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schlechtes Beispiel (BVB)

mulcohol, Sonntag, 02.10.2022, 15:20 (vor 1427 Tagen) @ Eisen

Wir sind das doch gewohnt. Unter Tuchel haben wir in Darmstadt verloren (Stichwort: „Einziges Defizit“).

Und im Prinzip rechnet doch jeder von uns speziell auswärts immer mit so einem Auftritt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Das Spiel in Darmstadt hatten wir nicht bei eigener Führung unter Kontrolle und dann nach Runterschalten noch verloren, und um genau solche Fälle geht es doch jetzt wieder.
Also in letzter Saison identisch (auch von Torfolge und Ergebnis) bei Hertha, oder letztes Jahr in Augsburg, in den letzten beiden Jahren in Köln (jeweils unentschieden), oder von ein paar Jahren in Hoffenheim, um nur einige zu nennen.

Darmstadt hatten wir nicht 'im Sack' und den nur nicht zugemacht, die hatten wir von Anfang an unterschätzt. In den beiden Tuchel-Jahren gibt es nur ein einziges Spiel mit diesem Schema von gestern, nämlich auch in Köln, als uns nach Führung und überlegenem Spiel ein gewisser Modeste in der Nachspielzeit noch einen eingeschankt hatte. Und das war das letztes Spiel vor der Winterpause, wo man nachvollziehen konnte, dass der Akku leer war. Übrigens ein weiteres Schema der letzten Jahre, nämlich auswärts die letzte Halbzeit vor der Winterpause abzuschenken und so unnötig Spiele zu verkacken (Hertha, Union, Hoffenheim). Diese Saison wäre Gladbach der Kandidat.

'Den Sack nicht zumachen' und Spiele, die man führt und kontrolliert noch abzuschenken, häuft sich nach meinem Gefühl erst seit der Saison 2017/18. Unter Klopp und Tuchel vorher eigentlich nicht.


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