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Stach hätte ich das Tor gegönnt (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 15.06.2022, 23:28 (vor 1317 Tagen) @ Lenano

Absolut, der VFL wird ja auch der Meinung gewesen sein das es nach der U19 nicht für Liga 3 reicht oder er war mit dem Gebot nicht zufrieden. Das weiß ich leider nicht mehr. Meine dazu stand in der Presse nichts.
Aber dann Jeddeloh...Das ist dann halt echt harte Schule im Nirgendwo. Da durchzuziehen und in Wolfsburg bei der Zweiten zu landen spricht wohl für ihn.
Mal gespannt wie sein Weg weitergeht.

Mich erinnert der bisherige Karriereweg Stachs auf den ersten Blick an den Miro Kloses. Beide stammen im übrigen aus einer Sportlerfamilie.

Auf den zweiten Blick ist es dann doch etwas anders, da die soziale Situation unterschiedlich war und Stach seit seinem vierzehntem Lebensjahr nicht mehr zuhause lebt (u.a. Wechsel ins Werderinternat) und professionell gezielt gefördert wird.

Man sollte nicht vergessen, dass an den Schnittstellen der Entwicklung, wenn es zur Selektionsentscheidung kommt, Menschen mit bestimmten Einstellungen, Meinungen und Überzeugungen diese Entscheidungen treffen. Obwohl z.B. Florian Kohfeldt vom Potential Stachs überzeugt war und ihn auch gefördert hat, haben andere im Club seine Physis als nicht ausreichend für den nächsten Schritt Richtung Profifußball angesehen. Bei Marco Reus war es ja beim BVB durchaus ähnlich.

In Osnabrück war es dann ähnlich, in Jeddeloh II durchaus etwas anders. Dort schaut man zwangsläufig mehr auf das Potential der Spieler; man arbeitet sehr professionell. By the way: Jeddeloh II liegt in der Nähe von Oldenburg. Und in dieser schönen Universitätsstadt lässt es sich wirklich gut leben…

Als junger Spieler braucht man einfach auch das Glück, zur richtigen Zeit mit den richtigen Menschen zusammenzuarbeiten. Ein Trainer, der das Potential und den Lernwillen des Spielers erkennt, fördert und nutzt. So wie es bei Anton Stach z.B. Stefan Leitl oder Bo Svensson waren.

Ich bin davon überzeugt, dass Stachs Entwicklung noch lange nicht zuende ist, obwohl er bereits 23 ist. Und ich finde es gut, wenn Entwicklungs- und Karrierewege nicht daran scheitern, dass an bestimmten Abzweigungen Fehleinschätzungen vorgenommen wurden.


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