Allgemeine Newsschlagzeilen vom 08.04.2022 (Fußball und Sport allgemein)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 07:00 (vor 1385 Tagen)
Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.
Jury befindet Boris Becker in mehreren Anklagepunkten für schuldig
Gargamel09, Freitag, 08.04.2022, 15:52 (vor 1385 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Boris Becker hat sich der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht: Zu diesem Schluss ist die Geschworenenjury in London gekommen. Damit droht dem 54-Jährigen eine Haftstrafe.
Jury befindet Boris Becker in mehreren Anklagepunkten für schuldig
Basti Van Basten, Romania, Freitag, 08.04.2022, 19:49 (vor 1384 Tagen) @ Gargamel09
Boris Becker hat sich der Insolvenzverschleppung schuldig gemacht: Zu diesem Schluss ist die Geschworenenjury in London gekommen. Damit droht dem 54-Jährigen eine Haftstrafe.
"Bin ich schon drin? Das ist ja einfach."
Jury befindet Boris Becker in mehreren Anklagepunkten für schuldig
micha87, bei Berlin, Freitag, 08.04.2022, 20:26 (vor 1384 Tagen) @ Basti Van Basten
Ich mag Ihn als Kommentator bei Eurosport, vermutlich wird er auch eine Zeit lang ins Gefängnis wandern. Schade das er finanziell so zu kämpfen hat und viele andere Themen so fahrlässig angegangen ist.
Jury befindet Boris Becker in mehreren Anklagepunkten für schuldig
simie, Krefeld, Freitag, 08.04.2022, 22:42 (vor 1384 Tagen) @ micha87
Das ist dann aber schon mehr als fahrlässig. Ich kann ja noch nachvollziehen, dass man, gerade bei solchen Lebensläufen wie Beckers, den Überblick verliert und kein Gefühl für Geld hat. Aber das was dann Becker gemacht hat nachdem er Insolvenz angemeldet hat, ist eigentlich nicht mehr nachvollziehbar. So dumm kann man eigentlich nicht sein.
Jury befindet Boris Becker in mehreren Anklagepunkten für schuldig
micha87, bei Berlin, Samstag, 09.04.2022, 04:35 (vor 1384 Tagen) @ simie
Ich weiß empfinden hat vor Gericht wenig zu suchen und ich bin auch kein Jurist. Vermutlich muss man ihn aber für eine Zeit hinter Gittern bringen, mit so einer Nummer kann man unmöglich "unbeschadet" davon kommen. Weshalb ein Mensch so den Überblick verliert ist mir unklar, aber da fehlt es an Bewusstsein auch Verantwortung zu übernehmen.
Jury befindet Boris Becker in mehreren Anklagepunkten für schuldig
micha87, Samstag, 09.04.2022, 06:47 (vor 1384 Tagen) @ micha87
Ohne das (juristisch) verteidigen zu wollen.
Das mit der Verantwortung ist ja genau die Sache. Um Topspieler sportlich zu Höchstleistungen zu bringen wird ihnen von Betreuerseite eben alles andere abgenommen, auch die Verantwortung. Die leben tatsächlich in einer anderen Welt als „Normalsterbliche“. Die meisten haben weder einen normale. Klamotten laden, geschweige denn einen Supermarkt jemals (!) von innen gesehen. Auch Kontakt mit Ämtern etc. gibt es für sie selbst nicht, Polizisten nur von der Seite des konkret Beschützten etc…
Und da kann sich auch kein „normaler“ Umgang mit solchen Themen entwickeln ( bzw nur sehr sehr schwer (denn natürlich gibt es auch einige, die „normal“ werden!). Das führt dann zu solchen Sachen wie auch bei Reus, der aus Gedankenlosigkeit eben keinen Führerschein macht sondern so durch die Gegend fährt, oder halt Umgang im Zusammenhang mit Finanzen, die als Grundlage „wenn ich nicht wäre, wo wäre das deutsche Tennis denn dann? - deshalb werden die schon alles so regeln, dass es für mich passt“ hat.
Weder in dem einen noch in dem anderen Fall vermute ich wirklich „böse Absichten“, sondern lediglich Naivität in diesen Dingen.
Was aber nicht heißt, dass die Konsequenzen nicht passieren müssen, auch um anderen zu zeigen, dass sie nicht überall eine Sonderbehandl7ng genießen
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
DerInDerInderin, Freitag, 08.04.2022, 12:18 (vor 1385 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"In mehrfacher Hinsicht schuldhaftes Verhalten"
d0g1am., Bochum, Freitag, 08.04.2022, 15:55 (vor 1385 Tagen) @ DerInDerInderin
Inwiefern wird eigentlich das "in mehrfacher Hinsicht schuldhafte Verhalten" der Schiedsrichter sanktioniert, gibt's dazu schon Infos? Das Urteil ist ja relativ deutlich, wer hier einen klaren Fehler begangen hat...
"In mehrfacher Hinsicht schuldhaftes Verhalten"
bobschulz, MS, Freitag, 08.04.2022, 16:06 (vor 1385 Tagen) @ d0g1am.
Inwiefern wird eigentlich das "in mehrfacher Hinsicht schuldhafte Verhalten" der Schiedsrichter sanktioniert, gibt's dazu schon Infos? Das Urteil ist ja relativ deutlich, wer hier einen klaren Fehler begangen hat...
Wie ich Fröhlich kenne, wird das Kompetenzteam Zwayer Dingert Winkmann als Strafe zur WM nach Katar geschickt. #Leistung muss sich wieder lohnen#
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Friedrich, Hamm, Freitag, 08.04.2022, 14:10 (vor 1385 Tagen) @ DerInDerInderin
Es war ja klar, dass der BFB (B für Bayern) sich das Urteil so zurecht legt, dass das gewünschte Ergebnis herauskommt. Es geht um die Verletzung der Spielregel, nach der jede Mannschaft nur mit 11 Spielern spielen darf. Diese Regel ist verletzt worden. Es steht nichts im Regelbuch von schuldhafter Verletzung dieser Regel. Die Diskussion um diesen Punkt ist die ausdrückliche Einführung eines Gesichtspunktes, den die Regeln nicht hergeben. Für mich ist die Regel klar verletzt, das hätte festgestellt werden müssen.
Eine Diskussion um die Folgen ist natürlich erforderlich, da hier die Regel nichts ausdrücklich vorsieht. An dieser Stelle kann über die lediglich 20 Sekunden und das völlige Fehlen eines Spielvorteils für die einwechselnde Mannschaft diskutiert werden. Aber eine solche Diskussion ist mit Blick auf frühere Urteile nicht gewünscht.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
koom, Freitag, 08.04.2022, 13:37 (vor 1385 Tagen) @ DerInDerInderin
https://www.dfb.de/news/detail/sportgericht-weist-freiburg-einspruch-zurueck-238845/
Einerseits richtig, andererseits nicht im Sinne des Sports, wo es eigentlich auch ein MITEINANDER geben muss. Als Schiedsrichter würde ich künftig nach jedem Wechsel etwas länger warten, in Ruhe durchzählen, dann weitermachen. Und das auch in der 92. Minute, wenn die Bayern noch auf den Siegtreffer drängen.
Muss echt Spaß machen, Schiedsrichter in der Bundesliga zu sein. Wenn man nicht gerade Felix Zwayer heißt, dann kannst du sicher sein, dass dir immer für alles die Schuld in die Schuhe geschoben wird.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
DerInDerInderin, Freitag, 08.04.2022, 13:00 (vor 1385 Tagen) @ DerInDerInderin
Schließlich ist diese Entscheidung nur schwer nachvollziehbar. Das Tatbestandsmerkmal „schuldhaft“ derart überzustrapazieren, dass vorhandenes vorsätzliches Verhalten der Spieler (Betreten des Platzes, bzw. unterlassenes Verlassen des Platzes) durch ein verdrängendes Verschulden des Schiedsrichters komplett ausgeblendet wird, ist juristisch betrachtet, zumindest streitbar.
Gerade weil das Sportgericht des DFBs keine einheitliche Linie in seinen Entscheidungen erkennen lässt, mutet diese Einzelfallentscheidung nach Willkür an.
Was eine Überraschung, dass der Begünstigte der ruhmreiche FCB ist… gut, dass die Meisterschaft bereits entschieden ist, das mildert den Schmerz, dass der Ballspielverein in einer Liga antritt, in der es eine sportliche Gleichbehandlung offenbar nicht gewollt ist.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 13:05 (vor 1385 Tagen) @ Jurist81
Wenn man sich mit Sport- und speziell Fusballrecht auskennt, war das Urteil ehrlich gesagt nahezu alternativlos.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 08.04.2022, 15:29 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Wenn man sich mit Sport- und speziell Fusballrecht auskennt, war das Urteil ehrlich gesagt nahezu alternativlos.
"Alternativlos" wird gerne verwendet, wenn einem keine Argumente einfallen.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 08.04.2022, 13:40 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Ich finde es ein wenig dünn und bin enttäuscht, dass die Bayern nicht noch eine Ausgleichszahlung wegen Rufschädigung erhalten, sie mussten sich schließlich tagelang damit beschäftigen und konnten den Deutschen Fußball in Spanien entsprechend nicht wie gewohnt vertreten, weil sie gedanklich noch bei diesem ungeheuren Vorgang waren!
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:02 (vor 1385 Tagen) @ Rupo
Ich finde es ein wenig dünn und bin enttäuscht, dass die Bayern nicht noch eine Ausgleichszahlung wegen Rufschädigung erhalten, sie mussten sich schließlich tagelang damit beschäftigen und konnten den Deutschen Fußball in Spanien entsprechend nicht wie gewohnt vertreten, weil sie gedanklich noch bei diesem ungeheuren Vorgang waren!
Hoeneß und Rummenigge hätten seinerzeit sicherlich eine PK einberufen und dem SC Freiburg einen Verstoß gegen die Menschenwürde vorgeworfen, dass sie den großen FC Bayern mit sowas belästigen.
Aber nichtsdestotrotz ist das Urteil aus fachlicher Sicht richtig.
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PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:21 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Nein. Es ist aus fachlicher Sicht nicht richtig. Du bist der Auffassung, dass die Rechtsprechung konsistent ist, bereits daran habe ich erhebliche Zweifel, da Deine Argumentation, soweit ich diese nachvollziehen konnte, für einen fußballrechtlichen Laien eher dünn wirkte.
Gleichwohl gibt es rechtliche Grundsätze, die unabhängig vom Rechtsgebiet zu berücksichtigen sind, da krankt diese Entscheidung des Sportgerichts erheblich an einer Ignoranz. Man hat das Gefühl, dass die Entscheidung vom gewünschten Ergebnis aus verargumentiert wurde, und nicht der Sachverhalt ergebnisoffen geprüft wurde. Daher ist es zumindest zweifelhaft, ob die Entscheidung aus fachlicher Sicht richtig ist.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 08.04.2022, 15:32 (vor 1385 Tagen) @ Jurist81
Wahrscheinlich wird sowas nie wieder passieren.
Wenn doch, dann bitte beim Stand von zB 1-2 und nicht für 15 Sekunden, sondern für 5 Minuten. Mal gucken, wo die DFL die Grenze zieht.
Eigentlich gibt es die Grenze schon. Sie liegt bei Null Sekunden und ist unabhängig vom Spielstand.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 16:10 (vor 1385 Tagen) @ homer73
Wahrscheinlich wird sowas nie wieder passieren.
Wenn doch, dann bitte beim Stand von zB 1-2 und nicht für 15 Sekunden, sondern für 5 Minuten. Mal gucken, wo die DFL die Grenze zieht.
Eigentlich gibt es die Grenze schon. Sie liegt bei Null Sekunden und ist unabhängig vom Spielstand.
Einen ähnlichen Fall gab es sogar schon mal bei unserer Zwoten (ebenfalls nur für wenige Sekunden): https://www.liga3-online.de/duisburg-erwagt-einspruch-dortmund-ii-kurzeitig-mit-12-spielern/
Damals gab es allerdings keinen Einspruch der Duisburger.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Freitag, 08.04.2022, 14:33 (vor 1385 Tagen) @ Jurist81
Als ob der BGH weniger induktiv vorginge ;-)
"Es verbietet sich jede schematische Betrachtung"
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 13:13 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Dann erkläre mir bitte Folgendes:
Ein nicht für den Verein spielender Zuschauer, der nicht für den Verein arbeitet, begeht ein Fehlverhalten. Das wird dem Verein zugerechnet und das Spiel zu Gunsten des Gegners gewertet: VfL-BMG
Ein Schiedsrichter vollzieht bewusst einen Wechsel, der nicht zulässig gewesen ist, Spiel wird zu Gunsten des Gegners gewertet: Wob- MS
Ein Spieler betritt bewusst den Rasen, ein anderer verlässt bewusst den Rasen nicht, der Schiedsrichter zeigt den zulässigen, aber richtig vollzogenen Spielerwechsel, an, Spielwertung unverändert: SCF-FCB
Mir kann also das Verhalten Dritter zugerechnet werden, Fehlverhalten des Schiedsrichters haben keinen Einfluss auf die erforderliche Korrektur des Spielergebnisses in den ersten beiden Fällen. Was ist der Unterschied zum dritten Fall?
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 13:26 (vor 1385 Tagen) @ Jurist81
Dann erkläre mir bitte Folgendes:
Ein nicht für den Verein spielender Zuschauer, der nicht für den Verein arbeitet, begeht ein Fehlverhalten. Das wird dem Verein zugerechnet und das Spiel zu Gunsten des Gegners gewertet: VfL-BMG
Ein Schiedsrichter vollzieht bewusst einen Wechsel, der nicht zulässig gewesen ist, Spiel wird zu Gunsten des Gegners gewertet: Wob- MS
Ein Spieler betritt bewusst den Rasen, ein anderer verlässt bewusst den Rasen nicht, der Schiedsrichter zeigt den zulässigen, aber richtig vollzogenen Spielerwechsel, an, Spielwertung unverändert: SCF-FCB
Mir kann also das Verhalten Dritter zugerechnet werden, Fehlverhalten des Schiedsrichters haben keinen Einfluss auf die erforderliche Korrektur des Spielergebnisses in den ersten beiden Fällen. Was ist der Unterschied zum dritten Fall?
Weshalb der Fall mit Wolfsburg nicht vergleichbar ist, habe ich bereits vor ein paar Tagen erklärt aber auch in der Urteilsbegründung wird darauf eingegangen, warum die Fälle nicht vergleichbar sind.
Was Zuschauervergehen angeht, ist es nun mal Praxis beim DFB (bzw. allgemein im Fußball), dass die Vereine für das Verhalten ihrer Fans verantwortlich gemacht werden. Das ist zwar durchaus problematisch, wurde aber auch schon vor einem ordentlichem Gericht (ich meine sogar vorm BGH) für zulässig erklärt.
Was bin ich froh, dass wir gegen die Dosen nicht gewonnen haben,…
Doman, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 13:21 (vor 1385 Tagen) @ Jurist81
Ich bin eigentlich bei dir, es gibt aber zwischen 2 und 3 einen Unterschied:
Wenn ich dei Regel noch richtig im Kopf habe, ist der Verein zuständig für die Einhaltung des
Wechselkontingents.
Der Schiri hat hier "nur" einen Spieler runter und einen raufgelassen. Damit hat er seine Pflicht getan - es waren nur 11 Spieler auf dem Platz.
Im Fall jetzt kann man sich natürlich nicht ans eigene Bein pissen. Denn, dieser Fehler wäre nie passiert, wenn der Spieler weiterhin an der Seitenlinie mit dem eingewechseltem abklatscht.
Dadurch, dass er nun auf schnellstem Weg raus muss...war dem Schiri scheinbar nicht "bewusst", dass niemand den Platz verlassen hat.
1) Ist natürlich schon so, dass der Verein a) keine Getränke verkaufen könnte b) zumindest keinen Alk c) mit Netzen abspannt, vorallem da es ja schon öfter passierte bei genau dem Verein.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
CedricVanDerGun, Hamburg, Freitag, 08.04.2022, 12:19 (vor 1385 Tagen) @ DerInDerInderin
Alles andere hätte doch auch wirklich jeden hier verwundert oder?
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
dozer, Freitag, 08.04.2022, 12:23 (vor 1385 Tagen) @ CedricVanDerGun
Interessant wäre, ob das Urteil bei längerer Überzahl gleich geblieben wäre. 20 Sekunden sind halt nicht viel.
Aber wie sieht das aus, wenn der Schiedsrichter mehrere Minuten weiterlaufen lässt?
Dem Urteil nach müsste das Spiel dann auch gewertet werden.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
AGraute, Freitag, 08.04.2022, 12:30 (vor 1385 Tagen) @ dozer
Interessant wäre, ob das Urteil bei längerer Überzahl gleich geblieben wäre. 20 Sekunden sind halt nicht viel.
Aber wie sieht das aus, wenn der Schiedsrichter mehrere Minuten weiterlaufen lässt?
Dem Urteil nach müsste das Spiel dann auch gewertet werden.
Jo verstehe ich auch so. Es wird nicht bewertet wie lange eine Mannschaft in Überzahl spielt oder ob in dieser Zeit etwas spielentscheidendes passiert.
Der Schiri hat es zu verantworten und wenn der es nicht bemerkt haste Glück.
Rene Maric hält bei uns die Tafel hoch? --> In München dann bitte in Überzahl
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
waltrock
, Freitag, 08.04.2022, 12:40 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
Hat nicht Schlotterbeck auf die Überzahl hingewiesen? Also nächstes Mal Fresse halten und erst nach Ende der Partie Einspruch einlegen...
Neben der Wertung für den SCF hätte es doch auch die Möglichkeit gegeben das Spiel zu wiederholen oder nicht? Das wäre doch eigentlich die fairste Entscheidung gewesen.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
CLM, Berlin, Freitag, 08.04.2022, 14:21 (vor 1385 Tagen) @ waltrock
Hat nicht Schlotterbeck auf die Überzahl hingewiesen? Also nächstes Mal Fresse halten und erst nach Ende der Partie Einspruch einlegen...
Das hat mich eh gewundert, warum der das getan hat. Das Spiel war mit 4:1 gelaufen, also sollte man doch die Fresse halten und sogar hoffen, dass Bayern mit 12 Mann das 5:1 macht. Ich denke, dann könnte ein solches Urteil keinen Bestand haben.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 14:48 (vor 1385 Tagen) @ CLM
Zu dem Zeitpunkt stand es noch 1:3, aber auch damit war das Spiel wohl gelaufen. Vielleicht hat er in dem Moment einfach nicht gedacht, dass es etwas ändern würde.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
AGraute, Freitag, 08.04.2022, 14:53 (vor 1385 Tagen) @ Smeller
Zu dem Zeitpunkt stand es noch 1:3, aber auch damit war das Spiel wohl gelaufen. Vielleicht hat er in dem Moment einfach nicht gedacht, dass es etwas ändern würde.
Erstmal ist es sportlich fair zu sagen "Hey, die haben einen mehr, Herr Dingert bitte regeln Sie das" und nicht bereits auf den Feld über mögliche Konsequenzen durch ein Sportgericht nachzudenken.
Für Atletico bzw. für Simeone wird Schlotterbeck jedoch nach der Aktion definitiv nicht mehr spielen können.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
uwelito, Wambel forever, Freitag, 08.04.2022, 15:46 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
Zu dem Zeitpunkt stand es noch 1:3, aber auch damit war das Spiel wohl gelaufen. Vielleicht hat er in dem Moment einfach nicht gedacht, dass es etwas ändern würde.
Erstmal ist es sportlich fair zu sagen "Hey, die haben einen mehr, Herr Dingert bitte regeln Sie das" und nicht bereits auf den Feld über mögliche Konsequenzen durch ein Sportgericht nachzudenken.
Für Atletico bzw. für Simeone wird Schlotterbeck jedoch nach der Aktion definitiv nicht mehr spielen können.
;-))
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Blarry, Essen, Freitag, 08.04.2022, 13:54 (vor 1385 Tagen) @ waltrock
Also nächstes Mal Fresse halten und erst nach Ende der Partie Einspruch einlegen...
Neben der Wertung für den SCF hätte es doch auch die Möglichkeit gegeben das Spiel zu wiederholen oder nicht? Das wäre doch eigentlich die fairste Entscheidung gewesen.
Das optimale Verhalten in Zukunft wird sein, zu versuchen, bei jedem Wechsel einen zusätzlichen Spieler aufs Feld zu schmuggeln oder einen ausgewechselten Spieler aufm Feld zu behalten. Wenn am Ende der Schiedsrichter in der Verantwortung steht und man selber nicht belangt wird, ist es jeden Versuch wert.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Basti Van Basten, Romania, Freitag, 08.04.2022, 13:43 (vor 1385 Tagen) @ waltrock
Hat nicht Schlotterbeck auf die Überzahl hingewiesen? Also nächstes Mal Fresse halten und erst nach Ende der Partie Einspruch einlegen...
Absolut. Und am besten noch in der Überzahlzeit absichtlich ein Tor kassieren, damit hinterher keiner sagen kann, dass die Überzahl keinen Einfluss auf das Ergebnis hatte.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 08.04.2022, 13:40 (vor 1385 Tagen) @ waltrock
*Hat nicht Schlotterbeck auf die Überzahl hingewiesen? Also nächstes Mal Fresse halten und erst nach Ende der Partie Einspruch einlegen...*
Ja und ja!
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 08.04.2022, 12:54 (vor 1385 Tagen) @ waltrock
Das wäre doch eigentlich die fairste Entscheidung gewesen.
Also bei aller Abneigung gegen die Bauern aber diese Entscheidung ist aus meiner Sicht "die fairste" und am "Allerfairsten"- wenn es das Wort gibt ;-) - wäre es gewesen wenn Freiburg sich den Einspruch geschenkt hätte...
Jaaaa, ich weiss: wenn nachher ein Punkt fehlt und die Wiederholung den geliefert hätte und so weiter. Oder wenn das Spiel wenigstens eng gewesen wäre oder bereits eine merkwürdige Entscheidung des Schrirs vorgelegen hätte (an welches Spiel denke ich da nur???) hätte ich den Einspruch eher nachvollziehen können.
So haben sie nun auf dem Platz sehr eindeutig verloren (obwohl es kein 4:1 Spiel war wie Mats der Weise sagen würde) und nun eben auch am grünen Tisch der vermutlich eine andere Farbe hatte und das ist auch gut so.
Die Entscheidung, nicht die Farbe des Richtertischs ;-)
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 14:50 (vor 1385 Tagen) @ Schleicheisen
Den Einspruch musste es geben, da wir jetzt wissen, dass ein solcher Wechselfehler nicht bestraft werden kann.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
AGraute, Freitag, 08.04.2022, 12:37 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
Interessant wäre, ob das Urteil bei längerer Überzahl gleich geblieben wäre. 20 Sekunden sind halt nicht viel.
Aber wie sieht das aus, wenn der Schiedsrichter mehrere Minuten weiterlaufen lässt?
Dem Urteil nach müsste das Spiel dann auch gewertet werden.
Jo verstehe ich auch so. Es wird nicht bewertet wie lange eine Mannschaft in Überzahl spielt oder ob in dieser Zeit etwas spielentscheidendes passiert.
Der Schiri hat es zu verantworten und wenn der es nicht bemerkt haste Glück.
Rene Maric hält bei uns die Tafel hoch? --> In München dann bitte in Überzahl
Die Begründung zielt aber auf das geringere Verschuldungsverhalten der Bayern und die Verhältnismäßigkeit ab.
Wenn eine Mannschaft mehrere Minuten mit 12 Spielern bestreitet, dürfte die Verhältnismäßigkeit zulasten der bevorteilten Mannschaft kippen.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 08.04.2022, 13:37 (vor 1385 Tagen) @ Vati Morgana
Ab wann kippt denn die Verhältnismäßigkeit?
1. ab 1 Minute
2. ab 5 Pässen
3. ab einem Tor
?
1. Die Bayern Auswechselbank hat die falsche Nummer hoch gehalten
2. Der Bayern Spieler ist nicht vom Feld gegangen
3. Der andere Bayern Spieler ist auf das Feld gegangen
wieso ist da keine Schuldhaftigkeit bei den Seppels?
But, what did we excpect :-)?
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:15 (vor 1385 Tagen) @ Rupo
Ab wann kippt denn die Verhältnismäßigkeit?
1. ab 1 Minute
2. ab 5 Pässen
3. ab einem Tor
Spannende Frage. Aus juristischer Sicht ab dem Zeitpunkt, wo du dir als Richter ziemlich sicher bist, dass der Fehler aufgefallen sein muss. Genau bemessen lässt sich das natürlich nicht, aber bei wenigen Sekunden kann man davon noch nicht davon ausgehen. Wäre das Spiel nur wenige Minuten so gelaufen, wäre ein anderes Urteil deutlich wahrscheinlicher gewesen.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Rupo, Ruhrpott, Freitag, 08.04.2022, 15:28 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
die Regelverstoß war da. Beim Handball wird sofort sanktioniert mit einer zwei Minuten Strafe. Gut, geht jetzt beim Fußball nicht. Du schreibst weiter unten 2,3 Minuten...
auf die 8 Minuten Unterbrechung und das damit Freiburg womöglich das Momentum geklaut wurde, geht niemand ein.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:23 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Bist Du wirklich Jurist? Die Argumentation trägt ja nun gar nicht. Schau Dir doch mal bitten den Tatbestand an:
„schuldhafter Einsatz eines nichtspielberechtigten Spielers.“
Da ist es vollkommen unerheblich, ob der Einsatz eine juristische Sekunde des Spielbetriebes oder während der Dauer des Spiels vorgekommen ist.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:28 (vor 1385 Tagen) @ Jurist81
bearbeitet von PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:35
Bist Du wirklich Jurist? Die Argumentation trägt ja nun gar nicht. Schau Dir doch mal bitten den Tatbestand an:
„schuldhafter Einsatz eines nichtspielberechtigten Spielers.“
Da ist es vollkommen unerheblich, ob der Einsatz eine juristische Sekunde des Spielbetriebes oder während der Dauer des Spiels vorgekommen ist.
Darum geht es überhaupt nicht, da alle Spieler spielberechtig waren. Auch das steht übrigens im Urteil bzw. in der öffentlich einsehbaren Begründung, vielleicht solltest du diese wenigstens mal lesen?!
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
AGraute, Freitag, 08.04.2022, 14:44 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Darum geht es überhaupt nicht, da alle Spieler spielberechtig waren. Auch das steht übrigens im Urteil bzw. in der öffentlich einsehbaren Begründung, vielleicht solltest du diese wenigstens mal lesen?!
Das ist genau der Punkt, an dem ich den Unterschied zum Wolfsburg-Wechsel nicht erkenne. Der Spieler, der in Münster eingewechselt wurde, war nach der Argumentation doch auch spielberechtigt?!
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:05 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
bearbeitet von PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:14
Darum geht es überhaupt nicht, da alle Spieler spielberechtig waren. Auch das steht übrigens im Urteil bzw. in der öffentlich einsehbaren Begründung, vielleicht solltest du diese wenigstens mal lesen?!
Das ist genau der Punkt, an dem ich den Unterschied zum Wolfsburg-Wechsel nicht erkenne. Der Spieler, der in Münster eingewechselt wurde, war nach der Argumentation doch auch spielberechtigt?!
Spielberechtig ja, aber nicht einsatzberechtigt. Soweit sind die Fälle tatsächlich vergleichbar, denn in beiden Fällen geht es darum und eben nicht um die Spielberechtigung. Der entscheidende Punkt liegt aber immernoch bei der schuldhaftigkeit. Während der Schiedsrichter dafür verantwortlich ist, dass ein Wechsel an sich korrekt abläuft (da dies explizit in den Regeln steht), ist er nicht dafür zuständig, dass ein Wechsel auch gemäß den Wettbewerbsbestimmungen / Regularien ist (im Fall Wolfsburg speziell das Wechselkontingent betreffend - insbesondere dazu, also dass der Schiedsrichter bei Überschreiten des Wechselkontingent nicht zuständig ist, gab und gibt es auch andere Meinungen, aber das hat das DFB-Bundesgericht so entschieden und es ist auch kongruent zu vorherigen Urteilen).
Die aus meiner Sicht einzige Möglichkeit diesen Fall zugunsten des SCF zu werten wäre gewesen, dass man den Doppelwechsel nicht als solchen betrachtet, sondern als 2 unabhängige Wechselfenster, da der eine Wechsel erst in der nächsten Unterbrechung vollendet wurde - da sind wir dann wieder im Bereich der Wettbewerbsbestimmungen. Da der Wechsel aber als Doppelwechsel geplant und vom Schiedsrichter auch als solcher anerkannt wurde, wäre das schon ziemlich konstruiert gewesen.
Im Übrigen ist in den Regeln auch noch festgelegt, wie zu verfahren ist, wenn zusätzliche Personen auf dem Spielfeld sind (Regel 3.7), sodass ein Einspruch gegen die Spielwertung in einem solchen Fall deutlich schwieriger ist.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
AGraute, Freitag, 08.04.2022, 15:21 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Danke für die Antwort. Soweit kann ich es nachvollziehen.
Welche Möglichkeiten hat denn ein Sportgericht grundsätzlich, wenn es die Schuld beim Schiri sieht?
Die Verlierer werden sagen: wir haben aufgrund des Fehlers verloren, dementsprechend muss was am Ausgang geändert werden.
Die Gewinner werden sagen: der Fehler lag nicht bei uns, dementsprechend dürfen wir nicht bestraft werden.
Landet man automatisch wieder bei einer Tatsachenentscheidung?
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:45 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
bearbeitet von PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:49
Danke für die Antwort. Soweit kann ich es nachvollziehen.
Welche Möglichkeiten hat denn ein Sportgericht grundsätzlich, wenn es die Schuld beim Schiri sieht?
Die Verlierer werden sagen: wir haben aufgrund des Fehlers verloren, dementsprechend muss was am Ausgang geändert werden.
Die Gewinner werden sagen: der Fehler lag nicht bei uns, dementsprechend dürfen wir nicht bestraft werden.Landet man automatisch wieder bei einer Tatsachenentscheidung?
Ne, eine Tatsachenentscheidung ist es, wenn der Schiedsrichter eine falsche Wahrnehmung hatte und dann eine den Regeln entsprechdende, aber auf dieser falschen Wahrnehmung basierte Entscheidung trifft.
Klassisches Beispiel: der Schiedsrichter nimmt einen Kontakt wahr, wertet diesen als Foul und gibt einen Freistoß oder Elfmeter, aber diesen Kontakt gab es gar nicht.
Wir sind hier tatsächlich bei einem Regelverstoß des Schiedsrichters, da er die Regeln nicht korrekt angewendet hat (im konkreten Fall muss er sich versichern, dass der auszuwechselnde Spieler das Feld verlassen hat, genau genommen diesem sogar die Erlaubnis zum Verlassen des Feldes geben, bevor er den Einwechselspieler hereinbitten darf).
In einem solchen Fall gilt dann, dass der Regelverstoß den Spielausgang (also gewonnen / unentschieden / verloren) mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst haben muss, um ein Wiederholungsspiel zu rechtfertigen.
Wäre das jetzt also 10 Minuten so gegangen, hätte Freiburg argumentieren können, dass sie in diesen 10 Minunten ja eine deutlich geringere Chance hatten ein Tor zu erzielen und so um die Möglichkeit zum Ausgleich gebracht wurden. Bei einer so langen Zeit kommt dann aber hinzu, dass es der Mannschaft in Überzahl auch mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit auffallen muss, wodurch man die Schuldhaftigkeit der Mannschaft in Überzahl aus meiner Sicht bejahren müsste und dann wären wir nicht bei einem Wiederholungsspiel, sondern einer 0:2 Wertung.
Ein eindeutigerer Fall wäre zum Beispiel, wenn der Torwart einen Rückpass aufnimmt und der Schiedsrichter statt indirektem Freistoß auf Elfmeter entscheidet. Passiert dies in der 80. Minute beim Stande von 0:5, wird es deswegen kein Wiederholungsspiel geben, führt der Elfmeter aber zum 1:0, sieht die Sache anders aus.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:33 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Nein, waren sie nicht, da nur 11 Spieler einer Mannschaft zeitgleich eingesetzt werden dürfen.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 14:43 (vor 1385 Tagen) @ Jurist81
Nein, waren sie nicht, da nur 11 Spieler einer Mannschaft zeitgleich eingesetzt werden dürfen.
Das sind unterschiedliche Sachverhalte. Auch das wüsstest du, wenn du dir die Begründung mal durchgelesen hättest.
Aber auch da sind wir beim Punkt "schuldhaft".
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AGraute, Freitag, 08.04.2022, 12:47 (vor 1385 Tagen) @ Vati Morgana
Die Begründung zielt aber auf das geringere Verschuldungsverhalten der Bayern und die Verhältnismäßigkeit ab.
Wenn eine Mannschaft mehrere Minuten mit 12 Spielern bestreitet, dürfte die Verhältnismäßigkeit zulasten der bevorteilten Mannschaft kippen.
Das hätte das Gericht jetzt gut klären können. So bleibt es beim Rumraten ab wann es nicht mehr verhältnismäßig ist bzw. bei welcher Mannschaft?
Bin auf die Konsequenzen für Dingert gespannt. Nun gibt es ein Urteil, in dem festgestellt wird, dass der Schiri einen Fehler gemacht hat. Wie geht Fröhlich damit um? 2 Wochen VAR und dann alles wie immer?
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Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 15:00 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
Die Begründung zielt aber auf das geringere Verschuldungsverhalten der Bayern und die Verhältnismäßigkeit ab.
Wenn eine Mannschaft mehrere Minuten mit 12 Spielern bestreitet, dürfte die Verhältnismäßigkeit zulasten der bevorteilten Mannschaft kippen.
Das hätte das Gericht jetzt gut klären können. So bleibt es beim Rumraten ab wann es nicht mehr verhältnismäßig ist bzw. bei welcher Mannschaft?
Die Dauer ist völlig irrelevant. Es wurde ganz klar bestimmt, dass der Schiedsrichter die Hauptschuld trägt. Wenn der Schiedsrichter auch nach mehreren Minuten nicht erkennt, dass eine Mannschaft mehr Spieler auf dem Spielfeld hat, wie kann denn bitte die Schuld auf einmal zum Verein wandern?
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PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:22 (vor 1385 Tagen) @ Smeller
Die Begründung zielt aber auf das geringere Verschuldungsverhalten der Bayern und die Verhältnismäßigkeit ab.
Wenn eine Mannschaft mehrere Minuten mit 12 Spielern bestreitet, dürfte die Verhältnismäßigkeit zulasten der bevorteilten Mannschaft kippen.
Das hätte das Gericht jetzt gut klären können. So bleibt es beim Rumraten ab wann es nicht mehr verhältnismäßig ist bzw. bei welcher Mannschaft?
Die Dauer ist völlig irrelevant. Es wurde ganz klar bestimmt, dass der Schiedsrichter die Hauptschuld trägt. Wenn der Schiedsrichter auch nach mehreren Minuten nicht erkennt, dass eine Mannschaft mehr Spieler auf dem Spielfeld hat, wie kann denn bitte die Schuld auf einmal zum Verein wandern?
Weil es der Mannschaft nach einer gewissen Zeit auffallen muss (insbesondere auf diesem Niveau) und sie dann verpflichtet ist den Fehler zu melden und zu beheben.
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Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 15:27 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Warum muss es dem Verein auffallen, aber die Schiedsrichter sind auf einmal fein raus? Gerade auf dem Niveau darf der Fehler dem Schiedsrichter nicht passieren. Punkt. Passiert er dennoch, liegt es in der Verantwortung des Schiedsrichters den Fehler auch zu korrigieren.
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PePopp, Freitag, 08.04.2022, 15:57 (vor 1385 Tagen) @ Smeller
bearbeitet von PePopp, Freitag, 08.04.2022, 16:15
Warum muss es dem Verein auffallen, aber die Schiedsrichter sind auf einmal fein raus? Gerade auf dem Niveau darf der Fehler dem Schiedsrichter nicht passieren. Punkt. Passiert er dennoch, liegt es in der Verantwortung des Schiedsrichters den Fehler auch zu korrigieren.
Grundsätzlich klar, der 4. Offizielle hat eh nicht so viel zu tun und sollte gerade nach einem vielleicht "etwas unübersichtlichen Doppelwechsel" (so hat es Fröhlich gennant, meine ich) schon mal durchzählen, aber du darfst einen solchen Fehler des Schiedsrichters halt auch nicht sportwidrig ausnutzen. Fein raus ist der Schiedsrichter immer noch nicht, denn den ursprünglichen Fehler hat natürlich er zu verschulden, aber auf die Spielwertung hat es dennoch einen Einfluss. Wo man jetzt die Grenze zieht, ist natürlich schwierig. Einer Bundesligamannschaft sollte es beispielsweise auch eher auffallen, dass sie einen Mann mehr auf dem Platz haben als einer Kreisklassemannschaft.
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PePopp, Freitag, 08.04.2022, 12:46 (vor 1385 Tagen) @ Vati Morgana
Interessant wäre, ob das Urteil bei längerer Überzahl gleich geblieben wäre. 20 Sekunden sind halt nicht viel.
Aber wie sieht das aus, wenn der Schiedsrichter mehrere Minuten weiterlaufen lässt?
Dem Urteil nach müsste das Spiel dann auch gewertet werden.
Jo verstehe ich auch so. Es wird nicht bewertet wie lange eine Mannschaft in Überzahl spielt oder ob in dieser Zeit etwas spielentscheidendes passiert.
Der Schiri hat es zu verantworten und wenn der es nicht bemerkt haste Glück.
Rene Maric hält bei uns die Tafel hoch? --> In München dann bitte in Überzahl
Die Begründung zielt aber auf das geringere Verschuldungsverhalten der Bayern und die Verhältnismäßigkeit ab.Wenn eine Mannschaft mehrere Minuten mit 12 Spielern bestreitet, dürfte die Verhältnismäßigkeit zulasten der bevorteilten Mannschaft kippen.
Genau das. Spätestens nach 2, 3 Minuten muss es der Mannschaft aus verschiedenen Gründen auffallen. Wenn sie dann nichts macht, kann man ihr das deutlich leichter anlasten.
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bobschulz, MS, Freitag, 08.04.2022, 12:20 (vor 1385 Tagen) @ CedricVanDerGun
bearbeitet von bobschulz, Freitag, 08.04.2022, 12:26
Alles andere hätte doch auch wirklich jeden hier verwundert oder?
what did you expect?
Müsste aber doch dann für Dingert PAUSE heißen, oder?
SCHULDhaftes Fehlverhalten des SR steht im Urteil. Kann man natürlich Fröhlich übergehen.
Oder ist wieder mal keiner verantwortlich?!
Und es wirft kein gutes Licht auf Dingert, dass von 2 Wechsel-Fehlern diese Saison keiner ohne sein Beitun geschah!
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uwelito, Wambel forever, Freitag, 08.04.2022, 12:40 (vor 1385 Tagen) @ bobschulz
Alles andere hätte doch auch wirklich jeden hier verwundert oder?
what did you expect?
Müsste aber doch dann für Dingert PAUSE heißen, oder?
SCHULDhaftes Fehlverhalten des SR steht im Urteil. Kann man natürlich Fröhlich übergehen.
Oder ist wieder mal keiner verantwortlich?!
Und es wirft kein gutes Licht auf Dingert, dass von 2 Wechsel-Fehlern diese Saison keiner ohne sein Beitun geschah!
Ich habe jetzt gerade den Artikel gelesen. Absurd wird die Argumentationsführung mit dem Vergleich der Einwechselung des 6. Spielers der Radkappen. Bei den Bauern war ausschließlich das Schiriteam verantwortlich. Bei den Radkappen nur diese selbst ;-)
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CHS
, Lünen / Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 12:44 (vor 1385 Tagen) @ uwelito
Ich habe jetzt gerade den Artikel gelesen. Absurd wird die Argumentationsführung mit dem Vergleich der Einwechselung des 6. Spielers der Radkappen. Bei den Bauern war ausschließlich das Schiriteam verantwortlich. Bei den Radkappen nur diese selbst ;-)
Naja, Bei WOB wurde das Einwechseln des 6. Spielers vom Verein gewünscht. Der Schiri hä#tte das verhindern können, aber es ist nicht sein Aufgabenbereich, die Regeln sind bekannt. In Freiburg wurde ja die Auswechselung ordnungsgemäß durchgeführt. Dass dem Schirigespann nicht aufgefallen ist, dass ein Spieler den Platz nicht verlassen hat, ist ja nicht Schuld des Vereins.
So sehe ich das halt.
Gruß
CHS
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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Freitag, 08.04.2022, 15:47 (vor 1385 Tagen) @ CHS
Ich habe jetzt gerade den Artikel gelesen. Absurd wird die Argumentationsführung mit dem Vergleich der Einwechselung des 6. Spielers der Radkappen. Bei den Bauern war ausschließlich das Schiriteam verantwortlich. Bei den Radkappen nur diese selbst ;-)
Naja, Bei WOB wurde das Einwechseln des 6. Spielers vom Verein gewünscht. Der Schiri hä#tte das verhindern können, aber es ist nicht sein Aufgabenbereich, die Regeln sind bekannt. In Freiburg wurde ja die Auswechselung ordnungsgemäß durchgeführt.
Ordnungsgemäß?
Die haben eine Nummer ausgewechselt, die es nicht gab. (übrigens nicht nur nicht auf dem Spielfeld oder auf der Bank. Meines Wissens ist die Nummer im Profikader überhaupt nicht vergeben)
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Jos, Ort, Freitag, 08.04.2022, 15:11 (vor 1385 Tagen) @ CHS
Ich habe jetzt gerade den Artikel gelesen. Absurd wird die Argumentationsführung mit dem Vergleich der Einwechselung des 6. Spielers der Radkappen. Bei den Bauern war ausschließlich das Schiriteam verantwortlich. Bei den Radkappen nur diese selbst ;-)
Naja, Bei WOB wurde das Einwechseln des 6. Spielers vom Verein gewünscht. Der Schiri hä#tte das verhindern können, aber es ist nicht sein Aufgabenbereich, die Regeln sind bekannt. In Freiburg wurde ja die Auswechselung ordnungsgemäß durchgeführt. Dass dem Schirigespann nicht aufgefallen ist, dass ein Spieler den Platz nicht verlassen hat, ist ja nicht Schuld des Vereins.So sehe ich das halt.
Gruß
CHS
und der Verein ist unschuldig, da ihm nicht bekannt ist, dass ein Spieler den Platz verlassen muss, wenn ein neuer Spieler den Platz betritt??
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Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 15:30 (vor 1385 Tagen) @ Jos
Was ist, wenn dir das nicht auffällt, weil ja das Spiel wieder angepfiffen wurde? Wieso sollte man auf einmal denken, dass etwas regelwidriges passiert ist.
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uwelito, Wambel forever, Freitag, 08.04.2022, 15:55 (vor 1385 Tagen) @ Smeller
Was ist, wenn dir das nicht auffällt, weil ja das Spiel wieder angepfiffen wurde? Wieso sollte man auf einmal denken, dass etwas regelwidriges passiert ist.
Irgendwer könnte sich in so einer hypothetischen Situation irgendwann schon mal fragen, wo Kinsley eigentlich abgeblieben ist.
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Jos, Ort, Freitag, 08.04.2022, 15:51 (vor 1385 Tagen) @ Smeller
Es kann doch nicht sein, dass der wechselnde Verein überhaupt keine Verantwortung für die korrekte Durchführung des Spielerwechsels hat.
Denn wenn dem so wäre, müsste man ja als Verein ständig versuchen, einen zwölften Spieler aufs Feld zu bekommen.
Klappt es, hat man einen Vorteil und wenn es irgendwann entdeckt wird, ist man ja unschuldig und es hat keine Folgen.
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Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 15:53 (vor 1385 Tagen) @ Jos
Genau das hat das Urteil aber doch ausgesagt.
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bobschulz, MS, Freitag, 08.04.2022, 15:36 (vor 1385 Tagen) @ Smeller
Was ist, wenn dir das nicht auffällt, weil ja das Spiel wieder angepfiffen wurde? Wieso sollte man auf einmal denken, dass etwas regelwidriges passiert ist.
Man kann ja national zum Rausgehen an der Bank zurückkehren, das überfordert weder Bayerns Teambetreuerin noch die deutschen Schiedsrichter! Was der 4. Hanswurst an der Seitenlinie für eine Rolle spielt bleibt mir auch unklar. Ist es nicht eine SEINER Hauptaufgaben Wechsel zu überwachen?! Oder darf der nur Trainer beruhigen?
Mal gucken wo Dingert (+Team Inkompetenz!) noch pfeifen darf diese Saison.
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uwelito, Wambel forever, Freitag, 08.04.2022, 16:06 (vor 1385 Tagen) @ bobschulz
Was ist, wenn dir das nicht auffällt, weil ja das Spiel wieder angepfiffen wurde? Wieso sollte man auf einmal denken, dass etwas regelwidriges passiert ist.
Man kann ja national zum Rausgehen an der Bank zurückkehren, das überfordert weder Bayerns Teambetreuerin noch die deutschen Schiedsrichter! Was der 4. Hanswurst an der Seitenlinie für eine Rolle spielt bleibt mir auch unklar. Ist es nicht eine SEINER Hauptaufgaben Wechsel zu überwachen?! Oder darf der nur Trainer beruhigen?
Mal gucken wo Dingert (+Team Inkompetenz!) noch pfeifen darf diese Saison.
Ein Bayernspieler verausgabt sich immer so, dass er sich u.U. erst mal hinter der Bande ein paar Minuten lang ablegen muss, bevor es zur Bank zurückgeht. Zudem ist es beim Stern des Südens doch häufig so, dass man zu Zwölft auf dem Platz steht.
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uwelito, Freitag, 08.04.2022, 13:30 (vor 1385 Tagen) @ CHS
Ich habe jetzt gerade den Artikel gelesen. Absurd wird die Argumentationsführung mit dem Vergleich der Einwechselung des 6. Spielers der Radkappen. Bei den Bauern war ausschließlich das Schiriteam verantwortlich. Bei den Radkappen nur diese selbst ;-)
Naja, Bei WOB wurde das Einwechseln des 6. Spielers vom Verein gewünscht. Der Schiri hä#tte das verhindern können, aber es ist nicht sein Aufgabenbereich, die Regeln sind bekannt. In Freiburg wurde ja die Auswechselung ordnungsgemäß durchgeführt. Dass dem Schirigespann nicht aufgefallen ist, dass ein Spieler den Platz nicht verlassen hat, ist ja nicht Schuld des Vereins.
Meines Erachtens ist der Wechsel seitens der Bayern nicht korrekt erfolgt, da sie eine falsche Nummer aufzeigten. Ich sehe da eine relevante (Mit-) Schuld, dass sie mit 12 Mann weiter gespielt haben.
Ich empfinde die Erklärung der Liga als wenig überzeugend. Man legt sich die a Regeln so zurecht, wie es gerade passt.
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bobschulz, MS, Freitag, 08.04.2022, 13:52 (vor 1385 Tagen) @ Hässlicher_Ork
Ich habe jetzt gerade den Artikel gelesen. Absurd wird die Argumentationsführung mit dem Vergleich der Einwechselung des 6. Spielers der Radkappen. Bei den Bauern war ausschließlich das Schiriteam verantwortlich. Bei den Radkappen nur diese selbst ;-)
Naja, Bei WOB wurde das Einwechseln des 6. Spielers vom Verein gewünscht. Der Schiri hä#tte das verhindern können, aber es ist nicht sein Aufgabenbereich, die Regeln sind bekannt. In Freiburg wurde ja die Auswechselung ordnungsgemäß durchgeführt. Dass dem Schirigespann nicht aufgefallen ist, dass ein Spieler den Platz nicht verlassen hat, ist ja nicht Schuld des Vereins.
Meines Erachtens ist der Wechsel seitens der Bayern nicht korrekt erfolgt, da sie eine falsche Nummer aufzeigten. Ich sehe da eine relevante (Mit-) Schuld, dass sie mit 12 Mann weiter gespielt haben.Ich empfinde die Erklärung der Liga als wenig überzeugend. Man legt sich die a Regeln so zurecht, wie es gerade passt.
In einer alternativen Welt genau umgedrehte Vorzeichen (Freiburg führt, wechselt, und ein Bayer sagt Bescheid: okay nicht wahrscheinlich, aber halt umgedrehte Realität!) wie hätte der DFB es hingebogen, dass der SCF schuld war und die Punkte abgezogen bekommt?
Es bleibt in jedem Fall, dass Dingert in etwa so kompetent wie Zwayer ist.
Leibchen-Übergabe wie im Futsal scheint die einzige Möglichkeit, die deutschen BL-SR zu unterstützen und vor solchen Fehlern zu bewahren. Und natürlich könnte die Bayernhelferin die Trikot-Nummern ihrer Spieler kennen, aber das wahr ja unwesentlich...
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AGraute, Freitag, 08.04.2022, 14:11 (vor 1385 Tagen) @ bobschulz
Das Verhalten der Vereine kann durchaus Thema sein.
Freiburg hat sich sehr kleinlaut gegeben und fühlte sich unter Bauschmerzen genötigt Einspruch einzulegen. Eigentlich hat man es nur gemacht um nicht angreifbar gegenüber Mitgliedern oder Sponsoren zu sein.
In deinem Szenario hätten Kahn, Rummenigge, Hoeneß, Sky, DAZN, Kicker bzw. im Grunde alle Medien kurz nach Abpfiff auf den Fehler der Freiburger hingewiesen und dadurch enormen Druck ausgeübt.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
AGraute, Freitag, 08.04.2022, 13:03 (vor 1385 Tagen) @ CHS
Bei Wolfsburg fand ich es schwierig, dass van Bommel den vierten Offiziellen gefragt hat und dieser sein Okay gegeben hat.
Besser wäre gewesen: "Ich darf keine Auskunft geben" oder "das ist nicht mein Aufgabenbereich, wenn ihr euch nicht sicher seid lasst es lieber."
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Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 15:03 (vor 1385 Tagen) @ AGraute
Wobei das doch auch ein Doppelwechsel war und damit der 5. und 6. zeitgleich. Wurde veröffentlicht, was van Bommel gefragt hat?
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AGraute, Freitag, 08.04.2022, 15:50 (vor 1385 Tagen) @ Smeller
Wobei das doch auch ein Doppelwechsel war und damit der 5. und 6. zeitgleich. Wurde veröffentlicht, was van Bommel gefragt hat?
Der Wortlaut nicht. Darüber sind sich nicht mal die Beteiligten einig.
"Die Wolfsburger Verantwortlichen erklärten am Montag erneut, sie hätten vom Vierten Offiziellen Tobias Fritsch die Freigabe für einen sechsten Wechsel erhalten. Der wiederum versicherte, er habe lediglich auf die Anzahl der verfügbaren Wechselslots hingewiesen. In einem informellen Gespräch zwischen den Vertretern beider Vereine in einer Unterbrechung der Verhandlung war keine Einigung zustande gekommen."
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
PePopp, Freitag, 08.04.2022, 12:49 (vor 1385 Tagen) @ CHS
Ich habe jetzt gerade den Artikel gelesen. Absurd wird die Argumentationsführung mit dem Vergleich der Einwechselung des 6. Spielers der Radkappen. Bei den Bauern war ausschließlich das Schiriteam verantwortlich. Bei den Radkappen nur diese selbst ;-)
Naja, Bei WOB wurde das Einwechseln des 6. Spielers vom Verein gewünscht. Der Schiri hätte das verhindern können, aber es ist nicht sein Aufgabenbereich, die Regeln sind bekannt.
Nicht mal das. Er hätte sie auf den Fehler hinweisen können und auch sollen, aber ultimativ verhindern können hätte er den Wechsel nicht, wenn die Wolfsburger auch nach einem Hinweis weiterhin darauf bestanden hätten.
Sportgericht weist Freiburg-Einspruch zurück
Burgsmüller84, Freitag, 08.04.2022, 13:34 (vor 1385 Tagen) @ PePopp
Ein Schiri kann einen Wechsel nicht verhindern? Bist du dir da ganz sicher? Die Aufgaben des Schiris beim Wechsel übernimmt dann notfalls einfach jemand anderes?
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PePopp, Freitag, 08.04.2022, 13:53 (vor 1385 Tagen) @ Burgsmüller84
Ein Schiri kann einen Wechsel nicht verhindern? Bist du dir da ganz sicher? Die Aufgaben des Schiris beim Wechsel übernimmt dann notfalls einfach jemand anderes?
Die Maßgabe ist, dass zunächst keinem Spieler, der auf dem Spielberichtbogen steht, die Mitwirkung verweigert werden soll (es sei denn, dieser wurde bereits des Feldes verwiesen). Mögliche Fehler können dann anschließend vom Sportgericht geahndet werden. Sollte aber der Schiedsrichter irrtümlicherweise einem Spieler die Mitwirkung verweigern, wären die Probleme weitaus größer, da die betroffene Mannschaft dann gute Chancen auf ein Wiederholungsspiel hätte.
Natürlich sollte ein Schiedsrichter das Team daraufhinweisen, dass ein Wechsel seiner Auffassung nach nicht zulässig ist.
Ukrainische Seglerin zwischen Flüchtlingshilfe und Olympia
CHS
, Lünen / Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 10:56 (vor 1385 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Trotz Pandemie: Erträge und Personalausgaben in der 3. Liga steigen
CHS
, Lünen / Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 05:56 (vor 1385 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"Meilenstein"? UEFA segnet Financial-Fairplay-Reform ab
CHS
, Lünen / Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 05:54 (vor 1385 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
"Meilenstein"? UEFA segnet Financial-Fairplay-Reform ab
Basti Van Basten, Romania, Freitag, 08.04.2022, 13:41 (vor 1385 Tagen) @ CHS
Ich habe da ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass sich etwas ändert. Die Scheich-Klub sind mittlerweile etabliert und zaubern sich einfach irgendwelche Werbeverträge mit Fantasiesummen aus dem Hut, um ihren Umsatz und damit ihr Gehaltsbudget zu erhöhen. Oder die Ölfirma aus der Wüste stattet den Wunschspieler mit einem Werbevertrag zu marktunüblichen Konditionen aus, damit der Fußballclub sein Budget nicht überschreiten braucht.
"Meilenstein"? UEFA segnet Financial-Fairplay-Reform ab
Smeller, Dortmund, Freitag, 08.04.2022, 15:04 (vor 1385 Tagen) @ Basti Van Basten
Oder der CAS kassiert am Ende eine richtige Strafe, also mehr als die 2 Mark fünfzig, die normalerweise erhoben werden, sowieso wieder ein.