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Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt! (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:00 (vor 1203 Tagen)

Der BVB verspielt unzählige Torchancen und somit vermutlich auch die Tabellenführung in der Bundesliga ? mit kräftiger Unterstützung von Sascha Stegemann und dem VAR.


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Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt!

Ibanez, Aachen, Sonntag, 30.04.2023, 17:09 (vor 1202 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Nein...definitiv nicht abschaffen!!! Das ist quatsch... ein Videobeweis ist einer der besten Möglichkeiten für Fairness zu sorgen! Die Art und Weise der Nutzung...die sollte dringend überholt werden!
Die Trainer sollten, so is es im Americam Football, die Möglichkeit haben den Schiri an den Bildschirm zu ordern.

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt!

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 30.04.2023, 09:45 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wie oft möchte man eigentlich noch den Narrativ befeuern man habe 100%ige um 100%ige vergeben?

Vielmehr war es doch der Fall, dass man gegen Bochumer, die die letzten 30 Minuten in den Seilen hingen, kaum etwas brauchbares produzieren konnte.

Immerhin sind Terzic und die Mannschaft diesmal fein raus und man kann auf Schiri und VAR draufhauen.

Letztere wären aber auf Schalke, in Stuttgart und vorgestern nur Nebenkriegsschauplätze gewesen, sofern wir einen Fußball praktizieren würden, der nicht auf Zufall und individueller Klasse aufgebaut ist.

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Smeller, Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 17:40 (vor 1202 Tagen) @ guy_incognito

Dummerweise geben die Statistiken dein Narrativ nicht wieder. Am Ende war man bei 67% Ballbesitz, 22:13 Torschüssen und 49% Zweikämpfen. Entweder haben wir also die ersten 60 Minuten komplett dominiert oder du laberst Dünnpfiff.

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 30.04.2023, 21:50 (vor 1202 Tagen) @ Smeller
bearbeitet von guy_incognito, Sonntag, 30.04.2023, 21:56

Dummerweise geben die Statistiken dein Narrativ nicht wieder. Am Ende war man bei 67% Ballbesitz, 22:13 Torschüssen und 49% Zweikämpfen.

Hat der DFB ein neues Bewertungssystem eingeführt, das Punkte für eine statistische Überlegenheit vergibt? Wäre schlecht, denn dann würden sich unsere Chancen gegenüber Bayern weiter verringern.

Entweder haben wir also die ersten 60 Minuten komplett dominiert oder du laberst Dünnpfiff.

Die Diskussion drehte sich zwar um 100 %ige Großchanchen, aber gut… ich habe zumindest gelernt, was manche als Großchancen ansehen. By the way: für ähnliche Aussagen wurden die Bayern nach ihrer Niederlage bei City von Großteilen des Forums ausgelacht.

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt

Smeller, Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 22:21 (vor 1202 Tagen) @ guy_incognito

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich wollte deinen Ursprungsbeitrag nochmal lesen, um darauf hinzuweisen, dass ich mit meinem Kommentar Recht hatte, aber ich habe mich verlesen, mein Fehler. Ich habe aus irgendeinem Grund gelesen, dass wir die letzten 30 Minuten in den Seilen hingen und da habe ich gegen argumentiert.

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt!

markus, Sonntag, 30.04.2023, 11:10 (vor 1203 Tagen) @ guy_incognito

Wie oft möchte man eigentlich noch den Narrativ befeuern man habe 100%ige um 100%ige vergeben?

Vielmehr war es doch der Fall, dass man gegen Bochumer, die die letzten 30 Minuten in den Seilen hingen, kaum etwas brauchbares produzieren konnte.

Immerhin sind Terzic und die Mannschaft diesmal fein raus und man kann auf Schiri und VAR draufhauen.

Letztere wären aber auf Schalke, in Stuttgart und vorgestern nur Nebenkriegsschauplätze gewesen, sofern wir einen Fußball praktizieren würden, der nicht auf Zufall und individueller Klasse aufgebaut ist.

Der BVB war deutlich überlegen. Es gab genügend richtig gute Torchancen. Leider alle knapp vorbei, was dann auch Pech ist (genauso wie der nicht gegebene Elfmeter).

Derby ist halt Derby. Da gibt es eigene Gesetze und von den Heimfans nochmal eine extra Portion Motivation. Das ist nicht vergleichbar mit den anderen 16 Auswärtsspielen.

Stuttgart war dumm. Sowas muss man nach Hause schaukeln. Wobei die Gegentore auch eher Zufallsprodukte waren.

Jetzt muss der Blick nach vorne gerichtet werden. Es ist noch alles drin.

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt!

Sascha, Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 10:07 (vor 1203 Tagen) @ guy_incognito

Ich habe in der zweiten Halbzeit vier klare Torchancen gesehen. Das ist schon ordentlich.

Besonders jämmerlich finde ich ja alle verweise auf Schwalben

Cthulhu, Essen, Sonntag, 30.04.2023, 07:35 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Durch die ist Adeyemi ja zuletzt massiv aufgefallen und diese Scheiße kann er sich gerne sofort abgewöhnen.

Aber mal ganz ehrlich, was ist denn die logische Konsequenz daraus? Müsste das nicht eigentlich sein, genau hinzuschauen, wenn Adeyemi im Strafraum zu Boden geht?

Kann man genau hinschauen und dann dieses Foul übersehen? Wäre nicht sogar das Foul selber eines reviews wegen möglichem Platzverweis angebracht gewesen?

Für mich gibt es hier weiterhin keine andere Erklärung, als diesen Elfmeter nicht geben zu wollen.

Edin Terzić

Wallone, Samstag, 29.04.2023, 22:03 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich möchte an der Stelle einfach mal darauf hinweisen, was Edin Terzić doch für eine unglaubliche Fähigkeit hat, Dinge auf den Punkt zu bringen. Und mir dabei ganz nebenbei aus dem Herzen zu sprechen:

https://twitter.com/DAZN_DE/status/1652081385493135360

Edin Terzić

micha87, bei Berlin, Samstag, 29.04.2023, 22:44 (vor 1203 Tagen) @ Wallone

Und dem Wunsch nachzukommen ist für Stegemann zu viel, weil er dann seine Autorität untergraben sieht, das hat er ja im Interview selbst eingeräumt das er entscheidet und möglichst ohne VAR. Das größte Problem ist es seine eigenen Fähigkeiten zu überschätzen und auf Hilfe zu verzichten. Die Schiris haben dann wieder Angst zu wenig Einsätze zu bekommen, da bei jeder Entscheidung dann die Spieler jenen nötigen zu schauen.

Edin Terzić

AausE, Ort, Sonntag, 30.04.2023, 09:09 (vor 1203 Tagen) @ micha87

Ist für mich zu oft am jammern

Edin Terzić

micha87, bei Berlin, Sonntag, 30.04.2023, 15:41 (vor 1202 Tagen) @ AausE

Der Schiri hätte sich das scheinbar noch mehr gewünscht, aber als Trainer ist eben nicht jeder wie Lobanowski der stoisch die Dinge beobachtet hat. Heute ginge das wohl weitaus schwieriger.

Edin Terzić

JensHS, Heinsberg, Sonntag, 30.04.2023, 10:05 (vor 1203 Tagen) @ AausE

Dann passt er ja perfekt in dieses Forum…

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

Elmar, Samstag, 29.04.2023, 21:41 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Da hätte es Elfmeter für die Eintracht geben müssen, weil Adeyemi irgendeinen von denen von hinten stößt.

Ausgleichende Gerechtigkeit?

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

HCSF ⌂ @, Wuppertal, Sonntag, 30.04.2023, 10:59 (vor 1203 Tagen) @ Elmar

Für mich ein Beweis, das die ganze Heulerei überflüssig ist. Mal wirst Du bevorteilt, mal nicht. Wenn es nicht zur Meisterschaft reichen würde, liegt es eher, wohl an den unterirdischen Leistungen der Hinrunde.

Davon ab, habe ich vor dem Spieltag nicht erwartet, dass es 5 Siege gibt. Ein bisschen Drama braucht es schon zur Meisterschaft.

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

macedonia09, Do, Sonntag, 30.04.2023, 11:04 (vor 1203 Tagen) @ HCSF

Für mich ein Beweis, das die ganze Heulerei überflüssig ist. Mal wirst Du bevorteilt, mal nicht. Wenn es nicht zur Meisterschaft reichen würde, liegt es eher, wohl an den unterirdischen Leistungen der Hinrunde.

Davon ab, habe ich vor dem Spieltag nicht erwartet, dass es 5 Siege gibt. Ein bisschen Drama braucht es schon zur Meisterschaft.

Nein, vorher schubst der Frankfurter Süle weg. Wurde aber in den Medien damals mit keiner Silbe erwähnt.

Wir durften am Freitag keinen Elfmeter bekommen, das war Vorsätzlicher Betrug.

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

Knorpelohr, Sonntag, 30.04.2023, 11:12 (vor 1203 Tagen) @ macedonia09

Man erinnere sich auch an das Spiel in Hoffenheim. Foul gepfiffen,auf Freistoß entschieden. VAR meldet sich,das das Foul im 16er war. Schiedsrichter schaut es sich an und gibt.....Schiedsrichterball !?
Umgekehrt wäre doch hier auch wieder von Betrug gesprochen worden.

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

macedonia09, Do, Sonntag, 30.04.2023, 11:48 (vor 1202 Tagen) @ Knorpelohr

Man erinnere sich auch an das Spiel in Hoffenheim. Foul gepfiffen,auf Freistoß entschieden. VAR meldet sich,das das Foul im 16er war. Schiedsrichter schaut es sich an und gibt.....Schiedsrichterball !?
Umgekehrt wäre doch hier auch wieder von Betrug gesprochen worden.

Nein, genau richtig Entschieden damals.
Nur weil einige Medien das so aufgegriffen haben, ist es nicht so.
Das war nie im Leben ein Elfer.

Ich bleibe dabei, das war am Freitag ein Skandal. Schon von der ersten Minute an wurde der VfL bevorzugt.

Besagtes Foul an Adeymi konnte man aus dem Gäste Block nicht nur sehen, sondern auch, irgendwie gefühlt "hören".

Auch wenn es manche nicht kapieren wollen,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 11:28 (vor 1202 Tagen) @ Knorpelohr

Man erinnere sich auch an das Spiel in Hoffenheim. Foul gepfiffen,auf Freistoß entschieden. VAR meldet sich,das das Foul im 16er war. Schiedsrichter schaut es sich an und gibt.....Schiedsrichterball !?
Umgekehrt wäre doch hier auch wieder von Betrug gesprochen worden.

...die Entscheidung damals war richtig, egal ob es für den BVB war oder dagegen. Schiedrichter entscheidet auf Freistoss aufgrund seiner Wahrnehmen (Schubsen vom Dortmunder), VAR meldet sich, weil das Foul im Strafraum war, Schiri guckt sich das an und stellt fest, dass es kein Schubsen war, eine andees mögliches Foul wird als nicht ausrreichend von ihm bewertet. Ergebnis, Schiriball. Steht so auch in den Regeln.

Es wäre wünschenswert, wenn mehr nach Regeln als nach Gefühl gepfiffen wird (Wie ist das noch mit der Regel, dass der Torhüter den Ball nicht stundenlang in der Hand halten darf?).

Gruß

CHS

Auch wenn es manche nicht kapieren wollen,...

Knorpelohr, Sonntag, 30.04.2023, 11:35 (vor 1202 Tagen) @ CHS

Na,dann ist ja gut das zumindest du das kapiert hast....
Hinspiel in Frankfurt war natürlich auch alles korrekt....
Unterm Strich bleibt : Entscheidungen pro BVB grundsätzlich richtig.
Entscheidungen gegen BVB grundsätzlich falsch, Betrug, Schiebung usw.
Alles eine große Verschwörung...

Auch wenn es manche nicht kapieren wollen,...

macedonia09, Do, Sonntag, 30.04.2023, 11:50 (vor 1202 Tagen) @ Knorpelohr

Na,dann ist ja gut das zumindest du das kapiert hast....
Hinspiel in Frankfurt war natürlich auch alles korrekt....
Unterm Strich bleibt : Entscheidungen pro BVB grundsätzlich richtig.
Entscheidungen gegen BVB grundsätzlich falsch, Betrug, Schiebung usw.
Alles eine große Verschwörung...

Süle wird in Frankfurt vorher gefoult!
Der Schubser von Adeymi hat keine Bedeutung. Wenn geprüft wird, Freistoß für uns.

Auch wenn es manche nicht kapieren wollen,...

simie, Krefeld, Sonntag, 30.04.2023, 11:41 (vor 1202 Tagen) @ Knorpelohr

Unterm Strich bleibt : Entscheidungen pro BVB grundsätzlich richtig.

Das schreibt hier keiner. Nur wenn die Beispiele, die du erwähnst eben keine wirklichen Fehlentscheidungen sind, dann brauchst du dich doch nicht so zu echauffieren, wenn dir das noch genau erklärt wird. Suche lieber andere Beispiele. Vielleicht findest du eine ähnlich klare Szene in irgendeinem Spiel dieser Saison, die nicht einmal überprüft wurde. Viel Spaß bei der Suche. Ich glaube nicht, dass du fündig werden wirst.

Dummes Zeug!

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 11:41 (vor 1202 Tagen) @ Knorpelohr

Na,dann ist ja gut das zumindest du das kapiert hast....
Hinspiel in Frankfurt war natürlich auch alles korrekt....
Unterm Strich bleibt : Entscheidungen pro BVB grundsätzlich richtig.
Entscheidungen gegen BVB grundsätzlich falsch, Betrug, Schiebung usw.
Alles eine große Verschwörung...

Das Hinspiel in Frankfurt war ein klarer Fehler vom Schiedsrichter. Abgesehen davon, wo schreibe ich von einer Schiedsrichter-Verschwörung? Ich kann aber nichts dafür, dass du die Regeln (in diesem Fall in Hoffenheim) nicht kapierst.

Gruß

CHS

PS.: Btw., glaubt ihr wirklich, gegen Bayern wäre so etwas passiert?
PPS.: Apropo Verschwörung, von welchen Verein stammt der Spieler, der bisher wegen einer Schwalbe gesperrt wurde? ;-)

Dummes Zeug!

Windmill-Agogo, Pattaya, Sonntag, 30.04.2023, 12:05 (vor 1202 Tagen) @ CHS


PS.: Btw., glaubt ihr wirklich, gegen Bayern wäre so etwas passiert?

Auch das passiert das. Zuletzt hat Kramaric einen Freistoß, welcher nicht überprüft werden darf, geschunden und dann zum 1:1 verwandelt.

Der Elfmeter am Freitag war krass, weil es gefühlt keinen Interpretationsspielraum gibt.

Die Topteams haben im Laufe der Saison auch deutlich mehr Torchancen. Dementsprechend dürften die sich häufiger betrogen fühlen, aber gleichzeitig auch häufiger durchmogeln. Je nach subjektiver Wahrnehmung.

Aber jetzt ist es auch egal. Mund abputzen, Meister werden. Egal wie und warum.

Dummes Zeug!

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 12:17 (vor 1202 Tagen) @ Windmill-Agogo


PS.: Btw., glaubt ihr wirklich, gegen Bayern wäre so etwas passiert?


Auch das passiert das. Zuletzt hat Kramaric einen Freistoß, welcher nicht überprüft werden darf, geschunden und dann zum 1:1 verwandelt.

Du hast mich falsch verstanden, es ging mir darum, ob bei denen auch so etwas passiert wäre wie uns am Freitag oder ob man, weil es eben die Bayern sind, sich die Szene angeguckt hätte.

Die Sache in Hoffenheim war regelkonform.

Der Elfmeter am Freitag war krass, weil es gefühlt keinen Interpretationsspielraum gibt.

Jein, man kann den Ausführungen von Steegemann folgen, aber es hätte zwingend vom VAR überprüft werden müssen.

Aber das Ganze ist jetzt egal, das Kind ist in den Brunnen gefallen.

Gruß

CHS

Dummes Zeug!

Smeller, Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 22:31 (vor 1202 Tagen) @ CHS


PS.: Btw., glaubt ihr wirklich, gegen Bayern wäre so etwas passiert?


Auch das passiert das. Zuletzt hat Kramaric einen Freistoß, welcher nicht überprüft werden darf, geschunden und dann zum 1:1 verwandelt.


Du hast mich falsch verstanden, es ging mir darum, ob bei denen auch so etwas passiert wäre wie uns am Freitag oder ob man, weil es eben die Bayern sind, sich die Szene angeguckt hätte.

Alleine das "Foulspiel" an Kimmich beim Spiel gegen Stuttgart in dieser Saison, wo dem VFB ein reguläres Tor weggenommen wurde, lässt mich in der Annahme, dass bei Bayern der Schiri rausgeschickt worden wäre. Gleichzeitig war Guirassy an Can vor 2 Wochen nicht mal ein Freistoß für uns.

Dummes Zeug!

Knorpelohr, Sonntag, 30.04.2023, 11:48 (vor 1202 Tagen) @ CHS

Ich habe nicht geschrieben das du etwas von Verschwörung gesagt hast. Allerdings zeigen P.S.'s nun aber in diese Richtung.
Prima das ein so regelkundiger Experte wie du es bist,mich erleuchtet.....
Das Geheule und Gejammer ist (nun nehme ich dich erstmal davon aus) hier auf jedenfall meisterlich. Und da denkt man die Mimimi- Uschis tragen Blau-Weiß...

Klarer Elfmeter

SebWagn, HH Harvestehude, Samstag, 29.04.2023, 21:56 (vor 1203 Tagen) @ Elmar

...ABER davor gab es ein klares Foul an Süle (Schubsen) der den Ball so nicht klären kann und es überhaupt erst zu der Szene mit Adeyemi kommt

https://twitter.com/shin22076561/status/1652240843745509377?cxt=HHwWgoC-7eOS-O0tAAAA

Klarer Elfmeter

Elmar, Samstag, 29.04.2023, 22:10 (vor 1203 Tagen) @ SebWagn

Ich erkenne da ehrlicherweise leider nichts

Klarer Elfmeter

SebWagn, HH Harvestehude, Samstag, 29.04.2023, 22:15 (vor 1203 Tagen) @ Elmar

Ich erkenne da ehrlicherweise leider nichts

Leicht verpixelt, aber das Schubsen ist schon sehr deutlich. Hat Frankfurt sich umsonst aufgeregt

Klarer Elfmeter

Windmill-Agogo, Pattaya, Sonntag, 30.04.2023, 07:29 (vor 1203 Tagen) @ SebWagn

Nein, das ist einfach nur unsere Fanbrille. Fußball soll bitte kein körperloses Spiel werden. Elfmeter für Frankfurt wäre nach meinem Spielverständnis schon richtig gewesen und so sahen es eigentlich auch alle neutralen Fans mit denen ich damals drüber gesprochen habe.

Klarer Elfmeter

Smeller, Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 22:26 (vor 1202 Tagen) @ Windmill-Agogo

Lindström schubst Süle hier an den Pfosten, was man leider nicht sieht, weil es vorher abbricht. Es war also nicht nur ein kleiner Schubser, er nimmt Süle komplett aus dem Spiel, weil er danach eben kurz liegen bleibt.

Klarer Elfmeter

simie, Krefeld, Sonntag, 30.04.2023, 07:46 (vor 1203 Tagen) @ Windmill-Agogo

Na ja. Die Eingriffsheftigkeit war in beiden Szenen durchaus vergleichbar. Daher eignet sich gerade diese Szene nicht,um eine Benachteiligung Frankfurts zu sehen.

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

MKB, Siegen, Samstag, 29.04.2023, 21:51 (vor 1203 Tagen) @ Elmar

Was hat den Frankfurt davon? Unrecht plus Unrecht ergibt 2 x Unrecht.

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

Elmar, Samstag, 29.04.2023, 21:55 (vor 1203 Tagen) @ MKB

Fürs Meisterschaftsrennen…2 Punkte dank stegemann gewonnen, 2 Punkte dank Stegemann verloren.

Stegemann - Frankfurt - BVB 1:2

Gargamel09, Samstag, 29.04.2023, 21:54 (vor 1203 Tagen) @ MKB

Was hat den Frankfurt davon? Unrecht plus Unrecht ergibt 2 x Unrecht.

die wittern Karma, weil Adeyemi im Interview danach gelacht hat...

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt!

Gargamel09, Samstag, 29.04.2023, 21:06 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt!

SirTobi, Samstag, 29.04.2023, 19:42 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Und auch dieser Schiri sagt es wieder: die Proteste auf dem Spielfeld waren moderat. Somit keine Veranlassung, selbst zum Bildschirm zu gehen.
Kicker

Was lernen wir daraus: immer, immer, immer den Schiri angehen. Die gelben Karten, die du dadurch kassieren könntest, spielen keinen Rolle. Nur das ständige angehen des Schiris bringt was.

Lieber das System ändern wie im Football

Eisen, DO, Samstag, 29.04.2023, 16:49 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das heißt die Schiris leiten das Spiel ganz normal, als würde es den VAR nicht geben. Die Assistenten heben bei abseits wieder ihre Fahne, die Schiris pfeifen Elfmeter etc.

Lediglich jedes Tor wird automatisch geprüft. Und dann hat jedes Team einmal pro Halbzeit die Möglichkeit eine Szene checken zu lassen.

Das würde ich alles in allem für ein relativ gutes System halten.

Lieber das System ändern wie im Football

guy_incognito, Rhein-Neckar, Sonntag, 30.04.2023, 09:53 (vor 1203 Tagen) @ Eisen

Das heißt die Schiris leiten das Spiel ganz normal, als würde es den VAR nicht geben. Die Assistenten heben bei abseits wieder ihre Fahne, die Schiris pfeifen Elfmeter etc.

Lediglich jedes Tor wird automatisch geprüft. Und dann hat jedes Team einmal pro Halbzeit die Möglichkeit eine Szene checken zu lassen.

Das würde ich alles in allem für ein relativ gutes System halten.

Halte ich für ein idiotisches System. Was ist, wenn ich zwei krasse Fehlentscheidungen gegen mich bekomme, aber nur eine korrigieren lassen kann, der Gegner auf der anderen Seite aber einen fragwürdigen Stützhandelfer erhält, weil er eben die Szene noch überprüfen lassen kann?

Lieber das System ändern wie im Football

Eisen, DO, Sonntag, 30.04.2023, 15:07 (vor 1202 Tagen) @ guy_incognito

Irgendeinen Tod muss man sterben. Mein Vorschlag ist jetzt auch kein ins Detail ausgereifter Plan, aber so wie es ist, kann es nicht bleiben und in der NBA und NFL ist das auch so: wenn die Challanges verbraucht sind hat man Pech gehabt. Ob das jetzt drei pro Spiel oder 1-2 pro Halbzeit sind spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es geht darum, das Spiel eher Back To The Roots zu führen und den VAR trotzdem einzubinden.

Lieber das System ändern wie im Football

Slider125, Bremen, Sonntag, 30.04.2023, 07:52 (vor 1203 Tagen) @ Eisen

Ich auch. Sind wir mal ehrlich. Diskussionen gibt es doch in erster Linie weil sich eine klare Fehlentscheidung nicht angeschaut wird. Damit aber das nicht für jedes angeschossene Handspiel aus 30cm genutzt wird muss der Trainer eine gelbe Karte kriegen wenn die Challenge nicht erfolgreich ist.

Lieber das System ändern wie im Football

MKB, Siegen, Samstag, 29.04.2023, 21:08 (vor 1203 Tagen) @ Eisen

Insgesamt ist der Fussball nicht mit dem Football zu vergleichen. Ein Sport der sowieso ständige Unterbrechungen hat kann hier auch nicht im Fluss gestört werden. Das große Problem ist, der VAR hat die Diskussionen nicht reduziert und sogar noch schlimmer gemacht. Egal wieviel korrekte Entscheidungen getroffen werden.

Es bedarf dringend klare Regeln den Spielfluss nicht zu unterbrechen. Daher wäre so eine Regulierung nicht das schlechteste. Aber ich denke aktuell wäre einfach ein zurück zu den Fehlentscheidungen das Beste.

Lieber das System ändern wie im Football

Candamir85, Siegen, Samstag, 29.04.2023, 23:01 (vor 1203 Tagen) @ MKB

Insgesamt ist der Fussball nicht mit dem Football zu vergleichen. Ein Sport der sowieso ständige Unterbrechungen hat kann hier auch nicht im Fluss gestört werden. Das große Problem ist, der VAR hat die Diskussionen nicht reduziert und sogar noch schlimmer gemacht. Egal wieviel korrekte Entscheidungen getroffen werden.

Es bedarf dringend klare Regeln den Spielfluss nicht zu unterbrechen. Daher wäre so eine Regulierung nicht das schlechteste. Aber ich denke aktuell wäre einfach ein zurück zu den Fehlentscheidungen das Beste.

Eine Challenge-Regel wäre eine zusätzliche Bremse, dennoch fände ich sie gut. Im Gegenzug fände ich es gut, wenn bestehende Regelungen zum Spielfluss konsequenter umgesetzt und ggf. verschärft würden. Torhüter dürfen den Ball gefühlt so lange halten wie sie wollen (trotz Sechs-Sekunden-Regel) und Ballsperre bei Freistößen ist Usus, was sich aber bei Gelben Karten dafür aber sehr schnell ändern würde. Die Liste ließe sich natürlich fortsetzen, etwa mit Maßnahmen gegen das permanente Lamentieren und Diskutieren beim Schiedsrichter.

Lieber das System ändern wie im Football

jniklast, Langenhagen, Samstag, 29.04.2023, 20:08 (vor 1203 Tagen) @ Eisen

Ich verstehe mit diesen Challenges aber immer noch nicht, inwiefern es die Grundproblematik löst. Klar, damit hätte man dann vielleicht gestern Stegemann an den Bildschirm gezwungen, aber dann bleibt doch weiter die Frage, was die Eingriffsschwelle ist. Es kann ja nicht sein, dass die Entscheidung dann eher für ein Team fällt, nur weil das Team eine Challenge genutzt hat.

Dazu kommt dann bei deinem Vorschlag ja auch noch, dass bei einem Tor weiter immer geprüft wird, also gleiche Thematik wie bisher dabei. Und wenn ein Team keine Challenge mehr hat, dann gibt es wieder noch mehr Ungerechtigkeit...

Das Grundproblem ist doch einfach Inkompetenz und inkonsistente Handhabung. Ich sehe nicht, wie Challenges das wirklich beheben, das wäre doch bestenfalls etwas Augenwischerei.

Lieber das System ändern wie im Football

Windmill-Agogo, Pattaya, Sonntag, 30.04.2023, 07:36 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Ich bin bei dir und glaube auch, eine Challenge beeinflusst entscheidend.

Nimm die Szene beim Spiel in Hoffenheim. Hätte dort die Hopp-Seite die Challenge gezogen, bin ich mir sicher es hätte Elfmeter gegeben. Das kann nicht im Sinne des Spielfluss sein.

Was ist bei einer knappen Führung und der Gegner drückt in den letzten Minuten. Nimmt man dann eine Challenge im Mittelfeld um den Spielfluss zu unterbrechen?

Lieber das System ändern wie im Football

simie, Krefeld, Samstag, 29.04.2023, 20:17 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Es kann ja nicht sein, dass die Entscheidung dann eher für ein Team fällt, nur weil das Team eine Challenge genutzt hat.


Wo ist das Problem? Wenn ein Team eine falsche Entscheidung durch eine Challenge korrigieren lässt, wird doch nur der Zustand hergestellt, den es bei korrekter Anwendung der Regeln durch den Schiedsrichter auch gegeben hätte.

Und wenn ein Team keine Challenge mehr hat, dann gibt es wieder noch mehr Ungerechtigkeit...

Das könnte man ganz einfach dadurch lösen, dass jedes Team eine Challenge hat, die nur verfällt, wenn sie zu Unrecht gezogen wird. Damit ist dann auch sichergestellt, dass sie nicht ständig als taktische Maßnahme angewandt wird.

Lieber das System ändern wie im Football

jniklast, Langenhagen, Samstag, 29.04.2023, 20:43 (vor 1203 Tagen) @ simie

Es kann ja nicht sein, dass die Entscheidung dann eher für ein Team fällt, nur weil das Team eine Challenge genutzt hat.

Wo ist das Problem? Wenn ein Team eine falsche Entscheidung durch eine Challenge korrigieren lässt, wird doch nur der Zustand hergestellt, den es bei korrekter Anwendung der Regeln durch den Schiedsrichter auch gegeben hätte.

Aber welchen Effekt genau hat die Challenge? Beeinflusst sie die Entscheidung des Schiedsrichters? Das kann ja eigentlich nicht Sinn der Sache sein, denn es sollte immer das richtige am Ende rauskommen und nicht von einer Challenge abhängen.

Und wenn ein Team keine Challenge mehr hat, dann gibt es wieder noch mehr Ungerechtigkeit...


Das könnte man ganz einfach dadurch lösen, dass jedes Team eine Challenge hat, die nur verfällt, wenn sie zu Unrecht gezogen wird. Damit ist dann auch sichergestellt, dass sie nicht ständig als taktische Maßnahme angewandt wird.

Und wenn man die VAR Entscheidungslotterie beim ersten Mal verliert, dann kann man beim nächsten Mal nicht mehr eingreifen.

Lieber das System ändern wie im Football

Candamir85, Siegen, Samstag, 29.04.2023, 21:07 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Wo ist das Problem? Wenn ein Team eine falsche Entscheidung durch eine Challenge korrigieren lässt, wird doch nur der Zustand hergestellt, den es bei korrekter Anwendung der Regeln durch den Schiedsrichter auch gegeben hätte.


Aber welchen Effekt genau hat die Challenge? Beeinflusst sie die Entscheidung des Schiedsrichters? Das kann ja eigentlich nicht Sinn der Sache sein, denn es sollte immer das richtige am Ende rauskommen und nicht von einer Challenge abhängen.

Viele grobe Fehler, die es trotz VAR noch gibt, passieren insbesondere rund um Elfmeterentscheidungen, weil der VAR ein Eingreifen entweder für nicht richtig hält oder weil er keine klare Fehlentscheidung sieht. Teilweise passiert dies ja sogar, weil der Feldschiedsrichter zunächst weiterspielen lässt mit dem Gedanken, dass der VAR sich ja schon melden wird, falls es doch etwas zu Ahnden gegeben hätte (was dann nicht passiert). Einen solchen schlechten Kreislauf würde es mit Challenge nicht geben, weil der Feldschiedsrichter noch einmal gezwungen wäre, zu schauen und mit hoher Wahrscheinlichkeit dann die richtige Entscheidung treffen würde.

Lieber das System ändern wie im Football

jniklast, Langenhagen, Samstag, 29.04.2023, 21:14 (vor 1203 Tagen) @ Candamir85

Also bei der Challenge wird dann einfach die Schwelle von "klare Fehlentscheidung" zu Fehlentscheidung geändert? Denn das ist doch das Hauptproblem des VAR, diese unterschiedliche Eingriffsschwelle. Die ändert sich aber doch nicht grundsätzlich durch die Challenge, es sei denn eben der "Challenger" bekommt quasi einen Bonus.

Lieber das System ändern wie im Football

simie, Krefeld, Samstag, 29.04.2023, 21:41 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Bei so einer Challenge macht es ja eh keinen Sinn irgendwelche Kriterien vorzugeben. Wenn eine Mannschaft glaubt, eine Fehlentscheidung erlebt zu haben, muss sie halt challengen. Und den Missbrauch beugt man dann nicht damit vor, dass man Bedingungen für das Challengen stellt, sondern durch eine zahlenmäßige Beschränkung in Verbindung damit, dass sich die Challenge verbraucht, wenn sie ohne Berechtigung genommen wurde.

Lieber das System ändern wie im Football

jniklast, Langenhagen, Samstag, 29.04.2023, 21:58 (vor 1203 Tagen) @ simie

Schon klar, aber wie soll der Schiedsrichter dann entscheiden bei 51:49 Situationen? Seine ursprüngliche Entscheidung beibehalten oder das, was er anhand der Bilder entscheiden würde, völlig unabhängig von seiner ersten Wahrnehmung?

Und was wenn zum Beispiel gestern das Handspiel früher im Spiel gewesen wäre als das klare Foul. Dann hätte Terzic vielleicht die Challenge genommen, Stegemann wäre aber bei seiner Entscheidung geblieben (war ja 50:50) und wir gucken beim klären Foul wieder in die Röhre.

Und was ist in Situationen wo es mögliche Vergehen auf beiden Seiten gibt? Zum Beispiel Adeyemi geben Frankfurt mit dem möglichen Foul an Süle vorher. Wird automatisch beides überprüft oder muss dann auch wieder das andere Team challengen?

Ich sehe einfach noch größere Probleme, wenn auf einmal unterschiedliche Bewertungskriterien gelten abhängig davon, ob es eine Challenge gab oder nicht. Das sorgt meiner Meinung nach einfach für noch mehr Ungerechtigkeit letztlich.

Und das Grundproblem ist doch folgendes: es gibt Erstliga-Schiedsrichter, die nach Ansicht der TV Bilder gestern der Meinung waren, dass es kein klares Foul an Adeyemi war. Derartige Inkompetenz ist doch das eigentliche Problem und wird doch durch keine Challenge gelöst.

Lieber das System ändern wie im Football

Slider125, Bremen, Sonntag, 30.04.2023, 08:01 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Naja im Football gibt's ja auch die Situation, dass die Bilder klar verdeutlichen müssen, dass es eine falsche Entscheidung war. Ansonsten heißt es . The call stand. Ist beim Eishockey übrigens genauso. Dort gibt es 2min Spielverzögerung, wenn man die Challenge unberechtigterweise genommen hat. Dadurch wird das wirklich nur genommen, wenn es sehr strittig ist. Mein Vorschlag eben war eine gelbe Karte für den Trainer. Keiner schaut gerne von der Tribüne zu weil er zu oft gechallenged hat. Und stellt euch mal den positiven Effekt vor oder glaubt ihr beim Chelsea gg BVB Spiel hätte nur ein Funktionär eine Wiederholung des Elfers gefordert? Im Leben nicht.

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jniklast, Langenhagen, Sonntag, 30.04.2023, 08:28 (vor 1203 Tagen) @ Slider125

Naja im Football gibt's ja auch die Situation, dass die Bilder klar verdeutlichen müssen, dass es eine falsche Entscheidung war. Ansonsten heißt es . The call stand. Ist beim Eishockey übrigens genauso.

Aber wo ist dann noch der unterschied zu jetzt? Angenommen am Freitag wäre Robert Hartmann auf dem Platz gestanden als Schiri und wir hätten die Challenge genommen. Was wäre dann anders gewesen? Er hatte jetzt ja auch die TV Bilder und hat es trotzdem für keine klar falsche Entscheidung gehalten.

Dort gibt es 2min Spielverzögerung, wenn man die Challenge unberechtigterweise genommen hat.

Nur wenn das Team keine Auszeit mehr hat. Ansonsten verfällt einfach nur diese.

Dadurch wird das wirklich nur genommen, wenn es sehr strittig ist. Mein Vorschlag eben war eine gelbe Karte für den Trainer. Keiner schaut gerne von der Tribüne zu weil er zu oft gechallenged hat. Und stellt euch mal den positiven Effekt vor oder glaubt ihr beim Chelsea gg BVB Spiel hätte nur ein Funktionär eine Wiederholung des Elfers gefordert? Im Leben nicht.

Klar in der konkreten Situation wohl nicht, aber wenn der Elfmeter in der 90. gewesen wäre und die Challenge noch vorhanden, dann hätte es Chelsea bestimmt versucht. Also hängt die Gerechtigkeit dann in Zukunft auch noch vom Zeitpunkt im Spiel bzw. eben dem Ergebnis vorheriger Challenges ab? Das macht es nicht wirklich besser wie ich finde.

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simie, Krefeld, Samstag, 29.04.2023, 23:30 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Seine ursprüngliche Entscheidung beibehalten oder das, was er anhand der Bilder entscheiden würde, völlig unabhängig von seiner ersten Wahrnehmung?

Er würde so entscheiden, wie er es dann gemäß den Videobildern sehen würde.

Und was wenn zum Beispiel gestern das Handspiel früher im Spiel gewesen wäre als das klare Foul. Dann hätte Terzic vielleicht die Challenge genommen, Stegemann wäre aber bei seiner Entscheidung geblieben (war ja 50:50) und wir gucken beim klären Foul wieder in die Röhre.

Ja. Das Risiko gibt es. Daher würde man solche Challenges seitens der Teams tendenziell auch nur einsetzen, wenn die Situation ziemlich klar ist.

Und was ist in Situationen wo es mögliche Vergehen auf beiden Seiten gibt? Zum Beispiel Adeyemi geben Frankfurt mit dem möglichen Foul an Süle vorher. Wird automatisch beides überprüft oder muss dann auch wieder das andere Team challengen?

Da ändert sich doch auch nichts. Das ist doch auch jetzt schon geklärt.


Und das Grundproblem ist doch folgendes: es gibt Erstliga-Schiedsrichter, die nach Ansicht der TV Bilder gestern der Meinung waren, dass es kein klares Foul an Adeyemi war. Derartige Inkompetenz ist doch das eigentliche Problem und wird doch durch keine Challenge gelöst.

Man verringert jedoch das Risiko solcher Fehlentscheidungen. Und beim VAR gestern deutet dann halt doch einiges darauf hin, dass nicht nur Inkompetenz der Grund für sein Schweigen war.
Und ich glaube nicht, dass es auch nur einen Schiedsrichter geben würde, der in der Szene nach Betrachten der Bilder keinen Elfmeter und gelb geben würde. Der gestrige VAR konnte nur so handeln, da er sich darauf hinausreden wird, dass es ja keine klare Fehlentscheidung war.

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jniklast, Langenhagen, Samstag, 29.04.2023, 23:57 (vor 1203 Tagen) @ simie
bearbeitet von jniklast, Sonntag, 30.04.2023, 00:02

Mit der Umsetzung werden die Challenges aber definitiv regelmäßig zu einem taktischen Mittel. Und dann mit ungewissem Ausgang in den meisten Fällen und dadurch vielleicht doppelter Ungerechtigkeit. Wenn dann wirklich auch 50:50 Entscheidungen auf einmal anders ausgehen können, dann wird es eben immer mehr zur Lotterie. Klar kann man so vielleicht derartige Fehlentscheidungen wie gestern auch Mal verhindern, aber sicher wäre ich mir da auch nicht in allen Fällen.

Und wie sieht es denn mit der zeitlichen Komponente aus, also wie viel Zeit wird den Trainern gegeben? Gerade wenn die Challenges so "wertvoll" sind und man sich sicher sein sollte? Wenn das Spiel zu schnell fortgesetzt wird, bringt die Challenge auch nix mehr.

Die Lösung ist doch eigentlich einfach mehr logisches Nachdenken und im Zweifelsfall lieber die Schiedsrichter einmal mehr rauszuschicken als einmal zu wenig. So schwer ist es nicht.

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simie, Krefeld, Sonntag, 30.04.2023, 07:53 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Mit der Umsetzung werden die Challenges aber definitiv regelmäßig zu einem taktischen Mittel.

Nur wenn es zu viele davon gibt. Wenn es pro Spiel nur eine gibt, die nach unberechtigter Inanspruchnahme weg ist, ist sie viel zu kostbar, sie für taktische Spielchen einzusetzen.

Wenn dann wirklich auch 50:50 Entscheidungen auf einmal anders ausgehen können, dann wird es eben immer mehr zur Lotterie.

Wieso sollte der Feldschiedsrichter bei einer 50 zu 50 Entscheidung denn seine Meinung ändern?


Und wie sieht es denn mit der zeitlichen Komponente aus, also wie viel Zeit wird den Trainern gegeben? Gerade wenn die Challenges so "wertvoll" sind und man sich sicher sein sollte? Wenn das Spiel zu schnell fortgesetzt wird, bringt die Challenge auch nix mehr.

Das kann man doch alles regeln. Ich sehe da jetzt keinerlei uüberwindbare Hindernisse.

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jniklast, Langenhagen, Sonntag, 30.04.2023, 08:37 (vor 1203 Tagen) @ simie

Mit der Umsetzung werden die Challenges aber definitiv regelmäßig zu einem taktischen Mittel.


Nur wenn es zu viele davon gibt. Wenn es pro Spiel nur eine gibt, die nach unberechtigter Inanspruchnahme weg ist, ist sie viel zu kostbar, sie für taktische Spielchen einzusetzen.

Naja, kurz vor Schluss ist sie dann nicht mehr so wertvoll und wird - gerade um eine Führung über die Zeit zu bringen - garantiert taktisch genutzt. Und dann bin ich mal gespannt, wie genau die Zeit dann nachgespielt wird, denn aktuell ist das ja oftmals ein Witz im Verhältnis.

Wenn dann wirklich auch 50:50 Entscheidungen auf einmal anders ausgehen können, dann wird es eben immer mehr zur Lotterie.


Wieso sollte der Feldschiedsrichter bei einer 50 zu 50 Entscheidung denn seine Meinung ändern?

Wieso nicht? Je nach Bildern hat er vielleicht dann tendenziell doch eher eine andere Meinung, auch wenn beides möglich wäre. Mehr Sicherheit gibt es jedoch nicht.


Und wie sieht es denn mit der zeitlichen Komponente aus, also wie viel Zeit wird den Trainern gegeben? Gerade wenn die Challenges so "wertvoll" sind und man sich sicher sein sollte? Wenn das Spiel zu schnell fortgesetzt wird, bringt die Challenge auch nix mehr.


Das kann man doch alles regeln. Ich sehe da jetzt keinerlei uüberwindbare Hindernisse.

Ich stelle es mir schon etwas schwierig vor, denn potentiell muss dann ja erstmal immer gewartet werden. Das lässt sich wieder viel Spielraum für taktisches Zeitspiel.
Und rein technisch schon, wie ist sichergestellt, dass die Teams auch jeweils alle möglichen Kameraperspektiven zur Verfügung haben? Sitzt dann jeweils ein Vertreter mit im Kölner Keller?

Und am Ende alles für tendenziell eher weniger Gerechtigkeit (man ist schließlich von der Challengemöglichkeit abhängig) nur um derart klare Fehlentscheidungen zu verhindern, welche eigentlich nur etwas Kompetenz im Keller benötigen würden. Die Werkzeuge sind doch schließlich schon alle da.

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Born-to-run, Sonntag, 30.04.2023, 09:12 (vor 1203 Tagen) @ jniklast
bearbeitet von Born-to-run, Sonntag, 30.04.2023, 09:24

Natürlich muss ein Challenge-System auch gut durchdacht sein um Missbrauch soweit wie möglich zu vermeiden.

Es geht doch um Situationen, in denen praktisch das ganze Stadion etwas anderes wahrgenommen hat als der Schiedsrichter auf dem Feld. Also darf man dann auch vorgeben, dass eine Challenge relativ unmittelbar, z.B. innerhalb von 15 Sek nach dem aufgetretenen Ereignis erfolgen muss. Eben weil sich die Bank sicher ist, dass ein ganz offensichtlicher Fehler vorliegt.

Ein offensichtlicher Fehler liegt meiner Meinung nach nur dann vor, wenn er schon spontan in der Situation als solcher erkannt und reklamiert wird. Nicht erst nach Minuten langem Video-Studium an den Laptops. Also, der Trainer/die Bank müssen sich ihrer Wahrnehmung spontan sehr sicher sein, dass der Schiri einen Fehler begangen hat. Da darf man als Bank schon den gleichen Druck haben wie der Schiri. Von dem wird ja auch erwartet, sich in der Situation sicher zu sein was er entscheidet. Das darf ich dann von der Bank auch erwarten.

Gleichzeitig müssen Sanktionsmöglichkeiten erdacht werden, die verhindern helfen, dass die Challenge rein taktisch genommen wird. Und diese Sanktionen müssen so hart sein, dass man sich als Bank eben auch unter Zeitdruck schon sehr sicher sein muss, dass die eigene Wahrnehmung richtig ist, bevor man eine Strafe wegen Missbrauch der Challenge riskiert.

Wie solche Sanktionsmöglichkeiten aussehen, müsste dann eben mal eine Expertenrunde aus Schiedsrichtern, Ex-Profis und Trainern erarbeiten. Ich werfe mal als eine Möglichkeit den Verlust einer Wechseloption in den Raum. Oder eine zusätzliche Nachspielzeit, wenn Zeitschinden das mögliche Motiv für die Challenge sein könnte. Oder man muss für den Rest der Spielzeit einen Spieler seiner Mannschaft vom Feld nehmen, wenn das ganze in den Schlussminuten stattfindet.

Das muss man denke ich nur mal in Ruhe mit Leuten denen man den nötigen Sachverstand zutrauen kann erörtern, dann wird man da auch wirkungsvolle Maßnahmen finden, die den taktischen Missbrauch minimieren.

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jniklast, Langenhagen, Sonntag, 30.04.2023, 11:13 (vor 1203 Tagen) @ Born-to-run

Natürlich muss ein Challenge-System auch gut durchdacht sein um Missbrauch soweit wie möglich zu vermeiden.

Es geht doch um Situationen, in denen praktisch das ganze Stadion etwas anderes wahrgenommen hat als der Schiedsrichter auf dem Feld. Also darf man dann auch vorgeben, dass eine Challenge relativ unmittelbar, z.B. innerhalb von 15 Sek nach dem aufgetretenen Ereignis erfolgen muss. Eben weil sich die Bank sicher ist, dass ein ganz offensichtlicher Fehler vorliegt.

Ein offensichtlicher Fehler liegt meiner Meinung nach nur dann vor, wenn er schon spontan in der Situation als solcher erkannt und reklamiert wird. Nicht erst nach Minuten langem Video-Studium an den Laptops. Also, der Trainer/die Bank müssen sich ihrer Wahrnehmung spontan sehr sicher sein, dass der Schiri einen Fehler begangen hat. Da darf man als Bank schon den gleichen Druck haben wie der Schiri. Von dem wird ja auch erwartet, sich in der Situation sicher zu sein was er entscheidet. Das darf ich dann von der Bank auch erwarten.

Das wird aber doch garantiert dazu führen, dass viele klare Fehlentscheidungen nicht mehr korrigiert werden, einfach weil es auch von der Bank nicht sofort sichtbar sein wird. Da würde man sich doch gleich wieder der Möglichkeiten berauben, die man jetzt hat.


Gleichzeitig müssen Sanktionsmöglichkeiten erdacht werden, die verhindern helfen, dass die Challenge rein taktisch genommen wird. Und diese Sanktionen müssen so hart sein, dass man sich als Bank eben auch unter Zeitdruck schon sehr sicher sein muss, dass die eigene Wahrnehmung richtig ist, bevor man eine Strafe wegen Missbrauch der Challenge riskiert.

Wie solche Sanktionsmöglichkeiten aussehen, müsste dann eben mal eine Expertenrunde aus Schiedsrichtern, Ex-Profis und Trainern erarbeiten. Ich werfe mal als eine Möglichkeit den Verlust einer Wechseloption in den Raum. Oder eine zusätzliche Nachspielzeit, wenn Zeitschinden das mögliche Motiv für die Challenge sein könnte. Oder man muss für den Rest der Spielzeit einen Spieler seiner Mannschaft vom Feld nehmen, wenn das ganze in den Schlussminuten stattfindet.

Möglich, dass man da halbwegs sinnvolle Lösungen finden würde, aber am Ende wird alles dem Spielfluss garantiert nicht dienlich sein.


Das muss man denke ich nur mal in Ruhe mit Leuten denen man den nötigen Sachverstand zutrauen kann erörtern, dann wird man da auch wirkungsvolle Maßnahmen finden, die den taktischen Missbrauch minimieren.


Mag alles sein, aber sorry, das ist am Ende doch Wahnsinn das alles ändern zu wollen und dafür taktischen Missbrauch und vor allem noch häufigere Ungerechtigkeiten durch zu wenig Überprüfungszeit oder fehlende Challenge Möglichkeiten in Kauf zu nehmen, nur weil da ein "Elite" Schiedsrichter wie Robert Hartmann nach Ansicht der TV Bilder meint es sei kein klarer Elfmeter. Und das wird dadurch doch auch nicht verhindert, was garantiert denn, dass so ein Schiedsrichter es dann mit Challenge auf einmal richtig macht?

Letztendlich sind die Eingriffsmöglichkeiten doch absolut nicht das Problem, es ist alleine die mangelnde Kompetenz. Und die wird eben meiner Meinung nach nicht durch irgendwelche Challenges verbessert. Allenfalls wird dadurch der Druck erhöht eine Entscheidung zum Wohle der jeweiligen Mannschaft zu fällen - aber das darf eigentlich nie passieren bei Entscheidungen eines "Unparteiischen".

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Born-to-run, Sonntag, 30.04.2023, 14:02 (vor 1202 Tagen) @ jniklast

Das wird aber doch garantiert dazu führen, dass viele klare Fehlentscheidungen nicht mehr korrigiert werden, einfach weil es auch von der Bank nicht sofort sichtbar sein wird.

Möglich, dass man da halbwegs sinnvolle Lösungen finden würde, aber am Ende wird alles dem Spielfluss garantiert nicht dienlich sein.

Ist das jetzt nicht ein wenig widersprüchlich? Wenn man will, das die vermeintlich "vielen klaren Fehlentscheidungen" korrigiert werden sollen, dann hat das natürlich Auswirkungen auf den Spielfluss.
Wenn ich das nicht will, muss ich damit leben, dass die Fehler (trotz vorhandenem beweiskräftigem Video-Material) nicht korrigiert werden.

Die Challenge-Möglichkeit, die wir hier diskutieren, soll ja explizit in solchen Fällen, wie den vom Freitag, die Möglichkeit eröffnen, dass ein Schiedsrichter die Möglichkeit bekommt, seinen begangenen Fehler, nach Einspruch des betroffenen Teams und deshalb zwingend zu erfolgender Überprüfung, zu korrigieren.

Stegmann hat doch auch vorhin (und auch schon gestern) zugegeben, dass er bei Sicht auf die Bilder den Elfmeter gegeben hätte. Und wie oft haben wir in den vergangenen Wochen Situationen erlebt, wo sich die benachteiligte Seite (zurecht) beklagt hat "Warum hat sich der Schiri das denn nicht nochmal angeschaut? Warum nutzt er die Möglichkeiten zur Überprüfung nicht?" Es fehlt einfach die Instanz, die den Schiri zur Überprüfung zwingt!

Dies könnte halt eine gut austarierte Challenge-Option bieten. Allerdings würde ich diese Option so ausgestalten, dass sie eben nur in "eindeutigen" Situationen genutzt wird. Und das definiere ich jetzt einfach mal so, das sie halt so klar sein müssen, dass eben auch die vermeintlich benachteiligte Seite (wie am Freitag) den Fehler sofort wahrgenommen hat, und nicht erst nach Sichtung von Zeitlupen und 5 verschiedenen Einstellungen. Und eben auch im Bewusstsein möglicher Sanktionen bei Missbrauch.

By the way könnte es halt auch ein Kriterium für die Bewertung von Schiedsrichtern sein. Wer sich in einem Spiel 5-6x, oder in mehreren Spielen in kurzem Zeitraum ständig berechtigt korrigieren lassen muss, sollte vielleicht nicht so oft eingesetzt werden.....

Lieber das System ändern wie im Football

jniklast, Langenhagen, Sonntag, 30.04.2023, 15:01 (vor 1202 Tagen) @ Born-to-run

Das wird aber doch garantiert dazu führen, dass viele klare Fehlentscheidungen nicht mehr korrigiert werden, einfach weil es auch von der Bank nicht sofort sichtbar sein wird.

Möglich, dass man da halbwegs sinnvolle Lösungen finden würde, aber am Ende wird alles dem Spielfluss garantiert nicht dienlich sein.

Ist das jetzt nicht ein wenig widersprüchlich? Wenn man will, das die vermeintlich "vielen klaren Fehlentscheidungen" korrigiert werden sollen, dann hat das natürlich Auswirkungen auf den Spielfluss.
Wenn ich das nicht will, muss ich damit leben, dass die Fehler (trotz vorhandenem beweiskräftigem Video-Material) nicht korrigiert werden.

Ja aber da ist das Challenge System doch das "worst-of-both-worlds": einerseits werden teilweise Fehlentscheidungen nicht korrigiert werden, weil die jeweilige Mannschaft diese nicht rechtzeitig erkennt, andererseits wird die Überprüfung für taktische Mittel zur Spielverzögerung missbraucht werden.


Die Challenge-Möglichkeit, die wir hier diskutieren, soll ja explizit in solchen Fällen, wie den vom Freitag, die Möglichkeit eröffnen, dass ein Schiedsrichter die Möglichkeit bekommt, seinen begangenen Fehler, nach Einspruch des betroffenen Teams und deshalb zwingend zu erfolgender Überprüfung, zu korrigieren.

Stegmann hat doch auch vorhin (und auch schon gestern) zugegeben, dass er bei Sicht auf die Bilder den Elfmeter gegeben hätte. Und wie oft haben wir in den vergangenen Wochen Situationen erlebt, wo sich die benachteiligte Seite (zurecht) beklagt hat "Warum hat sich der Schiri das denn nicht nochmal angeschaut? Warum nutzt er die Möglichkeiten zur Überprüfung nicht?" Es fehlt einfach die Instanz, die den Schiri zur Überprüfung zwingt!

OK, aber was genau ist da der Unterschied, wenn da ein Schiedsrichter wie Hartmann auf dem Platz steht? Der hatte ja die TV Bilder und hat trotzdem falsch entschieden, weil es für ihn wohl nicht klar war. Was bringt dann die Challenge?


Dies könnte halt eine gut austarierte Challenge-Option bieten. Allerdings würde ich diese Option so ausgestalten, dass sie eben nur in "eindeutigen" Situationen genutzt wird. Und das definiere ich jetzt einfach mal so, das sie halt so klar sein müssen, dass eben auch die vermeintlich benachteiligte Seite (wie am Freitag) den Fehler sofort wahrgenommen hat, und nicht erst nach Sichtung von Zeitlupen und 5 verschiedenen Einstellungen. Und eben auch im Bewusstsein möglicher Sanktionen bei Missbrauch.

Da werden wir gesagt viele klare Fehlentscheidungen, die aber auf dem Feld direkt nicht offensichtlich sind, unter den Tisch fallen. Netto wird es garantiert noch weniger "Gerechtigkeit" geben. Einzig das Gefühl der "Kontrolle" wird erhöht. Bei inkompetenten Schiedsrichtern wird das aber auch nicht garantieren, dass häufiger die richtige Entscheidung gefällt wird. Und bei kompetenten Schiedsrichtern wäre eine Challenge so oder so nicht nötig, da ja alle relevanten Situationen schon geprüft werden.


By the way könnte es halt auch ein Kriterium für die Bewertung von Schiedsrichtern sein. Wer sich in einem Spiel 5-6x, oder in mehreren Spielen in kurzem Zeitraum ständig berechtigt korrigieren lassen muss, sollte vielleicht nicht so oft eingesetzt werden.....

Da gehe ich mit, aber Leistung scheint beim DFB sowieso eher eine untergeordnete Rolle zu spielen, also habe ich da wenig Hoffnung.

Lieber das System ändern wie im Football

Born-to-run, Sonntag, 30.04.2023, 16:22 (vor 1202 Tagen) @ jniklast

Ja aber da ist das Challenge System doch das "worst-of-both-worlds": einerseits werden teilweise Fehlentscheidungen nicht korrigiert werden, weil die jeweilige Mannschaft diese nicht rechtzeitig erkennt, andererseits wird die Überprüfung für taktische Mittel zur Spielverzögerung missbraucht werden.

Was sollen das denn für Fälle sein? Ich sehe aktuell nicht, dass bei jedem vermeintlichen Foulspiel im Mittelfeld der VAR im Hintergrund prüft. Das sollte auch nicht durch eine Challenge gefordert werden dürfen. Ich denke mal es sollte um Situationen gehen die im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Tor-Erzielung oder Tor-Verhinderung stehen, sanktionierbare Vergehen im Strafraum und evtl. noch bei Situationen die zu gelben/roten Karten führen (können)

Was ich zum Beispiel nicht mehr haben will, sind diese Handelfmeter, die urplötzlich zustande kommen, weil "irgendwer im VAR-Keller" bei der Betrachtung von Zeitlupen entdecket, dass da ein Ball, der durch den Strafraum segelt, auf seinem Weg einen Arm streift, der dabei möglicherweise 5° zu weit vom Körper abgespreizt war, und niemand ausser dem VAR mit seinen technischen Möglichkeiten hätte die Situation im Spiel überhaupt wahrgenommen oder sich an ihr gestört. Das wäre dann für mich auch keine klare Fehlentscheidung, die korrigiert werden muss. "Wo kein Kläger, da kein Richter" würde mir da als Handlungsanweisung reichen.


OK, aber was genau ist da der Unterschied, wenn da ein Schiedsrichter wie Hartmann auf dem Platz steht? Der hatte ja die TV Bilder und hat trotzdem falsch entschieden, weil es für ihn wohl nicht klar war. Was bringt dann die Challenge?

Ich glaube nicht, dass es allzu viele Schiedsrichter gibt, die sich gerne in die Situation kommen möchten, sich dafür rechtfertigen zu müssen, als einzige eine Situation anders zu bewerten, als der Rest der Welt. Und das müssten sie, denn die Bilder die es belegen existieren ja. Für so masochistisch halte ich noch nicht mal Zwayer.

Auch den Schiedsrichtern ständig ihre vermeintliche Inkompetenz zu bescheinigen halte ich nicht für zielführend. Fehler machen bedeutet nicht automatisch inkompetent zu sein. Sonst wären Frankie Mill oder Kuba im Grunde ziemlich inkompetente Spieler gewesen, bei den Chancen, die sie allein in ihrer BVB-Zeit so verballert haben. Wir wissen alle, dass da Dinger dabei waren, die man eigentlich "nicht nicht" machen kann.

Was wir im Schiedsrichterwesen aber dringend brauchen, ist eine andere Fehler-Kultur. Etwas womit ich mich in meinem beruflichen Umfeld (medizinischer Bereich) in den vergangenen Jahren auch vermehrt auseinander setzen musste. Jeder, der was macht, macht auch Fehler. Muss sie vielleicht auch machen, um daraus zu lernen. Gerade deshalb muss man aber auch Maßnahmen ergreifen, die helfen die Konsequenzen von Fehlern so gering wie möglich zu halten. Daher baut man möglichst wirksame Kontrollmechanismen in ein System, um Fehlerquellen ausfindig zu machen, und soweit möglich Korrekturmechanismen zu implementieren.

Wieder auf den Fußball bezogen: Damit wir sowas wie dieses Wochenende, da mittlerweile (fast) alle ihre Fehler erkannt haben und dies auch bedauern. Nur die 2 Punkte für den BVB sind weg, da eine Korrektur nun nicht mehr möglich ist. Die sozialen Medien laufen heiß, der Mob ist am toben und Hr. Stegmann sieht sich so bedroht um nach Personenschutz zu ersuchen.

Lieber das System ändern wie im Football

Windmill-Agogo, Pattaya, Sonntag, 30.04.2023, 08:24 (vor 1203 Tagen) @ simie

Wenn dann wirklich auch 50:50 Entscheidungen auf einmal anders ausgehen können, dann wird es eben immer mehr zur Lotterie.


Wieso sollte der Feldschiedsrichter bei einer 50 zu 50 Entscheidung denn seine Meinung ändern?

Glaubst du echt, wenn Hoffenheim eine Challenge gezogen hätte dass das Foul im 16er war, hätte der Schiedsrichter auf kein Foul entschieden? Ich nicht.

Lieber das System ändern wie im Football

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 20:14 (vor 1203 Tagen) @ jniklast

Das Grundproblem ist doch einfach Inkompetenz und inkonsistente Handhabung. Ich sehe nicht, wie Challenges das wirklich beheben, das wäre doch bestenfalls etwas Augenwischerei.

Stimmt schon, aber es wäre evtl. geeignet, die übelsten Fehler auszubessern. Hummels Tor im Pokalfinale hätte gezählt und gestern hätten wir wahrscheinlich einen Elfer bekommen.

Wird es Fehlentscheidungen vermeiden? Nein. Das darf man aber auch nicht als einziges Kriterium ansetzen.
Die Schwelle ist deutlich höher, bei einer expliziten Challenge bei einer windigen Entscheidung zu bleiben. Das geht natürlich trotzdem, wäre in einem solchen System aber noch deutlicher sichtbar. Und viel Aufmerksamkeit kann der Sache nur dienlich sein.

Lieber das System ändern wie im Football

toja84, Aschaffenburg, Samstag, 29.04.2023, 19:04 (vor 1203 Tagen) @ Eisen

Das heißt die Schiris leiten das Spiel ganz normal, als würde es den VAR nicht geben. Die Assistenten heben bei abseits wieder ihre Fahne, die Schiris pfeifen Elfmeter etc.

Lediglich jedes Tor wird automatisch geprüft. Und dann hat jedes Team einmal pro Halbzeit die Möglichkeit eine Szene checken zu lassen.

Das würde ich alles in allem für ein relativ gutes System halten.

Würde ich ehrlich gesagt viel besser finden. Ich war mal bei einem NFL Spiel in den USA, da wurden 4 Aktionen gechallanged (eher viel für NFL) und das ganze Stadion hat sämtliche Einstellungen direkt auf die Leinwand erhalten. Da wusste jeder was Sache ist und es gab auch keine weiteren Diskussionen. Im Fußball bist du gerade als Besucher im Stadion völlig ahnungslos.

Man müsste allerdings regeln, in welchem Zeitpunkt dies möglich ist. In der NFL geht es ja nur unmittelbar vor dem nächsten Spielzug. Überträgt man das auf die Bundesliga, dann ist bei einem schnellen Einwurf des Gegners die Chance dafür weg.

Lieber das System ändern wie im Football

Kayldall, Luxemburg, Samstag, 29.04.2023, 18:51 (vor 1203 Tagen) @ Eisen

Im american football kann man aber auch nicht mehr alles challengen. Seit die Saints damals verarscht wurden und der Trainer sogar die Pass Interference gechallenged hatte und sie trotzdem nicht gegeben wurde, obwohl es die Mutter aller Pass Interferences war, darf man das jetzt auch nicht mehr challengen im american football.

/watch?v=EIrGoy4CC5Q

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toja84, Aschaffenburg, Samstag, 29.04.2023, 18:59 (vor 1203 Tagen) @ Kayldall

Im american football kann man aber auch nicht mehr alles challengen. Seit die Saints damals verarscht wurden und der Trainer sogar die Pass Interference gechallenged hatte und sie trotzdem nicht gegeben wurde, obwohl es die Mutter aller Pass Interferences war, darf man das jetzt auch nicht mehr challengen im american football.

/watch?v=EIrGoy4CC5Q

Zu dem Zeitpunkt war PI nicht reviewable. Das war nur die Saison danach und es wurde wieder abgeschafft. Zudem kann man sowieso in den letzten 2 Min keine rote Flagge mehr werfen.

Lieber das System ändern wie im Football

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 29.04.2023, 17:08 (vor 1203 Tagen) @ Eisen

Das heißt die Schiris leiten das Spiel ganz normal, als würde es den VAR nicht geben. Die Assistenten heben bei abseits wieder ihre Fahne, die Schiris pfeifen Elfmeter etc.

Lediglich jedes Tor wird automatisch geprüft. Und dann hat jedes Team einmal pro Halbzeit die Möglichkeit eine Szene checken zu lassen.

Das würde ich alles in allem für ein relativ gutes System halten.

Vor Einführung des VAR wurden Erwartungen geweckt, die dieser auch in Zukunft und bei allen kosmetischen Veränderungen nicht erfüllen kann .
Nämlich absolute Gerechtigkeit, was ja an sich schon eine sehr subjektive Kategorie ist.
Zudem wurden zeitnahe, schnelle, nachvollziehbare Entscheidungen angekündigt .
Die Eingriffsschwelle sollte sehr hoch sein .
Von all dem ist nach 5 Jahren nichts übrig.
Es wird weiter kosmetische Beränderungen geben, vielleicht auch mit anderen Eingriffsbedingungen.
Abgeschafft wird das wohl nie mehr .

Lieber das System ändern wie im Football

Wallone, Samstag, 29.04.2023, 17:25 (vor 1203 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Die Eingriffsschwelle sollte sehr hoch sein .

Also über eine zu niedrige Eingriffsschwelle konntest du dich gestern Abend nun wirklich nicht beschweren. Herr Hartmann scheint sogar spontan entschieden zu haben, dass es da eine quasi unüberwindliche Eingriffsschwelle gibt.

Lieber das System ändern wie im Football

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 29.04.2023, 17:47 (vor 1203 Tagen) @ Wallone

Die Eingriffsschwelle sollte sehr hoch sein .


Also über eine zu niedrige Eingriffsschwelle konntest du dich gestern Abend nun wirklich nicht beschweren. Herr Hartmann scheint sogar spontan entschieden zu haben, dass es da eine quasi unüberwindliche Eingriffsschwelle gibt.

Wahrscheinlich wollte man gestern beweisen, wie ungerecht der Fußball ohne Videoeingriff ist .

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:09 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Statt irgendwelchen Chips fressenden Kellerkindern?

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 18:33 (vor 1203 Tagen) @ Foreveralone

Statt irgendwelchen Chips fressenden Kellerkindern?

Bei einer KI brauchst Du immer noch einen Menschen, der offensichtliche Fehlentscheidungen zurücknimmt. Und zack bist Du wieder genau da, wo wir jetzt sind.

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

Marcello, Ruhrpott-Metropole, Samstag, 29.04.2023, 18:10 (vor 1203 Tagen) @ Foreveralone

Jupp!

Tor und Abseits können die besser als jeder Mensch, aber die Spielleitung muss bei einer verantwortlichen Person liegen.
Es ist immer die gleiche Argumentationskette. Schiri Fehlwahrnehmung, VAR sah 50:50.
Der VAR ist die Definition eines Bullshit Jobs.
1 Challenge pro HZ, ein Techniker sendet dem Schiri alle Perspektiven einer fraglichen Szene!
Bumm! Die Technik hat Relevanz, ist ein klar definiertes Tool. Die Intransparenz und Verantwortungslosigkeit ist erledigt. So Einfach!

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

d0g1am., Bochum, Samstag, 29.04.2023, 16:59 (vor 1203 Tagen) @ Foreveralone

Eine KI musst du ja erstmal mit korrekten Daten füttern. Wo willst du die hernehmen? Wenn man eine KI mit den Spielen der letzten 10 Jahre fütterst, entscheidet die KI ja genauso wie die Schiedsrichter. Das kann ja auch niemand wollen :D

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

tobi002, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 20:12 (vor 1203 Tagen) @ d0g1am.

Einfach knallhart die aktuellen Regeln in diese künstliche Intelligenz reinhauen.

Ohne sonstiges.

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 20:16 (vor 1203 Tagen) @ tobi002

Einfach knallhart die aktuellen Regeln in diese künstliche Intelligenz reinhauen.

Ohne sonstiges.

Das Problem sind ja nicht die Regeln, sondern was da auf dem Platz passiert. Hat der Ball die Hand berührt? Wurde der Spieler getroffen? War das noch erlaubter Körpereinsatz oder ein strafbarer Rempler?
Das ist für eine KI ja nicht einfach so erkennbar.

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

tobi002, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 20:46 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Stimmt.

Jetzt mal komplett futuristisch, in der amerikanischen Basketball Liga gibt es so virtuelle Übertragungen, jetzt sind wir auch bei der philosophischen Frage.

https://mixed.de/nba-und-espn-uebertragen-volumetrisches-live-basketball/

Wie wäre es denn mit einer KI die die Entscheidungen trifft?

jamal_s, Samstag, 29.04.2023, 17:35 (vor 1203 Tagen) @ d0g1am.

Die letzten 10 Jahre an Bildmaterial aus ganz Europa.
Dazu dann ein paar Gewichtungen, wie sich das Spiel geändert hat, was in Ordnung ist, was nicht.

Wir erzählen ja immer das Märchen von der Englischen hörte, wie toll das alles ist.

Wäre die Szene gestern im BVB Strafraum passiert und wir hätten das Spiel aufgrund eines 11m verloren, hätten wir wohl die "Englische" Härte Karte gespielt.

lieber erweitern

klsch, Ort, Samstag, 29.04.2023, 16:02 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Hier sollte das Bsp. American Football dienen.
Das gesamte Spiel wird kontrolliert gibt es eine Fehlentscheidung greift der Var ein und der Feldschiedsrichter muss es sogar im Stadion erklären warum er eingegriffen hat zzgl. Szenen auf der Anzeigentafel. So das alle es Nachvollziehen können.

Funktioniert sehr gut seit 1999 und verschobene Spiele so wie zB. gestern finden nicht statt

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Smeller, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:35 (vor 1203 Tagen) @ klsch

Hatten die nicht einen Schiedsrichterskandal vor einigen Jahren?

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Wallone, Samstag, 29.04.2023, 16:31 (vor 1203 Tagen) @ klsch

Kenn mich mit American Football überhaupt nicht aus. Aber gibt es da nicht dieses Challenge-System? Mit dem die Coaches eine begrenzte Anzahl von Gelegenheiten haben, eine Videokontrolle einzufordern? Das fände ich sinnvoll, aber als Beschränkung nicht als Erweiterung. Ein Hauptfrustgrund beim VAR, die Frage, wann greift er überhaupt ein, wäre dann schon mal weg. Es würde aber nicht jeder Pups überprüft. Ein Nachteil wäre vielleicht, dass die Challenges gegen Spielende auch zum Zeitspiel missbraucht werden könnten. Müsste man halt konsequent nachspielen lassen.

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Marcello, Ruhrpott-Metropole, Samstag, 29.04.2023, 19:05 (vor 1203 Tagen) @ Wallone

Konsequent die Uhr anhalten wäre auch Fortschritt.
50 min Netto pro Spiel. Wat ich Neymar scheiße finde. :)

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Saturday, 29.04.2023, 15:44 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wie kann man wegen Fehlentscheidungen für die Abschaffung des VAR sein? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

Es gibt mit und ohne VAR Fehlentscheidungen. Die Anzahl der Fehlentscheidungen wurde durch den VAR nicht größer. Wenn sich etwas geändert hat, dann wurden die Fehlentscheidungen weniger.

Es gibt aber ein entscheidendes Argument für die Beibehaltung:
Durch den VAR wird für jeden leicht sichtbar, wie schlecht die Schiris aktuell sind und wie sehr z.B. die Bayern bevorzugt werden. Es gibt nach vielen Jahren endlich eine Diskussion darüber, dass es unterschiedliche Maßstäbe für die Bayern und den Rest der Liga gibt.

Dass es so ist, ist schlimm genug. Wie kann man als Konsequenz aus diesen Zuständen fordern, den VAR abzuschaffen?
Weshalb sollte man das wollen? Damit die Diskussion aufhört? Damit die schlechten Leistungen wieder unter den Teppich gekehrt werden? Damit alles so bleibt, wie es ist?

Die desolaten Schiedsrichterleitsungen (um nicht von Voreingenommenheit oder Betrug zu reden) werden durch den VAR nicht verursacht, sie werden unübersehbar! Das ist ein Gewinn und die Voraussetzung dafür, dass sich etwas ändert.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

MirkoWSG, Samstag, 29.04.2023, 19:59 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Bist du jemals im Stadion gewesen?

Früher hat man zum Linienrichter geguckt, Fahne bleibt unten, ausrasten.

Jetzt muss man auch noch Minuten nach dem Tor damit rechnen, dass der VAR irgendetwas findet um den Treffer abzuerkennen. Das macht so einfach keinen Spaß mehr.

Und: Früher hat der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung getroffen und damit war auch ganz klar wer es verbockt hat. Jetzt können sich Schiedsrichter und VAR den schwarzen Peter gegenseitig zuschieben.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 20:03 (vor 1203 Tagen) @ MirkoWSG

Bist du jemals im Stadion gewesen?

Früher hat man zum Linienrichter geguckt, Fahne bleibt unten, ausrasten.

Jetzt muss man auch noch Minuten nach dem Tor damit rechnen, dass der VAR irgendetwas findet um den Treffer abzuerkennen. Das macht so einfach keinen Spaß mehr.

Mag man so sehen. War gestern aber nicht das Problem, oder?

Und: Früher hat der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung getroffen und damit war auch ganz klar wer es verbockt hat. Jetzt können sich Schiedsrichter und VAR den schwarzen Peter gegenseitig zuschieben.

Ich finde ja wichtiger, dass Fehlentscheidungen seltener vorkommen. Wer dann als Schuldiger ausgemacht wird, ist bei solchen Aussetzern wie gestern doch auch egal.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Thofrock, Samstag, 29.04.2023, 18:32 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Wenn trotz var so etwas möglich ist, wie gestern Abend, dann braucht es Konsequenzen. Sonst macht man das ganze System lächerlich.
Die Bilder haben klar bewiesen, dass der VAR vorsätzlich falsch entschieden hat. Und das Das muss Folgen haben. Sonst ist das ganze Ding nicht mehr haltbar.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 18:39 (vor 1203 Tagen) @ Thofrock

Wenn trotz var so etwas möglich ist, wie gestern Abend, dann braucht es Konsequenzen. Sonst macht man das ganze System lächerlich.
Die Bilder haben klar bewiesen, dass der VAR vorsätzlich falsch entschieden hat. Und das Das muss Folgen haben. Sonst ist das ganze Ding nicht mehr haltbar.

Da bin ich bei Dir. Aber den VAR abzuschaffen löst ja das Problem nicht. Dadurch würden die Entscheidungen ja nicht besser, sondern bestenfalls gleich schlecht bleiben.
Aber es muss sich grundsätzlich etwas ändern, das ist leider wahr.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 29.04.2023, 19:38 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Wenn trotz var so etwas möglich ist, wie gestern Abend, dann braucht es Konsequenzen. Sonst macht man das ganze System lächerlich.
Die Bilder haben klar bewiesen, dass der VAR vorsätzlich falsch entschieden hat. Und das Das muss Folgen haben. Sonst ist das ganze Ding nicht mehr haltbar.


Da bin ich bei Dir. Aber den VAR abzuschaffen löst ja das Problem nicht. Dadurch würden die Entscheidungen ja nicht besser, sondern bestenfalls gleich schlecht bleiben.
Aber es muss sich grundsätzlich etwas ändern, das ist leider wahr.

Die Akzeptanz des Videoeingriffs beim Fußball ist nach meiner subjektiven Beobachtung seit dessen Einführung nicht gewachsen.
Was bei anderen Sportarten als etabliert gilt, ist im Fußball die Gemeinde recht gespalten.
Ich glaube auch nicht, dass das an den unterschiedlichen Anwendungskriterien oder ähnlichem liegt .
In meinem näheren Umfeld gibt es diese Spaltung ja auch.
Meine persönliche Einschätzung ist, dass je näher die Menschen am Fußball sind ob aktiv oder nur aktiver Zuschauer, desto skeptischer ist man gegenüber der Technik .
Die Befürworter sind eher aus dem Bereich der Gelegenheitskonsumenten .
Und gerade letztere können überhaupt nicht verstehen, wieso es noch zu Fehlentscheidungen kommt .
Prinzipiell bin ich nicht gegen Technik.
Aber bitte nur für Situationen, wo man sekundenschnell hopp oder topp entscheiden kann, also Tor oder nicht, Ball aus oder nicht, vielleicht noch Abseits wenn die Technik besser wird.
Alles was in den Ermessensbereich gehört, wird immer schwierig zu entscheiden sein .
Ich glaube aber nicht, dass es signifikante Änderungen geben wird .

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 19:47 (vor 1203 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Alles was in den Ermessensbereich gehört, wird immer schwierig zu entscheiden sein .
Ich glaube aber nicht, dass es signifikante Änderungen geben wird .

Die Frage ist, wie man es wirklich verbessern kann. Ich habe den Eindruck, dass die Unzufriedenheit wächst. Es ist ja auch nicht wirklich nachvollziehbar, wie man in einem Bereich, in dem alles immer weiter professionalisiert wird, mit amateurhaften Schiris rumeiert.
Die Tatsache, dass es die Torlinientechnik und den VAR überhaupt gibt, zeigt ja, dass von allen Seiten Einigkeit herrscht, dass es besser sein muss als ein Schiri, der auf dem Feld lustig rumentscheidet.

Natürlich ist die Frage, wie man es machen soll. Da mag der VAR in der jetzigen Form keine gute Lösung sein, aber es ist immerhin ein Versuch, in die richtige Richtung zu gehen.
Wenn der VAR nicht gut genug ist, dann muss man sich etwas Besseres überlegen, aber nicht einfach den VAR abschaffen. Es gibt ja viele gute Ideen aus dem Ami-Sport. Man sollte wirklich darüber nachdenken.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

markus, Samstag, 29.04.2023, 19:53 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Alles was in den Ermessensbereich gehört, wird immer schwierig zu entscheiden sein .
Ich glaube aber nicht, dass es signifikante Änderungen geben wird .


Die Frage ist, wie man es wirklich verbessern kann. Ich habe den Eindruck, dass die Unzufriedenheit wächst. Es ist ja auch nicht wirklich nachvollziehbar, wie man in einem Bereich, in dem alles immer weiter professionalisiert wird, mit amateurhaften Schiris rumeiert.
Die Tatsache, dass es die Torlinientechnik und den VAR überhaupt gibt, zeigt ja, dass von allen Seiten Einigkeit herrscht, dass es besser sein muss als ein Schiri, der auf dem Feld lustig rumentscheidet.

Natürlich ist die Frage, wie man es machen soll. Da mag der VAR in der jetzigen Form keine gute Lösung sein, aber es ist immerhin ein Versuch, in die richtige Richtung zu gehen.
Wenn der VAR nicht gut genug ist, dann muss man sich etwas Besseres überlegen, aber nicht einfach den VAR abschaffen. Es gibt ja viele gute Ideen aus dem Ami-Sport. Man sollte wirklich darüber nachdenken.

Fußball ist kein Ami-Popcorn-Sport. Der Fußball war vor dem VAR besser, trotz mehr Fehlentscheidungen.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 29.04.2023, 21:35 (vor 1203 Tagen) @ markus

Fußball ist kein Ami-Popcorn-Sport. Der Fußball war vor dem VAR besser, trotz mehr Fehlentscheidungen.

Aber auf dem Weg dahin .
Und viele stört das nicht .

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Smeller, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:26 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Ich finde, es sollten nur noch schwarz/weiß-Entscheidungen vom VAR korrigiert werden. Abseits, Ball im Aus, Spielerverwechslung. Alles, was Ermessensspielraum hat, darf nicht behandelt werden.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Gordi, Samstag, 29.04.2023, 16:00 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Wie kann man wegen Fehlentscheidungen für die Abschaffung des VAR sein? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

Es gibt mit und ohne VAR Fehlentscheidungen. Die Anzahl der Fehlentscheidungen wurde durch den VAR nicht größer. Wenn sich etwas geändert hat, dann wurden die Fehlentscheidungen weniger.

Es gibt aber ein entscheidendes Argument für die Beibehaltung:
Durch den VAR wird für jeden leicht sichtbar, wie schlecht die Schiris aktuell sind und wie sehr z.B. die Bayern bevorzugt werden. Es gibt nach vielen Jahren endlich eine Diskussion darüber, dass es unterschiedliche Maßstäbe für die Bayern und den Rest der Liga gibt.

Dass es so ist, ist schlimm genug. Wie kann man als Konsequenz aus diesen Zuständen fordern, den VAR abzuschaffen?
Weshalb sollte man das wollen? Damit die Diskussion aufhört? Damit die schlechten Leistungen wieder unter den Teppich gekehrt werden? Damit alles so bleibt, wie es ist?

Die desolaten Schiedsrichterleitsungen (um nicht von Voreingenommenheit oder Betrug zu reden) werden durch den VAR nicht verursacht, sie werden unübersehbar! Das ist ein Gewinn und die Voraussetzung dafür, dass sich etwas ändert.

Exakt.

Das Problem ist ja nicht der VAR, sondern die Umsetzung.

Mal ganz davon abgesehen, dass es wirklich überhaupt keinen Sinn macht, funktionierende Elemente des VAR wie den Abseits-Check komplett abzuschaffen, nur weil die handelnden Personen zu inkompetent sind, ein eigentlich sehr gutes Instrument vernünftig anzuwenden.

Gibt es in anderen europäischen Ländern eigentlich auch diese extremen Diskussionen? Falls nein, warum nicht?

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Smeller, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:27 (vor 1203 Tagen) @ Gordi

Gibt es in anderen europäischen Ländern eigentlich auch diese extremen Diskussionen? Falls nein, warum nicht?

Gibt es. Das ist kein deutsches Problem.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

markus, Saturday, 29.04.2023, 15:53 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Wie kann man wegen Fehlentscheidungen für die Abschaffung des VAR sein? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

Es gibt mit und ohne VAR Fehlentscheidungen. Die Anzahl der Fehlentscheidungen wurde durch den VAR nicht größer. Wenn sich etwas geändert hat, dann wurden die Fehlentscheidungen weniger.

Es gibt aber ein entscheidendes Argument für die Beibehaltung:
Durch den VAR wird für jeden leicht sichtbar, wie schlecht die Schiris aktuell sind und wie sehr z.B. die Bayern bevorzugt werden. Es gibt nach vielen Jahren endlich eine Diskussion darüber, dass es unterschiedliche Maßstäbe für die Bayern und den Rest der Liga gibt.

Dass es so ist, ist schlimm genug. Wie kann man als Konsequenz aus diesen Zuständen fordern, den VAR abzuschaffen?
Weshalb sollte man das wollen? Damit die Diskussion aufhört? Damit die schlechten Leistungen wieder unter den Teppich gekehrt werden? Damit alles so bleibt, wie es ist?

Die desolaten Schiedsrichterleitsungen (um nicht von Voreingenommenheit oder Betrug zu reden) werden durch den VAR nicht verursacht, sie werden unübersehbar! Das ist ein Gewinn und die Voraussetzung dafür, dass sich etwas ändert.

Sehen kannst du die Fehler auch ohne VAR. Das Spiel wird ja weiterhin mit Kameras aufgenommen und übertragen. Gestern hast du die Fehler schließlich auch ohne VAR-Einsatz gesehen.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 16:02 (vor 1203 Tagen) @ markus

Sehen kannst du die Fehler auch ohne VAR. Das Spiel wird ja weiterhin mit Kameras aufgenommen und übertragen. Gestern hast du die Fehler schließlich auch ohne VAR-Einsatz gesehen.

Das war all die Jahre so und es wurde immer wieder kleingeredet, abgetan oder ignoriert. Mit VAR erwartet man aber einen korrigierenden Eingriff, ganz einfach weil es die Möglichkeit dazu gibt und weil es eben auch regelmäßig vorkommt.
Wenn der dann nicht erfolgt, wird überdeutlich, wie mit zwayerlei Maß gemessen wird.

Und wie ist das Argument für die Abschaffung? Einfach nicht hingucken und sich damit abfinden macht doch nichts besser.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

markus, Samstag, 29.04.2023, 17:44 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Sehen kannst du die Fehler auch ohne VAR. Das Spiel wird ja weiterhin mit Kameras aufgenommen und übertragen. Gestern hast du die Fehler schließlich auch ohne VAR-Einsatz gesehen.


Das war all die Jahre so und es wurde immer wieder kleingeredet, abgetan oder ignoriert. Mit VAR erwartet man aber einen korrigierenden Eingriff, ganz einfach weil es die Möglichkeit dazu gibt und weil es eben auch regelmäßig vorkommt.
Wenn der dann nicht erfolgt, wird überdeutlich, wie mit zwayerlei Maß gemessen wird.

Und wie ist das Argument für die Abschaffung? Einfach nicht hingucken und sich damit abfinden macht doch nichts besser.

Argumente für die Abschaffung sind, dass das Spiel wieder flüssiger wird und das ständige unter Vorbehalt jubeln entfällt. Fehlentscheidungen gehörten immer zum Fußball dazu, genauso wie Emotionen.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 18:25 (vor 1203 Tagen) @ markus

Argumente für die Abschaffung sind, dass das Spiel wieder flüssiger wird und das ständige unter Vorbehalt jubeln entfällt. Fehlentscheidungen gehörten immer zum Fußball dazu, genauso wie Emotionen.

Die Ausgangsfrage war:
Wie kann man wegen Fehlentscheidungen für die Abschaffung des VAR sein? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

Der Satz "Fehlentscheidungen gehörten immer zum Fußball dazu, genauso wie Emotionen." dürfte sich hier und heute nur geringer Zustimmung erfreuen. Und es ist kein Argument gegen den VAR.

Das Problem in Bochum war ja die konkrete schlechte Schirileistung. Die war ja trotz VAR und nicht wegen des VAR schlecht.

Die Unterbrechungen mag man als störend empfinden, aber die waren in Bochum nun wirklich nicht das Problem.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Smeller, Dortmund, Sonntag, 30.04.2023, 08:43 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Fehlentscheidungen sind menschliche Fehler. Nur weil man Technik hat, eliminiert das nicht den menschlichen Faktor. Man kann eine Szene auch zu oft angucken, um dann zur falschen Entscheidung zu kommen. Das soll jetzt in keinster Weise heißen, dass ich die Leute im Kölner Keller in Schutz nehme. Das sind Leute, die geschult wurden und für einen Job im Profifußball bezahlt werden. Die haben verdammt nochmal nah an perfekt zu sein. Und das sind sie nicht. Solange wir auf Menschen zurückgreifen müssen, ist der VAR nicht empfehlenswert für Szenen mit Ermessensspielraum.

Der VAR muss nicht abgeschafft werden, aber er muss verändert werden, sodass nur noch schwarz/weiß-Situationen überprüft und geändert werden. Man geht ja beim Abseits schon in die Richtung, dass dieses von einer KI überprüft wird. Jetzt muss man sich eben trauen, den menschlichen Faktor in dieser Position nahezu zu eliminieren.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Sonntag, 30.04.2023, 12:52 (vor 1202 Tagen) @ Smeller

Fehlentscheidungen sind menschliche Fehler. Nur weil man Technik hat, eliminiert das nicht den menschlichen Faktor. Man kann eine Szene auch zu oft angucken, um dann zur falschen Entscheidung zu kommen. Das soll jetzt in keinster Weise heißen, dass ich die Leute im Kölner Keller in Schutz nehme. Das sind Leute, die geschult wurden und für einen Job im Profifußball bezahlt werden. Die haben verdammt nochmal nah an perfekt zu sein. Und das sind sie nicht. Solange wir auf Menschen zurückgreifen müssen, ist der VAR nicht empfehlenswert für Szenen mit Ermessensspielraum.

Der VAR muss nicht abgeschafft werden, aber er muss verändert werden, sodass nur noch schwarz/weiß-Situationen überprüft und geändert werden. Man geht ja beim Abseits schon in die Richtung, dass dieses von einer KI überprüft wird. Jetzt muss man sich eben trauen, den menschlichen Faktor in dieser Position nahezu zu eliminieren.

Sehe ich auch so. Die Lehre ist, dass man den VAR verbessern muss. Und die Diskussion muss sein, wie man das bewerkstelligt. Es muss jedenfalls viel viel besser werden.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

markus, Samstag, 29.04.2023, 18:54 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

Argumente für die Abschaffung sind, dass das Spiel wieder flüssiger wird und das ständige unter Vorbehalt jubeln entfällt. Fehlentscheidungen gehörten immer zum Fußball dazu, genauso wie Emotionen.


Die Ausgangsfrage war:
Wie kann man wegen Fehlentscheidungen für die Abschaffung des VAR sein? Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

Der Satz "Fehlentscheidungen gehörten immer zum Fußball dazu, genauso wie Emotionen." dürfte sich hier und heute nur geringer Zustimmung erfreuen. Und es ist kein Argument gegen den VAR.

Das Problem in Bochum war ja die konkrete schlechte Schirileistung. Die war ja trotz VAR und nicht wegen des VAR schlecht.

Die Unterbrechungen mag man als störend empfinden, aber die waren in Bochum nun wirklich nicht das Problem.

In dem Artikel steht nicht, dass sich die Autorin durch die Abschaffung weniger Fehlentscheidungen verspricht. Die Intention ist, dass die Vorteile, die man sich davon verspricht, weniger ins Gewicht fallen als die damit verbundenen Nachteile. Die werden in dem Artikel zwar nicht ausdrücklich genannt, jedoch sind sie dem durchschnittlichen Fußballfan bekannt.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 19:15 (vor 1203 Tagen) @ markus

In dem Artikel steht nicht, dass sich die Autorin durch die Abschaffung weniger Fehlentscheidungen verspricht. Die Intention ist, dass die Vorteile, die man sich davon verspricht, weniger ins Gewicht fallen als die damit verbundenen Nachteile. Die werden in dem Artikel zwar nicht ausdrücklich genannt, jedoch sind sie dem durchschnittlichen Fußballfan bekannt.

Jau, darum ist der Titel auch "Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite". Das zielt ganz klar auf die vielen Unterbrechungen und die allseits bekannten Nachteile und hat rein gar nichts mit den Fehlentscheidungen zu tun.

Das Spiel in Bochum war vieles, aber kein Argument für die Abschaffung des VAR.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

markus, Samstag, 29.04.2023, 19:26 (vor 1203 Tagen) @ Nietzsche

In dem Artikel steht nicht, dass sich die Autorin durch die Abschaffung weniger Fehlentscheidungen verspricht. Die Intention ist, dass die Vorteile, die man sich davon verspricht, weniger ins Gewicht fallen als die damit verbundenen Nachteile. Die werden in dem Artikel zwar nicht ausdrücklich genannt, jedoch sind sie dem durchschnittlichen Fußballfan bekannt.


Jau, darum ist der Titel auch "Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite". Das zielt ganz klar auf die vielen Unterbrechungen und die allseits bekannten Nachteile und hat rein gar nichts mit den Fehlentscheidungen zu tun.

Liest du immer nur Überschriften und nicht den Text? Und sind dir die allgemeinen Gegenargumente des VAR komplett unbekannt, so dass sie zwingend im Text wiederholt werden müssen?

Das Spiel in Bochum war vieles, aber kein Argument für die Abschaffung des VAR.

Natürlich kann es auch ein Argument für die Abschaffung des VAR sein, wenn das System nur unzureichend funktioniert. Ein System das nur manchmal die versprochene Wirkung zeigt, kann aufgrund der Nachteile auch abgelehnt werden. Am Ende hat man dann zwar mehr Fehlentscheidungen, allerdings fallen dann auch die oben genannten Nachteile weg.

Kann mir mal jemand diese behämmerte Argumentation erklären?

Nietzsche, Samstag, 29.04.2023, 19:35 (vor 1203 Tagen) @ markus

Jau, viel Spaß noch.

Neu auf schwatzgelb.de: Schiri-Skandal bei Bochum-Pleite: VAR abschaffen – jetzt!

erfurtbernd, Saturday, 29.04.2023, 15:33 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Schiri Stegemann ist halt ein Meistermacher !
Wer kontrolliert die SchiriLeistungen eigentlich ???

Hoffentlich bleibt der VAR

horstenberg, Block 62, Saturday, 29.04.2023, 15:20 (vor 1203 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Es scheint mir in der Fanszene doch ein großes Missverständnis zu geben. Der VAR kann gar nicht für absolute Gerechtigkeit sorgen. Das ist unmöglich. Die Entscheidung, auch die des VAR, bleibt menschlich. Die ist immer fehlbar, sogar manipulierbar.

Aber: Der VAR macht die Entscheidung jedenfalls etwas richtiger. Bevor man solch einen Kommentar raushaut, sollte man sich all die Spiele angucken, die ohne VAR-Korrektur anders gelaufen wären. Das überwältigende Fazit wird sein: Das Spiel ist durch den VAR gerechter geworden. An die Nachteile des VAR - va die teilweisen Verzögerungen - hat man sich gewöhnt, sie wurden teils auch gebessert.

Also: Der VAR muss bleiben! Aber auch: Der VAR soll weiter besser werden.

Wer aber totale Gerechtigkeit verlangt, und dann auch noch denkt, Menschen könnten das geben, und sei es durch VAR, der liegt natürlich falsch.

Liebe Schwatzgelb-Autorin: Wenn Du totale Gerechtigkeit willst, ob auf dem Fußballplatz oder im Leben, bleibt Dir nur der Gang in die Kirche und das Hoffen auf Gott. Leider.

Hoffentlich bleibt der VAR

Sascha, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:06 (vor 1203 Tagen) @ horstenberg

Es scheint mir in der Fanszene doch ein großes Missverständnis zu geben. Der VAR kann gar nicht für absolute Gerechtigkeit sorgen. Das ist unmöglich. Die Entscheidung, auch die des VAR, bleibt menschlich. Die ist immer fehlbar, sogar manipulierbar.

Aber: Der VAR macht die Entscheidung jedenfalls etwas richtiger. Bevor man solch einen Kommentar raushaut, sollte man sich all die Spiele angucken, die ohne VAR-Korrektur anders gelaufen wären. Das überwältigende Fazit wird sein: Das Spiel ist durch den VAR gerechter geworden. An die Nachteile des VAR - va die teilweisen Verzögerungen - hat man sich gewöhnt, sie wurden teils auch gebessert.

Man sollte aber einen Effekt nicht ausblenden: die Schiedsrichter und Assistenten verlassen sich auf den VAR und hören zunehmend auf, selber und eigenständig Entscheidungen zu treffen.

In einer Situation, in der ein Schiri eher den Eindruck hatte, dass es ein Elfer war, aber nicht komplett sicher, hat er früher den Elfer gegeben, weil das für ihn die Entscheidung war, die mit höherer Wahrscheinlichkeit richtig war.

Jetzt pfeift er nicht und lässt sich vom VAR korrigieren. Der ändert dann eine Entscheidung, die ohne ihn anders gefallen und gleich richtig beurteilt worden wäre.

Daraus kann man dann aber nicht richtigerweise ableiten, dass der VAR das Spiel gerechter gemacht hat.

Hoffentlich bleibt der VAR

Born-to-run, Samstag, 29.04.2023, 18:19 (vor 1203 Tagen) @ Sascha

Es scheint mir in der Fanszene doch ein großes Missverständnis zu geben. Der VAR kann gar nicht für absolute Gerechtigkeit sorgen. Das ist unmöglich. Die Entscheidung, auch die des VAR, bleibt menschlich. Die ist immer fehlbar, sogar manipulierbar.

Aber: Der VAR macht die Entscheidung jedenfalls etwas richtiger. Bevor man solch einen Kommentar raushaut, sollte man sich all die Spiele angucken, die ohne VAR-Korrektur anders gelaufen wären. Das überwältigende Fazit wird sein: Das Spiel ist durch den VAR gerechter geworden. An die Nachteile des VAR - va die teilweisen Verzögerungen - hat man sich gewöhnt, sie wurden teils auch gebessert.

Man sollte aber einen Effekt nicht ausblenden: die Schiedsrichter und Assistenten verlassen sich auf den VAR und hören zunehmend auf, selber und eigenständig Entscheidungen zu treffen.

In einer Situation, in der ein Schiri eher den Eindruck hatte, dass es ein Elfer war, aber nicht komplett sicher, hat er früher den Elfer gegeben, weil das für ihn die Entscheidung war, die mit höherer Wahrscheinlichkeit richtig war.

Jetzt pfeift er nicht und lässt sich vom VAR korrigieren. Der ändert dann eine Entscheidung, die ohne ihn anders gefallen und gleich richtig beurteilt worden wäre.

Daraus kann man dann aber nicht richtigerweise ableiten, dass der VAR das Spiel gerechter gemacht hat.

[/i]

Damit beschreibst Du einen aus meiner Sicht grundsätzlichen Konstruktion-Fehler in der Umsetzung des VAR:

Es gibt zwei Instanzen, die bei Ermessens-Entscheidungen einen eigenen Ermessens-Spielraum haben. Der Feldschiedsrichter, in dessen Ermessen die Frage Foul/kein Foul liegt und dort im ungünstigen Fall ( z. B. durch eine schlechte Position zum strittigen Geschehen) eine Fehlentscheidung trifft, und der VAR, in dessen Ermessen die Frage, ob sein Kollege eine grobe Fehlentscheidung getroffen hat liegt und dabei einen Fehler macht.

Im gestrigen Fall ist genau das passiert. Zwei Schiedsrichter lagen in ihrem jeweiligen Ermessen (ich unterstelle ihnen dabei sogar mal naiver weise beste Absichten) falsch und rausgekommen ist ein doppelt ärgerlicher Fehler, den mittlerweile sogar beide scheinbar eingesehen haben, der nun aber nicht mehr korrigiert werden kann. Nur die Konsequenzen bleiben bestehen.....

Hoffentlich bleibt der VAR

horstenberg, Saturday, 29.04.2023, 15:29 (vor 1203 Tagen) @ horstenberg

Ein erster Schritt zur Verbesserung wäre, dass jeder Trainer 2-3 Mal pro Spiel das Recht hat, den VAR einzufordern, sodass die Bilder angeschaut (und am besten auch im TV gezeigt) werden MÜSSEN.

Denn der eigentliche Skandal ist doch der, dass der VAR offenbar nicht einmal eingegriffen, die Szene also nicht einmal als knifflig bzw. als zu kontrollierenden Grenzfall eingestuft hat!

Solange man diese Entscheidung - Eingreifen oder nicht - in die Hände der Schiedsrichter legt, bleibt Korruption Tür und Tor geöffnet. Die einzige Partei, die (realistisch betrachtet) über einem solchen Verdacht steht, ist die "geschädigte" (nicht etwa noch ein Meta-Meta-Schiedrichter).

Hoffentlich bleibt der VAR

Smeller, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:24 (vor 1203 Tagen) @ Gawan

Ein anderer Schritt muss es sein, dass nach jedem Spieltag die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und VAR offen gelegt wird und zwar ohne Aufforderung und für alle.

Hoffentlich bleibt der VAR

horstenberg, Block 62, Saturday, 29.04.2023, 15:41 (vor 1203 Tagen) @ Gawan

Ein erster Schritt zur Verbesserung wäre, dass jeder Trainer 2-3 Mal pro Spiel das Recht hat, den VAR einzufordern, sodass die Bilder angeschaut (und am besten auch im TV gezeigt) werden MÜSSEN.

Einverstanden. Allerdings hat der Trainer meist gar keine so gute Sicht (er ist auf gleicher Höhe mit dem Ball und meist viele Meter entfernt).

Hoffentlich bleibt der VAR

Tutti, Ort, Samstag, 29.04.2023, 19:05 (vor 1203 Tagen) @ horstenberg

Ein erster Schritt zur Verbesserung wäre, dass jeder Trainer 2-3 Mal pro Spiel das Recht hat, den VAR einzufordern, sodass die Bilder angeschaut (und am besten auch im TV gezeigt) werden MÜSSEN.


Einverstanden. Allerdings hat der Trainer meist gar keine so gute Sicht (er ist auf gleicher Höhe mit dem Ball und meist viele Meter entfernt).

Naja, der Trainer muss es auch nicht sehen, so lange der Co Trainer sein iPad oder was auch immer dabei hat.

Überdies war die Situation gestern recht eindeutig. Da wirft der Trainer per se seinen Handschuh in den Ring und fordert eine Überprüfung.

Aber wenn dann auf dem Platz ein Zwayer steht oder ein Bayern Fanboy wie der Hartmann, ist auch nix gewonnen und der Elfer wird trotzdem nicht gegeben.

Die Eindeutigkeit liegt eben im Auge des Betrachters. Hamanns sehr exklusive Sicht auf den Sachverhalt gestern lässt grüßen und illustriert, so lange Interessen kollidieren, bleibt immer Interpretationsspielraum.

Hoffentlich bleibt der VAR

Nietzsche, Saturday, 29.04.2023, 15:48 (vor 1203 Tagen) @ horstenberg

Einverstanden. Allerdings hat der Trainer meist gar keine so gute Sicht (er ist auf gleicher Höhe mit dem Ball und meist viele Meter entfernt).

Wir haben inzwischen Leute, die für die Halbzeit Szenen aus dem Spiel zusammenschneiden. Die könnten dem Trainer einen Hinweis geben, dass sich eine Challenge lohnt. Daran sollte es nicht scheitern.

ODER

SebWagn, HH Harvestehude, Saturday, 29.04.2023, 15:25 (vor 1203 Tagen) @ horstenberg

Liebe Schwatzgelb-Autorin: Wenn Du totale Gerechtigkeit willst, ob auf dem Fußballplatz oder im Leben, bleibt Dir nur der Gang in die Kirche und das Hoffen auf Gott. Leider.

Man setzt Menschen an den Bildschirm die unvoreingenommen sind, keine NUR Schiedsrichter sondern auch Ex-Profis bzw. Leute die selbst aktiv Fußball gespielt haben.

Im VAR Raum benötigst du keine konditionellen Leistungsdaten, sondern Verständnis für das Spiel und Spielabläufe aus Spielersicht

ODER

Sascha, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:31 (vor 1203 Tagen) @ SebWagn

Liebe Schwatzgelb-Autorin: Wenn Du totale Gerechtigkeit willst, ob auf dem Fußballplatz oder im Leben, bleibt Dir nur der Gang in die Kirche und das Hoffen auf Gott. Leider.


Man setzt Menschen an den Bildschirm die unvoreingenommen sind, keine NUR Schiedsrichter sondern auch Ex-Profis bzw. Leute die selbst aktiv Fußball gespielt haben.

Im VAR Raum benötigst du keine konditionellen Leistungsdaten, sondern Verständnis für das Spiel und Spielabläufe aus Spielersicht

Regelkunde ist völlig überbewertet...

ODER

Ulrich, Samstag, 29.04.2023, 16:45 (vor 1203 Tagen) @ Sascha

Liebe Schwatzgelb-Autorin: Wenn Du totale Gerechtigkeit willst, ob auf dem Fußballplatz oder im Leben, bleibt Dir nur der Gang in die Kirche und das Hoffen auf Gott. Leider.


Man setzt Menschen an den Bildschirm die unvoreingenommen sind, keine NUR Schiedsrichter sondern auch Ex-Profis bzw. Leute die selbst aktiv Fußball gespielt haben.

Im VAR Raum benötigst du keine konditionellen Leistungsdaten, sondern Verständnis für das Spiel und Spielabläufe aus Spielersicht


Regelkunde ist völlig überbewertet...

Es ist gelegentlich erschreckend, wie inkompetent ehemalige, als "Experten" auftretende Profis in Regelfragen sein können. "Handspiel ist Handspiel, egal ob Absicht oder nicht!" sind da noch die harmloseren Entgleisungen.

ODER

Sascha, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 16:50 (vor 1203 Tagen) @ Ulrich

Liebe Schwatzgelb-Autorin: Wenn Du totale Gerechtigkeit willst, ob auf dem Fußballplatz oder im Leben, bleibt Dir nur der Gang in die Kirche und das Hoffen auf Gott. Leider.


Man setzt Menschen an den Bildschirm die unvoreingenommen sind, keine NUR Schiedsrichter sondern auch Ex-Profis bzw. Leute die selbst aktiv Fußball gespielt haben.

Im VAR Raum benötigst du keine konditionellen Leistungsdaten, sondern Verständnis für das Spiel und Spielabläufe aus Spielersicht


Regelkunde ist völlig überbewertet...


Es ist gelegentlich erschreckend, wie inkompetent ehemalige, als "Experten" auftretende Profis in Regelfragen sein können. "Handspiel ist Handspiel, egal ob Absicht oder nicht!" sind da noch die harmloseren Entgleisungen.

Eben. Das wäre die Doppelpassierung des Kölner Kellers. Da paart sich dann Inkompetenz mit Stammtisch.

ODER

Smeller, Dortmund, Samstag, 29.04.2023, 20:12 (vor 1203 Tagen) @ Sascha

Man kann ja auch Trainer da hinsetzen aus dem DFB-Kosmos. Wobei ich immer noch zu jemanden tendiere, der im Profifußball bis jetzt noch nicht bekannt ist und nur für diese Aufgabe geschult wurde.

ODER

QUOTI, DO, Saturday, 29.04.2023, 15:40 (vor 1203 Tagen) @ SebWagn

Liebe Schwatzgelb-Autorin: Wenn Du totale Gerechtigkeit willst, ob auf dem Fußballplatz oder im Leben, bleibt Dir nur der Gang in die Kirche und das Hoffen auf Gott. Leider.


Man setzt Menschen an den Bildschirm die unvoreingenommen sind, keine NUR Schiedsrichter sondern auch Ex-Profis bzw. Leute die selbst aktiv Fußball gespielt haben.

Im VAR Raum benötigst du keine konditionellen Leistungsdaten, sondern Verständnis für das Spiel und Spielabläufe aus Spielersicht

… und dann sitzt der Hamann dort.

Eine Challenge finde ich ok. Und der Schiri sollte endlich ein Mikro bekommen und seine Entscheidung begründen.

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