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Olympia 2032 an Rhein und Ruhr (Sonstiges)

Kruemelmonster09, Samstag, 29.08.2020, 19:02 (vor 1952 Tagen)

Heute wäre eigentlich der erste Samstag der paralympischen Spiele 2020, wären sie nicht (genau wie Olympia) verschoben worden.

Diesen "Stichtag" wollte ich mal zum Anlass nehmen, das Thema Olympia an Rhein und Ruhr im Jahr 2032 zu diskutieren.
Der Gedanke ist ja nicht neu. Bereits für 2024 bewarb man sich, scheiterte jedoch innerhalb Deutschlands an Hamburg, welche sich dann nicht final bewarben, da bei einem Bürgerentscheid die Mehrheit gegen die Pläne war. Paris 2024 wurde final nach Paris vergeben.

Nun nimmt man einen neuen Anlauf. Rhein Ruhr wurde noch nicht bestätigt, gilt jedoch innerhalb Deutschlands als aussichtsreichster Bewerber. Berlin hätte Interesse, aber erst 2036 um 100 Jahre nach "Nazi-Olympia" zu zeigen, wie man sich entwickelt hat. Hamburg ist nach dem "Fiasko 2024" raus.

International wird sich wohl Katar bewerben. Indien denkt, Standort noch nicht klar, ebenfalls darüber nach.

Was denkt ihr über Olympia an Rhein und Ruhr? Die Planung hat bislang keine Steuergelder gekostet. Ein Wirtschaftsverbund (u.a. Daimler, Evonik, DHL) übernahm bislang die Erarbeitung eines Konzeptionspapiers.
Dieses sagt aus, dass 90 % der Sportstätten stehen. Es fehlt im Grunde "nur noch" ein Olympiastadion und ein Ort für Segelwettbewerbe. Der Rest steht bereits. Die Planungen sind teilweise spektakulär, so sollen die Schwimmwettbewerbe zB in der Blauen Turnhalle ausgetragen werden.
In Dortmund sollen unteranderem das Straßenradrennen, die Skateboardwettbewerbe, sowie Teile des olympischen Fußballturniers ausgetragen werden.
Die Wettbewerbe sollen sich auf 14 Städte von Aachen bis Oberhausen erstrecken.

Grundsätzlich möchte man kostengünstige olympische Spiele, die Infrastrukturprojekte möglich machen sollen und keine Spiele, für die speziell gebaut werden soll (abgesehen von einem Olympiastadion).

Wie steht ihr zur Idee?
Denkt ihr eine solche Bewerbung hätte eine Chance?

Für weitere Infos am Besten direkt das Konzeptionspapiers anschauen unter rheinruhrcity.com

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Sonntag, 30.08.2020, 17:14 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Ich fände es gut. Inklusive vernünftigem Ausbau der Bahnstrecken. Außerdem könnte man aus dem olympischen Dorf ein nettes Wohnviertel machen in einem Bereich, in dem Wohnen recht teuer ist.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Kallewupp, Berlin, Sonntag, 30.08.2020, 16:54 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Ich halte das für ausgeschlossen. Derartige Wettbewerbe werden in Zukunft wohl ausschließlich an nicht demokratische Regime vergeben, sonst müsste man sich nachher noch mit Protesten und Befindlichkeiten der Bevölkerung befassen. Das ist zu stressig.
So wie du es beschreibst, könnte allerdings gut sein, leider wird sich das nicht in die Realität umsetzen lassen.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

ElGatoLopez, Montag, 31.08.2020, 12:11 (vor 1950 Tagen) @ Kallewupp

2024 Paris
2028 Los Angeles

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

EdroehFDA, Dortmund, Sonntag, 30.08.2020, 21:43 (vor 1950 Tagen) @ Kallewupp

Ich halte das für ausgeschlossen. Derartige Wettbewerbe werden in Zukunft wohl ausschließlich an nicht demokratische Regime vergeben, sonst müsste man sich nachher noch mit Protesten und Befindlichkeiten der Bevölkerung befassen. Das ist zu stressig.

LOL. Die Proteste in so demokratischen Staaten wie Belarus und Russland?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Kruemelmonster09, Sonntag, 30.08.2020, 10:20 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Grundsätzlich möchte man kostengünstige olympische Spiele, die Infrastrukturprojekte möglich machen sollen und keine Spiele, für die speziell gebaut werden soll (abgesehen von einem Olympiastadion).

Der IOC möchte kostengünstige Spiele haben? Der IOC, der wie ein Konzern mit diplomatischen Status, unbehelligt von Strafgesetzen und Konventionen agiert, der IOC, der seinen 115 Mitgliedern ein pralles Fist-Class-Leben als VIP ermöglicht, dieser IOC möchte bescheidene und kostengünstige (für den Steuzahler?) Spiele austagen? Ist das wahr?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Hatebreed, Sonntag, 30.08.2020, 14:25 (vor 1951 Tagen) @ haweka

Der IOC möchte kostengünstige Spiele haben? Der IOC, der wie ein Konzern mit diplomatischen Status, unbehelligt von Strafgesetzen und Konventionen agiert, der IOC, der seinen 115 Mitgliedern ein pralles Fist-Class-Leben als VIP ermöglicht, dieser IOC möchte bescheidene und kostengünstige (für den Steuzahler?) Spiele austagen? Ist das wahr?

Vom IOC hat in diesem Zusammenhang keiner geredet.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Hatebreed, Sonntag, 30.08.2020, 20:45 (vor 1951 Tagen) @ Hatebreed

Der IOC möchte kostengünstige Spiele haben? Der IOC, der wie ein Konzern mit diplomatischen Status, unbehelligt von Strafgesetzen und Konventionen agiert, der IOC, der seinen 115 Mitgliedern ein pralles Fist-Class-Leben als VIP ermöglicht, dieser IOC möchte bescheidene und kostengünstige (für den Steuzahler?) Spiele austagen? Ist das wahr?


Vom IOC hat in diesem Zusammenhang keiner geredet.

Wird man aber müssen oder gibt es Olympia ohne IOC?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Kruemelmonster09, Sonntag, 30.08.2020, 10:23 (vor 1951 Tagen) @ haweka

Grundsätzlich möchte man kostengünstige olympische Spiele, die Infrastrukturprojekte möglich machen sollen und keine Spiele, für die speziell gebaut werden soll (abgesehen von einem Olympiastadion).


Der IOC möchte kostengünstige Spiele haben? Der IOC, der wie ein Konzern mit diplomatischen Status, unbehelligt von Strafgesetzen und Konventionen agiert, der IOC, der seinen 115 Mitgliedern ein pralles Fist-Class-Leben als VIP ermöglicht, dieser IOC möchte bescheidene und kostengünstige (für den Steuzahler?) Spiele austagen? Ist das wahr?

Das möchte der beschriebene, planende Wirtschaftsverband.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Thomas, Dortmund, Samstag, 29.08.2020, 22:49 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Man kann natürlich das gesamte Leben jetzt nicht für Jahrzehnte einstellen, aber derzeit finde ich es schwerig 12 Jahre in die Zukunft zu schauen, während wir nicht mal wissen, was alles so nächstes Jahr ist.
Auch von wegen, "die Sportstätten sind ja da", die werden in 12 Jahren auch 12 Jahre älter sein.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

simie, Krefeld, Sonntag, 30.08.2020, 14:39 (vor 1951 Tagen) @ Thomas

Den Beitrag verstehe ich nicht ganz. Wieso sollte man die Planungen jetzt einstellen? So oder so wird man im Laufe des nächsten Jahres wieder normale Verhältnisse haben.
Da kann man doch jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken und sagen, man plant nicht mehr.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Thomas, Dortmund, Sonntag, 30.08.2020, 17:11 (vor 1951 Tagen) @ simie

Den Beitrag verstehe ich nicht ganz.

merke ich

Wieso sollte man die Planungen jetzt einstellen?

habe ich nicht geschrieben

So oder so wird man im Laufe des nächsten Jahres wieder normale Verhältnisse haben.

Da ist er wieder der Simie, der seine Spekulationen als Fakten hinstellt.

Da kann man doch jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken und sagen, man plant nicht mehr.

Steht nirgendwo.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

simie, Krefeld, Sonntag, 30.08.2020, 17:21 (vor 1951 Tagen) @ Thomas

Da ist er wieder der Simie, der seine Spekulationen als Fakten hinstellt.

Nein. Das ist der Simie, der nicht seine Spekulation einfach als Fakt hinstellt, sondern das ist der überdurchschnittlich gut informierte, der unter Einbeziehung von virologischen, epidemiologischen, soziologischen Erkenntnissen zu der Einschätzung kommt, dass es im Laufe des nächsten Jahres zur Normalisierung kommen wird.
Du kannst natürlich gerne anderer Meinung sein.

Dein obiger Beitrag macht im übrigen nur dann Sinn, auch wenn du es abstreitest, wenn man tatsächlich jegliche Planungen wegen Corona unterbricht. Anders ist der doch gar nicht zu lesen.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

markus, Sonntag, 30.08.2020, 17:40 (vor 1951 Tagen) @ simie

Da ist er wieder der Simie, der seine Spekulationen als Fakten hinstellt.


Nein. Das ist der Simie, der nicht seine Spekulation einfach als Fakt hinstellt, sondern das ist der überdurchschnittlich gut informierte, der unter Einbeziehung von virologischen, epidemiologischen, soziologischen Erkenntnissen zu der Einschätzung kommt, dass es im Laufe des nächsten Jahres zur Normalisierung kommen wird.
Du kannst natürlich gerne anderer Meinung sein.

Das alles hängt doch davon ab, wie das Infektiongeschehen im nächsten Jahr sein wird, ob und wann es Medikamente und Impfstoffe geben wird und wie viele Menschen geimpft werden. Das alles ist derzeit unbekannt, aber du weißt genau Bescheid? Dass nächstes Jahr das Virus nahezu ausgerottet und wieder alles beim Alten ist, glaube ich nicht. Einiges wird evtl. auch nie mehr so sein wie vorher.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

simie, Krefeld, Sonntag, 30.08.2020, 19:28 (vor 1951 Tagen) @ markus


Das alles hängt doch davon ab, wie das Infektiongeschehen im nächsten Jahr sein wird, ob und wann es Medikamente und Impfstoffe geben wird und wie viele Menschen geimpft werden. Das alles ist derzeit unbekannt, aber du weißt genau Bescheid? Dass nächstes Jahr das Virus nahezu ausgerottet und wieder alles beim Alten ist, glaube ich nicht. Einiges wird evtl. auch nie mehr so sein wie vorher.

Ausgerottet? Nein. Sicher nicht. Normalität spätestens im Herbst? Aufgrund der jetzt verfügbaren Informationen höchst wahrscheinlich.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Cthulhu, Essen, Montag, 31.08.2020, 11:35 (vor 1950 Tagen) @ simie

Ausgerottet? Nein. Sicher nicht. Normalität spätestens im Herbst? Aufgrund der jetzt verfügbaren Informationen höchst wahrscheinlich.

Das ist vielleicht eine Frage der Definition von "Normalität". Alles, wie Februar 2020 oder "neue Normalität" mit deutlich reduzierten Einschränkungen oder beispielsweise der Option, die Normalität wieder einzuschränken?

Den Zustand von vor der Pandemie erwarte ich eigentlich erst nach wirklich ausgestandener Pandemie.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

simie, Krefeld, Montag, 31.08.2020, 12:05 (vor 1950 Tagen) @ Cthulhu


Das ist vielleicht eine Frage der Definition von "Normalität". Alles, wie Februar 2020 oder "neue Normalität" mit deutlich reduzierten Einschränkungen oder beispielsweise der Option, die Normalität wieder einzuschränken?

Wieso sollte es ein solches Szenario geben? Derzeit sieht es so aus, dass es früher als, auch von mir, erwartet, Impfstoffe geben wird, die vielleicht nicht hundertprozentig wirken, jedoch die Dynamik aus der Epedimie nehmen, so dass im Laufe des nächsten Jahres die Maßnahmen zurückgekommen werden können, da sie dann nicht mehr zu rechtfertigen sind.
Dass es noch individuelle Maßnahmen geben könnte, die auch sinnvoll sind, ist davon ja nicht betroffen. Dass es durchaus sinnvoll sein könnte, als Angehöriger der Risikogruppe sich beispielsweise noch länger mit FFP2/3 Masken zu schützen kann man durchaus annehmen, etwas was im übrigen auch derzeit angebracht wäre. Die normale Maske senkt zwar das allgemeine Risiko. Wenn man sich individuell wirklich schützen möchte braucht man jedoch FFP2/3 Masken. Ich verstehe letztlich nicht, wieso so wenige Angehörige der Risikogruppen diese tragen. Ich würde es in jedem Fall machen, wenn ich älter wäre, oder Vorerkrankungen hätte.

Den Zustand von vor der Pandemie erwarte ich eigentlich erst nach wirklich ausgestandener Pandemie.

Wenn du das Ende der Epedimie mit dem Verschwinden von Covid19 gleichsetzt, dann kannst du wahrscheinlich lange warten. Das wird eher nicht passieren. Was wahrscheinlich geschehen wird, ist, dass Covid19 zu einem Erkältungsvirus wird, wie viele andere. Eventuell mit Impfungen insbesondere für Angehörige der Risikogruppen.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Eisen, DO, Samstag, 29.08.2020, 22:44 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Bis auf ein Olympiastadion mit Laufbahn wären wohl viele Sportstätten schon vorhanden. Ein Olympiadorf fehlt auch, Standort wohl Düsseldorf oder Köln.

Gigantomanie käme wohl nicht infrage.

Generell fände ich es toll, aber nicht um jeden Preis.

Olympia? Nein, danke!

Kruemelmonster09, Samstag, 29.08.2020, 21:58 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Olympia mit den derzeitigen Strukturen bei Verbänden und Sponsoren und den Kosten für die Kommunen ist einfach nicht tragbar. Und dies ist einfach Schade für die Sportler und die Zuschauer, die sich ein Heimolympia wünschen würden.

Olympia? Nein, danke!

kriwi09, Samstag, 29.08.2020, 22:31 (vor 1951 Tagen) @ CrimsonGhost

Man hat nicht wirklich gemeinsames Interesse, zukünftig Olympia auf Low-cost-Standard runter zufahren.

Das widerspricht auch kolossal dem Medieninteresse für ein "Sportfest" Milliarden Fernsehgelder zu bezahlen.

Für 2x 3 Wochen Olympia bzw Paralympics damit Politiker in den Logen gammeln brauch ich den Aufwand nicht.

Wenn die Investitionen für die Region sinnvoll sind, dann auch ohne Funktionäre.

Wenn die anderen Sportarten nicht täglich WMs oder Weltcups veranstalten würden, hätte diese auch einen höheren Stellenwert.

Wir sehen ja selber das die CL besseren Fußball zeigt als diese nationalistischen WMs mit seinen temporären Fußball-Fans.

Olympia? Nein, danke!

Marc2006, Essen-Kettwig, Sonntag, 30.08.2020, 08:52 (vor 1951 Tagen) @ kriwi09

Wenn die anderen Sportarten nicht täglich WMs oder Weltcups veranstalten würden, hätte diese auch einen höheren Stellenwert.

Wir sehen ja selber das die CL besseren Fußball zeigt als diese nationalistischen WMs mit seinen temporären Fußball-Fans.

Aber widerspricht sich das nicht irgendwie? Ich meine, die CL wird auch jährlich ausgespielt und hat deiner Aussage nach einen besseren Fussball als eine WM. Die anderen Sportarten sollen dann aber auch „nur“ alle 4 Jahre eine WM austragen um somit einen höheren Stellenwert zu haben? Irgendwie finde ich die beiden Aussagen nicht wirklich zueinander passend. Vielleicht stehe ich aber auch grad nur völlig aufm Schlauch :-)

Olympia? Nein, danke!

kriwi09, Sonntag, 30.08.2020, 11:37 (vor 1951 Tagen) @ Marc2006

Die Fußballl-WM ist das Olympia des Fußballs. Fußball-Olympia ist eine Nachwuchs-WM.

Eine Ringer-WM alle 4 Jahre ist wie Olympia, enteder du bist an diesem Tag gut oder nicht.
Manche verbände haben WM/EM und Olympia im selben Jahr.

Olympia ist eine Plattform für Politiker. Aufgrund der Sicherheitsmanie ist es kein ungezwungener Treff mehr. In München 1972 sind die Sportler über Zäune geklettert um nachts in ihr Quartier zu kommen.
Wo kamen die wohl her?? vom Flüssigkeitsaustausch...

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Sentinel2150, Kiel, Samstag, 29.08.2020, 21:56 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Absolut dagegen. Olympische Spiele sind ein Milliardengrab und der korrupte Sauhaufen namens IOC verdient keinen einzige Cent

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 29.08.2020, 20:45 (vor 1952 Tagen) @ Kruemelmonster09

Olympische Spiele rechnen sich nicht. München hat 1972 immer noch nicht abbezahlt und in der Zwischenzeit sind die Bestechungsgelder für das IOC deutlich höher, die Ansprüche an die Austragungsstätten extrem gestiegen, die Finanzierungsbeteiligung durch das IOC niedriger und alles in allem die Kosten für den Staat für Sicherheit ins Unermessliche gestiegen.

Lasst das mal lieber weiter Diktaturen machen, die ihr Image durch sportswashing aufmöbeln. Für die Kosten der Durchführung von Olympischen Spielen kannst du alle deutschen Schulen kernsanieren. Lasst uns lieber das machen. Davon profitieren mehr Menschen.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

pactum Trotmundense, Samstag, 29.08.2020, 22:29 (vor 1951 Tagen) @ pactum Trotmundense

München hat alleine durch die Stammstrecke die Kosten mehrfach reingeholt. Derartige Infrastrukturprojekte werden mit der Begründung Olympia wirklich durchgeführt.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 30.08.2020, 08:39 (vor 1951 Tagen) @ Taifun

München hat alleine durch die Stammstrecke die Kosten mehrfach reingeholt. Derartige Infrastrukturprojekte werden mit der Begründung Olympia wirklich durchgeführt.

Stadt München sagt Nein.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

simie, Krefeld, Sonntag, 30.08.2020, 14:34 (vor 1951 Tagen) @ pactum Trotmundense


Stadt München sagt Nein.

Stimmt jedoch eher nicht. Vor Olympia war München doch nun wirklich eine Provinzstadt (gut manche sagen, dass es das bis heute ist). München ist eigentlich das Beispiel einer Stadt, die durch Olympia profitiert hat.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 30.08.2020, 18:08 (vor 1951 Tagen) @ simie


Vor Olympia war München doch nun wirklich eine Provinzstadt (gut manche sagen, dass es das bis heute ist).

Woher beziehst Du Deine diesbezüglichen Informationen, die Dich zu dieser Aussage kommen lassen?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Klopfer ⌂, Dortmund, Montag, 31.08.2020, 09:27 (vor 1950 Tagen) @ Will Kane
bearbeitet von Klopfer, Montag, 31.08.2020, 09:31

Vor Olympia war München doch nun wirklich eine Provinzstadt (gut manche sagen, dass es das bis heute ist).


Woher beziehst Du Deine diesbezüglichen Informationen, die Dich zu dieser Aussage kommen lassen?

So ganz falsch ist das ja nicht. Bis Anfang der 70er Jahre war Bayern insgesamt und damit auch München sehr strukturschwach. Die Industriekonzerne siedelten sich dort an, wo es entweder Rohstoffe gab oder die Verkehrsinfrastruktur in Form von Häfen günstig war.
Mit beidem konnte Müchen nicht dienen.
Mit den 70er Jahren begann dann der tertiäre Wirtschaftssektor immer stärker zu werden. Nun hatte München nicht zuletzt aufgrund seiner für die Olympiade frisch aufgemöbelten Infrastruktur (U-Bahn, S-Bahn, Olympiapark) und seinen Freizeitangeboten im Umland, einen echten Standortvorteil gegenüber allen anderen Ballungsräumen.

SGG
Klopfer

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 31.08.2020, 14:48 (vor 1950 Tagen) @ Klopfer

Vor Olympia war München doch nun wirklich eine Provinzstadt (gut manche sagen, dass es das bis heute ist).


Woher beziehst Du Deine diesbezüglichen Informationen, die Dich zu dieser Aussage kommen lassen?


So ganz falsch ist das ja nicht. Bis Anfang der 70er Jahre war Bayern insgesamt und damit auch München sehr strukturschwach. Die Industriekonzerne siedelten sich dort an, wo es entweder Rohstoffe gab oder die Verkehrsinfrastruktur in Form von Häfen günstig war.
Mit beidem konnte Müchen nicht dienen.
Mit den 70er Jahren begann dann der tertiäre Wirtschaftssektor immer stärker zu werden. Nun hatte München nicht zuletzt aufgrund seiner für die Olympiade frisch aufgemöbelten Infrastruktur (U-Bahn, S-Bahn, Olympiapark) und seinen Freizeitangeboten im Umland, einen echten Standortvorteil gegenüber allen anderen Ballungsräumen.

SGG
Klopfer

Die Stadt München war in den 50ern und 60ern die am dynamischsten wachsende Großstadt Deutschlands. Ende 1957 wurde man zur Millionenstadt.

Was diverse Gründe hatte. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung, der Ruf als ausgezeichneter Wissenschafts- und Kulturstandort, der sog. Freizeitwert. Was den ‚Spiegel‘ seinerzeit veranlasste, eine Titelgeschichte mit dem legendären Begriff ‚Deutschlands heimliche Hauptstadt‘ herauszubringen. Wie immer beim (damaligen) ‚Spiegel‘ ironisierend und mit einer eher weniger versteckten kleinen Portion Neid, wenn es um München und Bayern ging. Die Schreiber beim Hamburger Magazin haben das Phänomen Bayern nie begriffen.

Wobei der Begriff von der ‚heimlichen Hauptstadt‘ gerne auch vom seinerzeitigen OB Hans Jochen Vogel benutzt wurde, insbesondere in der Phase, als es um die Entscheidung ging, sich für die Olympischen Spiele zu bewerben.

München wuchs derart schnell, dass man mit der Erweiterung der Infrastruktur kaum nachkam, obwohl für damalige Verhältnisse riesige Summen investiert wurden. Nicht nur die ‚Süddeutsche Zeitung‘ sprach gerne vom ‚Millionendorf‘, was sich insbesondere auf den althergebrachten Charakter der einzelnen Stadtteile und insbesondere auch des Stadtkerns bezog.

Dies war insbesondere auf die Stadtpolitik in der Wiederaufbauphase direkt nach dem 2. Weltkrieg zurückzuführen, die nicht zuletzt vom legendären OB Thomas Wimmer geprägt wurde. Sein ‚Rama dama!‘ stand nicht nur für das gemeinsame Anpacken bei der Beseitigung der Kriegstrümmer, sondern auch für die Entscheidung, die zerstörten Gebäude und Straßen wieder so aufzubauen, wie sie vorher waren. Eine Besonderheit im Nachkriegsdeutschland, zumal München schwere und weitreichende Zerstörungen erlitten hatte. Durch diese Entscheidung bewahrte München seinen typischen Charakter und wurde vom Stadtbild nicht austauschbar wie so viele andere deutsche Großstädte. Was wiederum zur Anziehungskraft beitrug.

Ich selbst kenne München aus der Zeit vor den Olympischen Spielen recht gut, wenn ich damals auch nur ein Kind bzw. Jugendlicher war. Immerhin bin ich dort Ende der 60er ein Jahr zur Schule gegangen (was schulpolitische/organisatorische Gründe nach einem Auslandsaufenthalt hatte) und habe in dieser Zeit bei Verwandten gelebt. Aber auch in den Jahren vorher war ich öfters dort auf Verwandtenbesuch. Die Mischpoke war teils einheimisch, teils aus beruflichen Gründen dort hingezogen. Und die Fußballinteressierten darunter waren Bayernanhänger; teils aus Tradition, teils war man es geworden. Die ‚Löwen‘ waren für sie prinzipiell ein ‚no go‘. Das Bundesligadebut des BVB im Grünwalder Stadion gegen die Bayern habe ich auf diese Weise miterleben dürfen.

Ich persönlich habe damals nie einen Vergleich zwischen meiner Heimatstadt Dortmund und meiner Gaststadt München gezogen. Dafür waren beide Städte schlicht viel zu unterschiedlich. Als Borussenanhänger wurde ich unter den Klassenkameraden und Freunden immer akzeptiert; man hätte es auch merkwürdig gefunden, wenn ich als gebürtiger Dortmunder auf einmal Anhänger eines Münchner Vereins geworden wäre. Mir ist allerdings ein unbestimmtes Gefühl aus jener Zeit in Erinnerung geblieben, was beide Städte unterschieden hat. Während in München eine Art ‚grantlerischer Optimismus‘ zu spüren war, konnte man in Dortmund (und anderen Städten im Ruhrgebiet) schon eine gewisse Unsicherheit als Folge der Kohlenkrise merken. Letzteres lag vielleicht auch daran, dass meine Familie direkt betroffen war.

Hier ein interessanter Artikel aus dem ‚Spiegel‘ von 1964, der sich mit München befasst:

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-37797173.html

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 30.08.2020, 15:30 (vor 1951 Tagen) @ simie


Stadt München sagt Nein.


Stimmt jedoch eher nicht. Vor Olympia war München doch nun wirklich eine Provinzstadt (gut manche sagen, dass es das bis heute ist). München ist eigentlich das Beispiel einer Stadt, die durch Olympia profitiert hat.

Nein. München hat davon profitiert, dass von 1949 an etliche Milliarden an Länderfinanzausgleich aus den Kohle- und Stahlregionen Deutschlands nach Bayern flossen und damit das Land Bayern die Stadt München und Umgebung durch gefördete Ansiedlung von Großkonzernen des tertiären Sektors aufgepäppelt hat. Die Olympischen Spiele waren der Abschluss einer Entwicklung, nicht der Beginn. Trotz allem bezahlt München noch heute für die Olympischen Spiele. Die direkt aus den Spielen resultierenden Einnahmen haben die Kosten noch nicht amortisiert. Gut, vielleicht hätte man Bayern München auch einfach mal Miete für das Stadion abnehmen dürfen, statt denen alle Spieltagseinnahmen zu schenken.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

uwelito, Wambel forever, Montag, 31.08.2020, 13:30 (vor 1950 Tagen) @ pactum Trotmundense

Du meinst, weil das Land den Stern des Südens aktiv bei der Steuerhinterziehung unterstützte, hätte zumindest die Stadt von den Einsparungen profitieren sollen?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Pete H., Montag, 31.08.2020, 11:29 (vor 1950 Tagen) @ pactum Trotmundense

Trotz allem bezahlt München noch heute für die Olympischen Spiele. Die direkt aus den Spielen resultierenden Einnahmen haben die Kosten noch nicht amortisiert. Gut, vielleicht hätte man Bayern München auch einfach mal Miete für das Stadion abnehmen dürfen, statt denen alle Spieltagseinnahmen zu schenken.

Hat du hierfür Quellen, oder ist das lediglich deine Annahme?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Fire Kid, Ort, Samstag, 29.08.2020, 22:23 (vor 1951 Tagen) @ pactum Trotmundense

Wenn es danach geht dürfte Olympia 2032 ganz sicher in Deutschland stattfinden ;)

Ich war 2012 in London. Das war eine großartige Veranstaltung, aber für sowas fliege ich dann doch lieber ein, zwei Stunden durch Europa.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Blarry, Essen, Samstag, 29.08.2020, 20:43 (vor 1952 Tagen) @ Kruemelmonster09

Das Olympiastadion ist ja schon das erste Problem. In der nötigen Größe, und bei den Bodenpreisen in der Region, ist allein das zentrale Stadion auf Anhieb ein Milliardenprojekt. Wie soll es nach Olympia genutzt werden? Selbst der Effzeh dürfte nicht so bescheuert sein, sich ein Stadion mit Laufbahn anzulachen, nur weils 50% größer ist als Müngersdorf. Sowas auf Jahrzehnte zu pachten ist bei den Baukosten horrend teuer und raubt dem Pächter jede Flexibilität, wenns mal wieder in die zweite Liga runtergeht. Da hast du schon den ersten richtig dicken weißen Elefanten.

Den anderen neu zu errichtenden Sportstätten dürfte es nicht besser gehen. Für den Breiten- oder selbst Profisport sind Sportanlagen olympischer Qualität schlicht überdimensioniert und überteuert. Gerade in NRW kannibalisiert der Fußball alle andere Sportarten, und ohne dass sämtliche nationalen Leistungszentren in die Region umziehen und die Anlagen nutzen, kann ich mir nicht vorstellen, wie die Hallen und Einrichtungen für Schwimmsport, Turnen, Tischtennis, alles mit Booten und so weiter im Ruhrgebiet weiterbetrieben werden sollen. Das Problem haben die letzten Olympiaträger allesamt gehabt.

Was die Sache mit der Infrastruktur angeht: erschafft man eigentlich einen Fehler in der Matrix, wenn man auch ohne olympische Spiele auszutragen Geld in die Hand nimmt und die Infrastruktur ausbaut? Da ist in den nächsten 50 Jahren doch sowieso einiges erforderlich, ob Olympia oder nicht. Wirkt immer ein wenig nach Geiselnahme, wenn man sagt, "ja, wir brauchen definitiv mehr Autobahnen und Bahnstrecken und Düsseldorf könnte eine längere Startbahn vertragen, aber wir bauen das alles nur, wenn ihr uns olympische Spiele ins Dorf holt". Irgendwann werden die Investitionen sowieso fällig. Dann lieber direkt bauen und mehrere Milliarden einsparen, die sonst in den Taschen des IOC landen.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

iltisitc, Leichlingen, Montag, 31.08.2020, 16:43 (vor 1950 Tagen) @ Blarry

Es steht doch sicher noch irgendwo ein Olympiastadion rum, welches man nach Deutschland holen kann. Bei den letzten Spielen sind die Stadien doch so konstruiert worden, dass man sie "relativ" günstig verschiffen kann, statt wieder eines komplett neuzubauen.

Inwiefern da die Vergleichszahlen korrekt oder nur PR waren, konnte ich nicht beurteilen. Aber möglicherweise wäre sowas ja auch ein Argumentationspunkt. So Recycling des Londoner Olympiastadions zum Beispiel ;)

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Kruemelmonster09, Samstag, 29.08.2020, 20:08 (vor 1952 Tagen) @ Kruemelmonster09

Grundsätzlich bin ich für Olympischen Spiele in Deutschland.

Aber nicht mit diesem korrupten IOC um Bach.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

herrNick, Samstag, 29.08.2020, 19:46 (vor 1952 Tagen) @ Kruemelmonster09

Heute wäre eigentlich der erste Samstag der paralympischen Spiele 2020, wären sie nicht (genau wie Olympia) verschoben worden.

Diesen "Stichtag" wollte ich mal zum Anlass nehmen, das Thema Olympia an Rhein und Ruhr im Jahr 2032 zu diskutieren.
Der Gedanke ist ja nicht neu. Bereits für 2024 bewarb man sich, scheiterte jedoch innerhalb Deutschlands an Hamburg, welche sich dann nicht final bewarben, da bei einem Bürgerentscheid die Mehrheit gegen die Pläne war. Paris 2024 wurde final nach Paris vergeben.

Nun nimmt man einen neuen Anlauf. Rhein Ruhr wurde noch nicht bestätigt, gilt jedoch innerhalb Deutschlands als aussichtsreichster Bewerber. Berlin hätte Interesse, aber erst 2036 um 100 Jahre nach "Nazi-Olympia" zu zeigen, wie man sich entwickelt hat. Hamburg ist nach dem "Fiasko 2024" raus.

International wird sich wohl Katar bewerben. Indien denkt, Standort noch nicht klar, ebenfalls darüber nach.

Was denkt ihr über Olympia an Rhein und Ruhr? Die Planung hat bislang keine Steuergelder gekostet. Ein Wirtschaftsverbund (u.a. Daimler, Evonik, DHL) übernahm bislang die Erarbeitung eines Konzeptionspapiers.
Dieses sagt aus, dass 90 % der Sportstätten stehen. Es fehlt im Grunde "nur noch" ein Olympiastadion und ein Ort für Segelwettbewerbe. Der Rest steht bereits. Die Planungen sind teilweise spektakulär, so sollen die Schwimmwettbewerbe zB in der Blauen Turnhalle ausgetragen werden.
In Dortmund sollen unteranderem das Straßenradrennen, die Skateboardwettbewerbe, sowie Teile des olympischen Fußballturniers ausgetragen werden.
Die Wettbewerbe sollen sich auf 14 Städte von Aachen bis Oberhausen erstrecken.

Grundsätzlich möchte man kostengünstige olympische Spiele, die Infrastrukturprojekte möglich machen sollen und keine Spiele, für die speziell gebaut werden soll (abgesehen von einem Olympiastadion).

Wie steht ihr zur Idee?
Denkt ihr eine solche Bewerbung hätte eine Chance?

Für weitere Infos am Besten direkt das Konzeptionspapiers anschauen unter rheinruhrcity.com

Aufgrund der langjährigen CSU Besetzung des Verkehrsministeriums gehen seit Ewigkeiten überproportional viele Infrastrukturgelder in den Südosten des Landes. Wenn durch Olympia die Chance besteht im Westen etwas nachzubessern - Go for it. Und wenn dadurch eine Propaganda-Veranstaltung in irgendeiner Diktatur verhindert wird - umso besser.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 29.08.2020, 20:48 (vor 1952 Tagen) @ herrNick

Aufgrund der langjährigen CSU Besetzung des Verkehrsministeriums gehen seit Ewigkeiten überproportional viele Infrastrukturgelder in den Südosten des Landes. Wenn durch Olympia die Chance besteht im Westen etwas nachzubessern - Go for it. Und wenn dadurch eine Propaganda-Veranstaltung in irgendeiner Diktatur verhindert wird - umso besser.

Wäre es da nicht günstiger, wenn man einfach mal aufhören würde die Union zu wählen, damit das Verkehrsministerium nicht immer an die CSU geht?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

herrNick, Samstag, 29.08.2020, 22:55 (vor 1951 Tagen) @ pactum Trotmundense

Aufgrund der langjährigen CSU Besetzung des Verkehrsministeriums gehen seit Ewigkeiten überproportional viele Infrastrukturgelder in den Südosten des Landes. Wenn durch Olympia die Chance besteht im Westen etwas nachzubessern - Go for it. Und wenn dadurch eine Propaganda-Veranstaltung in irgendeiner Diktatur verhindert wird - umso besser.


Wäre es da nicht günstiger, wenn man einfach mal aufhören würde die Union zu wählen, damit das Verkehrsministerium nicht immer an die CSU geht?

Die Umfragen stimmen nicht hoffnungsvoll

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Eisen, DO, Samstag, 29.08.2020, 21:50 (vor 1951 Tagen) @ pactum Trotmundense

Unterstütze ich voll den Plan. 16 Jahre CDU und Merkel. Es reicht (zumindest mir).

Aber wenn Mutti jetzt sagt, dass sie doch noch Bock hat, wird sie wieder gewählt. Die SPD setzt in der Koalition die besseren Akzente, mit Klöckner und Scheuer zwei absolute Vollkatastrophen auf Unionsseite, dazu der omnipräsente Altmaier, der alles macht und nichts kann, trotzdem weiter fast 40 %. Das ist rational nicht erklärbar.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Thomas, Dortmund, Samstag, 29.08.2020, 22:54 (vor 1951 Tagen) @ Eisen

Unterstütze ich voll den Plan. 16 Jahre CDU und Merkel. Es reicht (zumindest mir).
Aber wenn Mutti jetzt sagt, dass sie doch noch Bock hat, wird sie wieder gewählt.

Jetzt wirds sehr OT, aber ich hatte nach 16 Jahren Kohl auch die Schnauze voll, aber danach ... nun ja. Voller Hoffnung und doch enttäuscht worden. Und ganz ehrlich, lieber weiter Merkel, als das was als Alternative droht ....

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Eisen, DO, Samstag, 29.08.2020, 23:01 (vor 1951 Tagen) @ Thomas

Ich war damals noch sehr jung, bin 84 geboren, d.h. Bis 98 kannte ich nur Kohl. Dass Schröder das dann umsetzt, was Kohl sich nie getraut hat und so die SPD gecrasht hat ist Ironie der Geschichte.

Ich sehne mich nach einer anderen Politik, nach mehr Mut und Aufbruchstimmung, besserer Kommunikation, mehr Klartext. Aber ja, die Alternativen sind nicht natürlich nicht toll. Ich tippe immer noch auf Laschet. Mir persönlich durchaus sympathisch, aber hat er Kanzlerformat?

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Cthulhu, Essen, Montag, 31.08.2020, 11:42 (vor 1950 Tagen) @ Eisen

Ich war damals noch sehr jung, bin 84 geboren, d.h. Bis 98 kannte ich nur Kohl. Dass Schröder das dann umsetzt, was Kohl sich nie getraut hat und so die SPD gecrasht hat ist Ironie der Geschichte.

Ich sehne mich nach einer anderen Politik, nach mehr Mut und Aufbruchstimmung, besserer Kommunikation, mehr Klartext. Aber ja, die Alternativen sind nicht natürlich nicht toll. Ich tippe immer noch auf Laschet. Mir persönlich durchaus sympathisch, aber hat er Kanzlerformat?

Die wird es so schnell nicht geben - die Union als großer Koalitionspartner wird gesetzt sein, dann ist nur die Frage, Laschet, Söder oder 20 Jahre Merkel?

Söder konnte sich lange gut profilieren, trotzdem war Bayern früh am stärksten von Covid-19 betroffen und ist aus dem Status der meisten Infektionen in Bezug auf die Einwohnerzahl auch nicht rausgekommen, dazu noch in "seinem" Bundesland die absolut inakzeptable Panne bei den freiwilligen Tests - dürfte politisch nicht unbedingt zuträglich sein.

Insbesondere bei den Freiwilligen würde ich nicht davon ausgehen, dass die Leute sich automatisch in Quarantäne begeben.

Wir haben, nach unserer Rückkehr aus Island, freiwillig einen Test beim Hausarzt gemacht, die Aussage war "Wenn Sie bis Donnerstag (Test war Montags) kein Ergebnis haben, ist es negativ". Das negative Ergebnis kam zum Glück deutlich schneller (allerdings auch nur per App), wir sind bis dahin auch einfach zuhause geblieben - über zwei Wochen hätten wir das aber wohl nicht gemacht.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Trainingskiebitz, Block 36, Samstag, 29.08.2020, 21:52 (vor 1951 Tagen) @ Eisen

Alles Geisterfahrer!

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 30.08.2020, 08:59 (vor 1951 Tagen) @ Trainingskiebitz

Alles Geisterfahrer!

Kann man so nicht sagen. Im Falle von Unionswählern liegt es einfach daran, dass Menschen keine Veränderungen mögen. Das liegt tief in unserer Natur. Veränderungen bedeuten Risiko und Gefahr. Der konservative Grundgedanke ist, dass alles so bleiben soll wie es ist. Veränderungen nur, wenn es unbedingt nötig ist. Dazu dann noch die christlich-religiöse Komponente. Gott hat die Welt so gemacht und dein Platz in ihr ist Gottes Wille, also bleib an diesem.

Verstehe mich nicht falsch. Ich will niemanden abwerten oder lächerlich machen, auch wenn ich das jetzt etwas süffisant nieder geschrieben habe. Das ist einfach nur eine Beschreibung von Anhängern konservativer Parteien auf Basis von Sozialforschung und wird in Teilen sogar neurowissenschaftlich mittlerweile bestätigt. Es ist nicht verwerflich konservativ zu sein. Jahrhunderttausende Jahre als Jäger und Sammler haben uns diese Vorsicht gelehrt und das Überleben gesichert. Weiterentwickelt hat sich die Menschheit jedoch durch die Progresiven.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

TerraP, Köln, Sonntag, 30.08.2020, 10:19 (vor 1951 Tagen) @ pactum Trotmundense

Dazu gibt es ja auch ganz spannende Abhandlungen. Natürlich ist prinzipiell richtig, was Du schreibst. Denn wörtlich definiert kann man sich durch Konservatismus halt nicht weiterentwickeln.

Andererseits ist die CDU nicht mal in der Selbstbeschreibung nur konservativ, sondern liberal, christlich, konservativ (drei Säulen). Zudem bildet sie in der Praxis einfach das größte noch verbleibende Sammelbecken für ganz unterschiedliche politische Strömungen.

Und historisch hat sich eine die meiste Zeit von Unionskanzlern (und einer Kanzlerin, gestellt von der konservativen Partei) gesellschaftlich ziemlich beeindruckend weiterentwickelt - unter anderem womöglich, weil die Union eher pseudokonservativ ist, selten Wortführer, wenn es um gesellschaftlichen Fortschritt geht, aber meistens an der Macht, wenn die Mehrheitsverhältnisse so sind, dass er umgesetzt werden kann.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Trainingskiebitz, Block 36, Sonntag, 30.08.2020, 09:22 (vor 1951 Tagen) @ pactum Trotmundense

Absolutes Missverständnis wofür die Union steht (und stand).

„Konservativ heißt nicht nach hinten zu blicken, sondern an der Spitze des Fortschrittes zu maschieren.“

Herzlichst,
Ihr Franz Josef Strauß

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 30.08.2020, 10:08 (vor 1951 Tagen) @ Trainingskiebitz

Absolutes Missverständnis wofür die Union steht (und stand).

„Konservativ heißt nicht nach hinten zu blicken, sondern an der Spitze des Fortschrittes zu maschieren.“

Herzlichst,
Ihr Franz Josef Strauß

Ich bin froh, dass die Politikwissenschaft nicht nach den Etiketten geht, die man sich selbst gibt.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Tigo, Duisburg, Samstag, 29.08.2020, 19:28 (vor 1952 Tagen) @ Kruemelmonster09

Wenn man Olympischen Spielen prinzipiell offen gegenüber steht und nicht möchte das selbige fast nur noch in
autoritär geprägten Staaten stattfinden. Mit diesen Vorraussetzungen könnten spiele an Rhein und Ruhr wohl die nachhaltigsten Olympischen Spiele werden die man bisher kennt.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

Voomy, Berlin, Samstag, 29.08.2020, 19:24 (vor 1952 Tagen) @ Kruemelmonster09
bearbeitet von Voomy, Samstag, 29.08.2020, 19:30

Olympia ist ein Millionengrab, ein Milliardengrab, weswegen ich beim Volksentscheid HH damals auch dagegen gestimmt habe. Übrigens eine der brutalen politischen Niederlagen des Kanzlerkandidaten Scholz.

Natürlich wird bei Olympia in den letzten Ausschreibungen auf Nachhaltigkeit gesetzt, wie so oft sind die Konzepte aber vor allem Wunschvorstellung. Selbst London, die als die nachhaltigsten Spiele der Neuzeit beworben worden sind, musste hinterher feststellen, dass ein Großteil ihres Konzepts eben doch nicht zu gebrauchen war. Stattdessen wurden da teilweise Fußballvereine ins Olympia-Stadion genötigt, RIP Boleyn Ground.

Darüber hinaus hat Rhein-Ruhr kaum eine internationale Chance, weil die olympischen Spiele halt immer noch mit einem Name-Branding laufen. International kann sich unter Rhein-Ruhr kaum jemand etwas vorstellen. Mal davon ab, dass die zuständigen Kommunen bereits jetzt mit Milliarden verschuldet sind und es sich gar nicht leisten können, wenn das Ding am Ende nicht ein großes Plus abwirft.

West Ham genötigt?

Altmühlborusse, Am Rande des Paradies, Sonntag, 30.08.2020, 08:26 (vor 1951 Tagen) @ Voomy

Also das war definitiv nicht so. Im Gegenteil: Es kam zu einem Wettbewerb zwischen West Ham und Tottenham, weil beide die Chance sahen, auf Kosten der Allgemeinheit ein neues Stadion zu bekommen. Der Pachtvertrag ist unglaublich günstig.
Das Uptown Park, so hieß es als ich 1976 zum ersten Mal da war, ein geiles Fußball Stadion war, ist unbestritten. Trotzdem konnte es den Ansprüchen einer modernen Arena (Kapazität, Logen, WC, Anfahrt, Parkplatz) Vlt auch Sicherheit (denke mal an die engen Eingänge) nicht gerecht werden.
Im QE2 war ich noch nicht. Stimmung ist bestimmt schlechter.

Olympia 2032 an Rhein und Ruhr

micha87, bei Berlin, Samstag, 29.08.2020, 19:51 (vor 1952 Tagen) @ Voomy

Wie das mit West Ham damals ablief weiß ich nicht ob die das machen mussten oder nicht vielmehr die Chance gesehen haben mit einem großen Stadion Kohle zu machen. Den Boleyn Ground konnte ich zum Glück auch einmal live miterleben, war definitiv ein Highlight.

Ansonsten mag ich die grundsätzliche Idee von olympischen Spielen, aber was das IOC daraus gemacht hat ist einfach sch... für die Leute vor Ort ähnlich wie die Fifa. Leider sehe ich auch nicht wie man das Rad zurückdrehen will. Investiert werden sollte auch in die Leichtathletik, aber das kann die öffentliche Hand in den Ausmaß nicht leisten. In der Folge gehen einige Top-Athleten ins Ausland. Dort übernehmen das dann Unternehmen wie Nike in außergewöhnlicher Art & Weise.

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