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BVB-Star sieht eklatante Schwäche: Niklas Süle total genervt (BVB)

Vati Morgana, Freitag, 14.10.2022, 20:20 (vor 1414 Tagen) @ Chris aus Lünen
bearbeitet von Vati Morgana, Freitag, 14.10.2022, 20:28

Die Dosen haben allerdings die vergangenen drei Saisons einen Transferüberschuss von etwa 20 Mio. Euro generiert.


Dabei wird halt vergessen, dass sie drei Vorteile haben. Discounteinkäufe aus Salzburg (oder auch andere Filialen), Magathsche Einkaufspolitik und nicht aufs Geld gucken. 20/21 wird es durch den Wechsel von Werner rausgerissen, sonst wären da keine vier Millionen Euro reingekommen. Trotzdem hat man zwei Spieler trotz Corona für über 20 Mio. Euro kaufen können. Eine Saison später waren es zwei Vierzigmillionen-Deals, die Ausgaben von 107 Mio. Euro kaschieren. Und in dieser Saison wurden Transfers, die nicht geklappt haben, wieder zu Geld gemacht. Wenn man 22 Spieler verkauft oder verleiht (plus ein Karriereende), zeugt das weniger von wirtschaften sondern von einer Aktion "10 Kaufen, ein guter, der Rest kann wieder weg". Dazu gibt es jetzt schon wieder Ausgaben für die Saison 23/24 und 24/25.

Siehe Antwort auf DomJay.

Vielleicht sucht man die Ursache also doch lieber erstmal bei sich, ehe man die Ungerechtigkeiten beklagt.


Lustig, macht der BVB ja aktuell. Durch den Wechsel auf dem Sportmanager-Posten gab es schon genügend Änderungen. Nur kann man das, wie bereits erwähnt, ja nicht alles auf einmal machen. Man könnte das Ganze vielleicht auf Pump realisieren, aber dann kann man auch gleich Niebaum wieder zurück holen. Ich bleibe dabei, lieber nur das Geld ausgeben, was man hat. Damit fährt man besser als anders. Denn Ausgaben bringen nicht immer Erfolg. Sieht man ja in Berlin oder die ganzen Spieler, die Leipzig wieder rausgeworfen hat.

Mir geht es überhaupt nicht darum den Kader auf links zu krempeln und Geld rauszuwerfen. Im Gegenteil, bin großer Befürworter von Kontinuität, einem kleinen Kader, eine hohe Jugenddurchlässigkeit und einem Erlösüberschuss.

Ich priorisiere Identität aber auch deutlich höher als Abo auf Vizemeisterschaften, CL-Achtelfinale und Leuchtturmaussagen.

Zweifelsfrei haben die letzten Jahre zu viele ~30 Mio. Euro Transfers nicht gezündet. Für einen Verein, der sich stets im Umbruch befindet und weitestgehend um eine ausgeglichene Transferbilanz bemüht ist, kann das auf Dauer nur zulasten der Qualität gehen.


Lustig, es gab bislang sechs 30 Mio. Euro-Transfers. Zwei waren wohl Erfolge (Dembele und Hummels), das wirst du nicht bestreiten können, oder? Einer nicht bewertbar (Haller) und einer ist gerade einmal zehn Spieltage in Dortmund (Adeyemi). Ein Fehleinkauf war auf jeden Fall Schürrle (Das Thema gab es hier schon schon länger, warum man ihn geholt hat) und bei Malen muss man gucken, ob er sich irgendwann fängt. Für mich eine durschnittliche Leistung bei Transfers in dieser Größenordnung.

Ich meinte nicht konkret 30 Millionen als Schwelle, sondern Kaliber dieser Größenordnung, daher die Tilde. Würde daher schon auch einige 25 Millionen Euro aufwärts Transfers mit einbeziehen.
Aus der aktuellen Mannschaft fallen einige Spieler darunter. Bewerte ich den heutigen Impact dieser Spieler auf unsere Leistung fällt die Bilanz der einstigen Toptransfers doch deutlich negativer aus:

Hummels ++
Schulz —
Can -
Bellingham ++
Brandt o
Hazard -
Malen -

Klar, gibt es für jeden einzelnen Spieler Gründe und einige können in Zukunft auch noch wichtig werden. Trotzdem sind fünf von sieben Stand jetzt keine unumstößlichen Leistungsträger. Und die beiden die es sind haben ein nahendes Verfallsdatum.

Sicherlich kann man auch über jede Einschätzung streiten. Aber wenn der BVB jährlich ein bis zwei Spieler dieser Größenordnung verpflichtet, dürfte man sich von diesen Toptransfers mehr erwarten als teure Kaderoptionen.

Haller und Aydejemi lasse ich aus der Betrachtung bewusst außen vor.

Ja, wir geben für Spieler zuviel Geld aus. Aber dabei sollte man nicht vergessen, dass man Spieler wie Bellingham, Adeyemi und Haaland nicht bekommt, wenn man Geld in die Hand nimmt. Außerdem sind doch schon gleich fünf Mio. Euro mehr fällig, wenn der BVB anfragt. Das Problem haben Vereine wie Union und Freiburg aktuell noch nicht.

Gruß

Chris


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