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Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de Homepage von Redaktion schwatzgelb.de aufrufen E-Mail an Redaktion schwatzgelb.de schreiben, Dortmund, Samstag, 15.10.2022, 17:39 (vor 1413 Tagen)

... haben viele den Reflex, die Schuld bei den Opfern zu suchen. Das ist gefährlich und verstärkt das Problem.


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Mann stirbt nach Polizeieinsatz – Beamte setzten Taser ein

Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 19.10.2022, 13:36 (vor 1409 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gibt es eigentlich derartige Polizeigewalt auch gegen rechte Hools?

, Sonntag, 16.10.2022, 12:05 (vor 1412 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich möchte gerne meine Frage wiederholen, da Sie mich tatsächlich interessiert und ich mich das immer wieder frage.

Mein Gefühl sagt, Wahrscheinlich nicht. Auf Grund der alten Fronten, die da scheinbar noch aktiv sind in den Köpfen. Zudem könnte unter Polizisten des Gefühl vorherrschen, es seien "einfachere Gegner".

Ich könnte jedenfalls dermaßen kotzen bei solchen Bildern.
Aktuell hier in Leipzig jeden Montag zu sehen wenn den Freien Sachsen der Weg freigeprügelt wird und junge (zt jugendliche) Antifas einstecken müssen :(

all cats are beautiful

Gibt es eigentlich derartige Polizeigewalt auch gegen rechte Hools?

Davja89, Sonntag, 16.10.2022, 12:50 (vor 1412 Tagen) @ med01hgy

Ich sag mal so:

Die Bullen sind halt tendenziell ein eher Konservativer Haufen. Das kann nun wirklich keiner abstreiten und würden die meisten Polizisten auch selbet nicht.
Das liegt natürlich auch am Beruf. Du musst schon eher aur Recht und Ordnung stehen.
Platt gesagt: die Anzahl Links-Alternativer Menschen dort dürfte im Promillebereich liegen. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.

Wenn man das als Ausgangslage nimmt dann sind Misstrauen bis Abscheu gegen Ultras Gruppen (die ja oft antiautoritär oder alternativ auftreten), linke Demonstranten oder Umweltschützer natürlich durchaus breit getreut. Während zumindest bei manchen eine gewisse Sympathie da ist für eine Demo "Gegen Überfremdung".
Aufgrund des polizeilichen Alltags wird das weiter geschürrt. Man hat im Einsatz auf Streife halt viel mit Menschen aus schwierigen Verhältnissen zu tun und das sind dann auch oft Einwanderer. Man hat leider selten bis nie mit den "Guten" zu tun. Da brauchst du dann ein starkes Wertegerüst um nicht doofe Sympathien zu entwickeln.

Also ja:

In einem gewissen Rahmen wird dein Eindruck nicht täuschen. Auch wenn natürlich nicht jeder Polizist deswegen ein rechter Schläger ist.

Danke

Davja89, Sonntag, 16.10.2022, 18:28 (vor 1412 Tagen) @ Davja89

für den nachvollziehbaren und ausführlichen Ansatz.

LG

Körperverletzung im Amt

Fred789, Ort, Sonntag, 16.10.2022, 09:32 (vor 1412 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Uni-Bochum untersucht Körperverletzung im Amt durch die Polizei schon länger systematisch.

Infos hierzu auf:

https://kviapol.rub.de/index.php


1. Zwischenbericht u.a. mit Anlass und Umfang der Körperverletzung

https://kviapol.rub.de/images/pdf/KviAPol_Zwischenbericht_2_Auflage.pdf


Eine Zusammenfassung von der ZEIT (aus 2019): 12.000 Verdachtsfälle illegaler Polizeigewalt pro Jahr

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-07/polizeigewalt-studie-ruhr-universitaet-bochum-kriminologen-verfahren?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.st...

Körperverletzung im Amt

Braumeister, BaWü, Sonntag, 16.10.2022, 11:33 (vor 1412 Tagen) @ Fred789

Das Problem an der statistischen Erfassung abseits von falschem Corpsgeist ist ja aber auch, dass vieles als Polizeigewalt wahrgenommen wird, was tatsächlich keine ist. Betroffene fühlen sich hier immer ungerecht behandelt und sprechen schnell von Polizeigewalt, auch wenn das Einschreiten in allen Belangen rechtmäßig war.

Das verzerrt natürlich die Statistiken und schadet gleichzeitig massiv den tatsächlich Geschädigten.

Körperverletzung im Amt

istar, Sonntag, 16.10.2022, 11:59 (vor 1412 Tagen) @ Braumeister

Das Problem an der statistischen Erfassung abseits von falschem Corpsgeist ist ja aber auch, dass vieles als Polizeigewalt wahrgenommen wird, was tatsächlich keine ist. Betroffene fühlen sich hier immer ungerecht behandelt und sprechen schnell von Polizeigewalt, auch wenn das Einschreiten in allen Belangen rechtmäßig war.

Das verzerrt natürlich die Statistiken und schadet gleichzeitig massiv den tatsächlich Geschädigten.

Richtig.

Körperverletzung im Amt

bobschulz, MS, Sonntag, 16.10.2022, 13:02 (vor 1412 Tagen) @ istar

Das Problem an der statistischen Erfassung abseits von falschem Corpsgeist ist ja aber auch, dass vieles als Polizeigewalt wahrgenommen wird, was tatsächlich keine ist. Betroffene fühlen sich hier immer ungerecht behandelt und sprechen schnell von Polizeigewalt, auch wenn das Einschreiten in allen Belangen rechtmäßig war.

Das verzerrt natürlich die Statistiken und schadet gleichzeitig massiv den tatsächlich Geschädigten.


Richtig.

Dem gegenüber wird es aber auch Fälle geben, die gar nicht erst angezeigt werden, da die Betroffenen sich keine Hoffnungen machen, etwas beweisen zu können, da die Anzeigenaufnehmer nun mal Kollegen derjenigen sind, die (evtl über den notwendigen Rahmen hinaus) die gefühlte Gewalt zu verantworten haben. Keiner sagt ja, dass etwa die Paulifans am FR nicht hätten fixiert werden dürfen (da das Video ja nur die Maßnahme zeigt, ohne Vorgeschichte), nur die folgenden Handlungen sind halt inakzeptabel. Und das halt unabhängig vom vorher Geschehenen.

Körperverletzung im Amt

Fred789, Ort, Sonntag, 16.10.2022, 14:15 (vor 1412 Tagen) @ bobschulz

Das Problem an der statistischen Erfassung abseits von falschem Corpsgeist ist ja aber auch, dass vieles als Polizeigewalt wahrgenommen wird, was tatsächlich keine ist. Betroffene fühlen sich hier immer ungerecht behandelt und sprechen schnell von Polizeigewalt, auch wenn das Einschreiten in allen Belangen rechtmäßig war.

Das verzerrt natürlich die Statistiken und schadet gleichzeitig massiv den tatsächlich Geschädigten.


Richtig.


Dem gegenüber wird es aber auch Fälle geben, die gar nicht erst angezeigt werden, da die Betroffenen sich keine Hoffnungen machen, etwas beweisen zu können, da die Anzeigenaufnehmer nun mal Kollegen derjenigen sind, die (evtl über den notwendigen Rahmen hinaus) die gefühlte Gewalt zu verantworten haben. Keiner sagt ja, dass etwa die Paulifans am FR nicht hätten fixiert werden dürfen (da das Video ja nur die Maßnahme zeigt, ohne Vorgeschichte), nur die folgenden Handlungen sind halt inakzeptabel. Und das halt unabhängig vom vorher Geschehenen.

Richtig, über 90% der Geschädigten erstatten keine Anzeige! Aus dem Bericht:

- Nur 9 % aller Befragten entschieden sich selbst für eine Anzeigeerstattung.

- Gegen eine Anzeige entschieden sich die Befragten vor allem, wenn sie von der Erfolglosigkeit eines Strafverfahrens ausgingen

Körperverletzung im Amt

simie, Krefeld, Sonntag, 16.10.2022, 13:24 (vor 1412 Tagen) @ bobschulz

Zumal bei jeder Anzeige eine Gegenanzeige fast garantiert ist. Wer da nicht das Glück hat, eindeutige Videos vorzeigen zu können, wird dann eher verurteilt als die wahren Täter.
Und solche Videos werden standardmäßig durch Polizisten mit hanebüchenen Argumenten (durch eine komplett widersinnige Auslegung des Paragraphen 201) verhindert.

Zukunft der Polizei

KalleGrabowski666, Noki, Samstag, 15.10.2022, 20:16 (vor 1413 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Nachdem die Polizeisperre durchbrochen wurde:
Hallo, Sie dürfen hier nicht durch. Bitte gehen Sie zurück. Bitte bitte oh nein Sie widersetzen sich mich meiner Aussage. Nach paragraph xy muss ich Ihnen jetzt ein Strafgeld geben. Das war nicht in Ordnung, dass Sie einen Stein auf mich geworfen haben. Jetzt muss ich eine Strafanzeige schreiben.

Also die Bilder sahen wirklich nicht so gut aus. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat. Also ich hätte da keine Lust zu dass man mir den Auftrag gibt: halte diese Vollidioten auseinander

Zukunft der Polizei

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 16.10.2022, 09:44 (vor 1412 Tagen) @ KalleGrabowski666

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat.

Das kann man nur schreiben, wenn man ein Stadion nur sehr sehr sehr selten von innen sieht und keine Auswärtsspiele mitmacht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Straftat begangen, Ordnungswidrigkeiten auch nur versehentlich ohne Absicht (Falschparken, Geschwindigkeitsverstoß). Ich bin bei aller Bescheidenheit das Paradebeispiel für einen gesetzestreuen Spießer, der bei jeder Ansage eines Bullen kuscht und die Schnauze hält. Dennoch war ich bereits im Zusammenhang mit Fußballspielen Opfer von Polizeigewalt und stand auch mal in der Gewalttäter Sport-Datei, was ich nur durch reinen Zufall heraus bekommen habe. Mein Verbrechen: ich habe mit so einem Parkplatz-Typen darüber diskutiert, dass ich rückwärts eingeparkt habe, der fühlte sich in seiner Autorität gekränkt, rief vier vorbeilaufende Bullen zu sich und die haben meine Daten vom Perso abgeschrieben.

Die Bullen sind beim Fußball eindeutig die Partei, die gewaltsuchend ist. Es sind Hooligans in Uniform. Von dieser Meinung weiche ich nach mehreren hundert Fußballspielen in meinem Leben auch nicht mehr ab. Es ist auch bekannt, dass man bei der Polizei den Nachwuchs gerne bei Fußballeinsätzen schult. Siehst du an einem Spieltag ganz viele junge Gesichter bei den Bullen, weißt du schon, dass es knallen wird. Dann ist die Polizeischule komplett angerückt und man übt mit Fußballfans als ungefragte Statisten Einsatzkonzepte für Demos und Großveranstaltungen. Da wird willkürlich abgesperrt, gekesselt, "begleitet" und gerne auch mal ein Einsatzgrund provoziert.

Sorry, my dear, aber friedliche Fans sind die, die es am meisten trifft. Du musst nur zum falschen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Sicher, du minimierst das Risiko, wenn du einen großen Bogen um den Schwarzen Block machst und bei Ansicht eines Bullen direkt in die entgegengesetzte Richtung gehst. Das schützt dich aber trotzdem nicht davor, dass du wie jeden Spieltag mit der Bratwurst in der Hand an einem Baum der Strobelallee stehst, auf deinen Freund wartest und plötzlich von einer Horde Turtles eingekesselt und gerupft wirst.

Zukunft der Polizei

Niederrheiner, Viersen, Sonntag, 16.10.2022, 16:48 (vor 1412 Tagen) @ pactum Trotmundense

XD

Zukunft der Polizei

istar, Sonntag, 16.10.2022, 12:06 (vor 1412 Tagen) @ pactum Trotmundense

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat.


Das kann man nur schreiben, wenn man ein Stadion nur sehr sehr sehr selten von innen sieht und keine Auswärtsspiele mitmacht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Straftat begangen, Ordnungswidrigkeiten auch nur versehentlich ohne Absicht (Falschparken, Geschwindigkeitsverstoß). Ich bin bei aller Bescheidenheit das Paradebeispiel für einen gesetzestreuen Spießer, der bei jeder Ansage eines Bullen kuscht und die Schnauze hält. Dennoch war ich bereits im Zusammenhang mit Fußballspielen Opfer von Polizeigewalt und stand auch mal in der Gewalttäter Sport-Datei, was ich nur durch reinen Zufall heraus bekommen habe. Mein Verbrechen: ich habe mit so einem Parkplatz-Typen darüber diskutiert, dass ich rückwärts eingeparkt habe, der fühlte sich in seiner Autorität gekränkt, rief vier vorbeilaufende Bullen zu sich und die haben meine Daten vom Perso abgeschrieben.

Die Bullen sind beim Fußball eindeutig die Partei, die gewaltsuchend ist. Es sind Hooligans in Uniform. Von dieser Meinung weiche ich nach mehreren hundert Fußballspielen in meinem Leben auch nicht mehr ab. Es ist auch bekannt, dass man bei der Polizei den Nachwuchs gerne bei Fußballeinsätzen schult. Siehst du an einem Spieltag ganz viele junge Gesichter bei den Bullen, weißt du schon, dass es knallen wird. Dann ist die Polizeischule komplett angerückt und man übt mit Fußballfans als ungefragte Statisten Einsatzkonzepte für Demos und Großveranstaltungen. Da wird willkürlich abgesperrt, gekesselt, "begleitet" und gerne auch mal ein Einsatzgrund provoziert.

Sorry, my dear, aber friedliche Fans sind die, die es am meisten trifft. Du musst nur zum falschen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Sicher, du minimierst das Risiko, wenn du einen großen Bogen um den Schwarzen Block machst und bei Ansicht eines Bullen direkt in die entgegengesetzte Richtung gehst. Das schützt dich aber trotzdem nicht davor, dass du wie jeden Spieltag mit der Bratwurst in der Hand an einem Baum der Strobelallee stehst, auf deinen Freund wartest und plötzlich von einer Horde Turtles eingekesselt und gerupft wirst.

Wenn man sich als Opfer von Polizeigewalt sieht,weil man den Perso vorzeigen sollte ist natürlich alles klar. Für mich ist Gewalt was anderes.
Was nicht heißt, dass der Eintrag natürlich falsch war.

Ich geh seit dreißig Jahren zum Fußball, auch auswärts, komischerweise hatte ich noch nie Streß. Nichtmal mit Bratwurst in der Hand.

Zukunft der Polizei

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 16.10.2022, 17:02 (vor 1412 Tagen) @ istar

Wenn man sich als Opfer von Polizeigewalt sieht,weil man den Perso vorzeigen sollte ist natürlich alles klar. Für mich ist Gewalt was anderes.

Willst du mich absichtlich falsch verstehen? Das war die Situation, die mir einen Eintrag in der Gewalttäter Sport-Datei brachte. War das so schwer aus dem Kontext heraus zu erfassen?

Ich geh seit dreißig Jahren zum Fußball, auch auswärts, komischerweise hatte ich noch nie Streß. Nichtmal mit Bratwurst in der Hand.

Dann hast du halt Glück gehabt. Andere Fans hatten es nicht.

Zukunft der Polizei

simie, Krefeld, Sonntag, 16.10.2022, 12:27 (vor 1412 Tagen) @ istar

Natürlich ist man auch Opfer, wenn man danach ohne Grund in der Datei Gewalttäter Sport eingetragen wird.

Zukunft der Polizei

istar, Sonntag, 16.10.2022, 12:39 (vor 1412 Tagen) @ simie

Natürlich ist man auch Opfer, wenn man danach ohne Grund in der Datei Gewalttäter Sport eingetragen wird.

Ja,aber nicht von Gewalt.

Zukunft der Polizei

istar, Sonntag, 16.10.2022, 15:26 (vor 1412 Tagen) @ istar

Es gibt deutlich mehr als körperliche Gewalt….

Zukunft der Polizei

simie, Krefeld, Sonntag, 16.10.2022, 14:31 (vor 1412 Tagen) @ istar

Lies dir mal die Definition von Gewalt durch.

Zukunft der Polizei

markus, Sonntag, 16.10.2022, 12:22 (vor 1412 Tagen) @ istar

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat.


Das kann man nur schreiben, wenn man ein Stadion nur sehr sehr sehr selten von innen sieht und keine Auswärtsspiele mitmacht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Straftat begangen, Ordnungswidrigkeiten auch nur versehentlich ohne Absicht (Falschparken, Geschwindigkeitsverstoß). Ich bin bei aller Bescheidenheit das Paradebeispiel für einen gesetzestreuen Spießer, der bei jeder Ansage eines Bullen kuscht und die Schnauze hält. Dennoch war ich bereits im Zusammenhang mit Fußballspielen Opfer von Polizeigewalt und stand auch mal in der Gewalttäter Sport-Datei, was ich nur durch reinen Zufall heraus bekommen habe. Mein Verbrechen: ich habe mit so einem Parkplatz-Typen darüber diskutiert, dass ich rückwärts eingeparkt habe, der fühlte sich in seiner Autorität gekränkt, rief vier vorbeilaufende Bullen zu sich und die haben meine Daten vom Perso abgeschrieben.

Die Bullen sind beim Fußball eindeutig die Partei, die gewaltsuchend ist. Es sind Hooligans in Uniform. Von dieser Meinung weiche ich nach mehreren hundert Fußballspielen in meinem Leben auch nicht mehr ab. Es ist auch bekannt, dass man bei der Polizei den Nachwuchs gerne bei Fußballeinsätzen schult. Siehst du an einem Spieltag ganz viele junge Gesichter bei den Bullen, weißt du schon, dass es knallen wird. Dann ist die Polizeischule komplett angerückt und man übt mit Fußballfans als ungefragte Statisten Einsatzkonzepte für Demos und Großveranstaltungen. Da wird willkürlich abgesperrt, gekesselt, "begleitet" und gerne auch mal ein Einsatzgrund provoziert.

Sorry, my dear, aber friedliche Fans sind die, die es am meisten trifft. Du musst nur zum falschen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Sicher, du minimierst das Risiko, wenn du einen großen Bogen um den Schwarzen Block machst und bei Ansicht eines Bullen direkt in die entgegengesetzte Richtung gehst. Das schützt dich aber trotzdem nicht davor, dass du wie jeden Spieltag mit der Bratwurst in der Hand an einem Baum der Strobelallee stehst, auf deinen Freund wartest und plötzlich von einer Horde Turtles eingekesselt und gerupft wirst.


Wenn man sich als Opfer von Polizeigewalt sieht,weil man den Perso vorzeigen sollte ist natürlich alles klar. Für mich ist Gewalt was anderes.
Was nicht heißt, dass der Eintrag natürlich falsch war.

Ich geh seit dreißig Jahren zum Fußball, auch auswärts, komischerweise hatte ich noch nie Streß. Nichtmal mit Bratwurst in der Hand.

Dann bist du aber eher alleine unterwegs. In größeren Gruppen bist du ganz schnell mitgehangen, mitgefangen. Da bist du automatisch potenzieller Gewaltverbrecher.

Zukunft der Polizei

micha87, bei Berlin, Sonntag, 16.10.2022, 12:53 (vor 1412 Tagen) @ markus

Du steigst am Bahnhof aus, oder trägst im Zug bereits Fankleidung und wirst dann schon aufgefordert an bestimmten Orten auszusteigen und darfst Kilometerweit laufen. Dies ist auch einer der Gründe weshalb ich Fanutensilien bei Auswärtsspielen erst im Stadion bzw. kurz davor auspacke. Entweder in der Stadt bist du durch andere Fans gefährdet oder darfst wie Vieh von A nach B dich eskortieren lassen. Man muss also schon selbst präventiv schauen den großen Ansammlungen aus dem Wege zu gehen, aber auch das ist nicht immer ohne weiteres möglich den die Anfahrtsmöglichkeiten sind limitiert.

Zukunft der Polizei

markus, Sonntag, 16.10.2022, 13:13 (vor 1412 Tagen) @ micha87

Du steigst am Bahnhof aus, oder trägst im Zug bereits Fankleidung und wirst dann schon aufgefordert an bestimmten Orten auszusteigen und darfst Kilometerweit laufen. Dies ist auch einer der Gründe weshalb ich Fanutensilien bei Auswärtsspielen erst im Stadion bzw. kurz davor auspacke. Entweder in der Stadt bist du durch andere Fans gefährdet oder darfst wie Vieh von A nach B dich eskortieren lassen. Man muss also schon selbst präventiv schauen den großen Ansammlungen aus dem Wege zu gehen, aber auch das ist nicht immer ohne weiteres möglich den die Anfahrtsmöglichkeiten sind limitiert.

Das wäre ja noch erträglich, wenn man wenigstens nicht wie Abschaum behandelt wird. Mir ist es einmal passiert, dass ich bei der Ankunft nichts vom Glasverbot wusste und noch eine halb volle Flasche Krombacher in der Hand hatte. Plötzlich stürmte ein Polizist auf mich zu und riss mir die Pulle ziemlich Rabiat aus der Hand. Man hätte mich auch einfach auf das Glasverbot hinweisen können. Dann hätte ich die Flasche abgestellt. Noch schöner wäre gewesen, wenn ich noch hätte austrinken dürfen. Aber nein. Ich war in deren Augen ein potentieller Gefährder, der das Ding jeden Moment werfen könnte. Da muss man direkt drauf losstürmen. Und dann ist es kein Wunder, wenn selbst friedfertige Leute irgendwann denken „scheiß Bullen“.

Mir ist durchaus bewusst, dass das ein schwieriger Job ist. Erst recht, wenn größere Gruppen gesammelt anreisen. Und natürlich gibt es immer wieder Leute, die mit Flaschen werfen. Aber mein Rechtsverständnis ist, dass man erstmal von der Unschuld ausgehen sollte. Und vielleicht davon, dass vielleicht nicht jeder vom Glasverbot weiß. Und nicht sofort „der da hat eine Flasche und wird die jeden Augenblick werfen“.

Zukunft der Polizei

istar, Sonntag, 16.10.2022, 12:45 (vor 1412 Tagen) @ markus

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat.


Das kann man nur schreiben, wenn man ein Stadion nur sehr sehr sehr selten von innen sieht und keine Auswärtsspiele mitmacht. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Straftat begangen, Ordnungswidrigkeiten auch nur versehentlich ohne Absicht (Falschparken, Geschwindigkeitsverstoß). Ich bin bei aller Bescheidenheit das Paradebeispiel für einen gesetzestreuen Spießer, der bei jeder Ansage eines Bullen kuscht und die Schnauze hält. Dennoch war ich bereits im Zusammenhang mit Fußballspielen Opfer von Polizeigewalt und stand auch mal in der Gewalttäter Sport-Datei, was ich nur durch reinen Zufall heraus bekommen habe. Mein Verbrechen: ich habe mit so einem Parkplatz-Typen darüber diskutiert, dass ich rückwärts eingeparkt habe, der fühlte sich in seiner Autorität gekränkt, rief vier vorbeilaufende Bullen zu sich und die haben meine Daten vom Perso abgeschrieben.

Die Bullen sind beim Fußball eindeutig die Partei, die gewaltsuchend ist. Es sind Hooligans in Uniform. Von dieser Meinung weiche ich nach mehreren hundert Fußballspielen in meinem Leben auch nicht mehr ab. Es ist auch bekannt, dass man bei der Polizei den Nachwuchs gerne bei Fußballeinsätzen schult. Siehst du an einem Spieltag ganz viele junge Gesichter bei den Bullen, weißt du schon, dass es knallen wird. Dann ist die Polizeischule komplett angerückt und man übt mit Fußballfans als ungefragte Statisten Einsatzkonzepte für Demos und Großveranstaltungen. Da wird willkürlich abgesperrt, gekesselt, "begleitet" und gerne auch mal ein Einsatzgrund provoziert.

Sorry, my dear, aber friedliche Fans sind die, die es am meisten trifft. Du musst nur zum falschen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Sicher, du minimierst das Risiko, wenn du einen großen Bogen um den Schwarzen Block machst und bei Ansicht eines Bullen direkt in die entgegengesetzte Richtung gehst. Das schützt dich aber trotzdem nicht davor, dass du wie jeden Spieltag mit der Bratwurst in der Hand an einem Baum der Strobelallee stehst, auf deinen Freund wartest und plötzlich von einer Horde Turtles eingekesselt und gerupft wirst.


Wenn man sich als Opfer von Polizeigewalt sieht,weil man den Perso vorzeigen sollte ist natürlich alles klar. Für mich ist Gewalt was anderes.
Was nicht heißt, dass der Eintrag natürlich falsch war.

Ich geh seit dreißig Jahren zum Fußball, auch auswärts, komischerweise hatte ich noch nie Streß. Nichtmal mit Bratwurst in der Hand.


Dann bist du aber eher alleine unterwegs. In größeren Gruppen bist du ganz schnell mitgehangen, mitgefangen. Da bist du automatisch potenzieller Gewaltverbrecher.

Nee,war alles dabei. Sonderzug,Schönes-WE-Ticket,ICE,Bus,Auto.

Zukunft der Polizei

Davja89, Sonntag, 16.10.2022, 12:59 (vor 1412 Tagen) @ istar

Ist natürlich auch alles persöhnliche Einstellungsache:

Wenn ich die Polizei beim Fussball sehe gehe ich extra einen Weg drumherum. Wenn mich ein Bulle dumm anlabbert gehe ich schnell weiter. Wenn ich weggeschubst werde verkneife ich mir eine Reaktion.
Das wäre nicht meine normale Reaktion im "wahren Leben";)

Diesen Duktus habe ich mir angewöhnt um wirklichen jeden Stress zu umgehen. Einfach weil ich es oft genug gesehen und erlebt habe was ein anderes Verhalten für Folgen haben kann für den Spieltag oder auch finanziell. Da hat es schon einige Bekannte wegen absoluten Lapalien oder Reaktionen ganz böse erwischt.

Der geübte Stadionbesucher/Auswärtsfahrer hat doch schon einen Riecher solchen Bullen aus dem Weg zugehen. Würden die Fans jeden Spieltag auf ihre Rechte und einen vernünftigen Umgang bestehen würde es doch dauernd knallen.

Zukunft der Polizei

Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Sonntag, 16.10.2022, 05:38 (vor 1413 Tagen) @ KalleGrabowski666
bearbeitet von Ravenga, Sonntag, 16.10.2022, 05:44

Nachdem die Polizeisperre durchbrochen wurde:
Hallo, Sie dürfen hier nicht durch. Bitte gehen Sie zurück. Bitte bitte oh nein Sie widersetzen sich mich meiner Aussage. Nach paragraph xy muss ich Ihnen jetzt ein Strafgeld geben. Das war nicht in Ordnung, dass Sie einen Stein auf mich geworfen haben. Jetzt muss ich eine Strafanzeige schreiben.

Also die Bilder sahen wirklich nicht so gut aus. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat. Also ich hätte da keine Lust zu dass man mir den Auftrag gibt: halte diese Vollidioten auseinander

*slow clap*
Nach der Argumentation könnten beispielweise Ärzte sagen: Ich habe diesen Beruf gewählt weil ich Krankheiten wie Krebs oder Aids heilen wollte, stattdessen verbringe ich meine Wochenenden damit dutzenden Schnapsleichen mit Alkoholvergiftung entweder den Magen auszupumpen oder sie nach Kneipenschlägereien wieder zusammenzuflicken. Und weil ich darauf keinen Bock habe und mich das frustriert, ramme ich denen den Schlauch jetzt extra brutal in den Hals! Und wenn sie mich attackieren, lasse ich sie einfach verrecken. Selbst Schuld, sollen sie halt nicht so viel saufen.

Zukunft der Polizei

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 16.10.2022, 09:45 (vor 1412 Tagen) @ Ravenga

*slow clap*
Nach der Argumentation könnten beispielweise Ärzte sagen: Ich habe diesen Beruf gewählt weil ich Krankheiten wie Krebs oder Aids heilen wollte, stattdessen verbringe ich meine Wochenenden damit dutzenden Schnapsleichen mit Alkoholvergiftung entweder den Magen auszupumpen oder sie nach Kneipenschlägereien wieder zusammenzuflicken. Und weil ich darauf keinen Bock habe und mich das frustriert, ramme ich denen den Schlauch jetzt extra brutal in den Hals! Und wenn sie mich attackieren, lasse ich sie einfach verrecken. Selbst Schuld, sollen sie halt nicht so viel saufen.

Oh, ich dachte das macht man so. War das falsch?

Zukunft der Polizei

Baffy, Bad Berleburg, Sonntag, 16.10.2022, 00:41 (vor 1413 Tagen) @ KalleGrabowski666

Also die Bilder sahen wirklich nicht so gut aus. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat. Also ich hätte da keine Lust zu dass man mir den Auftrag gibt: halte diese Vollidioten auseinander


Ob dort friedliche Fans oder nicht getroffen wurden, beurteilen in unserem Lande die Gerichte und niemand anderes.

Es gibt nicht einen legitimen Grund auf einen am Boden liegenden Mann, egal wie böse er ist oder war, einzuschlagen. Fixieren und fertig. Die Polizei ist nicht dazu da, zu richten.

Ich persönlich halte auch die Aktien mit dem Knie auf dem Kopf für mehr als bedenklich. In den USA hat das Ergebniss einer solchen Handlung einen halben Bürgerkrieg ausgelöst.

Zukunft der Polizei

Braumeister, BaWü, Sonntag, 16.10.2022, 12:12 (vor 1412 Tagen) @ Baffy

Es gibt nicht einen legitimen Grund auf einen am Boden liegenden Mann, egal wie böse er ist oder war, einzuschlagen. Fixieren und fertig. Die Polizei ist nicht dazu da, zu richten.

Ich persönlich halte auch die Aktien mit dem Knie auf dem Kopf für mehr als bedenklich. In den USA hat das Ergebniss einer solchen Handlung einen halben Bürgerkrieg ausgelöst.

Zu Punkt 1: Doch gibt es. Ob er hier gegeben war sei Mal dahingestellt und muss/und wird hoffentlich von Seiten der Staatsanwaltschaft ordentlich geprüft.

Wenn ich jedoch festgenommen werden soll und mich hiergegen wehre begehe ich eine Straftat. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der widerstand darf/muss hier durch Beamte durch unmittelbaren Zwang gebrochen werden. Da sind auch Schläge erlaubt, auch gegen den Kopf. Wie weit das dann verhältnismäßig ist, ist eine Einzelfallentscheidung.


Mir geht es hier jetzt explizit nicht um diesen Einzelfall, sondern um die generelle Behauptung dass das nicht geht.


Zu Punkt 2: Knie auf Kopf ist technisch gesehen richtig - schlecht und lebensgefährlich wäre wie in den USA der Hals.

Zukunft der Polizei

micha87, bei Berlin, Sonntag, 16.10.2022, 12:33 (vor 1412 Tagen) @ Braumeister

Ich glaube hier wird auf humanistischen Prinzipien argumentiert und nicht was im Rahmen des Rechts möglich ist. In manchen Situationen hilft es sich einmal darauf zu besinnen auch auf der anderen Seite ist jeweils ein Mensch, sei es ein Polizist oder eben ein gegenüber. Wie entmenschlichende Polizeigewalt aussieht haben wir in diesem Land in 2 Diktaturen sehen können. Was der Polizist beim Spiel getan hat sah eher nach entmenschlichenden Verhalten aus und dagegen muss was getan werden.

Zukunft der Polizei

micha87, bei Berlin, Sonntag, 16.10.2022, 01:16 (vor 1413 Tagen) @ Baffy

Also die Bilder sahen wirklich nicht so gut aus. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat. Also ich hätte da keine Lust zu dass man mir den Auftrag gibt: halte diese Vollidioten auseinander

Ob dort friedliche Fans oder nicht getroffen wurden, beurteilen in unserem Lande die Gerichte und niemand anderes.

Es gibt nicht einen legitimen Grund auf einen am Boden liegenden Mann, egal wie böse er ist oder war, einzuschlagen. Fixieren und fertig. Die Polizei ist nicht dazu da, zu richten.

Ich persönlich halte auch die Aktien mit dem Knie auf dem Kopf für mehr als bedenklich. In den USA hat das Ergebniss einer solchen Handlung einen halben Bürgerkrieg ausgelöst.

So ist es und einem Menschen zuvor das Leben gekostet, keine Ahnung ob im Zuge dieser sozialen Unruhen nicht sogar noch mehr ihr Leben lassen mussten.

Sorry Kalle

Franke, Samstag, 15.10.2022, 21:04 (vor 1413 Tagen) @ KalleGrabowski666

Nachdem die Polizeisperre durchbrochen wurde:
Hallo, Sie dürfen hier nicht durch. Bitte gehen Sie zurück. Bitte bitte oh nein Sie widersetzen sich mich meiner Aussage. Nach paragraph xy muss ich Ihnen jetzt ein Strafgeld geben. Das war nicht in Ordnung, dass Sie einen Stein auf mich geworfen haben. Jetzt muss ich eine Strafanzeige schreiben.

Aber das war nix.

Also die Bilder sahen wirklich nicht so gut aus. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da friedliche Fans getroffen hat. Also ich hätte da keine Lust zu dass man mir den Auftrag gibt: halte diese Vollidioten auseinander


Ich auch nicht - Augen auf bei der Berufswahl!

Polizisten können einen Mörder am Tatort stellen und haben doch nicht mehr zu tun als den Täter entwaffnen, fesseln, in eine Haftanstalt bringen und einen Bericht schreiben. Für alles Weitere sind andere zuständig.

Zukunft der Polizei

Sascha, Dortmund, Samstag, 15.10.2022, 20:26 (vor 1413 Tagen) @ KalleGrabowski666

Es ist gar nicht so schwer. Wenn die Person am Boden liegt und keine Gefahr mehr von ihr ausgeht, habe ich meinen Job zu einem großen Teil erledigt. Rache- und Bestrafungsaktionen sind nicht Teil meines Jobs.

Eine Person, die Schusswaffen tragen und benutzen darf, sollte diese relativ leichte, geistige Tätigkeit ausführen können.

Zukunft der Polizei

doublepower, Sonntag, 16.10.2022, 00:20 (vor 1413 Tagen) @ Sascha

Wie einfach es ist, eine aggressive Person auf dem Boden zu fixieren, sehen wir ja immer wieder in den kleinen Videoschnipseln.

Dann wird wieder rum gejault, weil die Polizei nicht das Ehrenhafte 1v1 gesucht hat, sondern den Täter mit 4–5 Mann stellen musste.

Selbst wenn (Konjunktiv!) der attackierte Fußballfan sich im Vorfeld gewalttätig verhalten haben sollte, ist dies zwar zweifellos zu verurteilen, aber dennoch: er liegt wehrlos am Boden.

Wo liegt dort eine Person wehrlos am Boden? Die Männer widersetze sich der Festnahme.
Wie es aussieht, wenn eine Person einfach akzeptiere, dass jetzt Ende ist, sieht man im Hintergrund, der Mann sitzt aufrecht und der Cop steht daneben.

Teilweise wünsche ich mir die Polizei würde streiken, dann wäre Deutschland innerhalb von 24h am Brennen.
Anfang des Jahres wurde auch noch die Rüstungsindustrie gemeckert, Waffen verschmäht. Jetzt kann es gar nicht genug davon geben.

Wie Sportevents ablaufen könne, sieht man z. B. in den USA, wo asozial kein Teil der Veranstaltung sind. Dort braucht es nicht mal Hundertschaften.
Im schönen Deutschland, wo wir alles besser wissen, komischerweise schon. Und das ist bestimmt die Schuld der Polizei, ohne die bösen Cops wäre Fußball wieder richtiger Männersport, was :)

Zukunft der Polizei

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 16.10.2022, 09:46 (vor 1412 Tagen) @ doublepower

So viele Wörter um uns mitzuteilen, dass du nicht eines der Videos gesehen hast.

Zukunft der Polizei

Sascha, Dortmund, Sonntag, 16.10.2022, 09:22 (vor 1412 Tagen) @ doublepower

Ich empfehle dir einen dringenden Besuch beim Augenarzt.

Zukunft der Polizei

Oleoleole, Sonntag, 16.10.2022, 11:30 (vor 1412 Tagen) @ Sascha

Zukunft der Polizei

micha87, bei Berlin, Sonntag, 16.10.2022, 12:40 (vor 1412 Tagen) @ Oleoleole

0:33 in dem Video ist genial, er spricht mit 2 Polizisten und von hinten kommt ein Polizist der schubst ganz freundlich von hinten. So funktioniert doch ein vernünftiges miteinander am Spieltag.

Zukunft der Polizei

Oleoleole, Sonntag, 16.10.2022, 15:32 (vor 1412 Tagen) @ micha87

Ja, die Gestik ist auch ganz entspannt und deeskaliwrend.

Muss auch sehr kalt in HH gewesen sein oder warum haben da so viele viele Gesichtsmasken auf?

Zukunft der Polizei

Oleoleole, Sonntag, 16.10.2022, 10:35 (vor 1412 Tagen) @ Sascha

Naja, die wollen den Typen die Hände auf dem Rücken fixieren. So müssen sich zwei - drei mit ihm beschäftigen.
Öfter wird ja mal versucht, festgesetzte wieder frei zu zu bekommen - da ist es suboptimal wenn man sich mit mehreren Personen um einen kümmert.
Sicherlich ist es nur in der Szene drüber, wir wissen nicht was vorher war. Am Rande des Videos sieht man mMn ja Leute, die sich involvieren wollen.. M

Zukunft der Polizei

Sascha, Dortmund, Sonntag, 16.10.2022, 13:14 (vor 1412 Tagen) @ Oleoleole

Man hat mehrmals mit dem Ellenbogen auf die Schädelsbasis und mit den Fäusten in die Nierengegend geschlagen. Und bei der BFE möchte ich nicht ausschließen, dass da auch Quarzhandschuhe im Spiel sind.

Das kann doch kein angemessenes Verhalten, um eine Fixierung zu ermöglichen.

Zukunft der Polizei

micha87, bei Berlin, Sonntag, 16.10.2022, 10:52 (vor 1412 Tagen) @ Oleoleole

Naja, die wollen den Typen die Hände auf dem Rücken fixieren. So müssen sich zwei - drei mit ihm beschäftigen.
Öfter wird ja mal versucht, festgesetzte wieder frei zu zu bekommen - da ist es suboptimal wenn man sich mit mehreren Personen um einen kümmert.
Sicherlich ist es nur in der Szene drüber, wir wissen nicht was vorher war. Am Rande des Videos sieht man mMn ja Leute, die sich involvieren wollen.. M

Es ist auf jeden Fall suboptimal jemand am Boden liegenden auf derartige Weise zu schlagen, das gibt keinen Freifahrtschein um zu zeigen: "Sehr her, so ergeht es euch sonst auch gleich." Wer sich nicht im Griff hat sollte den Beruf wechseln und sich professionelle Hilfe holen.

Zukunft der Polizei

Oleoleole, Sonntag, 16.10.2022, 11:28 (vor 1412 Tagen) @ micha87

Ging, glaube ich, eher darum, dem Mann die Hände auf dem Rücken zu fixieren. Das versucht er zu verhindern, daher die Schläge in den Bauch um die Armhaltung zu lockern.

Zukunft der Polizei

micha87, bei Berlin, Sonntag, 16.10.2022, 13:09 (vor 1412 Tagen) @ Oleoleole

Weil er Angst um seinen Kopf hat und den schützen will, glaube das ist keine unnatürliche Reaktion von der Person am Boden. Weshalb er dort genau so liegt ist ein anderes Thema, aber das kann/muss ein Polizist besser lösen können. Wer sich dazu nicht in der Lage sieht soll was anderes machen, gibt zahlreiche andere Berufe die dann geeigneter sind.

Zukunft der Polizei

istar, Sonntag, 16.10.2022, 11:58 (vor 1412 Tagen) @ Oleoleole

Ging, glaube ich, eher darum, dem Mann die Hände auf dem Rücken zu fixieren. Das versucht er zu verhindern, daher die Schläge in den Bauch um die Armhaltung zu lockern.

Du hast das richtig erkannt. Dauert es zu lange, kriegt man schnell einen Tritt in die Fresse,das ist auch mit Helm kein Vergnügen.

Aber gut, die Erlebnisorientierten wurden etwas rauer angefasst,muss man mit rechnen, wenn man sportlich unterwegs ist.

Oder wollten die knuffigen Paulianer den HSV-Spiessern nur ein schönes Spiel wünschen? Das wäre natürlich was anderes.

Zukunft der Polizei

doublepower, Sonntag, 16.10.2022, 02:26 (vor 1413 Tagen) @ doublepower

Einem wehrlosen Menschen, Schläge hinzuzufügen, die bei der UFC verboten sind, gehört natürlich zur Ausbildung eines Polizisten oder?
Diese gewaltbereiten Polizisten sind für mich vom selben Schlag wie die Stuttgarter Sicherheitsfirma, die schon öfters ihre Aggressionen nicht im Griff hatte.
Ich empfehle dir den Blog eines Augenzeugen:


https://millernton.de/2022/10/14/zu-den-vorfaellen-vor-dem-derby/

Zukunft der Polizei

balisto, 44143, Sonntag, 16.10.2022, 00:51 (vor 1413 Tagen) @ doublepower

Du hättest auch einfach schreiben können dass du Bulle bist und dir das restliche Gesabbel sparen können

Zukunft der Polizei

doublepower, Sonntag, 16.10.2022, 04:48 (vor 1413 Tagen) @ balisto

Bin kein Bulle.

Ich frage mich nur warum es im Fußball nötig ist, diese Kaliber in Form von Hundertschaften und Co auffahren zu müssen, wenn es ja nur Fans sind die Spaß haben wollen.

Wir schon gesagt, in anderen Ländern klappt es auch ohne, was glaubst du wie es in Deutschland ohne ablaufen würde?

Zukunft der Polizei

doublepower, Sonntag, 16.10.2022, 08:29 (vor 1412 Tagen) @ doublepower

Da ich es noch kenne bevor die Obrigkeit (nicht nur) durch überflüssige übermäßige Präsenz provozierte: besser.
Ja auch früher gab es Polizei vor Ort, aber halt keine auf Bürgerkrieg getrimmten Hundertschaften….

Mir tun tatsächlich die meisten Polizisten, die durch Vorgesetzte in diese unnötig aufgeladenen Situationen geschickt werden.
Aber solche Personen, die ihre Rachgelüste an wehrlosen auslassen gehören definitiv aus dem Staatsdienst entlassen. Und dazu ist eine Kennzeichnungspflicht nötig und eine unabhängige Aufklärung, und nicht wie bisher durch Menschen die dem gleichen Corpsgeistdruck ausgesetzt sind, und im schlimmsten Falle auch immer wechselseitig ermitteln…

Zukunft der Polizei

istar, Sonntag, 16.10.2022, 12:16 (vor 1412 Tagen) @ RE_LordVader

Da ich es noch kenne bevor die Obrigkeit (nicht nur) durch überflüssige übermäßige Präsenz provozierte: besser.
Ja auch früher gab es Polizei vor Ort, aber halt keine auf Bürgerkrieg getrimmten Hundertschaften….

Mir tun tatsächlich die meisten Polizisten, die durch Vorgesetzte in diese unnötig aufgeladenen Situationen geschickt werden.
Aber solche Personen, die ihre Rachgelüste an wehrlosen auslassen gehören definitiv aus dem Staatsdienst entlassen. Und dazu ist eine Kennzeichnungspflicht nötig und eine unabhängige Aufklärung, und nicht wie bisher durch Menschen die dem gleichen Corpsgeistdruck ausgesetzt sind, und im schlimmsten Falle auch immer wechselseitig ermitteln…

Besser? Sorry,die 80er, wo es an jeder Ecke Schlägereien gab bei halb so viel Zuschauern, auch gerne untereinander auf der Süd, waren sicher nicht besser.

Zukunft der Polizei

Smeller, Dortmund, Sonntag, 16.10.2022, 09:54 (vor 1412 Tagen) @ RE_LordVader

Kennzeichnungspflicht, aber im Straffall hat dann jemand, aus Versehen natürlich, die falsche Kennzeichnung getragen.

Zukunft der Polizei

micha87, bei Berlin, Sonntag, 16.10.2022, 01:10 (vor 1413 Tagen) @ balisto

Beispielhaft wie dann auch noch offensichtliches Fehlverhalten ignoriert wird. Dort haben einzelne Cops die Grenzen überschritten und Verhaltensweisen an den Tag gelegt die so nicht in Ordnung sind. Jemand der fixiert am Boden liegt und sich nicht wehrt so zu schlagen ist anormal. Dafür gibt es keine Rechtfertigungen, sondern dies sollte aufgearbeitet und sanktioniert werden. In Artikel 1 des GG ist das klar geregelt.

Artikel 1. (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Dem sind einzelne Polizisten dort nicht nachgekommen und haben dem Treiben munter beigewohnt.

Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden

Rupo, Ruhrpott, Saturday, 15.10.2022, 16:49 (vor 1413 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Moin,
Danke für den differenzierten Artikel!

Wir alle die viel rund um den Fußball unterwegs sind haben sicherlich schon fast alles selbst miterlebt, gesehen und gehört. Es gibt die ganze Bandbreite, vom sehr guten Verhalten bis hin zu den beschriebenen Szenen.

Polizisten die über ihre gesetzlich legitimiertes Verhalten gehen haben im dem Job dann nichts zu suchen, ist einfach so - bei allem Verständnis für den Stress, Druck und Ärger in deren sicherlich nicht einfachen Job!

Beste Grüße,
Thomas

Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden

micha87, bei Berlin, Samstag, 15.10.2022, 18:11 (vor 1413 Tagen) @ Rupo

Die Frage ist wie kann durch Transparenz für Vertrauen gesorgt werden? Es war schon häufiger zu hören, dass die Bodycams nicht funktionierten und es existieren keine Aufnahmen. Das halte ich dann auch für schwer vorstellbar das alle Geräte auf einmal nicht funktioniert haben sollen. Polizeigewalt existiert auch in Deutschland und es muss weiter auf die Agenda, egal wie sch... deren Alltag ist dürfen derlei Exzesse nicht geduldet werden.

das gleiche mit den persönlichen kennnummern

micha87, Samstag, 15.10.2022, 19:44 (vor 1413 Tagen) @ micha87

wenn du ein video eines eskalierenden cops siehst, hat der häufig plötzlich keine am Rücken. So ein Zufall

Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden

Sascha, Dortmund, Samstag, 15.10.2022, 19:38 (vor 1413 Tagen) @ micha87

In diesem Zusammenhang finde ich das Video sehr interessant. Der/Die Filmende konnte zwischen den Polizisten hergehen und die Misshandlung in Nahaufnahme filmen. Auch die Position der Kamera erscheint mir eher auf Brusthöhe zu liegen.

Auf mich wirkt es so, als würde es sich dabei sogar um die Bodycamaufnahme eines Cops handeln. Jeden Nichtpolizisten, hätte man doch direkt und rüde weggestoßen.

Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden

micha87, bei Berlin, Samstag, 15.10.2022, 20:00 (vor 1413 Tagen) @ Sascha

Genau das habe ich mich auch gefragt, wie kommst du als womöglich "Unbeteiligter" so einfach dazwischen und kannst alles munter filmen? Auf jeden Fall gut das es zumindest dokumentiert ist, ich erkenne darauf wenig was die Gesichter der Polizisten angeht, aber scheinbar haben Polizisten die Möglichkeit ebenfalls vermummt in die Auseinandersetzung zu gehen.

Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden

MirkoWSG, Samstag, 15.10.2022, 21:10 (vor 1413 Tagen) @ micha87

Habe mich auch gefragt warum der Filmende nicht gezwungen wurde die Bilder zu löschen wie es sonst gängige Praxis ist.

Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden

, Saturday, 15.10.2022, 15:54 (vor 1413 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Mindestens der Eine, der sein fixiertes Opfer mit dem Ellbogen traktiert, gehört fristlos entlassen und vor ein Gericht gestellt. Das geht gar nicht!

Neu auf schwatzgelb.de: Wenn Polizisten zu Tätern werden

micha87, bei Berlin, Samstag, 15.10.2022, 18:22 (vor 1413 Tagen) @ Hässlicher_Ork

Die Bilder sind schon sehr verstörend, leider sehe ich da kaum eine Möglichkeit das die Polizisten identifiziert werden können. Ich will mir auch nicht vorstellen das jene Bilder viel Zustimmung finden bei den Verantwortlichen. Als Laie sehen da einige Dinge sehr drüber aus und das auf einen eingeschlagen wird der wehrlos am Boden liegt ist für mich nicht erklärbar. Überrascht bin ich das überhaupt Leute etwas filmen dürften und nicht jene auch noch Opfer wurden. Wir schauen immer betroffen in die Staaten, aber es gibt da bei der Polizei ein unübersehbares Problem und das seit Jahrzehnten inzwischen. Fußballspiele werden da als Übungsplatz für andere Großeinsätze genommen und als Fan darf man dann ein gewisses Maß an Toleranz aufbringen und muss froh sein ggf. nicht am falschen Ort wo zu sein.

Im Umfeld des BVB gibt es doch einige Filmemacher - wollen die nicht mal wieder?

Franke, Samstag, 15.10.2022, 20:57 (vor 1413 Tagen) @ micha87

Die Bilder sind schon sehr verstörend, leider sehe ich da kaum eine Möglichkeit das die Polizisten identifiziert werden können. Ich will mir auch nicht vorstellen das jene Bilder viel Zustimmung finden bei den Verantwortlichen. Als Laie sehen da einige Dinge sehr drüber aus und das auf einen eingeschlagen wird der wehrlos am Boden liegt ist für mich nicht erklärbar. Überrascht bin ich das überhaupt Leute etwas filmen dürften und nicht jene auch noch Opfer wurden. Wir schauen immer betroffen in die Staaten, aber es gibt da bei der Polizei ein unübersehbares Problem und das seit Jahrzehnten inzwischen. Fußballspiele werden da als Übungsplatz für andere Großeinsätze genommen und als Fan darf man dann ein gewisses Maß an Toleranz aufbringen und muss froh sein ggf. nicht am falschen Ort wo zu sein.


Wer sammelt solche Fälle, vor allem solche mit bewegten Bildern, bastelt einen Film daraus und sorgt dafür, dass der viel gesehen wird?

Jeder einzelne Fall, bei dem ein uniformierter Täter nicht ermittelt werden kann, ist ein schlagender (haha) Beweis dafür, dass jeder Beamte eine Kennzeichnung haben muss, durch die er identifiziert werden kann. Es verlangt doch kein vernünftiger Mensch, dass da Name und Anschrift zu lesen sind. "NRW 19/09" - Bundesland, Nr. der Einheit, Nr. des Beamten, fertig ist die Laube.

Im Umfeld des BVB gibt es doch einige Filmemacher - wollen die nicht mal wieder?

Smeller, Dortmund, Sonntag, 16.10.2022, 00:00 (vor 1413 Tagen) @ Franke

Und jeder, der bei einer Straftat eine falsche Kennung getragen hat, erhält die Bestrafung, die der eigentliche Täter bekommen hätte. Das ist doch sonst genau die Ausrede. Oh, ich hab meine Kennung mit jemandem vertauscht, ich war das gar nicht.

Im Umfeld des BVB gibt es doch einige Filmemacher - wollen die nicht mal wieder?

MirkoWSG, Samstag, 15.10.2022, 21:16 (vor 1413 Tagen) @ Franke

Lebensgefahr

Kann man eigentlich mit Bastelscheren Kabelbinder durchschneiden oder gibts da einen im Umgang mit Seitenschneidern geschulten Kollegen der das übernimmt?

Im Umfeld des BVB gibt es doch einige Filmemacher - wollen die nicht mal wieder?

micha87, bei Berlin, Samstag, 15.10.2022, 21:44 (vor 1413 Tagen) @ MirkoWSG

Dachte der Text kommt von unserem Freund Rainer Wendt, aber der ist ja bei der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) unterwegs die sicherlich ähnlich wirre Forderungen aufstellen im Namen der Gerechtigkeit.

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