BVB-Newsthread vom 13.10.2022 (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 07:09 (vor 1416 Tagen)
Aktuelle News rund um den BVB bitte in diesen Thread posten.
Bellingham ist überspielt
Smeller, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 22:51 (vor 1415 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Bellingham ist überspielt
DomJay, Köln, Freitag, 14.10.2022, 07:59 (vor 1415 Tagen) @ Smeller
Wie schon im Spielthread geschrieben, hier sollte Terzic mal seiner Verantwortung gerecht werden.
Wer das Spiel gesehen hat kam schon deutlich zu dem Schluss, dass er nach Halbzeit 1 vom Platz gehört hätte. Gerade in dem Alter hat der Verein auch eine Sorgfaltspflicht für die Spieler.
Can saß auf der Bank, hätte die Doppel 6 vervollständigen können, was man jetzt schon öfters gespielt hat.
Bellingham ist überspielt
markus93, Sauerland, Freitag, 14.10.2022, 09:22 (vor 1415 Tagen) @ DomJay
Gebe dir grundsätzlich recht, aber Can ist leider immer für eine selten dämliche Aktion gut. Das man ihn in so einem Spiel ungern bringt kann ich dann auch verstehen.
Bellingham ist überspielt
Conny Kramer, Lünen, Freitag, 14.10.2022, 09:36 (vor 1415 Tagen) @ markus93
Gebe dir grundsätzlich recht, aber Can ist leider immer für eine selten dämliche Aktion gut. Das man ihn in so einem Spiel ungern bringt kann ich dann auch verstehen.
Mit Verlaub, das ist absurd. Can hat in Manchester, in Sevilla und gegen Bayern jeweils 90 Minuten durchgespielt. Da dürfte es für eine Halbzeit gegen Sevilla gerade noch reichen.
Bellingham ist überspielt
DomJay, Köln, Freitag, 14.10.2022, 09:41 (vor 1415 Tagen) @ Conny Kramer
Gebe dir grundsätzlich recht, aber Can ist leider immer für eine selten dämliche Aktion gut. Das man ihn in so einem Spiel ungern bringt kann ich dann auch verstehen.
Mit Verlaub, das ist absurd. Can hat in Manchester, in Sevilla und gegen Bayern jeweils 90 Minuten durchgespielt. Da dürfte es für eine Halbzeit gegen Sevilla gerade noch reichen.
Eben, er hat es hin bekommen auf Top Niveau zu spielen. Wenn er als zweiter 6er aufläuft kommen seine Stärken zur Geltung und die Schwächen werden durch den zweiten 6er aufgefangen.
Kaderplanung/Spielsystem
Smeller, Freitag, 14.10.2022, 07:12 (vor 1415 Tagen) @ Smeller
Die Hinrunde ist ja bald rum.
Das 433 scheint uns defensiv Stabilität zu geben.
Nur haben wir für dieses System selbst nach der Genesung von Dahoud mit Bellingham, Özcan, Can und Dahoud zu wenig Personal. Selbst wenn man Brandt hin und wieder gegen „schwächere“ Gegner auf dieser Position bringt. Wobei es keine schwächeren Gegnern mehr gibt, die man nur irgendwie knacken muss. Abgesehen von Schalke kann jedes Team in der Liga vernünftige Konter fahren.
Sprich sollte Edin weiterhin regelmäßig auf dieses System zurückgreifen wollen, sollten wir an dieser Stelle zwischen Hinrunde und Rückrunde nachlegen.
Kaderplanung/Spielsystem
Talentförderer, Dortmund, Freitag, 14.10.2022, 10:14 (vor 1415 Tagen) @ Football_not_Soccer
Man konnte kaum genug Geld für Modeste zusammen kratzen. Da bezweifle ich, dass wir im Winter qualitativ hochwertig nachlegen können. Zumal Spieler, die einen verbessern meist sowieso nicht auf dem Markt sind.
Bellingham muss einfach öfter mal draußen bleiben. Dann kann man auch vergleichen wie sich das auf die Stabilität auswirkt.
Kaderplanung/Spielsystem
DomJay, Köln, Freitag, 14.10.2022, 11:40 (vor 1414 Tagen) @ Talentförderer
Man konnte kaum genug Geld für Modeste zusammen kratzen. Da bezweifle ich, dass wir im Winter qualitativ hochwertig nachlegen können. Zumal Spieler, die einen verbessern meist sowieso nicht auf dem Markt sind.
Bellingham muss einfach öfter mal draußen bleiben. Dann kann man auch vergleichen wie sich das auf die Stabilität auswirkt.
Letztlich ist es halt auch wegen Dahoud so, dass er kaum Pause bekommt. Wir brauchen keinen weiteren Spieler denke ich.
Özcan kann man entweder durch Can ersetzen oder durch Papa für 10-15 Minuten. Dazu könnte man auch Kamara/Coulibaly mal diese 5-15 Minuten geben.
Kaderplanung/Spielsystem
Ingo, Europa, Freitag, 14.10.2022, 07:47 (vor 1415 Tagen) @ Football_not_Soccer
> Die Hinrunde ist ja bald rum.
Das 433 scheint uns defensiv Stabilität zu geben.Nur haben wir für dieses System selbst nach der Genesung von Dahoud mit Bellingham, Özcan, Can und Dahoud zu wenig Personal. Selbst wenn man Brandt hin und wieder gegen „schwächere“ Gegner auf dieser Position bringt. Wobei es keine schwächeren Gegnern mehr gibt, die man nur irgendwie knacken muss. Abgesehen von Schalke kann jedes Team in der Liga vernünftige Konter fahren.
Sprich sollte Edin weiterhin regelmäßig auf dieses System zurückgreifen wollen, sollten wir an dieser Stelle zwischen Hinrunde und Rückrunde nachlegen.
Wenn ich es richtig erinnere, spielt der seit nun mehr 2,5 Jahren fast durch. Sommerpause vergangenes Jahr hatte er U-Turnier. Dieses Jahr war Nationalmannschaft plus nur wenige Wochen Pause, da er früher wieder einstieg.
Als Nächstes kommt die WM incl. aller Strapazen, wie dem Turnier, Klima, Reisen. So wird der verheizt.
Kaderplanung/Spielsystem
donotrobme, Münsterland, Freitag, 14.10.2022, 08:11 (vor 1415 Tagen) @ Ingo
das wird es sein.
Seit dem Frühjahr 2020 wird quasi zwei mal pro Woche gespielt.
Die Folgen davon merkt man auch den Bayern an, die in dieser Saison einige male patzten.
Spannend ist auch die Frage, wie die Saison sich entwickeln wird. Denn Wer hat im dezember frei?
U.a. Erling Haaland und die italienischen Spieler!
Ich bin mal gespannt, was das für Auswirkungen auf die 2. Saisonhälfte haben wird.
Kaderplanung/Spielsystem
donotrobme, Freitag, 14.10.2022, 08:25 (vor 1415 Tagen) @ donotrobme
das wird es sein.
Seit dem Frühjahr 2020 wird quasi zwei mal pro Woche gespielt.
Die Folgen davon merkt man auch den Bayern an, die in dieser Saison einige male patzten.Spannend ist auch die Frage, wie die Saison sich entwickeln wird. Denn Wer hat im dezember frei?
U.a. Erling Haaland und die italienischen Spieler!Ich bin mal gespannt, was das für Auswirkungen auf die 2. Saisonhälfte haben wird.
Wie unten schon geschrieben, wir haben einen hoffentlich ausgeruhten Block aus Öczan, Dahoud, Can, Wolf, Modeste und vielleicht Hummels, Brandt und Adeyemi. Das sollte ein Vorteil gegenüber Bayern sein.
International wird Real mMn sehr unter der WM leiden. Die haben sich einen perfekten Rhythmus angeeignet im Frühjahr voll da zu sein.
Kaderplanung/Spielsystem
Ingo, Freitag, 14.10.2022, 07:58 (vor 1415 Tagen) @ Ingo
bearbeitet von Football_not_Soccer, Freitag, 14.10.2022, 08:02
> Die Hinrunde ist ja bald rum.
Das 433 scheint uns defensiv Stabilität zu geben.Nur haben wir für dieses System selbst nach der Genesung von Dahoud mit Bellingham, Özcan, Can und Dahoud zu wenig Personal. Selbst wenn man Brandt hin und wieder gegen „schwächere“ Gegner auf dieser Position bringt. Wobei es keine schwächeren Gegnern mehr gibt, die man nur irgendwie knacken muss. Abgesehen von Schalke kann jedes Team in der Liga vernünftige Konter fahren.
Sprich sollte Edin weiterhin regelmäßig auf dieses System zurückgreifen wollen, sollten wir an dieser Stelle zwischen Hinrunde und Rückrunde nachlegen.
Wenn ich es richtig erinnere, spielt der seit nun mehr 2,5 Jahren fast durch. Sommerpause vergangenes Jahr hatte er U-Turnier. Dieses Jahr war Nationalmannschaft plus nur wenige Wochen Pause, da er früher wieder einstieg.
Als Nächstes kommt die WM incl. aller Strapazen, wie dem Turnier, Klima, Reisen. So wird der verheizt.
Der BVB spielt noch ca einen Monat. Bis dahin wird Edin hier und da mal ein Spiel finden müssen, wo er ihn schonen kann, damit er sich bis Mitte November durchbeißen kann.
Danach hat der BVB Möglichkeiten Lösungen zu finden und sollte auch mit einplanen, dass Bellingham ziemlich Platt aus der Wüste kommt.
Aber wie gesagt, in dieser Hinsicht kann man im Winter reagieren.
Ob Bellingham total entkräftet bei der NM zur WM aufschlägt interessiert mich relativ wenig.
Und ob es ab Sommer noch relevant ist, dass diese Saison für ihn zu viel war, kann man auch bezweifeln.
In diesem Sinne: Nur der BVB
Btw: Wenn Hansi auf Adeyemi, Hummels und Brandt evtl in Katar verzichtet hätten wir zusätzlich mit Moukoko, Wolf , Özcan, Dahoud, Modeste und Can einen guten Block , der sich über den Winter ausruhen konnte.
Kaderplanung/Spielsystem
Ingo, Europa, Freitag, 14.10.2022, 08:26 (vor 1415 Tagen) @ Football_not_Soccer
> Die Hinrunde ist ja bald rum.
Das 433 scheint uns defensiv Stabilität zu geben.Nur haben wir für dieses System selbst nach der Genesung von Dahoud mit Bellingham, Özcan, Can und Dahoud zu wenig Personal. Selbst wenn man Brandt hin und wieder gegen „schwächere“ Gegner auf dieser Position bringt. Wobei es keine schwächeren Gegnern mehr gibt, die man nur irgendwie knacken muss. Abgesehen von Schalke kann jedes Team in der Liga vernünftige Konter fahren.
Sprich sollte Edin weiterhin regelmäßig auf dieses System zurückgreifen wollen, sollten wir an dieser Stelle zwischen Hinrunde und Rückrunde nachlegen.
Wenn ich es richtig erinnere, spielt der seit nun mehr 2,5 Jahren fast durch. Sommerpause vergangenes Jahr hatte er U-Turnier. Dieses Jahr war Nationalmannschaft plus nur wenige Wochen Pause, da er früher wieder einstieg.
Als Nächstes kommt die WM incl. aller Strapazen, wie dem Turnier, Klima, Reisen. So wird der verheizt.
Der BVB spielt noch ca einen Monat. Bis dahin wird Edin hier und da mal ein Spiel finden müssen, wo er ihn schonen kann, damit er sich bis Mitte November durchbeißen kann.
Danach hat der BVB Möglichkeiten Lösungen zu finden und sollte auch mit einplanen, dass Bellingham ziemlich Platt aus der Wüste kommt.
Aber wie gesagt, in dieser Hinsicht kann man im Winter reagieren.
Ob Bellingham total entkräftet bei der NM zur WM aufschlägt interessiert mich relativ wenig.
Und ob es ab Sommer noch relevant ist, dass diese Saison für ihn zu viel war, kann man auch bezweifeln.In diesem Sinne: Nur der BVB
Btw: Wenn Hansi auf Adeyemi, Hummels und Brandt evtl in Katar verzichtet hätten wir zusätzlich mit Moukoko, Wolf , Özcan, Dahoud, Modeste und Can einen guten Block , der sich über den Winter ausruhen konnte.
Was im Sommer ist, weiß man nicht. Blöd wird es aber in jedem Fall, wenn der die Rückrunde mit einer Verletzung auf der Tribüne sitzt. Daher interessiert mich es schon, mit welcher Belastung und in welchem Zustand der aus Katar zurückkommt. Zuviel Stress macht auch den robustesten Körper anfällig.
Kaderplanung/Spielsystem
Ingo, Freitag, 14.10.2022, 08:46 (vor 1415 Tagen) @ Ingo
> Die Hinrunde ist ja bald rum.
Das 433 scheint uns defensiv Stabilität zu geben.Nur haben wir für dieses System selbst nach der Genesung von Dahoud mit Bellingham, Özcan, Can und Dahoud zu wenig Personal. Selbst wenn man Brandt hin und wieder gegen „schwächere“ Gegner auf dieser Position bringt. Wobei es keine schwächeren Gegnern mehr gibt, die man nur irgendwie knacken muss. Abgesehen von Schalke kann jedes Team in der Liga vernünftige Konter fahren.
Sprich sollte Edin weiterhin regelmäßig auf dieses System zurückgreifen wollen, sollten wir an dieser Stelle zwischen Hinrunde und Rückrunde nachlegen.
Wenn ich es richtig erinnere, spielt der seit nun mehr 2,5 Jahren fast durch. Sommerpause vergangenes Jahr hatte er U-Turnier. Dieses Jahr war Nationalmannschaft plus nur wenige Wochen Pause, da er früher wieder einstieg.
Als Nächstes kommt die WM incl. aller Strapazen, wie dem Turnier, Klima, Reisen. So wird der verheizt.
Der BVB spielt noch ca einen Monat. Bis dahin wird Edin hier und da mal ein Spiel finden müssen, wo er ihn schonen kann, damit er sich bis Mitte November durchbeißen kann.
Danach hat der BVB Möglichkeiten Lösungen zu finden und sollte auch mit einplanen, dass Bellingham ziemlich Platt aus der Wüste kommt.
Aber wie gesagt, in dieser Hinsicht kann man im Winter reagieren.
Ob Bellingham total entkräftet bei der NM zur WM aufschlägt interessiert mich relativ wenig.
Und ob es ab Sommer noch relevant ist, dass diese Saison für ihn zu viel war, kann man auch bezweifeln.In diesem Sinne: Nur der BVB
Btw: Wenn Hansi auf Adeyemi, Hummels und Brandt evtl in Katar verzichtet hätten wir zusätzlich mit Moukoko, Wolf , Özcan, Dahoud, Modeste und Can einen guten Block , der sich über den Winter ausruhen konnte.
Was im Sommer ist, weiß man nicht. Blöd wird es aber in jedem Fall, wenn der die Rückrunde mit einer Verletzung auf der Tribüne sitzt. Daher interessiert mich es schon, mit welcher Belastung und in welchem Zustand der aus Katar zurückkommt. Zuviel Stress macht auch den robustesten Körper anfällig.
Ich sagte dort aufschlägt. Weil ich eh davon ausgehe dass er platt aus der Wüste kommt. Machen wir uns nichts vor und du beschreibst es ja auch ziemlich gut: der spielt seit Ewigkeiten durch und diese WM wird einige Spieler Leistungstechnisch in der Rückrunde umhauen. Ob du ihm jetzt 2/3 oder 6 spiele Pause bis Mitte November gibst.
Im Mittelfeld müssen wir in der Rückrunde auf Özcan, Dahoud, Can und Brandt bauen können. Um Quantitativ weiterhin ein 433 spielen zu können (sofern das von Edin gewollt ist) sollten wir hier wenn möglich auch nochmal nachlegen im Winter.
Wer weiß vielleicht verzichten Reus und Hunmels ja freiwillig auf die WM um hier nochmal oder in Reus‘ Fall endlich diese kack Schale zu holen.
Eine Nichtberücksichtigung von Adeyemi und Brandt wäre mMn auf jeden Fall goldwert.
Dann würde es sich nämlich auf Schlotti, Meunier, Bellingham, Guerreiro, Süle, Malen, Hazard und Kobel beschränken…nichts was wir momentan in Qualität und Quantität nicht eh schon kompensieren müssen.
Rummenigge: Daran muss Bellingham noch arbeiten
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 07:05 (vor 1416 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
BVB-Youngster in aller Munde
Quelle: sport.de
Es handelt sich um Michael Rummenigge und ist eine Zusammenfassung eines RN-Bezahlartikels.
Gruß
Newsteam
Rummenigge: Daran muss Bellingham noch arbeiten
pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 13.10.2022, 15:08 (vor 1415 Tagen) @ Newsteam
Ich bin immer noch froh, dass dieser Niebaum/Meyer-Speichellecker es damals nicht geschafft hat sich an Zorcs Stelle zu putschen. Wir wären den Weg gegangen, den Schalke gehen musste. Nur schneller und ohne die zwischenzeitlichen Hochs, die die Kröten durchaus hatten.
Rummenigge: Daran muss Bellingham noch arbeiten
magic82, Heinersreuth, Freitag, 14.10.2022, 13:33 (vor 1414 Tagen) @ pactum Trotmundense
ohne Michael Rummenigge wäre ich heute kein BVB Anhänger... er hat mich damals mit 7 vom FCB zum BVB gebracht :)
Rummenigge: Daran muss Bellingham noch arbeiten
Argyle, Köln, Donnerstag, 13.10.2022, 16:41 (vor 1415 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ich bin immer noch froh, dass dieser Niebaum/Meyer-Speichellecker es damals nicht geschafft hat sich an Zorcs Stelle zu putschen. Wir wären den Weg gegangen, den Schalke gehen musste. Nur schneller und ohne die zwischenzeitlichen Hochs, die die Kröten durchaus hatten.
Aber er bringt doch immer "SPITZENLEISTUNG"! 
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 07:00 (vor 1416 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Aytekin leitet Pauli - HSV
AGraute, Freitag, 14.10.2022, 12:34 (vor 1414 Tagen) @ Newsteam
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Ghombre, Donnerstag, 13.10.2022, 18:34 (vor 1415 Tagen) @ Newsteam
Unabhängig davon, wie man die Einzelentscheidungen Aytekins vom Wochenende bewerten möchte, kommt mir ein Punkt entschieden zu kurz:
Mir gefällt es außerordentlich, dass Aytekin sich nach dem Spiel gestellt und seine Entscheidungen nachvollziehbar erörtert hat. Natürlich weiß ich nicht, ob ich das Ganze immer noch gut fände, wenn es sich hier um Kimmich und nicht Bellingham gehandelt hätte, aber es hilft wenigstens dabei zu verstehen, wie ein Schiri so "tickt" und es nicht nur zu mutmaßen.
Das sollte doch gewürdigt werden, da es unser aller Hobby nachvollziehbarer macht und man so eher mit einer Schirientscheidung umgehen kann, wenn man um die Beweggründe weiß und automatisch den Menschen dahinter sieht, der eine komplexe Situation bewerten musste, die nicht immer schwarz oder weiß ist. Wäre das - vor allem auch bei diskutablen Eingriffen des VAR - Usus hätten wir alle die Chance, erheblich schneller wieder auf ein akzeptables Pulsniveau zu kommen und unseren Frieden mit einem Spielausgang zu machen.
Stattdessen schaltet Sky nach dem Interview mit Aytekin zurück zu Hellmann und Matthäus, und der sagt in etwa "Ich kann ihn da nicht verstehen. Warum sagt er denn nicht, dass er auf dem Platz eine andere Wahrnehmung hatte? Dann wäre es doch voll okay, aber so ein Abwägen von vorherigen Entscheidungen ist kein Grund." Und genau da liegt das Problem. Es hat sich so sehr eingebürgert, dass der Schiri sich auf ominöse Wahrnehmungen auf dem Platz zurückzieht oder felsenfest behauptet, dass nur die von ihm getroffene Entscheidung die einzig richtige sein könne, dass man sich oft genug auch ohne Aluhut fragt, ob nicht eher Unvermögen, Café King oder persönliche Präferenzen ausschlaggebend waren. Da sagt Aytekin klar, dass man es genausogut anders herum hätte pfeifen können und dann beschwert sich der bezahlte Experte darüber, dass er nicht frech mit einer Schutzbehauptung abgespeist/belogen wird? Da braucht es meiner Meinung nach viel mehr goutieren der Tatsache, dass da ein Schiri seinen Entscheidungsfindungsprozess offenlegt.
Davon ab weiß ich nicht, wieviel mehr an Empathie Kahn erwartet, keine Vorzugsbehandlung (mehr) zu erhalten scheint für ihn schon ein Sakrileg zu sein. Sané bekommt für seinen klaren Tritt kein rot, das passt in die vorher gepfiffene Linie, wenn vertretbar nicht einen Platzverweis auszusprechen. Coman war schlicht unfassbar dämlich. Er reißt in einer Umschaltsituation viel zu lange an Adeyemi herum und ringt ihn fast zu Boden, Karim bleibt allerdings auf den Beinen und geht halb an Coman vorbei, dann folgt das zweite Klammern und Reißen. Wer gelb vorbelastet ein taktisches Foul ohne jeden Ballbezug 2x binnen weniger Sekunden an der Mittellinie zur Unterbindung des Konters einsetzt bettelt so derart um die Karte, da kannst du gar keine Milde mehr walten lassen, vor allem weil es 2 Fouls waren. Da den Karton stecken zu lassen wäre schlicht unvertretbar, ähnlich wie bei unserer 4:4 Niederlage gegen die Blauen die nicht gegebene Rote gegen Kehrer, weil der Schiri da mutmaßlich Mitleid mit denen hatte und ein wohl zweistelliges Ergebnis befürchtet haben muss, anders war kaum erklärbar warum er dafür nicht geflogen ist.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Ghombre, Donnerstag, 13.10.2022, 20:29 (vor 1415 Tagen) @ Ghombre
Unabhängig davon, wie man die Einzelentscheidungen Aytekins vom Wochenende bewerten möchte, kommt mir ein Punkt entschieden zu kurz:
Mir gefällt es außerordentlich, dass Aytekin sich nach dem Spiel gestellt und seine Entscheidungen nachvollziehbar erörtert hat. Natürlich weiß ich nicht, ob ich das Ganze immer noch gut fände, wenn es sich hier um Kimmich und nicht Bellingham gehandelt hätte, aber es hilft wenigstens dabei zu verstehen, wie ein Schiri so "tickt" und es nicht nur zu mutmaßen.
Das sollte doch gewürdigt werden, da es unser aller Hobby nachvollziehbarer macht und man so eher mit einer Schirientscheidung umgehen kann, wenn man um die Beweggründe weiß und automatisch den Menschen dahinter sieht, der eine komplexe Situation bewerten musste, die nicht immer schwarz oder weiß ist. Wäre das - vor allem auch bei diskutablen Eingriffen des VAR - Usus hätten wir alle die Chance, erheblich schneller wieder auf ein akzeptables Pulsniveau zu kommen und unseren Frieden mit einem Spielausgang zu machen.
Absolute Zustimmung. Wenn sich ein Schiedsrichter nach dem Spiel - gerne auch mit einem Tag Abstand - stellt und erläutert wie er zu bestimmten Entscheidungen gekommen ist, ist das für mich in erster Linie ein Zeichen von Stärke und Professionalität.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Ricola1, Ort, Donnerstag, 13.10.2022, 20:55 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
Unabhängig davon, wie man die Einzelentscheidungen Aytekins vom Wochenende bewerten möchte, kommt mir ein Punkt entschieden zu kurz:
Mir gefällt es außerordentlich, dass Aytekin sich nach dem Spiel gestellt und seine Entscheidungen nachvollziehbar erörtert hat. Natürlich weiß ich nicht, ob ich das Ganze immer noch gut fände, wenn es sich hier um Kimmich und nicht Bellingham gehandelt hätte, aber es hilft wenigstens dabei zu verstehen, wie ein Schiri so "tickt" und es nicht nur zu mutmaßen.
Das sollte doch gewürdigt werden, da es unser aller Hobby nachvollziehbarer macht und man so eher mit einer Schirientscheidung umgehen kann, wenn man um die Beweggründe weiß und automatisch den Menschen dahinter sieht, der eine komplexe Situation bewerten musste, die nicht immer schwarz oder weiß ist. Wäre das - vor allem auch bei diskutablen Eingriffen des VAR - Usus hätten wir alle die Chance, erheblich schneller wieder auf ein akzeptables Pulsniveau zu kommen und unseren Frieden mit einem Spielausgang zu machen.
Absolute Zustimmung. Wenn sich ein Schiedsrichter nach dem Spiel - gerne auch mit einem Tag Abstand - stellt und erläutert wie er zu bestimmten Entscheidungen gekommen ist, ist das für mich in erster Linie ein Zeichen von Stärke und Professionalität.
Ich verstehe, was Ihr meint (und vielleicht auch alle anderen).
Just my 2 Cents: Mir gefällt das überhaupt nicht.
Es wäre mir lieber - von allen Seiten -, wenn man der Angelegenheit mal wieder etwas Respekt entgegen bringen würde. Ganz naiv unterstelle ich im Großen und Ganzen, dass jeder Schiedsrichter sein bestes gibt und nicht wie früher der Herr Ahlenfelder besoffen auf dem Platz rumrennt. Es gehört zur Natur der Sache, dass es "Fehlentscheidungen" oder auch nur unterschiedliche Deutungen gibt. Es ist Teil der Regeln, dass man sich den Schiedsrichter-Entscheidungen beugt - idealerweise auch auf dem Platz, spätestens aber hinterher. Mir wäre es recht, wenn sich kein Verein mehr zu irgendwas äußerte und noch lieber, wenn Schiedsrichter sich nicht noch "erklären" müssten.
Schiedsrichter werden gerne deshalb als Grund für Misserfolge genommen, weil sich so schön mit dem Finger auf Dritte zeigen lässt. Es ist die mit Abstand billigste Weise, irgendetwas "erklären" zu wollen.
Bsp. Bayern, um das jüngste Beispiel zu nehmen: Der Schiedsrichter hat eben entschieden, dass er Bellingham keine gelb-rote Karte zeigt. Na und? Was hindert Mané daran, mit dem Kopf aus 4 Metern das leere Tor zu treffen und die Partie zu dem Zeitpunkt leicht und locker zu entscheiden? Von einem 3:0 hätte sich Borussia wahrscheinlich eher nicht erholt. Welche Szene verdient es denn dann aus Kahn-Sicht eher, mal beleuchtet zu werden?
Auch bei den Top-Mannschaften sind in jedem Spiel so schlechte Leistungen einzelner Spieler oder vom Trainerteam dabei, dass ich mich immer frage, ob das ernst gemeint ist, für irgendeine Kann-Situation tage-, wochen- und leider sogar jahrelang den Schiedsrichter verantwortlich zu machen. Kein einziger Spieler steht auch nur im Ansatz derart am Pranger, obwohl die teils unfassbare Fehler produzieren (und die Trainer auch gerne) - anders als bei Schiris braucht auch kein Mensch einen VAR, um die dann zu erkennen.
Gut, die Aufregung gehört ja zum Business und dann hat man hat den billigsten Schuldigen. Aber dass sich ein Schiedsrichter, dem man sich - s.o. - qua Regelwerk letztlich beugen sollte, später auch noch rechtfertigen soll und öffentlich alles im Detail erläutert, geht mir viel zu weit. Und es lenkt ab von den viel gröberen Schnitzern der Profis auf und neben dem Platz.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Ricola1, Donnerstag, 13.10.2022, 23:13 (vor 1415 Tagen) @ Ricola1
bearbeitet von Vati Morgana, Donnerstag, 13.10.2022, 23:16
Es geht dabei weniger ums Rechtfertigen, als um Transparenz.
Ich gehe auch vom Guten im Menschen aus und gehe daher mit, dass ein Schiedsrichter nach bestem Wissen und Gewissen pfeift. Dennoch wurden am Anfang der Saison bereits völlig unterschiedlich interpretierte Handspielsituationen beobachtet, die sich so nicht mit einem einheitlichen Regelverständnis erklären lassen. Am Ende entsteht ein dunkler Schleier und die subjektive Bewertung eines jeden Zuschauers nach Gefühl.
Wie aktuell zu entscheiden ist und weshalb in dieser Situation so entschieden wurde - möglicherweise im Nachhinein auch zu Unrecht - kann jedoch nur von offizieller Seite zurechtgerückt werden.
Ich habe das als sehr hilfreich empfunden um bei diesem Beispiel zu bleiben.
Andere Situation ist die Nagelsmann-Aussage Fuß im Gesicht sei laut Schiedsrichter-Schulung immer rot, die ebenfalls direkt vom Schiedsrichter korrigiert wurde.
Diese Form der offenen Kommunikation fördert das Vertrauen immens und kann nur von offizieller Seite erfolgen. Aus Sicht von Vereinen oder Journalisten ist es lediglich eine subjektive Meinung.
Aber um den Punkt der Rechtfertigung nicht ganz wegzuwischen. Na klar, wenn ich mir ein Statement vom Schiedsrichter und VAR wünsche nachdem beispielsweise der Fußtritt von Kimmich oder das Handspiel von Boateng nicht geahndet wurde, erwarte ich mir keine Aufklärung anhand des Regelwerks. Aber wer ganz grob daneben liegt, sollte halt auch zu seinen Fehlern stehen.
Aber dieser Aspekt ist zweitrangig, wesentlicher ist der Punkt Transparenz für ein besseres Regelverständnis.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Ricola1, Ort, Freitag, 14.10.2022, 10:39 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
Es geht dabei weniger ums Rechtfertigen, als um Transparenz.
Ich gehe auch vom Guten im Menschen aus und gehe daher mit, dass ein Schiedsrichter nach bestem Wissen und Gewissen pfeift. Dennoch wurden am Anfang der Saison bereits völlig unterschiedlich interpretierte Handspielsituationen beobachtet, die sich so nicht mit einem einheitlichen Regelverständnis erklären lassen. Am Ende entsteht ein dunkler Schleier und die subjektive Bewertung eines jeden Zuschauers nach Gefühl.
Wie aktuell zu entscheiden ist und weshalb in dieser Situation so entschieden wurde - möglicherweise im Nachhinein auch zu Unrecht - kann jedoch nur von offizieller Seite zurechtgerückt werden.
Ich habe das als sehr hilfreich empfunden um bei diesem Beispiel zu bleiben.Andere Situation ist die Nagelsmann-Aussage Fuß im Gesicht sei laut Schiedsrichter-Schulung immer rot, die ebenfalls direkt vom Schiedsrichter korrigiert wurde.
Diese Form der offenen Kommunikation fördert das Vertrauen immens und kann nur von offizieller Seite erfolgen. Aus Sicht von Vereinen oder Journalisten ist es lediglich eine subjektive Meinung.
Aber um den Punkt der Rechtfertigung nicht ganz wegzuwischen. Na klar, wenn ich mir ein Statement vom Schiedsrichter und VAR wünsche nachdem beispielsweise der Fußtritt von Kimmich oder das Handspiel von Boateng nicht geahndet wurde, erwarte ich mir keine Aufklärung anhand des Regelwerks. Aber wer ganz grob daneben liegt, sollte halt auch zu seinen Fehlern stehen.
Aber dieser Aspekt ist zweitrangig, wesentlicher ist der Punkt Transparenz für ein besseres Regelverständnis.
Den Punkt "Regelverständnis" gehe ich mit. Aber den kann man ganz anders lösen: Mittlerweile kann man sich über Youtube aus dem nichts auf eine Abi-Mathe-Prüfung vorbereiten (lassen). Da wird es wohl möglich sein, ein relativ simples Regelwerk mal für die Öffentlichkeit aufzubereiten - gilt ja auch für die Kreisklasse. Und gut.
Wenn jeder Schiedsrichter sich für irgendetwas rechtfertigt, jeder Fernseh-Stammtisch seine "Meinungen" dazu ausbreitet, kommerzielle Online-Portale davon leben, dass wie über Krieg und Frieden diskutiert wird, ist mir das entschieden zu viel.
An Stelle der Klubs würde ich mir wünschen - wenn meine ideale Welt in dem Punkt entstehen würde -, dass man anerkennt, was Respekt bedeutet, dass das ganze Regelwerk darauf angelegt ist, subjektive Entscheidungen und Wahrnehmungen zuzulassen. Rehhagel hat mal gesagt (wie wahrscheinlich viele, aber mir ist das in Erinnerung geblieben): Elfmeter ist, wenn der Schiedsrichter pfeift.
Wir sind zwar schon lange die Deppen dieser speziellen Unterhaltungsindustrie, die praktisch ausschließlich von solchen permanenten "Skandalen" lebt, wäre aber schön, diesen Leim mal zu verlassen.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Ghombre, Freitag, 14.10.2022, 11:53 (vor 1414 Tagen) @ Ricola1
Ich verstehe deinen Wunsch total, ich habe mich evtl. auch missverständlich ausgedrückt. Von der Tendenz her sollte es in der Tat kein Rechtfertigen sein, sondern viel eher ein Erklären. Denn wir haben im Fussball nur eine handvoll Entscheidungen, bei denen es eine objektive Wahrheit mit einer zwingenden Folge laut Regelwerk gibt, unabhängig davon ob wir sie mit zig Kameraeinstellungen ermitteln können.
Wer hat den Ball zuletzt berührt? War der Ball in vollem Umfang hinter der Linie? Fand das Foul außer- oder innerhalb des Strafraums statt? Hat Spieler A Spieler B mit der Faust ins Gesicht geschlagen? War der angespielte Spieler im Moment der Ballabgabe (lassen wir mal die Frage danach, wann genau dieser Festzulegen ist außen vor) im Abseits?
Alles andere ist mal mehr, mal weniger unklar und muss durch den Schiri situativ nach seinem Ermessen geregelt werden. Lag eine "Absicht" beim Handspiel vor? War es ein "normales" oder ein "rohes" Foul? Stand der passiv Abseits stehende Spieler beim Pass/Schuss eingreifend im Feld oder nicht? Ab wann ist das Foul ein taktisches oder ein normaler Zweikampf vor dem klar rollenden Konter? Hier muss der Schiri doppeltes Ermessen ausüben, sowohl hinsichtlich der Frage des Regelverstoßes wie auch der Sanktion, während bei den Beispielen oben im Prinzip eine KI aus dem Kölner Keller oder sonstwoher eine "richtige" Entscheidung treffen könnte.
Wenn dann eine zumindest eine zeitlang erklärt wird, warum in strittigen Situationen so entschieden wurde lernen wir zumindest alle etwas (und müssen nicht mehr auf die fachlich öfters mäßigen Einordnungen des Kommentators vertrauen). Die Regelauslegung sollte doch keine Geheimwissenschaft sein, und auch der Schiri hat sich bewusst dafür entschieden, seinen Sport auf Profiniveau auszuüben, wofür er mehr als ordentlich vergütet wird.
Leider ist das ein vielschichtiges Problem, und das Erklären kann nur eine Säule von mehreren sein. Klar ist es immer leicht, auf den Schiri zu schimpfen, aber er hat nunmal einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf des Spiels. Da kann es nicht sein, dass oft genug nach eklatanten Fehlentscheidungen nicht mal ein Wort des Bedauerns kommt, sondern die Sache entweder ausgesessen oder mit geradezu hanebüchenen Verrenkungen begründet wird. Insb. beim VAR habe ich auch kein Verständnis mehr für evidente Fehlentscheidungen, das muss dann spätestens bei einer Häufung auch Konsequenzen haben, dann pfeift jemand halt erstmal wieder nur 3. oder 4. Liga, bis er sich wieder gefangen hat. Du sprichst ja völlig zurecht an, dass einzelne Spieler oder Trainer auch katastrophale Tage haben, aber wenn die sich häufen bist du raus aus dem Team, und du musst dich im Nachgang durchaus auch erklären, warum du einen Mist zusammengespielt hast. Hätte ich das Gefühl, dass dies auch bei Schiris passiert, wäre meine Einstellung zu der Thematik evtl. auch eine andere.
Aber ich bin ganz bei dir, zumindest im Spiel sollte der Schiri erheblich besser geschützt sein, dass maximal der Kapitän eine Diskussion über eine Entscheidung anfangen kann, das ganze bestürmen, anpacken etc. geht mir total auf den Sack, das sollte einfach mal eine Halbserie lang so penetrant mit Gelb bestraft werden dass sich das von alleine gibt. Das wäre auch im Hinblick auf die Vorbildfunktion in den unteren Ligen sinnvoll und könnte ggf. dem Nachwuchsmangel ein wenig entgegenwirken.
Ich bin auch ein großer Verfechter davon, die Kommunikation mit dem Kölner Keller zumindest teilweise öffentlich zu machen, das nimmt Druck aus der Sache und macht es für den Stadionbesucher auch erträglicher, der im Gegensatz zum TV-Konsument weder die Zeitlupe noch sonstige Einordnungen bekommt. Bei den wenigen gesehenen NFL-Partien fand ich es sehr charmant, dass man dort auch die Unterscheidung zwischen "ruling on the field stands" und "ruling on the field confirmed" hat, dann weiß auch jeder direkt ob es eine glasklare Sache oder eine kann-Entscheidung war, die aber auf jeden Fall vertretbar ist.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
stfn84, Köln, Donnerstag, 13.10.2022, 14:54 (vor 1415 Tagen) @ Newsteam
Im Grunde muss man doch festhalten, dass Aytekin bei drei Situationen "diskutable" Entscheidungen getroffen hat.
1) Bellinghams gelbe Karte
Es ist im Grunde kein Foul. Aber natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass die Härte mit der er in den Zweikampf geht ein Foul billigend in Kauf nimmt.
Gelb zu geben ist da nicht komplett falsch.
2) Goretzka
Das erste Foul von Goretzka war in meinen Augen zwingend mit gelb zu ahnden. Insbesondere aufgrund der bis dahin verfolgten Linie, die Aytekin dann etwas verändert hat.
Eine Ermahnung war aber auch ok.
3) "Fehlende" gelb rote Karte gegen Bellingham
Für mich hat er das perfekt entschieden. In Summe war es zu wenig für einen Platzverweis, Absicht kann nicht wirklich unterstellt werden.
Wenn er gelb rot gibt kann man dafür Argumente finden, so bleibt es aber eben auch nachvollziehbar.
Die übrigen Szenen (Coman) sind doch unstrittig.
Im Vergleich zu den Vorjahren war das doch wirklich alles komplett souverän und unspektakulär. Insgesamt eine (sehr) gute Spielleitung von Aytekin, was man ansonsten in der Bundesliga selten zu Gesicht bekommt.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
stfn84, Donnerstag, 13.10.2022, 15:17 (vor 1415 Tagen) @ stfn84
Plus die beiden Situationen von Schlotterbeck in denen jeweils auf Stürmerfoul entschieden wurde.
In diesem Spiel haben wir etwas mehr Glück mit dem Schiedsrichter gehabt. Andererseits waren dies alles auch keine Spielentscheidenden Situationen: glatt Rot, Elfmeter oder Tor.
Aytekin hat es verstanden ein Spiel nicht durch diskutable Situationen zu entscheiden, sondern wusste seine Linie im Sinne des Spiels zu justieren. Danach hat er sich ausführlich gestellt und seine Entscheidungen dargelegt.
Es ist aus der Position der glücklicheren Mannschaft einfach zu sagen, aber solche Schiedsrichter wünsche ich mir.
Die jetzige Diskussion befindet sich verglichen mit den übersehenen Tätlichkeiten, Abseitspositionen Handspielen, usw. der letzten Jahre auf einem ganz anderen Niveau. Wenn diese Leistung von Aytekin uns eine Woche unterhält, muss das Schiedsrichterwesen in Deutschland aber auf einem ganz hohen Niveau sein!
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
stfn84, Köln, Donnerstag, 13.10.2022, 17:23 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
Tatsächlich hatte ich die Schlotterbeck Szenen verdrängt.
Das ist aber alles weit von dem entfernt was Boateng, Kimmich und Co hier schon abgezogen haben... Aber gut, wir hatten sicherlich mehr Glück als Bayern mit dem Schiedsrichter. Entscheidungen wie in den Vorjahren habe ich aber nicht vernommen.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
TerraP, Köln, Donnerstag, 13.10.2022, 15:50 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
Ich hoffe sehr, dass die Leistung keine negativen Folgen für Aytekin und auch keine schlechte Bewertung auf irgendeinem Notenzettel nach sich zieht.
Denn ich kann zwar Gräfes Kritik nachvollziehen, aber verstehe auch, wieso Aytekin die Entscheidungen so getroffen hat. Anderswo steht es ja schon: Matchplan schiefgegangen und justiert. Vielleicht war der Matchplan nicht ideal, und ziemlich sicher waren nicht alle Entscheidungen konsequent auf einer Linie. Aber einen Plan zu haben (den ich am Anfang gut fand) und ihn zu ändern, wenn er nicht funktioniert - das muss doch eigentlich etwas Gutes sein.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
stoffel85, Donnerstag, 13.10.2022, 14:19 (vor 1415 Tagen) @ Newsteam
Das is doch Quatsch. Sabitzer und de Ligt waren klare gelbe Karten, egal ob in Minute eins oder 75. Die von Bellingham gabs ua. auch, weil zwei Bayern schon gelb hatten. Ich sehe hier keinen Fehler von Aytekin. Wie oft hätte ein Xabi Alonso bei Bayern vom Platz fliegen müssen, bevor er seine obligatorische gelbe in der 85ten bekam. Bei Teams die noch mehr übers „Kämpferische“ kommen, ist es doch noch krasser. Wie viele 100 Spiele haben wir erlebt, wo der Gegner die ersten 30 Minuten hinlangt wie die Kesselflicker, nur um dann mit 1:1/ 2:1 (pro Dortmund) Karten in die Halbzeit zu gehen?
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
DomJay, Köln, Donnerstag, 13.10.2022, 12:31 (vor 1415 Tagen) @ Newsteam
Quelle: sport1.de
Gruß
Newsteam
Ich sehe es inzwischen so, das Aytekins Matchplan schief gegangen ist. Er sollte daraus lernen.
Sein Ansatz war vielleicht sinnvoll in der Theorie. Aber das Duell zeigt doch seit Jahren, dass es immer knifflige Entscheidungen geben wird.
Da wäre für mich ein Plan sinnvoller, das Match selbst wirken zu lassen, als eine eigene Strategie durchzudrücken.
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 13:00 (vor 1415 Tagen) @ DomJay
Ist halt auch eine schwere Kiste, wenn die Mannschaften zu Beginn "Zeichen setzen" wollen. Entweder man ermahnt mehrmals und hat am Ende eventuell eine ziemliche Treterei, weil die Spieler denken, dass sie sich viel erlauben können - oder man greift direkt hart durch. Dann gibt es aber entweder genau diese Diskussion, oder man beendet das Spiel mit vier Platzverweisen.
Was ist verkehrt an vier Platzverweisen?
pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 13.10.2022, 15:16 (vor 1415 Tagen) @ Sascha
Wenn die Regeln nun einmal so sind? Ich finde es viel schlimmer, wenn man Spielern zu viel durchgehen lässt. In erster Linie ist der Schiedsrichter da um die Gesundheit der Spieler zu schützen und dann in zweiter Linie den Spielregeln Geltung zu verschaffen. Ganz oben steht aber eben immer noch der Schutz der Spieler. Es ist ein Grundproblem des deutschen Verständnisses vom "Männersport" Fußball, dass Schiedsrichter die Schuld zugeschoben kriegen, wenn sie viele Karten zeigen müssen. Schuld haben immer noch die Spieler, die meinen "körperlich" zu spielen und damit eigentlich nur mittels Gewalt verdecken, dass sie technisch nichts drauf haben. Unfälle wie zwischen Bellingham, der den Ball mit dem Fuß spielt und Davies, der den Kopf da reinschmeißt können passieren. Das ist aber auch nicht das, was man als "körperliches" Spiel betrachten kann.
Was ist verkehrt an vier Platzverweisen?
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 15:29 (vor 1415 Tagen) @ pactum Trotmundense
Wenn die Regeln nun einmal so sind? Ich finde es viel schlimmer, wenn man Spielern zu viel durchgehen lässt. In erster Linie ist der Schiedsrichter da um die Gesundheit der Spieler zu schützen und dann in zweiter Linie den Spielregeln Geltung zu verschaffen. Ganz oben steht aber eben immer noch der Schutz der Spieler. Es ist ein Grundproblem des deutschen Verständnisses vom "Männersport" Fußball, dass Schiedsrichter die Schuld zugeschoben kriegen, wenn sie viele Karten zeigen müssen. Schuld haben immer noch die Spieler, die meinen "körperlich" zu spielen und damit eigentlich nur mittels Gewalt verdecken, dass sie technisch nichts drauf haben. Unfälle wie zwischen Bellingham, der den Ball mit dem Fuß spielt und Davies, der den Kopf da reinschmeißt können passieren. Das ist aber auch nicht das, was man als "körperliches" Spiel betrachten kann.
Ich glaube ja, dass der Großteil der Fouls bei einem "körperlichen Spiel", das ja durchaus Teil eines Kontaktsports ist, auch schlicht und ergreifend dem hohen Tempo geschuldet ist. In vielen Zweikämpfen schwingt das Risiko, Foul zu spielen, immer mit. Wenn Schiedsrichter da wirklich ernst machen und das hart sanktionieren, hast du am Ende einen Fußball, der aus Geleitschutz besteht.
Was ist verkehrt an vier Platzverweisen?
Ulrich, Donnerstag, 13.10.2022, 15:39 (vor 1415 Tagen) @ Sascha
Wenn die Regeln nun einmal so sind? Ich finde es viel schlimmer, wenn man Spielern zu viel durchgehen lässt. In erster Linie ist der Schiedsrichter da um die Gesundheit der Spieler zu schützen und dann in zweiter Linie den Spielregeln Geltung zu verschaffen. Ganz oben steht aber eben immer noch der Schutz der Spieler. Es ist ein Grundproblem des deutschen Verständnisses vom "Männersport" Fußball, dass Schiedsrichter die Schuld zugeschoben kriegen, wenn sie viele Karten zeigen müssen. Schuld haben immer noch die Spieler, die meinen "körperlich" zu spielen und damit eigentlich nur mittels Gewalt verdecken, dass sie technisch nichts drauf haben. Unfälle wie zwischen Bellingham, der den Ball mit dem Fuß spielt und Davies, der den Kopf da reinschmeißt können passieren. Das ist aber auch nicht das, was man als "körperliches" Spiel betrachten kann.
Ich glaube ja, dass der Großteil der Fouls bei einem "körperlichen Spiel", das ja durchaus Teil eines Kontaktsports ist, auch schlicht und ergreifend dem hohen Tempo geschuldet ist. In vielen Zweikämpfen schwingt das Risiko, Foul zu spielen, immer mit. Wenn Schiedsrichter da wirklich ernst machen und das hart sanktionieren, hast du am Ende einen Fußball, der aus Geleitschutz besteht.
Da gibt es meiner Meinung nach durchaus Unterschiede. In unserer ersten Bundesligapartie sind die Leverkusener Spieler immer wieder bewusst auf den Mann gegangen. Die haben absichtlich Foul gespielt oder es war ihnen schlicht und einfach egal, ob sie Mann oder Ball erwischen. Werder dann im Spiel gegen uns zwar auch für uns sehr unangenehm agiert. Man hat attackiert, wann immer sich die Möglichkeit bot. Aber die Angriffe gingen eigentlich immer primär gegen den Ball. Da waren Fouls meist ungewollt.
Und was das Bayern-Spiel anging, da wollte man uns wohl in den Anfangsminuten den Schneid abkaufen. Bei beiden Fouls, die da zu Gelben Karten gegen Bayern-Spieler führten, ging es mit Absicht gegen den Mann.
Was ist verkehrt an vier Platzverweisen?
pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 13.10.2022, 15:35 (vor 1415 Tagen) @ Sascha
Ich glaube ja, dass der Großteil der Fouls bei einem "körperlichen Spiel", das ja durchaus Teil eines Kontaktsports ist, auch schlicht und ergreifend dem hohen Tempo geschuldet ist. In vielen Zweikämpfen schwingt das Risiko, Foul zu spielen, immer mit. Wenn Schiedsrichter da wirklich ernst machen und das hart sanktionieren, hast du am Ende einen Fußball, der aus Geleitschutz besteht.
Ganz so pessimistisch sehe ich das nicht. Ich glaube nicht, dass Kontakte verloren gehen. nur werden die Hail Mary-Tacklings abnehmen. Liest man sich die Regeln zu Foulspielen auch mal durch, ist Fußball auch gar nicht als der Kontaktsport konzipiert, den die Schiedsrichter mit ihren Auslegungen zulassen. Ich beschwere mich nicht darüber, denn Zweikämpfe gehören auch für mich dazu. Aber die Vielzahl von Foulspielen, die offensichtlich nicht dazu dienen den Ball zu erobern und dann kontrollieren zu können, ist schon auffällig. Die schlimmsten Fouls dienen doch immer nur dazu den Gegner zu stoppen und nicht den Ball in Besitz zu kriegen.
Gar nix ist verkehrt an vier Platzverweisen!
lothar.e, Donnerstag, 13.10.2022, 19:32 (vor 1415 Tagen) @ pactum Trotmundense
Dortmunder Frieden Beiträge zu dem Thema finden volle Zustimmung. Allen, die von „Männerfußball“ reden, besonders Sportjournalisten, die darüber populistisch dampfplaudern, empfehle ich, einfach mal das Regelwerk lesen. Wie mein Juraprofessor zu sagen pflegte: ein Blick ins Gesetzbuch erspart 1000 Diskussionen. Da steht nämlich klipp und klar, was und zum Teil wie zu ahnden, vulgär pfeifen, als unzulässige Attacken auf den Körper sind. Da gibt es einen extrem viel niedrigeren Ermessensspielraum für die Schiedsrichter, als sie sich rausnehmen. Vier oder mehr Platzverweise gäbe es bei den Lernkurven der Spieler maximal zwei Spieltage lang. Hauptproblem ist das inkonsistente Pfeifen der Schiedsrichter. Siehe Dahoud Gladbach. Regelkonforme 2. gelbe Karte. Unsportliches Verhalten. Danach ging es aber auch bei Aytekin weiter wie bisher. Reklamieren und so weiter würden blitzschnell aufhören wenn konsequent gepfiffen. Im Vergleich zu anderen Mannschaften wäre das sogar gut.
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 13.10.2022, 13:09 (vor 1415 Tagen) @ Sascha
Aytekin hat es ja auch so im Dopa erklärt. Die erste gelbe Karte für Sabitzer gab er, weil er früh ein Zeichen setzen wollte aber dann kam de Ligt und das war eines der bösesten Fouls des spiels so Aytekin und auch Gräfe sagt, bei de Ligt war es zwingend gelb. Dann kommt die Situation mit Bellingham und nachdem er bereits 2 Bayernspieler verwarnt hat, hat das ihn vielleicht dann auch eher dazu bewogen dann auch mal gelb für den BVB zu geben obwohl es eher keine Karte war. Effenberg hatte übrigens eine sehr gute Analyse gemacht meiner Meinung nach(sehr objektiv für einen ehemaligen Bayernspieler) und meinte auch, das war keine Karte. Jeder der schonmal selbst Schiri war beim Training, weiß, dass es nicht einfach ist.
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Donnerstag, 13.10.2022, 14:46 (vor 1415 Tagen) @ Kayldall
Aytekin hat es ja auch so im Dopa erklärt. Die erste gelbe Karte für Sabitzer gab er, weil er früh ein Zeichen setzen wollte
Das stimmt nicht; von einem Zeichen hat er nix gesagt.
Er hat erklärt, dass das Foul (Foul an sich + Spielsituation) gar keine andere Wahl ließ als gelb zu geben.
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
DomJay, Köln, Donnerstag, 13.10.2022, 13:14 (vor 1415 Tagen) @ Kayldall
Aytekin hat es ja auch so im Dopa erklärt. Die erste gelbe Karte für Sabitzer gab er, weil er früh ein Zeichen setzen wollte aber dann kam de Ligt und das war eines der bösesten Fouls des spiels so Aytekin und auch Gräfe sagt, bei de Ligt war es zwingend gelb. Dann kommt die Situation mit Bellingham und nachdem er bereits 2 Bayernspieler verwarnt hat, hat das ihn vielleicht dann auch eher dazu bewogen dann auch mal gelb für den BVB zu geben obwohl es eher keine Karte war. Effenberg hatte übrigens eine sehr gute Analyse gemacht meiner Meinung nach(sehr objektiv für einen ehemaligen Bayernspieler) und meinte auch, das war keine Karte. Jeder der schonmal selbst Schiri war beim Training, weiß, dass es nicht einfach ist.
Und dann bist du bei Gräfe der sagte, Gelb geben wenn es notwendig ist und nicht wenn es passen würde.
Aytekin hätte darauf vertrauen sollen, dass es in diesem Spiel eine passende Situation geben wird um Gelb zu zeigen. Auch ohne, dass es eine Treterei wird.
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 13.10.2022, 13:23 (vor 1415 Tagen) @ DomJay
Manuel Gräfe kennst du aber, oder? Der hat auch mal als Lewandowski noch bei uns gespielt hat und voll durchgezogen hat nur gelb gegeben und dann kam der VAR und korrigierte es auf direkt rot. Gräfes Linie war eigentlich komplett das Gegenteil von früh ein Zeichen setzen, er ließ sehr viel weiterlaufen. Deswegen finde ich es auch nur normal, wie er darauf reagiert. Jeder Mensch ist halt anders, so auch die Schiris.
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
DomJay, Köln, Donnerstag, 13.10.2022, 13:30 (vor 1415 Tagen) @ Kayldall
Manuel Gräfe kennst du aber, oder? Der hat auch mal als Lewandowski noch bei uns gespielt hat und voll durchgezogen hat nur gelb gegeben und dann kam der VAR und korrigierte es auf direkt rot. Gräfes Linie war eigentlich komplett das Gegenteil von früh ein Zeichen setzen, er ließ sehr viel weiterlaufen. Deswegen finde ich es auch nur normal, wie er darauf reagiert. Jeder Mensch ist halt anders, so auch die Schiris.
Ich glaube da hast du was falsch in Erinnerung. Oder willst du dich hiermit offiziell als Bauern Fan outen?
Letztlich ist halt der Matchplan schief gegangen
PePopp, Donnerstag, 13.10.2022, 14:14 (vor 1415 Tagen) @ DomJay
Er bezieht sich vermutlich darauf:
https://www.spiegel.de/sport/fussball/aufregung-um-rolle-von-van-der-vaart-bei-rot-fuer-lewandowski-a-882582.html
Einen VAR gab es da noch nicht. Gräfe hat sich mit seinem Assistenten beraten und dann auf rot entschieden nachdem van der Vaart ein ziemliches Theater veranstaltet hat.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
stewi82, Wermelskirchen, Donnerstag, 13.10.2022, 11:48 (vor 1415 Tagen) @ Newsteam
Interessant ist aber doch, dass das Thema noch aktuell ist. Das zeigt aber auch wie tief der Stachel sitzt, dass ein Schiedsrichter hier nicht "pro Bayern" gepfiffen hat.
Gerade die erste gelbe Karte so früh zu ziehen fand ich ein gutes Zeichen.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 13.10.2022, 12:54 (vor 1415 Tagen) @ stewi82
Gerade die erste gelbe Karte so früh zu ziehen fand ich ein gutes Zeichen.
Du sprichst von der für Sabitzer aber gerade die frühe Karte für Bellingham hat ihn dann nachher in Schwierigkeiten gebracht. Bei Dahoud gegen Gladbach war es ja genau so. Ich fand Aytekins Gesamtbewertung der Situation sehr gut im Fall Bellingham, aber wenn er aufhören würde so Karten zu geben wie die erste von Bellingham oder die für Abwinken für Dahoud, dann käme er gar nicht in solche Schwierigkeiten, dann ungerechte Platzverweise verteilen zu müssen wie bei Dahoud, nur weil er sich an die erste Karte nicht erinnern konnte oder bei Bellingham dann den Regelspielraum extrem ausnutzen zu müssen, um da nicht einen ungerechten Platzverweis zu verhängen.
Ich hätte bei den Schiris auch ein besseres Gefühl, wenn man wissen würde, der pfeift immer so. Bei Gräfe zum Beispiel gab es viel zu wenig Karten und Freistöße, weil er viel laufen ließ, aber das war halt immer seine Linie, auch wenn er rein regeltechnisch mehr Karten hätte geben müssen. Bei dem Bayernspiel mit Aytekin hab ich so das Gefühl, der pfeift nächstes Spiel wieder komplett anders. Da war halt das Ding mit Dahoud was ihm leid tat und letzte Saison wurde der BVB in beiden Spielen gegen Bayern benachteiligt. Wenn das bei Aytekin auch seine Linie ist und er das immer so macht wie in dem Spiel, dann finde ich das super.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 13:04 (vor 1415 Tagen) @ Kayldall
Ist halt die Frage, was der Schiedsrichter genau sein soll. Ein Regelwächter, oder ein Spiellenker? Wenn zweiteres gewünscht wird, muss man sich zwangsläufig damit anfreunden, dass auch Entscheidungen nicht so wie gewünscht fallen, weil es eine höchst subjektive Betrachtung ist, ab wann man einen Regelverstoß nicht streng nach Regelbuch ahndet.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 13.10.2022, 13:15 (vor 1415 Tagen) @ Sascha
Okay, aber das haben wir doch andauernd, dass Entscheidungen einem Willkürlich vorkommen, egal ob bei BVB Spielen oder ob es Fouls oder Situationen sind die man vergleicht mit denen aus anderen Spielen. Gräfe war doch auch eher Spiellenker sonst hätte er deutlich mehr Fouls pfeifen müssen. Aytekin sagt selbst er hat bei Bellingham nach Gefühl entschieden also auch Spiellenker.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
boristhespider, Berlin, Donnerstag, 13.10.2022, 09:54 (vor 1416 Tagen) @ Newsteam
Also ich fand Gräfe immer einen großartigen Schiedsrichter. Aber ich kann das mit den "zu frühen gelbe Karten" nicht nachvollziehen. Im Gegensatz dazu habe ich oft den Eindruck, dass zu Beginn eines Spiels deutlich gelbwürdige Fouls nicht mit einer Karte geahndet werden, später dann aber schon. Und ich habe öfters das Gefühl, dass das ein Vorteil für unsere Gegner ist, die erstmal fröhlich treten dürfen und dann erst ab Mitte der 1. Halbzeit dafür auch mal verwarnt werden.
Daher fand ich es total gut, dass Aytekin direkt nach einer guten Minute da schon klar gemacht hat, wo's lang geht. Naja, vielleicht ist das dann die schwarz-gelbe Brille, aber die erste fragwürdige Entscheidung fand ich tatsächlich die Gelbe gegen Bellingham. Da dachte ich, die zeigt er doch jetzt nur, weil schon 2 Bayern verwarnt sind.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
boristhespider, Donnerstag, 13.10.2022, 10:32 (vor 1416 Tagen) @ boristhespider
Also ich fand Gräfe immer einen großartigen Schiedsrichter. Aber ich kann das mit den "zu frühen gelbe Karten" nicht nachvollziehen. Im Gegensatz dazu habe ich oft den Eindruck, dass zu Beginn eines Spiels deutlich gelbwürdige Fouls nicht mit einer Karte geahndet werden, später dann aber schon. Und ich habe öfters das Gefühl, dass das ein Vorteil für unsere Gegner ist, die erstmal fröhlich treten dürfen und dann erst ab Mitte der 1. Halbzeit dafür auch mal verwarnt werden.
Daher fand ich es total gut, dass Aytekin direkt nach einer guten Minute da schon klar gemacht hat, wo's lang geht. Naja, vielleicht ist das dann die schwarz-gelbe Brille, aber die erste fragwürdige Entscheidung fand ich tatsächlich die Gelbe gegen Bellingham. Da dachte ich, die zeigt er doch jetzt nur, weil schon 2 Bayern verwarnt sind.
Aytekin hatte ausgeführt, dass er früh Gelbe Karten gezeigt hat um direkt eine harte Linie für beide Mannschaften zu definieren. Durch die dadurch gezeigten Kann-Karten, hätte er Bellingham früh zwingend des Feldes verweisen müssen und damit als Schiedsrichter entscheidenden Einfluss auf die Partie genommen.
Gräfe kritisiert letztlich nur, dass diese Linie Aytekin schließlich unnötigerweise in diese Situation geführt hat. Wäre er anfangs nicht so resolut gewesen, hätte er Bellingham beim Fußtritt gegen Davies regulär bestrafen können.
Denke nicht, dass Gräfe grundsätzlich frühe Karten verurteilt, sie sollten halt nur belastbar sein. Wäre die erste gelbe Karte von Bellingham belastbar gewesen, hätte es nach der zweiten auch keinen Spielraum mehr gegeben und er wäre geflogen.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Faultier, Ort, Donnerstag, 13.10.2022, 16:50 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
Das waren doch keine „Kann-Karten“ das war ein taktisches Foul. Nur weil andere Schiris da nur Freistöße geben wird das doch keine „Kann-Karte“. Klar die Bellingham-Gelbe hätte ein später kommen können, aber darum diskutiert ja auch keiner. Die Bayern wollen medial für das nächste Spiel schonmal vorsorgen, damit das dann wieder wie gewohnt läuft.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
boristhespider, Berlin, Donnerstag, 13.10.2022, 10:36 (vor 1416 Tagen) @ Vati Morgana
Aber Bellingham hat doch den Ball gespielt, während die beiden Bayern Spieler davor nur auf die Knochen gegangen sind.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
boristhespider, Donnerstag, 13.10.2022, 10:56 (vor 1416 Tagen) @ boristhespider
bearbeitet von Vati Morgana, Donnerstag, 13.10.2022, 11:03
Aber Bellingham hat doch den Ball gespielt, während die beiden Bayern Spieler davor nur auf die Knochen gegangen sind.
Exakt, diese war deutlich zu streng ausgelegt und erfolgte laut Aytekin insbesondere um eine einseitige Kartenvergabe zu vermeiden und so beiden Mannschaften die harte Linie vorzugeben.
Da setzt die Kritik von Gräfe nach meinem Verständnis an: Die frühe gelbe Karte war nicht belastbar und Aytekin kam dadurch wenig später ins schlingern weil er regulär einen Spieler des Feldes hätte verweisen müssen, obwohl er in Summe laut Regelwerk nur ein zwingend gelbwürdiges Foul begangen hat. Damit hätte der Schiedsrichter früh erheblichen Einfluss aufs Spielgeschehen genommen, was letztlich genau vermieden werden soll.
Folge: Aytekin hat seinen „Ermessenspielraum“ für die zweite potentielle Karte möglicherweise überstrapaziert und der Fußballwelt damit reichlich Gesprächsstoff geliefert.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
majae, Muc, Donnerstag, 13.10.2022, 14:16 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
Da setzt die Kritik von Gräfe nach meinem Verständnis an: Die frühe gelbe Karte war nicht belastbar und Aytekin kam dadurch wenig später ins schlingern weil er regulär einen Spieler des Feldes hätte verweisen müssen, obwohl er in Summe laut Regelwerk nur ein zwingend gelbwürdiges Foul begangen hat. Damit hätte der Schiedsrichter früh erheblichen Einfluss aufs Spielgeschehen genommen, was letztlich genau vermieden werden soll.
Ok und wenn Gräfe gepfiffen hätte, hätte Jude die erste Gelbe nicht bekommen, dafür aber für die zweite Aktion. Wo ist der spielentscheidende Unterschied? Das wäre es doch nur gewesen, wenn Aytekin sturr nach Regelwerk Gelb-Rot gegeben hätte.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
boristhespider, Berlin, Donnerstag, 13.10.2022, 11:42 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
Ok, ich hatte Gräfe so verstanden, dass auch die gelben Karten gegen die Bayern-Spieler "zu früh im Spiel" gekommen seien
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
boristhespider, Donnerstag, 13.10.2022, 12:09 (vor 1415 Tagen) @ boristhespider
Ok, ich hatte Gräfe so verstanden, dass auch die gelben Karten gegen die Bayern-Spieler "zu früh im Spiel" gekommen seien
Ja, ich meine die gelbe für Sabitzer hätte er auch nicht gegeben. Aber eben weil das Foul so früh alleine nicht ausreichte. Zwingend war für Gräfe nur De Light.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
boristhespider, Berlin, Donnerstag, 13.10.2022, 12:25 (vor 1415 Tagen) @ Vati Morgana
OK, Danke für die Aufklärung. Dann ist das schon nachvollziehbar, außer dass ich die gelbe Karte für Sabitzer natürlich vollkommen berechtigt fand, einfach weil es Sabitzer ist.
Gräfe kritisiert Aytekins Leistung
Tom Frost, Donnerstag, 13.10.2022, 10:18 (vor 1416 Tagen) @ boristhespider
Sehe ich Wort für Wort genauso.
Schwere Vorwürfe gegen Sevilla: BVB beschwert sich wieder über Rassismus
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 06:53 (vor 1416 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
BVB reagiert auf Rassismus-Eklat bei U19: „Äußerst schlechtes Gefühl“
Newsteam
, Dortmund, Donnerstag, 13.10.2022, 06:51 (vor 1416 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
BVB reagiert auf Rassismus-Eklat bei U19: „Äußerst schlechtes Gefühl“
pöhler89, COE, Donnerstag, 13.10.2022, 08:07 (vor 1416 Tagen) @ Newsteam
bearbeitet von pöhler89, Donnerstag, 13.10.2022, 08:16
Edit: gerade erst gesehen, dass es einen SG-Artikel mit Diskussion dazu gegeben hat ...
Nicht gut!
Als ich letzte Woche von den Vorfällen und der Ankündigung gelesen habe, dass man im Rückspiel beim der ersten rassistischen Äußerung den Platz verlassen wird, da habe ich genau das befürchtet, was nun geschehen ist.
Man stellt den sportlichen Erfolg über die klare Haltung.
Nein Lars Ricken --> das ist kein Ruhmesblatt für den Ballspielverein Borussia. Da hätte man einmal klar ein Zeichen setzen können, dass hat Borussia - das hast du lieber Lars Ricken verpasst. Leider!
SGG