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Der BVB - Union Berlin - Analysethread (BVB)

micha87, bei Berlin, Sonntag, 09.04.2023, 01:34 (vor 1228 Tagen) @ markus93

Sagt man über die aber auch schon seit dem Aufstieg in die Bundesliga. In Wahrheit sind die jedes Jahr ein bisschen besser geworden, seit dem Aufstieg. Was erwartet ihr denn eigentlich? Sollen sie ihre vielleicht nicht schöne aber Effiziente Spielweise aufgeben damit die auch schön Werbung für die Liga machen können? Hat was vom FC Bayern "die sollen froh sein das WIR denen den Spieler abnehmen, so ein Spieler ist Werbung für die BL"

Derlei Meinungsbilder erinnern einen schon stark an Denkmuster die sonst in München zu bestaunen sind, aber manch einen sind die Jahre 2004-2008 wohl nicht mehr so präsent, als bei uns Typen wie Buckley, Valdez & Co. gespielt haben. Ist manchmal gar nicht schlecht sich daran zurück zu erinnern, wenn gleich es mitunter grausam war.


Was Union angeht, im Vergleich zum Aufstiegsjahr versucht man schon spielerisch Situationen zu lösen, statt ausschließlich lang zu pöhlen auf Andersson wie im ersten Jahr in der BL. Spieler wie Andrich, Friedrich, Prömel, Awonyi, Gikewicz haben dort einen guten Leistungssprung gemacht. Im aktuellen Kader würde ich Rönnow, Knoche, Becker, Khedira, Behrendt u.a. nennen und bis zum Winter zählte dort auch Ryerson zu. Für manch einen mag das eben nicht in die BL passen, aber der Verein bleibt weiterhin ein Underdog und das angepasste Saisonziel internationaler Platz wird man vermutlich erreichen können. Der Vergleich mit GE ist etwas seltsam, der hier häufig gebracht wird. Nicht zuletzt hängt es aber auch daran, dass viele den Verein nur nebenher ein wenig miterleben. Es wird wohl im 3 Jahr hintereinander international werden, irgendwann wird es dann auch statistisch schwierig das mit Glück zu erklären. Gewisse Chef-Kritiker werden hier aber immer Mal wieder auftauchen die jenes Modell für illegitim halten. In einem Business wo viele Vereine längst Haus & Hof verkauft haben ist Union als e.V. weiterhin in der Position eigenständig zu entscheiden statt getrieben von Investoren zu sein. Ich kann Konstrukten wie SAP, RB, VW nichts abgewinnen und eine Liga sollte 2 Vereine aus der Hauptstadt verkraften können.

Der Verein wird perspektivisch wohl im besten Fall sich unter den Top 25 in Deutschland etablieren können und natürlich werden sie irgendwann einmal absteigen. In der aktuellen Konstellation mit Zingler als Präsi, Ruhnert als Manager und Fischer als Trainer sind sie sehr gefestigt. Der große Vorteil ggü. anderen Vereinen ist das jenes Umfeld weiß wo man herkommt, solange ist der Aufstieg auch noch nicht her.

Die großen "Traumtänzer" die in GE, Charlottenburg, Hamburg und Stuttgart sich um den Verein herum platzieren sind dort nicht aktiv. Mit inzwischen über 50k an Mitgliedern ist der Verein inzwischen keine rein Ost-Berliner-Angelegenheit mehr, wobei stets Leute auch aus dem Umland dorthin gegangen sind. Der Verein repräsentiert eben genauso wie Hertha nun die Hauptstadt in der BL. Genauso wie Mainz, Augsburg, Bochum sich ihren Platz in der BL erarbeitet haben gilt dies ebenfalls für Union.


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