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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 12.08.2021 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 12.08.2021, 07:00 (vor 1620 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Finacial Fairplay vor dem Aus

, Donnerstag, 12.08.2021, 22:05 (vor 1620 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Eine Reform, die es nicht besser macht, denn wer kann sich eine "Luxus Steuer" leisten? Genau diejenigen Team die sich den Luxus eines teuren Kaders erlauben

Alles nichts Halbes und nichts Ganzes

Wie die "Times" aus England berichtet, sollen die Pläne den Klubs im September vorgestellt werden.

Der Vorschlag sieht grundsätzlich zwei Punkte vor:

Gehaltsobergrenze: Die Klubs sollen nur noch einen bestimmten Teil ihrer Einkünfte für Spielergehälter einsetzen können. Eine Zahl, über die gesprochen wird, ist 70 Prozent. Das ist beispielsweise die Regelung, die derzeit in der spanischen Liga gilt. In Frankreich ist eine ähnliche Regelung zur aktuellen Saison geplant gewesen, aber wegen der Corona-Krise bis 2023 verschoben worden.

"Luxussteuer": Die Gehaltsobergrenze kann gebrochen werden, wenn ein Klub dafür eine sogenannte "Luxussteuer" an die UEFA entrichtet. Dieses Geld soll dann an Klubs umverteilt werden, die sich an die Regeln halten. Gleichwohl soll es der "Times" zufolge weiter zu Sanktionen bis hin zum Ausschluss aus dem Wettbewerb kommen, wenn Klubs dauerhaft mehr Geld ausgeben, als die Regeln vorsehen.

https://www.sportschau.de/fussball/championsleague/fussball-uefa-financial-fairplay-neue-regeln-100.html

Finacial Fairplay vor dem Aus

donotrobme, Münsterland, Freitag, 13.08.2021, 07:57 (vor 1619 Tagen) @ DanVanKes

wenn es einem nur um den sportlichen erfolg, konnte man das ffp bereits jetzt aushebeln.

Einfachste Variante: Der Investor kauft irgendwelche Rechte für Unsummen vom Verein (Stadionname, Bande). FFP diente in erster Linie dazu, dass der Transfermarkt nicht durch Insolvenzen zusammenbricht. Bestes Beispiel: Anzhi Makhachkala. Die haben doch vor ca. 10 Jahren unsummen für alternde Stars ausgegeben und waren wenige Jahre später pleite.
Anderes Beispiel: barca - hätte der fc barcelona insolvenz angemeldet, hätten einige Vereine ihre Transfererlöse nie gesehen.

wichtig ist eben, dass die investoren, die kohle nicht aus dem verein ziehen, so wie die glazers bei manutd oder die vereine sich überschulden, so wie der bvb damals unter niebaum/meier.

Das Ungleichgewicht in der Finanzkraft lässt sich nicht mehr aufhalten. Aber das war schon immer vorhanden, die Kräfte werden halt nur stärker

Was ich interessant ... nur noch 70% für Spielergehälter? was für andere große Ausgaben hat ein Profiverein denn? die 70% wirken auf mich ein wenig niedrig gesetzt

Financial Fairplay vor dem Aus

Franke, Sonntag, 22.08.2021, 17:42 (vor 1610 Tagen) @ donotrobme

Was ich interessant ... nur noch 70% für Spielergehälter? was für andere große Ausgaben hat ein Profiverein denn? die 70% wirken auf mich ein wenig niedrig gesetzt


Andere Gehälter. Stadion, Geschäftsstelle, Trainingsgelände pflegen, erhalten, modernisieren. Irgendwann ein neues Stadion bauen. Fahrzeuge, Spielerbekleidung, Büromöbel, EDV, Trainingsausrüstung. Wer hat ein paar Zahlen eines Vereins?

Finacial Fairplay vor dem Aus

Sascha, Dortmund, Freitag, 13.08.2021, 08:08 (vor 1619 Tagen) @ donotrobme

wenn es einem nur um den sportlichen erfolg, konnte man das ffp bereits jetzt aushebeln.

Einfachste Variante: Der Investor kauft irgendwelche Rechte für Unsummen vom Verein (Stadionname, Bande). FFP diente in erster Linie dazu, dass der Transfermarkt nicht durch Insolvenzen zusammenbricht. Bestes Beispiel: Anzhi Makhachkala. Die haben doch vor ca. 10 Jahren unsummen für alternde Stars ausgegeben und waren wenige Jahre später pleite.

Somit konnte man FFP aushebeln, weil es nicht wirklich angewendet wurde, nicht weil es ein wirklicher Weg an FFP vorbei war. Genau diesen Punkt, dass ein Investor z.B. 10 Millionen pro Werbebande ausgeben kann, um so Geld in den Verein zu pumpen, sollte Financial Fairplay nämlich ausschließen. Die Zahlungen hätten einen realistischen Rahmen nicht sprengen dürfen.

Finacial Fairplay vor dem Aus

Sascha, Dortmund, Freitag, 13.08.2021, 00:17 (vor 1620 Tagen) @ DanVanKes

Es ist eigentlich nichts. Es erlaubt Katar und Co. jetzt offiziell unbegrenzt Kohle in die Klubs zu pumpen.

Interessant wird es für die Vereine der zweiten Reihe, die nicht die Möglichkeit haben, die Einnahmenschiene ins Unendliche zu drehen.

Finacial Fairplay vor dem Aus

, Freitag, 13.08.2021, 09:17 (vor 1619 Tagen) @ Sascha

Es ist eigentlich nichts. Es erlaubt Katar und Co. jetzt offiziell unbegrenzt Kohle in die Klubs zu pumpen.

…und durch die Luxussteuer verdient die UEFA am Reichtum der Investoren kräftig mit. Weil das alleine noch nicht „fair“ wäre, wird ein Teil davon an die Kleinen weitergegeben, so dass diese zumindest absolut mehr in der Tasche haben. Genial!

Ist das dann FFP2? (kt)

EdroehFDA, Dortmund, Donnerstag, 12.08.2021, 22:49 (vor 1620 Tagen) @ DanVanKes

.

HIV

Franke, Freitag, 13.08.2021, 21:55 (vor 1619 Tagen) @ EdroehFDA

Deutsches Sozialrecht oder weltweit aktives Virus?

Ist das dann FFP2? (kt)

Geomasch, Ort, Freitag, 13.08.2021, 00:39 (vor 1620 Tagen) @ EdroehFDA

Sehr guter Lacher! Danke dafür

Finacial Fairplay hat es nie gegeben.

, Donnerstag, 12.08.2021, 22:46 (vor 1620 Tagen) @ DanVanKes

Bestraft wurden in der Vergangenheit Vereine wie Inter Baki PIK (Aserbaidschan), SC Braga (Portugal), ASA Targu-Mures, FC Astra Giurgiu, FC Botosani (alle Rumänien) und der FC Dnipro Dnipropetrovsk (Ukraine). Real, PSG oder Manchester City wurden nicht bestraft und werden auch in Zukunft nicht bestraft.

Finacial Fairplay hat es nie gegeben.

micha87, bei Berlin, Donnerstag, 12.08.2021, 22:51 (vor 1620 Tagen) @ haweka

So ist es, bei "zahnloser Tiger" müsste eigentlich direkt unter den Suchtreffern "FFP" auftauchen. Wie die Regeln umgangen wurden in der Vergangenheit und was da teilweise an Schiebereien läuft ist völlig absurd. Da es sich nicht um eine Liga handelt sind Eingriffe in den Wettbewerb nur schwer umzusetzen. Die Idee einer Super Liga wurde bis auf weiteres begraben, was bleibt sind langweilige Ligen wie in Deutschland und z.T. Frankreich, Italien wobei es dort zumindest gelegentlich einen anderen Meister gibt. Für die nächsten Jahre wird jener sicherlich wieder PSG heißen und in Italien verliert Inter wiederum enorm viel an Qualität. Schon vor der Saison steht der Meister "fest", irgendwie auch traurig.

Finacial Fairplay hat es nie gegeben.

Sascha, Dortmund, Freitag, 13.08.2021, 08:18 (vor 1619 Tagen) @ micha87

Viel absurder ist es, Vereinsvertreter der Clubs, die am massivsten FFP gebrochen haben, in die Entscheidungsgremien über Maßnahmen bei Verstößen gegen FFP zu setzen...

Finacial Fairplay hat es nie gegeben.

NintendoDS ⌂ @, Dortmund, Freitag, 13.08.2021, 00:27 (vor 1620 Tagen) @ micha87

So ist es, bei "zahnloser Tiger" müsste eigentlich direkt unter den Suchtreffern "FFP" auftauchen. Wie die Regeln umgangen wurden in der Vergangenheit und was da teilweise an Schiebereien läuft ist völlig absurd. Da es sich nicht um eine Liga handelt sind Eingriffe in den Wettbewerb nur schwer umzusetzen. Die Idee einer Super Liga wurde bis auf weiteres begraben, was bleibt sind langweilige Ligen wie in Deutschland und z.T. Frankreich, Italien wobei es dort zumindest gelegentlich einen anderen Meister gibt. Für die nächsten Jahre wird jener sicherlich wieder PSG heißen und in Italien verliert Inter wiederum enorm viel an Qualität. Schon vor der Saison steht der Meister "fest", irgendwie auch traurig.

Das hat mit „zahnloser Tiger“ alles nichts mehr zu tun. Das ist alles einfach nur noch kompletter Beschiss. Diejenigen, die Geld reinpumpen haben das Sagen. Man möchte es nicht wahrhaben, aber es dreht sich doch wirklich nur noch ums Geld.

La Liga verkauft Rechte an CVC

nemix, Donnerstag, 12.08.2021, 21:56 (vor 1620 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

deutschlandfunk.de/laliga-teile-der-ersten-und-zweiten-fussball-liga-in.2851.de.html?drn:news_id=1290323

Ohne Madrid/Barca (und 2 weitere ungenannte Vereine). Die müssen ja alle mit dem Rücken zur Wand stehen und können wahrscheinlich kein Excel bedienen. Selbst bei moderaten Steigerungen ist ROI für CVC nach ~17 Jahren erreicht (hab nur die TV Rechte Einnahmen genommen und den 4 Vereinen 40% zugerechnet). Audiovisuell wird sich durch Social Media bestimmt noch gut steigern und wenn man sich CVC anschaut dann wird da sehr stark alles rausgepresst was geht um ggf. das ganze weiterzuverkaufen (mahnendes Beispiel ist da z.b. die Formel1, siehe theguardian.com/sport/blog/2018/sep/10/cvc-ownership-f1-warning-premiership-rugby-union )

Das ideale Geschäftsmodell für die Schlümpfe

Tivoli, Aachen, Donnerstag, 12.08.2021, 22:47 (vor 1620 Tagen) @ nemix

In GE hat man bestimmt schon große Augen und Ohren bekommen ;-D

Das ideale Geschäftsmodell für die Schlümpfe

Pete H., Freitag, 13.08.2021, 10:11 (vor 1619 Tagen) @ Tivoli

In GE hat man bestimmt schon große Augen und Ohren bekommen ;-D

Die verkaufen ihre Rechte eher an QVC.

Wie hoch ist der Betrag, den sie im ersten Jahr abgeben?

Franke, Donnerstag, 12.08.2021, 22:30 (vor 1620 Tagen) @ nemix

deutschlandfunk.de/laliga-teile-der-ersten-und-zweiten-fussball-liga-in.2851.de.html?drn:news_id=1290323

Ohne Madrid/Barca (und 2 weitere ungenannte Vereine). Die müssen ja alle mit dem Rücken zur Wand stehen und können wahrscheinlich kein Excel bedienen. Selbst bei moderaten Steigerungen ist ROI für CVC nach ~17 Jahren erreicht (hab nur die TV Rechte Einnahmen genommen und den 4 Vereinen 40% zugerechnet). Audiovisuell wird sich durch Social Media bestimmt noch gut steigern und wenn man sich CVC anschaut dann wird da sehr stark alles rausgepresst was geht um ggf. das ganze weiterzuverkaufen (mahnendes Beispiel ist da z.b. die Formel1, siehe theguardian.com/sport/blog/2018/sep/10/cvc-ownership-f1-warning-premiership-rugby-union )


Vielleicht gehen sie selbst davon aus, dass die Einnahmen massiv zurückgehen werden? Immerhin sind sie und nicht CVC seit Jahrzehnten auf diesem Markt aktiv. ;-)

Lukaku zurück zu Chelasea für angebl. 115 Mios

, Donnerstag, 12.08.2021, 19:35 (vor 1620 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

sacht det Fußballfachmagazin Kicka.

Echt schlimm, wie die Pandemie die Fußballvreine getroffen hat!

Lukaku zurück zu Chelasea für angebl. 115 Mios

Basti Van Basten, Romania, Donnerstag, 12.08.2021, 19:47 (vor 1620 Tagen) @ Mosac

Die Vereine schon, die Milliardäre sind aber reicher geworden. Hast du einen als Klub im Rücken ist alles andere egal.

Fünfkampf-Weltverband plant Maßnahmen für mehr Tierwohl

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Donnerstag, 12.08.2021, 13:07 (vor 1620 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: Sport.de

Gruß

CHS

Fünfkampf-Weltverband plant Maßnahmen für mehr Tierwohl

, Donnerstag, 12.08.2021, 19:59 (vor 1620 Tagen) @ CHS

Quelle: Sport.de

Gruß

CHS

Alles bleibt wie es ist und nennt sich Tierwohl. Das gefällt Julia Klöckner.

Fünfkampf-Weltverband plant Maßnahmen für mehr Tierwohl

Annabeeins, Monasterium, Donnerstag, 12.08.2021, 18:45 (vor 1620 Tagen) @ CHS

Ich kann mit den Pferdesportarten bei Olympia nichts anfangen. Insbesondere die Dressur finde ich grotesk. Und Springreiten erscheint mir auch nicht pferdgerecht.
Allerdings mag ich den Galoppsport, der ja nicht olympisch ist. Ich bilde mir ein, dass das der Pferdenatur eher entspricht. Wobei mir natürlich klar ist, dass das Herumkarren der Pferde auch kein Spaß für die Tiere ist. Aber das Rennbahnfeeling (von Wambel über Ascot bis zum Kentucky-Derby) und das Wetten machen schon Spaß. Ein bisschen Hedonismus gönne ich mir und werde dafür regelmäßig von meinem Umfeld verkloppt.

Fünfkampf-Weltverband plant Maßnahmen für mehr Tierwohl

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 13.08.2021, 01:24 (vor 1620 Tagen) @ Annabeeins

Ich kann mit den Pferdesportarten bei Olympia nichts anfangen. Insbesondere die Dressur finde ich grotesk. Und Springreiten erscheint mir auch nicht pferdgerecht.
Allerdings mag ich den Galoppsport, der ja nicht olympisch ist. Ich bilde mir ein, dass das der Pferdenatur eher entspricht. Wobei mir natürlich klar ist, dass das Herumkarren der Pferde auch kein Spaß für die Tiere ist. Aber das Rennbahnfeeling (von Wambel über Ascot bis zum Kentucky-Derby) und das Wetten machen schon Spaß. Ein bisschen Hedonismus gönne ich mir und werde dafür regelmäßig von meinem Umfeld verkloppt.

Sorry, wer einerseits Dressur als „grotesk“ bezeichnet und wem Springreiten als „ nicht pferdegerecht“ erscheint und andererseits der Einbildung unterliegt, der Galopprennsport entspreche „der Pferdenatur eher“, kann sich schlicht nicht mit der Materie auseinandergesetzt haben.

Galopper sind hochgezüchtete und hochnervöse Rennmaschinen, meist Englische Vollblüter. Das Doping dieser Pferde ist Legende. Genauso wie illegale Wettabsprachen und Wettbetrug bei Galopprennen.

Die ‚Karriere‘ dieser Pferde geht kaum über ein Alter von 4 Jahren hinaus. Einige wenige, besonders erfolgreiche Pferde werden zur Zucht benutzt. Als Freizeitpferde eignen sich diese Pferde wenig; die meisten gehen somit nach ihrer ‚Karriere‘ direkt zum Abdecker.

Der Einsatz der Reitgerte ist übrigens im Galopprennsport ausdrücklich erlaubt, wenn auch in Anzahl und Häufigkeit limitiert. Letzteres ist allerdings eher theoretischer Natur, weil Verstöße nur selten geahndet werden.

Eine besonders problematische Variante des Galopprennsports sind die diversen Formen des Hindernisrennens, die in einigen Ausprägungen durchaus für das Pferd heimtückischen Charakter haben. Tödlich oder mit schweren Verletzungen endende Stürze, die zum Einschläfern des Pferdes führen, sind keine Seltenheit.

Das Genießen der Rennbahnatmosphäre sei Dir gegönnt. Nur sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Galopprennsport Geschäft pur ist, das mit ‚Tierwohl‘ oft genug arg kollidiert. Friendly speaking.

Fünfkampf-Weltverband plant Maßnahmen für mehr Tierwohl

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Freitag, 13.08.2021, 10:37 (vor 1619 Tagen) @ Will Kane

Danke ;-) !

Sie lösen sich auf?

Burgsmüller84, Donnerstag, 12.08.2021, 17:06 (vor 1620 Tagen) @ CHS

Nein, natürlich nicht. Sie bilden nur eine Arbeitsgruppe, die überlegen soll, wie man den bösartigen Unfug im TV besser verkaufen kann.

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