Allgemeine Newsschlagzeilen vom 02.05.2023 (Fußball und Sport allgemein)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 07:00 (vor 1002 Tagen)
Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.
PSG suspendiert Messi für zwei Wochen wegen Trip nach Saudi-Arabien
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 02.05.2023, 22:55 (vor 1001 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
So ganz klar scheint es nicht zu sein, ob Messi ‚eigenmächtig abwesend‘ war oder nicht. Auf jeden Fall war er mit seiner Familie direkt nach der Niederlage seines Clubs nach Saudi-Arabien abgeflogen. PSG-Trainer Galtier hatte nach dieser Niederlage die beiden eigentlich vorgesehenen freien Tage gestrichen.
Wie auch immer, die Clubführung war not amused und suspendierte Messi für zwei Wochen bei entsprechender Gehaltskürzung.
Messi ist Tourismus-Botschafter für Saudi-Arabien. Dass man dort interessiert ist, nach Cristiano Ronaldo nun auch noch Messi in der dortigen Liga kicken zu lassen, ist ein offenes Geheimnisse.
Messis Suspendierung bei PSG - Akt der Verzweiflung
Franke, Mittwoch, 03.05.2023, 23:07 (vor 1000 Tagen) @ Will Kane
Beim Spiegel hinter der Zahlschranke.
Die Personalkosten des Klubs liegen mit 728 Millionen Euro über den gesamten Einnahmen.
Das ist so völlig daneben. Die könnten alles gewinnen und ein neutraler Fußballfreund sollte trotzdem nicht sagen "toll, was die machen".
PSG suspendiert Messi für zwei Wochen wegen Trip nach Saudi-Arabien
micha87, bei Berlin, Mittwoch, 03.05.2023, 00:05 (vor 1001 Tagen) @ Will Kane
PSG reagiert mMn in der Causa sehr unsouverän, die Saison ist eh weitestgehend gelaufen. Der Trainer scheint ebenfalls angezählt und nun jagd man Messi vom Hof bzw. will er nicht verlängern. Die Zeit in Paris hat sich sicherlich finanziell gelohnt, aber sportlich konnte Messi dort nicht das Ziel des CL-Gewinns realisieren. Wenn er jetzt nach Saudi Arabien wechseln möchte wäre das keine Überraschung. Die Zahlen sind eben wahnsinnig interessant, ansonsten wäre ein Christiano dort auch nicht hingegangen. Für PSG wiederum stellt sich die Frage was sie überhaupt wollen? Naiv gesagt, die bringen zig Talente raus, weshalb formen sie daraus nicht Mal eine Mannschaft mit der sie die CL gewinnen könnten? Anstelle dessen holen sie dann große Namen in die Modestadt. Sei es damals Beckham, Ibrahimovic, Neymar, Ramos, Messi usw..
PSG suspendiert Messi für zwei Wochen wegen Trip nach Saudi-Arabien
Kruemelmonster09, Mittwoch, 03.05.2023, 06:12 (vor 1001 Tagen) @ micha87
Saudi-Arabien ist doch der Erzfeind von Katar.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Ausflug nach beispielsweise Abu Dhabi entspannter gesehen worden wäre.
34. Spieltag: SV Sandhausen - Hamburger SV
SpielDesJahrhunderts, Karlsruhe, Dienstag, 02.05.2023, 19:33 (vor 1001 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Sandhausen ist ja nun nicht gerade als Zuschauermagnet bekannt, aber für das letzte Saisonspiel gegen den HSV sind bei Twitter schon diverse Nieren und Jungfrauen im Angebot. :-)
Aktuell gibt es im Online-Ticketshop des SVS nicht mal mehr einen Hinweis auf die Paarung.
34. Spieltag: SV Sandhausen - Hamburger SV
guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 03.05.2023, 09:03 (vor 1001 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts
Sandhausen ist ein beliebtes Aufstiegspflaster.
Ich war 2017 und 2018 dort, als Hannover bzw. Nürnberg hochgegangen sind. Platzsturm inklusive.
In den letzten 3 Partien hat der SVS wieder zu seinem ergebnisorientierten Fußball zurückgefunden, der ihn nun schon 11 Jahre in der 2. Liga hält. Hinter St. Pauli sind sie sozusagen der 2. Liga-Dino ;)
Vermutlich haben sie aber zu spät wieder zu ihrer alten Form zurückgefunden. Nichtsdestotrotz haben sie das Potential den Hamburgern vor ausverkauftem Haus (mit 70 % HSV Fans) den Relegationsplatz zu vermiesen. Schaun wir mal ;)
34. Spieltag: SV Sandhausen - Hamburger SV
Smeller, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 20:14 (vor 1001 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts
Das war doch vor ein paar Jahren ebenfalls das letzte Spiel, wo der glorreiche HSV gegen Sandhausen so richtig untergegangen ist und ein gewisser Dennis Diekmeier sein erstes Profitor erzielt hat.
34. Spieltag: SV Sandhausen - Hamburger SV
promille14, Halle Westf., Dienstag, 02.05.2023, 21:56 (vor 1001 Tagen) @ Smeller
Das ist falsch.
Diekmeier erzielte sein erstes Profitor bereits ein paar Wochen zuvor beim 1:0 Sieg in Wehen Wiesbaden. Das Tor zum 5:1 Endstand am letzten Spieltag in Hamburg war demzufolge sein zweites Profitor.
34. Spieltag: SV Sandhausen - Hamburger SV
Scherben, Kiel, Dienstag, 02.05.2023, 21:43 (vor 1001 Tagen) @ Smeller
Das war doch vor ein paar Jahren ebenfalls das letzte Spiel, wo der glorreiche HSV gegen Sandhausen so richtig untergegangen ist und ein gewisser Dennis Diekmeier sein erstes Profitor erzielt hat.
Allerdings in Hamburg. Müsste 1:5 ausgegangen sein. Erste Corona-Saison, also 2019/20.
34. Spieltag: SV Sandhausen - Hamburger SV
Gargamel09, Dienstag, 02.05.2023, 19:44 (vor 1001 Tagen) @ SpielDesJahrhunderts
Sandhausen ist ja nun nicht gerade als Zuschauermagnet bekannt, aber für das letzte Saisonspiel gegen den HSV sind bei Twitter schon diverse Nieren und Jungfrauen im Angebot. :-)
Aktuell gibt es im Online-Ticketshop des SVS nicht mal mehr einen Hinweis auf die Paarung.
Hoffentlich reicht es dann wenigstens noch für die Relegation.
Axel Hellmann bleibt bei der SGE
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 02.05.2023, 18:46 (vor 1001 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Axel Hellman wird nicht zur DFL (und auch nicht wie spekuliert zum FC Bayern) wechseln, sondern bei der SGE bleiben. Die internen Querelen seien in diversen Gesprächen ausgeräumt und die zukünftige Zusammenarbeit in der Führungsebene geklärt worden.
https://www.kicker.de/sge-boss-hellmann-ich-muss-nicht-das-wappen-kuessen-949546/artikel
Gut für die SGE.
„Stand Jetzt“
Benny, Block 83, Dienstag, 02.05.2023, 19:31 (vor 1001 Tagen) @ Will Kane
…sagt man doch bei der SGE, oder?
Axel Hellmann bleibt bei der SGE
micha87, bei Berlin, Dienstag, 02.05.2023, 19:19 (vor 1001 Tagen) @ Will Kane
Ich gebe wenig auf diese Lippenbekenntnisse, letztendlich wird Kahn wohl bereits Ende des Monats Geschichte beim FCB sein und dann wird auch Hr. Hellmann mit in der Verlosung sein.
Axel Hellmann bleibt bei der SGE
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 02.05.2023, 20:08 (vor 1001 Tagen) @ micha87
Ich gebe wenig auf diese Lippenbekenntnisse, letztendlich wird Kahn wohl bereits Ende des Monats Geschichte beim FCB sein und dann wird auch Hr. Hellmann mit in der Verlosung sein.
Ob Kahn seinen Stuhl nach Ende dieser Saison räumen muss oder ob man seinen 2024 auslaufenden Vertrag schlicht nicht verlängert wird man sehen. Vielleicht haben sich am Ende wieder alle ganz doll lieb und man verlängern sogar mit Oli, wer weiß.
Was Hellmann anbelangt, so würde es nicht zu ihm passen heute etwas zu verkünden und es morgen zu widerrufen.
Axel Hellmann bleibt bei der SGE
micha87, bei Berlin, Dienstag, 02.05.2023, 22:45 (vor 1001 Tagen) @ Will Kane
Es würde ganz gut zur Branche passen, also ich halte derlei Wechselspiele nicht für ausgeschlossen. Kahn ist öffentlich angezählt, sollte er bleiben dann wohl nur aus Mangel an Alternativen aber weniger Überzeugung. Die wollen da halt so einen Typus Hoeneß, aber sowas gibt's nicht häufig und Kahn ist halt ein anderer Typ. Sonderlich viel Rückendeckung scheint Kahn auch nicht zu haben, sonst hätte ein Hoeneß ja Mal etwas lauter vorpreschen können für ihn.
Axel Hellmann bleibt bei der SGE
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 02.05.2023, 23:01 (vor 1001 Tagen) @ micha87
Es würde ganz gut zur Branche passen, also ich halte derlei Wechselspiele nicht für ausgeschlossen. Kahn ist öffentlich angezählt, sollte er bleiben dann wohl nur aus Mangel an Alternativen aber weniger Überzeugung. Die wollen da halt so einen Typus Hoeneß, aber sowas gibt's nicht häufig und Kahn ist halt ein anderer Typ. Sonderlich viel Rückendeckung scheint Kahn auch nicht zu haben, sonst hätte ein Hoeneß ja Mal etwas lauter vorpreschen können für ihn.
Eine große Zukunft dürfte der Oli nicht haben bei Bayern. Die Frage ist nur, wann und wie ein Wechsel in der Führung stattfinden soll. Aber wer weiß welche Volten da noch geschlagen werden im Intrigantenstadl.
Hoeneß gilt als Kritiker Kahns und stützt Brazzo. Läuft dann alles über bestimmte Medien.
Urteil da: RWE erhält die drei Punkte aus dem Zwickau-Spiel
Newsteam
, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 17:01 (vor 1001 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Urteil da: RWE erhält die drei Punkte aus dem Zwickau-Spiel
DerInDerInderin, Dienstag, 02.05.2023, 20:12 (vor 1001 Tagen) @ Newsteam
Absolut richtige Entscheidung. Am Sonntag erst wurde einem Schiedsrichter in Beckum während des Spiels das Auto zerkratzt und die Reifen zerstochen. Wenn man solche für manche vermeintlich einfachen Sachen wie in Zwickau nicht konsequent bestraft, wird es für die Amateur-Schiedsrichter nur noch schlimmer.
Schon Einspruch eingelegt? Kt
Henry, Dienstag, 02.05.2023, 17:11 (vor 1001 Tagen) @ Newsteam
Kt
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
markus, Dienstag, 02.05.2023, 15:07 (vor 1001 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Zwar schon einige Tage alt, aber Sportschau.de hat einen Kommentar zum Thema VAR. Spricht mir aus der Seele.
Ich würde so gerne verstehen, warum man Bayern als ewigen Meister haben will
Franke, Dienstag, 02.05.2023, 18:55 (vor 1001 Tagen) @ markus
Eine langweilige Bundesliga kann doch nicht den maximalen Ertrag bringen!?!
Wenn nur der Meister in der Champions-League ganz groß um Geld und Ruhm spielen könnte, das wäre eine Erklärung. Aber das Problem hat man ja nun nicht.
Ich würde so gerne verstehen, warum man Bayern als ewigen Meister haben will
Franke, Dienstag, 02.05.2023, 20:26 (vor 1001 Tagen) @ Franke
bearbeitet von Vati Morgana, Dienstag, 02.05.2023, 20:34
Vielleicht nicht unbedingt als Dauermeister. Aber niemand möchte derjenige sein, der ihnen letztlich entscheidend in die Parade fährt.
Ist ja auch nachvollziehbar. Der FC Bayern ist DAS deutsche Zugpferd in der Vermarktung. Klar sacken sie sich am meisten ein, aber am Ende profitieren alle davon. Steigen sie aus der Zentralvermarktung aus, backen bereits morgen alle anderen kleinere Brötchen.
Daher denke ich auch, dass Uli und Kalle in ihrer Ära eine weitestgehend oppositionslose Zeit genossen haben und Themen wir Kirch, Rolexuhren, Schwarzgeld bei WM-Vergaben und „private“ Steuervergehen mit Geld vom befreundeten Aufsichtsratmitglied allesamt schadlos am Verein abgeprallt sind. Der FC Bayern ist moralisch integer, auch wenn es die gesamte ehemalige Führungsriege nachweislich nicht war.
National ist die Kuh zwar längst gemolken, international hat man die Abhängigkeiten von den Zugpferden aber zuletzt dafür umso deutlicher bei der Durchsetzung der CL-Reform gesehen.
Kein Verband kann ernsthaft glauben, dass die Reform einen faireren und sportlich interessanteren Wettbewerb mit sich bringt. Einen monetär lukrativeren für alle aber in jedem Fall.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
mephi, Münster, Dienstag, 02.05.2023, 18:53 (vor 1001 Tagen) @ markus
Zwar schon einige Tage alt, aber Sportschau.de hat einen Kommentar zum Thema VAR. Spricht mir aus der Seele.
Dieser hier geht in eine ähnliche Richtung:
"Jede Technik ist nur so klug wie der Mensch, der sie bedient."
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
simie, Krefeld, Dienstag, 02.05.2023, 19:19 (vor 1001 Tagen) @ mephi
Ich finde gar nicht, dass die Kommentare ähnlich sind. Der eine argumentiert gegen die Technik, während der andere eher für die Technik und gegen schlechte(!) Schiedsrichter argumentiert.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
Scherben, Kiel, Dienstag, 02.05.2023, 16:39 (vor 1001 Tagen) @ markus
Endgültig!!!
Ich bin mal wieder erstaunt, warum so viele Leute das Konzept eines Kommentars toll finden. Immer etwas drüber formulieren, und hier wird auch noch ein komplett totes Pferd geritten. Wems Spaß macht...
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
DB146, Lokschuppen, Dienstag, 02.05.2023, 15:57 (vor 1001 Tagen) @ markus
Nicht die Technik oder das System an sich ist verkehrt. Nur diejenigen, die die Regeln aufstellen und diejenigen, die den VAR anwenden haben das Ganze nicht richtig angewendet.
In der PL hat sich der VAR von Anfang an mehr zurückgehalten. Da stimmte in der BL die Balance zu keinem Zeitpunkt. Verhindern sollte der VAR vor allem so krasse Dinger wie im Pokalfinale gegen die Bauern seinerzeit.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2023, 19:40 (vor 1001 Tagen) @ DB146
Nicht die Technik oder das System an sich ist verkehrt. Nur diejenigen, die die Regeln aufstellen und diejenigen, die den VAR anwenden haben das Ganze nicht richtig angewendet.
In der PL hat sich der VAR von Anfang an mehr zurückgehalten. Da stimmte in der BL die Balance zu keinem Zeitpunkt. Verhindern sollte der VAR vor allem so krasse Dinger wie im Pokalfinale gegen die Bauern seinerzeit.
Oder ungestrafte Tätlichkeiten (ca 10x Ribery), die sind ja wirklich quasi auf null zurückgegangen.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
burz, Lünen, Dienstag, 02.05.2023, 15:51 (vor 1001 Tagen) @ markus
Der VAR zeigt doch erst unmissverständlich auf, dass wir im deutschen Schiedsrichterwesen ein riesiges Problem haben. Insofern sollte zunächst dieses Problem behoben werden. Dann kann man immer noch über die Abschaffung des VAR sprechen. Oberste Priorität sollte aber die Aufarbeitung solcher Vorfälle wie beim Spiel gegen Bochum haben.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 02.05.2023, 16:37 (vor 1001 Tagen) @ burz
bearbeitet von Rupo, Dienstag, 02.05.2023, 16:47
https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/drees-videobeweis-challenge-100.html
Szene bei 4:00 ist einfach nur krass...VARum? Terzic sagt es richtig: Elfmeter + Gelb-Rot (was ja auch noch dazu kommt). Relativ lächerlich auch das der Kommentar bei 5:45 von einer natürlichen Handbewegung spricht...
Jetzt erst Recht-NUR DER BVB!
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
markus, Dienstag, 02.05.2023, 16:36 (vor 1001 Tagen) @ burz
Der VAR zeigt doch erst unmissverständlich auf, dass wir im deutschen Schiedsrichterwesen ein riesiges Problem haben. Insofern sollte zunächst dieses Problem behoben werden. Dann kann man immer noch über die Abschaffung des VAR sprechen. Oberste Priorität sollte aber die Aufarbeitung solcher Vorfälle wie beim Spiel gegen Bochum haben.
Vielleicht führt eben genau jene Technik dazu, dass Schiedsrichter schlechter werden, indem man unaufmerksamer wird und mehr weiterlaufen lässt als früher. Schließlich kann man zur Not nochmal in die Review Area.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
markus, Dienstag, 02.05.2023, 16:54 (vor 1001 Tagen) @ markus
bearbeitet von Vati Morgana, Dienstag, 02.05.2023, 17:13
Vielleicht führt eben genau jene Technik dazu, dass Schiedsrichter schlechter werden, indem man unaufmerksamer wird und mehr weiterlaufen lässt als früher. Schließlich kann man zur Not nochmal in die Review Area.
Nicht schlechter, aber vorsichtiger weil du im Zweifel korrigiert werden kannst. Eine Spielunterbrechung lässt sich wiederum nicht zurücknehmen, daher verzichtet man eher auf den Pfiff und korrigiert bei der nächsten Spielunterbrechung, statt zu häufig zu pfeifen und bei Korrektur mit Schiedsrichterball fortzuführen.
Dann damit zu argumentieren, dass ein Schiedsrichter den Anspruch hat lieber auf den VAR zu verzichten, führt das Instrument ad absurdum. Da bedarf es dann schon eines einheitlichen Umgangs - sei es beispielsweise Review bei Elfmeterszenen.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
burz, Lünen, Dienstag, 02.05.2023, 17:02 (vor 1001 Tagen) @ Vati Morgana
Vorsichtiger dürfte der Schiri aber nur werden, wenn der VAR auch bei 60:40 Entscheidungen eingreifen würde. Soll er aber wohl nicht, so dass der Schiedsrichter eigentlich so pfeifen müsste, wie vor Einführung des VAR.
Ob manche Schiedsrichter dennoch vorsichtiger pfeifen, müsste (meinetwegen auch anonym) bei den Schiedsrichtern erfragt werden. Verbunden mit der Info, dass dies aus o.g. Gründen nicht erwünscht ist.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
burz, Dienstag, 02.05.2023, 17:11 (vor 1001 Tagen) @ burz
bearbeitet von Vati Morgana, Dienstag, 02.05.2023, 17:14
Vorsichtiger dürfte der Schiri aber nur werden, wenn der VAR auch bei 60:40 Entscheidungen eingreifen würde. Soll er aber wohl nicht, so dass der Schiedsrichter eigentlich so pfeifen müsste, wie vor Einführung des VAR.
Ob manche Schiedsrichter dennoch vorsichtiger pfeifen, müsste (meinetwegen auch anonym) bei den Schiedsrichtern erfragt werden. Verbunden mit der Info, dass dies aus o.g. Gründen nicht erwünscht ist.
Was ist denn ein 60% Foul? Meiner Meinung nach ist diese Diskussion mit kann- und muss- nur Ablenkung. Wenn das Regelwerk sagt stoßen ist ein unzulässiges Vergehen, dann ist der Zweikampf vor dem 1:0 an Can laut Regelwerk zu ahnden.
Sicherlich gibt es Duelle in denen beide Spieler den Arm ausfahren oder man nach leichtem Zupfen umfällt. Diese Situationen müssen subjektiv bewertet werden - hat der Kontakt ausgereicht? - und können dann dazu führen, dass 60% so und 40% so entscheiden. Aber die meisten Situationen lassen sich ganz klar laut Regelwerk einordnen.
Für das Foul beim vermeintlichen Elfmeter gilt das auch. Da gibt es kein 95% weil… Das war ohne Chance auf den Ball von den Beinen geholt und damit Foul.
Der Schiedsrichter hatte eine schlechte Sicht und die Situation falsch eingeordnet, also muss der VAR eingreifen.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2023, 20:55 (vor 1001 Tagen) @ Vati Morgana
Vorsichtiger dürfte der Schiri aber nur werden, wenn der VAR auch bei 60:40 Entscheidungen eingreifen würde. Soll er aber wohl nicht, so dass der Schiedsrichter eigentlich so pfeifen müsste, wie vor Einführung des VAR.
Ob manche Schiedsrichter dennoch vorsichtiger pfeifen, müsste (meinetwegen auch anonym) bei den Schiedsrichtern erfragt werden. Verbunden mit der Info, dass dies aus o.g. Gründen nicht erwünscht ist.
Was ist denn ein 60% Foul? Meiner Meinung nach ist diese Diskussion mit kann- und muss- nur Ablenkung. Wenn das Regelwerk sagt stoßen ist ein unzulässiges Vergehen, dann ist der Zweikampf vor dem 1:0 an Can laut Regelwerk zu ahnden.
Sicher gibt es Fouls, die deutlicher Foul sind als andere Fouls. Und warum soll man zur Unterscheidung nicht Prozentwerte nutzen?
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
homer73, Dienstag, 02.05.2023, 21:43 (vor 1001 Tagen) @ homer73
bearbeitet von Vati Morgana, Dienstag, 02.05.2023, 21:52
Sicher gibt es Fouls, die deutlicher Foul sind als andere Fouls. Und warum soll man zur Unterscheidung nicht Prozentwerte nutzen?
Klar, gibt es auch. Stichwort Handspiel, wo man die letzten Jahre sämtliche Interpretationen ausprobiert und ein riesiges Durcheinander hinterlasse hat.
Davon abgesehen beispielsweise auch ein leichtes Stoßen von Hinten worauf der angreifende Spieler spektakulär fällt. Man kann anschließend 100 Schiedsrichter befragen und erhält darauf als Antwort:
- 62x „der leichte Kontakt reicht bei der Geschwindigkeit aus um den Stürmer zu Fall zu bringen, daher Foul“ und
- 38x „der Stürmer spürt den Kontakt, erahnt seine schlechte Position zum Tor und lässt sich daher fallen, daher kein Foul“.
In diesem Fall wäre es wohl zu 62% ein Foul.
Die meisten Vergehen erlauben allerdings wenig Interpretationsspielraum. Beispiel das Stoßen an Can.
- er wird von hinten gestoßen, hat daher keine Chance sich zur Wehr zu setzen,
- seine Sprungbahn verändert sich dadurch, wodurch er wahrscheinlich den Ball verfehlt.
- die Bochumer erlangen im Anschluss den Ball und erzielen damit einen Vorteil.
Warum bleibt die Pfeife hier Stumm? War das nur ein 38% Stoßen? Wenn ja, mit welcher Begründung? Ist Stoßen nur strafbar wenn der Gestoßene umfällt oder die Mannschaft nicht zu oft Gebrauch davon macht? Oder weil Schubsen subjektiv nicht so schlimm wie eine Blutgrätsche ist und die Zuschauer etwas Härte im Spiel schätzen? Laut Regelwerk gibt es keine Einschränkungen, daher meiner Meinung nach hier 100% strafbar.
Dass am Ende trotzdem nur 38% abpfeifen, weil das Spiel erst angepfiffen wurde oder sie ein wenig Härte im Spiel zulassen wollten ist etwas anderes. Dann ist das Regelwerk aber Mist, denn dort sind derlei Spielräume nicht definiert. In der StVO übrigens auch nicht…
Und das Foul an Adeyemi ordne ich ähnlich ein. Selbst wenn Karim versucht hätte einzufädeln, ihm wäre es bei dieser Grätsche nicht möglich gewesen nicht abgeräumt zu werden. Der Einsatz gilt dem Gegenspieler und nicht dem Ball. Der Gegenspieler wird damit wirksam zu Fall gebracht und daran gehindert ein Passspiel zu verarbeiten. Das Vergehen ist unmissverständlich und daher zu sanktionieren. Was bitte will man hier entlastend interpretieren?
Von daher wäre ich zufrieden, wenn man zumindest die eineindeutigen Themen unfallfrei geschiedst bekäme, bevor man sich über Kann-Eventualitäten unterhält. Diese sorgen normalerweise aber auch nicht für tagelange Diskussionen und DFB-Stellungnahmen.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
markus, Dienstag, 02.05.2023, 21:16 (vor 1001 Tagen) @ homer73
Vorsichtiger dürfte der Schiri aber nur werden, wenn der VAR auch bei 60:40 Entscheidungen eingreifen würde. Soll er aber wohl nicht, so dass der Schiedsrichter eigentlich so pfeifen müsste, wie vor Einführung des VAR.
Ob manche Schiedsrichter dennoch vorsichtiger pfeifen, müsste (meinetwegen auch anonym) bei den Schiedsrichtern erfragt werden. Verbunden mit der Info, dass dies aus o.g. Gründen nicht erwünscht ist.
Was ist denn ein 60% Foul? Meiner Meinung nach ist diese Diskussion mit kann- und muss- nur Ablenkung. Wenn das Regelwerk sagt stoßen ist ein unzulässiges Vergehen, dann ist der Zweikampf vor dem 1:0 an Can laut Regelwerk zu ahnden.
Sicher gibt es Fouls, die deutlicher Foul sind als andere Fouls. Und warum soll man zur Unterscheidung nicht Prozentwerte nutzen?
Das ist genau der Punkt, den viele nicht begreifen wollen. Es gibt zwischen „überhaupt gar nichts“ und „ganz üble Blutgrätsche“ einen Bereich, der komplett ausgefüllt werden kann. Und zwar in so vielen Facetten, dass du hinter den Prozentwerten sogar noch Nachkommastellen setzen könntest. Deshalb ist der VAR auch kein Garant für absolute Fehlerlosigkeit. Es hängt weiterhin davon an, wie der jeweilige Schiedsrichter die Situation subjektiv bewertet. Ein einfaches schwarz oder weiß Ding ist das leider nicht.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
markus, Dienstag, 02.05.2023, 21:58 (vor 1001 Tagen) @ markus
Das ist genau der Punkt, den viele nicht begreifen wollen. Es gibt zwischen „überhaupt gar nichts“ und „ganz üble Blutgrätsche“ einen Bereich, der komplett ausgefüllt werden kann. Und zwar in so vielen Facetten, dass du hinter den Prozentwerten sogar noch Nachkommastellen setzen könntest. Deshalb ist der VAR auch kein Garant für absolute Fehlerlosigkeit. Es hängt weiterhin davon an, wie der jeweilige Schiedsrichter die Situation subjektiv bewertet. Ein einfaches schwarz oder weiß Ding ist das leider nicht.
Grundsätzlich ja, aber ist mir ein viel zu pauschaler Ansatz, der eben nicht immer greift.
Daher helle doch mal bitte meine beiden schwarz bewerteten Situationen
- Stoßen an Can und
- Foulspiel an Adeyemi
zu einem leichten Hellgrau auf.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2023, 22:27 (vor 1001 Tagen) @ Vati Morgana
Das ist genau der Punkt, den viele nicht begreifen wollen. Es gibt zwischen „überhaupt gar nichts“ und „ganz üble Blutgrätsche“ einen Bereich, der komplett ausgefüllt werden kann. Und zwar in so vielen Facetten, dass du hinter den Prozentwerten sogar noch Nachkommastellen setzen könntest. Deshalb ist der VAR auch kein Garant für absolute Fehlerlosigkeit. Es hängt weiterhin davon an, wie der jeweilige Schiedsrichter die Situation subjektiv bewertet. Ein einfaches schwarz oder weiß Ding ist das leider nicht.
Grundsätzlich ja, aber ist mir ein viel zu pauschaler Ansatz, der eben nicht immer greift.Daher helle doch mal bitte meine beiden schwarz bewerteten Situationen
- Stoßen an Can und
- Foulspiel an Adeyemi
zu einem leichten Hellgrau auf.
Can:55-45
Adeyemi 100-0
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
homer73, Dienstag, 02.05.2023, 22:31 (vor 1001 Tagen) @ homer73
bearbeitet von Vati Morgana, Dienstag, 02.05.2023, 22:41
Can:55-45
Adeyemi 100-0
45 auf welcher Grundlage? Denke das Stoßen ist eindeutig und die Regel klar.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
majae, Muc, Mittwoch, 03.05.2023, 10:41 (vor 1001 Tagen) @ Vati Morgana
45 auf welcher Grundlage? Denke das Stoßen ist eindeutig und die Regel klar.
Versteh ich ehrlich gesagt auch nicht, Can springt hoch, wird von hinten weggestoßen, kommt nicht an den Kopfball, der Konter wird eingeleitet. Kein böses Foul, weit weit weg von einer Karte, aber eben doch klar regelwidrig.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
majae, Donnerstag, 04.05.2023, 09:58 (vor 1000 Tagen) @ majae
Versteh ich ehrlich gesagt auch nicht, Can springt hoch, wird von hinten weggestoßen, kommt nicht an den Kopfball, der Konter wird eingeleitet. Kein böses Foul, weit weit weg von einer Karte, aber eben doch klar regelwidrig.
Exakt.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
burz, Lünen, Dienstag, 02.05.2023, 17:21 (vor 1001 Tagen) @ Vati Morgana
Vorsichtiger dürfte der Schiri aber nur werden, wenn der VAR auch bei 60:40 Entscheidungen eingreifen würde. Soll er aber wohl nicht, so dass der Schiedsrichter eigentlich so pfeifen müsste, wie vor Einführung des VAR.
Ob manche Schiedsrichter dennoch vorsichtiger pfeifen, müsste (meinetwegen auch anonym) bei den Schiedsrichtern erfragt werden. Verbunden mit der Info, dass dies aus o.g. Gründen nicht erwünscht ist.
Was ist denn ein 60% Foul? Meiner Meinung nach ist diese Diskussion mit kann- und muss- nur Ablenkung. Wenn das Regelwerk sagt stoßen ist ein unzulässiges Vergehen, dann ist der Zweikampf vor dem 1:0 an Can laut Regelwerk zu ahnden.Sicherlich gibt es Duelle in denen beide Spieler den Arm ausfahren oder man nach leichtem Zupfen umfällt. Diese Situationen müssen subjektiv bewertet werden - hat der Kontakt ausgereicht? - und können dann dazu führen, dass 60% so und 40% so entscheiden. Aber die meisten Situationen lassen sich ganz klar laut Regelwerk einordnen.
Für das Foul beim vermeintlichen Elfmeter gilt das auch. Da gibt es kein 95% weil… Das war ohne Chance auf den Ball von den Beinen geholt und damit Foul.Der Schiedsrichter hatte eine schlechte Sicht und die Situation falsch eingeordnet, also muss der VAR eingreifen.
Ich habe auch mal so argumentiert wie Du und revidiere daher meine letzte Aussage. Die Anzahl von 60:40-Fouls sollte tatsächlich durch eine klare Regelauslegung sehr gering sein.
Auf Empfehlung eines Users hier im Forum hatte ich den Podcast Fußballgötter mit Daniel Siebert gehört. Da wurde immer wieder davon gesprochen, dass man sich in der Spielleitung dem Spielverlauf anpassen müsse. Da dachte ich mir schon regelmäßig "was fürn Unfug". Und jetzt schreibe ich schon selbst so einen Quatsch.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
burz, Dienstag, 02.05.2023, 18:40 (vor 1001 Tagen) @ burz
Auf Empfehlung eines Users hier im Forum hatte ich den Podcast Fußballgötter mit Daniel Siebert gehört. Da wurde immer wieder davon gesprochen, dass man sich in der Spielleitung dem Spielverlauf anpassen müsse. Da dachte ich mir schon regelmäßig "was fürn Unfug". Und jetzt schreibe ich schon selbst so einen Quatsch.
Vielleicht höre ich auch mal rein. Grundsätzlich interessieren mich die Ansichten und Erklärungen der Schiedsrichter dahingehend auch. Ich unterstelle ihnen auch keine Absicht, habe aber dennoch ganz oft das Gefühl, dass Themen wegdiskutiert oder sinnlose Auslegungen offengelegt werden.
Stegemann ist nicht der erste, der die fehlenden Beschwerden der Spieler auf dem Feld als Argument aufführt. Ich meine Drees (?!) hatte das Argument auch mal im ASS herangezogen. Gleichzeitig sollen Beschwerden der Spieler aber strenger geahndet werden.
Was denn nun? Die Notwendigkeit von Beschwerden öffentlich betonen, aber trotzdem die Souveränität der Schiedsrichter stärken passen nicht zusammen.
Dass Ittrich bei Kicker meets DAZN dann auch noch locker ausplaudert, dass ein Schiedsrichter einem Nationalspieler von Bayern natürlich mehr durchgehen legt hier einen offensichtlichen Systemfehler offen.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
CF, Dienstag, 02.05.2023, 16:45 (vor 1001 Tagen) @ markus
Der VAR zeigt doch erst unmissverständlich auf, dass wir im deutschen Schiedsrichterwesen ein riesiges Problem haben. Insofern sollte zunächst dieses Problem behoben werden. Dann kann man immer noch über die Abschaffung des VAR sprechen. Oberste Priorität sollte aber die Aufarbeitung solcher Vorfälle wie beim Spiel gegen Bochum haben.
Vielleicht führt eben genau jene Technik dazu, dass Schiedsrichter schlechter werden, indem man unaufmerksamer wird und mehr weiterlaufen lässt als früher. Schließlich kann man zur Not nochmal in die Review Area.
Das wäre schon ein gewisses Kuriosum in der Geschichte der Menschheits-(Industrie-)Geschichte, dass eine technische Weiterentwicklung dazu führt, dass die damit umgehenden Menschen ihre Arbeit schlechter erledigen als zuvor. Das klingt irgendwie nicht plausibel. Aber natürlich müssen die Beteiligten entsprechend geschult werden im Umgang mit solchen technischen Neuerungen. Ansonsten kann das ganze nicht funktionieren.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
Habakuk, OWL, Dienstag, 02.05.2023, 16:58 (vor 1001 Tagen) @ CF
Das wäre schon ein gewisses Kuriosum in der Geschichte der Menschheits-(Industrie-)Geschichte, dass eine technische Weiterentwicklung dazu führt, dass die damit umgehenden Menschen ihre Arbeit schlechter erledigen als zuvor.
Daran ist überhaupt nichts kurios. Eigentlich ist die ganze Geschichte der Zivilisation damit verbunden, dass durch technische Neuerungen zahlreiche Fertigkeiten früherer Generationen verloren gingen.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
FullHD, Dienstag, 02.05.2023, 16:03 (vor 1001 Tagen) @ burz
Der VAR zeigt doch erst unmissverständlich auf, dass wir im deutschen Schiedsrichterwesen ein riesiges Problem haben. Insofern sollte zunächst dieses Problem behoben werden. Dann kann man immer noch über die Abschaffung des VAR sprechen. Oberste Priorität sollte aber die Aufarbeitung solcher Vorfälle wie beim Spiel gegen Bochum haben.
Wenn ich schon lese, dass der Schiri-Boss Fröhlich sagt, dass man über die 11m-Szene ja garnicht mehr reden braucht, aber die Anfeindungen nicht toleriert werden dürfen, dann weiß man doch wie es dort läuft.
Klar sind Drohungen und alles was Stegemann da entgegen gebracht wurde völlig indiskutabel, die Szene aber ist doch auch öffentlich null aufgearbeitet worden oder hat sich der VAR Hartmann bisher irgendwo geäussert? Hat irgendein Schiri-Verantwortlicher erklärt, wie es zu dem Versagen kommen konnte?
Lächerlich diese verfilzte Bande
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 02.05.2023, 19:44 (vor 1001 Tagen) @ FullHD
Lächerlich diese verfilzte Bande
Es gibt kein Bestreben, das wirklich aufzuarbeiten.
Das wäre ja zB mit der Offenlegung des Funk-Dialoges zwischen VAR und Stegemann möglich.
Oder man könnte mal hinterfragen, wie es zu der Ansetzung eines Bayern als VAR bei Meisterschaft-Konkurrenten der Bayern gekommen ist.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
FullHD, Dienstag, 02.05.2023, 16:25 (vor 1001 Tagen) @ FullHD
bearbeitet von Vati Morgana, Dienstag, 02.05.2023, 16:45
Wenn ich schon lese, dass der Schiri-Boss Fröhlich sagt, dass man über die 11m-Szene ja garnicht mehr reden braucht, aber die Anfeindungen nicht toleriert werden dürfen, dann weiß man doch wie es dort läuft.
Klar sind Drohungen und alles was Stegemann da entgegen gebracht wurde völlig indiskutabel, die Szene aber ist doch auch öffentlich null aufgearbeitet worden oder hat sich der VAR Hartmann bisher irgendwo geäussert? Hat irgendein Schiri-Verantwortlicher erklärt, wie es zu dem Versagen kommen konnte?
Lächerlich diese verfilzte Bande
Das ist der Punkt. Alle Beteiligten Parteien bestätigen nachträglich, dass es ein Elfmeter sei. Die Diskussionen verzweigen sich aber bereits wieder in „jammernder BVB“ und „indiskutable
Drohungen“.
Der Kern des Problems wird damit wieder aus den Augen verloren und wir bejubeln weiterhin, dass der VAR vollkommen willkürlich ins Spielgeschehen eingreift weil er mal Kleinstkontakte aus der Grashalmperspektive ahndet und sich an anderen Tagen die Augen bei offensichtlichen Fouls zuhält.
Das punktuelle Eingreifen des VARs schafft in dieser Form keine Fairness, auch wenn der DFB sich mit noch so viel korrigierten Eingriffen rühmt.
Hauptschiedsrichter lassen dank VAR erstmal mehr laufen, begeben sich damit in Abhängigkeit von stark schwankenden Eingriffsschwellen des VAR und schließlich gibt es keinen geregelten Umgang mit den Eingriffen des VAR. Das sind sehr viele subjektive Unwägbarkeiten, die man hier herbeigeführt hat und vollkommen schulterzuckend akzeptiert.
Gleichzeitig stehen die Trainer, die es dank Tablets bereits während des Spiels besser wissen, beim vierten Offiziellen. Das Schiedsrichtergespann lässt sich dadurch jedoch nicht beeinflussen, sondern zückt später dafür sogar die gelbe Karte, verteidigt im Nachgang sogar seine Meinung damit, dass sich die Spieler auf dem Platz nicht laut genug beschwert hätten - was vor paar Jahren noch unmittelbar mit gelb geahndet werden sollte.
Das ist absurd…
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
burz, Lünen, Dienstag, 02.05.2023, 16:20 (vor 1001 Tagen) @ FullHD
Der VAR zeigt doch erst unmissverständlich auf, dass wir im deutschen Schiedsrichterwesen ein riesiges Problem haben. Insofern sollte zunächst dieses Problem behoben werden. Dann kann man immer noch über die Abschaffung des VAR sprechen. Oberste Priorität sollte aber die Aufarbeitung solcher Vorfälle wie beim Spiel gegen Bochum haben.
Wenn ich schon lese, dass der Schiri-Boss Fröhlich sagt, dass man über die 11m-Szene ja garnicht mehr reden braucht, aber die Anfeindungen nicht toleriert werden dürfen, dann weiß man doch wie es dort läuft.
Klar sind Drohungen und alles was Stegemann da entgegen gebracht wurde völlig indiskutabel, die Szene aber ist doch auch öffentlich null aufgearbeitet worden oder hat sich der VAR Hartmann bisher irgendwo geäussert? Hat irgendein Schiri-Verantwortlicher erklärt, wie es zu dem Versagen kommen konnte?
Lächerlich diese verfilzte Bande
Eben. Es ist nicht aufgearbeitet worden, warum weder VAR noch Schiedsrichter die spätere Einsicht des Schiedsrichters nicht schon während des Spiels hatten. Der DFB ist allen Beteiligten eine Erklärung schuldig, wie es zu einer solch massiven Fehlentscheidung kommen kann.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
koom, Dienstag, 02.05.2023, 15:50 (vor 1001 Tagen) @ markus
Zwar schon einige Tage alt, aber Sportschau.de hat einen Kommentar zum Thema VAR. Spricht mir aus der Seele.
Das bleibt dir unbenommen, aber ich teile die Ansicht nicht. Der VAR ist absolut gut und notwendig. Es muss nur richtig angewendet werden. Wie schon weiter unten beschrieben: In nahezu jedem anderen Beruf ist es überwiegend Pflicht, technische und fachliche Neuerungen zu integrieren. Warum nicht im Fußball, wo MILLIARDEN an Euro umgesetzt werden? Wie widersinnig ist das?
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
CF, Dienstag, 02.05.2023, 16:02 (vor 1001 Tagen) @ koom
Zwar schon einige Tage alt, aber Sportschau.de hat einen Kommentar zum Thema VAR. Spricht mir aus der Seele.
Das bleibt dir unbenommen, aber ich teile die Ansicht nicht. Der VAR ist absolut gut und notwendig. Es muss nur richtig angewendet werden. Wie schon weiter unten beschrieben: In nahezu jedem anderen Beruf ist es überwiegend Pflicht, technische und fachliche Neuerungen zu integrieren. Warum nicht im Fußball, wo MILLIARDEN an Euro umgesetzt werden? Wie widersinnig ist das?
Eben. Was andere Sportarten vorbildlich demonstrieren, soll im Fussball nicht möglich sein? Quatsch.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
donotrobme, Münsterland, Dienstag, 02.05.2023, 16:13 (vor 1001 Tagen) @ CF
Aber bei anderen Sportarten wird die Spielzeit während der Entscheidungsfindung gestoppt. Im Fußball noch nicht
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
madball, sᴉǝɹʞßoʇsu∀ ɯnz ɯʞ 8ʻߤ, Dienstag, 02.05.2023, 16:46 (vor 1001 Tagen) @ donotrobme
Auch im Fußball gibt es im Zweifel Mal 5 Minuten Entscheidungsfindung, zum Teil nur, um dieselbe Einstellung sinnentleerend immer wieder in Super-SlowMo zu zeigen und damit suggestiv einzuwirken. Die Zeit nachspielen und gut...
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
Abseits, Dienstag, 02.05.2023, 19:23 (vor 1001 Tagen) @ madball
Auch im Fußball gibt es im Zweifel Mal 5 Minuten Entscheidungsfindung, zum Teil nur, um dieselbe Einstellung sinnentleerend immer wieder in Super-SlowMo zu zeigen und damit suggestiv einzuwirken.
Stürmer fällt bzw. stolpert, Schiedsrichter pfeift nicht, aber in der xten Einstellung erkennen wir dann nach der zehnten Wiederholung in der Super-Slow-Motion, dass es für eine Millisekunde den Hauch einer Berührung gab. Die Intensität der Berührung spielt bei diesen Szenen oft keine Rolle mehr, der Schiedsrichter korrigiert seine Entscheidung und alle sind glücklich, dass die Videoaufnahmen für Gerechtigkeit gesorgt haben. Amen.
VAR abschaffen? Ja, der Videobeweis ist endgültig gescheitert
CF, Dienstag, 02.05.2023, 15:40 (vor 1001 Tagen) @ markus
Zwar schon einige Tage alt, aber Sportschau.de hat einen Kommentar zum Thema VAR. Spricht mir aus der Seele.
Etwas abzuschaffen, weil es an der Kompetenz einiger Beteiligter fehlt, die das umsetzen sollen, kann aber auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Dass das System an sich gut funktionieren kann, zeigen ja zahllose Beispiele im internationalen Vergleich. Ich denke eher, dass es am internen System, an der internen Ausbildung und Qualifikation in Deutschland liegt. Ich halte einige Schiedsrichter hier für charakterlich ungeeignet, diesen Job auszuüben und das liegt im wesentlichen an der Struktur innerhalb des DFB/der DFL.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Newsteam
, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 08:19 (vor 1002 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Copperfield, Saarbrücken, Dienstag, 02.05.2023, 12:23 (vor 1002 Tagen) @ Newsteam
Was ich mich immer frage ist wie abgehoben die Profi-Schiris mittlerweile sind? Wenn ich Sonntags allein in der Kreisliga unterwegs bin und eine strittige Szene pfeifen muss - was wäre ich froh mir das in aller Ruhe und aus X-Perspektiven nochmal angucken zu können. Wie eitel kann man den sein das man sich selbst und anderen nicht eingestehen will das man mal einen Fehler gemacht hat? Also ich weiß das ich auf dem Platz nicht Unfehlbar bin, genauso wie die Spieler auch nicht. Mein Anspruch ist auch alles korrekt zu pfeifen und zu sehen, es ist doch aber Utopisch das dies auch passiert.
Danke für´s Vorbild nach Frankfurt, ich brauche hier keine aufgesetzte Unfehlbarkeit.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
virz3, Oberhausen, Dienstag, 02.05.2023, 13:05 (vor 1002 Tagen) @ Copperfield
Was ich mich immer frage ist wie abgehoben die Profi-Schiris mittlerweile sind? Wenn ich Sonntags allein in der Kreisliga unterwegs bin und eine strittige Szene pfeifen muss - was wäre ich froh mir das in aller Ruhe und aus X-Perspektiven nochmal angucken zu können. Wie eitel kann man den sein das man sich selbst und anderen nicht eingestehen will das man mal einen Fehler gemacht hat? Also ich weiß das ich auf dem Platz nicht Unfehlbar bin, genauso wie die Spieler auch nicht. Mein Anspruch ist auch alles korrekt zu pfeifen und zu sehen, es ist doch aber Utopisch das dies auch passiert.
Danke für´s Vorbild nach Frankfurt, ich brauche hier keine aufgesetzte Unfehlbarkeit.
Auf der anderen Seite macht es das Spiel kaputt, wenn sich der Schiri ständig alle Zeit der Welt nimmt um irgendwas zu prüfen. Der Einsatz des Monitors muss schon gut gewählt sein, sonst nervt es...
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
BVBMenden
, Menden (Sauerland), Dienstag, 02.05.2023, 20:07 (vor 1001 Tagen) @ virz3
Was ich mich immer frage ist wie abgehoben die Profi-Schiris mittlerweile sind? Wenn ich Sonntags allein in der Kreisliga unterwegs bin und eine strittige Szene pfeifen muss - was wäre ich froh mir das in aller Ruhe und aus X-Perspektiven nochmal angucken zu können. Wie eitel kann man den sein das man sich selbst und anderen nicht eingestehen will das man mal einen Fehler gemacht hat? Also ich weiß das ich auf dem Platz nicht Unfehlbar bin, genauso wie die Spieler auch nicht. Mein Anspruch ist auch alles korrekt zu pfeifen und zu sehen, es ist doch aber Utopisch das dies auch passiert.
Danke für´s Vorbild nach Frankfurt, ich brauche hier keine aufgesetzte Unfehlbarkeit.
Auf der anderen Seite macht es das Spiel kaputt, wenn sich der Schiri ständig alle Zeit der Welt nimmt um irgendwas zu prüfen. Der Einsatz des Monitors muss schon gut gewählt sein, sonst nervt es...
Die Realität bildet aber genau das doch gar nicht ab. Der VAR wird eben nicht inflationär in Anspruch genommen. Das ist doch ein Nicht-Argument.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
koom, Dienstag, 02.05.2023, 13:47 (vor 1002 Tagen) @ virz3
Auf der anderen Seite macht es das Spiel kaputt, wenn sich der Schiri ständig alle Zeit der Welt nimmt um irgendwas zu prüfen. Der Einsatz des Monitors muss schon gut gewählt sein, sonst nervt es...
Ja. Nein. Vielleicht.
Mal anders: Wäre Fußball noch die Sportart von vor 20+ Jahren, dann wäre es mir ein gutes Stück egaler. Mittlerweile ist es aber vielleicht die Sportart, wo am meisten Geld rumwandert, wo viel Politik mit gemacht wird. Und dann vermeidet man Profi-Schiedsrichter? Vermeidet man technische Modernisierungen? Wir reden von einem Spiel, dass im Normalfall ein 90 Minuten Halbmarathon ist, wo vielleicht 2-3 Spielminuten relevant sind, weil da 1-3 Tore fallen. Und das überlässt man dann dem Gusto einer einzigen Person?
Jetzt geh ich mal zum US Sport, wo auch viel Geld drin steckt. Aber da ist die Schiedsrichterei professionell. Monitore, Wiederholungen, Challenging etc. sind seit Jahrzehnten dort Usus. Und das bei Sportarten, wo es vermutlich sehr viel hektischer und dramatischer zugehen kann, wo es also öfter zu Problemen kommen kann, wo es also unterm Strich mehr Zeit kostet. Und trotzdem macht man es und funktioniert es überwiegend.
Es ist unrealistisch, dass man den Fußball finanziell wieder auf Normalmaß stutzt und dadurch Dilettanten beim Schiedsrichtertum irgendwie ok wären. Also muss man eben letzteres aufbügeln. Es muss objektive Bewertungskriterien geben, warum welcher Schiedsrichter in welcher Liga pfeift. Man kann messen, wie oft welchere Spieler mit dem Aussenrist wo auf dem Platz wohin schlenzt. Da wird es auch die Möglichkeit geben, zumindest ein solides Maß an statistischer Erfassung über Schiedsrichterleistung aufzubauen. Reaktionszeit, Laufarbeit, Positionierung, Fehlerquote der Beurteilungen.
Und moderne Schiedsrichter sollten begreifen, dass der VAR, der Stadion-TV-Schirm etc. wie auch die Assistenten ihm zuarbeiten und als Erleichterung dienen. Aber er muss diese Dinge auch nutzen und nicht meinen, dass er zu toll dafür wäre. Und diese Dinge dürfen und sollen sich ruhig offensiver melden und nicht nur, wenn eine "krasse Fehlentscheidung" droht. Bei dem berüchtigen Elfmeter wäre eine klare Info für "Wahrscheinlicher Elfmeter!" vielleicht hilfreich.
In jedem verfickten anderen Beruf werden technische Hilfsmittel & co. intensiv genutzt. Selbst Topchirurgen müssen sich jedes Jahr fortbilden und auf Neuerungen einlassen, auch wenn sie schon 30 Jahre dabei sind. Wer sich da weigert, verliert seine Zulassung. Ähnlich sollte es bei Schiedsrichtern laufen: Wenn die die Technik verweigern: Weg mit ihnen.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Smeller, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 18:17 (vor 1001 Tagen) @ koom
Wieso sollten die Schiris nicht Profi-Schiri sein? Die machen das nicht ehrenamtlich und bekommen auch keinen Kleckerbetrag für Spesen. Die verdienen mehr Geld als die meisten Otto Normalverdiener. Das sind Profi-Schiedsrichter. Und dann werden die meistens auch noch nach der aktiven Karriere weiter vom Verband beschäftigt. Da sitzt dann ein Wolfgang Stark im Kölner Keller und verdient sich dumm und dämlich dafür, dass er ein Fußballspiel guckt.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Faultier, Ort, Dienstag, 02.05.2023, 23:19 (vor 1001 Tagen) @ Smeller
Stell Dir mal vor, es ist Samstag, 15:30 und es spielt BVB gegen Stuttgart aber Du sitzt im Keller und musst dir das Spiel Augsburg gegen Bochum angucken…
Das könnte man mir garnicht bezahlen.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
markus93, Sauerland, Dienstag, 02.05.2023, 18:22 (vor 1001 Tagen) @ Smeller
Weil alle einen Hauptberuf haben, da könnten sie auch 10 Millionen pro Spiel verdienen, solange sie eben noch als Anwalt, Zahnarzt whatever tätig sind und deshalb die Zeit für vernünftige Nachbesprechungen und Schulungen fehlt sind sie eben keine Profis.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Smeller, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 20:16 (vor 1001 Tagen) @ markus93
Wenn sie als Schiedsrichter mehr verdienen, ist halt nur die Frage, was wirklich der Haupt- und was der Nebenberuf ist.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
markus93, Sauerland, Donnerstag, 04.05.2023, 10:50 (vor 1000 Tagen) @ Smeller
Das ist ja genau der Punkt, es kommt nicht auf das Gehalt an, sondern darauf ob man Experte auf seinem Gebiet ist und das wird man wenn man sich so viel wie eben möglich mit dem Thema beschäftigt, dann wird man auch zum Profi. Da kann es nur förderlich sein die Schiedsrichter Vollzeit zu beschäftigen und unter der Woche verschiedenste Situationen bis ins kleinste Detail zu analysieren.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
markus, Dienstag, 02.05.2023, 16:32 (vor 1001 Tagen) @ koom
Du kannst nicht US-Sport mit Fußball vergleichen. Der Fußball ist erst durch seine Emotionen und der Einfachheit so groß geworden. Jubeln unter Vorbehalt killt genau diese Emotionen ein ziemlich größtes Stück, weil man sich nicht mehr sicher sein kann, ob das Tor wirklich zählt. Der Fußball ohne Fehlentscheidungen wäre auch nur halb so schön. Ganz große Momente in der Geschichte des Fußballs sind erst durch Fehlentscheidungen zustande gekommen. Das alles ist Teil des Fußballs und kann nicht einfach amerikanisiert werden.
Technische Hilfsmittel funktionieren bei schwarz/weiß Entscheidungen, wie etwa bei der Torlinientechnik. Da hat man auch sofort das Ergebnis. Überall dort, wo Graubereiche und Auslegungsmöglichkeiten existieren und am Ende weiterhin ein Mensch entscheiden muss, ist das Murks, wie wir immer wieder erleben müssen. Es dauert nicht nur lange, nein, es gibt auch regelmäßig weiterhin völlig unterschiedliche Bewertungen und Entscheidungen. So kommt es regelmäßig vor, dass der Co-Kommentator eine ganz andere Einschätzung hat als der Schiedsrichter.
Und für den Zuschauer vor Ort ist es nochmal größerer Mist, weil der nicht mal eben 10 hochauflösende Zeitlupen sehen kann. Gerade für ihn ist es wichtig, emotional explodieren zu können.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
koom, Dienstag, 02.05.2023, 16:44 (vor 1001 Tagen) @ markus
Du kannst nicht US-Sport mit Fußball vergleichen. Der Fußball ist erst durch seine Emotionen und der Einfachheit so groß geworden.
Nicht direkt vergleichen, aber schon ein bisserl. US Sportarten sind auch höchst populär und emotional (wenn auch anders - meist positiver emotional, nicht so viel Haß). Mit dem Superbowl gibt es ein Mega-Ereignis.
Jubeln unter Vorbehalt killt genau diese Emotionen ein ziemlich größtes Stück, weil man sich nicht mehr sicher sein kann, ob das Tor wirklich zählt. Der Fußball ohne Fehlentscheidungen wäre auch nur halb so schön.
Ja. Nein. Vielleicht. Es ist albern, mit den Kindermitteln von damals den Fußball zu leiten. Da hoppeln Gehaltsmillionäre über den Platz, die Frage um den Ausgang eines Spiels kann zweistellige - und mehr - Millionensummen bedeuten. Ich finde das kein Stück zeitgemäss und ziemlich albern.
Technische Hilfsmittel funktionieren bei schwarz/weiß Entscheidungen, wie etwa bei der Torlinientechnik. Da hat man auch sofort das Ergebnis.
Ja. Aber auch bei einer Szene wie dem Foul, die eigentlich keine andere Interpretation zulässt. Ausser die von Herrn Stegemann noch, die aber Quark ist bzw. auf sehr schwacher Belastungsgrundlage fundiert wurde.
Gerade für ihn ist es wichtig, emotional explodieren zu können.
Nur zur Sicherheit: Ich verstehe dich nur zu gut. Ich glaube nur nicht, dass eine Abschaffung des VAR das wieder ermöglichen würde. Ich glaube, der Profi-Fußball hat sich dadurch einfach zu krass verändert, als das man wirklich "unbefangen" emotional werden könnte. Und das Spiel ist im Schnitt vielleicht auch einen Tacken zu schnell, aber vor allem auch sehr linkisch geworden, als das das 3 Hansel auf einem 90x50m-Platz irgendwie eingefangen bekommen.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
markus, Dienstag, 02.05.2023, 17:11 (vor 1001 Tagen) @ koom
Ja. Nein. Vielleicht. Es ist albern, mit den Kindermitteln von damals den Fußball zu leiten. Da hoppeln Gehaltsmillionäre über den Platz, die Frage um den Ausgang eines Spiels kann zweistellige - und mehr - Millionensummen bedeuten. Ich finde das kein Stück zeitgemäss und ziemlich albern.
Das halte ich für ein Totschlagargument. Auch vor dem VAR, ja sogar schon in den 90ern, ging es um Millionensummen im Fußball. Und trotzdem gab es keinen VAR und alle sind damit klargekommen. Ich gehe sogar so weit und würde behaupten, dass gerade auch die Fehler den Fußball so sonderbar machen. Das Wunder gegen Málaga ist immer noch in den Köpfen als purer Wahnsinn abgespeichert. Mit VAR wäre es nach Prüfung wegen Abseits zurückgenommen worden und keine Sau würde sich heute noch daran erinnern. Kurios dann, wenn sich hier Leute über eine Fehlentscheidung im Finale aufregen. Einem Finale, das man ohne Fehlentscheidung gar nicht erreicht hätte. Auch der Wahnsinn 2001 am letzten Spieltag hätte so nicht stattgefunden, denn der indirekte Freistoß hätte so nicht gegeben werden dürfen (auch wenn das nicht VAR-relevant ist, eine Fehlentscheidung war es dennoch). Der Wunsch nach absoluter Fehlerfreiheit ist einer, den man Fußball nicht erfüllen kann. Man kann sie mit VAR minimieren, doch ist der Preis dafür zu hoch.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
bambam191279, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 17:18 (vor 1001 Tagen) @ markus
Ja. Nein. Vielleicht. Es ist albern, mit den Kindermitteln von damals den Fußball zu leiten. Da hoppeln Gehaltsmillionäre über den Platz, die Frage um den Ausgang eines Spiels kann zweistellige - und mehr - Millionensummen bedeuten. Ich finde das kein Stück zeitgemäss und ziemlich albern.
Das halte ich für ein Totschlagargument. Auch vor dem VAR, ja sogar schon in den 90ern, ging es um Millionensummen im Fußball. Und trotzdem gab es keinen VAR und alle sind damit klargekommen. Ich gehe sogar so weit und würde behaupten, dass gerade auch die Fehler den Fußball so sonderbar machen. Das Wunder gegen Málaga ist immer noch in den Köpfen als purer Wahnsinn abgespeichert. Mit VAR wäre es nach Prüfung wegen Abseits zurückgenommen worden und keine Sau würde sich heute noch daran erinnern. Kurios dann, wenn sich hier Leute über eine Fehlentscheidung im Finale aufregen. Einem Finale, das man ohne Fehlentscheidung gar nicht erreicht hätte. Auch der Wahnsinn 2001 am letzten Spieltag hätte so nicht stattgefunden, denn der indirekte Freistoß hätte so nicht gegeben werden dürfen (auch wenn das nicht VAR-relevant ist, eine Fehlentscheidung war es dennoch). Der Wunsch nach absoluter Fehlerfreiheit ist einer, den man Fußball nicht erfüllen kann. Man kann sie mit VAR minimieren, doch ist der Preis dafür zu hoch.
Da Du auf Malaga anspielst....
War es nicht so, dass der erste Treffer (oder war es der zweite) von Malaga nicht auch Abseits war?
Ja, es ist klar, Du magst den Videobeweis nicht.
Ist nachvollziehbar.
Dennoch finde ich es absolut nachvollziehbar, wenn man sich als eh dauerbenachteiligt fühlender BVB-Fan (zumindest gegenüber den Bayern) sich mehr Objektivität dadurch erhofft hätte.
Und nur weil es ein paar besondere Momente ohne den VAR gab, ich kenne jetzt nicht viele die eine Meisterschaft am letzten Spieltag durch nen VAR 11m weniger feiern würden.....
Denn da lechzen wir als Fans einfach zu sehr nach.
Nur weil wir auch das ein oder andere Mal davon profitiert haben ist man weit vom Uschitum entfernt nur weil man sich verarscht fühlt.
In der heutigen Zeit, mit 73 Superzeitlupen in 77k Auflösung, ich möchte nicht wissen was in so manchem vorgeht wenn da noch mehr Fehlentscheidungen durch die Medien wandern..... Wegen dann 2 cm Abseits....ist ja Tatsachenentscheidung.....
Nene, da gehe ich nicht mit.
Und auch unsere ALtehrwürdigen "Ihr macht unseren Sport kaputt" Sänger..... Irgendwie ist die Süd gar nicht mal so leise wenn der VAR pro BVB entscheidet...
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
TeePee, NRW, Dienstag, 02.05.2023, 17:54 (vor 1001 Tagen) @ bambam191279
Wegen dann 2 cm Abseits....
Was aber gerade ja genau zu den Dingen gehört, die sich in den meisten (knappen) Fällen mit der eingesetzten Technik überhaupt nicht wirklich aufklären lassen. Da wird dann eine Gerechtigkeit vorgetäuscht, die weder dem ursprünglichen Sinn der Regel entspricht noch mit den eingesetzten Mitteln überhaupt technisch realisierbar ist - denn dazu müsste man den exakten Moment, an dem der Ball den Fuß verlässt ebenso zuverlässig ermitteln wie die genaue Position der maßgeblichen Körperteile der beteiligten Spieler, wobei der Ball sich schon bei nur 40 km/h und einer Auflösungsgenauigkeit von 100 Hz rund 11 cm zwischen zwei Einzelbildern bewegt. Nochmal, das klingt nicht nur abstrus und fußballfern, sondern hat auch mit dem ursprünglichen Sinn der Regel nichts mehr gemein. Kein Wunder, dass man bei solch komplizierten Lösungsansätzen irgendwann den Überblick und den Sinn fürs Ganze verliert...
Wenn man versucht, subjektive Kriterien (beispielsweise "Absicht beim Handspiel") durch objektive zu validieren ("Vergrößerung der Körperfläche", "unnatürliche Bewegung"), dann darf man das im nächsten Schritt nicht wieder durch subjektive Kriterien zu bewerten versuchen ("krasse" Fehlentscheidung, bei Vergehen "a" wird eingegriffen, bei im Resultat vergleichbarem Vergehen "b" nicht). Das kann nicht funktionieren, sondern verlagert das Problem nur.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
markus, Dienstag, 02.05.2023, 17:41 (vor 1001 Tagen) @ bambam191279
Ja. Nein. Vielleicht. Es ist albern, mit den Kindermitteln von damals den Fußball zu leiten. Da hoppeln Gehaltsmillionäre über den Platz, die Frage um den Ausgang eines Spiels kann zweistellige - und mehr - Millionensummen bedeuten. Ich finde das kein Stück zeitgemäss und ziemlich albern.
Das halte ich für ein Totschlagargument. Auch vor dem VAR, ja sogar schon in den 90ern, ging es um Millionensummen im Fußball. Und trotzdem gab es keinen VAR und alle sind damit klargekommen. Ich gehe sogar so weit und würde behaupten, dass gerade auch die Fehler den Fußball so sonderbar machen. Das Wunder gegen Málaga ist immer noch in den Köpfen als purer Wahnsinn abgespeichert. Mit VAR wäre es nach Prüfung wegen Abseits zurückgenommen worden und keine Sau würde sich heute noch daran erinnern. Kurios dann, wenn sich hier Leute über eine Fehlentscheidung im Finale aufregen. Einem Finale, das man ohne Fehlentscheidung gar nicht erreicht hätte. Auch der Wahnsinn 2001 am letzten Spieltag hätte so nicht stattgefunden, denn der indirekte Freistoß hätte so nicht gegeben werden dürfen (auch wenn das nicht VAR-relevant ist, eine Fehlentscheidung war es dennoch). Der Wunsch nach absoluter Fehlerfreiheit ist einer, den man Fußball nicht erfüllen kann. Man kann sie mit VAR minimieren, doch ist der Preis dafür zu hoch.
Da Du auf Malaga anspielst....
War es nicht so, dass der erste Treffer (oder war es der zweite) von Malaga nicht auch Abseits war?
Kann sein. Aber es geht da ja ganz konkret um den Spielverlauf in den letzten Minuten, der das erst zum Wahnsinn machen lassen hat und nicht um das bloße Weiterkommen.
Ja, es ist klar, Du magst den Videobeweis nicht.
Ist nachvollziehbar.
Dennoch finde ich es absolut nachvollziehbar, wenn man sich als eh dauerbenachteiligt fühlender BVB-Fan (zumindest gegenüber den Bayern) sich mehr Objektivität dadurch erhofft hätte.
Und nur weil es ein paar besondere Momente ohne den VAR gab, ich kenne jetzt nicht viele die eine Meisterschaft am letzten Spieltag durch nen VAR 11m weniger feiern würden.....
Denn da lechzen wir als Fans einfach zu sehr nach.
Natürlich freut man sich dann trotzdem. Aber es ist doch was anderes, wenn man wie aus dem Nichts das entscheidende Tor schießt (und dann auch sofort ohne Sorge jubeln darf), oder irgendwas im Strafraum passiert, man als Zuschauer auf der Videoleinwand bloß eine kurze Einblendung sieht und drei Minuten später dann einen Strafstoß bekommt. Das ist nicht halb so geil.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
majae, Muc, Mittwoch, 03.05.2023, 11:30 (vor 1001 Tagen) @ markus
Natürlich freut man sich dann trotzdem. Aber es ist doch was anderes, wenn man wie aus dem Nichts das entscheidende Tor schießt (und dann auch sofort ohne Sorge jubeln darf), oder irgendwas im Strafraum passiert, man als Zuschauer auf der Videoleinwand bloß eine kurze Einblendung sieht und drei Minuten später dann einen Strafstoß bekommt. Das ist nicht halb so geil.
Ich bin bei dem Punkt ja grundsätzlich bei dir und das war auch immer mein Vorbehalt gegen den Videobeweis. Aber sowas "Ganz große Momente in der Geschichte des Fußballs sind erst durch Fehlentscheidungen zustande gekommen" von dir zu hören, find ich ja schon überraschend. Nicht nur, dass es fast so klingt, als bräuchte an Fehlentscheidungen im Fußball im Spannung zu bekommen, sondern du ignorierst dabei vor allem, dass wir überhaupt nicht wissen, wie viele ganz große Momente es eben NICHT in die Geschichte des Fußballs geschafft haben WEGEN Fehlentscheidungen.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
markus, Mittwoch, 03.05.2023, 21:58 (vor 1000 Tagen) @ majae
Natürlich freut man sich dann trotzdem. Aber es ist doch was anderes, wenn man wie aus dem Nichts das entscheidende Tor schießt (und dann auch sofort ohne Sorge jubeln darf), oder irgendwas im Strafraum passiert, man als Zuschauer auf der Videoleinwand bloß eine kurze Einblendung sieht und drei Minuten später dann einen Strafstoß bekommt. Das ist nicht halb so geil.
Ich bin bei dem Punkt ja grundsätzlich bei dir und das war auch immer mein Vorbehalt gegen den Videobeweis. Aber sowas "Ganz große Momente in der Geschichte des Fußballs sind erst durch Fehlentscheidungen zustande gekommen" von dir zu hören, find ich ja schon überraschend. Nicht nur, dass es fast so klingt, als bräuchte an Fehlentscheidungen im Fußball im Spannung zu bekommen, sondern du ignorierst dabei vor allem, dass wir überhaupt nicht wissen, wie viele ganz große Momente es eben NICHT in die Geschichte des Fußballs geschafft haben WEGEN Fehlentscheidungen.
Natürlich braucht es nicht zwingend Fehlentscheidungen. Die beiden Meisterjahre sind auch ohne größere Fehler ein Rausch gewesen. Aber oft sind es die fehlerbehafteten Ereignisse, die zu den ganz großen Momenten gehören oder zumindest in die Geschichte eingehen und Jahrzehnte in Erinnerung bleiben. Ich hab ja ein paar Beispiele genannt. Das Wembleytor, die Hand Gottes, der 4-Minuten Meister und Málaga beruhten auf Fehlentscheidungen.
Und speziell die letzten beiden Ereignisse waren so geil, dass das ein einzelner Stegemann nicht kaputt machen kann. Keine Sau würde sich doch daran erinnern, wenn der Schiedsrichter immer richtig entschieden hätte, ganz einfach weil die Sensation ausgeblieben wäre. Fußball ist dreckig und das hat ihn immer ausgezeichnet. Der Versuch aus ihn ein Glanzprodukt zu machen, kann nicht funktionieren.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Habakuk, OWL, Dienstag, 02.05.2023, 13:27 (vor 1002 Tagen) @ virz3
Auf der anderen Seite macht es das Spiel kaputt, wenn sich der Schiri ständig alle Zeit der Welt nimmt um irgendwas zu prüfen. Der Einsatz des Monitors muss schon gut gewählt sein, sonst nervt es...
Natürlich muss es da eine angemessene Schwelle geben, um nicht jede Einwurfentscheidung am Monitor zu prüfen. Dennoch finde ich diese Argumentation eher unproduktiv, andernfalls sollten wir die Fehlentscheidung vom Freitag erst gar nicht diskutieren. Klar unterbricht ein Review den Spielfluss, aber auch solche Abläufe kann man erlernen und kurz halten. Dazu kann man das Ganze auch noch angemessen kommunizieren. Was mich wirklich nervt sind sterbende Schwäne und epische Auswechslungen in der 89. Spielminute. Wird natürlich alles nachgspielt...
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Smeller, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 10:59 (vor 1002 Tagen) @ Newsteam
Ist die Weigerung den VAR vernünftig einzusetzen also ein stiller Protest, den mancher manchmal anwendet?
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 02.05.2023, 11:55 (vor 1002 Tagen) @ Smeller
Die Frage wäre ja aus meiner Sicht berechtigt, weil Stegemann ja auch sagt, er hat den Anspruch das ohne technischen Hilfen richtig zu entscheiden und ist deswegen nicht nochmal rausgegangen es sich anschauen, auf die Dortmunder Proteste hin(die ihm auch nicht resolut genug waren oder übertrieben genug, damit er sich zum Handeln genötigt gesehen hätte). Den VAR kann er allerdings nicht ignorieren aus Protest, da dieser gar nicht eingegriffen hat, wie er auch selbst gesagt hat. Er geht davon aus, dass die Situationen überprüft wurden und da kein Einwand kam aus Köln und er sich sicher war, dass er es richtig entschieden hatte, war es ja eher der VAR, der ihn hängen ließ. Zudem hat Stegemann sich ja zumindest der Öffentlichkeit gestellt und sich erklärt, während VAR Robert Hartmann sich bisher nicht zu den Vorfällen geäussert hat.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
koom, Dienstag, 02.05.2023, 12:58 (vor 1002 Tagen) @ Kayldall
Zudem hat Stegemann sich ja zumindest der Öffentlichkeit gestellt und sich erklärt, während VAR Robert Hartmann sich bisher nicht zu den Vorfällen geäussert hat.
These: Man hat sich intern vermutlich besprochen. Stegemann wird als Saubermann mit einem Fehler dargestellt, Hartmann - der unsichtbar ist und bleibt - nimmt die Schuld unbestätigt auf sich. Nächsten Spieltag ist wieder irgendwas anderes los und niemand erinnert sich mehr daran.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Smeller, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 14:16 (vor 1001 Tagen) @ koom
Deswegen steht nach wie vor meine Forderung, dass künftig nach jedem Spieltag sämtliche Kommunikation zwischen Schiri und VAR offen gelegt wird und das unaufgefordert. Jeden Spieltag lädt der DFB also auf seiner Seite die komplette Aufzeichnung des Funkverkehrs hoch und jeder, der Interesse hat, kann feststellen, was in welcher Situation gesagt wurde. Das wäre Transparenz. Aber der DFB weigert sich anscheinend und das sieht eben für viele wie auch mich aus, als würde da tatsächlich gemauschelt werden.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
koom, Dienstag, 02.05.2023, 16:45 (vor 1001 Tagen) @ Smeller
Deswegen steht nach wie vor meine Forderung, dass künftig nach jedem Spieltag sämtliche Kommunikation zwischen Schiri und VAR offen gelegt wird und das unaufgefordert. Jeden Spieltag lädt der DFB also auf seiner Seite die komplette Aufzeichnung des Funkverkehrs hoch und jeder, der Interesse hat, kann feststellen, was in welcher Situation gesagt wurde. Das wäre Transparenz. Aber der DFB weigert sich anscheinend und das sieht eben für viele wie auch mich aus, als würde da tatsächlich gemauschelt werden.
Aytekin hat sowas mal veröffentlicht. Fand ich ziemlich cool und bringt einem die Schiedsrichter auch mal näher.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Voegi, Porta Westfalica, Dienstag, 02.05.2023, 12:07 (vor 1002 Tagen) @ Kayldall
Die Arbeitsanweisung "wir greifen nur ein, wenn eine offensichtliche Fehlentscheidung oder eine Situation, welche vom Schiedsrichter auf dem Feld nicht ersichtlich gewesen ist" öffnet der Willkür halt Haus und Hof und ist ein freifahrtsschein für den VAR....
Auch diese aktuelle Diskussion über Challenges ist doch schon wieder negativ geprägt, da der Projektleiter VAR schon angekündigt hat, dass man dann nur auf Challenge der Trainer reagieren würde.... Das ist doch auch Schwachsinn... Im US Sport gibt es total häufig die aktive Intention der Videoschiedsrichter mit der Bitte zur Überprüfung bzw. Die direkte Richtigstellung des Aktion...
Ich bin selber kein Schiedsrichter, aber ich verstehe nicht, warum sich einige der Zunft auf den Schlips getreten fühlen... Das ganze ist doch keine Bestrafung, sondern ein Hilfsmittel...
Ich würde das ganze zum Anlass nehmen und generell das regel Werk überarbeiten...
Challenge kann nur der Trainer anfordern, Forderung durch Spieler wird konsequent mit gelb bestraft... Lass halt an den ersten drei Spieltagen in jedem Spiel 2-3 Leute vom Platz fliegen... Dann lernen die Herren Profis es wenigstens... In keiner anderen Sportart neben dem Fussball wird Theatralik und Übermäßiges Angehen des Schiedsrichter derart belohnt... Beim Rugby bist du direkt raus für das Spiel, wenn du den schiri auch nur anfasst...
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
virz3, Oberhausen, Dienstag, 02.05.2023, 13:07 (vor 1002 Tagen) @ Voegi
Die Arbeitsanweisung "wir greifen nur ein, wenn eine offensichtliche Fehlentscheidung oder eine Situation, welche vom Schiedsrichter auf dem Feld nicht ersichtlich gewesen ist" öffnet der Willkür halt Haus und Hof und ist ein freifahrtsschein für den VAR....
Auch diese aktuelle Diskussion über Challenges ist doch schon wieder negativ geprägt, da der Projektleiter VAR schon angekündigt hat, dass man dann nur auf Challenge der Trainer reagieren würde.... Das ist doch auch Schwachsinn... Im US Sport gibt es total häufig die aktive Intention der Videoschiedsrichter mit der Bitte zur Überprüfung bzw. Die direkte Richtigstellung des Aktion...
Ich bin selber kein Schiedsrichter, aber ich verstehe nicht, warum sich einige der Zunft auf den Schlips getreten fühlen... Das ganze ist doch keine Bestrafung, sondern ein Hilfsmittel...Ich würde das ganze zum Anlass nehmen und generell das regel Werk überarbeiten...
Challenge kann nur der Trainer anfordern, Forderung durch Spieler wird konsequent mit gelb bestraft... Lass halt an den ersten drei Spieltagen in jedem Spiel 2-3 Leute vom Platz fliegen... Dann lernen die Herren Profis es wenigstens... In keiner anderen Sportart neben dem Fussball wird Theatralik und Übermäßiges Angehen des Schiedsrichter derart belohnt... Beim Rugby bist du direkt raus für das Spiel, wenn du den schiri auch nur anfasst...
In der NFL oder der NBA dauert eine Spielzeit von 2 Min. dann aber auch schonmal locker 10 Minuten, weil der Referee ständig überprüft, Auszeiten genommen werden etc. pp.
Sowas bitte nicht im Fussball...
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Voegi, Porta Westfalica, Dienstag, 02.05.2023, 13:42 (vor 1002 Tagen) @ virz3
bearbeitet von Voegi, Dienstag, 02.05.2023, 13:45
In der NFL oder der NBA dauert eine Spielzeit von 2 Min. dann aber auch schonmal locker 10 Minuten, weil der Referee ständig überprüft, Auszeiten genommen werden etc. pp.Sowas bitte nicht im Fussball...
Niemand hat vor Auszeiten oder ähnliches einzuführen... Ich kann wenig dazu sagen, wie es in der NBA abläuft, aber in der NFL kommt die große zeitliche Verzögerung deshalb zustande, da diese bewusst/gewollt als taktisches Mittel verwendet wird. Gemessen daran die Uhr stoppen, welches aufgrund der Entscheidung der angreifenden Mannschaft zustande kommt, ist die Zeit, die der Videobeweis benötigt in 95% aller Fälle sehr schnell. Oft wird halt noch nichtmal der hauptschiedsrichter an den Monitor gebeten, sondern einfach aus NYC (der Kölner Keller der USA) überstimmt...
Bis vor 3 Jahren war innerhalb der letzten 2min überhaupt keine Challenge durch die Trainer mehr möglich, bis eine massive Fehlentscheidung im Halbfinale einem Team den Einzug in den Superbowl genommen worden ist.... Das würde dort z. B. MMn hervorragend nach der Saison angepasst, damit sowas im besten Fall nicht nochmal auftritt....
Auch die Art der "Fouls" die überhaupt gechallenged werden können, ist reglementiert...
Beim fussball sollte es halt auf rote Karte, Tore und vermeintliche Fouls im Strafraum begrenzt werden... Die Trainer werden sich dann schon überlegen, ob es sich lohnt eine rote Karte zu challengen, die eindeutig gewesen ist und damit ihr Recht für die Halbzeit verwirkt wäre....
Was ich nur sagen wollte, man sollte sich da im kompetenten Kreis zusammensetzen (gerne mit Regel Vertretern aus Sportarten, wo die challenge bereits verwendet wird) und ein sinnvolles Konstrukt auf die beine stellen, was ein Stück weit über den tellerrand gedacht ist....
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
Intertanked, Berlin, Dienstag, 02.05.2023, 13:02 (vor 1002 Tagen) @ Voegi
Auch diese aktuelle Diskussion über Challenges ist doch schon wieder negativ geprägt, da der Projektleiter VAR schon angekündigt hat, dass man dann nur auf Challenge der Trainer reagieren würde.... Das ist doch auch Schwachsinn... Im US Sport gibt es total häufig die aktive Intention der Videoschiedsrichter mit der Bitte zur Überprüfung bzw. Die direkte Richtigstellung des Aktion...
Ich bin selber kein Schiedsrichter, aber ich verstehe nicht, warum sich einige der Zunft auf den Schlips getreten fühlen... Das ganze ist doch keine Bestrafung, sondern ein Hilfsmittel...
Ich behaupte mal in der Kausalkette des Schiedsrichterwesen ist durch den VAR etwas in Unordnung geraten.
Wo früher die komplette Hoheit bei Schiedsrichter, Linienrichter und Torrichter lag, sollen nun Dinge die technisch bewiesen werden können, vom Schiedsrichterteam kaum noch bewertet werden. Das Zusammenspiel passt aber häufig nicht. Inzwischen sind Linienrichter eigentlich bessere Einwurf-Anzeiger, weil Abseits eh durch Video bewiesen wird. Aber halt nur dann, wenn ein Tor aus der Situation fällt.
Beispiel aus dem Rückspiel Bayern - City: Upamecano foult Haaland vor dem Tor und bekommt die Rote Karte. Der Linienrichter hebt nach der Roten Karte doch noch die Fahne und der Schiri muss die Karte zurück nehmen. Der Linienrichter hat ergo schon beim Zuspiel die Situation als Abseits bewertet, sie aber laufen lassen, weil Haaland ballert das Ding meistens rein und dann bewertet das der VAR.
Kurz: Schiri hat die Kontrolle auf dem Feld für sich behalten, während der Linienrichter sie abgegeben hat.
Ergebnis: Konfusion.
Ergo versteh ich den Wunsch manchmal die eigene Hoheit auf dem Feld zu behalten, wenn da auch falsch ist, aber da muss man am VAR feilen.
Nur zu einem Detail Deines Textes:
Intertanked, Dienstag, 02.05.2023, 15:55 (vor 1001 Tagen) @ Intertanked
Wo früher die komplette Hoheit bei Schiedsrichter, Linienrichter und Torrichter lag, ...
Über die Torrichter habe ich mich immer gewundert: das waren doch unnütze Poser, die am Fünfereck immer maximale Anspannung und Konzentration vorgetäuscht hatten, um dann doch nie einzugreifen. Fehlwahrnehmungen des Hauptschiris (Tor, Nichttor, Toraus, Elferausführung, Foul bei Ecke, ...) wurden doch nie diskutiert oder gar überstimmt.
Oder hat jemand hier eine Erinnerung, dass die tatsächlich mal eingegriffen hätten oder befragt wurden?
Das war doch im Grunde nur ein Schauspiel, um Teilnehmern und Kunden des Wettbewerbs vorzuspielen "Wir tun alles für die Fairness", oder?
Linienrichter abschaffen!
moep, Westerwald, Dienstag, 02.05.2023, 14:06 (vor 1001 Tagen) @ Intertanked
Beispiel aus dem Rückspiel Bayern - City: Upamecano foult Haaland vor dem Tor und bekommt die Rote Karte. Der Linienrichter hebt nach der Roten Karte doch noch die Fahne und der Schiri muss die Karte zurück nehmen. Der Linienrichter hat ergo schon beim Zuspiel die Situation als Abseits bewertet, sie aber laufen lassen, weil Haaland ballert das Ding meistens rein und dann bewertet das der VAR.
Kurz: Schiri hat die Kontrolle auf dem Feld für sich behalten, während der Linienrichter sie abgegeben hat.
Ergebnis: Konfusion.
Für mich übrigens dazu die einzig logische Konsequenz: Schafft doch endlich die Linienrichter ab. Was zur Hölle haben die noch für eine Aufgabe? Einwürfe anzeigen. Okay. Aber sonst? Ich kann mich an keine spielentscheidende Szene der letzten 12 Monate erinnern, die ein Linienrichter entschieden hätte. In "engen" Situationen zeigen sie Abseits ohnehin erst nach Beendigung der Spielsituation an, das kann dann auch der Computer (vermutlich genau so schnell oder noch schneller) erledigen. Bei 10 Meter Abseits sieht das auch der Hauptschiedsrichter - drunter geht eh keine Fahne mehr direkt hoch. Für mich der überflüssigsten Posten des Schiriteams, dann lieber noch 2 weitere VAR und diese spezialisieren (bspw. einer guckt nur auf Fouls, der andere bedient die (halb)automatische Linienerkennung (Abseits, Seiten-/Toraus, Torlinie). In der jetzigen Form ist jedes gebuchte Hotelzimmer für die Herren rausgeschmissenes Geld.
Linienrichter abschaffen!
koom, Dienstag, 02.05.2023, 15:06 (vor 1001 Tagen) @ moep
Für mich übrigens dazu die einzig logische Konsequenz: Schafft doch endlich die Linienrichter ab.
Aus praktischen Gründen: Nein. Sie sehen und hören mehr auf dem Spielfeld, können bestimmte Winkel besser einsehen. Es sind ja auch SchiedsrichterASSISTENTEN und keine Linienrichter. sie sind zudem auch erster Ersatz, wenn der Feldschiedsrichter sich verletzen sollte (was immer mal passieren kann).
Letztlich: Die nominelle Schiedsrichteraufstellung ist schon in Ordnung. Aber wie man das nutzt ist manchmal befremdlich.
Generell ist der VAR auch ein Segen, weil einfach extrem viele Szenen jetzt entschärft werden, die früher Ärger verursacht hätten. Ändert nichts daran, dass es immer noch sehr nervt, wenn trotzdem was durchrutscht.
1,2 Liga und dann?
DomJay, Köln, Dienstag, 02.05.2023, 14:55 (vor 1001 Tagen) @ moep
Beispiel aus dem Rückspiel Bayern - City: Upamecano foult Haaland vor dem Tor und bekommt die Rote Karte. Der Linienrichter hebt nach der Roten Karte doch noch die Fahne und der Schiri muss die Karte zurück nehmen. Der Linienrichter hat ergo schon beim Zuspiel die Situation als Abseits bewertet, sie aber laufen lassen, weil Haaland ballert das Ding meistens rein und dann bewertet das der VAR.
Kurz: Schiri hat die Kontrolle auf dem Feld für sich behalten, während der Linienrichter sie abgegeben hat.
Ergebnis: Konfusion.
Für mich übrigens dazu die einzig logische Konsequenz: Schafft doch endlich die Linienrichter ab. Was zur Hölle haben die noch für eine Aufgabe? Einwürfe anzeigen. Okay. Aber sonst? Ich kann mich an keine spielentscheidende Szene der letzten 12 Monate erinnern, die ein Linienrichter entschieden hätte. In "engen" Situationen zeigen sie Abseits ohnehin erst nach Beendigung der Spielsituation an, das kann dann auch der Computer (vermutlich genau so schnell oder noch schneller) erledigen. Bei 10 Meter Abseits sieht das auch der Hauptschiedsrichter - drunter geht eh keine Fahne mehr direkt hoch. Für mich der überflüssigsten Posten des Schiriteams, dann lieber noch 2 weitere VAR und diese spezialisieren (bspw. einer guckt nur auf Fouls, der andere bedient die (halb)automatische Linienerkennung (Abseits, Seiten-/Toraus, Torlinie). In der jetzigen Form ist jedes gebuchte Hotelzimmer für die Herren rausgeschmissenes Geld.
Es gibt bedeutend mehr Ligen als nur die erste, zweite und europäische Liga.
Dort sind die Leute auch im Einsatz und ich sehe nicht, wie das ersetzt werden sollte.
1,2 Liga und dann?
moep, Westerwald, Dienstag, 02.05.2023, 15:05 (vor 1001 Tagen) @ DomJay
Es gibt bedeutend mehr Ligen als nur die erste, zweite und europäische Liga.
Dort sind die Leute auch im Einsatz und ich sehe nicht, wie das ersetzt werden sollte.
Sicher. Wäre ja nicht die einzige Regel, die man außerhalb der DFL für die unteren Ligen anpasst. Lässt sich hier doch recht einfach in Verbindung bringen: Hauptschiedsrichter wird unterstützt durch VAR oder Linienrichter.
Linienrichter abschaffen!
chief wiggum, im schönen Münsterland, Dienstag, 02.05.2023, 14:16 (vor 1001 Tagen) @ moep
Einwürfe anzeigen. Okay. Aber sonst?
Kann es sein, dass sie nicht einmal mehr das machen. Ich habe vermehrt den Eindruck, dass sie die Fahne erst heben, wenn der SR die Richtung angezeigt hat, in die der Einwurf geht.
Linienrichter abschaffen!
Smeller, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 14:23 (vor 1001 Tagen) @ chief wiggum
Japp, und Foul wird auch meist erst 5 Sekunden später angezeigt, wenn der Schiri bereits gepfiffen hat. Erinnert mich an eine Szene aus dem Teenie-Film Girls Club, wo eines der Weiber meint, dass sie es in ihren Brüsten spürt, ob es bald regnet, und dann steht die am Ende des Films als Reporterin im Regen, fasst sich an die Brust und sagt "und es besteht eine 40%ige Wahrscheinlichkeit, dass es bereits regnet". Genauso agieren für mich die Linienrichter.
Brych über den VAR: "Wir Schiris haben uns dagegen gewehrt"
TeePee, NRW, Dienstag, 02.05.2023, 13:30 (vor 1002 Tagen) @ Intertanked
feilen.
Abschaffen. Das Wort lautet "abschaffen" :-) Oder wir überarbeiten das Spiel immer weiter und so lange, bis wir mir einem Ei spielen und Helme tragen.
Es wird immer Fehlentscheidungen geben, das liegt in der Natur der Sache. Ob man diese allerdings besser finden muss, wenn sie nach minutenlangem Herumrätseln, Anlegen von irgendwelchen angeblich kalibrierten Linien und in irgendwelchen Kellern getroffen werden?
So kompliziert ist dieser Sport gar nicht.
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Newsteam
, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 08:13 (vor 1002 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de