Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute (Sonstiges)
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 17:48 (vor 1668 Tagen)
bearbeitet von Ballmann, Montag, 21.06.2021, 23:37
https://twitter.com/MFratzscher/status/1406889440379875329?s=19
https://twitter.com/SBachTax/status/1406149617910267905?s=19
Fazit: Sehr FDP-nah, Umverteilung von unten nach oben und den Klimawandel soll der Markt angehen.
Sorgt das, incl. Maskendeals, Spahn, Scheuer und Co., dann doch noch für 40 % im September?
Edit Moderation: Verschoben, danke Jonatan.
Die ZEIT zum Wahlprogramm der Union
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 11:54 (vor 1665 Tagen) @ Thauron
Armin trifft Sophia
Rupo, Ruhrpott, Samstag, 26.06.2021, 01:27 (vor 1664 Tagen) @ Ulrich
Exclusiv bei der Brause Plöree
https://www.spiegel.de/stil/armin-laschet-trifft-sophia-thomalla-ausgekluengeltes-marketingkonzept-a-33072cff-24cc-4332-8ebf-77815807bfce
Fresh and Funky der Armin..
Die ZEIT zum Wahlprogramm der Union
[Ar]3d74s2, Ort, Donnerstag, 24.06.2021, 15:44 (vor 1665 Tagen) @ Ulrich
Finde ich immer schwierig solche Artikel, da es suggeriert, dass es Lösung geben würde.
Das Beste wäre, sich aus dem Nahen Osten rauszuhalte, das Geld zu sparen. Mit Assad und Co hat es funktioniert. Menschen sind in Summe wohl weniger gestorben als aktuell.
Islamische Staaten sind noch nicht bereit für eine Demokratie nach unseren Vorstellungen. Ob unser verlogenes Handeln besser ist, ist ohnehin nicht bewiesen. Wir haben andere Wert & Moral Vorstellung, sind aber nur mutig, wenn es darum geht diese in andere Staaten zu formulieren.
Wenn in Deutschland hunderttausende Muslime auf die Straße gehen und Juden den Tod wünschen, wird es als kulturelle Vielfalt gefeiert.
Leben und Leben lassen heißt das Zauberwort.
Zu behaupten synthetische Kraftstoffe & Wasserstoff spielt keine Rolle einfach nur naiv. Spätestens seit dem Smartphone, was von allen zu Beginn verpönt wurde, hat sich innerhalb von nicht einmal 20 Jahre alles geändert.
Ich garantiere schon mal, dass wir in 8-10 Jahren ganz andere Problem in Deutschland haben als Klima. Sobald die Gesellschaft erst mal sozial und finanzielle am Boden liegt, gespalten ist, bleibt für schön Wetter Themen kein Platz mehr. Auch wenn sie in Summe alles überschatten, Klimaveränderungen sind aktuell noch nicht greifbar.
Wir hatten die Chance, haben sie nicht genutzt. Glauben mit Vorreiter Rollen Staaten wie China & Co mitzureißen. Dabei sind wir das wohl abschreckendste Beispiel. Jede unsere Maßnahmen ist exklusiv, nicht ein Land auf der Welt macht es uns nach.
Am Ende interessiert der pro Kopf verbrauch auch niemanden mehr, es geht einzig und allein um den Gesamtausstoß. Und hier schieben wir uns Zertifikate zu. Und im Rest der Welt braucht keine keine. Herrlich.
Am Ende will die Wahrheit ohnehin niemand höre. Europa ist ein Sammelsurium von maroden Staaten, wir laden alles und jeden aus Solidarität und Mitleid ein. Anstatt Europa zu einem starken Wirtschaftsverband zu formen, sind wir ein soziales Auffangbecken.
Die eigens auferlegten Regeln sind nicht einmal das Papier wert auf dem diese stehen. Anstatt die korrupten Staaten wie die Niederlande, Luxemburg, Irland & Co die Billionen an Steuergeldern abzweigen zu sanktionieren, plaudert Asselborn was von Hilfe für Lybin und Solidarität. Widerlicher.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 07:33 (vor 1666 Tagen) @ Thauron
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 23.06.2021, 10:13 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Konsequent geht anders.
Bei der Kerosinbesteuerung argumentierte die Union noch, dass man nicht will, dass sich wegen 70 Euro Mehrkosten manche Familien den Urlaub nicht mehr leisten können.
Jetzt sind die Kosten fürs Heizen auf einmal kein Problem mehr für die selben Familien.
Die Union ist einfach nur noch ein korrupter und unglaubwürdiger Haufen...
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 11:15 (vor 1666 Tagen) @ Basti Van Basten
Konsequent geht anders.
Bei der Kerosinbesteuerung argumentierte die Union noch, dass man nicht will, dass sich wegen 70 Euro Mehrkosten manche Familien den Urlaub nicht mehr leisten können.
Ähnlich auch beim Aufschlag auf Kraftstoffe. Was man kritisieren kann, ist dass die Grünen immer ein wenig mehr draufschlagen wollen. Aber den Mechanismus selbst und die in den nächsten Jahren greifenden Preissteigerungen hat auch die Union mit beschlossen.
Jetzt sind die Kosten fürs Heizen auf einmal kein Problem mehr für die selben Familien.Die Union ist einfach nur noch ein korrupter und unglaubwürdiger Haufen...
Und trotzdem fällt das ganze hier auf fruchtbaren Boden. Schließlich sind die blöden, asozialen Mieter doch nur darauf aus, die Vermieter zu schädigen. Man wirft halt gerne 100 Euro aus dem Fenster, nur wenn man weiß dass der Vermieter dann ebenfalls 100 Euro aus dem Fenster werfen muss :-/
Klimaschutz bekommt man nicht zum Nulltarif. Dazu müssen alle beitragen. Aber jeder Mieter hat Anspruch auf eine ausreichend geheizte Wohnung. Setzt man das voraus, dann hat der nur sehr eingeschränkt Einfluss darauf, wie hoch die Heizkosten sind. Bei Tests von smarten Heizthermostaten liest man beispielsweise, dass diese je nach Zustand der Gebäudedämmung 10 bis 25 Prozent einzusparen helfen. Man bittet also diejenigen zur Kasse, die die CO2-Emissionen nur sehr eingeschränkt reduzieren können. Diejenigen, die dazu in der Lage sind, lässt man hingegen außen vor. Das wird voraussichtlich dazu führen, dass man die gesetzten Ziele im Mietwohnungssektor nicht erreichen wird - egal wie sehr man an der Preisschraube dreht.
Heute herrscht insbesondere in den Ballungszentren Wohnungsnot, das kommt erschwerend hinzu. Menschen mit niedrigem und mittlerweile auch mittlerem Einkommen müssen sehen, wo sie bleiben. In solchen Gegenden wird auch die letzte "Bruchbude" vermietet. Wenn dann die Mieter alleine für die in Zukunft deutlich steigenden CO2-Kosten aufkommen müssen, hat der Vermieter keinerlei Anlass, irgend etwas im Bereich der Wärmeerzeugung oder der Wärmedämmung zu tun.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
istar, Mittwoch, 23.06.2021, 11:07 (vor 1666 Tagen) @ Basti Van Basten
Konsequent geht anders.
Bei der Kerosinbesteuerung argumentierte die Union noch, dass man nicht will, dass sich wegen 70 Euro Mehrkosten manche Familien den Urlaub nicht mehr leisten können.
Jetzt sind die Kosten fürs Heizen auf einmal kein Problem mehr für die selben Familien.
Die Union ist einfach nur noch ein korrupter und unglaubwürdiger Haufen...
Ich bin immer wieder begeistert davon, mit welcher moralischen Attitüde Anhänger der Grünen oder Linken jede politische Entscheidung, die Ihnen nicht passt, kommentieren.
Selbst Gregor Gysi soll von diesem Bessermensch-Getue ja mal genervt gewesen sein
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
daswarkeinabseits, Bonn, Mittwoch, 23.06.2021, 13:07 (vor 1666 Tagen) @ istar
Wieso Fakten anerkennen, wo Grünen- oder Gutmensch-Gebashe doch so herrlich einfach sind.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
istar, Mittwoch, 23.06.2021, 13:19 (vor 1666 Tagen) @ daswarkeinabseits
Wieso Fakten anerkennen, wo Grünen- oder Gutmensch-Gebashe doch so herrlich einfach sind.
Herrlich einfach ist es, irgendwas von "korrupter Haufen" zu schwafeln, statt Argumente zu bringen.
Und das ist dann auch kein bashing, sondern der rote Faden, der sich irgendwann durch jede Diskussion zieht.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 19:32 (vor 1665 Tagen) @ istar
Wieso Fakten anerkennen, wo Grünen- oder Gutmensch-Gebashe doch so herrlich einfach sind.
Herrlich einfach ist es, irgendwas von "korrupter Haufen" zu schwafeln, statt Argumente zu bringen.Und das ist dann auch kein bashing, sondern der rote Faden, der sich irgendwann durch jede Diskussion zieht.
In der CDU-CSU-Bundestagsfraktion hat mittlerweile eine zweistellige Zahl von Abgeordneten massive Probleme wegen diverser Skandale. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die anderen Fraktionen jeweils deutlich kleiner sind, sticht das ganz deutlich negativ heraus.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 13:44 (vor 1666 Tagen) @ istar
Also nicht jeder Unionspolitiker ist korrupt, das ist völlig sonnenklar, aber die Union hatte und hat ein massiv ausgeprägtes Korruptionsproblem (strukturell?), stärker als die anderen Parteien und wohl auch ein geringeres Schuldbewusstsein.
Google mal nach "Liste von Korruptionsaffären um Politiker in der Bundesrepublik Deutschland" und dann guckst du welche Partei dort zu 90 % auftaucht...
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
istar, Mittwoch, 23.06.2021, 14:44 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Also nicht jeder Unionspolitiker ist korrupt, das ist völlig sonnenklar, aber die Union hatte und hat ein massiv ausgeprägtes Korruptionsproblem (strukturell?), stärker als die anderen Parteien und wohl auch ein geringeres Schuldbewusstsein.
Google mal nach "Liste von Korruptionsaffären um Politiker in der Bundesrepublik Deutschland" und dann guckst du welche Partei dort zu 90 % auftaucht...
Ja nun. Seit Gründung der BRD stellt die CDU/CSU im Bund, den Ländern und wahrscheinlich auch kommunal die meisten Regierungen bzw ist an ihnen beteiligt.
Somit hat sie auch die meisten Mandatsträger.
Da wäre alles andere schon statistisch eine Uberraschung.
Es ging hier aber um eine bestimmte politische Entscheidung,wo Korruption einfach behauptet wurde.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 23.06.2021, 18:41 (vor 1666 Tagen) @ istar
Also nicht jeder Unionspolitiker ist korrupt, das ist völlig sonnenklar, aber die Union hatte und hat ein massiv ausgeprägtes Korruptionsproblem (strukturell?), stärker als die anderen Parteien und wohl auch ein geringeres Schuldbewusstsein.
Google mal nach "Liste von Korruptionsaffären um Politiker in der Bundesrepublik Deutschland" und dann guckst du welche Partei dort zu 90 % auftaucht...
Ja nun. Seit Gründung der BRD stellt die CDU/CSU im Bund, den Ländern und wahrscheinlich auch kommunal die meisten Regierungen bzw ist an ihnen beteiligt.
Somit hat sie auch die meisten Mandatsträger.Da wäre alles andere schon statistisch eine Uberraschung.
Es ging hier aber um eine bestimmte politische Entscheidung,wo Korruption einfach behauptet wurde.
Ich habe die nicht wegen einer Entscheidung als korrupt bezeichnet, sondern aus der Summe aller Skandale. Aber wenn Statistik jetzt seine Ausrede für Korruption ist, dann gute Nacht.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
TerraP, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 19:11 (vor 1666 Tagen) @ Basti Van Basten
Du redest Dich gerade raus. Du hast diese Entscheidung zum Anlass genommen, die Union als „einfach nur noch korrupten Haufen“ zu bezeichnen.
Von da aus führt nur noch ein Weg zurück zu einer sachlichen Diskussion: zugeben, dass das kein guter Beitrag war.
Ich verstehe auch nicht, warum man die Vermieter nicht beteiligen sollte. Aber irgendein Argument dagegen wird es geben. Wer an einer Diskussion darüber interessiert ist, sollte es heraussuchen und dann zerpflücken.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Basti Van Basten, Romania, Donnerstag, 24.06.2021, 14:07 (vor 1665 Tagen) @ TerraP
Der Anlass für meinen Beitrag war nicht, dass die CDU dieses Gesetz nicht beschließt, sondern dass es darüber vorher eine Verständigung mit der SPD gab und die CDU sich nun nicht mehr an diese Absprachen gebunden fühlt.
Und das war nicht das erste Mal. Und ich glaube auch nicht, dass man der SPD so ein Verhalten durchgehen lassen würde.
Mich regt das Verhalten der Union nur noch auf. Nicht wegen einzelner Gesetze, sondern weil da niemand mehr so etwas wie Ehre in sich trägt und z. B. zurücktritt - Scheuer müsste eigentlich schon seit 3 Jahren buchstäblich aus dem Verkehr gezogen worden sein. Aber stattdessen lässt man dem alles durchgehen.
Für die Demokratie ist das sicherlich nicht förderlich.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 13:11 (vor 1666 Tagen) @ daswarkeinabseits
Wieso Fakten anerkennen, wo Grünen- oder Gutmensch-Gebashe doch so herrlich einfach sind.
Fakten:
Bei der Kerosinbesteuerung argumentierte die Union noch, dass man nicht will, dass sich wegen 70 Euro Mehrkosten manche Familien den Urlaub nicht mehr leisten können.
Jetzt sind die Kosten fürs Heizen auf einmal kein Problem mehr für die selben Familien.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Blarry, Essen, Mittwoch, 23.06.2021, 10:40 (vor 1666 Tagen) @ Basti Van Basten
Ja nun, es ist doch nicht zu viel verlangt, sich Pulli und Decke überzuwerfen um den Planeten zu retten, und nur zweimal pro Woche zu duschen um die Kinder der Reemtsmas glücklich zu machen. Ihr werdet alle Opfer bringen müssen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Blarry, Mittwoch, 23.06.2021, 11:28 (vor 1666 Tagen) @ Blarry
Ich bin absolut sicher, dass die zwei Prozent CO2, für die Deutschland weltweit verantwortlich ist, am Ende das Ruder herumreissen und die ganze Hysterie rechtfertigen.
Vielleicht sollten man alle durchschnaufen, und sich wieder in der Mitte zwischen "Deutschland rettet den Planeten im Alleingang" und "Nach mir die Sintflut" treffen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eastwood, Mittwoch, 23.06.2021, 16:18 (vor 1666 Tagen) @ The_Mandelohrian
Ich bin absolut sicher, dass die zwei Prozent CO2, für die Deutschland weltweit verantwortlich ist, am Ende das Ruder herumreissen und die ganze Hysterie rechtfertigen.
Wie mich diese "Argumentation" nervt.
"Heiner! Es brennt! Tu was!"
"Mal keine Hektik Gerda! Brennt es bei den Meiers von nebenan auch?
"Ja Heiner!"
"Löschen die Meiers?"
"Nein Heiner."
"Bevor die faulen Säcke nicht löschen, mach ich hier auch nix!"
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 19:45 (vor 1665 Tagen) @ Eastwood
Ich bin absolut sicher, dass die zwei Prozent CO2, für die Deutschland weltweit verantwortlich ist, am Ende das Ruder herumreissen und die ganze Hysterie rechtfertigen.
Wie mich diese "Argumentation" nervt."Heiner! Es brennt! Tu was!"
"Mal keine Hektik Gerda! Brennt es bei den Meiers von nebenan auch?
"Ja Heiner!"
"Löschen die Meiers?"
"Nein Heiner."
"Bevor die faulen Säcke nicht löschen, mach ich hier auch nix!"
Der Account deines Vorredners ist zwar neu, aber der Ton klingt bekannt.
Bevor SARS-CoV-2 Thema war hat Flügelflitzer vehement bestritten, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 11:30 (vor 1666 Tagen) @ The_Mandelohrian
Ich bin absolut sicher, dass die zwei Prozent CO2, für die Deutschland weltweit verantwortlich ist, am Ende das Ruder herumreissen und die ganze Hysterie rechtfertigen.
Vielleicht sollten man alle durchschnaufen, und sich wieder in der Mitte zwischen "Deutschland rettet den Planeten im Alleingang" und "Nach mir die Sintflut" treffen.
Ja, z.B. mit einem: einfach mal machen, wo es gar nicht so schwer ist. Weniger Fleisch, weniger Auto, weniger Duschen, weniger Konsum, ...
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 23.06.2021, 11:33 (vor 1666 Tagen) @ herrNick
Die Sache ist doch die: die meisten Menschen sind bereit dazu mehr zu bezahlen, wo es die Umwelt schützt. Sogar die Industrie ergreift teilweise freiwillig notwendige Schritte. Nur die Politik und allen voran die Union blockiert, wo es nur geht.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Blarry, Essen, Mittwoch, 23.06.2021, 12:47 (vor 1666 Tagen) @ Basti Van Basten
Die Sache ist doch die: die meisten Menschen sind bereit dazu mehr zu bezahlen, wo es die Umwelt schützt.
Du, wenn es nur darum ginge, Umweltschutz zu bezahlen, würde man sich vielleicht aufregen, aber sich damit arrangieren. Der Stein im Schuh sind jedoch die sozialen Folgen, die aus den wirtschaftlichen Folgen für den Einzelnen resultieren. Du kannst dir die Bude in der Stadt nicht mehr leisten, weil die zehn Euro Heizkostenersparnis mit 150 Euro auf die Kaltmiete schlagen? Zieh halt aufs Land, da ists günstiger. Oh, jetzt bist du aber aufs Auto angewiesen, und rate mal, wen wir jetzt erst recht schröpfen müssen, weil wir es können. Aber du kannst ja mit Bus und Bahn zur Arbeit. Die zwei, drei Stunden am Tag für 30 Kilometer einfache Strecke wirst du so produktiv verbringen können, wenn Sitznachbar Kevin seinen Bierbauch auf der linken Hälfte deiner Laptoptastatur parkt, während er dir erklärt, wer die größten Schmarotzer im Land sind.
Kurz, es ist alles Stückwerk, und in sich nicht schlüssig.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Blarry, Mittwoch, 23.06.2021, 13:49 (vor 1666 Tagen) @ Blarry
Die Sache ist doch die: die meisten Menschen sind bereit dazu mehr zu bezahlen, wo es die Umwelt schützt.
Du, wenn es nur darum ginge, Umweltschutz zu bezahlen, würde man sich vielleicht aufregen, aber sich damit arrangieren. Der Stein im Schuh sind jedoch die sozialen Folgen, die aus den wirtschaftlichen Folgen für den Einzelnen resultieren. Du kannst dir die Bude in der Stadt nicht mehr leisten, weil die zehn Euro Heizkostenersparnis mit 150 Euro auf die Kaltmiete schlagen? Zieh halt aufs Land, da ists günstiger. Oh, jetzt bist du aber aufs Auto angewiesen, und rate mal, wen wir jetzt erst recht schröpfen müssen, weil wir es können. Aber du kannst ja mit Bus und Bahn zur Arbeit. Die zwei, drei Stunden am Tag für 30 Kilometer einfache Strecke wirst du so produktiv verbringen können, wenn Sitznachbar Kevin seinen Bierbauch auf der linken Hälfte deiner Laptoptastatur parkt, während er dir erklärt, wer die größten Schmarotzer im Land sind.Kurz, es ist alles Stückwerk, und in sich nicht schlüssig.
Am Ende des Tags war die Pandemie dann doch zu harmlos, um ein umfassendes Umdenken zu bewirken. Vielleicht lag Thanos gar nicht so falsch mit seinem Blip. Würde viele Probleme lösen...
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 10:43 (vor 1666 Tagen) @ Blarry
Ja nun, es ist doch nicht zu viel verlangt, sich Pulli und Decke überzuwerfen um den Planeten zu retten, und nur zweimal pro Woche zu duschen um die Kinder der Reemtsmas glücklich zu machen. Ihr werdet alle Opfer bringen müssen.
Ich glaube ein Hauptproblem ist, dass bereits die o.g. Dinge als "Opfer" gesehen werden. Wir sind echt am A...
Bedrohungen:Wie viele Weckrufe braucht es noch?
Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 23.06.2021, 21:31 (vor 1666 Tagen) @ herrNick
Hör Dir mal den Podcast an bitte, geht genau in Deine Aussage
Aus der Dlf Audiothek | Studio 9 - Der Tag mit ... | Weltklimarat sieht existenzielle Bedrohungen:Wie viele Weckrufe braucht es noch?
https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=935820
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Schaumkrone, Celle, Mittwoch, 23.06.2021, 09:44 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert - und das ist auch richtig so!
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 11:17 (vor 1666 Tagen) @ Schaumkrone
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert - und das ist auch richtig so!
Weil die Mieter eh nur darauf aus sind, die Vermieter zu schädigen?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 13:24 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Nein, weil hier und bei der SPD mal wieder zu kurz gesprungen wird.
1. wieso ist die CO2-Abgabe etwas anderes als die Umsatzsteuer, die Mineralölsteuer oder der Kaufpreis für die Brennmittel? Alles vorgenannte tragen die Verbraucher der Heizenergie, sprich die Mieter.
2. Sollte die jeweils gemietete Wohnung einen schlechteren Energiewert aufweisen, zahlen die Mieter für diese Wohnung eine geringere Miete, der Vermieter nimmt also weniger Geld ein, als wenn er eine besser isolierte Wohnung vermietet, er beteiligt sich damit also an den Kosten durch geringere Einnahmen.
3. Neben der Energieeffizienz, die bereits bei der Miete (vgl. zu 2) und die jeweiligen Mietspiegel) hat einzig das Heizverhalten der Mieter Einfluss auf die Höhe der Kosten. Warum sollte ein Vermieter dann mehr beteiligt werden, wenn seine Mieter im Winter die Heizung voll aufdrehen und das Fenster auflassen, als ein Vermieter, dessen Mieter ein optimiertes Heizverhalten an den Tag legen? Soll bei Wohnungsbesichtigungen künftig ein Test mit den Mietbewerbern gemacht werden, ob sie wissen, wie man richtig heizt?
Das Ganze ist mE ein ganz billiger Versuch, die soziale Schieflage, die man als Gesetzgeber geschaffen hat, auf eine dritte Partei abzuwälzen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 19:57 (vor 1665 Tagen) @ Jurist81
Nein, weil hier und bei der SPD mal wieder zu kurz gesprungen wird.
Entweder bist Du nicht in der Thematik, oder Du agitierst reichlich plump.
1. wieso ist die CO2-Abgabe etwas anderes als die Umsatzsteuer, die Mineralölsteuer oder der Kaufpreis für die Brennmittel? Alles vorgenannte tragen die Verbraucher der Heizenergie, sprich die Mieter.
Die CO2-Abgabe ist nicht daraufhin ausgelegt, dem Staat möglichst hohe Einnahmen zu verschaffen. Sie soll bewirken, dass die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden. Aber die Lenkungsfunktion kann sie nicht entfalten, wenn diejenigen Zahlen die nur einen untergeordneten Einfluss auf die Höhe dieser Emissionen haben.
2. Sollte die jeweils gemietete Wohnung einen schlechteren Energiewert aufweisen, zahlen die Mieter für diese Wohnung eine geringere Miete, der Vermieter nimmt also weniger Geld ein, als wenn er eine besser isolierte Wohnung vermietet, er beteiligt sich damit also an den Kosten durch geringere Einnahmen.
Aktuell ist der Wohnungsmarkt in den Ballungsräumen so angespannt, dass wirklich jede Wohnung vermietet wird. Und das zu in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Mieten. Zudem ist bei diesen billigen Wohnungen vielfach ist hier seit einigen Jahrzehnten nichts grundlegendes gemacht worden.
3. Neben der Energieeffizienz, die bereits bei der Miete (vgl. zu 2) und die jeweiligen Mietspiegel) hat einzig das Heizverhalten der Mieter Einfluss auf die Höhe der Kosten. Warum sollte ein Vermieter dann mehr beteiligt werden, wenn seine Mieter im Winter die Heizung voll aufdrehen und das Fenster auflassen, als ein Vermieter, dessen Mieter ein optimiertes Heizverhalten an den Tag legen? Soll bei Wohnungsbesichtigungen künftig ein Test mit den Mietbewerbern gemacht werden, ob sie wissen, wie man richtig heizt?
Das Heizverhalten hat nur eine deutlich untergeordnete Bedeutung. Vor allem bei schlechter gedämmten Wohnungen. Da sind maximal 10 bis 25 Prozent drin. Und da der Mieter die Heizkosten trägt hat er schon bisher ein ganz massives Interesse daran, hier keine unnötigen Kosten zu verursachen.
Das Ganze ist mE ein ganz billiger Versuch, die soziale Schieflage, die man als Gesetzgeber geschaffen hat, auf eine dritte Partei abzuwälzen.
Sorry, aber das ist Unsinn. Es geht schlicht und einfach daran, dass es der Eigentümer der Immobilie ganz überwiegend in der Hand hat, wie hoch deren CO2-Emissionen sind.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Samstag, 26.06.2021, 12:09 (vor 1663 Tagen) @ Ulrich
Aktuell ist der Wohnungsmarkt in den Ballungsräumen so angespannt, dass wirklich jede Wohnung vermietet wird. Und das zu in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Mieten. Zudem ist bei diesen billigen Wohnungen vielfach ist hier seit einigen Jahrzehnten nichts grundlegendes gemacht worden.
Der Wohnungsmarkt ist noch mehr auf der KAUFseite angespannt, als auf der MIETseite. Der Indikator dafür ist die Entwicklung des Kaufpreisfaktor, der das Verhältnis zwischen Kaufpreisen und Kaltmieten beschreibt. Der Kauf von Wohnungen in den Ballungsgebieten wird rasant teurer, die Mieten steigen aber nicht in gleichem Maße mit. Das bedeutet, dass man eben nicht jede Immobilie zu Mondpreisen los wird.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Samstag, 26.06.2021, 12:27 (vor 1663 Tagen) @ herrNick
Aktuell ist der Wohnungsmarkt in den Ballungsräumen so angespannt, dass wirklich jede Wohnung vermietet wird. Und das zu in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Mieten. Zudem ist bei diesen billigen Wohnungen vielfach ist hier seit einigen Jahrzehnten nichts grundlegendes gemacht worden.
Der Wohnungsmarkt ist noch mehr auf der KAUFseite angespannt, als auf der MIETseite. Der Indikator dafür ist die Entwicklung des Kaufpreisfaktor, der das Verhältnis zwischen Kaufpreisen und Kaltmieten beschreibt. Der Kauf von Wohnungen in den Ballungsgebieten wird rasant teurer, die Mieten steigen aber nicht in gleichem Maße mit. Das bedeutet, dass man eben nicht jede Immobilie zu Mondpreisen los wird.
In Berlin beispielsweise liegt der Leerstand laut den neuesten verfügbaren Zahlen von 2019 bei 0,8 Prozent. Und das dürften vielfach Wohnungen sein, die gerade modernisiert waren, zum Verkauf stehen, etc. Zehn Jahre vorher betrug die Zahl noch 3,3 Prozent. Siehe https://de.statista.com/statistik/daten/studie/258439/umfrage/leerstandsquote-von-wohnungen-in-berlin/. Ähnlich dürfte es auch in vielen anderen deutschen Ballungsgebieten aussehen. Gleichzeitig sind die Mietpreise enorm gestiegen, siehe wieder das Beispiel Berlin: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/535119/umfrage/mietpreise-auf-dem-wohnungsmarkt-in-berlin/
Die aktuellen Kaufpreise interessieren diejenigen nicht, die vor zehn, zwanzig oder dreißig Jahren gekauft haben. Die gestiegenen Mieten hingegen betreffen einen beträchtlichen Teil der Mieter.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:10 (vor 1665 Tagen) @ Ulrich
Sorry, Ulrich, aber wenn Dein Beitrag so beginnt: „Du hast keine Ahnung und willst uns verarschen“ wirst Du von mir nicht einen ernsthaften Diskurs erwarten. Ach in angespannten Wohnlagen gibt es Mietspiegel, die die Energieeffizienz berücksichtigen und ein energetisch nicht sanierter Altbau erzielt nie die Mieten eines Neubaus in gleicher Lage und sonst vergleichbarer Ausstattung und Zuschnitt. Und zur eigentlichen Frage: ich komme aus dem Immobilienwirtschaftsrecht und maße mir an zu behaupten, dass ich von Immobilien, deren Verwertung und dem Markt mehr Ahnung habe als ein SPD-Wahlkämpfer, der sich mit dem Thema nur am Rande und nur aus einer Perspektive heraus beschäftigt. Du bist ein anständiger Kerl, aber genau wie die SPD-Ideen für mich zu einseitig und ohne Markverständnis.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:49 (vor 1665 Tagen) @ Jurist81
Sorry, Ulrich, aber wenn Dein Beitrag so beginnt: „Du hast keine Ahnung und willst uns verarschen“ wirst Du von mir nicht einen ernsthaften Diskurs erwarten. Ach in angespannten Wohnlagen gibt es Mietspiegel, die die Energieeffizienz berücksichtigen und ein energetisch nicht sanierter Altbau erzielt nie die Mieten eines Neubaus in gleicher Lage und sonst vergleichbarer Ausstattung und Zuschnitt. Und zur eigentlichen Frage: ich komme aus dem Immobilienwirtschaftsrecht und maße mir an zu behaupten, dass ich von Immobilien, deren Verwertung und dem Markt mehr Ahnung habe als ein SPD-Wahlkämpfer, der sich mit dem Thema nur am Rande und nur aus einer Perspektive heraus beschäftigt. Du bist ein anständiger Kerl, aber genau wie die SPD-Ideen für mich zu einseitig und ohne Markverständnis.
Sorry, aber als Jurist solltest Du zumindest grundlegend Bescheid über die Grenzen des Mietspielgels wissen. Dort fließen alte Mietverträge nicht ein, nur relativ neue. Früher waren es vier Jahre, mittlerweile sind es sechs. Deshalb spiegelt auch ein qualifizierter Mietpreisspiegel nicht das Niveau der Mieten in einer Stadt wider. Alle Altverträge fallen heraus, so die Miete nicht innerhalb des vorgegebenen Zeitraums angepasst worden ist. Bei Neuvermietungen darf die Miete dort wo die Mietpreisbremse gilt maximal 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, ansonsten 20 Prozent. Bei nach 2014 errichteten Wohnungen darf der Vermieter die Miete bei Neuvermietung sogar völlig frei festlegen. Zudem gehen viele Mieter auch dann nicht gegen Mietverträge vor, wenn der dort vereinbarte Mietpreis eigentlich rechtswidrig wäre.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eibaueristmeinfreund, Mittwoch, 23.06.2021, 19:46 (vor 1666 Tagen) @ Jurist81
Nein, weil hier und bei der SPD mal wieder zu kurz gesprungen wird.
1. wieso ist die CO2-Abgabe etwas anderes als die Umsatzsteuer, die Mineralölsteuer oder der Kaufpreis für die Brennmittel? Alles vorgenannte tragen die Verbraucher der Heizenergie, sprich die Mieter.
2. Sollte die jeweils gemietete Wohnung einen schlechteren Energiewert aufweisen, zahlen die Mieter für diese Wohnung eine geringere Miete, der Vermieter nimmt also weniger Geld ein, als wenn er eine besser isolierte Wohnung vermietet, er beteiligt sich damit also an den Kosten durch geringere Einnahmen.
3. Neben der Energieeffizienz, die bereits bei der Miete (vgl. zu 2) und die jeweiligen Mietspiegel) hat einzig das Heizverhalten der Mieter Einfluss auf die Höhe der Kosten. Warum sollte ein Vermieter dann mehr beteiligt werden, wenn seine Mieter im Winter die Heizung voll aufdrehen und das Fenster auflassen, als ein Vermieter, dessen Mieter ein optimiertes Heizverhalten an den Tag legen? Soll bei Wohnungsbesichtigungen künftig ein Test mit den Mietbewerbern gemacht werden, ob sie wissen, wie man richtig heizt?
Das Ganze ist mE ein ganz billiger Versuch, die soziale Schieflage, die man als Gesetzgeber geschaffen hat, auf eine dritte Partei abzuwälzen.
Gerade die Punkte 2 und 3 sind für mich zu abstrakte Annahmen.
Es macht einen Unterschied ob die Immobilie vom Eigentümer auch bewohnt wird oder nicht.
Gerade in den Gebäuden, die ausschließlich von Mietern bewohnt werden, sind die Heizungsanlagen nicht selten in bedauernswertem Zustand.
Ich weiß wovon ich Rede, weil es mein Job ist, Heizungsanlagen zu betreuen.
Da wird ein Heizkessel schon mal über Monate in Dauerlast betrieben, weil die Regelung defekt ist und die Reparatur gerade nicht ins Budget passt.
Schlechte oder nicht vorhandene Wärmedämmung an Rohrleitungen, Reparaturen nur notdürftig……etc.
Ich könnte dutzende Beispiele nennen, die Herde der schwarzen Schafe ist dabei nicht mal klein.
Als Mieter kann man sich dann nur mit Auszug wehren.
Bei angespanntem Wohnungsmarkt eine nicht so gute Option.
Ich persönlich hätte mir einen Anteil der Vermieter am CO2-Preis gewünscht.
Die Relation muss ja nicht 50:50 sein.
Gerade die Gebäude in schlechtem Zustand werden die Bewohner den Mehrpreis deutlicher spüren.
Wie dann die Bewohner reagieren werden, kann ich mir jetzt schon ausmalen : weniger Heizen, mit Folgen
für die Gebäudephysik.
Dass insgesamt im Wohnungsbestand falsch geheizt wird, was auch für Einfamilienhäuser gilt, steht außer Frage.
Was da an CO2 eingespart werden könnte ohne physische Investitionen in die Anlagen, dürfte beträchtlich sein.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
istar, Mittwoch, 23.06.2021, 08:56 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
Ich hätte nichts dagegen, Mieter bei den ständig steigenden Heizkosten zu entlasten.
Aber die Heizkosten einfach durch zwei zu teilen, ist da nicht der richtige Weg
Erstens wird die Bereitschaft, Energie zu sparen,
gleich mit halbiert und weiter munter durch dauerhaft gekippte Fenster gelüftet. Zweitens würde es Vermieter nur motivieren, sich das Geld über mögliche Mieterhohungen zurück zu holen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
istar, Samstag, 26.06.2021, 10:50 (vor 1663 Tagen) @ istar
Jetzt wird der Vermieter weiterhin ermutigt alte, ineffiziente Heizungen möglichst lange zu betreiben, da der Schaden weiterhin komplett beim Mieter anfällt.
Da sind vernünftige Vermieter natürlich etwas ausgenommen, die nicht wie Vermietungsgesellschaften möglichst viel Geld als Dividenden herausziehen wollen, klar.
Aber auch diese Vermieter haben dann keinerlei Anreiz bei einer Neuanschaffung die ein klein wenig teurere, aber effizientere Heizung zu wählen, da sie nach der aktuellen Regelung eben keinen Vorteil hätten.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
markus, Samstag, 26.06.2021, 11:54 (vor 1663 Tagen) @ RE_LordVader
Jetzt wird der Vermieter weiterhin ermutigt alte, ineffiziente Heizungen möglichst lange zu betreiben, da der Schaden weiterhin komplett beim Mieter anfällt.
Da sind vernünftige Vermieter natürlich etwas ausgenommen, die nicht wie Vermietungsgesellschaften möglichst viel Geld als Dividenden herausziehen wollen, klar.Aber auch diese Vermieter haben dann keinerlei Anreiz bei einer Neuanschaffung die ein klein wenig teurere, aber effizientere Heizung zu wählen, da sie nach der aktuellen Regelung eben keinen Vorteil hätten.
Der Vorteil wäre, dass der Energieausweis bessere Werte ausweist und die Immobilie an Wert gewinnt. Gleichzeitig sind höhere Kaltmieten möglich.
Die Rechnung geht aber grundsätzlich nicht auf. Heizanlagen halten mindestens 15 Jahre. Bei guter Pflege sind auch mehr als 20 Jahre möglich. Danach muss dann eh eine neue her. Der Punkt ist: Niemand wird die Heizanlage verfrüht austauschen, bloß weil der CO2 Preis steigt. Soviel kann man nämlich gar nicht einsparen, als dass sich eine geringere Lebensdauer rechnen würde. Denn dann verteilen sich die Anschaffungskosten auf weniger Betriebsjahre. Es ist wie mit Autos. Da fährt man seinen Benziner auch so lange bis es nicht mehr geht und steigt vielleicht danach auf Elektro um. Niemand verkauft sein 5 Jahre altes Auto, bloß weil der Liter Sprit 10 Cent mehr kostet.
Bei uns im Haus hat die Heizung schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. Aber sie funktioniert noch. Und wir waren uns auf der letzten Eigentümerversammlung einig, sie erst dann auszutauschen, wenn die Reparaturen ausufern. Der Energiewert liegt trotz des Alters nur bei 109. Mit einer neuen Heizung wird man realistisch vielleicht 20-30% einsparen. Je länger man wartet, desto größer ist der Unterschied. Ich spare allein durch intelligente Thermostate 10-20% und die kosten nur 50€. Und ich möchte wetten, dass die weit überwiegende Mehrheit nicht solche Thermostate nutzt. Weil den Leuten die höheren Kosten nur wenig jucken. Dafür ist der Preisanstieg einfach nicht hoch genug.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Samstag, 26.06.2021, 11:16 (vor 1663 Tagen) @ RE_LordVader
Jetzt wird der Vermieter weiterhin ermutigt alte, ineffiziente Heizungen möglichst lange zu betreiben, da der Schaden weiterhin komplett beim Mieter anfällt.
Da sind vernünftige Vermieter natürlich etwas ausgenommen, die nicht wie Vermietungsgesellschaften möglichst viel Geld als Dividenden herausziehen wollen, klar.Aber auch diese Vermieter haben dann keinerlei Anreiz bei einer Neuanschaffung die ein klein wenig teurere, aber effizientere Heizung zu wählen, da sie nach der aktuellen Regelung eben keinen Vorteil hätten.
Damit läuft es auf die grundsätzliche Frage hinaus, die lautet: setzte ich auf
- Zwang und vornehmlich Verbote und Strafen
oder auf
- Fristen und Förderung
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:01 (vor 1665 Tagen) @ istar
Ich hätte nichts dagegen, Mieter bei den ständig steigenden Heizkosten zu entlasten.
Aber die Heizkosten einfach durch zwei zu teilen, ist da nicht der richtige Weg
Erstens wird die Bereitschaft, Energie zu sparen,
gleich mit halbiert und weiter munter durch dauerhaft gekippte Fenster gelüftet. Zweitens würde es Vermieter nur motivieren, sich das Geld über mögliche Mieterhohungen zurück zu holen.
Du vernachlässigst, dass die eigentlichen Heizkosten auch in Zukunft komplett auf die Mieter umgelegt werden können. Und dazu nach den ursprünglichen Plänen der Bundesregierung zudem die Hälfte der CO2-Abgabe. Der Mieter hätte deshalb auch weiterhin ein massives Eigeninteresse daran, diese Kosten möglichst niedrig zu halten.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Schaumkrone, Celle, Mittwoch, 23.06.2021, 09:42 (vor 1666 Tagen) @ istar
Wir hatten jahrelang eine Wohnung (70qm Dachgeschoss, 2 Personen) vermietet.
Die Mieter dort hatten mehr Ölverbrauch als wir mit der Familie für das ganze Haus.
An den schrägen Velux- Dachfenstern sowie im Bad war alles komplett verschimmelt. Trotz Infoblättern, Gesprächen, Tipps und Hinweisen haben die es z.B. nicht geschafft im bad richtig zu lüften. Dafür war die Heizung im Wohnraum stets auf voller Pulle bei gekipptem Fenster.
Wir haben denen irgendwann gekündigt weil die Kosten einfach zu hoch waren für die jährlichen Renovierungen und vor allem Heizöl. Von den 500€ Mieteinnahmen mtl. blieb nach Steuern eh nicht viel über, die diesen Aufwand rechtfertigten. naja jetzt haben wir halt mehr Platz :)
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
istar, Mittwoch, 23.06.2021, 10:03 (vor 1666 Tagen) @ Schaumkrone
Wir hatten jahrelang eine Wohnung (70qm Dachgeschoss, 2 Personen) vermietet.
Die Mieter dort hatten mehr Ölverbrauch als wir mit der Familie für das ganze Haus.An den schrägen Velux- Dachfenstern sowie im Bad war alles komplett verschimmelt. Trotz Infoblättern, Gesprächen, Tipps und Hinweisen haben die es z.B. nicht geschafft im bad richtig zu lüften. Dafür war die Heizung im Wohnraum stets auf voller Pulle bei gekipptem Fenster.
Wir haben denen irgendwann gekündigt weil die Kosten einfach zu hoch waren für die jährlichen Renovierungen und vor allem Heizöl. Von den 500€ Mieteinnahmen mtl. blieb nach Steuern eh nicht viel über, die diesen Aufwand rechtfertigten. naja jetzt haben wir halt mehr Platz :)
Eisen meint, es gebe keine größere cash cow als eine vermietete Immobilie.
Stimmt das etwa gar nicht?
-:)
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 10:44 (vor 1666 Tagen) @ istar
Das ist natürlich hier ein spezieller Fall. Und natürlich kann ich die Vermietung einer kleinen Dachgeschosswohnung nicht mit großen Wohnungskonzernen vergleichen oder den Besitzern ganzer Mehrfamilienhäuser.
Ja, man hat auch Instandhaltungskosten, aber normal nicht so krass. Die Heizkosten lege ich um auf den Mieter, d.h. wenn der soviel verbraucht und im Winter das Fenster offen lässt, ist es sein Problem (ja, ich weiß, 100 % Umlage geht nicht). Und ich darf natürlich die Miete auch regelmäßig erhöhen.
Jeder, der mal Erfahrungen mit Mietnomaden oder ähnlichem gemacht hat, ist natürlich ein gebranntes Kind, aber so zu tun, als wäre das nicht lohnend, geht wohl mehr als an der Realität vorbei.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 10:51 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Das ist natürlich hier ein spezieller Fall. Und natürlich kann ich die Vermietung einer kleinen Dachgeschosswohnung nicht mit großen Wohnungskonzernen vergleichen oder den Besitzern ganzer Mehrfamilienhäuser.
Egal ob Wohnungskonzern oder privater Vermieter. Bei Wohnungen in Ballungsräumen vergehen erst einmal ca. 30 - 40 Jahre bis der Kaufpreis durch die Miete wieder reinkommt. Und da sind noch keine Instandhaltungskosten enthalten.
Ja, man hat auch Instandhaltungskosten, aber normal nicht so krass. Die Heizkosten lege ich um auf den Mieter, d.h. wenn der soviel verbraucht und im Winter das Fenster offen lässt, ist es sein Problem (ja, ich weiß, 100 % Umlage geht nicht). Und ich darf natürlich die Miete auch regelmäßig erhöhen.
Jeder, der mal Erfahrungen mit Mietnomaden oder ähnlichem gemacht hat, ist natürlich ein gebranntes Kind, aber so zu tun, als wäre das nicht lohnend, geht wohl mehr als an der Realität vorbei.
Letztendlich kann man damit Geld verdienen, sonst gäbe es keine Vermietungen. Aber das ist ein ganz normales Investment und im Schnitt weniger Lukrativ als eine Anlage am Aktienmarkt.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
bigfoot49, Leipzig, Mittwoch, 23.06.2021, 10:37 (vor 1666 Tagen) @ istar
Hm puh,
auf der anderen Seite bei uns im MFH:
Päarchen trennt sich, er würde gerne weiter drin bleiben - Verwaltung teilt über Eigentümer mit, dass bei der Vertragsänderung sie nun auch die Kaltmiete anheben werden. Also zieht er aus. Die neuen zahlen natürlich mehr.
Generell wird bei jeder Wohnung mit jedem Mieterwechsel die Kaltmiete angehoben.
Wir selbst haben eine Mietanpassung aufgrund des Mietspiegels bekommen. Die monatliche Tilgung der Eigentümer wurde aber sicherlich so geplant, dass sie mit der bisherigen Mietzahlung aufgeht. Nun fällt also monatlich mehr ab.
Auf der anderen Seite denkt man sich halt schon, dass fünf Jahre nach der Komplettsanierung der Zustand schon immer weiter abnimmt und lass es nochmal fünf oder zehn Jahre mehr sein und das MFH ist - zumindest außen rum - wieder in sanierungsfähigem Zustand.
Vielleicht ist ja auch Grund allen Übels, dass Immobilien als RENDITE-Objekt gesehen (und mittlerweile so auch die Großstädte vermarktet) werden.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Mittwoch, 23.06.2021, 10:33 (vor 1666 Tagen) @ istar
Wir hatten jahrelang eine Wohnung (70qm Dachgeschoss, 2 Personen) vermietet.
Die Mieter dort hatten mehr Ölverbrauch als wir mit der Familie für das ganze Haus.An den schrägen Velux- Dachfenstern sowie im Bad war alles komplett verschimmelt. Trotz Infoblättern, Gesprächen, Tipps und Hinweisen haben die es z.B. nicht geschafft im bad richtig zu lüften. Dafür war die Heizung im Wohnraum stets auf voller Pulle bei gekipptem Fenster.
Wir haben denen irgendwann gekündigt weil die Kosten einfach zu hoch waren für die jährlichen Renovierungen und vor allem Heizöl. Von den 500€ Mieteinnahmen mtl. blieb nach Steuern eh nicht viel über, die diesen Aufwand rechtfertigten. naja jetzt haben wir halt mehr Platz :)
Eisen meint, es gebe keine größere cash cow als eine vermietete Immobilie.Stimmt das etwa gar nicht?
Mal ohne Polemik: Eine abbezahlte Wohnung zu vermieten, würde ich durchaus als lohnendes Reniteobjekt bezeichnen. Wenn man natürlich auf die zusatzeinnahmen im Monat nicht angewiesen ist, mag man das anders bewerten.
Das Vermietung auch Verwaltungsaufwand bedeutet, hat sicherlich auch Eisen nicht bestritten. Vermietet man im Eigenheim Wohnraum ist das natürlich noch einmal eine ganz andere Geschichte.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:15 (vor 1665 Tagen) @ Ollis
Mal ohne Polemik: Eine abbezahlte Wohnung zu vermieten, würde ich durchaus als lohnendes Reniteobjekt bezeichnen. Wenn man natürlich auf die zusatzeinnahmen im Monat nicht angewiesen ist, mag man das anders bewerten.
Das Vermietung auch Verwaltungsaufwand bedeutet, hat sicherlich auch Eisen nicht bestritten. Vermietet man im Eigenheim Wohnraum ist das natürlich noch einmal eine ganz andere Geschichte.
Es kommt bei der Vermietung ganz darauf an, wann die Wohnungen gekauft wurden. Wer seit Jahrzehnten vermietet und zudem so viele Wohnungen hat, dass er das Risiko streuen kann, der hat gutes Geld gemacht und profitiert jetzt zudem vom deutlich gestiegenen Mietniveau.
Aktuell sind aber die Immobilienpreise in vielen Regionen noch deutlich stärker gestiegen als die Mieten. Das hat unterschiedliche Gründe. Anleihen bringen seit Jahren kein Geld mehr, konservativere Anleger investieren deshalb in "Betongold". Nicht wenige davon sind reichlich naiv. Andere spekulieren. Sie hoffen, dass sich der Preisanstieg weiter fortsetzt und sie später mit Gewinn wieder verkaufen können. Besonders skrupellose Akteure kaufen Immobilien auf, betreiben so lange Psychoterror gegen die Mieter, bis diese ausziehen, teilen dann das ganze in Eigentumswohnungen und verkaufen das ganze deutlich teurer weiter. Sehr viel Geld fließt seit einigen Jahren aus dem Ausland in den deutschen Immobilienmarkt. Teils aus Staaten, in denen das Preisniveau noch höher ist, teils auch aus dunklen Quellen, Stichwort Geldwäsche.
Auch was selbst bewohnten Wohnraum angeht, sind viele Menschen mittlerweile bereit inflationsbereinigt deutlich mehr Geld auszugeben, als vor zehn oder zwanzig Jahren. Da spielen sicherlich die niedrigen Zinsen eine wichtige Rolle, zudem auch die positive Wirtschaftsentwicklung der letzten Jahre.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 10:52 (vor 1666 Tagen) @ Ollis
Mal ohne Polemik: Eine abbezahlte Wohnung zu vermieten, würde ich durchaus als lohnendes Reniteobjekt bezeichnen.
Mal ohne Polemik: wo kommt eigentlich eine abbezahlte Wohnung her?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Mittwoch, 23.06.2021, 11:29 (vor 1666 Tagen) @ herrNick
Mal ohne Polemik: Eine abbezahlte Wohnung zu vermieten, würde ich durchaus als lohnendes Reniteobjekt bezeichnen.
Mal ohne Polemik: wo kommt eigentlich eine abbezahlte Wohnung her?
Mit Polemik: Wenn die Eltern die richtigen Entscheidungen getroffen haben ;)?
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Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 11:45 (vor 1666 Tagen) @ Ollis
Viele Wohnungen und Häuser werden in der Tat geerbt. Natürlich wurde jede dieser Immobilien irgendwann einmal einmal Cash bezahlt oder finanziert. Aber irgendwann ist sie abbezahlt, und damit ändert sich finanztechnisch alles.
Mit der Miete der abbezahlten Wohnung lässt sich z.B. gut eine Weitere finanzieren usw.
Ich hatte mal einen Chef, der hat sich bei Zwangsversteigerungen Wohnungen ersteigert, günstig saniert und dann vermietet. Mit 50 hat er aufgehört zu arbeiten...alles richtig gemacht.
Es stimmt, an der Börse lässt sich mehr Rendite erzählen, aber man nennt Immobilien nicht umsonst Betongold. Ich habe immer noch den Sachwert, während bei Wertpapieren u.U. Totalverlust droht, Wirecard lässt grüßen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 11:52 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Viele Wohnungen und Häuser werden in der Tat geerbt. Natürlich wurde jede dieser Immobilien irgendwann einmal einmal Cash bezahlt oder finanziert. Aber irgendwann ist sie abbezahlt, und damit ändert sich finanztechnisch alles.
Aber dann ist das ein anderes Thema, nämlich das Thema "Erbschaftssteuer" und nicht das Thema Vermietung.
Es stimmt, an der Börse lässt sich mehr Rendite erzählen, aber man nennt Immobilien nicht umsonst Betongold. Ich habe immer noch den Sachwert, während bei Wertpapieren u.U. Totalverlust droht, Wirecard lässt grüßen.
An der Börse streust Du, wenn Du das ganze nicht wie eine Pferdewette betreiben willst. Da droht Dir kein Totalverlust. Bei einer eigenen Immobilie bist Du i.d.R. zu 100% im Risiko. Hausschwamm? Pech gehabt! Schimmel? Pech gehabt! Mietnomaden? Pech gehabt! ...
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
markus, Mittwoch, 23.06.2021, 12:33 (vor 1666 Tagen) @ herrNick
Viele Wohnungen und Häuser werden in der Tat geerbt. Natürlich wurde jede dieser Immobilien irgendwann einmal einmal Cash bezahlt oder finanziert. Aber irgendwann ist sie abbezahlt, und damit ändert sich finanztechnisch alles.
Aber dann ist das ein anderes Thema, nämlich das Thema "Erbschaftssteuer" und nicht das Thema Vermietung.
Es stimmt, an der Börse lässt sich mehr Rendite erzählen, aber man nennt Immobilien nicht umsonst Betongold. Ich habe immer noch den Sachwert, während bei Wertpapieren u.U. Totalverlust droht, Wirecard lässt grüßen.
An der Börse streust Du, wenn Du das ganze nicht wie eine Pferdewette betreiben willst. Da droht Dir kein Totalverlust. Bei einer eigenen Immobilie bist Du i.d.R. zu 100% im Risiko. Hausschwamm? Pech gehabt! Schimmel? Pech gehabt! Mietnomaden? Pech gehabt! ...
Das Klumpenrisiko ist bei der Immobilie definitiv höher als ein breit aufgestelltes Wertpapier Depot. Das was viele Leute an der Börse abschreckt sind die Kursschwankungen, die man live mitverfolgen kann. Das Problem hat man bei Immobilien nicht, obwohl dort ebenfalls die Preise nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage zustande kommen. Ebenso wie Aktien können auch Immobilien im Preis steigen und sinken. Das bekommt man nur nicht permanent in Echtzeit mit.
Wer heute eine Immobilie kauft kann Glück haben und die Preise steigen weiter. Es könnte aber auch in den nächsten Jahren wieder deutlich nach unten gehen. Sollte die Inflation weiter ansteigen, könnten auch die Bauzinsen steigen. Das führt dazu, dass weniger Menschen einen Kredit bekommen und die Nachfrage sinkt.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Lattenknaller, Madrid, Mittwoch, 23.06.2021, 08:56 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
Für den Energieverbrauch ist natürlich der Mieter verantwortlich, allerdings erhöht eine energetische Sanierung auch den Wert der Immobilie. Ein zweischneidiges Schwert, eine Beteiligung wäre entsprechend gerecht.
Und es rächt sich, dass der Eigentumsanteil so gering ist.
Am Ende macht man aber hier wieder den Billigheimer und zeigt, dass man das Thema nicht ernst nimmt.
Ich habe schon öfters geschrieben, dass man die Sanierungskosten deutlich stärker bezuschussen sollte.
Das ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, die nicht auf dem Rücken einzelner Gruppen ausgetragen werden kann.
Die Investitionskosten sollten zu einem Großteil direkt bezuschusst werden, so dass die Mieter am Ende nicht mehr zahlen als vorher (was eine kleine Steigerung der Nettomiete bedeuten kann, da man aber an den Energiekosten spart, sollte sich das ausgleichen). Das bedeutet zwar eine massive Subventionierung von Immobilienbesitzern, aber am Ende tragen die das Risiko, müssen die Sanierung planen und umsetzen. Und es zählt das Ergebnis, nämlich den CO2-Ausstoss zu senken. So ein bisschen Pragmatismus wäre gut.
Das wird aber alles nicht passieren, ist mir schon klar.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:19 (vor 1665 Tagen) @ Lattenknaller
Für den Energieverbrauch ist natürlich der Mieter verantwortlich, allerdings erhöht eine energetische Sanierung auch den Wert der Immobilie. Ein zweischneidiges Schwert, eine Beteiligung wäre entsprechend gerecht.
Das ist so nicht richtig. Insbesondere nicht in älteren Wohnungen. So man nicht im Mantel in der Wohnung sitzen möchte, hat man hier nur relativ geringe Spielräume. Selbst beim Einsatz von intelligenten Thermostaten, etc. sind maximal 25 Prozent drin, in schlecht gedämmten Wohnungen eher noch weniger.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
[Ar]3d74s2, Ort, Mittwoch, 23.06.2021, 08:43 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Und die Alternative sieht wie aus?
Den reichen, männlichen Vermieter schröpfen, der für Wohnraum sorgt? Ja, ja sind nur die Konzerne oder die widerlichen Erben, der versnobte SUV Fahrer.
Grüne, Linke, SPD kommen auf fast 50% der Wählerschaft. Bietet Alternativen und lasst die sozialistisches Sause beginne. Griechenland und Co zeigen, wie es geht.
Mit ein paar Wahlversprechen reicht es sicher für G/R/R Renteneintrittsalter auf 55, Corona Sonderzahlung von 5-10k pro Kopf, Steuern runter und abfahrt.
Einfach das Leben genießen. Aber das würde wohl aus Brüssel verhindert werden, dass beste Pferd im Stall darf sich nicht auf die faule Haut legen.
Mal im Ernst, die kosten auf die Miete umzulegen ist die einzig richtig Entscheidung. Alles andere wäre ein Witz.
Klimaschutz kostet, da waren wir uns doch einig. Treffen wir es natürlich die Geringverdiener, wie bei allen anderen Preiserhöhungen auch.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
majae, Muc, Mittwoch, 23.06.2021, 10:12 (vor 1666 Tagen) @ [Ar]3d74s2
Klimaschutz kostet, da waren wir uns doch einig. Treffen wir es natürlich die Geringverdiener, wie bei allen anderen Preiserhöhungen auch.
Also der "Klimaschutz" der Union braucht auf Preiserhöhung für die Unterschicht keine Rücksicht nehmen, wenn aber die Grünen den Sprit um 1ct teurer machen, geht das nicht, weil das ja auch die Unterschicht trifft. Genial.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 23.06.2021, 10:28 (vor 1666 Tagen) @ majae
Hat doch gestern bei Lanz auch der Saarland - Vogel zugegeben, dass selbst mit der Union die Kosten steigen. Das sei unvermeidlich. Die Union kommuniziert diese Nachricht nur nicht, weil sie gewählt werden möchte.
Die Union ist und bleibt eine unaufrichtige Organisation von Kriminellen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 08:52 (vor 1666 Tagen) @ [Ar]3d74s2
Die armen Vermieter, mir kommen gleich die Tränen.
Eine vermietete und abbezahlte Immobilie ist die größte Cash-Cow, die es gibt. Klar, hin und wieder muss man mal ein bisschen Instandhaltung machen. Wenn der Mieter wechselt, kann ich die Miete frei verhandeln, bei größeren Sanierungen darf ich dauerhaft einen Teil der Ausgaben auf die Miete umlegen.
Noch besser ist es bei gewerblichen Immobilien, da kann ich als Vermieter komplett abschöpfen und muss noch nicht einmal Ersatzinvestitionen bezahlen.
Also wenn es in diesem Land einer Gruppe gut geht, dann den Vermietern.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 23.06.2021, 16:05 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Die armen Vermieter, mir kommen gleich die Tränen.
Eine vermietete und abbezahlte Immobilie ist die größte Cash-Cow, die es gibt. Klar, hin und wieder muss man mal ein bisschen Instandhaltung machen. Wenn der Mieter wechselt, kann ich die Miete frei verhandeln, bei größeren Sanierungen darf ich dauerhaft einen Teil der Ausgaben auf die Miete umlegen.
Noch besser ist es bei gewerblichen Immobilien, da kann ich als Vermieter komplett abschöpfen und muss noch nicht einmal Ersatzinvestitionen bezahlen.
Also wenn es in diesem Land einer Gruppe gut geht, dann den Vermietern.
Das geht nun wirklich an der Realität vorbei. Wie viele Vermieter kennst du denn, die deine Ansicht teilen?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 16:28 (vor 1666 Tagen) @ Lutz09
Privat kenne ich keinen, der sich beschwert, im Gegenteil.
Beruflich kann ich sagen: Der Immobilienwirtschaft geht es sehr gut :-)
Die Zinsen sind niedrig, die Mieten hoch, die Auslastung nahezu bei 100 %...
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
[Ar]3d74s2, Ort, Donnerstag, 24.06.2021, 09:24 (vor 1665 Tagen) @ Eisen
Privat kenne ich keinen, der sich beschwert, im Gegenteil.
Beruflich kann ich sagen: Der Immobilienwirtschaft geht es sehr gut :-)
Die Zinsen sind niedrig, die Mieten hoch, die Auslastung nahezu bei 100 %...
Am Ende geht es um Rendite.
Eine Immobilie ist aufgrund der niedrigen Zinsen übrigens genau so finanzierbar wie vor 30 Jahren.
Sehe da im nur Gejammer und den Hass auf Menschen die privat vorsorgen. Eine Immobilie, die nicht privat genutzt wird, braucht auch kein Riesen-Eigenkapital. Für die meisten Menschen mit Interesse ist es möglich sich eine Immobilie zu kaufen. Nur halt nicht mitten in Berlin oder München. Das scheint aber der Anspruch bei vielen zu sein. Es ist zudem eine Investition in die nächste Generation, mit Geld welches zuvor erwirtschaftet & versteuert wurde.
Wir könnten die Grunderwerbsteuer für die z.B. die erste Immobilie streichen, oh wait, das Geld brauchen wir, da unsere System ja bereits am Kollabieren ist, zu viele Bezieher und so wenig Menschen die netto einzahlen.
Natürlich erhoffen sich Menschen mit Immobilien Rendite, tragen aus dem Grund auch das Risiko.
Jedem Menschen steht es frei sich Objekte zu suchen, zur Bank zu gehen, Zeit zu investieren, den Markt zu sondieren und dann einen Kredit aufzunehmen.
Dann gibt es im Idealfall in absehbarer Zeit eine Wohnung mehr auf dem Markt. Und in ferner Zukunft einen Rentner der nicht in unsere für alle Menschen auf der Welt zugängliches Sozialsystem fällt.
Wie soll die Alternative aussehen? Der Staat baut schöne viele Sozialwohnungen? Von Steuergeldern? Damit wir die Ursachen ein weiteres Mal vertuschen?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 24.06.2021, 10:19 (vor 1665 Tagen) @ [Ar]3d74s2
Also hier im Dortmunder Süden liegt die Doppelhaushälfte mit kleinem Garten mittlerweile bei rund 500.000 €, wo sie vorher 350.000 € gekostet hat. Und das nichtmal beim Neubau. Das reißen dann auch keine niedrigen Zinsätze mehr raus.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:22 (vor 1665 Tagen) @ Sascha
Also hier im Dortmunder Süden liegt die Doppelhaushälfte mit kleinem Garten mittlerweile bei rund 500.000 €, wo sie vorher 350.000 € gekostet hat. Und das nichtmal beim Neubau. Das reißen dann auch keine niedrigen Zinsätze mehr raus.
Die Immobilienpreise sind in Deutschland in der Tat noch stärker als die Mieten gestiegen. Aus einer ganzen Reihe von Gründen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
markus, Donnerstag, 24.06.2021, 20:53 (vor 1665 Tagen) @ Ulrich
Also hier im Dortmunder Süden liegt die Doppelhaushälfte mit kleinem Garten mittlerweile bei rund 500.000 €, wo sie vorher 350.000 € gekostet hat. Und das nichtmal beim Neubau. Das reißen dann auch keine niedrigen Zinsätze mehr raus.
Die Immobilienpreise sind in Deutschland in der Tat noch stärker als die Mieten gestiegen. Aus einer ganzen Reihe von Gründen.
Richtig. Und irgendwann lohnt es sich auch nicht mehr zu kaufen. Wenn man zum Kaufpreis einschließlich Zinsen 50 Jahre Miete zahlen könnte und man schon um die 40 ist, geht die Rechnung m.E. nicht mehr auf. Das ist dann höchstens für die Erben noch interessant. Lohnen tut sich das in Regionen, die noch nicht überhitzt sind und wenn man möglichst jung damit beginnt. Im Dortmunder Süden würde ich z.B. auch eher mieten als kaufen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 21:03 (vor 1665 Tagen) @ markus
Also hier im Dortmunder Süden liegt die Doppelhaushälfte mit kleinem Garten mittlerweile bei rund 500.000 €, wo sie vorher 350.000 € gekostet hat. Und das nichtmal beim Neubau. Das reißen dann auch keine niedrigen Zinsätze mehr raus.
Die Immobilienpreise sind in Deutschland in der Tat noch stärker als die Mieten gestiegen. Aus einer ganzen Reihe von Gründen.
Richtig. Und irgendwann lohnt es sich auch nicht mehr zu kaufen. Wenn man zum Kaufpreis einschließlich Zinsen 50 Jahre Miete zahlen könnte und man schon um die 40 ist, geht die Rechnung m.E. nicht mehr auf. Das ist dann höchstens für die Erben noch interessant. Lohnen tut sich das in Regionen, die noch nicht überhitzt sind und wenn man möglichst jung damit beginnt. Im Dortmunder Süden würde ich z.B. auch eher mieten als kaufen.
Wobei man vielfach gerade in den noch nicht "überhitzten" Regionen über den Bedarf hinaus baut, während in den Boom-Regionen der Neubau mit Ausnahme eventuell von Hamburg hinter der Steigerung der Nachfrage zurück bleibt. Vieles, was sich aktuell auf dem Immobilienmarkt abspielt ist aktuell nicht wirklich rational nachvollziehbar.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
markus, Donnerstag, 24.06.2021, 22:00 (vor 1665 Tagen) @ Ulrich
Also hier im Dortmunder Süden liegt die Doppelhaushälfte mit kleinem Garten mittlerweile bei rund 500.000 €, wo sie vorher 350.000 € gekostet hat. Und das nichtmal beim Neubau. Das reißen dann auch keine niedrigen Zinsätze mehr raus.
Die Immobilienpreise sind in Deutschland in der Tat noch stärker als die Mieten gestiegen. Aus einer ganzen Reihe von Gründen.
Richtig. Und irgendwann lohnt es sich auch nicht mehr zu kaufen. Wenn man zum Kaufpreis einschließlich Zinsen 50 Jahre Miete zahlen könnte und man schon um die 40 ist, geht die Rechnung m.E. nicht mehr auf. Das ist dann höchstens für die Erben noch interessant. Lohnen tut sich das in Regionen, die noch nicht überhitzt sind und wenn man möglichst jung damit beginnt. Im Dortmunder Süden würde ich z.B. auch eher mieten als kaufen.
Wobei man vielfach gerade in den noch nicht "überhitzten" Regionen über den Bedarf hinaus baut, während in den Boom-Regionen der Neubau mit Ausnahme eventuell von Hamburg hinter der Steigerung der Nachfrage zurück bleibt. Vieles, was sich aktuell auf dem Immobilienmarkt abspielt ist aktuell nicht wirklich rational nachvollziehbar.
Es sind m.E. die niedrigen Bauzinsen. Heute bekommen viel mehr Menschen einen Kredit als früher. Wir hatten in den 70er Jahren mal über 10% Bauzinsen. Das muss man sich mal vorstellen: Du leihst dir 300.000 Euro und musst im ersten Jahr knapp 30.000€ Zinsen, bzw. 2.500€ im Monat, zahlen und dann hast du noch nichts getilgt. Man hatte natürlich auch eine deutlich höhere Inflation und entsprechende Lohnsteigerungen. Nach ein paar Jahren ging das dann, da haben dann die Inflation und die Lohnsteigerungen von 7% die Schulden gesenkt und irgendwann war dann auch ein höherer Tilgungsanteil möglich. Die ersten paar Jahre waren schwer. Das war bei weitem nicht etwas für jeden.
Heute ist das anders. Bei 1% Zinsen sind das halt nur noch 250€ Zinsen im Monat. Die kann nahezu jeder zahlen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 09:31 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
bearbeitet von herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 09:36
Die armen Vermieter, mir kommen gleich die Tränen.
Eine vermietete und abbezahlte Immobilie ist die größte Cash-Cow, die es gibt. Klar, hin und wieder muss man mal ein bisschen Instandhaltung machen. Wenn der Mieter wechselt, kann ich die Miete frei verhandeln, bei größeren Sanierungen darf ich dauerhaft einen Teil der Ausgaben auf die Miete umlegen.
Noch besser ist es bei gewerblichen Immobilien, da kann ich als Vermieter komplett abschöpfen und muss noch nicht einmal Ersatzinvestitionen bezahlen.
Also wenn es in diesem Land einer Gruppe gut geht, dann den Vermietern.
Ohne den sprichwörtlichen goldenen Löffel ist es übrigens ein weiter Weg und ein hohes finanziellen Risiko bis zu einer vermieteten und abbezahlten Immobilie.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, Mittwoch, 23.06.2021, 09:11 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Die "größte Cash-Cow" liefert ca. 2-3% Rendite.
Da geht deutlich mehr.
Viele Vermieter habe eine oder zwei Wohnungen, welche zum Renteneintritt abbezahlt sind und die Rente aufbessern sollen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 09:21 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
2-3 %? da kannst du aber nur die Eigenkapitalrendite meinen, z.B. wenn das Haus abbezahlt ist, einen Wert von 500.000 € hat und ich 1.500 € Miete pro Monat kassiere.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 23.06.2021, 16:06 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
2-3 %? da kannst du aber nur die Eigenkapitalrendite meinen, z.B. wenn das Haus abbezahlt ist, einen Wert von 500.000 € hat und ich 1.500 € Miete pro Monat kassiere.
Die Rendite bei Immobilien ist ziemlich überschaubar. Da gibts deutlich bessere Anlagen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 16:26 (vor 1666 Tagen) @ Lutz09
Die Rendite ist schon gut. Ich habe derzeit 2 Effekte:
durch den übersättigten Markt steigt einmal die Immobilie im Wert und durch die Knappheit die Mietpreise. Selbst wenn ich nicht neu vermiete, steigt der Mietspiegel und ich darf regelmäßig erhöhen.
Noch ein Vorteil: Ich kann zur Bank gehen, wenn ich eine Immobilie kaufen und vermieten möchte und die Raten von der Miete bedienen. Irgendwann gehört die Immobilie dann mir und die Rendite steigt enorm. Ich kann aber nicht zur Bank gehen, mir 200.000 € Leihen und sagen, die möchte ich gern in einem ETF-Anlegen und von der Dividende gern die Raten bedienen.
Ja, es ist nicht alles gold, was glänzt. Wenn ich nervige habe, wenn ich zusätzlich investieren oder instandsetzen muss. Aber man braucht auch nicht so zu tun, als wäre eine Immobilie nicht lukrativ. Sonst wäre der Markt nicht so übersättigt und es würde der Trend nicht zur Zweit-oder Drittimmobilie gehen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 16:29 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Die Rendite ist schon gut. Ich habe derzeit 2 Effekte:
durch den übersättigten Markt steigt einmal die Immobilie im Wert und durch die Knappheit die Mietpreise. Selbst wenn ich nicht neu vermiete, steigt der Mietspiegel und ich darf regelmäßig erhöhen.
Noch ein Vorteil: Ich kann zur Bank gehen, wenn ich eine Immobilie kaufen und vermieten möchte und die Raten von der Miete bedienen. Irgendwann gehört die Immobilie dann mir und die Rendite steigt enorm. Ich kann aber nicht zur Bank gehen, mir 200.000 € Leihen und sagen, die möchte ich gern in einem ETF-Anlegen und von der Dividende gern die Raten bedienen.
Ja, es ist nicht alles gold, was glänzt. Wenn ich nervige habe, wenn ich zusätzlich investieren oder instandsetzen muss. Aber man braucht auch nicht so zu tun, als wäre eine Immobilie nicht lukrativ. Sonst wäre der Markt nicht so übersättigt und es würde der Trend nicht zur Zweit-oder Drittimmobilie gehen.
Na dann mal ran an den Speck :-).
Die Mietpreise steigen übrigens in den letzten Jahren in den teuren Gebieten lange nicht so schnell wie die Kaufpreise. D.h. da wird es immer unattraktiver.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:24 (vor 1665 Tagen) @ herrNick
Die Mietpreise steigen übrigens in den letzten Jahren in den teuren Gebieten lange nicht so schnell wie die Kaufpreise. D.h. da wird es immer unattraktiver.
Die Kaufpreise interessieren aber nur diejenigen, die recht spät in den Markt eingestiegen sind. Dem Rest gibt das nur ein beruhigendes Gefühl für den Fall, dass sie "aussteigen" wollen. Und zudem profitieren sie zudem vom ebenfalls deutlich gestiegenen Mietniveau.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
markus, Donnerstag, 24.06.2021, 20:48 (vor 1665 Tagen) @ Ulrich
Die Mietpreise steigen übrigens in den letzten Jahren in den teuren Gebieten lange nicht so schnell wie die Kaufpreise. D.h. da wird es immer unattraktiver.
Die Kaufpreise interessieren aber nur diejenigen, die recht spät in den Markt eingestiegen sind. Dem Rest gibt das nur ein beruhigendes Gefühl für den Fall, dass sie "aussteigen" wollen. Und zudem profitieren sie zudem vom ebenfalls deutlich gestiegenen Mietniveau.
Wobei auch die Rendite im Verhältnis zum aktuellen Marktwert relevant ist. Ist der Verkaufspreis so hoch, dass die Rendite z.B. nur noch 2% beträgt, könnte es sinnvoll sein die Immobilie zu verkaufen und das Geld woanders anzulegen. Vonovia zahlt zum aktuellen Einstandskurs z.B. 3,25% Dividende mit jährlichen Zuwachsraten. Das ist nicht nur mehr, sondern m.E. auch risikoloser, weil dort das Risiko auf eine sechsstellige Anzahl an Wohnungen gestreut ist. Da sind Mietnomaden und Leerstand eine beständig kleine Größe, die nie ein Problem darstellt.
In München sind die Renditen heute z.B. oft weit unter 2%. Der einzig sinnvolle Grund nicht zu verkaufen, sind die Spekulationen auf weiter steigende Preise. Aber wer weiß wie lange das noch gut geht? Die Preise sind jedenfalls nicht mehr gesund.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
markus, Mittwoch, 23.06.2021, 18:11 (vor 1666 Tagen) @ herrNick
Die Rendite ist schon gut. Ich habe derzeit 2 Effekte:
durch den übersättigten Markt steigt einmal die Immobilie im Wert und durch die Knappheit die Mietpreise. Selbst wenn ich nicht neu vermiete, steigt der Mietspiegel und ich darf regelmäßig erhöhen.
Noch ein Vorteil: Ich kann zur Bank gehen, wenn ich eine Immobilie kaufen und vermieten möchte und die Raten von der Miete bedienen. Irgendwann gehört die Immobilie dann mir und die Rendite steigt enorm. Ich kann aber nicht zur Bank gehen, mir 200.000 € Leihen und sagen, die möchte ich gern in einem ETF-Anlegen und von der Dividende gern die Raten bedienen.
Ja, es ist nicht alles gold, was glänzt. Wenn ich nervige habe, wenn ich zusätzlich investieren oder instandsetzen muss. Aber man braucht auch nicht so zu tun, als wäre eine Immobilie nicht lukrativ. Sonst wäre der Markt nicht so übersättigt und es würde der Trend nicht zur Zweit-oder Drittimmobilie gehen.
Na dann mal ran an den Speck :-).
Die Mietpreise steigen übrigens in den letzten Jahren in den teuren Gebieten lange nicht so schnell wie die Kaufpreise. D.h. da wird es immer unattraktiver.
Die Preise können in den nächsten Jahren auch wieder fallen. Sollten die Zinsen ansteigen wird der Kredit teurer und die Nachfrage geht zurück. Der Markt ist zumindest in Ballungsräumen ziemlich überhitzt. Früher hat man 20 bis maximal 25 Jahre Nettokaltmieten als Kaufpreis angenommen, damit sich das rechnet. Das ist heute kaum noch möglich.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 23.06.2021, 18:48 (vor 1666 Tagen) @ markus
Die Rendite ist schon gut. Ich habe derzeit 2 Effekte:
durch den übersättigten Markt steigt einmal die Immobilie im Wert und durch die Knappheit die Mietpreise. Selbst wenn ich nicht neu vermiete, steigt der Mietspiegel und ich darf regelmäßig erhöhen.
Noch ein Vorteil: Ich kann zur Bank gehen, wenn ich eine Immobilie kaufen und vermieten möchte und die Raten von der Miete bedienen. Irgendwann gehört die Immobilie dann mir und die Rendite steigt enorm. Ich kann aber nicht zur Bank gehen, mir 200.000 € Leihen und sagen, die möchte ich gern in einem ETF-Anlegen und von der Dividende gern die Raten bedienen.
Ja, es ist nicht alles gold, was glänzt. Wenn ich nervige habe, wenn ich zusätzlich investieren oder instandsetzen muss. Aber man braucht auch nicht so zu tun, als wäre eine Immobilie nicht lukrativ. Sonst wäre der Markt nicht so übersättigt und es würde der Trend nicht zur Zweit-oder Drittimmobilie gehen.
Na dann mal ran an den Speck :-).
Die Mietpreise steigen übrigens in den letzten Jahren in den teuren Gebieten lange nicht so schnell wie die Kaufpreise. D.h. da wird es immer unattraktiver.
Die Preise können in den nächsten Jahren auch wieder fallen. Sollten die Zinsen ansteigen wird der Kredit teurer und die Nachfrage geht zurück. Der Markt ist zumindest in Ballungsräumen ziemlich überhitzt. Früher hat man 20 bis maximal 25 Jahre Nettokaltmieten als Kaufpreis angenommen, damit sich das rechnet. Das ist heute kaum noch möglich.
Habe eine Studie gelesen, die prognostiziert, dass der Markt ab dem Jahr 2025 aufgrund der demografischen Entwickelung kippen wird und Immobilen Assets auch in den Ballungszentren an Wert verlieren werden.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, Mittwoch, 23.06.2021, 09:32 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Wenn das Haus abbezahlt ist, dann fangen die Kosten erst an. Und viele Vermieter erzählen von hohen Kosten beim Mieterwechsel. Meine Eltern haben ihre Wohnung damals deswegen verkauft.
Die Wertsteigerungen der letzten 6 Jahre waren sicher immens, aber sind nicht die Regel. Ich gehe davon aus, dass sich das in den nächsten 15 Jahren wieder einpendeln wird.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 09:40 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
Beim Mieterwechsel fällt garantiert eine Mietreifmachung an, d.h. evtl. neue Tapeten, Böden etc.
Allerdings darf ich dann beim neuen Mieter die Miete frei verhandeln.
Bei einem bestehenden Mietverhältnis darf ich die Miete nur alle 15 Monate erhöhen, und zwar über einen Zeitraum von 3 Jahren maximal 20 % und auch nur bis zur Höhe des gültigen Mietspiegels.
Natürlich besteht immer das Risiko, die Wohnung nicht vermietet zu bekommen. Zumindest früher, auf dem aktuellen Immobilienmarkt ist das eher unwahrscheinlich.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
nacho, Mittwoch, 23.06.2021, 09:37 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
die immensen Steigerungen bei den Verkaufspreisen hat man aber auch nur in bestimmten Regionen.
Und wenn ich mal meine Eigentumswohnung nehme, dort habe ich letztes Jahr das Bad renovieren lassen, es war ein sehr kleines Bad in einer 60qm Wohnung und hat mich 14000 Euro gekostet und ich habe nichtmal besonders teure Sachen genommen. Alleine eine Badrenovierung durch die Miete wieder einzunehmen dauert einige Jahre.
Die Mietrendite wird gnadenlos überschätzt von den meisten, so hoch ist die nicht. Profitiert haben Vermieter, die Häuser oder WOhnung in Toplagen besitzen. Wer da heute kaufen muss, der erzielt auch kaum noch Rendite bei den Preisen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
[Ar]3d74s2, Ort, Mittwoch, 23.06.2021, 08:58 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Dann los, was hindert dich daran, dich an der Cash Show zu beteiligen? Du kannst ja einfach mitmachen, scheint ja ein todsicheres Ding zu sein.
Dann liegt es an die es anders zu machen. Bei der Klimapolitik glauben wir doch auch, dass die Welt uns nach eifern wird, der dümmliche Rest muss nur erst mal erkennt wie durchdacht unser Konzept ist.
Wir müssen halt nur aufpassen, dass wir uns nicht zu einem Negativbeispiel entwickeln, diese Betrachtung stellt sich der deutschen Überheblichkeit zum Glück nicht.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
markus, Mittwoch, 23.06.2021, 08:40 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
Ich habe vor einigen Jahren Heizthermostate gekauft, die sich über eine App programmieren lassen. Nachts und während der Arbeitszeit 17 Grad, ansonsten 21 Grad. Das hat den Verbrauch um 10-20% gesenkt in einem 1995er Baujahr Haus.
Zu dem CO2 Preis: Macht das langfristig gesehen wirklich einen Unterschied, wer den formal bezahlt? Das hat doch nur kurzfristig einen Effekt. Dann wird einfach spätestens beim nächsten Mieter die Kaltmiete teurer. Am Ende zahlt faktisch immer der Mieter. Sämtliche Kosten, die ein Vermieter hat, sind in der Kaltmiete mit eingepreist + Gewinn. Der Mieter zahlt dem Vermieter quasi die komplette Hütte ab. Das geht auch nicht anders, da ansonsten niemand mehr in Immobilien investieren würde.
Das größere Problem sind die zu hohen Preise für Neubauten und damit verbunden die zu hohen Kaltmieten. Es lohnt sich gar nicht aus dem Altbau herauszugehen und in einem Neubau Heizkosten zu sparen, weil da die Kaltmiete mal eben von 6 auf 10€ je qm steigt. Um den Preis zu senken müsste der Bund massiv in Sozialwohnungen investieren. Zumindest in Ballungsräume. Tut er das? Das sehe ich irgendwie nicht.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 11:37 (vor 1666 Tagen) @ markus
Ich habe vor einigen Jahren Heizthermostate gekauft, die sich über eine App programmieren lassen. Nachts und während der Arbeitszeit 17 Grad, ansonsten 21 Grad. Das hat den Verbrauch um 10-20% gesenkt in einem 1995er Baujahr Haus.
Das liegt wohl im Bereich des üblichen.
Zu dem CO2 Preis: Macht das langfristig gesehen wirklich einen Unterschied, wer den formal bezahlt? Das hat doch nur kurzfristig einen Effekt. Dann wird einfach spätestens beim nächsten Mieter die Kaltmiete teurer. Am Ende zahlt faktisch immer der Mieter. Sämtliche Kosten, die ein Vermieter hat, sind in der Kaltmiete mit eingepreist + Gewinn. Der Mieter zahlt dem Vermieter quasi die komplette Hütte ab. Das geht auch nicht anders, da ansonsten niemand mehr in Immobilien investieren würde.
Das Problem ist ein anderes. Die CO2-Abgaben sind ja kein Selbstzweck, sie sollen dazu führen, dass wegen des Kostendrucks die CO2-Emissionen reduziert werden. Das allerdings kann der normale Mieter nur sehr eingeschränkt. Er hat weder Einfluss auf die Wärmedämmung des Gebäudes noch auf die verwendete Heizung. Dies kann nur der Vermieter. Der allerdings wird zumindest in den Ballungsräumen heute jede Wohnung "los", egal wie schlecht die Dämmung ist. Deshalb hat er auch kein finanzielles Interesse daran, hier etwas zu tun. Wir laufen in eine Situation hinein, in der die Mieter immer mehr belastet werden, ohne dass die Lenkungsswirkung der CO2-Bepreisung im Mietwohnungsbereich im erhofften Ausmaß auch nur annähernd eintreten wird.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 11:48 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Das Problem ist ein anderes. Die CO2-Abgaben sind ja kein Selbstzweck, sie sollen dazu führen, dass wegen des Kostendrucks die CO2-Emissionen reduziert werden. Das allerdings kann der normale Mieter nur sehr eingeschränkt. Er hat weder Einfluss auf die Wärmedämmung des Gebäudes noch auf die verwendete Heizung. Dies kann nur der Vermieter. Der allerdings wird zumindest in den Ballungsräumen heute jede Wohnung "los", egal wie schlecht die Dämmung ist. Deshalb hat er auch kein finanzielles Interesse daran, hier etwas zu tun. Wir laufen in eine Situation hinein, in der die Mieter immer mehr belastet werden, ohne dass die Lenkungsswirkung der CO2-Bepreisung im Mietwohnungsbereich im erhofften Ausmaß auch nur annähernd eintreten wird.
Es ist halt auch nicht ganz so einfach. Der Vermieter muss erst einmal einen 5-stelligen Betrag investieren, den er durch die entsprechende Mieterhöhung dann in 10 - 20 Jahren gegenfinanziert hat. Das Geld muss ja erstmal irgendwo her kommen und liegt vermutlich nicht immer einfach so rum. Und das investieren ist ja auch nicht kurz eine Überweisung im Internet machen, sondern ggf. sich um eine Finanzierung kümmern, Handwerker suchen, Termine koordinieren etc. So ganz ohne finanziellen Anreiz: warum soll das ein Vermieter tun?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 11:56 (vor 1666 Tagen) @ herrNick
Das Problem ist ein anderes. Die CO2-Abgaben sind ja kein Selbstzweck, sie sollen dazu führen, dass wegen des Kostendrucks die CO2-Emissionen reduziert werden. Das allerdings kann der normale Mieter nur sehr eingeschränkt. Er hat weder Einfluss auf die Wärmedämmung des Gebäudes noch auf die verwendete Heizung. Dies kann nur der Vermieter. Der allerdings wird zumindest in den Ballungsräumen heute jede Wohnung "los", egal wie schlecht die Dämmung ist. Deshalb hat er auch kein finanzielles Interesse daran, hier etwas zu tun. Wir laufen in eine Situation hinein, in der die Mieter immer mehr belastet werden, ohne dass die Lenkungsswirkung der CO2-Bepreisung im Mietwohnungsbereich im erhofften Ausmaß auch nur annähernd eintreten wird.
Es ist halt auch nicht ganz so einfach. Der Vermieter muss erst einmal einen 5-stelligen Betrag investieren, den er durch die entsprechende Mieterhöhung dann in 10 - 20 Jahren gegenfinanziert hat. Das Geld muss ja erstmal irgendwo her kommen und liegt vermutlich nicht immer einfach so rum. Und das investieren ist ja auch nicht kurz eine Überweisung im Internet machen, sondern ggf. sich um eine Finanzierung kümmern, Handwerker suchen, Termine koordinieren etc. So ganz ohne finanziellen Anreiz: warum soll das ein Vermieter tun?
Dafür hatte Berlin doch eine passende Antwort, indem sie den Mietdeckel eingeführt hat um die Nichtsanierung zu unterstützen ;)
Das was du beschreibst ist ja die Fehlannahme vieler Menschen, dass jedwede Forderung gleich vom Vermieter umgesetzt werden kann. Aber eine neue Heizung erfordert erstens einen 5-stelligen Betrag und mindestens genauso wichtig, einen Handwerker.
Da wir uns aber nahezu nur noch um Frauenquote in Dax Konzernen und an der Spitze sorgen, um Spitzengehälter, Abitur und Studium kommen keine nach. Aber ist ein ganz anderes Thema.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:29 (vor 1665 Tagen) @ DomJay
Dafür hatte Berlin doch eine passende Antwort, indem sie den Mietdeckel eingeführt hat um die Nichtsanierung zu unterstützen ;)
Der Mietendeckel in Berlin war in der praktizierten Form Irrsinn, dass das ganze vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern würde, war absehbar. Und die aktuell laufende Initiative zur Vergesellschaftung von Wohnungen größerer Immobilienunternehmen ist ähnlich irre.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Nike79, Donnerstag, 24.06.2021, 20:45 (vor 1665 Tagen) @ Ulrich
Dafür hatte Berlin doch eine passende Antwort, indem sie den Mietdeckel eingeführt hat um die Nichtsanierung zu unterstützen ;)
Der Mietendeckel in Berlin war in der praktizierten Form Irrsinn, dass das ganze vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern würde, war absehbar. Und die aktuell laufende Initiative zur Vergesellschaftung von Wohnungen größerer Immobilienunternehmen ist ähnlich irre.
Von der rot-rot-grünen Koalition habe ich weder in juristischer noch wirtschaftlicher Hinsicht ein tragfähiges Konzept erwartet.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Donnerstag, 24.06.2021, 20:58 (vor 1665 Tagen) @ Nike79
Dafür hatte Berlin doch eine passende Antwort, indem sie den Mietdeckel eingeführt hat um die Nichtsanierung zu unterstützen ;)
Der Mietendeckel in Berlin war in der praktizierten Form Irrsinn, dass das ganze vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern würde, war absehbar. Und die aktuell laufende Initiative zur Vergesellschaftung von Wohnungen größerer Immobilienunternehmen ist ähnlich irre.
Von der rot-rot-grünen Koalition habe ich weder in juristischer noch wirtschaftlicher Hinsicht ein tragfähiges Konzept erwartet.
Das Problem der SPD in Berlin heißt Michael Müller. Der lässt sich von der Linken am Nasenring durch die Arena führen. Bei denen träumt man seit einigen Jahren von "VEB Wohnen Berin 2.0". Und das, obwohl "VEB Wohnen DDR" krachend gescheitert ist. Der Hauptakteur der Vergesellschaftsinitiative ist übrigens aus der PDS ausgetreten, weil die ihm damals nicht mehr radikal genug war. Jetzt läuft man Leuten wie ihm hinterher. Bei den Grünen sticht vor allem der Justizsenator Behrendt negativ hervor. Er ist noch schwächer als sein ebenfalls heillos überforderter Vorgänger Heilmann von der CDU.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 11:53 (vor 1666 Tagen) @ herrNick
Das Problem ist ein anderes. Die CO2-Abgaben sind ja kein Selbstzweck, sie sollen dazu führen, dass wegen des Kostendrucks die CO2-Emissionen reduziert werden. Das allerdings kann der normale Mieter nur sehr eingeschränkt. Er hat weder Einfluss auf die Wärmedämmung des Gebäudes noch auf die verwendete Heizung. Dies kann nur der Vermieter. Der allerdings wird zumindest in den Ballungsräumen heute jede Wohnung "los", egal wie schlecht die Dämmung ist. Deshalb hat er auch kein finanzielles Interesse daran, hier etwas zu tun. Wir laufen in eine Situation hinein, in der die Mieter immer mehr belastet werden, ohne dass die Lenkungsswirkung der CO2-Bepreisung im Mietwohnungsbereich im erhofften Ausmaß auch nur annähernd eintreten wird.
Es ist halt auch nicht ganz so einfach. Der Vermieter muss erst einmal einen 5-stelligen Betrag investieren, den er durch die entsprechende Mieterhöhung dann in 10 - 20 Jahren gegenfinanziert hat. Das Geld muss ja erstmal irgendwo her kommen und liegt vermutlich nicht immer einfach so rum. Und das investieren ist ja auch nicht kurz eine Überweisung im Internet machen, sondern ggf. sich um eine Finanzierung kümmern, Handwerker suchen, Termine koordinieren etc. So ganz ohne finanziellen Anreiz: warum soll das ein Vermieter tun?
Weil das seine Kosten reduziert und sich deshalb rechnet.
Es sollen ja nicht alle Vermieter sofort die Heizung ersetzen, in Wärmedämmung investieren, etc. Das ganze ist längerfristig angelegt. Und wer rechnen kann, der wird die Maßnahmen umsetzen, bei denen das Verhältnis zwischen finanziellem Aufwand und finanziellem Nutzen am besten ist.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Davja89, Mittwoch, 23.06.2021, 09:17 (vor 1666 Tagen) @ markus
So und nicht anders.
Ich vermiete selber eine kleine Wohnung. Damit wird man jetzt nicht reicht aber klar ist das am Ende des Monats noch Gewinn bleiben muss. Sollten Kosten steigen würde ich die Miete langfristig anpassen. Da darf man mich gerne böses Kapitalistenschwein nennen aber ich vermiete mein Eigentum ja nicht aus Nächstenliebe.
Daher sehe ich auch nur die Chance durch mehr Angebot die Situation in den Ballungsräumen zu entspannen. Nur so wird man Preise langfristig stabilisieren.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 23.06.2021, 09:57 (vor 1666 Tagen) @ Davja89
Daher sehe ich auch nur die Chance durch mehr Angebot die Situation in den Ballungsräumen zu entspannen. Nur so wird man Preise langfristig stabilisieren.
Mehr Neubauten erzeugen auch verdammt viel CO2 - nur mal so am Rande bemerkt.
SGG
Klopfer
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Davja89, Mittwoch, 23.06.2021, 10:18 (vor 1666 Tagen) @ Klopfer
Das stimmt natürlich.
So lange aber der Trend anhält in Ballungsräume zu ziehen wird man da nicht Drumherum kommen. Man müsste wohnen im normalen Städtischen Bereich oder auf dem Land wieder attraktiver machen. Da würde ein Ausbau des Nahverkehrs helfen aber auch die Digitalisierung und damit verbunden eventuell weniger Pendeln. Wenn man nur 1,2 mal die Woche ins Büro muss nimmt man eher auch 1 Stunde Arbeitsweg auf sich. Da würde den Druck aber nur auf die Vororte von München, Berlin, Hamburg , Frankfurt etc. Weiter erhöhen.
Wie man langfristig jemanden dazu bringen will im tiefsten Brandenburg zu bleiben ist nochmal ein spezielles Thema.
Ich wohne in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern. Selbst hier ist Eigentum für viele fast unerschwinglich in Stadtlagen. Deshalb ziehen viele 20 bis 30 km raus wenn sie ein Haus kaufen wollen. Da aber Job, Einkaufsmöglichkeiten, Kultur, Restaurants und Ähnliches trotzdem hier bleibt führt das zu täglichem rein und raus. Selbst an Samstagen ist die Stadt voll mit Umlandkennzeichen.
Die Wohnviertel in der Stadt wiederum muss man sich leisten können. In meiner Straße wohnen fast nur ältere die ihr Haus schon ewig haben oder Gutverdienende. Und da reden wir von Reihenhäusern in einer 100.000 Einwohner Stadt.
Das ist ein Problem der nächsten Jahre…
Die Preise machen es dringend nötig Billig und viel zu bauen um den Druck aus dem Markt zu nehmen. Das wiederum ist ein Klimakiller.
Dafür wird es keine wirkliche Lösung geben sondern nur einen Kompromiss.
Dieser wird dazu führen das kleiner und nachhaltiger gebaut wird. Das wird aber auch dazu führen das viele Menschen sich ihren Traum vom Haus nich erfüllen werden können.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Blarry, Essen, Mittwoch, 23.06.2021, 11:07 (vor 1666 Tagen) @ Davja89
Die Preise machen es dringend nötig Billig und viel zu bauen um den Druck aus dem Markt zu nehmen. Das wiederum ist ein Klimakiller.
Dafür wird es keine wirkliche Lösung geben sondern nur einen Kompromiss.
Dieser wird dazu führen das kleiner und nachhaltiger gebaut wird. Das wird aber auch dazu führen das viele Menschen sich ihren Traum vom Haus nich erfüllen werden können.
Es gibt Neubauten, und es gibt Neubauten. EFH und Häuser mit wenigen Wohneinheiten werden heute ja großteils im Prinzip aus Fertigplatten zusammengesetzt. Die sind relativ kostengünstig, aber eben auch nichts, womit sich massenhaft Wohnraum schaffen lässt, weil du damit nicht weit in die Höhe kommst. Dabei sind Bausubstanz, Brandschutzeigenschaften und Haltbarkeit über Jahrzehnte dieser Bauelemente, die eigentlich nur aus Holzspänen und Erdöl bestehen, ein anderes Thema, das ich hier gar nicht erst anreißen will.
Es bleibt also nur Beton, dessen Herstellung einer der übelsten CO2-Emittenten des Planeten ist, und der heute auch irgendwie nicht mehr so gut ankommt. Wir hatten in der Nachkriegszeit kein Problem damit, weil es eben günstigen, modernen Wohnraum für Viele schaffte. Nur haben es dann die Sowjets übernommen, und was uns als "Systembau" noch lieb war, wurde plötzlich uncool, als daraus "Chruschtschowka" und "Plattenbau" wurde. Der Deutsche ist halt so.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 10:42 (vor 1666 Tagen) @ Davja89
So lange aber der Trend anhält in Ballungsräume zu ziehen wird man da nicht Drumherum kommen. Man müsste wohnen im normalen Städtischen Bereich oder auf dem Land wieder attraktiver machen. Da würde ein Ausbau des Nahverkehrs helfen aber auch die Digitalisierung und damit verbunden eventuell weniger Pendeln. Wenn man nur 1,2 mal die Woche ins Büro muss nimmt man eher auch 1 Stunde Arbeitsweg auf sich. Da würde den Druck aber nur auf die Vororte von München, Berlin, Hamburg , Frankfurt etc. Weiter erhöhen.
Die "Vororte", aus denen die Leute in die Millionenstädte reisen, reichen heute locker schon bis 1,5 Stunden Fahrtzeit (einfacher Weg).
Wie man langfristig jemanden dazu bringen will im tiefsten Brandenburg zu bleiben ist nochmal ein spezielles Thema.
Bei einer Regelung von 2-3 Tagen im Büro kann man gut im tiefsten Brandenburg wohnen und 1-2 Nächte in eine Art Pension in Berlin gehen. Aber da gibt es natürlich noch ein bisschen zu tun, insbesondere in verschiedenen Köpfen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Davja89, Mittwoch, 23.06.2021, 10:12 (vor 1666 Tagen) @ Klopfer
Irgendeinen Tod muss man sterben.
Neubauten nahe an den Großstädten bzw. näher am Arbeitsplatz reduziert den Autoverkehr. Beispiel: Ich möchte gerade umziehen. 5000km weniger Autofahren pro Jahr bei aktuellem Fahrverhalten und näher am ICE-Bahnhof, dass könnte neue Möglichkeiten erzeugen. Kostet aber schlanke 6600 Euro mehr Miete pro Jahr. Können sich aber sehr wenige leisten, weil die Mieten zu hoch sind. Also mehr Wohnraum.
Die Zuwanderung macht auch Wohnraum notwendig.
Ein einfaches "Wir bauen nix" ist keine Lösung, das Volk geht nicht zurück in die Steinzeit.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 23.06.2021, 10:53 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
Ein einfaches "Wir bauen nix" ist keine Lösung, das Volk geht nicht zurück in die Steinzeit.
Ich persönlich habe ja gar nichts gegen Neubauten. Im Gegenteil, ich lebe davon, dass neu gebaut wird. Ich wollte nur daraufhinweisen, dass wir ein Problem haben, das wir ständig von einem Breich in den anderen schieben. Und ganz beliebt ist die Methode die Kosten und Mühen irgendeiner Gruppe zuzuschieben, der wir selbst nicht angehören.
Wenn wir neu bauen, dann kommen wir auch nicht umhin den damit verusachten C02-Ausstoß in die Baukosten einzupreisen. Grob geschätzt macht das bei den derzeitigen Zahlen etwa 10-15 % der Baukosten aus.
Kernfrage: wer zahlt am Ende die Rechnung ?
SGG
Klopfer
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Davja89, Mittwoch, 23.06.2021, 10:55 (vor 1666 Tagen) @ Klopfer
Derjenige, welcher in der Wohnung wohnt. Wer sonst?
Gerade auf dem Land kann man sehr viel mit Holz machen. Holzhäuser sind erheblich besser in einer Klimarechnung. Da muss nur mehr geforscht und entwickelt werden, gerade in bezug auf 3-stöckige Häuser, welche auf dem Land sehr typisch sind.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 23.06.2021, 11:09 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
bearbeitet von Klopfer, Mittwoch, 23.06.2021, 11:12
Gerade auf dem Land kann man sehr viel mit Holz machen. Holzhäuser sind erheblich besser in einer Klimarechnung. Da muss nur mehr geforscht und entwickelt werden, gerade in bezug auf 3-stöckige Häuser, welche auf dem Land sehr typisch sind.
Richtig, da muss noch nicht einmal mehr geforscht werden, das Thema ist mittlerweile Lehrmeinung. Wenn man das Thema Nullenenerigiehaus ernst nimmt und ein wirklich CO2-neutrales Gebäude erstellen will, das auch unter Berücksichtigung des Energieverbrauchs der Baustoffe funktioniert, dann geht derzeit nur Holz.
Damit noch meinen lieben Gruß an die Einfamilienhaushasser wie Hofreiter und Co..
Solche Nullenergiehäuser funktionieren nur bei einem sehr günstigen Verhältnis von Dachfläche zur Wohnfläche und da ist ein EFH aus Holz klar im Vorteil.
Aber in Ballungsräumen kannst du das mit solchen Häusern eigentlich vergessen, da helfen meiner Meinung nach nur sehr umfangreiche Bestandssanierungen. Aber dagegen werden alle Sturm laufen:
Hausbesitzer, Mieter und Milieuschützer - dass sich irgendetwas verändert will keiner und dafür zahlen sollen gefälligst die anderen.
SGG
Klopfer
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
istar, Mittwoch, 23.06.2021, 10:12 (vor 1666 Tagen) @ Klopfer
Das ganze Leben erzeugt co 2.
In den Ballungsräumen gibt es keine Alternative zum bauen.
Die Leute wollen eben nach Berlin oder München.
Aber wenn 5.000 Leute aus irgendeinem Kaff ins Dicke B ziehen und dann mit der S-Bahn zur Arbeit pendeln, statt wie vorher Langstrecke mit dem PKW machen, spart das wieder co 2 ein.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 08:27 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
Richtig so, die Beteiligung am Verbrauch des Mieters ist auch nicht richtig. Insgesamt sind die Mieter die Ursache für den Verbrauch. Sonst könnte man auch fragen, ob der Vermieter nicht auch die Strom-, das Wasser- und die Müllkosten mittragen sollten, selbst wenn diese alleine vom Mieter verursacht werden.
Der Vermieter sollte sehr wohl eine generelle CO2 Abgabe, zB basierend auf dem Energieausweis des Hauses zahlen, die nicht auf die Miete umgelegt werden darf. Wobei das wahrscheinlich in jeder Version irgendwie passiert. Aber so würdigt man den Zustand der Immobilie, für die der Vermieter ursächlich ist während der Verbrauch beim Verursacher bleibt.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 08:26 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.
Pflucht-Sanierung und fertig. Mein Vater hat gerade auf Kosten des Vermieters eine neue Heizungsanlage bekommen. Aktueller Stand. Mehr kann der Vermieter nicht machen, warum sollte er also an Heizkosten beteiligt werden?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 11:22 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.
Sagt Dir dein Bauchgefühl?
Pflucht-Sanierung und fertig. Mein Vater hat gerade auf Kosten des Vermieters eine neue Heizungsanlage bekommen. Aktueller Stand. Mehr kann der Vermieter nicht machen, warum sollte er also an Heizkosten beteiligt werden?
Der Mieter hat bei den meisten Wohnungen nur einen recht geringen Einfluss auf die Heizkosten und die durch die Heizung erzeugten CO2-Emissionen. Wieso sollte er die CO2-Kosten alleine zahlen?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 12:09 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.
Sagt Dir dein Bauchgefühl?
Ja. Und ich lag in den letzten 15 Jahren sehr selten daneben. Begründung:
Bei einem energieeffizienten Neubau hat der Vermieter keinen Einfluss auf den Energieverbrauch des Mieters und damit fällt die gesamte Begründung in sich zusammen. Nicht grundlos gibt es Kalt- und Warmmiete.
Das Thema ist rein populistisch. Wir haben schon früher Gesetze gehabt, welche energetische Sanierungen zwingend gemacht haben. Genau das muss passieren.
Denkbare Beispiele:
- Eine Heizung muss ausgetauscht werden, wenn mit einer neuen Heizung 20% Co2-Ersparnis möglich ist.
- Fenster müssen getauscht werden, wenn neue Fenster 10% Co2-Ersparnis möglich machen.
Diese Kosten liegen erstmal nur beim Vermieter. Er kann eine Umlage auf die Miete machen. Hier hat man Spielraum um Mieter zu entlasten, weil die Sanierung den Wert der Immobilie steigert.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 11:44 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.
Sagt Dir dein Bauchgefühl?
Pflucht-Sanierung und fertig. Mein Vater hat gerade auf Kosten des Vermieters eine neue Heizungsanlage bekommen. Aktueller Stand. Mehr kann der Vermieter nicht machen, warum sollte er also an Heizkosten beteiligt werden?
Der Mieter hat bei den meisten Wohnungen nur einen recht geringen Einfluss auf die Heizkosten und die durch die Heizung erzeugten CO2-Emissionen. Wieso sollte er die CO2-Kosten alleine zahlen?
Wie kommst du darauf? Jede Wohnung hat i.d.R. mehrere Heizkörper. Es macht einen erheblichen Unterschied ob ich richtig Lüfte und Heize oder ob ich stumpf die Termostate auf 22-24°C lasse (auch nachts zB), oder wenn ich die Wohnung verlasse, die Fenster auf mache. Genauso hat es einen Einfluss ob ich Zimmer auskühlen lasse und dann enorm heizen muss. Als Mieter in einem Mehrparteienhaus hat auch der Nachbar Einfluss auf meine Heizkosten.
Wenn ich es aus Kostengründen nicht smart machen möchte, dann eben manuell. Du kannst so viel mit gestalten bei deinem Verbrauch.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Ulrich, Mittwoch, 23.06.2021, 11:51 (vor 1666 Tagen) @ DomJay
Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.
Sagt Dir dein Bauchgefühl?
Pflucht-Sanierung und fertig. Mein Vater hat gerade auf Kosten des Vermieters eine neue Heizungsanlage bekommen. Aktueller Stand. Mehr kann der Vermieter nicht machen, warum sollte er also an Heizkosten beteiligt werden?
Der Mieter hat bei den meisten Wohnungen nur einen recht geringen Einfluss auf die Heizkosten und die durch die Heizung erzeugten CO2-Emissionen. Wieso sollte er die CO2-Kosten alleine zahlen?
Wie kommst du darauf? Jede Wohnung hat i.d.R. mehrere Heizkörper. Es macht einen erheblichen Unterschied ob ich richtig Lüfte und Heize oder ob ich stumpf die Termostate auf 22-24°C lasse (auch nachts zB), oder wenn ich die Wohnung verlasse, die Fenster auf mache. Genauso hat es einen Einfluss ob ich Zimmer auskühlen lasse und dann enorm heizen muss. Als Mieter in einem Mehrparteienhaus hat auch der Nachbar Einfluss auf meine Heizkosten.Wenn ich es aus Kostengründen nicht smart machen möchte, dann eben manuell. Du kannst so viel mit gestalten bei deinem Verbrauch.
Motto: "Alle Mieter sind Schweine!"?
Es mag zwar Menschen geben, die unnötig deutlich zu hohe Heizkosten verursachen. Aber das dürfe die große Ausnahme sein. Die Heizkosten werden auch schon bisher komplett von den Mietern bezahlt. Und nach dem jetzt gescheiterten Vorschlag wären sie bei den zusätzlichen Kosten ebenfalls mit 50 Prozent mit im Boot gewesen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 11:59 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von DomJay, Mittwoch, 23.06.2021, 12:17
Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.
Sagt Dir dein Bauchgefühl?
Pflucht-Sanierung und fertig. Mein Vater hat gerade auf Kosten des Vermieters eine neue Heizungsanlage bekommen. Aktueller Stand. Mehr kann der Vermieter nicht machen, warum sollte er also an Heizkosten beteiligt werden?
Der Mieter hat bei den meisten Wohnungen nur einen recht geringen Einfluss auf die Heizkosten und die durch die Heizung erzeugten CO2-Emissionen. Wieso sollte er die CO2-Kosten alleine zahlen?
Wie kommst du darauf? Jede Wohnung hat i.d.R. mehrere Heizkörper. Es macht einen erheblichen Unterschied ob ich richtig Lüfte und Heize oder ob ich stumpf die Termostate auf 22-24°C lasse (auch nachts zB), oder wenn ich die Wohnung verlasse, die Fenster auf mache. Genauso hat es einen Einfluss ob ich Zimmer auskühlen lasse und dann enorm heizen muss. Als Mieter in einem Mehrparteienhaus hat auch der Nachbar Einfluss auf meine Heizkosten.Wenn ich es aus Kostengründen nicht smart machen möchte, dann eben manuell. Du kannst so viel mit gestalten bei deinem Verbrauch.
Motto: "Alle Mieter sind Schweine!"?Es mag zwar Menschen geben, die unnötig deutlich zu hohe Heizkosten verursachen. Aber das dürfe die große Ausnahme sein. Die Heizkosten werden auch schon bisher komplett von den Mietern bezahlt. Und nach dem jetzt gescheiterten Vorschlag wären sie bei den zusätzlichen Kosten ebenfalls mit 50 Prozent mit im Boot gewesen.
Nö, sind sie nicht. Es sind Menschen die sich in ihrem Alltag genauso wenig um solche Dinge kümmern wie jeder andere auch.
Es gab hier schon bessere Ideen ohne den zwanghaften Klassenkampf-Modus. Nämlich eine Abgabe nach Bauzustand bei Vermieter und eine nach Verbrauch beim Mieter. Aber damit könnten alle leben und man könnte keinen Klassenkampf und die Neiddebatte führen. Denn da wäre der Mieter einverstanden, weil die meisten Menschen für ihren Verbrauch gerade stehen. Und der Vermieter auch, weil es schließlich sein Haus/Wohnung ist man eigentlich um den Zustand weiß.
Das eigentliche Ziel ist Klimaschutz und Verbrauchssteuerung und das erfordert eine gewisse Disziplin oder den Einsatz von Smarten Mitteln. Der eigentliche Sinn ist es den Verbrauch im Vergleich zu heute zu senken.
Ich denke sogar, dass wenn man vorher nur halbherzig sein Heizverhalten im Griff hatte die CO2 Steuer im Fall eines bewussten heizens kleiner sein wird, als die Ersparnis.
Und das hätte denn den Vorteil, dass der Mieter Geld spart der Vermieter aber weiterhin für eine schlechte Energieeffizienz seines Objektes zahlt.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
herrNick, Mittwoch, 23.06.2021, 11:25 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Wäre vor dem BVerfG gescheitert. Endlich mal kein peinliches Gesetz.
Sagt Dir dein Bauchgefühl?
Pflucht-Sanierung und fertig. Mein Vater hat gerade auf Kosten des Vermieters eine neue Heizungsanlage bekommen. Aktueller Stand. Mehr kann der Vermieter nicht machen, warum sollte er also an Heizkosten beteiligt werden?
Der Mieter hat bei den meisten Wohnungen nur einen recht geringen Einfluss auf die Heizkosten und die durch die Heizung erzeugten CO2-Emissionen. Wieso sollte er die CO2-Kosten alleine zahlen?
In aller Regel hat der Mieter schonmal einen Einfluss darauf in welche Wohnung er zieht und konnte dabei schon immer in Erfahrung bringen welche Technik die Heizung hat und in welchem Zustand diese ist. Und letztendlich ist einfach auch der Mieter derjenige, der die Energie verbraucht und nicht der Vermieter.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 23.06.2021, 08:21 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
Es sind am Ende Verbrauchskosten. Und gerade bei bestehenden Verträgen halte ich es für schwierig, dem Vermieter hier Teile der Verbrauchskosten aufzuhalsen.
Die Alternative wäre dann die energetische Sanierung und nachher die entsprechende Mieterhöhung. Ob das dann eher hilft?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 23.06.2021, 09:21 (vor 1666 Tagen) @ MarcBVB
ergiewende nicht mit.
Es sind am Ende Verbrauchskosten. Und gerade bei bestehenden Verträgen halte ich es für schwierig, dem Vermieter hier Teile der Verbrauchskosten aufzuhalsen.
Das wäre auch nicht korrekt. Letzlich geht es ja vor allem darum, den Mieter dazu zu bewegen, die Verbrauchskosten und damit den CO 2-Ausstoß niedrig zu halten.
Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn der Leasinggeber eines Autos die Hälfte der Spritkosten mittragen müsste. Klar wäre dann die Leasingrate höher, damit sich das Geschäft noch rechnet. Aber beim Leasingnehmer wäre dann das Bedürfnis wenig zu fahren und Sprit zu sparen gleich null, denn man hat ja schon mit der hohen Rate einen Teil bezahlt.
Die Alternative wäre dann die energetische Sanierung und nachher die entsprechende Mieterhöhung. Ob das dann eher hilft?
Die Alternative liegt auf der Hand. Für jede Immobilie gibt es einen Energiepass. Der sagt aus, welche energetische Qualität das Gebäude hat und genau die liegt in der Verantwortung des Vermieters.
Eine jährlich erhobene CO2 - Abgabe auf Basis der Werte (nicht umlagefähig) würde in die richtige Richtung wirken. Vor allem würde das auch die Vermieter treffen, die sich bisher immer um eine energetische Sanierung drücken konnten, weil es "sich nicht rechnet".
SGG
Klopfer
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
bigfoot49, Leipzig, Mittwoch, 23.06.2021, 09:28 (vor 1666 Tagen) @ Klopfer
Der Vergleich beim Verbrauch und der Leasinggesellschaft hinkt nur leider insofern, als dass der Mieter null Einflußmöglichkeit darauf hat, woher der Vermieter bzw. die Verwaltung die Energie bezieht bzw. zu welchem Zeitpunkt, während der PKW-Leasingnehmer entscheiden kann, ob er nun beim Markenhersteller tankt bzw. wenn die Preise gerade niedrig sind.
;-)
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 23.06.2021, 09:52 (vor 1666 Tagen) @ bigfoot49
Der Vergleich beim Verbrauch und der Leasinggesellschaft hinkt nur leider insofern, als dass der Mieter null Einflußmöglichkeit darauf hat, woher der Vermieter bzw. die Verwaltung die Energie bezieht bzw. zu welchem Zeitpunkt, während der PKW-Leasingnehmer entscheiden kann, ob er nun beim Markenhersteller tankt bzw. wenn die Preise gerade niedrig sind.
Das kann man so pauschal auch nicht sagen. Wann jemand mit Gas oder Strom heizt, was zumindest bei kleineren Wohneinheiten häufig ist, dann macht der Verbraucher schon seine eigenen Verträge mit dem Energieanbieter und bei Mietern von Einfamilienhäusern sowieso.
Aber letztlich ist das auch nicht relevant. Es ging in meinem Beispiel ja auch nur darum aufzuzeigen, dass eine pauschale Abrechnung eines Teils der Verbrauchskosten der eigentlichen Absicht widerspricht.
SGG
Klopfer
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 23.06.2021, 14:20 (vor 1666 Tagen) @ Klopfer
Der Vergleich beim Verbrauch und der Leasinggesellschaft hinkt nur leider insofern, als dass der Mieter null Einflußmöglichkeit darauf hat, woher der Vermieter bzw. die Verwaltung die Energie bezieht bzw. zu welchem Zeitpunkt, während der PKW-Leasingnehmer entscheiden kann, ob er nun beim Markenhersteller tankt bzw. wenn die Preise gerade niedrig sind.
Das kann man so pauschal auch nicht sagen. Wann jemand mit Gas oder Strom heizt, was zumindest bei kleineren Wohneinheiten häufig ist, dann macht der Verbraucher schon seine eigenen Verträge mit dem Energieanbieter und bei Mietern von Einfamilienhäusern sowieso.
Ich habe als Vermieter im Grunde keinen Einfluss darauf, mit welchem Versorger mein Vermieter die Verträge abschließt. Das einzige ist doch, dass die Verträge im Sinne des Wirtschaftlichkeitsgebot im Sinne des Mieters sein müssen.
Aber letztlich ist das auch nicht relevant. Es ging in meinem Beispiel ja auch nur darum aufzuzeigen, dass eine pauschale Abrechnung eines Teils der Verbrauchskosten der eigentlichen Absicht widerspricht.
Das sehe ich auch so.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
bigfoot49, Leipzig, Mittwoch, 23.06.2021, 14:03 (vor 1666 Tagen) @ Klopfer
Das kann man so pauschal auch nicht sagen. Wann jemand mit Gas oder Strom heizt, was zumindest bei kleineren Wohneinheiten häufig ist, dann macht der Verbraucher schon seine eigenen Verträge mit dem Energieanbieter und bei Mietern von Einfamilienhäusern sowieso.
Gut, pauschal dann nicht, aber der Vergleich hinkt dann ja halt immer noch, weil ein Teil (und ich denke es ist der Großteil) der Mieter nicht beeinflussen kann, woher das Gas oder Öl nun kommt, welches er verheizt. Während der PKW-Besitzer (Leasingnehmer) das halt beeinflussen kann.
Aber letztlich ist das auch nicht relevant. Es ging in meinem Beispiel ja auch nur darum aufzuzeigen, dass eine pauschale Abrechnung eines Teils der Verbrauchskosten der eigentlichen Absicht widerspricht.
SGG
Klopfer
Tja, nur wie schafft man den Anreiz, dass die Eigentümer der Immobilie Maßnahmen ergreifen, dass der Energieverbrauch und damit die Verbrauchskosten der sinkt?
Um bei dem Vergleich mit dem Leasingnehmer zu bleiben: dort gibt's die CO2-Zertifikate, die mehr oder weniger den Druck auf die Hersteller zu erhöhen.
Bei Immobilien hingegen....?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 14:09 (vor 1666 Tagen) @ bigfoot49
Das kann man so pauschal auch nicht sagen. Wann jemand mit Gas oder Strom heizt, was zumindest bei kleineren Wohneinheiten häufig ist, dann macht der Verbraucher schon seine eigenen Verträge mit dem Energieanbieter und bei Mietern von Einfamilienhäusern sowieso.
Gut, pauschal dann nicht, aber der Vergleich hinkt dann ja halt immer noch, weil ein Teil (und ich denke es ist der Großteil) der Mieter nicht beeinflussen kann, woher das Gas oder Öl nun kommt, welches er verheizt. Während der PKW-Besitzer (Leasingnehmer) das halt beeinflussen kann.
Aber letztlich ist das auch nicht relevant. Es ging in meinem Beispiel ja auch nur darum aufzuzeigen, dass eine pauschale Abrechnung eines Teils der Verbrauchskosten der eigentlichen Absicht widerspricht.
SGG
Klopfer
Tja, nur wie schafft man den Anreiz, dass die Eigentümer der Immobilie Maßnahmen ergreifen, dass der Energieverbrauch und damit die Verbrauchskosten der sinkt?
Um bei dem Vergleich mit dem Leasingnehmer zu bleiben: dort gibt's die CO2-Zertifikate, die mehr oder weniger den Druck auf die Hersteller zu erhöhen.
Bei Immobilien hingegen....?
Aber dein letzter Punkt ist nun zu hinterfragen. Betrachtet man denn den realen Verbrauch der Nutzer?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 09:43 (vor 1666 Tagen) @ bigfoot49
Der Vergleich beim Verbrauch und der Leasinggesellschaft hinkt nur leider insofern, als dass der Mieter null Einflußmöglichkeit darauf hat, woher der Vermieter bzw. die Verwaltung die Energie bezieht bzw. zu welchem Zeitpunkt, während der PKW-Leasingnehmer entscheiden kann, ob er nun beim Markenhersteller tankt bzw. wenn die Preise gerade niedrig sind.
;-)
Wenn du aber mal in den Artikel guckst, dann war das negative Beispiel ja eine Familie und 1000l Öl. Das wäre dann wohl eher ein Haus. Da kann man sein Öl wohl selbst ordern oder?
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
MarcBVB, Mittwoch, 23.06.2021, 09:13 (vor 1666 Tagen) @ MarcBVB
Und nach einer Sanierung oder in einem Neubau wäre es doch arg seltsam, wenn der Vermieter an meinen Heizkosten beteiligt wäre. Und das würde auch ein BVerfG so sehen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 23.06.2021, 09:16 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
Und nach einer Sanierung oder in einem Neubau wäre es doch arg seltsam, wenn der Vermieter an meinen Heizkosten beteiligt wäre. Und das würde auch ein BVerfG so sehen.
Natürlich würde es das. Nur, wenn das jemand propagiert, der nicht mal Eigentum von Besitz unterscheiden kann, dann wird es halt schwierig.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
DomJay, Köln, Mittwoch, 23.06.2021, 08:32 (vor 1666 Tagen) @ MarcBVB
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
Es sind am Ende Verbrauchskosten. Und gerade bei bestehenden Verträgen halte ich es für schwierig, dem Vermieter hier Teile der Verbrauchskosten aufzuhalsen.Die Alternative wäre dann die energetische Sanierung und nachher die entsprechende Mieterhöhung. Ob das dann eher hilft?
Das meinte ich mit: es wird teurer wenn wir das durchziehen . Die Sanierung ist der richtige Weg, aber es gibt sie nicht umsonst. Wenn allen Klimaschutz so wichtig ist muss man diese Kröte eben schlucken. Den Vermieter treffen die kosten direkt, den Mieter der jeweiligen Immobilie nur für die Dauer des Wohnens.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 23.06.2021, 14:23 (vor 1666 Tagen) @ DomJay
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch. Der größere Teil geht auf den baulichen Zustand zurück. Und den können die Mieter nicht beeinflussen. Trotzdem werden die Vermieter einseitig geschont und die Mieter alleine zur Kasse gebeten. Dies trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die sich nur Wohnungen mit niedrigem Standard leisten können. Da kann man noch so blumige Wahlprogramme schreiben, so nimmt man diese Bevölkerungsgruppen bei der Energiewende nicht mit.
Es sind am Ende Verbrauchskosten. Und gerade bei bestehenden Verträgen halte ich es für schwierig, dem Vermieter hier Teile der Verbrauchskosten aufzuhalsen.Die Alternative wäre dann die energetische Sanierung und nachher die entsprechende Mieterhöhung. Ob das dann eher hilft?
Das meinte ich mit: es wird teurer wenn wir das durchziehen . Die Sanierung ist der richtige Weg, aber es gibt sie nicht umsonst. Wenn allen Klimaschutz so wichtig ist muss man diese Kröte eben schlucken. Den Vermieter treffen die kosten direkt, den Mieter der jeweiligen Immobilie nur für die Dauer des Wohnens.
Nun, die Kosten wird der Mieter überall antreffen, wenn flächendeckend energetisch saniert wird. Nicht zuletzt in Form einer höheren Kaltmiete.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
HoschUn, Ort, Mittwoch, 23.06.2021, 08:17 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Mieter sollen CO2-Preis auf Öl und Gas alleine zahlen
Gerade bei etwas älteren Gebäuden -und das umfasst teilweise durchaus erst zwanzig oder dreißig Jahre alte Häuser- hat das Heizverhalten einen eher geringeren Einfluss auf den Energieverbrauch.
Die immer wärmeren Winter dagegen einen sehr großen Einfluss.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 08:01 (vor 1666 Tagen) @ Ulrich
Und obwohl in Deutschland die meisten Menschen zur Miete wohnen und obwohl das mal wieder ein Kotau den Lobbyisten und der eignen Kernklientel ist und dies unmittelbar zum großen finanziellen Nachteil der Mieter führt, wählen die gleichen Leute nun Union, die sich anschließend über mögliche finanzielle Belastungen unter den Grünen echauffieren.
Das ist eine Steilvorlage für SPD und Grüne, bin gespannt, ob die genutzt werden kann.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, Mittwoch, 23.06.2021, 09:38 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Nachdem der Mietendeckel von RRG in Berlin krachend gescheitert ist, können die vieles im Bund möglicherweise versprechen und durchführen und sich dann von Karlsruhe vorführen lassen.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 09:53 (vor 1666 Tagen) @ Taifun
Keine Frage, eine direkte Beteiligung an den Heizkosten ist unfair. Was kann der Vermieter dazu, wenn der Mieter im Winter den ganzen Tag das Fenster auf kipp macht.
Ich stelle mir das eher über einen Beitrag zur energetischen Sanierung vor. Wie auch immer der aussehen mag. Eine Beteiligung sollte es geben.
Umgekehrt ist es ja auch so, dass ich als Mieter Grundsteuer zahlen muss, obwohl ich keinen Grund besitze.
CDU und CSU haben Vermieterbeteiligung bei CO2-Kosten verhindert
Klopfer
, Dortmund, Mittwoch, 23.06.2021, 11:26 (vor 1666 Tagen) @ Eisen
Umgekehrt ist es ja auch so, dass ich als Mieter Grundsteuer zahlen muss, obwohl ich keinen Grund besitze.
Das stimmt ja so nicht.
Formal wird die Grundsteuer zwar durch den Eigentümer von Grundstücken erhoben, wo sie dann allerdings auf die Besitzer umgelegt wird. So gesehen bist du auch anteilmäßiger Besitzer, weil Mieter.
Die Grundsteuer ist ja auch keine "Grundstückssteuer" im Sinne von Vermögenssteuer, sondern eine Gemeindeabgabe zur Deckung der Infrastrukturkosten, von denen jeder profitiert, auch der Mieter.
Also insgesamt schon eine gerechte Aufteilung, wie ich finde.
SGG
Klopfer
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
moffgat, Volmarstein, Dienstag, 22.06.2021, 09:22 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
https://twitter.com/ARD_Presseclub/status/1406945020515659780?s=20
Die CDU schürt einen massiven Generationenkonflikt, indem sie ausschließlich das eigene Ü50/60 Klientel bedient, was ja dank der demographischen Entwicklung in Deutschland weiterhin mehrheitsfähig ist. Alle Probleme der jüngeren Generationen werden hinausgeschoben bis die handelnden Personen selbst in Rente und die Probleme dann eventuell nicht mehr lösbar sind. Als Mittvierziger mit Renteneintritt 2043 und einer fünfjährigen Tochter frag ich mich, wie ich der irgendwann mal erklären soll, warum man ihr die Welt so hinterlassen hat.
Ich befürchte, am Schluss wird es wieder reichen und wir müssen weitere Jahre Stillstand ertragen, denn der deutsche Michel mag keine Veränderungen, schon gar nicht, wenn er dabei auch noch Verzicht üben müsste. Ich find's nur frustrierend.
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
lato, berlin, Dienstag, 22.06.2021, 12:31 (vor 1667 Tagen) @ moffgat
Ich bin Jahrgang 45 und habe in der Geschichte der BRD ein mal das Gefühl gehabt in einem wirklich freien und offenen Land zu leben und das war in der Zeit als "mehr Demokratie wagen" das Thema war. Danach ging es fast ausschliesslich um die Mehrung des Wohlstands ohne Rücksicht auf andere und "keine Experimente" und "Weiter so Deutschland beherrschten die Politik. Viel wurde angekündigt ,so gut wie nix erreicht. Auf allen wichtigen Gebieten hinken wir hinterher ,nur beim Autobahnbau und bei der freien Fahrt für freie Bürger sind wir Weltspitze.Da sitzen doch auch kluge Leute bei den Konservativen und (National)liberalen ,die alle wissen was auf uns zukommt. Sind denen ihre Kinder und Enkel scheissegal oder ist es die Angst vor den Blauen und Braunen ,die sie so zögerlich handeln lässt?Anscheinend ist die Zahl derer ,die mit ihrem SUV zur Besichtigung des letzten sterbenden Baumes fahren würden,grösser als die der Menschen,die für die Nachkommen Einschränkungen hinnehmen würden.Die Gefahr in Deutschland kam noch nie von links. An allen Katastrophen waren Konservative und Rechte ursächlich beteiligt .Die Linke wird auch diesmal wieder zu doof und vor allem zu uneinig sein ,um die nächste Katastrophe zu verhindern. Wenns um die Macht geht kennt der rechte Block keine Skrupel und sie werden auch diesmal danach die Schuld auf die SPD abwälzen,denn für irgendwas müssen die ja gut sein.Allen, die nach unserer Geschichte noch National ,Konservativ oder Nationalliberal wählen müsste man die Bilder von den Schlachtfeldern von 14/18 0der die Bilder der Städte von 45 noch mal zeigen ,aber die halten das wahrscheinlich für Fake News und im Grunde beweisst der deutsche Mann sich nun mal im Felde.
Mit dem Rechtsruck der bei den Christdemokraten zu erwarten ist ,werden die sich,so sie denn das Sagen haben über lang oder kurz die Hardliner ,so wie immer,durchsetzen und dann geht die Party richtig los in unserer Republik.Die Wut wird sich zunächst im Innern austoben,wie man in einigen Nachbarländern gut sehen kann.
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
lato, Dienstag, 22.06.2021, 20:44 (vor 1667 Tagen) @ lato
Ich glaube, den von dir angesprochenen "klugen Köpfen" sind ihre Kinder und Enkel nicht scheißegal. Sie haben sich aber dafür entschieden, in diesem Land Mechanismen zu etablieren, um für diese ein möglichst großes Vermögen anzuhäufen, damit die sich aus dem prekären Schlamm der Rest-/Durchschnittsbevölkerung ganz bequem heraushalten können.
Buch Tipp zum Thema: Deutschland 2050-Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 10:45 (vor 1667 Tagen) @ moffgat
https://www.kiwi-verlag.de/buch/toralf-staud-nick-reimer-deutschland-2050-9783462000689
soll hinter her niemand seinen Enkel und Urenkeln sagen: wir haben es ja nicht gewusst!
Buch Tipp zum Thema: Deutschland 2050-Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird
Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 22.06.2021, 11:11 (vor 1667 Tagen) @ Rupo
https://www.kiwi-verlag.de/buch/toralf-staud-nick-reimer-deutschland-2050-9783462000689
soll hinter her niemand seinen Enkel und Urenkeln sagen: wir haben es ja nicht gewusst!
Hilft nichts. Und wir müssen ja nicht bis 2040 warten. Die Konsequenzen werden wir schon viel früher spüren.
Die Leute nicken immer schwerwiegend mit dem Kopf und setzen sich dann in den SUV.
Der Mensch muss es erst spüren, vorausschauend kollektiv handeln ist nicht so das Ding unserer Spezies.
Weltklimarat warnt vor existenziellen Bedrohungen
Rupo, Ruhrpott, Mittwoch, 23.06.2021, 20:44 (vor 1666 Tagen) @ Lattenknaller
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
Komanda, Dienstag, 22.06.2021, 09:43 (vor 1667 Tagen) @ moffgat
Das wird ja noch dadurch verschärft, dass die Jungen keine Wahlstimme haben. Mich würde mal interessieren, wie die Stimmenverteilung wäre, würde man die oberen Jahrgänge auch dieser Stimme beschneiden.
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
Micha, Düsseldorf, Dienstag, 22.06.2021, 14:53 (vor 1667 Tagen) @ Komanda
Das wird ja noch dadurch verschärft, dass die Jungen keine Wahlstimme haben. Mich würde mal interessieren, wie die Stimmenverteilung wäre, würde man die oberen Jahrgänge auch dieser Stimme beschneiden.
Einfach Eltern für jedes minderjährige (oder bis 15 jährige) Kind eine Stimme mehr geben.
Noch bessere Idee
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 22.06.2021, 15:08 (vor 1667 Tagen) @ Micha
Wir müssen ja nicht das ganze Grundgesetz umstürzen. Im Prinzip geht es doch nur um den irreversiblen Klimawandel und darum, dass einige Politiker sich nicht darum scheren.
Viel besser wäre es doch einen Volksentscheid durchzuführen, an dem alle ab 12 Jahren teilnehmen dürfen.
Die Frage an die Bevölkerung müsste in etwa so lauten, ob neue Gesetze so verfasst werden müssten, dass die Klimaneutralität bis 203x nicht gefährdet wird. Oder ob diese ins GG aufgenommen werden sollte.
Noch bessere Idee
istar, Dienstag, 22.06.2021, 15:36 (vor 1667 Tagen) @ Basti Van Basten
Wir müssen ja nicht das ganze Grundgesetz umstürzen. Im Prinzip geht es doch nur um den irreversiblen Klimawandel und darum, dass einige Politiker sich nicht darum scheren.
Viel besser wäre es doch einen Volksentscheid durchzuführen, an dem alle ab 12 Jahren teilnehmen dürfen.
Die Frage an die Bevölkerung müsste in etwa so lauten, ob neue Gesetze so verfasst werden müssten, dass die Klimaneutralität bis 203x nicht gefährdet wird. Oder ob diese ins GG aufgenommen werden sollte.
Das Bundesverfassungsgericht hat kürzlich höchstrichterlich festgestellt, bis wann Deutschland klimaneutral sein muss.
Im übrigen scheren sich nicht nur "einige Politiker" nicht um den Klimawandel, sondern-vorsichtig geschätzt-drei Viertel der Bevölkerung. Zumindest, wenn es um konkretes Handeln geht und nicht nur darum, es eigentlich ganz schlimm zu finden.
Noch bessere Idee
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 16:12 (vor 1667 Tagen) @ istar
Das Bundesverfassungsgericht hat kürzlich höchstrichterlich festgestellt, bis wann Deutschland klimaneutral sein muss.
Die Macht des Verfassungsgerichts geht zwar sehr weit, aber so weit, dass es politische Ziele festlegen kann, nun auch wieder nicht.
Diese "Feststellung" hat eher die Bedeutung einer dringenden Empfehlung, denn auch das BVerfG sollte besser die Gewaltenteilung respektieren und nicht in die Legislative eingreifen.
SGG
Klopfer
Noch bessere Idee
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 16:13 (vor 1667 Tagen) @ Klopfer
Das Bundesverfassungsgericht hat kürzlich höchstrichterlich festgestellt, bis wann Deutschland klimaneutral sein muss.
Die Macht des Verfassungsgerichts geht zwar sehr weit, aber so weit, dass es politische Ziele festlegen kann, nun auch wieder nicht.
Diese "Feststellung" hat eher die Bedeutung einer dringenden Empfehlung, denn auch das BVerfG sollte besser die Gewaltenteilung respektieren und nicht in die Legislative eingreifen.
SGG
Klopfer
Das ist so. Ich finde auch, dass da insbesondere der Vosskuhle-Senat da uA beim Wahlrecht deutlich zu weit gegangen ist, mit dem Hinweis, wie das Wahlrecht aussehen müsste.
Noch bessere Idee
Nietzsche, Dienstag, 22.06.2021, 16:03 (vor 1667 Tagen) @ istar
Im übrigen scheren sich nicht nur "einige Politiker" nicht um den Klimawandel, sondern-vorsichtig geschätzt-drei Viertel der Bevölkerung.
Das Problem damit ist, dass das Volk der Souverän ist. Wenn das Volk das so will, dann wird das so gemacht.
Noch bessere Idee
knifeprty82, Hamburg, Mittwoch, 23.06.2021, 08:38 (vor 1666 Tagen) @ Nietzsche
bearbeitet von knifeprty82, Mittwoch, 23.06.2021, 08:47
Also ich habe Politikwissenschaft studiert und als wir im Teilbereich "Politische Theorie und Ideengeschichte" die Demokratietheorien gelernt und diskutiert haben, habe zumindest ich diese Demokratietheorien nicht so verstanden, dass "das Volk" (was immer das genau sein soll) der absolute Souverän dieser Herrschaftsordnung ist, der immer ungefiltert und unmittelbar seinen Willen durchsetzen kann.
Vielmehr habe ich Demokratie als eine Herrschaftsform verstanden, wo die Macht (und damit einhergehende Gewaltpotenziale) stets durch wechselseitige Kontrollmechanismen reziprok eingeschränkt und begrenzt werden. Stichwörter waren da die Gefahren einer "Diktatur der Mehrheit" oder, wie die alten Griechen sagten, "Herrschaft des Pöbels" (die negative Konnotation ist beabsichtigt).
Das heißt für mich auch, dass in einer Demokratie nicht nur Exekutive, Legislative und Judikative sich gegenseitig einschränken, sondern dass eben diese Staatsgewalten auch die - launischen, wechselhaften, oft irrationalen - Impulse des Staatsvolks einhegen und begrenzen und somit auch der sogenannte Volkswille keine unmittelbare, zwingende Wirkung haben darf, sondern auch dieser durch entsprechende Mechanismen vor entsprechenden autoritären Anwandlungen abgehalten wird, die auch in einer demokratischen Herrschaftsform immer wieder auftauchen (nochmal: schon die griechischen Philosophen haben sich intensiv mit dem - urdemokratischen - paradoxen Problem der "Diktatur der Mehrheit" auseinandergesetzt).
Da aber das Gift der Rechten inzwischen latent wirkt, scheint sich die Politik - zumindest im Bereich Klima - aktuell nicht zu trauen, die Bequemlichkeit des "Volkswillens" (schrecklicher und sehr schlechter Begriff btw, aber das Fass mache ich jetzt nicht auch noch auf) auszugleichen. Was natürlich ironisch, eher zynisch ist, denn in ökonomischen Fragen, die Probleme der sozialen Ungleichheit betreffen, haben Politiker und Parteien deutlich weniger Skrupel, dem Volkswillen entgegenzutreten und Entscheidungen zu treffen, die dem Mehrheitswillen widersprechen. Eigentlich sollte es andersrum sein, aber das wiederum ist auch nur meine persönliche, also sicher nicht neutrale, politische Meinung.
Noch bessere Idee
Basti Van Basten, Romania, Mittwoch, 23.06.2021, 11:40 (vor 1666 Tagen) @ knifeprty82
Den Eindruck, den du am Ende beschreibst, habe ich auch. Bestärkt wird dieser auch durch das unterschiedliche Vorgehen gegenüber linken und rechten Demonstranten. Siehe: Sprühregen von oben vs. Augen raus gegen links.
Noch bessere Idee
Nietzsche, Dienstag, 22.06.2021, 15:29 (vor 1667 Tagen) @ Basti Van Basten
Wir müssen ja nicht das ganze Grundgesetz umstürzen. [...]
Viel besser wäre es doch einen Volksentscheid durchzuführen, an dem alle ab 12 Jahren teilnehmen dürfen.
Ja nun, das ist im GG aber nicht so vorgesehen.
Die Frage an die Bevölkerung müsste in etwa so lauten, ob neue Gesetze so verfasst werden müssten, dass die Klimaneutralität bis 203x nicht gefährdet wird.
Und wer beurteilt das? Und wie genau ist der Rechenweg? Und was passiert, wenn verschiedene Leute zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen?
Überleg doch allein mal, welche Diskussionen es um die Maskenpflicht gab und gibt. Und das ist von der Aufgabenstellung her ein Witz.
Die Idee ist ja ehrenwert, aber leider rein theoretisch.
Noch bessere Idee
Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 22.06.2021, 17:31 (vor 1667 Tagen) @ Nietzsche
Dass das GG einen VE nicht erwähnt muss nicht bedeuten, dass man ihn nicht durchführen kann. Die Parteien müssen sich nur einigen, das Ergebnis zu akzeptieren und ggf eine dementsprechende GG-Änderung anzustreben.
Allein zweifle ich an einer überparteilichen Zusammenarbeit.
Noch bessere Idee
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 18:59 (vor 1667 Tagen) @ Basti Van Basten
Dass das GG einen VE nicht erwähnt muss nicht bedeuten, dass man ihn nicht durchführen kann. Die Parteien müssen sich nur einigen, das Ergebnis zu akzeptieren und ggf eine dementsprechende GG-Änderung anzustreben.
Die Parteien werden sich aber nicht die Macht aus der Hand nehmen lassen.
Kann auch ganz schnell schief gehen, wie man beim Brexit gesehen hat. Cameron hat den auch auf den Weg gebracht, weil er davon ausging, dass er scheitert und die Kritik damit beendet ist. Die Briten kannten ja vorher auch keinen Volksentscheid und hinterher hatten sie die Kacke am Hals und Johnson damit alle Möglichkeiten, einen demokratisch legitimierten Putsch durchzuziehen.
SGG
Klopfer
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 09:46 (vor 1667 Tagen) @ Komanda
Das wird ja noch dadurch verschärft, dass die Jungen keine Wahlstimme haben. Mich würde mal interessieren, wie die Stimmenverteilung wäre, würde man die oberen Jahrgänge auch dieser Stimme beschneiden.
Wir können ja auch das Wahlrecht daran koppeln, ob jemand Nettoempfänger vom Staat ist.
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 09:54 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Wir können ja auch das Wahlrecht daran koppeln, ob jemand Nettoempfänger vom Staat ist.
Was hat das eine, denn mit dem anderen zu tun? Das gleiche Problem gab es ja auch schon beim Brexit. Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Ansonsten ganz genauso wie im Ausgangspost von moffgat. Ich find es regelrecht erschreckend, wie offensichtlich scheißegal es einem Großteil der Ü50/Ü60 Generation ist, in welcher Welt ihre Kinder und Enkelkinder einmal leben werden. Zumal nachdem diese betroffene Generation jetzt ein Jahr auf vieles verzichtet hat, was das Leben in diesem Alter erst interessant macht, um Einigen der Älteren das Leben zu retten.
100% Zustimmung (kT)
Ravenga, In der Ruhr liegt die Kraft, Dienstag, 22.06.2021, 19:23 (vor 1667 Tagen) @ majae
Wir können ja auch das Wahlrecht daran koppeln, ob jemand Nettoempfänger vom Staat ist.
Was hat das eine, denn mit dem anderen zu tun? Das gleiche Problem gab es ja auch schon beim Brexit. Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Ansonsten ganz genauso wie im Ausgangspost von moffgat. Ich find es regelrecht erschreckend, wie offensichtlich scheißegal es einem Großteil der Ü50/Ü60 Generation ist, in welcher Welt ihre Kinder und Enkelkinder einmal leben werden. Zumal nachdem diese betroffene Generation jetzt ein Jahr auf vieles verzichtet hat, was das Leben in diesem Alter erst interessant macht, um Einigen der Älteren das Leben zu retten.
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istar, Dienstag, 22.06.2021, 11:14 (vor 1667 Tagen) @ majae
Wir können ja auch das Wahlrecht daran koppeln, ob jemand Nettoempfänger vom Staat ist.
Was hat das eine, denn mit dem anderen zu tun? Das gleiche Problem gab es ja auch schon beim Brexit. Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Ansonsten ganz genauso wie im Ausgangspost von moffgat. Ich find es regelrecht erschreckend, wie offensichtlich scheißegal es einem Großteil der Ü50/Ü60 Generation ist, in welcher Welt ihre Kinder und Enkelkinder einmal leben werden. Zumal nachdem diese betroffene Generation jetzt ein Jahr auf vieles verzichtet hat, was das Leben in diesem Alter erst interessant macht, um Einigen der Älteren das Leben zu retten.
Wie viele Ältere hast du denn für deine repräsentative Umfrage befragt?
Ich kenne ungefähr genauso viele, auf die das nicht zutrifft, wie ich junge Leute kenne, die ihren Müll am Kanal liegen lassen oder ihn gleich im Wasser entsorgen.
Und mit dem Brexit ist das leider so gewesen: der Anteil der remainer war unter den Jungen überdurchschnittlich hoch, die Wahlbeteiligung überdurchschnittlich niedrig.
Da können aber andere Jahrgänge nichts dafür.
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Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 22.06.2021, 11:08 (vor 1667 Tagen) @ majae
Wir können ja auch das Wahlrecht daran koppeln, ob jemand Nettoempfänger vom Staat ist.
Was hat das eine, denn mit dem anderen zu tun? Das gleiche Problem gab es ja auch schon beim Brexit. Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Ansonsten ganz genauso wie im Ausgangspost von moffgat. Ich find es regelrecht erschreckend, wie offensichtlich scheißegal es einem Großteil der Ü50/Ü60 Generation ist, in welcher Welt ihre Kinder und Enkelkinder einmal leben werden. Zumal nachdem diese betroffene Generation jetzt ein Jahr auf vieles verzichtet hat, was das Leben in diesem Alter erst interessant macht, um Einigen der Älteren das Leben zu retten.
Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn ich meine Generation der Boomer nehme und die mit der Generation meiner Mutter vergleiche, dass die Boomer das Problem eher verdrängen. Gerade in Bezug auf den Klimawandel höre ich mehr verharmlosende Stimmen aus meiner Generation. Ist nur ein persönliches Stimmungsbild.
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majae, Dienstag, 22.06.2021, 10:56 (vor 1667 Tagen) @ majae
Wir können ja auch das Wahlrecht daran koppeln, ob jemand Nettoempfänger vom Staat ist.
Was hat das eine, denn mit dem anderen zu tun? Das gleiche Problem gab es ja auch schon beim Brexit. Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Ansonsten ganz genauso wie im Ausgangspost von moffgat. Ich find es regelrecht erschreckend, wie offensichtlich scheißegal es einem Großteil der Ü50/Ü60 Generation ist, in welcher Welt ihre Kinder und Enkelkinder einmal leben werden. Zumal nachdem diese betroffene Generation jetzt ein Jahr auf vieles verzichtet hat, was das Leben in diesem Alter erst interessant macht, um Einigen der Älteren das Leben zu retten.
Warum sollte die alte Generation nicht mitentscheiden dürfen? Weil sie in deinen Augen die "falsche" Meinung hat?
Ein Leben lang Steuern gezahlt und alles mitaufgebaut, aber dann die Füsse still halten? Nicht sehr demokratisch.
P.S: Nur weil man nicht grün wählt, ist einem nicht alles scheißegal.
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majae, Dienstag, 22.06.2021, 09:59 (vor 1667 Tagen) @ majae
Ich kriege echt ne Krise.
Der eine will nur Nettoempfänger wählen lassen, der nächste meint ab einem bestimmten Alter hat man nix mehr zu sagen, weil es doch um die Zukunft geht.
Ich kann nur noch den Kopf schütteln.
Über eine Reduzierung des Wahlalters kann man nachdenken, aber es gibt Gründe, warum wir Volljährigkeit erst ab 18 haben. Ein 8-jähriger kann allerdings nicht erfassen, was er da überhaupt wählt.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 11:14 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Ich kriege echt ne Krise.
Der eine will nur Nettoempfänger wählen lassen, der nächste meint ab einem bestimmten Alter hat man nix mehr zu sagen, weil es doch um die Zukunft geht.
Ich kann nur noch den Kopf schütteln.
Über eine Reduzierung des Wahlalters kann man nachdenken, aber es gibt Gründe, warum wir Volljährigkeit erst ab 18 haben. Ein 8-jähriger kann allerdings nicht erfassen, was er da überhaupt wählt.
Du darfst dir sicher sein, dass es sich dabei um Ironie meinerseits handelte ;-)
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Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 22.06.2021, 10:43 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Ich kriege echt ne Krise.
Der eine will nur Nettoempfänger wählen lassen, der nächste meint ab einem bestimmten Alter hat man nix mehr zu sagen, weil es doch um die Zukunft geht.
Ich kann nur noch den Kopf schütteln.
Über eine Reduzierung des Wahlalters kann man nachdenken, aber es gibt Gründe, warum wir Volljährigkeit erst ab 18 haben. Ein 8-jähriger kann allerdings nicht erfassen, was er da überhaupt wählt.
Aber ein 98-jähriger, den Klimawandel, Computer oder Smartphones überfordern?
Ja, beide Generationen haben etwas, das sie nicht verstehen. Eine darf aber über die Zukunft der anderen entscheiden.
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Basti Van Basten, Dienstag, 22.06.2021, 10:49 (vor 1667 Tagen) @ Basti Van Basten
Echt krass wir hier über die Ü50 gedacht wird.
P.S. Dann bringe doch eine Petition ein, welche Ü70 das Wahlrecht nimmt.
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Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 22.06.2021, 11:03 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Ich beurteile nur einzelne deiner Argumente und wenn du 8-jährigen die geistige Reife absprichst, dann finde ich, sollte man nicht verheimlichen, dass es das auf der anderen Seite auch gibt.
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Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Dienstag, 22.06.2021, 12:33 (vor 1667 Tagen) @ Basti Van Basten
Ich beurteile nur einzelne deiner Argumente und wenn du 8-jährigen die geistige Reife absprichst, dann finde ich, sollte man nicht verheimlichen, dass es das auf der anderen Seite auch gibt.
Nein: geben kann. Mein Vater ist mit seinen 87 noch so hell im Kopf wie es einigen in ihrem ganzen Leben nicht gelingen wird. Und das ist beim Großteil seiner (Alters-) Kollegen ganz genau so.
Anders herum wird man nur sehr wenige 8 jährige finden die komplexeste Themen- wie meinetwegen einen Klimawandel oder wegen mir auch die Entscheidung über eine europäische Bankenunion etc- dann in eine sinnvolle Stimmabgabe wandlen können.
Das gelingt nämlich auch vielen Erwachsenen nicht so, unabhängig von derem Alter...
Aber ein paar Leute muss man halt auch mal wählen lassen ;-)
Und ansonsten finde ich das immer wieder vorgebrachte "keiner denkt an die Kinder" Argument irgendwie merkwürdig- früher hat man gedacht dass sich die Eltern notwendigerweise auch um das Wohl ihrer Kinder kümmern würden und das zum Beispiel auch in deren Stimmabgabe einfliesst. Dann hätte ein Einzelkind also sozusagen zwei indirekte Stimmen, bei zweien immer noch eine und erst ab 3 wird es dann "ungerecht" wobei man davon ausgehen könnte dass die Eltern von drei Kindern sich vielleicht besonderes für Familienpolitik und Zukunftschancen ihrer Sprösslinge interessieren würden.
Wie gesagt: das war früher mal Konsens, scheint aber heute nicht mehr so zu sein. Und statt sich also über die offensichtlich unfähig gewordenen Eltern aufzuregen gibt es jetzt also die Versagergeneration der "Umweltschweine" :-)
Sehr witzig, das alles.
Sinnstiftend finde ich das nicht.
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 10:39 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
der nächste meint ab einem bestimmten Alter hat man nix mehr zu sagen, weil es doch um die Zukunft geht.
Nö ich sag nur, dass es schädlich für eine Demokratie ist, wenn die Mehrheit von der Generation Ü50 gestellt wird.
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 10:56 (vor 1667 Tagen) @ majae
der nächste meint ab einem bestimmten Alter hat man nix mehr zu sagen, weil es doch um die Zukunft geht.
Nö ich sag nur, dass es schädlich für eine Demokratie ist, wenn die Mehrheit von der Generation Ü50 gestellt wird.
Das ist glaube ich eines der undemokratischsten Statements, dass ich hier bisher gelesen habe. Wow
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
Zico80, Dienstag, 22.06.2021, 12:37 (vor 1667 Tagen) @ DomJay
der nächste meint ab einem bestimmten Alter hat man nix mehr zu sagen, weil es doch um die Zukunft geht.
Nö ich sag nur, dass es schädlich für eine Demokratie ist, wenn die Mehrheit von der Generation Ü50 gestellt wird.
Das ist glaube ich eines der undemokratischsten Statements, dass ich hier bisher gelesen habe. Wow
Dann scheinst Du hier noch nicht viel gelesen zu haben:-) Aber weswegen das undemokratischste? Weil er sagt, es wäre schlecht für eine Demokratie, wenn eine Wählergruppe alle anderen dominiert?
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 12:41 (vor 1667 Tagen) @ Zico80
der nächste meint ab einem bestimmten Alter hat man nix mehr zu sagen, weil es doch um die Zukunft geht.
Nö ich sag nur, dass es schädlich für eine Demokratie ist, wenn die Mehrheit von der Generation Ü50 gestellt wird.
Das ist glaube ich eines der undemokratischsten Statements, dass ich hier bisher gelesen habe. Wow
Dann scheinst Du hier noch nicht viel gelesen zu haben:-) Aber weswegen das undemokratischste? Weil er sagt, es wäre schlecht für eine Demokratie, wenn eine Wählergruppe alle anderen dominiert?
Nein, es ging um etwas anderes und letztlich haben wir in der Diskussion ein anderes Ergebnis herausgearbeitetes.
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 11:03 (vor 1667 Tagen) @ DomJay
Das ist glaube ich eines der undemokratischsten Statements, dass ich hier bisher gelesen habe. Wow
Undemokratisch wäre es, wenn ich ihnen das Wahlrecht streitig machen wollen würde. Würde mir aber im Traum nicht einfallen.
Aber zu der These mal eine Frage: Ist dieses Land in den letzten 20 Jahren fortschrittlicher oder weniger fortschrittlich geworden? Und in welche Richtung hat sich die Demographie in der gleichen Zeit entwickelt?
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 11:21 (vor 1667 Tagen) @ majae
Das ist glaube ich eines der undemokratischsten Statements, dass ich hier bisher gelesen habe. Wow
Undemokratisch wäre es, wenn ich ihnen das Wahlrecht streitig machen wollen würde. Würde mir aber im Traum nicht einfallen.
Aber zu der These mal eine Frage: Ist dieses Land in den letzten 20 Jahren fortschrittlicher oder weniger fortschrittlich geworden? Und in welche Richtung hat sich die Demographie in der gleichen Zeit entwickelt?
Dein Startpunkt war:
Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Und das ist nicht vereinbar mit unseren Grundsätzen, das niemand wegen Herkunft, Alters oder Geschlecht diskriminiert werden darf vereinbar. Die Anzahl der Jahre die einem im Leben bleiben haben keinerlei Einfluss auf die individuelle Kompetenz oder Berechtigung etwas zu entscheiden.
Ich treibe deine Frage mal bewusst auf die Spitze um den Widerspruch aufzuzeigen: Wer tödlich krank ist und nur noch 5-10 Jahre zu leben hat, sollte deiner Aussage nach nicht mehr entscheiden dürfen.
Ersetzen wir nun krank durch entsprechendes Alter und die gleiche Frage stellt sich. Dabei negiert man völlig die Lebenserfahrung. In 50+ Jahren kann man viel erleben insbesondere auch was Umweltprobleme anrichten können. Das ist dann mit 18-19 vielleicht nicht so bewusst. Auch kann man in der Zeit viel Bildung erfahren und Dinge lernen.‘
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 11:42 (vor 1667 Tagen) @ DomJay
Dein Startpunkt war:
Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Das war natürlch ein rhetorische Frage, die Antwort ist schließlich klar: Weil sie die Mehrheit stellt. Und genau das ist der Knackpunkt. Mir geht es nicht darum, dass sie wählen dürfen, sondern dass sie letztendlich alleine entscheiden können, wer bei uns regiert. Und damit werden die Belange der Jugend und damit auch die Zukunft des Landes für Parteien mit Regierungsanspruch irrelevant, was wir am aktuellen Wahlprogramm der CDU sehen - das war schließlich mal die ursprüngliche Aussage dieses Stranges (siehe Twitter-Video).
Und das ist nicht vereinbar mit unseren Grundsätzen, das niemand wegen Herkunft, Alters oder Geschlecht diskriminiert werden darf vereinbar. Die Anzahl der Jahre die einem im Leben bleiben haben keinerlei Einfluss auf die individuelle Kompetenz oder Berechtigung etwas zu entscheiden.
Ich treibe deine Frage mal bewusst auf die Spitze um den Widerspruch aufzuzeigen: Wer tödlich krank ist und nur noch 5-10 Jahre zu leben hat, sollte deiner Aussage nach nicht mehr entscheiden dürfen.
Ersetzen wir nun krank durch entsprechendes Alter und die gleiche Frage stellt sich. Dabei negiert man völlig die Lebenserfahrung. In 50+ Jahren kann man viel erleben insbesondere auch was Umweltprobleme anrichten können. Das ist dann mit 18-19 vielleicht nicht so bewusst. Auch kann man in der Zeit viel Bildung erfahren und Dinge lernen.‘
Möchte ich gar nicht widersprechen. Joe Biden ist - soweit ich das beurteilen kann - sicherlich ein ganz gutes Beispiel dafür, dass ein alter (weißer) Mann ganz gut über die Geschicke seine Landes entscheiden kann.
Aber wie gesagt: Problematisch ist nicht das Wahlrecht für Alte, sondern der demographische Wandel.
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 11:56 (vor 1667 Tagen) @ majae
Dein Startpunkt war:
Warum bestimmt die Generation über die Zukunft des Landes, die diese Zukunft gar nicht mehr miterleben wird?
Das war natürlch ein rhetorische Frage, die Antwort ist schließlich klar: Weil sie die Mehrheit stellt. Und genau das ist der Knackpunkt. Mir geht es nicht darum, dass sie wählen dürfen, sondern dass sie letztendlich alleine entscheiden können, wer bei uns regiert. Und damit werden die Belange der Jugend und damit auch die Zukunft des Landes für Parteien mit Regierungsanspruch irrelevant, was wir am aktuellen Wahlprogramm der CDU sehen - das war schließlich mal die ursprüngliche Aussage dieses Stranges (siehe Twitter-Video).
Ja aber das muss eine andere Partei doch so sagen. Die Grünen versuchen wie jede Partei den Wähler auf die eigene Seite zu ziehen. Und dann muss man in Extremen reden. Das Wahlprogramm ist in meinen Augen nicht so, dass es die Jugend komplett ausschließt. Es kann sich doch aber per Definition keine Partei x hinstellen und sagen, „och das Programm der Partei y ist aber fantastisch“
Und das ist nicht vereinbar mit unseren Grundsätzen, das niemand wegen Herkunft, Alters oder Geschlecht diskriminiert werden darf vereinbar. Die Anzahl der Jahre die einem im Leben bleiben haben keinerlei Einfluss auf die individuelle Kompetenz oder Berechtigung etwas zu entscheiden.
Ich treibe deine Frage mal bewusst auf die Spitze um den Widerspruch aufzuzeigen: Wer tödlich krank ist und nur noch 5-10 Jahre zu leben hat, sollte deiner Aussage nach nicht mehr entscheiden dürfen.
Ersetzen wir nun krank durch entsprechendes Alter und die gleiche Frage stellt sich. Dabei negiert man völlig die Lebenserfahrung. In 50+ Jahren kann man viel erleben insbesondere auch was Umweltprobleme anrichten können. Das ist dann mit 18-19 vielleicht nicht so bewusst. Auch kann man in der Zeit viel Bildung erfahren und Dinge lernen.‘
Möchte ich gar nicht widersprechen. Joe Biden ist - soweit ich das beurteilen kann - sicherlich ein ganz gutes Beispiel dafür, dass ein alter (weißer) Mann ganz gut über die Geschicke seine Landes entscheiden kann.
Aber wie gesagt: Problematisch ist nicht das Wahlrecht für Alte, sondern der demographische Wandel.
Für den aber keine Partei etwas wirklich kann.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 09:58 (vor 1667 Tagen) @ majae
Ich find es regelrecht erschreckend, wie offensichtlich scheißegal es einem Großteil der Ü50/Ü60 Generation ist, in welcher Welt ihre Kinder und Enkelkinder einmal leben werden.
Kann ich so nicht unterschreiben. Woran machst du das fest? Und jetzt bitte keine Polemik von wegen Kreuzfahrtschiffen, weil das endet nur in gegenseitigen Vorwürfen...
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 10:26 (vor 1667 Tagen) @ Guido
Ich find es regelrecht erschreckend, wie offensichtlich scheißegal es einem Großteil der Ü50/Ü60 Generation ist, in welcher Welt ihre Kinder und Enkelkinder einmal leben werden.
Kann ich so nicht unterschreiben. Woran machst du das fest? Und jetzt bitte keine Polemik von wegen Kreuzfahrtschiffen, weil das endet nur in gegenseitigen Vorwürfen...
Wenn die Bekämpfung des Klimawandels einem Großteil dieser Generation wichtig wäre, würde die Union das auch konkreter in ihr Wahlprogramm aufnehmen. Aber ganz offensichtlich haben deren Analysten herausgefunden, dass mit solchen Forderungen dort keine nennenswerten Wählerstimmen zu bekommen sind. Vielleicht täusch ich mich auch und bei der BTW werden doch mehr Wähler (der entsprechenden Generation) als erwartet die Union dafür abstrafen, aber das bezweifel ich.
Und natürlich gibt es auch eine Menge jüngere Leute, denen der Klimawandel vollkommen egal ist, hier dürften die Anteile aber deutlich geringer sein.
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ersiees, augsburg, Dienstag, 22.06.2021, 14:05 (vor 1667 Tagen) @ majae
Und natürlich gibt es auch eine Menge jüngere Leute, denen der Klimawandel vollkommen egal ist, hier dürften die Anteile aber deutlich geringer sein.
Man darf halt nicht den Fehler machen und alles nur noch auf Klimawandel auslegen wollen. Sicherlich eines der wichtigsten Themenfelder, allerdings kommt es mir in vereinzelten Debatten fast so vor, als gingen viele andere wichtige Themenfelder in diesem quasi unter. Eine gesunde Mischung machts, nur sehe ich die eigentlich nicht wirklich im Bundestag vertreten :(
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majae, Muc, Mittwoch, 23.06.2021, 11:44 (vor 1666 Tagen) @ ersiees
Man darf halt nicht den Fehler machen und alles nur noch auf Klimawandel auslegen wollen. Sicherlich eines der wichtigsten Themenfelder, allerdings kommt es mir in vereinzelten Debatten fast so vor, als gingen viele andere wichtige Themenfelder in diesem quasi unter. Eine gesunde Mischung machts, nur sehe ich die eigentlich nicht wirklich im Bundestag vertreten :(
Natürlich sollte man zusehen, dass man die Wirtschaft nicht völlig gegen die Wand fährt und wir ein möglichst gutes Leben im Hier und Jetzt führen können. Aber doch, die Bekämpfung des Klimawandels sollte für die gesamte Menschheit global oberste Priorität haben. Das ist DIE Aufgabe des 21. Jahrhunderts und der Erfolg bestimmt maßgeblich darüber, ob Menschen im 22. Jahrhundert noch ein Leben führen können, was wir heute als lebenswert bezeichnen bzw ob die Menschheit überhaupt fortbestehen kann. Die Auswirkungen sind jetzt schon einschneidend, aber das sind gerade einaml die Anfänge die Vorboten. Dass Ernten nicht mehr ausreichen und das Trinkwasser knapp wird ist eine reale Gefahr - nicht in Afrika, sondern bei uns in Europa. Die Menschheit der Zukunft wird nicht glauben können, dass wir heute Kriege um so belanglose Sachen wie Öl oder Geld führen. Noch kann man etwas dagegen tun, auch wenn der Erfolg ungewiss ist, aber wenn wir jetzt noch weitere 10 Jahre mit Rumsitzen und Däumchendrehen verschwenden, dann ist es wirklich zu spät.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 10:02 (vor 1667 Tagen) @ Guido
Ist auch nicht so. Und gibt auch genügend 30-jährige die ihre Kinder mit ihrem X5 zum Kindergarten und zur Schule bringen und danach wieder die 653 Meter nach Hause fahren.
Aber ich diskutiere auch in den Punkten nicht mehr. Es geht nur immer um den alten weißen Mann und jegliche Diskussionen sind sinnfrei und führen nur zu Frustrationen. Linke würgen jede Diskussion heutzutage ab und stellen den Diskussionspartner an die Wand.
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 10:34 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Aber ich diskutiere auch in den Punkten nicht mehr. Es geht nur immer um den alten weißen Mann und jegliche Diskussionen sind sinnfrei und führen nur zu Frustrationen. Linke würgen jede Diskussion heutzutage ab und stellen den Diskussionspartner an die Wand.
Leidest du unter Verfolgungswahn? Der einzige, der "den alten weißen Mann" hier in den Raum wirft, bist du.
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majae, Dienstag, 22.06.2021, 10:36 (vor 1667 Tagen) @ majae
Du selbst hast doch die Ü50/60 in den Raum geworfen. Was soll die Gruppe sonst sein als ein Synonym?
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Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 22.06.2021, 10:39 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Der alte weiße Mann ist aber kein Synonym für die gesamte Generation 50plus.
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Basti Van Basten, Dienstag, 22.06.2021, 10:45 (vor 1667 Tagen) @ Basti Van Basten
Genau. Und ab Ü50 wählen alle egoistisch und vergessen die Jugend.
Die Denkweise ist noch schlimmer, als wenn man wenigstens den alten weißen Mann meinen würde. Sie ist nämlich derart falsch, dass einige Menschen ihr Weltbild vor dem Kindergarten überprüfen sollten. U50 heisst nämlich mitnichten, dass es um Umweltschutz und CO2-Reduzierung geht.
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 10:58 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Genau. Und ab Ü50 wählen alle egoistisch und vergessen die Jugend.
Die Denkweise ist noch schlimmer, als wenn man wenigstens den alten weißen Mann meinen würde. Sie ist nämlich derart falsch, dass einige Menschen ihr Weltbild vor dem Kindergarten überprüfen sollten. U50 heisst nämlich mitnichten, dass es um Umweltschutz und CO2-Reduzierung geht.
Arbeite mal an deinem Leseverständnis. Ich hab weder etwas von "alle" noch "ausschließlich" geschrieben.
Btw, hast du nicht gerade noch angekündigt nicht diskutieren zu wollen? Ist ätzend mit Leuten zu reden, die einem völlige die Worte im Mund umdrehen.
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majae, Dienstag, 22.06.2021, 11:02 (vor 1667 Tagen) @ majae
Du redest vom Großteil Ü50. Sind das dann 80% oder 90%?
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 11:10 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Du redest vom Großteil Ü50. Sind das dann 80% oder 90%?
Streng genommen alles über 50%. Praktisch eher so ab 60%. Aber selbst bei 80% unterschlägst du einfach mal jeden fünften mit der Aussage "alle".
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 10:57 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Das sagt auch niemand. Trotzdem ist es tendenziell schwieriger, Klimaschutzpolitik mit/gegen die älteren Generationen zu machen.
Ein Beispiel: Ich bin zwar erst Ü40, aber zu meiner Jugend waren alle total wild aufs Autofahren. Es war völlig normal, dass alle Vollgas gegeben haben, um zum 18. den Lappen zu haben.
Bei meiner Nichte und meinen Neffen hat es bei ihr über 1,5 Jahre gedauert, weil sie mit der Fahrschule überhaupt keine Eile hatte. Mein Neffe macht noch so gar keine Anstalten dazu. Und auch in ihrem Freundeskreis sind viele, für die der Führerschein eher ein Kann, denn ein Muss ist.
Das führt dann aber dazu, dass das Auto für meine Generation einen ganz anderen Stellenwert hat als für die Jugend und Maßnahmen, die Geschwindigkeit begrenzen, das Fahren teurer machen, oder zum Ausweichen auf Alternativen animieren sollen, deutlich schwerer durchzusetzen sind als bei den jüngeren.
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Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 11:16 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Das sagt auch niemand. Trotzdem ist es tendenziell schwieriger, Klimaschutzpolitik mit/gegen die älteren Generationen zu machen.
Ein Beispiel: Ich bin zwar erst Ü40, aber zu meiner Jugend waren alle total wild aufs Autofahren. Es war völlig normal, dass alle Vollgas gegeben haben, um zum 18. den Lappen zu haben.
Bei meiner Nichte und meinen Neffen hat es bei ihr über 1,5 Jahre gedauert, weil sie mit der Fahrschule überhaupt keine Eile hatte. Mein Neffe macht noch so gar keine Anstalten dazu. Und auch in ihrem Freundeskreis sind viele, für die der Führerschein eher ein Kann, denn ein Muss ist.
Das führt dann aber dazu, dass das Auto für meine Generation einen ganz anderen Stellenwert hat als für die Jugend und Maßnahmen, die Geschwindigkeit begrenzen, das Fahren teurer machen, oder zum Ausweichen auf Alternativen animieren sollen, deutlich schwerer durchzusetzen sind als bei den jüngeren.
Das ist auch so. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass es ein Generationenkonflikt ist. Gerade wenn man von "der älteren Generation" spricht, die angeblich dagegen sind... wie alt sind wohl heute diejenigen, die in den 80ern gegen das Waldsterben, gegen die AKWs und gegen die Aufrüstung zu hunderttausenden auf die Straßen gegangen sind? Die Umweltbewegung, aus der Die Grünen hervorgegangen sind. Den Menschen ist dieses Thema doch immer noch wichtig und alles andere als egal.
Mehr Klimaschutz wollen, bis auf Ausnahmen, im Prinzip alle. Und natürlich gibt es quer durch alle Generationen und Gesellschaftsschichten Menschen, die Maßnahmen ablehnen oder denen Maßnahmen nicht weit genug gehen. Es stellen sich unbeantwortete Fragen der Finanzierung, der Lastenverteilung und viele weitere mehr. Und die Zeit läuft...
Das ist ein unglaublich komplexes Thema und ich glaube, dass dieses Projekt, unser Land klimaneutral umzustrukturieren größer sein wird, als die Wiedervereinigung.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 11:22 (vor 1667 Tagen) @ Lutz09
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
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Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 11:34 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
Absolut. Was du beschreibst, das ist die Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die von manchen leider, bei allem Verständnis für die Position im Kampf gegen den Klimawandel, komplett ignoriert wird. Unser Klima zu schützen wird mMn nicht gelingen, wenn man zu viele außen vorlässt bzw. nicht mitnimmt. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung muss vernünftig gestaltet und sachlich argumentiert werden.
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Zico80, Dienstag, 22.06.2021, 14:53 (vor 1667 Tagen) @ Lutz09
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
Absolut. Was du beschreibst, das ist die Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die von manchen leider, bei allem Verständnis für die Position im Kampf gegen den Klimawandel, komplett ignoriert wird. Unser Klima zu schützen wird mMn nicht gelingen, wenn man zu viele außen vorlässt bzw. nicht mitnimmt. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung muss vernünftig gestaltet und sachlich argumentiert werden.
Ich verstehe ja, dass euer Argument ist, dass man möglichst viele davon überzeugen (und nicht belehren) muss, dass man gegen den Klimawandel etwas tun muss.
Was ich nicht verstehe: Wieso seit ihr dann immer für die Partei, die die letzten 30 Jahre eindeutig nachgewiesen hat, das sie vor allem gut darin ist, Klimaschutz zu verhindern und den Leuten die ganze Zeit einzureden, dass sie total unfair behandelt werden, wenn sie jetzt den Planeten nicht mehr extrem verdrecken dürfen. Und das obwohl der Klimawandel heute bereits Millionen Menschen die Lebensgrundlage raubt, während wir (in diesem Sinne: Der Westen) dieses Fiasko mit unserem CO2 Ausstoss verursacht haben.
Das widerspricht sich doch total oder übersehe ich da etwas?
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istar, Dienstag, 22.06.2021, 22:54 (vor 1667 Tagen) @ Zico80
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
Absolut. Was du beschreibst, das ist die Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die von manchen leider, bei allem Verständnis für die Position im Kampf gegen den Klimawandel, komplett ignoriert wird. Unser Klima zu schützen wird mMn nicht gelingen, wenn man zu viele außen vorlässt bzw. nicht mitnimmt. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung muss vernünftig gestaltet und sachlich argumentiert werden.
Ich verstehe ja, dass euer Argument ist, dass man möglichst viele davon überzeugen (und nicht belehren) muss, dass man gegen den Klimawandel etwas tun muss.Was ich nicht verstehe: Wieso seit ihr dann immer für die Partei, die die letzten 30 Jahre eindeutig nachgewiesen hat, das sie vor allem gut darin ist, Klimaschutz zu verhindern und den Leuten die ganze Zeit einzureden, dass sie total unfair behandelt werden, wenn sie jetzt den Planeten nicht mehr extrem verdrecken dürfen. Und das obwohl der Klimawandel heute bereits Millionen Menschen die Lebensgrundlage raubt, während wir (in diesem Sinne: Der Westen) dieses Fiasko mit unserem CO2 Ausstoss verursacht haben.
Das widerspricht sich doch total oder übersehe ich da etwas?
Vor dreißig Jahren hat den Klimawandel noch keine Sau interessiert. Eigentlich ist das Thema erst wirklich präsent, seit Schüler anfingen, Freitags die Schule zu schwänzen.
Auch die Partei der besseren Menschen, also die Grünen, haben sich in erster Linie als Anti - Atompartei gesehen, eine Energieform, die in manchen Ländern als ihr Beitrag gegen die Erderwärmung gesehen wird.
Und ob die Kohlepartei SPD, historisch betrachtet, nicht deutlich mehr Klimaschutz verhindert hat, weil sie um jeden Arbeitsplatz in der Schwerindustrie gekämpft hat, den Kohleausstieg über Jahrzehnte hingezogen hat und im Ruhrgebiet so ziemlich jede Kommune große Aktienpakete an RWE, Steag etc. hält (Sierau sitzt bei RWE jetzt im Aufsichtsrat), ist dann auch eine Frage, über die man lange diskutieren könnte.
Aber die SPD hat ja schon für Hartz IV ganz allein auf die Fresse bekommen, obwohl das unter Rot-Grün verabschiedet wurde, da will ich sie jetzt nicht dafür kritisieren, dass sie sich als Arbeiterpartei für Arbeiter eingesetzt hat.
Apropos Rot-Grün : die größte umweltpolitische Errungenschaft war, dass Jürgen "Dosenpfand" Trittin als Umweltminister dafür gesorgt hat, dass seitdem Millionen von Menschen ihre Plastikflaschen schreddern lassen. Und Aludosen. Ich denke jedesmal an den Vogel, wenn es wieder soweit ist und ich vor so einem Automaten stehe.
Glückauf.
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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 23.06.2021, 08:00 (vor 1666 Tagen) @ istar
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
Absolut. Was du beschreibst, das ist die Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die von manchen leider, bei allem Verständnis für die Position im Kampf gegen den Klimawandel, komplett ignoriert wird. Unser Klima zu schützen wird mMn nicht gelingen, wenn man zu viele außen vorlässt bzw. nicht mitnimmt. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung muss vernünftig gestaltet und sachlich argumentiert werden.
Ich verstehe ja, dass euer Argument ist, dass man möglichst viele davon überzeugen (und nicht belehren) muss, dass man gegen den Klimawandel etwas tun muss.Was ich nicht verstehe: Wieso seit ihr dann immer für die Partei, die die letzten 30 Jahre eindeutig nachgewiesen hat, das sie vor allem gut darin ist, Klimaschutz zu verhindern und den Leuten die ganze Zeit einzureden, dass sie total unfair behandelt werden, wenn sie jetzt den Planeten nicht mehr extrem verdrecken dürfen. Und das obwohl der Klimawandel heute bereits Millionen Menschen die Lebensgrundlage raubt, während wir (in diesem Sinne: Der Westen) dieses Fiasko mit unserem CO2 Ausstoss verursacht haben.
Das widerspricht sich doch total oder übersehe ich da etwas?
Vor dreißig Jahren hat den Klimawandel noch keine Sau interessiert. Eigentlich ist das Thema erst wirklich präsent, seit Schüler anfingen, Freitags die Schule zu schwänzen.
Auch die Partei der besseren Menschen, also die Grünen, haben sich in erster Linie als Anti - Atompartei gesehen, eine Energieform, die in manchen Ländern als ihr Beitrag gegen die Erderwärmung gesehen wird.
Und ob die Kohlepartei SPD, historisch betrachtet, nicht deutlich mehr Klimaschutz verhindert hat, weil sie um jeden Arbeitsplatz in der Schwerindustrie gekämpft hat, den Kohleausstieg über Jahrzehnte hingezogen hat und im Ruhrgebiet so ziemlich jede Kommune große Aktienpakete an RWE, Steag etc. hält (Sierau sitzt bei RWE jetzt im Aufsichtsrat), ist dann auch eine Frage, über die man lange diskutieren könnte.Aber die SPD hat ja schon für Hartz IV ganz allein auf die Fresse bekommen, obwohl das unter Rot-Grün verabschiedet wurde, da will ich sie jetzt nicht dafür kritisieren, dass sie sich als Arbeiterpartei für Arbeiter eingesetzt hat.
> Apropos Rot-Grün : die größte umweltpolitische Errungenschaft war, dass Jürgen "Dosenpfand" Trittin als Umweltminister dafür gesorgt hat, dass seitdem Millionen von Menschen ihre Plastikflaschen schreddern lassen. Und Aludosen. Ich denke jedesmal an den Vogel, wenn es wieder soweit ist und ich vor so einem Automaten stehe.
[quote]
Glückauf.[/quote]
Der hat nur das umgesetzt was die CDU in der Vorgänger Regierung beschlossen hat. Das Gesetzt kam von Klaus Töpfer.
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Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 17:00 (vor 1667 Tagen) @ Zico80
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
Absolut. Was du beschreibst, das ist die Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die von manchen leider, bei allem Verständnis für die Position im Kampf gegen den Klimawandel, komplett ignoriert wird. Unser Klima zu schützen wird mMn nicht gelingen, wenn man zu viele außen vorlässt bzw. nicht mitnimmt. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung muss vernünftig gestaltet und sachlich argumentiert werden.
Ich verstehe ja, dass euer Argument ist, dass man möglichst viele davon überzeugen (und nicht belehren) muss, dass man gegen den Klimawandel etwas tun muss.Was ich nicht verstehe: Wieso seit ihr dann immer für die Partei, die die letzten 30 Jahre eindeutig nachgewiesen hat, das sie vor allem gut darin ist, Klimaschutz zu verhindern und den Leuten die ganze Zeit einzureden, dass sie total unfair behandelt werden, wenn sie jetzt den Planeten nicht mehr extrem verdrecken dürfen. Und das obwohl der Klimawandel heute bereits Millionen Menschen die Lebensgrundlage raubt, während wir (in diesem Sinne: Der Westen) dieses Fiasko mit unserem CO2 Ausstoss verursacht haben.
Das widerspricht sich doch total oder übersehe ich da etwas?
Keine Ahnung. Für welche Partei bin ich denn?
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Lutz09, Dienstag, 22.06.2021, 19:00 (vor 1667 Tagen) @ Lutz09
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
Absolut. Was du beschreibst, das ist die Lebenswirklichkeit vieler Menschen, die von manchen leider, bei allem Verständnis für die Position im Kampf gegen den Klimawandel, komplett ignoriert wird. Unser Klima zu schützen wird mMn nicht gelingen, wenn man zu viele außen vorlässt bzw. nicht mitnimmt. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung muss vernünftig gestaltet und sachlich argumentiert werden.
Ich verstehe ja, dass euer Argument ist, dass man möglichst viele davon überzeugen (und nicht belehren) muss, dass man gegen den Klimawandel etwas tun muss.Was ich nicht verstehe: Wieso seit ihr dann immer für die Partei, die die letzten 30 Jahre eindeutig nachgewiesen hat, das sie vor allem gut darin ist, Klimaschutz zu verhindern und den Leuten die ganze Zeit einzureden, dass sie total unfair behandelt werden, wenn sie jetzt den Planeten nicht mehr extrem verdrecken dürfen. Und das obwohl der Klimawandel heute bereits Millionen Menschen die Lebensgrundlage raubt, während wir (in diesem Sinne: Der Westen) dieses Fiasko mit unserem CO2 Ausstoss verursacht haben.
Das widerspricht sich doch total oder übersehe ich da etwas?
Keine Ahnung. Für welche Partei bin ich denn?
Eine Partei, deren Wähler glauben, es gibt keine Umverteilung von unten nach oben, weil die unten ja nix zum Umverteilen haben. Mmh, welche Partei ist das.
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 11:30 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Ja, natürlich steht und fällt das alles mit der Finanzierung. Und wie ich unten schon schrieb, ich kann da ältere Menschen auch durchaus verstehen, die zwar gerne mehr Klimaschutz wollen, aber auch nicht so ganz wissen, wo sie ihren Beitrag hernehmen sollen.
Mit Ende 50 ist der große berufliche Karrieresprung nicht mehr zu erwarten und auch für eine private Altersvorsorge ist es zu spät. Das, was man zu dem Zeitpunkt hat, ist die feste Grundlage für das Leben als Rentner. Dass der Ausblick auf eine deutliche Belastungserhöhung da bei vielen auch greifbare Ängste auslöst, ist absolut verständlich.
Ist natürlich richtig, aber wenn man mit 50 selbst Kinder hat, dann wird man nicht gänzlich die Welt von morgen vergessen. Und auch die noch ältere Generation wird wohl nicht den Enkeln sagen, ist mir alles egal ich denke alleine an mich.
Ich glaube wir sind insgesamt in Deutschland deutlich am Klimaschutz interessiert, aber wie du schon schreibst man will dabei natürlich nicht wirtschaftlich vergessen werden.
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Basti Van Basten, Dienstag, 22.06.2021, 11:06 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Sorry, aber nur weil man Ü50 ist, heisst es doch nicht, dass man keine Ahnung hat und nicht versteht was wichtig ist.
Krass wie ihr über Ü50 denkt. Da muss man tatsächlich befürchten, dass ihr Ü60 oder Ü70 dann das Wahlrecht nehmen wollt. Vielleicht müssen die dann auch aus ihren größeren Wohnungen ausziehen, wenn der Partner stirbt? Was kommt noch nachdem ihr denen erstmal das Wahlrecht genommen habt? Eine spürbare Abneigung habt ihr doch heute schon.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 11:11 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Krass wie ihr über Ü50 denkt. Da muss man tatsächlich befürchten, dass ihr Ü60 oder Ü70 dann das Wahlrecht nehmen wollt. Vielleicht müssen die dann auch aus ihren größeren Wohnungen ausziehen, wenn der Partner stirbt? Was kommt noch nachdem ihr denen erstmal das Wahlrecht genommen habt? Eine spürbare Abneigung habt ihr doch heute schon.
Das hat weder Sascha noch einer seiner Vorredner gesagt. Spitz doch nicht immer alles so zu. Es gibt nun mal Ausgleiche zwischen Generationen, um die man sich in sachpolitischen Fragen bemühen muss und für die man auch Lösungen finden kann, die beide Seiten zufrieden stellen. Zumindest sollte man das versuchen
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 11:21 (vor 1667 Tagen) @ Guido
Das hat weder Sascha noch einer seiner Vorredner gesagt. Spitz doch nicht immer alles so zu. Es gibt nun mal Ausgleiche zwischen Generationen, um die man sich in sachpolitischen Fragen bemühen muss und für die man auch Lösungen finden kann, die beide Seiten zufrieden stellen. Zumindest sollte man das versuchen
a) In sachpolitischen Fragen bemüht man sich um die Findung von Lösungen die beiden Seite zufrieden stellen. Richtig. Beide Seiten hat aber nix mit Alter zu tun. Derartige Pauschalisierungen helfen in meiner Welt nie weiter, sondern bauen nur Mauern und Zäune auf. Sieht man hier sehr deutlich.
b) Wenn ich für mich die Postings hier bewerte, dann ist es schon so, dass im Großteil der Postings ein Großteil Ü50 als fortschrittsfeindlich angesehen wird. Es wird nicht gesagt "Ein Großteil der CDU-Wähler" sondern "Ü50".
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majae, Muc, Dienstag, 22.06.2021, 11:45 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Es wird nicht gesagt "Ein Großteil der CDU-Wähler" sondern "Ü50".
Die Schnittmenge ist halt sehr groß.
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majae, Dienstag, 22.06.2021, 12:02 (vor 1667 Tagen) @ majae
Google Suche nach "bundestagswahl 2017 ergebnisse altersgruppen"
Erstes Ergebniss pdf vom Bundeswahlleiter.
Im Schnitt oberhalb vom Alter 45 sind das ca. 30% für die CDU + 7% für die CSU. Das heisst 63% der Ü45 wählen nicht die CDU/CSU. Oberhalb von 70 sind es 55%.
Eine große Schnittmenge sehe ich da nicht.
Richtig ist, dass die jüngeren Wahlberechtigen die Wahl eher boykottiert haben.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 11:27 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Es gibt einfach unterschiedliche Lebenserfahrungen, Lebensperspektiven, Zukunftsuaussichten und Planungshorizonte, die zu berücksichtigen sind. Und die verlaufen nunmal nicht zwischen Parteivorlieben, sondern zwischen Generationen.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 11:33 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
D.h. für dich, dass der Großteil der Wähler rein aus egoistischen Gründen handelt und wählt? Also für seine Generation? Ältere denken also zum Großteil nicht an die eigenen Kinder und Enkel? Und nur ein kleinerer Teil der Menschheit an das große ganze denkt?
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 11:59 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
D.h. für dich, dass der Großteil der Wähler rein aus egoistischen Gründen handelt und wählt? Also für seine Generation? Ältere denken also zum Großteil nicht an die eigenen Kinder und Enkel? Und nur ein kleinerer Teil der Menschheit an das große ganze denkt?
Du willst also nur die eine Pauschalierung gegen eine andere ersetzen? Natürlich denken sie an Kinder und Enkelkinder. Aber sie denken auch an ihre eigene Zukunft und die ist deutlich fester zementiert als bei der jüngeren Generation.
Ich habe es unten schonmal geschrieben. Wer jetzt Ü50/Ü60 ist, hat keine großen Möglichkeiten mehr, seinen Finanzspielraum im Alter zu vergrößeren. Gleichzeitig wird er aber auch sehen, was dort für Belastungen auf ihn zukommen, wenn er mal auf eine altengerechte Wohnung oder ähnliches angewiesen sein wird. Auch das Thema Mobilität wird eine Rolle spielen.
Das sind einfach die Fakten, denen sich ältere Personen unausweichlich stellen müssen. Da ist ein Interessenskonflikt zwischen "Ich will, dass es meinen Enkeln gut geht" und "wovon soll ich später mal leben?" fast unausweichlich. Auf diesen Konflikt gibt es keine einfachen Antworten und vielfach wird es eben auf eine Formel, dass man Klimaschutz natürlich will, aber man selber möglichst wenig belastet werden kann, hinauslaufen. Kann ich auch niemandem verdenken.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 12:06 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
CDU-Wähler ist keine Pauschalisierung. Die Leute wählen CDU und genau um die Wahl geht es. Wer wählt eher Zukunftsorientiert und wer eher nicht. Und letzteres muss man nach dem Wahlprogramm der CDU doch eindeutig bei den CDU-Wählern sehen. Vollkommen egal, wie alt die sind.
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 12:11 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
CDU-Wähler ist keine Pauschalisierung. Die Leute wählen CDU und genau um die Wahl geht es. Wer wählt eher Zukunftsorientiert und wer eher nicht. Und letzteres muss man nach dem Wahlprogramm der CDU doch eindeutig bei den CDU-Wählern sehen. Vollkommen egal, wie alt die sind.
Das ist eine rein persönliche Interpretation deinerseits. Es geht wie bei jeder Wahl um die Frage, wessen Mittel halte ich für geeignet um aktuelle und zukünftige Fragen zu beantworten.
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herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 11:10 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Sorry, aber nur weil man Ü50 ist, heisst es doch nicht, dass man keine Ahnung hat und nicht versteht was wichtig ist.
Krass wie ihr über Ü50 denkt. Da muss man tatsächlich befürchten, dass ihr Ü60 oder Ü70 dann das Wahlrecht nehmen wollt. Vielleicht müssen die dann auch aus ihren größeren Wohnungen ausziehen, wenn der Partner stirbt? Was kommt noch nachdem ihr denen erstmal das Wahlrecht genommen habt? Eine spürbare Abneigung habt ihr doch heute schon.
Ich fände es völlig falsch Leuten vorzuschreiben wie sie wohnen sollen.
Ich fände es total super, wenn sich Leute von alleine die Frage stellen würden, ob sie wirklich 50 qm pro Person brauchen und diese Frage mit "nein" beantworten würden.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 11:09 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Ok, dann mal deutlich: Es ist mir völlig egal, ob du entweder nicht willens, oder nicht in der Lage bist, vernünftig zu diskutieren.
Wenn dein Beitrag zu diesem Forum aber weiterhin ist, auf alles zur mit zusammenhangslosen und inhaltsleeren Gepolter zu reagieren, dann ist hier bald Ende für dich.
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
Zico80, Dienstag, 22.06.2021, 10:38 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Du selbst hast doch die Ü50/60 in den Raum geworfen. Was soll die Gruppe sonst sein als ein Synonym?
beispielsweise dafür, dass kanpp 60 % der Wahlberechtigten 50 + sind?
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Cthulhu, Essen, Dienstag, 22.06.2021, 10:07 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Ist auch nicht so. Und gibt auch genügend 30-jährige die ihre Kinder mit ihrem X5 zum Kindergarten und zur Schule bringen und danach wieder die 653 Meter nach Hause fahren.
Aber ich diskutiere auch in den Punkten nicht mehr. Es geht nur immer um den alten weißen Mann und jegliche Diskussionen sind sinnfrei und führen nur zu Frustrationen. Linke würgen jede Diskussion heutzutage ab und stellen den Diskussionspartner an die Wand.
Glaubst du, dass deine aktuell gebetsmühlenartige Wiederholung, dass es nur Hetze gegen Politiker gibt und sich alles gegen den alten weißen Mann richtet, irgendwie einen positiven Beitrag zu irgendeiner Form von Diskussionskultur darstellt oder geht es jetzt nur noch ums quer schießen?
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Cthulhu, Dienstag, 22.06.2021, 10:09 (vor 1667 Tagen) @ Cthulhu
Ist auch nicht so. Und gibt auch genügend 30-jährige die ihre Kinder mit ihrem X5 zum Kindergarten und zur Schule bringen und danach wieder die 653 Meter nach Hause fahren.
Aber ich diskutiere auch in den Punkten nicht mehr. Es geht nur immer um den alten weißen Mann und jegliche Diskussionen sind sinnfrei und führen nur zu Frustrationen. Linke würgen jede Diskussion heutzutage ab und stellen den Diskussionspartner an die Wand.
Glaubst du, dass deine aktuell gebetsmühlenartige Wiederholung, dass es nur Hetze gegen Politiker gibt und sich alles gegen den alten weißen Mann richtet, irgendwie einen positiven Beitrag zu irgendeiner Form von Diskussionskultur darstellt oder geht es jetzt nur noch ums quer schießen?
Wo rede ich hier von Hetze gegen Politiker?
Die Hetze gegen Politiker bezog sich explizit immer auf die Corona-Politik.
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Cthulhu, Essen, Dienstag, 22.06.2021, 10:14 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Ist auch nicht so. Und gibt auch genügend 30-jährige die ihre Kinder mit ihrem X5 zum Kindergarten und zur Schule bringen und danach wieder die 653 Meter nach Hause fahren.
Aber ich diskutiere auch in den Punkten nicht mehr. Es geht nur immer um den alten weißen Mann und jegliche Diskussionen sind sinnfrei und führen nur zu Frustrationen. Linke würgen jede Diskussion heutzutage ab und stellen den Diskussionspartner an die Wand.
Glaubst du, dass deine aktuell gebetsmühlenartige Wiederholung, dass es nur Hetze gegen Politiker gibt und sich alles gegen den alten weißen Mann richtet, irgendwie einen positiven Beitrag zu irgendeiner Form von Diskussionskultur darstellt oder geht es jetzt nur noch ums quer schießen?
Wo rede ich hier von Hetze gegen Politiker?Die Hetze gegen Politiker bezog sich explizit immer auf die Corona-Politik.
In diesem Fall tust du es ausnahmsweise nicht, weil nicht Jens Spahn erwähnt wurde, aber trotzdem ist es doch kein bisschen produktiv, in jeder Diskussion zu erwähnen, dass man ja eh nichts mehr sagen dürfe.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 09:58 (vor 1667 Tagen) @ majae
bearbeitet von Sascha, Dienstag, 22.06.2021, 10:03
Andererseits werden sich viele der Ü50/Ü60-Generation langsam aber sicher mit ihrer Rentenzeit auseinandersetzen, sich mal anschauen, was später ein Platz im Altersheim oder in einer altengerechten Wohnung kostet und wie ihre Rentenerwartugenn sind. Ist auch nicht komplett unverständlich, dass sie dann nicht begeistert "Hurra" rufen, wenn es um Maßnahmen geht, die erst einmal höhere Belastungen nach sich ziehen werden.
Ist ja nun echt nicht so, dass die Generation komplett auf die Zukunft der Enkelkinder scheißt, nur damit sie ihren Lebensabend in der Eigentum-Finca auf Mallorca verleben können.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 10:03 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
was später ein Platz im Altersheim oder in einer altengerechten Wohnung kostet und wie ihre Rentenerwartugenn sind.
Das Thema Wohnen ist spannend. Wenn du heute ein Haus aus den 80ern mit 150 qm besitzt, kannst du es im Grunde nicht gegen eine altersgerechte kleinere Wohnung in ähnlich guter Wohnlage tauschen ohne einen finanziellen Verlust zu erleiden. Das funktioniert daher für die meisten nicht. Hier müsste es generations-übergreifende Lösungen geben, bei der die Politik vielleicht helfen kann.
Für mich das passende Statement gestern im ARD Presseclub
Guido, Dienstag, 22.06.2021, 09:50 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Das wird ja noch dadurch verschärft, dass die Jungen keine Wahlstimme haben. Mich würde mal interessieren, wie die Stimmenverteilung wäre, würde man die oberen Jahrgänge auch dieser Stimme beschneiden.
Wir können ja auch das Wahlrecht daran koppeln, ob jemand Nettoempfänger vom Staat ist.
Bei einer Wahlbeteiligung von maximal 17% wäre ich Wahlhelfer dann wenigsten früh zu Hause... ;-)
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Fisheye, Dienstag, 22.06.2021, 00:08 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Cthulhu, Essen, Dienstag, 22.06.2021, 11:21 (vor 1667 Tagen) @ Fisheye
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Letztendlich wird vermutlich nicht das Wahlprogramm den Ausschlag geben, sondern der Pandemieverlauf der nächsten Monate - sollte sich abzeichnen, dass man aufgrund der Delta-Variante wieder mit neuen Einschränkungen rechnen muss, wird das vermutlich als Versagen der handelnden Personen aufgefasst - inwieweit es das in dem Moment wäre lässt sich natürlich jetzt nicht sagen, dennoch wird das am Ende ein bedeutender Faktor für die Wahl, obwohl die Inhalte für die Zeit nach der Pandemie deutlich bedeutender sein sollten.
Angestrebt ist anscheinend von der CDU eine Rückkehr zu schwarz-gelb, das ist vermutlich auch die deutlich einfachere Variante, wenn man einen Juniorpartner hat, der vermutlich die meisten Forderungen entweder mitträgt oder eher weiter liberalisieren möchte.
Die SPD wäre irre, nochmal in eine große Koalition (wenn man das überhaupt noch als solche bezeichnen kann) zu gehen, genau so gut könnte man die Partei auflösen und die Grünen dürften als Koalitionspartner nicht mehr in Frage kommen und die blaubraunen Pissnelken sind hoffentlich niemals eine Alternative.
Inhaltlich bin ich weit von der CDU entfernt, möglicherweise ist es aber nicht schlecht, wenn es im Herbst schon im Vorfeld klare Konstellationen gibt, wie die Regierung am Ende aussehen könnte und wie nicht, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass es andere mögliche Konstellationen als Schwarz-Gelb oder Grün-Rot(-Rot) geben wird.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 07:59 (vor 1667 Tagen) @ Fisheye
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Das wird locker für den Wahlsieg reichen. Die Botschaft der Grünen ist: Umstellung, evtl. Verzicht wird nötig sein. Die Botschaft der Union ist: es ist kein Verzicht notwendig. Viele Leute möchten nicht verzichten und das reicht dann schon, um die Union zu wählen ohne das genau zu hinterfragen.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Ballschieber007, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 12:24 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Das wird locker für den Wahlsieg reichen. Die Botschaft der Grünen ist: Umstellung, evtl. Verzicht wird nötig sein. Die Botschaft der Union ist: es ist kein Verzicht notwendig. Viele Leute möchten nicht verzichten und das reicht dann schon, um die Union zu wählen ohne das genau zu hinterfragen.
Selten einen größeren Quatsch gelesen! Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Naivität mancher Beiträge so gewollt ist oder ob der Autor einfach hinterm Mond lebt? Mit solcher einer Aussage wie von dir machst du es dir jedenfalls viel zu einfach.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 21:32 (vor 1667 Tagen) @ Ballschieber007
Ich finde das komplett auf den Punkt gebracht, was herrNick da geschrieben hat.
Grüne sind Verbotspartei in der Wahrnehmung und CDU/CSU steht für weiter Mitte so, dass reicht.
PS: Ich komme gerade nicht klar ;-)
Ballschieber
007
=
Sauerland
;-))
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 14:32 (vor 1667 Tagen) @ Ballschieber007
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Das wird locker für den Wahlsieg reichen. Die Botschaft der Grünen ist: Umstellung, evtl. Verzicht wird nötig sein. Die Botschaft der Union ist: es ist kein Verzicht notwendig. Viele Leute möchten nicht verzichten und das reicht dann schon, um die Union zu wählen ohne das genau zu hinterfragen.
Selten einen größeren Quatsch gelesen! Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Naivität mancher Beiträge so gewollt ist oder ob der Autor einfach hinterm Mond lebt? Mit solcher einer Aussage wie von dir machst du es dir jedenfalls viel zu einfach.
Sag doch mal bitte genauer. Welcher Teil ist naiv oder entlarvt meinen Wohnort hinter dem Mond?
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Kapitän Haddock, Dienstag, 22.06.2021, 08:35 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Das wird locker für den Wahlsieg reichen. Die Botschaft der Grünen ist: Umstellung, evtl. Verzicht wird nötig sein. Die Botschaft der Union ist: es ist kein Verzicht notwendig. Viele Leute möchten nicht verzichten und das reicht dann schon, um die Union zu wählen ohne das genau zu hinterfragen.
Und für die Zeit danach hat die Union auch schon vorgesorgt: Der Scholz hat heimlich die Kasse geplündert, weshalb man dann leider nicht die versprochenen Investitionen alle durchführen und zusätzlich die Abgabenlast erhöhen kann. Schuldiger gefunden, alles tutti.
Zu O.Scholz
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 21:34 (vor 1667 Tagen) @ Kapitän Haddock
kann den jemand ernsthaft sich als Kanzler vorstellen?
Jemand der sich nicht erinnern kann bei:
a) CumEx
b) Wirecard
der wird sich doch womöglich auch nicht mehr erinnern können wenn Er, sagen wir mal, Andy Scheuer den Auftrag geben, hat die A40 8 spurig aus zu bauen und zwar MIT Maut ;-))..
Zu O.Scholz
markus, Dienstag, 22.06.2021, 21:53 (vor 1667 Tagen) @ Rupo
kann den jemand ernsthaft sich als Kanzler vorstellen?
Jemand der sich nicht erinnern kann bei:
a) CumEx
b) Wirecard
der wird sich doch womöglich auch nicht mehr erinnern können wenn Er, sagen wir mal, Andy Scheuer den Auftrag geben, hat die A40 8 spurig aus zu bauen und zwar MIT Maut ;-))..
Olaf Scholz kennt nicht einmal grob den Spritpreis, weil er einen Chaffeur hat und so viel verdient, dass er nicht auf die Preise achte. Das hat er gestern wortwörtlich gesagt. Das ist zwar ehrlich, zeigt aber auch wie egal ihm das Thema eigentlich ist.
Olaf Scholz antwortete vor einiger Zeit auf die Frage, was wir von Norwegen lernen können (in den Bezug auf den Staatsfonds) ganz trocken „gar nichts“. Ein Finanzminister bunkert sein Geld ohne Zinsen auf dem Girokonto. So viel Satire muss man erst einmal hinbekommen. Der Mann ist weit von der Basis entfernt. Sind wahrscheinlich alle anderen auch, aber die anderen können das besser verpacken und geben mir weniger das Gefühl, dass sie in einer Blase leben und ich ihnen egal bin.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 07:16 (vor 1667 Tagen) @ Fisheye
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 10:05 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Das Programm ist halt einfach "weiter so, leichte Anpassung und fertig". Es ist kein Gesprächsangebot an andere Parteien. Da haben Grüne und FDP mehr Berührungspunkte. Laschet ist was er ist. Eine ganz schwache Person mit einem ganz schwachen Programm.
Bin gespannt ob Söder bei dem reinen CSU-Programm Akzente setzt. Vielleicht hat er Laschet auch nur den Weg zu seiner Beerdigung gezeigt.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Guido, Dienstag, 22.06.2021, 10:13 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Bin gespannt ob Söder bei dem reinen CSU-Programm Akzente setzt. Vielleicht hat er Laschet auch nur den Weg zu seiner Beerdigung gezeigt.
Das Handbuch der CSU zum Wahlkampf liest sich auf jeden Fall spannend ("FDP will Vater und Mutter abschaffen")....
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Guido, Dienstag, 22.06.2021, 10:16 (vor 1667 Tagen) @ Guido
a) Argumente zu sammeln ist nix schlimmes. Wird jeder machen.
b) Dein Beispiel ist an Populismus nicht zu überbieten. Du solltest auch die Zeilen darunter zitieren. Erst dann wird klar, was gemeint ist.
c) Man kann nur hoffen, dass der Blume in der Versenkung verschwindet.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Guido, Dienstag, 22.06.2021, 10:39 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
b) Dein Beispiel ist an Populismus nicht zu überbieten. Du solltest auch die Zeilen darunter zitieren. Erst dann wird klar, was gemeint ist.
Sorry, das Beispiel bzw. die populistische Zuspitzung auf "Die FDP will..." hat die CSU gebracht. Ich stehe auf jeden Fall voll und ganz hinter der Forderung der FDP, Mehrelternschaften rechtlich gleichzustellen und bin nicht der Meinung, dass dies "Vater und Mutter abschafft"
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 09:56 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Natürlich kann er das.
Das Wahlprogramm ist doch für die konservative Wählerschaft perfekt komponiert.
Wenn doch mal jemand von denen reinschaut, dann trifft ihn die gewohnte Message der CDU:
Allen geht es gut, die CDU sorgt weiter für Wohlstand und damit es allen noch besser geht, macht die CDU alles noch ein wenig besser. Etwas mehr Rente und etwas mehr Klimaschutz macht dann viel mehr für alle.
SGG
Klopfer
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
markus, Dienstag, 22.06.2021, 13:57 (vor 1667 Tagen) @ Klopfer
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Natürlich kann er das.
Das Wahlprogramm ist doch für die konservative Wählerschaft perfekt komponiert.
Wenn doch mal jemand von denen reinschaut, dann trifft ihn die gewohnte Message der CDU:Allen geht es gut, die CDU sorgt weiter für Wohlstand und damit es allen noch besser geht, macht die CDU alles noch ein wenig besser. Etwas mehr Rente und etwas mehr Klimaschutz macht dann viel mehr für alle.
SGG
Klopfer
Was soll denn auch eine Partei, die in der Regierung war und wiedergewählt werden möchte sonst tun, außer „weiter so“? Die können ja schlecht ihre eigene Arbeit angreifen und sagen, dass ab jetzt alles ganz anders wird. Das können nunmal nur Oppositionsparteien in ihren Wahlprogrammen behaupten. Von daher ist es kein Wunder, dass im Programm der Union nicht viel drin steht. Würde da viel drin stehen, würde man der Union vorwerfen, warum sie das alles nicht schon in den letzten 16 Jahren umgesetzt haben.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
stefan09er, Dienstag, 22.06.2021, 07:57 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
stefan09er, Dienstag, 22.06.2021, 09:24 (vor 1667 Tagen) @ stefan09er
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Tausche "CDU" mit "Die Grünen" dann passt es ebenso. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Fans der Grünen lesen doch ebenso nur noch "Klima" und evtl noch "Geschlechter", schon wird das Kreuzchen blind gesetzt.
Das vor allem, mal wieder, der Mittelstand den Klimaschutz zahlen soll, wird ausgeblendet.
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stefan09er, Dienstag, 22.06.2021, 10:22 (vor 1667 Tagen) @ The_Mandelohrian
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Tausche "CDU" mit "Die Grünen" dann passt es ebenso. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Fans der Grünen lesen doch ebenso nur noch "Klima" und evtl noch "Geschlechter", schon wird das Kreuzchen blind gesetzt.
Das vor allem, mal wieder, der Mittelstand den Klimaschutz zahlen soll, wird ausgeblendet.
Wobei die Grünen einen Höhenflug haben/hatten, sich aber mal wieder selbst ins Abseits schießen und die liebe Presse ein Faß nach dem anderen aufmacht. Da scheint der Einfluß der "großen" Parteien immer noch da zu sein.
Die CDU steht auch wegen Söder bei den Konservativen und rechts angehauchten immer noch verdammt gut da und das reicht locker um die Grünen und die SPD ganz weit hinter sich zu lassen. Grüne werden bei irgendwas zw. 15-20 % landen, SPD kann froh sein wenn sie 10 % erreicht. Bin auf die Koalition gespannt, könnte lustig werden.
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stefan09er, Dienstag, 22.06.2021, 10:35 (vor 1667 Tagen) @ stefan09er
Grüne, FDP und SPD wäre mein aktueller Tipp. Keine großen Steuererhöhungen und keine großen Senkungen, dafür aber massive Investitionen in die Zukunft. Höherer Mindestlohn, Tempolimit. Die werden es schaffen sich irgendwie auf etwas in die Richtung zu einigen.
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stefan09er, Dienstag, 22.06.2021, 10:49 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
Grüne, FDP und SPD wäre mein aktueller Tipp. Keine großen Steuererhöhungen und keine großen Senkungen, dafür aber massive Investitionen in die Zukunft. Höherer Mindestlohn, Tempolimit. Die werden es schaffen sich irgendwie auf etwas in die Richtung zu einigen.
Puh, Grüne und FDP kann ich mir sehr sehr schwer vorstellen und der Lindner hat das ja schon quasi ausgeschlossen. Ich zweifel auch an das die drei genannten keine Mehrheit bekommen würden.
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Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 13:53 (vor 1667 Tagen) @ stefan09er
Puh, Grüne und FDP kann ich mir sehr sehr schwer vorstellen und der Lindner hat das ja schon quasi ausgeschlossen. Ich zweifel auch an das die drei genannten keine Mehrheit bekommen würden.
Ich weiß nicht, ob man das so wirklich ausschließen kann. Für die Grünen wäre es die einmalige Chance die Kanzlerin zu stellen, für die SPD die letzte Chance, sich außerhalb der CDU als staatstragend zu profilieren und für die FDP die einzig rechnerisch sinnvolle Möglichkeit, an die Regierung zu kommen. Und im Gegensatz zu Merkel beim letzten mal, würden die Grünen der FDP mehr Freiraum lassen.
SGG
Klopfer
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
stefan09er, Dienstag, 22.06.2021, 14:08 (vor 1667 Tagen) @ Klopfer
Puh, Grüne und FDP kann ich mir sehr sehr schwer vorstellen und der Lindner hat das ja schon quasi ausgeschlossen. Ich zweifel auch an das die drei genannten keine Mehrheit bekommen würden.
Ich weiß nicht, ob man das so wirklich ausschließen kann. Für die Grünen wäre es die einmalige Chance die Kanzlerin zu stellen, für die SPD die letzte Chance, sich außerhalb der CDU als staatstragend zu profilieren und für die FDP die einzig rechnerisch sinnvolle Möglichkeit, an die Regierung zu kommen. Und im Gegensatz zu Merkel beim letzten mal, würden die Grünen der FDP mehr Freiraum lassen.SGG
Klopfer
Würde die FDP sich nicht unglaubwürdig gegenüber ihrer Wählerschaft machen wenn sie tatsächlich in eine solche Koalition treten würde.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 15:38 (vor 1667 Tagen) @ stefan09er
Würde die FDP sich nicht unglaubwürdig gegenüber ihrer Wählerschaft machen wenn sie tatsächlich in eine solche Koalition treten würde.
Ich glaube allerdings, dass die Wähler der Grünen und der SPD mit der Beteiligung der FDP an so einer Regierung mehr Probleme hätten, als die Wähler der FDP.
Gilt allerdings nur für die Wähler, für die Politiker zählen ausschließlich die Posten.
SGG
Klopfer
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 14:30 (vor 1667 Tagen) @ stefan09er
Würde die FDP sich nicht unglaubwürdig gegenüber ihrer Wählerschaft machen wenn sie tatsächlich in eine solche Koalition treten würde.
Alles eine Sache des richtigen Marketings.
"Deutschland braucht Fortschritt, Deutschland benötigt Veränderung. FDP und Grüne stehen beide für Fortschritt anstatt für Stillstand. Die FDP stellt das wirtschaftskompetente Korrektiv in der Regierung dar. Es ist wichtig für das Land, die Gestaltung der Zukunft nicht den anderen zu überlassen."
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 17:05 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Würde die FDP sich nicht unglaubwürdig gegenüber ihrer Wählerschaft machen wenn sie tatsächlich in eine solche Koalition treten würde.
Alles eine Sache des richtigen Marketings."Deutschland braucht Fortschritt, Deutschland benötigt Veränderung. FDP und Grüne stehen beide für Fortschritt anstatt für Stillstand. Die FDP stellt das wirtschaftskompetente Korrektiv in der Regierung dar. Es ist wichtig für das Land, die Gestaltung der Zukunft nicht den anderen zu überlassen."
Da kommt selbst das beste Marketing an seine Grenzen. Denn hier fehlt es nicht nur an Schnittmengen, sondern an Wahrheit. Eine solche Koalition halte ich für unwahrscheinlich und wäre auch ziemlich unglaubwürdig.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 18:51 (vor 1667 Tagen) @ Lutz09
Da kommt selbst das beste Marketing an seine Grenzen. Denn hier fehlt es nicht nur an Schnittmengen, sondern an Wahrheit. Eine solche Koalition halte ich für unwahrscheinlich und wäre auch ziemlich unglaubwürdig.
Ich sehe hier auch eher das Marketing gefragt.
Wahrheit und Politik sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge, sie schließen sich zwar nicht aus, aber letztlich entscheidet immer die Frage, wie man die eigene Wahrheit den Wählern und auch den Parteimitgliedern verkaufen kann.
Das gilt jetzt nicht nur innerhalb einer Partei, es kommt sogar vor, das z.B. das ganze Parlament oder zumindest weite Teile davon, an einer speziell für die Öffentlichkeit aufgearbeiteten Wahrheit beteiligt ist.
Und die Medien machen auch gerne mit ;-)
SGG
Klopfer
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
ersiees, augsburg, Dienstag, 22.06.2021, 15:07 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Würde die FDP sich nicht unglaubwürdig gegenüber ihrer Wählerschaft machen wenn sie tatsächlich in eine solche Koalition treten würde.
Alles eine Sache des richtigen Marketings."Deutschland braucht Fortschritt, Deutschland benötigt Veränderung. FDP und Grüne stehen beide für Fortschritt anstatt für Stillstand. Die FDP stellt das wirtschaftskompetente Korrektiv in der Regierung dar. Es ist wichtig für das Land, die Gestaltung der Zukunft nicht den anderen zu überlassen."
Gut ausformuliert *würg*
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 08:27 (vor 1667 Tagen) @ stefan09er
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Sehr wahrscheinlich werden CDU und CSU trotz aller Skandale am Ende vorne liegen, die Grünen dann auf Platz 2. Sichere bin ich mir aber nicht. Die Bindungen an die einzelnen Parteien haben sich enorm gelockert, die jeweiligen Gruppen der Stammwähler sind deutlich kleiner geworden. Die Grünen haben seit einiger Zeit unnötige Fehler gemacht. Im Grunde Lappalien, aber es wirkt halt unprofessionell. Auf der anderen Seite ist aber Armin Laschet jemand, der immer für einen Tritt in den Fettnapf gut ist. Wenn er zudem eines nicht beherrscht, dann ist das Krisenmanagement. Der Mann war schon bei verschwundenen Seminararbeiten komplett überfordert. Ich möchte nicht wissen was er machen würde, sollte es in Berlin richtig "brennen".
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 08:41 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Ich sehe die Grünen nicht über 15%. Und euch auf Platz 2, um deine Lieblingsmetapher zu bemühen: TurTur, der Scheinriese.
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Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 09:07 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Ich sehe die Grünen nicht über 15%. Und euch auf Platz 2, um deine Lieblingsmetapher zu bemühen: TurTur, der Scheinriese.
Auch das will ich nicht ausschließen. Die Grünen haben ganz massiv von der Klimathematik profitiert. Das Thema ist enorm wichtig, wir müssen weltweit herunter mit den CO2-Emissionen. Und Deutschland könnte hier Vorreiter sein, das wäre auch für unsere exportorientierte Industrie enorm wichtig. Leider haben wir hier in der Vergangenheit einige wichtigen Entwicklungen wie z.B. auf dem Gebiet der Energiespeicherung komplett verschlafen. Produktion von Photovoltaik-Anlagen hatte in Deutschland nur eine kurze Blüte, dann ist die komplette Branche teils wegen eigener, teils wegen staatlicher Fehler den Bach herunter gegangen. Und auch der Windenergiebranche in Deutschland hätte man in den letzten Jahren beinahe das Genick gebrochen. Die deutsche Automobilindustrie hat in den letzten Jahren vor allem auf große "Spritfresser" gesetzt, jetzt muss man deshalb die CO2-Emissionen in dem Bereich ganz extrem reduzieren.
Das Problem der Grünen ist aber, dass ihre Vorschläge zur Umsetzung auf dem Gebiet der Klimapolitik zu einem beträchtlichen Teil nicht praktikabel sind.Wollte man beispielsweise die Forderungen im Immobilienbereich erfüllen, dann müsste man im Grunde weite Teile des Altbestandes komplett abreißen und neu bauen. Auch im Industriebereich bringt es nichts, wenn man z.B. innerhalb der EU die Stahl- oder Zementindustrie weitgehend zurückfahren würde um die Rohstoffe dann von außerhalb zu importieren.
Dies ändert aber nichts daran, dass das Wahlprogramm von CDU und CSU nicht nur beim Thema Klima noch viel nichtssagender ist, als die Programme aller anderen Parteien. Und die Aussagen zur Steuerpolitik wirken, als habe man sie irgendwo in einer seit vierzig Jahren verschlossenen Kiste im Konrad-Adenauer-Haus gefunden.
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istar, Dienstag, 22.06.2021, 09:25 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Ich sehe die Grünen nicht über 15%. Und euch auf Platz 2, um deine Lieblingsmetapher zu bemühen: TurTur, der Scheinriese.
Auch das will ich nicht ausschließen. Die Grünen haben ganz massiv von der Klimathematik profitiert. Das Thema ist enorm wichtig, wir müssen weltweit herunter mit den CO2-Emissionen. Und Deutschland könnte hier Vorreiter sein, das wäre auch für unsere exportorientierte Industrie enorm wichtig. Leider haben wir hier in der Vergangenheit einige wichtigen Entwicklungen wie z.B. auf dem Gebiet der Energiespeicherung komplett verschlafen. Produktion von Photovoltaik-Anlagen hatte in Deutschland nur eine kurze Blüte, dann ist die komplette Branche teils wegen eigener, teils wegen staatlicher Fehler den Bach herunter gegangen. Und auch der Windenergiebranche in Deutschland hätte man in den letzten Jahren beinahe das Genick gebrochen. Die deutsche Automobilindustrie hat in den letzten Jahren vor allem auf große "Spritfresser" gesetzt, jetzt muss man deshalb die CO2-Emissionen in dem Bereich ganz extrem reduzieren.Das Problem der Grünen ist aber, dass ihre Vorschläge zur Umsetzung auf dem Gebiet der Klimapolitik zu einem beträchtlichen Teil nicht praktikabel sind.Wollte man beispielsweise die Forderungen im Immobilienbereich erfüllen, dann müsste man im Grunde weite Teile des Altbestandes komplett abreißen und neu bauen. Auch im Industriebereich bringt es nichts, wenn man z.B. innerhalb der EU die Stahl- oder Zementindustrie weitgehend zurückfahren würde um die Rohstoffe dann von außerhalb zu importieren.
Dies ändert aber nichts daran, dass das Wahlprogramm von CDU und CSU nicht nur beim Thema Klima noch viel nichtssagender ist, als die Programme aller anderen Parteien. Und die Aussagen zur Steuerpolitik wirken, als habe man sie irgendwo in einer seit vierzig Jahren verschlossenen Kiste im Konrad-Adenauer-Haus gefunden.
Ich hab ja den Verdacht, die Union ist bei der Klimathematik bewusst unscharf, um bei Koalitionsverhandlungen mit den Grünen für möglichst viele Punkte offen sein zu können.
Aber mehr als ein paar Fragmente aus den Medien kenne ich von deren Programm bisher nicht.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 09:31 (vor 1667 Tagen) @ istar
Ich hab ja den Verdacht, die Union ist bei der Klimathematik bewusst unscharf, um bei Koalitionsverhandlungen mit den Grünen für möglichst viele Punkte offen sein zu können.
Aber mehr als ein paar Fragmente aus den Medien kenne ich von deren Programm bisher nicht.
Meine persönliche Meinung ist, dass das Programm eher den Charakter von Armin Laschet widerspiegelt. Der Mann hat kaum klare Positionen, er versucht sich irgendwie durch zu manövrieren.
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 08:48 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Ich sehe die Grünen nicht über 15%. Und euch auf Platz 2, um deine Lieblingsmetapher zu bemühen: TurTur, der Scheinriese.
Ich sehe das so nicht kommen. Das die meisten Leute die WP der Grünen und der CDU diskutieren und wahrscheinlich nicht mal wissen, dass die SPD schon das eigene vorgestellt hat ist bezeichnend.
Ich sehe schwarz-grün weiter als realistisch an. Die Frage wird eher, ob es die Linke ins Parlament schafft und wie stark die FDP wird. Denn das WP der CDU fischt in deren Gründen.
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herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 08:00 (vor 1667 Tagen) @ stefan09er
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Wieviel bleibt in der Realität eigentlich von so einem Wahlprogramm übrig?
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 08:43 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Wieviel bleibt in der Realität eigentlich von so einem Wahlprogramm übrig?
Das ist der Punkt. Ein Wahlprogramm spiegelt die Theorie der jeweiligen Partei wieder und baut stets auf dem optimalen Effekt der Werkzeuge auf.
Das CDU/CSU Programm setzt auf Wachstum, die linkeren Programme eher auf das Erschließen von privaten Vermögenswerten für den Staat.
Nur haben wir in all den 16+ Jahren der CDU bzw SPD Regierungen (außer der FDP Phase war diese immer in Regierungsverantwortung) deutliche Krisen und Zwänge gesehen. Die haben das Regierungshandeln quasi dominiert, Merkel und Schröder vor ihr haben viel reagiert anstatt zu agieren.
Die absolute Mehrheit einer Partei wird es auch nicht geben, somit ist jedes WP nur eine der möglichen 2,3 Seiten der kommenden Regierung.
Wenn also kein entsprechendes Wachstum kommt, ist die CDU Theorie nicht umsetzbar, ebenso wie die linkeren Theorien wenn das private Vermögen ins europäische Ausland wandert weil die Freizügigkeit es so leicht macht.
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herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 09:17 (vor 1667 Tagen) @ DomJay
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Wieviel bleibt in der Realität eigentlich von so einem Wahlprogramm übrig?
Das ist der Punkt. Ein Wahlprogramm spiegelt die Theorie der jeweiligen Partei wieder und baut stets auf dem optimalen Effekt der Werkzeuge auf.Das CDU/CSU Programm setzt auf Wachstum, die linkeren Programme eher auf das Erschließen von privaten Vermögenswerten für den Staat.
Nur haben wir in all den 16+ Jahren der CDU bzw SPD Regierungen (außer der FDP Phase war diese immer in Regierungsverantwortung) deutliche Krisen und Zwänge gesehen. Die haben das Regierungshandeln quasi dominiert, Merkel und Schröder vor ihr haben viel reagiert anstatt zu agieren.
Die absolute Mehrheit einer Partei wird es auch nicht geben, somit ist jedes WP nur eine der möglichen 2,3 Seiten der kommenden Regierung.
Wenn also kein entsprechendes Wachstum kommt, ist die CDU Theorie nicht umsetzbar, ebenso wie die linkeren Theorien wenn das private Vermögen ins europäische Ausland wandert weil die Freizügigkeit es so leicht macht.
Eben. Dieses "ich habe das Wahlprogramm gelesen" sagt dann im Prinzip weniger aus als "ich habe den Aldi Prospekt gelesen". Dass es da Lebensmittel und begrenzte Aktionsangebote gibt weiß ich auch ohne Prospekt und ob ich bei den Aktionsangeboten zum Zuge komme ist alles andere als sicher
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 09:22 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Wieviel bleibt in der Realität eigentlich von so einem Wahlprogramm übrig?
Das ist der Punkt. Ein Wahlprogramm spiegelt die Theorie der jeweiligen Partei wieder und baut stets auf dem optimalen Effekt der Werkzeuge auf.Das CDU/CSU Programm setzt auf Wachstum, die linkeren Programme eher auf das Erschließen von privaten Vermögenswerten für den Staat.
Nur haben wir in all den 16+ Jahren der CDU bzw SPD Regierungen (außer der FDP Phase war diese immer in Regierungsverantwortung) deutliche Krisen und Zwänge gesehen. Die haben das Regierungshandeln quasi dominiert, Merkel und Schröder vor ihr haben viel reagiert anstatt zu agieren.
Die absolute Mehrheit einer Partei wird es auch nicht geben, somit ist jedes WP nur eine der möglichen 2,3 Seiten der kommenden Regierung.
Wenn also kein entsprechendes Wachstum kommt, ist die CDU Theorie nicht umsetzbar, ebenso wie die linkeren Theorien wenn das private Vermögen ins europäische Ausland wandert weil die Freizügigkeit es so leicht macht.
Eben. Dieses "ich habe das Wahlprogramm gelesen" sagt dann im Prinzip weniger aus als "ich habe den Aldi Prospekt gelesen". Dass es da Lebensmittel und begrenzte Aktionsangebote gibt weiß ich auch ohne Prospekt und ob ich bei den Aktionsangeboten zum Zuge komme ist alles andere als sicher
Und am Ende bekommt man keine der wichtigen Sachen sondern Totgeburten wie PKW Maut und Mietpreisdeckel.
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Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 08:35 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ich habe nicht einmal den Eindruck, dass das Programm bei CDU und CSU selbst gut ankommt. Angela Merkel hätte es sich leisten können, mit so etwa in den Wahlkampf zu ziehen, "Sie kennen mich!". Ob Armin Laschet es sich leisten kann, wird man sehen.
Die "Fanbase" der CDU ist einfach zu groß und da der Normalbürger dazu neigt die Wahlprogramme, wenn überhaupt nur Oberflächlich zu lesen, wird es für die CDU locker reichen.
Wieviel bleibt in der Realität eigentlich von so einem Wahlprogramm übrig?
In den meisten Fällen nicht viel. Alleine schon deshalb, weil bei uns Koalitionsregierungen die Regel sind. Durchziehen könnte die Union ihr Steuerkonzept nur mit der FDP. Schwarz-Gelb würde allerdings ein komplettes Desaster werden. Schon die Anfangsphase des Kabinetts Laschet/Lindner dürfte an die Endphase der schwarz-gelben Koalition unter Kohl/Kinkel erinnern.
Darüber hinaus versuchen alle Parteien, unangenehme Wahrheiten in ihren Wahlprogrammen eher zu vermeiden oder zumindest so zu "verpacken", dass sie nicht allzu sehr ins Auge stechen. Aber selbst wenn man es mit den gleichen Maßstäben wie die Programme der anderen Parteien misst, ist das der Union klar unterdurchschnittlich.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 09:11 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Schwarz-Gelb würde allerdings ein komplettes Desaster werden. Schon die Anfangsphase des Kabinetts Laschet/Lindner dürfte an die Endphase der schwarz-gelben Koalition unter Kohl/Kinkel erinnern.
Dafür, dass du dem anderen Lager eher nahe stehst, bin ich immer wieder überrascht, wie gut du meinst, die Charaktere der Gegenseite zu kennen. Insbesondere Laschet und Lindner haben doch rein persönlich in NRW sehr gut funktioniert.
PS: Ich halte die Diskussion - stand heute - ohnehin für hypothetisch, da ich keine Mehrheit für schwarz/gelb sehe
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Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 09:33 (vor 1667 Tagen) @ Guido
Schwarz-Gelb würde allerdings ein komplettes Desaster werden. Schon die Anfangsphase des Kabinetts Laschet/Lindner dürfte an die Endphase der schwarz-gelben Koalition unter Kohl/Kinkel erinnern.
Dafür, dass du dem anderen Lager eher nahe stehst, bin ich immer wieder überrascht, wie gut du meinst, die Charaktere der Gegenseite zu kennen. Insbesondere Laschet und Lindner haben doch rein persönlich in NRW sehr gut funktioniert.PS: Ich halte die Diskussion - stand heute - ohnehin für hypothetisch, da ich keine Mehrheit für schwarz/gelb sehe
Laschet und Lindner haben nach der Regierungsbildung gar nicht "funktioniert". Lindner ist noch vor der Regierungsbildung in NRW nach Berlin gegangen und hat Düsseldorf Düsseldorf sein lassen.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 09:35 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Schwarz-Gelb würde allerdings ein komplettes Desaster werden. Schon die Anfangsphase des Kabinetts Laschet/Lindner dürfte an die Endphase der schwarz-gelben Koalition unter Kohl/Kinkel erinnern.
Dafür, dass du dem anderen Lager eher nahe stehst, bin ich immer wieder überrascht, wie gut du meinst, die Charaktere der Gegenseite zu kennen. Insbesondere Laschet und Lindner haben doch rein persönlich in NRW sehr gut funktioniert.PS: Ich halte die Diskussion - stand heute - ohnehin für hypothetisch, da ich keine Mehrheit für schwarz/gelb sehe
Laschet und Lindner haben nach der Regierungsbildung gar nicht "funktioniert". Lindner ist noch vor der Regierungsbildung in NRW nach Berlin gegangen und hat Düsseldorf Düsseldorf sein lassen.
Das hatte er ja auch angekündigt
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Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 09:44 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Schwarz-Gelb würde allerdings ein komplettes Desaster werden. Schon die Anfangsphase des Kabinetts Laschet/Lindner dürfte an die Endphase der schwarz-gelben Koalition unter Kohl/Kinkel erinnern.
Dafür, dass du dem anderen Lager eher nahe stehst, bin ich immer wieder überrascht, wie gut du meinst, die Charaktere der Gegenseite zu kennen. Insbesondere Laschet und Lindner haben doch rein persönlich in NRW sehr gut funktioniert.PS: Ich halte die Diskussion - stand heute - ohnehin für hypothetisch, da ich keine Mehrheit für schwarz/gelb sehe
Laschet und Lindner haben nach der Regierungsbildung gar nicht "funktioniert". Lindner ist noch vor der Regierungsbildung in NRW nach Berlin gegangen und hat Düsseldorf Düsseldorf sein lassen.
Das hatte er ja auch angekündigt
Ich habe nie behauptet, dass er das heimlich getan hätte.
Fakt ist aber, es hat bisher nie ein Duo Laschet/Lindner gegeben, das in Regierungsverantwortung eng zusammengearbeitet hätte.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 09:48 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Fakt ist aber, es hat bisher nie ein Duo Laschet/Lindner gegeben, das in Regierungsverantwortung eng zusammengearbeitet hätte.
Was dich zu der Aussage veranlasst, dass es "ein komplettes Desaster" würde...
Das ist ja schon eine deutliche Aussage eine potentielle Regierungskoalition, die es so in der Geschichte der BR bereits mehrmals gegeben hat (im Gegensatz zu all den anderen Farbenspielen, die rechnerisch so möglich wären).
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Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 09:56 (vor 1667 Tagen) @ Guido
Fakt ist aber, es hat bisher nie ein Duo Laschet/Lindner gegeben, das in Regierungsverantwortung eng zusammengearbeitet hätte.
Was dich zu der Aussage veranlasst, dass es "ein komplettes Desaster" würde...
Das ist ja schon eine deutliche Aussage eine potentielle Regierungskoalition, die es so in der Geschichte der BR bereits mehrmals gegeben hat (im Gegensatz zu all den anderen Farbenspielen, die rechnerisch so möglich wären).
Ein Steuerprogramm, das irgendwo zwischen "Voodoo Economics 2.0" und "Guido-Westerwelle-Gedächtnispreis" angesiedelt ist. Das muss in die Hose gehen.
Wir stehen in der nächsten Wahlperiode vor ganz massiven Herausforderungen. In den letzten Jahrzehnten haben wir die Infrastruktur in Deutschland teilweise ganz massiv verrotten lassen, Resultat sind z.B. einige Sperrungen von Autobahnbrücken für den Lkw-Verkehr. Die Folgen von Corona dürften 2022 deutlich sichtbar werden, und vor allem der Kampf gegen den Klimawandel dürfte viel Geld kosten. Jetzt auf breiter Front die Steuern für Unternehmen und für Gutverdienende zu senken, das muss ins Auge gehen.
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Guido, Dienstag, 22.06.2021, 10:14 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Das erklärt noch immer nicht, warum Laschet-Lindner (die sich gut kennen) nicht funktioniert (im Gegensatz zu einer Koalition mit Scholz und Hennig-Wellsow)
Wenn gar nichts mehr geht, "Rote Socken" geht immer ....
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 10:33 (vor 1667 Tagen) @ Guido
Das erklärt noch immer nicht, warum Laschet-Lindner (die sich gut kennen) nicht funktioniert (im Gegensatz zu einer Koalition mit Scholz und Hennig-Wellsow)
Wenn gar nichts mehr geht, "Rote Socken" geht immer ....
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 10:40 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Das erklärt noch immer nicht, warum Laschet-Lindner (die sich gut kennen) nicht funktioniert (im Gegensatz zu einer Koalition mit Scholz und Hennig-Wellsow)
Na, Scholz wird's auch ohne Socken nicht. Und das ist auch gut so.
Wenn gar nichts mehr geht, "Rote Socken" geht immer ....
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 10:41 (vor 1667 Tagen) @ Lutz09
Das erklärt noch immer nicht, warum Laschet-Lindner (die sich gut kennen) nicht funktioniert (im Gegensatz zu einer Koalition mit Scholz und Hennig-Wellsow)
Na, Scholz wird's auch ohne Socken nicht. Und das ist auch gut so.
Stand das in der Bild?
Wenn gar nichts mehr geht, "Rote Socken" geht immer ....
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 10:43 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Lutz09, Dienstag, 22.06.2021, 10:49
Das erklärt noch immer nicht, warum Laschet-Lindner (die sich gut kennen) nicht funktioniert (im Gegensatz zu einer Koalition mit Scholz und Hennig-Wellsow)
Na, Scholz wird's auch ohne Socken nicht. Und das ist auch gut so.
Stand das in der Bild?
Das sagt der gesunde Menschenverstand. Kennste? Wer die Wahl gewinnen will, sollte schon mehr Zuspruch erhalten.
Wenn gar nichts mehr geht, "Rote Socken" geht immer ....
Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 10:43 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Das erklärt noch immer nicht, warum Laschet-Lindner (die sich gut kennen) nicht funktioniert (im Gegensatz zu einer Koalition mit Scholz und Hennig-Wellsow)
Na, Scholz wird's auch ohne Socken nicht. Und das ist auch gut so.
Stand das in der Bild?
Ich glaube an dieser Stelle nicht, dass dieser Strang noch irgendein sinnvolles Ziel hat. Finds auch irgendwie sehr bedenklich, wenn Diskussionen selbst unter langjährigen Forenusern auf dieses Niveau abgleiten.
Wenn gar nichts mehr geht, "Rote Socken" geht immer ....
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 12:41 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Ich glaube an dieser Stelle nicht, dass dieser Strang noch irgendein sinnvolles Ziel hat. Finds auch irgendwie sehr bedenklich, wenn Diskussionen selbst unter langjährigen Forenusern auf dieses Niveau abgleiten.
"Wie man in den Wald hinein ruft, so schalt es zurück!".
Wenn gar nichts mehr geht, "Rote Socken" geht immer ....
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 13:10 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Ich glaube an dieser Stelle nicht, dass dieser Strang noch irgendein sinnvolles Ziel hat. Finds auch irgendwie sehr bedenklich, wenn Diskussionen selbst unter langjährigen Forenusern auf dieses Niveau abgleiten.
"Wie man in den Wald hinein ruft, so schalt es zurück!".
Stand das in der Bild?
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Thauron, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 02:53 (vor 1667 Tagen) @ Fisheye
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ist es. Siehe doch hier im Faden, wo die Apologeten des Stillstandes und Trickle-Downs gar nicht mehr verbergen, dass sie den Status Quo zementieren wollen. Siehe die Wahlumfragen, in denen den Amthors und Maskendealern zugejubelt wird.
Dieses Land ist am Ende.
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Problembaer, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 07:31 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
Die Frage wird sein ist das festhalten der Union am Status Quo um jeden Preis noch Mehrheitsfähig. Möglicherweise nicht.
Ist es. Siehe doch hier im Faden, wo die Apologeten des Stillstandes und Trickle-Downs gar nicht mehr verbergen, dass sie den Status Quo zementieren wollen. Siehe die Wahlumfragen, in denen den Amthors und Maskendealern zugejubelt wird.Dieses Land ist am Ende.
Nanana wer wird denn da gleich beleidigend nur weil die eigene Partei abschmiert.
Läuft doch hervorragend in den Umfragen ... bald hat die FDP noch die SPD überholt :-)
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Lattenknaller, Madrid, Montag, 21.06.2021, 23:23 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Wenn die Grünen ein finanzpolitisches Konzept hätten, in dem man 50 Mrd. mehr ausgibt, ohne dies gegen zu finanzieren, wäre aber mal was los. Aber die Union darf sich das erlauben.
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Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 23:31 (vor 1668 Tagen) @ Lattenknaller
Wenn die Grünen ein finanzpolitisches Konzept hätten, in dem man 50 Mrd. mehr ausgibt, ohne dies gegen zu finanzieren, wäre aber mal was los. Aber die Union darf sich das erlauben.
Man ist hier im Forum gegen die AfD, aber gegen die Fratze des Neoliberalismus, die ja auch die AfD trägt, ist man nicht.
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Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 11:00 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
Man ist hier im Forum gegen die AfD, aber gegen die Fratze des Neoliberalismus, die ja auch die AfD trägt, ist man nicht.
Solche Irrtümer kommen davon, wenn ohne inhaltliches Wissen, einfach mal der Neoliberalismus als Wutbegriff für alles Böse auf der Welt herhalten muss ;-)
Seitdem Lucke und Henkel raus sind, ist von dem anfäglichen neoliberalen Anwandlungen in der AfD nichts mehr übrig. Von daher passt schon mal dein Gleichnis überhaupt nicht.
Zudem ist die AfD eine Partei, die einen starken Staat fordert, da wirst du bei den wirklich Neoliberalen niemanden finden, der damit klarkommt.
SGG
Klopfer
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Weltimperator, SenfTown, Dienstag, 22.06.2021, 00:44 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Wenn die Grünen ein finanzpolitisches Konzept hätten, in dem man 50 Mrd. mehr ausgibt, ohne dies gegen zu finanzieren, wäre aber mal was los. Aber die Union darf sich das erlauben.
Man ist hier im Forum gegen die AfD, aber gegen die Fratze des Neoliberalismus, die ja auch die AfD trägt, ist man nicht.
was hat denn die afd mit liberalismus zu tun?
Die sind genauso freiheitsfeindlich wie die grünen nur eben in anderen bereichen
nur weil man zwei sachen doof findet kann man die nich zwanghaft in verbindung bringen
BREAKING! SPD-NAHES INSTITUT KRITISIERT CDU
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 18:57 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
NT
MarcBVB heult
MarcBVB, Montag, 21.06.2021, 21:36 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Das ist übrigens Journalismus. Mehr Journalismus als in irgendwelchen, ebenfalls journalistischen Heftchen zu finden ist.
Und was ist nun dein Problem?
Wurde das Wahlprogramm/Inhalte deiner Partei aufgedeckt?
MarcBVB heult
MarcBVB, Dienstag, 22.06.2021, 14:16 (vor 1667 Tagen) @ ibims
MarcBVB hat ja - meines Erachtens überhaupt nicht notwendig oder angebracht aufgrund dieser komischen aggressiven Haltung ihm gegenüber - wohl aber eigenverantwortlich die Hose ein wenig runtergelassen bzgl. Beruf und Elternhaus.
Da Du ihn derart attackierst, wie sieht es denn bei dir aus? Finde diese ganzen Umverteilungsdiskussionen sind fast gar nicht ohne Offenlegung des eigenen familiären / wirtschaftlichen Hintergrundes zu führen, da insbesondere in diesem Bereich die eigene Realität die Interessen/ politische Meinung bildet.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 15:53 (vor 1667 Tagen) @ JHBvC
MarcBVB hat ja - meines Erachtens überhaupt nicht notwendig oder angebracht aufgrund dieser komischen aggressiven Haltung ihm gegenüber - wohl aber eigenverantwortlich die Hose ein wenig runtergelassen bzgl. Beruf und Elternhaus.
Da Du ihn derart attackierst, wie sieht es denn bei dir aus? Finde diese ganzen Umverteilungsdiskussionen sind fast gar nicht ohne Offenlegung des eigenen familiären / wirtschaftlichen Hintergrundes zu führen, da insbesondere in diesem Bereich die eigene Realität die Interessen/ politische Meinung bildet.
Da wird nichts kommen. Es gibt hier halt ein ganzes Squad an Usern, die der Meinung sind, daran, dass sie so wichtig sind, dass eine immer höhere Vollalimentierung notwendig ist.
MarcBVB heult
MarcBVB, Dienstag, 22.06.2021, 15:37 (vor 1667 Tagen) @ JHBvC
Wenn ich herausfinde, wie ich dich privat kontaktieren kann, können wir gerne quatschen.
MarcBVB heult
MarcBVB, Dienstag, 22.06.2021, 16:42 (vor 1667 Tagen) @ ibims
Klingt ja fast wie eine Drohung ;) Aufklärungspflicht dürfte deinerseits aber wenn gegenüber MarcBVB bestehen. Btw. gibt es natürlich viele gute Gründe sich an der CDU / FDP bzw. Umverteilungsfragen abzuarbeiten ..
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 14:21 (vor 1667 Tagen) @ JHBvC
hat sich jetzt eigentlich jemand mal das Parteprogramm der CDU angeschaut? Nein! Hier wurden wieder zig Nebenkriegschauplätze eröffnet.
Wieso beantwortet niemand die Frage, wieso Umverteilung von unten nach oben gut ist und Umverteilung von oben nach und schlecht ist?
MarcBVB heult
markus, Dienstag, 22.06.2021, 17:43 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
hat sich jetzt eigentlich jemand mal das Parteprogramm der CDU angeschaut? Nein! Hier wurden wieder zig Nebenkriegschauplätze eröffnet.
Wieso beantwortet niemand die Frage, wieso Umverteilung von unten nach oben gut ist und Umverteilung von oben nach und schlecht ist?
Da sollte man dann aber so fair bleiben und sich den Ist-Zustand angucken: Im Moment wird massiv von oben nach unten verteilt. Die progressive Einkommenssteuer führt z.B. dazu, dass nicht nur in Summe mehr Steuern gezahlt werden müssen, sondern sich zusätzlich auch der Anteil massiv erhöht. Es wird nach Ansicht der CDU offensichtlich zu viel von oben nach unten verteilt. Das soll ein stückweit korrigiert werden.
Wahrscheinlich ist das ganz bewusst so formuliert worden, als Gegenpart zu SPD, Grüne und Linke, die exakt das Gegenteil fordern. Und dann trifft man sich in den Koalitionsverhandlungen in der Mitte. SPD oder wahrscheinlicher die Grünen geben beim Mindestlohn nach und verzichten auf Vermögenssteuern, wenn die Union im Gegenzug darauf verzichtet, massive Steuererleichterungen der Besserverdiener zu fordern.
MarcBVB heult
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 17:11 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
hat sich jetzt eigentlich jemand mal das Parteprogramm der CDU angeschaut? Nein! Hier wurden wieder zig Nebenkriegschauplätze eröffnet.
Wieso beantwortet niemand die Frage, wieso Umverteilung von unten nach oben gut ist und Umverteilung von oben nach und schlecht ist?
Zumindest behauptest du, dass es eine Umverteilung von unten nach oben gibt. Habe erst letztens gelesen, dass es genau umkehrt ist.
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 17:43 (vor 1667 Tagen) @ Lutz09
Wo hast du das gelesen?
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 17:48 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
Die CDU weigert sich laut Medienberichten, die Vermieter am CO2-Preis zu beteiligen. Nun müssen die Mieter diesen alleine stemmen.
40 % - wir kommen.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 18:03 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
Die CDU weigert sich laut Medienberichten, die Vermieter am CO2-Preis zu beteiligen. Nun müssen die Mieter diesen alleine stemmen.
40 % - wir kommen.
Warum auch? Das sind Verbrauchskosten.
MarcBVB heult
DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 18:05 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Die CDU weigert sich laut Medienberichten, die Vermieter am CO2-Preis zu beteiligen. Nun müssen die Mieter diesen alleine stemmen.
40 % - wir kommen.
Warum auch? Das sind Verbrauchskosten.
Weil Vermieter in Deutschland grundsätzlich böse sind, weil sie Besitz haben und es nur arme unterdrückte Mieter gibt, ohne Rechte. ;)
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 18:11 (vor 1667 Tagen) @ DomJay
Die CDU weigert sich laut Medienberichten, die Vermieter am CO2-Preis zu beteiligen. Nun müssen die Mieter diesen alleine stemmen.
40 % - wir kommen.
Warum auch? Das sind Verbrauchskosten.
Weil Vermieter in Deutschland grundsätzlich böse sind, weil sie Besitz haben und es nur arme unterdrückte Mieter gibt, ohne Rechte. ;)
Mieter haben unmittelbaren Eigenbesitz. SCNR
MarcBVB heult
markus, Dienstag, 22.06.2021, 17:55 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
Die CDU weigert sich laut Medienberichten, die Vermieter am CO2-Preis zu beteiligen. Nun müssen die Mieter diesen alleine stemmen.
40 % - wir kommen.
Selbst wenn auf dem Papier der Vermieter zahlen muss, wird sich das später auf die Kaltmiete auswirken. Am Ende zahlt der Mieter immer alles. Er zahlt dem Vermieter die komplette Immobilie ab inklusive aller Kosten + Gewinn. Wäre das nicht so, gäbe es keine Vermieter mehr. Niemand wird dir mit Verlust seine Immobilie zur Verfügung stellen.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 18:06 (vor 1667 Tagen) @ markus
Die CDU weigert sich laut Medienberichten, die Vermieter am CO2-Preis zu beteiligen. Nun müssen die Mieter diesen alleine stemmen.
40 % - wir kommen.
Selbst wenn auf dem Papier der Vermieter zahlen muss, wird sich das später auf die Kaltmiete auswirken. Am Ende zahlt der Mieter immer alles. Er zahlt dem Vermieter die komplette Immobilie ab inklusive aller Kosten + Gewinn. Wäre das nicht so, gäbe es keine Vermieter mehr. Niemand wird dir mit Verlust seine Immobilie zur Verfügung stellen.
Eben. Deswegen ist das schon maximal Scheinheilig von Schulze gewesen. Ach ja, das EBV kann sie auch nicht
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 15:51 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
hat sich jetzt eigentlich jemand mal das Parteprogramm der CDU angeschaut? Nein! Hier wurden wieder zig Nebenkriegschauplätze eröffnet.
Wieso beantwortet niemand die Frage, wieso Umverteilung von unten nach oben gut ist und Umverteilung von oben nach und schlecht ist?
Ichem, ist gut jetzt.
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 16:59 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
hat sich jetzt eigentlich jemand mal das Parteprogramm der CDU angeschaut? Nein! Hier wurden wieder zig Nebenkriegschauplätze eröffnet.
Wieso beantwortet niemand die Frage, wieso Umverteilung von unten nach oben gut ist und Umverteilung von oben nach und schlecht ist?
Ichem, ist gut jetzt.
Ad Hominem anstatt Argumente. Wann bekommt das Forum die offiziellen FDP-Farben?
MarcBVB heult
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 15:33 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
Wieso beantwortet niemand die Frage, wieso Umverteilung von unten nach oben gut ist und Umverteilung von oben nach und schlecht ist?
Es gibt keine Umverteilung von unten nach oben. Wer nichts hat, kann auch nichts zu verteilen.
SGG
Klopfer
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 15:49 (vor 1667 Tagen) @ Klopfer
Doch die gibt es. Ich bin Volleinspeiser. Da hat mir der Jürgen Trittin ein nettes Geschenk gemacht.
MarcBVB heult
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 16:01 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Doch die gibt es. Ich bin Volleinspeiser. Da hat mir der Jürgen Trittin ein nettes Geschenk gemacht.
Ah, du meinst die Solaranlage auf dem Dach.
Habe ich auch, ist aber klar, ohne die Unterstützung der bösen Kapitalisten läuft auch in der Energiewende gar nichts.
Ist aber auch keine echte Umverteilung, denn so richtige Gewinne kommen da bei genauem Nachrechnen auch nicht mehr raus, heute zumindest nicht mehr.
Bleibt natürlich der durch das EEG erzeugte viel zu hohe Strompreis, aber der ist ein Problem des Systems, weil den Parteien immer noch nicht klar ist, wer denn bitte die Energiewende bezahlen soll.
SGG
Klopfer
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 15:37 (vor 1667 Tagen) @ Klopfer
Wieso beantwortet niemand die Frage, wieso Umverteilung von unten nach oben gut ist und Umverteilung von oben nach und schlecht ist?
Es gibt keine Umverteilung von unten nach oben. Wer nichts hat, kann auch nichts zu verteilen.SGG
Klopfer
Natürlich gibt es sie. Hast du die Links im Eröffnungsbeitrag nicht angeschaut?
MarcBVB heult
Thauron, Dienstag, 22.06.2021, 15:36 (vor 1667 Tagen) @ Klopfer
Nunja, 18.36 GEZ wird ja quasi umverteilt.
Bezahlt zwar jeder die gleiche Gebühr, aber ob ich jetzt 600 Euro verdiene oder 60.000 ist halt schon ein Unterschied.
Man kann es - sofern man "reich" ist - sich drehen wie man möchte. Geld abgeben will eben niemand.
MarcBVB heult
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 15:50 (vor 1667 Tagen) @ ibims
Nunja, 18.36 GEZ wird ja quasi umverteilt.
Bezahlt zwar jeder die gleiche Gebühr, aber ob ich jetzt 600 Euro verdiene oder 60.000 ist halt schon ein Unterschied.
Stimmt so nicht, ich zahle schonmal das Doppelte (Privathaushalt + Freiberufler)
Zudem:
Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld (Hartz IV), Empfänger von Ausbildungsförderung (BAföG), Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder Ausbildungsgeld (Behinderung Ausbildungsgeld), die nicht bei den Eltern wohnen, bekommen Befreiung - die müssen auch schon mal nichts mehr verteilen (klar, weil sie nichts haben, bzw. eh schon von oben nach unten zugeteilt bekommen)
Man kann es - sofern man "reich" ist - sich drehen wie man möchte. Geld abgeben will eben niemand.
Jeder, der das Leben per se ungerecht findet, kann natürlich überall und immer behaupten, dass ausgerechnet er der immer Benachteiligte ist. Nennt man freie Meinungsäußerung.
SGG
Klopfer
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 22:30 (vor 1668 Tagen) @ ibims
Das ist übrigens Journalismus. Mehr Journalismus als in irgendwelchen, ebenfalls journalistischen Heftchen zu finden ist.
Und was ist nun dein Problem?
Wurde das Wahlprogramm/Inhalte deiner Partei aufgedeckt?
Och Herzchen.
MarcBVB heult
istar, Montag, 21.06.2021, 21:41 (vor 1668 Tagen) @ ibims
Das ist übrigens Journalismus. Mehr Journalismus als in irgendwelchen, ebenfalls journalistischen Heftchen zu finden ist.
Und was ist nun dein Problem?
Wurde das Wahlprogramm/Inhalte deiner Partei aufgedeckt?
Ein paar tweets raushauen ist jetzt schon Journalismus? Hajo Friedrichs rotiert grade im Grab.
MarcBVB heult
istar, Montag, 21.06.2021, 22:09 (vor 1668 Tagen) @ istar
Das ist übrigens Journalismus. Mehr Journalismus als in irgendwelchen, ebenfalls journalistischen Heftchen zu finden ist.
Und was ist nun dein Problem?
Wurde das Wahlprogramm/Inhalte deiner Partei aufgedeckt?
Ein paar tweets raushauen ist jetzt schon Journalismus? Hajo Friedrichs rotiert grade im Grab.
Ich kann dich beruhigen, er hat "Die Welt" gelesen und sich zum Geozentrum rotiert.
MarcBVB heult
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 21:49 (vor 1668 Tagen) @ istar
Das ist übrigens Journalismus. Mehr Journalismus als in irgendwelchen, ebenfalls journalistischen Heftchen zu finden ist.
Und was ist nun dein Problem?
Wurde das Wahlprogramm/Inhalte deiner Partei aufgedeckt?
Ein paar tweets raushauen ist jetzt schon Journalismus? Hajo Friedrichs rotiert grade im Grab.
Die Anforderungen an Journalismus sind wirklich nicht sehr hoch. Ich zitiere mal kurz Wikipedia: "Journalismus (abgeleitet von französisch „Journal“) bezeichnet die periodische publizistische Arbeit von Journalisten bei der Presse, in Online-Medien oder im Rundfunk mit dem Ziel, Öffentlichkeit herzustellen und die Öffentlichkeit mit gesellschaftlich relevanten Informationen zu versorgen."
Kurz und gut: wenn du regelmäßig etwas an eine breite Masse gerichtet veröffentlichst und dabei nicht den Zweck der Diskussion, wie z.B. in einem Forum, sondern maßgeblich der Verbreitung von Meinungen oder Informationen verfolgst, ist das Journalismus.
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 22:03 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Das ist übrigens Journalismus. Mehr Journalismus als in irgendwelchen, ebenfalls journalistischen Heftchen zu finden ist.
Und was ist nun dein Problem?
Wurde das Wahlprogramm/Inhalte deiner Partei aufgedeckt?
Ein paar tweets raushauen ist jetzt schon Journalismus? Hajo Friedrichs rotiert grade im Grab.
Die Anforderungen an Journalismus sind wirklich nicht sehr hoch. Ich zitiere mal kurz Wikipedia: "Journalismus (abgeleitet von französisch „Journal“) bezeichnet die periodische publizistische Arbeit von Journalisten bei der Presse, in Online-Medien oder im Rundfunk mit dem Ziel, Öffentlichkeit herzustellen und die Öffentlichkeit mit gesellschaftlich relevanten Informationen zu versorgen."Kurz und gut: wenn du regelmäßig etwas an eine breite Masse gerichtet veröffentlichst und dabei nicht den Zweck der Diskussion, wie z.B. in einem Forum, sondern maßgeblich der Verbreitung von Meinungen oder Informationen verfolgst, ist das Journalismus.
Puh, ihr CDU- und FDP-Heinis seid aber echt gut am Derailen. Erzählt doch mal lieber, warum ihr eine Partei wählen werdet, die nach 16 Jahren Stillstand bereits die nächsten 16 Jahre Stillstand plant - Klimawandel dem Markt überlassen ist der Witz des Jahres - und sich laut des Wahlprogrammes Politik für Reiche und Gutverdiener auf die Fahnen geschrieben hat. Findet ihr es geil, den Amthors, Scheuers, Maskendealern und Spahns dieser Welt weiterhin ihren Lebenswandel zu finanzieren oder seid ihr gar selbst Nutznießer dieses Systems?
MarcBVB heult
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 22:24 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Puh, ihr CDU- und FDP-Heinis[...]
Noch so eine Beleidigung und wir treffen uns morgen am Sportplatz. 12 Uhr. Ohne Treten. Ich habe weder mit der Union, noch mit der FDP etwas am Hut. Das ist für mich zutiefst beleidigend.
MarcBVB heult
DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 22:28 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Puh, ihr CDU- und FDP-Heinis[...]
Noch so eine Beleidigung und wir treffen uns morgen am Sportplatz. 12 Uhr. Ohne Treten. Ich habe weder mit der Union, noch mit der FDP etwas am Hut. Das ist für mich zutiefst beleidigend.
Ich habe Tränen gelacht muss ich sagen. Da siehst du mal, wie schnell man in einer Ecke steckt, die man nie und nimmer erwartet hat ;)
MarcBVB heult
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 21:41 (vor 1668 Tagen) @ ibims
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
MarcBVB heult
pactum Trotmundense, Dienstag, 22.06.2021, 07:12 (vor 1667 Tagen) @ pactum Trotmundense
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Sachliche Kritik ist stänkern?
Einseitiger Beef?
Guten Morgen und einen schönen Tag.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 22:24 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 22:27 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 23:07 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
MarcBVB heult
General174, Düsseldorf, Dienstag, 22.06.2021, 09:12 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Wow...
D.h., wenn es doch irgendwann mal zu einer rot-grünen Regierung käme, die mehr "umverteilt", würdest du bis zum Tod dagegen kämpfen? ;)
Oder wolltest du einfach mal einen "coolen" Spruch raushauen? Das Mischen von Deutsch und Englisch macht es übrigens nur peinlicher.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 09:40 (vor 1667 Tagen) @ General174
Das, was unsere Umverteilungsfreunde nicht verstehen, ist, dass man erstmal was haben muss, um es dann zu verteilen.
Und was Steuern, etc angeht, ist meine Grenze erreicht.
MarcBVB heult
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 11:15 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Klopfer, Dienstag, 22.06.2021, 11:18
Das, was unsere Umverteilungsfreunde nicht verstehen, ist, dass man erstmal was haben muss, um es dann zu verteilen.
Und was Steuern, etc angeht, ist meine Grenze erreicht.
Also wenn ich da mal kurz reingrätschen darf :
Wenn du Jurist bist, dann solltest du vielleicht nicht so ganz außer Acht lassen, dass dein Wohlstand vor allem auf der Existenz unseres Rechtsstaates beruht. Klar, bezahlen dich deine Klienten, aber das auch nur, weil der Staat uns so unendliche viele und für den Normalbürger komlett undurchschaubare Regularien hinterlassen hat.
Zudem sichert und verteidigt er deinen Berufsstand gegen unliebsame Konkurrenz (Stichwort Rechtsberatung) und gibt dir auch noch eine jederzeit juristisch durchsetzbare Honorarodnung an die Hand.
Da darf sich doch auch mal die Frage stellen, ob die Günstlinge des Staates, natürlich neben den Beamten und anderen staatlich begüngstigten Freiberuflern (zu denen ich auch gehöre), zumindest in Krisenzeiten, mal etwas mehr zurückgeben als sonst.
Könnte man doch mal drüber nachdenken oder ?
SGG
Klopfer
MarcBVB heult
Guido, Dienstag, 22.06.2021, 09:28 (vor 1667 Tagen) @ General174
D.h., wenn es doch irgendwann mal zu einer rot-grünen Regierung käme, die mehr "umverteilt", würdest du bis zum Tod dagegen kämpfen? ;)
Das wundert dich? Einige User hier im Forum interessieren sich in den letzten Wochen für die persönlichen Lebens- und Besitzverhältnisse derer, die sie als "reich" ausgemacht haben (also alle, die nur einen Euro mehr besitzen als sie selbst), ja übermäßig viel. Wenn eine Diskussion so undifferenziert geführt wird, darf man sich ja nicht wundern, wenn jemand mit nem Spruch dagegen hält.
MarcBVB heult
General174, Düsseldorf, Dienstag, 22.06.2021, 10:40 (vor 1667 Tagen) @ Guido
Ich habe doch gar kein Problem damit, wenn jemand einen Spruch raushaut. Der Spruch hat mich sogar zum Lachen gebracht. Gehört doch zu einer hitzigen Diskussion dazu. Man muss halt auch mit Gegenwind rechnen.
Und meine Frage zum Inhalt des Spruchs wurde nicht beantwortet. Ich vermute dann mal, dass er nicht wörtlich gemeint war. ;)
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 12:05 (vor 1667 Tagen) @ General174
Ich mache zwei der emotionslaufgeladenen Rechtsgebiete überhaupt. Ich kann das also durchaus ab.
Aber noch mehr Umverteilung muss nicht sein
+1
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 10:18 (vor 1667 Tagen) @ Guido
D.h., wenn es doch irgendwann mal zu einer rot-grünen Regierung käme, die mehr "umverteilt", würdest du bis zum Tod dagegen kämpfen? ;)
Das wundert dich? Einige User hier im Forum interessieren sich in den letzten Wochen für die persönlichen Lebens- und Besitzverhältnisse derer, die sie als "reich" ausgemacht haben (also alle, die nur einen Euro mehr besitzen als sie selbst), ja übermäßig viel. Wenn eine Diskussion so undifferenziert geführt wird, darf man sich ja nicht wundern, wenn jemand mit nem Spruch dagegen hält.
MarcBVB heult
korea, Frankfurt, Montag, 21.06.2021, 23:28 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 07:20 (vor 1667 Tagen) @ korea
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
Nee, war kein Glück, sondern Fleiß.
MarcBVB heult
korea, Frankfurt, Dienstag, 22.06.2021, 18:18 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Aber was stört dich denn daran wenn du einen bruchteil von deinem reichtum abgibst an menschen die vll viel pech hatten im leben, krank waren oder eine durch behinderung schlechte startchancen, schulbildung etc auf ein gutes leben? Oder überhaupt null chancen hatten im leben, da gibt es unzählig viele stolpersteine auf dem weg.
Ich finde das Solidarität nicht vergessen werden darf in einer so aufgeklärten gesellschaft, weil das ein fundament für wohlstand aller ist.
Und ich finde so wie wir mit unseren "Schwachen der Gesellschaft" umgehen definiert uns am meisten.
MarcBVB heult
basti1989, Hamburg, Dienstag, 22.06.2021, 18:29 (vor 1667 Tagen) @ korea
Aber was stört dich denn daran wenn du einen bruchteil von deinem reichtum abgibst an menschen die vll viel pech hatten im leben, krank waren oder eine durch behinderung schlechte startchancen, schulbildung etc auf ein gutes leben? Oder überhaupt null chancen hatten im leben, da gibt es unzählig viele stolpersteine auf dem weg.
Ich finde das Solidarität nicht vergessen werden darf in einer so aufgeklärten gesellschaft, weil das ein fundament für wohlstand aller ist.
Und ich finde so wie wir mit unseren "Schwachen der Gesellschaft" umgehen definiert uns am meisten.
Ich wurde zwar jetzt nicht angesprochen, aber dieser "Bruchteil" beträgt bei Gutverdienern derzeit rund 50% mit Steuern und Sozialabgaben. Und man kann der Meinung sein, dass dies durchaus ein schon angemessener Beitrag zum Gemienwohl ist und nicht weiter gesteiegert werden sollte.
Insgesebosndere wenn man sich den internationalen Vergleich anschaut, finde ich nicht, dass man in unserer Gesellschaft die Leute mit Pech im Leben strukturell alleine lässt.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 18:29 (vor 1667 Tagen) @ korea
Aber was stört dich denn daran wenn du einen bruchteil von deinem reichtum abgibst an menschen die vll viel pech hatten im leben, krank waren oder eine durch behinderung schlechte startchancen, schulbildung etc auf ein gutes leben? Oder überhaupt null chancen hatten im leben, da gibt es unzählig viele stolpersteine auf dem weg.
Ich finde das Solidarität nicht vergessen werden darf in einer so aufgeklärten gesellschaft, weil das ein fundament für wohlstand aller ist.
Und ich finde so wie wir mit unseren "Schwachen der Gesellschaft" umgehen definiert uns am meisten.
Ich zahle Steuern. Jeden Monat in nicht gerade geringer Höhe. Das reicht aber unseren Umverteilungsfreunden nicht. Die möchten noch mehr und gern auch an die Substanz.
Und da ist für mich Schluss.
MarcBVB heult
Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 07:27 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
Nee, war kein Glück, sondern Fleiß.
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
MarcBVB heult
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 10:21 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
Nee, war kein Glück, sondern Fleiß.
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
Auch dann muss man ordentlich was tun und viel leisten. Einen guten Job bekommt man nicht einfach so und ein gutes Gehalt auch nicht hintergeschmissen. Und da gehts dann mit Leistung und Fleiß weiter. Kann man einfach mal anerkennen. Wieso muss man das gleich wieder relativieren?
MarcBVB heult
Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 10:38 (vor 1667 Tagen) @ Lutz09
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
Nee, war kein Glück, sondern Fleiß.
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
Auch dann muss man ordentlich was tun und viel leisten. Einen guten Job bekommt man nicht einfach so und ein gutes Gehalt auch nicht hintergeschmissen. Und da gehts dann mit Leistung und Fleiß weiter. Kann man einfach mal anerkennen. Wieso muss man das gleich wieder relativieren?
Wo habe ich das relativiert? Es war Marcs Aussage, dass sein Reichtum nichts mit Glück zu hatte und das stimmt in meinen Augen einfach nicht. Finde schon wichtig, das einzuordnen, weil es auch das Bewusstsein für die Menschen schärfen sollte, die eben nicht so viel Glück hatten und in Familien geboren wurden, die den Kindern deutlich schlechtere Startmöglichkeiten geben.
Dass es dann auch eine große Eigenleistung ist, aus den Startbedingungen etwas zu machen, ist unbestritten.
MarcBVB heult
markus, Dienstag, 22.06.2021, 18:21 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
Nee, war kein Glück, sondern Fleiß.
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
Auch dann muss man ordentlich was tun und viel leisten. Einen guten Job bekommt man nicht einfach so und ein gutes Gehalt auch nicht hintergeschmissen. Und da gehts dann mit Leistung und Fleiß weiter. Kann man einfach mal anerkennen. Wieso muss man das gleich wieder relativieren?
Wo habe ich das relativiert? Es war Marcs Aussage, dass sein Reichtum nichts mit Glück zu hatte und das stimmt in meinen Augen einfach nicht. Finde schon wichtig, das einzuordnen, weil es auch das Bewusstsein für die Menschen schärfen sollte, die eben nicht so viel Glück hatten und in Familien geboren wurden, die den Kindern deutlich schlechtere Startmöglichkeiten geben.Dass es dann auch eine große Eigenleistung ist, aus den Startbedingungen etwas zu machen, ist unbestritten.
Natürlich haben die Startbedingungen ganz entscheidend einen Einfluss darauf. Der Millionärssohn wird wohl kaum später mal Klempner und Kloschüsseln austauschen. Der kriegt kurz das Studium bezahlt und kommt irgendwo bei Papas Firma in höherer Position unter. Umgekehrt werden Kinder aus einfachen Verhältnissen weniger wahrscheinlich Abitur machen.
Aber: Jeder kann versuchen das beste aus sich und seinem Umfeld zu machen. Engagiert im eigenen Betrieb sein, sich möglichst viel Wissen aneignen und sich weniger leicht ersetzbar machen lassen, das sind gute Voraussetzungen dafür auch im eigenen Betrieb weiterzukommen. Klappt natürlich nicht bei jedem Arbeitgeber, aber oft ist das sehr wohl möglich, die Chancen werden aber häufig liegen gelassen. Einfach die Hände aufhalten und ganz laut Umverteilung schreien, damit kommt man leider nicht weiter.
MarcBVB heult
Klopfer
, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 09:27 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
Grundsätzlich macht es aber einen großen Unterschied, ob man in eine Familie hineingeboren wurde, in der die wichtigste Aufgabe aus der Verwaltung des Erbes besteht oder ob man "nur" das Glück hatte Eltern zu haben, die die vorhandene Infrastruktur zu ihrem eigenen und zum Wohle ihrer Kinder nutzen konnten.
Ansonsten könnte man ja auch behaupten, dass jeder, der nicht in einem Waisenhaus in Burkina Faso gestartet ist, einfach nur Glück seinem Leben hatte.
SGG
Klopfer
MarcBVB heult
Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 09:46 (vor 1667 Tagen) @ Klopfer
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
Grundsätzlich macht es aber einen großen Unterschied, ob man in eine Familie hineingeboren wurde, in der die wichtigste Aufgabe aus der Verwaltung des Erbes besteht oder ob man "nur" das Glück hatte Eltern zu haben, die die vorhandene Infrastruktur zu ihrem eigenen und zum Wohle ihrer Kinder nutzen konnten.Ansonsten könnte man ja auch behaupten, dass jeder, der nicht in einem Waisenhaus in Burkina Faso gestartet ist, einfach nur Glück seinem Leben hatte.
SGG
Klopfer
Klar. Natürlich macht es einen Unterschied, ob man das Studium in der elerlich finanzierten Studentenbude verbringen konnte, statt nebenbei noch etliche Stunden Kellnern zu müssen und man danach direkt in Papas Kanzlei als Junior einsteigen kann (um mal alle Klischees restlos zu bedienen), oder ob man eben "nur" ein Elternhaus hatte, dass einen dazu angehalten hat, fleissig zu arbeiten.
Aber am Ende ist auch letzteres schon ein ziemlicher Glücksfall, weil es die Erfolgsaussichten für später deutlich erhöht. Gibt mehr als genug Elternhäuser, in denen die schulische Leistung der Sprösslinge den Eltern schlichtweg egal sind und die meisten Kinder werden die Selbstdisziplin nicht mitbringen, sich selber anzutreiben. Kann man Kindern auch schlecht zum Vorwurf machen. Trotzdem verdienen sie dann und auch später noch Hilfe der Gesellschaft.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 07:35 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
Nee, war kein Glück, sondern Fleiß.
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
Eltern beide ohne Abitur, Vater 8, Mutter 11 Jahre zur Schule gegangen. Aber beide und halt auch meine Großeltern haben enormen Wert auf Bildung gelegt. Ich bin also nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden.
MarcBVB heult
Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 07:38 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
[/b]
Man, man, man hast du im Lotto 2 richtige gehabt oder wo kommt dein grosskotziger Reichtum her??
Nee, war kein Glück, sondern Fleiß.
Ohne dich zu kennen: aber das glaube ich nicht. Und wenn es nur durch das Glück begünstigt wurde, in ein Elternhaus geboren zu sein, das einen guten Start und eine gute Ausbildung ermöglicht hat.
Eltern beide ohne Abitur, Vater 8, Mutter 11 Jahre zur Schule gegangen. Aber beide und halt auch meine Großeltern haben enormen Wert auf Bildung gelegt. Ich bin also nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden.
Ich habe auch nichts mit goldenem Löffel gesagt, aber du hattest trotzdem ein Elternhaus, dass dich gefördert hat. Und dieses Glück haben bei weitem nicht alle Kinder.
MarcBVB heult
Trainingskiebitz, Block 36, Dienstag, 22.06.2021, 08:00 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Und was folgt jetzt daraus? Ich lasse mir meinen Erfolg nicht kleinreden von weniger erfolgreichen Menschen, die angeblich schlechtere Startchancen hatten. Dafür kenne ich zu viele Personen, die bessere Möglichkeiten hatten und weniger daraus gemacht haben - und, auch das, Personen mit schlechten Chancen, die (noch) mehr daraus gemacht haben.
MarcBVB heult
Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 08:10 (vor 1667 Tagen) @ Trainingskiebitz
Und was folgt jetzt daraus? Ich lasse mir meinen Erfolg nicht kleinreden von weniger erfolgreichen Menschen, die angeblich schlechtere Startchancen hatten. Dafür kenne ich zu viele Personen, die bessere Möglichkeiten hatten und weniger daraus gemacht haben - und, auch das, Personen mit schlechten Chancen, die (noch) mehr daraus gemacht haben.
Das steht da auch überhaupt nicht, was du daraus liest. Die Aussage von Marc war, dass sein persönlicher Erfolg, der ihm absolut gegönnt sei, nichts mit Glück, sondern nur mit Fleiß zu tun hat.
Stimmt aber nicht, weil es in der Regel auch immer von den Startbedingungen abhängig ist. Heißt für mich aber, dass es eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung auch für diejenigen gibt, die nicht das Glück hatten, in eine Familie geboren zu sein, die diese Startbedingungen geboten haben.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 08:24 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Und was folgt jetzt daraus? Ich lasse mir meinen Erfolg nicht kleinreden von weniger erfolgreichen Menschen, die angeblich schlechtere Startchancen hatten. Dafür kenne ich zu viele Personen, die bessere Möglichkeiten hatten und weniger daraus gemacht haben - und, auch das, Personen mit schlechten Chancen, die (noch) mehr daraus gemacht haben.
Das steht da auch überhaupt nicht, was du daraus liest. Die Aussage von Marc war, dass sein persönlicher Erfolg, der ihm absolut gegönnt sei, nichts mit Glück, sondern nur mit Fleiß zu tun hat.Stimmt aber nicht, weil es in der Regel auch immer von den Startbedingungen abhängig ist. Heißt für mich aber, dass es eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung auch für diejenigen gibt, die nicht das Glück hatten, in eine Familie geboren zu sein, die diese Startbedingungen geboten haben.
Ich wollte eigentlich nur klarmachen, dass ich da schon selbst Einfluss drauf hatte.
MarcBVB heult
sepos, Saarlandstraße, Dienstag, 22.06.2021, 08:37 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
weniger als du denkst
MarcBVB heult
Problembaer, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 08:49 (vor 1667 Tagen) @ sepos
Aber mehr als du denkst.
Immer nur Glück ist auch irgendwann Können!
MarcBVB heult
sepos, Saarlandstraße, Dienstag, 22.06.2021, 08:51 (vor 1667 Tagen) @ Problembaer
ich hab gar nicht von Glück gesprochen, aber wenn du damit anfängst, nun gut.
MarcBVB heult
herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 09:23 (vor 1667 Tagen) @ sepos
ich hab gar nicht von Glück gesprochen, aber wenn du damit anfängst, nun gut.
Es ist fast immer beides. Erfolg wird in aller Regel auch von den passenden Umständen begünstigt, Misserfolg liegt in der Regel nicht ausschließlich an widrigen Umständen. Und das richtige Elternhaus ist eben schon ein wichtiger Baustein der passenden Umstände. Das Haus muss man zwar am Ende selber bauen, aber andere bekommen eben nichtmal die Bausteine.
MarcBVB heult
herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 08:08 (vor 1667 Tagen) @ Trainingskiebitz
Und was folgt jetzt daraus? Ich lasse mir meinen Erfolg nicht kleinreden von weniger erfolgreichen Menschen, die angeblich schlechtere Startchancen hatten. Dafür kenne ich zu viele Personen, die bessere Möglichkeiten hatten und weniger daraus gemacht haben - und, auch das, Personen mit schlechten Chancen, die (noch) mehr daraus gemacht haben.
Du kannst Dich abregen. Wenn Du erfolgreich bist, hast Du sicher Deinen Anteil daran und niemand wird das abstreiten. Die Tatsache, dass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins Leben starten ist aber völlig unumstritten.
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 23:20 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Die Umverteilung von oben nach unten oder umgekehrt?
Es ist einfach nur erstaunlich, das KEIN EINZIGES Argument von CDU- und FDP-Wählern kommt, das nicht heißt: Aber der Kommunismus!!!!!
Du kannst ja noch nichtmal erklären, wieso du diese Parteien wählst.
MarcBVB heult
Lutz09, Tor zum Sauerland, Dienstag, 22.06.2021, 10:27 (vor 1667 Tagen) @ Thauron
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Die Umverteilung von oben nach unten oder umgekehrt?Es ist einfach nur erstaunlich, das KEIN EINZIGES Argument von CDU- und FDP-Wählern kommt, das nicht heißt: Aber der Kommunismus!!!!!
Du kannst ja noch nichtmal erklären, wieso du diese Parteien wählst.
Ich guck mal eben, wie viel im Bundeshaushalt für Arbeit und Soziales reserviert ist...
MarcBVB heult
MarcBVB, Montag, 21.06.2021, 23:18 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Um es kurz zu fassen, wer nicht FDP wählt ist eine Sau.
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 23:23 (vor 1668 Tagen) @ haweka
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Um es kurz zu fassen, wer nicht FDP wählt ist eine Sau.
FDP-Wähler mögen es nicht, wenn sie den Spiegel vorgehalten bekommen. Wenigstens ist Lindner so ehrlich und redet von den Belangen der "Leistungsträger" und "Unternehmer". Zwar ist dies auch noch ein bisschen schemenhaft, lässt aber deren Agenda wenigstens durchscheinen.
MarcBVB heult
istar, Montag, 21.06.2021, 23:25 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Um es kurz zu fassen, wer nicht FDP wählt ist eine Sau.
FDP-Wähler mögen es nicht, wenn sie den Spiegel vorgehalten bekommen. Wenigstens ist Lindner so ehrlich und redet von den Belangen der "Leistungsträger" und "Unternehmer". Zwar ist dies auch noch ein bisschen schemenhaft, lässt aber deren Agenda wenigstens durchscheinen.
Deren Agenda? Du bist sicher einer großen Sache auf der Spur. Weiter machen, no surrender.
MarcBVB heult
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 23:37 (vor 1668 Tagen) @ istar
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Um es kurz zu fassen, wer nicht FDP wählt ist eine Sau.
FDP-Wähler mögen es nicht, wenn sie den Spiegel vorgehalten bekommen. Wenigstens ist Lindner so ehrlich und redet von den Belangen der "Leistungsträger" und "Unternehmer". Zwar ist dies auch noch ein bisschen schemenhaft, lässt aber deren Agenda wenigstens durchscheinen.
Deren Agenda? Du bist sicher einer großen Sache auf der Spur. Weiter machen, no surrender.
Nein. Ich habe mir nur deren Wahlprogramm durchgelesen. Du etwa nicht?
MarcBVB heult
istar, Montag, 21.06.2021, 23:40 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Das wäre bei dir Perlen vor die Säue geworfen. Aber um es kurz zu fassen: Mehr Umverteilung nur from my cold dead hands
Um es kurz zu fassen, wer nicht FDP wählt ist eine Sau.
FDP-Wähler mögen es nicht, wenn sie den Spiegel vorgehalten bekommen. Wenigstens ist Lindner so ehrlich und redet von den Belangen der "Leistungsträger" und "Unternehmer". Zwar ist dies auch noch ein bisschen schemenhaft, lässt aber deren Agenda wenigstens durchscheinen.
Deren Agenda? Du bist sicher einer großen Sache auf der Spur. Weiter machen, no surrender.
Nein. Ich habe mir nur deren Wahlprogramm durchgelesen. Du etwa nicht?
Doch. Hab ich.
MarcBVB heult
Thauron, Montag, 21.06.2021, 22:30 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Der Markt regelt alles.
MarcBVB heult
Thauron, Montag, 21.06.2021, 22:55 (vor 1668 Tagen) @ haweka
Hat noch nie funktioniert i.S.v. demokratischer Grundordnung oder gesellschaftlicher Verantwortung. Markt hatte nie etwas anderes zum Ziel, als Egoismen zu befreidigen.
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 23:11 (vor 1668 Tagen) @ Mosac
Hat noch nie funktioniert i.S.v. demokratischer Grundordnung oder gesellschaftlicher Verantwortung. Markt hatte nie etwas anderes zum Ziel, als Egoismen zu befreidigen.
Natürlich nicht. Aber komischerweise war es bisher die einzige Form der Wirtschaft, die auch Ärmeren den Aufstieg ermöglicht hat. Die reine Lehre des Sozialismus hat weder in der UdSSR, der so genannten "DDR", in Venezuela oder sonstwo funktioniert.
Apfelkuchen
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 21:38 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
die Systeme in der UDSSR, DDR, Kuba, XYZ..die 'Sozial'ismus im Programm hatten, haben einen 'Sozial'ismus gehabt, der einem Apfelkuchen entspricht der a) nach dem falschen Rezept und b) mit 0% Frucht
hergestellt wurde...
nur weil Du es Apfelkuchen nennst, ist es noch lange kein Apfelkuchen...
Dann wurde der Kapitalismus auch noch nie so durchgeführt, wie es eigentlich sein sollte.
Franke, Mittwoch, 23.06.2021, 01:18 (vor 1667 Tagen) @ Rupo
die Systeme in der UDSSR, DDR, Kuba, XYZ..die 'Sozial'ismus im Programm hatten, haben einen 'Sozial'ismus gehabt, der einem Apfelkuchen entspricht der a) nach dem falschen Rezept und b) mit 0% Frucht
hergestellt wurde...nur weil Du es Apfelkuchen nennst, ist es noch lange kein Apfelkuchen...
Die soziale Marktwirtschaft früherer Tage ging nur ein ganz kleines Stück in die richtige Richtung. Wenn es mal richtig gemacht wird, dann wird das noch viel gerechter, ökologischer, ökonomischer, . . .
Dann wurde der Kapitalismus auch noch nie so durchgeführt, wie es eigentlich sein sollte.
Franke, Mittwoch, 23.06.2021, 08:28 (vor 1666 Tagen) @ Franke
Wie war er denn ursprünglich gedacht?
Mir scheint daß die Grundtheorie des Kapitalismus schon fehlerhaft ist.
Dann wurde der Kapitalismus auch noch nie so durchgeführt, wie es eigentlich sein sollte.
Eisen, DO, Mittwoch, 23.06.2021, 08:36 (vor 1666 Tagen) @ NGM
Die Theorie lautet, Gier ist gut für alle. Der Profit soll von jedem maximiert werden, dann haben alle was davon.
Dieses Prinzip, gepaart mit den entsprechenden Finanzmärkten, hat der Menschheit die Quantensprünge der letzten 250 Jahre ermöglicht, hat die Wissenschaften, Technologie und Wohlstand hervorgebracht.
Aber natürlich auch die Kehrseiten. Nimm die mal die Sklaverei. war es ideologischer Hass auf die Afrikaner? Nein, es war Gleichgültigkeit, pure Gleichgültigkeit. es waren schlicht billige Produktionsfaktoren, um die Profite zu maximieren. Und Sie Europäer hatten auch was davon, sie konnten billig Zucker, Baumwolle, Tabak oder Kaffee konsumieren.
Derzeit zerstört dieses Prinzip unseren Planeten. Auch wieder Gleichgültigkeit. Alle wissen es, auch die, die es öffentlich leugnen, aber ein Gegensteuern würde die derzeitigen Profite schmälern.
MarcBVB heult
MarcBVB, Dienstag, 22.06.2021, 07:52 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Aber ist das nicht eig. ein "Erfolg" dieses Systems, dass erst im letzen Viertel des 21. Jahrhunderts wirklich spürbar wurde? Und auch nur in einzelnen Regionen des Planeten? Vorher war Kapital immer = Macht und Nichtkapital immer = Unterwerfung. So ist es immer noch weit verbreitet, oder?
MarcBVB heult
MarcBVB, Dienstag, 22.06.2021, 07:10 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Wie viele "Arme" "steigen" denn "auf?" 1 v. 100?
MarcBVB heult
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 07:22 (vor 1667 Tagen) @ ibims
Wie viele "Arme" "steigen" denn "auf?" 1 v. 100?
https://m.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52680/armut
Lesen könnte helfen.
MarcBVB heult
herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 07:46 (vor 1667 Tagen) @ MarcBVB
Wie viele "Arme" "steigen" denn "auf?" 1 v. 100?
https://m.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52680/armutLesen könnte helfen.
Es gibt halt viel zu lesen, auch dass in Deutschland ein sozialer Aufstieg inzwischen schwierig ist:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/studie-zur-chancengerechtigkeit-sozialer-aufstieg-in-deutschland-bleibt-die-ausnahme-oecd-fuerchtet-vergeudu...
Nur weil man sagt, dass das Programm der Union daran nichts ändern wird, weil eher die Wohlhabenden begünstigt werden, ist man nicht gleich ein Kommunist oder möchte die aktuelle Staatsform abschaffen. Mangelnde Chancengleichheit fördert soziale Spannungen und davon haben wir für meinen Geschmack schon mehr als genug.
MarcBVB heult
herrNick, Dienstag, 22.06.2021, 08:48 (vor 1667 Tagen) @ herrNick
Wie viele "Arme" "steigen" denn "auf?" 1 v. 100?
https://m.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52680/armutLesen könnte helfen.
Es gibt halt viel zu lesen, auch dass in Deutschland ein sozialer Aufstieg inzwischen schwierig ist:
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/studie-zur-chancengerechtigkeit-sozialer-aufstieg-in-deutschland-bleibt-die-ausnahme-oecd-fuerchtet-vergeudu...Nur weil man sagt, dass das Programm der Union daran nichts ändern wird, weil eher die Wohlhabenden begünstigt werden, ist man nicht gleich ein Kommunist oder möchte die aktuelle Staatsform abschaffen. Mangelnde Chancengleichheit fördert soziale Spannungen und davon haben wir für meinen Geschmack schon mehr als genug.
Damit sollte alles gesagt sein.
Zu dem Punkt würde ich mir einfach den Bildungstrichter ansehen, d.h. dass von 100 Abiturienten 80 aus Akademiker (= eher wohlhabend) sind, aber der IQ gleichmäßig in der Gesellschaft vorhanden ist. Ausnahmen gibt es sicherlich.
Die aktuellen Zahlen zu Distanzunterricht und Lernerfolg (v.a. bei sozialschwachen Familien) bestätigen o.g. Befund.
MarcBVB heult
istar, Montag, 21.06.2021, 22:54 (vor 1668 Tagen) @ haweka
Kannst du eigentlich noch etwas anderes als stänkern? Wird dir dein einseitiger Beef gegen Ulrich zu langweilig, dass du jetzt den Nächsten raus suchst?
Nett von dir, aber ich sehe das sehr entspannt. Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt
Kommen da nun noch Argumente aus der neoliberalen Ecke?
Der Markt regelt alles.
Das ist natürlich im Gegenzug ein Hammer-Argument. Muss man echt sagen, du weißt, wo es langgeht.
MarcBVB heult
Blarry, Essen, Montag, 21.06.2021, 22:00 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Naja, unberechtigt ist es nicht.
Schrei doch nicht so.
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 20:56 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Wir sind doch nicht gehörlos.
Schrei doch nicht so.
Ulrich, Montag, 21.06.2021, 21:47 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Wir sind doch nicht gehörlos.
Je nichtssagender das Produkt, um so lauter muss es beworben werden ;-)
Man hat ein wunderschönes Paket geschnürt. Alle bekommen irgend etwas, niemand muss irgend etwas bezahlen. Der Steuerteil hat durchaus etwas von "Voodoo Economics Light" ;-)
Der CDU schadet kein Skandal...
Gargamel09, Montag, 21.06.2021, 21:57 (vor 1668 Tagen) @ Ulrich
Eigentlich bräuchte die CDU kein Wahlprogramm, wenn schon die ganzen Skandale ihr kaum geschadet haben, sie würden auch so stärkste Partei werden, jetzt hat sie eins, aber lesen werden es eh nur die Wenigsten.
die Grünen fahren bereits im Schulz-Zug auf dem Abstellgleis, die SPD steht immer noch dort und wartet auf die Grünen, die FDP befindet sich noch im Aufschwung und die AfD und Linke krebsen bei 10% herum.
Der CDU schadet kein Skandal...
Kolbenfresser, Kaufbeuren, Montag, 21.06.2021, 22:10 (vor 1668 Tagen) @ Gargamel09
Das liegt daran, dass das deutsche Wahlvolk keinerlei Veränderung will und schon gar keine die irgendetwas kostet. Die CDU hält es wie es Scheuer sagt: „Wir wollen den Flugverkehr umweltverträglicher machen aber eine höhere Kerosinsteuer lehnen wir ab“. Hat ihm wahrscheinlich die Industrie geflüstert und so mogelt man sich halt weiter um alle Themen und Deutschland hat Freunde daran.
Der CDU schadet kein Skandal...
Gargamel09, Montag, 21.06.2021, 22:28 (vor 1668 Tagen) @ Kolbenfresser
Das liegt daran, dass das deutsche Wahlvolk keinerlei Veränderung will und schon gar keine die irgendetwas kostet. Die CDU hält es wie es Scheuer sagt: „Wir wollen den Flugverkehr umweltverträglicher machen aber eine höhere Kerosinsteuer lehnen wir ab“. Hat ihm wahrscheinlich die Industrie geflüstert und so mogelt man sich halt weiter um alle Themen und Deutschland hat Freunde daran.
Mit Schwarz-Grün könnten doch sehr viele leben, aber schwarz muss drin sein und den Kanzler stellen, denn sonst würden die Schwarzen in die Opposition gehen und dann könnte es zu dem kommen, was die Mehrheit überhaupt nicht möchte, Grün (geht)- Rot (geht auch noch) - rot (geht gar nicht, regelrecht abschreckend)
Er möchte halt die künstliche Aufgeregtheit des Wahlkampfs persiflieren. owt
Franke, Montag, 21.06.2021, 21:15 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Wir sind doch nicht gehörlos.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
micha87, bei Berlin, Montag, 21.06.2021, 18:44 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
![]()
Von Flone - German parliamentary elections diagram de.png: San Josederivative work by Flonedata reference: [1]color reference: [2]CDU/CSUSPDFDPLINKEGRÜNEAfDSonst, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7963529
Mit Blick auf die vergangenen Wahlen würden mich über 40 % überraschen, aber das könnte deutlich über 30 % am Ende werden. Das medial gezeichnete "Schreckgespenst" Grüne zeigt Wirkung. Die Grünen wirken erstaunlich zurückhaltend und unvorbereitet auf die Angriffe. Es ist die Frage ob auf diese Weise Stimmen hinzugewonnen werden können, sie müssen mehr um Das Amt kämpfen wenn sie das wirklich wollen. Die Liste an Fehlleistungen der CDU ist lang und dennoch werden diese medial zu wenig verwendet von den Grünen gepaart mit Lösungen.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 18:42 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Zumindest was die Renten betrifft hat die Union gute Ideen. Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen. Denn machen wir uns nichts vor: Das Rentenniveau ist schon heute zu niedrig und wird sich zwangsläufig weiter verschlechtern, weil die Lebenserwartung weiter ansteigen wird. Das ist ein großes Problem. Schon jetzt ist absehbar, dass die Altersarmut zunehmen wird. Die Rente allein aus dem Umlageverfahren wird nicht mehr ausreichen.
Ich sehe bei den anderen Parteien keinerlei Antworten darauf, wie sie sich das zukünftig vorstellen. Ach ne, die Linke hat eine Antwort. Einfach die Renten erhöhen und sie wieder ab 65 auszahlen. Dummerweise verraten sie uns nicht, wie das bei steigender Lebenserwartung funktionieren soll.
Rente
Problembaer, Ort, Montag, 21.06.2021, 20:45 (vor 1668 Tagen) @ markus
Ich sehe bei den anderen Parteien keinerlei Antworten darauf, wie sie sich das zukünftig vorstellen. Ach ne, die Linke hat eine Antwort. Einfach die Renten erhöhen und sie wieder ab 65 auszahlen. Dummerweise verraten sie uns nicht, wie das bei steigender Lebenserwartung funktionieren soll.
Wählt die eigentlich ernsthaft jemand der arbeiten geht oder kommen die Stimmen per Briefwahl von der Couch?
Bei dem Wahlprogramm weiss man nie ob man lachen oder weinen soll...
Rente
Knorpelohr, Montag, 21.06.2021, 21:57 (vor 1668 Tagen) @ Problembaer
Würde einer Menge arbeitender Menschen helfen.
Oder gehörst du etwa zu den Couch-Sitzern,die es nicht interessiert?
Rente
Problembaer, Ort, Montag, 21.06.2021, 22:20 (vor 1668 Tagen) @ Knorpelohr
Würde einer Menge arbeitender Menschen helfen.
Oder gehörst du etwa zu den Couch-Sitzern,die es nicht interessiert?
Zu denen werde ich gehören, sobald ich mehr Steuern zahlen müsste als ich netto raus habe.
... und wehe wenn die Buli Spieler in andere Ligen wechseln, statt 75% Steuern abzudrücken.
Mit dem Wirtschaftsstandort DE passiert das ja auch nicht...
:-)
Keine Rente für CDU Wähler:innen
LT_Dave, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 23:01 (vor 1668 Tagen) @ Problembaer
Genau, der Wirtschaftsstandort DE wandert nach Ungarn aus. So, wie die AfD geistig und Audi / BMW ganz real. 75% Steuern… zahlen das Schreckgespenstmaler?
Rente
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 20:59 (vor 1668 Tagen) @ Problembaer
Ich kenne sogar Akademiker der Wirtschaftswissenschaften, die die wählen. Einer ist auch Mitglied, glaube sogar Funktionär, bei denen und WiWi-Prof. an der FH hier in Dortmund.
Rente
Problembaer, Ort, Montag, 21.06.2021, 22:23 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ich kenne sogar Akademiker der Wirtschaftswissenschaften, die die wählen. Einer ist auch Mitglied, glaube sogar Funktionär, bei denen und WiWi-Prof. an der FH hier in Dortmund.
Das klingt abenteuerlicher als sich in anderen Fussballforen als dem eigenen rumzutreiben :-D
Rente
Ulrich, Montag, 21.06.2021, 21:52 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ich kenne sogar Akademiker der Wirtschaftswissenschaften, die die wählen. Einer ist auch Mitglied, glaube sogar Funktionär, bei denen und WiWi-Prof. an der FH hier in Dortmund.
Trotzdem könnte die Linke bei der Bundestagswahl deutlich nach unten abrutschen. Man hat keine Themen, mit denen man den eigenen Anhang bundesweit mobilisieren kann, und man hat reichlich Zoff im eigenen Lager.
Rente
markus, Dienstag, 22.06.2021, 13:40 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Ich kenne sogar Akademiker der Wirtschaftswissenschaften, die die wählen. Einer ist auch Mitglied, glaube sogar Funktionär, bei denen und WiWi-Prof. an der FH hier in Dortmund.
Trotzdem könnte die Linke bei der Bundestagswahl deutlich nach unten abrutschen. Man hat keine Themen, mit denen man den eigenen Anhang bundesweit mobilisieren kann, und man hat reichlich Zoff im eigenen Lager.
Die Linke hat mit Hennig-Wellsow jetzt eine Vorsitzende an der Spitze, der es an Format mangelt. Ihr Auftreten wirkt unsicher und sie kommt bei weitem nicht so elegant und selbstbewusst rüber wie das eine Wagenknecht geschafft hat. Das dürfte einige Prozentpunkte Unterschied ausmachen.
Rente
Rupo, Ruhrpott, Montag, 21.06.2021, 20:26 (vor 1668 Tagen) @ markus
Wir sollten unbedingt noch mehr Geld in die Kapital'märkte' pumpen, also auch Staatsgeld, ja unbedingt....
Rente
Karl-Heinz28, Ort, Montag, 21.06.2021, 20:35 (vor 1668 Tagen) @ Rupo
Was wäre deine Idee?
Ich finde den Vorschlag aus wirtschaftlichen Aspekten gut, da gleichzeitig ein Leistungsanreiz für die deutsche Wirtschaft vorliegt.
Es wird natürlich auch Leute geben, die das nicht gut finden. Bspw. weil sie nicht wollen, dass Bestandteile des Fonds die böse Autoindustrie beinhalten.
Da sollten Kinder ab Vollendung des 18. Lebensjahres dann sagen können, ich möchte das nicht, zahlt mir den Betrag jetzt aus.
Rente
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 21:49 (vor 1667 Tagen) @ Karl-Heinz28
a) Einzahlung Topf für ALLE verpflichtend machen:
-Beamte
-Selbstständige
-die die nicht schon drin sind
b) Sockelbetrag, Du rutscht nicht unter, als Idee, 1000 Euro Grundsicherung
c) Deckelbetrag, Du bekommst niemals mehr als, als Idee, 3000 Euro Maximal
d) Finanzierung paritätisch und das Delta über den Staat (Steuern)
auf keinen Fall über irgendwelche Finanz'märkte'
Rente
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 22.06.2021, 23:44 (vor 1667 Tagen) @ Rupo
a) Einzahlung Topf für ALLE verpflichtend machen:
-Beamte
-Selbstständige
-die die nicht schon drin sind
b) Sockelbetrag, Du rutscht nicht unter, als Idee, 1000 Euro Grundsicherung
c) Deckelbetrag, Du bekommst niemals mehr als, als Idee, 3000 Euro Maximal
d) Finanzierung paritätisch und das Delta über den Staat (Steuern)
auf keinen Fall über irgendwelche Finanz'märkte'
Ich habe mich nicht aus den Klauen der DRV befreit, um da jetzt wieder Zwangseinzahler zu werden. Nee danke. Versorgungswerk ole
Rente
Lutz09, Tor zum Sauerland, Mittwoch, 23.06.2021, 16:56 (vor 1666 Tagen) @ MarcBVB
a) Einzahlung Topf für ALLE verpflichtend machen:
-Beamte
-Selbstständige
-die die nicht schon drin sind
b) Sockelbetrag, Du rutscht nicht unter, als Idee, 1000 Euro Grundsicherung
c) Deckelbetrag, Du bekommst niemals mehr als, als Idee, 3000 Euro Maximal
d) Finanzierung paritätisch und das Delta über den Staat (Steuern)
auf keinen Fall über irgendwelche Finanz'märkte'
Ich habe mich nicht aus den Klauen der DRV befreit, um da jetzt wieder Zwangseinzahler zu werden. Nee danke. Versorgungswerk ole
Verstehe ich nicht. Diese gewerkschaftsnahe Stiftung will für uns alle doch nur das Beste ;)
Rente
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 23.06.2021, 17:03 (vor 1666 Tagen) @ Lutz09
a) Einzahlung Topf für ALLE verpflichtend machen:
-Beamte
-Selbstständige
-die die nicht schon drin sind
b) Sockelbetrag, Du rutscht nicht unter, als Idee, 1000 Euro Grundsicherung
c) Deckelbetrag, Du bekommst niemals mehr als, als Idee, 3000 Euro Maximal
d) Finanzierung paritätisch und das Delta über den Staat (Steuern)
auf keinen Fall über irgendwelche Finanz'märkte'
Ich habe mich nicht aus den Klauen der DRV befreit, um da jetzt wieder Zwangseinzahler zu werden. Nee danke. Versorgungswerk ole
Verstehe ich nicht. Diese gewerkschaftsnahe Stiftung will für uns alle doch nur das Beste ;)
Es wird eh nicht so kommen, weil evident verfassungswidrig
Rente
Karl-Heinz28, Montag, 21.06.2021, 21:12 (vor 1668 Tagen) @ Karl-Heinz28
Auf keinen Fall darf eine Auszahlung vor dem Rentenalter möglich sein. Never ever.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 20:32 (vor 1668 Tagen) @ Rupo
Wir sollten unbedingt noch mehr Geld in die Kapital'märkte' pumpen, also auch Staatsgeld, ja unbedingt....
Okay, machen wir es nicht. Was ist dann die Alternative? Wie soll dann der Altersarmut entgegengewirkt werden?
Rente
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 21:07 (vor 1668 Tagen) @ markus
Wie soll dann der Altersarmut entgegengewirkt werden?
0,01% der Finanztransaktionen als Transaktionssteuer zweckgebunden für die Renten einkassieren. Dann kannst du die Renten drastisch erhöhen und die Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber drastisch senken. Sollen doch die Börsianer unsere Rente zahlen. Wenn die 0,01% weniger pro Transaktion behalten können, tut das keinem weh. Der vielzitierte "kleine Mann" macht nicht so viele Transaktionen und schon gar nicht in Höhen, wo 0,01% mehr als einen Döner im Jahr ausmacht.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 21:25 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Wie soll dann der Altersarmut entgegengewirkt werden?
0,01% der Finanztransaktionen als Transaktionssteuer zweckgebunden für die Renten einkassieren. Dann kannst du die Renten drastisch erhöhen und die Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber drastisch senken. Sollen doch die Börsianer unsere Rente zahlen. Wenn die 0,01% weniger pro Transaktion behalten können, tut das keinem weh. Der vielzitierte "kleine Mann" macht nicht so viele Transaktionen und schon gar nicht in Höhen, wo 0,01% mehr als einen Döner im Jahr ausmacht.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann hat Scholz eine solche Steuer mal geplant. Die Höhe sollte 0,1% betragen (das zehnfache deines Werts!) und 2 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Damit wird man nicht weit kommen, oder?
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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 21:36 (vor 1668 Tagen) @ markus
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann hat Scholz eine solche Steuer mal geplant. Die Höhe sollte 0,1% betragen (das zehnfache deines Werts!) und 2 Milliarden Euro pro Jahr einbringen. Damit wird man nicht weit kommen, oder?
Da geht es nicht um Transaktionen am Finanzmarkt. Die EU plant das bezüglich Transaktionen zwischen Firmen und Instituten innerhalb der EU und aus der EU heraus, also wenn z.B. Amazon von Deutschland nach Luxemburg verlagert und von dort in die USA.
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pactum Trotmundense, Montag, 21.06.2021, 22:08 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Und? Wo ist die Kalkulation? Du hast noch keine Zahlen genannt.
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DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 21:13 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Wie soll dann der Altersarmut entgegengewirkt werden?
0,01% der Finanztransaktionen als Transaktionssteuer zweckgebunden für die Renten einkassieren. Dann kannst du die Renten drastisch erhöhen und die Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber drastisch senken. Sollen doch die Börsianer unsere Rente zahlen. Wenn die 0,01% weniger pro Transaktion behalten können, tut das keinem weh. Der vielzitierte "kleine Mann" macht nicht so viele Transaktionen und schon gar nicht in Höhen, wo 0,01% mehr als einen Döner im Jahr ausmacht.
Zweckbindung ist nicht legal in Deutschland. Davon ab führt es zu einer Verlagerung ins europäische Ausland. Zum Beispiel Amsterdam. 0,01% mögen zwar wenig klingen, aber mehr als 0,00% ist es dennoch.
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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 21:18 (vor 1668 Tagen) @ DomJay
Zweckbindung ist nicht legal in Deutschland.
Echt? Ich weiß es nicht. Aber wenn dem so ist, bin ich froh, dass der Gesetzgeber illegales auch legal machen kann.
Davon ab führt es zu einer Verlagerung ins europäische Ausland. Zum Beispiel Amsterdam. 0,01% mögen zwar wenig klingen, aber mehr als 0,00% ist es dennoch.
Ja, das Schreckensgespenst haben die Wirtschaftsverbände und ihre politischen Vertreter immer. Passiert trotzdem nicht. Ist zumindest in den Ländern, die es gemacht haben, bisher nicht passiert.
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pactum Trotmundense, Montag, 21.06.2021, 21:13 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Hat das schon jemand ausgerechnet? Also inkl. Ausweicheffekten?
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pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 21:22 (vor 1668 Tagen) @ Taifun
Hat das schon jemand ausgerechnet? Also inkl. Ausweicheffekten?
Ja. Die EU plant seit Jahren eine EU-Finanztransaktionssteuer von 0,1% - 0,2%. Allerdings nur auf Transaktionen zwischen EU-Ländern, nicht auf Wertpapierhandel. Das würde aber z.B. die Abwanderung extrem verteuern, wenn dann eine Wertpapiertransaktionssteuer auf nationaler Ebene käme. Die Bundesrepublik Deutschland ist übrigens ein großer Treiber dieser Entwicklung. Auch schon ohne die Sozis als Koalitionspartner.
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pactum Trotmundense, Montag, 21.06.2021, 21:52 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Ausgerechnet ob das für einen signifikanten Teil der Rente reicht?
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markus, Montag, 21.06.2021, 20:34 (vor 1668 Tagen) @ markus
Wir sollten unbedingt noch mehr Geld in die Kapital'märkte' pumpen, also auch Staatsgeld, ja unbedingt....
Okay, machen wir es nicht. Was ist dann die Alternative? Wie soll dann der Altersarmut entgegengewirkt werden?
Wie wäre es denn wenn man an den Löhnen schon Anpassungen macht? Rentenalter immer weiter hochziehen wird auch nicht ewig funktionieren und als Spekulationsobjekt ist auch schon riskant bleibt nicht mehr viel denke ich.
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DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 20:31 (vor 1668 Tagen) @ Rupo
Wir sollten unbedingt noch mehr Geld in die Kapital'märkte' pumpen, also auch Staatsgeld, ja unbedingt....
Wo sollte man das Geld denn hin packen? Wohlgemerkt zur Sicherung der Rente.
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DomJay, Montag, 21.06.2021, 21:14 (vor 1668 Tagen) @ DomJay
Er möchte, dass das Geld unter das Kopfkissen gelegt wird. Oder auf ein 0-Prozent-Sparbuch. Ach ne, er will sowas gar nicht. Er will einfach jedes Jahr eine Vermögenssteuer abgreifen und fertig.
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Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 21:51 (vor 1667 Tagen) @ Taifun
ne zu kurz gesprungen:
a) Vermögenssteuer einführen
b) Erbschaftssteuer umbauen
c) Einkommensteuer umbauen
dann passt es..ach so ja, eine vernünftige Unternehmensbesteuerung (Amazon, Apple und Co.) wäre auch noch dabei..
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 21:29 (vor 1668 Tagen) @ Taifun
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
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markus, Montag, 21.06.2021, 22:00 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.
Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Rente
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 08:44 (vor 1667 Tagen) @ markus
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Grundsätzlich ist das System durchaus nicht unproblematisch, vor allem wenn man in allererster Linie nur auf Aktien setzt. Wir erleben seit 40 Jahren auf dem Aktienmarkt einen Boom, der trotz kurzfristiger Einbrüche beispiellos ist. Aber vorher hat es durchaus auch schon andere Zeiten gegeben. Seit der Bankenkrise profitieren sowohl die Unternehmen selbst als auch die Aktienkurse von den extrem niedrigen Zinsen von Anleihen. Gut möglich, dass es auch die nächsten zehn, zwanzig Jahre so weitergeht. Aber garantiert ist das nicht.
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DomJay, Köln, Dienstag, 22.06.2021, 09:01 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Grundsätzlich ist das System durchaus nicht unproblematisch, vor allem wenn man in allererster Linie nur auf Aktien setzt. Wir erleben seit 40 Jahren auf dem Aktienmarkt einen Boom, der trotz kurzfristiger Einbrüche beispiellos ist. Aber vorher hat es durchaus auch schon andere Zeiten gegeben. Seit der Bankenkrise profitieren sowohl die Unternehmen selbst als auch die Aktienkurse von den extrem niedrigen Zinsen von Anleihen. Gut möglich, dass es auch die nächsten zehn, zwanzig Jahre so weitergeht. Aber garantiert ist das nicht.
Das ist übrigens die große offene Frage des CDU Vorschlags. Wir reden hier im Fall Deutschlands von einem potentiell sehr starken Fond. Den erfolgreich zu managen bedeutet eine große Herausforderung. Die Frage ist dann, wer es macht. Die Exekutive in Form der Staatsdiener? Möglich aber die Besoldungstabellen A und B stehen dazu auch nicht wirklich im Verhältnis. Extern outsourcen halte ich auch für schwierig. Ein paar Töchter der Bundeswehr haben es mal versucht und mussten am Ende vom Staat gerettet werden. Das wäre bei einem Fond dieser Größe dann nicht mehr möglich.
Und es stellt sich die Frage wie man den Fond vor Zugriff sichert. So ein Multi Milliarden Fond ist ggf sehr attraktiv für künftige Regierungen.
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markus, Dienstag, 22.06.2021, 09:00 (vor 1667 Tagen) @ Ulrich
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Grundsätzlich ist das System durchaus nicht unproblematisch, vor allem wenn man in allererster Linie nur auf Aktien setzt. Wir erleben seit 40 Jahren auf dem Aktienmarkt einen Boom, der trotz kurzfristiger Einbrüche beispiellos ist. Aber vorher hat es durchaus auch schon andere Zeiten gegeben. Seit der Bankenkrise profitieren sowohl die Unternehmen selbst als auch die Aktienkurse von den extrem niedrigen Zinsen von Anleihen. Gut möglich, dass es auch die nächsten zehn, zwanzig Jahre so weitergeht. Aber garantiert ist das nicht.
Das stimmt. Es kann durchaus auch eine längere Zeit seitwärts gehen. Es kann theoretisch auch runter gehen, wobei das auf lange Sicht unwahrscheinlich ist. Die ganze Marktwirtschaft funktioniert nur mit profitablen Unternehmen. Solange Gewinne erzielt werden, solange können Unternehmen auch Dividenden ausschütten oder das Geld bleibt im Unternehmen und der Wert steigt. Der Fond wird sehr wahrscheinlich breit gestreut sein und den weltweiten Markt mit über 1000 Unternehmen abbilden und der Anlagezeitraum beträgt viele Jahrzehnte. Aktien sind dann ein hohes Risiko, wenn der Zeitraum kurz ist und man nur auf einzelne Unternehmen setzt.
Auch werden Unternehmen immer mehr Rendite machen als das aktuelle Zinsumfeld hergibt. Wäre das nicht so, würde niemand mehr das Risiko eingehen ein Unternehmen zu betreiben und das Geld stattdessen auf dem Sparbuch parken. Das Zinsumfeld wird wohl nie wieder deutlich angehoben werden. Das geht jetzt gar nicht mehr, weil das Kartenhaus dann ganz schnell zusammenbrechen könnte.
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Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 22.06.2021, 09:14 (vor 1667 Tagen) @ markus
bearbeitet von Schnippelbohne, Dienstag, 22.06.2021, 09:32
Das Vorbild könnten die großen Pensionsvermögen in den USA sein. Dort liegen die Rentenansprüche zB von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes in großen Pensionsfonds, die pro Bundesstaat aufgesetzt sind. Das Anlageverhalten dieser Fonds ist gemischt. D.h. es wird mit nicht nur in Aktien investiert. Sie investieren auch viel in große private Anlagefonds bis hin zu Hedge Fonds, aber zB auch in Immobilien. Die Anlage von Renten ist in USA iÜ stark reguliert über den Employee Retirement Income Security Act of 1974 (ERISA). Wer in der Fondsbranche tätig ist, wird schon über Erisa gestolpert sein, da die Erisa-Konformität einer Investition immer genau geprüft wird, wenn ein solcher Investor direkt oder indirekt im Boot ist. Über diese Regulierung wird eben gesichert, dass nicht nur in hochspekulative Anlageformen investiert wird, sondern auch in konservative Assets. Ähnlich arbeiten ja auch die Betriebsrentenfonds vieler deutscher Unternehmen. Die prozentualen Anteile der verschiedenen Asset-Klassen sind dort auch vorgegeben und es wird entsprechend gemischt investiert in verschiedenen Risikostufen. Die Parole „Alles in den Kapitalmarkt stecken“ ist daher stark verkürzt.
Rente
markus, Dienstag, 22.06.2021, 09:51 (vor 1667 Tagen) @ Schnippelbohne
Das Vorbild könnten die großen Pensionsvermögen in den USA sein. Dort liegen die Rentenansprüche zB von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes in großen Pensionsfonds, die pro Bundesstaat aufgesetzt sind. Das Anlageverhalten dieser Fonds ist gemischt. D.h. es wird mit nicht nur in Aktien investiert. Sie investieren auch viel in große private Anlagefonds bis hin zu Hedge Fonds, aber zB auch in Immobilien. Das Ganze ist aber stark reguliert über den Employee Retirement Income Security Act of 1974 (ERISA). Wer in der Fondsbranche tätig ist, wird schon über Erisa gestolpert sein, da die Erisa-Konformität einer Investition immer genau geprüft wird, wenn ein solcher Investor direkt oder indirekt im Boot ist. Über diese Regulierung wird eben gesichert, dass nicht nur in hochspekulative Anlageformen investiert wird, sondern auch in konservative Assets. Ähnlich arbeiten ja auch die Betriebsrentenfonds vieler deutscher Unternehmen. Die prozentualen Anteile der verschiedenen Asset-Klassen sind dort auch vorgegeben und es wird entsprechend gemischt investiert in verschiedenen Risikostufen. Die Parole „Alles in den Kapitalmarkt stecken“ ist daher stark verkürzt.
Möglichst voll in Aktien zu gehen macht in diesem Fall aber m.E. durchaus Sinn, weil die bereits vorhandenen defensiven Instrumente (Umlagerente, Riester, Betriebsrenten) ja bestehen bleiben sollen. Das Gesamtpaket ist dann weiterhin in großen Teilen defensiv. Nur der zusätzliche Teil wäre ohne Garantien, dafür aber mit Chancen auf hohe Renditen ausgestattet. In Summe wäre ein Fond gut, an dem nicht noch ein großer Wasserkopf dranhängt. Eine schlanke Kostenstruktur wäre wichtig.
Die Betriebsrentenfonds die es heute schon gibt, sind leider kaum attraktiv. Da wird nur ein verschwinden geringer Teil tatsächlich in Aktien investiert, weil Leistungen garantiert werden müssen. Der Großteil des Geldes steckt in Staatsanleihen. Zudem sind die Gebühren häufig sehr hoch. Häufig sind die Verträge weniger wert als das eingezahlte Geld.
Rente
Schnippelbohne, Bauernland, Dienstag, 22.06.2021, 10:00 (vor 1667 Tagen) @ markus
Das Vorbild könnten die großen Pensionsvermögen in den USA sein. Dort liegen die Rentenansprüche zB von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes in großen Pensionsfonds, die pro Bundesstaat aufgesetzt sind. Das Anlageverhalten dieser Fonds ist gemischt. D.h. es wird mit nicht nur in Aktien investiert. Sie investieren auch viel in große private Anlagefonds bis hin zu Hedge Fonds, aber zB auch in Immobilien. Das Ganze ist aber stark reguliert über den Employee Retirement Income Security Act of 1974 (ERISA). Wer in der Fondsbranche tätig ist, wird schon über Erisa gestolpert sein, da die Erisa-Konformität einer Investition immer genau geprüft wird, wenn ein solcher Investor direkt oder indirekt im Boot ist. Über diese Regulierung wird eben gesichert, dass nicht nur in hochspekulative Anlageformen investiert wird, sondern auch in konservative Assets. Ähnlich arbeiten ja auch die Betriebsrentenfonds vieler deutscher Unternehmen. Die prozentualen Anteile der verschiedenen Asset-Klassen sind dort auch vorgegeben und es wird entsprechend gemischt investiert in verschiedenen Risikostufen. Die Parole „Alles in den Kapitalmarkt stecken“ ist daher stark verkürzt.
Möglichst voll in Aktien zu gehen macht in diesem Fall aber m.E. durchaus Sinn, weil die bereits vorhandenen defensiven Instrumente (Umlagerente, Riester, Betriebsrenten) ja bestehen bleiben sollen. Das Gesamtpaket ist dann weiterhin in großen Teilen defensiv. Nur der zusätzliche Teil wäre ohne Garantien, dafür aber mit Chancen auf hohe Renditen ausgestattet. In Summe wäre ein Fond gut, an dem nicht noch ein großer Wasserkopf dranhängt. Eine schlanke Kostenstruktur wäre wichtig.Die Betriebsrentenfonds die es heute schon gibt, sind leider kaum attraktiv. Da wird nur ein verschwinden geringer Teil tatsächlich in Aktien investiert, weil Leistungen garantiert werden müssen. Der Großteil des Geldes steckt in Staatsanleihen. Zudem sind die Gebühren häufig sehr hoch. Häufig sind die Verträge weniger wert als das eingezahlte Geld.
Ich glaube wir meinen verschiedene Betriebsrentenfonds? Ich meinte die Betriebsrenten, die Unternehmen MitarbeiternInnen zusagen und entsprechend finanziell unterfüttern müssen. Diese Pensionsvermögen sind ja dann oft separat aufgesetzt von der normalen Konzernbilanz, bei Siemens zB in einem eV. Meinst du Direktversicherungen? Bin da aber auch keine Spezialistin.
Rente
markus, Dienstag, 22.06.2021, 11:31 (vor 1667 Tagen) @ Schnippelbohne
Das Vorbild könnten die großen Pensionsvermögen in den USA sein. Dort liegen die Rentenansprüche zB von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes in großen Pensionsfonds, die pro Bundesstaat aufgesetzt sind. Das Anlageverhalten dieser Fonds ist gemischt. D.h. es wird mit nicht nur in Aktien investiert. Sie investieren auch viel in große private Anlagefonds bis hin zu Hedge Fonds, aber zB auch in Immobilien. Das Ganze ist aber stark reguliert über den Employee Retirement Income Security Act of 1974 (ERISA). Wer in der Fondsbranche tätig ist, wird schon über Erisa gestolpert sein, da die Erisa-Konformität einer Investition immer genau geprüft wird, wenn ein solcher Investor direkt oder indirekt im Boot ist. Über diese Regulierung wird eben gesichert, dass nicht nur in hochspekulative Anlageformen investiert wird, sondern auch in konservative Assets. Ähnlich arbeiten ja auch die Betriebsrentenfonds vieler deutscher Unternehmen. Die prozentualen Anteile der verschiedenen Asset-Klassen sind dort auch vorgegeben und es wird entsprechend gemischt investiert in verschiedenen Risikostufen. Die Parole „Alles in den Kapitalmarkt stecken“ ist daher stark verkürzt.
Möglichst voll in Aktien zu gehen macht in diesem Fall aber m.E. durchaus Sinn, weil die bereits vorhandenen defensiven Instrumente (Umlagerente, Riester, Betriebsrenten) ja bestehen bleiben sollen. Das Gesamtpaket ist dann weiterhin in großen Teilen defensiv. Nur der zusätzliche Teil wäre ohne Garantien, dafür aber mit Chancen auf hohe Renditen ausgestattet. In Summe wäre ein Fond gut, an dem nicht noch ein großer Wasserkopf dranhängt. Eine schlanke Kostenstruktur wäre wichtig.Die Betriebsrentenfonds die es heute schon gibt, sind leider kaum attraktiv. Da wird nur ein verschwinden geringer Teil tatsächlich in Aktien investiert, weil Leistungen garantiert werden müssen. Der Großteil des Geldes steckt in Staatsanleihen. Zudem sind die Gebühren häufig sehr hoch. Häufig sind die Verträge weniger wert als das eingezahlte Geld.
Ich glaube wir meinen verschiedene Betriebsrentenfonds? Ich meinte die Betriebsrenten, die Unternehmen MitarbeiternInnen zusagen und entsprechend finanziell unterfüttern müssen. Diese Pensionsvermögen sind ja dann oft separat aufgesetzt von der normalen Konzernbilanz, bei Siemens zB in einem eV. Meinst du Direktversicherungen? Bin da aber auch keine Spezialistin.
Ja, ich meinte eher Direktversicherungen. Die wenigsten Arbeitnehmer dürften eine klassische Betriebsrente haben, die aus festen Zusagen bestehen. In größeren Konzernen gibt es das zum Teil noch. Bei uns im Konzern gibt es Mitarbeiter, die ein halbes Gehalt Betriebsrente bekommen. Mit der staatlichen Rente sind dann überhaupt keine Einbußen vorhanden. Die Zeiten sind allerdings allmählich vorbei, alle jüngeren Mitarbeiter haben deutlich geringere Zusagen, was daran liegt, dass das angelegte Geld kaum noch Zinsen abwirft und jedes Jahr Millionensummen nachgeschossen werden müssen.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 22.06.2021, 07:25 (vor 1667 Tagen) @ markus
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Wobei das norwegische System auch Schwächen aufzeigt. Es basiert zu einem großen Teil auf Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft. Wie groß ist da wohl die Bereitschaft, aus Klimaschutzgründen Technologien zu fördern, die keine fossilen Brennstoffe verfeuern?
Rente
Ulrich, Dienstag, 22.06.2021, 08:49 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Wobei das norwegische System auch Schwächen aufzeigt. Es basiert zu einem großen Teil auf Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft. Wie groß ist da wohl die Bereitschaft, aus Klimaschutzgründen Technologien zu fördern, die keine fossilen Brennstoffe verfeuern?
Selbst was den Klimaschutz angeht, ist das Verhalten der Norweger durchaus ambivalent. So erzeugt man beispielsweise in großem Maßstab Wasserstoff aus Erdgas. Dabei wird enorm viel CO2 freigesetzt. Dieses möchte man jetzt abspalten und in ausgebeutete Erdgasfelder pumpen, wo es relativ schnell gebunden wird. Grundsätzlich ist diese Technik interessant, aber nicht auf diesem Gebiet. Würde man den Wasserstoff mit Hilfe von Strom aus regenerativen Quellen und Elektrolyse gewinnen, dann wäre das deutlich klimafreundlcher. Einlagern könnte man dann z.B. das CO2 aus Biomasse-Kraftwerken oder der Zementindustrie so dass dieses dem CO2-Kreislauf der Erde langfristig entzogen wäre.
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markus, Dienstag, 22.06.2021, 08:26 (vor 1667 Tagen) @ Sascha
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Wobei das norwegische System auch Schwächen aufzeigt. Es basiert zu einem großen Teil auf Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft. Wie groß ist da wohl die Bereitschaft, aus Klimaschutzgründen Technologien zu fördern, die keine fossilen Brennstoffe verfeuern?
Das witzige ist, dass Norwegen als eines der ersten Länder weltweit den Verbrennungsmotor verbieten will. Nämlich ab 2025.
Wir haben dieses Problem allerdings nicht. So wie es aussieht (im Wahlprogramm selbst finde ich dazu nichts, aber es ist in den Berichten durchgesickert), sollen 100€ je Kind pro Monat aus Steuergeldern eingezahlt werden. Bleibt es 18 Jahre lang bei 100€ im Monat, sind bis zum 18. Geburtstag 21.600€ eingezahlt. Und dann kommt der Zinseszinseffekt: Im Durchschnitt der letzten 100 Jahre hat der Markt einschließlich aller Kriege und Krisen 7% Rendite gemacht, was eine Verdoppelung alle zehn Jahre entspricht. Bis zum 58. Lebensjahr findet dann vier mal eine Verdoppelung statt und es liegen 345.000€ auf dem Konto. Noch nicht eingerechnet sind die Renditen innerhalb der ersten 18 Lebensjahre, ebenso fehlen die Renditen zwischen dem 58. Lebensjahr bis zum Renteneintritt. Zudem fehlt natürlich auch die Inflation. Die 345.000€ werden weniger wer als heute sein. Insgesamt wird man damit aber ein ordentliches Polster zusätzlich zur immer kleiner werdenden Rente aus dem Umlageverfahren haben. Und das muss doch das Ziel sein: Dass man seinen Lebensabend vernünftig verbringen kann. Wenn jedem Bürger ein Stück des Kuchens selbst gehört, dann profitiert er auch von den Gewinnen.
Natürlich gibt es auch Risiken. Theoretisch könnten alle Firmen pleite gehen und aus den angesparten 21.600€ werden 0€. Wobei wir dann ganz andere Probleme haben. Die Welt funktioniert nur mit profitablen Unternehmen. Und natürlich kann sich die durchschnittliche Rendite verschlechtern und z.B. nur noch 3% betragen. Dann ist es immer noch geschenktes Geld, das es derzeit gar nicht gibt. Umgekehrt kann sich die Rendite aber auch verbessern und aus den oben erwähnten 345.000€ wird eine höhere Summe.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 22:29 (vor 1668 Tagen) @ markus
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Dafür dürfte die Dividendensumme ja wohl kaum ausreichen.
Aber nehmen wir mal spaßeshalber an, die Dividendensumme würde in der Tat ausreichen.
Dividenden sind ja Anteile des Profits eines Unternehmens. Ein Unternehmen verkauft Produkte seiner Arbeiter, von dem Erlös bezahlt es deren Löhne und die Differenz behält es als Gewinn ein (Wir blenden mal andere Kosten der Einfachheit halber aus).
Du sagst jetzt, dass eine Finanzierung der Renten über die Löhne nicht praktikabel sei, weil es ja immer mehr Rentner pro Arbeiter gibt. Stattdessen forderst du, dass die Renten über Dividenden finanziert werden sollen, die ja unzweifelhaft von denselben Arbeitern erwirtschaftet werden müssen, die gerade eben noch nicht in der Lage gewesen sein sollen, die Rentner mit durchzufüttern. Das ergibt für mich keinen Sinn!
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 22:37 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Dafür dürfte die Dividendensumme ja wohl kaum ausreichen.Aber nehmen wir mal spaßeshalber an, die Dividendensumme würde in der Tat ausreichen.
Dividenden sind ja Anteile des Profits eines Unternehmens. Ein Unternehmen verkauft Produkte seiner Arbeiter, von dem Erlös bezahlt es deren Löhne und die Differenz behält es als Gewinn ein (Wir blenden mal andere Kosten der Einfachheit halber aus).Du sagst jetzt, dass eine Finanzierung der Renten über die Löhne nicht praktikabel sei, weil es ja immer mehr Rentner pro Arbeiter gibt. Stattdessen forderst du, dass die Renten über Dividenden finanziert werden sollen, die ja unzweifelhaft von denselben Arbeitern erwirtschaftet werden müssen, die gerade eben noch nicht in der Lage gewesen sein sollen, die Rentner mit durchzufüttern. Das ergibt für mich keinen Sinn!
Wenn ich dich richtig verstehe dann möchtest du eine Welt, in der Unternehmen keine Gewinne erwirtschaften dürfen bzw. die Gewinne direkt an die Arbeiter und Rentner gehen. Wer wird denn dann noch Unternehmer? Wer geht dann noch das Risiko ein und gründet ein Unternehmen, wenn er davon nicht profitieren kann?
Rente
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 21:58 (vor 1667 Tagen) @ markus
es wird in Deinem System endbar sein, weil das Wachstum, dass Du in Deinem System brauchst um das alles zu erwirtschaften und immer mehr: Profit, Dividende, Kapital...endlich ist auf einem Zeitstrahl für unseren Planeten.
Die Kennzahlen die Du hier raus hast sind BWL erstes Semester, da kann man in dem Mikro Kosmos unter den herrschenden Bedingungen nicht gegen angehen.
Wir könnten ja mal in einem konkreten, ersten Schritt folgendes machen:
a) EZB und FED kaufen keine Staatsanleihen mehr auf
b) Staaten beteiligen sich nicht an Aktiengesellschaften
dann warten wir mal ab..
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 23:00 (vor 1668 Tagen) @ markus
Wenn ich dich richtig verstehe dann möchtest du eine Welt, in der Unternehmen keine Gewinne erwirtschaften dürfen bzw. die Gewinne direkt an die Arbeiter und Rentner gehen. Wer wird denn dann noch Unternehmer? Wer geht dann noch das Risiko ein und gründet ein Unternehmen, wenn er davon nicht profitieren kann?
Ein Unternehmen muss ja nicht zwingend einen monetären Profit abwerfen. Wenn paar Leute einen Bauernhof gründen und sich so selbst versorgen müssen sie nicht unbedingt auf Gewinn aus sein.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 23:15 (vor 1668 Tagen) @ NGM
Wenn ich dich richtig verstehe dann möchtest du eine Welt, in der Unternehmen keine Gewinne erwirtschaften dürfen bzw. die Gewinne direkt an die Arbeiter und Rentner gehen. Wer wird denn dann noch Unternehmer? Wer geht dann noch das Risiko ein und gründet ein Unternehmen, wenn er davon nicht profitieren kann?
Ein Unternehmen muss ja nicht zwingend einen monetären Profit abwerfen. Wenn paar Leute einen Bauernhof gründen und sich so selbst versorgen müssen sie nicht unbedingt auf Gewinn aus sein.
Und du glaubst, dass es den Menschen besser geht, wenn wir wieder in die Sammler- und Jägerzeit zurückgehen?
Rente
Rupo, Ruhrpott, Dienstag, 22.06.2021, 22:00 (vor 1667 Tagen) @ markus
ich nehme die Bronzezeit..
;-)...
iss echt krass...denkst Du wirklich es gibt Fortschritt nur mit dem ganzen Gedöns?
Rente
markus, Dienstag, 22.06.2021, 22:04 (vor 1667 Tagen) @ Rupo
ich nehme die Bronzezeit..
;-)...
iss echt krass...denkst Du wirklich es gibt Fortschritt nur mit dem ganzen Gedöns?
Gibt es irgendwo auf der Welt ein besseres System? Wenn ja, wo? Wenn nein, willst du wirklich das Risiko eingehen und das System auf den Kopf stellen?
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 23:22 (vor 1668 Tagen) @ markus
Und du glaubst, dass es den Menschen besser geht, wenn wir wieder in die Sammler und Jägerzeit zurückgehen?
Das war nur ein Beispiel daß zu einer Unternehmensgründung nicht zwingend Profit im Vordergrund stehen muss.
Der Value kann auch ein anderer sein.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 22:45 (vor 1668 Tagen) @ markus
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Dafür dürfte die Dividendensumme ja wohl kaum ausreichen.Aber nehmen wir mal spaßeshalber an, die Dividendensumme würde in der Tat ausreichen.
Dividenden sind ja Anteile des Profits eines Unternehmens. Ein Unternehmen verkauft Produkte seiner Arbeiter, von dem Erlös bezahlt es deren Löhne und die Differenz behält es als Gewinn ein (Wir blenden mal andere Kosten der Einfachheit halber aus).Du sagst jetzt, dass eine Finanzierung der Renten über die Löhne nicht praktikabel sei, weil es ja immer mehr Rentner pro Arbeiter gibt. Stattdessen forderst du, dass die Renten über Dividenden finanziert werden sollen, die ja unzweifelhaft von denselben Arbeitern erwirtschaftet werden müssen, die gerade eben noch nicht in der Lage gewesen sein sollen, die Rentner mit durchzufüttern. Das ergibt für mich keinen Sinn!
Wenn ich dich richtig verstehe dann möchtest du eine Welt, in der Unternehmen keine Gewinne erwirtschaften dürfen bzw. die Gewinne direkt an die Arbeiter und Rentner gehen. Wer wird denn dann noch Unternehmer? Wer geht dann noch das Risiko ein und gründet ein Unternehmen, wenn er davon nicht profitieren kann?
Ich will mit dem Beispiel nur aufzeigen, dass man der demographischen Entwicklung nicht über Dividenden aus dem Weg gehen kann. Bei dir scheinen Dividenden sich aber irgendwie wie Einzeller vermehren zu können. Einerseits möchtest du hohe Gewinne, damit sogenannte Unternehmer Risiken auf sich nehmen, andererseits möchtest du aus der Gewinnsumme auch noch die Renten finanzieren.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 22:57 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Wenig, da in dem Fond so viele Unternehmen drin sein werden, dass der Anteil je Unternehmen eher gering ist. In dem norwegischen Staatsfonds sind z.B. ca. 200.000€ pro Einwohner drin, aber nur wenige % je Unternehmen.Wer sagt außerdem, dass Anteile verkauft werden müssen? Vielleicht wird es auch ein System, das einfach nur die Dividenden verteilt.
Dafür dürfte die Dividendensumme ja wohl kaum ausreichen.Aber nehmen wir mal spaßeshalber an, die Dividendensumme würde in der Tat ausreichen.
Dividenden sind ja Anteile des Profits eines Unternehmens. Ein Unternehmen verkauft Produkte seiner Arbeiter, von dem Erlös bezahlt es deren Löhne und die Differenz behält es als Gewinn ein (Wir blenden mal andere Kosten der Einfachheit halber aus).Du sagst jetzt, dass eine Finanzierung der Renten über die Löhne nicht praktikabel sei, weil es ja immer mehr Rentner pro Arbeiter gibt. Stattdessen forderst du, dass die Renten über Dividenden finanziert werden sollen, die ja unzweifelhaft von denselben Arbeitern erwirtschaftet werden müssen, die gerade eben noch nicht in der Lage gewesen sein sollen, die Rentner mit durchzufüttern. Das ergibt für mich keinen Sinn!
Wenn ich dich richtig verstehe dann möchtest du eine Welt, in der Unternehmen keine Gewinne erwirtschaften dürfen bzw. die Gewinne direkt an die Arbeiter und Rentner gehen. Wer wird denn dann noch Unternehmer? Wer geht dann noch das Risiko ein und gründet ein Unternehmen, wenn er davon nicht profitieren kann?
Ich will mit dem Beispiel nur aufzeigen, dass man der demographischen Entwicklung nicht über Dividenden aus dem Weg gehen kann. Bei dir scheinen Dividenden sich aber irgendwie wie Einzeller vermehren zu können. Einerseits möchtest du hohe Gewinne, damit sogenannte Unternehmer Risiken auf sich nehmen, andererseits möchtest du aus der Gewinnsumme auch noch die Renten finanzieren.
Ja, indem ein Unternehmen nicht nur eine einzige Person gehört, sondern die Anteile größtmöglich im Streubesitz sind. Das ist doch das schöne an der Börse. Da können selbst wir beide Anteile kaufen und davon profitieren. Wenn das dann der Staat für die nächste Generation in die Hand nimmt und den Kindern Anteile schenkt, ist doch genau das die Umverteilung von oben nach unten, die so oft gefordert wird. Nur in einem Rahmen, der in diesem System möglich ist. Denn eins ist doch klar: Die Börse wird niemand abschaffen.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 23:14 (vor 1668 Tagen) @ markus
Die Gewinnsumme kann aber nur einmal verteilt werden.. Warum sollten die Reichen denn signifikant Anteile für Bargeld verkaufen, wenn Aktien eine der wenigen rentablen Anlagemöglichkeiten sind? Je größer der Anteil an Dividenden, der an Rentner geht, desto kleiner der Anteil für die Reichen. Die wären ja schön blöd.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 23:40 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Die Gewinnsumme kann aber nur einmal verteilt werden.. Warum sollten die Reichen denn signifikant Anteile für Bargeld verkaufen, wenn Aktien eine der wenigen rentablen Anlagemöglichkeiten sind? Je größer der Anteil an Dividenden, der an Rentner geht, desto kleiner der Anteil für die Reichen. Die wären ja schön blöd.
Es wird immer genügend Anteile zu kaufen geben. Dafür sorgt das Prinzip Angebot und Nachfrage. Der Preis geht exakt so hoch, bis es genauso viele Käufer wie Verkäufer gibt.
Wir wollen eigentlich beide das gleiche: Dass nicht ausschließlich nur einige wenige Reiche vom Kapitalmarkt profitieren. Das Problem ist, dass deine Vorgehensweise (Umverteilung) nur begrenzt über Steuern funktioniert. Will man, dass zumindest ein Teil der Gewinne unten ankommt, dann geht das in diesem System nur indem dort auch Anteile liegen.
Rente
Daniel_nette, Howitown, Dienstag, 22.06.2021, 08:05 (vor 1667 Tagen) @ markus
Wir wollen eigentlich beide das gleiche: Dass nicht ausschließlich nur einige wenige Reiche vom Kapitalmarkt profitieren. Das Problem ist, dass deine Vorgehensweise (Umverteilung) nur begrenzt über Steuern funktioniert. Will man, dass zumindest ein Teil der Gewinne unten ankommt, dann geht das in diesem System nur indem dort auch Anteile liegen.
Das hat ja immer so toll funktioniert, ich erinnere an den schwarzen Freitag, der eigentlich ein Donnerstag war. Da haben viele Kleinanleger auch Geld mit Geld verdienen wollen und der damalige Präsident der USA hatte schon das Ende der Armut für immer ausgerufen, aber es entstand eine der größten Blase in der Historie der Börsengeschichte. Dann der Rutsch an der Börse "Internetblase" dann 9/11 dann Lehman Brothers und und Wirecard. Funktioniert ja alles so toll, wenn es so einfach wäre würden es alle machen ist wie beim Lotto, alle können gewinnen aber nicht jeder.
Neoliberales gelaber.
Das Rentensystem hat sogar den 2. Weltkrieg überstanden. Die Rentenversicherung wurde nur systematisch ab Beginn der 80'iger und noch viel schlimmer ab 90 geschröpft und kaputt gemacht. Wie viele Versicherungsfremde Leistungen wurden von der Rente getragen, Rente der ehemaligen DDR Bürger und der Aussiedler, die nie in das System eingezahlt haben und und und. Gerade diese Teile und solche Wohltaten wie Mütterrente gehören nicht durch die Beitragszahler finanziert, sondern das muss Fremdfinanziert (Steuern) werden. Dann Schröder und Riester eine Reform für Maschmeyer und Co, nur die privaten Versicherungskonzerne profitieren und das noch über Steuergelder, da wäre es viel besser gewesen, wenn es diese Steuergeschenke dazu genutzt worden wäre, das man Zusatzbeiträge in die Rentenversicherung gefördert hätte. Verwaltungskosten der Rentenversicherung -> 1-2% Versicherungskonzerne bei Riesterrente 15-20%.
Oh welch Wunder der Staat ist effektiver als die Privatwirtschaft. Alle sogenannten Experten die die Rente Tod geredet haben, waren im Hintergrund immer mit der Lobby der Privaten Kapital gedeckten Rentenversicherung verbandelt. Nein die wollten ja nur was gutes.
Rente
markus, Dienstag, 22.06.2021, 08:45 (vor 1667 Tagen) @ Daniel_nette
Wir wollen eigentlich beide das gleiche: Dass nicht ausschließlich nur einige wenige Reiche vom Kapitalmarkt profitieren. Das Problem ist, dass deine Vorgehensweise (Umverteilung) nur begrenzt über Steuern funktioniert. Will man, dass zumindest ein Teil der Gewinne unten ankommt, dann geht das in diesem System nur indem dort auch Anteile liegen.
Das hat ja immer so toll funktioniert, ich erinnere an den schwarzen Freitag, der eigentlich ein Donnerstag war. Da haben viele Kleinanleger auch Geld mit Geld verdienen wollen und der damalige Präsident der USA hatte schon das Ende der Armut für immer ausgerufen, aber es entstand eine der größten Blase in der Historie der Börsengeschichte. Dann der Rutsch an der Börse "Internetblase" dann 9/11 dann Lehman Brothers und und Wirecard. Funktioniert ja alles so toll, wenn es so einfach wäre würden es alle machen ist wie beim Lotto, alle können gewinnen aber nicht jeder.
Wir reden hier über einen Anlagezeitraum von vielen Jahrzehnten in den immer mal wieder Crashs vorkommen. Inklusive aller Crashs hat der Markt historisch 7% Rendite pro Jahr gemacht. Das ist auch kein Hexenwerk, wenn man sich einmal anschaut wie Marktwirtschaft funktioniert. Die Welt funktioniert nur dann, wenn Unternehmen am Markt sind. Die Unternehmen müssen profitabel sein, ansonsten verschwinden sie. Also besteht der Gesamtmarkt permanent aus Unternehmen, die im Durchschnitt profitabel sind. Die Börse kann also langfristig nur nach oben geben, weil permanent Gewinne erwirtschaftet werden. Wäre das nicht so, hätten wir ganz andere Probleme.
Neoliberales gelaber.Das Rentensystem hat sogar den 2. Weltkrieg überstanden. Die Rentenversicherung wurde nur systematisch ab Beginn der 80'iger und noch viel schlimmer ab 90 geschröpft und kaputt gemacht. Wie viele Versicherungsfremde Leistungen wurden von der Rente getragen, Rente der ehemaligen DDR Bürger und der Aussiedler, die nie in das System eingezahlt haben und und und. Gerade diese Teile und solche Wohltaten wie Mütterrente gehören nicht durch die Beitragszahler finanziert, sondern das muss Fremdfinanziert (Steuern) werden. Dann Schröder und Riester eine Reform für Maschmeyer und Co, nur die privaten Versicherungskonzerne profitieren und das noch über Steuergelder, da wäre es viel besser gewesen, wenn es diese Steuergeschenke dazu genutzt worden wäre, das man Zusatzbeiträge in die Rentenversicherung gefördert hätte. Verwaltungskosten der Rentenversicherung -> 1-2% Versicherungskonzerne bei Riesterrente 15-20%.
Oh welch Wunder der Staat ist effektiver als die Privatwirtschaft. Alle sogenannten Experten die die Rente Tod geredet haben, waren im Hintergrund immer mit der Lobby der Privaten Kapital gedeckten Rentenversicherung verbandelt. Nein die wollten ja nur was gutes.
Auch das Rentensystem hängt von der Wirtschaft ab. Gehen alle Unternehmen pleite, gibt es auch niemanden mehr der einzahlt. Dann wird auch nichts mehr ausgezahlt. Das Rentensystem hat nur deshalb überlebt, weil auch die Unternehmen überlebt haben.
Rente
Problembaer, Ort, Montag, 21.06.2021, 21:36 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Angenommen, wir hätten bereits dieses von der CDU und ihren Finanziers propagierte System. Was passiert dann eigentlich mit den Aktienkursen, wenn ein geburtenstarker Jahrgang in Rente geht und eine signifikante Zahl an Aktien veräußert werden muss?
Nachkaufkurse :-)
Rente
Klopfer
, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 20:16 (vor 1668 Tagen) @ markus
Ich sehe bei den anderen Parteien keinerlei Antworten darauf, wie sie sich das zukünftig vorstellen. Ach ne, die Linke hat eine Antwort. Einfach die Renten erhöhen und sie wieder ab 65 auszahlen. Dummerweise verraten sie uns nicht, wie das bei steigender Lebenserwartung funktionieren soll.
Doch klar, die Antwort der Linken auf sowas ist immer die gleiche:
Wir holen uns das bei den Superreichen, die 1% mit den 50% aller Vermögen. Sie wissen zwar nicht wie (die Idee ist ja nicht neu), aber letztlich kommt man damit immer aus allen Argumentationszwängen stressfrei raus.
SGG
Klopfer
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 20:36 (vor 1668 Tagen) @ Klopfer
Ich sehe bei den anderen Parteien keinerlei Antworten darauf, wie sie sich das zukünftig vorstellen. Ach ne, die Linke hat eine Antwort. Einfach die Renten erhöhen und sie wieder ab 65 auszahlen. Dummerweise verraten sie uns nicht, wie das bei steigender Lebenserwartung funktionieren soll.
Doch klar, die Antwort der Linken auf sowas ist immer die gleiche:
Wir holen uns das bei den Superreichen, die 1% mit den 50% aller Vermögen. Sie wissen zwar nicht wie (die Idee ist ja nicht neu), aber letztlich kommt man damit immer aus allen Argumentationszwängen stressfrei raus.SGG
Klopfer
Die Linke will doch eine Vermögenssteuer ab einem Vermögen von 1 Million.
Von 5%,wenn ich es richtig im Kopf habe.
Damit kann man es doch krachen lassen.
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 21:14 (vor 1668 Tagen) @ istar
Genau. Einmalig und das war es dann.
Rente
seppel-87, Montag, 21.06.2021, 19:37 (vor 1668 Tagen) @ markus
Die Grünen möchten die Fondsgebundene Rente ähnlich wie Norwegen. Also einen Staatsfonds eröffnen. Dort zahlt jeder automatisch ein wenn er nicht aktiv widerspricht. Also eine ziemlich gute Lösung.
Rente
Baffy, Bad Berleburg, Montag, 21.06.2021, 21:48 (vor 1668 Tagen) @ seppel-87
Und wer bezahlt die bestehenden Renten Verpflichtungen?
Mehrwertsteuer-Erhöhung
Kruemelmonster09, Montag, 21.06.2021, 19:34 (vor 1668 Tagen) @ markus
Hieß es zu Zeiten der Mehrwertsteuer-Erhöhung von 16/5% auf 19/7% nicht mal, dass ein Teil davon permanent in die Rentenkasse fließen soll? Ist dahingehend was umgesetzt worden?
Finde auf die Schnelle nichts dazu.
Mehrwertsteuer-Erhöhung
Baffy, Bad Berleburg, Montag, 21.06.2021, 21:50 (vor 1668 Tagen) @ Kruemelmonster09
Aus Steuergeldern fliessen jährlich fast 100 Milliarden in die Rentenkasse.
Mehrwertsteuer-Erhöhung
pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 21.06.2021, 22:00 (vor 1668 Tagen) @ Baffy
Aus Steuergeldern fliessen jährlich fast 100 Milliarden in die Rentenkasse.
Noch nicht. 2019 waren es 72,3 Mrd. Euro und damit ein neuer Rekord. Aber das ist halt der Preis, wenn der RV-Beitrag diese niedrige Zahl haben soll und nicht das wiederspiegeln darf, was uns die Umweltsau-Generationen tatsächlich kosten.
Mehrwertsteuer-Erhöhung
Baffy, Bad Berleburg, Montag, 21.06.2021, 22:51 (vor 1668 Tagen) @ pactum Trotmundense
Das ist der Wert von 2019, aktuell 91,5 Mrd. Tendenz stark steigend.
Mehrwertsteuer-Erhöhung
DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 19:40 (vor 1668 Tagen) @ Kruemelmonster09
Hieß es zu Zeiten der Mehrwertsteuer-Erhöhung von 16/5% auf 19/7% nicht mal, dass ein Teil davon permanent in die Rentenkasse fließen soll? Ist dahingehend was umgesetzt worden?
Finde auf die Schnelle nichts dazu.
Das kann ich mir nicht vorstellen, weil es gegen den Grundsatz der Gesamtdeckung verstoßen würde Hier
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 19:05 (vor 1668 Tagen) @ markus
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Rente
Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 21.06.2021, 23:27 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren ist weder sicherer noch effizienter als die Kapitalmärkte.
Ich verstehe nicht im Ansatz, wie man sich ernsthaft dagegen wehren kann, so viele Menschen am Produktivkapital zu beteiligen.
Übrigens
Schon vor 55 Jahren hat der Gewerkschaftsführer und spätere SPD Minister Georg Leber "Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand" als "vordringliche Aufgabe unserer Zeit" beschrieben.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 20:28 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Ist es wirklich so viel sicherer? Auch das Umlageverfahren ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Ohne Einzahler kann nichts ausgezahlt. Es gibt nicht einmal großartige Rücklagen. Das System kann theoretisch innerhalb kurzer Zeit hochgehen. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass die Renten sicher sind: Das ändert nichts daran, dass das Rentenniveau zu gering ist und weiter abnimmt. Man benötigt daher eh eine zusätzliche Vorsorge. Da ist es eine sinnvolle Risikostreuung, zumindest teilweise vom lukrativen Kapitalmarkt zu profitieren bzw. die Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen zu lassen.
Einfach nur den Personenkreis im Umlageverfahren zu erhöhen löst im übrigen das Problem nicht. Das Problem ist das Verhältnis der Arbeitnehmer zu den Rentnern und die steigende Lebenserwartung. Das führt zwangsläufig dazu, dass an den Parametern Rentenniveau, Renteneintritt und Sozialabgaben gedreht werden muss. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem: Der Renteneintritt wird sich nach hinten verschieben, das Rentenniveau weiter sinken und die Beiträge steigen.
Rente
HoschUn, Ort, Dienstag, 22.06.2021, 16:13 (vor 1667 Tagen) @ markus
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
1950 mussten 28% der Bevölkerung die Versorgung von 72% der nicht-arbeitenden inaktiven Bevölkerung sicherstellen. Auf einem ganz anderen Wohlstandsniveau, aber hat auch geklappt. Heute (Stand März 2020) stehen 64,3% der potentiell aktiven Bevölkerung einem inaktiven Anteil von 35,7% gegenüber.
Allein das popelige Jahr 2015 hat die Bevölkerungsprognose des statistischen Bundesamt um 10-15 Jahre durcheinander geworfen. Soviel Voodoo steckt im Versuch drin solche "Prognosen" für die nächsten 50 Jahre zu erstellen. Es ist einfach nur eine Extrapolation die beim kleinsten ungeplanten Ereignis nicht mehr stimmt wie die Prognosen von Attila Hildmann. Aber irgendwie ist es Trend auf Grundlage von diesem Schwachsinn Realpolitik im Bereich der Rente zu machen.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 20:41 (vor 1668 Tagen) @ markus
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Ist es wirklich so viel sicherer? Auch das Umlageverfahren ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Ohne Einzahler kann nichts ausgezahlt. Es gibt nicht einmal großartige Rücklagen. Das System kann theoretisch innerhalb kurzer Zeit hochgehen. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass die Renten sicher sind: Das ändert nichts daran, dass das Rentenniveau zu gering ist und weiter abnimmt. Man benötigt daher eh eine zusätzliche Vorsorge. Da ist es eine sinnvolle Risikostreuung, zumindest teilweise vom lukrativen Kapitalmarkt zu profitieren bzw. die Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen zu lassen.Einfach nur den Personenkreis im Umlageverfahren zu erhöhen löst im übrigen das Problem nicht. Das Problem ist das Verhältnis der Arbeitnehmer zu den Rentnern und die steigende Lebenserwartung. Das führt zwangsläufig dazu, dass an den Parametern Rentenniveau, Renteneintritt und Sozialabgaben gedreht werden muss. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem: Der Renteneintritt wird sich nach hinten verschieben, das Rentenniveau weiter sinken und die Beiträge steigen.
Jegliche Versorgung der Bevölkerung ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Wenn niemand arbeitet, kann auch niemand essen. Da kann auch der vielgepriesene Aktienmarkt nichts dran ändern. Das Rentenniveau ist deswegen so niedrig, weil das politisch so gewollt ist. Die privaten Versicherungsdienstleister hat es gefreut. Eine Notwendigkeit gibt es da nicht. Es ist - wie gesagt - eine verteilungspolitische Frage.
Wenn man Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen lassen will, könnte man doch viel einfacher die Abgeltungssteuer erhöhen.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 20:53 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Ist es wirklich so viel sicherer? Auch das Umlageverfahren ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Ohne Einzahler kann nichts ausgezahlt. Es gibt nicht einmal großartige Rücklagen. Das System kann theoretisch innerhalb kurzer Zeit hochgehen. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass die Renten sicher sind: Das ändert nichts daran, dass das Rentenniveau zu gering ist und weiter abnimmt. Man benötigt daher eh eine zusätzliche Vorsorge. Da ist es eine sinnvolle Risikostreuung, zumindest teilweise vom lukrativen Kapitalmarkt zu profitieren bzw. die Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen zu lassen.Einfach nur den Personenkreis im Umlageverfahren zu erhöhen löst im übrigen das Problem nicht. Das Problem ist das Verhältnis der Arbeitnehmer zu den Rentnern und die steigende Lebenserwartung. Das führt zwangsläufig dazu, dass an den Parametern Rentenniveau, Renteneintritt und Sozialabgaben gedreht werden muss. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem: Der Renteneintritt wird sich nach hinten verschieben, das Rentenniveau weiter sinken und die Beiträge steigen.
Jegliche Versorgung der Bevölkerung ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Wenn niemand arbeitet, kann auch niemand essen. Da kann auch der vielgepriesene Aktienmarkt nichts dran ändern. Das Rentenniveau ist deswegen so niedrig, weil das politisch so gewollt ist. Die privaten Versicherungsdienstleister hat es gefreut. Eine Notwendigkeit gibt es da nicht. Es ist - wie gesagt - eine verteilungspolitische Frage.
Also forderst du höhere Sozialabgaben bzw. höhere Steuern? Irgendwo muss das Geld nämlich herkommen, wenn du das Rentenniveau erhöhst.
Wenn man Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen lassen will, könnte man doch viel einfacher die Abgeltungssteuer erhöhen.
Wenn du die Abgeltungssteuer erhöhst, wird das ganze für den Kleinanleger uninteressant. Der geht nämlich ins Risiko und der Staat greift risikolos ab. Den Großen ist das egal, die wandern einfach nach Zypern aus, wenn die Steuern irgendwann zu hoch sind.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 21:14 (vor 1668 Tagen) @ markus
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Ist es wirklich so viel sicherer? Auch das Umlageverfahren ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Ohne Einzahler kann nichts ausgezahlt. Es gibt nicht einmal großartige Rücklagen. Das System kann theoretisch innerhalb kurzer Zeit hochgehen. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass die Renten sicher sind: Das ändert nichts daran, dass das Rentenniveau zu gering ist und weiter abnimmt. Man benötigt daher eh eine zusätzliche Vorsorge. Da ist es eine sinnvolle Risikostreuung, zumindest teilweise vom lukrativen Kapitalmarkt zu profitieren bzw. die Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen zu lassen.Einfach nur den Personenkreis im Umlageverfahren zu erhöhen löst im übrigen das Problem nicht. Das Problem ist das Verhältnis der Arbeitnehmer zu den Rentnern und die steigende Lebenserwartung. Das führt zwangsläufig dazu, dass an den Parametern Rentenniveau, Renteneintritt und Sozialabgaben gedreht werden muss. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem: Der Renteneintritt wird sich nach hinten verschieben, das Rentenniveau weiter sinken und die Beiträge steigen.
Jegliche Versorgung der Bevölkerung ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Wenn niemand arbeitet, kann auch niemand essen. Da kann auch der vielgepriesene Aktienmarkt nichts dran ändern. Das Rentenniveau ist deswegen so niedrig, weil das politisch so gewollt ist. Die privaten Versicherungsdienstleister hat es gefreut. Eine Notwendigkeit gibt es da nicht. Es ist - wie gesagt - eine verteilungspolitische Frage.
Also forderst du höhere Sozialabgaben bzw. höhere Steuern? Irgendwo muss das Geld nämlich herkommen, wenn du das Rentenniveau erhöhst.
Natürlich fordere ich das. Ich sehe quasi jeden Tag Rentner im Mülleimer nach Flaschenpfand suchen. Vor ein paar Monaten hat einer in minutenlang in einem Müllcontainer mit seinem Gehstock nach einem Apfel gestochert, weil er am Ende des Monats keine Kohle mehr hatte. Das alles passiert, während in deutschen Millionäre und Milliardäre jedes Jahr reicher und reicher werden.
Wenn man Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen lassen will, könnte man doch viel einfacher die Abgeltungssteuer erhöhen.
Wenn du die Abgeltungssteuer erhöhst, wird das ganze für den Kleinanleger uninteressant. Der geht nämlich ins Risiko und der Staat greift risikolos ab. Den Großen ist das egal, die wandern einfach nach Zypern aus, wenn die Steuern irgendwann zu hoch sind.
Dann macht man es halt so wie früher und versteuert Kapitalerträge mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 21:33 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Natürlich fordere ich das. Ich sehe quasi jeden Tag Rentner im Mülleimer nach Flaschenpfand suchen. Vor ein paar Monaten hat einer in minutenlang in einem Müllcontainer mit seinem Gehstock nach einem Apfel gestochert, weil er am Ende des Monats keine Kohle mehr hatte. Das alles passiert, während in deutschen Millionäre und Milliardäre jedes Jahr reicher und reicher werden.
Was daran liegt, dass die Reichen von den Renditen des Kapitalmarkts profitieren und die anderen größtenteils (noch) nicht. Das würde die Union mit dem Modell ja gerade ändern.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 21:43 (vor 1668 Tagen) @ markus
Natürlich fordere ich das. Ich sehe quasi jeden Tag Rentner im Mülleimer nach Flaschenpfand suchen. Vor ein paar Monaten hat einer in minutenlang in einem Müllcontainer mit seinem Gehstock nach einem Apfel gestochert, weil er am Ende des Monats keine Kohle mehr hatte. Das alles passiert, während in deutschen Millionäre und Milliardäre jedes Jahr reicher und reicher werden.
Was daran liegt, dass die Reichen von den Renditen des Kapitalmarkts profitieren und die anderen größtenteils (noch) nicht. Das würde die Union mit dem Modell ja gerade ändern.
In deinen Augen ist der Aktienmarkt wohl sowas wie eine magic money making machine. Erklär mir doch mal bitte, wie das gehen soll, dass alle gleichzeitig Renditen auf dem Aktienmarkt erzielen. Wer bezahlt diese Renditen, wenn alle nur gewinnen?
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 22:20 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Natürlich fordere ich das. Ich sehe quasi jeden Tag Rentner im Mülleimer nach Flaschenpfand suchen. Vor ein paar Monaten hat einer in minutenlang in einem Müllcontainer mit seinem Gehstock nach einem Apfel gestochert, weil er am Ende des Monats keine Kohle mehr hatte. Das alles passiert, während in deutschen Millionäre und Milliardäre jedes Jahr reicher und reicher werden.
Was daran liegt, dass die Reichen von den Renditen des Kapitalmarkts profitieren und die anderen größtenteils (noch) nicht. Das würde die Union mit dem Modell ja gerade ändern.
In deinen Augen ist der Aktienmarkt wohl sowas wie eine magic money making machine. Erklär mir doch mal bitte, wie das gehen soll, dass alle gleichzeitig Renditen auf dem Aktienmarkt erzielen. Wer bezahlt diese Renditen, wenn alle nur gewinnen?
Die Renditen kommen durch Gewinne zustande. Solange Unternehmen Geld verdienen, solange kann es Dividenden ausschütten oder das Geld reinvestieren und damit den Wert erhöhen. Anspruch auf diese Gewinne haben diejenigen, die Anteile an das jeweilige Unternehmen halten. Wenn man also möchte, dass nicht nur Reiche, sondern auch der Normalbürger von diesen Gewinnen profitiert, muss man dafür sorgen, dass auch den Normalbürgern Anteile gehören.
Was spricht ernsthaft dagegen, dass die Unternehmen nicht ausschließlich nur Milliardären gehören, sondern der Staat nach und nach Anteile der Unternehmen einkauft und sie an die Normalbürger verteilt? Jeder Anteil, der unten ankommt fehlt oben einem Reichen.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 22:51 (vor 1668 Tagen) @ markus
Die Renditen kommen durch Gewinne zustande. Solange Unternehmen Geld verdienen, solange kann es Dividenden ausschütten oder das Geld reinvestieren und damit den Wert erhöhen. Anspruch auf diese Gewinne haben diejenigen, die Anteile an das jeweilige Unternehmen halten. Wenn man also möchte, dass nicht nur Reiche, sondern auch der Normalbürger von diesen Gewinnen profitiert, muss man dafür sorgen, dass auch den Normalbürgern Anteile gehören.
Was spricht ernsthaft dagegen, dass die Unternehmen nicht ausschließlich nur Milliardären gehören, sondern der Staat nach und nach Anteile der Unternehmen einkauft und sie an die Normalbürger verteilt? Jeder Anteil, der unten ankommt fehlt oben einem Reichen.
Du willst quasi dir den Sozialismus erkaufen. Was ist denn mit den Betrieben von denen daß Volk keine Anteile hat aber die in Konkurrenz zu denen sind von denen man Anteile hat.
Das kann doch nicht im Sinne eines kapitalistisch denkenden Individuums sein oder?
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 22:41 (vor 1668 Tagen) @ markus
Wir diskutieren jetzt an 2 Orten über den gleichen Punkt :D
Es gibt etwas 21 Mio. Rentner und die durchschnittliche Rente beträgt 1139 Euro im Monat. Die Dividendensumme des DAX lag im vergangenen Jahr bei 34,1 Mrd. € pro Jahr.
Klar, es gibt natürlich noch Unternehmen außerhalb des DAX aber das dürfte trotzdem niemals reichen.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 22:44 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Wir diskutieren jetzt an 2 Orten über den gleichen Punkt :D
Es gibt etwas 21 Mio. Rentner und die durchschnittliche Rente beträgt 1139 Euro im Monat. Die Dividendensumme des DAX lag im vergangenen Jahr bei 34,1 Mrd. € pro Jahr.
Klar, es gibt natürlich noch Unternehmen außerhalb des DAX aber das dürfte trotzdem niemals reichen.
Das soll ja auch kein Ersatz, sondern eine zusätzliche Leistung sein.
Rente
Grigori, Montag, 21.06.2021, 21:48 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
In deinen Augen ist der Aktienmarkt wohl sowas wie eine magic money making machine. Erklär mir doch mal bitte, wie das gehen soll, dass alle gleichzeitig Renditen auf dem Aktienmarkt erzielen. Wer bezahlt diese Renditen, wenn alle nur gewinnen?
Ich glaub er ist der Typ nach mir die Sintflut. Solange er gewinnt ists ok, aber wehe sollt er zu den Verlieren gehören. Typischer Opportunist.
Rente
Lutz09, Tor zum Sauerland, Montag, 21.06.2021, 23:09 (vor 1668 Tagen) @ NGM
In deinen Augen ist der Aktienmarkt wohl sowas wie eine magic money making machine. Erklär mir doch mal bitte, wie das gehen soll, dass alle gleichzeitig Renditen auf dem Aktienmarkt erzielen. Wer bezahlt diese Renditen, wenn alle nur gewinnen?
Ich glaub er ist der Typ nach mir die Sintflut. Solange er gewinnt ists ok, aber wehe sollt er zu den Verlieren gehören. Typischer Opportunist.
Was bist du denn so für ein Typ?
Rente
Lutz09, Montag, 21.06.2021, 23:11 (vor 1668 Tagen) @ Lutz09
Was bist du denn so für ein Typ?
Ich bin der Typ, die Menschheit ist nicht mehr zu retten. Wie nennt man die Weltuntergangspropheten?
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 21:08 (vor 1668 Tagen) @ markus
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Ist es wirklich so viel sicherer? Auch das Umlageverfahren ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Ohne Einzahler kann nichts ausgezahlt. Es gibt nicht einmal großartige Rücklagen. Das System kann theoretisch innerhalb kurzer Zeit hochgehen. Und selbst wenn man davon ausgeht, dass die Renten sicher sind: Das ändert nichts daran, dass das Rentenniveau zu gering ist und weiter abnimmt. Man benötigt daher eh eine zusätzliche Vorsorge. Da ist es eine sinnvolle Risikostreuung, zumindest teilweise vom lukrativen Kapitalmarkt zu profitieren bzw. die Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen zu lassen.Einfach nur den Personenkreis im Umlageverfahren zu erhöhen löst im übrigen das Problem nicht. Das Problem ist das Verhältnis der Arbeitnehmer zu den Rentnern und die steigende Lebenserwartung. Das führt zwangsläufig dazu, dass an den Parametern Rentenniveau, Renteneintritt und Sozialabgaben gedreht werden muss. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem: Der Renteneintritt wird sich nach hinten verschieben, das Rentenniveau weiter sinken und die Beiträge steigen.
Jegliche Versorgung der Bevölkerung ist von einer gut laufenden Wirtschaft abhängig. Wenn niemand arbeitet, kann auch niemand essen. Da kann auch der vielgepriesene Aktienmarkt nichts dran ändern. Das Rentenniveau ist deswegen so niedrig, weil das politisch so gewollt ist. Die privaten Versicherungsdienstleister hat es gefreut. Eine Notwendigkeit gibt es da nicht. Es ist - wie gesagt - eine verteilungspolitische Frage.
Also forderst du höhere Sozialabgaben bzw. höhere Steuern? Irgendwo muss das Geld nämlich herkommen, wenn du das Rentenniveau erhöhst.
Wenn man Renditen nicht mehr nur den Reichen, sondern allen zugute kommen lassen will, könnte man doch viel einfacher die Abgeltungssteuer erhöhen.
Wenn du die Abgeltungssteuer erhöhst, wird das ganze für den Kleinanleger uninteressant. Der geht nämlich ins Risiko und der Staat greift risikolos ab. Den Großen ist das egal, die wandern einfach nach Zypern aus, wenn die Steuern irgendwann zu hoch sind.
Ich frage mich sowieso, warum die Abgeltungssteuer höher ist als die Mehrwertsteuer.
Wenn ich von meinem bereits versteuerten Einkommen was zur Seite lege, für später, statt die Kohle zu verjubeln, zahle ich dafür mehr Steuern.
Wieso eigentlich?
Zumal das Geld "für später" irgendwann auch in den Wirtschaftskreislauf kommt. Was wiederum das zahlen von Mehrwertsteuer bedeutet.
Einkommensteuer, Abgeltungssteuer, Mehrwertsteuer. Ist für mich irgendwie dreifache Besteuerung.
Rente
Chappi1991
, Montag, 21.06.2021, 22:17 (vor 1668 Tagen) @ istar
Einkommensteuer, Abgeltungssteuer, Mehrwertsteuer. Ist für mich irgendwie dreifache Besteuerung.
Geld zirkuliert nunmal. Dabei wird es x-fach besteuert. Auf Benzin zahlt man auch Mineralölsteuer und Ökosteuer und auf beide Steuern nochmal Mehrwertsteuer. So ist das nunmal. Die Frage ist doch nicht, wie oft man Steuern zahlt, sondern wieviel.
Übrigens zahlt man da als richtig gut verdienender seit Anbeginn der Bundesrepublik weniger und weniger.
Rente
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 19:15 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 20:00 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 20:22 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.
Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 20:29 (vor 1668 Tagen) @ istar
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 20:54 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Man könnte, statt Vermögensaufbau zu bestrafen, auch selbigen fördern. Von dem bürokratischen Wust der ständigen Überprüfung der Vermögenswerte mal ganz abgesehen.
Und der spannenden Frage, ob eine selbstgenutzte Eigentumswohnung z. B. ein Vermögen darstellt, auf das man dann Sozialbeitrage zahlen soll.
Oder ob ich erst zur Kasse gebeten werde, wenn ich die Wohnung verkaufe, weil ich
den Lebensabend im Seniorenstift verbringen will.
Nein, es gibt eigentlich keine Begründung dafür, 20-25 Jahre Rentenbezug zu haben und die jungen dafür zahlen zu lassen.
Aber wenn die das mitmachen, soll mir das auch Latte sein.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 21:07 (vor 1668 Tagen) @ istar
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Man könnte, statt Vermögensaufbau zu bestrafen, auch selbigen fördern. Von dem bürokratischen Wust der ständigen Überprüfung der Vermögenswerte mal ganz abgesehen.
Man könnte auch Arbeit fördern, indem man einen Teil der Belastung der Sozialversicherungsbeiträge auf Besitzeinkommen verschiebt. Es ist - wie gesagt - eine reine Verteilungsfrage.
Und der spannenden Frage, ob eine selbstgenutzte Eigentumswohnung z. B. ein Vermögen darstellt, auf das man dann Sozialbeitrage zahlen soll.
Oder ob ich erst zur Kasse gebeten werde, wenn ich die Wohnung verkaufe, weil ich
den Lebensabend im Seniorenstift verbringen will.Nein, es gibt eigentlich keine Begründung dafür, 20-25 Jahre Rentenbezug zu haben und die jungen dafür zahlen zu lassen.
Aber wenn die das mitmachen, soll mir das auch Latte sein.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Die Jungen müssen immer für die Alten aufkommen. Wer sonst? Der Aktienmarkt kann keine Güter scheißen, die können nur von der arbeitenden Bevölkerung produziert werden.
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 21:25 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Man könnte, statt Vermögensaufbau zu bestrafen, auch selbigen fördern. Von dem bürokratischen Wust der ständigen Überprüfung der Vermögenswerte mal ganz abgesehen.
Man könnte auch Arbeit fördern, indem man einen Teil der Belastung der Sozialversicherungsbeiträge auf Besitzeinkommen verschiebt. Es ist - wie gesagt - eine reine Verteilungsfrage.
Und der spannenden Frage, ob eine selbstgenutzte Eigentumswohnung z. B. ein Vermögen darstellt, auf das man dann Sozialbeitrage zahlen soll.
Oder ob ich erst zur Kasse gebeten werde, wenn ich die Wohnung verkaufe, weil ich
den Lebensabend im Seniorenstift verbringen will.Nein, es gibt eigentlich keine Begründung dafür, 20-25 Jahre Rentenbezug zu haben und die jungen dafür zahlen zu lassen.
Aber wenn die das mitmachen, soll mir das auch Latte sein.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Die Jungen müssen immer für die Alten aufkommen. Wer sonst? Der Aktienmarkt kann keine Güter scheißen, die können nur von der arbeitenden Bevölkerung produziert werden.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Es gibt zu viele Alte, die bei guter Gesundheit immer älter werden und zu wenig junge Menschen, die außerdem noch immer später ins Berufsleben einsteigen.
Wenn in nicht allzu ferner Zukunft 1,5 Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen müssen, dann kannst du dagegen nicht anumverteilen.
Aber, auch das schreibe ich gern nochmal, die Rente mit 68 oder höher wird nicht kommen, weil keine Partei die Eier hat, da dran zu gehen.
Darüber aufregen, das zeigen Leserbriefe in den Tageszeitungen, tun sich sowieso hauptsächlich die, die davon nicht betroffen sind, weil sie nämlich längst in Rente sind.
Rente
Grigori, Ort, Montag, 21.06.2021, 21:54 (vor 1668 Tagen) @ istar
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Man könnte, statt Vermögensaufbau zu bestrafen, auch selbigen fördern. Von dem bürokratischen Wust der ständigen Überprüfung der Vermögenswerte mal ganz abgesehen.
Man könnte auch Arbeit fördern, indem man einen Teil der Belastung der Sozialversicherungsbeiträge auf Besitzeinkommen verschiebt. Es ist - wie gesagt - eine reine Verteilungsfrage.
Und der spannenden Frage, ob eine selbstgenutzte Eigentumswohnung z. B. ein Vermögen darstellt, auf das man dann Sozialbeitrage zahlen soll.
Oder ob ich erst zur Kasse gebeten werde, wenn ich die Wohnung verkaufe, weil ich
den Lebensabend im Seniorenstift verbringen will.Nein, es gibt eigentlich keine Begründung dafür, 20-25 Jahre Rentenbezug zu haben und die jungen dafür zahlen zu lassen.
Aber wenn die das mitmachen, soll mir das auch Latte sein.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Die Jungen müssen immer für die Alten aufkommen. Wer sonst? Der Aktienmarkt kann keine Güter scheißen, die können nur von der arbeitenden Bevölkerung produziert werden.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Es gibt zu viele Alte, die bei guter Gesundheit immer älter werden und zu wenig junge Menschen, die außerdem noch immer später ins Berufsleben einsteigen.Wenn in nicht allzu ferner Zukunft 1,5 Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen müssen, dann kannst du dagegen nicht anumverteilen.
Natürlich kann man das. Die arbeitende Bevölkerung produziert durchschnittlich jedes Jahr mehr als zuvor. Den größten Anteil davon stecken sich aber leider diejenigen ein, die eh schon genug haben.
Aber, auch das schreibe ich gern nochmal, die Rente mit 68 oder höher wird nicht kommen, weil keine Partei die Eier hat, da dran zu gehen.
In welcher Welt lebst du bitte? Tu doch nicht so, als sei es in Deutschland unmöglich, die Renten zu kürzen. Einführung der Rente mit 67 schon vergessen? Riester-Rente, Nachhaltigkeitsfaktor? Wir haben mittlerweile eines der niedrigsten Rentenniveaus der OECD. In zehn Jahren wird bereits jeder fünfte Neurentner altersarm sein.
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 22:17 (vor 1668 Tagen) @ Grigori
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Man könnte, statt Vermögensaufbau zu bestrafen, auch selbigen fördern. Von dem bürokratischen Wust der ständigen Überprüfung der Vermögenswerte mal ganz abgesehen.
Man könnte auch Arbeit fördern, indem man einen Teil der Belastung der Sozialversicherungsbeiträge auf Besitzeinkommen verschiebt. Es ist - wie gesagt - eine reine Verteilungsfrage.
Und der spannenden Frage, ob eine selbstgenutzte Eigentumswohnung z. B. ein Vermögen darstellt, auf das man dann Sozialbeitrage zahlen soll.
Oder ob ich erst zur Kasse gebeten werde, wenn ich die Wohnung verkaufe, weil ich
den Lebensabend im Seniorenstift verbringen will.Nein, es gibt eigentlich keine Begründung dafür, 20-25 Jahre Rentenbezug zu haben und die jungen dafür zahlen zu lassen.
Aber wenn die das mitmachen, soll mir das auch Latte sein.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Die Jungen müssen immer für die Alten aufkommen. Wer sonst? Der Aktienmarkt kann keine Güter scheißen, die können nur von der arbeitenden Bevölkerung produziert werden.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Es gibt zu viele Alte, die bei guter Gesundheit immer älter werden und zu wenig junge Menschen, die außerdem noch immer später ins Berufsleben einsteigen.Wenn in nicht allzu ferner Zukunft 1,5 Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen müssen, dann kannst du dagegen nicht anumverteilen.
Natürlich kann man das. Die arbeitende Bevölkerung produziert durchschnittlich jedes Jahr mehr als zuvor. Den größten Anteil davon stecken sich aber leider diejenigen ein, die eh schon genug haben.
Aber, auch das schreibe ich gern nochmal, die Rente mit 68 oder höher wird nicht kommen, weil keine Partei die Eier hat, da dran zu gehen.
In welcher Welt lebst du bitte? Tu doch nicht so, als sei es in Deutschland unmöglich, die Renten zu kürzen. Einführung der Rente mit 67 schon vergessen? Riester-Rente, Nachhaltigkeitsfaktor? Wir haben mittlerweile eines der niedrigsten Rentenniveaus der OECD. In zehn Jahren wird bereits jeder fünfte Neurentner altersarm sein.
Wer hat die Rente mit 67 und den Nachhaltigkeitsfaktor maßgeblich ( beides übrigens richtige Maßnahmen) eingeführt und wo steht die Partei heute?
Das ist nicht nur durch die Rente mit 63 wieder karikiert worden, es hat der Partei nichtmal was genutzt.
Das mit dem Rentenniveau ist richtig, liegt aber in erster Linie daran, dass man nie den Mut hatte, es anzupacken.
Ob tatsächlich jeder fünfte demnächst altersarm ist, lassen wir mal dahingestellt.
Nicht jeder hat ausschließlich die gesetzliche Rente.
Ein höheres Renteneintrittsalter ist in einem Umlagesystem, wo die, die arbeiten, für die im Ruhestand aufkommen, keine Renten Kürzung, auch wenn es sich rhetorisch natürlich gut macht .
Rente
DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 21:28 (vor 1668 Tagen) @ istar
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Man könnte, statt Vermögensaufbau zu bestrafen, auch selbigen fördern. Von dem bürokratischen Wust der ständigen Überprüfung der Vermögenswerte mal ganz abgesehen.
Man könnte auch Arbeit fördern, indem man einen Teil der Belastung der Sozialversicherungsbeiträge auf Besitzeinkommen verschiebt. Es ist - wie gesagt - eine reine Verteilungsfrage.
Und der spannenden Frage, ob eine selbstgenutzte Eigentumswohnung z. B. ein Vermögen darstellt, auf das man dann Sozialbeitrage zahlen soll.
Oder ob ich erst zur Kasse gebeten werde, wenn ich die Wohnung verkaufe, weil ich
den Lebensabend im Seniorenstift verbringen will.Nein, es gibt eigentlich keine Begründung dafür, 20-25 Jahre Rentenbezug zu haben und die jungen dafür zahlen zu lassen.
Aber wenn die das mitmachen, soll mir das auch Latte sein.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Die Jungen müssen immer für die Alten aufkommen. Wer sonst? Der Aktienmarkt kann keine Güter scheißen, die können nur von der arbeitenden Bevölkerung produziert werden.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Es gibt zu viele Alte, die bei guter Gesundheit immer älter werden und zu wenig junge Menschen, die außerdem noch immer später ins Berufsleben einsteigen.
Verrückte Idee, wir sparen einfach ab der Geburt einen Betrag pro Kind an. Damit gleichen wir den Berufseinstieg aus. Ich werde das mal der CDU vorschlagen.
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 21:37 (vor 1668 Tagen) @ DomJay
Eine Gesellschaft muss immer einen Teil ihres jährlichen Sozialprodukts für diejenigen Menschen aufwenden, die nicht arbeiten, wie z.b. Kinder, Rentner, Arbeitslose und Kapitalisten. Dabei ist es erstmal völlig unerheblich, auf welche Art und Weise diese Transfers geschehen, also im Falle der Rente über ein Umlageverfahren oder durch Kapitalmärkte. Die Belastung steigt in jedem System, wenn Rentner länger leben. Allerdings ist das Umlageverfahren deutlich effizienter und sicherer als die Kapitalmärkte. Es müsste nur auf eine breitere Basis gestellt werden, wie der Kollege mit Hinweis auf Österreich bereits angemerkt hat.
Das Umlageverfahren funktioniert doch ohne Zuschüsse schon nicht mehr.
Deswegen schreibe ich doch, dass es auf eine breitere Basis gestellt werden muss.
Die breitere Basis sind dann wohl mehr Einzahler, also Freiberufler, Selbstständige, Beamte usw.
Dazu noch die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen.Das würde aber trotzdem nicht die demografische Schieflage beseitigen, die deutlich gestiegene Lebenserwartung auch nicht.
Und wer einzahlt, bekommt irgendwann auch was raus.
Am eigentlichen Problem ändert das also nichts.
Eigentlich führt an einem höheren Renteneintrittsalter kein Weg vorbei, wenn man an einem generationengerechten Rentensystem interessiert ist.
Aber keine Sorge, da traut sich sowieso keine Partei ran.
Ich habe doch geschrieben, dass logischerweise gar kein Rentensystem der demografischen Entwicklung entkommen kann. Die nicht arbeitende Bevölkerung muss immer von der arbeitenden Bevölkerung mit-versorgt werden. Das ist quasi eine anthropologische Konstante.
An einem höheren Renteneintrittsalter führen natürlich Wege vorbei. Zum Beispiel könnte man Sozialversicherungsbeiträge auf Vermögenseinkünfte erheben und nicht nur auf Einkommen aus selbstständiger Arbeit. Es ist und bleibt eine schlichte politische Verteilungsfrage.
Man könnte, statt Vermögensaufbau zu bestrafen, auch selbigen fördern. Von dem bürokratischen Wust der ständigen Überprüfung der Vermögenswerte mal ganz abgesehen.
Man könnte auch Arbeit fördern, indem man einen Teil der Belastung der Sozialversicherungsbeiträge auf Besitzeinkommen verschiebt. Es ist - wie gesagt - eine reine Verteilungsfrage.
Und der spannenden Frage, ob eine selbstgenutzte Eigentumswohnung z. B. ein Vermögen darstellt, auf das man dann Sozialbeitrage zahlen soll.
Oder ob ich erst zur Kasse gebeten werde, wenn ich die Wohnung verkaufe, weil ich
den Lebensabend im Seniorenstift verbringen will.Nein, es gibt eigentlich keine Begründung dafür, 20-25 Jahre Rentenbezug zu haben und die jungen dafür zahlen zu lassen.
Aber wenn die das mitmachen, soll mir das auch Latte sein.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Die Jungen müssen immer für die Alten aufkommen. Wer sonst? Der Aktienmarkt kann keine Güter scheißen, die können nur von der arbeitenden Bevölkerung produziert werden.
Wie oft muss ich es noch schreiben? Es gibt zu viele Alte, die bei guter Gesundheit immer älter werden und zu wenig junge Menschen, die außerdem noch immer später ins Berufsleben einsteigen.
Verrückte Idee, wir sparen einfach ab der Geburt einen Betrag pro Kind an. Damit gleichen wir den Berufseinstieg aus. Ich werde das mal der CDU vorschlagen.
Diese verrückte Idee ist gar nicht schlecht.
Sollte ich wiedergeboren werden, freue ich mich darauf. Meinem immer noch atmenden Kadaver im diesseits bringt das eher weniger.
Rente
Eisen, DO, Montag, 21.06.2021, 19:18 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Das ist so. Wenn die Zahl der einzahlen sinkt Und die der Empfänger steigt funktioniert das nicht.
Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt, würde lange ignoriert und dann durch das großartige Instrument der Riester Rente versucht zu lösen.
Rente
Knorpelohr, Montag, 21.06.2021, 18:49 (vor 1668 Tagen) @ markus
Zumindest was die Renten betrifft hat die Union gute Ideen. Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen. Denn machen wir uns nichts vor: Das Rentenniveau ist schon heute zu niedrig und wird sich zwangsläufig weiter verschlechtern, weil die Lebenserwartung weiter ansteigen wird. Das ist ein großes Problem. Schon jetzt ist absehbar, dass die Altersarmut zunehmen wird. Die Rente allein aus dem Umlageverfahren wird nicht mehr ausreichen.
Ich sehe bei den anderen Parteien keinerlei Antworten darauf, wie sie sich das zukünftig vorstellen. Ach ne, die Linke hat eine Antwort. Einfach die Renten erhöhen und sie wieder ab 65 auszahlen. Dummerweise verraten sie uns nicht, wie das bei steigender Lebenserwartung funktionieren soll.
[/b]
Z.B. indem Beamte,Selbstständige und Abgeordnete ebenfalls in eine "Solidarische Erwerbstätigenversicherung" einzahlen. Schau dir mal als Beispiel Österreich an.....
Rente
Thomas, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 18:54 (vor 1668 Tagen) @ Knorpelohr
Z.B. indem Beamte,Selbstständige und Abgeordnete ebenfalls in eine "Solidarische Erwerbstätigenversicherung" einzahlen. Schau die mal als Beispiel Österreich an.....
Ja, klingt gut, aber: Ein Selbständiger, der neu anfängt zahlt pauschal ca. 400 Euro an seine Krankenkasse (freiwillige Pflichtversicherung). Wenn da jetzt noch die rumschwebenden 400 Euro Pauschale einer Beteiligung an einer Rentenversicherung kommen, musst du fast 10000 Euro schon im ersten Jahr zahlen nur für KK und RV. Dass sich da dann weniger in die Selbständigkeit bewegen dürfte klar sein.
Rente
Fred789, Ort, Montag, 21.06.2021, 19:59 (vor 1668 Tagen) @ Thomas
Z.B. indem Beamte,Selbstständige und Abgeordnete ebenfalls in eine "Solidarische Erwerbstätigenversicherung" einzahlen. Schau die mal als Beispiel Österreich an.....
Ja, klingt gut, aber: Ein Selbständiger, der neu anfängt zahlt pauschal ca. 400 Euro an seine Krankenkasse (freiwillige Pflichtversicherung). Wenn da jetzt noch die rumschwebenden 400 Euro Pauschale einer Beteiligung an einer Rentenversicherung kommen, musst du fast 10000 Euro schon im ersten Jahr zahlen nur für KK und RV. Dass sich da dann weniger in die Selbständigkeit bewegen dürfte klar sein.
Das mit den 400 Euro PAUSCHAL scheint aber nicht zu stimmen. Selbstständige zahlen 14% vom Einkommen für KV.
Da gibt es keine Pauschale. Der prozentuale Anteil ist genauso wie beim AN. Einziger Nachteil: beim AN zahlt die Hälfte der AG
Rente
Thomas, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 20:57 (vor 1668 Tagen) @ Fred789
Das mit den 400 Euro PAUSCHAL scheint aber nicht zu stimmen. Selbstständige zahlen 14% vom Einkommen für KV.
Da gibt es keine Pauschale. Der prozentuale Anteil ist genauso wie beim AN. Einziger Nachteil: beim AN zahlt die Hälfte der AG
Nicht, dass wir jetzt aneinander vorbeireden. Die Prozentanteile ergeben sich aus einer freiwilligen Pflichtzahlung in die Rentenversicherung, die heute schon möglich ist. Die angesprochene Pauschale geisterte in der Vergangenheit immer herum, als Vorschläge aufkamen, dass Selbständige nicht mehr freiwillig einzahlen können, sondern verpflichtet werden.
Ganz altes Beispiel (nicht erschrecken):
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/von-der-leyen-will-selbstaendige-zu-altersvorsorge-zwingen-a-822670.html
Rente
istar, Montag, 21.06.2021, 21:52 (vor 1668 Tagen) @ Thomas
Das mit den 400 Euro PAUSCHAL scheint aber nicht zu stimmen. Selbstständige zahlen 14% vom Einkommen für KV.
Da gibt es keine Pauschale. Der prozentuale Anteil ist genauso wie beim AN. Einziger Nachteil: beim AN zahlt die Hälfte der AG
Nicht, dass wir jetzt aneinander vorbeireden. Die Prozentanteile ergeben sich aus einer freiwilligen Pflichtzahlung in die Rentenversicherung, die heute schon möglich ist. Die angesprochene Pauschale geisterte in der Vergangenheit immer herum, als Vorschläge aufkamen, dass Selbständige nicht mehr freiwillig einzahlen können, sondern verpflichtet werden.
Ganz altes Beispiel (nicht erschrecken):
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/von-der-leyen-will-selbstaendige-zu-altersvorsorge-zwingen-a-822670.html
Selbstständige können freiwillig in die RV einzahlen, vom Mindestbeitrag an aufwärts. Oder sie lassen sich freiwillig pflichtversichern, dann zahlen sie prozentual zu ihrem Einkommen wie Arbeitnehmer, nur ohne Arbeitgeberanteil.
Es sei denn, da hat sich was geändert. Extra nachgegoogelt hab ich jetzt nicht - :).
Rente
Eisen, DO, Montag, 21.06.2021, 19:13 (vor 1668 Tagen) @ Thomas
Und was ist mit den vollkommen überversorgten Beamten?
Rente
sfroehlich73, Mainz, Montag, 21.06.2021, 19:49 (vor 1668 Tagen) @ Eisen
Bei uns an der Uni ist die Pension ein Mittel, sehr gute Leute anzuködern. Das wurde mir mehrfach von Leuten, die auf Professorenstellen berufen wurden, bestätigt.
Durch die Umstellung der C-Besoldung in die W-Besoldung vor einigen Jahren wurde richtig viel gekürzt, hinzu kommen die Stellenkürzungen im Mitarbeiterbereich und bei neuerdings auch im Bereich Sekretariat usw.
Ich war selbst mehrfach dabei, als wir unsere Angebote sehr guten Leuten den Angeboten aus der Schweiz, aus den USA usw. entgegengestellt haben. Das war schon irrwitzig. Würden wir dann auch noch die Pension streichen ... naja, keine Ahnung, was dann noch ist.
Soviel nur zur Überversorgung der Beamten.
Rente
DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 19:32 (vor 1668 Tagen) @ Eisen
Und was ist mit den vollkommen überversorgten Beamten?
Dazu gibt es viele Möglichkeiten
1 Verschlankung des Staates und identifizieren der wirklich hoheitlichen Aufgaben. Also Reduzierung der Beamten.
2 Anpassung der Pensionshöhe, indem die Bemessungsgrundlage nicht mehr die letzte Besoldung ist. Wobei die Ausgestaltung schwierig ist.
Bei der Option die Beamten in die Rente zu überführen müsste man natürlich mit ca +20% Personalkosten des Bundes und der Länder für die 45 Dienstjahre planen. Für den Bestand an Beamten würde sich nichts ändern.
Und dass man die Versorgung nicht um 20-30% auf einen Streich kürzen kann sollte klar sein. Abschmelzen und dafür ggf anders das gleiche Niveau erreichen lassen (private Vorsorge usw.)
So mal my two cents dazu
Rente
Thomas, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 19:20 (vor 1668 Tagen) @ Eisen
Und was ist mit den vollkommen überversorgten Beamten?
Wenn die Beamten in die Rentenkasse einzahlen, dann haben sie ein Anrecht später aus diesem Topf Gelder zu erhalten. Das Rentensystem wird dadurch nicht stabiler. Zudem habe ich irgendwo gelesen, dass Beamte im Schnitt eine höhere Lebenserwartung haben. Man wirkt nur der Neiddebatte entgegen. Helfen hilft es am Ende nicht.
Rente
Eisen, DO, Montag, 21.06.2021, 19:24 (vor 1668 Tagen) @ Thomas
Mit dem Argument, dass der einzahlen auch was ausgezahlt bekommt, müsste ich dann ja gegen jeden Einzahler sein.
Derzeit kriegt die gesetzliche Rente einen dreistelligen Milliardenbetrag an Steuerzuschüssen. Gleichzeitig werden die Pensionen voll aus dem Haushalt gezahlt. Das müsste man erst einmal gegenrechnen.
Rente
Thomas, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 19:29 (vor 1668 Tagen) @ Eisen
Mit dem Argument, dass der einzahlen auch was ausgezahlt bekommt, müsste ich dann ja gegen jeden Einzahler sein.
Das Beamtengehalt kommt vom Staat, der Arbeitgeber-Anteil zur RV somit dann auch. Dass Beamte, die jetzt plötzlich Geld abgeben sollen, dies nicht "kampflos" (Beamtenbund, Karlsruhe)ohne Erhöhung der Bezüge tun werden, dürfte auch klar sein. D.h. das zahlt dann wieder der Staat. Es ist reine Kosmetik.
Rente
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 19:26 (vor 1668 Tagen) @ Eisen
Mit dem Argument, dass der einzahlen auch was ausgezahlt bekommt, müsste ich dann ja gegen jeden Einzahler sein.
Derzeit kriegt die gesetzliche Rente einen dreistelligen Milliardenbetrag an Steuerzuschüssen. Gleichzeitig werden die Pensionen voll aus dem Haushalt gezahlt. Das müsste man erst einmal gegenrechnen.
Du wirst das sowieso nur für jetzt neu eingestellte ändern können. Für die derzeitigen Beamten würde alles so bleiben, wie es ist.
Und jedenfalls die Freiberufler dürfte man kaum aus dem Versorgungswerk rausbekommen.
Rente
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 18:51 (vor 1668 Tagen) @ Knorpelohr
Zumindest was die Renten betrifft hat die Union gute Ideen. Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen. Denn machen wir uns nichts vor: Das Rentenniveau ist schon heute zu niedrig und wird sich zwangsläufig weiter verschlechtern, weil die Lebenserwartung weiter ansteigen wird. Das ist ein großes Problem. Schon jetzt ist absehbar, dass die Altersarmut zunehmen wird. Die Rente allein aus dem Umlageverfahren wird nicht mehr ausreichen.
Ich sehe bei den anderen Parteien keinerlei Antworten darauf, wie sie sich das zukünftig vorstellen. Ach ne, die Linke hat eine Antwort. Einfach die Renten erhöhen und sie wieder ab 65 auszahlen. Dummerweise verraten sie uns nicht, wie das bei steigender Lebenserwartung funktionieren soll.
[/b]
Z.B. indem Beamte,Selbstständige und Abgeordnete ebenfalls in eine "Solidarische Erwerbstätigenversicherung" einzahlen. Schau die mal als Beispiel Österreich an.....
Einen Teufel werde ich tun. Versorgungswerk auflösen geht übrigens auch nicht
Rente
DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 18:48 (vor 1668 Tagen) @ markus
Zumindest was die Renten betrifft hat die Union gute Ideen. Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen. Denn machen wir uns nichts vor: Das Rentenniveau ist schon heute zu niedrig und wird sich zwangsläufig weiter verschlechtern, weil die Lebenserwartung weiter ansteigen wird. Das ist ein großes Problem. Schon jetzt ist absehbar, dass die Altersarmut zunehmen wird. Die Rente allein aus dem Umlageverfahren wird nicht mehr ausreichen.
Ich sehe bei den anderen Parteien keinerlei Antworten darauf, wie sie sich das zukünftig vorstellen. Ach ne, die Linke hat eine Antwort. Einfach die Renten erhöhen und sie wieder ab 65 auszahlen. Dummerweise verraten sie uns nicht, wie das bei steigender Lebenserwartung funktionieren soll.
Ich mag die Idee auch, weil man nicht 16 Jahre verliert bevor jemand mit dem Einzahlen anfängt. Und die Idee selbst dürfte breite Zustimmung mit Regierungspartnern schaffen.
Rente
Thomas, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 18:48 (vor 1668 Tagen) @ markus
Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen.
Ernsthafte Frage, was passiert bei der Zuteilung des Fonds, wenn im Monat vorher ein weltweites Ereignis eingetreten ist, dass die Kapitalmärkte zerlegt. Stichwort 9/11.
Rente
Guido, Mittwoch, 23.06.2021, 17:45 (vor 1666 Tagen) @ Thomas
Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen.
Ernsthafte Frage, was passiert bei der Zuteilung des Fonds, wenn im Monat vorher ein weltweites Ereignis eingetreten ist, dass die Kapitalmärkte zerlegt. Stichwort 9/11.
Es gibt ja nicht "den Fond", sondern es werden mehrere Anlageformen aufgelegt, die unterschiedlich investiert sind. Dann verteilt sich die Anlage auf Aktien-, Immobilien-, Geldmarktfonds und Anleihen. Je nach Börsenumfeld dürften dann das reine risikobehaftete Aktieninvest so zwischen 20-50% schwanken. Im Grunde ist das bereits die erste Brandmauer.
Die zweite Absicherung gibt es dann spezifisch für die Altersklassen. Auf denen einzelnen Bezieher läuft das ganze dann in der Regel so ab, dass du die Anlage abhängig machst vom Alter des Beziehers. Je näher du dem Rentenziel kommst, desto geringer wird der risikobehaftete Teil der Anlage. Du schichtest also irgendwann in Richtung von sehr sicheren Unternehmens- resp. Staatsanleihen um und ganz kurz vor Schluss sogar in reine Liquidität.
Das von dir beschriebene Risiko, dass ein weltweites Ereignis die Rente innerhalb eines Monats zerlegt, kann bei einer vernünftigen Absicherung eigentlich nicht passieren.
PS: Idealerweise macht man eine solche Anlagestrategie meines Erachtens noch von gewissen Standards abhängig, die sozio-ökonomische Faktoren berücksichtigt und im Interesse der Bezieher agieren.. Würde man also eine kapitalgedeckte Rente für die heutigen Berufseinsteiger wählen, dann müssten die Firmen über entsprechende nachhaltige Geschäftsmodelle verfolgen. Sprich: Keine Ölfirmen, keine Waffenhersteller, faire Entlohnung etc.
Rente
markus, Mittwoch, 23.06.2021, 18:21 (vor 1666 Tagen) @ Guido
Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen.
Ernsthafte Frage, was passiert bei der Zuteilung des Fonds, wenn im Monat vorher ein weltweites Ereignis eingetreten ist, dass die Kapitalmärkte zerlegt. Stichwort 9/11.
Es gibt ja nicht "den Fond", sondern es werden mehrere Anlageformen aufgelegt, die unterschiedlich investiert sind. Dann verteilt sich die Anlage auf Aktien-, Immobilien-, Geldmarktfonds und Anleihen. Je nach Börsenumfeld dürften dann das reine risikobehaftete Aktieninvest so zwischen 20-50% schwanken. Im Grunde ist das bereits die erste Brandmauer.Die zweite Absicherung gibt es dann spezifisch für die Altersklassen. Auf denen einzelnen Bezieher läuft das ganze dann in der Regel so ab, dass du die Anlage abhängig machst vom Alter des Beziehers. Je näher du dem Rentenziel kommst, desto geringer wird der risikobehaftete Teil der Anlage. Du schichtest also irgendwann in Richtung von sehr sicheren Unternehmens- resp. Staatsanleihen um und ganz kurz vor Schluss sogar in reine Liquidität.
Das von dir beschriebene Risiko, dass ein weltweites Ereignis die Rente innerhalb eines Monats zerlegt, kann bei einer vernünftigen Absicherung eigentlich nicht passieren.
PS: Idealerweise macht man eine solche Anlagestrategie meines Erachtens noch von gewissen Standards abhängig, die sozio-ökonomische Faktoren berücksichtigt und im Interesse der Bezieher agieren.. Würde man also eine kapitalgedeckte Rente für die heutigen Berufseinsteiger wählen, dann müssten die Firmen über entsprechende nachhaltige Geschäftsmodelle verfolgen. Sprich: Keine Ölfirmen, keine Waffenhersteller, faire Entlohnung etc.
Hast du das schon irgendwo gelesen? Aus meiner Sicht macht die erste Brandmauer gar keinen Sinn, weil die Umlagerente bestehen bleiben soll und diese ja schon sicher ist. Dazu gibt es weiterhin Betriebsrenten, Direktversicherungen, Riester etc. die ebenfalls bleiben und Garantien beinhalten. Wenn man jetzt endlich mal in den Kapitalmarkt geht, dann sollte zumindest dieser Teil komplett in Aktien gehen und nicht auch noch teilweise abgesichert werden.
Die zweite Absicherung ist dagegen sehr sinnvoll.
Rente
Guido, Mittwoch, 23.06.2021, 20:13 (vor 1666 Tagen) @ markus
Hast du das schon irgendwo gelesen? Aus meiner Sicht macht die erste Brandmauer gar keinen Sinn, weil die Umlagerente bestehen bleiben soll und diese ja schon sicher ist.
Bislang sind das ja alles Gedankenspiele einzelner Parteien. So wie von mir oben beschrieben könnte man beispielsweise einen Betriebsrente strukturieren.
Bei einer staatlichen Rente muss man gucken, wieviel man noch als Umlagerente haben will und wie groß die dann noch ist.
Der norwegische Staatsfond wäre ja ein Modell was sich viele in Deutschland vorstellen können. Dort sind derzeit die Gelder wi folgt investiert: Aktien 72,8 %, Anleihen 24,7 %, Immobilien 2,5 %. Den Aktienanteil hat man extrem erhöht die letzten Jahre. In Norwegen musst du aber berücksichtigen, dass da auch die Einnahmen aus der staatl. Ölförderung einfließen. Somit ergibt sich auch ein bisschen eine Rohstoffbeimischung, weil die Einnahmen hier ja stark abhängig vom Marktpreis sind.
Rente
markus, Montag, 21.06.2021, 20:09 (vor 1668 Tagen) @ Thomas
Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen.
Ernsthafte Frage, was passiert bei der Zuteilung des Fonds, wenn im Monat vorher ein weltweites Ereignis eingetreten ist, dass die Kapitalmärkte zerlegt. Stichwort 9/11.
Steht leider nichts zu drin. Denkbar wäre es Absicherungsmechanismen einzubauen, z.B. einige Jahre vor Renteneintritt das Kapital nach und nach umzuschichten und festverzinslich abzusichern. Grundsätzlich bleibt ja auch die Umlagerente bestehen. Das neue Modell ist zusätzlich.
Rente
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 18:50 (vor 1668 Tagen) @ Thomas
Dass der Staat für jedes Kind 100€ monatlich in einen kapitalgedeckten Fond einzahlen will, ist absolut sinnvoll. So profitieren automatisch alle von den Renditen der Kapitalmärkte und das ohne selbst etwas dafür einzahlen zu müssen.
Ernsthafte Frage, was passiert bei der Zuteilung des Fonds, wenn im Monat vorher ein weltweites Ereignis eingetreten ist, dass die Kapitalmärkte zerlegt. Stichwort 9/11.
Ungefähr das, was passiert, wenn der umlagefinanzierten Rente das Geld ausgeht.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 18:36 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
https://twitter.com/MFratzscher/status/1406889440379875329?s=19
https://twitter.com/SBachTax/status/1406149617910267905?s=19Fazit: Sehr FDP-nah, Umverteilung von unten nach oben und den Klimawandel soll der Markt angehen.
Sorgt das, incl. Maskendeals, Spahn, Scheuer und Co., dann doch noch für 40 % im September?
Fachleute
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 19:01 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
https://twitter.com/MFratzscher/status/1406889440379875329?s=19
https://twitter.com/SBachTax/status/1406149617910267905?s=19Fazit: Sehr FDP-nah, Umverteilung von unten nach oben und den Klimawandel soll der Markt angehen.
Sorgt das, incl. Maskendeals, Spahn, Scheuer und Co., dann doch noch für 40 % im September?
Fachleute
Geh doch auf den Inhalt seiner Analyse ein. Auf die Parteizugehörigkeit zu verweisen, ist rhetorisch unredlich, da Rabulistik.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 19:04 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Den Soli schafft zur Not Karlsruhe ab. Artikel 3 regelt.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Thauron, Ort, Montag, 21.06.2021, 19:11 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Den Soli schafft zur Not Karlsruhe ab. Artikel 3 regelt.
Mehr hast du nicht zu sagen? Okay. Widerlege doch mal den Professor, bzw. weise ihm Fehler nach.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Montag, 21.06.2021, 19:17 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Den Soli schafft zur Not Karlsruhe ab. Artikel 3 regelt.
Mehr hast du nicht zu sagen? Okay. Widerlege doch mal den Professor, bzw. weise ihm Fehler nach.
Naja, wer da von Mehrbelastungen für den Haushalt spricht, der zeigt halt, dass er augenscheinlich keine Ahnung hat. Die 10% waren willkürlich ausgewählt. Und natürlich nutzen Steuersenkungen tendenziell immer mehr denjenigen, die viel Steuern zahlen.
Ich für meinen Teil finde den Teil mit dem Wechselmodell gut. Das hat nämlich die schlechteste Justizministerin seit 1949 mutwillig verschleppt.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Thomas, Dortmund, Montag, 21.06.2021, 18:45 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Fazit: Sehr FDP-nah,
Fachleute
m.faz.net....
Dass der Autor das mit der SPD nicht so toll findet ist dann aber auch nicht überraschend. Selbst lt. Wikipedia eher neoliberal und Träger eines Preises, der nach einem FDP-Politiker benannt ist.
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
DomJay, Köln, Montag, 21.06.2021, 18:43 (vor 1668 Tagen) @ MarcBVB
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
Eisen, DO, Montag, 21.06.2021, 18:18 (vor 1668 Tagen) @ Thauron
Die Union hat in den vergangenen 16 Jahren so hervorragend gearbeitet, eigentlich haben die die absolute Mehrheit verdient.
Insbesondere die Austeritätspolitik in Europa samt Schuldenbremse ohne Ausnahme zur notwendige Investitionen im Inland ist ein Zukunftsmodell sondergleichen und sollte unbedingt beibehalten werden. Um noch weniger investieren zu können ist es auch absolut sinnvoll, Steuern für Unternehmen und superreiche zu senken.
Die Initiative neue soziale Marktwirtschaft findet das dufte!
Analyse des CDU-Parteiprogrammes durch Fachleute
ersiees, augsburg, Montag, 21.06.2021, 18:30 (vor 1668 Tagen) @ Eisen
Die Union hat in den vergangenen 16 Jahren so hervorragend gearbeitet, eigentlich haben die die absolute Mehrheit verdient.
Insbesondere die Austeritätspolitik in Europa samt Schuldenbremse ohne Ausnahme zur notwendige Investitionen im Inland ist ein Zukunftsmodell sondergleichen und sollte unbedingt beibehalten werden. Um noch weniger investieren zu können ist es auch absolut sinnvoll, Steuern für Unternehmen und superreiche zu senken.
Die Initiative neue soziale Marktwirtschaft findet das dufte!
Die Betonung liegt auf sozial? ^^