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BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer im Interview: "Bei adidas oder Audi würden... (BVB)

pactum Trotmundense, Syburg, Dienstag, 03.11.2020, 14:38 (vor 2180 Tagen) @ Rupo

Da hat Carsten dann eben doch nicht Sinn und Zweck von:
a) Salary Cap
b) keine oder geringe Ablöse
c) andere gedeckelte Kosten/Einnahmen
verstanden..will Er aber auch nicht qua Beruf, verständlich.

Doch, ich glaube er hat das sehr wohl verstanden. Deswegen kommt er doch auch zu dem Schluss, dass es nicht funktionieren wird, wenn man sich die Rosinen heraus pickt. Mit dieser Einstellung steht er aber auch nicht alleine da.

In diesem Forum kommt dieses Thema in Wellenbewegungen doch immer wieder mal auf. Da werden dann auch die ganzen Punkte angesprochen, die nötig sind um dieses System zu adaptieren. Auch wird angesprochen, dass es in Amerika auch nur deswegen funktioniert, weil die USA für die Spieler von Football, Basketball, Baseball und Eishockey das gelobte Land sind und die guten Spieler sich deswegen auf die Regeln des dortigen Systems einlassen, weil sie dort hin wollen. Aber schon bei der MLS funktioniert es nicht mehr, weil die Fußballer eben nicht in die USA wollen, sondern in andere, bedeutendere Ligen.

Das US-System mit Salary-Cap, Drafts, etc. würde auch in der USA nicht in der NFL, NBA, NHL und MLB funktionieren, wenn die Spieler in anderen Ländern und Ligen für sie bessere Möglichkeiten vorfinden würden. Diese US-Ligen sind geschlossene Märkte, weil sie es sich erlauben können. Im Fußball kann das nicht funktionieren, da es hier allein in Europa schon zu viele verschiedene Ligen gibt, die für Spieler attraktiv sind. Vielleicht ginge so etwas mit einer komplett geschlossenen europäischen Superliga, denn das wäre das Pendant zu den geschlossenen US-Superligen. Aber wollen wir das?


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