Danke für den Artikel.
Ich möchte ergänzen.
Der Transport aus Karlsruhe wurde ergänzt mit Abfahrtsort Trier und Düsseldorf, die am 2.03. in Dortmund-Süd ankamen und aus den Güterwagen ausgeladen und vom Heiligen Weg zur Börse - neben dem alten Schlachthof gegenüber der Steinwache der Gestapo in der Steinstraße - gebracht.
Am nächsten Morgen alles wieder zurück zum Südbahnhof und parallel wurden in Brackel gesammelte Juden aus Dortmund und Umgebung mit einigen Straßenbahnzügen (damals Zweiachser mit 2x Beiwagen) (mit zugeklebten Fensterscheiben) mehrere hundert Juden zum Südbahnhof (dort fuhr bis Kriegsende die Ringbahnlinie) gefahren. Von dort ging es nach Ausschwitz; von den 1.500 angekommenen wurden 150 Juden für Arbeitseinsätze selektiert und registriert. Die anderen wurden sofort getötet.
Auf dem alten Südbahnhofgelände werden Wohnungen errichtet. Eine Straße ist nach Julius-Hirsch benannt, so wie die anderen Straßennamen nach Opfern und Verfolgte des Nationalsozialismus benannt wurden.