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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 19.02.2022 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Samstag, 19.02.2022, 06:00 (vor 1433 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Mal was Positives aus Dortmund

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Samstag, 19.02.2022, 16:10 (vor 1432 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Laura Nolte, gebürtig in Unna, lebt in Dortmund, hat im Zweierbob der Frauen bei den Olympischen Spielen Gold gewonnen.

Gruß

CHS

Noch eine Medaille nach Dortmund

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 20.02.2022, 11:04 (vor 1432 Tagen) @ CHS

Christopher Weber wurde als Anschieber von Johannes Lochner Zweiter im Viererbob und holte sich damit eine Silbermedaille ab.

Gruß

CHS

Noch eine Medaille nach Dortmund

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 20.02.2022, 11:31 (vor 1432 Tagen) @ CHS

Christopher Weber wurde als Anschieber von Johannes Lochner Zweiter im Viererbob und holte sich damit eine Silbermedaille ab.

Gruß

CHS

Wir sind eine Wintersportstadt. Da muss es ja ein paar Medaillen geben.:-)

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Wiber, Samstag, 19.02.2022, 16:07 (vor 1432 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Eisen, DO, Samstag, 19.02.2022, 18:16 (vor 1432 Tagen) @ Wiber

Leider ein Zeit+ Artikel.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

PePopp, Samstag, 19.02.2022, 20:14 (vor 1432 Tagen) @ Eisen

Leider ein Zeit+ Artikel.

Keine Ahnung, ob das ein Fehler bei der Zeit ist, aber über den PC (Firefox oder Chrome - ohne Add-ons) lässt sich der Artikel ganz normal lesen. Lediglich über mobile Browser geht es nicht (auch nicht im "Desktop-Modus").

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

weissewiese, Samstag, 19.02.2022, 19:54 (vor 1432 Tagen) @ Eisen

Uffz, ich komm aus dem Kopfschütteln – wie immer bei dem Mann – nicht raus. Der Text ist komplex und wirkt sehr gut recherchiert, ich versuche die Eckpunkte mal zusammen zu fassen.

Zwayer sagt: kein Geld angeboten bekommen, kein Geld genommen.

Hoyzer und Sapina sagten vor Gericht: es gab 3000 für Hoyzer und 300 für Zwayer für eine Spielmanipulation in Wuppertal, Hoyzer übergab das Geld an Zwayer in einem Hotelzimmer. Das Gericht bewertete die detaillierten Geständnisse als zweifelsfrei glaubwürdig.

Der DFB schloss sich der Einschätzung der Geldannahme an, aber es sei davon auszugehen, dass Zwayer einer tatsächlichen Manipulation widerstanden habe. (Später werden übrigens zwei Schiedsrichter vom DFB aussortiert, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, aber einfach "zu nah dran waren" am Hoyzerskandal).

Sapina sagt weiterhin über das Spiel in Wuppertal: Das Spiel war ein Test für Zwayer. Sapinas damaliges Urteil ihn: mit dem kann man arbeiten.

Sapina sagt auch: Zwayer war Tage später im Café King (mit Hoyzer und 2 weiteren Schiris) und habe ihm ggü. geprahlt, die gelungene Spielmanipulation in W'tal sei ja auch ihm zu verdanken. Es gebe aber auch Zeugen, die sagen, dieses Gespräch habe nicht stattgefunden.

Auch stellt die ZEIT anhand widersprüchlicher Aussagen Zwayers fest, dass er über einen viel längeren Zeitraum von den Spielmanipulationen gewusst haben muss, als er heute zugibt.

Gräfe sagt, dass nicht Zwayer auf ihn zugekommen sei, wie es die Erzählungen von DFB und Zwayer vom "Aufklärer Zwayer" vermuten lassen, sondern Gräfe derjenige war, der Zwayer mit seinem Verdacht von Spielmanipulationen Hoyzers konfrontierte. Erst daraufhin redete er.

Ein Verfahren gg. Zwayer als Nebenfigur des Skandals wurde wegen Geringfügikeit eingestellt, eine Richterin habe nur mit erheblichen Bedenken zugestimmt.

–––

Ich frage mich nur noch (und das seit langem schon): Wer protegiert diesen Typen – und warum?

Danke Jude!

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

bobschulz, MS, Sonntag, 20.02.2022, 14:02 (vor 1431 Tagen) @ weissewiese

Uffz, ich komm aus dem Kopfschütteln – wie immer bei dem Mann – nicht raus. Der Text ist komplex und wirkt sehr gut recherchiert, ich versuche die Eckpunkte mal zusammen zu fassen.

Zwayer sagt: kein Geld angeboten bekommen, kein Geld genommen.

Hoyzer und Sapina sagten vor Gericht: es gab 3000 für Hoyzer und 300 für Zwayer für eine Spielmanipulation in Wuppertal, Hoyzer übergab das Geld an Zwayer in einem Hotelzimmer. Das Gericht bewertete die detaillierten Geständnisse als zweifelsfrei glaubwürdig.

Der DFB schloss sich der Einschätzung der Geldannahme an, aber es sei davon auszugehen, dass Zwayer einer tatsächlichen Manipulation widerstanden habe. (Später werden übrigens zwei Schiedsrichter vom DFB aussortiert, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen, aber einfach "zu nah dran waren" am Hoyzerskandal).

Sapina sagt weiterhin über das Spiel in Wuppertal: Das Spiel war ein Test für Zwayer. Sapinas damaliges Urteil ihn: mit dem kann man arbeiten.

Sapina sagt auch: Zwayer war Tage später im Café King (mit Hoyzer und 2 weiteren Schiris) und habe ihm ggü. geprahlt, die gelungene Spielmanipulation in W'tal sei ja auch ihm zu verdanken. Es gebe aber auch Zeugen, die sagen, dieses Gespräch habe nicht stattgefunden.

Auch stellt die ZEIT anhand widersprüchlicher Aussagen Zwayers fest, dass er über einen viel längeren Zeitraum von den Spielmanipulationen gewusst haben muss, als er heute zugibt.

Gräfe sagt, dass nicht Zwayer auf ihn zugekommen sei, wie es die Erzählungen von DFB und Zwayer vom "Aufklärer Zwayer" vermuten lassen, sondern Gräfe derjenige war, der Zwayer mit seinem Verdacht von Spielmanipulationen Hoyzers konfrontierte. Erst daraufhin redete er.

Ein Verfahren gg. Zwayer als Nebenfigur des Skandals wurde wegen Geringfügikeit eingestellt, eine Richterin habe nur mit erheblichen Bedenken zugestimmt.

–––

Ich frage mich nur noch (und das seit langem schon): Wer protegiert diesen Typen – und warum?

Danke Jude!

Wer ist denn ganz oben und kommt aus dem Dicken B?
Ich will keinen Namen nennen, "I'm happy" könnte aber ein Hinweis sein! Der hat so klar seine schützende Hand über FZ, dass man schon vermuten kann, FZ könnte sonst noch was auspacken, was die obere Riege in Bedrängnis bringt.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Ulrich, Sonntag, 20.02.2022, 11:09 (vor 1432 Tagen) @ weissewiese

Danke für die ausführliche Zusammenfassung. Das klingt ja sehr fundiert.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

micha87, bei Berlin, Samstag, 19.02.2022, 23:20 (vor 1432 Tagen) @ weissewiese

Das ist eine ganz seltsame Geschichte die Zwayer nun im Nachgang versucht reinzuwaschen mit sicherlich guten Beratern im Hintergrund die genau wissen, welche Interviews nun zu geben sind und wie die Rolle als "Opfer" perfekt inszeniert wird. Ich traue Zwayer kein bisschen und ein Thema wird das ganze, weil auch die Leistungen überhaupt nicht zu den jeweiligen Ansetzungen passen. Die Noten sprechen eine klare Sprache und man muss froh sein, dass die UEFA inzwischen ebenfalls erkannt hat wo die Leistungsgrenzen von Hr. Zwayer sind. Beim DFB ist man darüber scheinbar ja nicht so begeistert, da war er wohl als der nächste Brych vorgesehen. Nun ist Daniel Siebert (37) erst einmal vorbeigezogen und perspektivisch sicherlich auch ein Jablonski (31). Bis 2028/2029 werden wir Zwayer noch mindestens ertragen müssen, fällt die Altersgrenze ggf. länger.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Eisen, DO, Samstag, 19.02.2022, 20:06 (vor 1432 Tagen) @ weissewiese

Auch Dir besten Dank :)

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Wiber, Samstag, 19.02.2022, 18:19 (vor 1432 Tagen) @ Eisen

Oh, ich konnte ihn noch frei lesen.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Ulrich, Samstag, 19.02.2022, 18:18 (vor 1432 Tagen) @ Eisen

Leider ein Zeit+ Artikel.

Bei der Zeit kann man solche Artikel häufig zunächst lesen, aber nach kurzer Zeit landen sie dann hinter der Paywall.

Eventuell kann jemand mit Aber mal in zwei, drei Sätzen zusammenfassen, was drin steht?

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

DerInDerInderin, Samstag, 19.02.2022, 19:55 (vor 1432 Tagen) @ Ulrich

Bei mir geht es immer noch. Daher mal 1-2 Worte:

Die Zeit blickt auf das ganze Thema zurück, hat interne Akten und andere Notizen eingesehen und auch nochmal mit einigen Beteiligten gesprochen. Es gibt weiter große Widersprüche an den aktuellen Aussagen von Zwayer. Im Grunde muss man die Frage stellen: wem möchte man glauben? Zwayer auf der einen oder dem Berliner Landgericht, dem DFB-Sportgericht und den Zeugen Hoyzer sowie Šapina auf der anderen Seite?

Im aktuellen Video bei Sky widerspricht sich Zwayer ebenfalls. Er sagt ihm sei nie "offenkundig von einer beabsichtigten oder durchgeführten Spielmanipulation" berichtet worden. Dies steht aber im Gegensatz zu seiner Stellungnahme beim DFB am 21. Januar 2005, dessen Protokoll der Zeit vorliegt.

Erstmals äußert sich auch Šapina zum Fall Zwayer. Er bestätigt nicht nur, dass Zwayer Geld bekommen hat. Daran hatten ja auch der DFB in seinem Urteil und die Berliner Behörden in ihren Ermittlungen gegen Zwayer keine Bedenken. Der Annahme des DFB-Sportgerichts, Zwayer habe nur Geld angenommen, aber keine Spiele aktiv manipuliert, widerspricht Šapina. Šapina war persönlich damals in Wuppertal anwesen, um sich ein Bild von Zwayer zu machen. Zwayer habe seine Aufgaben wie gewünscht erledigt. "Nach dem Spiel habe ich gedacht: Mit dem kann man arbeiten." so Šapina im Gespräch mit der Zeit.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Ulrich, Sonntag, 20.02.2022, 11:15 (vor 1432 Tagen) @ DerInDerInderin

Besten Dank!

Die Frage ist, wieso hat man ausgerechnet Zwayer einen Persilschein ausgestellt? Gute Drähte zu den Verantwortlichen in Berlin? Andere hat man über die Klippe springen lassen, ohne dass sie sich diskreditiert hatten. Bei ihnen reichte es, dass sie zu nahe an Hoyzer gewesen waren.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Blarry, Essen, Sonntag, 20.02.2022, 11:49 (vor 1432 Tagen) @ Ulrich

Das hat doch nichts mit einem Persilschein und schon gar nichts mit der Person Zwayer zu tun. Es geht dem DFB um den an der Stelle absolut notwendigen Schutz der eigenen Leute. Als Schiedsrichter bist du in Sachen Beliebtheit eh schon irgendwo zwischen Kim Jong-Un und dem kommunalen Katzenbabyertränkungsdienst. Wenn du als DFB deine Schiris der Meute zum Fraß vorwirfst, machst du die Meute nur hungrig, und hast hinterher gar keine Ruhe mehr. Dazu kriegst du ein Problem mit dem Bestandspersonal und besonders dem Recruitment, denn wer will dann noch in einen Nebenjob, der beschissen bezahlt wird, öffentlich verhasst ist, und wo bei der Berufsausübung jeden Sonntag die Gefahr besteht, die Fresse poliert zu kriegen?
Strategisch bleibt dem DFB wenig übrig, als die Sache zuende zu reiten.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Chappi1991 ⌂ @, Sonntag, 20.02.2022, 14:58 (vor 1431 Tagen) @ Blarry

Das hat doch nichts mit einem Persilschein und schon gar nichts mit der Person Zwayer zu tun. Es geht dem DFB um den an der Stelle absolut notwendigen Schutz der eigenen Leute. Als Schiedsrichter bist du in Sachen Beliebtheit eh schon irgendwo zwischen Kim Jong-Un und dem kommunalen Katzenbabyertränkungsdienst. Wenn du als DFB deine Schiris der Meute zum Fraß vorwirfst, machst du die Meute nur hungrig, und hast hinterher gar keine Ruhe mehr. Dazu kriegst du ein Problem mit dem Bestandspersonal und besonders dem Recruitment, denn wer will dann noch in einen Nebenjob, der beschissen bezahlt wird, öffentlich verhasst ist, und wo bei der Berufsausübung jeden Sonntag die Gefahr besteht, die Fresse poliert zu kriegen?
Strategisch bleibt dem DFB wenig übrig, als die Sache zuende zu reiten.

Wenn sie strategisch denken würden, würden sie ihn schnell rausnehmen. Sie triggern doch die Jagd, dadurch, dass dieser Egomane sich selbst über die Interessen der ganzen Schiedsrichtergilde stellt.

Zwayer | "Mit dem kann man arbeiten" (Fritsch, zeit.de)

Eisen, DO, Samstag, 19.02.2022, 20:04 (vor 1432 Tagen) @ DerInDerInderin

Danke Dir für den Überblick.

Schön, dass Fritsch sich da reinbohrt und der Sache auf den Grund geht.

Vielleicht gibt es ja auch noch eine Antwort auf die Frage, warum der DFB da auf Teufel komm raus so seltsam handelt und ihn protegiert, wo es nur geht.

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