen dürfen (und eben nicht nur Assistenten sind) und dann zwei von dreien auf die Idee kommen: Das ist ein Elfer. Dann wird der halt gegeben. Es sollte auch egal sein, ob es eine klare Fehlentscheidung war - bei potenziellen Elfern sollte jede Fehlentscheidung einfach hart korrigiert werden - ohne den Mann auf dem Platz zu fragen. Warum muss der sich das nochmal angucken, nachdem andere bereits zig Perspektiven gesichtet haben?
Errreichen wir damit "das perfekte Spiel"? Ganz sicher nicht - aber schlechter wird es dadurch mal auch nicht.
Ja, dass der Jubel unterbrochen wird - ich hasse das auch, weil es nicht zum Fußball passt. Aber wir sind - ob wir das mögen oder nicht - in Zeiten angelangt, in denen eine üble Fehlentscheidung richtig üble Folgen haben kann - Vom Busfahrer, bis zum Currywurst Verkäufer vor der Tür. Da ist es mir lieber, wir warten kurz mit dem Jubel und versuchen bestmöglich zur richtigen Entscheidung zu gelangen.
Nachdem wir auch schon vielfach vom VAR profitiert haben, fühlt es sich nach Bochum natürlich so an, als wäre das alles die totale Grütze. Verständlich. Aber es muss jetzt eher darum gehen, wie man "Bochum" verhindert. Kann mir keiner erzählen, dass man derartig dämliches nicht ausschließen kann.
Am Ende weiß niemand ob der Elfer zum Tor geführt hätte (was natürlich eher anzunehmen ist). Mir wäre es lieber, wenn unser BVB bei Tabellenführung und fünf ausstehenden Spielen gegen eine Mannschaft wie Bochum einfach gewinnt. Ist ja nicht so, als wäre das nicht möglich gewesen. Führen wir zu dem Zeitpunkt 3:0 - fasst sich noch immer jeder bei dieser Entscheidung an den Kopf - aber heute hätte das nicht mehr interessiert. Ich weiß auch, dass das nicht hilft - aber die Mannschaft täte gut daran, sich nicht als "Betrogener" zu fühlen, sondern sich darüber Gedanken zu machen, wie man solche Spiele ohne Elfer gewinnt.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Smeller, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 16:15 (vor 999 Tagen) @ quincy123
Daher ist die Idee, dass die Trainer einmal pro Halbzeit nachhaken dürfen keine schlechte. Dennoch wird das natürlich neue Diskussionen auslösen, wenn Terzic in der 47 Minute exklusiv ein Handspiel sieht, während er 5 Minuten später nicht mehr intervenieren darf.
Auf jeder Bank haben die Trainer mittlerweile Tablets, wo sie die Szenen selbst beurteilen können. Glaube nicht, dass da jemand aus 50 Metern etwas entscheidet, wenn er diese eine Challenge hätte.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
quincy123, Donnerstag, 04.05.2023, 16:29 (vor 999 Tagen) @ Smeller
Gut, dann lass es mich anders sagen: Es steht 0:1... es gibt eine Fehlentscheidung, Trainer greift ein, Elfmeter: Tor.
Neuer Spielstand 1:1
Fünf Minuten später: Wieder Fehlentscheidung. Keiner darf eingreifen.
Ja klar, nicht sooo wahrscheinlich, aber wird passieren und dann ist das Geschrei wieder groß.
Ich glaube besser als so eine Challenge wären drei VARs, die alle in unterschiedlichen Räumen sitzen und strittige Szenen unabhängig voneinander bewerten. Bei Mehrheit gilt die Entscheidung der VARs.
Damit müsste es schon extrem dusselig laufen, wenn dann noch sowas wie in Bochum passieren sollte. Ich will nicht glauben, dass von drei Schiris, zwei auf "kein Elfer" entschieden hätten.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Davja89, Donnerstag, 04.05.2023, 11:34 (vor 1000 Tagen) @ quincy123
Ich bleib aber dabei das die Faszination Fussball mehr verliert durch den VAR als gewinnt. Durch den VAR mag es im Einzelfall mal etwas fairer gewesen sein. Aber Sport allgemein und Fussball im speziellen lebt durch die Emotion und den Moment. Man hat mehr Fairness aber dem Spiel etwas essentielles wegenommen. Das halte ich langfristig für Schädlich.
Anderere Sportarten wo 30 Punkte+ Fallen sind von der Grundlage anders aufgebaut. Viele Unterbrechungen, Auszeiten. Der Fussball nimmt seinen Charme daraus das er 45 Min. "durchläuft". Währendessen passiert relativ wenig aber es besteht immer die Chance das plötzlich etwas geschieht.
Und wenn du diesen Moment ruinierst verliert Fussball viel seiner Faszination.
Ist halt meine subjektive Wahrnehmung.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Nietzsche, Donnerstag, 04.05.2023, 14:31 (vor 999 Tagen) @ Davja89
Aber Sport allgemein und Fussball im speziellen lebt durch die Emotion und den Moment. Man hat mehr Fairness aber dem Spiel etwas essentielles wegenommen.
Nein. Das ist nicht allgemein wahr, das ist eine persönliche Präferenz. Ich widerspreche entschieden, weil ich das ganz anders beurteile. Mehr Fairness ist für mich in jeder Hinsicht besser als irgendwelche Emotionen.
Beim Sport Fußball geht es um ganz viele Sachen, Technik, Talent, Athletik, Taktik, Strategie, Psychologie und natürlich auch Emotionen. Diese Emotionalität ist aber nicht das, was den Fußball für viele Leute ausmacht. Daher läuft diese Begründung bei vielen ins Leere.
Das mag jeder sehen, wie er will, aber für Leute wie mich ist das Argument "Emotionen" komplett irrelevant.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 16:04 (vor 999 Tagen) @ Nietzsche
bearbeitet von markus, Donnerstag, 04.05.2023, 16:10
Aber Sport allgemein und Fussball im speziellen lebt durch die Emotion und den Moment. Man hat mehr Fairness aber dem Spiel etwas essentielles wegenommen.
Nein. Das ist nicht allgemein wahr, das ist eine persönliche Präferenz. Ich widerspreche entschieden, weil ich das ganz anders beurteile. Mehr Fairness ist für mich in jeder Hinsicht besser als irgendwelche Emotionen.
Das heißt, du hättest lieber die Blauen 2001 zum deutschen Meister gemacht? Und gegen Málaga 2013 hättest du auch lieber auf den emotionalen Wahnsinn verzichtet?
Beim Sport Fußball geht es um ganz viele Sachen, Technik, Talent, Athletik, Taktik, Strategie, Psychologie und natürlich auch Emotionen. Diese Emotionalität ist aber nicht das, was den Fußball für viele Leute ausmacht. Daher läuft diese Begründung bei vielen ins Leere.
Das mag jeder sehen, wie er will, aber für Leute wie mich ist das Argument "Emotionen" komplett irrelevant.
Wenn Emotionen in der Absolutheit „komplett irrelevant“ sind, dann ist es dir ja völlig egal, wer deutscher Meister wird. Du würdest dich weder freuen, wenn es der BVB wird, noch ärgern, wenn es Bayern wird. Denn auch das sind schon Emotionen.
Wenn man als neutraler Zuschauer ausschließlich im TV Fußball schaut und Null Bindung zu einem Verein hat, mag das ja vielleicht stimmen, dass Emotionen komplett irrelevant sind. Dann kann der VAR vielleicht eine Bereicherung sein. Aber ich würde mal schätzen, dass nur die wenigsten Zuschauer absolut neutral sind. Die meisten sind Anhänger eines Vereins und hoffen, dass dieser gewinnt.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Nietzsche, Donnerstag, 04.05.2023, 16:54 (vor 999 Tagen) @ markus
Aber Sport allgemein und Fussball im speziellen lebt durch die Emotion und den Moment. Man hat mehr Fairness aber dem Spiel etwas essentielles wegenommen.
Nein. Das ist nicht allgemein wahr, das ist eine persönliche Präferenz. Ich widerspreche entschieden, weil ich das ganz anders beurteile. Mehr Fairness ist für mich in jeder Hinsicht besser als irgendwelche Emotionen.
Das heißt, du hättest lieber die Blauen 2001 zum deutschen Meister gemacht? Und gegen Málaga 2013 hättest du auch lieber auf den emotionalen Wahnsinn verzichtet?
Das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Es ist ja nicht so, dass solche emotionalen Momente ausschließlich durch Fehlentscheidungen hervorgerufen werden.
Du nennst jetzt Beispiele, in denen eine Fehlentscheidung ausnahmsweise mal eine positive Wendung nimmt. Du musst natürlich auch alle Ärgernisse dagegen rechnen. Wir wären einmal mehr Pokalsieger, hätten die Bayern wesentlich öfter besiegt, hätten das Finale in London vielleicht gegen 10 Bayern gewonnen. Außerdem musst Du noch hinzurechnen, wie viele vom VAR korrigierte Entscheidungen positive Emotionen ausgelöst habe. Das gehört ja auch zur Rechnung.
Es stimmt einfach nicht, dass die besten emotionalen Momente im Fußball nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Und selbst wenn es so wäre, was sollte das denn bitte für ein Sport sein?
Beim Sport Fußball geht es um ganz viele Sachen, Technik, Talent, Athletik, Taktik, Strategie, Psychologie und natürlich auch Emotionen. Diese Emotionalität ist aber nicht das, was den Fußball für viele Leute ausmacht. Daher läuft diese Begründung bei vielen ins Leere.
Das mag jeder sehen, wie er will, aber für Leute wie mich ist das Argument "Emotionen" komplett irrelevant.
Wenn Emotionen in der Absolutheit „komplett irrelevant“ sind, dann ist es dir ja völlig egal, wer deutscher Meister wird. Du würdest dich weder freuen, wenn es der BVB wird, noch ärgern, wenn es Bayern wird. Denn auch das sind schon Emotionen.
Jetzt versuchst Du, mich absichtlich falsch zu verstehen. Das habe ich weder gesagt, noch gemeint. Aber wenn Du das so verstehen willst, nur zu.
Wenn man als neutraler Zuschauer ausschließlich im TV Fußball schaut und Null Bindung zu einem Verein hat, mag das ja vielleicht stimmen, dass Emotionen komplett irrelevant sind. Dann kann der VAR vielleicht eine Bereicherung sein. Aber ich würde mal schätzen, dass nur die wenigsten Zuschauer absolut neutral sind. Die meisten sind Anhänger eines Vereins und hoffen, dass dieser gewinnt.
Natürlich hofft man auf einen Sieg des eigenen Vereins, aber wenn der Gegner besser ist, dann kann man in einem fairen sportlichen Wettbewerb auch eine Niederlage akzeptieren. Dieser Gedanke des fairen und regelkonformen sportlichen Wettkampfs fehlt mir. Du skizzierst hier eine Einstellung zum Sport, die ich so nicht teile.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 17:28 (vor 999 Tagen) @ Nietzsche
Aber Sport allgemein und Fussball im speziellen lebt durch die Emotion und den Moment. Man hat mehr Fairness aber dem Spiel etwas essentielles wegenommen.
Nein. Das ist nicht allgemein wahr, das ist eine persönliche Präferenz. Ich widerspreche entschieden, weil ich das ganz anders beurteile. Mehr Fairness ist für mich in jeder Hinsicht besser als irgendwelche Emotionen.
Das heißt, du hättest lieber die Blauen 2001 zum deutschen Meister gemacht? Und gegen Málaga 2013 hättest du auch lieber auf den emotionalen Wahnsinn verzichtet?
Das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Es ist ja nicht so, dass solche emotionalen Momente ausschließlich durch Fehlentscheidungen hervorgerufen werden.Du nennst jetzt Beispiele, in denen eine Fehlentscheidung ausnahmsweise mal eine positive Wendung nimmt. Du musst natürlich auch alle Ärgernisse dagegen rechnen. Wir wären einmal mehr Pokalsieger, hätten die Bayern wesentlich öfter besiegt, hätten das Finale in London vielleicht gegen 10 Bayern gewonnen. Außerdem musst Du noch hinzurechnen, wie viele vom VAR korrigierte Entscheidungen positive Emotionen ausgelöst habe. Das gehört ja auch zur Rechnung.
Wenn wir lange genug suchen, wird man mit Sicherheit auch einen Pokalsieg und sogar eine Meisterschaft (2002?) finden, die wir dann weniger gewonnen hätten. Insofern stimmt das „einmal mehr“ vermutlich gar nicht. Und eine vom VAR korrigierte Entscheidung zu eigenen Gunsten löst nicht die gleichen Emotionen aus, weil die Prüfung Zeit in Anspruch nimmt und zumindest niemand vor Ort mitbekommt, was da überhaupt los war. Das ist doch nicht im Ansatz mit einer Explosion vergleichbar wie Málaga.
Es stimmt einfach nicht, dass die besten emotionalen Momente im Fußball nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Und selbst wenn es so wäre, was sollte das denn bitte für ein Sport sein?
Es hat niemand behauptet, dass sie ausschließlich nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Aber sehr häufig sind es gerade die besonders emotionalen Momente, die ohne Fehlentscheidung nicht möglich gewesen wären.
Beim Sport Fußball geht es um ganz viele Sachen, Technik, Talent, Athletik, Taktik, Strategie, Psychologie und natürlich auch Emotionen. Diese Emotionalität ist aber nicht das, was den Fußball für viele Leute ausmacht. Daher läuft diese Begründung bei vielen ins Leere.
Das mag jeder sehen, wie er will, aber für Leute wie mich ist das Argument "Emotionen" komplett irrelevant.
Wenn Emotionen in der Absolutheit „komplett irrelevant“ sind, dann ist es dir ja völlig egal, wer deutscher Meister wird. Du würdest dich weder freuen, wenn es der BVB wird, noch ärgern, wenn es Bayern wird. Denn auch das sind schon Emotionen.
Jetzt versuchst Du, mich absichtlich falsch zu verstehen. Das habe ich weder gesagt, noch gemeint. Aber wenn Du das so verstehen willst, nur zu.
Du hast zwar nichts gesagt, aber ganz klar geschrieben „komplett irrelevant“. Da gibt es nichts falsch zu verstehen und auch keine Steigerung mehr.
Wenn man als neutraler Zuschauer ausschließlich im TV Fußball schaut und Null Bindung zu einem Verein hat, mag das ja vielleicht stimmen, dass Emotionen komplett irrelevant sind. Dann kann der VAR vielleicht eine Bereicherung sein. Aber ich würde mal schätzen, dass nur die wenigsten Zuschauer absolut neutral sind. Die meisten sind Anhänger eines Vereins und hoffen, dass dieser gewinnt.
Natürlich hofft man auf einen Sieg des eigenen Vereins, aber wenn der Gegner besser ist, dann kann man in einem fairen sportlichen Wettbewerb auch eine Niederlage akzeptieren. Dieser Gedanke des fairen und regelkonformen sportlichen Wettkampfs fehlt mir. Du skizzierst hier eine Einstellung zum Sport, die ich so nicht teile.
Dann ist Fußball vielleicht die falsche Sportart für dich, denn da wirst du auch mit dem VAR aufgrund der Graubereiche nie die absolute Fairness reinkriegen. Fußball ist ein Fehlersport und hat schon immer davon gelebt, dreckig zu sein. Das ist doch das was ihn ausmacht, ansonsten kann man auch Tennis gucken.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Nietzsche, Donnerstag, 04.05.2023, 17:49 (vor 999 Tagen) @ markus
Es stimmt einfach nicht, dass die besten emotionalen Momente im Fußball nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Und selbst wenn es so wäre, was sollte das denn bitte für ein Sport sein?
Es hat niemand behauptet, dass sie ausschließlich nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Aber sehr häufig sind es gerade die besonders emotionalen Momente, die ohne Fehlentscheidung nicht möglich gewesen wären.
Nicht ausschließlich, aber sehr häufig? Ich kann Dir inhaltlich nicht folgen. Aber wenn Dir die schlechten Schiedsrichter am Ende mehr geben als nehmen, dann ist das doch eine tolle Sache. Für mich funktioniert das leider so nicht.
Das mag jeder sehen, wie er will, aber für Leute wie mich ist das Argument "Emotionen" komplett irrelevant.
Wenn Emotionen in der Absolutheit „komplett irrelevant“ sind, dann ist es dir ja völlig egal, wer deutscher Meister wird. Du würdest dich weder freuen, wenn es der BVB wird, noch ärgern, wenn es Bayern wird. Denn auch das sind schon Emotionen.
Jetzt versuchst Du, mich absichtlich falsch zu verstehen. Das habe ich weder gesagt, noch gemeint. Aber wenn Du das so verstehen willst, nur zu.
Du hast zwar nichts gesagt, aber ganz klar geschrieben „komplett irrelevant“. Da gibt es nichts falsch zu verstehen und auch keine Steigerung mehr.
Da kann man dann wohl nichts machen.
Natürlich hofft man auf einen Sieg des eigenen Vereins, aber wenn der Gegner besser ist, dann kann man in einem fairen sportlichen Wettbewerb auch eine Niederlage akzeptieren. Dieser Gedanke des fairen und regelkonformen sportlichen Wettkampfs fehlt mir. Du skizzierst hier eine Einstellung zum Sport, die ich so nicht teile.
Dann ist Fußball vielleicht die falsche Sportart für dich, denn da wirst du auch mit dem VAR aufgrund der Graubereiche nie die absolute Fairness reinkriegen. Fußball ist ein Fehlersport und hat schon immer davon gelebt, dreckig zu sein. Das ist doch das was ihn ausmacht, ansonsten kann man auch Tennis gucken.
Vielen Dank für den Versuch einer Beratung, aber ich komme gut ohne Deine Hilfe klar. Ich schaffe es schon ganz allein, mir meine Sportarten auszusuchen. Falls ich doch mal Deine Hilfe oder Deinen Rat brauche, melde ich mich, ok?
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
BloodsuckingZombie, Yharnam, Donnerstag, 04.05.2023, 17:38 (vor 999 Tagen) @ markus
Es hat niemand behauptet, dass sie ausschließlich nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Aber sehr häufig sind es gerade die besonders emotionalen Momente, die ohne Fehlentscheidung nicht möglich gewesen wären.
Ja sorry, aber das ist jetzt einfach ne unbelegte Behauptung.
Umgekehrt: Wäre Malaga also weniger geil gewesen, wenn Santana nicht im Abseits gestanden hätte? Natürlich nicht.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 17:49 (vor 999 Tagen) @ BloodsuckingZombie
Es hat niemand behauptet, dass sie ausschließlich nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Aber sehr häufig sind es gerade die besonders emotionalen Momente, die ohne Fehlentscheidung nicht möglich gewesen wären.
Ja sorry, aber das ist jetzt einfach ne unbelegte Behauptung.
Umgekehrt: Wäre Malaga also weniger geil gewesen, wenn Santana nicht im Abseits gestanden hätte? Natürlich nicht.
Nein, aber es war halt deutlich abseits und ein VAR hätte den Treffer doch ganz definitiv zurückgenommen. Das Ereignis hätte nicht stattgefunden.
Und mal angenommen, es hätte den Treffer ohne Abseits gegeben: Dann wäre es trotzdem weniger geil gewesen, weil man weiß, dass man sich gerade nur unter Vorbehalt freuen kann mit der Ungewissheit, dass es vielleicht nochmal überprüft wird.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
BloodsuckingZombie, Yharnam, Donnerstag, 04.05.2023, 17:58 (vor 999 Tagen) @ markus
Es hat niemand behauptet, dass sie ausschließlich nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Aber sehr häufig sind es gerade die besonders emotionalen Momente, die ohne Fehlentscheidung nicht möglich gewesen wären.
Ja sorry, aber das ist jetzt einfach ne unbelegte Behauptung.
Umgekehrt: Wäre Malaga also weniger geil gewesen, wenn Santana nicht im Abseits gestanden hätte? Natürlich nicht.
Nein, aber es war halt deutlich abseits und ein VAR hätte den Treffer doch ganz definitiv zurückgenommen. Das Ereignis hätte nicht stattgefunden.
Ja, aber das belegt trotzdem nicht, dass "emotionale Momente sehr häufig ohne Fehlentscheidungen" nicht möglich gewesen wären. Malaga war ja nicht geil, weil es ne Fehlentscheidung war. Und ist zudem nur ein einziges Beispiel.
Es gibt sicher emotionale Momente, bei denen es Fehlentscheidungen gab. Ebenso gibt es legendäre Momente, wo alles sauber abgelaufen ist. Ich sehe nicht, dass Fehlentscheidungen da irgend eine Relevanz haben.
Und mal angenommen, es hätte den Treffer ohne Abseits gegeben: Dann wäre es trotzdem weniger geil gewesen, weil man weiß, dass man sich gerade nur unter Vorbehalt freuen kann mit der Ungewissheit, dass es vielleicht nochmal überprüft wird.
Klar, das ist aber ein anderes Thema. Bei dem ich sogar mitgehen würde und das mein größtes Ärgernis mit dem VAR ist. Spontan freuen ist halt oft schwierig. Wenn ich Spiele relive bei BVBTV gucke, ist meine erste Reaktion auf ein Tor meistens, erstmal schnell 1-2 Minuten vorzuspulen, ob das Tor auch zählt. Nicht gerade optimal.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 18:25 (vor 999 Tagen) @ BloodsuckingZombie
bearbeitet von markus, Donnerstag, 04.05.2023, 18:30
Es hat niemand behauptet, dass sie ausschließlich nur durch Fehlentscheidungen entstehen. Aber sehr häufig sind es gerade die besonders emotionalen Momente, die ohne Fehlentscheidung nicht möglich gewesen wären.
Ja sorry, aber das ist jetzt einfach ne unbelegte Behauptung.
Umgekehrt: Wäre Malaga also weniger geil gewesen, wenn Santana nicht im Abseits gestanden hätte? Natürlich nicht.
Nein, aber es war halt deutlich abseits und ein VAR hätte den Treffer doch ganz definitiv zurückgenommen. Das Ereignis hätte nicht stattgefunden.
Ja, aber das belegt trotzdem nicht, dass "emotionale Momente sehr häufig ohne Fehlentscheidungen" nicht möglich gewesen wären. Malaga war ja nicht geil, weil es ne Fehlentscheidung war. Und ist zudem nur ein einziges Beispiel.
Geht ja auch eher darum, dass dieser Moment aufgrund einer VAR Überprüfung einfach gar nicht stattgefunden hätte.
Es gibt sicher emotionale Momente, bei denen es Fehlentscheidungen gab. Ebenso gibt es legendäre Momente, wo alles sauber abgelaufen ist. Ich sehe nicht, dass Fehlentscheidungen da irgend eine Relevanz haben.
Vielleicht war „sehr häufig“ falsch ausgedrückt. Es gibt besonders einprägsame Momente wie das Wembleytor, Maradonas Hand Gottes, oder auch die Meisterschaft 2001, wo Fehlentscheidungen eine sehr deutliche Relevanz hatten. Auch diese Momente, die wirklich jedem Fußballfan ein Begriff sind, hätte es so nicht gegeben. Und wer will denn bitte ernsthaft das indirekte Freistoßtor von Andersson und die weinenden Blauen, die dachten, dass sie Meister seien, missen? Dafür kann ein Stegemann noch weitere hundert mal blind sein, das würde das nicht aufwiegen. Und das schlimme ist: er war trotz VAR blind, also hat es nicht einmal was genützt.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Born-to-run, Donnerstag, 04.05.2023, 13:05 (vor 1000 Tagen) @ Davja89
Ich bleib aber dabei das die Faszination Fussball mehr verliert durch den VAR als gewinnt. Durch den VAR
Nun ja, aber ich finde es bis heute eher ärgerlich als faszinierend, dass 2014 die falsche Mannschaft DFB-Pokalsieger geworden ist (die gleiche, die schon 2013 das Championsleagu-Finale gewonnen hat, weil sie bis zum Schluss unberechtigter Weise vollzählig zu Ende spielen durfte).
Oder auch sehr verblüffend, wie 2010 Thierry Henry sich so spitzbübisch den Ball mit der Hand vorgelegt hat um in der Nachspielzeit das entscheidende Tor in der WM-Qualifikation gegen die Iren erzielt. Die sind bestimmt noch heute fasziniert darüber, wie es deswegen geschehen konnte das die Franzosen und nicht sie nicht zur WM durften.
Sorry, aber das empfinde ich da anders. Ich würde etwas weniger Ungerechtigkeiten als den größeren Gewinn sehen. Das auch der VAR, Fehlentscheidungen nicht völlig ausschließt ist nunmal so. Diese Erwartung ist einfach unrealistisch, solange Menschen involviert sind.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 15:41 (vor 999 Tagen) @ Born-to-run
Ich bleib aber dabei das die Faszination Fussball mehr verliert durch den VAR als gewinnt. Durch den VAR
Nun ja, aber ich finde es bis heute eher ärgerlich als faszinierend, dass 2014 die falsche Mannschaft DFB-Pokalsieger geworden ist (die gleiche, die schon 2013 das Championsleagu-Finale gewonnen hat, weil sie bis zum Schluss unberechtigter Weise vollzählig zu Ende spielen durfte).
Wobei fraglich ist, ob wir 2013 dann überhaupt im Finale gewesen wären. Der Wahnsinn rund um die letzten paar Minuten gegen Málaga wäre mit VAR aufgrund einer Abseitsposition gar nicht zustande gekommen. Dann hätte es auch keinen 4:1 Sieg gegen Real Madrid im Halbfinale gegeben. Momente, die jeder, der vor Ort mit dabei war, nie wieder vergessen wird.
Der VAR ist höchstens für den neutralen Fernsehzuschauer eine Bereicherung. Sobald man mitfiebert und mitleidet und Fußball nicht ausschließlich nur am TV verfolgt, ist das kompletter Murks.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
BloodsuckingZombie, Yharnam, Donnerstag, 04.05.2023, 17:34 (vor 999 Tagen) @ markus
bearbeitet von BloodsuckingZombie, Donnerstag, 04.05.2023, 17:53
Ich bleib aber dabei das die Faszination Fussball mehr verliert durch den VAR als gewinnt. Durch den VAR
Nun ja, aber ich finde es bis heute eher ärgerlich als faszinierend, dass 2014 die falsche Mannschaft DFB-Pokalsieger geworden ist (die gleiche, die schon 2013 das Championsleagu-Finale gewonnen hat, weil sie bis zum Schluss unberechtigter Weise vollzählig zu Ende spielen durfte).
Wobei fraglich ist, ob wir 2013 dann überhaupt im Finale gewesen wären. Der Wahnsinn rund um die letzten paar Minuten gegen Málaga wäre mit VAR aufgrund einer Abseitsposition gar nicht zustande gekommen. Dann hätte es auch keinen 4:1 Sieg gegen Real Madrid im Halbfinale gegeben. Momente, die jeder, der vor Ort mit dabei war, nie wieder vergessen wird.
Stimmt, den unsterblichen Malaga-Moment hätte es nicht gegeben. Weitergekommen wären wir trotzdem, weil Malagas zweites Tor auch abseits war.
Edit: Auch wenn das natürlich eine Milchmädchenbetrachtung ist, weil keiner weiß, wie sich das Spiel dann entwickelt hätte. Man kann aber trotzdem nicht ein irreguläres Tor rausrechnen und ein anderesn dann nicht.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus93, Sauerland, Donnerstag, 04.05.2023, 17:38 (vor 999 Tagen) @ BloodsuckingZombie
Ob wir aber ohne das 1:2 nochmal aufgewacht wären ist auch fraglich und mit 1:1 wäre Malaga weiter gewesen (Auswärtstorregel).
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 17:46 (vor 999 Tagen) @ markus93
Ob wir aber ohne das 1:2 nochmal aufgewacht wären ist auch fraglich und mit 1:1 wäre Malaga weiter gewesen (Auswärtstorregel).
Sicher, aber genauso gut hätten wir in der 93. Minute mit einem regulären Treffer gewinnen können... Warum hätte man nicht alles nach vorne werfen sollen?
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus93, Sauerland, Donnerstag, 04.05.2023, 19:44 (vor 999 Tagen) @ bambam191279
Klar, hätte alles passieren können, im Nachhinein ist nur eins sicher: Der BVB hat in einem Spiel mit 2 irregulären Treffern in einer furiosen Schlussphase mit 3:2 gewonnen ;-)
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Smeller, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 16:18 (vor 999 Tagen) @ markus
Wobei fraglich ist, ob wir 2013 dann überhaupt im Finale gewesen wären. Der Wahnsinn rund um die letzten paar Minuten gegen Málaga wäre mit VAR aufgrund einer Abseitsposition gar nicht zustande gekommen. Dann hätte es auch keinen 4:1 Sieg gegen Real Madrid im Halbfinale gegeben. Momente, die jeder, der vor Ort mit dabei war, nie wieder vergessen wird.
Dann vergisst du aber, dass das 2:1 für Malage auch irregulär, nämlich ebenfalls Abseits war. Es wäre definitiv dann nicht so irre geworden, aber wenn du beide Abseitstore wegnimmst, gewinnen wir 2:1. Und ich glaube nicht, dass das 4:1 wirklich mit der Art und Weise des Weiterkommens gegen Malaga in Korrelation steht.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 17:10 (vor 999 Tagen) @ Smeller
Wobei fraglich ist, ob wir 2013 dann überhaupt im Finale gewesen wären. Der Wahnsinn rund um die letzten paar Minuten gegen Málaga wäre mit VAR aufgrund einer Abseitsposition gar nicht zustande gekommen. Dann hätte es auch keinen 4:1 Sieg gegen Real Madrid im Halbfinale gegeben. Momente, die jeder, der vor Ort mit dabei war, nie wieder vergessen wird.
Dann vergisst du aber, dass das 2:1 für Malage auch irregulär, nämlich ebenfalls Abseits war. Es wäre definitiv dann nicht so irre geworden, aber wenn du beide Abseitstore wegnimmst, gewinnen wir 2:1. Und ich glaube nicht, dass das 4:1 wirklich mit der Art und Weise des Weiterkommens gegen Malaga in Korrelation steht.
Ja, wobei das schon deutlich knapper war und sowas immer vorkommen kann (auch mit VAR gibt es wahrscheinlich noch knappe Abseitstore, weil der Zeitpunkt des Abspiels nicht zu 100% fixiert werden kann). Aber beim 3:2 standen gleich vier oder fünf BVB Spieler klar im Abseits. Das hätte man in jedem Fall sehen müssen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
quincy123, Donnerstag, 04.05.2023, 16:00 (vor 999 Tagen) @ markus
Ah, das war mir nicht klar: Wir beschweren uns über Jahre über Fehlentscheidungen gegen uns (Pokal- und CL-Finale z.B.), halten die Fehlentscheidungen die für uns gut liefen (Malaga z.B.) aber in Ehren?
Alles klar :)
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 16:15 (vor 999 Tagen) @ quincy123
Ah, das war mir nicht klar: Wir beschweren uns über Jahre über Fehlentscheidungen gegen uns (Pokal- und CL-Finale z.B.), halten die Fehlentscheidungen die für uns gut liefen (Malaga z.B.) aber in Ehren?
Alles klar :)
Wenn dann sollte man die ganze Wahrheit als Maßstab nehmen ;-)
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Fuenffach-Abseits-vorm-BVB-Siegtor-article10444076.html
Und ja, Malaga war geil.......
Dennoch würden wir heute anders reden wenn wir da 2:2 spielen oder 1:2 durch das irreguläre Tor....
Kommt immer drauf an aus welcher Sicht man das betrachtet.....
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 16:39 (vor 999 Tagen) @ bambam191279
Ah, das war mir nicht klar: Wir beschweren uns über Jahre über Fehlentscheidungen gegen uns (Pokal- und CL-Finale z.B.), halten die Fehlentscheidungen die für uns gut liefen (Malaga z.B.) aber in Ehren?
Alles klar :)
Wenn dann sollte man die ganze Wahrheit als Maßstab nehmen ;-)https://www.n-tv.de/sport/fussball/Fuenffach-Abseits-vorm-BVB-Siegtor-article10444076.html
Und ja, Malaga war geil.......
Dennoch würden wir heute anders reden wenn wir da 2:2 spielen oder 1:2 durch das irreguläre Tor....
Kommt immer drauf an aus welcher Sicht man das betrachtet.....
Das gehört bei der Achterbahnfahrt mit dazu. Zu erwarten, dass es einen selbst nie im negativen treffen wird, geht natürlich nicht. Ein Stegemann muss man dann aushalten können.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 16:56 (vor 999 Tagen) @ markus
Ah, das war mir nicht klar: Wir beschweren uns über Jahre über Fehlentscheidungen gegen uns (Pokal- und CL-Finale z.B.), halten die Fehlentscheidungen die für uns gut liefen (Malaga z.B.) aber in Ehren?
Alles klar :)
Wenn dann sollte man die ganze Wahrheit als Maßstab nehmen ;-)https://www.n-tv.de/sport/fussball/Fuenffach-Abseits-vorm-BVB-Siegtor-article10444076.html
Und ja, Malaga war geil.......
Dennoch würden wir heute anders reden wenn wir da 2:2 spielen oder 1:2 durch das irreguläre Tor....
Kommt immer drauf an aus welcher Sicht man das betrachtet.....
Das gehört bei der Achterbahnfahrt mit dazu. Zu erwarten, dass es einen selbst nie im negativen treffen wird, geht natürlich nicht. Ein Stegemann muss man dann aushalten können.
Ein Stegemann auszuhalten ist sicherlich leichter als nen Hartmann...
Dennoch gehe ich Deinen Weg bezüglich der tollen Emotionen durch Fehlentscheidungen nicht mit, gerade wenn ich nur die letzten Jahre betrachte und die direkten Duelle mit den roten.....
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 17:58 (vor 999 Tagen) @ bambam191279
Ah, das war mir nicht klar: Wir beschweren uns über Jahre über Fehlentscheidungen gegen uns (Pokal- und CL-Finale z.B.), halten die Fehlentscheidungen die für uns gut liefen (Malaga z.B.) aber in Ehren?
Alles klar :)
Wenn dann sollte man die ganze Wahrheit als Maßstab nehmen ;-)https://www.n-tv.de/sport/fussball/Fuenffach-Abseits-vorm-BVB-Siegtor-article10444076.html
Und ja, Malaga war geil.......
Dennoch würden wir heute anders reden wenn wir da 2:2 spielen oder 1:2 durch das irreguläre Tor....
Kommt immer drauf an aus welcher Sicht man das betrachtet.....
Das gehört bei der Achterbahnfahrt mit dazu. Zu erwarten, dass es einen selbst nie im negativen treffen wird, geht natürlich nicht. Ein Stegemann muss man dann aushalten können.
Ein Stegemann auszuhalten ist sicherlich leichter als nen Hartmann...
Dennoch gehe ich Deinen Weg bezüglich der tollen Emotionen durch Fehlentscheidungen nicht mit, gerade wenn ich nur die letzten Jahre betrachte und die direkten Duelle mit den roten.....
Ich bin mir sehr sicher, dass wenn mal jemand eine objektive Auswertung machen würde, wir auf lange Sicht nicht überproportional benachteiligt werden. Das wird eine rein gefühlte und eingefärbte Ebene sein.
Und was bringen dir einzelne Schiedsrichter Entscheidungen in direkten Duellen gegen Bayern, wenn der Rückstand am Ende 10 bis 20 Punkte beträgt. Die Liga war so langweilig, dass die meisten dieser Spiele nicht wirklich relevant waren. Und ob man nun 0:5 oder 1:5 untergeht, ist dann auch egal.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 19:51 (vor 999 Tagen) @ markus
Ah, das war mir nicht klar: Wir beschweren uns über Jahre über Fehlentscheidungen gegen uns (Pokal- und CL-Finale z.B.), halten die Fehlentscheidungen die für uns gut liefen (Malaga z.B.) aber in Ehren?
Alles klar :)
Wenn dann sollte man die ganze Wahrheit als Maßstab nehmen ;-)https://www.n-tv.de/sport/fussball/Fuenffach-Abseits-vorm-BVB-Siegtor-article10444076.html
Und ja, Malaga war geil.......
Dennoch würden wir heute anders reden wenn wir da 2:2 spielen oder 1:2 durch das irreguläre Tor....
Kommt immer drauf an aus welcher Sicht man das betrachtet.....
Das gehört bei der Achterbahnfahrt mit dazu. Zu erwarten, dass es einen selbst nie im negativen treffen wird, geht natürlich nicht. Ein Stegemann muss man dann aushalten können.
Ein Stegemann auszuhalten ist sicherlich leichter als nen Hartmann...
Dennoch gehe ich Deinen Weg bezüglich der tollen Emotionen durch Fehlentscheidungen nicht mit, gerade wenn ich nur die letzten Jahre betrachte und die direkten Duelle mit den roten.....
Ich bin mir sehr sicher, dass wenn mal jemand eine objektive Auswertung machen würde, wir auf lange Sicht nicht überproportional benachteiligt werden. Das wird eine rein gefühlte und eingefärbte Ebene sein.Und was bringen dir einzelne Schiedsrichter Entscheidungen in direkten Duellen gegen Bayern, wenn der Rückstand am Ende 10 bis 20 Punkte beträgt. Die Liga war so langweilig, dass die meisten dieser Spiele nicht wirklich relevant waren. Und ob man nun 0:5 oder 1:5 untergeht, ist dann auch egal.
Wahrscheinlich wird sich das ganze irgendwo ausgleichen.
Aber gerade in Spielen gegen die Bayern wo es eng ist tun Fehlentscheidungen doppelt weh.
Ebenso wie Dinge die einfach nicht gesehen werden.
Ich weiß wir werden da nicht zueinander finden, dazu sehen wir das zu unterschiedlich.
Aber in einer von mir designten Welt gäbe es halt den Elfmeter für uns bei Haaland gegen boateng, die rote für ribery gegen Castro oder aber das Tor von Hummels im Pokal und den Platzverweis für Dante gegen Reus.....
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
majae, Muc, Donnerstag, 04.05.2023, 20:19 (vor 999 Tagen) @ bambam191279
Ich weiß wir werden da nicht zueinander finden, dazu sehen wir das zu unterschiedlich.
Aber in einer von mir designten Welt gäbe es halt den Elfmeter für uns bei Haaland gegen boateng, die rote für ribery gegen Castro oder aber das Tor von Hummels im Pokal und den Platzverweis für Dante gegen Reus.....
Torlinientechnik und auch die kalibrierte Abseitslinie stehen ja eigentlich gar nicht zur Diskussion, das sind jeweils eindeutige Fälle, die unabhängig vom Spiel und Schiedsrichter/VAR gleich entschieden werden und wohl auch subjektiv einen deutlichen Mehrwert an Fairness bringen. Genauso sollte der VAR imho bei Tätlichkeiten eingreifen (die sind ja quasi zu Null zurückgegangen seitdem) und auch bei Schwalben, die zu Elfern führen (Kontakt war da oder nicht). Bei allen anderen Sachen verlagert sich die Auslegung nur vom SR zum VAR und bietet damit eigentlich keine wirkliche Verbesserung. Auch fände ich es sinnvoll, wenn der SR von sich aus die Wiederholung anschauen kann. Das löst zwar nicht das Problem bei so arroganten Typen wie Stegemann, aber das ist dann wieder entweder ein strukturelles Problem des DFB oder auch einfach eine zwangsläufige Begleiterscheinung.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 20:34 (vor 999 Tagen) @ majae
Ich weiß wir werden da nicht zueinander finden, dazu sehen wir das zu unterschiedlich.
Aber in einer von mir designten Welt gäbe es halt den Elfmeter für uns bei Haaland gegen boateng, die rote für ribery gegen Castro oder aber das Tor von Hummels im Pokal und den Platzverweis für Dante gegen Reus.....
Torlinientechnik und auch die kalibrierte Abseitslinie stehen ja eigentlich gar nicht zur Diskussion, das sind jeweils eindeutige Fälle, die unabhängig vom Spiel und Schiedsrichter/VAR gleich entschieden werden und wohl auch subjektiv einen deutlichen Mehrwert an Fairness bringen. Genauso sollte der VAR imho bei Tätlichkeiten eingreifen (die sind ja quasi zu Null zurückgegangen seitdem) und auch bei Schwalben, die zu Elfern führen (Kontakt war da oder nicht). Bei allen anderen Sachen verlagert sich die Auslegung nur vom SR zum VAR und bietet damit eigentlich keine wirkliche Verbesserung. Auch fände ich es sinnvoll, wenn der SR von sich aus die Wiederholung anschauen kann. Das löst zwar nicht das Problem bei so arroganten Typen wie Stegemann, aber das ist dann wieder entweder ein strukturelles Problem des DFB oder auch einfach eine zwangsläufige Begleiterscheinung.
Ja, bei einfachen schwarz/weiß Entscheidungen, die mit Torlinientechnik in Echtzeit entschieden werden, kann glaube ich jeder damit leben. Ähnlich funktioniert das beim Abseits, wobei hier gestern jemand schrieb, dass zwischen zwei Frames größere Ungenauigkeiten entstehen können und nicht immer klar ist, welches Frame denn tatsächlich für den Zeitpunkt des Abspiels relevant ist.
Der Schiedsrichter kann übrigens schon heute aus Eigeninitiative die Bilder sehen. Das setzt aber logischerweise voraus, dass sich der Schiedsrichter unsicher ist. Wer sich absolut sicher ist, das richtige gesehen zu haben (und das war er), geht auch nicht zum Bildschirm und ist auf einen Hinweis des Typen im VAR Keller angewiesen. Und der hat irgendwie gepennt.
Robbie Hartmann am Samstag wieder im Einsatz
elliott, Wuppertal, Donnerstag, 04.05.2023, 20:41 (vor 999 Tagen) @ markus
VAR war jetzt nicht soooo super, also darf Robert Hartmann am Samstag als 4. Schiri zum Spitzenspiel Freiburg gegen Leipzig.
Der DFB ist immerhin konsequent in seiner Arschigkeit.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 16:08 (vor 999 Tagen) @ quincy123
Ah, das war mir nicht klar: Wir beschweren uns über Jahre über Fehlentscheidungen gegen uns (Pokal- und CL-Finale z.B.), halten die Fehlentscheidungen die für uns gut liefen (Malaga z.B.) aber in Ehren?
Alles klar :)
Ich beschwere mich gar nicht. Und natürlich halten wir Málaga in Ehren und werden jedes Jahr über die Social Media Accounts des BVB daran erinnert.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
quincy123, Donnerstag, 04.05.2023, 17:28 (vor 999 Tagen) @ markus
Für Dich war Bochum also ok? Ist halt so?
Ja, ich wäre dafür, dass das Spiel möglichst fehlerfrei geleitet wird, weil das eben für alle Beteiligten am fairsten ist. Der Schiedsrichter sollte nicht die dritte Partei sein, die das Ergebnis beeinflusst. Wenn das dazu führt, dass es kein Malaga gegeben hätte, dann ist das halt so.
Mit der Sichtweise, dass diese Emotionen doch "geil" sind, wie hier jemand sagte, will ich dann aber auch kein Gejammere über Bochum hören. Dann müssen wir ertragen Fehler auszuhalten - und es mag an meiner BVB-Brille liegen, aber mein Gefühl ist, dass wir öfter Pech als Glück hatten (CL-Finale, DFB Pokalfinale, Bochum, diverse Bayernspiele).
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
majae, Muc, Donnerstag, 04.05.2023, 18:09 (vor 999 Tagen) @ quincy123
Für Dich war Bochum also ok? Ist halt so?
Bochum wäre tausend mal erträglicher gewesen, wenn es eben keinen VAR gegeben hätte. Wenn ein Feldschiedsrichter in Echtzeit eine Situation falsch einschätzt, kann ich dem deutlich leichter verzeihen, als wenn das ein VAR in meinen Augen mutmaßlich macht, da reg ich mich dann auch noch fast eine Woche später drüber auf.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus, Donnerstag, 04.05.2023, 17:44 (vor 999 Tagen) @ quincy123
Für Dich war Bochum also ok? Ist halt so?
Ja, ich wäre dafür, dass das Spiel möglichst fehlerfrei geleitet wird, weil das eben für alle Beteiligten am fairsten ist. Der Schiedsrichter sollte nicht die dritte Partei sein, die das Ergebnis beeinflusst. Wenn das dazu führt, dass es kein Malaga gegeben hätte, dann ist das halt so.
Mit der Sichtweise, dass diese Emotionen doch "geil" sind, wie hier jemand sagte, will ich dann aber auch kein Gejammere über Bochum hören. Dann müssen wir ertragen Fehler auszuhalten - und es mag an meiner BVB-Brille liegen, aber mein Gefühl ist, dass wir öfter Pech als Glück hatten (CL-Finale, DFB Pokalfinale, Bochum, diverse Bayernspiele).
Ich wäre für die Abschaffung des VAR mit der Konsequenz, dass es mehr Fehlentscheidungen gibt, die dann aber wenigstens wieder Tatsachenentscheidungen wären. Und natürlich gehört dann auch eine falsch entschiedene Tatsachenentscheidung wie die gegen Bochum dazu. Wenn du als Fan eine emotionale Achterbahnfahrt willst (und das will doch eigentlich jeder, der wirklich mitfiebert), gehören dazu auch immer bittere Momente, die einen runterziehen. Ich mache das Unentschieden gegen Bochum auch nicht ausschließlich am Schiedsrichter fest. Man hätte ja trotzdem noch gewinnen können. Und wenn man massenhaft Chancen liegen lässt, ist keineswegs gesichert, dass der Elfmeter reingegangen wäre. Das wäre halt nur eine zusätzliche Chance gewesen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 17:49 (vor 999 Tagen) @ markus
Für Dich war Bochum also ok? Ist halt so?
Ja, ich wäre dafür, dass das Spiel möglichst fehlerfrei geleitet wird, weil das eben für alle Beteiligten am fairsten ist. Der Schiedsrichter sollte nicht die dritte Partei sein, die das Ergebnis beeinflusst. Wenn das dazu führt, dass es kein Malaga gegeben hätte, dann ist das halt so.
Mit der Sichtweise, dass diese Emotionen doch "geil" sind, wie hier jemand sagte, will ich dann aber auch kein Gejammere über Bochum hören. Dann müssen wir ertragen Fehler auszuhalten - und es mag an meiner BVB-Brille liegen, aber mein Gefühl ist, dass wir öfter Pech als Glück hatten (CL-Finale, DFB Pokalfinale, Bochum, diverse Bayernspiele).
Ich wäre für die Abschaffung des VAR mit der Konsequenz, dass es mehr Fehlentscheidungen gibt, die dann aber wenigstens wieder Tatsachenentscheidungen wären. Und natürlich gehört dann auch eine falsch entschiedene Tatsachenentscheidung wie die gegen Bochum dazu. Wenn du als Fan eine emotionale Achterbahnfahrt willst (und das will doch eigentlich jeder, der wirklich mitfiebert), gehören dazu auch immer bittere Momente, die einen runterziehen. Ich mache das Unentschieden gegen Bochum auch nicht ausschließlich am Schiedsrichter fest. Man hätte ja trotzdem noch gewinnen können. Und wenn man massenhaft Chancen liegen lässt, ist keineswegs gesichert, dass der Elfmeter reingegangen wäre. Das wäre halt nur eine zusätzliche Chance gewesen.
Bei diesem Argument gehe ich ja mit Dir mit, aber ich als BVB Fan habe den VAR tatsächlich befürwortet, weil es gerade in unseren Spielen gegen die Bayern extrem merkwürdige Entscheidungen gegen uns oder aber nicht für uns gab.
Seien es 11m gewesen, Fouls, oder aber die Handvoll Tätlichkeiten die sich Ribery und Co so geleistet haben.
Dass der VAR dies nicht eindämmen konnte ist natürlich absolut ein Plädoyer gegen selbigen, aber es macht es zumindest immerhin in der Theorie anschaulicher, wie sehr (ja ich weis subjektiv) pro FCB geurteilt wird.....
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 04.05.2023, 13:52 (vor 1000 Tagen) @ Born-to-run
Ich bleib aber dabei das die Faszination Fussball mehr verliert durch den VAR als gewinnt. Durch den VAR
Nun ja, aber ich finde es bis heute eher ärgerlich als faszinierend, dass 2014 die falsche Mannschaft DFB-Pokalsieger geworden ist (die gleiche, die schon 2013 das Championsleagu-Finale gewonnen hat, weil sie bis zum Schluss unberechtigter Weise vollzählig zu Ende spielen durfte).Oder auch sehr verblüffend, wie 2010 Thierry Henry sich so spitzbübisch den Ball mit der Hand vorgelegt hat um in der Nachspielzeit das entscheidende Tor in der WM-Qualifikation gegen die Iren erzielt. Die sind bestimmt noch heute fasziniert darüber, wie es deswegen geschehen konnte das die Franzosen und nicht sie nicht zur WM durften.
Sorry, aber das empfinde ich da anders. Ich würde etwas weniger Ungerechtigkeiten als den größeren Gewinn sehen. Das auch der VAR, Fehlentscheidungen nicht völlig ausschließt ist nunmal so. Diese Erwartung ist einfach unrealistisch, solange Menschen involviert sind.
Ich kann Eurer beider Argumentationen nachvollziehen und unterschreiben.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
burz, Lünen, Donnerstag, 04.05.2023, 10:40 (vor 1000 Tagen) @ quincy123
Vieles drin in Deinem Text, was ich genauso sehe.
Insbesondere die Frage, warum der Schiri das letzte Wort haben muss. Dann braucht der Schiri auch nicht zum TV zu rennen.
3 VARs pro Spiel und die Mehrheit (2:1) entscheidet. Oder ist es tatsächlich so, dass der Schiri auf dem Feld eine Wahrnehmung haben kann, die sich am TV nicht abbilden lässt? Ich glaube eher, dass die Wahrnehmung auf dem Feld oft verfälscht ist und so nicht stattgefunden hat. Und genau dies führt dann zu unerklärlichen Entscheidungen des Schiris vorm TV, weil er nicht wahrhaben will, was er da sieht.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 11:03 (vor 1000 Tagen) @ burz
Vieles drin in Deinem Text, was ich genauso sehe.
Insbesondere die Frage, warum der Schiri das letzte Wort haben muss. Dann braucht der Schiri auch nicht zum TV zu rennen.
3 VARs pro Spiel und die Mehrheit (2:1) entscheidet. Oder ist es tatsächlich so, dass der Schiri auf dem Feld eine Wahrnehmung haben kann, die sich am TV nicht abbilden lässt? Ich glaube eher, dass die Wahrnehmung auf dem Feld oft verfälscht ist und so nicht stattgefunden hat. Und genau dies führt dann zu unerklärlichen Entscheidungen des Schiris vorm TV, weil er nicht wahrhaben will, was er da sieht.
Das Problem mit den 3 VAR´s sehe ich persönlich aber weiterhin in der Inkompetenz der deutschen Schiris die man ja jeden Spieltag bewundern kann....
Und dann sind wir wieder beim Thema eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...
Daher hatte ich ja vorgeschlagen ehemalige Fussballer mit ins Boot zu holen.
Wurde zwar von einigen als nicht machbar und lächerlich abgetan, aber ich sehe ja mit ein Hauptproblem an der theoretischen und überhaupt nicht praxisorientierten Denke unserer Schiris .
Ob dann da 3 oder 13 im Keller sitzen, wenn die alle so getrimmt werden, Prost Mahlzeit.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
burz, Lünen, Donnerstag, 04.05.2023, 11:15 (vor 1000 Tagen) @ bambam191279
Vieles drin in Deinem Text, was ich genauso sehe.
Insbesondere die Frage, warum der Schiri das letzte Wort haben muss. Dann braucht der Schiri auch nicht zum TV zu rennen.
3 VARs pro Spiel und die Mehrheit (2:1) entscheidet. Oder ist es tatsächlich so, dass der Schiri auf dem Feld eine Wahrnehmung haben kann, die sich am TV nicht abbilden lässt? Ich glaube eher, dass die Wahrnehmung auf dem Feld oft verfälscht ist und so nicht stattgefunden hat. Und genau dies führt dann zu unerklärlichen Entscheidungen des Schiris vorm TV, weil er nicht wahrhaben will, was er da sieht.
Das Problem mit den 3 VAR´s sehe ich persönlich aber weiterhin in der Inkompetenz der deutschen Schiris die man ja jeden Spieltag bewundern kann....
Und dann sind wir wieder beim Thema eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...
Daher hatte ich ja vorgeschlagen ehemalige Fussballer mit ins Boot zu holen.
Wurde zwar von einigen als nicht machbar und lächerlich abgetan, aber ich sehe ja mit ein Hauptproblem an der theoretischen und überhaupt nicht praxisorientierten Denke unserer Schiris .
Ob dann da 3 oder 13 im Keller sitzen, wenn die alle so getrimmt werden, Prost Mahlzeit.
Ich bezweifle aber, dass es die ehemaligen Fußballer besser machen. Siehe Hamann mit seiner exklusiven Meinung. Da sind ja sogar Stegemanns Erläuterungen im Nachgang angenehmer.
Davon losgelöst braucht es ein transparentes Beurteilungssystem der Schiedsrichter, das öffentlich einsehbar sein sollte. Ist zwar nicht schön für die Herren, aber bei dem Verdienst sollten sie das verkraften können.
Zumal die dann endlich transparente Einschätzung zu einzelnen Szenen dann auch dazu führen sollte, dass sich leichter ein allgemeines Verständnis zu strittigen Szenen herausstellen sollte. Die Öffentlichkeit hätte so die Möglichkeit Inkontinenzen in der Regelauslegung offenzulegen. Genau diese fehlende Transparenz ist m.E. der Hauptgrund für die zum Teil völlig unverständlichen Entscheidungen der Schiris.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 11:23 (vor 1000 Tagen) @ burz
Vieles drin in Deinem Text, was ich genauso sehe.
Insbesondere die Frage, warum der Schiri das letzte Wort haben muss. Dann braucht der Schiri auch nicht zum TV zu rennen.
3 VARs pro Spiel und die Mehrheit (2:1) entscheidet. Oder ist es tatsächlich so, dass der Schiri auf dem Feld eine Wahrnehmung haben kann, die sich am TV nicht abbilden lässt? Ich glaube eher, dass die Wahrnehmung auf dem Feld oft verfälscht ist und so nicht stattgefunden hat. Und genau dies führt dann zu unerklärlichen Entscheidungen des Schiris vorm TV, weil er nicht wahrhaben will, was er da sieht.
Das Problem mit den 3 VAR´s sehe ich persönlich aber weiterhin in der Inkompetenz der deutschen Schiris die man ja jeden Spieltag bewundern kann....
Und dann sind wir wieder beim Thema eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus...
Daher hatte ich ja vorgeschlagen ehemalige Fussballer mit ins Boot zu holen.
Wurde zwar von einigen als nicht machbar und lächerlich abgetan, aber ich sehe ja mit ein Hauptproblem an der theoretischen und überhaupt nicht praxisorientierten Denke unserer Schiris .
Ob dann da 3 oder 13 im Keller sitzen, wenn die alle so getrimmt werden, Prost Mahlzeit.
Ich bezweifle aber, dass es die ehemaligen Fußballer besser machen. Siehe Hamann mit seiner exklusiven Meinung. Da sind ja sogar Stegemanns Erläuterungen im Nachgang angenehmer.
Naja, man muss ja nicht immer die extremen raussuchen.... Effenberg sagte das war Foul und den halte ich schon für nen Schwätzer.
Es gibt genug ExSpieler ohne ne Profilneurose und es müssen ja keine Stars sein.
Profi bist Du bis in die 3. Liga rein....
Wir müssen mal von den Extremen wegkommen.
Davon losgelöst braucht es ein transparentes Beurteilungssystem der Schiedsrichter, das öffentlich einsehbar sein sollte. Ist zwar nicht schön für die Herren, aber bei dem Verdienst sollten sie das verkraften können.
Das verhindert ja das in sich geschlossene System der Vetternwirtschaft beim DFB...
Zumal die dann endlich transparente Einschätzung zu einzelnen Szenen dann auch dazu führen sollte, dass sich leichter ein allgemeines Verständnis zu strittigen Szenen herausstellen sollte. Die Öffentlichkeit hätte so die Möglichkeit Inkontinenzen in der Regelauslegung offenzulegen. Genau diese fehlende Transparenz ist m.E. der Hauptgrund für die zum Teil völlig unverständlichen Entscheidungen der Schiris.
Sehr geil ;-)
Ja, Schiris sollten tatsächlich mehr beurteilt werden.
Allerdings sehe ich so ne 1:1 Übertragung in Echtzeit als schwierig, ich finde schon gewisse Dinge die da auf dem Platz kommuniziert werden dürfen ruhig intern bleiben.
Aber klar, da ist man dann auch schnell beim Thema Zensur und raussuchen von der "richtigen" Kommunikation
Persönlich wäre es schon toll, wenn der Schiri ähnlich wie im Football kurz sagt warum er so entschieden hat....wobei die Pfeifkonzerte zu Beginn bestimmt extrem wären.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
burz, Lünen, Donnerstag, 04.05.2023, 10:07 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Die Trainer Challenge hat auch den Nachteil, dass bis zum Ziehen der Challenge kein Austausch mit dem Schiri stattfindet. Wieviel Zeit bekommt der Trainer dann bis zum Ziehen der Challenge? Bis zur ersten Unterbrechung? Was ist, wenn der Ball direkt nach dem Event ins Aus geht und der Einwurf durch die zitternde Mannschaft sofort ausgeführt wird? Hier würde der VAR den Schiri meines Wissens um Unterbrechung bitten. Das kann der Trainer ja nicht machen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
JohnDo8485, Kreis Mettmann, Donnerstag, 04.05.2023, 09:55 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Also damit spricht Drees seinen eingesetzten VAR Kollegen insgesamt jegliche Qualität ab.
Letztendlich sagt er doch, dass ein Trainer, in der Kürze der Zeit eine bessere und richtige Einschätzung der Situation abliefern kann (und den Schiri zum Monitor bittet) also es ein VAR getan hat/ hätte.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 04.05.2023, 14:16 (vor 999 Tagen) @ JohnDo8485
Also damit spricht Drees seinen eingesetzten VAR Kollegen insgesamt jegliche Qualität ab.
Letztendlich sagt er doch, dass ein Trainer, in der Kürze der Zeit eine bessere und richtige Einschätzung der Situation abliefern kann (und den Schiri zum Monitor bittet) also es ein VAR getan hat/ hätte.
Und zwar auf einem Tablet auf dem Schoß eines Assistenten.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
DOinK, Köln, Donnerstag, 04.05.2023, 09:51 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Perfider Zug - darauf zu verweisen, dass etwas hätte geholfen haben können, das es aber so leider nicht gibt.
Es hätte schon ganz bodenständig und mit Bordmitteln geholfen, wenn das Schiedsrichter-Gespann seine Aufgabe wahrgenommen hätte.
Aber erst darauf zu verweisen, dass der BVB sicher härter hätte beschweren müssen (um dann wieder zu sagen, dass das der Auslöser für die Ausbrüche gegen das Schiedsrichterwesen im Amateurbereich ist) und dann auf die nicht vorhandene Trainer-Challenge zu verweisen, ist bodenlos.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus93, Sauerland, Donnerstag, 04.05.2023, 10:11 (vor 1000 Tagen) @ DOinK
Perfider Zug - darauf zu verweisen, dass etwas hätte geholfen haben können, das es aber so leider nicht gibt.
Es hätte schon ganz bodenständig und mit Bordmitteln geholfen, wenn das Schiedsrichter-Gespann seine Aufgabe wahrgenommen hätte.
Aber erst darauf zu verweisen, dass der BVB sicher härter hätte beschweren müssen (um dann wieder zu sagen, dass das der Auslöser für die Ausbrüche gegen das Schiedsrichterwesen im Amateurbereich ist) und dann auf die nicht vorhandene Trainer-Challenge zu verweisen, ist bodenlos.
Dieses Argument ist auch echt bodenlos. Als ob Amateurkicker nicht selbstdenkende Individuen wären die alles nachmachen was die Profimillionäre so machen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 10:51 (vor 1000 Tagen) @ markus93
bearbeitet von bambam191279, Donnerstag, 04.05.2023, 11:01
Perfider Zug - darauf zu verweisen, dass etwas hätte geholfen haben können, das es aber so leider nicht gibt.
Es hätte schon ganz bodenständig und mit Bordmitteln geholfen, wenn das Schiedsrichter-Gespann seine Aufgabe wahrgenommen hätte.
Aber erst darauf zu verweisen, dass der BVB sicher härter hätte beschweren müssen (um dann wieder zu sagen, dass das der Auslöser für die Ausbrüche gegen das Schiedsrichterwesen im Amateurbereich ist) und dann auf die nicht vorhandene Trainer-Challenge zu verweisen, ist bodenlos.
Dieses Argument ist auch echt bodenlos. Als ob Amateurkicker nicht selbstdenkende Individuen wären die alles nachmachen was die Profimillionäre so machen.
Ist sowas der Auslöser ?
Sicher nicht.
Machen Fussballer ab der F- Jugend bis hin zu den Alten Herren das Drama und die Theatralik der Profis nach?
Absolut.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
markus93, Sauerland, Donnerstag, 04.05.2023, 12:39 (vor 1000 Tagen) @ bambam191279
Machen Sie es nach oder ist Fußball einfach von Emotionen geprägt?
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 12:52 (vor 1000 Tagen) @ markus93
Machen Sie es nach oder ist Fußball einfach von Emotionen geprägt?
Also, der 12fache Neymar ist eher nicht den Emotionen geschuldet.
Das obligatorische :SCHIRIIIIIIIIIIII schon......
Das aber Foulspiele zelebriert werden, Karten gefordert und Schwalben mit dreifachem Rittberger inkl. großem Aufgeschrei praktiziert werden hat nix mit Emotionen zu tun.
BTW. gestellter Jubel ist auch den Emotionen geschuldet und Ronaldo und Co haben Ihre Signature Jubel von den Bolzplätzen und nicht umgekehrt?
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 04.05.2023, 09:50 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Ist doch alles für die hohle Hand.
Was passiert, wenn trotz Challenge ein Schiedsrichter katastrophal falsch entscheidet?
Wird dann ein Schiedsrichterältestenrat einberufen der solche Szenen mit schwarzen oder weißen Rauch beurteilt?
Und wenn die sich irren gibts dann eine Entscheidung durch Zweikampf bis zum Tod?
Entweder die Schiedsrichter arbeiten so langsam mal an ihrer Qualität oder man sollte den VAR für alle Entscheidungen mit "Spielraum" abschaffen.
Unfähige Pfeifen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 04.05.2023, 09:01 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
Das System VAR hat alles zur Verfügung gestellt, das es gebraucht hätte, um die richtige Entscheidung zu treffen. Die handelnden Personen haben die zur Verfügung stehenden Werkzeuge (Review-Area) bewusst nicht genutzt (obwohl sie vom Trainer ausdrücklich dazu angehalten wurden).
Nun soll man das Regelwerk dahingehend ändern, dass der Schiedsrichter gezwungen werden kann, in die Review-Area zu gehen?
Das ist doch absurd.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bobschulz, MS, Donnerstag, 04.05.2023, 09:22 (vor 1000 Tagen) @ homer73
Das System VAR hat alles zur Verfügung gestellt, das es gebraucht hätte, um die richtige Entscheidung zu treffen. Die handelnden Personen haben die zur Verfügung stehenden Werkzeuge (Review-Area) bewusst nicht genutzt (obwohl sie vom Trainer ausdrücklich dazu angehalten wurden).
Nun soll man das Regelwerk dahingehend ändern, dass der Schiedsrichter gezwungen werden kann, in die Review-Area zu gehen?
Das ist doch absurd.
Es liegt auch an der UNFähigkeit der Agierenden. Stieler hätte im Pokal selbst bei Einspruch sich die Szenen an JBG nicht angeguckt. Solange die SR sich als Gockel präsentieren und nicht als Teamplayer, die lieber insgesamt richtig als sofort richtig pfeifen wollen ("ich habe den Anspruch an mich, das auffem Platz zu erkennen"SS). Diesen Anspruch wird doch SS an RH übermittelt haben und ihm vorm Spiel etwas signalisiert haben was de facto sagte: "wenn es nicht 100% klar daneben ist: Halt's Maul!"
Warum macht Drees so einen Nebenkriegsplatz auf? Um abzulenken, von der Unfähigkeit von seinem Untergebenen Robert Hartmann. Der hat immer noch nicht die Courage sich zu stellen und etwas zu sagen, was evtl erklären könnte, wie man annähernd auf die Idee kommen kann, es wäre kein Elfer gewesen. Bei mehreren Perspektiven. Stegemann konnte man- neben seinen Vorbereitungen "Adeyemi
als Schwalbenkönig" - zumindest die ledigliche eine (aber durch seine Voreingenommenheit geprägte!) Perspektive zugute halten.
Terzic hätte das Foul an Can beim Gegentor überprüfen lassen, dann wäre seine Challenge weg gewesen. Ergebnis: offen, in Bochum darf man als Bochumer ja schieben. Und Stegemann hätte sich ja auf Stieler berufen können, der ja selbst das extrem kräftige Stoßen nicht als Foul sah.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 04.05.2023, 09:28 (vor 1000 Tagen) @ bobschulz
Im Prinzip wird ja jedes Tor und jedes mögliche Foul im 16er (und jeder Platzverweis) ja automatisch "gechallenged".
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
bobschulz, MS, Donnerstag, 04.05.2023, 09:45 (vor 1000 Tagen) @ homer73
bearbeitet von bobschulz, Donnerstag, 04.05.2023, 10:05
Im Prinzip wird ja jedes Tor und jedes mögliche Foul im 16er (und jeder Platzverweis) ja automatisch "gechallenged".
Was mir einfach die beiden Aktionen (Fouls an JBG und das an Adeyemi!) noch unerklärlicher macht. Stieler hätte sich 5 Minuten Videostudium schenken können, wenn er einfach das sehr klare Schubsen als Foul erkannt hätte! Und es war v.a deswegen auch entscheidend, da ja eben JBG durch den Schubser gerade nicht aus dem 16er raus war(?) als der Ball die Hand berührte.
Und wenn Hartmann nicht umgeschaltet hatte, kann man nur fragen, was sein Augenarzt beruflich macht! Und reden kann der auch immer noch nicht. Es werden andere Nebenschauplätze aufgemacht, aber Robert Hartmann geht nicht an die Öffentlichkeit. Was soll er auch sagen? "Ich bin unfähig" wäre ehrlich, würde ihm aber wohl keiner abnehmen, dass man so unfähig sein kann.
Und das G'schmäckle, dass RH aus Bayern kommt, hat der VAR-(Un)Verantwortliche Dr. Drees zu verantworten, der eben deshalb Nebelkerzen wirft. Ein VAR aus einem der 20 anderen Landesverbände hätte zumindest weniger Beigeschamck gehabt.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Feierabend, Hamm, Donnerstag, 04.05.2023, 09:21 (vor 1000 Tagen) @ homer73
Das System VAR hat alles zur Verfügung gestellt, das es gebraucht hätte, um die richtige Entscheidung zu treffen. Die handelnden Personen haben die zur Verfügung stehenden Werkzeuge (Review-Area) bewusst nicht genutzt (obwohl sie vom Trainer ausdrücklich dazu angehalten wurden).
Nun soll man das Regelwerk dahingehend ändern, dass der Schiedsrichter gezwungen werden kann, in die Review-Area zu gehen?
Das ist doch absurd.
Fände so eine Challenge nicht komplett verkehrt, allerdings kann ich mir vorstellen, dass so Strategen wie Stegemann, oder früher Stark, sich das dann zwar ansehen, aus Trotz aber bei Ihrer Meinung bleiben.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Thomas, Dortmund, Donnerstag, 04.05.2023, 09:22 (vor 1000 Tagen) @ Feierabend
Fände so eine Challenge nicht komplett verkehrt, allerdings kann ich mir vorstellen, dass so Strategen wie Stegemann, oder früher Stark, sich das dann zwar ansehen, aus Trotz aber bei Ihrer Meinung bleiben.
Oder aber sie sehen sich es erst an, wenn es gechallenged(?) wird. Vorher ist der Protest ja nicht ausreichend.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Gazelle, Donnerstag, 04.05.2023, 09:56 (vor 1000 Tagen) @ Thomas
Das Problem an den Challenges ist, dass dadurch die Schwelle für ein Eingreifen des VAR nochmal erhöht wird, da die Verantwortung quasi auf die Trainer abgewälzt wird und die Schiedsrichter sich denken "solange es keine Challenge gibt, kann ich ruhig weiterlaufen lassen, da meine Entscheidung ja nicht so falsch gewesen sein kann". Und wenn man dann pro Halbzeit nur eine oder zwei Challenges hat, dann wird man häufig doch wieder das Problem haben, dass man gegen die falsche Entscheidung in der Nachspielzeit dann doch wieder nichts machen kann, weil die Challenges aufgebraucht sind.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 04.05.2023, 10:01 (vor 1000 Tagen) @ Gazelle
Das Problem an den Challenges ist, dass dadurch die Schwelle für ein Eingreifen des VAR nochmal erhöht wird, da die Verantwortung quasi auf die Trainer abgewälzt wird und die Schiedsrichter sich denken "solange es keine Challenge gibt, kann ich ruhig weiterlaufen lassen, da meine Entscheidung ja nicht so falsch gewesen sein kann". Und wenn man dann pro Halbzeit nur eine oder zwei Challenges hat, dann wird man häufig doch wieder das Problem haben, dass man gegen die falsche Entscheidung in der Nachspielzeit dann doch wieder nichts machen kann, weil die Challenges aufgebraucht sind.
Eben.
Die Hürde, in der ersten Minute eine Challenge zu ziehen, ist viel höher, als sie in der Nachspielzeit zu ziehen.
Was das mit dem Spiel macht, können wir noch gar nicht abschätzen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
Ulrich, Donnerstag, 04.05.2023, 08:33 (vor 1000 Tagen) @ Newsteam
VAR-Chef des DFB zeigt sich weiterhin offen
Quelle: Kicker
Helfen würde es z.B., wenn man auf dem Platz und vor dem Monitor auf Qualität setzen würde. Und aus Vorfällen wie denen in Bochum Konsequenzen ziehen würde. Ein Spieler, der seine Leistung nicht bringt, findet sich auf der Bank wieder. Hartmann und Stegemann werden aber weiter eingesetzt, als sei nichts geschehen.
Drees: Trainer-Challenge hätte in Bochum geholfen
DJZigzag, Donnerstag, 04.05.2023, 08:45 (vor 1000 Tagen) @ Ulrich
Die sollen nicht so einen Müll erzählen - das einzige was geholfen hätte :Weniger Nähe zu den Bauern
So haben sie im 10 Jahr ein künstliches System aufrechterhalten
Aber Hartmann und Co können sich auf ein lebenslanges Spießrutenlaufen einstellen vor BVB Fans - wenn das die entscheidenden Punkte gewesen sind - SO viele sind nicht nur wütend hört man
Ob das das Pöstchen wert gewesen ist ..?
Wie kann man nicht über die Brisanz von klarsten und offensichtlichen Fehlentscheidungen der letzten 10 Jahre Bescheid wissen ?