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Mainz bleibt Mainz (Fußball live)

Will Kane @, Saarbrücken, Sonntag, 21. Februar 2021, 12:08 (vor 4 Tagen) @ Philipp54

Mainz führt in Gladbach. Erhöht den Druck auf Blau noch mehr, wenn es so bleibt.


Mainz zwar auch bei Sieg noch auf Platz 17, aber ich schätze die deutlich stärker ein als Bielefeld oder Köln.


Die haben in München geführt, in Dortmund, in Gladbach... die haben eine gewisse Qualität


Die (Heidel und Schmidt) haben mit Svensson den richtigen Trainer gerade noch zur rechten Zeit verpflichtet.

Schon erstaunlich. Allein in nicht wohlgesonnener Umgebung ohne seine Vertrauten und seine vertraute Umgebung hat Heidel bei den Blauen sehr viel falsch gemacht. Kaum ist er wieder in der Heimat und für seinen Heimatclub tätig, macht er wieder alles richtig.

Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass der FSV sogar den direkten Klassenerhalt schaffen wird. Mich freut‘s! :-)


Mich auch.
Die Bedeutung von Martin Schmidt als Sportdirektor bleibt mir aber verborgen.

Die interne Situation beim FSV ist nach wie vor von Machtkämpfen insbesondere im Aufsichtsrat geprägt. Daran hat sich auch nach der Rückkehr Heidels und seiner Installierung als Vorstandsmitglied in einer neugeschaffenen Position nur bedingt etwas geändert.

Heidels Rückkehr wurde von einem Teil der beim FSV relevanten Kräfte betrieben, ein anderer Teil stand und steht dem skeptisch gegenüber. Heidel selbst hatte für eine Rückkehr zur Bedingung gemacht, nur fürs eine strategische Position und nicht mehr für das operative Geschäft zur Verfügung zu stehen, da er sich den täglichen Stress nicht mehr antun wollte. Die operativen Aufgaben sind nunmehr in der Position des Sportdirektors gebündelt, die direkt Heidel als Vorstand für ‚Strategie, Sport und Kommunikation‘ untersteht.

Die Strukturen beim FSV haben sich seit Heidels Fortgang geändert und auch ein Teil der handelnden Personen. Als ‚Herr aller Reußen‘, der er vor seinem Wechsel zu den Gelsenkirchenern einmal war, konnte er nicht zurückkommen. Und nicht alle, die beim FSV etwas zu sagen haben oder zu sagen haben wollen, sind ihm wohlgesonnen. Da ist es umso wichtiger für ihn, wesentliche Funktionen in seinem Bereich mit Vertrauten zu besetzen. Zum einen sicherlich, um seinen ‚Machtbereich‘ zu sichern, zum anderen aber auch, um die prekäre aktuelle sportliche Situation und die zukünftige Entwicklung ohne ‚Störfeuer‘ angehen zu können. Und so ein Vertrauter ist Martin Schmidt.

Schmidt und Heidel kennen sich aus alten Mainzer Tagen sehr gut und Heidel hat Schmidts Entwicklung im Verein immer gefördert. Schmidt war als Trainer im Nachwuchsbereich bei Mainz tätig, später als Chefcoach. Diese Position hatte er dann auch bei anderen Clubs inne. Er kennt also diese Seite des Geschäfts und er kennt die Bundesliga. Er dürfte auch diverse Scouts, Berater, etc, kennengelernt haben in seiner Zeit als Trainer und Verbindungen aufgebaut haben. Außerdem hat Schmidt in seinem bisherigen Berufsleben schon so einiges außerhalb des Fußballs gemacht; er ist diesbezüglich sehr flexibel. Nicht zuletzt stand er auch zur Verfügung, weil er nach seiner letzten Station als Chefcoach in Augsburg beschlossen hatte, zukünftig nicht mehr als Trainer arbeiten zu wollen.

Aus Heidels Sicht ist Schmidt die nahezu perfekte Wahl als Sportdirektor. Sicherlich wird sich Schmidts Befähigung erst mittel- und langfristig zeigen. Kurzfristig hat er mit der Leihe von Kohr und da Costa jedenfalls schon mal keinen schlechten Job gemacht.

 

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