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Werder: Wichtige Tore (und Punkte) durch ‚zweite Bälle‘ nach Standards (Fußball und Sport allgemein)

bobschulz, MS, Freitag, 04.02.2022, 09:14 (vor 1447 Tagen) @ Will Kane

Dass Tore nach Standards durchaus in bestimmten Situationen der Schlüssel zum Erfolg sein können, ist eine Erkenntnis, die so alt ist wie der Fußball selbst.

Die Frage ist dabei, wie weit man den Begriff „nach Standards“ fasst. Ole Werner, Trainer des SV Werder, fasst ihn weiter und bezieht „zweite und dritte Bälle“ im Anschluss an Standardsituationen mit ein. Er lässt zwei Mitarbeiter, darunter mit Christian Vander der Torwarttrainer (!), das Verhalten der jeweils nächsten Gegner bei und nach Defensivstandardsituationen analysieren. Auf Basis dieser Analyse wird dann das Verhalten des eigenen Teams auch hinsichtlich der „zweiten und dritten Bälle“ bei Offensivstandards festgelegt. Durchaus mit Erfolg, wenn man sich die bisherigen Spiele unter Werner genauer anschaut.

Hier der entsprechende Artikel aus der ‚Deichstube‘:

https://www.deichstube.de/

Vor dem Spiel gegen Freiburg haben wir uns mit Sicherheit auch mit der Frage nach Nutzung von Standardsituationen unter Berücksichtigung des Gegnerverhaltens beschäftigt Ohne Torhüter Flekken und vor allem ohne Innenverteidiger Schlotterbeck hatten wir sozusagen automatisch die Lufthoheit im gegnerischen https://www.deichstube.de/

Wir haben uns auch entsprechend etwas einfallen lassen, was dann auch sofort Wirkung zeigte.

Du meinst Bürki durfte im Training doch mal ran, die mangelnde Lufthoheit der Gegner (nicht) simulieren? (ich weiß, der war böse, aber das muss er aushalten, der BVB muss ihn ja auch [teilweise selbstverschuldet] aushalten!)
Ich finde nur diese Geschichte mit den zweiten Bällen lebt ja von Fehlern der Gegner, die man versucht zu erzwingen. Und da hat es Werder in der zweiten Liga sicherlich etwas einfacher als wir in der BL, da doch die Ballsicherheit der Gegner größer sein dürfte. Wahrscheinlicher Ansatz dürfte also weiterhin sein, direkt zum Treffer zu gelangen, aber der Unterschied wird wohl sein, dass Ole W nicht sagt, es wird abgebrochen sobald die Abwehr den Ball hat, sondern erst wenn sie ihn bis (sagen wir mal) zur Mittellinie (in einem evtl verkleinerten Feld) kombiniert hat. Bis dahin muss die Offensive pressen bzw sich an eingeteilte Positionen bewegen.


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