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Dazu SPD-Chefin Saskia Esken (Fußball und Sport allgemein)

Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 18:37 (vor 1669 Tagen) @ Nietzsche

Was redet die Frau für einen Unsinn?

Das Gebot politischer Neutralität solle nicht mit der Abwesenheit von Haltung verwechselt werden.

[...]

Das Verbot, Haltung zu zeigen, ist eine politisch feige Entscheidung.«[/i]


Keine Haltung zu zeigen, ist also politisch feige.
Haltung zu zeigen, ist aber politisch neutral.

Das ist einfach Quatsch.

Ich glaub, Du hast da was falsch verstanden.


Vielleicht.
Nochmal nachgedacht. Die Aussage ist:
Wenn ich politisch neutral bin, kann ich trotzdem das Zeigen von Haltungen zulassen.
Ist das so? Von allen Haltungen? Eher nicht, oder? Ich müsste irgendwo Grenzen ziehen, oder?

Wenn ich aber politische Äußerungen nicht zulasse, um nicht den Richter sein zu müssen, bin ich politisch feige. Wäre ich auch politisch feige, wenn ich in Ungarn homophobe Plakate im Stadion untersagte?

Die Frau misst implizit mit zweierlei Maß. Oder liege ich falsch?

Du liegst falsch. Homophobe Parolen und Parolen gegen Homophobie sind in keiner Art und Weise gleichrangig. Man muss das erstere untersagen und das letztere zulassen. Zumindest dann, wenn man Charakter hat.

Um es mal polemisch auf die Spitze zu treiben: Wenn irgend ein Mitglied der UEFA explizit antisemitische Gesetze beschließen würde, wäre es dann zulässig, "aus Gründen der Neutralität" Aktionen gegen Antisemitismus zu untersagen?


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