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Mehr Kreativität, mehr Mut, vielleicht bisschen mehr Bewegung, mehr 1-gegen-1 oder generell einfach „mehr“ (BVB)

Slider125, Bremen, Samstag, 13.02.2021, 09:49 (vor 2092 Tagen) @ Didi

Ich war nie ein großer Favre Fan und von seiner Spielweise. Dann war unser erster Jahr unter ihm sehr Erfolgreich und mir gefiel auch komischerweise die Art und Weise wie wir spielten. In erster Linie weil wir mit sehr viel konsequentem Überlagern Tore erzielt haben. Wir gewannen mit Geduld und Struktur. Ein System das aber nur funktioniert wenn beide Außenverteidiger gefühlte Außenstürmer sind. Mit Hakimi haben wir letzte Saison den größten und schnellsten Unterschiedsspieler abgegeben und ja ich hätte lieber jemand anderen dafür geopfert um ihn zu halten. Mit Meunier funktionierte das halt nicht ansatzweise so gut. Wie oft hat Hakimi den Sancho hinterlaufen und dafür gesorgt, dass der ein 1:1 hat? Wenn Meunier hinterläuft verteidigen die Gegner trotzdem lieber 2:1 gegen Sancho. Das erklärt so ziemlich unser komplettes Dilemma. Dazu haben wir zwei Buli Torhüter die maximal Ligadurchschnitt sind. Wer daran immer noch zweifelt. Unsere Torhüter haben die wenigsten Expected Goals der Liga vereitelt. Favre's größtes Problem war vermutlich immer die Sprache und da verstehe ich unsere Verantwortlichen nicht. Ich hätte den jeden Tag zum Sprachlehrer geschickt oder den Terzic auf die PK's geschickt. Das Zorc dann anfing die PK's regelmäßig zu begleiten machte die Sache nicht besser. In der Außenwahrnehmung wirkte es so als ob Favre einen Babysitter brauchte. Ein Dolmetscher wäre vermutlich die bessere Lösung gewesen. Favre war nie ein mitreißender Dampfplauderer. Aber er hat unsere Jungs gut entwickelt. Wieso aber das Thema Sprache in fast drei Jahren nicht angegangen würde verstehe ich bis heute nicht. Am Ende hat ihn seine mangelnde Kommunikationsfähigkeit den Job gekostet.


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