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Respektlosigkeiten (BVB)

istar, Dienstag, 29.12.2020, 12:45 (vor 2132 Tagen) @ burz

Aber sowas von. Vielleicht überhöhst Du das Wort auch einfach.

Demnächst mal 5 Minuten mit dem Blick nur bei Brandt bleiben. Und dann eruieren welche Gefühle sich in der regen.


Vielleicht unterschätzt Du auch einfach die Bedeutung des Wortes Verachtung.

Mir geht's aber um etwas Anderes als die Wirkung oder Bedeutung eines Wortes. Ich finde es immer wieder befremdlich, wie viel Außenstehende in die Aktionen eines Menschen hineininterpretieren. Vielleicht nimmt sich Julian Brandt auch und seine Mitspieler gar nicht so wahr wie Du ihn siehst. Oder sein direktes Umfeld nimmt es vielleicht so wahr, teilt diese Wahrnehmung aber nicht mit dem Spieler. Vielleicht ist Julian Brandt eine solche Schwäche auch bewusst, er und sein Umfeld sind aber der Meinung, dass ein anderes Auftreten auf dem Platz ihn seiner Stärken berauben würde. Es gibt sicher weitere Ansätze. Was ich sagen will...Man kann sein Auftreten auf dem Platz sicher kritisieren, weil es nicht zielführend ist. Aber ihm per se seinen Arbeitsethos abzusprechen und diesen Gedanken dann noch weiter Richtung Verachtung zu spinnen, geht einfach zu weit.

Du glaubst die Gründe für den Spielstil Julian Brandts zu 100% einordnen zu können, was ich Dir als Außenstehenden schlichtweg nicht zutraue.

Ich interpretiere natürlich auch nur, aber die Körpersprache von Julian kommt mir immer so vor, wie die des unsicheren Jungen auf dem Schulhof, der durch cooles Auftreten die bösen Jungs abschrecken will.
Für mich ist das eine Frage des Selbstvertrauens. Ein selbstbewusster Julian Brandt hätte in Braunschweig die Kugel zumindest aufs Tor gebracht, wahrscheinlich sogar die Bude gemacht.

Mal sehen, ob der neue Trainer da was bewirken kann.

Zu deinem Vorredner frag ich mich, wie man, wenn man die Spiele nur im TV sehen kann, fünf Minuten bei einem Spieler bleiben kann. Funktioniert irgendwie nicht.


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