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Neu auf schwatzgelb.de: 4. BVB-Aktionstag "SchwarzBuntGelb“ gegen LSBTIQ*-Feindlichkeit (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de Homepage von Redaktion schwatzgelb.de aufrufen E-Mail an Redaktion schwatzgelb.de schreiben, Dortmund, Dienstag, 08.11.2022, 18:37 (vor 1387 Tagen)

Am Samstag, den 19.11.2022 findet der vierte BVB-Aktionstag, dieses Jahr unter dem Motto ?SchwarzBuntGelb ? Für mehr Vielfalt im Fußball - gegen LSBTIQ*-Feindlichkeit?, statt. Bis Sonntag habt ihr noch die Möglichkeit, euch anzumelden.


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Neu auf schwatzgelb.de: 4. BVB-Aktionstag "SchwarzBuntGelb“ gegen LSBTIQ*-Feindlichkeit

, Dienstag, 08.11.2022, 19:35 (vor 1387 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Es soll jeder gleich behandelt werden...
Aber das Herausheben dieser Aktionen sorgt bei mir immer mehr Abneigung zu diesem Thema, da man auf Krampf versucht, das herauszuheben. Je mehr man das heraushebt, desto eigenartiger würde ich mich als homosexueller Mensch fühlen.
So bekommt man natürlich den Eindruck, dass homosexuell sein, was abnormales ist.

Neu auf schwatzgelb.de: 4. BVB-Aktionstag "SchwarzBuntGelb“ gegen LSBTIQ*-Feindlichkeit

Zico80, Mittwoch, 09.11.2022, 08:22 (vor 1386 Tagen) @ TigerWutz8189

> Es soll jeder gleich behandelt werden...

Und deswegen ist der Abbau von Diskrimnierung notwendig, gerade in Zeiten, in denen die Diskriminierer weltweit wieder mächtiger werden.


Aber das Herausheben dieser Aktionen sorgt bei mir immer mehr Abneigung zu diesem Thema, da man auf Krampf versucht, das herauszuheben.

Interessant. Wie werden diese Aktion den im Vergleich zu anderen Deiner Meinung nach herausgehoben? Durch einen Veranstaltungshinweis hier auf der Homepage? Und herausgehoben im Vergleich zu was und woraus? Und was für ein Krampf?

Hast Du auch Abneigungen gegen Familientage oder Fanfeste, wenn dafür geworben wird? Falls nicht, solltest Du dich vielleicht hinterfragen, wo die Abneigung herkommt. Mein Vorschlag: Gehe vorbei und nimm an einigen der Workshops teil! Vielleicht verstehst Du dann die Lebensrealitäten von queeren Menschen besser und Deine Abneigung wird abgebaut. Ganz sicher aber lernst Du etwas!

Grundsätzlich:

Je mehr man das heraushebt, desto eigenartiger würde ich mich als homosexueller Mensch fühlen.
[quote]So bekommt man natürlich den Eindruck, dass homosexuell sein, was abnormales ist.
[/quote]

Da ich homosexuell bin kann ich Dir sagen: Das Gegenteil ist der Fall. Der Eindruck, dass wir etwas abnormales sind, wird eher dadurch vermittelt, dass man dieses Jahr im in Deutschland quasi kein Pride / CSD mehr durchgeührt werden kann, ohne das Konservative sie gewalttätig attackieren. Oder das nahezu kein Tag in Deutschland mehr ohne Gewalttaten gegen queere Menschen vergeht. Oder dadurch, dass der Chef der grössten Oppositionspartei uns mit Pädophilen in Verbindung bringt, dass die Konservativen uns weltweit und Kulturübergreifend zur Emotionalisierung von Politik nutzen, gegen uns hetzen und uns entmenschlichen. Deswegen sind die meisten von uns sowohl über den Safe Space des Workshops als auch über jedes Zeichen der Unterstützung dankbar.

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