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Meisterkampf? Rose: "In den Fragen ist viel Konjunktiv" (BVB)

Gargamel09, Mittwoch, 16.03.2022, 12:07 (vor 1648 Tagen) @ Kayldall

Marco Rose erinnert mich da ein bisschen an mich selbst, mit dem was er da gesagt hat auf der PK zum Mainz Spiel. Wir können den Abstand nach hinten zu Leverkusen vergrößern und nach vorne verkürzen, wenn wir das Spiel gewinnen. Das sollte Motivation genug sein für die Spieler. Das hab ich mir auch schon öfters gedacht und gerade in den Spielen kam dann so eine Null-Bock-Leistung vom BVB und ich blieb als Fan ratlos zurück nach der Partie. Unter Lucien Favre wurde das auch oft bemängelt von Leuten hier im Forum, dass der Trainer für Motivation sorgen muss durch Ansprachen, usw., aber wie man sieht macht Rose das ja auch nicht und verläßt sich drauf, dass die Spieler von allein genug Motivation haben. Genau das hab ich unter Favre öfters geschrieben hier, dass die Spieler von allein genug motiviert sein müssen und man meinte dann, dass Motivation Aufgabe des Trainers sei und er das nicht einfach nicht machen könnte. Wie man sieht hat sich da aber nichts geändert. Das war mitunter die größte Kritik an Favre, denn fachlich gesehen wurde er recht selten kritisiert.

Für mich stellt sich die Frage, ob das nicht sehr naïv ist, immer noch zu glauben, die Spieler wären von selbst motiviert genug nach den Erfahrungen die man als Fan so mit dem BVB hat in den letzten Jahren. Mentalität, Mindset oder Haltung oder egal wie man es nennen will, wurde ja dann auch öfters angesprochen von Reportern in Interviews nach solchen Spielen vom BVB.

Warum sagt man denn nicht einfach, wir wollen da morgen gewinnen und gut ist und schwurbelt sich nicht so einen zusammen mit...

"Ich finde es wichtig, dass wir die Chance auf einen Sieg morgen wahrnehmen"..

Vor was haben die Angst, wenn sie Dinge mal klar an-/aussprechen? Das Rumgeeiere führt nur dazu, dass drumherum kein Feuer entfacht wird


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