Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 10:06 (vor 1472 Tagen)
Immer wieder wird das hohe Lied der hervorragenden Arbeit in München gesungen. Dabei wird immer wieder unterschlagen, dass die Dominanz der Bayern zu einem guten Teil auch in einem unsolidarischen und äußerst egoistischen Agieren begründet ist.
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Faultier, Ort, Donnerstag, 13.01.2022, 19:47 (vor 1470 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Hab gerade ein Werbeplakat gesehen für sonen fair trade kram. Der Slogan war „Es ist fair, wenn die Bauern sagen, es ist fair“
Musste irgendwie an deinen Artikel denken.
Der lange Atem der Kunden
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Mittwoch, 12.01.2022, 07:30 (vor 1472 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Viele Anhänger anderer Vereine sind doch inzwischen gelangweilt, wenn es gegen Bayern geht. Ihre Plätze, wenn sie dann nicht ins Stadion gehen, werden aber von anderen Leuten, die nicht so eine enge Bindung zum (Bundesliga-) Fußball haben, gerne eingenommen. Sie bekommen mit Lewandowski, Neuer, Müller, Kimmich usw. ja auch richtig was geboten.
So lange das "Zugpferd" mit seinen "Weltstars" durch die Liga tingelt und dafür bewundert wird, wird sich nichts ändern.
Der lange Atem der Kunden
Elmar, Mittwoch, 12.01.2022, 14:20 (vor 1471 Tagen) @ holgernova
Man sieht es doch an Paris. Entscheidend sind die Stars.
Und nicht zu vergessen: Die Medien!
Nietzsche, Mittwoch, 12.01.2022, 00:11 (vor 1472 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die Bayern haben so gut wie alle Medien in der Tasche. Die haben die ganzen Beziehungen extrem gut ausgenutzt und wissen jetzt die Medien als Jubelperser auf ihrer Seite. Dass das mit etwas Geld gut geht, zeigt Leipzig eindrucksvoll.
Unter Niebaum wurden wir übrigens auch oft hofiert. Das was so ekelhaft schmierig.
Man sieht allein an den ganzen "Experten", wie eng die Verzahnung ist. Quasi jeder ehemalige Bayernspieler bekommt auf Wunsch einen hochbezahlten Expertenposten in einer Sportsendung. Es gibt überhaupt keinen objektiven Grund, weshalb die Bayern da so überproportional vertreten sind.
Und nicht zu vergessen: Die Medien!
Elmar, Mittwoch, 12.01.2022, 14:19 (vor 1471 Tagen) @ Nietzsche
Das mit den Experten sehe ich etwas anders.
Schauen wir uns mal andere Sportarten an. Da sind in erster Linie die SportlerInnen ExpertInnen geworden, die Weltklasse waren und viele Titel gewonnen haben.
Im Fußball haben diese Sportler meistens auch mal bei den Bayern gespielt.
Aber ich habe den Eindruck, dass das auch besser geworden ist: Aogo, Kramer, Mertesacker, Weidenfeller, Meijer, Sammer, Freund, Fjörtoft.
Da haben doch einige die Möglichkeit sich als Experte zu versuchen.
Und nicht zu vergessen: Die Medien!
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 10:49 (vor 1471 Tagen) @ Nietzsche
Die Bayern haben so gut wie alle Medien in der Tasche. Die haben die ganzen Beziehungen extrem gut ausgenutzt und wissen jetzt die Medien als Jubelperser auf ihrer Seite. Dass das mit etwas Geld gut geht, zeigt Leipzig eindrucksvoll.
> Unter Niebaum wurden wir übrigens auch oft hofiert. Das was so ekelhaft schmierig.
Man sieht allein an den ganzen "Experten", wie eng die Verzahnung ist. Quasi jeder ehemalige Bayernspieler bekommt auf Wunsch einen hochbezahlten Expertenposten in einer Sportsendung. Es gibt überhaupt keinen objektiven Grund, weshalb die Bayern da so überproportional vertreten sind.
Unter Klopp nicht anders. Zumindest zu Beginn bevor er so launisch wurde. Hast du Erfolg und/oder Geld, wirst du hofiert. So ist das überall.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
DOinK, Köln, Dienstag, 11.01.2022, 23:04 (vor 1472 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Das ist einerseits begründet darin, dass wir eben zu den einigen wenigen Vereinen gehören, die ein Dauer-Abo auf die CL-Teilnahme haben. Aber auch darin, dass wir nicht mehr und weniger sind als der Verein, der Anspruch auf die Nummer 2 erhebt. Mehr geht nicht, mehr schaffen wir nicht - oder wenn doch, dann nur mit viel Glück und um den Preis, danach abermals gerupft zu werden. Das Spiel spielen wir mit, und wenn wir den Jungs auf dem Platz vorwerfen, dass sie oft halbherzig sind, dann ist auch das ein Teil der Wahrheit: Wer zum BVB kommt, weiß um die Rolle und die Aussichten. Und schätzt die Chancen, dass wir ein toller Ausbildungsverein sind und eine phantastische auch internationale Bühne für aufstrebende Jung-Fußballer.
Alles das ist Teil einer von uns konstruierten und am Leben erhaltenen Langeweile, die durch die Liga weht, aber auch durch das Fan-Leben, das ohne große Ausreißer auskommen muss.
Leider - das merke ich an mir selbst - tut das Fehlen des Stadionlebens ein Übriges.
Ja, die Bayern sind übermächtig und ersticken die Liga. Sie haben es über ein unverfrorenes Marketing geschafft, Lügen zu kaschieren und ihre eigene Geschichte zu erzählen. Aber der BVB schafft es leider (aus meiner Sicht) immer seltener und weniger, mir eine eigene Geschichte zu erzählen, die mich nicht langweilt. Weil ich nur noch via TV dabei sein kann, weil ich nicht mehr Teil des Stadionlebens bin, weil ich abgestumpft bin gegen die Geschichten der Hypes und der hochgelobten Jungs, die nur kommen, um wieder zu gehen.
Und damit ist der BVB nicht nur Teil der Langeweile geworden, sondern sogar ein Treiber. Sollen die Bayern doch weiter machen, was sie wollen und von mir aus die zwöfunddrölfigste Meisterschaft in Serie holen - ist irgendwie gepflegt egal.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
istar, Mittwoch, 12.01.2022, 11:58 (vor 1471 Tagen) @ DOinK
Und wehe, es ist nicht langweilig, so wie letzte Saison.
Dann setzt ein Gezeter ein, das seinesgleichen sucht.
In dieser Saison hat man kaum Spiele leicht und locker gewonnen. Ist auch nicht richtig.
Aber es gibt ja auch noch den Pokal. Wir sind der Titelverteidiger. Freude oder gar Stolz darüber, wie man dem Brauseclub den Arsch versohlt hat, gab es höchstens bis Sonntag Mittag.
Dienstag ist wieder Pokal. Bin mal auf die Reaktionen gespannt, wenn es tatsächlich spannend wird.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
Ballmann, sUNcity, Mittwoch, 12.01.2022, 12:12 (vor 1471 Tagen) @ istar
Freude oder gar Stolz darüber, wie man dem Brauseclub den Arsch versohlt hat, gab es höchstens bis Sonntag Mittag.
Unter den Rahmenbedingungen ist das doch nichts Bleibendes. Nur folgerichtig meines Erachtens.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
Gargamel09, Mittwoch, 12.01.2022, 12:29 (vor 1471 Tagen) @ Ballmann
Freude oder gar Stolz darüber, wie man dem Brauseclub den Arsch versohlt hat, gab es höchstens bis Sonntag Mittag.
Unter den Rahmenbedingungen ist das doch nichts Bleibendes. Nur folgerichtig meines Erachtens.
So ungefähr fühlt es sich wohl an, Fan beim esport zu sein
Man konnte nicht mal die Blauen im Stadion verhöhnen, nach den 2 Pleiten.
Meister/Pokalsieger in Pandemie Zeiten zu werden, macht sich gut in der Vitrine, hinterlässt aber nur wenige emotionale Erinnerungen. TV aus, schlafen gehen
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
istar, Mittwoch, 12.01.2022, 14:34 (vor 1471 Tagen) @ Gargamel09
Freude oder gar Stolz darüber, wie man dem Brauseclub den Arsch versohlt hat, gab es höchstens bis Sonntag Mittag.
Unter den Rahmenbedingungen ist das doch nichts Bleibendes. Nur folgerichtig meines Erachtens.
So ungefähr fühlt es sich wohl an, Fan beim esport zu seinMan konnte nicht mal die Blauen im Stadion verhöhnen, nach den 2 Pleiten.
Meister/Pokalsieger in Pandemie Zeiten zu werden, macht sich gut in der Vitrine, hinterlässt aber nur wenige emotionale Erinnerungen. TV aus, schlafen gehen
Die Rahmenbedingungen durch die Pandemie sind wie sie sind, da kann keiner was dran ändern.
Bei mir löst das Pokalfinale bzw. der Pokalsieg immer noch Emotionen aus.
Auch, weil es Leipzig war.
Und umgekehrt, wenn wir das Ding so verloren hätten wie RB, dann würde das hier doch nach jeder Niederlage wieder hervorgeholt, da bin ich mir sicher.
Das wäre ein Evergreen wie der Schürle-Transfer.
Für negative Emotionen reicht es doch immer.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 14:44 (vor 1471 Tagen) @ istar
Freude oder gar Stolz darüber, wie man dem Brauseclub den Arsch versohlt hat, gab es höchstens bis Sonntag Mittag.
Unter den Rahmenbedingungen ist das doch nichts Bleibendes. Nur folgerichtig meines Erachtens.
So ungefähr fühlt es sich wohl an, Fan beim esport zu seinMan konnte nicht mal die Blauen im Stadion verhöhnen, nach den 2 Pleiten.
Meister/Pokalsieger in Pandemie Zeiten zu werden, macht sich gut in der Vitrine, hinterlässt aber nur wenige emotionale Erinnerungen. TV aus, schlafen gehen
Die Rahmenbedingungen durch die Pandemie sind wie sie sind, da kann keiner was dran ändern.Bei mir löst das Pokalfinale bzw. der Pokalsieg immer noch Emotionen aus.
Auch, weil es Leipzig war.
Und umgekehrt, wenn wir das Ding so verloren hätten wie RB, dann würde das hier doch nach jeder Niederlage wieder hervorgeholt, da bin ich mir sicher.
Das wäre ein Evergreen wie der Schürle-Transfer.
Für negative Emotionen reicht es doch immer.
Was aber daran liegt, dass doch die allgemeine Erwartungshaltung "nur noch" darin besteht, dass man in der Liga die CL-Qualifikation schafft und im DFB-Pokal was reißen kann, wenn jemand die Bayern ausschaltet.
Im besten Fall kann man also nur in seiner Erwartung bestätigt, aber nicht mehr wirklich positiv überrascht werden. Und das seit mindestens fünf Jahren. Die Zeit nach unseren Meisterschaften hatte man ja wenigstens die Hoffnung, nochmal an den ersten Platz herankommen zu können, aber das glaubt ja auch keiner mehr.
Das einzige, was da noch möglich ist, sind negative Überraschungen, wenn das Erwartete nicht eintritt, oder zumindest in Gefahr gerät. Und das setzt negative Emotionen frei.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
Talentförderer, Dortmund, Donnerstag, 13.01.2022, 10:20 (vor 1470 Tagen) @ Sascha
Mein Chef würde sagen, jeder ist selbst für sein Mindset und seine Motivation zuständig wen er morgens aufsteht.
Insofern, wenn man sich davon runterziehen lässt, ist es vielleicht nicht mehr das richtige Hobby, oder man wechselt die Gründe, warum man es schaut.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 13.01.2022, 17:58 (vor 1470 Tagen) @ Talentförderer
Oder man interessiert sich einfach nicht dafür, was dein Chef sagt.
So sieht’s leider aus
Elmar, Mittwoch, 12.01.2022, 17:32 (vor 1471 Tagen) @ Sascha
Im Stadion kommt noch folgendes dazu: gefühlte 70-80 % haben die Jahre 11-12 noch miterleben dürfen.
Wie sollen die sich jetzt groß motivieren, im Stadion auszurasten.
Das ist mehr ein soziales Treffen, als die große Lust auf Support.
So sieht’s leider aus
Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 13.01.2022, 15:04 (vor 1470 Tagen) @ Elmar
Stimmt sicherlich, liegt aber auch daran, dass das Produkt Bundesligafußball durchgestylt wurde..haben wir uns als Fans auch angepasst, auch wenn die Haupt Ultra Gruppen alles mögliche für gute Stimmung tun. Liegt dann auch immer an jedem einzelnen ob und wie man supportet.
Dazu kommt, dass man 'früher' eher ins Stadion gegangen ist und sich über jeden Sieg wie Bolle gefreut hat, so ein Spielverlauf wie gegen Frankfurt und wir hätten damals das Waldstadion abgerissen (ich war in den 90igern beim 4:3 Auswärtssieg vor Ort). Jetzt ärgert man sich erst und nimmt dann das 3:2 irgendwie zur Kenntnis, jedenfalls ich :-( blöde Entwicklung und ich weiß aktuell nicht, wie ich das Mindset gedreht bekomme :-(...
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
Philipp54, Mittwoch, 12.01.2022, 14:52 (vor 1471 Tagen) @ Sascha
Freude oder gar Stolz darüber, wie man dem Brauseclub den Arsch versohlt hat, gab es höchstens bis Sonntag Mittag.
Unter den Rahmenbedingungen ist das doch nichts Bleibendes. Nur folgerichtig meines Erachtens.
So ungefähr fühlt es sich wohl an, Fan beim esport zu seinMan konnte nicht mal die Blauen im Stadion verhöhnen, nach den 2 Pleiten.
Meister/Pokalsieger in Pandemie Zeiten zu werden, macht sich gut in der Vitrine, hinterlässt aber nur wenige emotionale Erinnerungen. TV aus, schlafen gehen
Die Rahmenbedingungen durch die Pandemie sind wie sie sind, da kann keiner was dran ändern.Bei mir löst das Pokalfinale bzw. der Pokalsieg immer noch Emotionen aus.
Auch, weil es Leipzig war.
Und umgekehrt, wenn wir das Ding so verloren hätten wie RB, dann würde das hier doch nach jeder Niederlage wieder hervorgeholt, da bin ich mir sicher.
Das wäre ein Evergreen wie der Schürle-Transfer.
Für negative Emotionen reicht es doch immer.
Was aber daran liegt, dass doch die allgemeine Erwartungshaltung "nur noch" darin besteht, dass man in der Liga die CL-Qualifikation schafft und im DFB-Pokal was reißen kann, wenn jemand die Bayern ausschaltet.Im besten Fall kann man also nur in seiner Erwartung bestätigt, aber nicht mehr wirklich positiv überrascht werden. Und das seit mindestens fünf Jahren. Die Zeit nach unseren Meisterschaften hatte man ja wenigstens die Hoffnung, nochmal an den ersten Platz herankommen zu können, aber das glaubt ja auch keiner mehr.
Das einzige, was da noch möglich ist, sind negative Überraschungen, wenn das Erwartete nicht eintritt, oder zumindest in Gefahr gerät. Und das setzt negative Emotionen frei.
Wahre Worte, das macht sicher auch ein Teil der Stimmung im Stadion aus.
Wir sind ein Teil der furchtbaren Langeweile geworden
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 13:36 (vor 1471 Tagen) @ Gargamel09
Freude oder gar Stolz darüber, wie man dem Brauseclub den Arsch versohlt hat, gab es höchstens bis Sonntag Mittag.
Unter den Rahmenbedingungen ist das doch nichts Bleibendes. Nur folgerichtig meines Erachtens.
So ungefähr fühlt es sich wohl an, Fan beim esport zu seinMan konnte nicht mal die Blauen im Stadion verhöhnen, nach den 2 Pleiten.
Meister/Pokalsieger in Pandemie Zeiten zu werden, macht sich gut in der Vitrine, hinterlässt aber nur wenige emotionale Erinnerungen. TV aus, schlafen gehen
Ich zitiere mal wieder Dich, obwohl es gar nicht direkt an Dich gerichtet ist ;-)
Für die Pandemie und der daraus entstehenden Emotionslosigkeit kann der BVB aber nix....
Ferner (und das weisst Du auch) wird dennoch immer wieder drüber geschimpft dass man keine Visionen habe, der BVB niemanden mehr abhole usw....
Und irgendwann kommt dann wieder"bei den Umständen lohnen sich feiern ja gar nicht".....
Ist dann auch etwas skurril das ganze.
Top-Artikel
micha87, bei Berlin, Dienstag, 11.01.2022, 21:16 (vor 1472 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
Sehr gut dargelegt wie es um die BL seitdem Kirch-Deal bestellt ist, nicht zu vergessen wie das mit deren Stadien jeweils gelaufen ist. Das Olympiastadion haben sie günstig bekommen und mit Blick auf die heutigen Preise definitiv auch die Allianz-Arena. So ein Stadion würde heute das dreifache Kosten, dazu sind aus öffentlicher Hand rund 210 Mio. EUR investiert worden für die Arealerschließung und Infrastruktur. Im Prinzip war die WM 2006 auch für den FCB ein 6er im Lotto und durch die Pleite der 60er sind sie Herr im eigenen Haus.
Top-Artikel
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 11.01.2022, 21:30 (vor 1472 Tagen) @ micha87
Die Pose um 1860 und Karl-Heinz Wildmoser
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Wildmoser
wäre natürlich auch Filmreif..
Getreu Ulis Motto: Getrennt in den Farben, vereint in der Steuerhinterziehung!
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
, Dienstag, 11.01.2022, 19:13 (vor 1472 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
interessiert einen das als Fan von Frankfurt wirklich? Da geht es um die Frage, spielt man nächste Saison international oder nicht? Heimlich träumt von der CL...
Als Fan von Bielefeld hofft man, dass man die Klasse hält. Meister kann für die doch werden wer will...
Die Liga bietet durchaus Spannung... Nur leider für uns nicht wirklich. Wir erreichen regelmäßig die CL und sind meist zur Winterpause im Meisterschaftskampf hoffnungslos hinten...
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
koom, Mittwoch, 12.01.2022, 11:21 (vor 1471 Tagen) @ Litze
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
interessiert einen das als Fan von Frankfurt wirklich? Da geht es um die Frage, spielt man nächste Saison international oder nicht? Heimlich träumt von der CL...
Die Sache ist die, dass Foren, Boards etc. meistens die "Poweruser" oder "Superkonsumenten" eines Hobbies beinhalten. Also Leute, die über das reine Ausüben des Hobbies Zeit und Energie investieren. Wenn man es anders sagen will: Man findet meistens die "extremeren" Meinungen in solchen. Wie auch hier keine 500 Leute aktiv schreiben, aber potentiell 60.000+ ins Stadion gehen und nochmal erheblich mehr die Spiele gerne im TV verfolgen. Das Forum hier ist quasi ein 1%er, gewissermaßen.
Ich stimmte dir zu, dass die foren-aktiven Fußballfans (wie hier) vor allem auf ihren eigenen Verein schauen, und für roundabout 16 andere Vereine geht es nicht um die Meisterschaft, bzw. nur als recht feuchter Traum (Leipzig konnte sich mal Hoffnungen machen, Leverkusen hat es sicherlich auch grob auf dem Zettel, aber nicht als Plan. Denen ist es dann relativ egal, wer jetzt Meister wird (solange es RB Leipzig nicht wird). ;-)
Aber die Masse an Fans ist nicht in Foren oder Boards aktiv. Die schauen Fußball im Stadion oder im TV, lesen Zeitungen dazu. Und ich behaupte (!), dass den meisten Fans durchaus relevant ist, ob und wer Meister wird und das es auffällt, dass es da einen Monotheismus in der Bundesliga gibt. Das ist ja auch nicht Formel 1, wo man es ziemlich gut fand, dass Schumi dem Rest der Welt weggefahren ist. Bundesliga ist Deutschland vs. Deutschland, Stadt vs. Stadt. Und schaut man auf die Tabellen der letzten Jahre, gibt es keinen Wettbewerb mehr.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 22:09 (vor 1472 Tagen) @ Litze
Das ist der springende Punkt. Die meisten anderen Vereine und Fanlager belächeln das Geheule in Dortmund ja sowieso seit langem nur noch.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 07:34 (vor 1472 Tagen) @ Talentförderer
Das ist der springende Punkt. Die meisten anderen Vereine und Fanlager belächeln das Geheule in Dortmund ja sowieso seit langem nur noch.
Das weißt du woher? Ich bin mir recht sicher, dass sich auch die Fans von Leverkusen, Gladbach, Frankfurt etc. wünschen würden, dass nicht die Bayern, wir und das Brausepack ziemlich konstant drei von vier CL-Plätzen blockieren und man sich um den einen freien Platz streiten darf, was eine Aussicht auf zwei Teilnahmen in Folge und kontinuerlicher Aufbaumöglichkeit ziemlich wackelig macht.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 12.01.2022, 12:29 (vor 1471 Tagen) @ Sascha
Moin,
ich denke mal, dass jeder von uns im wirklich wahren analogen Leben seine Blase hat, mit Fans anderer Vereine und sich da auch austauscht.
Ich bin seit Ende der 80iger Jahren mit Blauen, Gladbach, Bochum, Bayern (ja wirklich), Holstein Kiel und anderen Fans mehr oder weniger in Kontakt. Einige hab ich vor Corona fast täglich gesehen und gesprochen, man ist auch teilweise gemeinsam zu den Spielen gefahren.
Wir als Zecken sind schon immer ein wenig arrogant und selbstgerecht wahrgenommen worden, mit zwei Ausnahmen:
a) die erste Meisterschaft unter Hitzfeld und der CL Sieg 1997 das hatte irgendwie was unschuldiges, was aber spätestens mit der Akte Schwarzgelb und den Folgen 2005 pulverisiert wurde.
b) die ersten Klopp Jahre bis zu den Titeln 2012. Da konnten sich auch andere Fans wiederfinden, wie da mit relativ wenig, sehr viel gemacht wurde.
Der Verweis auf den finanziellen Vorteil der Bayern wird von anderen Fans eher müde belächelt wenn es um den BVB geht, dann kommt relativ schnell der berechtigte Verweis auf die Börse. Auch wenn nicht alle immer die Tiefe des Wissens haben, aber sie wissen schon das wir in einer sehr guten finanziellen Lage sind, vor allem mit dem Hintergrund der Fastinsolvenz 2005.
Wir sind am Fleischtopf die Nummer zwei und das was der BVB kann, kann sonst niemand der anderen 16 Vereine.
Was mittlerweile allerdings auch gesehen wird, ist die Dominanz der Bayern aufgrund der ungerechten Verteilung des Geldes (wie gesagt, wir als BVB sind doch noch auf der Sonnenseite) und das zwayerhafte Verhalten wenn es um enge Entscheidungen geht, exemplarisch das erste Spiel von Gladbach gegen Bayern als zwei klare Elfmeter für Gladbach nicht gegeben wurde. Diese Status der Seppels hat sich im Kopf aller anderen Fans manifestiert und Entscheidungen werden nur noch mit Achselzucken hingenommen: sind halt die Bayern.
Beste Grüße,
Thomas
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Invis, Mittwoch, 12.01.2022, 14:23 (vor 1471 Tagen) @ Rupo
Was will man auch machen, es sind jedes Jahr die gleichen Diskussionen und am Ende hat niemand ein wirkliches Interesse etwas am status quo zu ändern. Am Ende kommt es auf den Punkt "die Bayern haben es sich auch erarbeitet", "die anderen müssen halt auch mal gute Arbeit leisten" usw.
Dazu tut es natürlich sein Übriges, dass wir eher durch die Liga rumpeln und aus unserem finanziellen Vorteil gegenüber allen anderen reichlich wenig machen. Am Ende reicht es meist noch für die CL und auch in dieser Saison ist man ja punktetechnisch gut unterwegs aber EIGENTLICH müssten wir vom Budget her den Rest der Liga ähnlich dominieren wie die Bayern uns. Zumindest in dieser Saison und in der letzten hatte ich jedoch nicht das Gefühl, dass das ansatzweise der Fall war. Da muss man sich dann im Zweifel auch nicht wundern, wenn das Argument "die anderen machen zu wenig aus ihren Ressourcen" rangezogen wird. Im Falle von uns stimmt das nämlich; ich wüsste zumindest nicht, warum man mit unseren Ressourcen nicht eine Mannschaft aufs Feld schicken könnte, die guten Fußball spielt und den Rest der Liga "dominiert". Für die Meisterschaft würde es im Zweifel trotzdem nicht reichen aber solang man nichtmal an dem Punkt ist, wo man aus dem eigenen großen Vorteil ansatzweise auch was auf den Platz bringt, braucht man sich nicht beschweren, dass diese Argumente ins Leere führen...
Würden wir ähnlich performen wie in der Zeit um 2011 (als wir aus unseren Ressourcen MEHR gemacht haben anstatt WENIGER) wäre die Diskussion vielleicht auch nochmal eine andere.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 16:22 (vor 1471 Tagen) @ Invis
Was will man auch machen, es sind jedes Jahr die gleichen Diskussionen und am Ende hat niemand ein wirkliches Interesse etwas am status quo zu ändern. Am Ende kommt es auf den Punkt "die Bayern haben es sich auch erarbeitet", "die anderen müssen halt auch mal gute Arbeit leisten" usw.
Dazu tut es natürlich sein Übriges, dass wir eher durch die Liga rumpeln und aus unserem finanziellen Vorteil gegenüber allen anderen reichlich wenig machen. Am Ende reicht es meist noch für die CL und auch in dieser Saison ist man ja punktetechnisch gut unterwegs aber EIGENTLICH müssten wir vom Budget her den Rest der Liga ähnlich dominieren wie die Bayern uns. Zumindest in dieser Saison und in der letzten hatte ich jedoch nicht das Gefühl, dass das ansatzweise der Fall war. Da muss man sich dann im Zweifel auch nicht wundern, wenn das Argument "die anderen machen zu wenig aus ihren Ressourcen" rangezogen wird. Im Falle von uns stimmt das nämlich; ich wüsste zumindest nicht, warum man mit unseren Ressourcen nicht eine Mannschaft aufs Feld schicken könnte, die guten Fußball spielt und den Rest der Liga "dominiert". Für die Meisterschaft würde es im Zweifel trotzdem nicht reichen aber solang man nichtmal an dem Punkt ist, wo man aus dem eigenen großen Vorteil ansatzweise auch was auf den Platz bringt, braucht man sich nicht beschweren, dass diese Argumente ins Leere führen...
Würden wir ähnlich performen wie in der Zeit um 2011 (als wir aus unseren Ressourcen MEHR gemacht haben anstatt WENIGER) wäre die Diskussion vielleicht auch nochmal eine andere.
Wobei ich bei 6 Punkten Vorsprung auf Platz 3 und 6 Punkten Rückstand auf eins genau das sagen würde... Wir dominieren die Liga nach Punkten genauso wie die Bayern uns....
Inkl unnötiger Niederlagen.
Spielerisch muss sich da einiges tun, keine Frage aber abgesehen von den tollen überradchungsmannschaften sehe ich jetzt kein top Team das spielerisch leicht unterwegs ist....
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 13.01.2022, 15:07 (vor 1470 Tagen) @ bambam191279
Wir dominieren nicht, wir haben zu große Ausschläge und wir haben und hatten nach Klopp und mit Abstrichen Tuchel keine Kontinuität mehr in der sportlichen Leitung...
Bayern dominiert und sie bestimmen ganz alleine wie die Saison läuft und wenn es mal nicht so läuft wie sie das erwarten, von sich selbst, dann wird nachgebessert...
Wir dagegen fahren gefühlt immer auf der letzten Rille...
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 10:41 (vor 1471 Tagen) @ Sascha
Aber die meckern nicht über fehlende Spannung, die haben genug Spannung.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Elmar, Mittwoch, 12.01.2022, 14:44 (vor 1471 Tagen) @ Talentförderer
Der Traum jedes größeren Vereins ist doch Meister zu werden, weil es früher möglich war und die Basis für eine funktionierende Liga.
Stuttgart, Kaiserslautern, Bremen, Lev und die Blauen ganz knapp vorbei. Selbst Hertha hatte Träume bis ca. 6-7 Spieltage vor Ende.
Klar jammern diese Vereine heute nicht, weil es vollkommen idiotisch wäre den Titel in Erwägung zu ziehen - selbst wenn noch Erstligist.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 10:43 (vor 1471 Tagen) @ Talentförderer
Aber die meckern nicht über fehlende Spannung, die haben genug Spannung.
Aber über fehlende Entwicklungschancen und Blockaden, wirklich nach oben zu kommen.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Sascha, Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 19:21 (vor 1472 Tagen) @ Litze
Aber auch da hat sich die Lage geändert. Neben den Bayern haben wir und wohl Leipzig ein "CL-Abo". Der Rest balgt sich um einen Platz.
Und für Aufsteiger der Größe Bielefeld wird es auch immer schwerer, sich in der ersten Liga zu etablieren.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Thomas, Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 21:13 (vor 1472 Tagen) @ Sascha
Und für Aufsteiger der Größe Bielefeld wird es auch immer schwerer, sich in der ersten Liga zu etablieren.
da sind sie aber in guter Gesellschaft mit dem HSV, Werder und den Blauen.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
PePopp, Mittwoch, 12.01.2022, 00:25 (vor 1472 Tagen) @ Thomas
Und für Aufsteiger der Größe Bielefeld wird es auch immer schwerer, sich in der ersten Liga zu etablieren.
da sind sie aber in guter Gesellschaft mit dem HSV, Werder und den Blauen.
Wobei Bielefeld halt gute Arbeit leistet, aber einen extremen Nachteil bzgl. Standort, Stadion, Fanbasis, etc. hat während es bei den genannten 3 genau andersrum ist.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 12.01.2022, 00:54 (vor 1472 Tagen) @ PePopp
Und für Aufsteiger der Größe Bielefeld wird es auch immer schwerer, sich in der ersten Liga zu etablieren.
da sind sie aber in guter Gesellschaft mit dem HSV, Werder und den Blauen.
Wobei Bielefeld halt gute Arbeit leistet, aber einen extremen Nachteil bzgl. Standort, Stadion, Fanbasis, etc. hat während es bei den genannten 3 genau andersrum ist.
Das wirtschaftliche Umfeld in Bielefeld ist um einiges besser als in Bremen oder Gelsenkirchen.
Ohne den von unserem ehemaligen Bundeskanzler mit seinem Freund, dem lupenreinen Demokraten, eingefädelten Deal mit gazprom wären in Gelsenkirchen längst auch die letzten Lichter erloschen.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
PePopp, Mittwoch, 12.01.2022, 02:56 (vor 1472 Tagen) @ Will Kane
Und für Aufsteiger der Größe Bielefeld wird es auch immer schwerer, sich in der ersten Liga zu etablieren.
da sind sie aber in guter Gesellschaft mit dem HSV, Werder und den Blauen.
Wobei Bielefeld halt gute Arbeit leistet, aber einen extremen Nachteil bzgl. Standort, Stadion, Fanbasis, etc. hat während es bei den genannten 3 genau andersrum ist.
Das wirtschaftliche Umfeld in Bielefeld ist um einiges besser als in Bremen oder Gelsenkirchen.Ohne den von unserem ehemaligen Bundeskanzler mit seinem Freund, dem lupenreinen Demokraten, eingefädelten Deal mit gazprom wären in Gelsenkirchen längst auch die letzten Lichter erloschen.
Wie definierst du "wirtschaftliches Umfeld"? So wie ich deine Interpretation verstehe, hätte Bielefeld dann auch ein besseres wirtschaftliches Umfeld als der FC Barcelona?
Vergleich mal die die Umsatzzahlen von Schalke, Bremen und Bielefeld. Klar, die erstgenannten haben mehr Schulden (v.a. die Blauen), aber das liegt eben an der Misswirtschaft. Die Einnahmen und v.a. auch die potentiellen Einnahmen wenn sie wieder in der ersten Liga spielen würden, dürften beträchtlich höher sein als bei Bielefeld.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
simie, Krefeld, Mittwoch, 12.01.2022, 08:54 (vor 1471 Tagen) @ PePopp
Wie definierst du "wirtschaftliches Umfeld"?
Ganz einfach: Die wirtschaftliche Leistungskraft der Region, in dem der Verein liegt. Und da steht Bielefeld jetzt nicht so schlecht da.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
Sascha, Dortmund, Mittwoch, 12.01.2022, 09:05 (vor 1471 Tagen) @ simie
Wie definierst du "wirtschaftliches Umfeld"?
Ganz einfach: Die wirtschaftliche Leistungskraft der Region, in dem der Verein liegt. Und da steht Bielefeld jetzt nicht so schlecht da.
Was aber auch wenig Aussagekraft hat. In Essen beispielsweise haben RWE, Aldi Nord und Evonik ihren Firmenhauptsitz und trotzdem krebst RWE in Liga 4 herum, weil diese Konzerne entweder woanders, oder gar nicht mit Fußball werben wollen.
Der Meisterkampf ist langweilig... aber
bigfoot49, Leipzig, Mittwoch, 12.01.2022, 12:26 (vor 1471 Tagen) @ Sascha
Erwähnte ich ja auch die Tage als ein Beispiel.
Das gilt/galt in Essen ja sogar nicht nur exklusiv für Rot-Weiß, sondern für sämtlichen Profisport (davon ab, dass in den Vereinen sicherlich auch nicht immer alles rosig lief).
RWE war eine zeitlang ja auch Hauptsponsor in Leverkusen.
EON sitzt auch in Essen (wobei die Ruhrgas früher auch viel lokales Sponsoring gemacht hat) und hat dann zeitweise den BVB gesponsert.
Karstadt glaub ich gar nix oder nur als Nebensponsor.
Oder Hochtief (vor dem Verkauf nach Spanien). Oder RAG (bevor es Evonik abspaltete).
Oder auch Brenntag und Kaisers Tengelmann in Mülheim.
Die Kohle (haha ;-)) war oder ist lokal ja tatsächlich da.
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 11.01.2022, 16:52 (vor 1472 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
*
Der deutsche Fußball hat den Bayern nicht, wie häufig katzbuckelig erwähnt wird, viel zu verdanken, ganz im Gegenteil. Mit ihrer, ja nennen wir es ruhig so, asozialen Geschäftspolitik haben sie den deutschen Fußball transformiert und langweiliger gemacht.
*
Ein Absatz wie ein Gedicht, danke!
Kurze Abfolge:
1. 70iger Jahre mit Schwan den ersten, richtigen Manager. Wird mit Sicherheit auch nicht als koscher zugegangen sein.
https://www.br.de/nachrichten/sport/100-geburtstag-von-robert-schwan-der-architekt-des-fc-bayern,SoeVYGl
2. Jahrhundert Mannschaft in den 70igern, die irgendwie gehalten werden konnte, siehe 1.
https://www.spiegel.de/sport/fussball/robert-schwan-gestorben-beckenbauer-verliert-seinen-besten-freund-a-205191.html
3. Olympiastadion 72 hingestellt bekommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympiastadion_M%C3%BCnchen
4. Kalle Verkauf nach Italien
*
Denn Inter zahlte rund 11,4 Millionen D-Mark, womit die Bayern auf einen Schlag entschuldet waren
*
https://www.bundesliga.com/de/bundesliga/news/der-rummenigge-verkauf-fc-bayern-muenchen.jsp
und dann geht es bei Dir weiter...
Beste Grüße,
Thomas
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Bono, Hamburg, Mittwoch, 12.01.2022, 12:36 (vor 1471 Tagen) @ Rupo
Hierzu kann ich nur den Podcast von Max Jakob Ost "11 Leben". Empfehlen. Es dreht sich zwar alles um Uli Hoeneß, aber zeigt natürlich auch die Entwicklung der Bayern. Insbesondere wie kommerziell die Bayern schon in den 70ern unterwegs waren, fand ich ganz spannend.
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
PePopp, Dienstag, 11.01.2022, 17:38 (vor 1472 Tagen) @ Rupo
3. Olympiastadion 72 hingestellt bekommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympiastadion_M%C3%BCnchen
Wo siehst du da jetzt den Unterschied zu den WM-Stadien 1974 (unter anderem dem Westfalenstadion)?
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Chappi1991
, Donnerstag, 13.01.2022, 20:25 (vor 1470 Tagen) @ PePopp
3. Olympiastadion 72 hingestellt bekommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympiastadion_M%C3%BCnchen
Wo siehst du da jetzt den Unterschied zu den WM-Stadien 1974 (unter anderem dem Westfalenstadion)?
Der Unterschied liegt darin, dass sie just zu der Zeit schon eine Supermannschaft zusammen hatten. Ohne das Stadion hätten sie nie die drei Europacupsiege geholt.
Der BVB hat auch stark profitiert. Aber eben in dem Sinne, dass er sich dadurch aus der Zweitklassigkeit heraus wieder in der Bundesliga etablieren konnte.
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
PePopp, Donnerstag, 13.01.2022, 20:36 (vor 1470 Tagen) @ Chappi1991
3. Olympiastadion 72 hingestellt bekommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympiastadion_M%C3%BCnchen
Wo siehst du da jetzt den Unterschied zu den WM-Stadien 1974 (unter anderem dem Westfalenstadion)?
Der Unterschied liegt darin, dass sie just zu der Zeit schon eine Supermannschaft zusammen hatten. Ohne das Stadion hätten sie nie die drei Europacupsiege geholt.
Hätten die in einem anderen Stadion schlechter gekickt?
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Chappi1991
, Donnerstag, 13.01.2022, 20:55 (vor 1470 Tagen) @ PePopp
3. Olympiastadion 72 hingestellt bekommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympiastadion_M%C3%BCnchen
Wo siehst du da jetzt den Unterschied zu den WM-Stadien 1974 (unter anderem dem Westfalenstadion)?
Der Unterschied liegt darin, dass sie just zu der Zeit schon eine Supermannschaft zusammen hatten. Ohne das Stadion hätten sie nie die drei Europacupsiege geholt.
Hätten die in einem anderen Stadion schlechter gekickt?
Die Spieler wären da längst weg gewesen. Beckenbauer wäre schon 1966 weg gewesen, wenn Italien nicht die Grenze zugemacht hätte. Sinnigerweise wieder aufgemacht hat, als sie das Geld für Rummenigge gut gebrauchen konnte.
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
PePopp, Donnerstag, 13.01.2022, 21:26 (vor 1470 Tagen) @ Chappi1991
bearbeitet von PePopp, Donnerstag, 13.01.2022, 21:35
3. Olympiastadion 72 hingestellt bekommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Olympiastadion_M%C3%BCnchen
Wo siehst du da jetzt den Unterschied zu den WM-Stadien 1974 (unter anderem dem Westfalenstadion)?
Der Unterschied liegt darin, dass sie just zu der Zeit schon eine Supermannschaft zusammen hatten. Ohne das Stadion hätten sie nie die drei Europacupsiege geholt.
Hätten die in einem anderen Stadion schlechter gekickt?
Die Spieler wären da längst weg gewesen. Beckenbauer wäre schon 1966 weg gewesen, wenn Italien nicht die Grenze zugemacht hätte. Sinnigerweise wieder aufgemacht hat, als sie das Geld für Rummenigge gut gebrauchen konnte.
Das hatte wenig mit dem Stadion zu tun, sondern mit der Grhaltsobergrenze, die damals noch galt. In der Bundesliga durfte ein Spieler maximal 1200 Mark (Prämien bereits mit inbegriffen) pro Monat verdienen. Das entsprach kaum mehr als dem Durchschnittslohn zur damaligen Zeit. Vor allem in Südeuropa gab es solche Obergrenzen nicht oder sie waren um ein Vielfaches höher. Allerdings waren die Bundesliga-Clubs (insbesondere wohl auch die Bayern) durchaus findig darin, den Spielern mehr zukommenzulassen als eigentlich erlaubt war.
Gefallen ist die Gehaltobergrenze erst 1972 - eine Folge des Bundesliga-Skandals.
Dass nicht mehr Spieler bereits früher in ausländische Ligen gewechselt sind, obwohl sie da zum Teil deutlich mehr verdienen hätten können, lag übrigens an der damals sehr restriktiven Ausländerregel. Der von dir genannte Beckenbauer-Transfer ist nicht etwa deshalb gescheitert, weil die Grenze zugemacht wurde, sondern weil Italien bei der WM 1966 versagt hat und die italienische Liga überhaupt keinen (neuverplichteten) Ausländern mehr die Spielerlaubnis erteilte. In Italien hätte Beckenbauer zum damaligen Zeitpunkt bereits fast 1 Million Mark im Jahr verdienen können. Selbst mit faulen Tricks wäre das einem deutschen Verein zum damaligen Zeitpunkt unmöglich gewesen.
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 20:37 (vor 1472 Tagen) @ PePopp
Wo siehst du da jetzt den Unterschied zu den WM-Stadien 1974 (unter anderem dem Westfalenstadion)?
Das Olympiastadion war zu seiner Zeit schon das weltweit teuerste Stadion, das erste in Deutschland mit Rasenheizung und einem ausgewiesenem VIP-Bereich.
Da konnte der BVB mit seinem minimalistischem Zweckbau, der zudem 16.000 Zuschauer weniger fasste, vorerst nur von träumen.
Die Einnahmen mit diesem Stadion machten den FC Bayern in 70ern zu einem echten Krösus.
Konkurrenten in den 70ern, wie Gladbach, waren damit wirtschaftlich ohne jede Chance, obwohl sportlich absolut ebenbürtig.
SGG
Klopfer
Das Westfalenstadion hat uns den Hintern gerettet
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 11.01.2022, 21:56 (vor 1472 Tagen) @ Klopfer
Wo siehst du da jetzt den Unterschied zu den WM-Stadien 1974 (unter anderem dem Westfalenstadion)?
Das Olympiastadion war zu seiner Zeit schon das weltweit teuerste Stadion, das erste in Deutschland mit Rasenheizung und einem ausgewiesenem VIP-Bereich.Da konnte der BVB mit seinem minimalistischem Zweckbau, der zudem 16.000 Zuschauer weniger fasste, vorerst nur von träumen.
Die Einnahmen mit diesem Stadion machten den FC Bayern in 70ern zu einem echten Krösus.
Konkurrenten in den 70ern, wie Gladbach, waren damit wirtschaftlich ohne jede Chance, obwohl sportlich absolut ebenbürtig.SGG
Klopfer
Das Olympiastadion war ein wunderschönes Leichtathletikstadion. Leichtathletik ist eine Sommersportart und im Sommerhalbjahr war es im Olympiastadion auch bei Fußballspielen angenehm. Es sei denn, es ging gerade ein Gewitterguss herunter. Im Winterhalbjahr hingegen war das Olympiastadion für die Zuschauer schlicht ein kalter, zugiger, nasser Aufenthaltsort, den man mehr und mehr mied.
Der FC Bayern nutzte das Olympiastadion ab 1972. Die Dominanz der Bayern von 1972 bis 1974 hatte aber nichts mit dem Stadion und eventueller Mehreinnahmen daraus zu tun. Die Mannschaft bestand z.T. aus Weltklassespielern, die in dieser Besetzung teilweise seit dem Aufstieg 1975 zusammenspielte und die in diesen Jahren schlicht auf ihrem sportlichen Höhepunkt waren. Nach 1974 begann dann der Absturz der Bayern in die gehobene Mittelmäßigkeit der Bundesliga.
Gladbach, Köln, HSV hatten Bayern deutlich hinter sich gelassen. Auch finanziell. Der erste Millionentransfer in der Bundesliga war Roger van Gool, den der EffZeh aus Belgien verpflichtete. Satt, überaltert, über den sportlichen Zenit hinaus, in der Bundesliga nicht mehr motiviert - das war Bayern Mitte der 70er. Und das Stadion wurde immer leerer. Im Europapokal konnte sich die Mannschaft noch motivieren und dann war bei einigen Europapokalspielen das Stadion noch einmal voll. Aber auch das endete 1976.
Als Präsident Neudecker nach einem Spielerstreik zurücktrat und Uli Hoeneß als Manager übernahm, war der Club sportlich gehobenes Mittelmaß und wirtschaftlich aufgrund der hohen Schuldenlast nicht mehr richtig handlungsfähig.
Uns hat das Westfalenstadion zunächst finanziell, dann sportlich den Arsch gerettet. Regionalliga West, Kampfbahn Rote Erde, hohe Verschuldung - das war im Grunde genommen das wirtschaftliche und sportliche Todesurteil. Die kurzfristige getroffene Entscheidung für Dortmund als WM-Spielort ließ im Prinzip nur noch einen solchen Stadionbau zu. Mehr Glück als Verstand, aber die (nicht vom BVB getroffene) beste Entscheidung in der Clubgeschichte.
Es kam die Zweite Bundesliga und mit ihr und dem Westfalenstadion eine neue Fußballbegeisterung in Dortmund. Volles Haus, zumindest gut gefüllt in jedem Heimspiel. Finanzielle Konsolidierung und sportlich ging es auch aufwärts. Wir waren der Krösus der 2. Bundesliga, nicht nur der Nordgruppe. Und konnten uns entsprechend Spieler und Trainer leisten, die für andere Zweitligisten unerschwinglich waren. Mit dem Aufstieg hat es dann noch etwas gedauert, aber als wir 1976 aufstiegen, waren wir finanziell auf dem aufsteigenden und Bayern auf dem absteigenden Ast. Ende der 70er gehörten wir zu den wohlhabendsten Bundesligaclubs.
Dass die Schere zwischen uns und den Bayern dann wieder auseinanderging, hatte andere Gründe als die Stadien.
Das Westfalenstadion hat uns den Hintern gerettet
Franke, Dienstag, 11.01.2022, 22:36 (vor 1472 Tagen) @ Will Kane
Als Präsident Neudecker nach einem Spielerstreik zurücktrat und Uli Hoeneß als Manager übernahm,
Zum 01. Mai 1979. Schon 1978 vermittelte er einen Sponsorenvertrag mit Magirus-Deutz. Das Geld war hilfreich dabei, Breitner nach München zurückzuholen. Von Stuttgart lotste er seinen Bruder nach München.
war der Club sportlich gehobenes Mittelmaß und wirtschaftlich aufgrund der hohen Schuldenlast nicht mehr richtig handlungsfähig.
Die Saison 1979/80 beendeten sie als Meister. Da scheint auch etwas Handauflegen dabei gewesen zu sein. ;-)
Das Westfalenstadion hat uns den Hintern gerettet
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 12.01.2022, 00:13 (vor 1472 Tagen) @ Franke
Als Präsident Neudecker nach einem Spielerstreik zurücktrat und Uli Hoeneß als Manager übernahm,
Zum 01. Mai 1979. Schon 1978 vermittelte er einen Sponsorenvertrag mit Magirus-Deutz. Das Geld war hilfreich dabei, Breitner nach München zurückzuholen. Von Stuttgart lotste er seinen Bruder nach München.
‚Die Deutschen Bullen‘. Das war wirklich ein aus der Not geborener cleverer Schachzug.
war der Club sportlich gehobenes Mittelmaß und wirtschaftlich aufgrund der hohen Schuldenlast nicht mehr richtig handlungsfähig.
Die Saison 1979/80 beendeten sie als Meister. Da scheint auch etwas Handauflegen dabei gewesen zu sein. ;-)
Hoeneß hatte aus der Not eine Tugend gemacht, in Zusammenarbeit mit Breitner und Rummenigge. Eigentlich war der Kader des Titelverteidigers HSV besser und auch der des EffZeh. Aber man hatte auf Wunsch des Teams den vorherigen Co-Trainer Pál Csernai zum Chefcoach gemacht. Er passte die von seinem Vorgänger Gyula Lóránt eingeführte Raumdeckung den Notwendigkeiten des Kaders an und verfeinerte sie. Das Spiel nach vorne wurde ganz auf Breitner und Rummenigge abgestellt (‚Breitnigge‘). Einige teure Verträge waren ausgelaufen oder wurden nicht verlängert; stattdessen setzte man notgedrungen auf junge und günstige Spieler wie Augenthaler und Niedermeier oder günstig verpflichtete Spieler wie Dremmler. Beinharte Abwehr und effektive Offensive, ein Kader mit klaren Hierarchien, ein taktisch versierter und klug agierender Trainer - damit überraschten die Bayern die Liga.
Drei Spieltage vor Saisonende war übrigens der HSV noch Tabellenführer. Die haben es dann beim Neuling Leverkusen vermasselt. War ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen.
Wir wurden übrigens 6. vor Gladbach und Gelsenkirchen.
Das Westfalenstadion hat uns den Hintern gerettet
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 11.01.2022, 22:22 (vor 1472 Tagen) @ Will Kane
Bayern ist natürlich 1965 aufgestiegen.
Das Westfalenstadion hat uns den Hintern gerettet
Pini, Dienstag, 11.01.2022, 22:21 (vor 1472 Tagen) @ Will Kane
Der FC Bayern nutzte das Olympiastadion ab 1972. Die Dominanz der Bayern von 1972 bis 1974 hatte aber nichts mit dem Stadion und eventueller Mehreinnahmen daraus zu tun. Die Mannschaft bestand z.T. aus Weltklassespielern, die in dieser Besetzung teilweise seit dem Aufstieg 1975 zusammenspielte und die in diesen Jahren schlicht auf ihrem sportlichen Höhepunkt waren. Nach 1974 begann dann der Absturz der Bayern in die gehobene Mittelmäßigkeit der Bundesliga.
Wobei es auch die These gibt, dass das letzte Spiel 1971/72, gleichzeitig das erste im Olympiastadion, den Bayern den Hintern gerettet hat. Bayern spielte als Tabellenführer gegen den Zweitplatzierten Schalke direkt um die Meisterschaft und es kamen rund 80.000 Zuschauer. Bei einem Schnitt von unter 25.000 Zuschauern vorher. Ohne diese Einnahmen der rund 80.000 Zuschauer hätte man die Mannschaft in dem Sommer nicht zusammen halten können. Konkret heißt es ja, Gerd Müller wäre sonst wohl zu Barcelona gegangen, aber auch andere Spieler haben ja immer mit Wechseln kokettiert.
Das Westfalenstadion hat uns den Hintern gerettet
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 11.01.2022, 22:37 (vor 1472 Tagen) @ Pini
Der FC Bayern nutzte das Olympiastadion ab 1972. Die Dominanz der Bayern von 1972 bis 1974 hatte aber nichts mit dem Stadion und eventueller Mehreinnahmen daraus zu tun. Die Mannschaft bestand z.T. aus Weltklassespielern, die in dieser Besetzung teilweise seit dem Aufstieg 1975 zusammenspielte und die in diesen Jahren schlicht auf ihrem sportlichen Höhepunkt waren. Nach 1974 begann dann der Absturz der Bayern in die gehobene Mittelmäßigkeit der Bundesliga.
Wobei es auch die These gibt, dass das letzte Spiel 1971/72, gleichzeitig das erste im Olympiastadion, den Bayern den Hintern gerettet hat. Bayern spielte als Tabellenführer gegen den Zweitplatzierten Schalke direkt um die Meisterschaft und es kamen rund 80.000 Zuschauer. Bei einem Schnitt von unter 25.000 Zuschauern vorher. Ohne diese Einnahmen der rund 80.000 Zuschauer hätte man die Mannschaft in dem Sommer nicht zusammen halten können. Konkret heißt es ja, Gerd Müller wäre sonst wohl zu Barcelona gegangen, aber auch andere Spieler haben ja immer mit Wechseln kokettiert.
Dem Müller Gerd hat man den Wechsel zum FC Barcelona schlichtweg untersagt und der konnte sich nicht wirklich wehren. Ich meine aber, das wäre etwas später gewesen.
Neudecker hatte exzellente Beziehungen bis ins Landesfinanzministerium hinein. Da hat es für diverse Bayernspieler quasi ‚Nettogehaltserhöhungen’ gegeben, die sie an der Isar hielten. Wirklich beweisen lässt es sich in letzter Konsequenz nicht, aber die Zusammenhänge scheinen logisch.
Nur sollte man nicht annehmen, dass es z.B. in Nordrhein-Westfalen nicht auch die eine oder andere ‚Sonderregelung‘ im Fußballbereich gegeben hätte.
Irgendwann in den 70ern hörte das bei den Bayern auf, weil sich die Personalien in den Behörden geändert hatten. Da blieb manchem nichts anderes übrig, als in die USA zu gehen…
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Thomas, Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 21:04 (vor 1472 Tagen) @ Klopfer
Die Einnahmen mit diesem Stadion machten den FC Bayern in 70ern zu einem echten Krösus.
Konkurrenten in den 70ern, wie Gladbach, waren damit wirtschaftlich ohne jede Chance, obwohl sportlich absolut ebenbürtig.
Das ist nicht ganz die Wahrheit. Der FC Bayern hatte damals einen Zuschauerschnitt auf dem Niveau eines ausverkauften Bökelbergs. Krass damals die Unterschiede. Die Bayern hatten damals ausverkaufte 70000, aber auch mal weit unter 10000.
Den Gladbachern gings da nicht anders. Früher war vielleicht noch mehr Rosinenpicken als heute.
https://www.kicker.de/bundesliga/bor-moenchengladbach/zuschauer/1974-75/34
Alles richtig,...
CHS
, Lünen / Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 20:47 (vor 1472 Tagen) @ Klopfer
Das Olympiastadion war zu seiner Zeit schon das weltweit teuerste Stadion, das erste in Deutschland mit Rasenheizung und einem ausgewiesenem VIP-Bereich.
Da konnte der BVB mit seinem minimalistischem Zweckbau, der zudem 16.000 Zuschauer weniger fasste, vorerst nur von träumen.
Die Einnahmen mit diesem Stadion machten den FC Bayern in 70ern zu einem echten Krösus.
Konkurrenten in den 70ern, wie Gladbach, waren damit wirtschaftlich ohne jede Chance, obwohl sportlich absolut ebenbürtig.SGG
Klopfer
...aber Dank des Westfalenstadion hatte der BVB als Zweitligist mehr Geld zur Verfügung. Leider hat man es nicht umbedingt schlau genutzt, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Gruß
CHS
Alles richtig,...
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 11.01.2022, 20:54 (vor 1472 Tagen) @ CHS
...aber Dank des Westfalenstadion hatte der BVB als Zweitligist mehr Geld zur Verfügung. Leider hat man es nicht umbedingt schlau genutzt, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Stimmt, aber die Konkurrenz, die damals ausgestochen werden musste, hieß ja auch noch ganz lange nicht BVB, sondern Gladbach und Köln und da sah es nunmal anders aus.
SGG
Klopfer
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 11.01.2022, 20:41 (vor 1472 Tagen) @ Klopfer
Ich war 1972 auf'em Bökelberg und verglichen mit dem Olympia Stadion war der damals schon ne sympathische Bruchbude und natürlich auch im Wohngebiet total mies...
Gladbach hatte da mindestens eine sportlich ebenbürtige Mannschaft, vielleicht besser. Aber die Bayern konnten trotzdem von Gladbach kaufen, so wie später auch von Bremen, Leverkusen und BVB...
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 11.01.2022, 20:37 (vor 1472 Tagen) @ PePopp
Nicht sehr viel außer dass das Olympia Stadion 2 Jahre eher da war und wohl auch noch etwas *moderner*
Sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das schon ein Standort Vorteil war, so wie das WS später auch...
Neu auf schwatzgelb.de: Das Lied von Bayerns Gloria
PePopp, Dienstag, 11.01.2022, 16:06 (vor 1472 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von PePopp, Dienstag, 11.01.2022, 16:09
Ebenso wird Borussia Dortmund, bei aller Underdogrhetorik, in den Verhandlungen zur Geldverteilung eher an der Seite der Bayern, denn der nachrückenden Vereine wie Gladbach oder Frankfurt stehen.
Das gehört halt leider auch zur Wahrheit. Der BVB würde von der Zentralvermarktung definitiv profitieren und Aki hat das auch schon des öfteren deutlich gemacht. Gladbach hat zumindest klar gemacht, dass man eher nicht für eine gleichmäßigere Verteilung ist, weil das auch die Verfolger schwächen würde und der Großteil der Einnahmen ohnehin durch die Champions League erwirtschaftet wird. Am Ende würde sich also oben kaum was ändern unten wird es dafür noch ausgeglichener, sodass auf den Plätzen 5 bis 18 (oder zumindest 17) nahezu alles möglich ist (ist ja eigentlich jetzt schon so).
So sieht die Verteilung für die laufende Saison aus
PePopp, Dienstag, 11.01.2022, 16:23 (vor 1472 Tagen) @ PePopp
bearbeitet von PePopp, Dienstag, 11.01.2022, 16:39
Mal zum Vergleich: in der Premier League erhält Manchester City etwa das doppelte wie die Bayern und selbst das Schlusslicht kommt umgerechnet noch auf über 100 Millionen Euro.
In La Liga gibt es immerhin ca 150 Millionen für den Erstplatzierten in der Verteilungsliste, für den letzten zwischen 25 und 30 Millionen.
So sieht die Verteilung für die laufende Saison aus
Guido, Dienstag, 11.01.2022, 18:33 (vor 1472 Tagen) @ PePopp
Mal zum Vergleich: in der Premier League erhält Manchester City etwa das doppelte wie die Bayern und selbst das Schlusslicht kommt umgerechnet noch auf über 100 Millionen Euro.
In La Liga gibt es immerhin ca 150 Millionen für den Erstplatzierten in der Verteilungsliste, für den letzten zwischen 25 und 30 Millionen.
Wenn ich mir die Entwicklung der Fernsehlandschaft und das Interesse für die Bundesliga anschaue, fehlt mir die Phantasie wie man die Einnahmen deutlich steigern will. Natürlich haben Amazon und Co. außerordentlich viel Geld um sich die Rechte theoretisch zu kaufen. Aber was ist die "Story" für das TV-Produkt Bundesliga mit ihrem Dauermeister aus München?
Auf der anderen Seite wird es auch für Sky langsam schwer. Man verliert mehr und mehr Filmrechte an Netflix, Disney, Paramount & Co. sowie die CL. Und es bleibt die relativ langweilige Bundesliga als letztes Aushängeschild... Fakt ist, dass man als TV-Kunde künftig immer mehr zahlen muss, wenn man alles sehen will. Aber gehört die Bundesliga da zwingend zu?
So sieht die Verteilung für die laufende Saison aus
micha87, bei Berlin, Dienstag, 11.01.2022, 20:59 (vor 1472 Tagen) @ Guido
Die russischen Streaming-Dienste tun brav ihre Schuld, da versteh ich weiter nicht weshalb es ein Sky-Abo braucht. Dann lieber was anderes schönes gönnen statt eines Produkts, welches nur noch anteilig die Dinge überträgt.
![[image]](https://bilderupload.org/image/d74814280-screenshot-20220111-16161.jpg)