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Liverpool bezeichnet letztes Bayern Angebot für Mane as beleidigend (Fußball und Sport allgemein)

koom, Donnerstag, 09.06.2022, 16:18 (vor 1324 Tagen) @ Schwarzgold

Generell bin ich der Meinung, dass im Fußballmanagement oft sehr viel dilettiert wird. Ist auch kein großes Wunder, wenn man da überwiegend irgendwelche Ex-Spieler einsetzt. Das ist dann so eine Mischung aus eigener Erfahrung und der Hoffnung, dass man neue Spieler mit der Fußball-Folklore umgarnen kann. Man sieht ja auch, dass finanziell vor allem die Spieler und ihre Berater massiv profitieren, unabhängig von Corona. Gerade die Berater sind ja fast nie irgendwelche Ex-Kicker, sondern eher gewiefte Autoverkäufer (zumindest im Geiste).

Was die Chancen angeht, dass sich mal was ändert: Ich denke, wo viel Geld fluktuiert, da kann auch mal was schiefgehen. Die Bayern halten momentan mit Panzertape den Kader zusammen, der so erfolgreich war. Und hoffen, dass die wenigen Neuzugänge richtig einschlagen. Das tun sie aber momentan nicht. Schaut man mal auf die Transfers des letzten Jahres (14 Stück, fairerweise überwiegend junge Spieler, die nicht den Sprung von der II schaffen), dann ist da nur Upamecano Stammspieler und der hat noch Luft nach oben (aber unbestritten Talent). Weder er noch Hernandez kann man als robuste Fixpunkte bezeichnen, die die Mannschaft tragen. Ein Jahr davor ähnlich. Sane und Musiala waren dort dabei. Sane unsagbar teuer, definitiv auch noch kein "tragender" Spieler. Musiala wird.

Deren Mannschaft ist dadurch seit einigen Jahren praktisch unverändert und das versuchen sie momentan weiterhin zu bewahren. Aber das wird auch nur noch begrenzt gehen.

Rein finanziell betrachtet hauen die Bayern durchaus große Summen raus, kaufen aber bislang eher (im Ergebnis) Ergänzungsspieler. Und weil sie den Kader momentan zusammenhalten und vermutlich tragende Spieler eher in Rente gehen sollen als (vor allem: kostenlos) wechseln dürfen, ist auf der Einkommenseite ein größeres Loch.

Um also Spieler zu bekommen, die künftig auch eine tragende Säule einer Bayern-Elf sein können, müssen sie Geld in die Hand nehmen. Geplant hatten sie das sicherlich mit Hernandez, Tolisso und Sane, aber alle 3 haben das bislang sehr vermissen lassen (und Tolisso durfte gehen). Und selbst ablösefreie Wechsel kosten was, wie man bei Mbappes Vertragsverlängerung (!) mitbekommen hat. Also auch mal eben darauf hoffen, dass man einen Superspieler wegverführt wird viel kosten.

Die Chance für die BVBs, Leverkusens und Leipzigs besteht darin, dass sie seit Jahren eine gewisse Übung haben, junge Spieler zu finden und zu integrieren. Die Bayern kaufen im Grunde nur "fertig" ein, was sie sich immer weniger leisten können und die Trefferquote auch recht gering ist. Sicherlich werden die Bayern dann irgendwann anfangen, entsprechende Fachleute einfach abzuwerben, was aber auch dauern wird.


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