Willkommen im BVB-Forum

Slowenische Medien: BVB & Bayern buhlen um den „neuen Haaland“ Benjamin Sesko (Salzburg) (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 31.03.2022, 11:17 (vor 1632 Tagen) @ HCSF

Jetzt bekommen wir in diesen Segment Konkurrenz durch die Bayern. Die letzten Jahre haben die Bayern nach solchen Spielern keine Ausschau gehalten. Wird in der Zukunft also schwieriger solche Spieler zu bekommen.

Auch in den letzten Jahren waren Bayern, aber auch Leipzig oder Leverkusen (neben Topteams aus anderen Spitzenligen) immer auch an den jungen Toptalenten interessiert, die sich dann schließlich für uns entschieden haben. Sei es im U 17-, im U 19- oder bereits für den Profibereich - in diesem Becken fischen Bayern und Co. schon lange mit. Wir haben halt für diese Spieler bis dato immer den Vorteil geboten, Spielpraxis auf hohem Niveau zu erhalten. Was aber mittlerweile bei Bayern durchaus auch der Fall ist; Davies oder Musiala zeigen dies.

Bis jetzt haben die Bayern allerdings solche Talente wie auch etablierte Spieler immer mit der Absicht verpflichtet, diese möglichst lange zu behalten. Da Bayern nun aber finanziell immer weiter vor allem gegenüber der PL ins Hintertreffen gerät, werden auch sie immer mehr auf Transfererlöse angewiesen sein.

Man hat ja selbst oft genug Spieler ablösefrei verpflichtet, nun ist das in klammeren Zeiten auch bei Clubs wie Real der Fall und auch die Spieler selbst treiben diesen Trend voran. Zuerst werden die Verhandlungen über Vertragsverlängerungen mit extrem hohen Gehaltsforderungen angegangen und gerne auch dann ins letzte Vertragsjahr gezogen. Der Club muss abwägen, ob er diese Forderungen zumindest annähernd erfüllen kann und/oder will. Sieht man sich auf Clubseite an einer Grenze, an der man das Angebot nicht mehr erhöhen kann/will, dann fühlt der Spieler sich halt nicht ‚gewertschätzt‘ genug und wechselt nach Ablauf seines Vertrages zu einem anderen Club. Dieser andere Club wird ihm dann auch nicht unbedingt mehr an Gehalt bieten, als es das letzte Angebot seines bisherigen Clubs auswies. Aber ein großzügiges Handgeld wird über die gesamte Vertragsdauer gerechnet schon für den erwarteten Ausgleich sorgen. Bei den Bayern so geschehen in den Fällen Alaba und Süle. Tolisso ist der nächste, Gnabry könnte darauf folgen. Und ein paar nicht ganz unwichtige Spieler stehen da auch noch auf der Warteliste…

Sollten die Bayern nun auch das Instrument ‚viel Spielpraxis für Toptalente‘ analog zum BVB verstärkt zur Anwendung bringen, um diese dann wie wir mit viel Gewinn nach zwei, drei Jahren wieder zu verkaufen, dann würde wohl unser bisheriger Wettbewerbsvorteil schrumpfen.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: