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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 31.03.2023 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 07:00 (vor 1033 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Ischeland nicht tauglich - Bövinghausen muss Geld in die Hand nehmen

Mclovin09, Rietberg, Freitag, 31.03.2023, 19:16 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

RWE kritisiert eigene Anhänger wegen rassistischer Beleidigungen

Thomas, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 17:01 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

zudem: Dabrowski "überrascht" von vereinzelten Rauswurf-Forderungen

https://www.kicker.de/dabrowski-ueberrascht-von-vereinzelten-rauswurf-forderungen-944690/artikel

Warum ist RWE da eigentlich nicht vom Platz gegangen?

Fulminanz, Essen, Freitag, 31.03.2023, 18:45 (vor 1033 Tagen) @ Thomas

Bei rassistischen Beleidigungen gegenüber der eigenen Mannschaft wäre das doch mal ein echtes Zeichen gewesen.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Franke, Freitag, 31.03.2023, 11:12 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Stadion sorgt nur für Verlierer


"WDFV steht da als unflexibler Statuten-Durchsetzer" - Ist der Verband nicht eine Gründung von Vereinen, um das Fußballspielen zu organisieren, es zu ermöglichen? Ich vermag davon, nicht nur beim WDFV, des Öfteren nichts zu erkennen.

Andererseits kann man natürlich auch fragen (was die Ruhr Nachrichten nicht tun): Da holt einer durch Einsatz von wohl relativ viel Geld Spieler zusammen, um höherklassig Fußball zu spielen - und dann soll irgendwer das nötige Stadion zur Verfügung stellen? Gehört das dann nicht auch dazu, investieren in "Steine und Beine"? Gibt es nicht Beispiele von Vereinen, die beides tun und sich peu a peu nach oben arbeiten?

Es geht ja nicht nur um Bövinghausen

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Freitag, 31.03.2023, 12:26 (vor 1033 Tagen) @ Franke

Die Anforderungen der Regionalliga sind erhöht worden, aber wie sieht das mit der Einnahmeseite der Vereine aus? Das muss ja auch irgendwie zusammen passen. Tut es aber leider nicht, außer die Stadt stellt Infrastruktur in Form eines Stadions bereit, siehe z.B. Rot-Weiß Essen.

Man kann von kleinen Vereinen wie Bövinghausen oder Kaan-Marienborn nicht ernsthaft erwarten, dass sie noch ein paar Millionen in den Bau eines Stadions investieren. Und in Dortmund haben wir das "Luxusproblem", dass es noch ein paar andere Vereine gibt, die ambitioniert sind und hoch wollen. Die Stadt Dortmund sollte sich schon um das Problem Stadion kümmern, denn der ASC, Türkspor und Brünninghausen stehen schon in den Startlöchern für weitere Aufstiege.

Der BVB ist der größte, bedeutendste und erfolgreichste Verein der Stadt - aber nicht der einzige. Seien wir froh, dass es so ist - ein Blick in die fußballerische Tristesse unserer Nachbarstädte wie Bochum, Herne und GE zeigt wie es ungünstiger laufen kann.

Es geht ja nicht nur um Bövinghausen

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 14:24 (vor 1033 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Die Anforderungen der Regionalliga sind erhöht worden, aber wie sieht das mit der Einnahmeseite der Vereine aus? Das muss ja auch irgendwie zusammen passen. Tut es aber leider nicht, außer die Stadt stellt Infrastruktur in Form eines Stadions bereit, siehe z.B. Rot-Weiß Essen.

Man kann von kleinen Vereinen wie Bövinghausen oder Kaan-Marienborn nicht ernsthaft erwarten, dass sie noch ein paar Millionen in den Bau eines Stadions investieren. Und in Dortmund haben wir das "Luxusproblem", dass es noch ein paar andere Vereine gibt, die ambitioniert sind und hoch wollen. Die Stadt Dortmund sollte sich schon um das Problem Stadion kümmern, denn der ASC, Türkspor und Brünninghausen stehen schon in den Startlöchern für weitere Aufstiege.

Da ist die Stadt ja auch schon dran.
Blöderweise hat man zwei taugliche Stadien, die direkt nebeneinander stehen. Sonst gäbe es das Problem so nicht. Aber die Rote Erde ist nunmal nicht nutzbar, wenn der BVB ein Heimspiel hat. Das macht es terminlich sehr schwer mit der Koordination.

Es geht ja nicht nur um Bövinghausen

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.03.2023, 15:06 (vor 1033 Tagen) @ Talentförderer

Da ist die Stadt ja auch schon dran.
Blöderweise hat man zwei taugliche Stadien, die direkt nebeneinander stehen. Sonst gäbe es das Problem so nicht. Aber die Rote Erde ist nunmal nicht nutzbar, wenn der BVB ein Heimspiel hat. Das macht es terminlich sehr schwer mit der Koordination.

Müsste doch irgendwie machbar sein das Goystadion oder den Hoeschpark dafür nutzbar zu machen...
Obwohl ästhetisch mir Änderungen dort natürlich auch zuwider wären ;-)
Mit Absprachen könnte man vielleicht sogar auch je nach Verein das Stadion Schwansbell in Lünen mit einbeziehen (ja, scheitert vermutlich behördlich, da nicht zu Dortmund gehörig).

Gibt aber vermutlich wie so häufig gute Argumente oder schlechte Voraussetzungen dagegen.

Es geht ja nicht nur um Bövinghausen

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.03.2023, 13:21 (vor 1033 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Man kann von kleinen Vereinen wie Bövinghausen oder Kaan-Marienborn nicht ernsthaft erwarten, dass sie noch ein paar Millionen in den Bau eines Stadions investieren.

Kaan-Marienborn ist ein Stadtteil von Siegen und ist der sportlich relevanteste Verein der Stadt.
Das Leimbachstadion in Siegen ist städtisch. Dort spielen die Sportfreunde Siegen. Kaan-Marienborn MÖCHTE dort nicht spielen, könnte es aber. Sprich die müssten nicht in ein neues Stadion investieren.

Das gehört zur Wahrheit dazu.

Dem Rest deiner Ausführung stimme ich zu!

Es geht ja nicht nur um Bövinghausen

bambam191279, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 12:41 (vor 1033 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Die Anforderungen der Regionalliga sind erhöht worden, aber wie sieht das mit der Einnahmeseite der Vereine aus? Das muss ja auch irgendwie zusammen passen. Tut es aber leider nicht, außer die Stadt stellt Infrastruktur in Form eines Stadions bereit, siehe z.B. Rot-Weiß Essen.

Man kann von kleinen Vereinen wie Bövinghausen oder Kaan-Marienborn nicht ernsthaft erwarten, dass sie noch ein paar Millionen in den Bau eines Stadions investieren. Und in Dortmund haben wir das "Luxusproblem", dass es noch ein paar andere Vereine gibt, die ambitioniert sind und hoch wollen. Die Stadt Dortmund sollte sich schon um das Problem Stadion kümmern, denn der ASC, Türkspor und Brünninghausen stehen schon in den Startlöchern für weitere Aufstiege.

Der BVB ist der größte, bedeutendste und erfolgreichste Verein der Stadt - aber nicht der einzige. Seien wir froh, dass es so ist - ein Blick in die fußballerische Tristesse unserer Nachbarstädte wie Bochum, Herne und GE zeigt wie es ungünstiger laufen kann.

Ist aber auch schwierig der Stadt aufzuerlegen für nen dutzend Stadien zu sorgen während die Vereine als Aufsteiger alles andere als sicher für gewisse dauerhafte Einnahmen sorgen können....
Ferner ist es ja schon deutlich einfacher aufzusteigen als drin zu bleiben.
Und Insolvenzen und Co inkl absrpingender Investoren ist jetzt auch nicht weit hergeholt.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

matth3s92, Remscheid/Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 11:58 (vor 1033 Tagen) @ Franke

Stadion sorgt nur für Verlierer


"WDFV steht da als unflexibler Statuten-Durchsetzer" - Ist der Verband nicht eine Gründung von Vereinen, um das Fußballspielen zu organisieren, es zu ermöglichen? Ich vermag davon, nicht nur beim WDFV, des Öfteren nichts zu erkennen.

Andererseits kann man natürlich auch fragen (was die Ruhr Nachrichten nicht tun): Da holt einer durch Einsatz von wohl relativ viel Geld Spieler zusammen, um höherklassig Fußball zu spielen - und dann soll irgendwer das nötige Stadion zur Verfügung stellen? Gehört das dann nicht auch dazu, investieren in "Steine und Beine"? Gibt es nicht Beispiele von Vereinen, die beides tun und sich peu a peu nach oben arbeiten?

Ich weiß nicht so richtig was ich mit dem Kommentar anfangen soll.

Dzaferoski pumpt seit ein paar Jahren Geld in die Mannschaft (die Mannschaft, nicht den Verein!) scheinbar mit dem Ziel auch irgendwann mal höherklassig zu spielen.

Dann ist man kurz vor dem Aufstieg in die Regionalliga und wundert sich, dass man da nicht auf dem heimischen Dorfplatz ohne jeglichen Ausbau spielen kann?

"[...]Opfer verschärfter Lizenzauflagen[...]"

Die hätten auch ohne die Verschärfung der Lizenzauflagen niemals in Bövinghausen Regionalliga spielen können.


Das kommt halt dabei raus wenn man ohne Sinn und Verstand Geld in die Mannschaft steckt und das drumherum komplett ignoriert.
Und wenn Dzaferoski dann mal keine Lust mehr hat geht es genau so schnell zurück in die Kreisliga (Siehe aktuell Kaan-Marienborn)

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 14:19 (vor 1033 Tagen) @ matth3s92

Da wundert sich niemand, es geht generell um die verschärften Auflagen, weswegen teilweise eben auch andere Stadien im Umkreis nicht genutzt werden können. Auch ist es sicherlich kein Problem wenn zwei Vereine, die in der Oberliga noch auf ihren Sportplätzen gegeneinander gespielt haben, dies in der Regionalliga aufeinmal nicht mehr dürfen. Wo ist denn da der Sinn?

Und der Präsident von Bövinghausen schießt zwar Geld rein, aber ist keine Hopp, Hellmich oder anderer Millionenschwerer Unternehmer. Das ist nochmal ein Unterschied.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Mclovin09, Rietberg, Freitag, 31.03.2023, 14:44 (vor 1033 Tagen) @ Talentförderer

Da wundert sich niemand, es geht generell um die verschärften Auflagen, weswegen teilweise eben auch andere Stadien im Umkreis nicht genutzt werden können. Auch ist es sicherlich kein Problem wenn zwei Vereine, die in der Oberliga noch auf ihren Sportplätzen gegeneinander gespielt haben, dies in der Regionalliga aufeinmal nicht mehr dürfen. Wo ist denn da der Sinn?

Und der Präsident von Bövinghausen schießt zwar Geld rein, aber ist keine Hopp, Hellmich oder anderer Millionenschwerer Unternehmer. Das ist nochmal ein Unterschied.

In der Regionalliga gibt es durchaus auch Vereine die eine gewisse Anzahl an Gästefans mitbringen, selbst in der Oberliga kann das schon mal vorkommen.
Guckt dir doch mal Aachen oder Preußen an, da ist es doch das mindeste den Gästen einen eigenen Bereich anbieten zu können, ganz zu schweigen von Bewirtung und Sanitären Anlagen. Kaan-Marienborn gegen Bövinghausen könnte man selbst in der 2. Bundesliga gegeneinander auf deren Sportplätzen spielen lassen, weils eh kaum Zuschauer gibt, wenn dann die anderen Teams kommen geht das eben nicht mehr.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 16:31 (vor 1033 Tagen) @ Mclovin09

Ja wo ist dann das Problem Spiele gegen kleine Gegner aufm Sportplatz und Spiele gegen große Gegner im Ausweichstadion stattfinden zu lassen?

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.03.2023, 16:35 (vor 1033 Tagen) @ Talentförderer

Ja wo ist dann das Problem Spiele gegen kleine Gegner aufm Sportplatz und Spiele gegen große Gegner im Ausweichstadion stattfinden zu lassen?

Vermutlich ist das Argument "Planungssicherheit" - wer garantiert, dass der Verein das Ausweichstadion dann auch zur Verfügung gestellt bekommt?

nada"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 16:44 (vor 1033 Tagen) @ el_ayudante

Na dann muss man das vor der Saison entsprechend planen.
Jetzt spielen sie in Hagen (wenn sie aufsteigen) und selbst wenn da nur 200 Leute kommen, muss man nach Hagen gurken. Sinn macht es nicht.

nada"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

QUOTI, DO, Freitag, 31.03.2023, 17:38 (vor 1033 Tagen) @ Talentförderer

Und dann meinen einige Ultras aus irgendeinem Kaff mit erstliga Fussball: Bövinghausen ist doch Dortmund….da schließen wir uns mal den 20 Auswärtsfans an und schon brennt auf dem Dorfplatz der Baum.

Aber die müssen sportlich erstmal die Kurve kriegen um überhaupt aufzusteigen.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Freitag, 31.03.2023, 11:45 (vor 1033 Tagen) @ Franke

Bei aller Liebe, aber an dieser Pommesbude sollte schlicht und ergreifend kein Regionalliga-Fußball stattfinden. Über gewisse Stadionanforderungen kann man sicher diskutieren, aber der TuS hat einen Schema F-Kreisligasportplatz mit nur minimalster Infrastruktur. Selbst wenn der Verband beide Augen fest zudrücken würde, könnten dort allerhöchstens Spiele gegen Straelen, Rödinghausen oder Kaan-Marienborn stattfinden, von daher sehe ich den Skandal irgendwie nicht.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.03.2023, 11:52 (vor 1033 Tagen) @ Ravenga
bearbeitet von el_ayudante, Freitag, 31.03.2023, 12:07

...oder Kaan-Marienborn...

Nö, die wollen nicht mehr: https://www.kicker.de/nicht-mehr-erwuenscht-1-fc-kaan-marienborn-zieht-sich-aus-der-regionalliga-zurueck-943604/artikel

Kaan-Marienborn ist doch auch so ein Beispiel: mit viel Geld hochgepampert (Zitat: "Unser Fokus war es, die vorhandenen Mittel in den sportlichen Erfolg zu investieren und nicht in VIP-Plätze." ) und jetzt geht man als beleidigte Leberwurst in die Kreisliga zurück.

Was meinen solche Vereine denn? Die kratzen ihre 100 Fans zusammen, klar reicht dafür der Sportplatz. Aber höherklassig kommen dann halt auch regelmäßiger Kaliber wie Alemannia Aachen vorbei. Und da reicht es halt nicht.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Mob-Jenson, Siegen, Freitag, 31.03.2023, 13:33 (vor 1033 Tagen) @ el_ayudante

...oder Kaan-Marienborn...


Nö, die wollen nicht mehr: https://www.kicker.de/nicht-mehr-erwuenscht-1-fc-kaan-marienborn-zieht-sich-aus-der-regionalliga-zurueck-943604/artikel

Kaan-Marienborn ist doch auch so ein Beispiel: mit viel Geld hochgepampert (Zitat: "Unser Fokus war es, die vorhandenen Mittel in den sportlichen Erfolg zu investieren und nicht in VIP-Plätze." ) und jetzt geht man als beleidigte Leberwurst in die Kreisliga zurück.

Was meinen solche Vereine denn? Die kratzen ihre 100 Fans zusammen, klar reicht dafür der Sportplatz. Aber höherklassig kommen dann halt auch regelmäßiger Kaliber wie Alemannia Aachen vorbei. Und da reicht es halt nicht.

Was genau beim 1. FC Kaan die (wahren) Probleme sind sei mal dahin gestellt. Hier geht es sicherlich auch um Sponsorendinge regional und darum wen man denn nun sponsort (Kaan oder die Sportfreunde). Aber ehrlicherweise alles drum rum spricht überhaupt nicht für eine höherklassiges Engagement des Vereins. Jugendarbeit nur über eine JSG möglich und der Platz sieht so schon aus wie Sau. Komplett zugemüllt. Da fehlt es schon am Ehrenamt.

Und mit Erndtebrück, Kaan den Sportfeunden und dem angrenzenden TSV Steinbach buhlen gleich 4 Vereine rund um den Kirchturm um Sponsorengelder.

Fakt ist: wenn ich mit meinem Verein mit den großen Pinkeln möchte, dann braucht es auch Infrastruktur. Natürlich sollte hier und da der Verband auch mal ein Auge zu drücken, aber gewisse Anforderungen sollten schon erfüllt werden.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

donotrobme, Münsterland, Freitag, 31.03.2023, 12:27 (vor 1033 Tagen) @ el_ayudante
bearbeitet von donotrobme, Freitag, 31.03.2023, 12:33

Ich stell dann mal die kritische Frage, um eine Diskussion anzustoßen:

Wieso fordert der DFB ein "großes" Stadion für ein Regionalligaspiel, wenn dieses niemals voll mit Zuschauern sein wird?
Ist das nicht pure Verschwendung von Geldern, zumeist öffentlicher Art oder Vereinsbeiträgen?
Die Realität ist doch eben, dass Vereine wie Rot-Weiß Oberhausen in der Regionalliga spielen, weil sie ein Großteil der Sponsoren im kommunaler Eigentum sind.
Das ist ja auch in Ordnung, irgendwo gibt es immer die Grenze zwischen Profi- und Amateursport und im Fußball liegt diese Grenze eben in der Regionalliga.
Ein Spieler der Regionalliga verdient vielleicht auch 1.000 Euro im Monat, aber davon kann er nicht leben.

Ich finde es befremdlich, welche Anforderungen an ein Regionalligastadion gestellt werden, wo im Median keine 750 Zuschauer pro Partie kommen.
Darüber hinaus, wem nimmt ein Verein wie Kaan-Marienborn den Platz in der Regionalliga West weg?
Darunter gibt es nicht mehr viele klangvolle Vereine, vor allem keine, die irgendwo ordentlich wirtschaften würden.
Wir reden in NRW allenfalls über Uerdingen, Siegen oder Bonner SC.

Ein Jahresbudget eines Vereins schränkt außerdem dessen Möglichkeiten ein. Dann stellt sich die Frage, ob ein Verein ein "teures" Stadion bauen und betreiben soll oder er seiner Mannschaft ein zusätzliches Trainingslager oder einen zusätzlichen Co-Trainer spendiert, wodurch besserer Fußball möglich ist.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.03.2023, 13:15 (vor 1033 Tagen) @ donotrobme

Du hast absolut Recht in dem Punkt: was sollen solche Vereine mit einem großen Stadion?

Aber letztlich sind wir hier im semi-professionellen Bereich, der diverse Ansprüche mit sich bringt:
- Sicherheit / Fantrennung
- Infrastruktur außen: An-/Abreise, Parkplätze
- Infrastruktur innen: Presse-Sitze mit Arbeitsbedingungen
- Infrastruktur Platz: Drainage und co

Nun ist es meist nur rentabel diese notwendigen Anforderungen umzusetzen, wenn auch die Kapazität entsprechend wächst.

Die Liga ist vollkommen gespalten. Einerseits haste Kaan-Marienborn, die Ihren Schnitt von 420 auch nur haben, da die Teams von Aachen bis Lippstadt jeweils gute bis überordentliche Zahlen an Gästefans mitbringen. Und dann haste Aachen, Münster mit überproportionalen Zahlen, gefolgt von Kalibern von Oberhausen bis Lippstadt, die in der Heimauslastung regelmäßig bis stetig vierstellig sind.

Diese Unausgewogenheit macht es problematisch. Du brauchst einen gewissen Standart, da es hier schon an einiges an Geld bewegt wird (ein exemplarischer Einzelposten: Wattenscheid hat bei Spielen mit Fanaufkommen wie Münster Sichherheitskosten von ca. 10.000 € gemäß Aussagen des Präsidiums).
Andererseits hast du immer einen großen Anteil kleinerer Vereine, für die sich diese Anforderungen in keinster Weise rentieren können.

Wie gesagt: die Punkte die ich anspreche sind ja auch nur exemplarisch. Es steht ja in allen Ecken noch ein Berg weiterer Faktoren.

Beste Grüße!

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 14:21 (vor 1033 Tagen) @ el_ayudante

Deswegen gibt es ja durchaus den Wunsch normale Spiele eben auf der eigenen Anlage auszutragen - Bövinghausen hat da im Durchschnitt 428 Zuschauer - und gegen große Vereine eben in große Stadien auszuweichen. Aber selbst das geht nicht mehr.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.03.2023, 13:17 (vor 1033 Tagen) @ el_ayudante

Nachtragend kurz die Zahlen zur RL West:

www.kicker.de/regionalliga-west/zuschauer

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Freitag, 31.03.2023, 12:34 (vor 1033 Tagen) @ donotrobme

Der Einwand ist ebenfalls berechtigt, wahrscheinlich geht es um das Thema Sicherheit.

Lustig dann, wenn zwei rivalisierende Traditionsvereine in der Oberliga auf den heimischen Sportplätzen ohne echte Fantrennung antreten dürfen, aber nach ihren Aufstiegen wird das dann zum "Hochrisikospiel" mit entsprechenden Auflagen.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

donotrobme, Münsterland, Freitag, 31.03.2023, 12:41 (vor 1033 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Aber das ist doch auch ein vorgeschobenes Argument. Dann treffen die sich eben vor dem Parkplatz oder die 20 gewaltbereiten Fans stürmen den Block des Gegners. Wie viel Security brauche ich für ein so ein Spiel?

Die hemdsärmliche Lösung lautet doch dann, für die wenigen "Risikospiele" eine Lösung zu finden, aber doch nicht, in dem ein neues 10.000 Zuschauer-Stadion baue, sondern einen vorübergehenden separaten Bereich auf dem Sportplatz schaffe, gerade bei Zuschauerzahlen von ~500 Stück.
Es müsste doch ausreichend sein, Bauzäune aufzustellen und einen separaten Eingang zur Spielstätte einzurichten.

"Verband braucht mehr Verständnis für das kleine Bövinghausen"

hohesC, Freitag, 31.03.2023, 11:28 (vor 1033 Tagen) @ Franke

Beispiel Rödinghausen. In kurzer Zeit mit einem Gesamtkonzept in den Profifußball gepumpt. Immerhin mit Stadion, Trainingsplatz und Jugendarbeit.

Fast alle anderen investorfinanzierten Vereine schiessen dann mal kurz nach oben bis zur Regio oder klopfen da an. Investieren auch nur in die 1. Mannschaft und dann wird das Ding aus unterschiedlichen Gründen fallen gelassen.

Gerade in der Regionalliga / Oberliga ist es sowieso extrem ungleich wie dort teilweise die Vereine die größte Last bzgl. Infrastruktur stemmen müssen und teilweise die Städte die Kosten decken.

Da sind das schnell 10 - 50% des Etats.

"Keine Bagatellen": DFL legt einheitlichen Umgang mit Kopfverletzungen fest

Newsteam ⌂, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 07:10 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Protokoll gilt für Erst- und Zweitligisten

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Ukrainische Sportler sollen Wettbewerbe mit Russen boykottieren

Newsteam ⌂, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 07:09 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Offizielle Anweisung

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Härtere Regeln für Übernahme von Klubs in der Premier League

Newsteam ⌂, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 07:07 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Ein Schritt in die richtige Richtung"

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Ehemalige | Koller im Interview: "Ich musste in den Kofferraum steigen, um den Fans zu entkommen"

Newsteam ⌂, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 07:05 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Als Torhüter in der kicker-Elf des Tages

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Nagelsmann: Hamann tritt kryptisch nach

Thomas, Dortmund, Freitag, 31.03.2023, 07:02 (vor 1033 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Weiß der Didi was oder spielt er sich nur auf?

Die Vereinsführung um Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic habe dem Coach "allein schon aus Eigeninteresse jede Hilfestellung gegeben. Und auch den ein oder anderen Ausrutscher verziehen", sagte er.

https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-hamann-ueber-nagelsmann-mein-mitleid-haelt-sich-in-grenzen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230331-99-155739

Meldung der dpa

Und was ist da jetzt die Meldung?

Franke, Freitag, 31.03.2023, 12:07 (vor 1033 Tagen) @ Thomas

Weiß der Didi was oder spielt er sich nur auf?

Die Vereinsführung um Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic habe dem Coach "allein schon aus Eigeninteresse jede Hilfestellung gegeben. Und auch den ein oder anderen Ausrutscher verziehen", sagte er.

https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-hamann-ueber-nagelsmann-mein-mitleid-haelt-sich-in-grenzen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230331-99-155739

Meldung der dpa


Der Vorstand hat den Trainer unterstützt - Ist das denn nicht selbstverständlich?

Ist Selbstverständliches inzwischen so selten, dass es einen Bericht wert ist?

Nagelsmann: Hamann tritt kryptisch nach

donotrobme, Münsterland, Freitag, 31.03.2023, 07:14 (vor 1033 Tagen) @ Thomas

Didi deutet es ein paar Absätze später an, dass Nagelsmann eher auf taktische Abläufe gesetzt hat, anstatt auf die spielerische Stärke seiner Mannschaft zu vertrauen.
Vielleicht spielt er auf Lewandowski an, der nachweislich die Bayern nicht im Guten verlassen hat.

Die spannende Frage ist jedoch, ob Tuchel dies anders handhaben wird. Auch Tuchel gilt doch als akribischer Taktiker

Nagelsmann: Hamann tritt kryptisch nach

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 31.03.2023, 13:55 (vor 1033 Tagen) @ donotrobme

Didi deutet es ein paar Absätze später an, dass Nagelsmann eher auf taktische Abläufe gesetzt hat, anstatt auf die spielerische Stärke seiner Mannschaft zu vertrauen.
Vielleicht spielt er auf Lewandowski an, der nachweislich die Bayern nicht im Guten verlassen hat.

Es war ja nicht nur Lewandowski, der sich in seiner typischen Spielweise von Nagelsmanns Vorgaben eingeengt gefühlt hat. Er sollte nur noch als reiner Abschlussstürmer fungieren, um den anderen Offensivkräften mehr Raum zu geben.

Daraus, dass er eher ein Spiel ohne ‚echte 9‘ bevorzugt, hat Nagelsmann nach dem Abgang Lewandowskis kein Hehl gemacht. Er präferiert auch einen Offensivspieler mehr auf dem Platz zuungunsten eines Defensivspielers. In einer Art von ‚kreativem Chaos‘ soll dann der Ball mit schnellen Pässen von den im offensiven Zentrum variabel agierenden Offensiven situativ gespielt werden, um die gegnerische Abwehr aufzureißen. Wer dann in günstiger Abschlussposition ist soll abschließen. Da bei diesem Spiel das offensive Zentrum überladen wird, kommt dem Flügelspiel geringere Bedeutung zu.

Nun ist aber gerade das Spiel über die Flügel mit inversiven Offensivaußen und hinterlaufenden Außenverteidigern und einem ‚echten’ zentralen Stürmer, der immer eine große Stärke der Bayern in den letzten über zehn Jahren gewesen. Das gab die notwendige Breite im Spiel für einen in das Offensivspiel eingebundenen zentralen Stürmer. Man hatte die Option der Flanken oder die von auf den kurzen Pfosten gehenden Flügelstürmern. Das fiel unter Nagelsmann zusehends fort; was in dieser Spielzeit nach einem erfolgreichen Start dann zu ersten schwächeren Leistungen und in der Folge schwächeren Ergebnissen führte. Erst auf ‚sanften Druck‘ der Clubführung setzte dann Nagelsmann Choupo-Moting als ‚echte‘ 9 und Coman als echten Winger ein, was dem Offensivspiel mehr Breite und mehr Raum gab. Mit entsprechendem Erfolg.

Was sich nach der WM-Pause allerdings als zunehmende Schwäche (wie schon in der Rückrunde der Vorsaison) herausstellte, war die Maßgabe Nagelsmanns, den Ball (nicht nur) bei Balleroberung sofort schnell vertikal nach vorne zu spielen und mit der gesamten Mannschaft nach vorne zu rücken. Was zu einer zunehmenden Ungenauigkeit im Passspiel, einer zunehmenden Auflösung des Positionsspiels mit z.T. erheblichen freien Räumen im eigenen defensiven Mittelfeld und einer nachlassenden Strukturiertheit des Aufbauspiels führte und worunter die spielerische Klasse der Mannschaft zusehends litt.

Hinzu kommt, dass dieser Fußball Nagelsmanns mit einem hohen physischen Aufwand verbunden ist und auch gegen eigentlich unterlegene Gegner mit ‚Vollgas‘ geführt werden muss. Bei einer langen Saison, in der man in allen Wettbewerben möglichst lange Chancen haben will, kostet dies Körner, die zu Saisonende hin dann fehlen.


Die spannende Frage ist jedoch, ob Tuchel dies anders handhaben wird. Auch Tuchel gilt doch als akribischer Taktiker

Tuchel steht u.a. für einen konstruktiven Spielaufbau sowie präzises, genau getimtes und mit dem richtigen Druck erfolgendes Passspiel. Dies war einmal eine der großen Stärken der Bayern und es wird etwas dauern, bis Tuchel hier die Mannschaft wieder in die Spur bekommen wird.

Er steht auch dafür, Spieler auf den für sie richtigen Positionen einzusetzen und sie individuell besser machen zu können. Wozu auch das akribische Arbeiten mit den einzelnen Spielern gehört.

Wenn seine taktischen Maßnahmen zu den individuellen Stärken der einzelnen Spieler und der Mannschaft als Gesamtheit passen, dann wird er auch keinen Spieler taktisch überfordern.

Prinzipiell legt Tuchel z.B. großen Wert auf ein stabiles defensives Mittelfeld. Hier wird er Überzeugungsarbeit mit den entsprechenden Akteuren in der Mannschaft leisten müssen. Desweiteren bevorzugt er es, das Spiel über die Außenverteidiger nach vorne zu tragen. Was der Kader auch hergibt.

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