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Werder: Lt. Baumann noch 15 - 20 Transfers bis 31.08. (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 20.07.2021, 11:13 (vor 1642 Tagen) @ guy_incognito

Ufff... was hat Baumann eigentlich die letzten 2 Monate so getrieben?

Rashica unter den gegebenen Umständen zu ordentlichen Konditionen verkauft / Norwich City, € 11,0 Mio

Erras (Fehleinkauf letzte Saison; war ablösefrei) zu Holstein Kiel transferiert / Holstein Kiel, € 0.25 Mio

Goller (wurde von Kohfeldt kaum berücksichtigt an Darmstadt 98 verliehen

Macht 11,25 Mio. € an Transfereinnahmen bisher.

Kyu-hyun Park von Ulsan Hyundai (vorher bei Werder II als Leihe) verpflichtet / LAV; € 0,25 Mio

Nicolai Rapp von 1.FC Union Berlin verpflichtet / IV; € 0,20 Mio

Anthony Jung von Bröndby IF verpflichtet / IV; ablösefrei

Lars Lukas Mai vom FC Bayern München geliehen / IV

Kebba Badjie von SV Werder Bremen II verpflichtet / Linke Offensivseite; ablösefrei

Macht € 0,45 Mio an Transferausgaben bisher.

Darüberhinaus erhielt Yannik Engelhard / Defensives Mittelfeld von SV Werder Bremen II einen Profivertrag und wurde an SC Freiburg Ii verliehen.

Und Trainer Markus Anfang wurde verpflichtet.

Gänzlich untätig war Baumann also nicht seit dem feststehenden Anstieg.


Auch wenn sicherlich viele der Transfers eher die 2. Reihe betreffen, muss noch Geld generiert werden.

Definitiv.

Die Auflagen erfordern Transfererlöse von insgesamt € 20 - 25 Mio; Baumann selbst peilt € 30 Mio an, um mehr Handlungsspielraum zu bekommen.

Baumann weist durchaus zurecht darauf hin, dass ein lange feststehender Absteiger wie die Gelsenkirchener auch schon länger in die Transferplanung einsteigen konnte, während Werder erst am letzten Spieltag als Absteiger feststand. Hinzu kommen eine zeitliche Verzögerung am Transfermarkt durch die EM sowie ein allgemein vorsichtigeres Taktieren der Clubs infolge der pandemiebedingten Einbußen. Jeder möchte möglichst teuer verkaufen und möglichst günstig einkaufen.

Das Ganze wird mit recht hoher Wahrscheinlichkeit erst am letzten Tag des Transferfensters abgeschlossen sein. Wobei Baumann ohnehin sehr lange mit Transfers wartet, um sich ergebende günstige Situationen zu nutzen. Was gutgehen, aber auch kräftig schief gehen kann.


Und viel Tafelsilber außer vielleicht Augustinsson und Sargent haben sie nicht mehr. Bittencourt ist erst einmal verletzt und dürfte nach Genesung wenn dann ein Last-Minute-Transfer werden. M. Eggestein wäre vor 2 Jahren sicherlich ein Kandidat für 10-20 Mio € gewesen. Heute kann man froh sein, wenn er irgendwie von der Gehaltsliste verschwindet.

Mit Klaassen hat man einen Spieler bereits zu Beginn der letzten Saison abgegeben müssen, sonst hätte man noch nicht einmal die Hinrunde finanziell überstanden. Er war einer der Spieler, die im Konzept Baumanns (relativ günstig einkaufen, zum Leistungsträger machen, teuer verkaufen) eine große Rolle gespielt haben. Nur ist eine der Pandemiefolgen halt, dass die Aufwärtsspirale bei den Transferpreisen jäh gestoppt wurde und eine z.T. starke Rückentwicklung eingesetzt hat. Man hat man für Klaassen weniger bekommen, als man für ihn bezahlt hatte.

Friedl dürfte noch ein Kandidat sein, für den man einiges erlösen könnte; Veljković ebenso; eventuell Toprak, falls es aus der Türkei Interesse geben sollte. Pavlenka hingegen scheint bleiben zu wollen; Bittencourts Verletzung steht Wechselplänen erst einmal entgegen. M. Eggestein hat seinen Wechselwunsch angezeigt.

Letzterer steht im Prinzip symbolisch für die fatale Fehlentscheidung der gesamten Clubführung. Nach eineinhalb hervorragenden Spielzeiten, in denen er auf dem Platz gut eingebunden seine Fähigkeiten zeigen konnte, hätte man ihn für eine sehr hohe Summe verkaufen können. U.a. war der BVB stark interessiert. Aber in Bremen entschloss man sich, vom bisherigen Weg abzuweichen, der Werder seit einigen Jahren überhaupt noch in der Liga gehalten hatte. Anstatt zu verkaufen und Geld zu generieren, wollte man in vollkommener Überschätzung der eigenen Fähigkeiten einen europäischen Wettbewerb erreichen, bot M. Eggestein eine gehörige Aufbesserung seiner Bezüge und verpflichtete zusätzliche (für Werderverhältnisse) teure Spieler, die obendrein noch verletzungsanfällig waren. Der Abgang von Kruse brachte die gesamte Teamstatik aus dem Lot und konnte in keiner Weise kompensiert werden. Man stürzte ab und der Abstieg wurde erst in der Relegation mit viel Glück vermieden. Eine Saison später war es dann so weit.


Der Kader bietet ansonsten wirklich das, was vermutlich in den nächsten Jahren der Bremer Alltag sein wird: biederer Zweitligadurchschnitt.

Anfang betont immer wieder, man könne nicht von ‚Wiederaufstieg‘ sprechen, zunächst müsse man den ‚Wiederaufbau‘ leisten. Dieser könne aber erst richtig beginnen, wenn der Kader stehe. Der möglicherweise Unwuchten aufweisen wird.

Jetzt muss Anfang Spieler einplanen, die wahrscheinlich in den nächsten Wochen nicht mehr da sein werden und durch Spieler ersetzt werden, die er noch gar nicht kennt.

Schaun mer mal, wie sich der Start gegen die 96er so anlassen wird.


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