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80er-Jahre: Indirekter Freistoss für Foul im Strafraum? (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 19.03.2021, 20:42 (vor 2059 Tagen) @ Karsten

Ich bin auf ein Youtube-Video aus den frühen 80er-Jahren gestossen (v=ep4LKE0JjU0), in dem zu sehen ist, wie Erdal Keser von einem Kölner Spieler im Kölner Strafraum gefoult wird. Dafür erhält Borussia dann einen indirekten Freistoss innerhalb des Kölner Stafraums.

Kann sich noch jemand daran erinnern, dass früher nicht jedes Foul im Strafraum mit Elfmeter geandet wurde? Wo lag die Grenze zum Strafstoss, und wann wurde dies geändert?

Bin gespannt auf die Erinnerungsberichte der etwas Älteren :-)

Ein Foul eines verteidigenden an einem angreifenden Spieler im Strafraum hat auch damals einen direkten Freistoß = Strafstoß (‚Elfmeter‘) nach sich gezogen.

Spontan könnte ich auch nicht bestätigen, dass es in den 70ern/80ern merklich mehr indirekte Freistöße für die angreifende Mannschaft gegeben haben sollte.

Was mir noch präsent ist sind indirekte Freistöße bei ‚gefährlichem Spiel‘, ‚Sperren ohne Ball‘ und in sehr seltenen Fällen bei Verstößen gegen die für den Torhüter bei Abstößen aus der Hand geltenden ‚Vier-Schritte-Regel‘.

Die ‚Vier-Schritte-Regel‘ für den Keeper war wahrscheinlich die am wenigsten beachtete und bei Verstößen auch am wenigsten geahndete Regel im Fußball und wurde ja auch vor ca. 20 Jahren (?) abgeschafft.


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