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Guerreiro: „Fühle mich pudelwohl“ (BVB)

Blarry, Essen, Freitag, 11.02.2022, 11:12 (vor 1687 Tagen) @ Steffl

Wer kennt das nicht vom eigenen Arbeitsplatz? Richtig Leistung bringt man nur, wenn man sich unwohl fühlt. Dabei sind wir Normalsterblichen noch verwöhnt, denn wir müssen schließlich bis 67 halten. Dementsprechend sanft sind die Daumenschrauben, die wir uns zur Ertragsmaximierung anlegen. Profisportler hingegen haben zehn, 15 Jahre Berufsleben, die es auszuquetschen gilt. Da ist es, wo Du vollkommen Recht hast, mit Furzkissen und gelegentlichem Mobbing in der Teeküche nicht getan. Daher unterstütze ich vollumfänglich Deine Forderung nach offenem leistungsförderndem Psychoterror durch den Verein gegenüber unseren Angestellten, den wir als Fanforum natürlich nur in eng begrenztem Ausmaß durchführen können. Es ist an der Zeit, dass wir die Heimeligkeit aufgeben und uns endlich die Erfolgsrezepte anderer erfolgreicher KMU zu Eigen machen.

Oh, zur Einordnung: wäre Rapha konstanter in seinen Leistungen, schneller in seinen Sprints und undurchdringlicher in seinem Verteidigen, wäre er zu gut für Borussia Dortmund und damit an einem Ort, den wir als Fachleute als "nicht mehr hier" bezeichnen. Dann bliebe euch noch Schulz. Der ist leider nur gut genug für Borussia Dortmund. Man darf ab und zu aufpassen, was man sich wünscht.


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