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Umbruch im Sommer - Die Verträge beim BVB (BVB)

Blarry, Essen, Mittwoch, 04.05.2022, 14:07 (vor 1593 Tagen) @ Ingo

Und wie kommst du darauf, dass der BVB mal eben so 60 Millionen Euro für Transfers übrig hat?

Wüsste auch nicht, wo das Geld herkommen soll, Corona und so, aber so abwegig scheint mir der Gedanke jetzt nicht. Großartig Geld generiert haben wir bis jetzt keins, dafür aber schon Ausgaben vorgelegt. Ihr vergesst ja immer die Nebenkosten von Transfers. Da kannste bei Schlotti im Gesamtpaket aus Ablöse, Handgeld und Beraterhonorar locker 30 Millionen an Ausgaben veranschlagen, die diesen Sommer fällig sind. Selbst bei Süle liegt man nicht falsch, einen hohen einstelligen Millionenbetrag an Kosten einzukalkulieren.

Auf der anderen Seite sind Transfereinnahmen nicht 1:1 wieder für Neuverpflichtungen verfügbar. Davon gehen Steuern, ausstehende Prämien etc. ab. Lass es 70% der Ablöse sein, die du reinvestieren kannst, bist du schon wirklich gut dabei.

Fußballer sind wie Autos: neukaufen ist immer teurer als den Alten weiterzufahren.

Wenn wir jetzt also neben Süle und Schlotti auch noch an einem Adeyemi, Özcan, Bensebaini baggern, die allesamt teuer werden, und dann auch noch ganz gerne einen "echten Sechser" (wer auch immer sowas sein soll), einen großen fetten Stürmer und weiß der Geier was noch holen wollen, werden wir nur mit den Ablösen für Haaland und die paar Nebendarsteller, die in der Verlosung sind, aber sowas von kein Land sehen.

Ergo, wir müssen irgendwo auf einen Goldesel gestoßen sein, oder planen intern schon mit mehr Verkäufen, als bisher bekannt.

Außer, dass das auch Unfug ist, weil ich schon ewig predige, dass Fußballklubs auch andere Einnahmen haben als nur Spielerverkäufe, die sie für Neuzugänge nutzen können, und irgendwelche oberflächlichen "Transferbilanzen" völliger Bullshit sind, die nullkommanull Aussagekraft haben. Aber auf mich hört ja keiner.


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