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1:0 Füllkrug (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 29.10.2022, 12:45 (vor 1185 Tagen) @ Oli87

Das ist allerdings speziell für den BVB eine harte Aussage, wenn Werders Kader unausgewogen und schwach auf der Brust sein soll. Ich kann mich daran erinnern dass die uns vor ca 2 Monaten 90 Minuten lang überlegen waren. Da frage ich mich dann doch wessen Kader unausgewogen ist :(

‚Schwach auf der Brust‘ ist Werders Kader in der Breite. D.h. die Qualität der Spieler jenseits der üblichen Startelf plus vielleicht 2,3 Einwechseloptionen sehr stark abfällt. Ausfälle in der üblichen Startelf können also kaum ode reicht ohne starken Qualitätsverlust kompensiert werden.

Unausgewogen ist Werders Kader, weil bestimmte Positionen qualitativ und quantitativ eher schwach und dünn besetzt sind (z.B. die Außenverteidigung, das Defensive Mittelfeld, die offensiven Außen), andere dafür relativ stark und breit (z.B. die Innenverteidigung, Zentraler Sturm). Teilweise ist dies schon seit Jahren so (z.B. Defensives Mittelfeld), teilweise ist dies durch die unter höchstem Druck mit großer Eile durchgezogenen Transfers nach dem Abstieg entstanden. Markus Anfang, eigentlich ein Anhänger eines offensiven 4-3-3, hat dann daraus die Konsequenz gezogen, mit einer Dreier-/Fünferkette und zwei Zentralen Stürmern zu agieren, was Ole Werner (auch eigentlich ein Verfechter eines offensiven 4-3-3) fortführte und etwas modifizierte. Was dann auch recht ordentlich funktioniert.

Der Kader des BVB weist bekanntermaßen auch Unausgewogenheiten auf. Allerdings sprechen wir beim BVB von einem ganz anderen Niveau im Vergleich zu Werder. Werder will nicht absteigen, der BVB sich mindestens für die CL qualifizieren, besser noch Meister werden. Die Unausgewogenheiten sind auch nicht so eklatant, wenn auch hinsichtlich der angestrebten Ziele schon ein Faktor.

Ole Werner hat aus der Not eine Tugend gemacht und lässt das spielen, was der Kader hergibt, Dabei hat er einige Mechanismen entwickelt, die den Trainerteams der Gegner zu Saisonbeginn noch nicht so klar waren. Daher konnte Werder beim BVB auch entsprechend auftrumpfen. Die drei Gegentore jedoch in den letzten Minuten waren nur möglich, weil sich weder die Mannschaft, noch das Trainerteam darüber im Klaren waren, dass mit Burke und Buchanan Tempo, Dynamik und Zug zum Tor eingewechselt wurden und man entsprechend gar nicht oder falsch reagiert hat. Mittlerweile habe n sich allerdings sowohl die Spielweise Werders, als auch der Einwechselungseffekt der letzten Minuten herumgesprochen.


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