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BVB plant Gehalts-Revolution im Profi-Kader (BVB)

AGraute, Donnerstag, 29.09.2022, 11:01 (vor 1430 Tagen) @ Talentförderer

Grundsätzlich bin ich Befürworter diese Art der Bezahlung. In der Theorie ist es eine fairere Verteilung.
Ich glaube, dass sich die Transfermärkte deutlich ändern werden. Das Auslaufen lassen der Verträge ist im Moment noch angesagt, aber spätestens dieses Transferfenster hat deutlich gezeigt, dass nicht jeder Spieler einfach so einen Vertrag beim Wunschverein bekommt. Auch für Profifussballer wird ein langfristiger Vertrag wieder attraktiver werden. Insbesondere für diejenigen, die nicht zu den Top 200 der Welt gehören.

So eine Umstellung auf leistungsbezogene Verträge wird natürlich lange dauern und auch vermutlich nie zu 100% durchsetzbar sein - den nächsten Haaland kannste damit nicht hinterm Ofen herlocken.

Auch kommt es natürlich drauf an, wovon die erfolgsabhängigen Bezüge abhängen. Sind es individuelle oder Mannschaftsleistungen? Vermutlich eine Kombi aus beiden.
Leistungsbezogene Verträge haben Vor- und Nachteile. U.a. sind sie auch für die Spieler immer eine Chance mehr Geld zu bekommen. Jude hätte bisher vermutlich mehr verdient. Schulz oder Passlack hätten weniger auf dem Konto.

Wer viel zum Erfolg beiträgt, soll auch viel verdienen. Diejenigen, die (warum auch immer) weniger Beitragen, müssen trotzdem kein Bürgergeld beantragen.
Ich bin gespannt wie der BVB das Vorhaben umsetzt.


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