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Saarbrücken trennt sich von Koschinat (Fußball und Sport allgemein)

Philipp54, Montag, 10.10.2022, 23:28 (vor 1203 Tagen) @ Will Kane

https://www.kicker.de/saarbruecken-trennt-sich-von-koschinat-920704/artikel

aktuell Platz 8 aber man will wohl aufsteigen...


„Wir wollen oben mitspielen“ war die Antwort der Clubchefs auf die Frage vor der Saison nach den Zielen. Was wohl verklausuliert so etwas wie „Wir wollen aufsteigen“ bedeutet.

Von den letzten 8 Spielen gewann man lediglich eines, saisonübergreifend holte man nur 4 Siege aus 18 Spielen.
Befand sich das Team zu Saisonbeginn nach zwei eher glücklichen Siegen und einigen Unentschieden noch relativ stabil unter den ersten Vieren, begann dann der Abwärtstrend. Eine erkennbare Spielstruktur gab es ohnehin nicht, das Spielglück blieb aus, die Mannschaft wirkte zusehends verunsichert und spielte immer verhaltener. Die Demission des Trainers erscheint da folgerichtig.

Wobei ‚im Umfeld‘ des Clubs eher eine Trennung von Sportdirektor Luginger erwartet wurde. Der war vor zehn Jahren mal Trainer beim FCS, als man seinerzeit schon einmal in die 3. Liga aufgestiegen war. Nun sollte er nach dem erneuten Aufstieg den Kader für eine Führungsrolle in der 3. Liga (und den mittelfristig angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga) fit machen. Er verpflichtete auch Trainer Uwe Koschinat als Nachfolger des zu Paderborn gewechselten Lukas Kwasniok.

Erreichte der FCS in der ersten Drittligasaison am Ende mit 59 Punkten Rang 5, belegte in der darauffolgenden Spielzeit mit 53 Punkten Rang 7. Aktuell liegt man in dieser Saison nach dem 11. Spieltag nur vier Punkte auf den Relegationsplatz zurück, doch ist der Trend negativ und die Clubführung befürchtete offenbar, dass man auch in dieser Saison dem angestrebten Aufstieg nicht nahe kommen würde.

Ohne typischen FCS-Move geht es dabei allerdings nicht. Als es in der frühen Saisonphase noch gut lief, sorgte Clubbboss Hartmut Ostermann („Der Pate von der Saar“, so DER SPIEGEL vor einigen Jahren) heimlich und für alle im Club völlig überraschend für die Verpflichtung von Rüdiger Ziehl, den er tatsächlich über Nacht als ‚Manager der Profiabteilung‘ installierte, an den Sportdirektor nun zu berichten hatte. Pikanterweise ist Ziehl mit Trainer Koschinat befreundet, weshalb man eben eher eine Demission Lugingers erwartete.

Nach der knappen, aber völlig ohne Gegenwehr zustandegekommenen Niederlage in Mannheim und „Uwe ´raus‘-Rufen der Fans kam es dann zur Krisensitzung mit Ostermann, Ziehl und Koschinat. Man ging ohne Ergebnis auseinander, um sich nach einer Bedenkzeit von einem Tag erneut zusammenzusetzen. Aber auch dieses Treffen endete ohne Ergebnis. Dem Vernehmen nach soll Clubboss Ostermann auf eine Demission gedrängt haben, während Ziehl zögerte und Koschinat unsicher war, wie es für ihn weitergehen solle. Am Ende dann die ‚einvernehmliche Trennung‘, da Ziehl keine Chance sah sich gegen Ostermann durchzusetzen und Koschinat gesehen hatte, dass er selbst bei einem vorläufigen Verbleib gegen den erklärten Wunsch des Clubbosses lediglich einnTraine rauf Zeit gewesen wäre.

Da Ziehl nicht auf diese Entwicklung vorbereitet war, hat er nun auch keinen Nachfolger präsent. Die Arbeit wird ihm allerdings etwas erleichtert. Es haben sich wohl schon einige Trainer von selbst bei ihm gemeldet und sich angeboten…


Rüdiger Ziel ist Lauterer, aber auch genauso Kult in Koblenz. Koschi und Ziehl kennen sich aus dieser Zeit. An Beide habe ich positive Erinnerungen, trotz der auch gemeinsamen Zeit mit Rapolder.


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