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Neu auf schwatzgelb.de: Ein Held auf Irrwegen (BVB)

ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Donnerstag, 19.05.2022, 16:16 (vor 1577 Tagen) @ Sascha

Bis auf den Punkt mit dem "Korrektiv der Ultragruppen" kann ich den Artikel voll nachvollziehen.


Naja, es war in der Zeit schon eine sehr merkwürdige Zusammenstellung auf der Süd und etliche, die auch begeistert "steht auf, wenn ihr Borussen seid" gegröhlt hätten...

Willkommen im Pokal-Heimspiel ;-)

Da hätte man schon diesem "Messi"-Gesang entgegengesteuert und das wäre auch gut gewesen. Ich fand nämlich schon, dass man das ziemlich schnell auch bei Haaland gemerkt hat, wenn er z.B. nach Spielende separat noch eine Ehrenrunde drehen wollte.

Sei ihm auch gegönnt. Jaja der Verein ist größer als jeder Spieler. Aber besondere Spieler haben tendenziell ein größeres Ego. Muss man nicht "lieben", diese Leute. Aber das andere Extrem sind dann Leute wie Sammer, die nach Schlusspfiff nur mir Waffengewalt mal vor der Süd lächeln. Auch nicht besser. Spieler wie Susi werden geliebt, weil sie etwas besonderes (=selten) sind. Aubas Mätzchen (Batman) fand ich auch eher nervig, aber akzeptiere ich als Auswuchs von Menschen, die mir im Alltag egal sind, aber die mir im Stadion Spaß (im Spiel!) bereiten. Muss mich mit denen ja nicht unterhalten...

Ihm mag gefallen haben, aber ich fand es immer entwürdigender, wie man sich einem Spieler anbiedert, der unter der Woche in seinen Charterjet steigt, um seine potenziellen neuen Arbeitgeber abzuchecken.

Was heißt anbiedern. Er hat exakt diese "Tournummer" doch auch gebracht, als er zu uns kam. Ich weiß, dass Du das auch damals kritisiert hast, dass er direkt nach Salzburgs Ausscheiden losgeflogen ist. Aber da war doch jedem klar, dass er im Normalfall 2,5 Jahre hier verbringt und dann weiterzieht. Das kann man ihm dann ja schlecht übel nehmen, wenn man als Verein das als Geschäftsmodell so lebt. Es ist also unser "Normalfall". Und wenn man spielerbezogenen Support mag (Chappi, Chappi, Chappi, Chapuisat!) wie ich, war Ööörling eine gelungene wenn auch zeitlich begrenzte Anekdote dessen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.


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