Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Montag, 14.11.2022, 06:57 (vor 1382 Tagen)
Nach dem 15.Spieltag steht der BVB auf einem gesicherten sechsten Tabellenplatz. Bevor es in den Wüstenstaat geht, Zeit für einen emotionalen Ausbruch, den ihr mir hoffentlich verzeiht.
Positionsspiel Kobel
Didi, Schweiz, Dienstag, 15.11.2022, 11:18 (vor 1380 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Sorry, ich weiss, der Strang ist jetzt nicht sehr passend, aber ich fand grad nichts Besseres:
Aber hat jemand von euch Kobels Posititionsspiel mal beobachtet? Steht er nicht, in Anbetracht dessen, dass unsere Viererkette sehr hoch steht, viel zu nahe am eigenen Kasten? Damit ist ja dann der Raum für gegnerische Steilpässe riesig. Er müsste da doch eher auf Höhe des Sechzehners stehen und so halt hin und wieder mal rausrennen und ein paar Pässe unterbinden.
Unnötig natürlich zu erwähnen, dass er ansonsten eine super Vorrunde gespielt hat.
Positionsspiel Kobel
uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 16.11.2022, 09:35 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Sorry, ich weiss, der Strang ist jetzt nicht sehr passend, aber ich fand grad nichts Besseres:
Aber hat jemand von euch Kobels Posititionsspiel mal beobachtet? Steht er nicht, in Anbetracht dessen, dass unsere Viererkette sehr hoch steht, viel zu nahe am eigenen Kasten? Damit ist ja dann der Raum für gegnerische Steilpässe riesig. Er müsste da doch eher auf Höhe des Sechzehners stehen und so halt hin und wieder mal rausrennen und ein paar Pässe unterbinden.
Unnötig natürlich zu erwähnen, dass er ansonsten eine super Vorrunde gespielt hat.
Also auf der Linie klebt er ja auch nicht. Aber ich habe in der Saison auch schon ein paar Szenen gesehen, wo er situativ und bezogen auf die Positionierung der Kette vor ihm eigentlich zu weit hinten steht. Allerdings finde ich, dass die Abwehrkette eigentlich oft auch zu hoch steht, im Zusammenhang mit dem, was weiter vorne an Nichtdruck gegen den Ball geboten wird. Möglicherweise ist die tiefe Position von Kobel ein weiteres Indiz dafür, dass unsere Spontis die eigentlich vorgesehene Struktur über den Haufen werfen, insbesondere im Mittelfeld.
Positionsspiel Kobel
Flankengott
, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 15:01 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Hab letztens noch zu jemanden gesagt, dass die Kette so hoch steht, dass du eigentlich nen mitspielenden Keeper brauchst um einiges von dem Raum abzudecken.
Verrückter finde ich halt so hoch zu stehen, wenn du keine blitzschnellen IV's hast ;-)
Mindestens ein IV geht ja auch noch oft genug aktiv weitere Meter vor um einen Zweikampf zu führen. Verliert er diesen, stehst du 1:1 hinten. Und verrückt wie unsere Gegner sind, stellen die meistens da sogar noch flinke Spieler hin :-D
Positionsspiel Kobel
Didi, Schweiz, Dienstag, 15.11.2022, 15:05 (vor 1380 Tagen) @ Flankengott
Ich muss aber schon sagen, dass mir das vor allem gegen Gladbach aufgefallen ist und ich da bei einigen Steilpässen den Eindruck hatte, dass sich Kobel den doch greifen muss.
Eine belastbare Bewertung am TV ist ja eh nicht möglich.
Positionsspiel Kobel
Kurt C. Hose, Dienstag, 15.11.2022, 15:04 (vor 1380 Tagen) @ Flankengott
Ich bin mir gar nicht sicher, ob das alles so gewollt ist, dass wir mit den IVs so hoch stehen. Aber machst du das bei unserem Mittelfeld nicht, ist der freie Raum vor den IVs halt riesig. Wenn da Brandt, Malen, Bellingham und Reyna bspw. stehen, musst du ja schon fast zwangsläufig hoch stehen...
Positionsspiel Kobel
Kurt C. Hose, Dienstag, 15.11.2022, 13:57 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Ich finde gar nicht, dass Kobel so fürchterlich tief steht. Meyer beispielsweise steht vielleicht 2-3 Meter weiter vorne, hat aber auch nen ganz anderen Spielstil wie Kobel mit dem Ball am Fuß.
Die Frage ist halt, was der Keeper mit nem abgefangenen Ball so weit vor der Kiste macht. Nur ins aus oder nach vorne kloppen, oder wie z.B. Neuer die Pille mit Fuß, Brust oder Kopf verarbeiten. Wenn du das nicht so beherrscht, ist mir die defensivere Variante deutlich lieber...
Ich würd jetzt nicht unseren besten Mann auch noch schlecht reden -kt-
Floatdownstream, Lünen, Dienstag, 15.11.2022, 13:30 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Ich würd jetzt nicht unseren besten Mann auch noch schlecht reden -kt-
Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 13:48 (vor 1380 Tagen) @ Floatdownstream
Was Didi ja auch gar nicht tut.
Positionsspiel Kobel
Gazelle, Dienstag, 15.11.2022, 12:39 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Interessant Frage.
Kann mich aber eigentlich an gar nicht so viele Situationen erinnern, wo wir durch gegnerische Steilpässe in den Rücken unserer Abwehr in Bedrängnis geraten sind. Steht unsere Abwehr tatsächlich so hoch? (z.B. im Vergleich zu hoch pressenden Topteams wie ManCity, Liverpool oder Bayern) Vielleicht sollte die Frage daher nicht lauten, ob ein höher stehender Kobel uns defensiv durchs Abfangen von Steilpässen stabiler machen würde, sondern ob wir dadurch unsere Abwehr noch höher stellen könnten um dann besser ins (Gegen-)Pressing zu kommen. Könnte mir allerdings vorstellen, dass unser Sprinter Mats etwas gegen eine noch höher stehende Abwehr einzuwenden hätte...
Positionsspiel Kobel
Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 13:18 (vor 1380 Tagen) @ Gazelle
Das ist dann wirklich eine Frage, die man kritisch stellen kann. Wenn sich Hummels (vorerst) als leistungsstabilster Innenverteidiger herauskritisallisiert, muss man dann nicht auch das Spiel dementsprechend anpassen, dass man nicht mehr so hoch steht und damit Hummels größte Schwäche weniger gravierend werden lässt?
Andererseits würde das auch den gewünschten Pressingansatz wieder zunichte machen, weil wir nicht hoch genug pressen können, ohne das große Löcher im Mittelfeld entstehen.
Und hier habe ich das Gefühl, dass wir auf einem Holzweg sind. Einerseits sind wir, was man kaum für möglich gehalten hat, jetzt noch instabiler in der Abwehr geworden, haben auf der anderen Seite aber auch kein Pressingspiel, bei dem der Gegner groß Angst bekommt.
Positionsspiel Kobel
Gazelle, Dienstag, 15.11.2022, 13:48 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Und vielleicht muessen wir dann zu dem gleichen Schluss kommen wie die Bayern, die Hummels verkauft haben und Flick, der ihn nicht für die WM nominiert hat. Nämlich, dass Mats zwar alles besser kann als seine Konkurrenten außer schnell zu laufen und dass man durch die Umstellungen, die man vornehmen muss, um diesem Defizit Rechnung zu tragen, die Statik des Spiels so sehr verändert, dass das Endprodukt eine schlechtere Gesamtleistung ist.
War es nicht auch so, dass Hummels im ersten Spiel (Pokal gegen '60) auf der Bank anfing und dann wegen Süles Verletzung in die Mannschaft kam und sich dann festspielte. Vielleicht sieht Edin das ja grundsätzlich genauso...
Positionsspiel Kobel
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 14:06 (vor 1380 Tagen) @ Gazelle
naja wie gesagt, mit Süle und Schlotterbeck sah das noch schlimmer aus.
Positionsspiel Kobel
Gazelle, Dienstag, 15.11.2022, 14:13 (vor 1380 Tagen) @ Talentförderer
Hummels hat doch (fast) immer gespielt und deswegen haben die anderen beiden kaum zusammen spielen können. Er hat zweimal in der BL gefehlt (bei den Niederlagen gegen Leipzig und Köln) und zweimal in der CL (bei den Siegen gegen Sevilla und Kopenhagen). Um da eine datenbasierte Aussage zu treffen ist die Stichprobe einfach zu klein ;)
Positionsspiel Kobel
Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 14:05 (vor 1380 Tagen) @ Gazelle
Dann müsste man allerdings zwingend in der Winterpause noch einen Innenverteidiger holen, wenn man möglichst nicht auf Hummels setzen möchte. Und dann sollte es auch kein Rohrkrepierer wie Pongracic sein.
Positionsspiel Kobel
Gazelle, Dienstag, 15.11.2022, 14:24 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Um fundiert bewerten zu können, ob Hummels tatsächlich das 'Problem' ist, habe ich einfach nicht genug Ahnung von Fussball.
Ausserdem wäre es für Edin ziemlich gefährlich, Hummels auf die Bank zu setzen. Denn wenn das schief geht, fällt es ihm natürlich sofort tonnenschwer auf die Füsse, den 'besten' Innenverteidiger draußen gelassen zu haben und dann ist vielleicht auch der restliche Kredit, den er noch im Verein hat, schnell aufgebraucht.
Vielleicht wird die Nationalmannschaft ja mit einer überragenden IV-Kombo bestehend aus Süle und Schlotterbeck Weltmeister und dann stellt sich unsere IV im Januar auch quasi von selbst auf.
Positionsspiel Kobel
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 13:38 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Das ist dann wirklich eine Frage, die man kritisch stellen kann. Wenn sich Hummels (vorerst) als leistungsstabilster Innenverteidiger herauskritisallisiert, muss man dann nicht auch das Spiel dementsprechend anpassen, dass man nicht mehr so hoch steht und damit Hummels größte Schwäche weniger gravierend werden lässt?
Andererseits würde das auch den gewünschten Pressingansatz wieder zunichte machen, weil wir nicht hoch genug pressen können, ohne das große Löcher im Mittelfeld entstehen.
Und hier habe ich das Gefühl, dass wir auf einem Holzweg sind. Einerseits sind wir, was man kaum für möglich gehalten hat, jetzt noch instabiler in der Abwehr geworden, haben auf der anderen Seite aber auch kein Pressingspiel, bei dem der Gegner groß Angst bekommt.
Mit Süle und Schlotterbeck in der IV wars ja auch nicht besser, mit denen müsste man das eigentlich höher spielen können vom Tempo her.
Positionsspiel Kobel
Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 11:31 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Sorry, ich weiss, der Strang ist jetzt nicht sehr passend, aber ich fand grad nichts Besseres:
Aber hat jemand von euch Kobels Posititionsspiel mal beobachtet? Steht er nicht, in Anbetracht dessen, dass unsere Viererkette sehr hoch steht, viel zu nahe am eigenen Kasten? Damit ist ja dann der Raum für gegnerische Steilpässe riesig. Er müsste da doch eher auf Höhe des Sechzehners stehen und so halt hin und wieder mal rausrennen und ein paar Pässe unterbinden.
Unnötig natürlich zu erwähnen, dass er ansonsten eine super Vorrunde gespielt hat.
Hmm... Riemann hat da das große Risiko gezeigt. Grundsätzlich bin ich kein wirklicher Freund davon, den Keeper im defensiven Sinne zu einer Art Libero zu machen. Das erfordert auch wirklich viel Gespür dafür, wann er sicher klären kann und wann er sich damit in eine Situation begibt, bei der er entweder überlaufen wird, oder eine rote Karte kassiert.
Positionsspiel Kobel
Didi, Schweiz, Dienstag, 15.11.2022, 11:56 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Aber zwischen Riemann und Kobel gibt es ja enorme Graubereiche.
Und aus meiner Sicht ist das für jede Viererkette ein Problem, wenn du hoch stehst und dann zwischen dem letzten Verteidiger und dem eigenen Keeper fast 40 Meter liegen. Und wenn dann einer der Innenverteidiger mit Hummels noch Speedprobleme hat, ist das doch fast nicht mehr zu verteidigen.
Darum müsste Kobel einfach auf dem Sechzehner stehen und gemäss den mir vorliegenden Bildern steht er halt deutlich tiefer und hat dann auch gar keine Ambitionen, mal was abzufangen.
Positionsspiel Kobel
Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 12:09 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Aber zwischen Riemann und Kobel gibt es ja enorme Graubereiche.
Und aus meiner Sicht ist das für jede Viererkette ein Problem, wenn du hoch stehst und dann zwischen dem letzten Verteidiger und dem eigenen Keeper fast 40 Meter liegen. Und wenn dann einer der Innenverteidiger mit Hummels noch Speedprobleme hat, ist das doch fast nicht mehr zu verteidigen.
Darum müsste Kobel einfach auf dem Sechzehner stehen und gemäss den mir vorliegenden Bildern steht er halt deutlich tiefer und hat dann auch gar keine Ambitionen, mal was abzufangen.
In meiner Wahrnehmung ist es aber so, dass die Bälle eher seltener als lange Pässe in diese Zone gespielt werden, als dass der Gegner mit dem Ball am Fuß in diesen Raum reinläuft. - und dann ist der Torwart immer gravierend im Nachteil.
Positionsspiel Kobel
Gargamel09, Dienstag, 15.11.2022, 12:11 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Aber zwischen Riemann und Kobel gibt es ja enorme Graubereiche.
Und aus meiner Sicht ist das für jede Viererkette ein Problem, wenn du hoch stehst und dann zwischen dem letzten Verteidiger und dem eigenen Keeper fast 40 Meter liegen. Und wenn dann einer der Innenverteidiger mit Hummels noch Speedprobleme hat, ist das doch fast nicht mehr zu verteidigen.
Darum müsste Kobel einfach auf dem Sechzehner stehen und gemäss den mir vorliegenden Bildern steht er halt deutlich tiefer und hat dann auch gar keine Ambitionen, mal was abzufangen.
In meiner Wahrnehmung ist es aber so, dass die Bälle eher seltener als lange Pässe in diese Zone gespielt werden, als dass der Gegner mit dem Ball am Fuß in diesen Raum reinläuft. - und dann ist der Torwart immer gravierend im Nachteil.
this.
Und nur solche kann man als TH ablaufen. Am Freitag hätte er meiner Erinnerung nach keinen einzigen bekommen - und an den Toren, die aus diesen Situationen entstanden sind, nichts machen können.
Positionsspiel Kobel
Ingo, Europa, Dienstag, 15.11.2022, 12:02 (vor 1380 Tagen) @ Didi
Aber zwischen Riemann und Kobel gibt es ja enorme Graubereiche.
Und aus meiner Sicht ist das für jede Viererkette ein Problem, wenn du hoch stehst und dann zwischen dem letzten Verteidiger und dem eigenen Keeper fast 40 Meter liegen. Und wenn dann einer der Innenverteidiger mit Hummels noch Speedprobleme hat, ist das doch fast nicht mehr zu verteidigen.
Darum müsste Kobel einfach auf dem Sechzehner stehen und gemäss den mir vorliegenden Bildern steht er halt deutlich tiefer und hat dann auch gar keine Ambitionen, mal was abzufangen.
Ist das nicht eine mannschaftstaktische Frage, die Kobel mit seinen individuellen Fähigkeiten konterkariert? Wenn er sich unsicher ist, die Mannschaft gleichzeitig zu hoch steht, dann liegt da natürlich ein grundsätzlihes Problem, wenn es zu den geschilderten Situationen kommt. Unter Bosz hatten wir das ganze noch extremer mit den bekannten Folgen.
Die Antwort darauf müsste Terzic finden und entsprechend spielen lassen.
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Nietzsche, Montag, 14.11.2022, 23:32 (vor 1381 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich habe ein paar Antworten auf die gestellten Fragen:
Warum scheitern sämtliche Trainer beim BVB? Es kann doch nicht nur an deren Arbeit liegen. Kaum sind sie entlassen, glänzen sie an anderer Stelle.
Doch, natürlich kann es an deren Arbeit liegen. Wenn ich immer wieder schwache, schlechte oder unpassende Trainer verpflichte, dann ist deren Arbeitsergebnis schlecht. Das ist überhaupt nicht seltsam, sondern einfach folgerichtig.
Und welche Trainer haben woanders geglänzt, nachdem sie hier weg sind? Bosz? Stöger? Favre? Bei Rose läuft es im Moment (!) ganz gut, klar. Aber das scheint nicht die Regel zu sein und es ist noch nicht raus, wie es bei ihm weitergeht. In Gladbach wurde es irgendwann auch schlechter.
Mittelmäßige, schlechte oder unpassende Trainer liefern eben nicht gut ab.
Immer nur den Trainer dafür verantwortlich zu machen, ist auf die Dauer etwas zu einfach.
Ja und nein. Die Trainer sind natürlich verantwortlich, aber die Frage muss natürlich auch lauten, wer stellt die alle ein? Wie ist denn da bitte der Auswahlprozess? Denn außer Klopp und Tuchel war das spätestens seit Thomas Doll (diesen eingeschlossen) ein Trauerspiel.
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Gargamel09, Dienstag, 15.11.2022, 10:10 (vor 1380 Tagen) @ Nietzsche
Immer nur den Trainer dafür verantwortlich zu machen, ist auf die Dauer etwas zu einfach.
Ja und nein. Die Trainer sind natürlich verantwortlich, aber die Frage muss natürlich auch lauten, wer stellt die alle ein? Wie ist denn da bitte der Auswahlprozess? Denn außer Klopp und Tuchel war das spätestens seit Thomas Doll (diesen eingeschlossen) ein Trauerspiel.
Ich weiß bis heute noch nicht, wie Aki von Tuchel plötzlich auf Stöger gekommen ist, der, wenn ihn Köln (und wohl auch Stöger selbst) im Sommer 2017 ziehen gelassen hätte, unser Trainer von Beginn der Saison an geworden wäre.
Dann tauchte der Name Favre auf, den Nizza ebenfalls noch nicht abgeben wolle, am Ende wurde es Bosz.
Das sind 3 unterschiedliche Trainerphilosophien in 1-2 Monaten des Grübelns, wer auf Tuchel folgen sollte.
Da wir ein Konzept haben, schon damals nicht, geht das dann wohl auch weniger um die Philosophie des Trainers selbst, sondern eher darum, wo dieser gerade Erfolg hatte - hatte Stöger in Köln, hatte Favre, den Aki auch zu Zeiten Kloppos mal gelobt hatte, bei Nizza und in Gladbach, hatte Bosz zu dieser Zeit mit Ajax (immerhin die Blauen in der EL weggefiedelt).
Rose war zum Zeitpunkt der Verkündung noch halbwegs erfolgreich mit den Ponys, die Saison zuvor umso mehr, hat uns mit Salzburg gedemütigt und schien aus Akis Sicht einem Kloppo nahezukommen.
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 13:02 (vor 1380 Tagen) @ Gargamel09
Richtig, man nimmt Trainer ins Blickfeld, die erfolgreich bei anderen Vereinen arbeiten. So wie jeder verein das macht.
Nr. 1 Kandidat war damals übrigens Nagelsmann. Dann Favre als sichere Bank. Beide nicht zu bekommen. Bosz wurde es dann wegen sehr attraktivem und frischem Fußball mit Ajax. Stöger kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen. Vielleicht war es der Gedanke an einen kompetenten Übergangangstrainer oder so, keine Ahnung.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 11:46 (vor 1380 Tagen) @ Gargamel09
Immer nur den Trainer dafür verantwortlich zu machen, ist auf die Dauer etwas zu einfach.
Ja und nein. Die Trainer sind natürlich verantwortlich, aber die Frage muss natürlich auch lauten, wer stellt die alle ein? Wie ist denn da bitte der Auswahlprozess? Denn außer Klopp und Tuchel war das spätestens seit Thomas Doll (diesen eingeschlossen) ein Trauerspiel.
Ich weiß bis heute noch nicht, wie Aki von Tuchel plötzlich auf Stöger gekommen ist, der, wenn ihn Köln (und wohl auch Stöger selbst) im Sommer 2017 ziehen gelassen hätte, unser Trainer von Beginn der Saison an geworden wäre.Dann tauchte der Name Favre auf, den Nizza ebenfalls noch nicht abgeben wolle, am Ende wurde es Bosz.
Das sind 3 unterschiedliche Trainerphilosophien in 1-2 Monaten des Grübelns, wer auf Tuchel folgen sollte.
Da wir ein Konzept haben, schon damals nicht, geht das dann wohl auch weniger um die Philosophie des Trainers selbst, sondern eher darum, wo dieser gerade Erfolg hatte - hatte Stöger in Köln, hatte Favre, den Aki auch zu Zeiten Kloppos mal gelobt hatte, bei Nizza und in Gladbach, hatte Bosz zu dieser Zeit mit Ajax (immerhin die Blauen in der EL weggefiedelt).
Rose war zum Zeitpunkt der Verkündung noch halbwegs erfolgreich mit den Ponys, die Saison zuvor umso mehr, hat uns mit Salzburg gedemütigt und schien aus Akis Sicht einem Kloppo nahezukommen.
Mal unabhängig davon, dass die Trainer wenig aufeinander passten, aber Tuchel, Favre und Rose waren im Prinzip schon nachzuvollziehen. Tuchel und Favre haben über Jahre nachgewiesen, dass sie eine Mannschaft nachhaltig auf ein anderes Niveau heben konnten, zumindest waren sie wichtiger Teil einer solchen Geschichte. Rose hast Du erwähnt, nur bei Bosz hat man sich wohl vom Hype leiten lassen.
Von daher habe ich den Eindruck, dass die Idee hinter den Trainern immer war, jemanden zu suchen, der eine Mannschaft dauerhaft verbessert. Leider waren die Trainer alle dazu auf unserem Niveau nicht mehr in der Lage (auch ein TT nicht).
Ciao, herrNick
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pappnase, Montag, 14.11.2022, 21:15 (vor 1381 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich würde ja nach wie vor die These aufstellen, dass nicht die fehlende Identifikation das Grundproblem ist.
Ich vermute, dass diese These auf einer fußballromantisch eingefärbten Sicht auf die BVB-Vergangheit und die stärkere Konkurrenz basiert.
Da sind zum einen ehemalige Spieler - zweifellos mit großen Verdiensten - denen im Nachgang eine starke Identifikation nachgesagt wird. Beispiele sind etwa Dede oder Nuri Sahin, die mit dem BVB ganz besondere Momente erlebt haben und sicherlich auch eine fürs Profidasein recht hohe BVB-Sympathie entwickelt (Dede) bzw. mitgebracht haben (Sahin). Dabei wird dann schnell vergessen, dass diese Jungs dann auch im Laufe der Zeit den Absprung gesucht (Dede -> Roma) und gefunden haben (Sahin -> Real). Und das ließe sich jetzt mit anderen Namen nahtlos ergänzen.
Letztlich war ein längerer Verbleib von Profis dann doch immer mit einer realtiv idealen Angleichung des Spielerniveaus mit dem mittleren BVB-Niveau/Anspruch verbunden.
Zum anderen ist da der Blick auf anderen Klubs, bei denen der Rasen etwas grüner ist als bei uns. Zum Beispiel dieser gewisse Klub aus München. Auch da wird vergessen, dass die große Verbundenheit erhebliche finanzielle Randbedingungen aufweist (Kommentare des Managements zu Schweinsteiger). Auch der "Ultra" aus GE wird seine Zelte in München wegen der Kombination aus Erfolgsaussichten und Gehalt aufgeschlagen haben - aber ganz sicher nicht, weil man ihn dort so herzlich empfangen hat. Weitere Verweise auf andere Beispiele (Kroos mit seinem erzwungenen Glück in Madrid) muss ich nicht länger ausführen.
Wenn ich wählen müsste, welches Schlagwort den größten Mangel bei uns beschreibt, wäre das Motivation. Klar, die Zusammenstellung und das Einstellen eines Kaders ist derartig komplex, dass es durch ein einziges Schlagwort niemals vollstänig beschrieben werden kann.
Aber was lässt einen denn auch gegen einen Zweitligist voll in die Zweikämpfe gehen?
Was benötigt man zu einem laufintensiven Pressig gerade in der Offensive?
Was macht einen offen für die Ideen des Trainers?
Ganz am Anfang doch die Motivation. Das man alleine damit noch nicht die Champions League gewinnt ist soweit klar.
Aus meiner Sicht hatten wir daher nicht zu viele Spieler, die als Talent gekommen und als etablierter Profi gegangen sind. Sondern wir haben/hatten zu wenige davon! Es sind doch schon ganz am Anfang der Erfolgsstory Spieler gewesen wir Bender, Großkreutz, Subotic, Schmelzer und Co., die den Gegner über längere Zeit quasi gefressen haben und den Vorgaben des Trainers bedingungslos gefolgt sind. Natürlich wird ein heutiger/zukünftiger BVB-Trainer im Allgemeinen nicht diesen taktischen Vorsprung herausarbeiten können, wie es damals bei Klopp noch möglich war. Aber am Ende muss ja auch nicht das Double oder das CL-Finale stehen und dank der ehemaligen Erfolge kann man bei den Talenten auch durchaus in einem anderen Regal zulangen als es damals unter Klopp noch möglich war (Dembele, Sancho, Haaland).
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Probleme des BVB auf die Förderung und den Verkauf von Talenten zu schieben, greift aus meiner Sicht viel zu kurz.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Dandee, Ort, Dienstag, 15.11.2022, 07:50 (vor 1381 Tagen) @ pappnase
+1
Seilschaften mit Absturzgefahr
, Montag, 14.11.2022, 20:06 (vor 1381 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Danke für Deine Gedanken. Ein paar Anmerkungen:
- Kontinuität in der sportlichen und administrativen Führung ist gerade im Fußball EXTREM wichtig
- dennoch: Innovation erfordert manchmal neue Köpfe und ja, es könnte beim BVB an der Zeit sein.
- ja, der Trainer ist ein Risiko. Das wurde bereits im Sommer diskutiert und ist richtig. Der Rose-Abgang ist eine fragliche Entscheidung und sollte Rose selbst in den Gesprächen den Exit gewählt haben ein ganz übles Zeichen in Bezug auf die BVB-Führung und die Mannschaft. Wir werden es nie erfahren, aber es sieht eher nach aktivem Exit durch Rose aus.
- der Begriff Seilschaften ist negativ besetzt und erinnert an Karrieristen. Das ist gegenüber der BVB-Führung unfair (was nicht heißt, dass dort keine Änderungen ratsam sind).
- komplette Zustimmung im Themenbereich Kaderplanung und Transfers. Da ist viel schief gegangen, aber es gibt auch großartige Ergebnisse. Gleichwohl: die Tendenz ist klar negativ.
Fazit: Ja, es muss etwas passieren.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
koom, Montag, 14.11.2022, 16:07 (vor 1381 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ein bisserl redet der Artikel etwas drumherum, wer jetzt alles Schuld ist. "Schwarzgelbe Seilschafen" kann ja sehr vieles bedeuten. Ein Großteil des Artikels dreht sich um die Spieler (und die ominöse Wohlfühloase), der letzte Absatz dann aber auch um die JHV und das es da mal ungemütlich werden soll.
Aus meiner Sicht: Ganz oben werden die schlechten Entscheidungen gesteuert. Nicht unbedingt gemacht, aber zumindest so beeinflusst, dass es nach unten hin immer schlechter wird. Terzic ist IMO eine ehrliche Haut. Er ist ein Typ - aber ich glaube, dass er als Trainer fachlich überfordert ist mit der Aufgabe. Aber Watzke pushte ihn in diese Position und will ihn dort zementieren, weil Watzke offenbar das Persönliche und Charakterliche wichtiger ist als das Fachliche.
Ich halte Watzke insgesamt schon für länger für ein Problem, da er sich als Uli Hoeneß des BVB sieht und sich offenbar in Belange einmischt, wo eigentlich nur Trainer und Sportdirektor was sagen sollten. Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt, untergräbt er die Autorität der sportlichen Leitung und fördert Grüppchenbildung.
Zurück zu den Spielern: Die "Wohlfühloase" gibt es nicht. Das sind durch die Bank leistungsbereite Spieler, die aus Klubs kommen, bei denen der Leistungsgedanke Aufstellungskriterium Nummer 1 ist. Anzunehmen, dass die im besten Fußballeralter (und darunter) zum BVB kommen um hier locker ihre Millionen zu kassieren, ist absolut albern.
Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass die Spieler früher oder später resignieren, weil die Mannschaft schlecht aufeinander eingestellt wird. Nicht unbedingt primär weil die Spieler nicht zusammen passen, sondern weil sie im Training nicht zusammengeführt und eingespielt werden. Bestes Beispiel ist der Werdegang von Bellingham, der mehr und mehr aufsteckt und lustloser wird.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
istar, Dienstag, 15.11.2022, 09:54 (vor 1381 Tagen) @ koom
Ein bisserl redet der Artikel etwas drumherum, wer jetzt alles Schuld ist. "Schwarzgelbe Seilschafen" kann ja sehr vieles bedeuten. Ein Großteil des Artikels dreht sich um die Spieler (und die ominöse Wohlfühloase), der letzte Absatz dann aber auch um die JHV und das es da mal ungemütlich werden soll.
Aus meiner Sicht: Ganz oben werden die schlechten Entscheidungen gesteuert. Nicht unbedingt gemacht, aber zumindest so beeinflusst, dass es nach unten hin immer schlechter wird. Terzic ist IMO eine ehrliche Haut. Er ist ein Typ - aber ich glaube, dass er als Trainer fachlich überfordert ist mit der Aufgabe. Aber Watzke pushte ihn in diese Position und will ihn dort zementieren, weil Watzke offenbar das Persönliche und Charakterliche wichtiger ist als das Fachliche.
Ich halte Watzke insgesamt schon für länger für ein Problem, da er sich als Uli Hoeneß des BVB sieht und sich offenbar in Belange einmischt, wo eigentlich nur Trainer und Sportdirektor was sagen sollten. Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt, untergräbt er die Autorität der sportlichen Leitung und fördert Grüppchenbildung.
Zurück zu den Spielern: Die "Wohlfühloase" gibt es nicht. Das sind durch die Bank leistungsbereite Spieler, die aus Klubs kommen, bei denen der Leistungsgedanke Aufstellungskriterium Nummer 1 ist. Anzunehmen, dass die im besten Fußballeralter (und darunter) zum BVB kommen um hier locker ihre Millionen zu kassieren, ist absolut albern.
Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass die Spieler früher oder später resignieren, weil die Mannschaft schlecht aufeinander eingestellt wird. Nicht unbedingt primär weil die Spieler nicht zusammen passen, sondern weil sie im Training nicht zusammengeführt und eingespielt werden. Bestes Beispiel ist der Werdegang von Bellingham, der mehr und mehr aufsteckt und lustloser wird.
Zu Terzic: ich erinner mich noch, wie hier bei sg.de in einem Artikel überschwänglich davon geredet bzw. geschrieben wurde,dass man einen Typen wie Edin wolle, der mit dem Fahrrad zum Training fährt und der Herzblut-Borusse ist ,der normal ist usw.
Da war Rose allerdings schon fix.
Jetzt sind es Seilschaften und/oder Aki ist schuld .
Ja,die Hinrunde in der Liga war nicht überzeugend, besonders die letzte Woche war übel, aber die Arbeit von Edin kloppe ich zum Ende der Saison in die Tonne und nicht noch vor dem Ende der Hinrunde.
Weil ich nämlich genau so einen Trainer ,wie oben beschrieben will.
Zu Sammer: ja,was der für eine Rolle spielt und wie und wen der jetzt genau berät,weiß ich auch nicht genau.
Irgendwie dubios.
Zu Aki: ist an allem schlechten schuld, für was positives kann er auch nix,sonst wäre er damals in Berlin nach dem Pokalfinale nicht ausgepfiffen worden.
Tatsächlich kann ich nicht beurteilen,ob und wie er sich wo (unangemessen) einmischt. Aber bei den Finanzen wird er schon mitreden,da bin ich sicher.
Zur Wohlfühloase: seh ich genauso, die gibt es hier so viel oder so wenig wie woanders auch. Das Problem ist aber,dass durch die ständigen Verletzten auch kein gesunder Konkurrenzkampf entstehen kann.
Und Bellingham macht ein Spiel nach dem anderen,mit neunzehn, wenn einer mal häufiger hätte geschont werden müssen,dann er. Jetzt spielt er auch noch WM,okay.
Ich hoffe auf weniger Verletzte im neuen Jahr und Edin hat bei mir jede Menge Kredit.
Und ich versuche,mir vorzustellen,wir hätten am letzten Spieltag das Spiel gegen die Bayern gehabt und nicht das in Gladbach.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
koom, Dienstag, 15.11.2022, 10:47 (vor 1380 Tagen) @ istar
Zu Terzic: ich erinner mich noch, wie hier bei sg.de in einem Artikel überschwänglich davon geredet bzw. geschrieben wurde,dass man einen Typen wie Edin wolle, der mit dem Fahrrad zum Training fährt und der Herzblut-Borusse ist ,der normal ist usw.
Weil ich nämlich genau so einen Trainer ,wie oben beschrieben will.
Die Sehnsucht nach einem "volksnahen" Trainer (wie Klopp) ist halt immer groß. Man will einen Trainer haben, der einen mitnimmt (weil der das dann auch mit den Spielern vermutlich schafft). Aber die Rolle eines Trainers ist ein bisserl wie die eines Arztes: Es hilft wenig, wenn der nett ist, aber nicht fachkundig genug für das, was ich brauche, wenn ich krank bin.
Ja,die Hinrunde in der Liga war nicht überzeugend, besonders die letzte Woche war übel, aber die Arbeit von Edin kloppe ich zum Ende der Saison in die Tonne und nicht noch vor dem Ende der Hinrunde.
Kann ich verstehen. Wir sind recht sicher beide lange genug Fußballfan um zu wissen, das manche Dinge Zeit brauchen. Aber wenn dem so ist, dann sieht man auf dem Feld auch eine Entwicklung. Wenn der Erfolg ausbleibt, dann werden es mehr und mehr eher Nuancen, warum es nicht klappte mit dem Sieg.
Wenn man sich die Spiele des BVB momentan anschaut, dann wird es konstant schlimmer und fällt beständig mehr auseinander. Halbwegs gut sind die Spiele nur dann, wenn man klarer Aussenseiter ist und somit die Aufgabe vergleichsweise simpel (nicht verlieren, nicht hoch verlieren). Das ist kein gutes Zeugnis für den Trainer.
Und es ist gefährlich, da jetzt einfach weitermachen zu lassen. Der BVB ist ein Finanzkonstrukt, dass vielleicht eine schwache Saison ohne CL verdauen kann, aber danach muss es wieder rollen. Da auf Hoffnung/Nibelungentreue den netten Sportsmann Terzic machen zu lassen - ohne Erfolg - ist ein ziemliches Risiko.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 07:58 (vor 1381 Tagen) @ koom
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
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Ulrich, Dienstag, 15.11.2022, 10:12 (vor 1380 Tagen) @ herrNick
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Mir scheint, wir stochern alle zumindest teilweise im Nebel herum. Da sucht man sich schnell seinen "Lieblings-Verantwortlichen". Watzke, Zorc (auch wenn er mittlerweile in Rente ist), Terzic, diverse Spieler, und natürlich auch Sammer.
Ich weiß auch nicht mehr als andere. Aber meine persönliche These ist, dass es das "Gesamtsystem BVB" ist. Fans mit eingeschlossen. Und ein ganz besonderes Problem ist, dass man noch immer Jürgen Klopp nachtrauert. Jeder und alles wird an Klopp gemessen. Und niemand und nichts reicht auch nur annähernd an Klopp heran. Trotzdem sucht man immer wieder den "neuen Klopp". Zuletzt konnte man das im Zusammenhang mit Edin Terzic beobachten. Endlich wieder eine "echte Identifikationsfigur", ein "echter Borusse" als Trainer. Und jetzt sucht man in Fan-Kreisen bereits den Nachfolger.
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libertador, Dienstag, 15.11.2022, 10:35 (vor 1380 Tagen) @ Ulrich
Ich weiß auch nicht mehr als andere. Aber meine persönliche These ist, dass es das "Gesamtsystem BVB" ist. Fans mit eingeschlossen. Und ein ganz besonderes Problem ist, dass man noch immer Jürgen Klopp nachtrauert. Jeder und alles wird an Klopp gemessen. Und niemand und nichts reicht auch nur annähernd an Klopp heran. Trotzdem sucht man immer wieder den "neuen Klopp". Zuletzt konnte man das im Zusammenhang mit Edin Terzic beobachten. Endlich wieder eine "echte Identifikationsfigur", ein "echter Borusse" als Trainer. Und jetzt sucht man in Fan-Kreisen bereits den Nachfolger.
Ich würde es nicht alleine an der Person Klopp festmachen, sondern auch am Gipfel des Erfolges 2012 und 2013. Es begann ein langsamer Abstieg, auch bereits unter Klopp, bei dem man auf vergangene Erfolge zurückblickt. Mittlerweile sind diese schon 10 Jahre her. Jetzt läuft man immer diesem Erfolg hinterher, den man anscheinend nicht mehr erreichen kann.
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Ulrich, Dienstag, 15.11.2022, 10:48 (vor 1380 Tagen) @ libertador
Ich weiß auch nicht mehr als andere. Aber meine persönliche These ist, dass es das "Gesamtsystem BVB" ist. Fans mit eingeschlossen. Und ein ganz besonderes Problem ist, dass man noch immer Jürgen Klopp nachtrauert. Jeder und alles wird an Klopp gemessen. Und niemand und nichts reicht auch nur annähernd an Klopp heran. Trotzdem sucht man immer wieder den "neuen Klopp". Zuletzt konnte man das im Zusammenhang mit Edin Terzic beobachten. Endlich wieder eine "echte Identifikationsfigur", ein "echter Borusse" als Trainer. Und jetzt sucht man in Fan-Kreisen bereits den Nachfolger.
Ich würde es nicht alleine an der Person Klopp festmachen, sondern auch am Gipfel des Erfolges 2012 und 2013. Es begann ein langsamer Abstieg, auch bereits unter Klopp, bei dem man auf vergangene Erfolge zurückblickt. Mittlerweile sind diese schon 10 Jahre her. Jetzt läuft man immer diesem Erfolg hinterher, den man anscheinend nicht mehr erreichen kann.
Jürgen Klopp trägt hier keine Verantwortung. Das Problem sind diejenigen, die mehr nach hinten als nach vorne schauen und alles und jeden an Klopp messen. Man hat zu sehr nach hinten geblickt, und wenn man nach vorne geblickt hat, dann hat man hat man an ein Remake der Vergangenheit gedacht. Das betrifft teilweise auch Personen im Club.
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libertador, Dienstag, 15.11.2022, 10:54 (vor 1380 Tagen) @ Ulrich
Jürgen Klopp trägt hier keine Verantwortung. Das Problem sind diejenigen, die mehr nach hinten als nach vorne schauen und alles und jeden an Klopp messen. Man hat zu sehr nach hinten geblickt, und wenn man nach vorne geblickt hat, dann hat man hat man an ein Remake der Vergangenheit gedacht. Das betrifft teilweise auch Personen im Club.
Ich würde Jürgen Klopp für die aktuelle Situation auch nicht die Verantwortung geben, außer das er für die großen Erfolge (mit-)verantwortlich war. Die Erfolge von 2012 und 2013 waren nicht zu halten. Das ist vielleicht einen Fehler, den man Jürgen Klopp vorhalten könnte: Er weiter CL-Finals als Ziel formuliert, was vielleicht einfach zu hoch gegriffen war, aber man will als Sportler natürlich zum großen Erfolg zurück. Der Grund für die Probleme ist dann, wie du auch sagst, ein zu starker Blick zurück und keine gelungene neue Orientierung in den Jahren danach.
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Ulrich, Dienstag, 15.11.2022, 11:08 (vor 1380 Tagen) @ libertador
Jürgen Klopp trägt hier keine Verantwortung. Das Problem sind diejenigen, die mehr nach hinten als nach vorne schauen und alles und jeden an Klopp messen. Man hat zu sehr nach hinten geblickt, und wenn man nach vorne geblickt hat, dann hat man hat man an ein Remake der Vergangenheit gedacht. Das betrifft teilweise auch Personen im Club.
Ich würde Jürgen Klopp für die aktuelle Situation auch nicht die Verantwortung geben, außer das er für die großen Erfolge (mit-)verantwortlich war. Die Erfolge von 2012 und 2013 waren nicht zu halten. Das ist vielleicht einen Fehler, den man Jürgen Klopp vorhalten könnte: Er weiter CL-Finals als Ziel formuliert, was vielleicht einfach zu hoch gegriffen war, aber man will als Sportler natürlich zum großen Erfolg zurück. Der Grund für die Probleme ist dann, wie du auch sagst, ein zu starker Blick zurück und keine gelungene neue Orientierung in den Jahren danach.
Noch mal. Nicht Jürgen Klopp ist schuld. Schuld sind diejenigen, die alles und jeden an Jürgen Klopp messen und die überall den "Klopp-Klon" suchen. Der Mann ist einmalig. Als Trainer und als Charakter. Deshalb kann niemand sonst diesen Ansprüchen genügen. Und er selbst wird nicht zum BVB zurück kehren.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 10:26 (vor 1380 Tagen) @ Ulrich
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Mir scheint, wir stochern alle zumindest teilweise im Nebel herum. Da sucht man sich schnell seinen "Lieblings-Verantwortlichen". Watzke, Zorc (auch wenn er mittlerweile in Rente ist), Terzic, diverse Spieler, und natürlich auch Sammer.Ich weiß auch nicht mehr als andere. Aber meine persönliche These ist, dass es das "Gesamtsystem BVB" ist. Fans mit eingeschlossen. Und ein ganz besonderes Problem ist, dass man noch immer Jürgen Klopp nachtrauert. Jeder und alles wird an Klopp gemessen. Und niemand und nichts reicht auch nur annähernd an Klopp heran. Trotzdem sucht man immer wieder den "neuen Klopp". Zuletzt konnte man das im Zusammenhang mit Edin Terzic beobachten. Endlich wieder eine "echte Identifikationsfigur", ein "echter Borusse" als Trainer. Und jetzt sucht man in Fan-Kreisen bereits den Nachfolger.
Komischerweise bekommt man damit sogar mehr, als man mit Klopp hatte.
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Ulrich, Dienstag, 15.11.2022, 10:44 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Ich weiß auch nicht mehr als andere. Aber meine persönliche These ist, dass es das "Gesamtsystem BVB" ist. Fans mit eingeschlossen. Und ein ganz besonderes Problem ist, dass man noch immer Jürgen Klopp nachtrauert. Jeder und alles wird an Klopp gemessen. Und niemand und nichts reicht auch nur annähernd an Klopp heran. Trotzdem sucht man immer wieder den "neuen Klopp". Zuletzt konnte man das im Zusammenhang mit Edin Terzic beobachten. Endlich wieder eine "echte Identifikationsfigur", ein "echter Borusse" als Trainer. Und jetzt sucht man in Fan-Kreisen bereits den Nachfolger.
Komischerweise bekommt man damit sogar mehr, als man mit Klopp hatte.
Die Person Jürgen Klopp ist die eine Sache, die Projektionsfläche Jürgen Klopp die andere.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 10:48 (vor 1380 Tagen) @ Ulrich
Ich weiß auch nicht mehr als andere. Aber meine persönliche These ist, dass es das "Gesamtsystem BVB" ist. Fans mit eingeschlossen. Und ein ganz besonderes Problem ist, dass man noch immer Jürgen Klopp nachtrauert. Jeder und alles wird an Klopp gemessen. Und niemand und nichts reicht auch nur annähernd an Klopp heran. Trotzdem sucht man immer wieder den "neuen Klopp". Zuletzt konnte man das im Zusammenhang mit Edin Terzic beobachten. Endlich wieder eine "echte Identifikationsfigur", ein "echter Borusse" als Trainer. Und jetzt sucht man in Fan-Kreisen bereits den Nachfolger.
Komischerweise bekommt man damit sogar mehr, als man mit Klopp hatte.
Die Person Jürgen Klopp ist die eine Sache, die Projektionsfläche Jürgen Klopp die andere.
Ich meinte das gar nicht böse. Klopp hat sich in seiner Zeit bei uns voll auf den BVB eingelassen. Und ich bin mir sicher, dass er die Energie hier geliebt hat und dieses Energiepotenzial auch braucht. Aber ich glaube, dass er dass er das auch genau so gut beim HSV, oder in Gelsenkirchen gelebt hätte. So wie er es danach in Liverpool gemacht hat. Er ist ein großer Trainer, vielleicht sogar der größte Trainer, den wir je hatten, weil er dem BVB viel, viel mehr als nur sportlichen Erfolg gegeben hat. Trotzdem glaube ich nicht, dass er wirklich ein "Borusse" im engeren Definitonssinn ist.
Terzic dagegen kommt von der Süd und hat natürlich eine besondere Beziehung zum BVB.
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Ulrich, Dienstag, 15.11.2022, 11:16 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Ich meinte das gar nicht böse. Klopp hat sich in seiner Zeit bei uns voll auf den BVB eingelassen. Und ich bin mir sicher, dass er die Energie hier geliebt hat und dieses Energiepotenzial auch braucht. Aber ich glaube, dass er dass er das auch genau so gut beim HSV, oder in Gelsenkirchen gelebt hätte. So wie er es danach in Liverpool gemacht hat. Er ist ein großer Trainer, vielleicht sogar der größte Trainer, den wir je hatten, weil er dem BVB viel, viel mehr als nur sportlichen Erfolg gegeben hat. Trotzdem glaube ich nicht, dass er wirklich ein "Borusse" im engeren Definitonssinn ist.
Es ist mir klar, dass das nicht gegen Klopp gerichtet ist. Das Problem bei uns ist auch nicht er selbst, sondern sein großer Schatten.
Terzic dagegen kommt von der Süd und hat natürlich eine besondere Beziehung zum BVB.
Auch das ist klar. Wobei er deshalb weder automatisch ein besonders guter noch ein schlechter BVB-Trainer ist. Aktuell ist das, was die Mannschaft zeigt, enttäuschend. Aber welchen Anteil er daran hat, das kann ich nicht beurteilen.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 09:48 (vor 1381 Tagen) @ herrNick
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Das ist ein Kern des Problems. Wirklich äussern IN seiner Rolle als Berater macht er ja nicht. Und wenn dann nur halbseidenes Material, dass man zu den Bayern schauen soll, kratzen, beißen, rennen, Mentalität. Ich habe von Sammer noch kein einziges fachlich interessantes Statement/Interview gelesen. Und ich lese wirklich viel.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 10:23 (vor 1380 Tagen) @ koom
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Das ist ein Kern des Problems. Wirklich äussern IN seiner Rolle als Berater macht er ja nicht. Und wenn dann nur halbseidenes Material, dass man zu den Bayern schauen soll, kratzen, beißen, rennen, Mentalität. Ich habe von Sammer noch kein einziges fachlich interessantes Statement/Interview gelesen. Und ich lese wirklich viel.
Dann können wir zumindest schonmal fundiert vermuten, dass die Darstellung nach außen nicht zu seinem Aufgabenbereich gehört. Wäre ich bei einem Berater aber auch davon ausgegangen. Aber warum sollte es ein Kern des Problems sein, dass die Fans nicht die genaue Aufgabenstellung von Sammer kennen?
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 10:49 (vor 1380 Tagen) @ herrNick
Dann können wir zumindest schonmal fundiert vermuten, dass die Darstellung nach außen nicht zu seinem Aufgabenbereich gehört. Wäre ich bei einem Berater aber auch davon ausgegangen. Aber warum sollte es ein Kern des Problems sein, dass die Fans nicht die genaue Aufgabenstellung von Sammer kennen?
Sammer ist "sportlicher Berater". Sportlich läuft es aber seit Jahren eher mässig. Da drängt sich die Frage auf, was Sammer tatsächlich tut, wenn seine Aufgabe im Ergebnis stetig schlechtere Ergebnisse bringt.
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bambam191279, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 10:22 (vor 1380 Tagen) @ koom
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Das ist ein Kern des Problems. Wirklich äussern IN seiner Rolle als Berater macht er ja nicht. Und wenn dann nur halbseidenes Material, dass man zu den Bayern schauen soll, kratzen, beißen, rennen, Mentalität. Ich habe von Sammer noch kein einziges fachlich interessantes Statement/Interview gelesen. Und ich lese wirklich viel.
Grundsätzlich, es kommt dir also nicht in den Sinn, dass Geschäftspartner oder Auftraggeber und Auftragnehmer Stillschweigen in der Öffentlichkeit bewahren was die Inhalte der Zusammenarbeit betrifft?
Ungeachtet dessen, dass man mit der Position des Beraters allgemein kritisch sein kann und darf.
Aber zu erwarten dass ein Unternehmen wie der bvb nach aussen die Tätigkeit seiner Partner beschreibt...
Neeee
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uwelito, Wambel forever, Dienstag, 15.11.2022, 11:06 (vor 1380 Tagen) @ bambam191279
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Das ist ein Kern des Problems. Wirklich äussern IN seiner Rolle als Berater macht er ja nicht. Und wenn dann nur halbseidenes Material, dass man zu den Bayern schauen soll, kratzen, beißen, rennen, Mentalität. Ich habe von Sammer noch kein einziges fachlich interessantes Statement/Interview gelesen. Und ich lese wirklich viel.
Grundsätzlich, es kommt dir also nicht in den Sinn, dass Geschäftspartner oder Auftraggeber und Auftragnehmer Stillschweigen in der Öffentlichkeit bewahren was die Inhalte der Zusammenarbeit betrifft?
Ungeachtet dessen, dass man mit der Position des Beraters allgemein kritisch sein kann und darf.Aber zu erwarten dass ein Unternehmen wie der bvb nach aussen die Tätigkeit seiner Partner beschreibt...
Neeee
Der BVB ist aber auch in Form des ausgegliederten Profifußballs kein ganz normales Unternehmen. Und natürlich wäre es überhaupt nicht nachteilhaft, wenn man den Vereinsmitgliedern ein etwas genaueres Aufgabenprofil Sammers darlegen würde. Vorausgesetzt natürlich, dass es dieses überhaupt gibt. Natürlich sollte man nicht vergessen, dass es zu Zeiten Tuchels mal hieß, Watzke liesse sich von seinem Sohn beraten. Ich halte Sammer nach meinen letzten Eindrücken z.B. bei Amazon Prime übrigens wieder stärker für jemanden, der dem BVB weitaus weniger wirklich loyal verbunden ist, als er selber erzählt.
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bambam191279, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 08:00 (vor 1381 Tagen) @ herrNick
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Der ist für viele wahrscheinlich der heimliche Boss....
Aber ja, auch ich halte Sammer für unnötig.
Dennoch weiß ich grundsätzlich überhaupt nicht was er da tatsächlich berät bzw welchen input er von sich gibt.
Aber diese Beurteilungen hier im forum wer was entscheidet ist zuweilen eh sehr... Ähm interessant....
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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 09:11 (vor 1381 Tagen) @ bambam191279
Für viele Doppelmoralisten hier im
Forum war der der heißeste Kandidat als Nachfolger von Watzke und/oder Zorc vor 2 Jahren.
Die Fähnchen drehen sich schnell. Muss windig sein. Von einem Extrem ins Nächste.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 08:08 (vor 1381 Tagen) @ bambam191279
Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt
Erzähl mal genauer. Hast Du da einen Einblick was von Sammer kommt?
Der ist für viele wahrscheinlich der heimliche Boss....
Aber ja, auch ich halte Sammer für unnötig.
Dennoch weiß ich grundsätzlich überhaupt nicht was er da tatsächlich berät bzw welchen input er von sich gibt.Aber diese Beurteilungen hier im forum wer was entscheidet ist zuweilen eh sehr... Ähm interessant....
Eben. Das kann doch überhaupt niemand beurteilen. Es kennt ja vermutlich niemand hier überhaupt seinen Auftrag, seine Beiträge etc.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 08:14 (vor 1381 Tagen) @ herrNick
Stimme ich ja grundsätzlich zu. Andererseits merkt man aber auch in keinem Bereich eine Verbesserung seitdem er seine Beratertätigkeit aufgenommen hat.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 08:31 (vor 1381 Tagen) @ Sascha
Stimme ich ja grundsätzlich zu. Andererseits merkt man aber auch in keinem Bereich eine Verbesserung seitdem er seine Beratertätigkeit aufgenommen hat.
Und niemand weiß wie es ohne ihn gelaufen wäre. Gehen die besseren oder die schlechteren Dinge auf seinen Einfluss zurück? Oder wären es insgesamt vielleicht weniger gute Ideen / Entscheidungen / Transfers ..., wenn er nicht da wäre? Alles reine Spekulation. Aber ständig fühlen sich Leute berufen seine Arbeit zu beurteilen.
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bobschulz, MS, Dienstag, 15.11.2022, 08:30 (vor 1381 Tagen) @ Sascha
Stimme ich ja grundsätzlich zu. Andererseits merkt man aber auch in keinem Bereich eine Verbesserung seitdem er seine Beratertätigkeit aufgenommen hat.
Der hat hier die gleiche Aufgabe wie dereinst in München und die hatte Klopp doch passsend beschrieben:
"sich jeden Tag freuen, dass er dafür Geld bekommt."
und ich habe nicht das Gefühl, dass hier "trainiert wird, als ob es kein morgen gibt" und ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir ohne ihn einen Punkt weniger hätten.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 08:40 (vor 1381 Tagen) @ bobschulz
bearbeitet von herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 08:44
Stimme ich ja grundsätzlich zu. Andererseits merkt man aber auch in keinem Bereich eine Verbesserung seitdem er seine Beratertätigkeit aufgenommen hat.
Der hat hier die gleiche Aufgabe wie dereinst in München und die hatte Klopp doch passsend beschrieben:
"sich jeden Tag freuen, dass er dafür Geld bekommt."
und ich habe nicht das Gefühl, dass hier "trainiert wird, als ob es kein morgen gibt" und ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir ohne ihn einen Punkt weniger hätten.
Und ich habe das Gefühl, dass wesentliche Entscheidungen im sportlichen Bereich im Zweifel fundierter sind, wenn ich von einem Gegenüber challangen lasse, der eine sehr hohe fachliche Kompetenz hat. Und als Geschäftsführer kann ich den Gesprächen lauschen und entscheiden, was mich überzeugt.
Aber weder Du noch ich haben die leiseste Ahnung.
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bobschulz, MS, Dienstag, 15.11.2022, 08:54 (vor 1381 Tagen) @ herrNick
Stimme ich ja grundsätzlich zu. Andererseits merkt man aber auch in keinem Bereich eine Verbesserung seitdem er seine Beratertätigkeit aufgenommen hat.
Der hat hier die gleiche Aufgabe wie dereinst in München und die hatte Klopp doch passsend beschrieben:
"sich jeden Tag freuen, dass er dafür Geld bekommt."
und ich habe nicht das Gefühl, dass hier "trainiert wird, als ob es kein morgen gibt" und ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir ohne ihn einen Punkt weniger hätten.
Und ich habe das Gefühl, dass wesentliche Entscheidungen im sportlichen Bereich im Zweifel fundierter sind, wenn ich von einem Gegenüber challangen lasse, der eine sehr hohe fachliche Kompetenz hat. Und als Geschäftsführer kann ich den Gesprächen lauschen und entscheiden, was mich überzeugt.
Positiv ausgewirkt hat sich das aber mMn noch nicht.
Seit wann ist MS denn da? Und welchen impact hatte das?
Mir ist der zu sehr immer da und zu sehr nicht bemerkbar. Ja, er sitzt auf der Tribüne, aber was noch? Entscheidet er was oder soll er nur herausfordernde Fragen stellen?
Lösungen vorzuschlagen wäre ja auch schon konstruktiver als "nur" Alles zu hinterfragen.
Und worin zeigt sich seine fachlich hohe Kompetenz? Vor 20 Jahren Meister geworden zu sein hilft ja heute nicht mehr.
Ja, er will im Hintergrund bleiben, aber evtl würde mir als Laien eine konkrete Beschreibung seines Tätigkeitsfeldes helfen ihn nicht als reine "Geldverbrennungsmaschine" zu sehen, überspitzt formuliert.
Und wenn man seinen Anteil an Entwicklungen nicht beurteilen kann- da unbekannt!- wird er halt mit der Gesamtentwicklung zusammen beurteilt, denn er hat diese zumindest nicht verhindert.
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bambam191279, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 09:00 (vor 1381 Tagen) @ bobschulz
Stimme ich ja grundsätzlich zu. Andererseits merkt man aber auch in keinem Bereich eine Verbesserung seitdem er seine Beratertätigkeit aufgenommen hat.
Der hat hier die gleiche Aufgabe wie dereinst in München und die hatte Klopp doch passsend beschrieben:
"sich jeden Tag freuen, dass er dafür Geld bekommt."
und ich habe nicht das Gefühl, dass hier "trainiert wird, als ob es kein morgen gibt" und ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir ohne ihn einen Punkt weniger hätten.
Und ich habe das Gefühl, dass wesentliche Entscheidungen im sportlichen Bereich im Zweifel fundierter sind, wenn ich von einem Gegenüber challangen lasse, der eine sehr hohe fachliche Kompetenz hat. Und als Geschäftsführer kann ich den Gesprächen lauschen und entscheiden, was mich überzeugt.
Positiv ausgewirkt hat sich das aber mMn noch nicht.
Seit wann ist MS denn da? Und welchen impact hatte das?
Mir ist der zu sehr immer da und zu sehr nicht bemerkbar. Ja, er sitzt auf der Tribüne, aber was noch? Entscheidet er was oder soll er nur herausfordernde Fragen stellen?
Lösungen vorzuschlagen wäre ja auch schon konstruktiver als "nur" Alles zu hinterfragen.
Und worin zeigt sich seine fachlich hohe Kompetenz? Vor 20 Jahren Meister geworden zu sein hilft ja heute nicht mehr.
Ja, er will im Hintergrund bleiben, aber evtl würde mir als Laien eine konkrete Beschreibung seines Tätigkeitsfeldes helfen ihn nicht als reine "Geldverbrennungsmaschine" zu sehen, überspitzt formuliert.
Und wenn man seinen Anteil an Entwicklungen nicht beurteilen kann- da unbekannt!- wird er halt mit der Gesamtentwicklung zusammen beurteilt, denn er hat diese zumindest nicht verhindert.
Ich verstehe ja Dein anliegen, aber inwiefern haben wir das Recht zu erwarten dass man uns erklärt, was Person X im Unternehmen für eine Aufgabe hat!?
Und was seinen Input betrifft, wie willst Du das "messen"?
Sagt man, Meunier und Can gehen auf "Seine Kappe"?
Oder evtl. hat er Haaland und Bellingham sehr befürwortet!?
Er wird ja eher kein Scout sein und es würde mich dementsprechend nicht wundern wenn er überhaupt keine "Spielervorschläge" macht, sondern diese kommentiert sobald sie auf dem Tisch liegen.
Dennoch glaube ich auch, dass man sich grundsätzlich diesen Posten sparen kann, wobei ich da aber auch nicht sagen will, ohne Ihn stünden wir besser/schlechter da.
Denn niemand kann sagen was ohne Ihn passiert wäre....
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 10:56 (vor 1380 Tagen) @ bambam191279
Ich verstehe ja Dein anliegen, aber inwiefern haben wir das Recht zu erwarten dass man uns erklärt, was Person X im Unternehmen für eine Aufgabe hat!?
Nachdem mir immer wieder so breit erklärt wird, dass genau sowas ja der Vorteil vom BVB gegenüber RB Leipzig ist: Man kann nachfragen und es sich erklären lassen. Er kostet ja auch Geld. Wäre mal ein Thema für die JHV.
Abgesehen davon ging es mir nicht darum, dass man mir sagt, was und wie Sammer genau macht. Sondern ich frage mich allgemein, was sein Input ist und vermute, dass er nicht gut ist, wenn ich seine Fachkenntnis anhand dessen bemesse, was über ihn bekannt ist (er also selber mitteilt über seine Expertise).
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bobschulz, MS, Dienstag, 15.11.2022, 10:55 (vor 1380 Tagen) @ bambam191279
bearbeitet von bobschulz, Dienstag, 15.11.2022, 10:59
Stimme ich ja grundsätzlich zu. Andererseits merkt man aber auch in keinem Bereich eine Verbesserung seitdem er seine Beratertätigkeit aufgenommen hat.
Der hat hier die gleiche Aufgabe wie dereinst in München und die hatte Klopp doch passsend beschrieben:
"sich jeden Tag freuen, dass er dafür Geld bekommt."
und ich habe nicht das Gefühl, dass hier "trainiert wird, als ob es kein morgen gibt" und ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir ohne ihn einen Punkt weniger hätten.
Und ich habe das Gefühl, dass wesentliche Entscheidungen im sportlichen Bereich im Zweifel fundierter sind, wenn ich von einem Gegenüber challangen lasse, der eine sehr hohe fachliche Kompetenz hat. Und als Geschäftsführer kann ich den Gesprächen lauschen und entscheiden, was mich überzeugt.
Positiv ausgewirkt hat sich das aber mMn noch nicht.
Seit wann ist MS denn da? Und welchen impact hatte das?
Mir ist der zu sehr immer da und zu sehr nicht bemerkbar. Ja, er sitzt auf der Tribüne, aber was noch? Entscheidet er was oder soll er nur herausfordernde Fragen stellen?
Lösungen vorzuschlagen wäre ja auch schon konstruktiver als "nur" Alles zu hinterfragen.
Und worin zeigt sich seine fachlich hohe Kompetenz? Vor 20 Jahren Meister geworden zu sein hilft ja heute nicht mehr.
Ja, er will im Hintergrund bleiben, aber evtl würde mir als Laien eine konkrete Beschreibung seines Tätigkeitsfeldes helfen ihn nicht als reine "Geldverbrennungsmaschine" zu sehen, überspitzt formuliert.
Und wenn man seinen Anteil an Entwicklungen nicht beurteilen kann- da unbekannt!- wird er halt mit der Gesamtentwicklung zusammen beurteilt, denn er hat diese zumindest nicht verhindert.
Ich verstehe ja Dein anliegen, aber inwiefern haben wir das Recht zu erwarten dass man uns erklärt, was Person X im Unternehmen für eine Aufgabe hat!?
Und was seinen Input betrifft, wie willst Du das "messen"?
Sagt man, Meunier und Can gehen auf "Seine Kappe"?
Oder evtl. hat er Haaland und Bellingham sehr befürwortet!?
Er wird ja eher kein Scout sein und es würde mich dementsprechend nicht wundern wenn er überhaupt keine "Spielervorschläge" macht, sondern diese kommentiert sobald sie auf dem Tisch liegen.Dennoch glaube ich auch, dass man sich grundsätzlich diesen Posten sparen kann, wobei ich da aber auch nicht sagen will, ohne Ihn stünden wir besser/schlechter da.
Denn niemand kann sagen was ohne Ihn passiert wäre....
Meine naive Erwartung wäre, dass er dafür zumindest mitverantwortlich wäre, ein Spiel- und daraus folgend ein Trainerkonzept zu erstellen, d.h. dass etwa nicht auf einen Favre ein Rose folgt. Terzic nehme ich da mal raus, da er aufgrund seiner besonderen Beziehung zum Verein evtl etwas außerhalb der normalen Trainerbetrachtung liegen könnte.
Und ein Berater könnte darauf hinwirken, zum eingeführten Spielkonzept/ansatz passende Spieler zu verpflichten, nicht weil sie gerade ein gutes Jahr in NL oder Aut spielen, sondern da sie uns helfen (die letzten beiden Punkte widersprechen sich nicht zwangsläufig, es wäre aber der zweite wichtiger!).
Ich habe kein Recht zu erfahren, was er tut, aber dann kann er sich nicht beschweren, wenn ich sage, er bewirkt nichts (Sichtbares/ Positives) in den Bereichen, die ich als "Beraterbeeinflusst" ansehen würde. Und wenn der BVB der Papst wäre, wäre er dessen Testikel: da, aber nicht gebraucht ;-)
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Talentförderer, Dortmund, Montag, 14.11.2022, 16:27 (vor 1381 Tagen) @ koom
Ich halte Watzke insgesamt schon für länger für ein Problem, da er sich als Uli Hoeneß des BVB sieht und sich offenbar in Belange einmischt, wo eigentlich nur Trainer und Sportdirektor was sagen sollten. Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt, untergräbt er die Autorität der sportlichen Leitung und fördert Grüppchenbildung.
Lese ich immer wieder.
Watzke ist der Vorstandsvorsitzende des Vereins. Sein Jobprofil sagt laut Organigramm folgendes: Corporate Strategy, Corporate Communications, Sports, Communications, Human Ressources
Er selbst äußert sich als Vorsitzender des Vorstands desöfteren auch in seiner Rolle als sportlicher Verantwortlicher. Zu Personalien (Spieler etc.) sagt er grundsätzlich wenig, mit Verweis auf Sportdirektor/Trainer. So wie es sein soll.
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koom, Montag, 14.11.2022, 16:41 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Ich halte Watzke insgesamt schon für länger für ein Problem, da er sich als Uli Hoeneß des BVB sieht und sich offenbar in Belange einmischt, wo eigentlich nur Trainer und Sportdirektor was sagen sollten. Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt, untergräbt er die Autorität der sportlichen Leitung und fördert Grüppchenbildung.
Lese ich immer wieder.
Es ändert an meiner Aussage dann primär allerdings, dass er zwar (teil)verantwortlich ist, aber dafür fachlich ebenso offenkundig nicht geeignet ist. Und damit potentiell fachkundigeren Leuten die Arbeit erschwert.
Er selbst äußert sich als Vorsitzender des Vorstands desöfteren auch in seiner Rolle als sportlicher Verantwortlicher. Zu Personalien (Spieler etc.) sagt er grundsätzlich wenig, mit Verweis auf Sportdirektor/Trainer. So wie es sein soll.
Zumindest nach außen. Ob und wieviel er sich intern in Belange einmischt, ist da natürlich eine andere Frage. Nichtsdestotrotz: der BVB "underperformed". Ganz unabhängig von den Bayern, macht man einfach zu wenig aus dem eigenen Potential. Und das nicht erst in dieser Saison, sondern auch schon vorher. Nur, weil man ansonsten halt "Platz 2" einfährt, ist das nicht leistungsgerecht dem Potential gegenüber. Diese Saison ist das Mißverhältnis ganz besonders eklatant.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Sascha, Dortmund, Montag, 14.11.2022, 20:22 (vor 1381 Tagen) @ koom
Ich halte Watzke insgesamt schon für länger für ein Problem, da er sich als Uli Hoeneß des BVB sieht und sich offenbar in Belange einmischt, wo eigentlich nur Trainer und Sportdirektor was sagen sollten. Angetrieben von seinem "Berater" Sammer, von dem inhaltlich im Grunde auch nichts Verwertbares kommt, untergräbt er die Autorität der sportlichen Leitung und fördert Grüppchenbildung.
Lese ich immer wieder.
Es ändert an meiner Aussage dann primär allerdings, dass er zwar (teil)verantwortlich ist, aber dafür fachlich ebenso offenkundig nicht geeignet ist. Und damit potentiell fachkundigeren Leuten die Arbeit erschwert.
Woher kommt eigentlich die Gewissheit? Ich glaube kaum, dass man permanent u.a. mit Trainern wie Klopp im Austausch sein kann, ohne nicht tiefere Erkenntnisse zu erlangen. Er muss kein absoluter Taktiknerd sein, aber er wird die meisten von uns ziemlich in die Tasche stecken.
Ein Christian Heidel war in Mainz sehr erfolgreich, obwohl er fachfremd war. Ein Uli Hoeneß dagegen kam vom Fußball und hat aus dem FCB eine Fußball-AG mit mehreren hundert Millionen Dollar gemacht.
Komischerweise traut man jedem "Fußlümmler" zu, mit hohen Millionenbeträgen zu jonglieren, aber keinem aus dem Wirtschaftsleben, etwas über Fußballsysteme, Taktik und Teamführung zu lernen.
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Alones, Dienstag, 15.11.2022, 09:06 (vor 1381 Tagen) @ Sascha
Gegenfrage an dich: Was genau hast du in den letzten mittlerweile fast 20 Jahren unter Watzke jemals von ihm gehört, gesehen oder gelesen, was auf ein tiefergreifendes Fußballverständnis hindeuten würde? Alleine schon durch seine dauerhafte Medienpräsenz muss er doch wenigstens mal versehentlich etwas gesagt haben, bei dem man sich denkt "Wow, da kennt sich aber einer aus". Wir reden hier über die Person, die so geniale Trainerverpflichtungen wie Thomas Doll zu verantworten hat. Selbst Klopp wäre beinahe Thomas von Heesen gewesen.
Ansonsten ist der Ansatz doch schon völlig Banane. Laut Umsatz sind wir immer noch die Nummer 2 in Deutschland. Sollte es da nicht auch der Anspruch sein, wenigstens den zweitgrößten Fußballsachverstand als Verantwortlichen für den sportlichen Bereich zu haben? Und dass das offensichtlich nicht der Fall ist, kann man doch jede Woche auf dem Platz bestaunen.
So unsympathisch man ihn auch finden mag, aber im Grunde bräuchte es jemanden wie Rangnick. Dass er einen funktionierenden Unterbau aufbauen kann, hat er jetzt schon mehrfach bewiesen. Ebenso kann er zur Not als Trainer einspringen. Das ist Fußballsachverstand. Dasselbe gilt für jemanden wie Streich. Mal bisschen bei Klopp über die Schulter geschaut und selbst auf Amateurniveau gegen einen Ball getreten zu haben, reicht da einfach nicht.
Trotzdem ist Watzke an allen Transferaktivitäten beteiligt. Auf seine Whatsapp-Gruppe war er doch immer stolz. Doch was genau qualifiziert ihn, hier überhaupt mitreden zu dürfen? Nichts. Seine Rolle sollte ausschließlich darin bestehen, das Budget für den Profikader festzulegen und einen Transfer final abzusegnen. Normalerweise müsste er als CEO auch mit mehr als genug anderen Dingen beschäftigt sein, als sportlich den Kader immer weiter runterzuwirtschaften. Dann wären ihm vllt. auch noch ein paar andere Dinge aufgefallen, die falsch laufen...
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 09:26 (vor 1381 Tagen) @ Alones
Gegenfrage an dich: Was genau hast du in den letzten mittlerweile fast 20 Jahren unter Watzke jemals von ihm gehört, gesehen oder gelesen, was auf ein tiefergreifendes Fußballverständnis hindeuten würde? Alleine schon durch seine dauerhafte Medienpräsenz muss er doch wenigstens mal versehentlich etwas gesagt haben, bei dem man sich denkt "Wow, da kennt sich aber einer aus". Wir reden hier über die Person, die so geniale Trainerverpflichtungen wie Thomas Doll zu verantworten hat. Selbst Klopp wäre beinahe Thomas von Heesen gewesen.
Gegenfrage: Glaubst du, dass Klopp sieben Jahre hier geblieben wäre und alle Entscheidungen mit Watzke und Zorc getroffen hätte, wenn er das Gefühl gehabt hätte, dass die Person, die hauptverantwortlich mit entscheidet, vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat?
Generell fällt mir zu den allerwenigsten Trainern und Sportdirektoren ein, dass dort öffentlich etwas gesagt wurde, was wirkliches Fachwissen aufzeigt. Nach diesem Kriterium laufen in der Bundesliga zu 80 % ahnungslose Flachpfeifen und Sprechblasengeneratoren auf.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 09:53 (vor 1381 Tagen) @ Sascha
Gegenfrage: Glaubst du, dass Klopp sieben Jahre hier geblieben wäre und alle Entscheidungen mit Watzke und Zorc getroffen hätte, wenn er das Gefühl gehabt hätte, dass die Person, die hauptverantwortlich mit entscheidet, vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat?
Wenn er selbige Personen problemlos um seinen Finger wickelt: Ja. Fachkräfte hat er ansonsten ja reichlich nebenher organisiert, die ihm zuarbeiten. Das Scouting beim BVB ist praktisch von Klopp erst so wirklich entwickelt worden auf einem neuen Niveau.
Generell fällt mir zu den allerwenigsten Trainern und Sportdirektoren ein, dass dort öffentlich etwas gesagt wurde, was wirkliches Fachwissen aufzeigt. Nach diesem Kriterium laufen in der Bundesliga zu 80 % ahnungslose Flachpfeifen und Sprechblasengeneratoren auf.
Nachdem die Bundesliga immer weiter in der Relevanz abdriftet: Ob es 80% sind, kann ich nicht sagen. Aber das die Liga fachlich nicht sonderlich gut ist im Schnitt, erscheint durchaus offensichtlich.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 10:28 (vor 1380 Tagen) @ koom
Gegenfrage: Glaubst du, dass Klopp sieben Jahre hier geblieben wäre und alle Entscheidungen mit Watzke und Zorc getroffen hätte, wenn er das Gefühl gehabt hätte, dass die Person, die hauptverantwortlich mit entscheidet, vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat?
Wenn er selbige Personen problemlos um seinen Finger wickelt: Ja. Fachkräfte hat er ansonsten ja reichlich nebenher organisiert, die ihm zuarbeiten. Das Scouting beim BVB ist praktisch von Klopp erst so wirklich entwickelt worden auf einem neuen Niveau.
Generell fällt mir zu den allerwenigsten Trainern und Sportdirektoren ein, dass dort öffentlich etwas gesagt wurde, was wirkliches Fachwissen aufzeigt. Nach diesem Kriterium laufen in der Bundesliga zu 80 % ahnungslose Flachpfeifen und Sprechblasengeneratoren auf.
Nachdem die Bundesliga immer weiter in der Relevanz abdriftet: Ob es 80% sind, kann ich nicht sagen. Aber das die Liga fachlich nicht sonderlich gut ist im Schnitt, erscheint durchaus offensichtlich.
"Immer weiter in der Relevanz abdriftet"
In der 5 Jahreswertung kann ich das nicht so wirklich erkennen. Dort ist die BL Dritter. In England ist einfach viel, viel mehr Geld da. In Spanien in der Spitze wohl auch. Daher sind die Ligen vor der BL.
Die Attraktivität ist sicherlich ein großes Problem, dadurch dass der Meisterschaftskampf keine mehr ist. Aber das würde ich auch eher auf die ungleichen finanziellen Voraussetzungen schieben als darauf, dass die Trainer und Sportdirektoren (im Vergleich zu anderen Ländern) so schlecht sind.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 09:59 (vor 1381 Tagen) @ koom
Gegenfrage: Glaubst du, dass Klopp sieben Jahre hier geblieben wäre und alle Entscheidungen mit Watzke und Zorc getroffen hätte, wenn er das Gefühl gehabt hätte, dass die Person, die hauptverantwortlich mit entscheidet, vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat?
Wenn er selbige Personen problemlos um seinen Finger wickelt: Ja. Fachkräfte hat er ansonsten ja reichlich nebenher organisiert, die ihm zuarbeiten. Das Scouting beim BVB ist praktisch von Klopp erst so wirklich entwickelt worden auf einem neuen Niveau.
Generell fällt mir zu den allerwenigsten Trainern und Sportdirektoren ein, dass dort öffentlich etwas gesagt wurde, was wirkliches Fachwissen aufzeigt. Nach diesem Kriterium laufen in der Bundesliga zu 80 % ahnungslose Flachpfeifen und Sprechblasengeneratoren auf.
Nachdem die Bundesliga immer weiter in der Relevanz abdriftet: Ob es 80% sind, kann ich nicht sagen. Aber das die Liga fachlich nicht sonderlich gut ist im Schnitt, erscheint durchaus offensichtlich.
Dann sind die Bayern auf allen Ebenen fachlich enteilt? Frankfurt hat fachlich da einen gigantischen Sprung innerhalb von drei Jahren gemacht?
Die fachliche Qualifikation der einzelnen Personen daran zu bemessen, was sie einem Interviewpartner auf dessen seichte Fragen ins Mikrofon reden, ist doch hanebüchen.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 11:02 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Dann sind die Bayern auf allen Ebenen fachlich enteilt? Frankfurt hat fachlich da einen gigantischen Sprung innerhalb von drei Jahren gemacht?
Zu den Bayern: Die haben immer noch eine gute Grundlage, von der sie zehren. Und Nagelsmann ist auch nicht schlecht und ebenfalls ein interessanter Detailarbeiter (der gerade auch etwas an Pragmatismus zulegt). Und ja, fachlich waren die Bayern sehr lange sehr weit vorne. Das kann man auch Hoeneß durchaus nachsagen, der als Fußballer auch sehr viel mehr gemacht hat, als seine Anlagen vielleicht hergegeben hatten. Das er auch geschäftlich hoch erfolgreich ist, lässt auf einen Mix schließen, der sehr ganzheitlich ist. Unabhängig davon, dass er ein arrogantes Arschloch ist.
Die fachliche Qualifikation der einzelnen Personen daran zu bemessen, was sie einem Interviewpartner auf dessen seichte Fragen ins Mikrofon reden, ist doch hanebüchen.
Wenn du das meinst, dann sei dir das unbelassen. Ein guter Lehrer - und Fußballtrainer sind auch und vor allem Lehrer - kann selten aus seiner Haut und wird es durchblicken lassen, dass er jemanden was beibringen will. Sei es einem Spieler, Interviewpartner oder einem Fan im Gespräch. Das ist einfach das Naturell der Sache.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 11:07 (vor 1380 Tagen) @ koom
Ich habe Klopp zwei Mal in einem Gespräch im kleinen Kreis erlebt. Dort wurde fast ausschließlich über Fußball gesprochen, ohne dass Klopp dort den Fußballlehrer raushängen ließ und uns das Wesen des Spiels und seine Feinheiten erklären wollte.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 11:18 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Ich habe Klopp zwei Mal in einem Gespräch im kleinen Kreis erlebt. Dort wurde fast ausschließlich über Fußball gesprochen, ohne dass Klopp dort den Fußballlehrer raushängen ließ und uns das Wesen des Spiels und seine Feinheiten erklären wollte.
Du kommst mir mit Detailbeispielen, wo ich die Gesamtheit seiner Aussagen eher meine. Auch eine kaputte Uhr geht zweimal richtig am Tag, ändert aber nichts, dass sie kaputt ist. Klopp hat sich extrem oft schon darüber geäussert, wie er Fußball begreift. Das er das nicht oberlehrerhaft bei JEDER Gelegenheit macht, ist doch logisch.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 11:35 (vor 1380 Tagen) @ koom
Ein guter Lehrer - und Fußballtrainer sind auch und vor allem Lehrer - kann selten aus seiner Haut und wird es durchblicken lassen, dass er jemanden was beibringen will. Sei es einem Spieler, Interviewpartner oder einem Fan im Gespräch. Das ist einfach das Naturell der Sache.
Das war deine Aussage. Dann gib mal Gegenbeispiele, wann ein Trainer sich so äußert, wenn es nicht explizit um ein "Fachgespräch" in Sachen Taktik handelt.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 11:42 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Du findest auf Youtube reichlich Beispiele von Klopp, Tuchel und Guardiola, wo sie über Taktik und Training referieren. Dabei auch themenfremd, was sie aber in ihre Arbeit einfließen lassen (Denkmodelle bspw.). Von Klopp allein gibt es ja die ganze WM-Experten-Session, wo er im ZDF genau sowas fantastisch vorführte.
Andersrum: Gibt es etwas, wo sich Terzic, Sammer oder Watzke mal fachkundig in diesen Sachen geäussert haben?
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 11:52 (vor 1380 Tagen) @ koom
Du findest auf Youtube reichlich Beispiele von Klopp, Tuchel und Guardiola, wo sie über Taktik und Training referieren. Dabei auch themenfremd, was sie aber in ihre Arbeit einfließen lassen (Denkmodelle bspw.). Von Klopp allein gibt es ja die ganze WM-Experten-Session, wo er im ZDF genau sowas fantastisch vorführte.
Ja, dabei geht es aber genau um das Thema und sie werden genau darauf angesprochen.
Andersrum: Gibt es etwas, wo sich Terzic, Sammer oder Watzke mal fachkundig in diesen Sachen geäussert haben?
Es war deine Aussage, dass die Fachleute anderen Leuten gegenüber ihr Fachwissen immer erklären und im Umkehrschluss, dass dieses Fachwissen nicht vorhanden ist, wenn sie es nicht tun. Ich zweifel es bei Terzic (auch Co-Trainer bei West-Ham United), Sammer (Spieler, Trainer und TV-Kommentator (wo er genau das gleiche wie Klopp gemacht hat) und Watzke nach als der Zeit im Business ja gar nicht an.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 12:06 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Es war deine Aussage, dass die Fachleute anderen Leuten gegenüber ihr Fachwissen immer erklären und im Umkehrschluss, dass dieses Fachwissen nicht vorhanden ist, wenn sie es nicht tun. Ich zweifel es bei Terzic (auch Co-Trainer bei West-Ham United), Sammer (Spieler, Trainer und TV-Kommentator (wo er genau das gleiche wie Klopp gemacht hat) und Watzke nach als der Zeit im Business ja gar nicht an.
Ok, nochmal: Von Toptrainern höre ich solche Sachen. Von den genannten Namen habe ich bis heute noch keine tiefgründige Auseinandersetzungen mit Taktik, Trainingsweise gehört, die über "Motivation" hinausgeht. Das ist der Punkt.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 12:19 (vor 1380 Tagen) @ koom
Es war deine Aussage, dass die Fachleute anderen Leuten gegenüber ihr Fachwissen immer erklären und im Umkehrschluss, dass dieses Fachwissen nicht vorhanden ist, wenn sie es nicht tun. Ich zweifel es bei Terzic (auch Co-Trainer bei West-Ham United), Sammer (Spieler, Trainer und TV-Kommentator (wo er genau das gleiche wie Klopp gemacht hat) und Watzke nach als der Zeit im Business ja gar nicht an.
Ok, nochmal: Von Toptrainern höre ich solche Sachen. Von den genannten Namen habe ich bis heute noch keine tiefgründige Auseinandersetzungen mit Taktik, Trainingsweise gehört, die über "Motivation" hinausgeht. Das ist der Punkt.
Sammer beispielsweise ist permanent dafür gelobt worden, dass seine Erläuterungen für Eurosport qualitativ sehr gut waren. Terzic war Co-Trainer unter Bilic bei Besiktas und West Ham, anschließend Co-Trainer unter Favre.
Natürlich gibt es massive Unterschiede in der Arbeit von Guardiola und z.B. Frank Kramer. Deshalb trainiert der eine City und der andere fliegt in GE. Ich glaube aber nicht, dass das vorrangig am mangelnden Fachwissen liegt, sondern in Abstraktion und Innovation. Wie lassen sich bekannte Spielmuster anpassen und weiterentwickeln. Und natürlich in der Vermittlung dieser Ideen und der Führung einer Gruppe.
Für mich liegen dort die großen Unterschiede und nicht darin, dass Tuchel weiß, was ein Deckungsschatten ist und ein Terzic nicht.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 13:48 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Sammer beispielsweise ist permanent dafür gelobt worden, dass seine Erläuterungen für Eurosport qualitativ sehr gut waren.
Den fand ich nicht sehr gut. Sammer hat eine gewisse Art, recht intellektuell zu klingen, weil er sich weniger der derben Fußballersprache bedient und teils sehr ungelenk formuliert. Das klingt dann irgendwie wichtig und richtig, aber inhaltlich habe ich da trotzdem nur wenig mitnehmen können.
Terzic war Co-Trainer unter Bilic bei Besiktas und West Ham, anschließend Co-Trainer unter Favre.
Was jetzt nicht schlecht ist, aber auch kein Nachweis von irgendwas. Michael Henke war jahrelang erfolgreich Co-Trainer unter Hitzfeld und hat mit dem alles gewonnen, ein guter Cheftrainer wurde er trotzdem nicht. Man kann daraus nicht viel ableiten.
Generell ist es schwierig, einen Trainer - ohne bisherigen Hauptarbeitsnachweis - zu beurteilen. Schicke Konzepte können viele schreiben, manche sogar fantastisch einem Vorstand vermitteln. Sportlich und dynamisch können auch viele rüberkommen. Theoretisch kann auch jeder halbwegs fachsimpeln, wenn man die Situation dafür schafft. Kann auch gut sein, dass Terzic "irgendwann" noch mal eine Sahnezeit als Trainer hinlegen wird, wenn die Situation dafür eine andere ist.
Und natürlich in der Vermittlung dieser Ideen und der Führung einer Gruppe.
Für mich liegen dort die großen Unterschiede und nicht darin, dass Tuchel weiß, was ein Deckungsschatten ist und ein Terzic nicht.
Da sind wir uns absolut einig. Das ist der "Lehrer"-Part. Ich weiss auch reichlich über Fußball, aber ich würde mir nie anmaßen, das als Fußballlehrer vermitteln zu können. Und diese Gabe, bestimmte Sachverhalte und Abläufe so erklären zu können, dass alle 20+ Spieler eines Kaders es verstehen und umsetzen (wollen/können), ist der Schlüssel.
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Alones, Dienstag, 15.11.2022, 09:40 (vor 1381 Tagen) @ Sascha
Gegenfrage: Glaubst du, dass Klopp sieben Jahre hier geblieben wäre und alle Entscheidungen mit Watzke und Zorc getroffen hätte, wenn er das Gefühl gehabt hätte, dass die Person, die hauptverantwortlich mit entscheidet, vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat?
Ja, das glaube ich. Wahrscheinlich ist das sogar das Umfeld, in dem Klopp am besten aufgehen kann. Weil er dann als Menschenfänger leichtes Spiel hat, die Verantwortlichen von seinen eigenen Ideen zu überzeugen und diese dabei gleichzeitig glauben lassen kann, es wären ihre eigenen gewesen. Klopp ist eben auch ein verdammt guter Manipulator. Und das ich meine gar nicht negativ. Vom ersten Tag an hatte er doch Watzke und Zorc komplett im Sack und konnte danach mehr oder weniger 7 Jahre lang in Ruhe sein Ding durchziehen.
Generell fällt mir zu den allerwenigsten Trainern und Sportdirektoren ein, dass dort öffentlich etwas gesagt wurde, was wirkliches Fachwissen aufzeigt. Nach diesem Kriterium laufen in der Bundesliga zu 80 % ahnungslose Flachpfeifen und Sprechblasengeneratoren auf.
Was allerdings auch viel über den Zustand der Bundesliga aussagt. Könnte möglicherweise Teil des größeren Problems sein.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 09:51 (vor 1381 Tagen) @ Alones
Ich halte es einfach für völligen Unsinn zu denken, dass dort jemand seit bald 20 Jahren im Geschäft ist und dabei keine tieferen "Produktkenntnisse" erlangt hat.
Das wird wie in jedem anderen Unternehmen auch laufen. Der Bilanzbuchhalter wird Bilanzen besser verstehen, der Technikleiter die Technik und der Einkaufsleiter den besseren Marktüberblick haben als der Geschäftsführer. Der hat dann in der Breite von allen Bereichen Kentnisse, um Entscheidungen fällen zu können, aber niemals so spezialisiert und detailliert wie die Fachleute.
Natürlich wird Watzke sich bei jedem großen Transfer erklären lassen, was die Stärken und Schwächen des Spielers sind und wie das in das Spiel passen soll. Und natürlich wird Watzke sich von den Trainern erklären lassen, warum er was spielen lässt und nach Niederlagen wie am Freitag auch darüber, welche Fehler wo passiert sind.
Dass man Watzkes Arbeit mittlerweile kritisch sehen kann und muss - ok, gehe ich mit. Aber ich finde es einfach albern zu denken, dass er in all der Zeit nicht mehr über Fußball aufgeschnappt hat, als jeder von uns.
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Alones, Dienstag, 15.11.2022, 10:05 (vor 1381 Tagen) @ Sascha
Dass man Watzkes Arbeit mittlerweile kritisch sehen kann und muss - ok, gehe ich mit. Aber ich finde es einfach albern zu denken, dass er in all der Zeit nicht mehr über Fußball aufgeschnappt hat, als jeder von uns.
Aber das kann doch nicht der Anspruch sein? Natürlich weiß er wohl mehr als der durchschnittliche BVB-Shitposter. Irgendetwas wird in all den Jahren schon hängengeblieben sein. Dafür hatte er auch einfach zu viele interne Einblicke. Nur müsste man auf der Position mindestens internationale Klasse erwarten können. Und das verkörpert Watzke einfach nicht. Nicht einmal ansatzweise. Er ist einfach kein Fachmann auf dem Niveau, wie wir ihn bräuchten und eigentlich auch erwarten müssten. Das ist doch das Problem. Oder willst du mir erzählen, dass es im sportlichen Bereich keinen Besseren als Watzke gibt?
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 10:16 (vor 1380 Tagen) @ Alones
Das ist überhaupt nicht seine Aufgabe als CEO. Er wird im sportlichen Bereich tiefere Kenntnisse haben, die Fachkenntnisse sind dann aber darunter angesiedelt. Beim Sportdirektor und beim Trainer.
Watzke muss in der Lage sein, die Ausführungen, Strategien und Ideen von ihnen zu verstehen und nachvollziehen zu können. Dass ihm da ein Oliver Kahn als Profifußballer was voraus hat, wird natürlich so sein. Aber ich wüsste jetzt nicht, warum er da zum Beispiel zwingend schlechter sein sollte als ein Perez von Madrid, der studierter Ingenieur ist und aus der Baubranche kommt.
Noch einmal: ich sage nicht, dass seine Arbeit in den letzten fünf bis sieben Jahren in sportlicher Sicht besonders erfolgreich sein sollte - aber auch damit ist er nicht der einzige Geschäftsführer weltweit, der einige schlechte und falsche Entscheidungen getroffen hat. Heißt aber bei allen nicht, dass sie nicht grundsätzlich für ihre Aufgabe qualifiziert sind,
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Alones, Dienstag, 15.11.2022, 10:38 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Das ist überhaupt nicht seine Aufgabe als CEO. Er wird im sportlichen Bereich tiefere Kenntnisse haben, die Fachkenntnisse sind dann aber darunter angesiedelt. Beim Sportdirektor und beim Trainer.
Dem widerspreche ich auch nicht. Nur geht seine Involvierung weit über seine eigentlich Kompetenz hinaus. Er plant den Kader aktiv mit. Das ist kein Überblicken des Geschehens. Er ist voll mit dabei. Und damit habe ich ein Problem. Mag sein, dass das mal unter Klopp funktioniert hat, aber ansonsten hat sich dieser Ansatz nicht bewährt. Alleine schon, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Kehl auf Konfrontationskurs zu der Person geht, die ihm diesen Job überhaupt erst gegeben hat. Der Club ist mittlerweile auch einfach ein ganz anderer als noch vor 10 Jahren. Irgendwann muss man dem Rechnung tragen und die Struktur anpassen.
Watzke muss in der Lage sein, die Ausführungen, Strategien und Ideen von ihnen zu verstehen und nachvollziehen zu können. Dass ihm da ein Oliver Kahn als Profifußballer was voraus hat, wird natürlich so sein. Aber ich wüsste jetzt nicht, warum er da zum Beispiel zwingend schlechter sein sollte als ein Perez von Madrid, der studierter Ingenieur ist und aus der Baubranche kommt.
Ganz einfach: Weil Perez Erfolg hat, und Aki eben nicht. Welche Strukturen Real auch immer hat, sie scheinen zu funktionieren.
Noch einmal: ich sage nicht, dass seine Arbeit in den letzten fünf bis sieben Jahren in sportlicher Sicht besonders erfolgreich sein sollte - aber auch damit ist er nicht der einzige Geschäftsführer weltweit, der einige schlechte und falsche Entscheidungen getroffen hat. Heißt aber bei allen nicht, dass sie nicht grundsätzlich für ihre Aufgabe qualifiziert sind,
Die Frage ist allerdings, ab wann eine Fehlentscheidung eine zu viel ist. Für viele scheint Aki eine heilige Kuh zu sein. Und das kann ich nicht nachvollziehen. Denn ich sehe auch durchaus das Potential, dass wir komplett abstürzen, wenn es so weitergeht. Einmal die CL verpasst und schon beginnt die Abwärtsspirale. Von der Romantik, dass sowas ein Selbstheilungsprozess sein kann, halte ich nämlich nicht viel, wenn nicht plötzlich doch noch der Onkel Jürgen großes Heimweh bekommen sollte.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 16.11.2022, 09:08 (vor 1380 Tagen) @ Alones
Das ist überhaupt nicht seine Aufgabe als CEO. Er wird im sportlichen Bereich tiefere Kenntnisse haben, die Fachkenntnisse sind dann aber darunter angesiedelt. Beim Sportdirektor und beim Trainer.
Dem widerspreche ich auch nicht. Nur geht seine Involvierung weit über seine eigentlich Kompetenz hinaus. Er plant den Kader aktiv mit. Das ist kein Überblicken des Geschehens. Er ist voll mit dabei. Und damit habe ich ein Problem. Mag sein, dass das mal unter Klopp funktioniert hat, aber ansonsten hat sich dieser Ansatz nicht bewährt. Alleine schon, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Kehl auf Konfrontationskurs zu der Person geht, die ihm diesen Job überhaupt erst gegeben hat. Der Club ist mittlerweile auch einfach ein ganz anderer als noch vor 10 Jahren. Irgendwann muss man dem Rechnung tragen und die Struktur anpassen.
Das wage ich zu bezweifeln und das entspricht auch nicht seinen Aussagen.
Im übrigen wenn hier immer von Leuten aus der Wirtschaft reden:
Wir haben 3 Vorstände die aus der Wirtschaft kommen. Mit Watzke (dem Vorsitzenden des Vorstands) dazu einen der entsprechende Identifikation mit dem Verein mitbringt. Professioneller gehts kaum. Bei uns wird zumindest kein ehemaliger Torwart Vorstandsvorsitzender….
Man muss auch nicht glauben dass andere Konzernlenker nicht bis ins kleinste Detail Mitspracherecht haben.
Den Bonus den man bei Watzke hat, ist dass er auch mal ein unbeliebtes Ticket Verlosungssystem wieder abschafft. Oder einen überstrichenen Slogan wiederherstellen lässt. Glaubt mal nicht dass das irgendwelche externen Konzernlenker nur im Ansatz interessiert.
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Chappi1991
, Dienstag, 15.11.2022, 10:52 (vor 1380 Tagen) @ Alones
Das ist überhaupt nicht seine Aufgabe als CEO. Er wird im sportlichen Bereich tiefere Kenntnisse haben, die Fachkenntnisse sind dann aber darunter angesiedelt. Beim Sportdirektor und beim Trainer.
Dem widerspreche ich auch nicht. Nur geht seine Involvierung weit über seine eigentlich Kompetenz hinaus. Er plant den Kader aktiv mit. Das ist kein Überblicken des Geschehens. Er ist voll mit dabei. Und damit habe ich ein Problem. Mag sein, dass das mal unter Klopp funktioniert hat, aber ansonsten hat sich dieser Ansatz nicht bewährt. Alleine schon, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Kehl auf Konfrontationskurs zu der Person geht, die ihm diesen Job überhaupt erst gegeben hat. Der Club ist mittlerweile auch einfach ein ganz anderer als noch vor 10 Jahren. Irgendwann muss man dem Rechnung tragen und die Struktur anpassen.
Das ist ein bisschen so wie mit Tönnies bei den Blauen. Der hat auch die Kompetenzen seines Amtes überschritten und das hat dem Club nicht gut getan.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 10:30 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Watzke muss in der Lage sein, die Ausführungen, Strategien und Ideen von ihnen zu verstehen und nachvollziehen zu können. Dass ihm da ein Oliver Kahn als Profifußballer was voraus hat, wird natürlich so sein. Aber ich wüsste jetzt nicht, warum er da zum Beispiel zwingend schlechter sein sollte als ein Perez von Madrid, der studierter Ingenieur ist und aus der Baubranche kommt.
Nun ja, aber...doch: Ohne jetzt Perez beurteilen zu können: Es gibt mehrere Wege, wie man Fußball sieht und versteht. Für viele ist es Kampfsport, Mann gegen Mann, Rennen, Beißen, Mentalität. Für sehr viel weniger Leute ist es aber auch Schachspiel. Strategie, Taktik, Training, Wissenschaft. Die Wahrheit liegt natürlich in der Mitte.
U.u. versteht ein "fußballfremder" Ingenieur diesen Zusammenhang besser, als jemand, der selbst aktiv Fußball gespielt hat. Als ein Beispiel: Ich führte letztens die Diskussion über genau sowas. Und jemand meinte, "dass es Messi ja egal sein könnte und sicherlich nicht viel über die gegnerische Taktik weiß". Möglich. Aber sein Trainer potentiell. Und der hat in Vorbereitung auf einen Gegner Spielformen im Training gemacht, die den Spieler auf diesen Gegner vorbereitet haben. Ein spezieller anderer Laufweg bspw., weil es bekannte Lücken in der Defensive gibt. Der Spieler selbst weiß davon am Ende recht wenig. Er wurde im Training auf etwas jetzt konditioniert und wird es im Spiel abrufen, ohne evtl. genau zu wissen, warum er das tut.
Noch einmal: ich sage nicht, dass seine Arbeit in den letzten fünf bis sieben Jahren in sportlicher Sicht besonders erfolgreich sein sollte - aber auch damit ist er nicht der einzige Geschäftsführer weltweit, der einige schlechte und falsche Entscheidungen getroffen hat. Heißt aber bei allen nicht, dass sie nicht grundsätzlich für ihre Aufgabe qualifiziert sind,
Die Frage ist einfach, wie groß die Einmischung ist. Im Fußball haben wir bergeweise schlechte Präsis, Vorstände, Geschäftsführer usw. erlebt, die sich sehr einmischen und dadurch alles ruinierten. Der HSV ist da ein tolles Beispiel. Man kann bei sehr vielen Traditionsvereinen genau sowas sehen. Deswegen spielen viele davon auch nicht mehr höherklassig oder sind ganz weit entfernt von ihrem ursprünglichen Status. Viele Vereine wurden in Gutsherrenart geführt. Das ist heute schon besser geworden, bzw. wird es besser verschleiert in Form von abnickenden Vorständen aus Ja-Sagern, die den Gutsherr einfach machen lassen.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 10:37 (vor 1380 Tagen) @ koom
Watzke muss in der Lage sein, die Ausführungen, Strategien und Ideen von ihnen zu verstehen und nachvollziehen zu können. Dass ihm da ein Oliver Kahn als Profifußballer was voraus hat, wird natürlich so sein. Aber ich wüsste jetzt nicht, warum er da zum Beispiel zwingend schlechter sein sollte als ein Perez von Madrid, der studierter Ingenieur ist und aus der Baubranche kommt.
Nun ja, aber...doch: Ohne jetzt Perez beurteilen zu können: Es gibt mehrere Wege, wie man Fußball sieht und versteht. Für viele ist es Kampfsport, Mann gegen Mann, Rennen, Beißen, Mentalität. Für sehr viel weniger Leute ist es aber auch Schachspiel. Strategie, Taktik, Training, Wissenschaft. Die Wahrheit liegt natürlich in der Mitte.U.u. versteht ein "fußballfremder" Ingenieur diesen Zusammenhang besser, als jemand, der selbst aktiv Fußball gespielt hat. Als ein Beispiel: Ich führte letztens die Diskussion über genau sowas. Und jemand meinte, "dass es Messi ja egal sein könnte und sicherlich nicht viel über die gegnerische Taktik weiß". Möglich. Aber sein Trainer potentiell. Und der hat in Vorbereitung auf einen Gegner Spielformen im Training gemacht, die den Spieler auf diesen Gegner vorbereitet haben. Ein spezieller anderer Laufweg bspw., weil es bekannte Lücken in der Defensive gibt. Der Spieler selbst weiß davon am Ende recht wenig. Er wurde im Training auf etwas jetzt konditioniert und wird es im Spiel abrufen, ohne evtl. genau zu wissen, warum er das tut.
Sorry, aber das halte ich für völligen Quatsch. Mag zwar manchmal so rüberkommen, aber die Spieler sind auch nicht alle die letzten Bratbirnen, die auf die Anweisung "Spring" nur fragen: "Wie hoch?".
Auf diesem Niveau wird der Trainer bei jeder Übungsform darlegen, warum ein Spieler sich so verhalten muss und was der Sinn dahinter ist. Genau so etwas wird immer wieder von Spielern gelobt und auch nur dann wird die Aufgabe "richtig" erledigt.
Neben all der Übung ist Fußball kein Football, wo jeder Spielzug genau im Playbook dezidiert aufgeführt wird. Es ist immer noch viel Platz für Kreativität und individuelle Lösungswege. Aber genau dafür muss der Spieler auch das Spiel grundsätzlich verstehen und die Muster erkennen können.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 11:11 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Sorry, aber das halte ich für völligen Quatsch. Mag zwar manchmal so rüberkommen, aber die Spieler sind auch nicht alle die letzten Bratbirnen, die auf die Anweisung "Spring" nur fragen: "Wie hoch?".
Es gibt solche und solche. Mancher Spieler achtet nur auf sich und sein Ding. Andere wollen alles wissen. Mitnehmen muss man beide. Ein Fußballer ist eben keine Maschine oder "auswechselbare Einheit". Selbst die sogenannte Ausbildung kann unheimlich stark differieren und prägt den Spieler.
Auf diesem Niveau wird der Trainer bei jeder Übungsform darlegen, warum ein Spieler sich so verhalten muss und was der Sinn dahinter ist. Genau so etwas wird immer wieder von Spielern gelobt und auch nur dann wird die Aufgabe "richtig" erledigt.
Ja, und man passt die Pläne dann darauf an, was der Kader, also die einzelnen Spieler, leisten können und wollen. Da war Dembele beim BVB ein gutes Beispiel: Im Grunde ein Wildfang, dem du keine Taktik beibringen konntest. Tuchel gab dem ein paar wenige, relativ einfache defensive Pflichten und nach vorne durfte er weitgehend machen, was er wollte. Die restliche Mannschaft wurde darauf angepasst, damit das nicht defensiv komplett in die Hose geht und es eine Harmonie entwickelt. Cristiano Ronaldo dürfte auch so ein Paradebeispiel sein, den man sicherlich keine taktisch komplexen Dinge beibringt, sondern wo du alles andere so arrangierst, dass er funktionieren kann.
Und dann hast du sicherlich Spieler wie Lahm, denen du tatsächlich American-Football-Taktikorgien auferlegen konntest, weil sie das Spiel auf allen Ebenen begriffen haben.
Neben all der Übung ist Fußball kein Football, wo jeder Spielzug genau im Playbook dezidiert aufgeführt wird. Es ist immer noch viel Platz für Kreativität und individuelle Lösungswege. Aber genau dafür muss der Spieler auch das Spiel grundsätzlich verstehen und die Muster erkennen können.
Natürlich nicht. Fußball ist sehr viel im Fluss. Aber es gibt Dinge, die man vorher schon bestimmen kann, wie beim BVB dieses Megaloch im Sechserraum, dass man wundervoll ausnutzen kann. Und wie man das ausnutzt, kann der Gegner vorher trainieren.
Immer wieder: Fußball ist so einfach und so komplex. Das ist die Faszination davon.
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koom, Montag, 14.11.2022, 22:20 (vor 1381 Tagen) @ Sascha
Woher kommt eigentlich die Gewissheit? Ich glaube kaum, dass man permanent u.a. mit Trainern wie Klopp im Austausch sein kann, ohne nicht tiefere Erkenntnisse zu erlangen. Er muss kein absoluter Taktiknerd sein, aber er wird die meisten von uns ziemlich in die Tasche stecken.
Vielleicht ist auch das Problem: Er war halt selbst sehr lange intensiv Fußballer (wenn auch nicht wahnsinnig hoch) und hat dadurch natürlich eine eigene Sicht. Und dann hat er Sammer neben sich, der bei aller Liebe und dargesteller Intellektualität fachlich auch nicht gerade mit mehr als allgemeinen Grasfressen-Weisheiten glänzt. Und Klopp war halt nicht nur Tüftler und Taktikgenie, sondern auch ein rhetorisch unfassbar starker Motivator. Wenn Watzke diesen Aspekt als das Wichtigste bei Klopp gesehen hat, dann kann das vieles erklären.
Analogie: Manche halten Otto oder Helge Schneider auch nur für Blödelbarden, sehen aber nicht, was für grandiose Musiker das jeweils auch sind/waren.
Komischerweise traut man jedem "Fußlümmler" zu, mit hohen Millionenbeträgen zu jonglieren, aber keinem aus dem Wirtschaftsleben, etwas über Fußballsysteme, Taktik und Teamführung zu lernen.
Ersteres ist halt auch schon furchtbar falsch. Der Fußball ist so eine Welt für sich, die einfach nur gruselig ist. Millionen und Milliardenbeträge gehen da durch Hände von Leuten, die teilweise im Leben noch nie was anderes als nen vernünftigen Vollspann-Schuss gelernt haben. Unglaublich.
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rawside, Berlin, Dienstag, 15.11.2022, 07:37 (vor 1381 Tagen) @ koom
Und Klopp war halt nicht nur Tüftler und Taktikgenie, sondern auch ein rhetorisch unfassbar starker Motivator. Wenn Watzke diesen Aspekt als das Wichtigste bei Klopp gesehen hat, dann kann das vieles erklären.
Es würde sicher nicht erklären warum er dann Favre, Bosz oder Rose geholt hat. alles eher zurückhaltende Typen und weniger die großen Motivatoren.
Watzke hat als Verantwortlicher absolut Mitschuld an der aktuellen Lage, woher diese Sicherheit kommt der würde sich permantent in sportliche Dinge einmischen ist mir aber nicht ganz klar. Das hat doch von unseren vielen Ex-Trainern auch keiner mal durch die Blume angedeutet.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 09:56 (vor 1381 Tagen) @ rawside
Es würde sicher nicht erklären warum er dann Favre, Bosz oder Rose geholt hat. alles eher zurückhaltende Typen und weniger die großen Motivatoren.
Im Grunde schon. Alle 3 tragen durchaus das Label "Konzepttrainer". Alle 3 haben einen relativ klaren Plan, wie sie grundsätzlich spielen lassen wollen - wie Klopp. Wie gut das zum BVB passt, wie gut das zur Bundesliga passt und wie gut sie das umsetzen, ist eine andere Sache. Aber das sind die Merkmale.
Wichtig: Die 3 Leute sind IMO auch keine schlechten Trainer.
Watzke hat als Verantwortlicher absolut Mitschuld an der aktuellen Lage, woher diese Sicherheit kommt der würde sich permantent in sportliche Dinge einmischen ist mir aber nicht ganz klar. Das hat doch von unseren vielen Ex-Trainern auch keiner mal durch die Blume angedeutet.
Watzke ist ein Fixpunkt des Vereins. Darunter einige Variablen. Nachvollziehbar, dass bei ausbleibendem Erfolg und stetigem Auswechseln der Variablen es dann irgendwann an die Fixpunkte geht.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 10:42 (vor 1380 Tagen) @ koom
Im Grunde schon. Alle 3 tragen durchaus das Label "Konzepttrainer". Alle 3 haben einen relativ klaren Plan, wie sie grundsätzlich spielen lassen wollen - wie Klopp. Wie gut das zum BVB passt, wie gut das zur Bundesliga passt und wie gut sie das umsetzen, ist eine andere Sache. Aber das sind die Merkmale.
Wichtig: Die 3 Leute sind IMO auch keine schlechten Trainer.
Watzke hat als Verantwortlicher absolut Mitschuld an der aktuellen Lage, woher diese Sicherheit kommt der würde sich permantent in sportliche Dinge einmischen ist mir aber nicht ganz klar. Das hat doch von unseren vielen Ex-Trainern auch keiner mal durch die Blume angedeutet.
Watzke ist ein Fixpunkt des Vereins. Darunter einige Variablen. Nachvollziehbar, dass bei ausbleibendem Erfolg und stetigem Auswechseln der Variablen es dann irgendwann an die Fixpunkte geht.
Dass das bei stetig ausbleibendem Erfolg so sein sollte, wird niemand bestreiten. Nur haben wir die letzte Saison als 2. abgeschlossen und im Jahr davor den Pokal gewonnen. Die Vorwürfe, die man Watzke machen kann sind eher in die B-Note (treten nicht souverän genug auf).
Mein Gefühl wäre allerdings auch, dass der Wert des Kaders bzw. auch das finanzielle Potential des Kaders sich inzwischen verringert hat, da eigentlich nur noch Bellingham als herausragend da ist. Da hatten wir schonmal mehr.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 11:15 (vor 1380 Tagen) @ herrNick
Dass das bei stetig ausbleibendem Erfolg so sein sollte, wird niemand bestreiten. Nur haben wir die letzte Saison als 2. abgeschlossen und im Jahr davor den Pokal gewonnen. Die Vorwürfe, die man Watzke machen kann sind eher in die B-Note (treten nicht souverän genug auf).
Ich halte da gerne das simple Sprichwort hin: Im Erfolg macht man die meisten Fehler. Weil er oft vorhandene Schwächen und Probleme übertüncht. Platz 2 und Pokalerfolg lassen das hübsch aussehen als "Bilanz". Aber wie und warum das errungen wurde, gibt mehr Aufschluss, wie die Tendenz der nächsten Jahre sein könnte.
Wann war denn die letzte Saison, wo man wirklich das Gefühl hatte, die Bayern zu jagen. IMO war Tuchels erste Saison die letzte, in der man die Bayern in Schlagreichweite hatte. Favre war punktetechnisch auch nicht schlecht dabei, aber die Spielweise war sehr wenig dominant und erfolgsstabil, wodurch das auch nicht zwingend wirkte.
Mein Gefühl wäre allerdings auch, dass der Wert des Kaders bzw. auch das finanzielle Potential des Kaders sich inzwischen verringert hat, da eigentlich nur noch Bellingham als herausragend da ist. Da hatten wir schonmal mehr.
Und dabei hat man den letztjährigen "heißen Scheiß" mit Schlotterbeck verpflichtet. Und Adeyemi, der aus der Talentschmiede Salzburgs stammt.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 11:40 (vor 1380 Tagen) @ koom
Und dabei hat man den letztjährigen "heißen Scheiß" mit Schlotterbeck verpflichtet. Und Adeyemi, der aus der Talentschmiede Salzburgs stammt.
Wo das Thema mit den beiden ja noch nicht durch ist. Schlotterbeck hat ja durchaus erkennen lassen, warum man ihn verpflichtet hat. Ggf. wird er gerade durch die Gesamtgemengelage nach unten gezogen. Und bei Adeyemi ... da muss man hoffen, dass wir hier noch einen Miki-Effekt erleben. Der hat in seiner ersten Saison auch kaum etwas gezeigt, was seine Verpflichtung gerechtfertigt hat.
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koom, Dienstag, 15.11.2022, 13:49 (vor 1380 Tagen) @ herrNick
Wo das Thema mit den beiden ja noch nicht durch ist. Schlotterbeck hat ja durchaus erkennen lassen, warum man ihn verpflichtet hat. Ggf. wird er gerade durch die Gesamtgemengelage nach unten gezogen. Und bei Adeyemi ... da muss man hoffen, dass wir hier noch einen Miki-Effekt erleben. Der hat in seiner ersten Saison auch kaum etwas gezeigt, was seine Verpflichtung gerechtfertigt hat.
Der Miki-Effekt kam allerdings auch mit Tuchel, der diesen Spieler verstand und so einbinden konnte, dass seine Fähigkeiten ideal zum glänzen kamen. Was dann wieder zum Anfang von all dem kommt: Ich bin der Meinung, dass der Kader grundsätzlich gut ist und eine Menge Spieler, die gerade teilweise verdammt (und mehr) werden, noch richtig gut werden.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 07:53 (vor 1381 Tagen) @ rawside
Zumal... was heißt, sich permanent in sportliche Dinge einmischen? Dass er Götze holt, weil er ihn holen möchte, geht natürlich nicht, aber das wird ja auch nicht die Regel gewesen sein. Wenn er sich aber jede millionenschwere Investition erklärt haben möchte und auch einen Riegel vorschiebt, wenn sich ihm der sportliche Sinn der Verpflichtung von Spieler XY nach dieser Erklärung nicht darstellt, dann ist das für einen CEO absolut legitim.
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ergo, Magdeburg, Montag, 14.11.2022, 16:41 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Das sollte so sein, aber in Wirklichkeit ist das fast nirgends so. Bei uns wird kein Trainer eingestellt, von den nicht alle überzeugt sind und auch Kahn wird nicht irgendein Trainer durchwinken. Für mich hat Watzke schon einen Anteil an alle bisherigen Trainer und jetzt an Terzic den er mal wieder mit Klopp verglichen hat.
Ich bin auch für nachhaltigkeit auf dem trainerposten, aber Terzic ist absolut der falsche dafür.
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stoffel85, Montag, 14.11.2022, 16:24 (vor 1381 Tagen) @ koom
Guter Beitrag. Ich finde aber nicht, dass Jude lustlos wirkt - verärgert und resignierend vielleicht. Ich glaube er erkennt einfach, dass dieser Kader zu nichts taugt. Gar nicht die (meisten) Einzelspieler an sich, aber die Zusammenstellung dieser, das taktische Konzept oder die Grundidee eines Sportdirektors. Er geht einfach komplett auf dem Zahnfleisch und versucht im Spiel jetzt überall alles zu machen, um uns - den Fans - was zurückzugeben. Das ist natürlich oft kontraproduktiv, da Özcan dann allein auf weiter Flur ist und wir Lücken zwischen MF und Abwehr offenbaren, die zwangsläufig bestraft werden. Anyway, er ist 19 und sollte erst dann dafür kritisiert werden, wenn vorher alle kritisiert wurden, die für diesen Kader und dessen Zusammenstellung verantwortlich sind.
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Tremonius III, Ort, Dienstag, 15.11.2022, 00:44 (vor 1381 Tagen) @ stoffel85
Guter Beitrag. Ich finde aber nicht, dass Jude lustlos wirkt - verärgert und resignierend vielleicht. Ich glaube er erkennt einfach, dass dieser Kader zu nichts taugt. Gar nicht die (meisten) Einzelspieler an sich, aber die Zusammenstellung dieser, das taktische Konzept oder die Grundidee eines Sportdirektors. Er geht einfach komplett auf dem Zahnfleisch und versucht im Spiel jetzt überall alles zu machen, um uns - den Fans - was zurückzugeben. Das ist natürlich oft kontraproduktiv, da Özcan dann allein auf weiter Flur ist und wir Lücken zwischen MF und Abwehr offenbaren, die zwangsläufig bestraft werden. Anyway, er ist 19 und sollte erst dann dafür kritisiert werden, wenn vorher alle kritisiert wurden, die für diesen Kader und dessen Zusammenstellung verantwortlich sind.
...leider wird er aber die Konsequenzen ziehen und wechseln, während alle, die vorher auch kritisiert wurden, an ihren Jobs kleben, wie das Schwein am Schwanz.
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koom, Montag, 14.11.2022, 16:35 (vor 1381 Tagen) @ stoffel85
Ich werfe das Bellingham nicht vor. Es ist absolut nachvollziehbar. Aber wie ihm wird es auch anderen Spielern gehen, die von ihrer Position oder Spielweise weniger Möglichkeiten hatten, "prägend" auf das Spiel zu wirken oder zu glänzen.
Fazit Winterpause
stoffel85, Montag, 14.11.2022, 16:05 (vor 1381 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Mit diesem Betreff bin ich vorhin an einen Beitrag gegangen. Nach 2 Stunden, x-Löschungen und absoluter Resignation vor dem Berg der Scheiße hier, ist das dann übriggeblieben:
Nun denn, es sind jetzt 15 Spieltage gespielt und damit genug, um das Geschehene mal einzuordnen.
Vor Saisonstart wurde (mal wieder) der Trainer getauscht. Terzic rein, Rose raus. Zudem dankte mit Susi Zorc eine Vereinslegende ab und übergab den Stab des Sportdirektors an Sebastian Kehl. Die Transfers von Haller, Adeyemi, Özcan, Süle und Schlotterbeck sollten die Abgänge von Witsel, Akanji und Haaland auffangen, sowie den Kader grade zentral defensiv auf ein höheres Level bringen. Mit Adeyemi wurde ein Spieler verpflichtet, der wohl als "Außen" in einem 4-2-3-1 fungieren soll.
Ich merke grade beim Schreiben, dass das eigentlich alles viel zu komplex ist. Es scheint mittlerweile wirklich alles Scheiße zu sein und von Jahr zu Jahr immer schlimmer zu werden. Trainer kommen, Trainer gehen, man kauft zwei neue IV - die Defensive bleibt Slapstick. Retteten uns die letzten Jahr noch hochveranlagte Teens den Arsch, so haben wir mittlerweile nur noch einen Spieler dieser Kategorie in unserem Kader. So sehr Jude es versucht, er bleibt halt trotzdem ein Achter. Sancho, Haaland, Dembele, Pulisic waren offensive, die uns durch ihr Können vorne die Spiele im Alleingang gewonnen haben.
Jetzt haben wir u.a. Malen und Adeyemi, die uns offensiv den Arsch retten sollen. Uff...
Erschreckend, dass Brandt mittlerweile unser konstantester und bester Offensivspieler ist. Wo sind unsere offensiven Außen, die das auch gelernt haben und wirklich spielen können? Was ist der Plan mit unseren AV? Warum klaffen im zentralen MF dauerhaft Lücken in die ein Flugzeug einlanden könnte? Warum haben wir jedes Jahr permanent zehn Verletzte? Warum schießen wir gefühlt jedes zweite Spiel ein Eigentor? Warum gibt es mit Moukoko, Adeyemi und Malen drei(!) Spieler, die alle eine Position spielen wollen, die es bei uns gar nicht gibt? Warum haben wir in Reyna, Reus und Brandt drei Spieler für die Zehn? Wie in Gottes Namen verdrückt dieser Kader 185 Mio. an Gehalt pro Jahr? Wer scoutet Malen, Adeyemi, Can, Meunier etc.? Was sind seine Vorgaben? Welche Idee verfolgte Susi für diesen Kader? Wer nickt diese Idee als "super, das machen wir so" ab? Gibt es echt keine Kontrolle mehr für Aki bzw. sitzen nur noch Günstlinge, um ihn rum? Was macht Sammer bei uns außer Skatspielen?
Ich versuche die ganze Zeit die Brücke zu den Trainern zu bekommen, aber irgendwie will mir das nicht gelingen. Permanent hämmert mir etwas Aki und Susi in die Birne. Es kann nicht an den Trainern liegen, vor allem nicht an Rose oder Favre. Bei Terzic war ich von Anfang an skeptisch. Noch nicht mal wegen seinen Qualitäten als Trainer (die ich schlecht beurteilen kann), sondern viel mehr, weil ich es nicht sehen konnte, wie so ein Borusse diesem Kader vorgeworfen wird. Es gibt jetzt zwei Optionen, die beide ein verehrendes Bild von Susi und vor allem von Aki zeichnen. Die weniger schlimme und zugleich wahrscheinlichere Option ist, dass sie schlicht und ergreifend keine Ahnung von allem sportlichen haben. Die Zweite wäre, dass man genau weiß wie mau der Kader ist und Terzic installiert hat, um das Volk mit einem echten Borussen zu beruhigen und sich selbst Zeit zu kaufen. Das wäre menschlich so unfassbar schäbig, weil man genau weiß, dass dies Terzics beruflicher Lebenstraum ist und er alles versuchen würde, um da zu sein wo er jetzt ist/sein darf/sein muss. Ich hätte mir von Terzic gewünscht, dass er abgesagt hätte, weil er erkannt hat, was das für ein "Team" ist. Mit dieser Mannschaft gewinnt keiner einen spielerischen Blumentopf (hier geht es ausdrücklich und schon lange nicht mehr um irgendwelche Titel).
Es wird natürlich nicht viel besser werden, nicht unter Terzic, nicht unter Guardiola. Man darf gespannt sein, wie Aki sich jetzt verhält. Dass immer die anderen Schuld sind, ist ja nichts neues, aber wird er Terzic wirklich entlassen? Fühlt er sich so unangreifbar, dass abermals alles an ihm abprallt bzw. gar nichts erst auf ihn "geworfen" wird oder merkt er langsam, dass - von wem auch immer- irgendwann mal etwas auf ihn zurückfällt? Ich gehe davon aus, dass er an Terzic festhalten wird, auch wenn wir sechster oder siebter werden. Er propangiert dann was von "braucht Zeit" etc.. Hier ist dann die große Frage, ob Terzics Qualitäten reichen, den Verein spielerisch neu aufzustellen. Ich würde da Rose sehr viel mehr zutrauen und befürchte, dass diese Festhalten an Terzic uns zusätzlich nicht nach vorne bringen wird (aber das ist ein anderes Thema und nullkommanull belegbar bei diesem Trümmerkader bzw. dieser Kaderplanung).
Hier wird seit Jahren alles falsch gemacht, was nur falsch gemacht werden kann. Ich schrieb schon vor Jahren, dass wir uns sportlich/spielerisch auf einem GE-Weg befinden. Schier unglaublich bei diesem Potenzial, was Klopp uns hier hinterlassen hat.
Das Schlimme ist, dass es mittlerweile zu viele und zu große Baustellen sind. Ich wüsste nicht, wo man ansetzen sollte, um das "alles" zu retten bzw. uns zumindest auf Stand nach Tuchel oder nach Favre zu bringen. Spielerisch enteilt uns Bayern nicht nur immer weiter (kein Thema), Leipzig, Freiburg und Co. sind auch schon an uns vorbeigezogen. Für viele ist es anscheinend nur eine Momentaufnahme, für mich auch die Zukunft.
Was sich Aki wohl jetzt bei Rose und RBL denkt? "Ach, der Rose hat da den viel besseren Kader" oder "Rose war wohl doch kein schlechter Trainer". Beides lässt tief auf den Verein Borussia und auf seinen Leader Aki blicken. Merkt Aki was Frankfurt und Freiburg da mit kleinen Mitteln auf den Weg bringen und gebracht haben? Wundert er sich, warum Borussias 25-35 Mio. Transfers fast nie einen Mehrwert bringen und dabei noch Gehalt fressen wie sonst was?
Wie lang würde er Susi noch hier zaubern lassen, wenn dieser nicht von sich aus die Reißleine gezogen hätte?
Ich sehe einfach keinen Ausweg mehr aus dem was uns da von einigen Leuten sportlich eingebrockt wurde. Ich machs jetzt mal wie Aki und leg all meine Hoffnung in Klopp. Nicht dahingehend, dass er doch bitte bitte zurückkommen und die Skatrunde komplettieren soll, sondern dahingehend, dass ihm Borussia noch so am Herzen liegt, dass er Aki sagt, dass er und Susi das Problem waren und der Grund sind, warum es sportlich seit Jahren steil bergab geht.
Fazit Winterpause
Rupo, Ruhrpott, Montag, 14.11.2022, 16:36 (vor 1381 Tagen) @ stoffel85
schreib lange Beiträge in einem Word Document vor und speicher ab und an, musste ich auch erst schmerzhaft lernen ;-)...
zum inhaltlichen später mehr, muss ich noch mal lesen und sacken lassen...danke jedenfalls für den Gedankenanstoß!
Fazit Winterpause
Shizzo, Montag, 14.11.2022, 16:31 (vor 1381 Tagen) @ stoffel85
Das Problem liegt primär bei den Trainerentscheidungen. Mit einem vernünftigen Trainer, würde auch dieser Kader die CL Qualifikation packen und halbwegs erträglichen Fußball spielen. Aktuell ist das in der Defensive mehr Harakiri als unter Bosz und in der Offensive planloser als unter Doll. Einfach unglaublich schlecht.
Was den Kader angeht, hat man halt über Jahre versucht vermeintlich tolle Individualisten zusammenzukaufen und dachte wohl, dass sich daraus eine gute Mannschaft ergibt. Nur passte das nie zu den jeweiligen Trainern.
Das tollste Beispiel dafür ist immer noch Nico Schulz, den man wegen seiner angeblich tollen Geschwindikeit holt, obwohl dessen Fähigkeitenprofil im Favre Fußball mal so gar nicht gefragt ist.
Dann holt man Rose und dann wieder Terzic, obwohl der Kader auch zu deren Fußball nicht passt. Terzic versucht diesen trotzdem durchzudrücken, vielleicht weil er nichts anderes kann. Ob man nun den Kader nach Terzic Fußball ausrichten sollte? Ich verstehe nicht, warum man sich mit unseren finanziellen Möglichkeiten auf einen solchen eindimensionalen Fußball beschränken will. Die Blauen können nicht anders, aber der BVB?
So wie sich das neue Interview von Aki liest, sehnt er sich immer noch nach einem neuen Kloppo. Solange das so ist, wird sich hier auch nichts verändern.
Fazit Winterpause
stoffel85, Montag, 14.11.2022, 16:54 (vor 1381 Tagen) @ Shizzo
Ich bezweifel stark, dass Rose, Favre, Bosz und Terzic alles unbrauchbare Idioten sind. Bei Rose sieht man ja jetzt ganz schön, wie er RBL nach Gott Tedesco wieder in die Spur gebracht hat. Du sagst ja, dass der Kader jeweils "ok" ist/war, nur die jeweils unterschiedlichen Trainertypen dann nicht zum jeweiligen Spielermaterial gepasst haben. Könnte man, wenn es in die Details geht, so unterschreiben. Zu diesen Details kommen wir aber gar nicht, da die Kaderzusammenstellung seit Jahren für niemanden passen würde.
Mal hatten wir drei teure Torhüter im Kader, mal sechs Sechser/Achter, dann mal eine Saison keinen richtigen Sechser, mal nicht genug IV für eine Dreierkette (die dann gespielt werden musste),mal einen LV für die Fünferkette während der RV einer für eine Viererkette ist, ohne Stürmer haben wirs auch mal versucht, uns dann umentschieden, nur um dann keinen ähnlichen Backup zu haben. Jetzt haben wir für eine Position, die es nicht gibt drei Spieler (65 Millionen Ablöse) und für die Zehn auch drei Spieler, dafür seit Jahren keine Außen mehr etc. etc..
Ich versuche des Öfteren mal ein plausibles System für unsern Kader zu finden. Egal, ob ich es mit 4-2-3-1, 5-2-2-1 oder mit einem 4-2-2-2 versuche, es gibt bei jeder Variante mindestens zwei Positionen, die nicht entsprechend besetzt werden könnten. Es ist wirklich egal wie man es dreht und wendet - da passt nichts zusammen und das was dann passt, passt einfach aufgrund von Wahrscheinlichkeiten.
PS: Von welchem Aki-Interview sprichst du?
Fazit Winterpause
koom, Montag, 14.11.2022, 17:11 (vor 1381 Tagen) @ stoffel85
Ich bezweifel stark, dass Rose, Favre, Bosz und Terzic alles unbrauchbare Idioten sind.
"Unbrauchbare Idioten" ist arg übel.
Unpassend für das, was der BVB machen will und muss, waren und sind sie allerdings schon. Der Erfolgreichste von ihnen, Favre, hatte aus meiner Sicht das Problem, dass seine Spielidee (die er gut umsetzt) nicht ideal ist für ein Favoritenteam in der Pressing-Bundesliga. Die Herangehensweise mit einem vergleichsweise tiefen Mittelfeldpressing und zwar sauberen, aber sehr auf Sicherheit bedachten Angriffen passt relativ schlecht, wenn viele Gegner nicht aktiv angreifen. Dadurch war das ganze letztlich nicht erfolgsstabil genug gewesen.
Zu Rose: Da spielen ein paar Dinge mit. Beim BVB erschien er mir überfordert damit, dem Kader aus einer Favre-Spielweise die notwendigen Dinge einzubimsen, die es für seine (Red-Bull/Rangnick-Konzept) Spielweise benötigt. Das gleiche Problem hat auch Terzic. Bosz' hingegen war sehr anspruchsvoll in der Spielweise, aber sein System hat in den starken Ligen nicht funktioniert unterm Strich.
Bei Rose funktioniert es jetzt, weil die Transfers nach wie vor aus der RB-"Schule" entstammen und somit von Haus aus das Grundkonzept mitbekommen, wie die Spielweise von Rose funktioniert.
Der Status Quo des BVB ist eine Ansammlung von durchaus gut ausgebildeten (Top-)Spielern, die bislang in verschiedenen Orchestern gespielt haben und jetzt momentan nicht zusammenpassen. Neue, dominante Spieler kamen in eine Mannschaft, die keinen eigenen Spielstil, Rhytmus und Achse hat. Und dann schaut das so aus, wie es ausschaut.
Es fehlt die Grundlagenarbeit.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Floatdownstream, Lünen, Montag, 14.11.2022, 14:53 (vor 1381 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Vom heißesten Ding Europas zum vorhersehbarsten und langweiligen Running Gag der Liga in 10 Jahren. Da man sich dabei aber immer noch wohlfühlt ist ja alles gut. Vielleicht auch das Problem.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Talentförderer, Dortmund, Montag, 14.11.2022, 15:03 (vor 1381 Tagen) @ Floatdownstream
Vom heißesten Ding Europas zum vorhersehbarsten und langweiligen Running Gag der Liga in 10 Jahren. Da man sich dabei aber immer noch wohlfühlt ist ja alles gut. Vielleicht auch das Problem.
Und vorher innerhalb von ein paar Jahren vom Abstiegskandidaten und Fast-pleite Club zum gesicherten Spitzenverein in Deutschland.
Ich frag mich schon wie hier andere Vereine, die wesentlich unerfolgreicher sind genannt werden.
Für mich sind da eher Leverkusen, Schalke, Bremen und Stuttgart Running Gags.
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Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 14.11.2022, 15:30 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Vom heißesten Ding Europas zum vorhersehbarsten und langweiligen Running Gag der Liga in 10 Jahren. Da man sich dabei aber immer noch wohlfühlt ist ja alles gut. Vielleicht auch das Problem.
> Und vorher innerhalb von ein paar Jahren vom Abstiegskandidaten und Fast-pleite Club zum gesicherten Spitzenverein in Deutschland.
Ich frag mich schon wie hier andere Vereine, die wesentlich unerfolgreicher sind genannt werden.
Für mich sind da eher Leverkusen, Schalke, Bremen und Stuttgart Running Gags.
Ja, diese Leistungen sind unbestritten. Der fast-pleite-Verein ist jetzt allerdings auch schon mehr als eine Dekade her. Es muss daher erlaubt sein, auf die letzten 3 bis 5 Jahre zu blicken und zu fragen, ob die Leistung in diesem Zeitraum den eingesetzten Mitteln immer entsprochen hat. Nahezu jährlich den Trainer zu feuern ist für mich zum Beispiel kein Ruhmesblatt für unser Management. Dazu kommen inzwischen doch einige Transfers im zweistelligen Millionenbereich, die die Erwartungen nicht erfüllt haben.
Und sich immer an den schlechtesten vier Konkurrenten der aktuellen Saison zu messen erscheint mir auch kein zukunftsweisendes Konzept.
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Talentförderer, Dortmund, Montag, 14.11.2022, 16:33 (vor 1381 Tagen) @ Schnippelbohne
Korrekt.
Ein permanentes Watzke raus, Zorc raus, Kehl raus, ist es aber übrigens auch nicht.
Auch die Erwartungshaltung ist hier beim Umfeld massiv aus den Fugen geraten. Unabhängig vom derzeitigen schlechten Fußball.
Vielen meinen das führen eines Vereins läuft wie bei Anstoß 3. Das ist in der Realität aber nunmal nicht so.
Ich hab es schon vor ein paar Jahren gesagt, die meisten werde erst dann realisieren in welch einer guten (Fan-)Zeit wir seit 12 Jahren leben, wenn Watzke und Zorc nicht mehr da sind.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 14.11.2022, 17:19 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Korrekt.
Ein permanentes Watzke raus, Zorc raus, Kehl raus, ist es aber übrigens auch nicht.
Auch die Erwartungshaltung ist hier beim Umfeld massiv aus den Fugen geraten. Unabhängig vom derzeitigen schlechten Fußball.
Vielen meinen das führen eines Vereins läuft wie bei Anstoß 3. Das ist in der Realität aber nunmal nicht so.Ich hab es schon vor ein paar Jahren gesagt, die meisten werde erst dann realisieren in welch einer guten (Fan-)Zeit wir seit 12 Jahren leben, wenn Watzke und Zorc nicht mehr da sind.
Irgendwann wird auch Watzke einem Nachfolger Platz machen müssen. Und du unterstellst, dass jede denkbare Nachfolgelösung eine Verschlechterung zu Watzke sein wird. Das sehe ich nicht so. An Vereinen wie Frankfurt oder Freiburg sieht man, dass auch anderswo Leute am Ruder sind, die ihr Handwerk verstehen. Das kann man auch einfach mal anerkennen statt unsere Führung grundsätzlich als alternativlos darzustellen.
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LukeHansen, Hamburg, Montag, 14.11.2022, 20:03 (vor 1381 Tagen) @ Schnippelbohne
Korrekt. Auch ein Heribert Bruchhagen wurde in Frankfurt lange als alternativlos gesehen. Der hatte jede Saison mit dem Klassenerhalt als Erfolg bezeichnet. Zehn Jahre nach ihm spielt die Eintracht in der CL.
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Talentförderer, Dortmund, Montag, 14.11.2022, 19:00 (vor 1381 Tagen) @ Schnippelbohne
Korrekt.
Ein permanentes Watzke raus, Zorc raus, Kehl raus, ist es aber übrigens auch nicht.
Auch die Erwartungshaltung ist hier beim Umfeld massiv aus den Fugen geraten. Unabhängig vom derzeitigen schlechten Fußball.
Vielen meinen das führen eines Vereins läuft wie bei Anstoß 3. Das ist in der Realität aber nunmal nicht so.Ich hab es schon vor ein paar Jahren gesagt, die meisten werde erst dann realisieren in welch einer guten (Fan-)Zeit wir seit 12 Jahren leben, wenn Watzke und Zorc nicht mehr da sind.
Irgendwann wird auch Watzke einem Nachfolger Platz machen müssen. Und du unterstellst, dass jede denkbare Nachfolgelösung eine Verschlechterung zu Watzke sein wird. Das sehe ich nicht so. An Vereinen wie Frankfurt oder Freiburg sieht man, dass auch anderswo Leute am Ruder sind, die ihr Handwerk verstehen. Das kann man auch einfach mal anerkennen statt unsere Führung grundsätzlich als alternativlos darzustellen.
Ich sehe sie nicht als alternativlos an. Ich bin nur überrascht von dieser "Jeder andere kann es besser" und "Völlige Versager" Mentalität die hier herrscht.
Wie lange hat es eigentlich in Frankfurt gedauert bis da jetzt seit ein paar Jahren wieder gute Arbeit geleistet wird? Seit den 80ern waren die weg vom Fenster. Als ob das so leicht wäre und jeder Verein viel besser kann als Dortmund.
Und genau deswegen sehe ich das Risiko dass es nach Watzke/Zorc bergab geht, wesentlich höher als dass es nach oben geht. Das hat nämlich bis auf Bayern konstant noch nie eine Mannschaft geschafft. Insofern bin ich froh dass es noch 1-2 Jahre unter Watzke weitergeht. Was danach kommt, wird ein ganz neues Kapitel und entgegen der Meinung hier befürchte ich nicht zum besseren.
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herrNick, Dienstag, 15.11.2022, 08:06 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Korrekt.
Ein permanentes Watzke raus, Zorc raus, Kehl raus, ist es aber übrigens auch nicht.
Auch die Erwartungshaltung ist hier beim Umfeld massiv aus den Fugen geraten. Unabhängig vom derzeitigen schlechten Fußball.
Vielen meinen das führen eines Vereins läuft wie bei Anstoß 3. Das ist in der Realität aber nunmal nicht so.Ich hab es schon vor ein paar Jahren gesagt, die meisten werde erst dann realisieren in welch einer guten (Fan-)Zeit wir seit 12 Jahren leben, wenn Watzke und Zorc nicht mehr da sind.
Irgendwann wird auch Watzke einem Nachfolger Platz machen müssen. Und du unterstellst, dass jede denkbare Nachfolgelösung eine Verschlechterung zu Watzke sein wird. Das sehe ich nicht so. An Vereinen wie Frankfurt oder Freiburg sieht man, dass auch anderswo Leute am Ruder sind, die ihr Handwerk verstehen. Das kann man auch einfach mal anerkennen statt unsere Führung grundsätzlich als alternativlos darzustellen.
Ich sehe sie nicht als alternativlos an. Ich bin nur überrascht von dieser "Jeder andere kann es besser" und "Völlige Versager" Mentalität die hier herrscht.Wie lange hat es eigentlich in Frankfurt gedauert bis da jetzt seit ein paar Jahren wieder gute Arbeit geleistet wird? Seit den 80ern waren die weg vom Fenster. Als ob das so leicht wäre und jeder Verein viel besser kann als Dortmund.
Und genau deswegen sehe ich das Risiko dass es nach Watzke/Zorc bergab geht, wesentlich höher als dass es nach oben geht. Das hat nämlich bis auf Bayern konstant noch nie eine Mannschaft geschafft. Insofern bin ich froh dass es noch 1-2 Jahre unter Watzke weitergeht. Was danach kommt, wird ein ganz neues Kapitel und entgegen der Meinung hier befürchte ich nicht zum besseren.
Agree. Wir erleben die erfolgreichste Zeit unserer Borussia. Dass ein anderer Verein uns dauerhaft den Rang abläuft, ist bei RB aufgrund des Geldcheats wahrscheinlich, der Rest hat da noch ein bisschen was nachzuweisen. Es muss nach Watzke nicht schlechter werden, aber es ist nicht unwahrscheinlich.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Gargamel09, Montag, 14.11.2022, 19:38 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Gargamel09, Montag, 14.11.2022, 19:43
Korrekt.
Ein permanentes Watzke raus, Zorc raus, Kehl raus, ist es aber übrigens auch nicht.
Auch die Erwartungshaltung ist hier beim Umfeld massiv aus den Fugen geraten. Unabhängig vom derzeitigen schlechten Fußball.
Vielen meinen das führen eines Vereins läuft wie bei Anstoß 3. Das ist in der Realität aber nunmal nicht so.Ich hab es schon vor ein paar Jahren gesagt, die meisten werde erst dann realisieren in welch einer guten (Fan-)Zeit wir seit 12 Jahren leben, wenn Watzke und Zorc nicht mehr da sind.
Irgendwann wird auch Watzke einem Nachfolger Platz machen müssen. Und du unterstellst, dass jede denkbare Nachfolgelösung eine Verschlechterung zu Watzke sein wird. Das sehe ich nicht so. An Vereinen wie Frankfurt oder Freiburg sieht man, dass auch anderswo Leute am Ruder sind, die ihr Handwerk verstehen. Das kann man auch einfach mal anerkennen statt unsere Führung grundsätzlich als alternativlos darzustellen.
Ich sehe sie nicht als alternativlos an. Ich bin nur überrascht von dieser "Jeder andere kann es besser" und "Völlige Versager" Mentalität die hier herrscht.Wie lange hat es eigentlich in Frankfurt gedauert bis da jetzt seit ein paar Jahren wieder gute Arbeit geleistet wird? Seit den 80ern waren die weg vom Fenster. Als ob das so leicht wäre und jeder Verein viel besser kann als Dortmund.
Und genau deswegen sehe ich das Risiko dass es nach Watzke/Zorc bergab geht, wesentlich höher als dass es nach oben geht. Das hat nämlich bis auf Bayern konstant noch nie eine Mannschaft geschafft. Insofern bin ich froh dass es noch 1-2 Jahre unter Watzke weitergeht. Was danach kommt, wird ein ganz neues Kapitel und entgegen der Meinung hier befürchte ich nicht zum besseren.
Aki tut doch seit einigen Jahren einiges dafür, dass der BVB diesen sportlichen Abstieg in Angriff nimmt.
Holt quer durch die Philosophien Trainer (mit), dauert maximal 2,5 Jahre, eher weniger, dass er sie wieder (mit)feuert, holt Lieblingsspieler für teuer Geld zurück, die dann ablösefrei, ohne auch nur annähernd Leistung gebracht zu haben, wieder gehen.
Wenn sich sein Nachfolger auf das konzentriert, wovon dieser Ahnung hat, wofür er eingestellt wurde, dann muss das keine Schwächung sein - Schuster, bleibt bei deinen leisten! Aki ist und war kein Uli Hoeness, obwohl er sich vielleicht gerne als dieser beim BVB gesehen hat. Hoeness ist zwar kein Steuerfachmann, aber ein Fußballfachmann gewesen, der sich dann auch ins Sportliche einbringen konnte, weil er davon Ahnung hat. Selbst das Experiment, indem er sich "fachmännischen" Rat mit Sammer an seine Seite setzt, hat nichts gebracht.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
DomJay, Köln, Montag, 14.11.2022, 19:34 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Korrekt.
Ein permanentes Watzke raus, Zorc raus, Kehl raus, ist es aber übrigens auch nicht.
Auch die Erwartungshaltung ist hier beim Umfeld massiv aus den Fugen geraten. Unabhängig vom derzeitigen schlechten Fußball.
Vielen meinen das führen eines Vereins läuft wie bei Anstoß 3. Das ist in der Realität aber nunmal nicht so.Ich hab es schon vor ein paar Jahren gesagt, die meisten werde erst dann realisieren in welch einer guten (Fan-)Zeit wir seit 12 Jahren leben, wenn Watzke und Zorc nicht mehr da sind.
Irgendwann wird auch Watzke einem Nachfolger Platz machen müssen. Und du unterstellst, dass jede denkbare Nachfolgelösung eine Verschlechterung zu Watzke sein wird. Das sehe ich nicht so. An Vereinen wie Frankfurt oder Freiburg sieht man, dass auch anderswo Leute am Ruder sind, die ihr Handwerk verstehen. Das kann man auch einfach mal anerkennen statt unsere Führung grundsätzlich als alternativlos darzustellen.
Ich sehe sie nicht als alternativlos an. Ich bin nur überrascht von dieser "Jeder andere kann es besser" und "Völlige Versager" Mentalität die hier herrscht.Wie lange hat es eigentlich in Frankfurt gedauert bis da jetzt seit ein paar Jahren wieder gute Arbeit geleistet wird? Seit den 80ern waren die weg vom Fenster. Als ob das so leicht wäre und jeder Verein viel besser kann als Dortmund.
Und genau deswegen sehe ich das Risiko dass es nach Watzke/Zorc bergab geht, wesentlich höher als dass es nach oben geht. Das hat nämlich bis auf Bayern konstant noch nie eine Mannschaft geschafft. Insofern bin ich froh dass es noch 1-2 Jahre unter Watzke weitergeht. Was danach kommt, wird ein ganz neues Kapitel und entgegen der Meinung hier befürchte ich nicht zum besseren.
Insbesondere bei Kehl muss man Geduld haben. Ich kenne keinen erfolgreichen Sportvorstand, der instantly gut war. Auch Zorc war an der Kante zum: Wir wollen Konsequenzen sehen.
Ich glaube Watzkes Position ist auch so eine langfristige. Ohne eine gewisse Erfahrung wird da nichts kluges bei rum kommen. Auch sehe ich keine externe Besetzung für diese wichtige Position im Verein.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Knarz Pellworm, DO-Hörde, Montag, 14.11.2022, 19:15 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Gehe ich zu 100% mit.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
chanoumi, Rhein-Ruhr, Montag, 14.11.2022, 14:43 (vor 1381 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
„Wirtschaftlich gesund „
chanoumi, Dienstag, 15.11.2022, 08:07 (vor 1381 Tagen) @ chanoumi
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
Wie gesund es ist, ohne Transfererlöse rote Zahlen zu schreiben sehen wir jetzt.
Wurde hier öfters vor gewarnt aber immer als alternativlos bezeichnet.
„Wirtschaftlich gesund „
Chappi1991
, Dienstag, 15.11.2022, 09:30 (vor 1381 Tagen) @ Football_not_Soccer
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
Wie gesund es ist, ohne Transfererlöse rote Zahlen zu schreiben sehen wir jetzt.
Du verstehst offenbar nichts von Bilanzierung. Wenn Du die Transfereinnahmen rausrechnest, dann musst Du konsequenterweise auch die Transferausgaben rausrechnen - in dem Falle die Abschreibungen auf Transfers. Wenn man das tut, dann hat der BVB 13 Jahre in Folge immer Gewinn gemacht, also auch in den Corona-Jahren.
„Wirtschaftlich gesund „
Chappi1991, Dienstag, 15.11.2022, 11:15 (vor 1380 Tagen) @ Chappi1991
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
Wie gesund es ist, ohne Transfererlöse rote Zahlen zu schreiben sehen wir jetzt.
Du verstehst offenbar nichts von Bilanzierung. Wenn Du die Transfereinnahmen rausrechnest, dann musst Du konsequenterweise auch die Transferausgaben rausrechnen - in dem Falle die Abschreibungen auf Transfers. Wenn man das tut, dann hat der BVB 13 Jahre in Folge immer Gewinn gemacht, also auch in den Corona-Jahren.
Danke für die Blumen. Sollten Bellingham und Moukoko allerdings auf die Idee kommen ablösefrei den Verein zu verlassen musst du Adeyemi, Malen und co dennoch weiter abschreiben auch wenn du im Sommer nicht shoppen gehst.
„Wirtschaftlich gesund „
Chappi1991, Dienstag, 15.11.2022, 15:54 (vor 1380 Tagen) @ Football_not_Soccer
Danke für die Blumen. Sollten Bellingham und Moukoko allerdings auf die Idee kommen ablösefrei den Verein zu verlassen musst du Adeyemi, Malen und co dennoch weiter abschreiben auch wenn du im Sommer nicht shoppen gehst.
Ähm, hast du dich mal mit Bilanzen und Vertragszeiten informiert? Ich glaube übrigens, der BVB hätte nichts dagegen, wenn Bellingham ablösefrei geht. Dann wäre er nämlich noch 2,5 Jahre in Dortmund. Bilanziell hat ein ablösefreier Wechsel übrigens keine Auswirkungen, denn der Spieler ist dann komplett abgeschrieben. Anders sieht das bei Wechsel vor dem Vertragsende aus.
Der Hinweis zu Adeyemi und Malen bringt nichts, da man diese ja nicht verkaufen will (vor allem nach einem Jahr, die ein Adeyemi in Dortmund ist). Wir haben immer noch Geld um Spieler zu holen. Denn was du vergessen hast, wenn Spieler ablösefrei gehen (immerhin laufen 09 Verträge aus), dann spart man auch deren Gehalt. Und auch im Geschäftsbericht sieht man ja, Geld ist noch da. Und bis zum Sommer sind ja noch ein paar Tage Zeit, wo man noch Geld verdienen kann.
Gruß
Chris
„Wirtschaftlich gesund „
Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 11:38 (vor 1380 Tagen) @ Football_not_Soccer
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
Wie gesund es ist, ohne Transfererlöse rote Zahlen zu schreiben sehen wir jetzt.
Du verstehst offenbar nichts von Bilanzierung. Wenn Du die Transfereinnahmen rausrechnest, dann musst Du konsequenterweise auch die Transferausgaben rausrechnen - in dem Falle die Abschreibungen auf Transfers. Wenn man das tut, dann hat der BVB 13 Jahre in Folge immer Gewinn gemacht, also auch in den Corona-Jahren.
Danke für die Blumen. Sollten Bellingham und Moukoko allerdings auf die Idee kommen ablösefrei den Verein zu verlassen musst du Adeyemi, Malen und co dennoch weiter abschreiben auch wenn du im Sommer nicht shoppen gehst.
Chappi hat doch trotzdem Recht. Entweder betrachtest du alles - und dann funktioniert das System rein monetär mit Spielerein- und verkäufen, weil unter dem Strich ein größeres Plus besteht, oder du rechnest beide raus.
Wenn man nur Ausgaben in eine Betrachtung einbezieht und die damit zusammenhängenden Einnahmen unter den Tisch fallen lässt - dann ist das doch keine sachliche Bewertung, sondern einfach nur ein willkürliches zusammenpicken von Argumenten, damit das zu einer Aussage passt.
„Wirtschaftlich gesund „
Chappi1991, Dienstag, 15.11.2022, 14:16 (vor 1380 Tagen) @ Sascha
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
Wie gesund es ist, ohne Transfererlöse rote Zahlen zu schreiben sehen wir jetzt.
Du verstehst offenbar nichts von Bilanzierung. Wenn Du die Transfereinnahmen rausrechnest, dann musst Du konsequenterweise auch die Transferausgaben rausrechnen - in dem Falle die Abschreibungen auf Transfers. Wenn man das tut, dann hat der BVB 13 Jahre in Folge immer Gewinn gemacht, also auch in den Corona-Jahren.
Danke für die Blumen. Sollten Bellingham und Moukoko allerdings auf die Idee kommen ablösefrei den Verein zu verlassen musst du Adeyemi, Malen und co dennoch weiter abschreiben auch wenn du im Sommer nicht shoppen gehst.
Chappi hat doch trotzdem Recht. Entweder betrachtest du alles - und dann funktioniert das System rein monetär mit Spielerein- und verkäufen, weil unter dem Strich ein größeres Plus besteht, oder du rechnest beide raus.
Da die Bilanz eine Stichtagsbetrachtung ist, hat er damit recht.
Nur sind die Abschreibungen der kommenden Jahre durch bereits getätigte Transfers nur noch schwer zu ändern.
Einnahmen aus Spielerverkäufen sind von vielen Faktoren abhängig. Wenn du diese benötigst kommst du in einen Teufelskreis.
Wir haben momentan lediglich das Problem dass diese Spieler uns im Zweifel auf der Nase rumtanzen können und wir einen nicht unwesentlichen Teil unserer Planung auf sie ausrichten.
Kann aber auch irgendwann mal wirtschaftlich unangenehm werden, wenn dir ohne dass du damit rechnest mal 1-2 Jahre ein Transfer der Summe Haaaland/Sancho/Dembele fehlt du aber zuvor noch ein paar Transfers der Marke Malen, Adeyemi, Schürrle oder Götze getätigt hast.
Wenn man nur Ausgaben in eine Betrachtung einbezieht und die damit zusammenhängenden Einnahmen unter den Tisch fallen lässt - dann ist das doch keine sachliche Bewertung, sondern einfach nur ein willkürliches zusammenpicken von Argumenten, damit das zu einer Aussage passt.
Weil ich die Planung mit potentiellen Gewinnen aus Spielerverkäufen kritisch sehe ?
„Wirtschaftlich gesund „
Sascha, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 14:43 (vor 1380 Tagen) @ Football_not_Soccer
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
Wie gesund es ist, ohne Transfererlöse rote Zahlen zu schreiben sehen wir jetzt.
Du verstehst offenbar nichts von Bilanzierung. Wenn Du die Transfereinnahmen rausrechnest, dann musst Du konsequenterweise auch die Transferausgaben rausrechnen - in dem Falle die Abschreibungen auf Transfers. Wenn man das tut, dann hat der BVB 13 Jahre in Folge immer Gewinn gemacht, also auch in den Corona-Jahren.
Danke für die Blumen. Sollten Bellingham und Moukoko allerdings auf die Idee kommen ablösefrei den Verein zu verlassen musst du Adeyemi, Malen und co dennoch weiter abschreiben auch wenn du im Sommer nicht shoppen gehst.
Chappi hat doch trotzdem Recht. Entweder betrachtest du alles - und dann funktioniert das System rein monetär mit Spielerein- und verkäufen, weil unter dem Strich ein größeres Plus besteht, oder du rechnest beide raus.
Da die Bilanz eine Stichtagsbetrachtung ist, hat er damit recht.Nur sind die Abschreibungen der kommenden Jahre durch bereits getätigte Transfers nur noch schwer zu ändern.
Einnahmen aus Spielerverkäufen sind von vielen Faktoren abhängig. Wenn du diese benötigst kommst du in einen Teufelskreis.
Meine Ausbildung ist ja schon etwas her, aber kann es sein, dass du hier Bilanzwerte und Cash-Flow durcheinander wirfst?
Wir haben momentan lediglich das Problem dass diese Spieler uns im Zweifel auf der Nase rumtanzen können und wir einen nicht unwesentlichen Teil unserer Planung auf sie ausrichten.
Das ist aber weniger ein Problem der Abschreibung, denn des Gehalts.
Kann aber auch irgendwann mal wirtschaftlich unangenehm werden, wenn dir ohne dass du damit rechnest mal 1-2 Jahre ein Transfer der Summe Haaaland/Sancho/Dembele fehlt du aber zuvor noch ein paar Transfers der Marke Malen, Adeyemi, Schürrle oder Götze getätigt hast.
Natürlich wird es dann unangenehm. Was aber allein daran liegt, dass du sportlich so schwach abgeliefert hast, dass deine Spieler nicht für andere, höherklassige Clubs interessant sind.
Wenn man nur Ausgaben in eine Betrachtung einbezieht und die damit zusammenhängenden Einnahmen unter den Tisch fallen lässt - dann ist das doch keine sachliche Bewertung, sondern einfach nur ein willkürliches zusammenpicken von Argumenten, damit das zu einer Aussage passt.
Weil ich die Planung mit potentiellen Gewinnen aus Spielerverkäufen kritisch sehe ?
Ja.
„Wirtschaftlich gesund „
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 15.11.2022, 09:17 (vor 1381 Tagen) @ Football_not_Soccer
Ja, alternativ können wir das auch lassen und verabschieden uns ins Mittelmaß der Liga.
Im übrigen kaschieren selbst Leipzig oder Leverkusen ihre Zahlen mit Transfereinnahmen. So st würde wahrscheinlich jeder Verein außer Bayern Verluste Ausweisen.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Talentförderer, Dortmund, Montag, 14.11.2022, 15:04 (vor 1381 Tagen) @ chanoumi
Klar muss ein Verein wirtschaftlich gesund sein, Gewinne können auch ruhig erzielt werden. Aber als Fan wünscht man sich doch auch schönen Fussball. Nur finanzielle Gewinne? Nö, kein Interesse.
Na dann dürftest du an den letzten 3 Jahren sehr interessiert gewesen sein. Und auch davor waren die Gewinne eher minimal.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
chanoumi, Rhein-Ruhr, Montag, 14.11.2022, 15:11 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
Ja eben.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
Kayldall, Luxemburg, Montag, 14.11.2022, 17:45 (vor 1381 Tagen) @ chanoumi
Ist ja aber keine großartige Neuigkeit, dass Fans lieber sportlichen Erfolg sehen als nur finanzielle Gewinne des Vereins. Wenn das Geld natürlich ausbleibt ist die Chance noch größer, dass es auch sportlich noch weiter bergab geht. Von daher eine bizarre Aussage von dir, denn wie gesagt, sportlichen Erfolg wollen doch alle Fans, aber dass es finanziell jetzt schlechter laufen soll, würde ich meinem Verein auch nicht wünschen.
Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr
chanoumi, Rhein-Ruhr, Montag, 14.11.2022, 18:27 (vor 1381 Tagen) @ Kayldall
Genau.