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Grings will Männer-Fußball-Team trainieren (Fußball und Sport allgemein)

DieRoteKarteZahlIch, UK, Dienstag, 28.12.2021, 18:49 (vor 1485 Tagen) @ bambam191279

Wäre somit jede andere Person als ein weißer, heterosexueller Mann ein Experiment was besser zu vermeiden ist? Und ist ein neuer Trainer nicht immer ein Experiment - und wenn nicht, warum wechselt der BVB im Schnitt gut einmal pro Saison den Trainer seit 2015?


Uiuiuiui......
Das geht jetzt mal schön in eine Richtung die ich nicht mitgehen werde.
Aber wer vor genderwahnsinn und gleichberechtiguhgsfanatismus die Gesetzmäßigkeiten des Geschäfts ausser acht lässt,mit dem brauche ich nicht weiter zu diskutieren.

Ich habe auf Deinen Post geantwortet, weil Du von einem "Experiment" gesprochen hast. Daher die Frage - bei 5 Trainern in 5 Jahren - ist ein neuer Trainer beim BVB nicht immer ein Experiment?

Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn die Mehrheit der Auffassung ist, dass derzeit die Grundmenge der qualifizierten Frauen viel zu klein ist. Da ist wohl einfach so. Das liegt auch darin begruendet, dass es kaum Vorbilder gab und gibt, und vermutlich ueber Jahrzehnte hinweg, eher traditionell Maenner den Trainerjob bekamen, anstatt nach Leistung zu gehen, selbst bei jedem Kirmesverein. Das ist an sich schade, da es bei einem Trainer ja in erster Linie auf Fuehrungsqualitaeten, Kompetenz, Gefuehl fuer die Situation, Kommunikation nach innen und aussen, und Ideenreichtum ankommt - alles Dinge wo Frauen wie Maenner gleichermassen geeignet sein sollten.

Ich wuerde es auch nicht als "Genderwahnsinn" bezeichnen. Wir hatten eine deutsche Kanzlerin. Warum nicht irgendwann eine Cheftrainerin, wenn sich die Chance bietet? Es ist ja nicht so, dass die maennlichen Trainer alle ueberragend sind. Wozu wuerde man dann jedes Jahr einen neuen holen beim BVB? Man kann die Diskussion auch auf Schiedsrichter ausweiten - da sind ja auch nicht alle Maenner ueberragend. Die Huerde ist nicht unendlich hoch. Von daher meine Prognose, dass sich da was in den naechsten 5 bis 50 Jahren bewegt.

Nur noch soviel zum Thema....kann mich nicht daran erinnern dass es jemals ein Mann, egal welche Hautfarbe er hat es auf den cheftrainerposten eines Championsleague Teilnehmers geschafft hätte, ohne auch nur ein bisschen vorher im männerprofibereich zu tun gehabt zu haben.

Das schliesst es zwar nicht grundsaetzlich aus (irgendwann kann immer das erste Mal sein), aber als Antwort zu akzeptieren. Du meinst es wird wohl eher nicht der FC Bayern oder Dortmund sein, der den ersten Schritt macht. Vielleicht irgendwann ein Aufsteiger aus der zweiten Liga, der seine Trainerin behaelt? Vielleicht ein Konzern wie Bayer oder Volkswagen, die ihr Image aufpolieren wollen, wer weiss.

Zum Thema Wirtschaftlichkeit. Aufgrund des Nachholbedarfs (Frauen finden sich immer noch deutlich weniger in gut bezahlten Berufen wieder - ganz allgemein), kann ich mir vorstellen, dass die Perspektive auf gut bezahlte Jobs bei Frauen, die der Maenner fuer einige Jahre oder Jahrzehnte uebersteigt (gibt ja bereits Bereiche, wo Haende ringend nach qualifizierten Frauen gesucht wird). Und wenn Frauen ueber die Zeit sich finanziell den Maennern annaehren, werden Sponsoren entsprechend Vereine auswaehlen, ueber diese sie viele Frauen (und Maenner) auf einmal erreichen. Einige Vereine, die traditionell eher auf ungebildete Maenner mit vollgepinkelten Hosen ;-) gesetzt haben, koennten dann Probleme bekommen, grosse Vertraege an Land zu ziehen. Auch wenn es derzeit ertragreicher ist, sich nach Katar auszurichten, wenn man Geld braucht, irgendwann wird man nicht drum rumkommen, den heimischen Markt zu erschliessen.


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