Wer/was sind wir eigentlich? (BVB)
holgernova, im schwarzgelben Ruhrpott, Donnerstag, 16.12.2021, 12:13 (vor 1766 Tagen)
… erster Bayern-Herausforderer oder 2. Leuchtturm im deutschen Fußball?
… Durchgangsstation für Toptalente?
… abhängig von Haaland?
… der Club, der ohne Klopp nicht mehr funktioniert?
… Didis Lieblingszielscheibe?
… nur mit Ultras wirklich stimmgewaltig?
… Auffangbecken für überschätzte Profis?
… eine attraktive Marke?
… eine Mannschaft, die vom (Spiel-) Glück nicht wirklich verfolgt wird.
Nur eine paar Aussagen und Eindrücke zu unserem Verein, die aber gut zeigen, dass der BVB nicht wirklich vor Selbstbewusstsein /-vertrauen strotzt.
Eigentlich kein Wunder, dass wir über Jahre gesehen nicht mehr vorankommen, oder?
Wobei: Vielleicht ist einfach nicht mehr drin, als ab und zu mal den Pokal zu holen, regelmäßig in der CL dabei zu sein und immer wieder (künftige) Weltklasse-Spieler zu beschäftigen?
Dabei sehe/lebe ich einen Club mit einem einzigartigen Stadion, einer bewegten, tollen Geschichte, mit Highlights und Titeln seit Jahrzehnten, tollen Fußballern und so viel Potential!
Ein schlafender Riese, der immer mal wieder geweckt wird - zuletzt von „unserem Kloppo“.
Vielleicht haben wir nicht das (internationale) Standing und die finanzielle Kraft von anderen Clubs, aber wir sind der BVB - unvergleichlich und einzigartig! Wir hätten tatsächlich viel mehr verdient und sollten uns nicht immer so klein machen.
Es sollte für jeden Spieler eine Ehre sein, in die Fußstapfen anderer Größen zu treten und vor allem eine Herausforderung, selbst Fußstapfen zu hinterlassen, neue Ären zu prägen und selbst BVB-/Fußballgeschichte werden.
Mehr Haltung, mehr Selbstbewusstsein oder Stolz sollten endlich mal wieder vermittelt werden.
Denn dieser Club, all seine bisherigen Helden und wir Fans haben es verdient. Wobei wir, die Fanbasis, auch oft zu schnell den Glauben verlieren.
Sonntag ist unser Geburtstag und ich hoffe, dass sich gerade unsere Führung mal mit der eigenen, möglichen Power beschäftigt und nicht mit den ganzen externen Themen, die von Medien, Experten, Spielerberatern usw. an uns herangetragen werden …
Ich habe fertig … schönes Wochenende, drei Punkte in Berlin und ansonsten alles Gute …
Wer/was sind wir eigentlich?
koom, Freitag, 17.12.2021, 11:23 (vor 1765 Tagen) @ holgernova
Externe Meinung:
Der BVB ist der BVB. Einer der größten Klub in einer Liga, die deutsch-konservativ den Fokus auf Stabilität und Wirtschaftlichkeit hat und nicht den, nach den Sternen zu greifen. Klingt unromantisch, ist aber halt so.
Ich sehe keine "Abhängigkeit". Ohne Haaland wäre man auch +/- auf dem gleichen Platz, wenn auch anders. Abhängigkeit würde bedeuten, dass im Grunde alles zusammenbrechen würde, aber die Erfahrung über all die Jahrzehnte im Fußball zeigt, dass das selten der Fall ist. Speziell heutzutage gibt es diese Abhängigkeit nicht mehr, weil ein einzelner Spieler ein Team gar nicht so sehr viel besser machen kann.
Und Ausblick in die Zukunft: an nichts davon wird sich etwas ändern. Außer, es gibt doch noch eine Superliga, dann werden die Bayern da mitmachen und die Bundesliga dürfte homogener werden - bis dann doch irgendwann wieder einer das Wagnis eingeht und sich so stark macht, dass er die Bayern dann ersetzt in dieser Liga.
Wer/was sind wir eigentlich?
koom, Freitag, 17.12.2021, 14:37 (vor 1765 Tagen) @ koom
Ich sehe keine "Abhängigkeit". Ohne Haaland wäre man auch +/- auf dem gleichen Platz, wenn auch anders. Abhängigkeit würde bedeuten, dass im Grunde alles zusammenbrechen würde, aber die Erfahrung über all die Jahrzehnte im Fußball zeigt, dass das selten der Fall ist. Speziell heutzutage gibt es diese Abhängigkeit nicht mehr, weil ein einzelner Spieler ein Team gar nicht so sehr viel besser machen kann.
Da vertust du dich. Wenn ein einzelner Spieler nicht so einen Unterschied machen kann wären die Preise für diese Spieler nicht so exorbitant hoch.
Wer/was sind wir eigentlich?
Ken derKaufmann, Gevelsberg, Freitag, 17.12.2021, 06:53 (vor 1765 Tagen) @ holgernova
Sehr gut formuliert und trifft den Kern. Ich finde auch, dass wir auf unseren BVB stolz sein dürfen. Diese Erwartungshaltung habe ich auch an die Spieler, die unsere Farben tragen. Vermutlich ist das von mir doch zu naiv gedacht.
Nur der BVB
Wer/was sind wir eigentlich?
Rupo, Ruhrpott, Donnerstag, 16.12.2021, 19:51 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
gibt nen Lied dazu, will ich aber um die Uhrzeit nicht posten :-)...
Ein "Zwischenstations-Verein"
Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 16.12.2021, 18:33 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
Dem es zunehmend schwerer fällt, ernst genommen zu werden, auch international (außer bei den Spielern und Beratern die hier einen Start in eine Karriere woanders hinlegen wollen und vorher auch hier schon mal ordentlich abkassieren können) und bei dem es zunehmend schwerer fällt, mit voller Leidenschaft mitzufiebern. Das hat aber auch damit zu tun, dass man offensichtlich außer dem gewinnbringenden Entwickeln künftiger Stars keinerlei Vereins-Philosophie erkennen kann, für die man sich begeistern könnte.
Ein "Zwischenstations-Verein"
Reviewer, Freitag, 17.12.2021, 06:48 (vor 1765 Tagen) @ Floatdownstream
Dem es zunehmend schwerer fällt, ernst genommen zu werden, auch international (außer bei den Spielern und Beratern die hier einen Start in eine Karriere woanders hinlegen wollen und vorher auch hier schon mal ordentlich abkassieren können) und bei dem es zunehmend schwerer fällt, mit voller Leidenschaft mitzufiebern. Das hat aber auch damit zu tun, dass man offensichtlich außer dem gewinnbringenden Entwickeln künftiger Stars keinerlei Vereins-Philosophie erkennen kann, für die man sich begeistern könnte.
Dem würde ich überwiegend zustimmen. MMn fehlt in Deinem Text noch, dass wir - früherem blauen Handeln nicht ganz unähnlich - viel Geld für gehobenes oder auch nur normales Mittelmaß zahlen, für die der BVB Ende der Fahnenstange ist. Quasi eine herzliche Einladung an weniger ambitionierte Spieler, ihre güldenen Verträge hier bis zum letzte Vertragstag auszusitzen.
Das ist einer meiner Erwartungen an Sebastian Kehl: Dass von ihm verhandelte Verträge mit dieser Geldvernichtungspraxis Schluss machen.
Ein "Zwischenstations-Verein"
CedricVanDerGun, Hamburg, Donnerstag, 16.12.2021, 19:16 (vor 1766 Tagen) @ Floatdownstream
Jetzt mal ganz im Ernst. Welche Clubs in Europa sind denn keine "Zwischenstationsvereine" je nach Level?
- Bayern, ist keiner
- Leipzig, Hälfte ist jetzt in England und Bayern verstreut
- Real, eher Endstation
- Barca (mal schauen wie es da weitergeht), war es auch nie
- Atletico, wird auch immer gerupft
- Juve, kommt drauf an, auch die haben schon Spieler in andere Ligen verloren wie mal Zidane
- Milan, Zeit ist vorbei
Inter, siehe Lukaku und Hakimi
- PSG, neureiche staatliche Marketingmaschine, die 99% kaufen können was sie wollen, aber vorrausichtlich auch einen Mbappe an Real verlieren
- ManCity, siehe PSG, nur wohl wirklich ohne Verluste von Stars dank Pep und Liga
- Pool, musste auch schon Coutinho abgeben, Zeiten scheinen aber vorbei, wird spannend was mit Salah passiert
- Chelsea, reiht sich da auch ein
- ManUnited, hat auch mal CR7 zu Beginn seiner Prime verloren
- Arsenal, wurde regelmäßig von Chelsea und City leergekauft, kaum konnte da mal einer höher als Platz 4 laufen
- Spurs, haben wohl einen der besten Verhandlungsstrategen auf der Verkaufsseite, aber auch die haben schon Spieler verloren.
So und iwo da drunter oder vlt auch mittendrin müssen wir uns dann einreihen
Ein "Zwischenstations-Verein"
koom, Freitag, 17.12.2021, 11:42 (vor 1765 Tagen) @ CedricVanDerGun
So und iwo da drunter oder vlt auch mittendrin müssen wir uns dann einreihen
Ja, aber wie?
Der Status Quo ist, dass man auf einem gewissen hohen Niveau bevorzugt junge Offensivspieler einkauft, sie für max 2-3 Jahre ins Schaufenster stellt (und auch entwickelt) und dann für mehr Geld verkauft. In der Defensive wird erheblich weniger gemacht. Man nimmt auch da mal Geld in die Hand (Schulz bspw.), aber das ganze wirkt meist schlecht zusammengestellt. Liegt auch daran, dass Abwehrtalente einerseits schwerer zu integrieren sind (Fehler = wahrscheinliches Gegentor), andererseits auch weniger Wertsteigerung haben als ein Offensivluftikus.
Um in diese Truppe da oben vorzudringen, muss man investieren. Nicht so viel, wie wenn man mit den Bayern wirklich konkurrieren wollen würde, aber man benötigt trotzdem mehr Stabilität, um bspw. in der CL sicher die Vorrunde zu schaffen und zumindest ein realistischer Kandidat fürs Viertelfinale zu sein (Stand der Dinge ist man das nicht).
Ich hab kürzlich schon woanders diskutiert, was es bräuchte, um den Bayern die Meisterschaft streitig zu machen. Aus meiner Sicht: Offensivspieler länger halten, die auch in den engen Spielen "da sind" (Charaktertest/stärke). Wer den BVB als Durchlaufstation erachtet, wird in engen Spielen vermutlich auch nicht diese 5-10% extra geben, weil es nicht notwendig ist. Wer das trotzdem tut (Idealvorbild: Lewandowski), der ist Championmaterial.
Zudem müsste man ausgewogener und strukturierter in die Abwehr investieren. Kein Flickwerk ala "Was ist denn gerade auf dem Markt und schaut gut aus", sondern auch da vielleicht etwas breiter aufstellen, um dann eine Defensive zu formen, die eben auch im Chaos sich selbst strukturiert und es hinkriegt.
Aber was sind die Folgen? Weniger Einnahmen durch Ablösen (weniger Fluktuation, Spieler bleiben länger). Mehr Kosten durch höhere Gehälter (Spieler werden gehalten und besser und brauchen Gehalt, dass mit der Konkurrenz mithalten kann). Mehr Ausgaben für Spieler, die eine geringere Wertsteigerung haben (Abwehrspieler). Und natürlich mehr Kosten wegen mehr Siegprämien, weil man stabiler öfter und mehr gewinnt.
Was kriegt man dafür? Nicht viel. Die Bayern sind immer noch da und machen genau das da oben schon wesentlich länger. Der Prozeß wäre also langfristiger angelegt, sicherlich über 2-3 Jahre mindestens, um aufzuschließen. Effektiv hat man dann erheblich höhere Kosten bei weniger Einnahmen, weil eine Meisterschaft nicht viel wahrscheinlicher geworden ist. Und Status Quo ist, dass man relativ sicher Platz 2 hat. Also keine Verbesserung. Und auch in der CL kommt man vielleicht etwas weiter, aber diese Zusatzeinnahmen machen die Ausgaben nicht wett.
Und am Ende des Tages steht man nach wie vor mit Teams, die das schon länger machen und hofft auf deren Patzer (bspw. durch falsche Trainerwahl, zuviele Abgänge, Verletzungen). Aber man ist selbst in der Gefahr, dass falsche Entscheidungen gemacht werden, die bezahlt man dann umso teurer. Wie wenn man einen aussichtsreichen Konter gerade beim Umschalten mit einem frühen Fehlpaß versaut und dadurch selbst in die Gefahr kommt, flott ausgekontert zu werden kann es dann rapide Runtergehen.
Aus rein wirtschaftlicher Sicht macht der BVB momentan sehr vieles richtig, weil es anders kaum was zu gewinnen gibt. Wie alle Vereine hofft man im Grunde nur auf eine "goldene Generation" die sich zufällig findet und der passende Trainer zum richtigen Zeitpunkt, um dann doch mal zuzuschlagen. Quasi ein Lottogewinn. Und ähnlich wahrscheinlich.
Ein "Zwischenstations-Verein"
bambam191279, Dortmund, Freitag, 17.12.2021, 11:50 (vor 1765 Tagen) @ koom
So und iwo da drunter oder vlt auch mittendrin müssen wir uns dann einreihen
Ja, aber wie?Der Status Quo ist, dass man auf einem gewissen hohen Niveau bevorzugt junge Offensivspieler einkauft, sie für max 2-3 Jahre ins Schaufenster stellt (und auch entwickelt) und dann für mehr Geld verkauft. In der Defensive wird erheblich weniger gemacht. Man nimmt auch da mal Geld in die Hand (Schulz bspw.), aber das ganze wirkt meist schlecht zusammengestellt. Liegt auch daran, dass Abwehrtalente einerseits schwerer zu integrieren sind (Fehler = wahrscheinliches Gegentor), andererseits auch weniger Wertsteigerung haben als ein Offensivluftikus.
Um in diese Truppe da oben vorzudringen, muss man investieren. Nicht so viel, wie wenn man mit den Bayern wirklich konkurrieren wollen würde, aber man benötigt trotzdem mehr Stabilität, um bspw. in der CL sicher die Vorrunde zu schaffen und zumindest ein realistischer Kandidat fürs Viertelfinale zu sein (Stand der Dinge ist man das nicht).
Ich hab kürzlich schon woanders diskutiert, was es bräuchte, um den Bayern die Meisterschaft streitig zu machen. Aus meiner Sicht: Offensivspieler länger halten, die auch in den engen Spielen "da sind" (Charaktertest/stärke). Wer den BVB als Durchlaufstation erachtet, wird in engen Spielen vermutlich auch nicht diese 5-10% extra geben, weil es nicht notwendig ist. Wer das trotzdem tut (Idealvorbild: Lewandowski), der ist Championmaterial.
Zudem müsste man ausgewogener und strukturierter in die Abwehr investieren. Kein Flickwerk ala "Was ist denn gerade auf dem Markt und schaut gut aus", sondern auch da vielleicht etwas breiter aufstellen, um dann eine Defensive zu formen, die eben auch im Chaos sich selbst strukturiert und es hinkriegt.
Aber was sind die Folgen? Weniger Einnahmen durch Ablösen (weniger Fluktuation, Spieler bleiben länger). Mehr Kosten durch höhere Gehälter (Spieler werden gehalten und besser und brauchen Gehalt, dass mit der Konkurrenz mithalten kann). Mehr Ausgaben für Spieler, die eine geringere Wertsteigerung haben (Abwehrspieler). Und natürlich mehr Kosten wegen mehr Siegprämien, weil man stabiler öfter und mehr gewinnt.
Was kriegt man dafür? Nicht viel. Die Bayern sind immer noch da und machen genau das da oben schon wesentlich länger. Der Prozeß wäre also langfristiger angelegt, sicherlich über 2-3 Jahre mindestens, um aufzuschließen. Effektiv hat man dann erheblich höhere Kosten bei weniger Einnahmen, weil eine Meisterschaft nicht viel wahrscheinlicher geworden ist. Und Status Quo ist, dass man relativ sicher Platz 2 hat. Also keine Verbesserung. Und auch in der CL kommt man vielleicht etwas weiter, aber diese Zusatzeinnahmen machen die Ausgaben nicht wett.
Und am Ende des Tages steht man nach wie vor mit Teams, die das schon länger machen und hofft auf deren Patzer (bspw. durch falsche Trainerwahl, zuviele Abgänge, Verletzungen). Aber man ist selbst in der Gefahr, dass falsche Entscheidungen gemacht werden, die bezahlt man dann umso teurer. Wie wenn man einen aussichtsreichen Konter gerade beim Umschalten mit einem frühen Fehlpaß versaut und dadurch selbst in die Gefahr kommt, flott ausgekontert zu werden kann es dann rapide Runtergehen.
Aus rein wirtschaftlicher Sicht macht der BVB momentan sehr vieles richtig, weil es anders kaum was zu gewinnen gibt. Wie alle Vereine hofft man im Grunde nur auf eine "goldene Generation" die sich zufällig findet und der passende Trainer zum richtigen Zeitpunkt, um dann doch mal zuzuschlagen. Quasi ein Lottogewinn. Und ähnlich wahrscheinlich.
Nur um mal kurz das Thema :in der defensive wird nix gemacht aufzugreifen....
Morey,Merino, akanji. Zagadou auch Guerreiro (bei Verpflichtung 23) sagen dir aber schon was? Richtige Qualität zu finden ist defensiv halt nicht so einfach. Oder findest du hernandez, upamecano, pavard und süle für um die 150Mio Ablöse so überragend?
Ein "Zwischenstations-Verein"
koom, Freitag, 17.12.2021, 14:35 (vor 1765 Tagen) @ bambam191279
Morey,Merino, akanji. Zagadou auch Guerreiro (bei Verpflichtung 23) sagen dir aber schon was?
Wie lange sind die genannten schon da? Und wie weit sind die mittlerweile? Wie viel wird im Vergleich so in der Offensive durchprobiert und investiert?
Richtige Qualität zu finden ist defensiv halt nicht so einfach. Oder findest du hernandez, upamecano, pavard und süle für um die 150Mio Ablöse so überragend?
Der Preis von Hernandez war und ist krass überteuert. Aber Qualität hat der Mann, wenn auch wie Upamecano mit mit dem ein oder anderen Klops drin. In dem Alter hatte das aber auch bspw. Boateng und über dessen Peak-Qualität und Langlebigkeit muss man hoffentlich nicht reden. Generell sind das alles schon für ihr Alter ziemlich gestandene Spieler und auch relevant in ihren jeweiligen Nationalmannschaften.
Ich stimme dir zu, dass es nicht einfach ist, defensive Qualität zu finden. Aber der BVB hat da aus meiner Sicht keinerlei Konzept und Idee. Hummels und Meunier hat man bekommen, weil sie günstig waren und einen bekannten Namen haben (und auch _eigentlich_ nicht schlecht sind), Schulz war heißer Scheiss. Aber das passt alles hinten und vorne nicht zusammen. Guerreiro ist toll, aber auch eigentlich eher fürs Mittelfeld oder gar Angriff geholt.
Ein "Zwischenstations-Verein"
bambam191279, Dortmund, Freitag, 17.12.2021, 15:15 (vor 1765 Tagen) @ koom
Morey,Merino, akanji. Zagadou auch Guerreiro (bei Verpflichtung 23) sagen dir aber schon was?
Wie lange sind die genannten schon da? Und wie weit sind die mittlerweile? Wie viel wird im Vergleich so in der Offensive durchprobiert und investiert?
Richtige Qualität zu finden ist defensiv halt nicht so einfach. Oder findest du hernandez, upamecano, pavard und süle für um die 150Mio Ablöse so überragend?
Der Preis von Hernandez war und ist krass überteuert. Aber Qualität hat der Mann, wenn auch wie Upamecano mit mit dem ein oder anderen Klops drin. In dem Alter hatte das aber auch bspw. Boateng und über dessen Peak-Qualität und Langlebigkeit muss man hoffentlich nicht reden. Generell sind das alles schon für ihr Alter ziemlich gestandene Spieler und auch relevant in ihren jeweiligen Nationalmannschaften.Ich stimme dir zu, dass es nicht einfach ist, defensive Qualität zu finden. Aber der BVB hat da aus meiner Sicht keinerlei Konzept und Idee. Hummels und Meunier hat man bekommen, weil sie günstig waren und einen bekannten Namen haben (und auch _eigentlich_ nicht schlecht sind), Schulz war heißer Scheiss. Aber das passt alles hinten und vorne nicht zusammen. Guerreiro ist toll, aber auch eigentlich eher fürs Mittelfeld oder gar Angriff geholt.
Nun ja, irgendwer schrieb es hier mal...
Jungen Spielern in der offensive kann man eher Spielzeiten und Fehler zugestehen als in der defensive.
Wenn da einer Nen Fehler macht klingelt es zumeist...
Und weil du Guerreiro vorne siehst, der ist als LV Europameister geworden und hier im forum werden Spieler wie angelino, Baku (rv) oder davies aufgrund ihrer offensiven Qualität gefeiert und schulz (selbst bei normaler Leistung ohne Fehler in der defensive) ans Kreuz genagelt weil er offensiv halt kein Guerreiro ist....
Ich hab jetzt mal sämtliche Transfers seit hummels Abgang(2016) genommen .
Bartra
Merino
Zagadou
Toljan
Toprak
Akanji
Diallo
Hakimi
Schulz
Hummels Rückkehr
Morey
Meunier
Balerdi
Coulibaly
Kamara
Dazu waren piszu und schmelle im Kader und bis zur letzten Saison immerhin ne Alternative....
Guerreiro war auch da.
Jetzt sag mir, man hat hat nix versucht bezüglich der defensive.
Wie gesagt, man muß mit dem Status quo nicht zufrieden sein, aber es ist ja nicht so als wäre man total blind.
Akanji hat mit Anfang 20 knappe 20 mios gekostet und ist für mich nicht schlechter als ein süle, pavard oder upamecano.....
Lange Rede, kurzer Sinn..... Bei Spielern wie Balerdi, Morey, Merino, coulibaly oder zagadou muß man auch Glück haben.
Wäre zagadou nicht so anfällig, wäre er in meinen Augen Nen absoluter leistungsträger....
Lg
Ein "Zwischenstations-Verein"
macedonia09, Do, Freitag, 17.12.2021, 09:12 (vor 1765 Tagen) @ CedricVanDerGun
Jetzt mal ganz im Ernst. Welche Clubs in Europa sind denn keine "Zwischenstationsvereine" je nach Level?
- Bayern, ist keiner
- Leipzig, Hälfte ist jetzt in England und Bayern verstreut
- Real, eher Endstation
- Barca (mal schauen wie es da weitergeht), war es auch nie
- Atletico, wird auch immer gerupft
- Juve, kommt drauf an, auch die haben schon Spieler in andere Ligen verloren wie mal Zidane
- Milan, Zeit ist vorbei
Inter, siehe Lukaku und Hakimi
- PSG, neureiche staatliche Marketingmaschine, die 99% kaufen können was sie wollen, aber vorrausichtlich auch einen Mbappe an Real verlieren
- ManCity, siehe PSG, nur wohl wirklich ohne Verluste von Stars dank Pep und Liga
- Pool, musste auch schon Coutinho abgeben, Zeiten scheinen aber vorbei, wird spannend was mit Salah passiert
- Chelsea, reiht sich da auch ein
- ManUnited, hat auch mal CR7 zu Beginn seiner Prime verloren
- Arsenal, wurde regelmäßig von Chelsea und City leergekauft, kaum konnte da mal einer höher als Platz 4 laufen
- Spurs, haben wohl einen der besten Verhandlungsstrategen auf der Verkaufsseite, aber auch die haben schon Spieler verloren.So und iwo da drunter oder vlt auch mittendrin müssen wir uns dann einreihen
+1
Ein "Zwischenstations-Verein"
Hatebreed, Donnerstag, 16.12.2021, 19:27 (vor 1766 Tagen) @ CedricVanDerGun
Uns sehe ich oftmals noch hinter vielen Vereinen (Nobel-Ausbildungsverein für Europas Top10).
Endstation (abgesehen von Mega-Transfers): Real, PSG, ManCity, ManUnited, Chelsea. Bei Liverpool und Barca bin ich mir nicht so sicher.
Ein "Zwischenstations-Verein"
Gargamel09, Donnerstag, 16.12.2021, 19:33 (vor 1766 Tagen) @ Hatebreed
Uns sehe ich oftmals noch hinter vielen Vereinen (Nobel-Ausbildungsverein für Europas Top10).
Endstation (abgesehen von Mega-Transfers): Real, PSG, ManCity, ManUnited, Chelsea. Bei Liverpool und Barca bin ich mir nicht so sicher.
Verkaufen muss Liverpool sich keinen Spieler mehr, interessant wird es, wenn Kloppo bald aufhört, dann dürften einige Stars auch mal was anderes wollen, oder auch schon vorher.
Liverpool wird uns immer Spieler abluchsen können, aber als Endstation sehe ich die auch nicht.
Ein Club
chanoumi, Rhein-Ruhr, Donnerstag, 16.12.2021, 17:51 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
der mit dem zweiten Rang zufrieden ist. Wie sagte Scolari: der zweite ist der erste letzte. Gar nicht mal so dumm.
Ein Club
Hatebreed, Donnerstag, 16.12.2021, 19:00 (vor 1766 Tagen) @ chanoumi
der mit dem zweiten Rang zufrieden ist.
Was heißt schon "zufrieden". Was fehlt zum Ersten ist halt das Geld, vor allem das für das Gehaltsbudget und die Nettoinvestitionen bei Transfers. National und International übrigens auch. So Überraschungen wie Anfang der 10er Jahre (Halbfinale, Finale CL), das wird es wohl auch so schnell nicht wieder geben für uns.
Ich kann besser damit leben, das man halbwegs vernünftig wirtschaftet und nicht "alles auf schwarz" setzt, um auf Teufel komm raus Meister zu werden.
Wer/was sind wir eigentlich?
istar, Donnerstag, 16.12.2021, 15:55 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
Von 18 Bundesligisten wäre es für 16 ein absoluter Traum, mal den Pokal zu gewinnen oder wenigstens ins Finale zu kommen.
Wenn du schreibst, für uns wäre nicht mehr drin, zeigt das vielleicht das Problem.
Jedenfalls, wenn es eins gibt.
Wer/was sind wir eigentlich?
bobschulz, MS, Donnerstag, 16.12.2021, 16:28 (vor 1766 Tagen) @ istar
Von 18 Bundesligisten wäre es für 16 ein absoluter Traum, mal den Pokal zu gewinnen oder wenigstens ins Finale zu kommen.
Wenn du schreibst, für uns wäre nicht mehr drin, zeigt das vielleicht das Problem.
Jedenfalls, wenn es eins gibt.
15 andere Bundesligisten (beim Konstrukt aus Pfusch am See, das es ja gar nicht gibt, weiß ichs nicht) hätten auch gerne unseren Etat!
Aber mein Problem ist eher nicht die Erfolge, sondern der Weg dorthin: man sieht vielen Spielern oft nicht den Willen oder die nötige Konzentration an, etwa bei den eigentlich leichten Pässen über 5 Meter. Mal hoppeln die, mal werden die nicht vernünftig angenommen oder totgestoppt. Diese Kleinigkeiten haben etwas mit Einstellung zu tun, daher sind sie auch in den Spielen gegen die vermeintlich oder tatsächlich Kleinen vermehrt sichtbar, in denen es eben auf Exaktheit in der Ausführung ankommt. Wir trauen den Spielern mehr zu als sie auf den Platz bringen, eigentlich sollten sie die Unzufriedenheit als Kompliment sehen. :-)
Ja wir sind irgendwo im Nirgendwo, CL eigentlich immer drin, Meistertitel nur wenn Bayern unabhängig wird. Und dieses "schon gut, aber einfach nicht top!" spiegelt sich halt in vielen kleinen Details: FCB führt und geht auf Ausbau der Führung und es gelingt, wir schalten oftmals einen Gang zurück und sind dann weder offensiv noch defensiv richtig im Spiel. Diese Plätscherphasen ohne Souveränität nerven und sind zu vorhersehbar für Außenstehende. Fürs Team offenbar nicht, sonst würde man sie vermeiden können.
Wer/was sind wir eigentlich?
istar, Donnerstag, 16.12.2021, 20:16 (vor 1766 Tagen) @ bobschulz
Von 18 Bundesligisten wäre es für 16 ein absoluter Traum, mal den Pokal zu gewinnen oder wenigstens ins Finale zu kommen.
Wenn du schreibst, für uns wäre nicht mehr drin, zeigt das vielleicht das Problem.
Jedenfalls, wenn es eins gibt.
15 andere Bundesligisten (beim Konstrukt aus Pfusch am See, das es ja gar nicht gibt, weiß ichs nicht) hätten auch gerne unseren Etat!
Ja und? Mal abgesehen davon, dass der Etat im Pokal eher zweitrangig ist, weil Regionalligisten auch einen Bundesligisten rausschmeißen können, sollte man sich als Fan vielleicht selbst hinterfragen, wenn man diesen Wettbewerb bzw. Titel nicht entsprechend würdigen kann.
Und Wolfsburg, Hertha, Gladbach, Leipzig oder Leverkusen z. B. wären bestimmt nicht zu arm für Berlin. Wobei Wolfsburg ja schon mal da war
Aber mein Problem ist eher nicht die Erfolge, sondern der Weg dorthin: man sieht vielen Spielern oft nicht den Willen oder die nötige Konzentration an, etwa bei den eigentlich leichten Pässen über 5 Meter. Mal hoppeln die, mal werden die nicht vernünftig angenommen oder totgestoppt. Diese Kleinigkeiten haben etwas mit Einstellung zu tun, daher sind sie auch in den Spielen gegen die vermeintlich oder tatsächlich Kleinen vermehrt sichtbar, in denen es eben auf Exaktheit in der Ausführung ankommt. Wir trauen den Spielern mehr zu als sie auf den Platz bringen, eigentlich sollten sie die Unzufriedenheit als Kompliment sehen. :-)
Ja klar, die Mentalitätsscheisse wieder. Wenn man nur das Spiel von gestern nimmt, okay, aber sonst hab ich diese Saison noch nicht gesehen, dass wir die "Kleinen" nicht mit der richtigen Einstellung angehen.
Und auch da kann man ja mal nach den prekären Wolfsburger, Berlinern oder Gladbachern schauen, was die wohl zu dem Thema sagen.
Ja wir sind irgendwo im Nirgendwo, CL eigentlich immer drin, Meistertitel nur wenn Bayern unabhängig wird. Und dieses "schon gut, aber einfach nicht top!" spiegelt sich halt in vielen kleinen Details: FCB führt und geht auf Ausbau der Führung und es gelingt, wir schalten oftmals einen Gang zurück und sind dann weder offensiv noch defensiv richtig im Spiel. Diese Plätscherphasen ohne Souveränität nerven und sind zu vorhersehbar für Außenstehende. Fürs Team offenbar nicht, sonst würde man sie vermeiden können.
Die Super-Bayern wieder. Haben aber auch schon reichlich Grottenkicks hingelegt. Wenn sie die Spiele gewinnen, heißt es, tolle Mentalität, gewinnen wir solche Spiele wie gestern, heißt es, scheiß Mentalität, weil man ein Feuerwerk erwartet.
Wer/was sind wir eigentlich?
bobschulz, MS, Donnerstag, 16.12.2021, 20:57 (vor 1766 Tagen) @ istar
Von 18 Bundesligisten wäre es für 16 ein absoluter Traum, mal den Pokal zu gewinnen oder wenigstens ins Finale zu kommen.
Wenn du schreibst, für uns wäre nicht mehr drin, zeigt das vielleicht das Problem.
Jedenfalls, wenn es eins gibt.
15 andere Bundesligisten (beim Konstrukt aus Pfusch am See, das es ja gar nicht gibt, weiß ichs nicht) hätten auch gerne unseren Etat!
Ja und? Mal abgesehen davon, dass der Etat im Pokal eher zweitrangig ist, weil Regionalligisten auch einen Bundesligisten rausschmeißen können, sollte man sich als Fan vielleicht selbst hinterfragen, wenn man diesen Wettbewerb bzw. Titel nicht entsprechend würdigen kann.
Und Wolfsburg, Hertha, Gladbach, Leipzig oder Leverkusen z. B. wären bestimmt nicht zu arm für Berlin. Wobei Wolfsburg ja schon mal da war
Aber mein Problem ist eher nicht die Erfolge, sondern der Weg dorthin: man sieht vielen Spielern oft nicht den Willen oder die nötige Konzentration an, etwa bei den eigentlich leichten Pässen über 5 Meter. Mal hoppeln die, mal werden die nicht vernünftig angenommen oder totgestoppt. Diese Kleinigkeiten haben etwas mit Einstellung zu tun, daher sind sie auch in den Spielen gegen die vermeintlich oder tatsächlich Kleinen vermehrt sichtbar, in denen es eben auf Exaktheit in der Ausführung ankommt. Wir trauen den Spielern mehr zu als sie auf den Platz bringen, eigentlich sollten sie die Unzufriedenheit als Kompliment sehen. :-)
Ja klar, die Mentalitätsscheisse wieder. Wenn man nur das Spiel von gestern nimmt, okay, aber sonst hab ich diese Saison noch nicht gesehen, dass wir die "Kleinen" nicht mit der richtigen Einstellung angehen.
Und auch da kann man ja mal nach den prekären Wolfsburger, Berlinern oder Gladbachern schauen, was die wohl zu dem Thema sagen.
Ja wir sind irgendwo im Nirgendwo, CL eigentlich immer drin, Meistertitel nur wenn Bayern unabhängig wird. Und dieses "schon gut, aber einfach nicht top!" spiegelt sich halt in vielen kleinen Details: FCB führt und geht auf Ausbau der Führung und es gelingt, wir schalten oftmals einen Gang zurück und sind dann weder offensiv noch defensiv richtig im Spiel. Diese Plätscherphasen ohne Souveränität nerven und sind zu vorhersehbar für Außenstehende. Fürs Team offenbar nicht, sonst würde man sie vermeiden können.
Die Super-Bayern wieder. Haben aber auch schon reichlich Grottenkicks hingelegt. Wenn sie die Spiele gewinnen, heißt es, tolle Mentalität, gewinnen wir solche Spiele wie gestern, heißt es, scheiß Mentalität, weil man ein Feuerwerk erwartet.
Ich war nicht da und kann also nur zur Zusammenfassung Sportschau was sagen. Sah nicht so überzeugend aus. Im Prinzip geht es ja aber auch durch die Berichterstattung im TV in Richtung Unzufriedenheit und weil man im Stadion auch die besseren nicht zu Ende gespielten Aktionen sieht ist es sicher subjektiv so, dass man von denen mehr zu Ende gespielte Aktionen sieht, in Zusammenfassungen.
Meine Kritik war eher dahingehend, dass unser Team nicht bei Führung einfach weiter spielt wie vorher sondern mAn. sich unklar ist ob sie defensiver weiter machen oder wie bis zur Führung. Unentschiedenheit könnte man es nennen.
Die Bayern sind genau so wenig super wie wir schlecht sind, sie brauchten Puper-Felix um zu gewinnen, sonst wären wir auf 3 Punkte dran. Sie haben nur weniger krasses Gefälle in der Mannschaft als wir, zumindest wenn ein Reyna und Guerreiro bei uns ausfallen.
Wer/was sind wir eigentlich?
Voegi, Porta Westfalica, Donnerstag, 16.12.2021, 17:18 (vor 1766 Tagen) @ bobschulz
Von 18 Bundesligisten wäre es für 16 ein absoluter Traum, mal den Pokal zu gewinnen oder wenigstens ins Finale zu kommen.
Wenn du schreibst, für uns wäre nicht mehr drin, zeigt das vielleicht das Problem.
Jedenfalls, wenn es eins gibt.
15 andere Bundesligisten (beim Konstrukt aus Pfusch am See, das es ja gar nicht gibt, weiß ichs nicht) hätten auch gerne unseren Etat!
> Aber mein Problem ist eher nicht die Erfolge, sondern der Weg dorthin: man sieht vielen Spielern oft nicht den Willen oder die nötige Konzentration an, etwa bei den eigentlich leichten Pässen über 5 Meter. Mal hoppeln die, mal werden die nicht vernünftig angenommen oder totgestoppt. Diese Kleinigkeiten haben etwas mit Einstellung zu tun, daher sind sie auch in den Spielen gegen die vermeintlich oder tatsächlich Kleinen vermehrt sichtbar, in denen es eben auf Exaktheit in der Ausführung ankommt. Wir trauen den Spielern mehr zu als sie auf den Platz bringen, eigentlich sollten sie die Unzufriedenheit als Kompliment sehen. :-)
Ja wir sind irgendwo im Nirgendwo, CL eigentlich immer drin, Meistertitel nur wenn Bayern unabhängig wird. Und dieses "schon gut, aber einfach nicht top!" spiegelt sich halt in vielen kleinen Details: FCB führt und geht auf Ausbau der Führung und es gelingt, wir schalten oftmals einen Gang zurück und sind dann weder offensiv noch defensiv richtig im Spiel. Diese Plätscherphasen ohne Souveränität nerven und sind zu vorhersehbar für Außenstehende. Fürs Team offenbar nicht, sonst würde man sie vermeiden können.
Das ist auch das, was mich am meisten stört.... Seien wir mal ehrlich: Ein Profi küsst das Emplem, welches aktuell auf dem Trikot, was er trägt, prangt.... Alles andere is Bonus oder Wunschdenken.
Aber was man bei 2,5-10 Mio Jahreseinkommen doch wohl erwarten kann, dass sich die 25 Mann im Kader den Arsch aufreißen und unbändigen Einsatzwillen zeigen...
In den Jahren unter Klopp haben wir den Bauern gezeigt, was es ausmacht, wenn man 100 statt 90% auf dem Platz bringt. Die Bauern hatten das bis dahin nicht immer in den Duellen gegen Mannsc´haften, die Ihnen in manchen Jahren gefährlich werden konnten.
Danach haben die aber abgeliefert.... Selbst bei Spielständen von 4:0 -5:0 haben Müller und Co noch eingepeitscht, dass jedem Ballverlust hinterher gegangen wird....
Das ist uns leider in den letzten Jahren abgegangen. Liegt natürlich größtenteils am System des Trainers. Unter Terzic flammte das in der Rückrunde kurz wieder auf... Aber gerade die Systemtrainer Tuchel und Favre haben viel gekillt....
Wer/was sind wir eigentlich?
Kayldall, Luxemburg, Donnerstag, 16.12.2021, 15:31 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
Wenn wir mal zu den Anfängen des BVB zurückblicken, da war der BVB nur einer von vielen "Dorfvereinen" in der Region und der Vorzeigeclub war der FC Schalke 04. Mittlerweile hat sich der BVB nicht nur in der Region als klare Nummer 1 etabliert sondern in ganz Deutschland als Nummer 2 hinter Bayern. Auch international findet der BVB viel Beachtung, man sehe nur die Fans aus allen möglichen Ländern, die den Ballspielverein mittlerweile unterstützen. Manchmal kommt halt aus den großen Ambitionen des Vereins dann am Ende die Enttäuschung der Fans raus, wenn man daran scheitert, sich noch weiter zu verbessern. Kann ich verstehen, geht mir manchmal auch so, aber wir sollten alle nicht vergessen, was der BVB für ein wundervoller Verein ist und was man in der Vergangenheit bereits alles erreicht hat. Natürlich sollte und wird man immer versuchen so weit wie möglich zu kommen und so gut wie möglich zu spielen, aber es ist auch normal, dass man dann jetzt an dem Punkt ist, wo man öfters an seine Grenzen stößt. Trotzdem ist und bleibt der BVB für uns der beste Verein.
Ballspielverein Borussia
holgernova, Donnerstag, 16.12.2021, 14:54 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
Warum definieren wir uns eigentlich über die Meisterschale und dem Kräftevergleich mit den Bazis?
Die Bundesliga ist jedes Jahr entschieden, bedingt durch den wirtschaftlichen Vorsprung der Bazis und wenn es mal knapp werden könnte, deren "Schiriglück". Die Liga dient nur dazu, in die CL zu kommen und dort an die Kohle zu kommen. Eine Chance in der CL auf das Halbfinale sehe ich nicht. Bleibt als einzig interessanter Wettbewerb der Pokal, wo wir Chancen auf einen Triumph haben.
Der BVB ist in den letzten Jahrzehnten gewaltig gewachsen und stiftet immer noch Identität. Der BVB ist für viele Dortmunder die aus der Stadt weggezogen sind, eine leuchtende Erinnerung an die Heimat, da Dortmund an sich ja eher eine nicht gerade glänzende Großstadt ist, kein hipper Place to be. Dortmund ist eine Stadt zum Arbeiten. Wenn es um Dortmund in Deutschland geht, geht es in der Regel um Fußball, um Borussia. Der BVB ist das Herz dieser Stadt, nicht immer schön, häufig ohne Erfolg, manchesmal mit schlimmen Problemen, einfach liebenswert.
Wir sind Borussia Dortmund
Freyr, Donnerstag, 16.12.2021, 14:33 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
:)
Wer/was sind wir eigentlich?
FliZZa, Sersheim, Donnerstag, 16.12.2021, 14:12 (vor 1766 Tagen) @ holgernova
… erster Bayern-Herausforderer oder 2. Leuchtturm im deutschen Fußball?
In guten Jahren, ja.
… Durchgangsstation für Toptalente?
Absolut
… abhängig von Haaland?
Dachten wir auch von Barrios, Lewandowski, Auba...
… der Club, der ohne Klopp nicht mehr funktioniert?
Nö.
… Didis Lieblingszielscheibe?
Mir egal.
… nur mit Ultras wirklich stimmgewaltig?
Wie überall halt.
… Auffangbecken für überschätzte Profis?
Gelegentlich.
… eine attraktive Marke?
Schon
… eine Mannschaft, die vom (Spiel-) Glück nicht wirklich verfolgt wird.
Mal so, mal so.
Nur eine paar Aussagen und Eindrücke zu unserem Verein, die aber gut zeigen, dass der BVB nicht wirklich vor Selbstbewusstsein /-vertrauen strotzt.Eigentlich kein Wunder, dass wir über Jahre gesehen nicht mehr vorankommen, oder?
Nö. Liegt an der Ungleichverteilung der Kohle.
Wobei: Vielleicht ist einfach nicht mehr drin, als ab und zu mal den Pokal zu holen, regelmäßig in der CL dabei zu sein und immer wieder (künftige) Weltklasse-Spieler zu beschäftigen?
Richtig.
Dabei sehe/lebe ich einen Club mit einem einzigartigen Stadion, einer bewegten, tollen Geschichte, mit Highlights und Titeln seit Jahrzehnten, tollen Fußballern und so viel Potential!Ein schlafender Riese, der immer mal wieder geweckt wird - zuletzt von „unserem Kloppo“.
Vielleicht haben wir nicht das (internationale) Standing und die finanzielle Kraft von anderen Clubs, aber wir sind der BVB - unvergleichlich und einzigartig! Wir hätten tatsächlich viel mehr verdient und sollten uns nicht immer so klein machen.
Das sagen die Blauen auch von sich. Oder die Hamburger.
Es sollte für jeden Spieler eine Ehre sein, in die Fußstapfen anderer Größen zu treten und vor allem eine Herausforderung, selbst Fußstapfen zu hinterlassen, neue Ären zu prägen und selbst BVB-/Fußballgeschichte werden.
1950 ist halt leider vorbei.
Mehr Haltung, mehr Selbstbewusstsein oder Stolz sollten endlich mal wieder vermittelt werden.Denn dieser Club, all seine bisherigen Helden und wir Fans haben es verdient. Wobei wir, die Fanbasis, auch oft zu schnell den Glauben verlieren.
Sonntag ist unser Geburtstag und ich hoffe, dass sich gerade unsere Führung mal mit der eigenen, möglichen Power beschäftigt und nicht mit den ganzen externen Themen, die von Medien, Experten, Spielerberatern usw. an uns herangetragen werden …
Ich habe fertig … schönes Wochenende, drei Punkte in Berlin und ansonsten alles Gute …
Dito