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Julian Brandt (BVB)

micha87, bei Berlin, Samstag, 28.05.2022, 08:29 (vor 1563 Tagen) @ Jarou9

Ganz so lese ich das Interview nicht. Jule ist - sagen wir’s mal so - sich seiner Schwächen sehr bewusst. Er redet vom Kopf her. Scheint ein wenig den Glauben auf Besserung verloren zu haben und geht offensiv damit um. Das ist maximal ehrlich. Das hat für mich auch nix mit Egoismus oder fehlendem Respekt zu tun.
Der BVB und jeder andere Verein muss wissen, ob er ein Paket Julian Brandt möchte und davon netto profitiert oder eben nicht.

Das Problem ist wir sehen ja zu was so viel Ehrlichkeit führt, diverse Geschäftszweige haben sich darauf spezialisiert mit diesen gelieferten Schlagzeilen gutes Geld/Klicks zu verdienen. Die Verantwortlichen müssen sich den Fragen stellen weshalb solche Dinge toleriert wurden und ob dies in Zukunft ggf. weiter so gehandhabt wird. Ein Kruse hat ebenfalls diese Lockerheit, jener wird unter Kovac (ein Typ "Magath" bzw. Schleifer in Jung) allerdings wohl kaum eine Zukunft haben. Terzic und Brandt kommen bestimmt miteinander klar, ob das aber auch für eine gemeinsame Zukunft reicht müssen die Verantwortlichen beantworten. Ein Team benötigt auch diese Lockerheit in gewissen Phasen und jemand der offensiv Akzente setzen kann, aber das darf nicht die Defensive komplett gefährden. Diese Personalie ist schwierig zu entscheiden und dennoch braucht es für einen Aufbruch das ziehen klarer Grenzen, derlei Interviews & vor allem jene Attitüde wirken für mich nicht stimmig mit dem von Brandt gesagten.


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