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BVB-Newsthread vom 27.12.2022 (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 27.12.2022, 06:09 (vor 1335 Tagen)

Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.

BVB-Fan-Podcast: Fanzines - zwei Macher aus Dortmund berichten

DerInDerInderin, Dienstag, 27.12.2022, 15:14 (vor 1334 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

"Manni" erscheint als Heft, schwatzgelb.de hat sich online einen Namen gemacht. Mit mit Sebastian Sollgan (schwatzgelb.de) und "Moppel" (Manni) erzählen zwei der Macher im Gespräch auf der Südtribüne von ihrem Antrieb, den Herausforderungen, aber auch von den belohnenden Momenten, die das ehrenamtliche Engagement mit sich bringt.

https://www.bvb.de/ger/News/Uebersicht/Fanzines-zwei-Macher-aus-Dortmund-berichten
https://www.bvb.de/Podcast/Fan-Podcast

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

tobi002, Dortmund, Montag, 26.12.2022, 23:13 (vor 1335 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Nietzsche, Mittwoch, 28.12.2022, 13:54 (vor 1333 Tagen) @ tobi002

Lieber Kloppo,

genau! Nicht reden, geben!

Dein Nietzsche

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

tobi002, Mittwoch, 28.12.2022, 12:21 (vor 1333 Tagen) @ tobi002

Klopp ist mittlerweile einer der Hauptgründe, warum mir der Profifußball komplett am Arsch vorbei geht. Ein unfassbarer Opportunist im Gewand des traditionellen Fußballfans. Ich frage mich was er so denkt, wenn er sich seine Interviews von früher anschaut. Nun ja. Er weiß vermutlich dass es gesünder für ihn ist, das nicht zu tun.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 28.12.2022, 22:08 (vor 1333 Tagen) @ Acker

Max Eberl lässt grüßen.

Zumindest bleibt Klopp sympathisch.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Davja89, Mittwoch, 28.12.2022, 09:15 (vor 1334 Tagen) @ tobi002

Also wenn sich jemand durchaus für Geld zu interesieren scheint, dann ist das wohl Klopp. Gibt ja nun kaum ein Produkt wofür er sein Gesicht nicht in die Kamera halten würde für paar Cent mehr.
Ausserdem scheint er sich auf Sylt mit dem restlichen Geldadel durchaus wohl zu fühlen.

Alles vollkommen ok. Ich persöhnlich hab auch lieber zu viel als zu wenig Geld. Aber schon erstaunlich wie flexibel er über die Jahre geworden ist bei vielen Themen.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

LevyFreeman, Hamburg, Mittwoch, 28.12.2022, 20:57 (vor 1333 Tagen) @ Davja89

Also wenn sich jemand durchaus für Geld zu interesieren scheint, dann ist das wohl Klopp. Gibt ja nun kaum ein Produkt wofür er sein Gesicht nicht in die Kamera halten würde für paar Cent mehr.
Ausserdem scheint er sich auf Sylt mit dem restlichen Geldadel durchaus wohl zu fühlen.

Alles vollkommen ok. Ich persöhnlich hab auch lieber zu viel als zu wenig Geld. Aber schon erstaunlich wie flexibel er über die Jahre geworden ist bei vielen Themen.

Klopp ist mittlerweile für mich der Inbegriff des Heuchlers im Fussballgeschäft geworden.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

micha87, bei Berlin, Donnerstag, 29.12.2022, 00:13 (vor 1333 Tagen) @ LevyFreeman

WTF, unter Heuchler verbuche ich eher Typen wie Infantino & Co.. Klopp ist ein Weltklasse-Trainer der im Konzert der ganz Großen mitspielt. Viele der Aussagen die er zuvor einmal getroffen hat passen nicht mit der Lebensrealität die er sich stellen muss. Da braucht niemand mit Zitaten von vor x-Monaten um die Ecke kommen. Es geht um Geld und das ist Klopp durchaus bewusst. Er hat Deutschland verlassen da er die schottischen Verhältnisse nicht attraktiv findet. Das ist jetzt aber auch schon über 7 Jahre her, er hat sich in Liverpool richtig etwas aufgebaut und wird dort als ein ganz großer Trainer eines Tages abtreten.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

bambam191279, Dortmund, Donnerstag, 29.12.2022, 10:59 (vor 1333 Tagen) @ micha87

WTF, unter Heuchler verbuche ich eher Typen wie Infantino & Co.. Klopp ist ein Weltklasse-Trainer der im Konzert der ganz Großen mitspielt. Viele der Aussagen die er zuvor einmal getroffen hat passen nicht mit der Lebensrealität die er sich stellen muss. Da braucht niemand mit Zitaten von vor x-Monaten um die Ecke kommen. Es geht um Geld und das ist Klopp durchaus bewusst. Er hat Deutschland verlassen da er die schottischen Verhältnisse nicht attraktiv findet. Das ist jetzt aber auch schon über 7 Jahre her, er hat sich in Liverpool richtig etwas aufgebaut und wird dort als ein ganz großer Trainer eines Tages abtreten.

Heuchler ist evtl. auch etwas "übertrieben", aber der "heilige St. Kloppo" wie er häufig dargestellt wird ist er eben auch nicht.
Er ist einer der Besten seiner Zunft und macht mit den gegebenen Möglichkeiten verdammt viel Richtig.
Dennoch ist er Teil des Systems und nimmt gerne dessen Vorzüge mit.
Sein "Entweder ich muss gehen oder ich muss Teile des Teams austauschen" (so in etwa soll es ja geheissen haben) war für mich eher so ein "Ich kann das Team mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr verbessern und der Erfolg war das Maximum"....
Denn eines ist Kloppo mit Sicherheit nicht, Betriebsblind oder gar blöd.
Und er kann auch, natürlich mit relativ viel Empatihe, Leute aussortieren......
Das soll jetzt kein Diss Ihm gegenüber sein, Kloppo werde ich immer mit einer der schönsten BVB Zeiten meines Lebens verbinden, aber der weiss sich schon sehr gut zu verkaufen und in Szene zu setzen.

LG

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 30.12.2022, 21:48 (vor 1331 Tagen) @ bambam191279

Ja diese Aussage wurde immer so kryptisch zerrupft, dabei war eigentlich von Beginn an klar dass es finanziell und vom Standing her einfach nicht möglich war hier die Mannschaft völlig auszutauschen und mit viel besseren Spielern aufzufüllen. Natürlich wusste Klopp dass er unfassbar viel Glück mit den „Billig“ Transfers hatte und dies so nicht wiederholbar ist.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

micha87, bei Berlin, Donnerstag, 29.12.2022, 13:13 (vor 1332 Tagen) @ bambam191279

Das war schon bei Amtsantritt in Dortmund der Fall bzw. weit davor in Mainz. Er ist kein Heiliger, glaube den Anspruch so wahrgenommen zu werden ist nicht sein Anspruch. Er versucht aus vielen Dingen das positive mitzunehmen, so ist mein Eindruck von außerhalb. Natürlich verändert Erfolg einen in gewissen Maße und man ist dann in anderen Kreisen unterwegs, da gibt es aber schlimmere Akteure in der Branche mit Blick auf die großen Verbände.

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

DomJay, Köln, Dienstag, 27.12.2022, 23:23 (vor 1334 Tagen) @ tobi002

https://www.kicker.de/fuer-bellingham-macht-klopp-eine-ausnahme-930799/artikel

Humor hat er ja der Kloppo. Insgesamt reden wir hier von einem Paket zwischen 200 und 300 Millionen Euro, ähnlich dem bei Erling.

Gut, da würde ich auch Geld nicht thematisieren sonst würde man bei englischen Bürgern mit Nöten die Bude warm zu bekommen auch ein paar Blicke ernten.

Für mich hat Klopp teilweise die Berechtigung verloren über solche Dinge zu reden. Denn er ist ein Teil des Systems und dort ein Hauptakteur.

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Knolli, Mittwoch, 28.12.2022, 06:17 (vor 1334 Tagen) @ DomJay

Kloppo war, ist und bleibt vermutlich ein ziemlicher Opportunist (ganz wertfrei)

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Alex, Block 12, Mittwoch, 28.12.2022, 21:41 (vor 1333 Tagen) @ Knolli

Sympathischer ist er in den letzten Jahren jedenfalls nicht geworden.

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Eisen, DO, Mittwoch, 28.12.2022, 18:59 (vor 1333 Tagen) @ Knolli

Klopp hat mal sinngemäß gesagt, dass er bei Summen von 100 Mio.€ aufhört. Heute pfeift er sich 20 Mio.€ Gehalt rein und geht für dreistellige Millionensummen shoppen.

Ich werfe ihm nicht vor, dass er das System nicht verlassen hat,sondern gern mitschwimmt, aber das klingt doch sehr nach Konrad Adenauer…

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Smeller, Dortmund, Mittwoch, 28.12.2022, 16:29 (vor 1333 Tagen) @ Knolli

Ich glaube eher, dass Kloppo in der Vergangenheit etwas naiv war und erst in England bemerkt hat, dass es nicht so wie gedacht funktioniert.

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 28.12.2022, 18:55 (vor 1333 Tagen) @ Smeller

Ich denke das Klopp sich gut adaptieren kann an die jeweiligen Arbeitgeber, Umfeld, Gegebenheiten, etc.

In Mainz hat Er Mainz Dinge gelebt und getan
In Dortmund hat Er BVB Dinge gelebt und getan
In Liverpool macht Er Liverpool Dinge…

Er bringt dabei immer seinen Job seriös zu Ende. In der PL musst du mit Geld um dich werfen wenn du unter den Top Clubs sein willst, dazu kann Klopp dann noch Anfield Mythos verkaufen…

Bellingham wird Geld bringen für den BVB und der wird es gerne nehmen, dann noch irgendwie „am liebsten“ von Klopp, vielleicht ist die Verhandlung da einfacher ;-)

Wünsche Bellingham nur das Er seinen Weg geht und möglichst nicht den Owen Hargreaves Move macht!

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Eisen, DO, Mittwoch, 28.12.2022, 19:02 (vor 1333 Tagen) @ Rupo

Liverpool soll verkauft werde, die werden im Sommer eher keine 150 Mio.€ Ablöse ausgeben. Und für für ein viel kleineres Paket wird es Bellingham nicht geben. Vermutlich ist er der begehrteste spieler auf dem Markt Und hat noch 2 Jahre Vertrag. Das ist unser Goldesel…

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 28.12.2022, 19:20 (vor 1333 Tagen) @ Eisen

Liverpool soll verkauft werde, die werden im Sommer eher keine 150 Mio.€ Ablöse ausgeben. Und für für ein viel kleineres Paket wird es Bellingham nicht geben. Vermutlich ist er der begehrteste spieler auf dem Markt Und hat noch 2 Jahre Vertrag. Das ist unser Goldesel…

Ich habe heute gelesen das es angeblich eine Klausel gibt wonach wir für Bellingham nur 68 Mill. geben soll. Quelle ist die "Dayli Mail".

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Eisen, DO, Mittwoch, 28.12.2022, 19:23 (vor 1333 Tagen) @ Garum

Ich glaube die Daily Mail ist so ein Drecksblatt wie die Sun.

Paket von 200-300 Millionen, aber wer will da über Geld reden

Burgsmüller84, Donnerstag, 29.12.2022, 16:17 (vor 1332 Tagen) @ Eisen

Sie ist allgemein noch schlimmer. Aber manche Artikel im Sportteil sind ganz gut, denn sie kaufen Autoren von woanders weg ...

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 27.12.2022, 11:00 (vor 1335 Tagen) @ tobi002

https://www.kicker.de/fuer-bellingham-macht-klopp-eine-ausnahme-930799/artikel

Ich denke für 199 Milliönchen lässt der BVB mit sich reden.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 27.12.2022, 13:17 (vor 1334 Tagen) @ Garum

https://www.kicker.de/fuer-bellingham-macht-klopp-eine-ausnahme-930799/artikel


Ich denke für 199 Milliönchen lässt der BVB mit sich reden.

Man sollte bei ihm nicht so viel über Geld reden.

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Feierabend, Hamm, Dienstag, 27.12.2022, 19:00 (vor 1334 Tagen) @ Will Kane

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…

Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

brummbaer, Mittwoch, 28.12.2022, 07:00 (vor 1334 Tagen) @ Feierabend

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.

Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Mob-Jenson, Siegen, Mittwoch, 28.12.2022, 07:54 (vor 1334 Tagen) @ brummbaer

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.


Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.

Dein Ernst?

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

brummbaer, Mittwoch, 28.12.2022, 12:19 (vor 1333 Tagen) @ Mob-Jenson

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.


Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.


Dein Ernst?

Mir geht es nicht um die kleinen Beträge.
Aber ja, wieso müssen Millionenbeträge vererbt werden können?
Die Empfänger haben ja oftmals ohnehin schon durch sehr sehr gute Startbedingungen profitiert. Wenns dann noch 500k oder ne halbe Million oder nen Einfamilienhaus als Erbe gibt, reicht das m. E.
Mit dem Mehr im System könnte man dann zum Beispiel auch bei der Einkommenssteuer entlasten.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

DomJay, Köln, Mittwoch, 28.12.2022, 13:45 (vor 1333 Tagen) @ brummbaer

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.


Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.


Dein Ernst?


Mir geht es nicht um die kleinen Beträge.
Aber ja, wieso müssen Millionenbeträge vererbt werden können?
Die Empfänger haben ja oftmals ohnehin schon durch sehr sehr gute Startbedingungen profitiert. Wenns dann noch 500k oder ne halbe Million oder nen Einfamilienhaus als Erbe gibt, reicht das m. E.
Mit dem Mehr im System könnte man dann zum Beispiel auch bei der Einkommenssteuer entlasten.

Es würde davor wahrscheinlich im EU Ausland landen und wäre somit weg. Das passiert natürlich nicht plötzlich aber man würde Mittel und Wege finden, so dass das Millionenvermögen zum Erbtag plötzlich ein Schuldenberg ist, machen wir uns da keine Illusionen.

Das System hat genug Geld, mit dem es nicht zurecht kommt würde ich sagen.Die Antwort auf suboptimale Mittelwirtschaft des Staates kann ja nicht immer das Geld anderer Menschen sein.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 09:45 (vor 1334 Tagen) @ Mob-Jenson

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.


Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.


Dein Ernst?

Na dass hoffe ich doch, schliesslich gibt es - gerade aktuell - viele gute Gründe dafür. Oder was spricht aus Deiner Sicht dagegen?

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Mob-Jenson, Siegen, Mittwoch, 28.12.2022, 13:26 (vor 1333 Tagen) @ Zico80

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.


Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.


Dein Ernst?


Na dass hoffe ich doch, schliesslich gibt es - gerade aktuell - viele gute Gründe dafür. Oder was spricht aus Deiner Sicht dagegen?

Unglaublich so eine Einstellung. Wenn jemand sein Leben gearbeitet hat. Ein Haus gebaut. Hier schon Steuern ohne Ende für bezahlt. Plus Grundsteuer. Plus Mwst auf alle Gerätschaften, Reperaturen an der Bude usw. Dann soll diese Person auch das Haus ohne jetzt noch zusätzliche Abgaben an seine Hinterbliebenen vererben dürfen. Oft ist es ja eh weg, weil man als Belohnung des Arbeitens sein geliebtes Haus in die letzten 2 Jahre Heim stecken muß...

PS: Natürlich sollte es hier auch eine Bemessungsgrenze geben wenn wir von Millionenvermögen sprechen.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 13:42 (vor 1333 Tagen) @ Mob-Jenson
bearbeitet von Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 13:47

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.


Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.


Dein Ernst?


Na dass hoffe ich doch, schliesslich gibt es - gerade aktuell - viele gute Gründe dafür. Oder was spricht aus Deiner Sicht dagegen?


Unglaublich so eine Einstellung.

Ich weiss. Für Dich ist es schwer zu verstehen, dass andere Leute eine andere Einstellung haben als Du. Aber irgendwann wirst auch Du das vielleicht noch lernen. Die Hoffnng stirbt zuletzt.

Wenn jemand sein Leben gearbeitet hat. Ein Haus gebaut. Hier schon Steuern ohne Ende für bezahlt. Plus Grundsteuer. Plus Mwst auf alle Gerätschaften, Reperaturen an der Bude usw. Dann soll diese Person auch das Haus ohne jetzt noch zusätzliche Abgaben an seine Hinterbliebenen vererben dürfen.

Hat irgend jemand etwas anderes geschrieben?

Oft ist es ja eh weg, weil man als Belohnung des Arbeitens sein geliebtes Haus in die letzten 2 Jahre Heim stecken muß...

Wenn das passiert, ist es in der Tat sehr ärgerlich. Davja 89 schrieb weiter unten: "Der Staat ist keine Vollkaskoversicherung die einem gegen jede Unanehmlichkeit des Lebens absichern muss."

ich denke zwar eher, dass man immer versuchen sollte, die Verhältnisse für die Bevölkerung zu verbessern, aber bis dahin hat er vermutlich leider recht.


PS: Natürlich sollte es hier auch eine Bemessungsgrenze geben wenn wir von Millionenvermögen sprechen.

Bemessungsgrenzen in welchem Sinne?

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

doublepower, Mittwoch, 28.12.2022, 11:48 (vor 1333 Tagen) @ Zico80
bearbeitet von doublepower, Mittwoch, 28.12.2022, 11:54

Was soll mit dem Geld passieren?

Haben wir in Deutschland etwa ein Mangel an finanziellen Möglichkeiten? Wohl kaum.
Wir schwimmen im Geld, wir könnten alles und jeden finanzieren, es fehlt jedoch an Rahmenbedingung, fähigen politischen Entscheidern und einer Strategie, die nicht vom maximalen moralischen geheuchel getrieben ist.

Aktuell wird jede Form von Umverteilung, Steuer etc. nicht von Lösungen getrieben, sondern von Hass & Neid auf wohlhabende Menschen.

Weitere Milliarden würden an dem aktuellen Zustand nichts ändern.

Außer natürlich, wir streben ein Grundeinkommen von ca. 2k Netto/Monat an. Hört sich traumhaft an, würde an der Situation nur auch nichts ändern, eine verschieben der Nulllinie hat Inflation zufolge.

Wie widerlich unsere politische Entwicklung ist, zeigt der Betrag, ab dem der Spitzensteuersatz greift: 58.597 Euro
Der Spitzensteuersatz hat nichts mehr mit Spitze zu tun, sondern dient nur noch zum massiven Schröpfen. Der Spitzensteuersatz orientiert sich nicht mehr an dem Durchschnitt, es wird von der breiten Masse eingetrieben.
1960 - 18x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer
2022 - 1,4x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer

Dass bei dieser Art von Finanzpolitik unser Politiker jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, wundert wenig.
Es wird mit vollen Händen verteilt, für allen nur erdenklichen Dreck.

Das Schönste an der gesamten Diskussion und zugleich ein Paradox - der tief linke politische Kreis, sieht "mehr Geld" als Lösung aller Problem. Herrlich.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 13:03 (vor 1333 Tagen) @ doublepower

Was soll mit dem Geld passieren?

Man könnte bspw. einen Teil der Energiewende damit finanzieren, schliesslich sind es ja auch die Reichen, die exorbitant viel CO2 ausstossen. Dementsprechend wäre es nur fair, wenn sie die Lösung des Problems auch exorbitant mitbezahlen. Nur mal so als spontaner Vorschlag.


Haben wir in Deutschland etwa ein Mangel an finanziellen Möglichkeiten? Wohl kaum.
Wir schwimmen im Geld, wir könnten alles und jeden finanzieren, es fehlt jedoch an Rahmenbedingung, fähigen politischen Entscheidern und einer Strategie, die nicht vom maximalen moralischen geheuchel getrieben ist.

Da bin ich voll bei Dir. Emotionales geheuchel wie sich super benachteiligt zu fühlen und ein Riesendrama ala Hasso Plattner zu machen, wenn man bspw 100 Millionen vererbt und davon 4 Millionen Erbschaftssteuer abtreten muss, während man gleichzeitig Armen nicht mal mehr das Brot zum Frühstück gönnt.


Aktuell wird jede Form von Umverteilung, Steuer etc. nicht von Lösungen getrieben, sondern von Hass & Neid auf wohlhabende Menschen.

Bitte? Wie kommst Du darauf? Und Lösungen wofür? Sehr reiche Menschen bezahlen doch keine Erbschschaftssteuer. Diese wird ja nicht zu unrecht als "Steuer der Dummen" bezeichnet, weil alle ab einem gewissen Vermögen einfach kaum Erbschaftssteuer bezahlen, weil sie sich einfach Beratung leisten um es zu umgehen. Der mit 100 Wohnungen gründet eine "Immobilienfirma", der mit 2 Wohnungen bezahlt fette Erbschaftssteuer. Nicht so fair.


Weitere Milliarden würden an dem aktuellen Zustand nichts ändern.

Dem aktuellen Zustand wovon?


Außer natürlich, wir streben ein Grundeinkommen von ca. 2k Netto/Monat an. Hört sich traumhaft an, würde an der Situation nur auch nichts ändern, eine verschieben der Nulllinie hat Inflation zufolge.

Auch das strebt doch niemand ersthaftes an.


Wie widerlich unsere politische Entwicklung ist, zeigt der Betrag, ab dem der Spitzensteuersatz greift: 58.597 Euro
Der Spitzensteuersatz hat nichts mehr mit Spitze zu tun, sondern dient nur noch zum massiven Schröpfen. Der Spitzensteuersatz orientiert sich nicht mehr an dem Durchschnitt, es wird von der breiten Masse eingetrieben.
1960 - 18x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer
2022 - 1,4x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer

Danke, ein Super Argument für Erbschaftssteuer, ebenso für die Vermögenssteuer. Wir haben in den letzten Jahrzehnten Steuern fast ausschliesslich an Arbeitsinkommen gekoppelt und so die oberen 10 % als exklusiven Klub nahezu geschlossen. Ich sehe es wie Du, dass sollte sich ändern, dementsprechend wäre eine Erbschaftssteuer ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man damit Arbeitseinkommen entlasten kann.


Dass bei dieser Art von Finanzpolitik unser Politiker jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, wundert wenig.
Es wird mit vollen Händen verteilt, für allen nur erdenklichen Dreck.

Ich checke es nicht. Das Gegenteil ist doch der Fall. Der Normalarbeitende muss viel abgeben um die sozial schwachen mitzufinanzieren, die Reichen Erben behalten alles. Selbst die UN hat Deutschland bereits dazu aufgefordert, diese Praxis zu ändern, aber machen wir natürlich nicht. Leider.


Das Schönste an der gesamten Diskussion und zugleich ein Paradox - der tief linke politische Kreis, sieht "mehr Geld" als Lösung aller Problem. Herrlich.

Keine Ahnung wo Du das her hast, es scheint mir aber recht weit von der Realität entfernt zu sein.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

doublepower, Mittwoch, 28.12.2022, 14:04 (vor 1333 Tagen) @ Zico80
bearbeitet von doublepower, Mittwoch, 28.12.2022, 14:20

Was soll mit dem Geld passieren?


Man könnte bspw. einen Teil der Energiewende damit finanzieren, schliesslich sind es ja auch die Reichen, die exorbitant viel CO2 ausstossen. Dementsprechend wäre es nur fair, wenn sie die Lösung des Problems auch exorbitant mitbezahlen. Nur mal so als spontaner Vorschlag.

Was willst du mit mehr Geld? Was willst du finanzieren. Subventionen erhöhen, damit wir die nächste Lebenslüge mit Geld kaufen? Damit wir wieder künstlich einen Markt erschaffen.

Kurz zur Realität: die letzte Ausschreibung der Bundesnetzagentur für Windenergieanlagen war ein Desaster, niemand will mehr Windkraftanlagen bauen, bestehenden Anlagen werden nach der Pflichtzeit zurückgebaut, da die Betriebskosten zu hoch sind.

Ausschreibungsvolumen wurde von 1190 MW auf 604 MW reduziert, es wurden 180 MW gezeichnet.
Bei Solar sieht es ähnlich aus.

Haben wir in Deutschland etwa ein Mangel an finanziellen Möglichkeiten? Wohl kaum.
Wir schwimmen im Geld, wir könnten alles und jeden finanzieren, es fehlt jedoch an Rahmenbedingung, fähigen politischen Entscheidern und einer Strategie, die nicht vom maximalen moralischen geheuchel getrieben ist.


Da bin ich voll bei Dir. Emotionales geheuchel wie sich super benachteiligt zu fühlen und ein Riesendrama ala Hasso Plattner zu machen, wenn man bspw 100 Millionen vererbt und davon 4 Millionen Erbschaftssteuer abtreten muss, während man gleichzeitig Armen nicht mal mehr das Brot zum Frühstück gönnt.

Und mit mehr Geld hätten diese Menschen dann "Brot"? Siehst du, emotionales geheuchelt. Sind jetzt etwa wohlhabende Menschen Schuld an dem Zustand? Oder kann es sein, das der größte Sozialstaat der Welt ein Problem hat?
Konsumgutscheine für Lebensmittel, Veranstaltungen & Co wäre ein adäquates Mittel um dem Problem Abhilfe zu schaffen.

Aktuell wird jede Form von Umverteilung, Steuer etc. nicht von Lösungen getrieben, sondern von Hass & Neid auf wohlhabende Menschen.


Bitte? Wie kommst Du darauf? Und Lösungen wofür? Sehr reiche Menschen bezahlen doch keine Erbschschaftssteuer. Diese wird ja nicht zu unrecht als "Steuer der Dummen" bezeichnet, weil alle ab einem gewissen Vermögen einfach kaum Erbschaftssteuer bezahlen, weil sie sich einfach Beratung leisten um es zu umgehen. Der mit 100 Wohnungen gründet eine "Immobilienfirma", der mit 2 Wohnungen bezahlt fette Erbschaftssteuer. Nicht so fair.

Ob es fair ist, steht erst mal nicht zur Debatte, es geht um die Idee und warum Geld helfen würde.
Wenn wir bei fair anfangen, sollten wir EU abschaffen und Irland, Luxemburg, Niederlande und Co verbannen.
Aber auch das interessiert im Grunde nicht, da es kein Geldmengen Problem ist.

Du zeigst ja selber, du hast keinerlei Idee, wie mehr Geld einen positiven Effekt haben würde. Warum ist es dann also ein so große Problem für Dich? Siehst du überhaupt ein Problem und wenn ja welches Problem ist das? Fehlenden finanzielle Möglichkeiten oder Hass auf Menschen mit zu viel Geld?

Weitere Milliarden würden an dem aktuellen Zustand nichts ändern.


Dem aktuellen Zustand wovon?

Der Zustand, der es aus deiner Wahrnehmung notwendig macht, mehr Geld in die Kassen zu spülen.
Über MIsstände spricht du schließlich nicht, mehr Geld muss es sein, von den bösen reichen!

Außer natürlich, wir streben ein Grundeinkommen von ca. 2k Netto/Monat an. Hört sich traumhaft an, würde an der Situation nur auch nichts ändern, eine verschieben der Nulllinie hat Inflation zufolge.


Auch das strebt doch niemand ersthaftes an.

Nicht? Wie also umverteilen? Wir können auch sagen Bürgergeld auf 2000/Monat erhöhen, wäre das was für dich? Oder zu viel? Der Sprung wäre nicht einmal besonders hoch, bedenkt man, welche Zuschüsse bereits jetzt enthalten sind.

Wie widerlich unsere politische Entwicklung ist, zeigt der Betrag, ab dem der Spitzensteuersatz greift: 58.597 Euro
Der Spitzensteuersatz hat nichts mehr mit Spitze zu tun, sondern dient nur noch zum massiven Schröpfen. Der Spitzensteuersatz orientiert sich nicht mehr an dem Durchschnitt, es wird von der breiten Masse eingetrieben.
1960 - 18x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer
2022 - 1,4x Durchschnittseinkommen = Spitzensteuer


Danke, ein Super Argument für Erbschaftssteuer, ebenso für die Vermögenssteuer. Wir haben in den letzten Jahrzehnten Steuern fast ausschliesslich an Arbeitsinkommen gekoppelt und so die oberen 10 % als exklusiven Klub nahezu geschlossen. Ich sehe es wie Du, dass sollte sich ändern, dementsprechend wäre eine Erbschaftssteuer ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man damit Arbeitseinkommen entlasten kann.

Willst du das wirklich?

Würden wir die Erbschaftsteuer nutzen, um die Arbeitnehmer zu entlasten, wäre die Zustimmung in der Bevölkerung bei 95%.
Du hast aber eine völlig andere Idee, du willst das die armen sich wieder Brot kaufen könnten.

Dass bei dieser Art von Finanzpolitik unser Politiker jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, wundert wenig.
Es wird mit vollen Händen verteilt, für allen nur erdenklichen Dreck.


Ich checke es nicht. Das Gegenteil ist doch der Fall. Der Normalarbeitende muss viel abgeben um die sozial schwachen mitzufinanzieren, die Reichen Erben behalten alles. Selbst die UN hat Deutschland bereits dazu aufgefordert, diese Praxis zu ändern, aber machen wir natürlich nicht. Leider.

Wir haben kein Geldproblem, es wird ganze einfach nur verprasst, da wir zu viel haben.
In allen Teilen, wo wir Problem haben, Bildung (der Rest ist nahezu irrelevant) - hapert es nicht an Geld, sondern an Ideen, Konzepten und Personal.

Was also willst du mit dem Geld von den "reichen" machen? Die UN ist wohl der überfinanziertes Laden der Welt, wir sind gut beraten diese Ratschläge zu ignorieren.

Das Schönste an der gesamten Diskussion und zugleich ein Paradox - der tief linke politische Kreis, sieht "mehr Geld" als Lösung aller Problem. Herrlich.


Keine Ahnung wo Du das her hast, es scheint mir aber recht weit von der Realität entfernt zu sein.

Jede Diskussion beginnt mit den bösen reichen und das diese zu viel Geld hätten, wir dieses Geld nehmen müssen und es umverteilt werden soll.
Wohin, wie, spielt keine Rolle. Wichtig ist das die reichen nicht mehr reich sind.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

doublepower, Mittwoch, 28.12.2022, 13:00 (vor 1333 Tagen) @ doublepower

In erster Linie müsste das Geld besser ausgegeben werden. Die Probleme sieht man doch bei der Beschaffung von Waffen und Munition.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

DomJay, Köln, Mittwoch, 28.12.2022, 13:16 (vor 1333 Tagen) @ Taifun

In erster Linie müsste das Geld besser ausgegeben werden. Die Probleme sieht man doch bei der Beschaffung von Waffen und Munition.

Das Problem ist aber, dass sich der Staat zum Schutz vor Willkür, zur Sicherstellung von Wettbewerb (EU) und der korrekten Verwendung von Steuergeldern Regeln gibt und diese fortschreibt.

Auch die BHO hat ihr Beitragen zu den Problemen der Mittelausgabe des Staates. Schließlich sind wir Bürger auch diejenigen, die am lautesten Schreien wenn was ungerecht oder unmoralisch wirkt. Dann werden Gesetzte und Regelung dagegen gefordert, womit aber generell auch die Flexibilität verloren geht.

Dazu das Problem, dass es zwar neue Leistungen geben kann, aber die Wegnahme Konsequenzen hat. Sie den massiven Schlage des BMWi gegen den Wohnungs- und Häuserbau in 2022. (gut da kamen dann noch weitere sehr negative Effekte hinzu).

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Davja89, Mittwoch, 28.12.2022, 10:31 (vor 1334 Tagen) @ Zico80

Naja wenn XY sich ein Haus erarbeitet hat:

Hat er das Einkommen mit dem er die Raten zahlt versteuert.

Er bezahlt beim Erwerb Grunderwerbsteuer.

Für jede Reparatur zahlt er Mehrwertsteuer fürs Baumaterial und/oder Steuer auf die Handwerkerleistung.

Warum sollte er dann nochmal Steuer bezahlen beim Vererben auf seinen Sohn? Es ist sei Eigentum das er ordnungsgemäß versteuert hat.
Damit kann er im Zweifel tun was er möchte.

Das ist die Lebensleistung von vielen Millionen Bürgern. Die ist dennen nicht in den Schoß gefallen sondern man hat eventuell auf Sachen verzichtet die sich andere gegönnt haben.
Nebenbei trägt die Mittelschicht (die Gruppe die meistens in der Lage sind ein Haus an ihre Kinder zuvererben) sowieso schon den größten Teil der Sozialen Sicherungssysteme.

Versteh mich nicht falsch: Steuern muss es geben. Diese zahle ich auch gerne wenn ich dafür in einem funktionierenden Staat lebe mit einer eingermaßenen Sozialen Gerechtigkeit.
Aber irgendwo ist auch mal das Ende der Fahnenstange erreicht.

Wenn man mit Geld um sich schmeißt aufgrund von x Krisen dann wird man denn Menschen in diesem Land irgendwann leider sagen müssen: "Und dieses oder jenes ist ab jetzt nicht mehr drinnen. Dafür fehlt uns schlicht das Geld. Das ist Schmerzhaft aber gehört zum Leben halt auch mal dazu."

Das sind leider Wahrheiten die in diesem Land niemand hören möchte.
Der Staat ist keine Vollkaskoversicherung die einem gegen jede Unanehmlichkeit des Lebens absichern muss. Es gibt gewisse Mindestandarts auf die wir uns als Gesellschaft geeinigt haben. Alles dadrüber hinaus darf man in guten Zeiten gerne machen. Wenn die Kohle fehlt muss man eben sparen und nicht unbegrenzt an der Einnahmenseite drehen.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 12:48 (vor 1333 Tagen) @ Davja89

Naja wenn XY sich ein Haus erarbeitet hat:

Hat er das Einkommen mit dem er die Raten zahlt versteuert.

Er bezahlt beim Erwerb Grunderwerbsteuer.

Für jede Reparatur zahlt er Mehrwertsteuer fürs Baumaterial und/oder Steuer auf die Handwerkerleistung.

Warum sollte er dann nochmal Steuer bezahlen beim Vererben auf seinen Sohn? Es ist sei Eigentum das er ordnungsgemäß versteuert hat.

Die Steuer bezahlt ja nicht er, sondern sein Sohn (oder Töchter oder irgendwas dazwischen:-) Bis dahin bin ich aber vollkommen bei Dir. Trotzdem ist das Beispiel mE schlecht gewählt: Kein ernstzunehmender politischer Akteur, der die Erbschaftssteuer reformieren möchte, geht es um XY mit Haus. Im Gegenteil: Diese sind aktuell ja drastisch benachteiligt. Es geht immer Betriebsvermögen > 2 Millionen Euro, bei vielen sogar nur um betriebsvermögen über 10 Millionen Euro.

Beispiele: Frau Klatten bekommt im Jahr ca. 1 Milliarde leistungsfrei aus Dividenden von Firmenanteilen, die sie geerbt hat. Quasi steruerfrei. Wenn Sie all dieses Vermögen irgendwann vererbt, warum soll darauf keine Erbschaftssteuer anfallen? Das BVG hat bereits 2015 festegestellt, dass es absolut keinen Grund für die drastische Bevorzugung von Unternehmensvermögen gegenüber Privatvermögen gibt. Vor allem auch, weil man ja flexibele Regelungen einführen könnte, die eine Zahlung über mehrere Jahre erstreckt. Dann muss auch niemand Opa's Firma verkaufen.

Damit kann er im Zweifel tun was er möchte.

Das ist die Lebensleistung von vielen Millionen Bürgern.

Die sie unter anderem erbringen konnten, weil sie das Glück hatten, in einen funktionierenden Staat geboren zu sein.

Die ist dennen nicht in den Schoß gefallen sondern man hat eventuell auf Sachen verzichtet die sich andere gegönnt haben.

Eventuell, genau. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hatte man aber viele Chancen, die andere nicht haben. Grundsätzlich wird übrigens der Eigentanteil an der wirtschatlichen Situation massiv überschätzt, aber das nur am Rande.

Nebenbei trägt die Mittelschicht (die Gruppe die meistens in der Lage sind ein Haus an ihre Kinder zuvererben) sowieso schon den größten Teil der Sozialen Sicherungssysteme.

Auch da bin ich bei Dir. Allerdings ist das doch ein Argument für die Erbschaftssteuer: Würden die LEISTUNGSFREIEN sehr hohen Vererbungen und Schenkungen endlich besteuert, wäre es doch fairer gegenüber den Leistungerbingern, die aktuell die ganze Last der sozialen Sicherungssystem tragen und auch den Hauptteil der Erbschaftssteuer. Unter Umständen könnten diese sogar entlastet werden, je nachdem, wie man die neuen leistungsfreien Steuereinkommen verwenden möchte.


Versteh mich nicht falsch: Steuern muss es geben. Diese zahle ich auch gerne wenn ich dafür in einem funktionierenden Staat lebe mit einer eingermaßenen Sozialen Gerechtigkeit.

Auch da bin ich bei Dir.

Aber irgendwo ist auch mal das Ende der Fahnenstange erreicht.

Wie gesagt, damit könnte man die Belastung von Otto Normalbürger senken und sich wieder weiter vom Ende der Fahnenstange entfernen. Deswegen verstehe ich Deinen Punkt hier nicht.


Wenn man mit Geld um sich schmeißt aufgrund von x Krisen dann wird man denn Menschen in diesem Land irgendwann leider sagen müssen: "Und dieses oder jenes ist ab jetzt nicht mehr drinnen. Dafür fehlt uns schlicht das Geld. Das ist Schmerzhaft aber gehört zum Leben halt auch mal dazu."

Aber an Geld mangelt es doch nicht bei uns. Es ist die Verteilung, an der es hapert. Wenn Fride Springer quasi komplett steuerfrei eine Milliarde an den rechten Hetzpapst Döpfner verschenken kann, ist der Gesellschaft mit Sicherheit nicht geholfen. Und dem kleinen Häuslevererber auch nicht.


Das sind leider Wahrheiten die in diesem Land niemand hören möchte.

Was will niemand hören? Das nicht unendlich Geld da ist? Das weiss doch sowieso jeder. Es sei denn, man druckt es, hilft aber mittelfristig auch nicht.

Der Staat ist keine Vollkaskoversicherung die einem gegen jede Unanehmlichkeit des Lebens absichern muss.

Absolut nicht. Wer sagt denn, dass es so sein soll? Ich kenne niemanden, deswegen hört es sich etwas noch Strohmann Argument an.

Der Staat sollte aber einer funktionierenden Demokratie arbeiten. Und wenn ein Grossteil das Vermögens über Generationen in einigen wenigen Familien bleibt, die damit auch viel Macht einkaufen, während die anderen (z.B. die Menschen mit mittleren und hohen EINKOMMEN, nicht VERMÖGEN) alles bezahlen und die wirklich Reichen ohne je eigene Leistung erbracht zu haben auf der faulen Haut liegen, fett kassieren und versuchen, die Gesellschaft zu spalten wie es aktuell der Fall ist, ist das mMn eher kontraproduktiv.

Es gibt gewisse Mindestandarts auf die wir uns als Gesellschaft geeinigt haben.

Welche meinst Du denn genau?

Alles dadrüber hinaus darf man in guten Zeiten gerne machen. Wenn die Kohle fehlt muss man eben sparen und nicht unbegrenzt an der Einnahmenseite drehen.

Aber die Kohle fehlt ja nicht. Sie sitzt halt bei wenigen und viele davon haben dafür nie Leistung erbracht. Als angeblich liberale Partei müsste die FDP eigentlich für höhere Erbschaftssteuern auf hohen Vermögen sein, die gibt es übrigens selbst in den USA und UK. Auch die übliche Unionsfloskel "Arbeit muss sich lohnen" spricht doch eigentlich ganz klar für eine Erbschafts- und / oder Vermögenssteuer. Auch wenn diese die immer nur auspacken, wenn es darum geht, auf sozial schwachen rumzutreten. Dabei schmeissen wir ja schon viele Arme in den Knast, scheint ihnen aber noch nicht zu reichen.

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Davja89, Mittwoch, 28.12.2022, 19:00 (vor 1333 Tagen) @ Zico80

Ok wenn wir nur vom Oberen 1% Reden haben wir natürlich eine andere Diskussion.
Auch da finde ich aber Erben den falschen Hebel.
Wenn jemand Millionen im Jahr verdient durch Aktien dann muss das entsprechend versteuert werden. Im Zweifel auch stärker als die Steuer auf Arbeit.
Soweit gehe ich das mit.
Leider sieht die Realität so aus das die von dir angesprochenen Gruppen sehr mobil sind und im Zweifel ihr Geld ins Ausland abziehen.

Eine Lösung könnte sein das Steuerecht an die Staatsbürgerschaft zukoppeln. Wer in Schweiz zieht darf das als Deutscher gerne tun. Möchte er weiterhin deutscher Staatbürger sein muss er die Differenz zwischen Schweiz und Deutschland unabhänig vom Wohnort zahlen an den Fiskus.
Ausserdem müsste man da mindestens innerhalb Europas eine gemeinsame Linie finden.

Ich befürchte die "Superreichen" werden ihre Wege finden. Daher finde ich eher Fam. Klatten ein schlecht gewähltes Beispiel.

Der Deutsche Mittelständler muss dagegen eher vorsichtig angepackt werden. Dort ist ein beträchlicher Teil der deutschen Wirtschaftskraft beheimatet und man sollte aufpassen solche Stärken eher zu fördern und nicht zusätzlich zubelasten.

Du hast sicherlich recht das viel Ungerechtigkeit dadrinnen liegt das Arbeit im Regelfall höher besteuert wird als Einkommen durch Vermögen.

Aber eine Sache ist auch klar:

Wir haben in Deutschland ein enormen Haushalt. Irgendwo ist dann auch mal Feierabend. Man muss auch gucken das man an der Ausgabenseite vernünftig haushaltet. Wir gönnen uns ein Staatswesen/Sozialstaat der schon weltweit seines gleichen sucht.
Selbst wenn wir an das Vermögen von Fam. Klatten kommen würden, würde es am Ende auch nicht für alles langen. Weil dann wieder jemand kommen würde mit Ideen was man alles noch finanzieren könnte ...

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markus, Mittwoch, 28.12.2022, 19:10 (vor 1333 Tagen) @ Davja89

Eine Lösung könnte sein das Steuerecht an die Staatsbürgerschaft zukoppeln. Wer in Schweiz zieht darf das als Deutscher gerne tun. Möchte er weiterhin deutscher Staatbürger sein muss er die Differenz zwischen Schweiz und Deutschland unabhänig vom Wohnort zahlen an den Fiskus.

Warum sollte man dann deutscher Staatsbürger bleiben wollen? Welche Vorteile soll das haben, die die finanziellen Nachteile wieder ausgleichen würden?

Das schöne an der Abgeltungssteuer ist genau die pauschale Höhe. Die wird automatisch von den Banken an den Fiskus abgeführt und nicht über die Steuererklärung bei der viele Leute mogeln würden.

Schon jetzt wandern viele Deutsche nach Zypern oder Dubai aus. Da zahlt man die 25%+x gar nicht.

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markus, Mittwoch, 28.12.2022, 18:04 (vor 1333 Tagen) @ Zico80


Beispiele: Frau Klatten bekommt im Jahr ca. 1 Milliarde leistungsfrei aus Dividenden von Firmenanteilen, die sie geerbt hat. Quasi steruerfrei.

1. zahlt auch eine Frau Klatten 25% Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag und vielleicht auch noch Kirchensteuer. Die hat auch nur 1.000 Euro Freibetrag im Jahr.

2. ist BMW ein sehr gut bezahlender Arbeitgeber.

Statt reine Neiddebatten zu führen (oft einfach nur deshalb weil man selbst nichts erben wird), sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob man nicht an seiner eigenen Situation etwas verbessern kann. Bei BMW kann sich jeder Mitarbeiter am Band ein Häuschen leisten. Das Problem in Deutschland sind ganz andere Arbeitgeber, die schlechte Löhne zahlen. Und falls dort jemand dabei ist, der das Elternhaus erben möchte, wird er dort u.U. nicht einziehen können.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 28.12.2022, 18:38 (vor 1333 Tagen) @ markus


Beispiele: Frau Klatten bekommt im Jahr ca. 1 Milliarde leistungsfrei aus Dividenden von Firmenanteilen, die sie geerbt hat. Quasi steruerfrei.


1. zahlt auch eine Frau Klatten 25% Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag und vielleicht auch noch Kirchensteuer. Die hat auch nur 1.000 Euro Freibetrag im Jahr.

2. ist BMW ein sehr gut bezahlender Arbeitgeber.

Statt reine Neiddebatten zu führen (oft einfach nur deshalb weil man selbst nichts erben wird), sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob man nicht an seiner eigenen Situation etwas verbessern kann. Bei BMW kann sich jeder Mitarbeiter am Band ein Häuschen leisten. Das Problem in Deutschland sind ganz andere Arbeitgeber, die schlechte Löhne zahlen. Und falls dort jemand dabei ist, der das Elternhaus erben möchte, wird er dort u.U. nicht einziehen können.

Das wird genau so kommen, schon jetzt ist das eine Herausforderung. Das Haus im Speckgürtel von Hamburg z.B. mit einem Wert von 750k, da sind 350k zu versteuern mit 15%. 52,5k kann nicht jedes Kind so einfach locker machen. Wenn das noch weiter angehoben wird kann der ein oder andere einen Haken dran machen und muss verkaufen bzw. ggf. das Haus beleihen.

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markus, Mittwoch, 28.12.2022, 19:01 (vor 1333 Tagen) @ micha87


Beispiele: Frau Klatten bekommt im Jahr ca. 1 Milliarde leistungsfrei aus Dividenden von Firmenanteilen, die sie geerbt hat. Quasi steruerfrei.


1. zahlt auch eine Frau Klatten 25% Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag und vielleicht auch noch Kirchensteuer. Die hat auch nur 1.000 Euro Freibetrag im Jahr.

2. ist BMW ein sehr gut bezahlender Arbeitgeber.

Statt reine Neiddebatten zu führen (oft einfach nur deshalb weil man selbst nichts erben wird), sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob man nicht an seiner eigenen Situation etwas verbessern kann. Bei BMW kann sich jeder Mitarbeiter am Band ein Häuschen leisten. Das Problem in Deutschland sind ganz andere Arbeitgeber, die schlechte Löhne zahlen. Und falls dort jemand dabei ist, der das Elternhaus erben möchte, wird er dort u.U. nicht einziehen können.


Das wird genau so kommen, schon jetzt ist das eine Herausforderung. Das Haus im Speckgürtel von Hamburg z.B. mit einem Wert von 750k, da sind 350k zu versteuern mit 15%. 52,5k kann nicht jedes Kind so einfach locker machen. Wenn das noch weiter angehoben wird kann der ein oder andere einen Haken dran machen und muss verkaufen bzw. ggf. das Haus beleihen.

Richtig. Deshalb müssen die Freibeträge massiv rauf. Ansonsten werden einkommensschwächere Leute nach und nach aus den Großstädten gedrängt.

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Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 12:59 (vor 1333 Tagen) @ Zico80

Die Kinder von der Klatten müssten BMW verkaufen, da gerade von den Linken regelmäßig 50 Prozent und weit höhere Werte genannt werden.

Wer wird dann BMW wohl besitzen und ausschlachten?

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Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 13:11 (vor 1333 Tagen) @ Taifun

Die Kinder von der Klatten müssten BMW verkaufen, da gerade von den Linken regelmäßig 50 Prozent und weit höhere Werte genannt werden.

Ich vermute, Du sprichst von der Partei "Die Linke"? Keine Ahnung was sie fordern, es ist aber so oder schon lange politisch bedeutungslos (zumindest ausserhalb Thüringens) Deswegen ist das natürlich auch völliger Quatsch, dazu wird es nie kommen. 5 % wären bspw. ein Fortschritt in historischer Grösse, wie er vermultich noch nie da war. Der aktuelle Realsatz liegt im Durchschnitt übrigens bei 2 %. Meistens ist er geringer, je höher der Wert des Vererbten liegt, vor allem, wenn Unternehmensanteile im Spiel sind.

Edit: Ich habe übrigens nix von Erbschaftsseuer auf ihre BMW Anteile geschrieben. Sondern nur auf die Milliardendividende, die sie jedes Jahr bekommt. Wenn sie davon 5 % abdrücken muss, muss BMW wohl kaum verkauft werden, oder?


Wer wird dann BMW wohl besitzen und ausschlachten?

Immer noch Familie Klatten, da es zu unseren Lebenszeiten ein absolut unrealistisches Szenario ist, dass Deutschland 50%+ Erbschaftssteuer einführt. Und demensteprechend auch eine sehr überflüssige Diskussion, mit der ich meine Zeit nicht verschwenden möchte.

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Zico80, Mittwoch, 28.12.2022, 14:01 (vor 1333 Tagen) @ Zico80

Die Milliardendividende wird als Einkommen versteuert. Leider nur mit 25 Prozent, aber immerhin.

Und das Geld wird danach nicht einfach in den Safe gelegt. Die Klatten hat auch Unternehmen gegründet und liegt nicht nur in der Hängematte. Die wird ganz sicher weit mehr arbeiten als ich.

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micha87, bei Berlin, Mittwoch, 28.12.2022, 18:23 (vor 1333 Tagen) @ Taifun

Die Milliardendividende wird als Einkommen versteuert. Leider nur mit 25 Prozent, aber immerhin.

Und das Geld wird danach nicht einfach in den Safe gelegt. Die Klatten hat auch Unternehmen gegründet und liegt nicht nur in der Hängematte. Die wird ganz sicher weit mehr arbeiten als ich.

Woher die Unzufriedenheit über die Versteuerung der Dividende? Die Freigrenze von 1k p.a. überschreiten doch viele Privatanleger eh schon. Hier müsste es ganz andere Freibeträge geben, da die Personen ins Risiko gehen zu investieren und dann davon 25% abgeben p.a. ist nicht gerade grandios.

Bei Immobilientransaktionen ist das mit der Erwerbssteuer doch ähnlich und auch hier grabscht der Staat fleißig rein ohne eine nennenswerte Gegenleistung zu liefern. Hinzu kommt eine Grundsteuer p.a..

Unsere Gesellschaft funktioniert in vielen Bereichen und ein System "ohne Absicherung" wie in den USA ist nichts erstrebenswertes. Es braucht auch diese Steuern, aber Maß & Mitte zu finden ist entscheidend und wenn du Spitzensteuersätze bezahlst obwohl du damit nicht zur Spitze der Gesellschaft gehörst ist es halt sehr seltsam.

Forderungen nach noch mehr Besteuerung kann ich nicht teilen, zumal dann andere Modelle entwickelt werden um die Nachfolge zu regeln. Bei Immobilien haben sich dann häufig Share-Deals angeboten, durch längere Haltefristen und der Erhöhung des Mindestanteils soll dem bereits entgegen gewirkt werden.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

micha87, Mittwoch, 28.12.2022, 21:34 (vor 1333 Tagen) @ micha87

Warum soll ich für Einnahmen aufgrund meiner Arbeit mehr Steuern zahlen als der Aktionär?

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Mittwoch, 28.12.2022, 21:52 (vor 1333 Tagen) @ Taifun

Warum soll ich für Einnahmen aufgrund meiner Arbeit mehr Steuern zahlen als der Aktionär?

Weil das Geld, das du dort investierst, schon einmal versteuert wurde. Du zahlst da ja Nettoeinkommen ein. Und weil du das alleinige Risiko trägst. Dividenden und Kursgewinne sind nicht garantiert. Seit Januar ist der Weltindex z.B. um gut 15% gesunken. Da darf der Steuersatz im Erfolgsfall nicht zu hoch sein. Wenn er zu hoch ist, würden weniger Menschen in Deutschland Geld in Unternehmen investieren. Schon jetzt geht ein bedeutender Teil der Dividenden deutscher Unternehmen ins Ausland. Das ist eigentlich irre. Es ist für den Wohlstand Deutschlands nachteilig, wenn beträchtliche Gewinne aus dem Land rausgehen.

Sicher wäre es fairer, wenn das alles mit in die Einkommensteuer einfließen würde. Aber dann würde es massiven Betrug bei der Steuererklärung geben. Vorteil der pauschalen Steuer ist, dass die Bank das automatisch an den Fiskus überweist.
Und langt der Staat zu sehr zu, gehen Großaktionäre raus aus Deutschland rein in Steuerparadise. Dubai ist mittlerweile ein Ort vieler reicher Deutscher geworden, die es einfach nicht einsehen, beträchtliche Summen an den Staat zu überweisen.

Eigentlich müssten auch die Freibeträge deutlich rauf und es müsste für Arbeitnehmer steuerlich gefördert werden, etwa indem statt in Riester in Aktien und ETF Bruttogehalt eingezahlt werden kann. Gerne zweckgebundenen für die Rente. Stattdessen werden weiterhin Riesterprodukte steuerlich gefördert. Und dann wundern wir uns in zwanzig Jahren, dass die Altersarmut zunimmt.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Mittwoch, 28.12.2022, 23:03 (vor 1333 Tagen) @ markus

Die Gefahr eines Verlustes ist genauso gegeben wie der Verlust des Arbeitsplatz.

Und warum sollten Ausländer dann nicht in Deutschland investieren?

Ja, natürlich wäre es richtig eine Aktienrente zu fördern. Aber deswegen muss eine Klatten nicht 75 Prozent der Dividende kassieren und nur 25 Prozent gehen als Steuer an den Staat. Von meinem Lohn gehen im Schnitt 35 Prozent an den Staat.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Freitag, 30.12.2022, 10:04 (vor 1332 Tagen) @ Taifun

Und warum sollten Ausländer dann nicht in Deutschland investieren?

Ja. Der Anteil wäre aber kleiner, wenn mehr Menschen aus dem Inland sich trauen würden in deutsche Unternehmen zu investieren. Die meisten Dividenden fließen ins Ausland. Das ist Wohlstand, der hier raus geht.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/dax-dividende-ausland-101.html

Ja, natürlich wäre es richtig eine Aktienrente zu fördern. Aber deswegen muss eine Klatten nicht 75 Prozent der Dividende kassieren und nur 25 Prozent gehen als Steuer an den Staat. Von meinem Lohn gehen im Schnitt 35 Prozent an den Staat.

Wie kann das geändert werden, ohne dass sie ihren Wohnsitz in Steuerparadise verlagert? Schon bei 25%+Solidaritätszuschlag wandern viele aus. Sobald du das noch einmal deutlich anhebst, werden weitere reiche Leute rausgehen. Gleichzeitig wird wieder nur der kleine Bürger bestraft, der dann auch einen höheren Prozentsatz zahlen muss, aber nicht die Möglichkeit hat, die Biege zu machen.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

micha87, bei Berlin, Donnerstag, 29.12.2022, 13:07 (vor 1332 Tagen) @ Taifun

Fr. Klatten repräsentiert nicht die Mehrheit der Aktionäre in Deutschland und ab 801 EUR Dividende bezahlt der Rest auch 25%+X an Steuer. Personen gehören nicht noch weiter benachteiligt weil sie Geld haben. Reich geboren zu sein ist nichts was noch weiter sanktioniert gehörtoder etwas verwerfliches ist. Die Leute die durch strengere Regelungen benachteiligt werden sind nicht selten dem Mittelstand angehörig und "Erfolg" zu sanktionieren bringt kein Vorteil für unsere Gesellschaft. Mehr Umverteilung sorgt nicht für Wohlstand, dazu braucht es Ideen und die bereits angesprochene Aktienrente u.a.. Das 9-Euro-Ticket wird als großer Erfolg gefeiert, eine unmittelbare Nachfolgeregelung gab es aber nicht und ob mehr umsteigen werden ist nicht gesichert.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Freitag, 30.12.2022, 09:43 (vor 1332 Tagen) @ micha87

. Mehr Umverteilung sorgt nicht für Wohlstand, dazu braucht es Ideen und die bereits angesprochene Aktienrente u.a..

So ist es. Damit würden dann auch die kleinen Leute von den Renditen der Märkte profitieren und das ohne sich selbst drum kümmern zu müssen.

Aber wirklich gewollt ist das von den Linken und auch von Teilen der SPD nicht. Einerseits Beschwerden die sich, dass das Vermögen ungleich verteilt ist. Wenn es dann aber darum geht, Unternehmensanteile und damit auch die Gewinne allen zur Verfügung zu stellen, dann finden sie auch das wieder verkehrt. Sich einfach nur damit zu begnügen, dass ab und zu der Mindestlohn und der Hartz 4 Satz erhöht wird, ist ein bisschen wenig.

Der demographische Wandel wird leider dazu führen, dass immer mehr Rentner von immer weniger Arbeitern getragen werden müssen. Entweder muss das Rentenniveau runter, oder es muss länger gearbeitet werden. Welche Antwort darauf hat die Politik? Momentan gar keine.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Knorpelohr, Freitag, 30.12.2022, 09:57 (vor 1332 Tagen) @ markus

Der demographische Wandel wird leider dazu führen, dass immer mehr Rentner von immer weniger Arbeitern getragen werden müssen. Entweder muss das Rentenniveau runter, oder es muss länger gearbeitet werden. Welche Antwort darauf hat die Politik? Momentan gar keine.

Oder macht es wie Österreich. Alle Erwerbstätigen (auch Beamte) zahlen ein.Das Rentenniveau liegt dort (nach 45 Beitragsjahren) bei knapp 80%, in Deutschland bei knapp 48%.
Ein Blick zum Nachbarn zeigt,wie es gehen kann......

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Freitag, 30.12.2022, 10:21 (vor 1332 Tagen) @ Knorpelohr

Der demographische Wandel wird leider dazu führen, dass immer mehr Rentner von immer weniger Arbeitern getragen werden müssen. Entweder muss das Rentenniveau runter, oder es muss länger gearbeitet werden. Welche Antwort darauf hat die Politik? Momentan gar keine.


Oder macht es wie Österreich. Alle Erwerbstätigen (auch Beamte) zahlen ein.Das Rentenniveau liegt dort (nach 45 Beitragsjahren) bei knapp 80%, in Deutschland bei knapp 48%.
Ein Blick zum Nachbarn zeigt,wie es gehen kann......

Dagegen würden sich Beamte und Selbstständige wehren.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Knorpelohr, Freitag, 30.12.2022, 12:06 (vor 1331 Tagen) @ markus

Und das soll ein Grund dagegen sein ?

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markus, Freitag, 30.12.2022, 13:08 (vor 1331 Tagen) @ Knorpelohr

Und das soll ein Grund dagegen sein ?

Ja. Beamte und Selbstständige sind auch Wähler, auf die keine der großen Parteien verzichten will.

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Knorpelohr, Freitag, 30.12.2022, 14:06 (vor 1331 Tagen) @ markus

Auch,ja. Aber sicherlich nicht der Großteil der Wählerschaft. Aber will man nun was vernünftiges,gerechtes machen oder weiter rummurksen (Aktienrente usw)?

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Freitag, 30.12.2022, 14:26 (vor 1331 Tagen) @ Knorpelohr

Auch,ja. Aber sicherlich nicht der Großteil der Wählerschaft. Aber will man nun was vernünftiges,gerechtes machen oder weiter rummurksen (Aktienrente usw)?

Eine Bundestagswahl wird aber häufig durch einige Prozentpunkte Abstand entschieden. Das Fass wird schlichtweg niemand von den größeren Parteien aufmachen wollen.

Ich sehe die Aktienrente als was vernünftiges. So lassen sich über Jahrzehnte tatsächliche Erträge generieren und das Einkommen der Rentner wird insgesamt besser. Das andere ist wieder nur eine andere Umverteilung aus einem reinen Umlagesystem, das nur solange funktioniert, wie es genügend Einzahler gibt. Und die werden halt im Verhältnis zu den Rentnern weniger.

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doublepower, Freitag, 30.12.2022, 16:32 (vor 1331 Tagen) @ markus

Hört sich ja fast so an, als ob eine "Aktien" Rente der heilige Gral ist.

Unendliches Wachstum - mehr, mehr, mehr! Was streben wir den pro Jahr an? 2,3,4 %?

Wie soll das mit unseren moralischen Ansprüchen vereinbar sein?
Oder willst du die Aktienrente dann etwa über Konzerne finanzieren, die unser System nach Strich und Faden verarschen?

Das dürfe der Linken Elite, Grünen, FF & Co nicht schmecken, dort wird aktuell das genau Gegenteil propagiert.

Verzicht heißt das Zauberwort.

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markus, Freitag, 30.12.2022, 17:53 (vor 1331 Tagen) @ doublepower

Hört sich ja fast so an, als ob eine "Aktien" Rente der heilige Gral ist.

Unendliches Wachstum - mehr, mehr, mehr! Was streben wir den pro Jahr an? 2,3,4 %?

7% ist der langfristige Durchschnitt. Damit verdoppelt sich das Kapital alle zehn Jahre. Das hat nichts mit Hexerei zu tun. Viele Konzerne machen enorme Gewinne.

Wie soll das mit unseren moralischen Ansprüchen vereinbar sein?
Oder willst du die Aktienrente dann etwa über Konzerne finanzieren, die unser System nach Strich und Faden verarschen?

Die Finanzierung läuft über die Einzahlungen in der Rentenkasse. Ein Teil dürfte dann nicht direkt wieder ausgegeben werden, sondern müsste vom Staat über mehrere Dekaden angelegt werden.

Man kann das natürlich auch sein lassen. Dann werden wir aber in spätestens 20 Jahren ein massives Problem mit Altersarmut haben.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Knorpelohr, Freitag, 30.12.2022, 15:38 (vor 1331 Tagen) @ markus

Eine Bundestagswahl wird aber häufig durch einige Prozentpunkte Abstand entschieden. Das Fass wird schlichtweg niemand von den größeren Parteien aufmachen wollen.


Es gibt sicherlich mehr Wähler,die weder Beamte noch Selbständige sind.....

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Freitag, 30.12.2022, 16:01 (vor 1331 Tagen) @ Knorpelohr

Eine Bundestagswahl wird aber häufig durch einige Prozentpunkte Abstand entschieden. Das Fass wird schlichtweg niemand von den größeren Parteien aufmachen wollen.

Es gibt sicherlich mehr Wähler,die weder Beamte noch Selbständige sind.....

Die sind das jetzige System aber gewohnt und so gut wie niemand beschwert sich aktuell darüber. Du kannst aber sicher sein, dass es einen großen Aufschrei geben würde, wenn du ein paar Millionen Menschen effektiv etwas wegnehmen möchtest.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Knorpelohr, Freitag, 30.12.2022, 16:33 (vor 1331 Tagen) @ markus

Wenn man Hartz4 einführen könnte,sollte fast alles möglich sein ;⁠)
Lass dich ein paar schreien, dafür jubeln umso mehr

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 28.12.2022, 11:33 (vor 1334 Tagen) @ Davja89

Der Sohn hat aber nichts dafür geleistet.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Mob-Jenson, Siegen, Mittwoch, 28.12.2022, 13:28 (vor 1333 Tagen) @ Talentförderer

Der Sohn hat aber nichts dafür geleistet.

Du auch nicht.

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UBB, Mittwoch, 28.12.2022, 12:16 (vor 1333 Tagen) @ Talentförderer

So typisch Deutsch. Wie kann man sich an der Kohle anderer so aufgeilen…ich werde es net kapieren

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Davja89, Mittwoch, 28.12.2022, 11:55 (vor 1333 Tagen) @ Talentförderer

Erstmal stimmt das natürlich in dieser Klarheit nicht. Wenn der Vater immer schwer geackert hat um der Familie etwas aufzubauen kann das durchaus auch etwas für die Kinder bedeuten. Im positiven aber auch im negativen.

Ausserdem wo willst du da die Grenze ziehen:

Wenn jemand Geld hat und seine Kumpels in den Urlaub einläd haben die da auch nix dafür geleistet.
Wenn jemand am Ende seines Lebens sein Haus der Kirche vermacht hat diese dafür auch nix getan.
Wenn jemand am Ende sein Haus dem DRK spendet hat derjenige am der davon profitiert ebenfalls keine Leistung am Haus erbracht.

Ich sehe das ganz Simpel:

Die Leute sollen ordnungsgemäß ihre Steuern zahlen. Dort greift der deutsche Staat nicht zu knapp hin. Alles ok. Was davon übrig bleibt ist der Privatbesitz des Bürgers. Manche fliegen davon 3 x im Urlaub. Andere kaufen Immobilien.
Ob derjenige seine Hütte spendet, an den Sohn vererbt oder im Zweifelsfall abfackelt geht den Staat nix mehr an.

Natürlich kann man drüber sprechen das man eine Obergrenze einzieht wo der Staat wieder etwas abschöpft und nach Unten verteilt. Diese Summe muss dann aber entsprechend sein.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Mittwoch, 28.12.2022, 19:35 (vor 1333 Tagen) @ Davja89

Die Leute sollen ordnungsgemäß ihre Steuern zahlen. Dort greift der deutsche Staat nicht zu knapp hin. Alles ok. Was davon übrig bleibt ist der Privatbesitz des Bürgers. Manche fliegen davon 3 x im Urlaub. Andere kaufen Immobilien.

Sinnvollerweise müsste die Urlaubsreise deutlich stärker besteuert werden. Denn mit der Urlaubsreise geht das ganze Geld ins Ausland. Zudem ist die Reise oft auch umweltschädlich.

Gleichzeitig ist es für den Wohlstand in Deutschland besser, wenn das Geld hier bleibt und die Bürger möglichst in den eigenen vier Wänden leben. Denn dort wo die Miete entfällt entsteht mehr Spielraum für andere schöne Dinge. Der Erwerb und Erhalt einer Immobilie müsste gefördert werden. Gibt es zu viele finanzielle Nachteile, bleiben die Leute eher Mieter.

Es ist ein Unding, dass wir ein Land der Mieter sind und die meisten Menschen so gepolt sind und es als völlig normal ansehen, dass man bis mittags nur für den Vermieter arbeiten geht und das restliche Einkommen zu 100% wieder raushaut. Und sich dann wundert, dass man bis 67 im Hamsterrad gefangen ist, während andere längst in Frührente sind.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

micha87, bei Berlin, Mittwoch, 28.12.2022, 20:36 (vor 1333 Tagen) @ markus

Die Leute sollen ordnungsgemäß ihre Steuern zahlen. Dort greift der deutsche Staat nicht zu knapp hin. Alles ok. Was davon übrig bleibt ist der Privatbesitz des Bürgers. Manche fliegen davon 3 x im Urlaub. Andere kaufen Immobilien.


Sinnvollerweise müsste die Urlaubsreise deutlich stärker besteuert werden. Denn mit der Urlaubsreise geht das ganze Geld ins Ausland. Zudem ist die Reise oft auch umweltschädlich.

Gleichzeitig ist es für den Wohlstand in Deutschland besser, wenn das Geld hier bleibt und die Bürger möglichst in den eigenen vier Wänden leben. Denn dort wo die Miete entfällt entsteht mehr Spielraum für andere schöne Dinge. Der Erwerb und Erhalt einer Immobilie müsste gefördert werden. Gibt es zu viele finanzielle Nachteile, bleiben die Leute eher Mieter.

Es ist ein Unding, dass wir ein Land der Mieter sind und die meisten Menschen so gepolt sind und es als völlig normal ansehen, dass man bis mittags nur für den Vermieter arbeiten geht und das restliche Einkommen zu 100% wieder raushaut. Und sich dann wundert, dass man bis 67 im Hamsterrad gefangen ist, während andere längst in Frührente sind.

Wohneigentum ist kein Grundrecht wie Schulbildung & Co.. Mieten hat auch Vorteile, nicht jeder ist in der Lage eine Immobilie zu verwalten. Wer nicht in der Lage ist Vorzusorgen kann nicht andere dafür verantwortlich machen und Forderungen aufstellen. Ein jeder der gesund ist, ist seines eigenen Glückes Schmied. Klingt hart, aber daran empfinde ich nichts ungerechtes.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

markus, Mittwoch, 28.12.2022, 21:02 (vor 1333 Tagen) @ micha87

Die Leute sollen ordnungsgemäß ihre Steuern zahlen. Dort greift der deutsche Staat nicht zu knapp hin. Alles ok. Was davon übrig bleibt ist der Privatbesitz des Bürgers. Manche fliegen davon 3 x im Urlaub. Andere kaufen Immobilien.


Sinnvollerweise müsste die Urlaubsreise deutlich stärker besteuert werden. Denn mit der Urlaubsreise geht das ganze Geld ins Ausland. Zudem ist die Reise oft auch umweltschädlich.

Gleichzeitig ist es für den Wohlstand in Deutschland besser, wenn das Geld hier bleibt und die Bürger möglichst in den eigenen vier Wänden leben. Denn dort wo die Miete entfällt entsteht mehr Spielraum für andere schöne Dinge. Der Erwerb und Erhalt einer Immobilie müsste gefördert werden. Gibt es zu viele finanzielle Nachteile, bleiben die Leute eher Mieter.

Es ist ein Unding, dass wir ein Land der Mieter sind und die meisten Menschen so gepolt sind und es als völlig normal ansehen, dass man bis mittags nur für den Vermieter arbeiten geht und das restliche Einkommen zu 100% wieder raushaut. Und sich dann wundert, dass man bis 67 im Hamsterrad gefangen ist, während andere längst in Frührente sind.

Wohneigentum ist kein Grundrecht wie Schulbildung & Co.. Mieten hat auch Vorteile, nicht jeder ist in der Lage eine Immobilie zu verwalten. Wer nicht in der Lage ist Vorzusorgen kann nicht andere dafür verantwortlich machen und Forderungen aufstellen. Ein jeder der gesund ist, ist seines eigenen Glückes Schmied. Klingt hart, aber daran empfinde ich nichts ungerechtes.

Wichtig ist, dass das jeder schaffen kann, indem er sich informiert und Chancen nutzt. Heute benötigt man dafür nicht einmal mehr Fachbücher. Das gibt es alles frei zugänglich im Internet.

Bei den heutigen Preisen kann ein Kauf auch nachteilig sein. Entscheidend ist auch das Lebensalter. Mit 25 ist es sinnvoller als mit 50. Mieten und gleichzeitig ETF besparen kann ebenfalls sinnvoll sein. Dafür benötigt man allerdings Disziplin. Der Vorteil beim Kauf einer Immobilie ist der Sparzwang. Da gibt es nicht die Alternative das Geld in den Konsum zu stecken. Gleichzeitig entfällt die Miete.

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Davja89, Mittwoch, 28.12.2022, 12:43 (vor 1333 Tagen) @ Davja89

Es darf halt nicht so sehr besteuert werden, dass Unternehmen verkauft werden müssen. Häuser genauso. Zugreifen werden dann immer Unternehmen, welche mehr Profit machen wollen.

Und es lohnt dann auch nicht mehr lange zu arbeiten, dann wird die Kohle halt verprasst.

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Burgsmüller84, Mittwoch, 28.12.2022, 11:19 (vor 1334 Tagen) @ Davja89

Mittelstand != Millionenvermögen

Es geht um die effektivere Besteuerung großer Erbvermögen. Niemand kann ernsthaft meinen, es wäre gerecht, mehrere Millionen steuerfrei zu erben. Mittelstand ist nur ein vorgeschobenes Scheinargument, dass bereits durch existierende Freibeträge ziemlich haltlos wird. FDP-Klientelpolitik, aber deren typische niedergelassene Ärzte-Wähler wären kaum betroffen.

Die derzeitige Bevorteilung von Stiftungen etc. ist ungerecht.

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Oleoleole, Mittwoch, 28.12.2022, 22:47 (vor 1333 Tagen) @ Burgsmüller84

Über Stiftungen kann man sicher diskutieren (wobei die alle 30 Jahre Erbersatzsteuer zahlen), die normalen Vermögen können aber auch schnell problematisch werden, zB beim Berliner Testament.

Die pauschale Verteuerung von 25% finde ich vollkommen ok. Wenn ich mein bereits versteuertes Geld investiere ist eine erneute Besteuerung schon hart genug. Steuerfreie Dividenden gibt es meines Wissens nicht mehr viele, der steuerfreie Verkauf wurde auch gekippt.

Irgendwann ist auch mal gut.

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Oleoleole, Mittwoch, 28.12.2022, 22:52 (vor 1333 Tagen) @ Oleoleole

Nein. Es ist Einkommen und fertig.

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Oleoleole, Donnerstag, 29.12.2022, 00:54 (vor 1333 Tagen) @ Taifun

Einkommen aus bereits versteuertem Geld. Von daher sind 25 % schon hoch genug.

Es ist Einkommen, was übrigens, sofern man keine Sozialversicherungspflichtige Anstellung hat, voll in die Berechnung der Krankenkasse einfließt.

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Davja89, Mittwoch, 28.12.2022, 11:44 (vor 1334 Tagen) @ Burgsmüller84

Der Vorposter sprach allgemein vom Erben. Da dürfte es deutlich mehr Menschen geben die ne Häusschen vererben als Millionenbeträge.

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LukeHansen, Hamburg, Mittwoch, 28.12.2022, 08:49 (vor 1334 Tagen) @ Mob-Jenson

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.


Zu Recht. Da dürfte der Staat gern deutlich kräftiger zulangen.


Dein Ernst?

Ja das meinen viele leider ernst. Bestimmte Publikationen und Parteien rühren schon länger die Werbetrommeln. Ist eben einer der letzten Fleischtöpfe an denen sich der Staat noch nicht beliebig bedient. Wozu auch noch Eigentum besitzen? Weniger ist mehr!

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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 28.12.2022, 11:37 (vor 1334 Tagen) @ LukeHansen

Es gibt um Millionen oder Milliarden Vermögen.
Große Firmen oder Stiftungen (die oft Reiche gründen wenn sie vererben möchten) wissen übrigens genau wie sie Immobilie hin und herschieben können ohne einem Cent Steuern zu zahlen.

Oder wieso glaubst du geht die Schere immer weiter auseinander, sogar noch stärker während Corona? Weil Millionen-Erben keinen Finger krumm machen müssen und ihr vererbtes Geld sich einfach immer weiter vermehrt, während normale Leute nichtmal Kleckerbeträge sparen können.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

micha87, bei Berlin, Dienstag, 27.12.2022, 22:47 (vor 1334 Tagen) @ Feierabend

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.

Kommt auf den Jahrgang, Milieu etc. an, also habe schon den Eindruck das Thema ist präsent und es wird viel über Geld, Immobilien, Aktien gesprochen.

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Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 27.12.2022, 21:42 (vor 1334 Tagen) @ Feierabend

In Deutschland wird sowieso zu viel über Geld gesprochen. Zumindest in den 80ern war dies so…


Beziehst du das auf den Fussball, oder auf die Gesellschaft allgemein.
Ich habe nämlich eher das Gefühl, dass man in Deutschland möglichst versucht das Thema Geld zu meiden.
Und wenn es doch auf den Tisch kommt, dann muss man sich zum Beispiel für sein Gehalt rechtfertigen, oder für die Ablöse, der fürs Erbe, etc.

Das ist ironisch gemeint.

Kloppo sagte ja, man solle bei Bellingham nicht über Geld reden. Das kann er nun so oder so gemeint haben, interessant sind seine Aussagen zum Thema Ablösesummen über die Zeit gesehen schon.

Ist halt alles eine Frage der Perspektive. Und das meine ich gar nicht mal ironisch.

Ein gewisser Michael R., seinerzeit noch in Diensten des Größten Deutschen Fußballclubs aller Zeiten (und später dann bei einer eher regionalen Sache in der Nähe seiner Heimatstadt beschäftigt) meinte seine Äußerung, in Deutschland würde ohnehin zuviel über Geld gesprochen, im übrigen auch nicht ironisch. Ich habe mir erlaubt, ihn dennoch in einem ironischen Zusammenhang zu zitieren.

Ein wenig ungeschickt hat er sich damals ja schon verhalten, der kleine Bruder vom großen Karl-Heinz. So in aller Öffentlichkeit nicht über Geld sprechen zu wollen, wenn ein Juso oder Junggewerkschafter eine leicht klassenkämpferische Attitüde anschlägt.

Nun ja, Vergangenheit. Würde so heute nicht mehr passieren. Glaube ich. Oder doch? Zumindest würden die Fragenden heute vorher sorgfältig gefiltert und gebrieft werden. Und die passenden Antworten würden vom Teleprompter abgelesen… ;-)

Der Herr R. ist

Will Kane, Mittwoch, 28.12.2022, 11:12 (vor 1334 Tagen) @ Will Kane

damals auch nur wegen des schönen Wetters nach Italien gegangen.

Für Bellingham macht Kloppo eine Ausnahme

Will Kane, Dienstag, 27.12.2022, 16:48 (vor 1334 Tagen) @ Will Kane

https://www.kicker.de/fuer-bellingham-macht-klopp-eine-ausnahme-930799/artikel


Ich denke für 199 Milliönchen lässt der BVB mit sich reden.


Man sollte bei ihm nicht so viel über Geld reden.

Stimmt, soll er doch einfach bezahlen.

Aber wenn er über 100Mio für einen Spieler bezahlen muss ist er ja raus, sagte er mal :)

Vllt holt er sich aber auch ein paar Finanzierungstipps bei seinem Freund dem Bobbele.

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Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 27.12.2022, 22:42 (vor 1334 Tagen) @ Football_not_Soccer

https://www.kicker.de/fuer-bellingham-macht-klopp-eine-ausnahme-930799/artikel


Ich denke für 199 Milliönchen lässt der BVB mit sich reden.


Man sollte bei ihm nicht so viel über Geld reden.

Stimmt, soll er doch einfach bezahlen.

Aber wenn er über 100Mio für einen Spieler bezahlen muss ist er ja raus, sagte er mal :)

Auch Heilige kümmert das, was sie gestern noch zum Besten gegeben haben, heute mitunter eher weniger…

Man kann auch gestern den Boxing Day kritisiert haben und heute Werbung für ihn machen. Geschmeidig sind nicht nur immer die anderen…


Vllt holt er sich aber auch ein paar Finanzierungstipps bei seinem Freund dem Bobbele.

Bobbele hätte sich besser mal an Kloppo in Finanzierungsfragen gewandt. D‘r ischt a Schwob. Der braucht keine Finanzierungstipps. Der kann aber welche geben. Spätestens seit er 40 geworden ist. Seitdem ist er nämlich gescheit.

Bobbele hat den Zeitpunkt verpasst. Ischt halt ko Schwob.

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Garum, Dienstag, 27.12.2022, 11:22 (vor 1335 Tagen) @ Garum

200 Millionen wären auch einfach zuviel. Und dann hat Kloppo einen Schnapper.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 27.12.2022, 14:03 (vor 1334 Tagen) @ Taifun

200 Millionen wären auch einfach zuviel. Und dann hat Kloppo einen Schnapper.

Die Inflation.:-)

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