Allgemeine Newsschlagzeilen vom 11.01.2023 (Fußball und Sport allgemein)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Mittwoch, 11.01.2023, 06:00 (vor 1112 Tagen)
Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
AGraute, Mittwoch, 11.01.2023, 11:29 (vor 1112 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Quelle spox
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
"Politik war ein riesengroßes Thema, das uns in der Mannschaft begleitet hat. Es war selbstverständlich nicht der Hauptgrund dafür, dass wir nicht erfolgreich waren, aber das Thema hatte sicher einen gewissen Anteil", sagte Brandt in einem Interview mit Sport1: "Es ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport, sondern um Binden, Politik und andere Debatten."
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
Cthulhu, Essen, Freitag, 13.01.2023, 10:29 (vor 1110 Tagen) @ AGraute
Quelle spox
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
"Politik war ein riesengroßes Thema, das uns in der Mannschaft begleitet hat. Es war selbstverständlich nicht der Hauptgrund dafür, dass wir nicht erfolgreich waren, aber das Thema hatte sicher einen gewissen Anteil", sagte Brandt in einem Interview mit Sport1: "Es ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport, sondern um Binden, Politik und andere Debatten."
Mag sein, allerdings ist die deutsche Nationalmannschaft jetzt zum zweiten Mal in Folge in der Gruppenphase rausgeflogen und hat seit 2016 bei keinem großen Turnier mehr als ein Spiel gewinnen können - das Nebenschauplätze wie die Bindendiskussion störend sein können mag sein, allerdings dürfte das Grundproblem eher darin liegen, dass Deutschland aktuell schlicht und einfach keine Topmannschaft mehr stellt.
Ein schlechtes Turnier kann vorkommen, drei hintereinander sind halt einfach kein Zufall.
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
Cthulhu, Freitag, 13.01.2023, 10:34 (vor 1110 Tagen) @ Cthulhu
Und da bin ich der Meinung, dass schlecht nur ein paar Minuten gegen Japan waren. Der Rest war durchaus im gleichen Rahmen wie bei anderen Mannschaften und wie bei erfolgreichen Turnieren die Vorrunde schon oft gespielt wurde und die mann sich gefunden hat.
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
koom, Freitag, 13.01.2023, 11:20 (vor 1110 Tagen) @ Taifun
Und da bin ich der Meinung, dass schlecht nur ein paar Minuten gegen Japan waren. Der Rest war durchaus im gleichen Rahmen wie bei anderen Mannschaften und wie bei erfolgreichen Turnieren die Vorrunde schon oft gespielt wurde und die mann sich gefunden hat.
Durchaus richtig.
Der Punkt ist allerdings, das unterm Strich der Erfolg steht. Sekundär ist, wie der erzielt wird. Titel werden auch oft mit Rumpelfußball erworben, wo viel Glück dabei war. Stand der Dinge spielt man optisch oft sehr hübsch, aber sehr ineffektiv. Aber die Essenz von Leistungssport ist Erfolg und für "den größten Fußballverband der Welt" ist ein zweimaliges Vorrundenaus bei einer WM ausgesprochen schlecht und sollte man auch bewerten.
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Gargamel09, Freitag, 13.01.2023, 10:42 (vor 1110 Tagen) @ Taifun
Und da bin ich der Meinung, dass schlecht nur ein paar Minuten gegen Japan waren. Der Rest war durchaus im gleichen Rahmen wie bei anderen Mannschaften und wie bei erfolgreichen Turnieren die Vorrunde schon oft gespielt wurde und die mann sich gefunden hat.
Schlecht war auch die Phase im letzten Gruppenspiel, als ein schwaches Costa Rica mit der DFB 11 machen konnte, was sie wollten.
Dass sie gegen Japan den Sack nicht zumachen konnten, kennen wir doch auch (gegen Bremen), letztendlich ist das aber auch ein Zeichen von Qualität und die fehlt der Truppe auf so vielen Ebenen. Hin und wieder sind Ausreißer nach oben (ein 1:1 gegen Spanien, aber eben auch kein Sieg mehr), aber auch nach unten (gegen Ungarn) drin, ansonsten ist das nur noch Durchschnitt.
Hinten schlecht, vorne schlecht, auf den Außen schlecht, nur das Mittelfeld hat noch sowas wie Weltklasse zu bieten.
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koom, Freitag, 13.01.2023, 11:26 (vor 1110 Tagen) @ Gargamel09
Hinten schlecht, vorne schlecht, auf den Außen schlecht, nur das Mittelfeld hat noch sowas wie Weltklasse zu bieten.
Die IVs sind im Grunde auch noch gut, selbst ein schwacher Neuer gehört sicherlich zu den Besten. Nichtsdestotrotz hast du aber recht. Der Kader - was dann quasi Fußballdeutschland ist - ist sehr unrund. Es fehlen Topkräfte auf einigen Positionen, die dann die Wahl der Werkzeuge und Mittel in einem Spiel stark begrenzt. Füllkrug ist kein Top-MS, der ist Bundesligadurchschnitt. Es fehlen richtige DMs, AVs, AS, MS. Selbst auf der 10er Position gibt es außer Musiala aktuell keinen starken Spieler, der dort was einleiten kann. Wir haben dafür 100te "Goretzkas", also laufstarke Paßspieler mit solider Technik.
Flick will ich vom Problem auch nicht ausnehmen. Er war lange Co-Trainer und Sportdirektor beim DFB, damit maßgeblich an der Ausbildung beteiligt. Seine Vita beim FC Bayern schreit auch danach, dass er kein Fan von Abwehrarbeit und Defensiven Mittelfeldspielern ist und auch lieber 10 Offensivspieler auf den Platz wirft. Das merkt man dann eben auch.
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bobschulz, MS, Freitag, 13.01.2023, 11:32 (vor 1110 Tagen) @ koom
Hinten schlecht, vorne schlecht, auf den Außen schlecht, nur das Mittelfeld hat noch sowas wie Weltklasse zu bieten.
Die IVs sind im Grunde auch noch gut, selbst ein schwacher Neuer gehört sicherlich zu den Besten. Nichtsdestotrotz hast du aber recht. Der Kader - was dann quasi Fußballdeutschland ist - ist sehr unrund. Es fehlen Topkräfte auf einigen Positionen, die dann die Wahl der Werkzeuge und Mittel in einem Spiel stark begrenzt. Füllkrug ist kein Top-MS, der ist Bundesligadurchschnitt. Es fehlen richtige DMs, AVs, AS, MS. Selbst auf der 10er Position gibt es außer Musiala aktuell keinen starken Spieler, der dort was einleiten kann. Wir haben dafür 100te "Goretzkas", also laufstarke Paßspieler mit solider Technik.Flick will ich vom Problem auch nicht ausnehmen. Er war lange Co-Trainer und Sportdirektor beim DFB, damit maßgeblich an der Ausbildung beteiligt. Seine Vita beim FC Bayern schreit auch danach, dass er kein Fan von Abwehrarbeit und Defensiven Mittelfeldspielern ist und auch lieber 10 Offensivspieler auf den Platz wirft. Das merkt man dann eben auch.
Das mit MN ist doch deutsches Wunschdenken. Er war echt schlecht bei dieser WM!
Gab internationale Bestenlisten, in denen MN auf Platz 31 der TW stand. Würde es nicht ganz so drastisch sehen, aber MAtS oder Trapp hätten die Chancen besser abzuschneiden sicher nicht reduziert.
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koom, Freitag, 13.01.2023, 12:31 (vor 1110 Tagen) @ bobschulz
Das mit MN ist doch deutsches Wunschdenken. Er war echt schlecht bei dieser WM!
Gab internationale Bestenlisten, in denen MN auf Platz 31 der TW stand. Würde es nicht ganz so drastisch sehen, aber MAtS oder Trapp hätten die Chancen besser abzuschneiden sicher nicht reduziert.
Nein, aber ich glaube auch nicht, dass sie die Chancen deutlich verbessert hätten. Neuer hat keinen "krassen" Torwartfehler gemacht und Trapps und Ter Stegens Nationalelf-Historie beinhaltet auch zudem wenig "hat das Spiel gerettet"-Momente, dafür auch gerne mal Slapstick.
Anders gesagt: Egal, wer da gespielt hätte, es hätte höchstwahrscheinlich nichts am Ausscheiden geändert.
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TeePee, NRW, Freitag, 13.01.2023, 12:59 (vor 1109 Tagen) @ koom
Neuer hat keinen "krassen" Torwartfehler gemacht
Das sehe ich anders. Er hat sogar den entscheidenden Fehler gemacht, als er sich beim Siegtor der Japaner wegdreht und somit die Lücke aufmacht. Und auch beim ersten Tor muss er den Ball eigentlich anders klären. Dass bei beiden Tore die Situation schon vorher hätte geklärt werden können - geschenkt, keine Frage. Ändert aber nichts daran, dass er bei beiden Toren nicht gut aussah und diese letztendlich zum frühen Ausscheiden geführt haben.
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koom, Freitag, 13.01.2023, 13:49 (vor 1109 Tagen) @ TeePee
Neuer hat keinen "krassen" Torwartfehler gemacht
Das sehe ich anders. Er hat sogar den entscheidenden Fehler gemacht
Das ist aber kein krasser Fehler. Ein krasser Fehler ist das eine Tor gegen Costa Rica, wo er rausgeht, und den Ball nicht hat. Das, was du da anmerkst, sind relativ normale Fehler, die jedem Keeper unterlaufen, selbst absoluten Weltklasseleuten.
Nur dass wir da klar sind: Neuer war nicht toll. Schon gar keine Weltklasse. Aber mir fehlt sehr viel Glaube, dass Trapp oder Ter Stegen es deutlich besser gemacht hätten. Wie gesagt: Beide hatten bei ihren N11-Auftritten eigentlich auch immer ihre Szenen, in denen sie nicht gut aussahen. Aber sie haben auch beide deutlich seltener Gelegenheit, da zu spielen und sich einzuspielen. Und dann natürlich den Druck, in einem Spiel so gut auszusehen, dass man danach eine Stammtorhüterdiskussion hat.
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Gargamel09, Freitag, 13.01.2023, 13:07 (vor 1109 Tagen) @ TeePee
Neuer hat keinen "krassen" Torwartfehler gemacht
Das sehe ich anders. Er hat sogar den entscheidenden Fehler gemacht, als er sich beim Siegtor der Japaner wegdreht und somit die Lücke aufmacht. Und auch beim ersten Tor muss er den Ball eigentlich anders klären. Dass bei beiden Tore die Situation schon vorher hätte geklärt werden können - geschenkt, keine Frage. Ändert aber nichts daran, dass er bei beiden Toren nicht gut aussah und diese letztendlich zum frühen Ausscheiden geführt haben.
Sehe ich ähnlich, die Kritik an Neuer war leise, es gab sie, aber eben nicht so, wie es angemessen gewesen wäre. Dass vor allem Süle den ersten Bock geschossen hatte, in dem er das Abseits aufgehoben hatte, wurde ja ausführlich besprochen, aber das Neuer auch seinen Teil mit dazu beigetragen hat, wurde, weil es Neuer was, der macht ja keinen Fehler, etwas unter den Teppich gekehrt.
In meine Twitter Timeline spülte es letzte Woche, warum auch immer, nochmal die Neuer Paraden aus dem Porto Spiel der Blauen von 2008 (?). Wahnsinn. Aber die Zeiten sind logischerweise längst vorbei. Mittlerweile ist er keine Weltklasse mehr, vielleicht noch internationale Klasse, aber je öfters er verletzt und je schneller er dann wieder spielen muss, wie auch bei diesem Turnier ohne Wochen ohne Pflichtspiele, desto näher kommt er dem Zeitpunkt, nicht mehr unersetzbar zu sein, was er in dieser Form auch nicht mehr ist.
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Fisheye, Mittwoch, 11.01.2023, 11:42 (vor 1112 Tagen) @ AGraute
Quelle spox
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
"Politik war ein riesengroßes Thema, das uns in der Mannschaft begleitet hat. Es war selbstverständlich nicht der Hauptgrund dafür, dass wir nicht erfolgreich waren, aber das Thema hatte sicher einen gewissen Anteil", sagte Brandt in einem Interview mit Sport1: "Es ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport, sondern um Binden, Politik und andere Debatten."
Lenkt auch gut davon ab das es sich schlicht um sportliches Versagen. Die sind einfach zu schlecht um im Internationalen Wettbewerb mithalten zu können.
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koom, Mittwoch, 11.01.2023, 12:08 (vor 1112 Tagen) @ Fisheye
Lenkt auch gut davon ab das es sich schlicht um sportliches Versagen. Die sind einfach zu schlecht um im Internationalen Wettbewerb mithalten zu können.
2 von 3 Spielen waren sportliches im Grunde absolut in Ordnung. Unentschieden gegen Spanien, Sieg gegen Costa Rica. Und Japan hatte man eigentlich gut im Griff. Sportliches Versagen ist dabei ein sehr großer Begriff. Das sie so oder so nichts mit dem WM-Titel zu tun gehabt hätten, würde ich aber auch sagen.
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
herrNick, Mittwoch, 11.01.2023, 20:11 (vor 1111 Tagen) @ koom
Lenkt auch gut davon ab das es sich schlicht um sportliches Versagen. Die sind einfach zu schlecht um im Internationalen Wettbewerb mithalten zu können.
2 von 3 Spielen waren sportliches im Grunde absolut in Ordnung. Unentschieden gegen Spanien, Sieg gegen Costa Rica. Und Japan hatte man eigentlich gut im Griff. Sportliches Versagen ist dabei ein sehr großer Begriff. Das sie so oder so nichts mit dem WM-Titel zu tun gehabt hätten, würde ich aber auch sagen.
Gegen Japan zu verlieren ist halt so als wenn der BVB gegen 1860 aus dem Pokal fliegt und sich dann hinstellt und sagt: aber die haben das auch echt clever gespielt.
Sorry, DFB11 besteht quasi zu 100% aus CL Spielern, da darf das einfach nicht passieren.
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
koom, Donnerstag, 12.01.2023, 10:38 (vor 1111 Tagen) @ herrNick
Gegen Japan zu verlieren ist halt so als wenn der BVB gegen 1860 aus dem Pokal fliegt und sich dann hinstellt und sagt: aber die haben das auch echt clever gespielt.
Sorry, DFB11 besteht quasi zu 100% aus CL Spielern, da darf das einfach nicht passieren.
Mag sein. Aber es gibt halt eine A-Note (Tore) und eine B-Note (Chancen, Ballbesitz, allgemeiner Eindruck). Die A-Note wurde verkackt, die B-Note im Grunde überragend gewonnen. Beim Boxen wäre das einfach ein lucky punch von Japan gewesen. Man kann quasi verlieren und trotzdem konstatieren, dass man eigentlich problemlos hätte gewinnen müssen.
Aus meiner Sicht fand ich alle 3 Spiele nicht so prall. Sie waren gut, aber nicht so zwingend gut und kontrolliert. Man sah immer wieder die Bruchstellen, auch wenn sie nicht zur Anwendung kamen immer wieder. Nichtsdestotrotz war die Leistung gut genug um alle 3 Vorrundenspiele auch gewinnen zu können.
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Pete H., Mittwoch, 11.01.2023, 20:21 (vor 1111 Tagen) @ herrNick
Gegen Japan zu verlieren ist halt so als wenn der BVB gegen 1860 aus dem Pokal fliegt und sich dann hinstellt und sagt: aber die haben das auch echt clever gespielt.
Sorry, DFB11 besteht quasi zu 100% aus CL Spielern, da darf das einfach nicht passieren.
Sag das mal den Spaniern.
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herrNick, Mittwoch, 11.01.2023, 20:40 (vor 1111 Tagen) @ Pete H.
Gegen Japan zu verlieren ist halt so als wenn der BVB gegen 1860 aus dem Pokal fliegt und sich dann hinstellt und sagt: aber die haben das auch echt clever gespielt.
Sorry, DFB11 besteht quasi zu 100% aus CL Spielern, da darf das einfach nicht passieren.
Sag das mal den Spaniern.
Also wenn ich beruflich etwas aufarbeiten will, dann schaue ich nicht erstmal ob andere auch kacke waren.
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Pete H., Donnerstag, 12.01.2023, 10:41 (vor 1111 Tagen) @ herrNick
Gegen Japan zu verlieren ist halt so als wenn der BVB gegen 1860 aus dem Pokal fliegt und sich dann hinstellt und sagt: aber die haben das auch echt clever gespielt.
Sorry, DFB11 besteht quasi zu 100% aus CL Spielern, da darf das einfach nicht passieren.
Sag das mal den Spaniern.
Also wenn ich beruflich etwas aufarbeiten will, dann schaue ich nicht erstmal ob andere auch kacke waren.
Oder es zeigt dass die Japaner auch keine Würste sind.
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DomJay, Köln, Freitag, 13.01.2023, 11:13 (vor 1110 Tagen) @ Pete H.
Gegen Japan zu verlieren ist halt so als wenn der BVB gegen 1860 aus dem Pokal fliegt und sich dann hinstellt und sagt: aber die haben das auch echt clever gespielt.
Sorry, DFB11 besteht quasi zu 100% aus CL Spielern, da darf das einfach nicht passieren.
Sag das mal den Spaniern.
Also wenn ich beruflich etwas aufarbeiten will, dann schaue ich nicht erstmal ob andere auch kacke waren.
Oder es zeigt dass die Japaner auch keine Würste sind.
Wahrscheinlich die leichte deutsche Überheblichkeit.
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koom, Donnerstag, 12.01.2023, 11:23 (vor 1111 Tagen) @ Pete H.
Oder es zeigt dass die Japaner auch keine Würste sind.
Das ist halt ein mittlerweile veraltetes Fußball-Weltbild, aus dem lange Zeit quasi nur die Brasilianer etwas herausstachen (und das auch nur, weil wir werden beste Leute importierten). Angeblich spielen alle besten Fußballer in Europa und außerhalb davon ist alles mehr oder weniger Amateurkick.
Ich würde auch sagen, dass die meisten Top-Spieler in Europa spielen, aber auch woanders wird mittlerweile auf sehr hohem Niveau gearbeitet. Fußball ist dort mehr auf dem Vormarsch als in Europa (wo der Trend zwar nicht stagniert, aber ein bisserl ein Plateau erreicht wird). Gerade diese ganze Diskussion rund um Katar hat durchaus aufgezeigt, dass Europa zwar wichtig, aber nicht unersetzlich ist.
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herrNick, Freitag, 13.01.2023, 16:13 (vor 1109 Tagen) @ koom
Oder es zeigt dass die Japaner auch keine Würste sind.
Das ist halt ein mittlerweile veraltetes Fußball-Weltbild, aus dem lange Zeit quasi nur die Brasilianer etwas herausstachen (und das auch nur, weil wir werden beste Leute importierten). Angeblich spielen alle besten Fußballer in Europa und außerhalb davon ist alles mehr oder weniger Amateurkick.Ich würde auch sagen, dass die meisten Top-Spieler in Europa spielen, aber auch woanders wird mittlerweile auf sehr hohem Niveau gearbeitet. Fußball ist dort mehr auf dem Vormarsch als in Europa (wo der Trend zwar nicht stagniert, aber ein bisserl ein Plateau erreicht wird). Gerade diese ganze Diskussion rund um Katar hat durchaus aufgezeigt, dass Europa zwar wichtig, aber nicht unersetzlich ist.
Auch wenn die Marktwerte von TM sind, aber das ist doch nunmal ein Klassenunterschied:
Deutschland Verein Höchster Wettbewerb Mio EUR
Manuel Neuer FC Bayern München CL 12
Niklas Süle Borussia Dortmund CL 35
Antonio Rüdiger Real Madrid CL 40
Nico Schlotterbeck Borussia Dortmund CL 33
David Raum RB Leipzig CL 26
Joshua Kimmich FC Bayern München CL 80
IIkay Gündogan Manchester City CL 25
Serge Gnabry FC Bayern München CL 65
Thomas Müller FC Bayern München CL 18
Jamal Musiala FC Bayern München CL 100
Kai Havertz FC Chelsea CL 70
Summe 504
Japan Verein Höchster Wettbewerb Mio EUR
Shuichi Gonda Shimizu S-Pulse J2 League 0,6
Hiroki Sakai Urawa Red Diamonds J1 League 1,7
Ko Itakura Borussia Mönchengladbach 1. BL 12
Maya Yoshida Schalke 04 1. BL 1,5
Yuto Nagatomo FC Tokyo J1 League 0,4
Wataru Endo VfB Stuttgart 1. BL 6,5
Ao Tanaka Fortuna Düsseldorf 2. BL 2,5
Junya Ito Stade Reims Ligue 1 (F) 9
Daichi Kamada Eintracht Frankfurt CL 30
Takefusa Kubo Real Sociedad San Sebastián EL 12
Daizen Maeda Celtic Glasgow CL 5
Summe 81,2
Die hatten einen Blauen in der Startelf.
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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Mittwoch, 11.01.2023, 15:02 (vor 1111 Tagen) @ koom
Lenkt auch gut davon ab das es sich schlicht um sportliches Versagen. Die sind einfach zu schlecht um im Internationalen Wettbewerb mithalten zu können.
2 von 3 Spielen waren sportliches im Grunde absolut in Ordnung. Unentschieden gegen Spanien, Sieg gegen Costa Rica. Und Japan hatte man eigentlich gut im Griff. Sportliches Versagen ist dabei ein sehr großer Begriff. Das sie so oder so nichts mit dem WM-Titel zu tun gehabt hätten, würde ich aber auch sagen.
Wenn allein das Spiel gegen Japan 10x genau so gespielt wird, gewinnt Deutschland 8x. Das war zumindest AUCH sehr unglücklich.
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koom, Mittwoch, 11.01.2023, 13:56 (vor 1111 Tagen) @ koom
Hätte Spanien gegen Japan normal gespielt wäre Deutschland Gruppenzweiter gewesen. Und dann wäre vieles möglich gewesen.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 11.01.2023, 15:45 (vor 1111 Tagen) @ Taifun
Wahrscheinlich wäre man dann gegen Marokko ausgeschieden.
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Talentförderer, Mittwoch, 11.01.2023, 15:46 (vor 1111 Tagen) @ Talentförderer
Warum?
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 11.01.2023, 18:48 (vor 1111 Tagen) @ Taifun
Weil die bei diesem Spiel enorm stark waren, vor allem Defensiv und die deutsche Nationalelf vorne eher ungefährlich und hinten offen wie ein Scheunentor. Das wäre dann wahrscheinlich wie damals gegen Algerien gewesen, diesmal nur mit einem miserablen Neuer.
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koom, Mittwoch, 11.01.2023, 15:29 (vor 1111 Tagen) @ Taifun
Hätte Spanien gegen Japan normal gespielt wäre Deutschland Gruppenzweiter gewesen. Und dann wäre vieles möglich gewesen.
Absolut. Ich glaube jetzt trotzdem nicht, dass man Weltmeister geworden wäre. Spanien hatte es ja auch recht flott erwischt und die machen im Grunde sehr ähnliches wie die N11. Nichtsdestotrotz kann in einem Spiel immer viel passieren.
Das die Nationalmannschaft aber zuletzt generell wenig gerissen hat, ist da durchaus schon ein Hinweis, dass da was im Argen liegt. Diese Bindendiskussion hat nicht geholfen, aber der Anteil am Ausscheiden ist dabei ausgesprochen gering.
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burz, Lünen, Mittwoch, 11.01.2023, 12:41 (vor 1112 Tagen) @ koom
Lenkt auch gut davon ab das es sich schlicht um sportliches Versagen. Die sind einfach zu schlecht um im Internationalen Wettbewerb mithalten zu können.
2 von 3 Spielen waren sportliches im Grunde absolut in Ordnung. Unentschieden gegen Spanien, Sieg gegen Costa Rica. Und Japan hatte man eigentlich gut im Griff. Sportliches Versagen ist dabei ein sehr großer Begriff. Das sie so oder so nichts mit dem WM-Titel zu tun gehabt hätten, würde ich aber auch sagen.
Dem würde ich zustimmen. In 3 Spielen kann man sich nur sicher durchsetzen, wenn man den Gegnern absolut überlegen ist. Das war Deutschland sicher nicht - aber das galt auch für andere große Fußballnationen schon in der Vorrunde. Siehe Spanien und auch Argentinien. Da können Kleinigkeiten dazu führen, dass man ausscheidet. Dass in Deutschland in der Ausbildung junger Fußballer vieles besser gemacht werden muss, sehen ja viele Experten so. Diese WM ist aber m.E. nur ein schwacher Beweis für diese Feststellung. Da reichen 3 Spiele nicht aus, die wie von Dir geschildert, ja teilweise sehr ordentliche Partien waren.
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micha87, bei Berlin, Donnerstag, 12.01.2023, 03:47 (vor 1111 Tagen) @ burz
Es ist auch nicht an einem Turnier festgemacht worden, sondern der Trend ist seit 2018 klar zu erkennen gewesen. Das jemand wie Müller zumindest die Option offen gehalten wird okay, aber auch hier wäre es angebracht zu handeln sowie bei der Personalie Neuer. Wenn du bis auf Lücke auf der 9 so aufgestellt bist haste eben ein Problem. Der DFB hatte in der Vergangenheit auch viel mit sich selbst zu tun und momentan fällt es schwer entsprechende Nachfolger für Bierhoff zu finden. Für viele Manager aus der BL ist der DFB mit seinen Strukturen auch eher schwierig zu managen, da haste bei einem Verein vergleichsweise mehr Freiheiten.
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Karsten, Zürich, Mittwoch, 11.01.2023, 12:02 (vor 1112 Tagen) @ Fisheye
Lenkt auch gut davon ab das es sich schlicht um sportliches Versagen. Die sind einfach zu schlecht um im Internationalen Wettbewerb mithalten zu können.
So ist das. Der deutsche Fussball ist seit dem letzten WM-Titel auf dem absteigenden Ast. Und mir wäre nicht bekannt, dass bei der WM 2018 oder der darauf folgenden EM besonders viel über Politik diskutiert worden wäre.
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Davja89, Mittwoch, 11.01.2023, 13:38 (vor 1111 Tagen) @ Karsten
Für die Spieler stimmt das natürlich. Da war Katar schon ein Sonderfall.
2018 ging es nicht wenig um die Zustände in Russland.
2021 wurde bei jeder Übertragung mit Zuschauern rumgeheult wegen Corona.
Kann man durchaus richtig finden aber die Deutschen sind schon absolute Weltmeister dadrinnen die großeb Moralapostel/ Bedenkenträger. Im positiven wie im negativen.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 11.01.2023, 11:35 (vor 1112 Tagen) @ AGraute
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
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Smeller, Dortmund, Mittwoch, 11.01.2023, 17:02 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Und wie viele Sportler gibt es, die am internen und externen Druck zerbrechen?
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 11.01.2023, 19:02 (vor 1111 Tagen) @ Smeller
Und wie viele Sportler gibt es, die am internen und externen Druck zerbrechen?
Keine Ahnung. Sag du es mir.
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Smeller, Dortmund, Donnerstag, 12.01.2023, 00:28 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Ohne es zu wissen sicher mehr als die, die sich politisch engagieren und Erfolg haben.
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Kayldall, Luxemburg, Mittwoch, 11.01.2023, 14:55 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Bin ich absolut bei dir, ich hatte genau den gleichen Gedanken, was das angeht. Wenn Brandt sagt, das hat ihn und auch Andere gestört, glaub ich ihm das, aber was hätte es geändert politisch nichts zu tun, keine Zeichen zu setzen? Es wäre eine Veränderung zum Negativen hin, da man ja gerade von "Stars" im Sport auch mal erwartet, dass sie dann auch mal ihre Stimme erheben gegen politische Missstände in der Welt. Was ja sogar wichtiger ist als ihr Sport an sich und wie sie dort abschneiden, auch wenn Leute wie Müller mit ihren Aussagen ja zeigen, dass sie dies nicht verstehen und egoistisch, die eigenen sportlichen Ziele gerade bei einer WM höher einschätzen als politisch etwas in der Welt zu bewegen oder zu verändern. Kommt so doof rüber, wenn viele Leute jetzt nach dem Aus in der Gruppe von Deutschland gerade etwas sehr Positives dafür die Schuld geben. Ist so wie wenn ein Verein ein CL Spiel verliert und die Spieler dann sagen, die Aktion gegen Rassismus vor dem Anpfiff des Spiels hat uns zu sehr abgelenkt. Was hätte es geändert, wenn nicht über die Kapitänsbinde gesprochen worden wäre und es die Aktion nicht gegeben hätte? Hätte Brandt dann mit den anderen Spielern über die Taktik von Japan gesprochen und Neuer deswegen nicht seinen Körper weggezogen als er eigentlich richtig stand um den entscheidenden Ball abzuwehren? Ehrlich gesagt traue ich einem Fussballprofi auch zu, ein Spiel zu gewinnen, wenn er vorher nicht 1 Monat lang nur an Fussball gedacht hat.
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LukeHansen, Hamburg, Mittwoch, 11.01.2023, 13:15 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Schwieriger Vergleich. Deine genannten Beispiele haben aus eigenem Interesse gehandelt, bei der N11 kam der Druck von außen. „Ihr müsst jetzt !!“
Sehe den Punkt von Brandt auch und er sagt ja selbst es lag nicht nur daran.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 11.01.2023, 13:54 (vor 1111 Tagen) @ LukeHansen
Schwieriger Vergleich. Deine genannten Beispiele haben aus eigenem Interesse gehandelt, bei der N11 kam der Druck von außen. „Ihr müsst jetzt !!“
Sehe den Punkt von Brandt auch und er sagt ja selbst es lag nicht nur daran.
Sehe ich ähnlich.
Das war doch von Anfang an eine Shitshow. Hin und her und sowieso eh nur halbgar.
Wenns wenigstens um die 15.000 Toten gegangen wäre sähe es ja noch anders aus.
Aber diese Bindenscheiße... Da hätte ich mich auch ein bisschen verloren gefühlt.
Da war doch von Anfang an das Problem, dass die überhaupt die WM ausrichten durften.
Der einzig wirklich konsequente Protest wäre doch gewesen nicht hinzufahren.
So wusste man vorher, dass bei jeder einzelnen Aktion die Mannschaft aus irgendeiner Ecke zurecht auseinander genommen wird.
Und eine Rapinoe ist mit Sicherheit auch kein Kaepernick und erst recht kein Ali.
In der Region wird die Luft schon sehr dünn.
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 11.01.2023, 12:54 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Die genannten Beispiele kann man mMn nicht als Vergleiche heranziehen, nicht nur weil es sich hauptsächlich um Einzelsportlerhandelt.
Tommie Smith und John Carlos haben ihren damaligen stummen Protest (an dem übrigens auch der Zweitplazierte Australier Peter Norman beteiligt war) während der Siegerehrung nach dem Wettkampf durchgeführt. Was auch für die drei schwarzen US-amerikanischen Medaillengewinner des 400m-Laufes galt.
Billie Jean King und Megan Rapinoe haben das wofür sie einstanden bzw. einstehen immer vertreten, nicht nur im Zusammenhang mit einem Wettkampf.
Allen gemeinsam ist, dass sie ihre Proteste bzw. Aussagen aus eigener Motivation heraus getätigt haben, im Falle der Sportler bei den Olympischen Spielen von Mexiko unter bewusster Inkaufnahme negativer Konsequenzen. Da war nichts von Funktionären organisiert oder mit diesen abgesprochen oder im Zusammenspiel mit diesen durchgeführt worden.
Einen Tag vor der ersten Spiel bei einer WM muss die ganze Konzentration jedes Spielers und der gesamten Mannschaft diesem Spiel gelten. Im Leistungssport ist jede Ablenkung kontraproduktiv. Eine längere kontroverse Diskussion innerhalb der Mannschaft, zumal um nicht sportliche Aspekte, ist definitiv ein Störfaktor.
Aus meiner Sicht ein klares Versagen der Funktionäre, insbesondere des DFB-Präsidenten Neuendorf und Bierhoffs, die vorher eine Entscheidung hätten treffen müssen statt die Dinge laufen zu lassen. Z.B. ihr Unverständnis über die (erwartbare) Entscheidung der FIFA als Chefs der gesamten DFB-Équipe gerne auch publikumswirksam zum Ausdruck zu bringen und es somit der Mannschaft zu ermöglichen sich voll auf das Spiel zu konzentrieren.
DFB-Team - Julian Brandt über WM-Aus: "Ging bei uns gefühlt oft gar nicht um Sport"
koom, Mittwoch, 11.01.2023, 13:37 (vor 1111 Tagen) @ Will Kane
Aus meiner Sicht ein klares Versagen der Funktionäre, insbesondere des DFB-Präsidenten Neuendorf und Bierhoffs, die vorher eine Entscheidung hätten treffen müssen statt die Dinge laufen zu lassen. Z.B. ihr Unverständnis über die (erwartbare) Entscheidung der FIFA als Chefs der gesamten DFB-Équipe gerne auch publikumswirksam zum Ausdruck zu bringen und es somit der Mannschaft zu ermöglichen sich voll auf das Spiel zu konzentrieren.
Das ganze am Ende auf den Spielern abzuladen war wirklich ziemlich dämlich. Da hat sich jeder um die Verantwortung gedrückt, selbst nachdem man es so zerwaschen hat, das von dem eigentlichen Protest nichts mehr übrig blieb.
Am Ende des Tages war die allgemeine Diskussion um Katar durchaus gut, weil es die Dinge mal auf den Tisch gelegt hat. Geändert hat sich nicht wirklich was, wird sich auch weiterhin nicht. Aber wie gesagt: Dieser Pseudo-zerwaschene Protest mit der Binde und der Geste hätte man sich auch schenken können. Insbesondere, da man eh ahnen konnte, das man sportlich wegen des mangels auf manchen Kaderpositionen eh Probleme haben würde und mit dem erwartbaren sportlich eher schlechten Abschneiden (sprich: alles weniger als Halbfinale) man "der Sache" eh einen Bärendienst erwiesen hat. Die ganzen LGBTQ+und Menschenrechtsgegner hatten ja nen Festtag nach der Japan-Niederlage und dann nach dem Vorrundenaus.
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Pete H., Mittwoch, 11.01.2023, 12:43 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Sind dann offenbar auch nur Ausnahmen im Pool von zehntausenden US Profi-Sportlern (wenn du schon Billie Jean King oder Black Power Movement von vor 50 Jahren heranziehen musstest). Aktuell würde mir lediglich Kaepernick einfallen.
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herrNick, Mittwoch, 11.01.2023, 20:43 (vor 1111 Tagen) @ Pete H.
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Sind dann offenbar auch nur Ausnahmen im Pool von zehntausenden US Profi-Sportlern (wenn du schon Billie Jean King oder Black Power Movement von vor 50 Jahren heranziehen musstest). Aktuell würde mir lediglich Kaepernick einfallen.
Kein Billie Jean King, aber mehr Rückgrat als andere: Sebastian Vettel
https://images.app.goo.gl/trWfesWJjfqfMi2b7
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 11.01.2023, 13:02 (vor 1111 Tagen) @ Pete H.
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Sind dann offenbar auch nur Ausnahmen im Pool von zehntausenden US Profi-Sportlern (wenn du schon Billie Jean King oder Black Power Movement von vor 50 Jahren heranziehen musstest). Aktuell würde mir lediglich Kaepernick einfallen.
Sorry, aber das ist Quatsch. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es eine lange Historie gibt, und gerade in jüngerer Vergangenheit findet man im Rahmen von BLM (aber natürlich auch zuvor) sehr viele amerikanische Sportler*innen mit Erfolg und klarer Haltung.
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Pete H., Mittwoch, 11.01.2023, 13:08 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Sind dann offenbar auch nur Ausnahmen im Pool von zehntausenden US Profi-Sportlern (wenn du schon Billie Jean King oder Black Power Movement von vor 50 Jahren heranziehen musstest). Aktuell würde mir lediglich Kaepernick einfallen.
Sorry, aber das ist Quatsch. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es eine lange Historie gibt, und gerade in jüngerer Vergangenheit findet man im Rahmen von BLM (aber natürlich auch zuvor) sehr viele amerikanische Sportler*innen mit Erfolg und klarer Haltung.
Wie schnell einige dieser "Profis mit Haltung" eben diese vergessen, hast du allerdings auch beim Thema Kritik an China / Hong Kong / Uiguren und möglicher finanziellen Einbußen gesehen (LeBRon James / Houston Rockets)
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 11.01.2023, 14:08 (vor 1111 Tagen) @ Pete H.
Sind dann offenbar auch nur Ausnahmen im Pool von zehntausenden US Profi-Sportlern (wenn du schon Billie Jean King oder Black Power Movement von vor 50 Jahren heranziehen musstest). Aktuell würde mir lediglich Kaepernick einfallen.
Sorry, aber das ist Quatsch. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass es eine lange Historie gibt, und gerade in jüngerer Vergangenheit findet man im Rahmen von BLM (aber natürlich auch zuvor) sehr viele amerikanische Sportler*innen mit Erfolg und klarer Haltung.
Wie schnell einige dieser "Profis mit Haltung" eben diese vergessen, hast du allerdings auch beim Thema Kritik an China / Hong Kong / Uiguren und möglicher finanziellen Einbußen gesehen (LeBRon James / Houston Rockets)
Absolut.
Wobei das nicht ganz mein Punkt war: Es geht mir gar nicht um die moralische Bewertung solcher Handlungen oder des Unterlassens solcher Handlungen; ich glaube schlicht nicht, dass solche Nebenschauplätze automatisch leistungshemmend sind. Weder für Einzelpersonen, noch für Teams. Die Betätigung muss aber in sich stimmig sein, und vielleicht ist Brandts Aussage eben vor allem auch so zu verstehen, dass großen Teilen des Teams die politische Betätigung nicht so wichtig war und die Diskussionen deswegen eher als Belastung empfunden wurden.
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DomJay, Köln, Mittwoch, 11.01.2023, 12:17 (vor 1112 Tagen) @ Scherben
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Nicht alle Menschen sind nun mal gleich. Jule Brandt ist in meinen Augen nicht auf den Kopf gefallen. Wenn er das so wahrnimmt kann man das schon mal glauben.
Letzen Endes kamen zwei Sachen nochmal zusammen. Japan hat eine herausragende WM gespielt, die waren auf den Punkt drin in den Top Partien. Deutschland fehlten im ersten Spiel ein paar % und da sehe ich schon den Einfluss der Debatte.
Wer weiß zudem, welche zusätzlichen Debatten es noch im Team gab. Es gab ja auch wegen der Aufstellung angeblich Diskussionen.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 11.01.2023, 12:34 (vor 1112 Tagen) @ DomJay
Nicht alle Menschen sind nun mal gleich. Jule Brandt ist in meinen Augen nicht auf den Kopf gefallen. Wenn er das so wahrnimmt kann man das schon mal glauben.
Ich habe nicht geschrieben, dass ich Julian Brandt nicht glaube, sondern meinem Vorposter eine Frage gestellt. Die These war, dass "zu viele Nebenschauplätze den Erfolg erschweren", und ich halte das als generelles Statement für eher fragwürdig, ggf. sogar für glatt falsch, weil ich mir vorstellen kann, dass manche Sportler*innen aus politischer Tätigkeit (oder aus anderen Nebenschauplätzen) sogar mentale Stärke ziehen.
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DomJay, Köln, Mittwoch, 11.01.2023, 13:21 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Nicht alle Menschen sind nun mal gleich. Jule Brandt ist in meinen Augen nicht auf den Kopf gefallen. Wenn er das so wahrnimmt kann man das schon mal glauben.
Ich habe nicht geschrieben, dass ich Julian Brandt nicht glaube, sondern meinem Vorposter eine Frage gestellt. Die These war, dass "zu viele Nebenschauplätze den Erfolg erschweren", und ich halte das als generelles Statement für eher fragwürdig, ggf. sogar für glatt falsch, weil ich mir vorstellen kann, dass manche Sportler*innen aus politischer Tätigkeit (oder aus anderen Nebenschauplätzen) sogar mentale Stärke ziehen.
Mentale Stärke schön und gut, aber egal wie stark du bist, Zeit ist nun mal endlich.
Wer vor dem Japan Spiel 1,2 oder 3 Stunden kontrovers über Binde, Mund zuhalten, Aufstellung diskutiert, während der Gegner das eben nicht tut hat einen Nachteil.
Die wenigsten Menschen schaffen es doch, solche Sachen abends abzulegen. Diskussion statt Training, Taktik oder Regeneration und Fokussierung ist der Nachteil. Und auf WM Niveau ist das eben dann schlecht, insbesondere wenn der erst Gegner sein Limit erreicht und vielleicht drüber hinaus geht.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 11.01.2023, 13:44 (vor 1111 Tagen) @ DomJay
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Zeit hier ein wesentlicher Faktor ist. Bei so einem Turnier werden alle Spieler sehr viel Zeit abseits des Training, taktischer Besprechungen und medizinischer Behandlungen haben, und natürlich kann es für den Teamgeist förderlich sein, wenn man diese Zeit für ein gemeinsames Projekt nutzt, das dem Team wichtig ist.
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virz3, Oberhausen, Mittwoch, 11.01.2023, 16:56 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Zeit hier ein wesentlicher Faktor ist. Bei so einem Turnier werden alle Spieler sehr viel Zeit abseits des Training, taktischer Besprechungen und medizinischer Behandlungen haben, und natürlich kann es für den Teamgeist förderlich sein, wenn man diese Zeit für ein gemeinsames Projekt nutzt, das dem Team wichtig ist.
Wenn man dem ein oder anderen Bericht glauben möchte, war es genau eben nicht förderlich für den Teamgeist. Die Entscheidung wurde von einigen wenigen durchgedrückt, gegen den Willen der Mehrheit...
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DomJay, Köln, Mittwoch, 11.01.2023, 13:53 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Zeit hier ein wesentlicher Faktor ist. Bei so einem Turnier werden alle Spieler sehr viel Zeit abseits des Training, taktischer Besprechungen und medizinischer Behandlungen haben, und natürlich kann es für den Teamgeist förderlich sein, wenn man diese Zeit für ein gemeinsames Projekt nutzt, das dem Team wichtig ist.
Es ist ein Faktor und es war ein Störfaktor, dass haben wir jetzt auch durch Brandt erfahren. Und das ist nicht die erste Nennung der Thematik.
Und Störfaktoren sind der Leistung nicht förderlich. Siehe zB WM Finale 2002
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Unterhändler, Mittwoch, 11.01.2023, 12:50 (vor 1111 Tagen) @ Scherben
Nicht alle Menschen sind nun mal gleich. Jule Brandt ist in meinen Augen nicht auf den Kopf gefallen. Wenn er das so wahrnimmt kann man das schon mal glauben.
Ich habe nicht geschrieben, dass ich Julian Brandt nicht glaube, sondern meinem Vorposter eine Frage gestellt. Die These war, dass "zu viele Nebenschauplätze den Erfolg erschweren", und ich halte das als generelles Statement für eher fragwürdig, ggf. sogar für glatt falsch, weil ich mir vorstellen kann, dass manche Sportler*innen aus politischer Tätigkeit (oder aus anderen Nebenschauplätzen) sogar mentale Stärke ziehen.
Das kann schon sein, aber das sind dann wohl Charaktere (und in der Regel Einzelsportler), die dermaßen für das entsprechende Thema brennen, dass sie daraus Leistung ziehen. Ein "Normal-Charakter", der in einer Mannschaft spielt und im Prinzip in einem funktionierendem Team ein Rolle spielt, brennt für ein Thema wahrscheinlich nicht in diesem Maße.
Darüber hinaus kommt es im Team tatsächlich auf das Kollektiv an, welches funktionieren muss um jedem Einzelnen auf Höchstleistung zu bringen. Wenn da (wie im Vorfeld des Japan-Spiels) Störungen abseits des Sportlichen im Team vorhanden sind, bin ich davon überzeugt, dass das Auswirkungen auf die Gesamtleistung hat und seien es nur 5-10% der Leistungsfähigkeit, die dann am Ende gegen ein motiviertes Japan gefehlt haben, den Ausschlag geben.
Man kann das jetzt drehen und wenden wie man will, aber dass die ganzen "politischen" Diskussionen eine Auswirkung auf die Teamleistungen hatten, ist doch unbestritten. An sich betrifft es nur das Japan-Spiel, obwohl selbst da die Leistung ok war, aber mMn eben durch diese Störfaktoren die letzten Prozent Konzentration/Abstimmung/Teamgeist gefehlt haben.
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koom, Mittwoch, 11.01.2023, 12:11 (vor 1112 Tagen) @ Scherben
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Es gibt Leute, die ziehen aus solchen Schauplätzen Kraft. Und es gibt Leute, die kostet das Kraft. Ich sehe mich da auch eher auf der letzteren Seite. Mich zieht es runter, dass so viele Dinge so scheisse laufen, weil ich es nicht ändern kann. Es betrifft mich auch überwiegend nicht, aber das Gesamtbild/Tendenz der Menschheit ist halt nicht gerade aufbauend.
Manche Leute sind eben charakterlich so konstruiert. Und wenn du eine Mannschaft hast, die eben mehrere solche Leute hat, dann ist es nicht verwunderlich, dass im Mannschaftssport dann nicht so viel zusammengeht.
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Titandrücker, Wien, Mittwoch, 11.01.2023, 11:40 (vor 1112 Tagen) @ Scherben
In meinen Augen sind das billige Ausreden. Wenn man politisch interessiert und engagiert ist, dann sind das keine lästigen Nebengeräusche.
Aber macht man es nur, weil man meint mitziehen zu müssen oder weil es von einem erwartet wird, dann belastet es einen vielleicht.
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burz, Lünen, Mittwoch, 11.01.2023, 11:40 (vor 1112 Tagen) @ Scherben
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Politik wird dann zum Problem, wenn man sich nicht einig ist, welche Aussage man vermitteln will. Hieß es nicht, dass eigentlich nur Neuer und Goretzka hinter der "Mund-Zu"-Aktion standen?
Wenn man auch hier das gleiche Ziel verfolgt, kann das zusätzlich den Teamgedanken fördern. Aber das war leider nicht der Fall.
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Ricola1, Ort, Donnerstag, 12.01.2023, 19:55 (vor 1110 Tagen) @ burz
Brandt bestätigt mal wieder die Theorie, dass zu viele Nebenschauplätze den sportlichen Erfolg erschweren @Kehl @Reynas Eltern.
Warum kriegen andere Sportler*innen sowas problemlos hin? Gerade in den USA gibt es doch viele sehr erfolgreiche Sportler*innen, von Tommie Smith/John Carlos (Mexiko 1968) über Billie Jean King bis zu Megan Rapinoe, die überhaupt kein Problem damit haben/hatten, erfolgreich im Sport zu sein und zugleich sehr wichtige politische Beiträge zu liefern.
Politik wird dann zum Problem, wenn man sich nicht einig ist, welche Aussage man vermitteln will. Hieß es nicht, dass eigentlich nur Neuer und Goretzka hinter der "Mund-Zu"-Aktion standen?Wenn man auch hier das gleiche Ziel verfolgt, kann das zusätzlich den Teamgedanken fördern. Aber das war leider nicht der Fall.
Ich verstehe die Debatte nicht ganz. Es gibt ja einen Zeugen: Julian Brandt. Der muss nun keine Ausreden suchen, weil er gar nicht gespielt hat. Spricht für mich absolut für eine stimmige Wahrnehmung dessen, was in der Mannschaft los war. Ob wir das nun verstehen oder nicht - sprich: Ob der eine darin eine Störung sieht und der andere nicht - Brand hat eine Beschreibung geliefert.
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, Dortmund, Mittwoch, 11.01.2023, 06:38 (vor 1112 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de