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Stöger spricht bei Sky Austria über seine BVB Zeit (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 24.02.2022, 01:14 (vor 1668 Tagen) @ Reviewer

Stöger war verfügbar, man hatte wohl bereits vorher Interesse an ihm und man traute ihm die Herkulesaufgabe zu, eine im Absturz befindliche, zerstrittene, völlig verunsicherte Mannschaft wieder so in die Spur zu bringen, dass man sich am Saisonende doch noch für die CL qualifizieren könnte.

Genau das hat Stöger auch hinbekommen und genau dafür zolle ich ihm Respekt.


Du bist sicher viel näher dran und kennst mehr Interna, aber auf mich wirkte das nur recht bedingt so.

Die Mannschaft war im freien Fall. Den konnte Stöger stoppen.


Viele Spiele Ruder Mannschaft hatten noch den Schock des Anschlags in den Gliedern, es gab ungute Gruppenbildung im Kader, es wurde nach der Absage zweier Wunschtrainer kurzfristig mit Bosz ein Trainer verpflichtet, der für einen völlig anderen Fußball stand als sein Vorgänger, aber keinerlei Einfluss auf Transfers hatte. Das Vabanque-Pressing von Bosz ging kurzzeitig gut, doch dann erfolgte der Absturz.

Du meinst Nagelsmann und Favre? Oder war jemand anderes in der Verlosung?

Ja, die beiden. Mit Niko Kovač hatte man auch gesprochen.

Was die BVB-Führung sich allerdings von einem solchen Trainer versprochen hätte, wenn er tatsächlich als Trainer mit mehrjährigen Vertrag vor der Saison verpflichtet worden wäre, wissen wohl nur die Beteiligte oder vielleicht die auch nicht. Den EffZeh hatte Stöger über mehrere Jahre vom Zweitligisten zum Aufsteiger und schließlich zum EL-Teilnehmer gemacht. Allerdings mit einem eher defensiven fußballerischen Ansatz, der mit dem so sehnsüchtig vermissten Kloppostyle nichts gemeinsam hatte.

Eben drum, und dass der FC die EL erreicht hat, war wohl eher der schwachen Konkurrenz geschuldet und nicht dem fantastischen Fußball der Stöger-Truppe.

Der EFfZeh spielte konstant und die direkten Konkurrenten schwankten in ihren Leistungen.

Für den EffZeh hat Stöger sehr gute Arbeit geleistet. Was auch der Grund war, warum man so lange an ihm festgehalten hat, als es überhaupt nicht mehr lief. Aber die Qualität der Mannschaft und das Potential der Truppe waren in keiner Weise mit dem BVB zu vergleichen. Die Ansprüche beim EffZeh waren Aufstieg, Klassenerhalt, Etablierung in der Liga, eventuell Erreichen der EL. Die Spielweise des Teams war da eher sekundär. Beim BVB geht es immer um das Erreichen der CL, möglichst des zweiten Platzes, immer auch um eine erneute Meisterschaft gegen dominierende Bayern. Und es soll dabei Fußball à la Kloppo gespielt werden.

Wie da ein Trainer Stöger hätte passen sollen ist wohl in der Tat mit einem sehr großen Fragezeichen zu versehen.


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