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Moukoko lässt BVB weiter zappeln (BVB)

Schnippelbohne, Bauernland, Donnerstag, 04.08.2022, 11:12 (vor 1492 Tagen) @ Burgsmüller84

Wobei man allerdings immer die Perspektive der Moukoko-Seite auch im Blick behalten muss. Dieser Seite wurde jahrelang viel Unsinn über das "Wunderkind" zugeweht und der BVB hat sich nicht klug verhalten mit dem Erwartungsmanagement und dem Sofortdruck als erstem Backup auf einen noch im Wachstum befindlichen Kind, um dann im letzten Jahr gar nicht mehr so toll beachtet zu werden vom damaligen Trainer. Der Sinn einer Verlängerung ergibt sich für diese Seite nur dann, wenn Terzic es sich tatsächlich erlaubt, Moukoko viele (zunächst vermutlich für den BVB auch nutzlose) Spielminuten zu geben, in denen er dann auch stetig wirklich stärker wird. Eines sollte jedem klar sein: auf der Bank erreicht er nicht das nötige Bundesliganiveau.

Da hätte der BVB aus der Isak-Geschichte schon gelernt haben können.

Umgekehrt kann Moukoko nicht erwarten, weiter durch Spielminuten auf Bundesliganiveau ausgebildet zu werden, wenn er nicht verlängert und am Saisonende geht. Das macht für den BVB keinen Sinn. Moukoko ist noch nicht weit genug, um die Stürmerposition als erster Stürmer im Kader dauerhaft zu besetzen. Das war in den letzten Einsätzen wieder gut zu sehen. Also bleiben seine Einsätze noch eine Investition in die Zukunft. Wenn er die nicht beim BVB sieht, kann man sich bei ergänzenden Einsätzen zu einem Haller-Vertreter auf andere Talente konzentrieren und z.B. mal schauen, wofür es bei Fink schon reicht.
Kurz: Moukoko sollte sich bis Ende des Transferfensters entscheiden. Sonst würde ich ihn auch eher auf die Bank setzen, wenn er sich nicht sportlich unentbehrlich macht.


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